[0001] Die Erfindung betrifft ein vormontiertes Gehäuse gemäß dem Oberbegriff des Patentanspruches
1 und ein Verfahren zum Vormontieren einer Ventileinrichtung in einem Gehäuse.
[0002] Bei Axialkolbenmaschinen mit verstellbaren Förder-/Schluckvolumen erfolgt die Verstellung
des Schwenkwinkels mittels eines Stellzylinders. Dieser wird über ein Regelventil
betätigt, über das ein in Verstellrichtung wirksamer Druckraum des Stellzylinders
mit Hochdruck beaufschlagbar ist. Dieser Hochdruck wird über Rückschlagventile abgegriffen,
die bei größeren Axialkolbenpumpen gemeinsam mit dem Regelventil in einem Gehäuse
aufgenommen sind, das an eine Abschluss- oder Anschlussplatte eines Pumpengehäuses
angebaut wird. Die beiden Rückschlagventile sind dabei als Einbauventile ausgeführt,
die als Ventileinsatz in Aufnahmen eingesetzt werden, die in einer Anbaufläche des
Gehäuses münden. Die Rückschlagventile werden dementsprechend vor dem Ansetzen des
Gehäuses an die Abschlussplatte vormontiert. Dann wird das vormontierte Gehäuse an
die Abschlussplatte angesetzt. Um die Ventileinsätze gegen Verlieren zu sichern, werden
diese bisher mittels Montagefett im Gehäuse gesichert, wobei allerdings diese Sicherung
nicht hinreichend ist, um eine Lagepositionierung beispielsweise bei einer Überkopfmontage
zu gewährleisten. Es muss daher bei der Montage darauf geachtet werden, dass die Ventileinsätze
nicht verloren gehen. Das gleiche gilt auch für die Demontage, da auch dann die Gefahr
besteht, dass bei einer unvorsichtigen Demontage die Einsteck-Ventileinsätze verloren
gehen.
[0003] Üblicherweise sind derartige Einsteck-Ventileinsätze über O-Ringe im Anlagebereich
an das Pumpengehäuse abgedichtet - diese O-Ringe haben jedoch nur Dichtfunktion.
[0004] Demgegenüber liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde, ein vormontiertes Gehäuse
sowie ein Verfahren zum Montieren eines Ventileinsatzes in einem Gehäuse zu schaffen,
bei denen die Gefahr des Verlierens eines Einsteck-Ventileinsatzes verringert ist.
[0005] Diese Aufgabe wird im Hinblick auf das vormontierte Gehäuse durch die Merkmalskombination
des Patentanspruches 1 und im Hinblick auf das Verfahren durch die Merkmalskombination
des Patentanspruches 13 gelöst.
[0006] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
[0007] Erfindungsgemäß hat das vormontierte Gehäuse einer hydraulischen Einheit oder Baugruppe,
beispielsweise einer Axialkolbenmaschine zumindest einen im Bereich einer Anbaufläche
eingesetzten Ventileinsatz, der in einer Aufnahmebohrung vorfixiert und über eine
Dichtanordnung abgedichtet ist. Erfindungsgemäß ist diese Dichtanordnung derart ausgebildet,
dass sie neben der Dichtfunktion auch noch die Aufgabe einer Vorfixierung des Ventileinsatzes
im Gehäuse übernimmt. Auf diese Weise kann ein Verlieren des Ventileinsatzes ohne
zusätzliches Bauteil zuverlässig verhindert werden, so dass die Montagesicherheit
gegenüber den herkömmlichen Lösungen ohne zusätzlichen Aufwand deutlich verbessert
ist.
[0008] Dementsprechend beinhaltet das erfindungsgemäße Verfahren zum Vormontieren eines
steckbaren Ventileinsatzes in einem Gehäuse zumindest die Schritte des Einsetzens
des Ventileinsatzes in eine Aufnahmebohrung im Bereich der Anbaufläche und dann oder
gleichzeitig das Einsetzen eines Dichtrings in eine Aufnahmenut derart, dass der Dichtring
über die Anlagefläche heraus steht und eine Schulter des Ventileinsatzes als Verliersicherung
axial hintergreift.
