(19)
(11) EP 2 530 044 A1

(12) EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG

(43) Veröffentlichungstag:
05.12.2012  Patentblatt  2012/49

(21) Anmeldenummer: 11168023.7

(22) Anmeldetag:  30.05.2011
(51) Internationale Patentklassifikation (IPC): 
B66B 13/30(2006.01)
B66B 11/00(2006.01)
(84) Benannte Vertragsstaaten:
AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR
Benannte Erstreckungsstaaten:
BA ME

(71) Anmelder: Inventio AG
6052 Hergiswil NW (CH)

(72) Erfinder:
  • Teixeira Pinto Dias, Manuel
    6600 Locarno (CH)

(74) Vertreter: Blöchle, Hans et al
Inventio AG, Seestrasse 55 Postfach
6052 Hergiswil
6052 Hergiswil (CH)

   


(54) Aufzugschachtabschluss mit einer Aufzugkontrollanordnung


(57) Die Erfindung betrifft eine Türzarge (14) eines Aufzugschachtabschlusses (1), welcher einen Aufzugschacht (11) eines Gebäudes von einem Stockwerk (9) des Gebäudes trennt. In einer Kammer (16) der Türzarge (14) ist eine Aufzugkontrollanordnung (18, 28, 38, 48) angeordnet, wobei die Aufzugkontrollanordnung (18, 28, 38, 48) eine Aufzugsteuerungseinheit (20) und mindestens eine Leistungselektronikeinheit (21) zum Betrieb eines Aufzugsmotors beinhaltet.




Beschreibung

Beschreibung



[0001] Die Erfindung betrifft die Türzarge eines Aufzugschachtabschlusses, wobei in einer Kammer der Türzarge eine Aufzugkontrollanordnung angeordnet ist.

[0002] Die EP 1 518 815 A1 offenbart einen Aufzugschachtabschluss eines Gebäudes mit einer im Gebäude befestigten Türzarge und mit beweglichen Türen. Der Aufzugschachtabschluss trennt einen Aufzugschacht des Gebäudes von einem Stockwerk des Gebäudes, wobei in einer Kammer der Türzarge eine Aufzugkontrollanordnung angeordnet ist. Die Anordnung der Aufzugkontrollanordnung innerhalb der Türzarge wird unter anderem dadurch ermöglicht, dass die Aufzugkontrollanordnung heutzutage kleiner gebaut werden kann und der Stromverbrauch sowie die entstehende Abwärme reduziert werden konnte und dadurch beispielsweise keine platzraubenden Lüftungsanlagen erforderlich sind. Eine Aufzugkontrollanordnung umfasst wie in der EP 1 518 815 A1 offenbart, eine Aufzugsteuerungseinheit und Mittel zur Montage und zum Schutz der Aufzugsteuerungseinheit. Die Aufzugkontrollanordnung ist daher als ganzes Bauteil mit wenigen Handgriffen in eine Aufzuganlage ein- und ausbaubar.

[0003] Die Aufzugsteuerungseinheit umfasst im Wesentlichen Baugruppen, die für die Steuerung und/oder Regelung der Aufzugsanlage erforderlich sind. Des Weiteren kann eine solche Aufzugsteuerungseinheit für den Service der Aufzugsanlage und die Diagnostik notwendige Schnittstellen und Eingabemodule enthalten und ein Netzteil zur Spannungsversorgung aufweisen.

[0004] Türzargenelemente von Aufzuganlagen sollten aufgrund ihrer Abmessungen nicht dominant in Erscheinung treten und haben daher sehr kleine Querschnitte. Bei bestehenden Aufzuganlagen betragen die Abmessungen des Querschnitts selten mehr als 0.1m x 0.15m.

[0005] Zum Betrieb eines Aufzugsmotors wird ferner eine Leistungselektronik benötigt, die üblicherweise im Aufzugschacht angeordnet ist. Der ebenfalls im Aufzugschacht angeordnete Aufzugsmotor ist über die Leistungselektronik mit dem Stromnetz verbunden und wird durch Steuersignale der Aufzugsteuerungseinheit angesteuert.

[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Türzarge mit einer Aufzugkontrollanordnung zu schaffen, welche einfach zu Warten und zu Kontrollieren ist und welche einen geringen Installationsaufwand und Materialaufwand erfordert.

[0007] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch eine Türzarge mit den Merkmalen des unabhängigen Anspruchs 1 gelöst, beziehungsweise durch die Merkmale eines Aufzugschachtabschlusses nach Anspruch 15 sowie durch die Merkmale einer Aufzuganlage nach Anspruch 16.

[0008] Bevorzugte Weiterbildungen der Türzarge, in welcher eine erfindungsgemäße Aufzugkontrollanordnung angeordnet ist, sind durch die jeweiligen abhängigen Ansprüche definiert.

[0009] Eine Türzarge eines Aufzugschachtabschlusses weist eine Kammer auf, in welcher eine Aufzugkontrollanordnung angeordnet ist. Der Aufzugschachtabschluss trennt einen Aufzugschacht eines Gebäudes von einem Stockwerk des Gebäudes. Erfindungsgemäß beinhaltet die Aufzugkontrollanordnung eine Aufzugsteuerungseinheit und mindestens eine Leistungselektronikeinheit, die an einen Aufzugsmotor anschliessbar ist.

[0010] Die Ausbildung der Kammer beziehungsweise deren sehr begrenztes Volumen hängt von der Wahl der Profilquerschnitte ab, die die Türzargenelemente aufweisen. Sofern die Türzarge aus Rohrprofilen gebildet ist, ist die Kammer im Innern des Türzargenprofils angeordnet. Sofern die Türzarge aus Winkelprofilen und/oder U-Profilen gebildet ist, kann eine Seitenwand der Kammer auch durch das Mauerwerk des Gebäudes gebildet sein. Um die Wartung zu erleichtern, wird die Aufzugkontrollanordnung üblicherweise in einem vertikalen Türzargenelement beziehungsweise im Türpfosten eingebaut.

[0011] Bei Aufzugsanlagen ist der Antrieb oft im Aufzugschacht selbst angeordnet. Meistens befindet sich bei derartigen Aufzuganlagen die Aufzugkontrollanordnung in einem Bereich eines Aufzugschachtabschlusses, während die Leistungselektronikeinheit, die üblicherweise Teil eines ein Frequenzumrichters ist, im Aufzugsschacht in der nähe des Antriebs angeordnet wird. Dies deshalb, weil Leistungselektronikeinheiten erheblich Abwärme erzeugen. Ferner können deren elektrische und/oder magnetische Felder beziehungsweise elektrische und/oder magnetische Wellen die Aufzugsteuerungseinheit empfindlich stören.

[0012] Durch die Anordnung der Leistungselektronikeinheit im Aufzugschacht wird aber deren Wartung im Vergleich zur Wartung der Aufzugsteuerungseinheit in erheblichem Masse erschwert. Ferner entsteht durch diese Anordnung ein erheblicher Materialaufwand, da die Aufzugsteuerungseinheit eine eigene Stromversorgung benötigt. Auch der Installationsaufwand ist durch diese Anordnung erheblich, da wesentlich mehr Kabel zwischen der Aufzugkontrollanordnung, der Leistungselektronik und dem Aufzugsmotor verlegt werden müssen.

