Beschreibung
[0001] Die Erfindung betrifft die Türzarge eines Aufzugschachtabschlusses, wobei in einer
Kammer der Türzarge eine Aufzugkontrollanordnung angeordnet ist.
[0002] Die
EP 1 518 815 A1 offenbart einen Aufzugschachtabschluss eines Gebäudes mit einer im Gebäude befestigten
Türzarge und mit beweglichen Türen. Der Aufzugschachtabschluss trennt einen Aufzugschacht
des Gebäudes von einem Stockwerk des Gebäudes, wobei in einer Kammer der Türzarge
eine Aufzugkontrollanordnung angeordnet ist. Die Anordnung der Aufzugkontrollanordnung
innerhalb der Türzarge wird unter anderem dadurch ermöglicht, dass die Aufzugkontrollanordnung
heutzutage kleiner gebaut werden kann und der Stromverbrauch sowie die entstehende
Abwärme reduziert werden konnte und dadurch beispielsweise keine platzraubenden Lüftungsanlagen
erforderlich sind. Eine Aufzugkontrollanordnung umfasst wie in der
EP 1 518 815 A1 offenbart, eine Aufzugsteuerungseinheit und Mittel zur Montage und zum Schutz der
Aufzugsteuerungseinheit. Die Aufzugkontrollanordnung ist daher als ganzes Bauteil
mit wenigen Handgriffen in eine Aufzuganlage ein- und ausbaubar.
[0003] Die Aufzugsteuerungseinheit umfasst im Wesentlichen Baugruppen, die für die Steuerung
und/oder Regelung der Aufzugsanlage erforderlich sind. Des Weiteren kann eine solche
Aufzugsteuerungseinheit für den Service der Aufzugsanlage und die Diagnostik notwendige
Schnittstellen und Eingabemodule enthalten und ein Netzteil zur Spannungsversorgung
aufweisen.
[0004] Türzargenelemente von Aufzuganlagen sollten aufgrund ihrer Abmessungen nicht dominant
in Erscheinung treten und haben daher sehr kleine Querschnitte. Bei bestehenden Aufzuganlagen
betragen die Abmessungen des Querschnitts selten mehr als 0.1m x 0.15m.
[0005] Zum Betrieb eines Aufzugsmotors wird ferner eine Leistungselektronik benötigt, die
üblicherweise im Aufzugschacht angeordnet ist. Der ebenfalls im Aufzugschacht angeordnete
Aufzugsmotor ist über die Leistungselektronik mit dem Stromnetz verbunden und wird
durch Steuersignale der Aufzugsteuerungseinheit angesteuert.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Türzarge mit einer Aufzugkontrollanordnung
zu schaffen, welche einfach zu Warten und zu Kontrollieren ist und welche einen geringen
Installationsaufwand und Materialaufwand erfordert.
[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Türzarge mit den Merkmalen des unabhängigen
Anspruchs 1 gelöst, beziehungsweise durch die Merkmale eines Aufzugschachtabschlusses
nach Anspruch 15 sowie durch die Merkmale einer Aufzuganlage nach Anspruch 16.
[0008] Bevorzugte Weiterbildungen der Türzarge, in welcher eine erfindungsgemäße Aufzugkontrollanordnung
angeordnet ist, sind durch die jeweiligen abhängigen Ansprüche definiert.
[0009] Eine Türzarge eines Aufzugschachtabschlusses weist eine Kammer auf, in welcher eine
Aufzugkontrollanordnung angeordnet ist. Der Aufzugschachtabschluss trennt einen Aufzugschacht
eines Gebäudes von einem Stockwerk des Gebäudes. Erfindungsgemäß beinhaltet die Aufzugkontrollanordnung
eine Aufzugsteuerungseinheit und mindestens eine Leistungselektronikeinheit, die an
einen Aufzugsmotor anschliessbar ist.
[0010] Die Ausbildung der Kammer beziehungsweise deren sehr begrenztes Volumen hängt von
der Wahl der Profilquerschnitte ab, die die Türzargenelemente aufweisen. Sofern die
Türzarge aus Rohrprofilen gebildet ist, ist die Kammer im Innern des Türzargenprofils
angeordnet. Sofern die Türzarge aus Winkelprofilen und/oder U-Profilen gebildet ist,
kann eine Seitenwand der Kammer auch durch das Mauerwerk des Gebäudes gebildet sein.
Um die Wartung zu erleichtern, wird die Aufzugkontrollanordnung üblicherweise in einem
vertikalen Türzargenelement beziehungsweise im Türpfosten eingebaut.
[0011] Bei Aufzugsanlagen ist der Antrieb oft im Aufzugschacht selbst angeordnet. Meistens
befindet sich bei derartigen Aufzuganlagen die Aufzugkontrollanordnung in einem Bereich
eines Aufzugschachtabschlusses, während die Leistungselektronikeinheit, die üblicherweise
Teil eines ein Frequenzumrichters ist, im Aufzugsschacht in der nähe des Antriebs
angeordnet wird. Dies deshalb, weil Leistungselektronikeinheiten erheblich Abwärme
erzeugen. Ferner können deren elektrische und/oder magnetische Felder beziehungsweise
elektrische und/oder magnetische Wellen die Aufzugsteuerungseinheit empfindlich stören.
[0012] Durch die Anordnung der Leistungselektronikeinheit im Aufzugschacht wird aber deren
Wartung im Vergleich zur Wartung der Aufzugsteuerungseinheit in erheblichem Masse
erschwert. Ferner entsteht durch diese Anordnung ein erheblicher Materialaufwand,
da die Aufzugsteuerungseinheit eine eigene Stromversorgung benötigt. Auch der Installationsaufwand
ist durch diese Anordnung erheblich, da wesentlich mehr Kabel zwischen der Aufzugkontrollanordnung,
der Leistungselektronik und dem Aufzugsmotor verlegt werden müssen.
[0013] Die Leistungselektronikeinheit zum Betrieb eines Aufzugsmotors ist vorzugsweise Teil
eines elektronischen Frequenzumrichters. Im Prinzip besteht der elektronische (statische)
Frequenzumrichter aus einem Gleichrichter, der einen Gleichstrom- oder Gleichspannungs-Zwischenkreis
speist, und einem aus diesem Zwischenkreis gespeisten Wechselrichter sowie aus weiteren
Elektronikbauteilen, beispielsweise zur Steuerung des Wechselrichters. Der Zwischenkreis
besteht aus einem Kondensator zur Glättung der Gleichspannung und einer Induktivität
zur Entstörung. Als Gleichrichter kommen dabei sowohl ungesteuerte als auch gesteuerte
Brücken zum Einsatz. Die Speisung des Zwischenkreises kann bei Verwendung einer gesteuerten
Brücke auch mit einer aktiven Leistungsfaktorkorrektur (PFC) erfolgen. Der Wechselrichter
arbeitet ausschließlich mit leistungselektronischen Schaltern (gesteuerten Brücken).
