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(11) |
EP 2 531 396 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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11.12.2013 Patentblatt 2013/50 |
| (22) |
Anmeldetag: 02.02.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/000593 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/095178 (11.08.2011 Gazette 2011/32) |
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| (54) |
WASSERFAHRZEUG MIT BUGSEITIG ANGEORDNETEM PROFILKÖRPER
WATER VEHICLE HAVING A PROFILED ELEMENT ARRANGED ON THE BOW SIDE
NAVIRE À CORPS PROFILÉ DISPOSÉ EN PROUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL NO
PL PT RO SE SI SK SM TR |
| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.12.2012 Patentblatt 2012/50 |
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Patentinhaber: Vögler, Ingo |
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Canacona, Goa 403702 (IN) |
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Erfinder: |
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- Vögler, Ingo
Canacona, Goa 403702 (IN)
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| (74) |
Vertreter: Grebner, Christian Georg Rudolf et al |
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Patentanwälte
Seemann & Partner
Raboisen 6 20095 Hamburg 20095 Hamburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-87/02320 DE-A1- 3 830 820 DE-A1-102007 008 277 US-A1- 2006 196 403 US-B1- 6 668 741
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BE-A3- 1 015 726 DE-A1- 19 528 796 US-A- 3 566 819 US-A1- 2009 205 552 US-B1- 6 789 489
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur bugseitigen Anordnung eines Profilkörpers
an einem Wasserfahrzeug sowie ein Wasserfahrzeug mit einem Windangriffselement.
[0002] Im Stand der Technik sind bei windgetriebenen Wasserfahrzeugen Steckschwerter, Klappschwerter
sowie Hubkiele oder dergleichen bekannt, die eine Abdrift der Wasserfahrzeuge vermindern.
Bei Vorwindkursen der Wasserfahrzeuge, z.B. Segelschiffe, bei denen die Abdrift gering
oder gar nicht vorhanden ist, ist es möglich, die Steckschwerter, Klappschwerter oder
Hubkiele zurückzuziehen, um den Strömungswiderstand des Wasserfahrzeugs zu verringern
bzw. oder einen Tiefgang des Wasserfahrzeugs in einem seichten Gewässer zu ermöglichen.
[0003] Die genannten Vorrichtungen (Steckschwerter usw.) sind für herkömmliche Segelantriebe
konzipiert und schwer zu bedienen. Daneben sind die genannten Vorrichtungen konstruktiv
aufwändig und beeinträchtigen meist das nutzbare Volumen des Wasserfahrzeugs, da diese
Vorrichtungen in der Regel zentral in der Mitte des Wasserfahrzeuges angeordnet sind.
[0004] Ferner ist bekannt, dass bei heutigen windgetriebenen Wasserfahrzeugen ein fest angeordneter
Ballastkiel vorgesehen ist, um die Abdrift zu vermindern und ein dem Krängungsmoment
entgegenwirkendes aufrichtendes Moment zu erzielen. Hierbei beträgt das Gewicht des
Ballastkiels in der Regel ein Drittel bis zur Hälfte des Gesamtgewichtes des Wasserfahrzeuges,
wodurch entsprechend die Einsatzfähigkeit bzw. Leistungsfähigkeit des Wasserfahrzeuges
eingeschränkt ist und auch ein höherer Tiefgang resultiert.
[0005] Darüber hinaus ist aus
DE 195 28 796 A1 ein Verfahren zum abdriftarmen oder abdriftfreien Betreiben eines Segelschiffs mit
einer Kielflosse und einem außerhalb der Mittschiffsebene gehaltenen und an den Wind
entsprechend anstellbaren Segel bekannt.
[0006] Außerdem ist in
DE 10 2007 008 277 A1 eine Vorrichtung zur Aufnahme von Querkräften bei einem Schiff mit den Wind nutzenden
Antriebssystemen für Schiffe offenbart.
[0007] Überdies ist aus
EP 2 075 190 A1 ein Wasserfahrzeug mit einem frei ausfliegenden drachenartigen Windangriffselement
als Windantrieb bekannt.
[0008] In
BE-A-1 015 726 ist eine schwimmende Vorrichtung offenbart, die mit dem Bug eines Wasserfahrzeugs
verbunden ist, wobei zur Verbindung der Vorrichtung mit dem Wasserfahrzeug eine Schleppleine
vorgesehen ist.
