[0001] Die Erfindung betrifft ein Leuchtmodul für eine Leuchte, insbesondere Untersuchungsleuchte,
insbesondere medizinische Untersuchungsleuchte, insbesondere Operationsleuchte oder
Dentalleuchte, aufweisend mindestens eine Lichtquelle und mindestens eine der Lichtquelle
nachgeschaltete Optik. Die Erfindung betrifft ferner eine Leuchte, insbesondere Untersuchungsleuchte,
mit einem solchen Leuchtmodul. Die Erfindung betrifft auch ein Verfahren zum Montieren
eines Leuchtmoduls an einer Leuchte, insbesondere Untersuchungsleuchte.
[0002] DE 25 35 556 A1 betrifft einen Beleuchtungskörper zur Operationsbeleuchtung mit einem Reflektorsystem,
das Licht in einem Lichtstrahlenmuster projiziert, welches in einem axialen Schnitt
konvergiert und symmetrisch um die Hauptachse der projizierten Lichtstrahlen liegt,
wobei die Hauptachse mit der Symmetrieachse des Beleuchtungskörpers zusammenfällt,
wobei die Lichtquelle bei der Symmetrieachse und symmetrisch im Bezug auf die Symmetrieachse
angeordnet ist, das eine optische Einrichtung, um eine Vielzahl von Lichtreflexionswegen
erzeugt und Lichtstrahlen in Vorwärtsrichtung auf ein zu beleuchtendes Feld projiziert,
das quer zu der Hauptachse liegt, und dass eine interne Rahmeneinrichtung zur Positionierung
und Abstützung der Lichtquellen und der optischen Einrichtungen vorgesehen ist, dass
ferner die optische Einrichtung eine Reflektoreinrichtung mit einer das Licht reflektierenden
Fläche, die der Lichtquelle zugeordnet ist und die wenigstens teilweise die Lichtquelle
umgibt, um die Lichtstrahlen der Lichtquelle direkt aufzunehmen, wobei die Reflektoreinrichtung
die Lichtstrahlen derart reflektiert, dass sie eine Hauptrichtungskomponente axial
zu dem Beleuchtungskörper haben, eine weitere Reflektoreinrichtung mit einer reflektierenden
Fläche, die so angeordnet ist, dass sie die von der Lichtquellen-Reflektoreinrichtung
reflektierten Strahlen aufnimmt und die auftreffenden Strahlen derart reflektiert,
dass sie eine Hauptrichtungskomponente im wesentlichen quer zu der Symmetrieachse
haben, wobei die Quer-Reflektoreinrichtung und die Lichtquellen-Reflektoreinrichtung
entlang der Symmetrieachse derart angeordnet sind, dass die Quellenreflektoreinrichtung
und die Quer-Reflektoreinrichtung in Achsrichtung gegenüberliegenden Seiten der Lichtquelle
angeordnet sind, und wobei die Lichtquellen-Reflektoreinrichtung und die Quer-Reflektoreinrichtung
jeweils im wesentlichen quer und symmetrisch zu der Symmetrieachse angeordnet sind
und einen Lichtweg zwischen der Lichtquellen-Einrichtung und der Quer-Reflektoreinrichtung
bilden, der bei der Symmetrieachse liegt und diese umgibt, und eine radial abgeordnete
Reflektoreinrichtung aufweist, die eine das Licht reflektierende Fläche hat, die radial
von und wenigstens teilweise um den Lichtweg zwischen der QuellenReflektoreinrichtung
und der Quer-Reflektoreinrichtung angeordnet ist, wobei die radial angeordnete Reflektoreinrichtung
symmetrisch zu der Symmetrieachse derart angeordnet ist, dass sie nur das von der
Quer-Reflektoreinrichtung reflektierte Licht aufnimmt und das Licht mit einer Hauptkomponenten
in Vorwärtsrichtung zu dem zu beleuchtenden Feld unter Winkeln projiziert, die auf
die Hauptachse zulaufen und dadurch ein konvergierendes Strahlenbündelmuster in einem
axialen Schnitt bilden, so dass die unter einem Winkel ankommenden Lichtstrahlen der
umgebenden, unter radialem Abstand angeordneten Reflektoreinrichtung die Schattenbildung
herabsetzen und eine im axialen Schnitt konische Zone bilden, die entlang der Hauptachse
angrenzend an den Beleuchtungskörper liegt und sich in Vorwärtsrichtung erstreckt,
wobei der Scheitelpunkt bei dem zu beleuchtenden Feld liegt, wobei die konische Zone
frei von reflektierten, von der radial unter Abstand angeordneten Reflektoreinrichtung
projizierten Lichtstrahlen ist und gegenüber den reflektierten, von der radial unter
Abstand angeordneten Reflektoreinrichtung projizierten Lichtstrahlen schattenfrei
ist. Ferner betreffen
EP 1 568 934 A1,
DE 10 2007 042 646 A1 und
DE 10 2005 036 275 A1 Operationsleuchten.
WO 2007/030542 A2 betrifft ein lineares Beleuchtungssystem.
[0003] Es ist die
Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine besonders nutzerfreundliche Untersuchungsleuchte
bereitzustellen.
[0004] Diese Aufgabe wird gemäß den Merkmalen der unabhängigen Ansprüche gelöst. Bevorzugte
Ausführungsformen sind insbesondere den abhängigen Ansprüchen entnehmbar.
