[0001] Die Erfindung betrifft ein Schleifaggregat mit einer in einer Schleifspindel angeordneten
Exzenterwelle zur Lagerung eines ein Schleifmittel tragenden Schleiftellers.
[0002] Aus der
DE 196 08 969 A1 ist eine elektrische Handschleifmaschine bekannt, bei der in einem Gehäuse ein Elektromotor
über eine Exzenterwelle einen mit einem Schleifmittel belegten Schleifteller in eine
oszillierende Schwingbewegung versetzt. Dazu ist der Schleifteller am Gehäuse so aufgehängt,
dass er quer zur Exzenterwelle schwingfähig gelagert ist. Das Zentrum des Schleiftellers
stützt sich hierbei mittels eines Wälzlagers am Exzenterzapfen ab.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt das Problem zugrunde, ein einwechselbares Schleifaggregat
zu entwickeln, das bei einem geringen Bauraum einen einfachen und robusten Aufbau
hat.
[0004] Das Problem wird mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Dazu ist am oder in der
Schleifspindel die ausgewuchtete Exzenterwelle drehstarr und längsverschiebbar gelagert.
Auf dem freien Ende der Exzenterwelle ist der - in mindestens einer Rotationsrichtung
gegenüber der Schleifspindel frei bewegliche - Schleifteller direkt oder mittels eines
Schleiftellergehäuses über mindestens ein Wälz-, Gleit- oder Luftlager gelagert.
[0005] Mit der Erfindung wird ein Schleifaggregat geschaffen, das u.a. zum Bearbeiten von
großflächigen Holz- oder Holzersatzstoffoberflächen geeignet ist. Der Schleifteller
des Schleifaggregats trägt hierzu z.B. austauschbare Schleifscheiben, Polierscheiben
oder entsprechende Bürsten.
[0006] Das über eine bekannte Werkzeugschnittstelle an der tragenden Werkzeugmaschine adaptierte
Schleifaggregat trägt an einer federnd gelagerten Exzenterwelle seinen Schleifteller.
Der Schleifteller ist hierbei frei rotierbar an der Exzenterwelle gelagert, so dass
sich das Schleifmittel gegenüber der die Exzenterwelle antreibenden aggregateeigenen
Schleifspindel auf einer Kreisbahn ohne oder fast ohne Eigenrotation bewegt. Je nach
Aggregatetyp beträgt der Durchmesser der Kreisbahn 2 bis 25 mm. Selbstverständlich
wird die Kreisbahn des Werkzeugmittelpunktes bei einer Querbewegung der Schleifspindel
in eine regelmäßige Bahnkurve verzerrt.
[0007] Das Werkzeug wird durch im Schleifaggregat angeordnete Federelemente gegen die zu
bearbeitende Werkstückoberfläche gedrückt. Beispielsweise sind die Federelemente,
z.B. Tellerfedern, die zu Stapel bzw. Pakete zusammengefasst sind. Anstelle der Tellerfedern
können auch Schraubenfedern benutzt werden. Hat das Schleifaggregat einen Druckluftanschluss,
der beispielsweise über die Werkzeugschnittstelle mit Pressluft versorgt wird, kann
eine federnde Anpressung auch über eine Druckluftfeder erfolgen. In einer einfachen
Bauausführung kann auch die Gewichtskraft der Exzenterwelle und des Schleiftellers
ausreichen, um den nötigen Anpressdruck zu erzielen.
[0008] Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und den nachfolgenden
Beschreibungen von schematisch dargestellten Ausführungsformen.
- Figur 1:
- Perspektivische Ansicht eines Schleifaggregats;
- Figur 2:
- Längsschnitt zu Figur 1;
- Figur 3:
- Variante zu Figur 2;
- Figur 4:
- Perspektivische Ansicht eines Mitnahmezapfens mit drei Passfedern;
- Figur 5:
- Perspektivische Ansicht einer Exzenterwelle;
- Figur 6:
- vergrößerter Teilschnitt eines Freilaufes nach Figur 3;
- Figur 7:
- Perspektivische Unteransicht eines Schleiftellers, verkleinert;
- Figur 8:
- Perspektivische Draufsicht auf den Schleifmittelträger nach Figur 7;
- Figur 9:
- Perspektivische Unteransicht eines Schleifmittelträgers, verkleinert.
[0009] Die Figuren 1 und 2 zeigen als Werkzeugaggregat ein einwechselbares Schleifaggregat,
das auch als Schleifkopf bezeichnet werden kann. Nach Figur 2 besteht das Schleifaggregat
im Ausführungsbeispiel aus einer hohlen Schleifspindel (10), in der eine Exzenterwelle
(50) z.B. um einem Hub von 6,5 mm längsverschiebbar und drehstarr gelagert wird. Am
unteren Ende des exzentrischen Teils der Exzenterwelle (50) sitzt wälzgelagert ein
Schleiftellergehäuse (100), an dessem Gewindezapfen (113) ein Schleifteller (140)
zusammen mit einem Schleifmittelträger (160) und einer Schleifscheibe (170) angeordnet
ist.