[0009] Ferner offenbart
US-B-6 789 489 ein segelbetriebenes Wasserfahrzeug, wobei unterhalb des Schiffskörpers ein verschwenkbarer
Profilkörper im Wasser angeordnet ist, der in Abhängigkeit des mit ihm verbundenen
Mastes verschwenkbar gelagert ist.
[0010] Weiterhin offenbart
WO-A-87/02320 ein Wasserfahrzeug, an dessen Unterseite ein verschwenkbar gelagerter Profilkörper
angeordnet ist, wobei die Position des im Wasser angeordneten Profilkörpers unter
Verwendung eines an einem Mast angeordneten Segels im Wasser verschwenkt wird.
[0011] Ausgehend von diesem Stand der Technik besteht die Aufgabe der Erfindung darin, bei
windangriffselementgetriebenen Wasserfahrzeugen auf einfache Weise eine Abdrift während
des Betriebs des Windangriffselements herabzusetzen.
[0012] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Einrichtung zur bugseitigen Anordnung eines
Profilkörpers an einem Wasserfahrzeug, mit wenigstens einem Profilkörper, mit Mitteln
zum Anordnen des wenigstens einen Profilkörpers am Bug eines Wasserfahrzeugs, wobei
der oder die Profilkörper um eine zur Mittschiffsebene parallele, vorzugsweise horizontale,
Schwenkachse gelagert oder lagerbar ist oder sind, wobei der oder die Profilkörper
mittels einer Verbindungseinrichtung, insbesondere mittels einer Deichsel, an einem
Angriffspunkt mit einem Windangriffselement eines windangriffselementgetriebenen Wasserfahrzeugs
derart verbindbar oder verbunden ist oder sind, dass in Abhängigkeit der Position
des Angriffspunkts der Verbindungseinrichtung am windbeaufschlagten Windangriffselement
der oder die Profilkörper verschwenkbar ist oder sind oder verschwenkt wird oder werden,
wobei eine Trimmeinrichtung, insbesondere Trimmseil, derart vorgesehen ist, dass der
Angriffspunkt der Verbindungseinrichtung veränderbar ist oder verändert wird, wodurch
die Position des Angriffspunkts eingestellt wird oder ist, und wobei der oder die
Profilkörper in einer horizontalen Neutralposition oberhalb des Wassers angeordnet
sind und in einer verschwenkten, nicht-horizontalen Position zumindest teilweise unter
Wasser eingetaucht sind.
[0013] Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, dass durch die bugseitige Anordnung eines
oder mehrerer Profilkörper eine Einrichtung bzw. Vorrichtung bereitgestellt wird,
so dass aufgrund beispielsweise einer backbord- oder steuerbordseitigen Position eines
Windangriffselements, insbesondere eines Drachens, die seitwärts der vorbestimmten
bzw. gewünschten Fahrtrichtung eines windangriffselementgetriebenen Wasserfahrzeuges
gerichteten Zugkräfte kompensiert werden und entsprechend den Anforderungen und dem
Einsatz in einem Vortrieb für das Wasserfahrzeug umgewandelt werden. Hierzu wird bei
einer backbordseitigen Position des Windangriffselements und des Angriffspunkts der
Verbindungseinrichtung aufgrund des damit verbundenen schwenkbaren Profilkörpers dieser
backbordseitig in das Wasser eingetaucht, da durch die Zugrichtung und die Zugkraft
des Bugangriffselements auch der Angriffspunkt der Verbindungseinrichtung zwischen
dem Windangriffselement und dem Profilkörper der Profilkörper backbordseitig selbsttätig
bzw. automatisch in das Wasser geschwenkt oder eingetaucht wird, wodurch eine starke
Abdrift des Wasserfahrzeugs verhindert wird.
[0014] Beim oder nach dem Eintauchen des Profilkörpers ins Wasser wirkt aufgrund der Abdrift
des Wasserfahrzeugs zusätzlich der Wasserdruck gegen den eingetauchten Profilkörper,
so dass dieser im eingetauchten Zustand selbsttätig in eine Position verschwenkt wird,
in welcher sich die durch Zugkraft des Drachens sowie durch den hydrodynamischen Auftrieb
des Profilkörpers erzeugten Momente gegenseitig aufheben, während lediglich die in
Fahrtrichtung gerichteten Kräfte an das Wasserfahrzeug weitergegeben werden. Es wird
keinerlei Krängungsmoment an das Wasserfahrzeug übertragen.