Dies können unter anderem Transistoren wie Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistoren
(MOSFET), Insulated Gate Bipolar Transistoren (IGBT) oder Schaltthyristoren (Integrated
Gate Commutated Thyristoren, IGCT) sein. Die Höhe der resultierenden Ausgangsspannung
und auch deren Frequenz können in weiten Grenzen geregelt werden. Um bremsen zu können,
besitzen einfache Frequenzumrichter einen sogenannten Brems-Chopper, der die überschüssige
Energie aus dem Zwischenkreis in einen Bremswiderstand leitet und dort in Wärme umwandelt.
Ansonsten würde die Zwischenkreisspannung ansteigen und die Kondensatoren zerstören.
Es gibt jedoch auch aufwändigere, rückspeisefähige Frequenzumrichter, die die aufgenommene
generatorische Bremsleistung zurück in das Stromnetz speisen können. Weiterhin gibt
es Direktumrichter (so genannte Matrixumrichter), bei denen über Halbleiterschalter
jede Stromnetzphase direkt mit jeder Phase der Last verbunden werden kann. Der Zwischenkreis
mit der Gleichgröße entfällt somit. Ein Direktrichter mit Thyristoren kann jedoch
nur Ausgangsfrequenzen kleiner der Eingangsfrequenz erzeugen. Zwischenkreisumrichter
und Direktumrichter mit IGBTs können dagegen auch Ausgangsfrequenzen erzeugen, die
oberhalb der Eingangsfrequenz liegen. Direktumrichter sind ebenfalls rückspeisefähig.
Frequenzumrichter erzeugen starke elektrische Störsignale auf der Motorzuleitung,
die nicht nur andere Verbraucher stören können, sondern auch im Motor zu einer erhöhten
Isolierstoffbelastung führen. Die Motorzuleitung muss zur Vermeidung von Störabstrahlungen
oft geschirmt werden. Abhilfe kann auch ein so genannter Sinusfilter zwischen Umrichter
und Motor schaffen. Solche Sinusfilter unterscheiden sich von einem Netzfilter durch
ihre niedrigere Grenzfrequenz und höhere Belastbarkeit.
[0014] Ist der Frequenzumrichter in der Lage, in beiden Drehrichtungen Energie aus dem Zwischenkreis
zum Motor und beim Bremsen auch zurück in den Zwischenkreis zu übertragen, spricht
man von Vierquadrantenbetrieb. Da der Zwischenkreis bedingt durch seinen Aufbau nur
eine bestimmte Energie zerstörungsfrei speichern kann, müssen Maßnahmen zur Reduzierung
der gespeicherten Energie getroffen werden. Eine Variante die meist bei kostengünstigen
Frequenzumrichtern angewandt wird ist die Umwandlung der elektrischen Energie in thermische
Energie mit dem so genannten "Brems- Chopper", einem Bremswiderstand der durch einen
elektronischen Schalter zugeschaltet wird. Bei größeren Energiemengen ist dieses Verfahren
jedoch aus ökologischen wie auch ökonomischen Gründen nicht erwünscht. Für diese Anwendungsfälle
gibt es rückspeisefähige Umrichter. Sie können die Energie aus dem Zwischenkreis in
das Stromnetz zurück übertragen. Alle Arten von Motoren mit rückspeisefähigen Frequenzumrichtern
können so auch bei wechselnden Drehzahlen als Generator betrieben werden. Dies ist
insbesondere auch für Antriebe von Aufzügen, Fahrtreppen und Fahrsteigen interessant.
[0015] Die erfindungsgemäße Integration der Leistungselektronikeinheit in der Aufzugkontrollanordnung
überwindet das Vorurteil, dass die Wärmeentwicklung der Leistungselektronikeinheit
und deren Emission von Störungseinflüssen zu groß sind, um mit der Aufzugkontrolleinheit
auf engstem Raum in der Kammer der Türzarge angeordnet zu werden. Da die Abwärme in
den Aufzugsschacht abgeführt wird und die Einheiten unter Ausnutzung der umgebenden
Bauteile geschickt in der Aufzugkontrollanordnung zueinander angeordnet sind, ist
eine Integration möglich.
[0016] Die Vorteile der Integration der Leistungselektronikeinheit in der Aufzugkontrollanordnung
sind vielfältig. Erstens werden die Kosten erheblich reduziert, da nur noch eine Verkabelung
des Motors mit der Aufzugkontrollanordnung und die Aufzugkontrollanordnung mit dem
elektrischen Stromnetz verbunden werden müssen. Ferner ist keine separate Stromversorgungsleitung
zwischen der Aufzugkontrollanordnung und dem Stromnetz notwendig, da das Netzteil
der Aufzugkontrollanordnung die Aufzugsteuerungseinheit und die Leistungselektronikeinheit
speist. Zweitens kann bereits am Ende der Werkmontage der Aufzugkontrollanordnung
die Aufzugsteuerungseinheit und die Leistungselektronikeinheit aufeinander abgestimmt
und eingestellt werden. Des Weiteren kann die ganze Aufzugkontrollanordnung im Herstellerwerk
geprüft werden. Dies führt dazu, dass sich aufwändige Einstellarbeiten bei der Montage,
der Reparatur oder der Wartung der Aufzugsanlage erübrigen. Mit wenigen Handgriffen
kann die ganze Aufzugkontrollanordnung und damit erfindungsgemäß die Aufzugsteuerungseinheit
und die Leistungselektronikeinheit ausgewechselt werden.
[0017] Vorzugsweise ist die Aufzugkontrollanordnung auch vom Aufzugschacht her zugänglich.
um dies zu erreichen, kann die Türzarge im Bereich der Kammer eine gegen den Aufzugschacht
gerichtete Öffnung beinhalten. Die Aufzugkontrollanordnung weist einen Hauptträger
auf, an welchem die Aufzugsteuerungseinheit und die Leistungselektronikeinheit angeordnet
sind. Im installierten Zustand ist die Öffnung durch den Hauptträger verschlossen.
Die Öffnung muss verschlossen sein, damit keine Brandgase durchdringen können und
sich im Brandfall das Feuer nicht über den Aufzugschacht und die Öffnung in der Türzarge
in die Stockwerke ausbreitet.
[0018] Damit in dieser räumlich engen Kammer der Türzarge die Aufzugkontrollanordnung nicht
überhitzt und dies nicht zu Fehlfunktionen der Aufzugsteuerungseinheit, zur schnelleren
Alterung oder gar zur Zerstörung der elektronischen Komponenten führt, muss zumindest
die Abwärme der Leistungselektronikeinheit aus der Kammer abgeführt werden. Dies kann
nicht über die Türzarge selbst erfolgen, da sich diese sonst erwärmen würde. Durch
die Abführung der Abwärme in den Aufzugschacht weist die Türzarge annähernd Raumtemperatur
auf und der Benutzer wird nicht durch eine erwärmte Türzarge beunruhigt. Selbstverständlich
kann auch die Abwärme der Aufzugsteuerungseinheit in den Aufzugschacht abgeführt werden.