[0013] Die Leistungselektronikeinheit zum Betrieb eines Aufzugsmotors ist vorzugsweise Teil eines elektronischen Frequenzumrichters. Im Prinzip besteht der elektronische (statische) Frequenzumrichter aus einem Gleichrichter, der einen Gleichstrom- oder Gleichspannungs-Zwischenkreis speist, und einem aus diesem Zwischenkreis gespeisten Wechselrichter sowie aus weiteren Elektronikbauteilen, beispielsweise zur Steuerung des Wechselrichters. Der Zwischenkreis besteht aus einem Kondensator zur Glättung der Gleichspannung und einer Induktivität zur Entstörung. Als Gleichrichter kommen dabei sowohl ungesteuerte als auch gesteuerte Brücken zum Einsatz. Die Speisung des Zwischenkreises kann bei Verwendung einer gesteuerten Brücke auch mit einer aktiven Leistungsfaktorkorrektur (PFC) erfolgen. Der Wechselrichter arbeitet ausschließlich mit leistungselektronischen Schaltern (gesteuerten Brücken). Dies können unter anderem Transistoren wie Metall-Oxid-Halbleiter-Feldeffekttransistoren (MOSFET), Insulated Gate Bipolar Transistoren (IGBT) oder Schaltthyristoren (Integrated Gate Commutated Thyristoren, IGCT) sein. Die Höhe der resultierenden Ausgangsspannung und auch deren Frequenz können in weiten Grenzen geregelt werden. Um bremsen zu können, besitzen einfache Frequenzumrichter einen sogenannten Brems-Chopper, der die überschüssige Energie aus dem Zwischenkreis in einen Bremswiderstand leitet und dort in Wärme umwandelt. Ansonsten würde die Zwischenkreisspannung ansteigen und die Kondensatoren zerstören. Es gibt jedoch auch aufwändigere, rückspeisefähige Frequenzumrichter, die die aufgenommene generatorische Bremsleistung zurück in das Stromnetz speisen können. Weiterhin gibt es Direktumrichter (so genannte Matrixumrichter), bei denen über Halbleiterschalter jede Stromnetzphase direkt mit jeder Phase der Last verbunden werden kann. Der Zwischenkreis mit der Gleichgröße entfällt somit. Ein Direktrichter mit Thyristoren kann jedoch nur Ausgangsfrequenzen kleiner der Eingangsfrequenz erzeugen. Zwischenkreisumrichter und Direktumrichter mit IGBTs können dagegen auch Ausgangsfrequenzen erzeugen, die oberhalb der Eingangsfrequenz liegen. Direktumrichter sind ebenfalls rückspeisefähig. Frequenzumrichter erzeugen starke elektrische Störsignale auf der Motorzuleitung, die nicht nur andere Verbraucher stören können, sondern auch im Motor zu einer erhöhten Isolierstoffbelastung führen. Die Motorzuleitung muss zur Vermeidung von Störabstrahlungen oft geschirmt werden. Abhilfe kann auch ein so genannter Sinusfilter zwischen Umrichter und Motor schaffen. Solche Sinusfilter unterscheiden sich von einem Netzfilter durch ihre niedrigere Grenzfrequenz und höhere Belastbarkeit.

[0014] Ist der Frequenzumrichter in der Lage, in beiden Drehrichtungen Energie aus dem Zwischenkreis zum Motor und beim Bremsen auch zurück in den Zwischenkreis zu übertragen, spricht man von Vierquadrantenbetrieb. Da der Zwischenkreis bedingt durch seinen Aufbau nur eine bestimmte Energie zerstörungsfrei speichern kann, müssen Maßnahmen zur Reduzierung der gespeicherten Energie getroffen werden. Eine Variante die meist bei kostengünstigen Frequenzumrichtern angewandt wird ist die Umwandlung der elektrischen Energie in thermische Energie mit dem so genannten "Brems- Chopper", einem Bremswiderstand der durch einen elektronischen Schalter zugeschaltet wird. Bei größeren Energiemengen ist dieses Verfahren jedoch aus ökologischen wie auch ökonomischen Gründen nicht erwünscht. Für diese Anwendungsfälle gibt es rückspeisefähige Umrichter. Sie können die Energie aus dem Zwischenkreis in das Stromnetz zurück übertragen. Alle Arten von Motoren mit rückspeisefähigen Frequenzumrichtern können so auch bei wechselnden Drehzahlen als Generator betrieben werden. Dies ist insbesondere auch für Antriebe von Aufzügen, Fahrtreppen und Fahrsteigen interessant.

[0015] Die erfindungsgemäße Integration der Leistungselektronikeinheit in der Aufzugkontrollanordnung überwindet das Vorurteil, dass die Wärmeentwicklung der Leistungselektronikeinheit und deren Emission von Störungseinflüssen zu groß sind, um mit der Aufzugkontrolleinheit auf engstem Raum in der Kammer der Türzarge angeordnet zu werden. Da die Abwärme in den Aufzugsschacht abgeführt wird und die Einheiten unter Ausnutzung der umgebenden Bauteile geschickt in der Aufzugkontrollanordnung zueinander angeordnet sind, ist eine Integration möglich.

[0016] Die Vorteile der Integration der Leistungselektronikeinheit in der Aufzugkontrollanordnung sind vielfältig. Erstens werden die Kosten erheblich reduziert, da nur noch eine Verkabelung des Motors mit der Aufzugkontrollanordnung und die Aufzugkontrollanordnung mit dem elektrischen Stromnetz verbunden werden müssen. Ferner ist keine separate Stromversorgungsleitung zwischen der Aufzugkontrollanordnung und dem Stromnetz notwendig, da das Netzteil der Aufzugkontrollanordnung die Aufzugsteuerungseinheit und die Leistungselektronikeinheit speist. Zweitens kann bereits am Ende der Werkmontage der Aufzugkontrollanordnung die Aufzugsteuerungseinheit und die Leistungselektronikeinheit aufeinander abgestimmt und eingestellt werden. Des Weiteren kann die ganze Aufzugkontrollanordnung im Herstellerwerk geprüft werden. Dies führt dazu, dass sich aufwändige Einstellarbeiten bei der Montage, der Reparatur oder der Wartung der Aufzugsanlage erübrigen. Mit wenigen Handgriffen kann die ganze Aufzugkontrollanordnung und damit erfindungsgemäß die Aufzugsteuerungseinheit und die Leistungselektronikeinheit ausgewechselt werden.

[0017] Vorzugsweise ist die Aufzugkontrollanordnung auch vom Aufzugschacht her zugänglich. um dies zu erreichen, kann die Türzarge im Bereich der Kammer eine gegen den Aufzugschacht gerichtete Öffnung beinhalten. Die Aufzugkontrollanordnung weist einen Hauptträger auf, an welchem die Aufzugsteuerungseinheit und die Leistungselektronikeinheit angeordnet sind. Im installierten Zustand ist die Öffnung durch den Hauptträger verschlossen. Die Öffnung muss verschlossen sein, damit keine Brandgase durchdringen können und sich im Brandfall das Feuer nicht über den Aufzugschacht und die Öffnung in der Türzarge in die Stockwerke ausbreitet.