[0015] Bei einer steuerbordseitigen Positionierung des Windangriffselements bzw. des Angriffspunktes
für die Verbindungseinrichtung des Profilkörpers am Windangriffselement wird oder
ist der Angriffspunkt auch steuerbordseitig positioniert, so dass der steuerbordseitige
Profilkörper oder der steuerbordseitige Teil des Profilkörpers am Wasserfahrzeug in
das Wasser entsprechend eingeschwenkt bzw. eingetaucht wird.
[0016] Vorzugsweise ist bei einer Fahrt in Zugrichtung des Windangriffselements, insbesondere
des Drachens, d.h. bei Vor-Wind-Kursen, der Profilkörper oberhalb der Wasseroberfläche
in der Neutralposition gehalten, wodurch ein möglicher Strömungswiderstand des Profilkörpers
minimiert wird bzw. ist.
[0017] Insbesondere ist die Schwenkachse des Profilkörpers in der Mittschiffsebene horizontal
ausgerichtet, wobei der oder die Profilkörper hydrodynamisch jeweils der Zugwirkung
des Windangriffselements entgegenwirkend und Auftrieb erzeugend ausgebildet sind.
Durch die Krafteinleitung über die Verbindungseinrichtung zwischen dem Windangriffselement
und dem Profilkörper oder der Profilkörper werden die Profilkörper automatisch in
die entsprechende positionsabhängige Richtung gedreht.
[0018] Darüber hinaus ist in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass der oder die Profilkörper
ein im Querschnitt tropfenförmiges Profil aufweisen, wodurch sich eine hydrodynamisch
optimierte strömungslinienförmige Form des Profilkörpers ergibt.
[0019] Weiterhin ist es in einer Ausgestaltung von Vorteil, dass der oder die Profilkörper
um eine Profilkörperlängsachse schwenkbar gelagert sind, wobei insbesondere die Profilkörperlängsachse
des Profilkörpers oder der Profilkörper in einer Neutralposition quer, insbesondere
senkrecht zur Mittschiffsebene, ausgebildet ist oder sind.
[0020] Hierbei ist vorgesehen, dass eine Trimmeinrichtung, insbesondere Trimmseil oder dergleichen,
derart vorgesehen ist, dass der Angriffspunkt der Verbindungseinrichtung am Windangriffselement
sowie an dessen Zugseil oder dergleichen veränderbar ist oder verändert wird, wodurch
die Position des Angriffspunkts für die Verbindungseinrichtung zwischen dem Profilkörper
und dem Angriffspunkt je nach vorbestimmter Anforderung eingestellt wird oder ist.
Die Balance des Wasserfahrzeuges kann hierdurch verändert werden. Bei hinreichend
großer Deichsel und einer einer Drehung relativ wenig Widerstand entgegensetzender
Bootsform kann sogar die Steuerung des Wasserfahrzeuges allein durch Steuerung des
Drachens geschehen, da das Wasserfahrzeug in einem festen, mittels des Trimmseils
veränderbaren Winkel zur Zugrichtung des Drachens verbleibt. Infolgedessen kann die
Bedienung des Wasserfahrzeuges äußerst einfach erfolgen und auch von einer einzelnen
Person ohne Hilfsmittel wie z.B. Autopiloten bewerkstelligt werden.
[0021] Außerdem zeichnet sich die Einrichtung zur bugseitigen Anordnung eines Profilkörpers
weiterhin dadurch aus, dass der oder die Profilkörper an seinen längsseitigen Enden
zusätzlich Flossenkörper aufweist oder aufweisen, wobei insbesondere die Flossenkörper
das Querschnittsprofil des Profilkörpers oder der Profilkörper im Endbereich seitlich
überragen.
[0022] Hierbei ist vorgesehen, dass der oder die Profilkörper in einer horizontalen Neutralposition
oberhalb des Wassers angeordnet sind und in einer verschwenkten, nicht-horizontalen
Position zumindest teilweise unter Wasser eingetaucht sind.
[0023] Vorzugsweise sind ferner der oder die Profilkörper um ihre Profilkörperlängsachse
federnd unter Verwendung mindestens einer Profilkörperfedereinrichtung gelagert.
[0024] Uberdies zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, dass der Auftrieb der Profilkörper
variabel einstellbar ist. Dazu ist vorgesehen, dass der oder die Profilkörper aus
jeweils mehreren gegeneinander verdrehbaren Teilen sowie Bauteilen bestehen und automatisch
der jeweils optimale Auftrieb eingestellt wird.