[0010] Die hohle Schleifspindel (10) besteht im Wesentlichen aus einer Werkzeugschnittstelle
und einem rohrförmigen Führungsabschnitt (15). Sie hat z.B. eine Gesamtlänge von 111
mm, wobei ca. 46 % der Länge auf die Werkzeugschnittstelle entfallen. Die Werkzeugschnittstelle
ist hier ein Hohlschaftkurzkegel (11) mit Plananlage (HSK) nach DIN 69893. Hierfür
können alternativ u.a. auch Morsekegel nach DIN 228, ISO-Steilkegel nach DIN 2080
bzw. DIN 69871, Capto
®-Schnittstellen oder dergleichen verwendet werden.
[0011] Der Führungsabschnitt (15) hat eine radiale Außenwandung (23), die an dem vom Hohlschaftkurzkegel
(11) entfernt gelegenen Ende einen z.B. 12 mm breiten, feinbearbeiteten Dichtsitzbereich
(24) hat. Letzterer hat einen Außendurchmesser von ca. 53 mm.
[0012] Der Führungsabschnitt (15) weist innen eine zylindrische Lagerbohrung (16) mit einem
planen Boden (17) auf. Die feinbearbeitete Lagerbohrung (16) hat einen Innendurchmesser
von 38 mm. Im Boden (17) sind z.B. vier Gewindebohrungen (18) angeordnet, deren Mittellinien
auf dem Mantel eines abstrakten Zylinders liegen, dessen Mittellinie mit der Mittellinie
(29) der Schleifspindel (10) zusammenfällt. Die Mittellinie (29) ist zugleich die
Mittellinie des Hohlschaftkurzkegels (11).
[0013] Im Zentrum des Bodens (17) befindet sich eine Zylindersenkbohrung (13), die den Adapterhohlraum
(12) des Hohlschaftkurzkegels (11) mit der Lagerbohrung (16) verbindet. Der kleine
Durchmesser der Zylindersenkbohrung (13) hat z.B. einen 5 mm-Durchmesser.
[0014] Im Bereich des freien Endes weist die Lagerbohrung (16) eine Innenringnut (19) zur
Aufnahme eines Sicherungsringes (47) auf.
[0015] Auf dem Boden (17) der Lagerbohrung (16) ist mittels vier Senkschrauben (45) ein
Mitnahmezapfen (30) befestigt. Der z.B. einteilige Mitnahmezapfen (30), vgl. Figur
4, besteht aus einem Flansch (31), einem Zapfen (33) mit drei Längsnuten (42) und
einem Federführungsrohr (36). Der Flansch (31) weist vier Durchgangsbohrungen (32)
mit 90°-Senkungen auf. Der am Flansch (31) zentral angeformte Zapfen (33), der z.B.
bei einer Länge von 31 mm einen Durchmesser von 18 mm hat, hat als Längsnuten beispielsweise
drei am Umfang äquidistant verteilte Passfedernuten (42), in die jeweils eine entsprechende,
aus Kunststoff hergestellte Passfeder (43) mit einem festen Sitz eingepresst wird.
An den Zapfen (33) schließt sich ein Federführungsrohr (36) an, das z.B. bei einem
Durchmesser von 7,1 mm eine Länge von 14 mm hat. Das Federführungsrohr (36) trägt
an seinem freien Ende eine 1,5 * 15°-Fase. Zwischen dem Zapfen (33) und dem Federführungsrohr
(36) befindet sich ein planer Bund, der normal zur Mittellinie (29) ausgerichtet ist.
[0016] Der Mitnahmezapfen (30) hat eine zweistufige Durchgangsbohrung (41), deren erstes
- im Bereich des Flansches (31) gelegenes - Viertel eine Zylindersenkung ist.
