| (19) |
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(11) |
EP 2 530 260 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.2016 Patentblatt 2016/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 07.05.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Kupplungswelle, Aktor, Nockenwellenverstellgetriebe und Nockenwellensteller
Coupling shaft, actuator, cam shaft adjustment drive and cam shaft adjuster
Arbre d'embrayage, actionneur, boîte de vitesses à dispositif de réglage d'arbre à
came et régulateur de l'arbre à came
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
03.06.2011 DE 102011103495
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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05.12.2012 Patentblatt 2012/49 |
| (73) |
Patentinhaber: MAGNA Powertrain GmbH & Co KG |
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8502 Lannach (AT) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Schober, Michael
4441 Behamberg (AT)
- Kuffner, Felix
4020 Linz (AT)
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| (74) |
Vertreter: Rausch, Gabriele |
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Magna International Europe AG
Patentabteilung
Liebenauer Hauptstrasse 317
VG-Nord 8041 Graz 8041 Graz (AT) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 903 471 DE-A1-102004 041 751
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EP-A2- 1 715 143 DE-A1-102004 061 711
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kupplungswelle für einen Nockenwellensteller.
[0002] Außerdem betrifft die Erfindung einen Aktor zum Stellen eines Nockenwellenverstellgetriebes.
[0003] Des Weiteren betrifft die Erfindung ein Nockenwellenverstellgetriebe, das im Folgenden
auch mit 'Verstellgetriebe' bezeichnet wird.
[0004] Darüber hinaus betrifft die Erfindung einen Nockenwellenversteller für eine Brennkraftmaschine.
[0006] Kupplungen zum Ausgleich einer Exzentrizität (Achsversatzes) zwischen einer Achse
einer Stellwelle eines Aktors und einer Achse eines Verstellgetriebes bekannt. Diese
Kupplungen üben bei entsprechendem radialem Achsversatz der entsprechenden Wellen
Massenkräfte auf diese Wellen und deren Lagerungen aus. Bei Oldham-Kupplungen ist
auch der große axiale Bauraumbedarf nachteilig.
[0007] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, eine Kupplungswelle für einen Nockenwellensteller
bereitzustellen, mit der Massenkräfte auf diese Wellen und deren Lagerungen verringert
werden können. Außerdem ist es eine Aufgabe der Erfindung, einen Aktor, ein Nockenwellenverstellgetriebe
und einen Nockenwellenversteller mit diesem Vorteil bereitzustellen.
[0008] Diese Aufgabe wird mit einer Kupplungswelle gelöst, welche die Merkmale des Patentanspruchs
1 umfasst. Vorteilhafte Weiterbildungen des Erfindungsgedankens sind Gegenstand der
Unteransprüche.
[0009] Erfindungsgemäß ist die Kupplungswelle für einen Nockenwellensteller dadurch weitergebildet,
dass die Kupplungswelle an jedem ihrer beiden Enden je eine Kupplungskomponente für
je eine achswinkelausgleichende Drehkupplung aufweist. Dadurch, dass die erfindungsgemäße
Kupplungswelle an jedem ihrer beiden Enden eine Kupplungskomponente aufweist, ist
es möglich, einen Achsversatz auszugleichen, ohne dass durch diese Maßnahme eine Herbeiführung
oder Vergrößerung eines Achswinkels zwischen dem Aktor und dem Verstellgetriebe in
Kauf genommen werden muss. Durch Aufteilung der Achsversatzanpassung auf zwei Kupplungen
erhält der Entwickler einen zusätzlichen Freiheitsgrad, den er nutzen kann, den Achswinkel
für die Krafteinleitung in den Aktor beziehungsweise in das Verstellgetriebe zu verringern.
Durch Verringerung des Achswinkels für die Krafteinleitung in den Aktor beziehungsweise
in das Verstellgetriebe wird eine Rotationssymmetrie der Kraftübertragung verbessert
und eine Stärke der nachteiligen Massenkräfte verringert. Die Kupplungswelle kann,
aber muss nicht, einstückig sein.
[0010] Eine (gesamte) Axiallänge der Kupplungswelle kann größer sein als w % eines maximalen
Durchmessers der größeren Kupplungskomponente, wobei w % mindestens 130 %, insbesondere
mindestens 150 %, beträgt.
[0011] Die Kupplungswelle kann zwischen ihren beiden Enden über mehr als w % ihrer (gesamten)
Axiallänge verjüngt sein, wobei w % mindestens 30 %, insbesondere mindestens 60 %,
beträgt.
[0012] Die Kupplungswelle kann auf mindestens einer ihrer beiden Stirnseiten eine zylindersymmetrische,
konvexe Ausformung umfassen, die konzentrisch zur Hauptlängsachse der Kupplungswelle
angeordnet ist.
[0013] Die Kupplungswelle kann einen Flansch für ein Lager umfassen.
