| (19) |
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(11) |
EP 2 531 777 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.09.2017 Patentblatt 2017/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.11.2010 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2010/007084 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/095188 (11.08.2011 Gazette 2011/32) |
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| (54) |
VORRICHTUNG UND VERFAHREN ZUR KONDITIONIERUNG EINES LUFTSTROMS
DEVICE AND METHOD FOR CONDITIONING AN AIR FLOW
DISPOSITIF ET PROCEDE DE CLIMATISATION D'UN COURANT D'AIR
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
05.02.2010 DE 102010006889
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.12.2012 Patentblatt 2012/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Klingenburg GmbH |
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45968 Gladbeck (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- KLINGENBURG, Hans
45239 Essen (DE)
- BRÄUTIGAM, Peter
44805 Bochum (DE)
- MÖRITZ, Martin
14129 Berlin (DE)
- PETERS, Hans
10777 Berlin (DE)
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| (74) |
Vertreter: Lelgemann, Karl-Heinz |
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Patentanwälte Spalthoff und Lelgemann
Huyssenallee 70/72 45128 Essen 45128 Essen (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-U1- 20 005 857 JP-A- 7 301 442 US-A1- 2001 045 674 US-A1- 2009 179 337
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DE-U1-202007 013 484 US-A- 5 516 466 US-A1- 2005 056 313
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms
nach dem Oberbegriff des Patentanspruchs 1 und auf einen Verahren nach dem Oberbegriff
des Patentanspruchs 25.
[0002] Derartige Vorrichtungen zur Konditionierung eines Luftstroms sind beispielsweise
in der
EP 1 519 118 A1 und der
EP 1 710 516 A1 beschrieben. Mittels der Befeuchtungseinrichtungen kann die Befeuchtung des Luftstroms
sichergestellt werden, ohne dass in größerem Ausmaß Tropf- oder Kondenswasser anfällt.
[0003] Aus der
US 5,516,466 A ist eine Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms bekannt, die bereits eine
Befeuchtungseinrichtung mit Befeuchtungselementen in Form von Verteilungsrohren aufweist,
wobei diese Verteilungsrohre im zu befeuchtenden Luftstrom angeordnet sind.
[0004] Die Beaufschlagung des zu befeuchtenden Luftstroms wird im Falle dieser bekannten
Vorrichtung bewerkstelligt, in dem die vorstehend erwähnten Verteilungsrohre mit Dampf
beaufschlagt werden. In den Verteilungsrohren sind Düsenöffnungen ausgebildet, die
so orientiert sind, dass sie der Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms
entgegengesetzt sind.
[0005] Stromauf der Verteilungsrohre - in Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms
gesehen - sind Strömungsablenkelemente vorgesehen, durch die die Luftströmung so gerichtet
wird, dass der durch die Düsenöffnungen austretende Dampf von dem zu befeuchtenden
Luftstrom bestmöglich aufgenommen werden kann. Die Strömungsablenkelemente führen
dazu, dass die Luftströmung abgelenkt wird und so die Feuchtigkeit, die in Form des
Dampfes in den Luftstrom eingeleitet wird, aufnehmen kann.
[0006] Aus der
US 2009/179 337 A1 ist eine Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms bekannt, bei der die Feuchtigkeit
in Form von Dampf mittels Befeuchtungsrohren in den Luftstrom eingeleitet wird. Diese
Befeuchtungsrohre können bei einem Ausführungsbeispiel aus einem fluiddurchlässigen
porösen Werkstoff ausgebildet sein.
[0007] Ausgehend von dem vorstehend geschilderten Stand der Technik liegt der Erfindung
die Aufgabe zugrunde, die eingangs geschilderte gattungsgemäße Vorrichtung zur Konditionierung
eines Luftstroms derart weiterzubilden, dass der Wirkungsgrad bei der Befeuchtung
des Luftstroms erhöht ist und dass der Raumbedarf für die Ausgestaltung der Vorrichtung,
insbesondere der Raumbedarf für die Befeuchtungseinrichtung derselben, erheblich reduziert
werden kann.
[0008] Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale im kennzeichnenden Teil des
Patentanspruchs 1 und des Verfahrensanspruchs 25 gelöst.