[0018] Damit in dieser räumlich engen Kammer der Türzarge die Aufzugkontrollanordnung nicht überhitzt und dies nicht zu Fehlfunktionen der Aufzugsteuerungseinheit, zur schnelleren Alterung oder gar zur Zerstörung der elektronischen Komponenten führt, muss zumindest die Abwärme der Leistungselektronikeinheit aus der Kammer abgeführt werden. Dies kann nicht über die Türzarge selbst erfolgen, da sich diese sonst erwärmen würde. Durch die Abführung der Abwärme in den Aufzugschacht weist die Türzarge annähernd Raumtemperatur auf und der Benutzer wird nicht durch eine erwärmte Türzarge beunruhigt. Selbstverständlich kann auch die Abwärme der Aufzugsteuerungseinheit in den Aufzugschacht abgeführt werden.

[0019] Vorzugsweise weist die Kammer elektrisch leitende Kammerwände auf, die Teil der gegenseitigen Abschirmung von elektrischen und/oder magnetischen Feldern und elektrischen und/oder magnetischen Wellen der Aufzugsteuerungseinheit und der Leistungselektronikeinheit sind. Wenn die Türzarge aus einem elektrisch leitenden Rohrprofil gefertigt ist, ist dies bereits gegeben. Gegebenenfalls müssen in der Kammer Abschirmbleche angeordnet sein, wenn eine Seite der Kammer durch das Mauerwerk des Gebäudes begrenzt ist.

[0020] Um die Abwärme der Leistungselektronikeinheit in den Aufzugschacht abzuführen weist der Hauptträger einen durch Wände ausgebildeten Kühlluftschacht auf, wobei der Kühlluftschacht eine am Hauptträger ausgebildete Ansaugöffnung mit einer am Hauptträger ausgebildeten Auslassöffnung verbindet. Erfindungsgemäß sind im installierten Zustand die Ansaugöffnung und Auslassöffnung des Hauptträgers zum Aufzugsschacht hin gerichtet. An den Wänden des Kühlluftschachts sind ferner die Aufzugsteuerungseinheit und die Leistungselektronikeinheit angeordnet. Mindestens eine Wand des Kühlluftschachts ist elektrisch leitend ausgebildet und ist dadurch Teil der gegenseitigen Abschirmung der Aufzugsteuerungseinheit und der Leistungselektronikeinheit von elektrischen und/oder magnetischen Feldern und elektrischen und/oder magnetischen Wellen, die im Betrieb von diesen Einheiten, insbesondere von der Leistungselektronikeinheit ausgehen. Meistens sind Teile die der Abschirmung dienen, elektrisch leitend gegen Erde verbunden, damit auch elektrostatische Ladungen abgeführt werden können.

[0021] Das Merkmal "an der Wand angeordnet" bedeutet, dass die Einheit in unmittelbarer Nähe der Wand angeordnet ist. Die Leistungselektronikeinheit und die Aufzugsteuerungseinheit müssen daher nicht zwingend auf der Wandoberfläche aufliegen. Sie können mittels Abstandhaltern mit der Wand verbunden sein oder beispielsweise durch einen am Hauptträger befestigten Montagewinkel in definiertem Abstand parallel zur Wand gehalten sein.

[0022] In einer Weiterbildung der Erfindung kann an den Wänden des Kühlluftschachts mindestens eine der folgenden, Abwärme erzeugenden Einheiten angeordnet sein:

● ein Netzteil (Transformator mit Gleichrichter) zur Versorgung der Aufzugkontrolleinheit,

● ein Netzteil zur Versorgung von Batterien,

● eine weitere Leistungselektronikeinheit, beispielsweise zur Rückspeisung der vom Aufzugsmotor erzeugten elektrischen Energie in ein Stromnetz.



[0023] Selbstverständlich ist die zweite Leistungselektronik nur dann notwendig, wenn die erste Leistungselektronik nicht Rückspeisefähig ist oder deren rekuperierte elektrische Energie zur Ladung von Batterien herangezogen wird. Die Bremsenergie des Aufzugsmotors wird somit nicht einfach mittels Heizwiderständen in Wärme umgewandelt, sondern genutzt. Alle vorangehend aufgeführten Einheiten erzeugen ebenfalls erhebliche Abwärme in der engen Kammer, so dass auch deren Abwärme durch den Kühlluftschacht in den Aufzugschacht abgeführt werden muss. Ferner ist mindestens eine Wand des Kühlluftschachts elektrisch leitend ausgebildet und ist Teil der gegenseitigen Abschirmung der Aufzugsteuerungseinheit und der Abwärme erzeugenden Einheiten untereinander. Teil der gegenseitigen Abschirmung bedeutet, dass die leitende Wand des Kühlluftschachts zur Abschirmung der elektromagnetischen Störungseinflüsse der jeweils anderen Einheiten beiträgt, diese aber nicht zwingend vollständig bewerkstelligt. Durch eine geschickte Anordnung der Aufzugsteuerungseinheit und der Leistungselektronikeinheiten an den Wänden, kann aber auch eine vollständige Abschirmung durch die Wände des Kühlluftkanals erreicht werden. Mit "Einheit" ist nicht zwingend eine physische Einheit gemeint, beispielsweise kann eine Leistungselektronikeinheit, ein Netzteil oder die Aufzugsteuerungseinheit auch mehrere, durch Verbindungsleitungen miteinander verbundene und mit Elektronikkomponenten bestückte Leiterplatten umfassen. Der Begriff "Einheit" bezieht sich somit auf die Funktion eines Bauteils oder einer Gruppe von Bauteilen.

[0024] Eine Möglichkeit, die Wände des Kühlluftschachts effizient zur Abschirmung einzusetzen besteht darin, dass an mindestens einer Wand des Kühlluftschachts mindestens eine Stufe ausgebildet ist. Auf einer Stufe ist jeweils nur die Aufzugssteuerungseinheit oder nur eine Leistungselektronikeinheit angeordnet. Durch die Stufung der Wand oder der Wände ragen Bereiche des Lüftungskanals zwischen die Einheiten und bilden dadurch einen Teil der Abschirmung. Die Zahl zusätzlicher Abschirmdeckel, Abschirmungsbleche und Abschirmhauben können dadurch minimiert werden, ebenso mögliche Spalten und Löcher in der Abschirmung, die deren Abschirmvermögen reduzieren.

[0025] Um die Abwärme der Leistungselektronikeinheit und/oder der Aufzugsteuerungseinheit effizient in den Kühlluftschacht einzubringen und dort an die durchströmende Kühlluft abzugeben, können in den Wänden Durchbrüche angeordnet sein. Durch diese Durchbrüche reichen die Kühlkörper von Komponenten der Leistungselektronikeinheit und/oder der Aufzugsteuerungseinheit in den Kühlluftschacht hinein. Um den weiter oben bereits erwähnten Durchtritt von Brandgasen zu erschweren, können die Durchbrüche durch die Platinen der Leistungselektronikeinheit und/oder der Aufzugsteuerungseinheit gasdicht abgeschlossen sein.