[0025] Des Weiteren wird die Aufgabe gelöst durch ein Wasserfahrzeug mit einem Windangriffselement
und mit wenigstens einem am Bug des Wasserfahrzeugs angeordneten Profilkörper, wobei
hierbei eine voranstehend beschriebene Einrichtung zur bugseitigen Anordnung eines
Profilkörpers an einem Wasserfahrzeug mit wenigstens einem Profilkörper vorgesehen
ist.
[0026] Hierzu ist es bevorzugt, wenn der oder die Profilkörper in seiner oder in ihrer Neutralposition
symmetrisch zur Mittschiffsebene angeordnet ist oder sind.
[0027] Im Rahmen der Erfindung kann der Profilkörper einstückig sein, so dass der Profilkörper
beispielsweise nach Art einer Tragfläche ausgebildet ist. Darüber hinaus ist es im
Rahmen der Erfindung möglich, dass am Bug des Wasserfahrzeugs jeweils ein Profilkörper
backbord- und steuerbordseits angeordnet ist, wobei insbesondere die beiden Profilkörper
bevorzugterweise miteinander verbunden sind. Insbesondere sind die Profilkörper so
angeordnet, dass sie in ihrer Neutralposition, d.h. insbesondere bei horizontaler
Ausrichtung und in der Nichtverschwenkposition horizontal oberhalb des Wassers bzw.
der Wasserlinie am Wasserfahrzeug angeordnet sind.
[0028] Ferner zeichnet sich eine Weiterbildung des Wasserfahrzeugs dadurch aus, dass eine
Steuereinrichtung zur Steuerung der Position des Angriffspunkts der Verbindungseinrichtung
am Windangriffselement vorgesehen ist.
[0029] Weiterhin ist es im Rahmen der Erfindung vorgesehen, dass eine Arretiervorrichtung
vorgesehen ist, um beispielsweise den oder die Profilkörper in seiner oder ihrer Neutralposition
zu arretieren, um dadurch eine Fahrt in seichten Gewässern oder zur Erleichterung
der Steuerung oder Stabilisierung bei einer schnellen Vor-Wind-Gleitfahrt des Wasserfahrzeugs
zu ermöglichen.
[0030] Darüber hinaus ist es vorgesehen, dass die Angriffspunkte der Verbindungseinrichtung,
insbesondere Deichseln, des oder der Profilkörper, vorzugsweise parallel zur Längsachse
des Wasserfahrzeuges, unter Verwendung einer entsprechenden Trimmeinrichtung für die
Verbindungseinrichtung verstellbar sind, um eine vorbestimmte Balance des oder der
Profilkörper einzustellen.
[0031] Weitere Merkmale der Erfindung werden aus der Beschreibung erfindungsgemäßer Ausführungsformen
zusammen mit den Ansprüchen und den beigefügten Zeichnungen ersichtlich. Erfindungsgemäße
Ausführungsformen können einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale
erfüllen.
[0032] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben,
wobei bezüglich aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten
ausdrücklich auf die Zeichnungen verwiesen wird. Es zeigen:
- Fig. 1
- schematisch eine perspektivische Ansicht eines Burgbereichs eines Schiffes mit einem
erfindungsgemäßen Bugvorbau und
- Fig. 2
- schematisch eine perspektivische Ansicht eines Bootes mit einem weiteren erfindungsgemäßen
Bugvorbau.
[0033] In den folgenden Figuren sind jeweils gleiche oder gleichartige Elemente bzw. entsprechende
Teile mit denselben Bezugsziffern versehen, so dass von einer entsprechenden erneuten
Vorstellung abgesehen wird.
[0034] Fig. 1 zeigt in einer vereinfachten schematischen Darstellung den Bugbereich 20 eines
Schiffes 10, wobei der Bugbereich 20 bugseitig einen Wulstbug 30 aufweist. Vor dem
Bugbereich 20 bzw. vor dem Wulstbug 30 ist über eine stangenartige Verbindung 41 ein
tragflächenförmiger Profilkörper 40 angeordnet, wobei die stangenartige Verbindung
41 so ausgebildet ist und mit dem Bugbereich 20 verbunden ist, dass der Profilkörper
40 um eine Schwenkachse S verschwenkbar ist, wobei die Schwenkachse S horizontal ausgerichtet
in der Mittschiffsebene des Schiffs 10 angeordnet ist.