[0019] Vorzugsweise weist die Kammer elektrisch leitende Kammerwände auf, die Teil der gegenseitigen
Abschirmung von elektrischen und/oder magnetischen Feldern und elektrischen und/oder
magnetischen Wellen der Aufzugsteuerungseinheit und der Leistungselektronikeinheit
sind. Wenn die Türzarge aus einem elektrisch leitenden Rohrprofil gefertigt ist, ist
dies bereits gegeben. Gegebenenfalls müssen in der Kammer Abschirmbleche angeordnet
sein, wenn eine Seite der Kammer durch das Mauerwerk des Gebäudes begrenzt ist.
[0020] Um die Abwärme der Leistungselektronikeinheit in den Aufzugschacht abzuführen weist
der Hauptträger einen durch Wände ausgebildeten Kühlluftschacht auf, wobei der Kühlluftschacht
eine am Hauptträger ausgebildete Ansaugöffnung mit einer am Hauptträger ausgebildeten
Auslassöffnung verbindet. Erfindungsgemäß sind im installierten Zustand die Ansaugöffnung
und Auslassöffnung des Hauptträgers zum Aufzugsschacht hin gerichtet. An den Wänden
des Kühlluftschachts sind ferner die Aufzugsteuerungseinheit und die Leistungselektronikeinheit
angeordnet. Mindestens eine Wand des Kühlluftschachts ist elektrisch leitend ausgebildet
und ist dadurch Teil der gegenseitigen Abschirmung der Aufzugsteuerungseinheit und
der Leistungselektronikeinheit von elektrischen und/oder magnetischen Feldern und
elektrischen und/oder magnetischen Wellen, die im Betrieb von diesen Einheiten, insbesondere
von der Leistungselektronikeinheit ausgehen. Meistens sind Teile die der Abschirmung
dienen, elektrisch leitend gegen Erde verbunden, damit auch elektrostatische Ladungen
abgeführt werden können.
[0021] Das Merkmal "an der Wand angeordnet" bedeutet, dass die Einheit in unmittelbarer
Nähe der Wand angeordnet ist. Die Leistungselektronikeinheit und die Aufzugsteuerungseinheit
müssen daher nicht zwingend auf der Wandoberfläche aufliegen. Sie können mittels Abstandhaltern
mit der Wand verbunden sein oder beispielsweise durch einen am Hauptträger befestigten
Montagewinkel in definiertem Abstand parallel zur Wand gehalten sein.
[0022] In einer Weiterbildung der Erfindung kann an den Wänden des Kühlluftschachts mindestens
eine der folgenden, Abwärme erzeugenden Einheiten angeordnet sein:
● ein Netzteil (Transformator mit Gleichrichter) zur Versorgung der Aufzugkontrolleinheit,
● ein Netzteil zur Versorgung von Batterien,
● eine weitere Leistungselektronikeinheit, beispielsweise zur Rückspeisung der vom
Aufzugsmotor erzeugten elektrischen Energie in ein Stromnetz.
[0023] Selbstverständlich ist die zweite Leistungselektronik nur dann notwendig, wenn die
erste Leistungselektronik nicht Rückspeisefähig ist oder deren rekuperierte elektrische
Energie zur Ladung von Batterien herangezogen wird. Die Bremsenergie des Aufzugsmotors
wird somit nicht einfach mittels Heizwiderständen in Wärme umgewandelt, sondern genutzt.
Alle vorangehend aufgeführten Einheiten erzeugen ebenfalls erhebliche Abwärme in der
engen Kammer, so dass auch deren Abwärme durch den Kühlluftschacht in den Aufzugschacht
abgeführt werden muss. Ferner ist mindestens eine Wand des Kühlluftschachts elektrisch
leitend ausgebildet und ist Teil der gegenseitigen Abschirmung der Aufzugsteuerungseinheit
und der Abwärme erzeugenden Einheiten untereinander. Teil der gegenseitigen Abschirmung
bedeutet, dass die leitende Wand des Kühlluftschachts zur Abschirmung der elektromagnetischen
Störungseinflüsse der jeweils anderen Einheiten beiträgt, diese aber nicht zwingend
vollständig bewerkstelligt. Durch eine geschickte Anordnung der Aufzugsteuerungseinheit
und der Leistungselektronikeinheiten an den Wänden, kann aber auch eine vollständige
Abschirmung durch die Wände des Kühlluftkanals erreicht werden. Mit "Einheit" ist
nicht zwingend eine physische Einheit gemeint, beispielsweise kann eine Leistungselektronikeinheit,
ein Netzteil oder die Aufzugsteuerungseinheit auch mehrere, durch Verbindungsleitungen
miteinander verbundene und mit Elektronikkomponenten bestückte Leiterplatten umfassen.
Der Begriff "Einheit" bezieht sich somit auf die Funktion eines Bauteils oder einer
Gruppe von Bauteilen.
[0024] Eine Möglichkeit, die Wände des Kühlluftschachts effizient zur Abschirmung einzusetzen
besteht darin, dass an mindestens einer Wand des Kühlluftschachts mindestens eine
Stufe ausgebildet ist. Auf einer Stufe ist jeweils nur die Aufzugssteuerungseinheit
oder nur eine Leistungselektronikeinheit angeordnet. Durch die Stufung der Wand oder
der Wände ragen Bereiche des Lüftungskanals zwischen die Einheiten und bilden dadurch
einen Teil der Abschirmung. Die Zahl zusätzlicher Abschirmdeckel, Abschirmungsbleche
und Abschirmhauben können dadurch minimiert werden, ebenso mögliche Spalten und Löcher
in der Abschirmung, die deren Abschirmvermögen reduzieren.
[0025] Um die Abwärme der Leistungselektronikeinheit und/oder der Aufzugsteuerungseinheit
effizient in den Kühlluftschacht einzubringen und dort an die durchströmende Kühlluft
abzugeben, können in den Wänden Durchbrüche angeordnet sein. Durch diese Durchbrüche
reichen die Kühlkörper von Komponenten der Leistungselektronikeinheit und/oder der
Aufzugsteuerungseinheit in den Kühlluftschacht hinein. Um den weiter oben bereits
erwähnten Durchtritt von Brandgasen zu erschweren, können die Durchbrüche durch die
Platinen der Leistungselektronikeinheit und/oder der Aufzugsteuerungseinheit gasdicht
abgeschlossen sein.
[0026] Um die Abführung der Abwärme durch den Kühlluftschacht möglichst optimal zu nutzen,
kann mindestens eine Leistungselektronikeinheit im Kühlluftschacht angeordnet sein.
Ferner kann die Aufzugsteuerungseinheit an einer dem Kühlluftschacht abgewandten Seite
einer Wand angeordnet sein, wobei die elektrisch leitend ausgebildete Wand zwischen
der mindestens einen Leistungselektronikeinheit und der Aufzugsteuerungseinheit angeordnet
ist. Dadurch schirmt der Kühlluftschacht die Aufzugsteuerungseinheit vollständig von
den Störeinflüssen der Leistungselektronikeinheit ab.