[0009] Erfindungsgemäß wird auf der gesamten Mantel- bzw. Außenfläche der Befeuchtungselemente
sichergestellt, dass der Übergang der Feuchtigkeit in den zu befeuchtenden Luftstrom
optimal und gleichmäßig stattfindet. Hierdurch wird zum einen erreicht, dass der Wirkungsgrad
der Befeuchtungseinrichtung und damit der Wirkungsgrad der gesamten Vorrichtung zur
Konditionierung des Luftstroms erhöht ist; andererseits kann die Baugröße insbesondere
der Befeuchtungseinrichtung bei gleicher Leistung erheblich reduziert werden. Hierdurch
werden Möglichkeiten eröffnet, erfindungsgemäß ausgestaltete Vorrichtungen zur Konditionierung
eines Luftstroms in vorhandene lufttechnische Anlagen nachträglich zu integrieren,
ohne dass große bautechnische Anpassungen etc. erforderlich wären.
[0010] Die die Durchlässigkeit für Wasser der Befeuchtungselemente ist durch die Beschichtung
des Werkstoffs der Befeuchtungselemente einstellbar, wobei diese Beschichtung als
selektiv durchlässige Membran ausgebildet ist. Diese Membran kann eine hohe Nassfestigkeit
aufweisen. Mit einer derart ausgestalteten Beschichtung wird ein dauerhaft zuverlässiger
Betrieb der erfindungsgemäßen Vorrichtung sichergestellt.
[0011] Die Befeuchtungselemente können vorteilhaft aus einem hydrophilen Werkstoff ausgebildet
sein.
[0012] Wenn die Befeuchtungselemente der Befeuchtungseinrichtung quer zur Strömungsrichtung
des in der Befeuchtungseinrichtung zu befeuchtenden Luftstroms angeordnet sind, kann
von gleichmäßigen Verhältnissen bei der Übertragung thermischer Energie und/oder von
Feuchtigkeit in den Fluidstrom ausgegangen werden.
[0013] Die Befeuchtungselemente der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Konditionierung des
Luftstroms lassen sich vorteilhaft als Befeuchtungsrohre ausgestalten, wobei die Rohrwandungen
aus dem fluiddurchlässigen porösen, vorzugsweise hydrophilen, Werkstoff ausgebildet
sind und das druckbeaufschlagte Wasser durch den freien Rohrquerschnitt hindurch strömen
und von dort in die Rohrwandung eintreten kann.
[0014] Der Querschnitt der Befeuchtungselemente bzw. der Rohrquerschnitt der Befeuchtungsrohre
ist so gestaltet, dass die Befeuchtungselemente bzw. die Befeuchtungsrohre in Strömungsrichtung
des zu befeuchtenden Luftstroms einen möglichst geringen Strömungswiderstand aufweisen.
[0015] Der Querschnitt der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre kann tropfenförmig
ausgestaltet sein, wobei die Tropfenspitze bzw. der Bereich der stärksten Krümmung
des Tropfenquerschnitts in Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms zeigt;
alternativ ist es möglich, den Querschnitt der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre
als Tragflächenquerschnitt zu gestalten; gemäß einer weiteren Alternative ist der
Querschnitt der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre sowohl in Strömungsrichtung
des zu befeuchtenden Luftstroms als auch gegen die Strömungsrichtung des zu befeuchtenden
Luftstroms spitz zulaufend ausgebildet; außerdem ist auch eine ovale Ausgestaltung
des Querschnitts der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre möglich, wobei
die Längsachse des Ovals in Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms angeordnet
ist.
[0016] Sämtliche vorstehend explizit angegebenen Ausgestaltungen des Querschnitts bzw. des
Rohrquerschnitts stellen sicher, dass die Außen- bzw. Mantelflächen der Befeuchtungselemente
bzw. der Befeuchtungsrohre möglichst gleichmäßig vom zu befeuchtenden Luftstrom kontaktiert
werden, mit der Folge, dass ein gleichmäßiger Übergang des Wassers bzw. der Feuchtigkeit
von den Außen- bzw. Mantelflächen der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre
in den zu befeuchtenden Luftstrom realisiert wird.