[0026] Um die Abführung der Abwärme durch den Kühlluftschacht möglichst optimal zu nutzen, kann mindestens eine Leistungselektronikeinheit im Kühlluftschacht angeordnet sein. Ferner kann die Aufzugsteuerungseinheit an einer dem Kühlluftschacht abgewandten Seite einer Wand angeordnet sein, wobei die elektrisch leitend ausgebildete Wand zwischen der mindestens einen Leistungselektronikeinheit und der Aufzugsteuerungseinheit angeordnet ist. Dadurch schirmt der Kühlluftschacht die Aufzugsteuerungseinheit vollständig von den Störeinflüssen der Leistungselektronikeinheit ab.

[0027] Selbstverständlich können die Leistungselektronikeinheit und/oder die Aufzugsteuerungseinheit durch einen elektrisch leitenden Abschirmdeckel, eine Abschirmhaube oder mehrere Abschirmbleche abgedeckt sein, so dass sie vollständig mit elektrisch leitenden Teilen umschlossen sind. Eine Ausnahme können die in den Kühlluftkanal ragenden Kühlkörper sein, welche zwecks optimaler Wärmeabfuhr mit dem Kühlluftstrom in Berührung sein sollten. Selbstverständlich können die elektrisch leitenden Wände aus Stahlblech, aus Aluminium oder aus einer weichmagnetischen Nickel-Eisen-Legierung hoher magnetischer Permeabilität gefertigt oder mit diesen Materialien beschichtet sein.

[0028] Vorzugsweise weisen die Wände eine hohe Wärmeleitfähigkeit auf. Dann können diese selbst als Kühlkörper dienen, wenn sie mit den Wärmeerzeugenden elektronischen Komponenten der Leistungselektronikeinheit und/oder der Aufzugsteuerungseinheit verbunden sind. Gegebenenfalls kann auf zusätzliche Kühlkörper und auf die dazu notwendigen Öffnungen in den Wänden verzichtet werden. Da die Wände eines solchen Kühlluftschachts erwärmt werden, sind im luftdurchströmten Innern des Kühlluftschachts vorzugsweise Kühlrippen angeordnet.

[0029] Sofern der Kühlluftschacht eine vertikale Ausrichtung hat, kann sich durch die Wärmeintragung der Leistungselektronikeinheit ein Kamineffekt einstellen, durch welchen die Kühlluft ohne weitere Mittel von selbst durchströmt. Die an der Auslassöffnung und Ansaugöffnung vorbeiziehende Aufzugskabine kann aber diese selbsttätige Kühlluftströmung erheblich beeinträchtigen und gegebenenfalls zum Erliegen bringen. Um die Kühlung dauernd sicherzustellen, ist deshalb vorzugsweise im Kühlluftschacht ein Gebläse angeordnet.

[0030] Da die abzuführende Abwärme der Leistungselektronikeinheit von der Leistungsaufnahme beziehungsweise der Leistungsabgabe des Aufzugsmotors abhängt, variiert vorzugsweise auch die aufzubringende Kühlleistung des Kühlluftschachts und des Gebläses. Zur Verringerung der Geräuschentwicklung können deshalb im Kühlluftschacht zwei Gebläse parallel angeordnet sein, wobei je nach abzuführender Wärme ein Gebläse oder beide Gebläse in Betrieb sind. Ferner kann der Kühlluftschacht auch in beispielsweise zwei Kanäle aufgeteilt sein, so dass das erste Gebläse die Kühlluft durch den ersten Kanal drückt und das zweite Gebläse die Kühlluft durch den zweiten Kanal drückt. Eine solche Aufteilung kann dann sinnvoll sein, wenn beispielsweise zwei Leistungselektronikeinheiten in der Aufzugskontrollanordnung integriert sind.

[0031] Ferner können ein Temperatursensor in der Leistungselektronikeinheit und/oder in der Aufzugsteuerungseinheit angeordnet sein, wobei die Signale des Temperatursensors der Steuerung und Regelung des Gebläses beziehungsweise der Gebläse dienen.

[0032] Wie weiter oben ausgeführt, kann eine vorbeiziehende Aufzugskabine die Kühlluftströmung im Kühlluftschacht erheblich beeinträchtigen und dies auch dann, wenn ein Gebläse vorhanden ist. Zur Vermeidung von Rückstauungen der Kühlluft können die Ansaugöffnung und die Auslassöffnung Strömungsleitbleche aufweisen, die sich zwecks Unterstützung der Kühlluftströmung im Kühlluftschacht zur Fahrtrichtung einer im Aufzugschacht fahrenden Aufzugkabine ausrichten. Durch die Ausrichtung der Strömungsleitbleche wird beim Vorbeiziehen der Aufzugkabine die Luft aus dem Aufzugschacht immer zur Ansaugöffnung hineingedrückt beziehungsweise aus der Auslassöffnung gesogen.

[0033] Ein Aufzugschachtabschluss eines Gebäudes weist wie vorangehend ausgeführt, eine im Gebäude befestigte Türzarge mit einer Kammer auf, in welcher die Aufzugkontrollanordnung mit erfindungsgemäß integriertem Frequenzumrichter angeordnet ist. An der Türzarge sind ferner bewegliche Türen geführt, die auch zum Aufzugschachtabschluss gehören. Eine Aufzuganlage eines Gebäudes weist mindestens einen Aufzugschachtabschluss mit der erfindungsgemäßen Aufzugkontrollanordnung auf.

[0034] Der erfindungsgemäße Aufzugschachtabschluss beziehungsweise dessen erfindungsgemäße Türzarge wird im Folgenden anhand von Beispielen und mit Bezugnahme auf die Zeichnungen näher erläutert. Darin zeigen:
Figur 1:
einen Aufzugschachtabschluss in dreidimensionalrer Ansicht mit einer Türzarge und einer erfindungsgemäßen Aufzugkontrollanordnung, angeordnet in einer Kammer der Türzarge;
Figur 2:
Türpfostenteile der Türzarge aus Figur 1 in dreidimensionaler Explosionsdarstellung, die die Kammer bilden sowie die erfindungsgemäße Aufzugkontrollanordnung;
Figur 3:
die Türzarge in dreidimensionaler Ansicht mit Blickrichtung vom Aufzugschacht auf das Stockwerk, deren Türpfosten die in der Figur 2 gezeigten Türpfostenteile und die Aufzugkontrollanordnung beinhaltet;
Figur 4:
in geschnittenem Aufriss eine in der Kammer der Türzarge eingebaute Aufzugkontrollanordnung in einer ersten Ausführung ohne Gebläse;
Figur 5:
in geschnittenem Aufriss eine in der Kammer der Türzarge eingebaute Aufzugkontrollanordnung in einer zweiten Ausführung mit einem Gebläse und mit Temperatursensoren zur Regelung des Gebläses;
Figur 6:
in geschnittenem Aufriss eine in der Kammer der Türzarge eingebaute Aufzugkontrollanordnung in einer dritten Ausführung mit Strömungsleitblechen im Aufzugschacht;
Figur 7:
in geschnittenem Aufriss eine in der Kammer der Türzarge eingebaute Aufzugkontrollanordnung in einer vierten Ausführung mit zwei Gebläsen und mit einem in zwei Kanäle unterteilten Kühlluftschacht.