[0014] Die erste achswinkelausgleichende Drehkupplung kann einen Sicherungsbolzen oder eine
Komponente einer Zahnkupplung, einer Klauenkupplung, einer Steckkupplung, einer Mitnehmerkupplung,
einer Stirnzahnradkupplung, einer Tellerzahnradkupplung, einer Gelenkscheibe, einer
Balgkupplung, einer Elastomerkupplung, einer Wendelkupplung, einer Federkupplung,
einer Federscheibenkupplung, einer Stegkupplung, einer Ausgleichskupplung, eines Kardangetriebes
oder eines Gleichlaufgelenks umfasst. Unabhängig davon kann die zweite achswinkelausgleichende
Drehkupplung einen Sicherungsbolzen oder eine Komponente einer Zahnkupplung, einer
Klauenkupplung, einer Steckkupplung, einer Mitnehmerkupplung, einer Stirnzahnradkupplung,
einer Tellerzahnradkupplung, einer Gelenkscheibe, einer Balgkupplung, einer Elastomerkupplung,
einer Wendelkupplung, einer Federkupplung, einer Federscheibenkupplung, einer Stegkupplung,
einer Ausgleichskupplung, eines Kardangetriebes oder eines Gleichlaufgelenks umfassen.
Die Zahnkupplungskomponente kann eine Bogenzahnkupplung umfassen. Die Zahnkupplungskomponente
kann eine kugel- oder kugelabschnittförmige Grundform aufweist, auf der die Zähne
der Zahnkupplungskomponente angeordnet sind.
[0015] Erfindungsgemäß ist der Aktor dadurch weitergebildet, dass eine Kupplungswelle zum
Stellen des Nockenwellenverstellgetriebes mit dem Aktor mittels einer ersten achswinkelausgleichenden
Drehkupplung in einem Bereich des Aktors gekuppelt ist, der von dem Verstellgetriebe
abgewandt ist. Hierdurch kann bei unverändertem Abstand zwischen Aktor und Nockwellenverstellgetriebe
der Abstand zwischen dem Ort der abwinkelbaren Verbindung mit dem Rotor und dem Nockenwellenverstellgetriebe
vergrößert werden, wodurch eine Verringerung des Achswinkels für die Krafteinleitung
in das Verstellgetriebe erzielt, eine Rotationssymmetrie der Kraftübertragung verbessert
und eine Stärke der nachteiligen Massenkräfte verringert wird.
[0016] Die Kupplungswelle kann sich über mehr als 50% einer (gesamten) Axiallänge eines
Rotors des Aktors erstrecken.
[0017] Die Kupplungswelle kann in dem Aktor auf jedem Umfangswinkel in Nickrichtung drehbar
angeordnet sein, wobei ein Nickwinkel der Kupplungswelle gegenüber einer Achse des
Aktors bis mindestens 1°, insbesondere bis mindestens 2°, insbesondere bevorzugt bis
mindestens 3°, betragen kann.
[0018] Die Kupplungswelle kann in dem Rotor axial verschiebbar angeordnet sein.
[0019] Der Aktor kann eine Axiallagerkomponente zum Vorspannen der Kupplungswelle in Richtung
der Hauptlängsachse der Kupplungswelle umfassen.
[0020] Die erste achswinkelausgleichende Drehkupplung zur Kopplung mit dem Rotor kann einen
Sicherungsbolzen oder eine Komponente einer Zahnkupplung, einer Klauenkupplung, einer
Steckkupplung, einer Mitnehmerkupplung, einer Stirnzahnradkupplung, einer Tellerzahnradkupplung,
einer Gelenkscheibe, einer Balgkupplung, einer Elastomerkupplung, einer Wendelkupplung,
einer Federkupplung, einer Federscheibenkupplung, einer Stegkupplung, einer Ausgleichskupplung,
eines Kardangetriebes oder eines Gleichlaufgelenks umfassen.
[0021] Der Aktor kann eine erfindungsgemäße Kupplungswelle umfassen.
[0022] Erfindungsgemäß ist das Nockenwellenverstellgetriebe dadurch weitergebildet, dass
eine Innen oder Außenverzahnung eines Getriebeantriebszahnrads des Nockenwellenverstellgetriebes
für den Eingriff der Zahnkupplungskomponente einer erfindungsgemäßen Kupplungswelle
ausgebildet oder geeignet ist oder dass das Nockenwellenverstellgetriebe eine erfindungsgemäße
Kupplungswelle umfasst.
[0023] Die Zahnkupplungskomponente der Kupplungswelle kann ein fliegendes Getriebeantriebszahnrad
des Nockenwellenverstellgetriebes bilden.
[0024] Erfindungsgemäß ist der Nockenwellenversteller dadurch weitergebildet, dass er einen
erfindungsgemäßen Aktor und/oder ein erfindungsgemäßes Nockenverstellgetriebe umfasst.
[0025] Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines in den schematischen Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine teilweise angeschnittene Seitenansicht einer ersten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen Nockenwellenstellers;
- Fig. 2
- schematisch einen perspektivischen Seitenquerschnitt der ersten Ausführungsform des
erfindungsgemäßen Nockenwellenstellers;
- Fig. 3
- schematisch in Seitenansicht ein Grundkonzept des erfindungsgemäßen Achsversatzausgleichs
der ersten Ausführungsform;
- Fig. 4
- schematisch in Seitenansicht ein Grundkonzept eines Achsversatzausgleichs einer Ausführungsform,
welche kein Bestandteil der Erfindung ist;
- Fig. 5
- schematisch eine teilweise angeschnittenen Seitenansicht eines Nockenwellenstellers
mit einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemäßen Kupplungswelle;
- Fig. 6
- schematisch eine Detailansicht eines Seitenquerschnitts der zweiten Ausführungsform
des erfindungsgemäßen Nockenwellenstellers; und
- Fig. 7
- schematisch eine perspektivische Ansicht eines geöffneten Nockenwellenverstellgetriebes
mit einem fliegenden Getriebeantriebszahnrad.