[0005] Die Aufgabe wird gelöst durch ein Leuchtmodul für eine Leuchte, insbesondere Untersuchungsleuchte,
aufweisend mindestens eine Halbleiterlichtquelle und mindestens eine der mindestens
einen Halbleiterlichtquelle nachgeschaltete gemeinsame Optik, wobei das Leuchtmodul
auswechselbar in die Leuchte integrierbar ist.
[0006] Diese Leuchte weist den Vorteil auf, dass sie das Leuchtmodul im Falle eines Ausfalls
einer oder mehrerer Leuchtdioden leicht ersetzbar ist. Dies ist insbesondere von Vorteil
gegenüber einer Leuchte, welche eine große Stückzahl von über die gesamte Leuchtfläche
der Leuchte verteilten Leuchtdioden aufweist, vom denen jede eine eigene Optik aufweist,
wobei die Optik das Licht der zugehörigen Leuchtdiode direkt kollimiert und auf eine
gewünschte Fläche fokussiert, so dass kein Reflektor verwendet zu werden braucht.
[0007] Auch kann durch einen Wechsel des gesamten Leuchtmoduls eine Nachkalibrierung entfallen.
[0008] Zudem treten keine farblichen Ungleichmäßigkeiten nach dem Wechsel des Leuchtmoduls
und damit aller Halbleiterlichtquellen auf. Bei einer Auswechselung nur einer defekten
Leuchtdiode von mehreren Leuchtdioden könnte es dagegen zu merklichen Ungleichmäßigkeiten
kommen, da die noch funktionierenden Leuchtdioden gealtert sind; die neuen, ausgetauschten
Leuchtdioden einem anderen Typ von Leuchtdiode angehören können (z.B. wenn die originalen
Leuchtdioden nicht mehr erhältlich sind) und/oder die Wellenlänge(n) nicht mit der
Wellenlänge der ursprünglichen Leuchtdiode übereinstimmt.
[0009] Ein weiterer Vorteil ist, dass eine Umrüstung der Leuchte auf eine neuere Lichtquellentechnologie
leicht erfolgen kann.
[0010] Gegenüber einer Lösung mit einer herkömmlichen Nicht-Halbleiterlichtquelle (z.B.
einer Halogenlampe oder Quecksilberentladungslampe) weist eine Verwendung der Halbleiterlichtquelle(n)
eine höhere Lebensdauer auf.
[0011] Alle diese Vorteile tragen zu einer höheren Nutzerfreundlichkeit bei.
[0012] Die Auswechselbarkeit oder Austauschbarkeit kann insbesondere umfassen, dass das
Leuchtmodul als eine separate Einheit herstellbar ist oder hergestellt ist und als
eine Einheit mit der restlichen Leuchte verheiratbar ist.
[0013] Bevorzugterweise umfasst die mindestens eine Halbleiterlichtquelle mindestens eine
Leuchtdiode. Bei Vorliegen mehrerer Leuchtdioden können diese in der gleichen Farbe
oder in verschiedenen Farben leuchten. Eine Farbe kann monochrom (z.B. rot, grün,
blau usw.) oder multichrom (z.B. weiß) sein. Auch kann das von der mindestens einen
Leuchtdiode abgestrahlte Licht ein infrarotes Licht (IR-LED) oder ein ultraviolettes
Licht (UV-LED) sein. Mehrere verschiedenfarbig emittierende Leuchtdioden können ein
Mischlicht erzeugen. Die mindestens eine Leuchtdiode kann mindestens einen wellenlängenumwandelnden
Leuchtstoff enthalten (Konversions-LED). Alternative können Leuchtstoffe (beispielsweise
rot, grün oder blau emittierende Leuchtstoffe) verwendet werden). Die mindestens eine
Leuchtdiode kann in Form mindestens einer einzeln gehäusten Leuchtdiode oder in Form
mindestens eines LED-Chips vorliegen. Mehrere LED-Chips können auf einem gemeinsamen
Substrat ("Submount") montiert sein. Die mindestens eine Leuchtdiode kann mit mindestens
einer eigenen und/oder gemeinsamen Optik zur Strahlführung ausgerüstet sein, z.B.
mindestens einer Fresnel-Linse, Kollimator, und so weiter. Anstelle oder zusätzlich
zu anorganischen Leuchtdioden, z.B. auf Basis von InGaN oder AlInGaP, sind allgemein
auch organische LEDs (OLEDs, z.B. Polymer-OLEDs) einsetzbar. Alternativ oder zusätzlich
kann die mindestens eine Halbleiterlichtquelle z.B. mindestens einen Diodenlaser umfassen,
dessen emittierende Lichtwellen insbesondere direkt oder über Wellenlängenkonversion
mittels eines geeigneten Phosphors genutzt werden kann. Ein Mischlicht, z.B. ein weißes
Mischlicht, kann dann beispielsweise auch durch eine Mischung von laserangeregtem
breitbandigem Grün-Phosphor (480-650 nm) mit dem Licht blau und rot emittierender
LEDs erzeugt werden.
[0014] Es ist eine Weiterbildung, dass die mindestens eine Halbleiterlichtquelle mehrere
Halbleiterlichtquellen umfasst, welche in der gleichen (nominellen) Farbe strahlen.