[0009] In dem vormontierten Gehäuse wird die Dichtanordnung so ausgeführt, dass sie den
Ventileinsatz in Axialrichtung hintergreift.
[0010] Dieses Hintergreifen kann beispielsweise dadurch erfolgen, dass der Ventileinsatz
mit einer Schulter ausgeführt wird, die die Dichtanordnung in Axialrichtung hintergreift.
[0011] Diese Schulter kann beispielsweise durch eine Radialstufe aber auch durch eine Erweiterung,
wie beispielsweise eine konische Fase oder dergleichen ausgebildet sein.
[0012] Erfindungsgemäß wird es bevorzugt, wenn ein Innendurchmesser dieser Schulter kleiner
als die lichte Weite der Dichtanordnung ausgebildet ist.
[0013] Bei einem Ausführungsbeispiel der Erfindung steht die Dichtanordnung in Axialrichtung
über die Anlagefläche vor, so dass die Dichtanordnung beim Ansetzen an die Einheit
verformt wird und somit eine Dichtwirkung in Axialrichtung erzielt wird.
[0014] Bei einem besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist die Dichtanordnung als Dichtring
ausgeführt.
[0015] Der Aufwand zur Aufnahme der Dichtanordnung ist besonders gering, wenn das Gehäuse
und der Ventileinsatz gemeinsam eine Aufnahmenut für die Dichtanordnung begrenzen.
[0016] Diese Aufnahmenut kann zumindest gehäuseseitig eine Schrägfläche aufweisen, die sich
nach innen, d.h. weg von der Anbaufläche erweitert.
[0017] Bei einem Ausführungsbeispiel bildet der sich zur Anbaufläche hin an die Schulter
hin anschließende Teil des Ventileinsatzes einen Teil der Aufnahmenut der Dichtanordnung
aus.
[0018] Die Einheit, an der das vormontierte Gehäuse angesetzt ist, kann beispielsweise eine
Pumpe sein, wobei der Ventileinsatz ein Rückschlagventil ausbildet.
[0019] Es können auch mehrere derartiger Ventileinsätze in der erfindungsgemäßen Weise in
dem vormontierten Gehäuse ausgeführt sein.
[0020] Ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung wird im Folgenden anhand schematischer
Zeichnungen näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 ein Schaltbild einer Axialkolbenmaschine;
Figur 2 einen Schnitt durch ein Gehäuse, das bei einer derartigen Axialkolbenmaschine
angebaut wird;
Figur 3 eine Detaildarstellung eines Ventileinsatzes des Gehäuses gemäß Figur 2;
Figur 4 eine Detaildarstellung des Ventileinsatzes aus Figur 3 und
Figur 5 eine Variante eines Ventileinsatzes.
[0021] Figur 1 zeigt ein Schaltbild einer verstellbaren Axialkolbenmaschine 1, die beispielsweise
in Schrägachsen- oder Schrägscheiben-Bauart ausgeführt ist. Die Axialkolbenmaschine
1 hat ein Pumpengehäuse 2 und eine das Pumpengehäuse verschließende Abschlussplatte
3, an die ein Steuergehäuse 4 angebaut ist. Das Pumpengehäuse 2 und die Abschlussplatte
3 tragen in bekannter Weise ein Axialkolbentriebwerk 6 mit verstellbarem Förder-/Schluckvolumen,
wobei dieses in bekannter Weise durch Verstellen des Schwenkwinkels erfolgt. Der Schwenkwinkel,
d.h. der Anstellwinkel zwischen einer Zylindertrommel und einer Welle (je nach Bauart
Antriebs- oder Abtriebswelle) erfolgt über einen Stellzylinder 8, der einen in Verstellrichtung
wirksamen Druckraum 10 hat, der über ein Regelventil 12 mit Niederdruck/Tankdruck
oder mit Hochdruck beaufschlagbar ist. Die Abschlussplatte 3 hat zwei Arbeitsanschlüsse
A, B, die über Arbeitskanäle mit dem jeweils wirksamen Hochdruck- bzw. Niederdruckanschluss
des Axialkolbentriebwerks verbunden sind. Der höhere der Drücke am Arbeitsanschluss
A, B wird über zwei Rückschlagventile 14, 16 abgegriffen und liegt dann an einem Eingang
des Regelventils 12 an. Die beiden Rückschlagventile 14, 16 und das Regelventil 12,
das mechanisch mit einem Stellkolben 18 des Stellzylinders 8 verbunden ist, sind in
das Steuergehäuse 4 eingebaut, das mit einer Anbaufläche 20 an die Abschlussplatte
3 angesetzt ist. Wie eingangs erläutert, sind die Rückschlagventile 14, 16 und das
Regelventil 12 als vormontierte Einheit in das Gehäuse 4 eingesetzt und werden dann
an die Abschlussplatte 3 montiert, wobei darauf geachtet werden muss, dass die Rückschlagventile
14, 16 nicht verloren gehen.