[0035] Durch die Verschwenkbarkeit des Profilkörpers 40, der in Fig. 1 in seiner Neutralposition
gezeigt ist, ist es möglich, den über dem Wasser angeordneten Profilkörper 40 in das
Wasser einzutauchen bzw. zu verschwenken. Oberhalb des Profilkörpers 40 ist eine Deichsel
42 ausgebildet, die mit dem Profilkörper 40 verbunden ist und um die Längsachse L
des Profilkörpers 40 drehbar gelagert ist.
[0036] Die Deichsel 42 selbst ist auf der vom Profilkörper 40 abgewandten Seite über einen
Angriffspunkt 43 mit einem Zugseil 12 eines Drachensystems des Schiffs 10 verbunden.
Hierbei ist auf der Deichsel 42 eine Seilwinde 11 des Drachensystems angeordnet, auf
der das Zugseil 12 aufgewickelt ist oder wird. Am Ende des Zugseils 12 ist als Windangriffselement
ein Drachen 14, vorzugsweise ein Lenkdrachen, angeordnet, der beispielsweise in Form
eines Gleitschirms oder dergleichen ausgebildet ist. Unter Verwendung des Drachensystems
wird der motorgetriebene Antrieb des Schiffs 10 bei entsprechend vorherrschenden Winden
unterstützt.
[0037] Aufgrund des Abstands zwischen dem Angriffspunkt 43 und der Schwenkachse S wird ein
Hebel ausgebildet, wodurch der Hebel sowie der Profilkörper 40 um die Schwenkachse
S geschwenkt wird. Befindet sich der Angriffspunkt 43 der Deichsel 42 backbordseits,
so wird die backbordseitige Hälfte des Profilkörpers 40 in das Wasser eingetaucht.
Bei einer Positionierung des Angriffspunkts 43 steuerbordseits wird die steuerbordseitige
Hälfte des Profilkörpers 40 auf der Steuerbordseite entsprechend automatisch eingetaucht.
[0038] Durch Verdrehen des Profilkörpers 40 um die Längsachse L kann der hydrodynamische
Auftrieb so verändert werden, dass der senkrecht zur Fahrtrichtung liegende Anteil
der vom Drachen 14 über die Deichsel 42 an den Profilkörper 40 übertragenen Kraft
genau kompensiert wird und somit keinerlei Abdrift stattfindet. Über die Verbindung
41 wird somit praktisch ausschließlich in Fahrtrichtung gerichtete Kraft an das Schiff
10 übertragen.
[0039] Die Deichsel 42 dient gleichzeitig als Start- und Landemast für den Drachen 14. Bei
Fahrt ohne Windantrieb ruht die Deichsel 42 mitsamt dem zusammengefalteten Drachen
14 auf dem Bugbereich 20 des Schiffes 10.
[0040] Außerdem ist es in einer weiteren (hier nicht dargestellten) Ausführungsform möglich,
dass am Profilkörper an den endseitigen Außenflächen seitlich weitere Flossen, vorzugsweise
rechtwinkelig, angebracht sind, um den Wirkungsgrad des Profilkörpers 40 beim Eintauchen
in das Wasser während der Fahrt des Schiffes zu verbessern.
[0041] Darüber hinaus ist es im Rahmen der Erfindung auch möglich, anstelle eines Profilkörpers
jeweils einen Profilkörper auf der Backbordseite und auf der Steuerbordseite, wie
dies in Fig. 2 veranschaulicht ist, anzuordnen, wobei die beiden Profilkörper 40.1,
40.2 miteinander verbunden sind und mittels eines entsprechenden Gestänges oder dergleichen
somit mit der stangenartigen Verbindung 41 zur Verbindung mit dem Bugbereich 20 des
Schiffs 10 verbunden sind.
[0042] Bei im Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel für einen Bugvorbau sind an der Bugvorderseite
des Boots 100 zwei voneinander beabstandete Profilkörper 40.1, 40.2 angeordnet, wobei
der Profilkörper 40.1 steuerbordseitig und der Profilkörper 40.2 backbordseitig angeordnet
ist. Die beiden tropfenförmigen Profilkörper 40.1, 40.2 sind mittels einer Verbindungeinrichtung
45 in Form eines Querträgers oder dergleichen miteinander verbunden. Ferner sind auch
die stangenartige Verbindung 41 und die Deichsel 42 mit beiden Profilkörpern 40.1,
40.2 verbunden.