[0015] Es ist eine alternative Ausgestaltung, dass das Leuchtmodul mindestens zwei Gruppen
verschiedenfarbig strahlender Halbleiterlichtquellen aufweist, wobei jede der Gruppen
mindestens eine Halbleiterlichtquelle aufweist. Jede der Gruppen ist vorzugsweise
individuell (unabhängig von der mindestens einen anderen Gruppe) ansteuerbar. Es kann
beispielsweise eine relative Helligkeit oder Lichtstärke der Gruppen eingestellt werden
und damit auch ein Summenfarbort eines entsprechenden Mischlichts. So wird vorteilhafterweise
eine Erhaltung einer Farbqualität (hoher Farbwiedergabeindex) auch bei der Alterung
der Leuchtdioden usw. ermöglicht, da eine Nachregelung, z.B. Echtzeitregelung, der
einzelnen Farben auf einen vorbestimmten Summenfarbwert möglich ist. Bei einer Lösung
mit auf der gesamten Leuchtenfläche verteilten Leuchtdioden ist eine solche Regulierung
hingegen nur sehr schwer und durch sehr hohe Kosten realisierbar.
[0016] Alternativ können die mindestens zwei Gruppen verschiedenfarbig strahlender Halbleiterlichtquellen
unterschiedliche lichttechnische Funktionen übernehmen. Beispielsweise kann mindestens
eine der Gruppen im Wesentlichen eine Beleuchtungsfunktion übernehmen (und z.B. weiß
oder weißlich strahlen) und mindestens eine andere Gruppe (z.B. mit blau strahlenden
Halbleiterlichtquellen) im Wesentlichen eine circadian wirksame Funktion übernehmen.
[0017] Es ist eine Weiterbildung, dass die mindesten eine Halbleiterlichtquelle einer der
Gruppen ein weißes Licht abstrahlt und die mindestens eine Halbleiterlichtquelle mindestens
einer anderen der Gruppen ein nichtweißes oder farbiges Licht abstrahlt.
[0018] Erfindungsgemäß ist vorgesehen, dass die mindestens eine der mindestens einen Halbleiterlichtquelle
nachgeschaltete gemeinsame Optik mindestens eine Sammeloptik aufweist. Die Sammeloptik
ist insbesondere dazu vorgesehen, das von den Halbleiterlichtquellen abgestrahlte
Licht zu mischen und optional zu kollimieren. Das von den Halbleiterlichtquellen abgestrahlte
Licht kann vor dem Austreten aus der Leuchte gemischt werden, so dass Farbschatten
vermieden werden.
[0019] Die mindestens eine Sammeloptik kann insbesondere eine Sammellinse, einen (z.B. hohlzylinderförmigen,
insbesondere kreiszylinderförmigen) Reflektor und/oder einen Konzentrator, z.B. einen
zusammengesetzten parabolischen Konzentrator (CPC; "Compound Parabolic Concentrator")
usw., umfassen.
[0020] Erfindungsgemäß ist ferner vorgesehen, dass mindestens eine der mindestens einen
Halbleiterlichtquelle nachgeschaltete gemeinsame Optik mindestens einen der mindestens
einen Sammellinse nachgeschalteten Reflektor aufweist. Mittels des Reflektors kann
das aus der Optik austretende Licht, insbesondere Mischlicht, insbesondere auf mindestens
ein weiteres optisches Element der Leuchte abgelenkt werden, z.B. auf einen weiteren
Reflektor ("Außenreflektor"). Mittels des Reflektors des Leuchtmoduls kann der Lichtstrahl
insbesondere aufgeweitet werden und so das Leuchtmodul kompakt gehalten werden.
[0021] Erfindungsgemäß ist außerdem vorgesehen, dass das Leuchtmodul einen Kühlkörper aufweist.
So kann Abwärme der Halbleiterlichtquelle(n) zu deren Kühlung effektiv abgeführt werden.
Es ist eine Weiterbildung, dass der Kühlkörper in der Nähe der Halbleiterlichtquelle(n)
angeordnet ist.
[0022] Erfindungsgemäß ist auch noch vorgesehen, dass das Leuchtmodul eine Auflagefläche
für einen Griff aufweist. Mittels des Griffs kann das Leuchtmodul besonders einfach
und ohne zusätzliche Bauelemente an der Leuchte befestigt werden
[0023] Erfindungsgemäß ist darüber hinaus vorgesehen, dass zumindest der Kühlkörper, die
mindestens eine Halbleiterlichtquelle, die mindestens eine Sammeloptik, der mindestens
eine Reflektor und die Auflagefläche in dieser Reihenfolge im Wesentlichen hintereinander
angeordnet sind. In dieser Ausgestaltung kann somit der Kühlkörper an einem der Auflagefläche
entgegengesetzten Ende des Leuchtmoduls angeordnet sein. So wird ein besonders montagefreundliche
Anordnung mit einer effektiven Wärmeabfuhr erreicht. Insbesondere kann das Leuchtmodul
so einfach (linear) in die Leuchte eingeschoben werden. Die Auflagefläche kann sich
insbesondere in einem Schattenbereich oder Dunkelbereich des Reflektors befinden,
so dass durch die Auflagefläche kein wesentlicher Lichtverlust bewirkt wird.
[0024] Es ist eine Weiterbildung, dass zumindest der Kühlkörper, die mindestens eine Halbleiterlichtquelle
bzw. deren Substrat (z.B. eine Leiterplatte), die mindestens eine Sammeloptik und
der mindestens eine Reflektor in eine kreiszylinderförmige Kontur einpassbar sind.