[0035] In Figur 1 ist ein Aufzugschachtabschluss 1 einer Aufzugsanlage dargestellt, wie er von einem Benutzer der Aufzugsanlage auf einem Stockwerk 9 wahrgenommen werden kann. Ein nicht weiter dargestelltes Gebäude in welchem sich die Aufzugsanlage befindet, weist eine Gebäudewand 10 auf, die einen durch unterbrochene Linien angedeuteten Aufzugsschacht 11 begrenzt.

[0036] Der Aufzugsschacht 11 ist durch den Aufzugsschachtabschluss 1 vom Stockwerk 9 getrennt. Der Aufzugsschachtabschluss weist eine Schachttüre auf, die im Wesentlichen aus zwei Türflügeln 12.1, 12.2 und einer Türzarge 14 besteht. Die Türflügel 12.1, 12.2 sind horizontal verschiebbar, und zwar in Richtung einer Achse X eines in Figur 1 gezeigten orthogonalen räumlichen Koordinatensystems mit den weiteren Achsen Y und Z. Die Türzarge 14 weist drei Türzargenelemente auf, nämlich zwei seitliche, vertikale Türzargenelemente 14.1, 14.2, die Türpfosten bilden und parallel zur Achse Z gerichtet sind, und durch ein oberes, horizontales Türzargenelement 14.3, das parallel zur Achse X gerichtet ist.

[0037] Durch das vertikale Türzargenelement 14.1 ist in dessen Innern eine Kammer 16 gebildet. Das vertikale Türzargenelement 14.1 weist mehrere Pfostenwände auf, insbesondere eine äussere frontale Pfostenwand 16.1 und eine äussere seitliche Pfostenwand 16.3. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel liegt die äussere frontale Pfostenwand 16.1 parallel zu einer durch die Achsen X und Z gebildeten Ebene, und die äussere seitliche Pfostenwand 16.3 parallel zu einer durch die Achsen Y und Z gebildeten Ebene. Die äussere frontale Pfostenwand 16.1 und die äussere seitliche Pfostenwand 16.3 sind dem Stockwerk 9 zugewandt. Zu den äusseren Pfostenwänden 16.1 und 16.3 können noch innere Pfostenwände vorhanden sein, die in Zusammenhang mit den Figuren 2 und 3 näher erläutert werden.

[0038] Die äussere seitliche Pfostenwand 16.3 weist eine Aussenöffnung auf, welche den Zugriff zur Kammer 16 ermöglicht. Diese Aussenöffnung kann eine beliebige geeignete Grösse aufweisen, insbesondere kann sie sich über den grössten Teil der seitlichen Pfostenwand 16.3 erstrecken, wie dies in Figur 1 angedeutet ist. Selbstverständlich kann die Aussenöffnung auch in der äusseren frontalen Pfostenwand 16.1 ausgebildet sein.

[0039] Die Aussenöffnung ist durch einen Deckel 17 verschliessbar. Ist die Aufzugsanlage betriebsbereit oder in Betrieb, so ist der Deckel 17 in seiner Betriebslage montiert, in der er die Aussenöffnung verschliesst. Ist die Aufzugsanlage im Service, so ist der Deckel 17 in seiner Servicelage, wobei er vollständig demontiert, das heisst ohne Kontakt mit dem Türzargenelement 14.1 ist. Alternativ kann der Deckel 17 auch mittels eines Scharniers am Türzargenelement 14.1 befestigt sein. Der Deckel 17 ist mit seiner Aussenfläche vorzugsweise bündig in der Aussenöffnung eingelassen, wodurch er praktisch vandalensicher befestigt ist und einen ästhetisch befriedigenden Anblick bietet.

[0040] Die äussere frontale Pfostenwand 16.1 enthält einen Durchbruch, in welchem ein Stockwerktableau 31 angebracht ist, wobei vorzugsweise auf allen Stockwerken der Aufzugsanlage dasselbe Stockwerktableau 31 eingesetzt werden kann. Selbstverständlich kann das Stockwerktableau 31 auch im Deckel 17 eingelassen sein. Das Stockwerktableau 31 kann einfache Auf/Abwärts- Wahltasten, eine Zielrufsteuerung, Benutzeridentifikations-Lesegeräte, einen Touchscreen mit einer grafischen Benutzeroberfläche und dergleichen mehr aufweisen.

[0041] Figur 2 zeigt Türpfostenteile der Türzarge 14 aus der Figur 1 in dreidimensionaler Explosionsdarstellung. Die bereits in der Figur 1 beschriebenen Merkmale weisen dieselben Bezugszeichen auf. In der Figur 2 ist die Blickrichtung nicht vom Stockwerk 9, sondern vom Aufzugsschacht 11 auf den Türpfosten gerichtet. Die äussere frontale Pfostenwand 16.1 ist daher von hinten zu sehen. Ebenso ist das Stockwerktableau 31 von hinten erkennbar. Mit der äusseren frontalen Pfostenwand 16.1 ist die äussere seitliche Pfostenwand 16.3 verbunden und deren Aussenöffnung 15 mit dem Deckel 17 verschlossen. Der äusseren frontalen Pfostenwand 16.1 ist mittels Abkantung eine innere seitliche Pfostenwand 16.4 angeformt. Diese innere seitliche Pfostenwand 16.4 ist gegen das Mauerwerk der Gebäudewand 10 gerichtet, wenn die Türzarge 14 wie in Figur 1 dargestellt, in die Maueröffnung der Gebäudewand 10 eingelassen ist. Aufgrund dieser Konstruktion, durch welche die Türzarge 14 im Bereich des Türpfostens einen U-förmigen Querschnitt aufweist, beinhaltet die Kammer 16 eine gegen den Aufzugschacht 11 gerichtete Öffnung. Diese Öffnung, beziehungsweise die durch die Türpfostenteile 16.1, 16.3 und 16.4 gebildete Kammer 16, wird durch einen Hauptträger 16.2 einer Aufzugkontrollanordnung 18 verschlossen. Am Hauptträger 16.2 sind alle übrigen Teile der Aufzugkontrollanordnung 18 derart angeordnet, dass diese sich in eingebautem Zustand innerhalb der Kammer 16 befinden. Wenn die Aufzugkontrollanordnung 18 ausgewechselt werden muss, kann sie von der Seite des Aufzugschachts 11 her durch Lösen des Hauptträgers 16.2 von den Pfostenwänden 16.1, 16.3 und 16.4, komplett ausgebaut werden. Hierzu kann die nicht dargestellte Aufzugskabine in eine geeignete Höhe zwischen zwei Stockwerke 9 gefahren werden, so dass eine Bedienungsperson auf dem Dach der Aufzugskabine oder auf einer Arbeitsfläche der Aufzugskabine stehend oder kauernd die notwendigen Arbeiten durchführen kann.