[0043] Zur Verstellung des Angriffspunkts 43 am Zugseil 12 ist der Heckbereich des Boots
10 über ein Trimmseil 44 mit der Deichsel 42 verbunden, um einen bevorzugten und vorbestimmten
Angriffspunkt 43 für die Deichsel 42 entsprechend einzustellen.
[0044] Durch eine Verkürzung oder Verlängerung des Trimmseils 44 an der Deichsel 42 ist
es möglich, aufgrund des eingestellten Angriffspunkts die Zugkraft des Drachens 14
in einen Vortrieb oder in einen Rücktrieb zum Abbremsen des Boots 100 oder die Zugkraft
in einer Neutralposition oder Parkstellung der Deichsel 42 entsprechend zu kompensieren.
[0045] Da der Angriffspunkt 43 bei gegebener Länge des Trimmseils 42 in einer festen Position
relativ zum Boot 100 verbleibt und einen großen Hebel um den in der Mittschiffsebene
liegenden Lateralschwerpunkt bildet, kann das Boot 100 durch Richtungsänderung des
Drachens gesteuert werden.
[0046] Darüber hinaus ist in Fig. 2 die Längsachse L der Profilkörper 40.1, 40.2 eingezeichnet,
wobei es möglich ist, dass die Profilkörper 40.1, 40.2 um die Längsachse L unter Verwendung
eines Hebels 46 und einer Schubstange 47 zu verschwenken, wodurch beispielsweise die
Manövrierfähigkeit des Boots 100 weiter erhöht wird.
[0047] Darüber hinaus ist es in einer weiteren Ausgestaltung möglich, dass die Profilkörper
40.1, 40.2, vorzugsweise um ihre Längsachse L, federnd gelagert sind, wobei unter
Verwendung einer Federung hierbei die stark schwankenden Zugkräfte des Drachens 14
kompensiert werden können.
[0048] Alle genannten Merkmale, auch die der Zeichnung allein zu entnehmenden sowie auch
einzelne Merkmale, die in Kombination mit anderen Merkmalen offenbart sind, werden
allein und in Kombination als erfindungswesentlich angesehen. Erfindungsgemäße Ausführungsformen
können durch einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale erfüllt sein.
Bezugszeichenliste
[0049]
- 10
- Schiff
- 11
- Seilwinde
- 12
- Zugseil
- 14
- Drachen
- 20
- Bugbereich
- 30
- Bugwulst
- 40, 40.1, 40.2
- Profilkörper
- 41
- Verbindung
- 42
- Deichsel
- 43
- Angriffspunkt
- 44
- Trimmseil
- 45
- Verbindungseinrichtung
- 46
- Hebel
- 47
- Schubstange
- 100
- Boot
- S
- Schwenkachse
- L
- Längsachse
1. Einrichtung zur bugseitigen Anordnung eines Profilkörpers (40) an einem Wasserfahrzeug
(10, 100), mit wenigstens einem Profilkörper (40, 40.1, 40.2), mit Mitteln zum Anordnen
des wenigstens einen Profilkörpers (40, 40.1, 40.2) am Bug (20) eines Wasserfahrzeugs
(10, 100), wobei der oder die Profilkörper (40, 40.1, 40.2) um eine zur Mittschiffsebene
parallele, vorzugsweise horizontale, Schwenkachse (S) gelagert oder lagerbar ist oder
sind, wobei der oder die Profilkörper (40, 40.1, 40.2) mittels einer Verbindungseinrichtung
(42), insbesondere mittels einer Deichsel (42), an einem Angriffspunkt (43) mit einem
Windangriffselement (14) eines windangriffselementgetriebenen Wasserfahrzeugs (10,
100) derart verbindbar oder verbunden ist oder sind, dass in Abhängigkeit der Position
des Angriffspunkts (43) der Verbindungseinrichtung (42) am windbeaufschlagten Windangriffselement
(14) der oder die Profilkörper (40, 40.1, 40.2) verschwenkbar ist oder sind oder verschwenkt
wird oder werden, wobei eine Trimmeinrichtung (44), insbesondere Trimmseil (44), derart
vorgesehen ist, dass der Angriffspunkt (43) der Verbindungseinrichtung veränderbar
ist oder verändert wird, wodurch die Position des Angriffspunkts eingestellt wird
oder ist, und wobei der oder die Profilkörper (40, 40.1, 40.2) in einer horizontalen
Neutralposition oberhalb des Wassers angeordnet sind und in einer verschwenkten, nicht-horizontalen
Position zumindest teilweise unter Wasser eingetaucht sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Profilkörper (40, 40.1, 40.2) ein im Querschnitt tropfenförmiges Profil
aufweisen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Profilkörper (40, 40.1, 40.2) um eine Profilkörperlängsachse (L) schwenkbar
gelagert sind, wobei insbesondere die Profilkörperlängsachse (L) des Profilkörpers
(40, 40.1, 40.2) oder der Profil körper (40, 40.1, 40.2) in einer Neutralposition
quer, insbesondere senkrecht zur Mittschiffsebene, ausgebildet ist oder sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Profilkörper (40, 40.1, 40.2) an seinen längsseitigen Enden Flossenkörper aufweist oder aufweisen, wobei insbesondere die Flossenkörper das Querschnittsprofil
des Profilkörpers (40, 40.1, 40.2) oder der Profilkörper (40, 40.1, 40.2) im Endbereich
überragen.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Profilkörper (40, 40.1, 40.2) um ihre Profilkörperlängsachse (L) federnd
gelagert sind.
6. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Auftrieb der Profilkörper (40, 40.1, 40.2) variabel einstellbar ist.
7. Wasserfahrzeug (10, 100) mit einem Windangriffselement und mit wenigstens einem am
Bug (20) des Wasserfahrzeugs (10, 100) angeordneten Profilkörper (40, 40.1, 40.2),
wobei eine Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 vorgesehen ist.
8. Wasserfahrzeug (10, 100) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass der oder die Profilkörper (40, 40.1, 40.2) in seiner oder in ihrer Neutralposition
symmetrisch zur Mittschiffsebene angeordnet ist oder sind.
9. Wasserfahrzeug (10, 100) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass eine Steuereinrichtung zur Steuerung der Position des Angriffspunkts der Verbindungseinrichtung
am Windangriffselement vorgesehen ist.
1. A device for the arrangement of a profile body (40) on the bow side of a water vehicle
(10, 100) with at least one profile body (40, 40.1, 40.2), with means for arranging
the at least one profile body (40.1, 40.2) on the bow (20) of a water vehicle (10,
100), wherein the profile body or bodies (40, 40.1, 40.2) is or are mounted or mountable
about a pivotal axis (S), which is parallel to the ship's central plane and is preferably
horizontal, wherein the profile body or bodies (40, 40.1, 40.2) is or are connected
or connectable by means of a connecting device (42), particularly by means of a shaft
(42), at a point of action (43) to a wind action element (14) of a wind action element
driven water vehicle (10, 100) such that, depending on the position of the point of
action (43) of the connecting device (42) on the wind action element (14) acted on
by the wind, the profile body or bodies (40, 40.1, 40.2) is or are pivotable or pivoted,
whereby a trimming device (44), particularly a trimming rope (44), is provided such
that the point of action (43) of the connecting device is alterable or altered, whereby
the position of the point of action is adjusted, and wherein the profile body or bodies
(40, 40.1, 40.2) are arranged in a horizontal neutral position above the water and
are immersed at least partially in the water in a pivoted, non-horizontal position.
2. A device as claimed in claim 1, characterised in that the profile body or bodies (40, 40.1, 40.2) have a drop-shaped profile in cross section.
3. A device as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the profile body or bodies (40, 40.1, 40.2) are mounted to be pivotable about a profile
body longitudinal axis (L), wherein, in particular, the profile body longitudinal
axis (L) of the profile body (40, 40.1, 40.2) or the profile bodies (40, 40.1, 40.2)
is or are formed transversely, particularly perpendicularly, to the ship's central
plane, in a neutral position.
4. A device as claimed in one of claims 1 to 3, characterised in that the profile body or bodies (40, 40.1, 40.2) has or have fin bodies on its long ends,
wherein, in particular, the fin bodies extend beyond the cross sectional profile of
the profile body (40, 40.1, 40.2) or the profile bodies (40, 40.1, 40.2) in the end
region.
5. A device as claimed in one of claims 1 to 4, characterised in that the profile body or bodies (40, 40.1, 40.2) are resiliently mounted about their profile
body longitudinal axis (L).
6. A device as claimed in one of claims 1 to 5, characterised in that the lift of the profile bodies (40, 40.1, 40.2) is variably adjustable.
7. A water vehicle (10, 100) with a wind action element and with at least one profile
body (40, 40.1, 40.2) arranged on the bow (20) of the water vehicle (10, 100), wherein
a device as claimed in one of claims 1 to 6 is provided.
8. A water vehicle (10, 100) as claimed in claim 7, characterised in that the profile body or bodies (40, 40.1, 40.2) is or are arranged in its or their neutral
position symmetrically with respect to the ship's central plane.
9. A water vehicle (10, 100) as claimed in claim 7 or 8, characterised in that a control device is provided for controlling the position of the point of action
of the connecting device on the wind action element.
1. Dispositif d'agencement côté proue d'un corps profilé (40) sur un véhicule aquatique
(10, 100), ayant au moins un corps profilé (40, 40.1, 40.2), avec des moyens d'agencement
d'au moins un corps profilé (40, 40.1, 40.2) à la proue (20) d'un véhicule aquatique
(10, 100), le ou les corps profilés (40, 40.1, 40.2) sont placés ou peuvent être placés
autour d'un axe de pivotement (S) parallèle au plan central du bateau, de préférence
horizontal, le ou les corps profilés (40, 40.1, 40.2) pouvant être reliés ou étant
reliés, par l'intermédiaire un dispositif de liaison (42), plus particulièrement au
moyen d'une barre d'attelage (42), au niveau d'un point d'attache (43), à un élément
de prise au vent (14) d'un véhicule aquatique (10, 100) destiné à être entraîné par
un élément de prise au vent, de façon à ce que, selon la position du point d'attache
(43) du dispositif de liaison (42) sur l'élément de prise au vent (14) sollicité par
le vent, le ou les corps profilés (40, 40.1, 40.2) soient pivotants ou pivotés, un
dispositif d'équilibrage (44), notamment un câble d'équilibrage (44), étant prévu
de façon à ce que le point d'attache (43) du dispositif de liaison soit modifiable
ou modifié, ce qui permet de régler la position du point d'attache, et que le ou les
corps profilés (40, 40.1, 40.2) soient disposés dans une position neutre horizontale
au-dessus de l'eau et, dans une position pivotée non horizontale, soient immergés
au moins partiellement dans l'eau.
2. Dispositif selon la revendication 1, caractérise en ce que le ou les corps profilés (40, 40.1, 40.2) présentent un profil ayant une section
transversale en forme de goutte.
3. Dispositif selon la revendication 1 ou la revendication 2, caractérisé en ce que le ou les corps profilés (40, 40.1, 40.2) sont placés de manière à pouvoir pivoter
autour d'un axe longitudinal de corps profilé (L), plus particulièrement l'axe longitudinal
de corps profilé (L) du corps profilé (40, 40.1, 40.2), le ou les corps profilés (40,
40.1, 40.2) étant, dans une position neutre, disposés de manière transversale, plus
particulièrement de manière perpendiculaire au plan central du bateau.
4. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le ou les corps profilés (40, 40.1, 40.2) présentent, au niveau de leurs extrémités,
des corps d'aileron, plus particulièrement des corps d'aileron dépassant du profil
de section transversale du corps profilé (40, 40.1, 40.2) ou des corps profilés (40,
40.1, 40.2).
5. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que le ou les corps profilés (40, 40.1, 40.2) sont placés de manière élastique autour
de leur axe longitudinal de corps profilé (L).
6. Dispositif selon l'une des revendications 1 à 5 caractérisé en ce que la partie flottante des corps profilés (40, 40.1, 40.2) est réglable.
7. Véhicule aquatique (10, 100) ayant un élément de prise au vent et au moins un corps
profilé (40, 40.1, 40.2) disposé à la proue (20) du véhicule aquatique (10, 100),
conforme au dispositif selon les revendications 1 à 6.
8. Véhicule aquatique (10, 100) selon la revendication 7, caractérisé en ce que le ou les corps profilés (40, 40.1, 40.2) sont disposés, dans leur position neutre,
de manière symétrique par rapport au plan central du bateau.
9. Véhicule aquatique (10, 100) selon la revendication 7 ou la revendication 8, caractérisé en ce qu'un système de commande permettant de contrôler la position du point d'attache du dispositif
de liaison est prévu sur l'élément de prise au vent.


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