Dabei können diese Elemente insbesondere mit einem nur geringen Spiel in diese kreiszylinderförmige
Kontur einpassbar sein. Die Auflagefläche kann hingegen eine seitliche Abmessung,
z.B. einen Durchmesser, aufweisen, welche zumindest abschnittsweise größer ist als
die kreiszylinderförmige Kontur bzw. seitlich über die (anderen) Elemente hinausragt.
[0025] Es noch eine Ausgestaltung, dass zumindest der Kühlkörper, die mindestens eine Halbleiterlichtquelle,
optional die mindestens eine Sammellinse, der mindestens eine Reflektor und die Auflagefläche
an einem gemeinsamen Halter befestigt sind. So lässt sich auf eine einfache Weise
ein robustes und präzise einstellbares Leuchtmodul bereitstellen.
[0026] Die Aufgabe wird auch gelöst durch eine Leuchte, insbesondere Untersuchungsleuchte,
wobei die Leuchte ein Leuchtmodul wie oben beschrieben aufweist und wobei das Leuchtmodul
als Einheit auswechselbar ist. Diese Leuchte weist die gleichen Vorteile auf wie das
Leuchtmodul und ist besonders nutzerfreundlich.
[0027] Die Leuchte kann beispielsweise zur optischen Materialuntersuchung oder Materialprüfung,
z.B. auf Risse, eingesetzt werden, z.B. bei Restaurierungsarbeiten. Die Leuchte kann
insbesondere im medizinischen Bereich eingesetzt werden, z.B. als eine Zahnarztleuchte
oder als eine Operationsleuchte.
[0028] Es ist eine Ausgestaltung, dass dem Leuchtmodul ein Reflektor (in Unterscheidung
zu einem Reflektor des Leuchtmoduls im Folgenden auch "Außenreflektor" genannt) nachgeschaltet
ist und wobei der mindestens eine Reflektor des Leuchtmoduls dazu eingerichtet ist,
von der mindestens einen Halbleiterlichtquelle abgestrahltes Licht zumindest teilweise
auf den Außenreflektor zu richten. So kann ein kompaktes Leuchtmodul verwendet werden,
dessen Lichtbündel durch seinen Reflektor stark aufgeweitet wird, so dass der Außenreflektor
eine große Lichtabstrahlfläche erzeugen kann.
[0029] Es ist eine Ausgestaltung, insbesondere mit einem Leuchtmodul, welches eine Auflagefläche
für einen Griff aufweist, dass das Leuchtmodul mit seinem Kühlkörper an einen Korpus
der Leuchte pressbar ist, und zwar mittels eines Griffs, welcher auf die Auflagefläche
des Leuchtmoduls pressbar ist. So kann eine Befestigung des Leuchtmoduls auf eine
einfache Weise und mit geringem Zusatzaufwand realisiert werden. Insbesondere ist
dadurch, dass das Leuchtmodul mit seinem Kühlkörper an den Korpus der Leuchte pressbar
ist, ein effektiver Wärmeübertrag von dem Kühlkörper auf den Korpus realisierbar,
was eine Kühlung und damit Lebensdauer der Halbleiterlichtquelle(n) weiter verbessert.
Der Korpus kann folglich als ein weiterer oder erweiterter Kühlkörper dienen.
[0030] Es ist eine zur verbesserten Wärmeübertragung von dem Leuchtmodul auf die (restliche)
Leuchte vorteilhafte Ausgestaltung, dass zwischen dem Leuchtmodul und der Leuchte
ein Wärmeübergangsmaterial (TIM; "Thermal Interface Material") angeordnet ist. Insbesondere
kann das Wärmeübergangsmaterial an dem Kontaktbereich zwischen dem Kühlkörper des
Leuchtmoduls und dem Korpus der Leuchte angeordnet sein, was einen besonders großen
Wärmeübertrag bewirken kann.
[0031] Das Wärmeübergangsmaterial kann beispielsweise eine Wärmeleitpaste, eine Wärmeleitfolie,
ein Wärmeleitkissen ("TIM-Pad" o.ä.) usw. umfassen.
[0032] Es ist noch eine weitere Ausgestaltung, dass der Griff an einer den Außenreflektor
abdeckenden lichtdurchlässigen Abdeckung befestigbar ist. Dadurch ist der Griff gut
erreichbar, und das Leuchtmodul ist vor einem direkten Zugriff geschützt. Ferner kann
durch die Befestigung des Griffs gleichzeitig das Leuchtmodul pressend in der Leuchte
befestigt werden. Auch kann der Griff so bezüglich der Halbleiterlichtquelle(n) hinter
dem mindestens einen Reflektor angebracht sein, dass er eine Lichtausbeute nicht verringert.
[0033] Die Aufgabe wird auch gelöst durch ein Verfahren zum Montieren eines Leuchtmoduls
an einer Leuchte, wobei das Verfahren mindestens die folgenden Schritte aufweist:
- Einschieben des Leuchtmoduls durch eine Öffnung der lichtdurchlässigen Abdeckung,
- Befestigen des Griffs an der lichtdurchlässigen Abdeckung so, dass der Griff auf die
Auflagefläche des Leuchtmoduls presst und darüber das Leuchtmodul mit seinem Kühlkörper
gegen den Korpus der Leuchte presst.
[0034] Das Leuchtmodul ist dazu vorzugsweise so ausgestaltet, dass zumindest der Kühlkörper,
die mindestens eine Halbleiterlichtquelle, die mindestens eine Sammeloptik, der mindestens
eine Reflektor und die Auflagefläche in dieser Reihenfolge im Wesentlichen hintereinander
angeordnet sind, wobei der Griff an einer den Außenreflektor abdeckenden lichtdurchlässigen
Abdeckung befestigbar ist.
[0035] Dieses Verfahren ermöglicht eine besonders leichte Auswechselbarkeit ohne aufwändige
Einstellung oder Justage des Leuchtmoduls.
[0036] In den folgenden Figuren wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen schematisch
genauer beschrieben. Dabei können zur Übersichtlichkeit gleiche oder gleichwirkende
Elemente mit gleichen Bezugszeichen versehen sein.
- Fig.1
- zeigt als Schnittdarstellung in Seitenansicht ein Leuchtmodul gemäß einer ersten Ausführungsform
und
- Fig.2
- zeigt als Schnittdarstellung in Seitenansicht eine Leuchte gemäß einer ersten Ausführungsform
mit dem Leuchtmodul gemäß der ersten Ausführungsform.
[0037] Fig.1 zeigt ein senkrecht stehendes Leuchtmodul 1, das mehrere Halbleiterlichtquellen in
Form von Leuchtdioden 2a, 2b aufweist. Das Leuchtmodul ist beispielsweise zum Einsatz
in Untersuchungsleuchten verwendbar. Die Leuchtdioden 2a, 2b strahlen hier jeweils
in einen unteren Halbraum, welcher um eine Längsachse L des Leuchtmoduls 1 zentriert
ist.
[0038] Die Leuchtdioden 2a, 2b umfassen weiß strahlende Leuchtdioden 2a und farbig strahlende
Leuchtdioden 2b. Die weiß strahlenden Leuchtdioden 2a sind als Gruppe ansteuerbar,
z.B. stromgesteuert, und die farbig strahlenden Leuchtdioden 2b sind davon unabhängig
als Gruppe ansteuerbar, z.B. stromgesteuert. Die Leuchtdioden 2a, 2b können dazu beispielsweise
an einen gemeinsamen Treiber (o.Abb.) angeschlossen sein und z.B. innerhalb einer
Gruppe elektrisch in Reihe geschaltet sein. Mittels des Treibers kann eine Helligkeit
oder Lichtstärke jeder der Gruppen und der Gruppen zueinander eingestellt werden,
z.B. für eine Einstellung eines Summenfarborts des Mischlichts der Leuchtdioden 2a,
2b. Die Leuchtdioden 2a, 2b sind hier in einer kreisförmigen Anordnung oder in einer
Matrixanordnung drehsymmetrisch um die Längsachse L angeordnet. Die Leuchtdioden 2a,
2b sind auf einer gemeinsamen Leiterplatte 34 angeordnet.
[0039] Den Leuchtdioden 2a, 2b ist ein gemeinsames optisches Element 3 oder Optik ("Sammeloptik")
nachgeschaltet, welches das von den Leuchtdioden 2a, 2b abgestrahlte Licht im Wesentlichen
vollständig aufnimmt, folgend mischt und kollimiert und dann parallel zur Längsachse
L abstrahlt. Das optische Element 3 ist hier als ein Vollzylinder ausgebildet. An
seiner den Leuchtdioden 2a, 2b zugewandten Endfläche tritt das Licht ein und an seiner
den Leuchtdioden 2a, 2b abgewandten Endfläche wieder aus. An der seitlichen Mantelfläche
wird das in ihm laufende Licht reflektiert, z.B. durch innere Totalreflexion und/oder
mit Hilfe einer reflektierenden Schicht. Alternativ kann das optische Element 3 z.B.
als ein Konzentrator, z.B. vom CPC- oder CEC-Typ, ausgebildet sein. Das optische Element
3 ist hier entlang der Längsachse L des Leuchtmoduls 1 ausgerichtet und zentriert.
[0040] Das aus dem optischen Element 3 austretende, nun entlang der Längsachse L kollimierte
Mischlicht trifft auf einen dem optischen Element 3 nachgeschalteten Reflektor 4,
dessen reflektierende Oberfläche 4a dem optischen Element 3 zugewandt ist. Das aus
dem optischen Element 3 austretende Licht wird seitlich umgelenkt, vorzugsweise im
Wesentlichen in einen oberen Halbraum. Die Oberfläche 4a des Reflektors 4 kann dazu
kugelkalottenförmig und auf das optische Element 3 hin ausgerichtet sein.
[0041] Die Leuchtdioden 2a, 2b und der Reflektor 4 sind an einem Halter 5 befestigt, welcher
parallel zur Längsachse L verlaufende Streben 5a aufweist, die an ihrem oberen Ende
mittels einer ersten Grundplatte 7 und an ihrem unteren Ende mittels einer zweiten
Grundplatte 8 miteinander verbunden sind. Die Leuchtdioden 2a, 2b sind über die Leiterplatte
34 an der ersten Grundplatte 7 befestigt, und der Reflektor 4 wird durch die Streben
5a gehalten. Das optische Element 3 kann beispielsweise direkt an dem Halter 5 befestigt
sein oder kann z.B. an der Leiterplatte 34 befestigt sein. Die zweite Grundplatte
8 stellt an ihrer außenseitigen, d.h. dem Reflektor 4 abgewandten, Seite eine Auflagefläche
9 für einen Griff dar, wie genauer in Fig.2 erläutert wird.
[0042] An der den Leuchtdioden 2a, 2b abgewandten Seite der ersten Grundplatte 7 ist flächig
ein Kühlkörper 10 angebracht, so dass von den Leuchtdioden 2a, 2b erzeugte Abwärme
durch die Leiterplatte 34 und die erste Grundplatte 7 auf den Kühlkörper 10 übertragbar
ist und von diesem zumindest teilweise durch Konvektion an die Umgebungsluft abgebbar
ist. Der Kühlkörper 10 ist in seiner Art nicht beschränkt und kann z.B. einen Volumenkühlkörper,
einen Kühlkörper mit einem Wärmerohr ("Heat Pipe") usw. umfassen.
[0043] Ein Teil der Wärme kann von dem Kühlkörper 10 auch weitergeleitet werden, wie genauer
in Fig.2 erläutert wird. Dazu kann die dem Halter 5 abgewandte Seite an einen weiteren
Körper gepresst oder gedrückt werden, und zwar vorzugsweise über ein Wärmeübergangsmaterial
(TIM), das hier z.B. in Form eines TIM-Kissens 11 eingezeichnet ist. Das Wärmeübergangsmaterial
kann alternativ z.B. eine dicke und flexible Wärmeleitfolie sein. Die zweite Grundplatte
8 ragt seitlich über die anderen Elemente 2a, 2b, 3, 4, 5a, 7, 10 hinaus und kann
so als ein Anschlag dienen.
[0044] Das Leuchtmodul 1 ist als eine Einheit herstellbar und mit der restlichen Leuchte
verheiratbar, insbesondere auswechselbar integrierbar. Durch die längliche Form ist
das Leuchtmodul 1 besonders leicht einschiebbar.
[0045] Fig.2 zeigt als Schnittdarstellung in Seitenansicht eine Leuchte 12 mit dem Leuchtmodul
1 darin auswechselbar integriert. Die Leuchte 12 ist hier beispielsweise als eine
Untersuchungsleuchte für medizinische Zwecke ausgestaltet.
[0046] Die Leuchte 12 weist eine schalenförmige äußere Gehäusewand oder Korpus 13 auf, in
welcher ein ebenfalls schalenförmiger Reflektor ("Außenreflektor") 14 untergebracht
ist. Der Außenreflektor 14 kann z.B. eine parabolische Grundform oder eine Freiform
aufweisen und kann, braucht aber nicht, symmetrisch zu der Längsachse L des Leuchtmoduls
1 ausgestaltet zu sein. Alternativ können der Korpus 13 und der Außenreflektor 14
auch einstückig aufgebildet sein, z.B. indem die Innenseite des Korpus' 13 verspiegelt
ausgebildet ist. Die reflektierende Fläche des Außenreflektors 15 kann allgemein weit
größer sein als die reflektierende Fläche des Reflektors 4 des Leuchtmoduls 1, insbesondere
mindestens zehnmal größer.
[0047] An einem vorderen freien Rand 15 des Korpus' 13 ist eine scheibenförmige Abdeckplatte
16 befestigt, welche den Außenreflektor 14 abdeckt und welche im Wesentlichen senkrecht
zu der Längsachse L des Leuchtmoduls 1 ausgerichtet ist. Die Abdeckplatte 16 weist
eine mittige Aussparung 17 auf, in welche das Leuchtmodul 1 von Außen (hier: unten)
eingesteckt oder eingeschoben worden ist, und zwar bis zu der zweiten Grundplatte
8, die als ein Anschlag wirkt. An ihrem oberen Ende, an dem der Kühlkörper 10 angeordnet
ist, ragt das Leuchtmodul 1 bzw. der Kühlkörper 10 durch eine obere Öffnung 18 des
Außenreflektors 14 und drückt über das nachgiebige TIM-Kissen 11 auf den Korpus 13.
Das TIM-Kissen 11 kann insbesondere fest mit dem Korpus 13 verbunden sein, z.B. daran
angeklebt sein.
[0048] Der Anpressdruck und die Befestigung des Leuchtmoduls 1 ist durch einen Griff 19
realisiert, welcher an einer Außenseite 20 der Abdeckplatte 16 befestigt wird, hier
durch Schrauben 21. Mit seiner Befestigung an der Abdeckplatte 16 drückt der Griff
19 auf eine als die Auflagefläche 9 dienende Außenseite der zweiten Grundplatte 8
und damit das Leuchtmodul 1 gegen den Korpus 13. Neben der Befestigung des Leuchtmoduls
1 wird so auch ein guter thermischer Übergang zwischen dem Kühlkörper 10 und dem Korpus
13 erreicht. Der Korpus 13 dient somit als ein weiterer, großflächiger Kühlkörper,
was eine Kühlung der Leuchtdioden 2a, 2b verbessert.
[0049] Im Betrieb der Leuchte 12 strahlen die Leuchtdioden 2a, 2b ihr Licht im Wesentlichen
vollständig durch das optische Element 3 und damit kollimiert auf den Reflektor 4.
Mittels des Reflektors 4 wird das Licht auf den Außenreflektor 14 gerichtet, welcher
das Licht wiederum als breites Lichtbündel durch die Abdeckplatte 16 abstrahlt. Der
Griff 19 befindet sich im Wesentlichen in einem Lichtschatten des Reflektors 4, so
dass er eine Lichtausbeute nur geringfügig verringert. Die Abdeckplatte kann allgemein
diffus oder transparent lichtdurchlässig sein. Der Reflektor 4 und/oder der Außenreflektor
14 können allgemein diffus oder transparent reflektierend sein.
[0050] Das Leuchtmodul 1 kann durch ein einfaches Herausziehen nach Lösen (Abschrauben)
des Griffs 19 entfernt und umgekehrt wieder eingesetzt werden. So lässt sich das Leuchtmodul
1 besonders einfach austauschen. Dabei ist keine Nachkalibrierung o.ä. des Leuchtmoduls
1 mehr notwendig.
[0051] Selbstverständlich ist die vorliegende Erfindung nicht auf die gezeigten Ausführungsbeispiele
beschränkt.
[0052] So ist die Untersuchungsleuchte allgemein nicht auf medizinische Anwendungen beschränkt,
sondern kann z.B. auch eine Leseleuchte sein.
Bezugszeichenliste
[0053]
- 1
- Leuchtmodul
- 2a
- weiße Leuchtdiode
- 2b
- farbige Leuchtdiode
- 3
- optisches Element
- 4
- Reflektor
- 4a
- Oberfläche des Reflektors
- 5
- Halter
- 5a
- Strebe des Halters
- 7
- erste Grundplatte
- 8
- zweite Grundplatte
- 9
- Auflagefläche
- 10
- Kühlkörper
- 11
- TIM-Kissen
- 12
- Leuchte
- 13
- Korpus
- 14
- Außenreflektor
- 15
- freier Rand des Korpus'
- 16
- Abdeckplatte
- 17
- mittige Aussparung der Abdeckplatte
- 18
- obere Öffnung des Außenreflektors
- 19
- Griff
- 20
- Außenseite der Abdeckplatte
- 21
- Schraube
- 34
- Leiterplatte
- E
- Lichtaustrittsfläche
- L
- Längsachse
1. Leuchtmodul (1) für eine Leuchte (12), insbesondere Untersuchungsleuchte, aufweisend
mindestens eine Halbleiterlichtquelle (2a, 2b), insbesondere Leuchtdiode oder Laserdiode,
und mindestens eine der mindestens einen Halbleiterlichtquelle (2a, 2b) nachgeschaltete
Optik bzw. gemeinsame Optik (3), wobei das Leuchtmodul (1) auswechselbar in die Leuchte
(12) integrierbar ist, wobei die mindestens eine der mindestens einen Halbleiterlichtquelle
(2a, 2b) nachgeschaltete Optik bzw. gemeinsame Optik (3) mindestens eine Sammeloptik
aufweist, wobei die mindestens eine der mindestens einen Halbleiterlichtquelle (2a,
2b) nachgeschaltete Optik bzw. gemeinsame Optik (3) mindestens einen der mindestens
einen Sammeloptik nachgeschalteten Reflektor (4) aufweist, wobei das Leuchtmodul (1)
einen Kühlkörper (10) aufweist, wobei das Leuchtmodul (1) eine Auflagefläche (9) für
einen Griff (19) aufweist,
dadurch gekennzeichnet, dass
zumindest der Kühlkörper (10), die mindestens eine Halbleiterlichtquelle (2a, 2b),
die mindestens eine Sammeloptik (3), der mindestens eine Reflektor (4) und die Auflagefläche
(9) in dieser Reihenfolge im Wesentlichen hintereinander angeordnet sind.
2. Leuchtmodul (1) nach Anspruch 1, wobei das Leuchtmodul (1) mindestens zwei Gruppen
verschiedenfarbig emittierender Halbleiterlichtquellen (2a, 2b) aufweist, wobei jede
der Gruppen mindestens eine Halbleiterlichtquelle (2a, 2b) aufweist.
3. Leuchtmodul (1) nach einem der vorstehenden Ansprüche, wobei zumindest der Kühlkörper
(10), die mindestens eine Halbleiterlichtquelle (2a, 2b), der mindestens eine Reflektor
(4) und die Auflagefläche (9) an einem gemeinsamen Halter (5) befestigt sind.
4. Leuchte (12), insbesondere Untersuchungsleuchte, wobei die Leuchte (12) ein Leuchtmodul
(1) nach einem der vorhergehenden Ansprüche aufweist, wobei das Leuchtmodul (1) als
Einheit auswechselbar ist.
5. Leuchte (12) nach Anspruch 4, wobei dem Leuchtmodul (1) ein Außenreflektor (14) nachgeschaltet
ist und wobei der mindestens eine Reflektor (4) des Leuchtmoduls (1) dazu eingerichtet
ist, von der mindestens einen Halbleiterlichtquelle (2a, 2b) abgestrahltes Licht zumindest
teilweise auf den Außenreflektor (14) zu richten.
6. Leuchte (12) nach Anspruch 4, wobei das Leuchtmodul (1) mit seinem Kühlkörper (10)
an einen Korpus (13) der Leuchte (12) pressbar ist, und zwar mittels eines Griffs
(19), welcher auf die Auflagefläche (9) des Leuchtmoduls (1) pressbar ist.
7. Leuchte (12) nach Anspruch 6, wobei der Griff (19) an einer den Außenreflektor (14)
abdeckenden lichtdurchlässigen Abdeckung (16) befestigbar ist.