[0027] Selbstverständlich können die Leistungselektronikeinheit und/oder die Aufzugsteuerungseinheit
durch einen elektrisch leitenden Abschirmdeckel, eine Abschirmhaube oder mehrere Abschirmbleche
abgedeckt sein, so dass sie vollständig mit elektrisch leitenden Teilen umschlossen
sind. Eine Ausnahme können die in den Kühlluftkanal ragenden Kühlkörper sein, welche
zwecks optimaler Wärmeabfuhr mit dem Kühlluftstrom in Berührung sein sollten. Selbstverständlich
können die elektrisch leitenden Wände aus Stahlblech, aus Aluminium oder aus einer
weichmagnetischen Nickel-Eisen-Legierung hoher magnetischer Permeabilität gefertigt
oder mit diesen Materialien beschichtet sein.
[0028] Vorzugsweise weisen die Wände eine hohe Wärmeleitfähigkeit auf. Dann können diese
selbst als Kühlkörper dienen, wenn sie mit den Wärmeerzeugenden elektronischen Komponenten
der Leistungselektronikeinheit und/oder der Aufzugsteuerungseinheit verbunden sind.
Gegebenenfalls kann auf zusätzliche Kühlkörper und auf die dazu notwendigen Öffnungen
in den Wänden verzichtet werden. Da die Wände eines solchen Kühlluftschachts erwärmt
werden, sind im luftdurchströmten Innern des Kühlluftschachts vorzugsweise Kühlrippen
angeordnet.
[0029] Sofern der Kühlluftschacht eine vertikale Ausrichtung hat, kann sich durch die Wärmeintragung
der Leistungselektronikeinheit ein Kamineffekt einstellen, durch welchen die Kühlluft
ohne weitere Mittel von selbst durchströmt. Die an der Auslassöffnung und Ansaugöffnung
vorbeiziehende Aufzugskabine kann aber diese selbsttätige Kühlluftströmung erheblich
beeinträchtigen und gegebenenfalls zum Erliegen bringen. Um die Kühlung dauernd sicherzustellen,
ist deshalb vorzugsweise im Kühlluftschacht ein Gebläse angeordnet.
[0030] Da die abzuführende Abwärme der Leistungselektronikeinheit von der Leistungsaufnahme
beziehungsweise der Leistungsabgabe des Aufzugsmotors abhängt, variiert vorzugsweise
auch die aufzubringende Kühlleistung des Kühlluftschachts und des Gebläses. Zur Verringerung
der Geräuschentwicklung können deshalb im Kühlluftschacht zwei Gebläse parallel angeordnet
sein, wobei je nach abzuführender Wärme ein Gebläse oder beide Gebläse in Betrieb
sind. Ferner kann der Kühlluftschacht auch in beispielsweise zwei Kanäle aufgeteilt
sein, so dass das erste Gebläse die Kühlluft durch den ersten Kanal drückt und das
zweite Gebläse die Kühlluft durch den zweiten Kanal drückt. Eine solche Aufteilung
kann dann sinnvoll sein, wenn beispielsweise zwei Leistungselektronikeinheiten in
der Aufzugskontrollanordnung integriert sind.
[0031] Ferner können ein Temperatursensor in der Leistungselektronikeinheit und/oder in
der Aufzugsteuerungseinheit angeordnet sein, wobei die Signale des Temperatursensors
der Steuerung und Regelung des Gebläses beziehungsweise der Gebläse dienen.
[0032] Wie weiter oben ausgeführt, kann eine vorbeiziehende Aufzugskabine die Kühlluftströmung
im Kühlluftschacht erheblich beeinträchtigen und dies auch dann, wenn ein Gebläse
vorhanden ist. Zur Vermeidung von Rückstauungen der Kühlluft können die Ansaugöffnung
und die Auslassöffnung Strömungsleitbleche aufweisen, die sich zwecks Unterstützung
der Kühlluftströmung im Kühlluftschacht zur Fahrtrichtung einer im Aufzugschacht fahrenden
Aufzugkabine ausrichten. Durch die Ausrichtung der Strömungsleitbleche wird beim Vorbeiziehen
der Aufzugkabine die Luft aus dem Aufzugschacht immer zur Ansaugöffnung hineingedrückt
beziehungsweise aus der Auslassöffnung gesogen.
[0033] Ein Aufzugschachtabschluss eines Gebäudes weist wie vorangehend ausgeführt, eine
im Gebäude befestigte Türzarge mit einer Kammer auf, in welcher die Aufzugkontrollanordnung
mit erfindungsgemäß integriertem Frequenzumrichter angeordnet ist. An der Türzarge
sind ferner bewegliche Türen geführt, die auch zum Aufzugschachtabschluss gehören.
Eine Aufzuganlage eines Gebäudes weist mindestens einen Aufzugschachtabschluss mit
der erfindungsgemäßen Aufzugkontrollanordnung auf.
[0034] Der erfindungsgemäße Aufzugschachtabschluss beziehungsweise dessen erfindungsgemäße
Türzarge wird im Folgenden anhand von Beispielen und mit Bezugnahme auf die Zeichnungen
näher erläutert. Darin zeigen:
- Figur 1:
- einen Aufzugschachtabschluss in dreidimensionalrer Ansicht mit einer Türzarge und
einer erfindungsgemäßen Aufzugkontrollanordnung, angeordnet in einer Kammer der Türzarge;
- Figur 2:
- Türpfostenteile der Türzarge aus Figur 1 in dreidimensionaler Explosionsdarstellung,
die die Kammer bilden sowie die erfindungsgemäße Aufzugkontrollanordnung;
- Figur 3:
- die Türzarge in dreidimensionaler Ansicht mit Blickrichtung vom Aufzugschacht auf
das Stockwerk, deren Türpfosten die in der Figur 2 gezeigten Türpfostenteile und die
Aufzugkontrollanordnung beinhaltet;
- Figur 4:
- in geschnittenem Aufriss eine in der Kammer der Türzarge eingebaute Aufzugkontrollanordnung
in einer ersten Ausführung ohne Gebläse;
- Figur 5:
- in geschnittenem Aufriss eine in der Kammer der Türzarge eingebaute Aufzugkontrollanordnung
in einer zweiten Ausführung mit einem Gebläse und mit Temperatursensoren zur Regelung
des Gebläses;
- Figur 6:
- in geschnittenem Aufriss eine in der Kammer der Türzarge eingebaute Aufzugkontrollanordnung
in einer dritten Ausführung mit Strömungsleitblechen im Aufzugschacht;
- Figur 7:
- in geschnittenem Aufriss eine in der Kammer der Türzarge eingebaute Aufzugkontrollanordnung
in einer vierten Ausführung mit zwei Gebläsen und mit einem in zwei Kanäle unterteilten
Kühlluftschacht.
[0035] In Figur 1 ist ein Aufzugschachtabschluss 1 einer Aufzugsanlage dargestellt, wie
er von einem Benutzer der Aufzugsanlage auf einem Stockwerk 9 wahrgenommen werden
kann. Ein nicht weiter dargestelltes Gebäude in welchem sich die Aufzugsanlage befindet,
weist eine Gebäudewand 10 auf, die einen durch unterbrochene Linien angedeuteten Aufzugsschacht
11 begrenzt.