[0022] Figur 2 zeigt einen Teil eines konkreten Gehäuses 4 mit der Anbaufläche 20, in der
Aufnahmebohrungen 22, 24 für die beiden Rückschlagventile 14, 16 münden. Diese sind
als Einsteck-Ventileinsätze ausgeführt, die in diese Aufnahmebohrungen 22, 24 von
der Anbaufläche 20 her eingesetzt sind. In der Darstellung gemäß Figur 2 in etwa mittig
zwischen den beiden Rückschlagventilen 14, 16 ist das Regelventil 12 aufgenommen,
das mit einem Steuerkolben 26 in die Abschlussplatte 3 eintaucht und in mechanischer
Verbindung mit dem Stellkolben 18 oder einer Verstellmimik dieses Kolbens steht. Das
Regelventil 12 ist ebenfalls als Ventileinsatz ausgeführt, wobei im Bereich der Anbaufläche
20 ein Bund 28 in Axialrichtung vorspringt, der vom Steuerkolben 26 durchsetzt ist
und der in eine entsprechende Aufnahme der Abschlussplatte 3 eintaucht. Die Befestigung
des Steuergehäuses 4 an der Abschlussplatte 3 erfolgt in an sich bekannter Weise über
Befestigungsschrauben 31 und/oder Passstifte.
[0023] Figur 3 zeigt ein Detail X der Figur 2 mit dem Rückschlagventil 16. Wie erwähnt,
ist dieses als einsteckbarer Ventileinsatz ausgeführt, der bei den folgenden Ausführungen
das Bezugszeichen 30 hat. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel ist der Ventileinsatz
30 durch das Rückschlagventil 16 gebildet; selbstverständlich können auch andere Ventilarten
als Ventileinsatz ausgeführt sein. Bei dem beschriebenen Ausführungsbeispiel hat der
Ventileinsatz 30 eine Ventilbuchse 32, die in die Aufnahmebohrung 24 eingesetzt ist,
in der in Radialrichtung ein Druckkanal 34 des Gehäuses 4 mündet. In Axialrichtung
hat die Ventilbuchse 32 eine abgestufte Axialbohrung, die einen Sitz 36 für einen
in Figur 3 nicht dargestellten Ventilkörper 37 (siehe Figur 2) bildet, der über eine
Feder in seine Schließposition vorgespannt ist.
[0024] Figur 4 zeigt das Detail Y aus Figur 3. Demgemäß hat die Ventilbuchse 32 an ihrem
Außenumfang eine radial vorspringende Schulter 38, die beim dargestellten Ausführungsbeispiel
durch einen umlaufenden Radialbund ausgebildet ist. Diese Schulter 38 hat einen Innendurchmesser
E, der gegenüber dem Buchsendurchmesser F (siehe Figur 3) vergrößert ist. Die Ventilbuchse
32 läuft zur Anlagefläche 20 hin mit diesem Innendurchmesser E aus, wobei im Übergangsbereich
zur Schulter 38 ein
[0025] Übergangsradius R ausgebildet ist, über den eine zylinderförmige Umfangsfläche 40
der Ventilbuchse 32 in eine radiale Stirnfläche 42 der Schulter 38 übergeht. Im Anschluss
an die Stirnfläche 42 ist im Gehäuse 4 eine bei diesem Ausführungsbeispiel im Querschnitt
etwa trapezförmige Nut 44 ausgebildet, die von einer Schrägfläche 46 und einer Ringstirnfläche
48 begrenzt ist, wobei letztere bündig zur Stirnfläche 42 verläuft. Die Flächenabschnitte
40, 42, 48, 46 begrenzen gemeinsam eine Aufnahmenut 50 für einen Dichtring 52, der
beim dargestellten Ausführungsbeispiel als O-Ring ausgebildet ist. Bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel ist der Dichtring 52 mit einem kreisförmigen Querschnitt ausgeführt.