[0026] In den Figuren werden für entsprechende Komponenten jeweils dieselben Bezugszeichen
verwendet. Bezugszeichenbezogene Erläuterungen gelten daher auch figurenübergreifend,
sofern sich aus dem Zusammenhang nichts anderes ergibt.
[0027] Der in Fig. 1 und 2 gezeigte Nockenwellensteller 10 umfasst einen Stellmotor 12 und
ein Verstellgetriebe 32. Der Stellmotor 12 kann beispielsweise eine elektrische Maschine
(Elektromotor), ein Hydraulikantrieb oder ein Pneumatikantrieb sein. Der Stellmotor
12 umfasst einen Rotor 14, der in zwei Rotorlagern 16 gelagert ist. Der Rotor 14 umfasst
eine Hohlwelle 18. Die Hohlwelle 18 ist von einem Radialwellendichtring 20 umgeben,
der dazu beiträgt, den ölgefüllten Nockenwellenraum 22 gegenüber Teilen des Stellmotors
12 abzudichten. Nockenwellenseitige Teile 26, 32 des Nockenwellenstellers 10 befindet
sich typischerweise unter Motoröl 24. Eine Kupplungswelle 26 ist durch die Hohlwelle
18 hindurchgeführt und auf derjenigen Seite des Rotors 14 an dem Rotor 14 befestigt,
die von dem Verstellgetriebe 32 abgewandt ist. Die Kupplungswelle 26 kann sich über
mehr als 50% einer (gesamten) Axiallänge eines Rotors 14 erstrecken.
[0028] An diesem stellmotorseitigen Ende 30 ist die Kupplungswelle 26 für eine Drehmomentübertragung
zu dem Verstellgetriebe 32 mittels eines Sicherungsbolzens 34 an dem Rotor 14 angelenkt.
Die Kupplungswelle 26 weist an ihrem stellmotorseitigen Ende 30 eine Durchführung
25 für einen Sicherungsbolzen 34 auf. Der Sicherungsbolzen 34 ist in gegenüberliegenden
Löchern 36 in der Wandung der Hohlwelle 18 gelagert. Im Bereich der Durchführung 25
für den Sicherungsbolzen 34 kann die Kupplungswelle 26 eine spindel- oder kugelförmige
Verdickung 38 aufweisen, deren Außendurchmesser nur geringfügig kleiner ist als der
Innendurchmesser 40 der Hohlwelle 18. Dadurch wird erreicht, dass die Kupplungswelle
26 (unabhängig von ihrer Taumelbewegung) in der Hohlwelle 18 so befestigt ist, dass
am Ort des Sicherungsbolzens 34 eine Hauptlängsachse 27 der Kupplungswelle 26 einen
gemeinsamen Schnittpunkt 42 mit der Hauptlängsachse 19 der Hohlwelle 18 hat.
[0029] Der Sicherungsbolzen 34 ist in der Hohlwelle 18 um seine Hauptlängsachse 35 drehbar
gelagert. Eine solche Drehung ist eine Rollbewegung 44 des Sicherungsbolzens 34 (siehe
Fig. 2). Außerdem ist der Sicherungsbolzen 34 in der Hohlwelle 18 mit so viel Spiel
gelagert, dass er gegenüber einer Achse 37 der Löcher 36 gekippt werden kann. Ein
solches Kippen 48 ist eine Nickbewegung des Sicherungsbolzens 34. Dadurch, dass der
Sicherungsbolzen 34 in der Hohlwelle 18 sowohl eine Rollbewegung 44 als auch eine
Nickbewegung 48 ausführen kann, kann die Kupplungswelle 26 (bezogen auf den Schnittpunkt
42 der Hauptlängsachsen 19, 27) in jede Radialrichtung gekippt werden, also taumeln.
Um die Kupplungswelle 26 in Axialrichtung zu stützen oder gegen das Verstellgetriebe
32 vorzuspannen, kann die Kupplungswelle 26 auf mindestens einer ihrer beiden Stirnseiten
30, 31 eine zylindersymmetrische, konvexe Ausformung 28 umfasst, die konzentrisch
zur Hauptlängsachse 27 der Kupplungswelle 26 angeordnet ist.
[0030] Wie Fig. 3 zeigt, kann ein (tellerförmiger) Sicherungsflansch 50 zwischen Elastomerscheiben
52 eingeklemmt sein, die auf der Rotorseite 54 konzentrisch angeordnet sind. Dadurch
kann die Kupplungswelle 26 beim Rotieren des Rotors 14 eine gleichmäßige Taumelbewegung
ausführen. Statt eines Sicherungsflansches 50 können an der Kupplungswelle 26 auch
mehrere Fortsätze befestigt oder angeformt sein, die beispielsweise in 3, 4 oder 5
Umfangsrichtungen weisen. Auf der anderen Seite 31 der Kupplungswelle 26 greift ein
Kegelzahnrad 60 der Kupplungswelle 26 in ein Kegelzahnrad 72 des Verstellgetriebes
32 ein. Durch die gegenseitige Selbstzentrierung der Kegelzahnräder 60, 72 und den
Andruck des federgestützten Kugelauflagers 62 bleiben die Zähne der beiden Kegelzahnräder
60, 72 trotz des Achswinkels 64 zwischen Kupplungswelle 26 und Verstellgetriebe 32
in losefreiem Eingriff. Die gestrichelten Linien deuten Grate der ineinandergreifenden
Zähne der Kegelzahnräder 60, 72 an. Die Skizze zeigt auch, dass zwischen der Kupplungswelle
26 und der Hohlwelle 18 ein ausreichender Spielraum 66 vorgesehen werden kann, damit
der Kupplungswelle 26 genügend Freiraum für die erforderliche Taumelbewegung bleibt.