[0042] Die Kontrollanordnung 18 umfasst im Wesentlichen folgende Baugruppen:

● den Hauptträger 16.2,

● eine am Hauptträger 16.2 befestigte Aufzugsteuerungseinheit 20,
eine am Hauptträger 16.2 befestigte Leistungselektronikeinheit 21 zum Betrieb
eines Aufzugsmotors (Speisung und gegebenenfalls Rückspeisung),

● eine optionale zweite Leistungselektronik zur Rückspeisung der vom Aufzugsmotor erzeugten elektrischen Energie,

● ein Netzteil 18.4 zur Versorgung der Aufzugsteuerungseinheit 20 und/oder Batterien 18.8,

● Mittel zur Kühlung der Abwärme erzeugenden Einheiten 20, 21, wobei die Abwärme in den Aufzugschacht 11 abgeführt wird,

● optional ein oder mehrere Schaltelemente 18.3, beispielsweise einen Schaltschütz,

● Befestigungsmittel zum Einbau des Hauptträgers 16.2 in der Kammer 16,

● Kabel zur Stromversorgung und zum Erstellen der Verbindungen zu Stockwerktableaus und zum Verbinden mit dem Aufzugsmotor,

● eine optionale elektrische oder elektromagnetische Überwachung des Deckels 17

● sowie eine optionale Beleuchtung der Kammer 16,

● Abschirmungsmittel wie Abschirmungsdeckel, Abschirmungsbleche oder Abschirmungshauben,

● Geräte, die für eine Notevakuierung verwendet werden, beispielsweise Batterien 18.8.



[0043] In einer vorteilhaften Ausführungsform umfasst die Aufzugsteuerungseinheit 20 folgende Elemente:

● Hard- und Software der Aufzugsteuerung (zum Beispiel ein Hauptrechner mit Logikelementen und Schnittstellen),

● Telealarmsystem und/oder Intercom (zum Beispiel um einen Service- oder Notruf absetzen zu können)



[0044] Zur Abführung der Abwärme in den Aufzugschacht 11 können verschiedene Mittel eingesetzt werden. Beispielsweise kann durch eine geschickte Auswahl und Anordnung der Einheiten 20, 21 die Abwärme auf den Hauptträger 16.2 übertragen werden, der wiederum die Abwärme an die Luft im Liftschacht 11 abgibt. Sollte die Kühlleistung des Hauptträgers 16.2 nicht genügen, weist der in der Figur 2 dargestellte Hauptträger eine Ansaugöffnung 16.5 und eine Auslassöffnung 16.6 auf. Diese sind durch einen Kühlluftschacht 19 miteinander verbunden. Der Kühlluftschacht 19 ist in Figur 2 kaum sichtbar, da an dessen Wänden die Abwärme erzeugenden Einheiten Aufzugsteuerungseinheit 20, Leistungselektronikeinheit 21, und Schaltelement 18.3 angeordnet sind.

[0045] Figur 3 zeigt die Türzarge 14 in dreidimensionaler Ansicht mit Blickrichtung vom Aufzugschacht 11 auf das Stockwerk 9. Der Türpfosten der Türzarge 14 beinhaltet die in der Figur 2 gezeigten Türpfostenteile 16.1, 16.3, 16.4, den Deckel 17 und die Aufzugkontrollanordnung 18. Zur Wahrung der Übersicht wurde auf die Darstellung der Türflügel verzichtet, die das Stockwerk 9 vom Aufzugschacht 11 trennen, wenn sich keine Kabine im Bereich des Aufzugschachtabschlusses befindet. In der Figur 3 ist die Anordnung der Ansaugöffnung 16.5 und der Auslassöffnung 16.6 im Hauptträger 16.2 übereinander gut erkennbar. Durch diese Anordnung kann sich im nicht sichtbaren Kühlluftschacht eine durch den Kamineffekt hervorgerufene Luftströmung einstellen.

[0046] In Figur 4 ist in geschnittenem Aufriss eine in der Kammer 16 der Türzarge 14 eingebaute Aufzugkontrollanordnung 18 in einer ersten Ausführung dargestellt. Am Hauptträger 16.2 der Aufzugkontrollanordnung 18 sind eine Ansaugöffnung 16.5 und eine Auslassöffnung 16.6 ausgebildet. Auf der der Kammer 16 zugewandten Seite des Hauptträgers 16.2 ist mittels Wände 19.1, 19.2, 19.3 ein Kühlluftschacht 19 ausgebildet, der die Ansaugöffnung 16.5 mit der Auslassöffnung 16.6 verbindet. Die zum Hauptträger 16.2 parallel angeordnete erste Wand 19.2 ist abgestuft ausgebildet, wobei auf der ersten Stufe 19.4 eine Aufzugsteuerungseinheit 20 und auf der zweiten Stufe 19.5 eine Leistungselektronikeinheit 21 angeordnet ist. Innerhalb des Kühlluftschachts 19 ist ferner ein Netzteil 18.4 angeordnet. Die Aufzugsteuerungseinheit 20 und die Leistungselektronikeinheit 21 weisen Leiterplatten 20.2, 21.2 auf, auf denen die einzelnen Elektronikbauteile angeordnet sind. Einige dieser Elektronikbauteile weisen Kühlkörper 20.1, 21.1 auf, die durch Durchbrüche 19.7, 19.8 in der ersten Wand 19.2 in den Kühlluftschacht 19 hineinreichen. Die Leiterplatten 20.2, 21.2 überdecken die Durchbrüche 19.7, 19.8 vollständig, so dass der Kühlluftschacht 19 gasdicht von der Kammer 16 getrennt ist.

[0047] Da der Hauptträger 16.2 und die Wände 19.1, 19.2, 19.3 des Kühlluftschachts 19 zwecks Abschirmung der Aufzugsteuerungseinheit 20 und der Leistungselektronikeinheit 21 aus Metall gefertigt sind, müssen gegebenenfalls deren Leiterplatten 20.2, 20.3 vom Hauptträger 16.2 und den Wänden 19.1, 19.2, 19.3 beabstandet angeordnet sein. Die Gasdichtheit kann mittels nicht dargestellten Dichtungselementen wie Dichtungsleisten, Dichtungsschnüren, aushärtenden Dichtungsmassen oder Flachdichtungen erzielt werden. Die Dichtheit kann aber auch mit weiteren Abschirmmitteln wie zum Beispiel mit einer Abschirmhaube 23 erreicht werden, wie sie in der Figur 4 beispielhaft die Aufzugsteuerungseinheit 20 überspannt. Alle der Abschirmung dienenden Mittel sollten miteinander elektrisch leitend verbunden sein. Vorzugsweise sind diese auch geerdet.

[0048] Die Abwärme wird durch Wärmekonvektion von den Kühlkörpern 20.1, 21.1 an die Luft im Kühlluftschacht 19 übertragen. Die erwärmte Luft steigt im Kühlluftschacht 19 zur Auslassöffnung 16.6 hin auf und saugt dadurch kühle Luft durch die Ansaugöffnung 16.5 in den Kühlluftschacht 19. Damit eine möglichst starke Luftströmung im Kühlluftschacht erzeugt wird, werden vorzugsweise wie dargestellt, die Einheiten mit der grössten Wärmeentwicklung, beispielsweise die Leistungselektronikeinheit 21 in der Nähe der Ansaugöffnung 16.5 angeordnet.