[0036] Der Aufzugsschacht 11 ist durch den Aufzugsschachtabschluss 1 vom Stockwerk 9 getrennt.
Der Aufzugsschachtabschluss weist eine Schachttüre auf, die im Wesentlichen aus zwei
Türflügeln 12.1, 12.2 und einer Türzarge 14 besteht. Die Türflügel 12.1, 12.2 sind
horizontal verschiebbar, und zwar in Richtung einer Achse X eines in Figur 1 gezeigten
orthogonalen räumlichen Koordinatensystems mit den weiteren Achsen Y und Z. Die Türzarge
14 weist drei Türzargenelemente auf, nämlich zwei seitliche, vertikale Türzargenelemente
14.1, 14.2, die Türpfosten bilden und parallel zur Achse Z gerichtet sind, und durch
ein oberes, horizontales Türzargenelement 14.3, das parallel zur Achse X gerichtet
ist.
[0037] Durch das vertikale Türzargenelement 14.1 ist in dessen Innern eine Kammer 16 gebildet.
Das vertikale Türzargenelement 14.1 weist mehrere Pfostenwände auf, insbesondere eine
äussere frontale Pfostenwand 16.1 und eine äussere seitliche Pfostenwand 16.3. Im
vorliegenden Ausführungsbeispiel liegt die äussere frontale Pfostenwand 16.1 parallel
zu einer durch die Achsen X und Z gebildeten Ebene, und die äussere seitliche Pfostenwand
16.3 parallel zu einer durch die Achsen Y und Z gebildeten Ebene. Die äussere frontale
Pfostenwand 16.1 und die äussere seitliche Pfostenwand 16.3 sind dem Stockwerk 9 zugewandt.
Zu den äusseren Pfostenwänden 16.1 und 16.3 können noch innere Pfostenwände vorhanden
sein, die in Zusammenhang mit den Figuren 2 und 3 näher erläutert werden.
[0038] Die äussere seitliche Pfostenwand 16.3 weist eine Aussenöffnung auf, welche den Zugriff
zur Kammer 16 ermöglicht. Diese Aussenöffnung kann eine beliebige geeignete Grösse
aufweisen, insbesondere kann sie sich über den grössten Teil der seitlichen Pfostenwand
16.3 erstrecken, wie dies in Figur 1 angedeutet ist. Selbstverständlich kann die Aussenöffnung
auch in der äusseren frontalen Pfostenwand 16.1 ausgebildet sein.
[0039] Die Aussenöffnung ist durch einen Deckel 17 verschliessbar. Ist die Aufzugsanlage
betriebsbereit oder in Betrieb, so ist der Deckel 17 in seiner Betriebslage montiert,
in der er die Aussenöffnung verschliesst. Ist die Aufzugsanlage im Service, so ist
der Deckel 17 in seiner Servicelage, wobei er vollständig demontiert, das heisst ohne
Kontakt mit dem Türzargenelement 14.1 ist. Alternativ kann der Deckel 17 auch mittels
eines Scharniers am Türzargenelement 14.1 befestigt sein. Der Deckel 17 ist mit seiner
Aussenfläche vorzugsweise bündig in der Aussenöffnung eingelassen, wodurch er praktisch
vandalensicher befestigt ist und einen ästhetisch befriedigenden Anblick bietet.
[0040] Die äussere frontale Pfostenwand 16.1 enthält einen Durchbruch, in welchem ein Stockwerktableau
31 angebracht ist, wobei vorzugsweise auf allen Stockwerken der Aufzugsanlage dasselbe
Stockwerktableau 31 eingesetzt werden kann. Selbstverständlich kann das Stockwerktableau
31 auch im Deckel 17 eingelassen sein. Das Stockwerktableau 31 kann einfache Auf/Abwärts-
Wahltasten, eine Zielrufsteuerung, Benutzeridentifikations-Lesegeräte, einen Touchscreen
mit einer grafischen Benutzeroberfläche und dergleichen mehr aufweisen.
[0041] Figur 2 zeigt Türpfostenteile der Türzarge 14 aus der Figur 1 in dreidimensionaler
Explosionsdarstellung. Die bereits in der Figur 1 beschriebenen Merkmale weisen dieselben
Bezugszeichen auf. In der Figur 2 ist die Blickrichtung nicht vom Stockwerk 9, sondern
vom Aufzugsschacht 11 auf den Türpfosten gerichtet. Die äussere frontale Pfostenwand
16.1 ist daher von hinten zu sehen. Ebenso ist das Stockwerktableau 31 von hinten
erkennbar. Mit der äusseren frontalen Pfostenwand 16.1 ist die äussere seitliche Pfostenwand
16.3 verbunden und deren Aussenöffnung 15 mit dem Deckel 17 verschlossen. Der äusseren
frontalen Pfostenwand 16.1 ist mittels Abkantung eine innere seitliche Pfostenwand
16.4 angeformt. Diese innere seitliche Pfostenwand 16.4 ist gegen das Mauerwerk der
Gebäudewand 10 gerichtet, wenn die Türzarge 14 wie in Figur 1 dargestellt, in die
Maueröffnung der Gebäudewand 10 eingelassen ist. Aufgrund dieser Konstruktion, durch
welche die Türzarge 14 im Bereich des Türpfostens einen U-förmigen Querschnitt aufweist,
beinhaltet die Kammer 16 eine gegen den Aufzugschacht 11 gerichtete Öffnung. Diese
Öffnung, beziehungsweise die durch die Türpfostenteile 16.1, 16.3 und 16.4 gebildete
Kammer 16, wird durch einen Hauptträger 16.2 einer Aufzugkontrollanordnung 18 verschlossen.
Am Hauptträger 16.2 sind alle übrigen Teile der Aufzugkontrollanordnung 18 derart
angeordnet, dass diese sich in eingebautem Zustand innerhalb der Kammer 16 befinden.
Wenn die Aufzugkontrollanordnung 18 ausgewechselt werden muss, kann sie von der Seite
des Aufzugschachts 11 her durch Lösen des Hauptträgers 16.2 von den Pfostenwänden
16.1, 16.3 und 16.4, komplett ausgebaut werden. Hierzu kann die nicht dargestellte
Aufzugskabine in eine geeignete Höhe zwischen zwei Stockwerke 9 gefahren werden, so
dass eine Bedienungsperson auf dem Dach der Aufzugskabine oder auf einer Arbeitsfläche
der Aufzugskabine stehend oder kauernd die notwendigen Arbeiten durchführen kann.