Dazu kann die Kupplungswelle 26 zwischen ihren beiden Enden 30, 31 über mehr als w
% ihrer Axiallänge 39 verjüngt ist, wobei w % mindestens 30 %, insbesondere mindestens
60 %, beträgt. Bei entsprechendem Achsversatz 79 kann sich die dargestellte Winkelanordnung
nicht nur in Seitenansicht, sondern auch aus Sicht jedes anderen Umfangswinkels der
Hauptlängsachse des Rotors 14 ergeben.
[0031] Die Kupplungsvorrichtung der Figur 4 ist kein Teil der Erfindung. Wie Fig. 4 zeigt,
kann die Kupplungswelle 26 auch starr an dem Rotor 14 befestigt sein, wenn sie eine
ausreichende Biegefähigkeit bei gleichzeitig ausreichender Torsionsfestigkeit aufweist.
Bei einem kreis- oder ringförmigen Querschnitt der Kupplungswelle 26 geht eine Erhöhung
der Biegefähigkeit typischerweise gleichermaßen mit einer Erhöhung der Torsionsfähigkeit
einher. Je nach Anwendung kann es auch sein, dass (beispielsweise aufgrund einer Untersetzung)
eine Verdrillung der biegsamen Kupplungswelle 26 nicht stört. Oder es kann durch Wahl
eines Materials mit einer geeigneten Querkontraktionszahl (poisson's ratio), durch
Wahl eines anisotropen Materials, oder durch einen anisotropischen Aufbau der Kupplungswelle
versucht werden, das Verhältnis von Biegesteifigkeit zu Torsionssteifigkeit an konkrete
Anwendungsanforderungen anzupassen. Bei entsprechendem Achsversatz 79 kann sich die
dargestellte Winkelanordnung nicht nur in Seitenansicht, sondern auch aus Sicht jedes
anderen Umfangswinkels der Hauptlängsachse des Rotors 14 ergeben.
[0032] Die in Fig. 5 und 6 gezeigte Kupplungswelle 26 weist stellmotorseitig eine Bogenzahnkupplungskomponente
58 auf. Die Bogenverzahnung erlaubt ein Anwinkeln der Kupplungswelle 26 gegenüber
einer Hauptlängsachse 15 des Rotors 14 und der Hohlwelle 18. Unabhängig davon erlaubt
die Innenverzahnung 59 der Hohlwelle 18 eine axiale Positionsanpassung der Kupplungswelle
26 entlang der Hauptlängsachse 19 der Hohlwelle 18. Die Kupplungswelle 26 der Fig.
5 und 6 umfasst auch auf der Seite des Verstellgetriebes 32 eine Bogenzahnkupplungskomponente
60, die in einen Innenzahnkranz eines Getriebenantriebszahnrads 72 des Verstellgetriebes
32 eingreift. Die Bogenzahnkupplungskomponente 60 hat hier einen größeren Durchmesser
69, weil sich das Getriebenantriebszahnrad 72 an einer Stelle befindet, an der bei
der Montage eine Befestigungsschraube für das Verstellgetriebe 32 mit dem Kettenrad
74 an der Nockenwelle 76 hindurchzuführen ist.
[0033] Wie schon zu Figur 3 erläutert, kann auch bei der zweiten Ausführungsform die Kupplungswelle
26 mittels Federkraft in Richtung Verstellgetriebe 32 gedrückt werden. Das zur Nockenwelle
76 zeigende Ende 31 der Kupplungswelle 26 kann durch eine Pendellagerung in dem Verstellgetriebe
32 (beispielsweise auf einem Zwischenzahnrad) oder alternativ gegen die Nockenwelle
76 abgestützt sein. Das Ende 31 der Kupplungswelle 26 kann auf einem Kugellager 78
gelagert sein, das einen balligen Außenring 80 aufweist, damit es bei Achsversatz
79 gegenüber der Hauptachse 33 des Verstellgetriebes 32 etwas angewinkelt werden kann.
Die Kupplungswelle 26 kann einen Flansch 81 aufweisen, auf dem das Kugellager 78 befestigt
ist. Das Kugellager 78 kann innerhalb eines Zahnkranzes 72 liegen. Es kann sich auf
einem Zapfen der Nockenwelle 76 abstützen.