[0017] Wenn die dem zu befeuchtenden Luftstrom ausgesetzten Außenflächen der aus einem fluiddurchlässigen
porösen Werkstoff bestehenden Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre eine räumliche,
z.B. geriffelte, berippte und/oder raue, Struktur aufweisen, mittels der die dem zu
befeuchtenden Luftstrom ausgesetzten Außenflächen vergrößert sind, wird der Wirkungsgrad,
mit dem Wasser bzw. Feuchtigkeit von den Befeuchtungselementen bzw. den Befeuchtungsrohren
in den zu befeuchtenden Luftstrom übergeht, weiter erhöht. Hierdurch kann die Leistung
bei vorgegebener Baugröße erhöht werden; alternativ ist es möglich, bei gleicher Leistung
die Baugröße der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Konditionierung des Luftstroms
zu reduzieren.
[0018] Die porösen und fluiddurchlässigen, vorzugsweise hydrophilen Befeuchtungselemente
bzw. Befeuchtungsrohre können vorteilhaft aus einem geeigneten keramischen Werkstoff,
einem geeigneten gesinterten Metallwerkstoff oder einem geeigneten Kunststoff ausgebildet
sein. Entscheidend für die Auswahl des Werkstoffs ist das Anforderungsprofil an die
Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre, welches durch die Art des Einsatzes der
Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms vorgegeben wird.
[0019] Wenn die die selektiv durchlässige Membran ausbildende Beschichtung aus einem Polymerwerkstoff,
z.B. einem geeigneten Nexar®-Polymer der Firma Kraton, ausgebildet ist, ist sie wegen
der Eigenschaften derartiger Polymerwerkstoffe hinsichtlich ihrer Durchlässigkeit
für Wasser quasi beliebig einstellbar.
[0020] Bei diesen vorteilhaften Weiterbildungen der erfindungsgemäßen Vorrichtung sind die
die Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre ausbildenden Werkstoffe letztlich
nicht mehr entscheidend für die exakte Einstellung der Durchlässigkeit der Befeuchtungselemente
bzw. Befeuchtungsrohre für Wasser. Diese genaue Einstellung bzw. Feinjustierung für
die Durchlässigkeit von Wasser wird mittels der Beschichtung aus dem Polymerwerkstoff
erreicht, wobei dieser Polymerwerkstoff quasi beliebig in dieser Hinsicht einstellbar
ist, so dass die gewünschten Durchtrittseigenschaften der Befeuchtungselemente bzw.
Befeuchtungsrohre jeweils exakt reproduzierbar und genau einstellbar sind. Der hierfür
zu betreibende Aufwand ist bei dieser Ausführungsform der Befeuchtungselemente bzw.
Befeuchtungsrohre der erfindungsgemäßen Vorrichtung erheblich reduziert. Bei dieser
Ausführungsform der Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre bestehen diese dann
aus einem Trägerkörper, der beispielsweise aus den bisher beschriebenen für Wasser
durchlässigen, porösen Werkstoffen bestehen kann, sowie aus der vorstehend geschilderten
Beschichtung aus dem Polymerwerkstoff. Der Trägerkörper ist so gestaltet, dass durch
ihn hindurch das Wasser zu der Beschichtung vordringen kann, wobei jedoch aufgrund
der in einfacher Weise einstellbaren Eigenschaften der Beschichtung der Durchtritt
des Wassers an die Außenfläche der Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre in
der jeweils gewünschten Weise stattfinden kann. Wie bereits erwähnt, lassen sich diese
Eigenschaften der Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre durch die vorstehend
geschilderte Beschichtung aus dem Polymerwerkstoff mit einem weitaus geringeren technisch-wirtschaftlichen
Aufwand erreichen.