[0042] Die Kontrollanordnung 18 umfasst im Wesentlichen folgende Baugruppen:
● den Hauptträger 16.2,
● eine am Hauptträger 16.2 befestigte Aufzugsteuerungseinheit 20,
eine am Hauptträger 16.2 befestigte Leistungselektronikeinheit 21 zum Betrieb
eines Aufzugsmotors (Speisung und gegebenenfalls Rückspeisung),
● eine optionale zweite Leistungselektronik zur Rückspeisung der vom Aufzugsmotor
erzeugten elektrischen Energie,
● ein Netzteil 18.4 zur Versorgung der Aufzugsteuerungseinheit 20 und/oder Batterien
18.8,
● Mittel zur Kühlung der Abwärme erzeugenden Einheiten 20, 21, wobei die Abwärme in
den Aufzugschacht 11 abgeführt wird,
● optional ein oder mehrere Schaltelemente 18.3, beispielsweise einen Schaltschütz,
● Befestigungsmittel zum Einbau des Hauptträgers 16.2 in der Kammer 16,
● Kabel zur Stromversorgung und zum Erstellen der Verbindungen zu Stockwerktableaus
und zum Verbinden mit dem Aufzugsmotor,
● eine optionale elektrische oder elektromagnetische Überwachung des Deckels 17
● sowie eine optionale Beleuchtung der Kammer 16,
● Abschirmungsmittel wie Abschirmungsdeckel, Abschirmungsbleche oder Abschirmungshauben,
● Geräte, die für eine Notevakuierung verwendet werden, beispielsweise Batterien 18.8.
[0043] In einer vorteilhaften Ausführungsform umfasst die Aufzugsteuerungseinheit 20 folgende
Elemente:
● Hard- und Software der Aufzugsteuerung (zum Beispiel ein Hauptrechner mit Logikelementen
und Schnittstellen),
● Telealarmsystem und/oder Intercom (zum Beispiel um einen Service- oder Notruf absetzen
zu können)
[0044] Zur Abführung der Abwärme in den Aufzugschacht 11 können verschiedene Mittel eingesetzt
werden. Beispielsweise kann durch eine geschickte Auswahl und Anordnung der Einheiten
20, 21 die Abwärme auf den Hauptträger 16.2 übertragen werden, der wiederum die Abwärme
an die Luft im Liftschacht 11 abgibt. Sollte die Kühlleistung des Hauptträgers 16.2
nicht genügen, weist der in der Figur 2 dargestellte Hauptträger eine Ansaugöffnung
16.5 und eine Auslassöffnung 16.6 auf. Diese sind durch einen Kühlluftschacht 19 miteinander
verbunden. Der Kühlluftschacht 19 ist in Figur 2 kaum sichtbar, da an dessen Wänden
die Abwärme erzeugenden Einheiten Aufzugsteuerungseinheit 20, Leistungselektronikeinheit
21, und Schaltelement 18.3 angeordnet sind.
[0045] Figur 3 zeigt die Türzarge 14 in dreidimensionaler Ansicht mit Blickrichtung vom
Aufzugschacht 11 auf das Stockwerk 9. Der Türpfosten der Türzarge 14 beinhaltet die
in der Figur 2 gezeigten Türpfostenteile 16.1, 16.3, 16.4, den Deckel 17 und die Aufzugkontrollanordnung
18. Zur Wahrung der Übersicht wurde auf die Darstellung der Türflügel verzichtet,
die das Stockwerk 9 vom Aufzugschacht 11 trennen, wenn sich keine Kabine im Bereich
des Aufzugschachtabschlusses befindet. In der Figur 3 ist die Anordnung der Ansaugöffnung
16.5 und der Auslassöffnung 16.6 im Hauptträger 16.2 übereinander gut erkennbar. Durch
diese Anordnung kann sich im nicht sichtbaren Kühlluftschacht eine durch den Kamineffekt
hervorgerufene Luftströmung einstellen.
[0046] In Figur 4 ist in geschnittenem Aufriss eine in der Kammer 16 der Türzarge 14 eingebaute
Aufzugkontrollanordnung 18 in einer ersten Ausführung dargestellt. Am Hauptträger
16.2 der Aufzugkontrollanordnung 18 sind eine Ansaugöffnung 16.5 und eine Auslassöffnung
16.6 ausgebildet. Auf der der Kammer 16 zugewandten Seite des Hauptträgers 16.2 ist
mittels Wände 19.1, 19.2, 19.3 ein Kühlluftschacht 19 ausgebildet, der die Ansaugöffnung
16.5 mit der Auslassöffnung 16.6 verbindet. Die zum Hauptträger 16.2 parallel angeordnete
erste Wand 19.2 ist abgestuft ausgebildet, wobei auf der ersten Stufe 19.4 eine Aufzugsteuerungseinheit
20 und auf der zweiten Stufe 19.5 eine Leistungselektronikeinheit 21 angeordnet ist.
Innerhalb des Kühlluftschachts 19 ist ferner ein Netzteil 18.4 angeordnet. Die Aufzugsteuerungseinheit
20 und die Leistungselektronikeinheit 21 weisen Leiterplatten 20.2, 21.2 auf, auf
denen die einzelnen Elektronikbauteile angeordnet sind. Einige dieser Elektronikbauteile
weisen Kühlkörper 20.1, 21.1 auf, die durch Durchbrüche 19.7, 19.8 in der ersten Wand
19.2 in den Kühlluftschacht 19 hineinreichen. Die Leiterplatten 20.2, 21.2 überdecken
die Durchbrüche 19.7, 19.8 vollständig, so dass der Kühlluftschacht 19 gasdicht von
der Kammer 16 getrennt ist.
[0047] Da der Hauptträger 16.2 und die Wände 19.1, 19.2, 19.3 des Kühlluftschachts 19 zwecks
Abschirmung der Aufzugsteuerungseinheit 20 und der Leistungselektronikeinheit 21 aus
Metall gefertigt sind, müssen gegebenenfalls deren Leiterplatten 20.2, 20.3 vom Hauptträger
16.2 und den Wänden 19.1, 19.2, 19.3 beabstandet angeordnet sein. Die Gasdichtheit
kann mittels nicht dargestellten Dichtungselementen wie Dichtungsleisten, Dichtungsschnüren,
aushärtenden Dichtungsmassen oder Flachdichtungen erzielt werden. Die Dichtheit kann
aber auch mit weiteren Abschirmmitteln wie zum Beispiel mit einer Abschirmhaube 23
erreicht werden, wie sie in der Figur 4 beispielhaft die Aufzugsteuerungseinheit 20
überspannt. Alle der Abschirmung dienenden Mittel sollten miteinander elektrisch leitend
verbunden sein. Vorzugsweise sind diese auch geerdet.
[0048] Die Abwärme wird durch Wärmekonvektion von den Kühlkörpern 20.1, 21.1 an die Luft
im Kühlluftschacht 19 übertragen. Die erwärmte Luft steigt im Kühlluftschacht 19 zur
Auslassöffnung 16.6 hin auf und saugt dadurch kühle Luft durch die Ansaugöffnung 16.5
in den Kühlluftschacht 19. Damit eine möglichst starke Luftströmung im Kühlluftschacht
erzeugt wird, werden vorzugsweise wie dargestellt, die Einheiten mit der grössten
Wärmeentwicklung, beispielsweise die Leistungselektronikeinheit 21 in der Nähe der
Ansaugöffnung 16.5 angeordnet.