[0034] Die Fig. 7 zeigt eine perspektivische Ansicht eines geöffneten Verstellgetriebes
32 mit dem Getriebenantriebszahnrad 72. Das Getriebenantriebszahnrad 72 ist hier als
fliegendes Zahnrad ausgeführt und weist eine Innenverzahnung und eine Außenverzahnung
auf. Das Getriebenantriebszahnrad 72 dient dazu, über eine (in der Figur nicht dargestellte)
Untersetzung mit Zwischenzahnrädern 84 eine Verstellwelle des Verstellgetriebes 32
anzutreiben. Spurkränze 82 am Getriebeantriebszahnrad 72 und an den Zwischenzahnrädern
84 halten das Getriebeantriebszahnrad 72 auf Achsposition zwischen den Zwischenzahnrädern
84. Bezüglich der zur Achsverbindung der Zwischenzahnräder 84 senkrechten Richtung
wird das Getriebeantriebszahnrad 72 durch Führungsräder 86 gehalten. Unabhängig davon
sollte das Getriebeantriebszahnrad 72 auch in axialer Richtung ausreichend fixiert
oder gelagert sein. Dies kann beispielsweise durch Gleitlagerflächen oder durch ein
(in der Figur nicht dargestelltes) Kugellager erreicht werden.
[0035] Zusammengefasst wird mit der Erfindung eine Kupplungswelle 26, ein Aktor 12, ein
Nockenwellenverstellgetriebe 32 und ein Nockenwellensteller 10 bereitgestellt, mit
der bzw. mit dem radiale Kräfte zwischen der Kupplung und der Getriebeeingangswelle
verringert oder vermieden werden können. Dies gilt insbesondere in Kombination mit
einer fliegend gelagerten Getriebeeingangswelle (Getriebeantriebszahnrad 72). Unabhängig
davon ermöglicht die platzsparende Bauweise eine Verringerung des axialen Bauraumbedarfs
für den Nockenwellensteller 10. Bauraum, der für die Kupplung von Stellmotor 12 mit
Verstellgetriebe 32 eingespart werden kann, erlaubt die Verwendung eines kostengünstigeren
Verstellgetriebes 32 oder eines kostengünstigeren Stellmotors 12.
Bezugszeichen:
[0036]
- 10
- Nockenwellensteller
- 12
- Stellmotor
- 14
- Rotor
- 15
- Hauptlängsachse des Rotors 14
- 16
- Rotorlager
- 18
- Hohlwelle
- 19
- Hauptlängsachse der Hohlwelle 18
- 20
- Radialwellendichtung
- 22
- Nockenwellenraum
- 23
- Axiallänge des Rotors 14
- 24
- Motoröl
- 25
- Durchführung für Sicherungsbolzen
- 26
- Kupplungswelle
- 27
- Hauptlängsachse der Kupplungswelle 26
- 28
- konvexe Ausformung der Kupplungswelle 26
- 30
- stellmotorseitiges Ende der Kupplungswelle 26
- 31
- verstellgetriebeseitiges Ende der Kupplungswelle 26
- 32
- Verstellgetriebe
- 33
- Hauptachse des Verstellgetriebes 32
- 34
- Sicherungsbolzen
- 35
- Hauptlängsachse des Sicherungsbolzens 34
- 36
- Löcher in der Wandung der Hohlwelle 18
- 37
- Achse der Löcher 36
- 38
- spindel- oder kugelförmige Verdickung der Kupplungswelle 26
- 39
- Axiallänge der Kupplungswelle 26
- 40
- Innendurchmesser der Hohlwelle 18
- 42
- Schnittpunkt der Hauptlängsachsen 19 und 27
- 44
- Rollbewegung des Sicherungsbolzens 34
- 48
- Nickbewegung des Sicherungsbolzens 34
- 50
- Sicherungsflansch
- 52
- Elastomerscheiben
- 54
- Rotorseite
- 56
- Sicherungsflansch
- 58
- stellmotorseitige Bogenzahnkupplungskomponente der Kupplungswelle 26
- 59
- Innenverzahnung der Hohlwelle 18
- 60
- verstellgetriebeseitige Bogenzahnkupplungskomponente der Kupplungswelle 26
- 62
- federgestütztes Kugelauflager
- 64
- Achswinkel
- 66
- Spielraum zwischen Kupplungswelle 26 und Wandung der Hohlwelle 18
- 69
- Durchmesser der Bogenzahnkupplungskomponente 60
- 72
- Getriebeantriebszahnrad des Verstellgetriebes 32
- 74
- Kettenrad
- 76
- Nockenwelle
- 78
- Kugellager
- 79
- Achsversatz
- 80
- Außenring des Kugellagers 78
- 81
- Flansch der Kupplungswelle 26
- 82
- Spurkränze am Getriebeantriebszahnrad 72
- 84
- Zwischenzahnrad
- 86
- Führungsräder
1. Kupplungswelle (26) für einen Nockenwellensteller (10), der einen Stellmotor (12)
mit einer in dessen Rotor (14) enthaltenen Hohlwelle (18) und ein Verstellgetriebe
(32) umfasst, wobei diese Kupplungswelle (26) starr ist, und wobei diese Kupplungswelle
(26), die durch die Hohlwelle (18) geführt ist, an jedem ihrer beiden Enden (30, 31)
je eine Kupplungskomponente (58, 60) aufweist und eine gleichmäßige Taumelbewegung
in der Hohlwelle (14) ausführt, dadurch gekennzeichnet, dass jede Kupplungskomponente (58, 60) als Drehkupplung (18, 58, 60, 72) zum Achswinkelausgleich
gegenüber sowohl dem Rotor (14) als auch dem Versteller (32) ausgelegt ist.
2. Kupplungswelle (26) nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass eine Axiallänge (39) der Kupplungswelle (26) größer ist als w % eines maximalen Durchmessers
(69) der größeren Kupplungskomponente (58, 60), wobei w % mindestens 130 %, insbesondere
mindestens 150 %, beträgt.
3. Kupplungswelle (26) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungswelle (26) zwischen ihren beiden Enden (30, 31) über mehr als w % ihrer
Axiallänge (39) verjüngt ist, wobei w % mindestens 30 %, insbesondere mindestens 60
%, beträgt.
4. Kupplungswelle (26) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungswelle (26) auf mindestens einer ihrer beiden Stirnseiten eine zylindersymmetrische,
konvexe Ausformung (28) umfasst, die konzentrisch zur Hauptlängsachse (27) der Kupplungswelle
(26) angeordnet ist.
5. Kupplungswelle (26) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungswelle (26) einen Flansch für ein Lager (78) umfasst.
6. Kupplungswelle (26) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die erste achswinkelausgleichende Drehkupplung (18, 58) eine Ausführung aus der nachfolgenden
Aufüstung ist: einSicherungsbolzen (34) oder eine Komponente einer Zahnkupplung, eine
Klauenkupplung, eine Steckkupplung, eine Mitnehmerkupplung, eine Stirnzahnradkupplung,
eine Tellerzahnradkupplung, eine Gelenkscheibe, eine Balgkupplung, eine Elastomerkupplung,
eine Wendelkupplung, eine Federkupplung, eine Federscheibenkupplung, eine Stegkupplung,
eine Ausgleichskupplung, ein Kardangetriebes oder ein Gleichlaufgelenks und/oder dass
die zweite achswinkelausgleichende Drehkupplung eine Ausführung aus der nachfolgenden
Auflistung ist: einSicherungsbolzen oder eine Komponente einer Zahnkupplung, eine
Klauenkupplung, eine Steckkupplung, eine Mitnehmerkupplung, eine Stirnzahnradkupplung,
eine Tellerzahnradkupplung, eine Gelenkscheibe, eine Balgkupplung, eine Elastomerkupplung,
eine Wendelkupplung, eine Federkupplung, eine Federscheibenkupplung, eine Stegkupplung,
eine Ausgleichskupplung, einKardangetriebes oder ein Gleichlaufgelenks.
7. Aktor (12) zum Stellen eines Verstellgetriebes (32) eines Nockenwellenstellers mit
einer Kupplungswelle (26) nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Kupplungswelle (26) zum Stellen des Nockenwellenverstellgetriebes (32) mit dem
Aktor (12) mittels einer ersten achswinkelausgleichenden Drehkupplung (18, 58) in
einem Bereich des Aktors (12) gekuppelt ist, der von dem Verstellgetriebe (32) abgewandt
ist.
8. Aktor (12) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Kupplungswelle (26) über mehr als 50% einer Axiallänge (23) eines Rotors
(14) des Aktors (12) erstreckt.
9. Aktor (12) nach einem der Ansprüche 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungswelle (26) in dem Aktor (12) auf jedem Umfangswinkel in Nickrichtung
drehbar angeordnet ist, wobei ein Nickwinkel (44) der Kupplungswelle (26) gegenüber
einer Achse (19) des Aktors (12) bis mindestens 1°, insbesondere bis mindestens 2°,
insbesondere bevorzugt bis mindestens 3°, betragen kann.
10. Aktor (12) nach einem der Ansprüche 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Kupplungswelle (26) in dem Rotor (14) axial verschiebbar angeordnet ist.
11. Aktor (12) nach einem der Ansprüche 7 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Aktor (12) eine Axiallagerkomponente (62) zum Vorspannen der Kupplungswelle (26)
in Richtung einer Hauptlängsachse (27) der Kupplungswelle (26) umfasst.
12. Aktor (12) nach einem der Ansprüche 7 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die erste achswinkelausgleichende Drehkupplung (18, 58) zur Kopplung mit dem Rotor
(14) einen Sicherungsbolzen (26) oder eine Komponente (58) einer Zahnkupplung (58,
18), einer Klauenkupplung, einer Steckkupplung, einer Mitnehmerkupplung, einer Stirnzahnradkupplung,
einer Tellerzahnradkupplung, einer Gelenkscheibe, einer Balgkupplung, einer Elastomerkupplung,
einer Wendelkupplung, einer Federkupplung, einer Federscheibenkupplung, einer Stegkupplung,
einer Ausgleichskupplung, eines Kardangetriebes oder eines Gleichlaufgelenks umfasst.
13. Verstellgetriebe (32) für einen Nockenwellenversteller mit einer Kupplungswelle (26)
nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass eine Innen- oder Außenverzahnung eines Getriebeantriebszahnrads (72) des Verstellgetriebes
(32) für den Eingriff der Zahnkupplungskomponente (60) einer Kupplungswelle (26) ausgebildet
oder geeignet ist..
14. Verstellgetriebe (32) nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Zahnkupplungskomponente (60) der Kupplungswelle (26) ein fliegendes Getriebeantriebszahnrad
(72) des Verstellgetriebes (32) bildet.
1. Coupling shaft (26) for a camshaft adjuster (10) which comprises an actuating motor
(12), with a hollow shaft (18) which is contained in its rotor (14), and an adjusting
mechanism (32), the said coupling shaft (26) being rigid, and the said coupling shaft
(26) which is guided through the hollow shaft (18) having in each case one coupling
component (58, 60) at each of its two ends (30, 31) and performing a uniform tumbling
movement in the hollow shaft (14), characterized in that each coupling component (58, 60) is configured as a rotary coupling (18, 58, 60,
72) for axis angle compensation with respect to both the rotor (14) and the adjuster
(32).
2. Coupling shaft (26) according to the preceding claim, characterized in that an axial length (39) of the coupling shaft (26) is greater than w % of a maximum
diameter (69) of the larger coupling component (58, 60), w % being at least 130%,
in particular at least 150%.
3. Coupling shaft (26) according to either of the preceding claims, characterized in that the coupling shaft (26) is tapered between its two ends (30, 31) over more than w
% of its axial length (39), w % being at least 30%, in particular at least 60%.
4. Coupling shaft (26) according to one of the preceding claims, characterized in that the coupling shaft (26) comprises, on at least one of its two end sides, a cylindrically
symmetrical, convex shaped-out formation (28) which is arranged concentrically with
respect to the main longitudinal axis (27) of the coupling shaft (26).
5. Coupling shaft (26) according to one of the preceding claims, characterized in that the coupling shaft (26) comprises a flange for a bearing (78).
6. Coupling shaft (26) according to Claim 1, characterized in that the first axis angle-compensating rotary coupling (18, 58) is an embodiment from
the following list: a securing pin (34) or a component of a tooth coupling, a claw
coupling, a plug-in coupling, a driver coupling, a spur gear coupling, a ring gearwheel
coupling, a flexible disc, a bellow coupling, an elastomer coupling, a helical coupling,
a spring coupling, a disc spring coupling, a web coupling, a compensating coupling,
a cardan mechanism or a constant velocity joint, and/or in that the second axis angle-compensating rotary coupling is an embodiment from the following
list: a securing pin or a component of a tooth coupling, a claw coupling, a plug-in
coupling, a driver coupling, a spur gear coupling, a ring gearwheel coupling, a flexible
disc, a bellow coupling, an elastomer coupling, a helical coupling, a spring coupling,
a disc spring coupling, a web coupling, a compensating coupling, a cardan mechanism
or a constant velocity joint.
7. Actuator (12) for actuating an adjusting mechanism (32) of a camshaft adjuster with
a coupling shaft (26) according to Claims 1 to 6, characterized in that a coupling shaft (26) for actuating the camshaft adjusting mechanism (32) is coupled
to the actuator (12) by means of a first axis angle-compensating rotary coupling (18,
58) in a region of the actuator (12) which is remote from the adjusting mechanism
(32).
8. Actuator (12) according to Claim 7, characterized in that the coupling shaft (26) extends over more than 50% of an axial length (23) of a rotor
(14) of the actuator (12).
9. Actuator (12) according to either of Claims 7 and 8, characterized in that the coupling shaft (26) is arranged in the actuator (12) such that it can be rotated
in the tilting direction at every circumferential angle, it being possible for a tilting
angle (44) of the coupling shaft (26) with respect to an axis (19) of the actuator
(12) to be up to 1°, in particular up to at least 2°, in particular preferably up
to at least 3°.
10. Actuator (12) according to one of Claims 7 to 9, characterized in that the coupling shaft (26) is arranged axially displaceably in the rotor (14).
11. Actuator (12) according to one of Claims 7 to 10, characterized in that the actuator (12) comprises an axial bearing component (62) for prestressing the
coupling shaft (26) in the direction of a main longitudinal axis (27) of the coupling
shaft (26).
12. Actuator (12) according to one of Claims 7 to 11, characterized in that, for coupling to the rotor (14), the first axis angle-compensating rotary coupling
(18, 58) comprises a securing pin (26) or a component (58) of a tooth coupling (58,
18), a claw coupling, a plug-in coupling, a driver coupling, a spur gear coupling,
a ring gearwheel coupling, a flexible disc, a bellow coupling, an elastomer coupling,
a helical coupling, a spring coupling, a disc spring coupling, a web coupling, a compensating
coupling, a cardan mechanism or a constant velocity joint.
13. Adjusting mechanism (32) for a camshaft adjuster with a coupling shaft (26) according
to Claims 1 to 6, characterized in that an internal or external toothing system of a mechanism drive gearwheel (72) of the
adjusting mechanism (32) is configured or suitable for the engagement of the tooth
coupling component (60) of a coupling shaft (26).
14. Adjusting mechanism (32) according to Claim 13, characterized in that the tooth coupling component (60) of the coupling shaft (26) forms a floating mechanism
drive gearwheel (72) of the adjusting mechanism (32).
1. Arbre d'embrayage (26) pour un régulateur d'arbre à came (10), qui comprend un servomoteur
(12) avec un arbre creux (18) contenu dans le rotor (14) de ce dernier et une boite
de vitesses de réglage (32), dans lequel cet arbre d'embrayage (26) est rigide, et
dans lequel cet arbre d'embrayage (26), qui est guidé à travers l'arbre creux (18),
présente à chacune de ses deux extrémités (30, 31) respectivement un composant d'accouplement
(58, 60) et effectue un mouvement de nutation régulier dans l'arbre creux (14), caractérisé en ce que chaque composant d'accouplement (58, 60) est conçu comme un accouplement rotatif
(18, 58, 60, 72) à des fins de compensation d'angle axial tant par rapport au rotor
(14) qu'au régulateur (32).