Der Durchmesser d (siehe Figur 3) des Dichtrings 52 ist größer als die Tiefe T der
Aufnahmenut ausgebildet, so dass ein Umfangsabschnitt des Dichtrings 52 über die Anbaufläche
20 hinaus steht. Wie des Weiteren in Figur 3 eingezeichnet, ist der Innendurchmesser
D
i des Dichtrings 52 etwas größer als der Außendurchmesser E der Umfangsfläche 40 und
etwas kleiner als der Außendurchmesser D der Schulter 38 ausgebildet, so dass der
Dichtring 52 die Schulter 38 hintergreift und somit als Verliersicherung wirkt. Gemäß
Figur 4 steht der Innendurchmesser D
i im Abstand zur Umfangsfläche der Ventilbuchse 32. Der Außendurchmesser D
a des Dichtrings 52 ist so gewählt, dass der Außenumfang in der Einbauposition gegen
die Schrägfläche 46 gepresst wird und somit lagefixiert ist, wobei die Länge und der
Winkel der Schrägfläche 46 so gewählt sind, dass diese den Außendurchmesser D
a hintergreift.
[0026] Anstelle der in etwa trapezförmigen Aufnahmenut 50 kann selbstverständlich auch eine
andere geeignete Profilierung gewählt werden, die dazu geeignet ist, den Dichtring
52 zu halten und die Ventilbuchse 32 gegen unabsichtliches Lösen zu sichern bis die
eigentliche Montage an der Abschlussplatte 3 erfolgt.
[0027] Figur 5 zeigt eine Variante eines Ventileinsatzes 30. Bei diesem Ausführungsbeispiel
ist die Ventilbuchse 32 fertigungstechnisch etwas einfacher herzustellen, da die Schulter
38 keine sich etwa in Radialrichtung erstreckende Stirnfläche (wie beim Ausführungsbeispiel
gemäß Figur 3) hat sondern über eine kegelförmige Fase 54 ausgebildet ist, über die
die Schulter 38 zu einer Stirnfläche 56 der Ventilbuchse 32 hin ausläuft. Die geometrischen
Verhältnisse sind ähnlich wie beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel. Der Außendurchmesser
D
a des Dichtrings 52 ist im Einbauzustand etwas größer als der radial innen liegende
Umfangskreis der Schrägfläche 46 ausgebildet, so dass der Dichtring 52 in der Aufnahmenut
50 gehalten ist. Ein auffallender Unterschied ist, dass die Aufnahmenut 50 bei dem
Ausführungsbeispiel gemäß Figur 5 durch zwei in Radialrichtung beabstandete schräg
angestellte Wandungen - die umlaufende Schrägfläche 46 und die kegelförmige Fase 54
- begrenzt ist. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel hintergreift der Dichtring 52
in seiner Montageposition einen Bereich der Schulter 38, da der Innendurchmesser D
i kleiner ist als der Außendurchmesser D der Schulter 38.
[0028] Zur Vormontage des Gehäuses 4 werden die Ventileinsätze 30, d.h. die Ventilbuchse
32 mit dem jeweiligen Ventilkörper 37 und der Feder in die zugehörige Aufnahmebohrung
22, 24 eingesteckt und anschließend der Dichtring 52 in die vom Ventileinsatz 30 und
vom Gehäuse 4 gemeinsam ausgebildete Aufnahmenut 50 eingesetzt, so dass der Ventileinsatz
30 lagefixiert ist.