[0021] Bei einer vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Konditionierung
des Luftstroms ist die Druckbeaufschlagung des an den Außenflächen der fluiddurchlässigen
porösen Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre in den zu befeuchtenden Luftstrom
übergehenden Wassers unter Berücksichtigung der Durchlässigkeit der Befeuchtungselemente
bzw. der Befeuchtungsrohre und der Temperatur des zu befeuchtenden Luftstroms so einstellbar,
dass das druckbeaufschlagte Wasser im Augenblick des Übergangs von den Außenflächen
der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre in den zu befeuchtenden Luftstrom
in seinen dampfförmigen Aggregatzustand übergeht. Hierdurch kann sichergestellt werden,
dass Tropf-, Riesel- oder Kondenswasser nicht auftritt, mit der Folge, dass aufwendige
Maßnahmen zur Sammlung bzw. Rückführung derartigen Wassers entfallen können.
[0022] Bei bestimmten Anforderungsprofilen an die Befeuchtungseinrichtung der Vorrichtung
zur Konditionierung des Luftstroms ist es zweckmäßig, wenn durch die Befeuchtungselemente
bzw. die Befeuchtungsrohre auch thermische Energie auf den Luftstrom übertragbar ist.
[0023] Zur Erhöhung der Steuerbarkeit und Regelbarkeit des Übergangs von Wasser in den zu
befeuchtenden Luftstrom ist es vorteilhaft, wenn der Werkstoff der Befeuchtungselemente
bzw. der Befeuchtungsrohre temperierbar ist. Dies kann beispielsweise mittels Heizdrähten
oder vergleichbarer Bauteile geschehen.
[0024] Des Weiteren kann es zur weiteren Erhöhung des Wirkungsgrads des Übergangs von Wasser
in den zu befeuchtenden Luftstrom zweckmäßig sein, eine Temperiereinrichtung vorzusehen,
mittels der die Temperatur des in die Befeuchtungselemente bzw. die Befeuchtungsrohre
eingeleiteten Wassers einstellbar ist. Durch die Temperierung des Wassers ist es des
Weiteren möglich, thermische Energie aus dem Wasser durch bzw. über die Befeuchtungselemente
bzw. Befeuchtungsrohre in den Luftstrom zu übertragen, d.h., den Luftstrom zu kühlen
oder zu erwärmen.
[0025] Bei einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Konditionierung des Luftstroms ist ein Einstellmittel vorgesehen, mittels dem
der Druck und/oder die Strömungsgeschwindigkeit des in die Befeuchtungselemente bzw.
die Befeuchtungsrohre eingeleiteten Wassers einstellbar ist.
[0026] Wenn der Querschnitt der Befeuchtungsrohre in zwei Strömungskanäle zweigeteilt ist,
die beiden Strömungskanäle an einem freien Ende des Befeuchtungsrohrs miteinander
verbunden sind, und der eine Strömungskanal des Befeuchtungsrohrs an einem dem freien
Ende entgegengesetzten proximalen Ende des Befeuchtungsrohrs an einen Verteiler der
Befeuchtungseinrichtung und der andere Strömungskanal des Befeuchtungsrohrs am dem
freien Ende entgegengesetzten proximalen Ende des Befeuchtungsrohrs an einen Sammler
der Befeuchtungseinrichtung angeschlossen ist, ist es durch die Ausgestaltung des
Befeuchtungsrohrs mit einem in zwei Strömungskanäle aufgeteilten Querschnitt möglich,
dieses Befeuchtungsrohr mechanisch stabiler als im Stand der Technik zu gestalten.
[0027] Eine weitere vorteilhafte Weiterbildung der erfindungsgemäßen Vorrichtung ergibt
sich, wenn eine Trennwand zwischen den beiden Strömungskanälen des Befeuchtungsrohrs
aus demselben Werkstoff wie das übrige Befeuchtungsrohr ausgebildet ist.
[0028] Eine erhebliche Reduzierung des Strömungswiderstands der erfindungsgemäßen Vorrichtung
auf den an ihr vorbeiströmenden Fluidstrom ist erreichbar, wenn der Querschnitt der
Befeuchtungsrohre die Form eines abgeflachten länglichen Ovals aufweist, wobei die
Längsachse des Ovals in etwa parallel zur Strömungsrichtung des Fluidstroms angeordnet
ist.
[0029] Der Strömungswiderstand der erfindungsgemäßen Vorrichtung lässt sich weiter reduzieren,
wenn der Querschnitt des Befeuchtungsrohrs symmetrisch zur Querachse des Ovals ausgebildet
ist.