2. Arbre d'embrayage (26) selon la revendication précédente, caractérisé en ce qu'une longueur axiale (39) de l'arbre d'embrayage (26) est plus grande que w % d'un
diamètre maximal (69) des composants d'accouplement plus grands (58, 60), dans lequel
w % correspond au moins à 130%, notamment au moins 150%.
3. Arbre d'embrayage (26) selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'arbre d'accouplement (26) entre ses deux extrémités (30, 31) s'amincit de plus
de w % de sa longueur axiale (39), dans lequel w % correspond au moins à 30%, notamment
au moins 60%.
4. Arbre d'embrayage (26) selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'arbre d'embrayage (26) sur au moins un de ses deux côtés frontaux comprend un façonnage
(28) convexe, symétrique au cylindre, qui est disposé concentriquement par rapport
à l'axe longitudinal principal (27) de l'arbre d'embrayage (28).
5. Arbre d'embrayage (26) selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'arbre d'embrayage (26) comprend un flasque destiné à un palier (78).
6. Arbre d'embrayage (26) selon la revendication 1, caractérisé n ce que le premier accouplement
rotatif (18, 58) compensant l'angle axial est un modèle de la liste suivante : un
boulon de fixation (34) ou un composant d'un embrayage denté, un embrayage à crabots,
un embrayage enfichable, un embrayage à entraîneur, un embrayage à roue dentée, un
embrayage à roue d'engrenage, un disque articulé, un embrayage à soufflet, un embrayage
élastomère, un embrayage hélicoïdal, un embrayage à ressort, un embrayage à rondelle
élastique, un embrayage à gradin, un embrayage compensateur, une transmission cardan
ou un joint homocinétique et/ou le deuxième accouplement rotatif compensant l'angle
axial est un modèle de la liste suivante : un boulon de fixation ou un composant d'un
embrayage denté, un embrayage à crabots, un embrayage enfichable, un embrayage à entraîneur,
un embrayage à roue dentée, un embrayage à roue d'engrenage, un disque articulé, un
embrayage à soufflet, un embrayage élastomère, un embrayage hélicoïdal, un embrayage
à ressort, un embrayage à rondelle élastique, un embrayage à gradin, un embrayage
compensateur, une transmission cardan ou un joint homocinétique.
7. Actionneur (12) pour régler une boite de vitesses à réglage (32) d'un régulateur d'arbre
à came comportant arbre d'embrayage (26) selon les revendications 1 à 6, caractérisé en ce que un arbre d'embrayage (26) pour régler la boîte de vitesses à réglage d'arbre à cames
(32) est couplé avec l'actionneur (12) au moyen d'un premier accouplement rotatif
(18, 58) compensant l'angle axial dans une région de l'actionneur (12), qui se détourne
de la boîte de vitesses à réglage (32).
8. Actionneur (12) selon la revendication 7, caractérisé en ce que l'arbre d'embrayage (26) s'étend sur plus de 50% d'une longueur axiale (23) d'un
rotor (14) de l'actionneur (12).
9. Actionneur (12) selon une des revendications 7 ou 8, caractérisé en ce que l'arbre d'embrayage (26) est disposé de manière rotative dans l'actionneur (12) sur
chaque angle circonférentiel dans la direction de tangage, dans lequel un angle de
tangage (44) de l'arbre d'embrayage (26) par rapport à un axe (19) de l'actionneur
(12) s'élève à au moins 1°, notamment à au moins 2°, de manière préférée à au moins
3°.
10. Actionneur (12) selon une des revendications 7 à 9, caractérisé en ce que l'arbre d'embrayage (26) est disposé de manière coulissable axialement dans le rotor
(14).
11. Actionneur (12) selon une des revendications 7 à 10, caractérisé en ce que l'actionneur (12) comprend un composant de palier axial (62) pour précontraindre
l'arbre d'embrayage (26) dans la direction d'un axe longitudinal principal (27) de
l'arbre d'embrayage (26).
12. Actionneur (12) selon une des revendications 7 à 11, caractérisé en ce que le premier accouplement rotatif (18, 58) compensant l'angle axial comprend en vue
de l'accouplement avec le rotor (14) un boulon de fixation (26) ou un composant (58)
d'un embrayage denté (58, 18), un embrayage à crabots, un embrayage enfichable, un
embrayage à entraîneur, un embrayage à roue dentée, un embrayage à roue d'engrenage,
un disque articulé, un embrayage à soufflet, un embrayage élastomère, un embrayage
hélicoïdal, un embrayage à ressort, un embrayage à rondelle élastique, un embrayage
à gradin, un embrayage compensateur, une transmission cardan ou un joint homocinétique.
13. Boîte de vitesses à réglage (32) pour un régulateur d'arbre à cames, comprenant un
arbre d'embrayage (26) selon la revendication 1 à 6, caractérisée en ce que une denture intérieure ou extérieure d'une roue dentée d'entraînement de boîte de
vitesses (72) de la boîte de vitesses à réglage (32) est conçue ou appropriée pour
venir en prise avec les composants d'embrayage denté (60) d'un arbre d'embrayage (26).
14. Boîte de vitesses à réglage (32) selon la revendication 13, caractérisée en ce que les composants d'embrayage denté (60) de l'arbre d'embrayage (26) forment une roue
dentée d'entraînement de boîte de vitesses (72) montée flottante de la boîte de vitesses
à réglage (32).
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