[0049] Auch die Figur 5 zeigt in geschnittenem Aufriss eine in der Kammer 16 der Türzarge
14 eingebaute Aufzugkontrollanordnung 28 in einer zweiten Ausführung. Der Hauptträger
16.2 dieser Aufzugkontrollanordnung 28 entspricht im Aufbau nahezu dem Hauptträger
16.2 der Figur 4, weshalb für diesen und den Kühlluftschacht 19 sowie die Kammer 16
dieselben Bezugszeichen verwendet werden. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist
die erste Wand 19.1 abgestuft ausgebildet, wobei auf der ersten Stufe 19.4 eine Leistungselektronikeinheit
21 und auf der zweiten Stufe 19.5 eine Aufzugsteuerungseinheit 20 angeordnet ist.
Ferner ist im Kühlluftschacht 19 ein Gebläse 25 angeordnet. Ob der Gebläsemotor innerhalb
des Kühlluftschachts 19 oder wie dargestellt, in der Kammer 16 angeordnet ist, hängt
davon ab, ob der Gebläsemotor gekühlt werden muss und welche Einbaulage die geringsten
Geräusche verursacht.
[0050] Der Einsatz eines Gebläses 25 ermöglicht es, die Reihenfolge der Einheiten 20, 21
zu bestimmen, welche zuerst gekühlt werden müssen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel
ist es die temperatursensitivere Aufzugsteuerungseinheit 20. Im Bereich der Leistungselektronikeinheit
21 und der Aufzugsteuerungseinheit 20 sind je ein Temperatursensor 20.8, 21.8 angeordnet,
um die Betriebstemperatur dieser Einheiten 20, 21 zu überwachen. Deren Signale werden
einer Regeleinrichtung 26 zugeführt, die die Drehzahl des Gebläsemotors regelt.
[0051] Da die Türzarge 14, der Hauptträger 16.2 und die Wände 19.1, 19.2, 19.3 des Kühlluftschachts
19 aus Metall gefertigt sind, muss zur Abschirmung nur ein Abschirmblech 24 zwischen
der Leistungselektronikeinheit 21 und der Aufzugsteuerungseinheit 20 möglichst spaltfrei
angeordnet werden. Da im Kühlluftschacht 19 keine Leiterplatten mit störungsempfindlichen
Elektronikelementen angeordnet sind, können die Verbindungsleitungen 27, welche die
Einheiten 20, 21 miteinander verbinden, durch den Kühlluftschacht 19 geführt sein,
so dass deren Abschirmung durch die Wände 19.1, 19.2, 19.3 erfolgt.
[0052] Eine dritte Ausführung einer in der Kammer 16 der Türzarge 14 eingebauten Aufzugkontrollanordnung
38 ist in der Figur 6 in geschnittenem Aufriss dargestellt. Auch diese dritte Ausführung
entspricht im Wesentlichen den beiden, vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispielen
mit einer Aufzugsteuerungseinheit 20, einer ersten Leistungselektronikeinheit 21 und
einem Netzteil 18.4. Aus diesem Grund wird nachfolgend nur auf die Unterschiede eingegangen.
Der erste Unterschied besteht im Einbaukonzept der Aufzugkontrollanordnung 38 in der
Kammer 16. Die Aufzugkontrollanordnung 38 ist als Einschub konzipiert, welcher von
der Stockwerk- Seite eingebaut beziehungsweise ausgebaut werden kann. Aus diesem Grund
ist auch das Stockwerktableau 31 in der Aufzugkontrollanordnung 38 integriert. Ferner
kann wie dargestellt, eine zweite Leistungselektronikeinheit 33 mitten im Kühlluftschacht
19 angeordnet sein, wodurch beide flächigen Seiten der zweiten Leistungselektronikeinheit
33 von Kühlluft umströmt werden. Selbstverständlich kann die zweite Leistungselektronikeinheit
33 auch in beliebiger Lage im Kühlluftschacht 19 angeordnet sein, immer vorausgesetzt,
dass der Durchfluss von Kühlluft gewährleistet ist. Auch auf diese Anordnungsvariante
trifft zu, dass die zweite Leistungselektronikeinheit 33 an der Wand des Kühlluftschachts
19 angeordnet ist, da die Platine der zweiten Leistungselektronikeinheit 33 stirnseitig
durch Schrauben 39.7 an einer vierten Wand 19.6 des Kühlluftschachts 19 festgelegt
ist.
[0053] Der Dritte Unterschied betrifft die Anordnung von Strömungsleitblechen 34, 35 im
Aufzugschacht 11. Wie dargestellt, können sowohl die Auslassöffnung 16.6, als auch
die Ansaugöffnung 16.5 mit diesen ausgerüstet sein. Selbstverständlich kann auch nur
eine der beiden Öffnungen 16.5, 16.6 Strömungsleitbleche 34, 35 aufweisen. Diese sind
schwenkbar angeordnet und werden nach den im Aufzugschacht im Bereich der Öffnungen
16.5, 16.6 herrschenden Strömungsverhältnissen ausgerichtet, wenn eine Aufzugkabine
39 an diesen vorbeizieht. Die Ausrichtung der Strömungsleitbleche 34, 35 zielt darauf
ab, dass die durch Pfeile angegebene Luftströmung im Kühlluftschacht 19 immer dieselbe
Strömungsrichtung aufweist. Die Strömungsleitbleche 34 der Ansaugöffnung 16.5 können
unabgängig zu den Strömungsleitblechen 35 der Auslassöffnung 16.6 verschwenkt werden.
Gegebenenfalls können die Auslassöffnung 16.6 und/oder die Ansaugöffnung 16.5 durch
die Strömungsleitbleche 34, 35 auch kurzzeitig geschlossen werden.
[0054] Figur 7 zeigt in geschnittenem Aufriss eine in der Kammer 16 der Türzarge 14 eingebaute
Aufzugkontrollanordnung 48 in einer vierten Ausführung. Diese weist einen Kühlluftschacht
49 auf, der durch eine Zwischenwand 19.9 in einen ersten Kanal 49.1 und in einen zweiten
Kanal 49.2 unterteilt ist. Im ersten Kanal 49.1 ist ein erstes Gebläse 45 und im zweiten
Kanal 49.2 ein zweites Gebläse 46 angeordnet. Diese Unterteilung des Kühlluftschachtes
48 lässt eine gezielte Kühlung der Abwärme erzeugenden Einheiten 20, 21 zu. Auch die
Geräuschentwicklung lässt sich durch diese Unterteilung erheblich senken, da die Drehzahlen
der beiden Gebläse 45, 46 unabhängig voneinander bedarfsgerecht geregelt werden können.
Vorzugsweise weisen deshalb die Aufzugsteuerungseinheit 20 und die Leistungselektronikeinheit
21 einen Temperatursensor 20.8, 21.8 auf, deren Signale zur Regelung der entsprechenden
Gebläse 45, 46 verwendet werden.