[0030] Vorteilhaft kann die Querachse des länglichen Ovals in der Trennwand liegen, was
für die mechanische Stabilität des Befeuchtungsrohrs förderlich ist.
[0031] Eine besonders kompakte und mechanisch stabile Gestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung
ist erreichbar, wenn der Verteiler und der Sammler aneinander anliegend angeordnet
sind und eine Zwischenwand zwischen Verteiler und Sammler mit den Trennwänden der
Befeuchtungsrohre fluchtet. Hierbei kann der Übergangs aus dem Verteiler in das jeweilige
Befeuchtungsrohr sowie auch der Übergang bzw. Durchlass aus dem Befeuchtungsrohr in
den Sammler jeweils an den Strömungsquerschnitt des betreffenden Strömungskanals des
Befeuchtungsrohrs angepasst sein.
[0032] Eine an unterschiedlichste Anforderungsprofile mit einem geringen technisch-konstruktiven
Aufwand anpassbare Ausgestaltung der erfindungsgemäßen Vorrichtung kann erreicht werden,
wenn die Befeuchtungsrohre jeweils aus zumindest einem Längenmodulteil mit der Trennwand
zwischen den beiden Strömungskanälen und einem Deckelteil ausgebildet sind, wobei
das Deckelteil trennwandfrei ausgebildet und am freien Ende des Befeuchtungsrohrs
angeordnet ist. Da die Länge des Verteilers und des Sammlers quasi frei vorgebbar
ist und die Länge der Befeuchtungsrohre ebenfalls quasi beliebig wählbar ist, kann
die erfindungsgemäße Vorrichtung mit geringen Maßnahmen an den Strömungsquerschnitt
des zu beaufschlagenden Fluidstroms angepasst werden.
[0033] Vorteilhaft sind die Befeuchtungsrohre am Verteiler und am Sammler arretier- und
befestigbar.
[0034] Der Verteiler und der Sammler bestehen zweckmäßigerweise aus einem mikrobiell inerten
Werkstoff, z.B. aus Aluminium, Edelstahl oder einem geeigneten Kunststoff.
[0035] Bei einem erfindungsgemäßen Verfahren zur Konditionierung eines Luftstroms wird thermische
Energie in den Luftstrom übertragen und der Luftstrom durch Befeuchtungselemente bzw.
Befeuchtungsrohre befeuchtet, indem Wasser mit Druck beaufschlagt, druckbeaufschlagt
in die Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre eingeleitet und durch die aus einem
fluiddurchlässigen porösen, vorzugsweise hydrophilen, Werkstoff ausgebildeten Befeuchtungselemente
bzw. Rohrwandungen der Befeuchtungsrohre hindurch in den Luftstrom übertragen. Zur
Erhöhung des Wirkungsgrads dieses Verfahrens wird das Wasser unter Berücksichtigung
der Durchlässigkeit bzw. der Porosität des Werkstoffs der Befeuchtungselemente bzw.
der Befeuchtungsrohre und der Temperatur des zu befeuchtenden Luftstroms und ggf.
weiterer Parameter so druckbeaufschlagt, dass es im Augenblick des Übergangs von den
Außenflächen der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre in den zu befeuchtenden
Luftstrom in seinen dampfförmigen Aggregatzustand übergeht.
[0036] Vorteilhaft können bei diesem Verfahren als weitere Parameter die Wassertemperatur
und/oder die relative Luftfeuchtigkeit des zu befeuchtenden Luftstroms und/oder die
Strömungsgeschwindigkeit des zu befeuchtenden Luftstroms und/oder die ggf. variierbare
Werkstofftemperatur der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre berücksichtigt
werden.
[0037] Der Wirkungsgrad des erfindungsgemäßen Verfahrens zur Konditionierung des Luftstroms
kann erhöht werden, wenn der Werkstoff der Befeuchtungselemente bzw. der Befeuchtungsrohre
temperiert und/oder die Strömungsgeschwindigkeit des in die Befeuchtungselemente bzw.
die Befeuchtungsrohre eingeleiteten Wassers eingestellt wird. Die entsprechende Temperierung
bzw. Strömungsgeschwindigkeitseinstellung erfolgt selbstverständlich unter Berücksichtigung
der auch bei der Druckbeaufschlagung des Wassers in Betracht zu ziehenden Parameter.
[0038] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsformen unter Bezugnahme auf
die Zeichnung näher erläutert.
[0039] Es zeigen:
- Figur 1
- eine Prinzipdarstellung einer Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
zur Konditionierung eines Luftstroms;
- Figur 2 bis Figur 4
- Ausführungsbeispiele für Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre einer Befeuchtungseinrichtung
der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms;
- Figur 5 bis Figur 7
- Ausführungsbeispiele für die Gestaltung der Außenbzw. Mantelfläche der Befeuchtungselemente
bzw. der Befeuchtungsrohre der erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Konditionierung eines
Luftstroms;
- Figur 8 bis Figur 10
- eine Seitenansicht, eine Stirnansicht und eine Querschnittsdarstellung eines Längenmodulteils
eines Befeuchtungsrohrs der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Figur 11
- eine Querschnittsdarstellung einer weiteren Ausführungsform eines Längenmodulteils
eines Befeuch tungsrohrs der erfindungsgemäßen Vorrichtung;
- Figur 12 bis Figur 14
- eine Stirnansicht, eine Seitenansicht und eine Draufsicht auf einen Verteiler und
einen Sammler der erfindungsgemäßen Vorrichtung; und
- Figur 15
- eine Prinzipdarstellung eines an den Sammler und den Verteiler angeschlossenen Befeuchtungsrohrs
der erfindungsgemäßen Vorrichtung.
[0040] Eine in Figur 1 prinzipiell gezeigte Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung
1 zur Konditionierung eines Luftstroms 2 ist in einem in Figur 1 lediglich angedeutetem
Gehäuse 3 einer im übrigen nicht dargestellten lufttechnischen Anlage angeordnet.
Zu der Vorrichtung 1 zur Konditionierung des Luftstroms 2 gehört eine Befeuchtungseinrichtung
5.
[0041] Die Befeuchtungseinrichtung 5 dient dazu, die Luftfeuchtigkeit des Luftstroms 2 zu
erhöhen. Hierzu weist die Befeuchtungseinrichtung 5 bei den im Folgenden erläuterten
Ausführungsformen eine Vielzahl von Befeuchtungsrohren 6 auf, die sich quer zur Strömungsrichtung
des die Befeuchtungseinrichtung 5 durchströmenden Luftstroms 2 erstrecken und in die
druckbeaufschlagtes Wasser eingeleitet wird.
[0042] Die Wandungen der Befeuchtungsrohre 6 sind aus einem hydrophilen, fluiddurchlässigen
und porösen Werkstoff ausgebildet. Das in die Befeuchtungsrohre 6 eingeleitete druckbeaufschlagte
Wasser dringt in die Wandungen der Befeuchtungsrohre 6 ein und wird an den Außen-
bzw. Mantelflächen der Befeuchtungsrohre 6 von dem die Befeuchtungseinrichtung 5 durchströmenden
Luftstrom 2 aufgenommen.
[0043] Die Befeuchtungsrohre 6 der Befeuchtungseinrichtung 5 haben einen Rohrquerschnitt,
mittels dem sichergestellt wird, dass die Außen- bzw. Mantelflächen der Befeuchtungsrohre
6, die dem zu befeuchtenden Luftstrom 2 ausgesetzt sind, vom zu befeuchtenden Luftstrom
2 über den gesamten Umfang der Befeuchtungsrohre 6 gleichmäßig kontaktiert werden.
[0044] Hierzu kann der Rohr- bzw. Strömungsquerschnitt der Befeuchtungsrohre, wie dies in
den Figuren 2 bis 4 beispielhaft dargestellt ist, tropfenförmig, tragflächenförmig
oder sowohl in als auch gegen die Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms
2 spitz zulaufend ausgebildet sein. In jedem Fall wird bei der Gestaltung des Rohrquerschnitts
der Befeuchtungsrohre 6 berücksichtigt, dass die Befeuchtungsrohre 6 in Strömungsrichtung
des zu befeuchtenden Luftstroms 2 einen möglichst minimierten Strömungswiderstand
aufweisen sollen.