[0049] Auch die Figur 5 zeigt in geschnittenem Aufriss eine in der Kammer 16 der Türzarge 14 eingebaute Aufzugkontrollanordnung 28 in einer zweiten Ausführung. Der Hauptträger 16.2 dieser Aufzugkontrollanordnung 28 entspricht im Aufbau nahezu dem Hauptträger 16.2 der Figur 4, weshalb für diesen und den Kühlluftschacht 19 sowie die Kammer 16 dieselben Bezugszeichen verwendet werden. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel ist die erste Wand 19.1 abgestuft ausgebildet, wobei auf der ersten Stufe 19.4 eine Leistungselektronikeinheit 21 und auf der zweiten Stufe 19.5 eine Aufzugsteuerungseinheit 20 angeordnet ist. Ferner ist im Kühlluftschacht 19 ein Gebläse 25 angeordnet. Ob der Gebläsemotor innerhalb des Kühlluftschachts 19 oder wie dargestellt, in der Kammer 16 angeordnet ist, hängt davon ab, ob der Gebläsemotor gekühlt werden muss und welche Einbaulage die geringsten Geräusche verursacht.

[0050] Der Einsatz eines Gebläses 25 ermöglicht es, die Reihenfolge der Einheiten 20, 21 zu bestimmen, welche zuerst gekühlt werden müssen. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel ist es die temperatursensitivere Aufzugsteuerungseinheit 20. Im Bereich der Leistungselektronikeinheit 21 und der Aufzugsteuerungseinheit 20 sind je ein Temperatursensor 20.8, 21.8 angeordnet, um die Betriebstemperatur dieser Einheiten 20, 21 zu überwachen. Deren Signale werden einer Regeleinrichtung 26 zugeführt, die die Drehzahl des Gebläsemotors regelt.

[0051] Da die Türzarge 14, der Hauptträger 16.2 und die Wände 19.1, 19.2, 19.3 des Kühlluftschachts 19 aus Metall gefertigt sind, muss zur Abschirmung nur ein Abschirmblech 24 zwischen der Leistungselektronikeinheit 21 und der Aufzugsteuerungseinheit 20 möglichst spaltfrei angeordnet werden. Da im Kühlluftschacht 19 keine Leiterplatten mit störungsempfindlichen Elektronikelementen angeordnet sind, können die Verbindungsleitungen 27, welche die Einheiten 20, 21 miteinander verbinden, durch den Kühlluftschacht 19 geführt sein, so dass deren Abschirmung durch die Wände 19.1, 19.2, 19.3 erfolgt.

[0052] Eine dritte Ausführung einer in der Kammer 16 der Türzarge 14 eingebauten Aufzugkontrollanordnung 38 ist in der Figur 6 in geschnittenem Aufriss dargestellt. Auch diese dritte Ausführung entspricht im Wesentlichen den beiden, vorangehend beschriebenen Ausführungsbeispielen mit einer Aufzugsteuerungseinheit 20, einer ersten Leistungselektronikeinheit 21 und einem Netzteil 18.4. Aus diesem Grund wird nachfolgend nur auf die Unterschiede eingegangen. Der erste Unterschied besteht im Einbaukonzept der Aufzugkontrollanordnung 38 in der Kammer 16. Die Aufzugkontrollanordnung 38 ist als Einschub konzipiert, welcher von der Stockwerk- Seite eingebaut beziehungsweise ausgebaut werden kann. Aus diesem Grund ist auch das Stockwerktableau 31 in der Aufzugkontrollanordnung 38 integriert. Ferner kann wie dargestellt, eine zweite Leistungselektronikeinheit 33 mitten im Kühlluftschacht 19 angeordnet sein, wodurch beide flächigen Seiten der zweiten Leistungselektronikeinheit 33 von Kühlluft umströmt werden. Selbstverständlich kann die zweite Leistungselektronikeinheit 33 auch in beliebiger Lage im Kühlluftschacht 19 angeordnet sein, immer vorausgesetzt, dass der Durchfluss von Kühlluft gewährleistet ist. Auch auf diese Anordnungsvariante trifft zu, dass die zweite Leistungselektronikeinheit 33 an der Wand des Kühlluftschachts 19 angeordnet ist, da die Platine der zweiten Leistungselektronikeinheit 33 stirnseitig durch Schrauben 39.7 an einer vierten Wand 19.6 des Kühlluftschachts 19 festgelegt ist.

[0053] Der Dritte Unterschied betrifft die Anordnung von Strömungsleitblechen 34, 35 im Aufzugschacht 11. Wie dargestellt, können sowohl die Auslassöffnung 16.6, als auch die Ansaugöffnung 16.5 mit diesen ausgerüstet sein. Selbstverständlich kann auch nur eine der beiden Öffnungen 16.5, 16.6 Strömungsleitbleche 34, 35 aufweisen. Diese sind schwenkbar angeordnet und werden nach den im Aufzugschacht im Bereich der Öffnungen 16.5, 16.6 herrschenden Strömungsverhältnissen ausgerichtet, wenn eine Aufzugkabine 39 an diesen vorbeizieht. Die Ausrichtung der Strömungsleitbleche 34, 35 zielt darauf ab, dass die durch Pfeile angegebene Luftströmung im Kühlluftschacht 19 immer dieselbe Strömungsrichtung aufweist. Die Strömungsleitbleche 34 der Ansaugöffnung 16.5 können unabgängig zu den Strömungsleitblechen 35 der Auslassöffnung 16.6 verschwenkt werden. Gegebenenfalls können die Auslassöffnung 16.6 und/oder die Ansaugöffnung 16.5 durch die Strömungsleitbleche 34, 35 auch kurzzeitig geschlossen werden.

[0054] Figur 7 zeigt in geschnittenem Aufriss eine in der Kammer 16 der Türzarge 14 eingebaute Aufzugkontrollanordnung 48 in einer vierten Ausführung. Diese weist einen Kühlluftschacht 49 auf, der durch eine Zwischenwand 19.9 in einen ersten Kanal 49.1 und in einen zweiten Kanal 49.2 unterteilt ist. Im ersten Kanal 49.1 ist ein erstes Gebläse 45 und im zweiten Kanal 49.2 ein zweites Gebläse 46 angeordnet. Diese Unterteilung des Kühlluftschachtes 48 lässt eine gezielte Kühlung der Abwärme erzeugenden Einheiten 20, 21 zu. Auch die Geräuschentwicklung lässt sich durch diese Unterteilung erheblich senken, da die Drehzahlen der beiden Gebläse 45, 46 unabhängig voneinander bedarfsgerecht geregelt werden können. Vorzugsweise weisen deshalb die Aufzugsteuerungseinheit 20 und die Leistungselektronikeinheit 21 einen Temperatursensor 20.8, 21.8 auf, deren Signale zur Regelung der entsprechenden Gebläse 45, 46 verwendet werden.