[0017] Im Führungsabschnitt (15) der Schleifspindel (10) sitzt in einem Kugelkäfig (46)
die Exzenterwelle (50). Der Kugelkäfig (46) hat z.B eine Länge von 54 mm. Er lagert
hier in 24 Reihen 264 Kugeln, die z.B. einen Durchmesser von 4 mm haben. Die Exzenterwelle
(50), vgl. auch Figur 5, ist zugleich am Mitnahmezapfen (30) längsgeführt. Sie ist
wie die Schleifspindel (10) und der Mitnahmezapfen (30) aus dem Einsatzstahl 16 MnCr5
gefertigt, besteht aus einem außen feinbearbeiteten Lagerabschnitt (51), einem Massenausgleichsabschnitt
(53), einem Dichtsitzabschnitt (72), einem Lagersitzabschnitt (74) und einem Gewindeabschnitt
(75). An den Lagerabschnitt (51) schließt sich der Massenausgleichsabschnitt (53)
über eine z.B. 11 mm tiefe, zur Mittellinie (29) konzentrisch angeordnete, ringkanalartige
Ausdrehung (57) an, vgl. auch Figuren 2 und 3. Der Innendurchmesser der Ausdrehung
(57) misst z.B. 53,5 mm, so dass der Dichtsitzbereich (24) der radialen Außenwandung
(23) der Schleifspindel (10) mit Spiel hineinpasst. In der Nähe der zum Lagerabschnitt
(51) zugewandten Stirnfläche des Massenausgleichsabschnitts (53) weist die radiale
Innenwandung dieses Abschnitts (53) eine Innenringnut (58) zur Aufnahme eines Dichtrings
in Form eines O- oder Quadringes (59) auf.
[0018] Die radiale Außenwandung (23) des Massenausgleichsabschnitts (53) hat eine Mittellinie
(65) die nach Figur 2 um mehrere Millimeter, z.B. 3,55 mm, nach rechts exzentrisch
versetzt ist. In der Ausführungsvariante nach Figur 3 wird auf eine außermittige Außenwandung
verzichtet. Die dortige Außenwandung (56) ist konzentrisch zur Mittellinie (29) ausgerichtet.
Um dennoch als Massenausgleichsabschnitt (54) funktionieren zu können, weist er eine
z.B. bogen- oder sichelförmige Unwuchtausnehmung (63) auf. Letztere liegt auf der
Seite der Exzenterwelle (50), auf der auch die Mittellinie (79) liegt. Um ein durch
die Unwuchtausnehmung (63) erzeugtes lärmendes Pfeifen zu verhindern, kann die Unwuchtausnehmung
(63) durch einen Deckel, z.B. einen Klemmdeckel (64), verschlossen sein.
[0019] Nach den Figuren 2, 3 und 5 befinden sich unterhalb des Massenausgleichsabschnitts
(53, 54) der Dichtsitzabschnitt (72), der Lagersitzabschnitt (74) und der Gewindeabschnitt
(75). Alle drei Abschnitte (72, 74, 75), die zusammen auch als Exzenterabschnitt (71)
bezeichnet werden, haben eine gegenüber der Mittellinie (29) exzentrisch nach links
um z.B. 3 mm versetzte Mittellinie (79). Der fein bearbeitete Dichtsitzabschnitt (72)
hat z.B. bei einer Breite von 6 mm einen Durchmesser von 32 mm. Der anschließende
Lagersitzabschnitt (74), auf dem ein Rillenkugellager (122) angeordnet ist, hat eine
Länge von 12 mm und einen Durchmesser von 25 mm. Zwischen dem Dichtsitzabschnitt (72)
und dem Lagersitzabschnitt (74) ist ein planer Anschlagbund (73) angeordnet. Die Exzenterwelle
(50) endet mit dem 7 mm langen Gewindeabschnitt (75), z.B. einem M25*1,5-Gewinde,
zur Aufnahme einer Wellenmutter (123). Zwischen Letzterer und dem Anschlagbund (73)
ist das Rillenkugellager (122) axial eingespannt.
[0020] Die Exzenterwelle (50) hat eine mehrfach gestufte Durchgangsbohrung (80), vgl. Figur
3 und 5, deren Mittellinie (89) deckungsgleich zur Mittellinie (29) ist. Die erste,
HSK-nahe Zone ist die z.B. 26 mm lange Mitnahmezone (81). Die feinbearbeitete bereichsweise
zylindrische Innenwandung dieser Zone (81) hat einen z.B. nur 0,1 mm kleineren Durchmesser
als der Außendurchmesser des Zapfens (33). In ihr sind z.B. drei Längsnuten (82) angeordnet,
in denen die Passfedern (43) des Zapfens (33) - zur Bildung einer Wellen-Naben-Verbindung
- in Gleitsitzen geführt sind.
[0021] Anstelle der Drehmomentübertragung mittels Passfedern (43) kann zwischen dem Zapfen
(33) und der Exzenterwelle (50) beispielsweise auch ein Keil- und Nabenprofil mit
Innenzentrierung 18*22*6 nach DIN 5471 oder ein Kerbzahnprofil 17*20 nach DIN 5481-1
verwendet werden.
[0022] Als Freifläche für die feinbearbeitete Innenwandung der Mitnahmezone (81) dient eine
räumlich nachgeordnete, z.B. mindestens 6,5 mm lange Einstichzone (83). Ihre Länge
ist größer als der Hub der Exzenterwelle (50) in der Schleifspindel (10). Die Einstichzone
(83) endet in einem planen Grund.
[0023] Die nächste Zone ist die z.B. 43 mm lange Federführungszone (84), deren Durchmesser
z.B. 14,1 mm beträgt. Sie hat einen planen Boden, der der Federauflage dient. An die
Federführungzone (84) schließt sich eine Gewindezone (86) an. Sie ist z.B. ein M5-Innengewinde
nach DIN 13-1.
[0024] Nach Figur 3 hat die Exzenterwelle (50) links neben dem Innengewinde (86) eine parallel
zur Mittellinie (29) verlaufende Luftführbohrung (77), die sich mit einer kurzen zylindrischen
Luftführzone (85) überschneidet. Die zwischen der Federführungszone (84) und der Gewindezone
(86) gelegene Luftführzone (85) hat z.B. einen Durchmesser von 12 mm.
[0025] Auf dem Lagersitzabschnitt (74) der Exzenterwelle (50) sitzt ein von der Wellenmutter
(123) axial fixiertes Rillenkugellager (122). Das Rillenkugellager (122) lagert den
Schleifteller (140) mit Hilfe des im Wesentlichen zylindrischen, aus einer Aluminiumlegierung
gefertigten Schleiftellergehäuses (100). Letzteres besteht aus einem Ober- und einem
Unterteil (101, 111). Das Oberteil (101) hat die Form einer Hülse mit einer zentralen,
einfach gestuften Bohrung (102). In der zylindrischen Wandung des engeren Bohrungsabschnitts
ist ein Lippendichtring (121) eingepresst, dessen nach oben orientierte Dichtlippe
auf dem Dichtsitzabschnitt (72) der Exzenterwelle (50) aufliegt. Die zylindrische
Ausnehmung des Oberteils (101) hat z.B. einen Innendurchmesser von 47 mm. Sie dient
der Aufnahme des Außenrings des Rillenkugellagers (122) und des Zentrierbundes (112)
des Unterteils (111). In die untere Stirnfläche des Oberteils (101), das einen Außendurchmesser
von 60 mm misst, sind sechs äquidistant verteilte Gewindebohrungen (103) angeordnet.
Auf der mittleren Höhe der zylindrischen Außenwandung des Oberteils (101) befinden
sich sechs radiale Querbohrungen (104), vgl. Figur 1, die jeweils eine Tiefe von 5
mm haben. Die Querbohrungen (104) sind jeweils um 30 Winkelgrade versetzt gegenüber
den Gewindebohrungen (103) angeordnet.
[0026] Das deckelförmige Unterteil (111) trägt an seiner planen unteren Stirnfläche einen
Gewindezapfen (113) mit einem M16-Gewinde und sechs Bohrungen (114) mit Zylindersenkungen.
In diesen Bohrungen (114) sitzen die Zylinderschrauben (125), die das Unterteil (111)
in den Gewindebohrungen (103) des Oberteils (101) festhalten und das Wälzlager (122)
über den Zentrierbund (112) axial fixieren. Auf der dem Oberteil (101) zugewandten
Seite hat das Unterteil (111) eine kurze zylindrische Ausnehmung (115), in die das
Wellenende der Exzenterwelle (50) mit der Wellenmutter (123) hineinragt. Das montierte
Schleiftellergehäuse (100) hat ohne Berücksichtigung des Gewindezapfens (113) eine
Bauhöhe von z.B. 30 mm.
[0027] Es ist auch möglich das Wälzlager (122) oder ein entsprechendes Gleitlager direkt
abgedichtet in Schleifteller (140) einzubauen.
[0028] Nach Figur 3 ist das Schleiftellergehäuse (100) gegenüber der Variante aus den Figuren
1 und 2 um ca. 12 mm länger. Auf dem Dichtsitzabschnitt (72) der Exzenterwelle (50)
sitzt zwischen dem Anschlagbund (73) und dem Wälzlager (122) ein Freilauf (130), dessen
Innenring (131) auf dem Dichtsitzabschnitt (72) und dessen Außenring (132) in der
Innenbohrung (102) des Gehäuseoberteils (101) jeweils drehfest eingepresst ist. Im
Ausführungsbeispiel hat der Freilauf (130) 20 Klemmkörper (133), die sich gegenseitig
kontaktieren. Im Kontaktbereich hat jeder Klemmkörper (133) beidseitig eine in Freilaufrichtung
des Außenrings (132) sich aufweitende Nut (134). In den Nuten (134) beider Seiten
sitzt jeweils ein Stützring (135). Die Außenwölbung des einzelnen Klemmkörpers (133)
ist gegenüber der Innenwölbung im Uhrzeigerdrehsinn so versetzt, dass der Außenring
(132) stehen bleibt, wenn sich der Innenring (131) im Gegenuhrzeigersinn dreht. Rotiert
der Innenring (131) im Uhrzeigersinn, verschwenken die Klemmkörper (133) geringfügig
im Gegenuhrzeigersinn, wodurch sie sich zwischen den Ringen (131) und (132) verklemmen.
In der Folge nimmt der Innenring (131) den Außenring (132) mit.
[0029] Anstelle des Klemmkörperfreilaufes (130) kann auch ein Klemmrollenfreilauf, ein Sperrklinkenfreilauf
oder ein anderer vergleichbarer Freilauf verwendet werden.
[0030] Auf dem Gewindezapfen (113) des Schleiftellergehäuses (100) ist ein Schleifteller
(140) aufgeschraubt. Der Schleifteller (140), vgl. auch Figuren 1 und 7, ist eine
im Zentrum z.B. 14 mm starke Scheibe aus Kunststoff oder einer Aluminiumlegierung,
die sich zwischen einem Durchmesser von 63 mm und ihrem Außendurchmesser von 115 mm
mit einem Winkel von 20 Winkelgraden verjüngt. Sie hat ein zentrales Innengewinde
(142), vgl. Figur 3, über das sie auf den Gewindezapfen (113) des Schleiftellergehäuses
(100) aufgeschraubt wird. Nach Figur 3 hat die obere Stirnseite des Schleiftellers
(140) eine 0,5 mm tiefe Aufnahmeeindrehung (169) mit einem Durchmesser von 50 mm.
[0031] Um die Mittellinie (29) herum sind z.B. acht durchgehende Schrägbohrungen (143),
vgl. Figur 7, in einer 45-Winkelgradteilung angeordnet. Sie haben einen Durchmesser
von 10 mm. Die Mittellinien der Schrägbohrungen (143) liegen auf einem gedachten Kegel,
dessen Kegelspitze, in Richtung Schleifmittel (170) gesehen, ca. 90 mm vor der dem
Schleifmittelträger (160) zugewandten Stirnfläche (141) auf der Mittellinie (29) liegt.
Der Kegelwinkel des gedachten Kegels beträgt 40 Winkelgrade.
[0032] Zwischen den Schrägbohrungen (143) und dem Innengewinde (142) liegt ein 9 mm tiefer
und 15 mm breiter Ringkanal (145), dessen größter Durchmesser 52 mm misst. Der Ringkanal
(145) ist von der unteren Stirnfläche (141) aus in den Schleifteller (140) eingearbeitet.
[0033] Die Stirnfläche (141) hat vier weitere, jedoch kleinere, dezentrale Ringkanäle (146),
die auf einem Kreis liegen, dessen Durchmesser 85 mm beträgt. Jeder dieser Ringkanäle
(146), der mit einer Teilung von 90 Winkelgraden jeweils zwischen zwei Schrägbohrungen
(143) liegt, hat eine Tiefe von 5 mm, einen maximalen Durchmesser von 21 mm und eine
Breite von 6 mm. Im Zentrum eines jeden Ringkanals (146) befindet sich eine M4-Gewindebohrung
(147).
[0034] An der unteren Stirnfläche (141) des Schleiftellers (140) liegt ein im Wesentlichen
scheibenförmiger, elastischer aus einem Kunststoff oder Gummi gefertigter Schleifmittelträger
(160) an, vgl. Figuren 8 und 9. Um die Mittellinie (29) herum sind z.B. acht durchgehende
Längsbohrungen (164) in einer 45-Winkelgradteilung auf einem Kreis mit einem Durchmesser
von 65 mm angeordnet. Sie haben jeweils einen Durchmesser von 10 mm. Wird der Schleifmittelträger
(160) für in der Variante nach Figur 3 eingesetzt, hat er zusätzlich eine zentrale
Bohrung (165).
[0035] Um diese Längsbohrungen (164) deckungsgleich vor den unteren Öffnungen der Schrägbohrungen
(143) des Schleiftellers (140) anzuordnen, weist die Oberseite (161) des Schleifmittelträgers
(160) vier Ringstege (162) auf, die in die dezentralen Ringkanäle (146) des Schleiftellers
(140) passen. Die Innenflanken der Ringstege (162) kommen hierbei zur Anlage an den
Innenflanken der Ringkanäle (146).
[0036] In der Unterseite (167) des Schleifmittelträgers (160) sind vier mit Zylindersenkungen
versehene Befestigungsbohrungen (163) angeordnet. Die Mittellinien dieser Bohrungen
(163) fluchten mit den Mittellinien der auf der Oberseite (161) angeordneten Ringstege
(162). Zudem ist die Unterseite (167) des Schleifmittelträgers (160) beispielsweise
mit einem Gewebe beschichtet, das wie ein Klettverschluss eine Vielzahl kleiner Widerhaken
aufweist.
[0037] Im montierten Zustand liegt der Schleifmittelträger (160) mit seiner Oberseite (161)
auf der Stirnfläche (141) des Schleiftellers (140) auf, wobei sich die Ringstege (162)
in den dezentralen Ringkanälen (146) zentrieren. Der S-chleifmittelträger (160) wird
mit vier Imbusschrauben (168), vgl. Figur 1, mit dem Schleifteller (140) verschraubt.
[0038] Auf der Unterseite (167) des Schleifmittelträgers (160) ist nach den Figuren 1 bis
3 als Schleifmittel oder Werkzeug eine z.B. kreisrunde, flexible Schleifscheibe (170)
angeordnet. Sie hat passend zum entsprechenden Schleifmittelträger (160) mehrere Bohrungen,
die mit den dortigen Bohrungen (164, 165) korrespondieren. Die dem Schleifmittelträger
(160) zugewandte Schleifscheibenrückseite trägt ein dünnes Flies mit einer Vielzahl
eingewobener, geschlossener kleiner Schlaufen, in der sich die Widerhaken der Unterseitenbeschichtung
des Schleifmittelträgers (160) verhaken. In die dem Werkstück beim Schleifvorgang
zugewandte Vorderseite der Schleifscheibe (170) ist eine Vielzahl von Schleifkörnern
vergleichbarer Korngröße eingebunden.
[0039] Um eine Pendelbewegung des Schleiftellers (140) im Bereich von mehreren Winkelgraden
zuzulassen, kann der Schleifteller (140) der Variante nach den Figuren 1 und 2 z.B.
auch in einem Tonnenlager nach DIN 635, einem Pendelkugellager nach DIN 630, einem
Pendelrollenlager nach DIN 635, einem vergleichbaren Gleitlager mit sphärischen Gleitflächen
oder dergleichen gelagert werden. In diesem Fall kann zwischen der freien Stirnfläche
des Gewindeabschnitts (75) der Exzenterwelle (50) und dem Boden der Ausnehmung (115)
des Gehäuseunterteils (111) ein Druckstück zentral angeordnet werden, dessen - wegen
der zwischen den Teilen (50) und (100) vorhandenen Relativbewegung verschleißfeste
- Rastkugel bei einem zur Mittellinie (79) normal ausgerichteten Schleifteller (140)
in eine entsprechende Rastvertiefung eingreift.
[0040] Nach dem Einwechseln des mit einer Schleifscheibe (170) bestückten Schleifaggregats
in die Hauptspindel der Werkzeugmaschine, z.B. einer Holzbearbeitungsmaschine, wird
diese in Rotation versetzt. Als Drehzahl werden anfänglich z.B. 50 bis 300 U/min vorgesehen.
Der auf der Exzenterwelle (50) gelagerte Schleifteller (140) rotiert nach kürzester
Zeit mit der Drehzahl der Exzenterwelle (50). Gleichzeitig mit dem Anlaufen wird das
Schleifaggregat auf die zu bearbeitende Werkstückoberfläche solange in Normalenrichtung
zubewegt, bis die Schleifscheibe (170) diese kontaktiert. Beim Kontakt der Schleifscheibe
(170) mit der Werkstückoberfläche, wird der Schleifteller (140) abgebremst. Zugleich
wird die Schleifspindel (10) im Zehntelmillimeter- bis Millimeterbereich normal zur
Werkstückoberfläche zugestellt, so dass sich durch die zwischen dem Mitnahmezapfen
(30) und der Exzenterwelle (50) angeordneten Tellerfedern (127) eine definierte Andruckkraft
ergibt. Während dieser Zustellung gleitet die Exzenterwelle (50) nahezu spielfrei
über den Kugelkäfig (46) tiefer in die Lagerbohrung (16) der Schleifspindel (10) hinein.
[0041] In dieser Zustellphase oder auch am Ende dieser Phase wird die Drehzahl der Schleifspindel
(10) auf eine bestimmte Betriebsdrehzahl erhöht. Letztere liegt je nach Anwendungsfall
im Bereich von 1000 bis 10000 U/min.
[0042] Steht während des Schleifvorganges die Mittellinie (29) des Schleifaggregats ortsfest
zur Werkstückoberfläche, beschreibt der Mittelpunkt der Schleifscheibe (170) eine
Kreisbahn mit einem Radius, der der Exzentrizität (76) des Exzenterabschnittes (71)
der Exzenterwelle (50) entspricht. Da hierbei der Schleifteller (140) gegenüber der
Werkzeugmaschine bzw. gegenüber dem ortsfesten Gehäuse der Hauptspindel keine oder
fast keine Eigenrotation aufweist, rotiert der Exzenterabschnitt (71) im Schleiftellergehäuse
(100) mit voller oder fast voller Betriebsdrehzahl.
[0043] Wird nun das Schleifaggregat durch die Werkzeugmaschine z.B. auf einer parallel zur
Werkstückoberfläche verlaufenden geraden Strecke bewegt, beschreibt der Mittelpunkt
der Schleifscheibe eine Bahnkurve, die z.B. eine schräge Projektion einer Schraubenlinie
darstellt oder eine zwischen zwei Begrenzungslinien fortschreitende oszillierende
Kurve. Die beiden Begrenzungslinien haben als Abstand die doppelte Exzentrizität.
[0044] Wird nun der mit einem Freilauf (130) ausgestattete Schleifkopf verwendet, vgl. Figur
3, so zeigt er z.B. bei einer rechtsdrehenden Schleifspindel (10) das zuvor beschriebene
Verhalten. Wird jedoch die Schleifspindel (10) auf eine Linksdrehung umgesteuert,
kuppelt der Freilauf (130) das Schleiftellergehäuse (100) an die Exzenterwelle (50).
Damit rotiert der Schleifteller (140) synchron mit der Schleifspindel (10). In einem
regulären Bearbeitungszyklus wird nun beispielsweise die Schleifspindel (10) 95 bis
99,9 % der Schleifzeit mit Betriebsdrehzahl im Rechtslauf betrieben, wobei der Freilauf
(130) keine Klemmwirkung aufweist. Die restliche Schleifzeit rotiert die Schleifspindel
(10) im Linkslauf - also in Gegenrichtung - bei einer stark abgesenkten Drehzahl,
z.B. 50 bis 300 U/min. In dieser Phase ändert der Schleifteller (140) seine um die
Mittellinie (29) orientierte Winkellage gegenüber dem Gehäuse der Werkzeugmaschinenhauptspindel
zwangsläufig, wodurch u.a. auf der Werkstückoberfläche eine ungewollte wiederkehrende
Schleifstruktur vermieden wird.
[0045] Es ist auch möglich, den langsameren Linkslauf mit umlaufender rotierender Schleifscheibe
(170) als stark abtragende Schruppbewegung zu nutzen, während der Rechtslauf mit seiner
hohen Drehzahl und dem ungenutzten Freilauf zum Schlichten verwendet wird.
[0046] Die Variante nach Figur 3 ist zusätzlich mit einer Druckluftversorgung ausgestattet.
Die Druckluft wird maschinenseitig über die Werkzeugmaschinenhauptspindel dem Adapterhohlraum
(12) des Hohlschaftkurzkegels (11) zugeführt. Von dort aus gelangt die Druckluft über
die Zylindersenkbohrung (13) in die Durchgangbohrung (41) des Mitnahmezapfens (30).
Letztere ist über die Quernut (35) und die Längsnut (34) mit der Federführungszone
(84) verbunden. Die Druckluft strömt dort über die Tellerfederbohrungen entlang der
Halteschraube (87) in die Luftführzone (85). Die Luftführzone (85) kommuniziert mit
der Bohrung (165) des Schleifmittelträgers (160) und der entsprechenden Bohrung der
Schleifscheibe (170) über die Luftführbohrung (77) und die Bohrung (117). Die aus
der Schleifscheibe (170) zentral austretende Druckluft strömt radial entlang der Werkstückoberfläche
ab, um beispielsweise über die Bohrungen (164) und (143) zur Rückseite des Schleiftellers
(140) zu gelangen, von wo sie maschinenseitig abgesaugt wird.
Bezugszeichenliste:
[0047]
- 10
- Schleifspindel
- 11
- Hohlschaftkurzkegel
- 12
- Adapterhohlraum
- 13
- Zylindersenkbohrung
- 15
- Führungsabschnitt, rohrförmig
- 16
- Lagerbohrung, zylindrisch
- 17
- Boden, plan
- 18
- Gewindebohrungen
- 19
- Innenringnut
- 23
- Außenwandung, radial
- 24
- Dichtsitzbereich
- 29
- Mittellinie
- 30
- Mitnahmezapfen
- 31
- Flansch
- 32
- Bohrungen, jeweils mit 90°-Senkung
- 33
- Zapfen
- 34
- Längsnut
- 35
- Quernut
- 36
- Federführungsrohr
- 41
- Durchgangsbohrung, gestuft
- 42
- Längsnuten, Passfedernuten
- 43
- Paßfedern
- 45
- Senkschrauben, vier in Schleifspindel
- 46
- Kugelkäfig (11 * 24 Kugeln)
- 47
- Sicherungsring in (19)
- 50
- Exzenterwelle
- 51
- Lagerabschnitt, geschliffen
- 53, 54
- Massenausgleichsabschnitt
- 55, 56
- Außenwandung, radial
- 57
- Ausdrehung
- 58
- Innenringnut
- 59
- Dichtring, Quadring
- 63
- Unwuchtausnehmung, z.B. sichelförmig
- 64
- Klemmdeckel
- 65
- Mittellinie der Außenwandung (55)
- 71
- Exzenterabschnitt
- 72
- Dichtsitzabschnitt
- 73
- Anschlagbund
- 74
- Lagersitzabschnitt
- 75
- Gewindeabschnitt
- 76
- Exzentrizität
- 77
- Luftführbohrung, Gasführbohrung
- 79
- Mittellinie von (71, 72, 74, 75)
- 80
- Stufenbohrung, Durchgangsbohrung
- 81
- Mitnahmezone
- 82
- Längsnuten
- 83
- Einstichzone
- 84
- Federführungszone
- 85
- Luftführzone
- 86
- Gewindezone, Innengewinde
- 87
- Halteschraube
- 88
- Gewindestift, Kontergewindestift
- 89
- Mittellinie
- 100
- Schleiftellergehäuse
- 101
- Oberteil
- 102
- Innenbohrung, gestuft
- 103
- Gewindebohrungen
- 104
- Querbohrungen
- 111
- Unterteil
- 112
- Zentrierbund
- 113
- Gewindezapfen
- 114
- Bohrungen mit Zylindersenkungen
- 115
- Ausnehmung, zentral
- 117
- Bohrung, Gasführung
- 121
- Dichtring, Lippendichtung
- 122
- Wälzlager, Rillenkugellager
- 123
- Wellenmutter
- 125
- Gehäuseschrauben
- 127
- Tellerfedern
- 130
- Freilauf, Klemmkörperfreilauf
- 131
- Innenring
- 132
- Außenring
- 133
- Klemmkörper
- 134
- Nuten in (133)
- 135
- Stützringe
- 140
- Schleifteller
- 141
- Stirnfläche, plan
- 142
- Innengewinde, zentral
- 143
- Schrägbohrungen, Bohrungen
- 145
- Ringkanal, zentral
- 146
- Ringkanäle, dezentral
- 147
- Gewindebohrungen
- 160
- Schleifmittelträger, elastisch
- 161
- Oberseite
- 162
- Ringstege
- 163
- Befestigungsbohrungen mit Zylindersenkungen
- 164
- Längsbohrungen
- 165
- Bohrung, zentral
- 167
- Unterseite mit Klettverschlusswiderhaken
- 168
- Schrauben, Imbusschrauben
- 169
- Aufnahmeeindrehung
- 170
- Werkzeug, Schleifmittel, Schleifscheibe
1. Schleifaggregat mit einer in einer Schleifspindel (10) angeordneten Exzenterwelle
(50) zur Lagerung eines ein Schleifmittel (170) tragenden Schleiftellers (140),
dadurch gekennzeichnet,
- dass am oder in der Schleifspindel (10) die ausgewuchtete Exzenterwelle (50) drehstarr
und längsverschiebbar gelagert ist,
- dass auf dem freien Ende der Exzenterwelle (50) der - in mindestens einer Rotationsrichtung
gegenüber der Schleifspindel (10) frei bewegliche - Schleifteller (140) direkt oder
mittels eines Schleiftellergehäuses (100) über mindestens ein Wälz-, Gleit- oder Luftlager
(122) gelagert ist,
2. Schleifaggregat gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Schleifspindel (10) einen Hohlschaftkurzkegel (11) aufweist.
3. Schleifaggregat gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Schleifspindel (10) und der Exzenterwelle (50) ein Federsystem aus mindestens
einem Federelement (127) angeordnet ist, wobei das Federsystem mechanisch oder pneumatisch
wirkt.
4. Schleifaggregat gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenterwelle (50) einen Massenausgleichsabschnitt (53, 54) aufweist.
5. Schleifaggregat gemäß Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Massenausgleichsabschnitt (53, 54) eine Unwucht aufweist, die der Unwucht der
exzentrischen Abschnitte (72, 74, 75) der Exzenterwelle (50) und der dort rotierenden
Lagerteile des Schleiftellers (140) - bei nichtrotierendem Schleifteller (140) - entspricht.
6. Schleifaggregat gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass radial zwischen der Schleifspindel (10) und der Exzenterwelle (50) ein Kugelkäfig
(46) angeordnet ist.
7. Schleifaggregat gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Schleifspindel (10) und der Exzenterwelle (50) ein Freilauf (130) angeordnet
ist.
8. Schleifaggregat gemäß Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Wälzlager (122) ein Tonnenlager nach DIN 635, ein Pendelkugellager nach DIN 630,
ein Pendelrollenlager nach DIN 635 oder ein Gleitlager vergleichbarer Bauart ist.