[0045] Im Falle eines tropfenförmigen Querschnitts der Befeuchtungsrohre 6, wie dies in
Figur 2 gezeigt ist, zeigt der Rohrquerschnitt mit dem Bereich seiner stärksten Krümmung
bzw. mit der Tropfenspitze in Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms 2.
In entsprechender Weise sind auch mit Tragflächenquerschnitten ausgebildete Befeuchtungsrohre
6 orientiert, wie sich aus Figur 3 ergibt. Im Falle des in Figur 4 gezeigten Rohrquerschnitts
der Befeuchtungsrohre 6 zeigen die beiden Spitzen in Strömungsrichtung des zu befeuchtenden
Luftstroms bzw. genau gegen die Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms
2.
[0046] Die Außen- bzw. Mantelflächen der Befeuchtungsrohre 6 können die in den Figuren 5,
6 und 7 gezeigten räumlichen Oberflächenstrukturen aufweisen, mittels denen die dem
zu befeuchtenden Luftstrom 2 ausgesetzten Außen- bzw. Mantelflächen der Befeuchtungsrohre
6 vergrößert sind. Hierdurch kann bei vorgegebenem Raumangebot für die Befeuchtungseinrichtung
5 die Quantität des in den zu befeuchtenden Luftstrom 2 zu übertragenden Wassers erhöht
werden.
[0047] Die in den Figuren 5 bis 7 beispielhaft dargestellten Oberflächenstrukturen stehen
in keinerlei Zusammenhang mit der Porosität des die Wandungen der Befeuchtungsrohre
6 ausbildenden hydrophilen, porösen und fluiddurchlässigen Werkstoffs. Die sich aufgrund
dieser Porosität ergebenden Unregelmäßigkeiten an den Außenflächen bzw. Mantelflächen
der Befeuchtungsrohre 6 sind im Vergleich zu den in den Figuren 5 bis 7 beispielhaft
dargestellten Strukturierungen der Außen- bzw. Mantelflächen vernachlässigbar klein.
[0048] Als Werkstoff für die hydrophilen, fluiddurchlässigen und porösen Befeuchtungsrohre
6 kommt z.B. ein geeigneter keramischer Werkstoff, ein gesinterter Metallwerkstoff
oder ein geeigneter Kunststoff in Frage.
[0049] Das in die Befeuchtungsrohre 6 der Befeuchtungseinrichtung eingeleitete Wasser, welches
in den zu befeuchtenden Luftstrom 2 übergeleitet werden soll, wird, wie bereits erwähnt,
unter Druckbeaufschlagung in die Befeuchtungsrohre 6 eingeleitet. Hierzu dient beispielsweise
eine in den Figuren nicht gezeigte Pumpe. Diese Pumpe wird mittels einer Steuereinheit
derart gesteuert bzw. geregelt, dass bei Berücksichtigung der Porosität des die Befeuchtungsrohre
6 ausbildenden Werkstoffs und bei Berücksichtigung der Temperatur des zu befeuchtenden
Luftstroms 2 das druckbeaufschlagte Wasser im Augenblick des Übergangs von den Außen-
bzw. Mantelflächen der Befeuchtungsrohre 6 in den zu befeuchtenden Luftstrom 2 in
seinen dampfförmigen Aggregatzustand übergeht. Hierdurch wird zuverlässig verhindert,
dass Tropfwasser, kondensiertes Wasser od.dgl. in der Befeuchtungseinrichtung 5 auftritt.
[0050] Zusätzlich können bei der Steuerung bzw. Regelung der Pumpe die Wassertemperatur,
und/oder die relative Luftfeuchtigkeit des zu befeuchtenden Luftstroms 2 und/oder
die Strömungsgeschwindigkeit des zu befeuchtenden Luftstroms 2 und/oder die ggf. variierbare
Werkstofftemperatur der Befeuchtungsrohre 6 berücksichtigt werden.
[0051] Die Porengröße des die Befeuchtungsrohre 6 ausbildenden Werkstoffs liegt vorzugsweise
unterhalb von 20 µm, besonders vorteilhaft unterhalb von 10 µm.