[0029] Die Stirnfläche 56 verläuft bei beiden Ausführungsbeispielen in etwa bündig zur Anbaufläche
20, so dass der Ventileinsatz 30 im angebauten Zustand in Axialrichtung lagefixiert
ist. Beim Anbau wird der Dichtring 52 verformt, da seine über die Anbaufläche 20 vorstehenden
Umfangsabschnitte elastisch deformiert werden und somit dichtend an der entsprechenden
Anlagefläche der Abschlussplatte 3 anliegen. Durch diese Verformung wird dann auch
der Ventileinsatz 30 umfangsseitig abgedichtet, da der Dichtring 52 dann auch an dem
Endabschnitt des Ventileinsatzes 30 (das heißt an der Umfangsfläche 40 oder an der
Fase 54) anliegt. Der Dichtring trägt somit auch zur Verhinderung der inneren Leckage
bei. In erster Linie dichtet im vorliegenden Fall der Dichtring gegen äußere Leckage
ab. Der Ventileinsatz selbst wird metallisch abgedichtet an der Schulter 38. Der Ventileinsatz
steht 0.1 mm über die Anbaufläche 20 hinaus. Bei der Montage des Steuergehäuses wird
er durch dieses Übermaß mit der Schulter 38 gegen die entsprechende Planfläche der
Aufnahmebohrung gepresst. Diese innere Abdichtung ist für den vorgesehenen Zweck an
sich schon ausreichend.
[0030] Wie erläutert können auch andere Profilierungen der Aufnahmenut 50 oder des Dichtrings
52 gewählt sein.
[0031] Offenbart ist ein vormontiertes Gehäuse einer hydraulischen Baugruppe, wobei im Gehäuse
ein Ventileinsatz über eine Dichtanordnung abgedichtet und lagefixiert ist.
1. Vormontiertes Gehäuse einer hydraulischen Baugruppe mit einem im Bereich einer Anbaufläche
(20) eingesetzten Ventileinsatz (32), wobei das Gehäuse (4) zur Montage an einer Einheit
vorgesehen ist und der Ventileinsatz (32) in einer Aufnahmebohrung (22, 24) vorfixiert
und über eine Dichtanordnung abgedichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtanordnung zur Vorfixierung des Ventileinsatzes (32) ausgelegt ist.
2. Gehäuse nach Patentanspruch 1, wobei die Dichtanordnung den Ventileinsatz (32) in
Axialrichtung hintergreift.
3. Gehäuse nach Patentanspruch 2, wobei der Ventileinsatz (32) eine Schulter (38) hat,
die von der Dichtanordnung hintergriffen ist.
4. Gehäuse nach Patentanspruch 3, wobei die Schulter (38) abschnittsweise durch eine
Radialstufe oder eine Fase (54) ausgebildet ist.
5. Gehäuse nach Patentanspruch 3 oder 4, wobei ein Durchmesser (E) eines sich an die
Schulter (38) anschließenden Umfangsabschnittes kleiner als ein Innendurchmesser (Di) der Dichtanordnung (52) ist.
6. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei die Dichtanordnung in
Axialrichtung über die Anbaufläche (20) vorsteht.
7. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei die Dichtanordnung ein
Dichtring (52) ist.
8. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei das Gehäuse (4) und der
Ventileinsatz (32) gemeinsam eine Aufnahmenut (50) für die Dichtanordnung begrenzen.
9. Gehäuse nach Patentanspruch 8, wobei die Aufnahmenut (50) zumindest gehäuseseitig
eine Schrägfläche (46) hat.
10. Gehäuse nach Patentanspruch 8 oder 9, wobei ein sich im Anschluss an die Schulter
(38) zur Anbaufläche (20) hin ein erstreckender Teil des Ventileinsatzes (32) einen
Umfangsabschnitt der Aufnahmenut (50) bildet.
11. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei die Einheit eine Axialkolbenmaschine
und der Ventileinsatz (32) ein Rückschlagventil (14, 16) ist.
12. Gehäuse nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, wobei mehrere Ventileinsätze
(32) im Gehäuse (4) aufgenommen sind.
13. Verfahren zum Vormontieren eines Ventileinsatzes (32) in einem Gehäuse (4) mit den
Schritten:
- Einsetzen des Ventileinsatzes (32) in eine Aufnahmebohrung (22, 24) und
- Einsetzen einer Dichtanordnung in eine Aufnahmenut (50) derart, dass diese über
eine Anbaufläche (20) heraussteht und eine Schulter (38) des Ventileinsatzes (30)
als Verliersicherung hintergreift.