[0055] Obwohl die Erfindung durch die Darstellung spezifischer Ausführungsbeispiele beschrieben
worden ist, ist es offensichtlich, dass zahlreiche weitere Ausführungsvarianten in
Kenntnis der vorliegenden Erfindung geschaffen werden können, beispielsweise indem
die Merkmale der einzelnen Ausführungsbeispiele miteinander kombiniert und/oder einzelne
Funktionseinheiten der Ausführungsbeispiele ausgetauscht werden. Beispielsweise können
bei allen Ausführungsbeispielen Strömungsleitbleche vorhanden sein, oder die Kühlluftschächte
mehrere Kanäle aufweisen. Entsprechend sind bei allen Ausführungsbeispielen zwei oder
gar mehrere Gebläse einsetzbar. Selbstverständlich kann der Kühlluftschacht auch schräg
oder orthogonal zur Fahrtrichtung der Aufzugskabine angeordnet sein, wenn dies die
Raumverhältnisse in der Türzarge zulassen.
1. Türzarge (14) eines Aufzugschachtabschlusses (1), welcher einen Aufzugschacht (11)
eines Gebäudes von einem Stockwerk (9) des Gebäudes trennt, wobei in einer Kammer
(16) der Türzarge (14) eine Aufzugkontrollanordnung (18, 28, 38, 48) angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugkontrollanordnung (18, 28, 38, 48) eine Aufzugsteuerungseinheit (20) und
mindestens eine Leistungselektronikeinheit (21), anschließbar an einen Aufzugsmotor,
beinhaltet.
2. Türzarge (14) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungselektronikeinheit (21) Teil eines Frequenzumrichters ist.
3. Türzarge (14) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese im Bereich der Kammer (16) eine gegen den Aufzugschacht (11) gerichtete Öffnung
beinhaltet und dass die Aufzugkontrollanordnung (18, 28, 38, 48) einen Hauptträger
(16.2) aufweist, an welchem die Aufzugsteuerungseinheit (20) und die Leistungselektronikeinheit
(21) angeordnet ist, wobei die Öffnung durch den Hauptträger (16.2) verschlossen ist.
4. Türzarge (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (16) elektrisch leitende Kammerwände (16.1, 16.2, 16.3, 16.4) aufweist
die Teil der gegenseitigen Abschirmung von elektrischen und/oder magnetischen Feldern
und elektrischen und/oder magnetischen Wellen der Aufzugsteuerungseinheit (20) und
der Leistungselektronikeinheit (21) sind.
5. Türzarge (14) nach einem der Ansprüche 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptträger (16.2) einen durch Wände (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) ausgebildeten Kühlluftschacht
(19, 49) aufweist, wobei der Kühlluftschacht (19, 49) eine am Hauptträger (16.2) ausgebildete
Ansaugöffnung (16.5) mit einer am Hauptträger (16.2) ausgebildeten Auslassöffnung
(16.6) verbindet, dass die Ansaugöffnung (16.5) und Auslassöffnung (16.6) zum Aufzugsschacht
(11) hin gerichtet sind und dass an den Wänden (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) des Kühlluftschachts
(19, 49) die Aufzugsteuerungseinheit (20) und die Leistungselektronikeinheit (21)
angeordnet sind, und dass mindestens eine Wand (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) des Kühlluftschachts
(19, 49) elektrisch leitend ausgebildet ist und diese Teil der gegenseitigen Abschirmung
von elektrischen und/oder magnetischen Feldern und elektrischen und/oder magnetischen
Wellen der Aufzugsteuerungseinheit (20) und der Leistungselektronikeinheit (21) ist.
6. Türzarge (14) nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass ferner an den Wänden (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) des Kühlluftschachts (19, 49) mindestens
eine der folgenden, Abwärme erzeugenden Einheiten angeordnet sind:
● ein Netzteil (18.4) zur Versorgung der Aufzugkontrolleinheit (20),
● ein Netzteil (18.4) zur Versorgung von Batterien (18.8),
● eine weitere Leistungselektronikeinheit (33),
wobei mindestens eine Wand (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) des Kühlluftschachts (19, 49)
elektrisch leitend ausgebildet ist und diese Wand (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) Teil der
gegenseitigen Abschirmung der Aufzugsteuerungseinheit (20) und der Abwärme erzeugenden
Einheiten (18.4, 21, 33) untereinander ist.
7. Türzarge (14) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer Wand (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) des Kühlluftschachts (19) mindestens
eine Stufe (19.4, 19.5) ausgebildet ist, wobei auf einer Stufe (19.4, 19.5) nur die
Aufzugssteuerungseinheit (20) oder nur eine Leistungselektronikeinheit (21) angeordnet
ist.
8. Türzarge (14) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in den Wänden (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) Durchbrüche (19.7, 19.8) angeordnet sind,
durch welche Kühlkörper (20.1, 21.1) von Komponenten der Leistungselektronikeinheit
(21) und/oder der Aufzugsteuerungseinheit (20) in den Kühlluftschacht (19) hineinreichen.
9. Türzarge (14) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche (19.7, 19.8) durch die Platinen (20.2, 21.2) der Leistungselektronikeinheit
(21) und/oder der Aufzugsteuerungseinheit (20) gasdicht abgeschlossen sind.
10. Türzarge (14) nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Leistungselektronikeinheit (21, 33) im Kühlluftschacht (19, 49) angeordnet
ist und die Aufzugsteuerungseinheit (20) an einer dem Kühlluftschacht (19, 49) abgewandten
Seite einer Wand (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) angeordnet ist, wobei die elektrisch leitend
ausgebildete Wand (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) zwischen der mindestens einen Leistungselektronikeinheit
(21) und der Aufzugsteuerungseinheit (20) angeordnet ist.
11. Türzarge (14) nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungselektronikeinheit (21) und/oder die Aufzugsteuerungseinheit (20) durch
einen elektrisch leitenden Abschirmdeckel (23) abgedeckt ist und welcher Abschirmdeckel
(23) mit der elektrisch leitend ausgebildeten Wand (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) elektrisch
leitend verbunden ist.
12. Türzarge (14) nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Kühlluftschacht (19) mindestens ein Gebläse (25, 45, 46) angeordnet ist.
13. Türzarge (14) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Temperatursensor (20.8, 21.8) in der Leistungselektronikeinheit (21)
und/oder in der Aufzugsteuerungseinheit (20) angeordnet ist und Signale des Temperatursensors
(20.8, 21.8) einer Steuerung und Regelung des Gebläses (25, 45, 46) dienen.
14. Türzarge (14) nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugöffnung (16.5) und die Auslassöffnung (16.6) Strömungsleitbleche (34, 35)
aufweisen, die sich zwecks Unterstützung der Kühlluftströmung im Kühlluftschacht (19,
49) zur Fahrtrichtung einer im Aufzugschacht (11) fahrenden Aufzugkabine (39) ausrichten.
15. Aufzugschachtabschluss (1) eines Gebäudes mit einer im Gebäude befestigten Türzarge
(14) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 und mit beweglichen Türen (12.1, 12.2).
16. Aufzuganlage eines Gebäudes mit mindestens einem Aufzugschachtabschluss (1) nach Anspruch
15.