[0055] Obwohl die Erfindung durch die Darstellung spezifischer Ausführungsbeispiele beschrieben worden ist, ist es offensichtlich, dass zahlreiche weitere Ausführungsvarianten in Kenntnis der vorliegenden Erfindung geschaffen werden können, beispielsweise indem die Merkmale der einzelnen Ausführungsbeispiele miteinander kombiniert und/oder einzelne Funktionseinheiten der Ausführungsbeispiele ausgetauscht werden. Beispielsweise können bei allen Ausführungsbeispielen Strömungsleitbleche vorhanden sein, oder die Kühlluftschächte mehrere Kanäle aufweisen. Entsprechend sind bei allen Ausführungsbeispielen zwei oder gar mehrere Gebläse einsetzbar. Selbstverständlich kann der Kühlluftschacht auch schräg oder orthogonal zur Fahrtrichtung der Aufzugskabine angeordnet sein, wenn dies die Raumverhältnisse in der Türzarge zulassen.


Ansprüche

1. Türzarge (14) eines Aufzugschachtabschlusses (1), welcher einen Aufzugschacht (11) eines Gebäudes von einem Stockwerk (9) des Gebäudes trennt, wobei in einer Kammer (16) der Türzarge (14) eine Aufzugkontrollanordnung (18, 28, 38, 48) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufzugkontrollanordnung (18, 28, 38, 48) eine Aufzugsteuerungseinheit (20) und mindestens eine Leistungselektronikeinheit (21), anschließbar an einen Aufzugsmotor, beinhaltet.
 
2. Türzarge (14) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungselektronikeinheit (21) Teil eines Frequenzumrichters ist.
 
3. Türzarge (14) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass diese im Bereich der Kammer (16) eine gegen den Aufzugschacht (11) gerichtete Öffnung beinhaltet und dass die Aufzugkontrollanordnung (18, 28, 38, 48) einen Hauptträger (16.2) aufweist, an welchem die Aufzugsteuerungseinheit (20) und die Leistungselektronikeinheit (21) angeordnet ist, wobei die Öffnung durch den Hauptträger (16.2) verschlossen ist.
 
4. Türzarge (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kammer (16) elektrisch leitende Kammerwände (16.1, 16.2, 16.3, 16.4) aufweist die Teil der gegenseitigen Abschirmung von elektrischen und/oder magnetischen Feldern und elektrischen und/oder magnetischen Wellen der Aufzugsteuerungseinheit (20) und der Leistungselektronikeinheit (21) sind.
 
5. Türzarge (14) nach einem der Ansprüche 3 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Hauptträger (16.2) einen durch Wände (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) ausgebildeten Kühlluftschacht (19, 49) aufweist, wobei der Kühlluftschacht (19, 49) eine am Hauptträger (16.2) ausgebildete Ansaugöffnung (16.5) mit einer am Hauptträger (16.2) ausgebildeten Auslassöffnung (16.6) verbindet, dass die Ansaugöffnung (16.5) und Auslassöffnung (16.6) zum Aufzugsschacht (11) hin gerichtet sind und dass an den Wänden (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) des Kühlluftschachts (19, 49) die Aufzugsteuerungseinheit (20) und die Leistungselektronikeinheit (21) angeordnet sind, und dass mindestens eine Wand (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) des Kühlluftschachts (19, 49) elektrisch leitend ausgebildet ist und diese Teil der gegenseitigen Abschirmung von elektrischen und/oder magnetischen Feldern und elektrischen und/oder magnetischen Wellen der Aufzugsteuerungseinheit (20) und der Leistungselektronikeinheit (21) ist.
 
6. Türzarge (14) nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass ferner an den Wänden (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) des Kühlluftschachts (19, 49) mindestens eine der folgenden, Abwärme erzeugenden Einheiten angeordnet sind:

● ein Netzteil (18.4) zur Versorgung der Aufzugkontrolleinheit (20),

● ein Netzteil (18.4) zur Versorgung von Batterien (18.8),

● eine weitere Leistungselektronikeinheit (33),

wobei mindestens eine Wand (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) des Kühlluftschachts (19, 49) elektrisch leitend ausgebildet ist und diese Wand (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) Teil der gegenseitigen Abschirmung der Aufzugsteuerungseinheit (20) und der Abwärme erzeugenden Einheiten (18.4, 21, 33) untereinander ist.
 
7. Türzarge (14) nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass an mindestens einer Wand (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) des Kühlluftschachts (19) mindestens eine Stufe (19.4, 19.5) ausgebildet ist, wobei auf einer Stufe (19.4, 19.5) nur die Aufzugssteuerungseinheit (20) oder nur eine Leistungselektronikeinheit (21) angeordnet ist.
 
8. Türzarge (14) nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass in den Wänden (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) Durchbrüche (19.7, 19.8) angeordnet sind, durch welche Kühlkörper (20.1, 21.1) von Komponenten der Leistungselektronikeinheit (21) und/oder der Aufzugsteuerungseinheit (20) in den Kühlluftschacht (19) hineinreichen.
 
9. Türzarge (14) nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Durchbrüche (19.7, 19.8) durch die Platinen (20.2, 21.2) der Leistungselektronikeinheit (21) und/oder der Aufzugsteuerungseinheit (20) gasdicht abgeschlossen sind.
 
10. Türzarge (14) nach einem der Ansprüche 5 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens eine Leistungselektronikeinheit (21, 33) im Kühlluftschacht (19, 49) angeordnet ist und die Aufzugsteuerungseinheit (20) an einer dem Kühlluftschacht (19, 49) abgewandten Seite einer Wand (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) angeordnet ist, wobei die elektrisch leitend ausgebildete Wand (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) zwischen der mindestens einen Leistungselektronikeinheit (21) und der Aufzugsteuerungseinheit (20) angeordnet ist.
 
11. Türzarge (14) nach einem der Ansprüche 5 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Leistungselektronikeinheit (21) und/oder die Aufzugsteuerungseinheit (20) durch einen elektrisch leitenden Abschirmdeckel (23) abgedeckt ist und welcher Abschirmdeckel (23) mit der elektrisch leitend ausgebildeten Wand (19.1, 19.2, 19.3, 19.6) elektrisch leitend verbunden ist.
 
12. Türzarge (14) nach einem der Ansprüche 5 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass im Kühlluftschacht (19) mindestens ein Gebläse (25, 45, 46) angeordnet ist.
 
13. Türzarge (14) nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein Temperatursensor (20.8, 21.8) in der Leistungselektronikeinheit (21) und/oder in der Aufzugsteuerungseinheit (20) angeordnet ist und Signale des Temperatursensors (20.8, 21.8) einer Steuerung und Regelung des Gebläses (25, 45, 46) dienen.
 
14. Türzarge (14) nach einem der Ansprüche 5 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Ansaugöffnung (16.5) und die Auslassöffnung (16.6) Strömungsleitbleche (34, 35) aufweisen, die sich zwecks Unterstützung der Kühlluftströmung im Kühlluftschacht (19, 49) zur Fahrtrichtung einer im Aufzugschacht (11) fahrenden Aufzugkabine (39) ausrichten.
 
15. Aufzugschachtabschluss (1) eines Gebäudes mit einer im Gebäude befestigten Türzarge (14) nach einem der Ansprüche 1 bis 14 und mit beweglichen Türen (12.1, 12.2).
 
16. Aufzuganlage eines Gebäudes mit mindestens einem Aufzugschachtabschluss (1) nach Anspruch 15.
 




Zeichnung

























Recherchenbericht















Recherchenbericht




Angeführte Verweise

IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE



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In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente