| (19) |
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(11) |
EP 2 531 668 B9 |
| (12) |
KORRIGIERTE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis: Bibliographie entspricht dem neuesten Stand |
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Korrekturinformation: |
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Korrigierte Fassung Nr. 1 (W1 B1) |
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Korrekturen, siehe Ansprüche DE |
| (48) |
Corrigendum ausgegeben am: |
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21.09.2016 Patentblatt 2016/38 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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27.04.2016 Patentblatt 2016/17 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.01.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/000145 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/095276 (11.08.2011 Gazette 2011/32) |
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| (54) |
VERSCHLIEßBARE BRANDSCHUTZÖFFNUNG FÜR DEN TROCKENBAU
CLOSABLE FIRE PROTECTION OPENING FOR DRYWALL CONSTRUCTION
OUVERTURE DE PROTECTION CONTRE L'INCENDIE REFERMABLE, DESTINÉE À LA CONSTRUCTION SÈCHE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
05.02.2010 DE 202010002008 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.12.2012 Patentblatt 2012/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Knauf Gips KG |
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97346 Iphofen (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KNAUF, Alfons, Jean
64343 Griesheim (DE)
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| (74) |
Vertreter: Zech, Stefan Markus |
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Meissner Bolte Patentanwälte
Rechtsanwälte Partnerschaft mbB
Postfach 86 06 24 81633 München 81633 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 279 779 US-B1- 7 650 722
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NL-C1- 1 006 870
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine verschließbare Brandschutzöffnung für den Trockenbau,
umfassend eine Platte mit einer Öffnung und einen Deckel zum Abdecken der Öffnung,
wobei die Platte einen die Öffnung begrenzenden Öffnungsrand und der Deckel einen
Deckelrand aufweist, sowie einen Brandschutzdeckel. Siehe zum Beispiel
NL 1 006 870 C1,
EP 1 279 779 A2,
US 7 650 722 B1.
[0002] Trockenbausysteme ermöglichen die Herstellung von Konstruktionen für den Innenausbau,
beispielsweise bei der Erstellung von Wänden und Decken. Hierbei werden industrielle
Halbzeuge, wie Gipskartonplatten und Metallprofile, in trockener Bauweise eingesetzt.
Auf diese Weise lassen sich insbesondere nichttragende Innenwände, Trennwände und
Deckenkonstruktionen, wie abgehängte Decken, kostengünstig und schnell herstellen.
Diese Konstruktionen beinhalten häufig Installationen, beispielsweise Elektro-, Lüftungs-
und Sanitärinstallationen. Diese sind nach Fertigstellung der Konstruktion in dem
Trockenbausystem verborgen. Um die Installationen dennoch zu Wartungs- und Reparaturzwecken
erreichen zu können, sind Revisionsöffnungen bekannt, die in einer Wand oder Decke
vorgesehen sind und einen Einblick und Eingriff in das Innere der Konstruktion erlauben.
Diese Revisionsöffnungen weisen meist einen Deckel auf, der über ein Scharnier mit
einem Rahmen verbunden ist. Sind Brandschutzanforderungen zu erfüllen, werden statt
der Revisionsöffnungen Brandschutzöffnungen vorgesehen. Bekannte Brandschutzöffnungen
weisen eine Revisionsöffnung wie zuvor beschrieben auf, wobei die Revisionsöffnung
mit einem zusätzlichen Brandschutzdeckel versehen ist, der die Öffnung zusätzlich
zur Klappe abdeckt.
[0003] Diese als Klappe ausgebildeten Brandschutzöffnungen weisen den Nachteil auf, dass
sie aufwendig in der Herstellung und daher teuer sind. Des Weiteren weisen sie ein
vergleichsweise hohes Gewicht auf.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine verschließbare Brandschutzöffriung
zu entwickeln, die einfach in der Herstellung und kostengünstig ist und ein geringes
Gewicht aufweist.
[0005] Diese Aufgabe wird mit den Merkmalen von Anspruch 1 gelöst. Auf vorteilhafte Ausgestaltungen
nehmen die Unteransprüche Bezug.
[0006] Zur Lösung der Aufgabe ist zwischen dem Öffnungsrand und dem Deckelrand ein Formschluss
derart ausgebildet, dass der Deckel im montierten Zustand in der Öffnung gehalten
ist. Des Weiteren liegt der Brandschutzdeckel auf einem der Platte zugeordneten Rahmen
auf. Der Brandschutzdeckel verschließt zusätzlich zu dem Deckel die Öffnung, so dass
die Deckel in Reihe angeordnet sind und ein Hindernis für Rauchgase darstellen. Durch
den Formschluss hält der Deckel selbsttätig in der Öffnung, wobei keine zusätzlichen
Halteelemente erforderlich sind. Insbesondere bei Einsatz der Brandschutzöffnung in
einer Deckenkonstruktion hält der Deckel selbsttätig aufgrund der Schwerkraft in der
Öffnung. Dadurch, dass keine zusätzlichen Halteelemente oder derartiges erforderlich
sind, weist die Brandschutzöffnung nur sehr wenige Bauteile auf, nämlich in der einfachsten
Ausführung im Wesentlichen nur die Platte mit Rahmen, den Deckel und den Brandschutzdeckel.
Ein zusätzlicher Versteifungsrahmen zur Versteifung der Brandschutzöffnung und zum
Aufnehmen von Scharnieren und Befestigungselementen für den Deckel kann entfallen.
Dadurch ist die Brandschutzöffnung besonders einfach und kostengünstig herstellbar
und sie weist ein besonders geringes Gewicht auf. Vorzugsweise ergibt sich der Formschluss
nur durch die Formgebung von Platte und Deckel, so dass zusätzliche Formschlusselemente
entfallen können. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen verschließbaren Brandschutzöffnung
ist deren geringe Bauhöhe. Die Bauhöhe der Brandschutzöffnung wird durch die Bauhöhe
von Platte, Rahmen und aufgelegtem Brandschutzdeckel vorgegeben. Dadurch kann die
Brandschutzöffnung auch dort eingesetzt werden, wo nur sehr begrenzt Bauraum zur Verfügung
steht.
[0007] Die Platte und der Deckel können jeweils eine erste und eine zweite Hauptseite aufweisen
und der Öffnungsrand kann so ausgebildet sein, dass die Querschnittsfläche der Öffnung
auf der ersten Hauptseite kleiner ist als die Querschnittsfläche der zweiten Hauptseite.
Bei dieser Ausgestaltung ist der Deckelrand so ausgebildet, dass die Querschnittsfläche
des Deckels auf der ersten Hauptseite kleiner ist als die Querschnittsfläche auf der
zweiten Hauptseite. Vorzugsweise entspricht die Querschnittsfläche der ersten Hauptseite
der Öffnung der Querschnittsfläche der ersten Hauptseite des Deckels und die Querschnittsfläche
der zweiten Hauptseite der Öffnung entspricht der Querschnittsfläche der zweiten Hauptseite
des Deckels. Zum Auflegen des Deckels wird dieser ausgehend von dem der zweiten Hauptseite
der Öffnung zugeordneten Raum in der Öffnung plaziert. Aufgrund des kleineren Querschnitts
der Öffnung auf der ersten Hauptseite kann der Deckel nicht durch die Öffnung hindurchfallen
und ist, bei einer Deckenkonstruktion, aufgrund der Schwerkraft selbsttätig in der
Öffnung gehalten.
[0008] Der Öffnungsrand und der Deckelrand können deckungsgleich zueinander ausgebildet
sein. Dadurch ergibt sich ein besonders sicherer Formschluss, so dass der Deckel zum
einen sicher in der Öffnung gehalten ist und zum anderen nicht in der Öffnung verkantet.
Vorteilhaft ist auch, dass sich nur ein kleiner Spalt zwischen Platte und Deckel ausbildet.
[0009] Der Öffnungsrand und der Deckelrand können profiliert sein, wobei die Profilierung
derart ausgestaltet ist, dass sich der Öffnungsrand und der Deckelrand im Querschnitt
betrachtet zumindest abschnittsweise einander überdecken. Dazu können aus dem Öffnungsrand
und/oder dem Deckelrand zumindest eine oder mehrere Nasen ausgebildet sein. Vorzugsweise
ist eine Nase umlaufend ausgebildet. Die Nasen können mit verschiedenen Radien versehen
sein. Dabei ergibt sich eine große Überdeckung und damit ein sicherer Halt für den
Deckel. In einer anderen Ausgestaltung können der Öffnungsrand und der Deckelrand
als Schräge ausgebildet sein. Eine derartige Form ist besonders einfach herstellbar.
Ferner ist denkbar, dass aus dem Öffnungsrand und dem Deckelrand jeweils wenigstens
eine Stufe ausgebildet ist. Dabei rastet der Deckel besonders definiert in der Öffnung
ein und kann nicht verkanten. Öffnungsrand und Deckelrand können auch so ausgebildet
sein, dass mehrere oder alle der zuvor genannten Gestaltungselemente kombiniert sind.
Die vorbeschriebenen Ausgestaltungen weisen jeweils den Vorteil auf, dass der Deckel
bündig mit der Platte abschließt und der Deckel insbesondere nicht über eine der beiden
Hauptseiten der Platte heraussteht. Des Weiteren ist die Fuge, die durch den Öffnungsrand
und den Deckelrand gebildet ist, bei dieser Ausgestaltung besonders rauchdicht, weil
sich eine Art Labyrinth ergibt.
[0010] Die Öffnung und der Deckel können dreieckig, rechteckig oder vieleckig ausgebildet
sein. Dreieckige Deckel sind besonders handlich und durch rechteckige Öffnungen sind
verborgene Installationen besonders gut zu erreichen. Bei rechteckigen Öffnungen und
Deckeln, insbesondere wenn sie nicht quadratisch ausgebildet sind, kann der Deckel
durch die Öffnung hindurch einfach entnommen werden.
[0011] Aufgrund der rechteckigen, dreieckigen oder vieleckigen Grundform der Öffnung der
Platte und des Deckels können gerade Abschnitte vorgesehen sein und die geraden Abschnitte
von Platte und/oder Deckel können über abgerundete Abschnitte verbunden sein. Bei
Verwendung spröder Materialien besteht eine erhöhte Bruchneigung in scharfkantigen
Abschnitt, insbesondere wenn gerade Abschnitt und einem spitzen Winkel aufeinander
treffen. Um die Bruchneigung zu reduzieren sind die geraden Abschnitt über abgerundete
Abschnitte miteinander verbunden. Diese abgerundeten Abschnitte sind mit einem Radius
versehen. Vorteilhafterweise beträgt der Radius zwischen 1cm und 10cm. Radien in diesem
Bereich reduzieren die Bruchneigung, ohne die Öffnung zu stark zu verkleinern.
[0012] Die Öffnung und der Deckel können jeweils eine kreisförmige oder eine ovale Grundform
aufweisen. Bei einer kreisförmigen Ausgestaltung wird das spitzwinklige Aufeinandertreffen
gerader Abschnitte vermieden, was insbesondere bei Verwendung spröder Materialien
wie Gips relevant ist. Diese weisen insbesondere in scharfkantigen Ecken eine stark
erhöhte Bruchneigung auf.
[0013] Bevorzugt ist die Höhe des Rahmens so gewählt, dass sich bei aufgelegtem Brandschutzdeckel
zwischen der Platte und dem Brandschutzdeckel ein Montageraum ergibt. Zum Verschließen
der Brandschutzöffnung ist es erforderlich, zunächst den Brandschutzdeckel auf dem
Rahmen aufzulegen. Durch die Höhe des Rahmens verbleibt nach dem Auflegen des Brandschutzdeckels
ein Montageraum zwischen Platte, Rahmen und Brandschutzdeckel, so dass der Deckel
durch die Öffnung in den Raum eingeführt und anschließend in der Öffnung plaziert
werden kann. Dazu ist es erforderlich, dass die Höhe des Montageraums wenigstens der
Höhe des Deckels entspricht. Entspricht die Höhe des Montageraums der doppelten Deckelhöhe,
verbessert sich das Handling während des Auflegens des Deckels. Für diese Ausgestaltung
eignen sich insbesondere viereckige oder ovale Deckel- und Öffnungsformen, da bei
diesen Ausgestaltungen der Deckel durch die Öffnung hindurch bewegt werden kann.
[0014] Der Rahmen kann beabstandet zu der Öffnung auf der Platte angeordnet sein. Das heißt,
dass ein Abstand zwischen Öffnungsrand und Innenseite des Rahmens entsteht, so dass
die durch die Innenseite des Rahmens begrenzte Querschnittsfläche größer ist als die
durch die Öffnung begrenzte Querschnittsfläche. Dabei sollte die durch die Innenseite
des Rahmens begrenzte Querschnittsfläche mindestens so gewählt sein, dass ein durch
die Öffnung eingeführter Deckel bei aufgelegtem Brandschutzdeckel in dem Montageraum
gedreht werden kann. Bevorzugt entspricht der lichte Abstand zwischen den einander
gegenüber liegenden Innenseiten des Rahmens mindestens der längsten Diagonalerstreckung
des Deckels. Bei dieser Ausgestaltung vergrößert sich nochmals der durch die Platte,
den Rahmen und den Brandschutzdeckel begrenzte Raum, indem sich der Raum parallel
zur Plattenebene ausdehnt. Dadurch ist es möglich, einen durch die Öffnung eingeführten
Deckel trotz aufgelegtem Brandschutzdeckel in dem zur Verfügung stehenden Raum zu
drehen, so dass der Deckel lagerichtig zur Öffnung orientiert werden kann.
[0015] Der Brandschutzdeckel kann mehrteilig sein. Dadurch ist der Brandschutzdeckel handlicher
und er kann einfacher von dem Rahmen entnommen und beidseitig der Öffnung abgelegt
werden, um die verborgene Installation durch die Öffnung erreichen zu können.
[0016] Der Brandschutzdeckel kann zwei Deckelteile aufweisen die nebeneinander auf dem Rahmen
angeordnet sind und entlang der Kontaktfuge einander teilweise überlappen. Dadurch
ist der Brandschutzdeckel besonders handlich und rauchdicht. Die Abdichtung kann durch
Einlegen einer Brandschutzdichtung wie zuvor beschrieben weiter verbessert werden.
[0017] Der Brandschutzdeckel kann mehrschichtig sein. Bei dieser Ausgestaltung ist die überlappende
Kontaktfuge besonders einfach herstellbar, indem die Platten, die die Deckelteile
bilden, unterschiedliche Abmessungen aufweisen, so dass eine Platte eines Deckelteiles
eine andere Platte des anderen Deckelteiles überlappt. Ferner ist denkbar, die Platten
versetzt aufeinander zu fügen. Ein mehrschichtiger, beispielsweise aus zwei oder mehr
Gipskartonplatten, gebildeter Brandschutzdeckel weist darüber hinaus einen höhere
Brandschutz auf als ein einschichtiger Brandschutzdeckel.
[0018] Rahmen, Deckel und Brandschutzdeckel bestehen vorzugsweise aus nichtbrennbaren Werkstoffen,
insbesondere aus Gipskartonplatten, Gipsfaserplatten, Mineralfaserplatten und/oder
aus Zementwerkstoffen und/oder aus metallischen Werkstoffen, insbesondere in Blechform.
Derartige Werkstoffe haben sich im Trockenbau bewährt und weisen vorteilhafte Eigenschaften
in Bezug auf den Brandschutz auf. Überraschenderweise weisen auch Platten und Deckel
aus Gips- oder Zementwerkstoffen trotz der großen Sprödigkeit eine ausreichende Stabilität
auf, so dass der Deckel vielfach entfernt und wieder aufgesetzt werden kann. Mineralfaserplatten
sind nicht brennbar und weisen vorteilhafte schallschluckende Eigenschaften auf. Daher
sind Mineralfaserplatten insbesondere für Deckenkonstruktionen geeignet. Insbesondere
können der Deckel und/oder der Brandschutzdeckel jeweils eine oder mehrere übereinander
angeordnete Platten der vorerwähnten Art aufweisen. Der Deckel kann somit mehrschichtig
ausgebildet sein.
Kurzbeschreibung der Zeichnungen
[0019] Einige Ausführungsbeispiele der erfindungsgemäßen verschließbaren Brandschutzöffnung
werden nachfolgend anhand der Figuren näher erläutert. Diese zeigen, jeweils schematisch:
- Fig. 1
- die Brandschutzöffnung mit Rahmen und Wulst, Deckel und Brandschutzdeckel in der Explosionsdarstellung;
- Fig. 2
- den Brandschutzdeckel nach Figur 1 im Querschnitt;
- Fig. 3
- den Brandschutzdeckel nach Figur 1 in räumlicher Darstellung;
- Fig. 4
- den Brandschutzdeckel nach Figur 1 in der Draufsicht.
Figurenbeschreibung
[0020] Figur 1 zeigt eine verschließbare Brandschutzöffnung 1 für den Trockenbau. In dieser
Ausgestaltung ist die Brandschutzöffnung 1 für den Einsatz in einer Deckenkonstruktion,
hier einer abgehängten Decke, ausgebildet. Die Platte 2 ist mit einer Öffnung 3 versehen,
in der ein Deckel 4 zum Abdecken der Öffnung 3 herausnehmbar angeordnet ist. Der Deckel
4 ist deckungsgleich zu der Öffnung 3 ausgebildet, so dass sich nur eine kleine umlaufende
Fuge zwischen Platte 2 und Deckel 4 ergibt. Der Deckel 4 ist formschlüssig in der
Öffnung 3 gehalten, wobei der Formschluss so ausgestaltet ist, dass der Deckel 4 allein
aufgrund der Schwerkraft in der Platte 2 gehalten ist. Der Brandschutzdeckel 7 liegt
auf einem Rahmen 8 formschlüssig auf, wobei der Rahmen 8 auf der zweiten Hauptseite
10 der Platte 2 befestigt ist und die Öffnung 3 umgibt. Der Rahmen 8 besteht aus Streifen
eines nichtbrennbaren Werkstoffs die in mehreren Lagen um die Öffnung 3 umlaufend
angeordnet sind und stoffschlüssig mit der Platte 2 verbunden sind. Es ist aber auch
denkbar die Streifen zu verschrauben. Dabei sind so viele Streifen aufeinander gelegt,
dass die Höhe des Rahmens 8 der dreifachen Höhe des Deckels 4 entspricht. Bei aufgelegter
Brandschutzdeckel 7 ergibt sich ein Montageraum 17, dessen Höhe dem doppelten der
Höhe des Deckels 4 entspricht. Ferner ist der Rahmen 8 beabstandet zu der Öffnung
3 auf der Platte 2 befestigt. Dadurch vergrößert sich der Montageraum parallel zur
Ebene der Platte 2. Dadurch kann der Deckel 4 bei aufgelegtem Brandschutzdeckel 7
durch die Öffnung 3 hindurchgeführt und anschließend gedreht werden, so dass der Deckel
4 zu der Öffnung 3 ausgerichtet werden kann. Der Brandschutzdeckel 7 weist an seiner
äußeren umlaufenden Kante einen Überstand auf, so dass der Brandschutzdeckel 7 den
Rahmen 8 teilweise überdeckt und teilweise in Richtung der Öffnung 3 zwischen dem
Rahmen 8 versenkt ist. Die Oberseite des Rahmens 8 ist mit einer Brandschutzdichtung
versehen, die im Brandfall aufquillt und den Spalt zwischen Brandschutzdeckel 7 und
Rahmen 8 abdichtet. Platte 2, Deckel 4, Rahmen 8 und Brandschutzdeckel 7 bestehen
in dieser Ausgestaltung aus Mineralfaserplatten. In anderen Ausgestaltungen können
Platte 2, Deckel 4, Brandschutzdeckel 7 und Rahmen 8 auch aus weiteren nichtbrennbaren
Werkstoffen bestehen, wie Gipsfaserplatten, Gipskartonplatten und/oder Zementwerkstoffen
und/oder Mineralfaserplatten und/oder aus metallischen Werkstoffen, insbesondere in
Blechform. Auch Kombinationen der zuvor genannten Werkstoffe sind denkbar. In der
gezeigten Darstellung ist der Deckel 4 rechteckig. In anderen Ausgestaltungen ist
der Deckel 4 kreisförmig oder dreieckig ausgebildet. Aufgrund der rechteckigen Öffnung
3 der Platte 2 und des Deckels 4 sind gerade Abschnitte 12 vorgesehen und die geraden
Abschnitte 12 von Platte 2 und/oder Deckel 4 sind über abgerundete Abschnitte 13 verbunden.
Die abgerundeten Abschnitte 13 bilden einen Radius, der je nach Größe der Öffnung
3 zwischen 1cm und 10cm beträgt. Der Brandschutzdeckel 7 ist mehrteilig ausgebildet
und setzt sich aus zwei Deckelteilen 14, 15 zusammen die nebeneinander auf dem Rahmen
6 angeordnet sind und entlang einer Kontaktfuge 16 einander teilweise überlappen.
In der Kontaktfuge 16 ist eine Brandschutzdichtung angeordnet. Ferner sind die Deckelteile
14, 15 des Brandschutzdeckels 7 mehrschichtig ausgebildet. In dieser Ausgestaltung
sind die Deckelteile 14, 15 zweischichtig ausgebildet, wobei die einzelnen Platten
so bemessen sind, dass sich die Überstände an der äußeren Kante des Brandschutzdeckels
5 sowie zwischen den Deckelteilen 14, 15 ergeben.
[0021] Figur 2 zeigt die in Figur beschriebe Brandschutzöffnung 1 im Schnitt. Die Platte
2 und der Deckel 4 weisen jeweils eine erste Hauptseite 9 und eine zweite Hauptseite
10 auf und die Platte 2 weist einen die Öffnung 3 begrenzenden Öffnungsrand 5 der
Deckel 4 weist einen Deckelrand 6 auf, wobei der Öffnungsrand 5 so ausgebildet ist,
dass die Querschnittsfläche der Öffnung 3 auf der ersten Hauptseite 9 kleiner ist
als die Querschnittsfläche der zweiten Hauptseite 10. Ferner ist der Deckelrand 6
so ausgebildet ist, dass die Querschnittsfläche des Deckels 4 auf der ersten Hauptseite
9 größer ist als die Querschnittsfläche auf der zweiten Hauptseite 10. Die erste Hauptseite
9 weist in Richtung des Raums und die zweite Hauptseite 10 weist in Richtung der Decke,
beziehungsweise in Richtung des Brandschutzdeckels 7. Der Öffnungsrand 5 und der Deckelrand
6 sind deckungsgleich zueinander ausgebildet und profiliert, wobei sich der Öffnungsrand
5 und der Deckelrand 6 im Querschnitt betrachtet zumindest abschnittsweise einander
überdecken. Dazu ist aus dem Öffnungsrand 5 und dem Deckelrand 6 jeweils eine Stufe
11 ausgebildet.
[0022] Figur 3 zeigt die in Figur 1 beschriebene Brandschutzöffnung 1 in räumlicher Darstellung.
Figur 4 zeigt die in Figur 1 beschriebene Brandschutzöffnung 1 in der Draufsicht.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 1
- Brandschutzöffnung
- 2
- Platte
- 3
- Öffnung
- 4
- Deckel
- 5
- Öffnungsrand
- 6
- Deckelrand
- 7
- Brandschutzdeckel
- 8
- Rahmen
- 9
- erste Hauptseite
- 10
- zweite Hauptseite
- 11
- Stufe
- 12
- gerader Abschnitt
- 13
- abgerundeter Abschnitt
- 14
- Deckelteil
- 15
- Deckelteil
- 16
- Kontaktfuge
- 17
- Montageraum
1. Verschließbare Brandschutzöffnung (1) für den Trockenbau, umfassend eine Platte (2)
mit einer Öffnung (3) und einen Deckel (4) zum Abdecken der Öffnung (3), wobei die
Platte (2) einen die Öffnung (3) begrenzenden Öffnungsrand (5) und der Deckel (4)
einen Deckelrand (6) aufweist, sowie einen Brandschutzdeckel (7), dadurch gekennzeichnet, dass zwischen dem Öffnungsrand (5) und dem Deckelrand (6) ein Formschluss derart ausgebildet
ist, dass der Deckel (4) im montierten Zustand in der Öffnung (3) gehalten ist und
dass der Brandschutzdeckel (7) auf einem der Platte (2) zugeordneten Rahmen (8) aufliegt,
wobei die Höhe des Rahmens (8) so gewählt ist, dass sich bei aufgelegtem Brandschutzdeckel
(7) zwischen der Platte (2) und dem Brandschutzdeckel (7) ein Montageraum (17) ergibt,
wobei die Höhe des Montageraums (17) wenigstens der Höhe des Deckels (4) entspricht.
2. Brandschutzöffnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Platte (2) und der Deckel (4) jeweils eine erste Hauptseite (9) und eine zweite
Hauptseite (10) aufweisen und dass der Öffnungsrand (5) so ausgebildet ist, dass die
Querschnittsfläche der Öffnung (3) auf der ersten Hauptseite (9) kleiner ist als die
Querschnittsfläche der Öffnung (3) der zweiten Hauptseite (10).
3. Brandschutzöffnung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckelrand (6) so ausgebildet ist, dass die Querschnittsfläche des Deckels (4)
auf der ersten Hauptseite (9) kleiner ist als die Querschnittsfläche des Deckels (4)
auf der zweiten Hauptseite (10).
4. Brandschutzöffnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsrand (5) und der Deckelrand (6) deckungsgleich zueinander ausgebildet
sind.
5. Brandschutzöffnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Öffnungsrand (5) und der Deckelrand (6) profiliert sind, wobei die Profilierung
derart ausgestaltet ist, dass sich der Öffnungsrand (5) und der Deckelrand (6) im
Querschnitt betrachtet zumindest abschnittsweise einander überdecken.
6. Brandschutzöffnung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass aus dem Öffnungsrand (5) und aus dem Deckelrand (6) jeweils wenigstens eine Stufe
(11) ausgebildet sind.
7. Brandschutzöffnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (3) der Platte (2) und der Deckel (4) jeweils eine dreieckige, rechteckige
oder vieleckige Grundform aufweisen.
8. Brandschutzöffnung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass aufgrund der rechteckigen, dreieckigen oder vieleckigen Grundform der Öffnung (3)
der Platte (2) und des Deckels (4) gerade Abschnitte (12) vorgesehen sind und dass
die geraden Abschnitte (12) von Platte (2) und/oder Deckel (4) über abgerundete Abschnitte
(13) verbunden sind.
9. Brandschutzöffnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Öffnung (3) und der Deckel (4) jeweils eine kreisförmige oder ovale Grundform
aufweisen.
10. Brandschutzöffnung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmen (8) beabstandet zu der Öffnung (3) auf der Platte (2) angeordnet ist.
11. Brandschutzöffnung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Brandschutzdeckel (7) mehrteilig ist.
12. Brandschutzöffnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Brandschutzdeckel (7) zwei Deckelteile (14, 15) aufweist die nebeneinander auf
dem Rahmen (8) angeordnet sind und entlang einer Kontaktfuge (16) einander teilweise
überlappen.
13. Brandschutzöffnung nach Anspruch 9 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Brandschutzdeckel (7) mehrschichtig ist.
14. Brandschutzöffnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass Platte (2), Deckel (4) und Brandschutzdeckel (7) aus nicht brennbaren Werkstoffen
bestehen, insbesondere aus Gipskartonplatten, Gipsfaserplatten, Mineralfaserplatten
und/oder aus Zementwerkstoffen und/oder aus metallischen Werkstoffen, insbesondere
in Blechform.
1. A closable fire protection opening (1) for dry construction, comprising a plate (2)
having an opening (3) and a cover (4) for covering the opening (3), wherein the plate
(2) has an opening edge (5) delimiting the opening (3) and the cover (4) has a cover
edge (6), as well as a fire protection cover (7), characterized in that a positive mechanical engagement is realized between the opening edge (5) and the
cover edge (6) such that the cover (4), when in the mounted state, is retained in
the opening (3), and that the fire protection cover (7) rests upon a frame (8) associated
with the plate (2), wherein the height of the frame (8) is selected such that, when
the fire protection cover (7) is placed on top, a mounting space (17) results between
the plate (2) and the fire protection cover (7), wherein the height of the mounting
space (17) corresponds to at least the height of the cover (4).
2. The fire protection opening according to claim 1, characterized in that the plate (2) and the cover (4) each comprise a first principal side (9) and a second
principal side (10), and that the opening edge (5) is configured such that the cross-sectional
area of the opening (3) at the first principal side (9) is smaller than the cross-sectional
area of the opening (3) of the second principal side (10).
3. The fire protection opening according to claim 2, characterized in that the cover edge (6) is configured such that the cross-sectional area of the cover
(4) at the first principal side (9) is smaller than the cross-sectional area of the
cover (4) at the second principal side (10).
4. The fire protection opening according to claim 3, characterized in that the opening edge (5) and the cover edge (6) are configured to be mutually congruent.
5. The fire protection opening according to any one of claims 1 to 4, characterized in that the opening edge (5) and the cover edge (6) are profiled, wherein the profiling is
designed such that the opening edge (5) and the cover edge (6) mutually overlap at
least in some portions as seen in cross-section.
6. The fire protection opening according to claim 5, characterized in that at least one step (11) is formed in each case from the opening edge (5) and the cover
edge (6).
7. The fire protection opening according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the opening (3) of the plate (2) and the cover (4) each have a triangular, rectangular
or polygonal basic shape.
8. The fire protection opening according to anyone of claims 1 to 7, characterized in that, due to the rectangular, triangular or polygonal basic shape of the opening (3) of
the plate (2) and the cover (4), straight portions (12) are provided and that the
plate's (2) and/or cover's (4) straight portions (12) are connected via rounded portions
(13).
9. The fire protection opening according to any one of claims 1 to 6, characterized in that the opening (3) and the cover (4) each comprise a circular or oval basic shape.
10. The fire protection opening according to any one of claims 1 to 9, characterized in that the frame (8) is arranged on the plate (2) so as to be spaced from the opening (3).
11. The fire protection opening according to any one of claims 1 to 10, characterized in that the fire protection cover (7) is multipart.
12. The fire protection opening according to claim 11, characterized in that the fire protection cover (7) comprises two cover parts (14, 15) arranged side by
side on the frame (8) and mutually partially overlapping along a contact joint (16).
13. The fire protection opening according to claim 9 or 12, characterized in that the fire protection cover (7) is multilayer.
14. The fire protection opening according to any one of claims 1 to 13, characterized in that plate (2), cover (4) and fire protection cover (7) are made of non-inflammable materials,
in particular of gypsum plasterboards, fibrous plasterboards, mineral fiber boards
and/or cement materials and/or metallic materials, in particular in sheet-metal form.
1. Ouverture de protection anti-incendie verrouillable (1) pour la construction à sec,
comprenant une plaque (2) dotée d'une ouverture (3) et un couvercle (4) pour le recouvrement
de l'ouverture (3), sachant que la plaque (2) présente un bord d'ouverture (5) délimitant
l'ouverture (3) et que le couvercle (4) présente un bord de couvercle (6), ainsi qu'un
couvercle de protection anti-incendie (7), caractérisée en ce qu'un crabotage est constitué entre le bord d'ouverture (5) et le bord de couvercle (6)
de telle manière que le couvercle (4) soit maintenu dans l'ouverture (3) à l'état
montré et que le couvercle de protection anti-incendie (7) repose sur un cadre (8)
associé à la plaque (2), sachant que la hauteur du cadre (8) est choisie de telle
sorte qu'il en résulte un espace de montage (17) entre la plaque (2) et le couvercle
de protection anti-incendie (7) lorsque le couvercle de protection anti-incendie (7)
est posé, sachant que la hauteur de l'espace de montage (17) correspond au moins à
la hauteur du couvercle (4).
2. Ouverture de protection anti-incendie selon la revendication 1, caractérisée en ce que la plaque (2) et le couvercle (4) présentent respectivement une première face principale
(9) et une deuxième face principale (10) et en ce que le bord d'ouverture (5) est constitué de telle sorte que la surface en coupe de l'ouverture
(3) sur la première face principale (9) soit plus petite que la surface en coupe de
l'ouverture (3) de la deuxième face principale (10).
3. Ouverture de protection anti-incendie selon la revendication 2, caractérisée en ce que le bord de couvercle (6) est constitué de telle sorte que la surface en coupe du
couvercle (4) sur la première face principale (9) soit plus petite que la surface
en coupe du couvercle (4) sur la deuxième face principale (10).
4. Ouverture de protection anti-incendie selon la revendication 3, caractérisée en ce que le bord d'ouverture (5) et le bord de couvercle (6) sont constitués de manière à
coïncider l'un avec l'autre.
5. Ouverture de protection anti-incendie selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que le bord d'ouverture (5) et le bord de couvercle (6) sont profilés, sachant que le
profilage est configuré de telle sorte que le bord d'ouverture (5) et le bord de couvercle
(6) se chevauchent l'un l'autre au moins par portion lorsqu'ils sont considérés en
coupe.
6. Ouverture de protection anti-incendie selon la revendication 5, caractérisée en ce que respectivement au moins une marche (11) est constituée à partir du bord d'ouverture
(5) et à partir du bord de couvercle (6).
7. Ouverture de protection anti-incendie selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que l'ouverture (3) de la plaque (2) et le couvercle (4) présentent respectivement une
forme de base triangulaire, rectangulaire ou polygonale.
8. Ouverture de protection anti-incendie selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisée en ce que, du fait de la forme de base rectangulaire, triangulaire ou polygonale de l'ouverture
(3) de la plaque (2) et du couvercle (4), des portions droites (12) sont prévues et
en ce que les portions droites (12) de la plaque (2) et/ou du couvercle (4) sont reliées par
des portions arrondies (13).
9. Ouverture de protection anti-incendie selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que l'ouverture (3) et le couvercle (4) présentent respectivement une forme de base circulaire
ou ovale.
10. Ouverture de protection anti-incendie selon l'une des revendications 1 à 9, caractérisée en ce que le cadre (8) est disposé sur la plaque (2) de manière espacée par rapport à l'ouverture
(3).
11. Ouverture de protection anti-incendie selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le couvercle de protection anti-incendie (7) est en plusieurs parties.
12. Ouverture de protection anti-incendie selon la revendication 11, caractérisée en ce que le couvercle de protection anti-incendie (7) présente deux parties de couvercle (14,
15) qui sont disposées l'une à côté de l'autre sur le cadre (8) et se chevauchent
en partie l'une l'autre le long d'un joint de contact (16).
13. Ouverture de protection anti-incendie selon la revendication 9 ou 12, caractérisée en ce que le couvercle de protection anti-incendie (7) est composé de plusieurs couches.
14. Ouverture de protection anti-incendie selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que la plaque (2), le couvercle (4) et le couvercle de protection anti-incendie (7) sont
composés de matériaux incombustibles, en particulier de plaques de carton-plâtre,
de plaques de fibres de plâtre, de plaques de fibres minérales et/ou de matériaux
en ciment et/ou de matériaux métalliques, en particulier en forme de tôle.
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