1. Lighting module (1) for a luminaire (12), in particular an examination luminaire comprising
at least one semiconductor light source (2a, 2b), in particular light-emitting diode
or laser diode, and at least one optical unit or common optical unit (3) disposed
downstream of the at least one semiconductor light source (2a, 2b), wherein the lighting
module (1) is integratable into the luminaire (12) in an exchangeable fashion, wherein
the at least one optical unit or common optical unit (3) disposed downstream of the
at least one semiconductor light source (2a, 2b) comprises at least one collecting
optical unit, wherein the at least one optical unit or common optical unit (3) disposed
downstream of the at least one semiconductor light source (2a, 2b) comprises at least
one reflector (4) disposed downstream of the at least one collecting optical unit,
wherein the lighting module (1) comprises a heat sink (10) wherein the lighting module
(1) comprises a bearing surface (9) for a handle (19),
characterized in that
at least the heat sink (10), the at least one semiconductor light source (2a, 2b),
the at least one collecting optical unit (3), the at least one reflector (4) and the
bearing surface (9) are arranged substantially one behind another in this order.
2. Lighting module (1) according to Claim 1, wherein the lighting module (1) comprises
at least two groups of semiconductor light sources (2a, 2b) emitting in different
colours, wherein each of the groups comprises at least one semiconductor light source
(2a, 2b).
3. Lighting module (1) according to either of the preceding claims, wherein at least
the heat sink (10), the at least one semiconductor light source (2a, 2b), the at least
one reflector (4) and the bearing surface (9) are secured to a common holder (5) .
4. Luminaire (12), in particular examination luminaire, wherein the luminaire (12) comprises
a lighting module (1) according to any one of the preceding claims, wherein the lighting
module (1) is exchangeable as a unit.
5. Luminaire (12) according to Claim 4, wherein an outer reflector (14) is disposed downstream
of the lighting module (1) and wherein the at least one reflector (4) of the lighting
module (1) is configured to direct light emitted by the at least one semiconductor
light source (2a, 2b) at least partly onto the outer reflector (14).
6. Luminaire (12) according to Claim 4, wherein the lighting module (1) is able to be
pressed by its heat sink (10) onto a body (13) of the luminaire (12), specifically
by means of a handle (19), which is able to be pressed onto the bearing surface (9)
of the lighting module (1).
7. Luminaire (12) according to Claim 6, wherein the handle (19) is able to be secured
to a light-transmissive cover (16) covering the outer reflector (14).
1. Module lumineux (1) pour une lampe (12), et plus particulièrement une lampe d'examen,
comportant au moins une source lumineuse à semi-conducteur (2a, 2b), et plus particulièrement
une diode électroluminescente ou une diode laser, et au moins une optique montée en
aval de l'au moins une source lumineuse à semi-conducteur (2a, 2b) resp. une optique
commune (3), le module lumineux (1) pouvant être intégré dans la lampe (12) de manière
à pouvoir être remplacé, l'au moins une optique montée en aval de l'au moins une source
lumineuse à semi-conducteur (2a, 2b) resp. optique commune (3) présentant au moins
une optique collectrice, l'au moins une optique montée en aval de l'au moins une source
lumineuse à semi-conducteur (2a, 2b) resp. optique commune (3) comportant au moins
un réflecteur (4) monté en aval de l'au moins une optique collectrice, le module lumineux
(1) comportant un dissipateur thermique (10), le module lumineux (1) présentant une
surface d'appui (9) pour une poignée (19), caractérisé en ce qu'au moins le dissipateur thermique (10), l'au moins une source lumineuse à semi-conducteur
(2a, 2b), l'au moins une optique collectrice (3), l'au moins un réflecteur (4) et
la surface d'appui (9) sont agencés sensiblement l'un à la suite de l'autre dans cet
ordre.
2. Module lumineux (1) selon la revendication 1, le module lumineux comportant au moins
deux groupes de sources lumineuses à semi-conducteur (2a, 2b) émettant dans des couleurs
différentes, chacun des groupes comportant au moins une source lumineuse à semi-conducteur
(2a, 2b).
3. Module lumineux (1) selon l'une des revendications précédentes, au moins le dissipateur
thermique (10), l'au moins une source lumineuse à semi-conducteur (2a, 2b), l'au moins
un réflecteur (4) et la surface d'appui (9) étant fixés à un support commun (5) .
4. Lampe (12), et plus particulièrement lampe d'examen, la lampe (12) comportant un module
lumineux (1) selon l'une des revendications précédentes, le module lumineux (1) pouvant
être remplacé en tant qu'unité.
5. Lampe (12) selon la revendication 4, un réflecteur extérieur (14) étant monté en aval
du module lumineux (1) et l'au moins un réflecteur (4) du module lumineux (1) étant
conçu pour diriger de la lumière émise par l'au moins une source lumineuse à semi-conducteur
(2a, 2b) au moins en partie sur le réflecteur extérieur (14).
6. Lampe (12) selon la revendication 4, le module lumineux (1) avec son dissipateur thermique
(10) pouvant être pressé contre un corps (13) de la lampe (12), à savoir au moyen
d'une poignée (19) qui peut être pressée sur la surface d'appui (9) du module lumineux.
7. Lampe (12) selon la revendication 6, la poignée (19) pouvant être fixée à un couvercle
(16) transparent qui recouvre le réflecteur extérieur (14).