[0052] Die Befeuchtungseinrichtung 5 kann so gestaltet sein, dass mittels ihr auch thermische
Energie auf den zu befeuchtenden Luftstrom übertragen werden kann.
[0053] Der Werkstoff der Befeuchtungsrohre 6 kann temperierbar sein, wobei hierfür z.B.
Heizdrähte eingesetzt werden können, die in exakt steuer- bzw. regelbarer Weise Wärmeenergie
auf den Werkstoff der Befeuchtungsrohre übertragen können.
[0054] Des Weiteren kann die Vorrichtung zur Konditionierung des Luftstroms eine Temperiereinrichtung
aufweisen, mittels der die Temperatur des in die Befeuchtungsrohre 6 eingeleiteten
Wassers je nach Anforderungsprofil beliebig eingestellt wird. Entsprechend kann ein
Einstellmittel, beispielsweise in Form einer Pumpe, zur Vorrichtung zur Konditionierung
des Luftstroms 2 gehören, mittels der der Druck und die Strömungsgeschwindigkeit des
in die Befeuchtungsrohre eingeleiteten Wassers je nach Anforderungsprofil eingestellt
wird bzw. werden.
[0055] Im Falle der anhand der Figuren 8 bis 15 gezeigten und im Folgenden ausführlich beschriebenen
Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 dient diese dazu, den Luft-
bzw. Fluidstrom 2 mit Feuchte zu beaufschlagen.
[0056] An dieser Stelle sei darauf hingewiesen, dass die erfindungsgemäße Vorrichtung 1
grundsätzlich auch geeignet ist, den Fluidstrom mit thermischer Energie in Form von
Wärme oder Kälte zu beaufschlagen. Darüber hinaus sind selbstverständlich Ausführungsbeispiele
der erfindungsgemäßen Vorrichtung 1 möglich, bei der der Fluidstrom sowohl mit thermischer
Energie als auch mit Feuchte beaufschlagt werden kann.
[0057] Zu der Vorrichtung 1 zur Feuchtebeaufschlagung gehört eine Vielzahl von Längenmodulteilen
7, die den wesentlichen Bestandteil eines Befeuchtungsrohrs 6, wie dies in Figur 15
gezeigt ist, bilden. Das Längenmodulteil 6 des Befeuchtungsrohrs 6, ist, wie sich
aus einer Zusammenschau der Figuren 8 bis 10 ergibt, im Querschnitt länglich ovalförmig.
Das Längenmodulteil 7 des Befeuchtungsrohrs 6 hat innerhalb seines Rohrquerschnitts,
wie aus einer Zusammenschau der Figuren 8 und 10 hervorgeht, eine Trennwand 8, die,
wie dies in Figur 10 gezeigt ist, in Längsrichtung des länglichen Ovalquerschnitts
etwa mittig angeordnet ist. Durch die Trennwand 8 wird der Querschnitt des Befeuchtungsrohrs
6 in zwei Strömungskanäle 9, 10 aufgeteilt, die etwa denselben Strömungsquerschnitt
aufweisen. Die länglich ovalförmige Querschnittsform des Befeuchtungsrohrs 6 bzw.
des Längenmodulteils 7 desselben hat zur Folge, dass die Außenmantelfläche des Befeuchtungsrohrs
6 in hohem Grade gleichmäßig mit dem an der Vorrichtung 1 vorbeiströmenden Fluidstrom
2 in Kontakt gerät.
[0058] Dies wird noch durch die räumliche Strukturierung der Außenmantelfläche unterstützt,
die am besten aus den Figuren 10 und 11, die eine weitere Ausführungsform des Längenmodulteils
7 zeigt, hervorgeht.
[0059] Das Befeuchtungsrohr 6 kann - je nach Anforderungsprofil - mehrere der in den Figuren
8 bis 10 und 11 gezeigten Längenmodulteile 7 aufweisen.
[0060] Die Befeuchtungsrohre 6 der Vorrichtung 1 können in beliebiger Weise in Bezug auf
den Fluidstrom 2 orientiert sein, jedoch ist es häufig vorteilhaft, wenn diese Befeuchtungsrohre
6 mit ihrer Längsrichtung quer zum Fluidstrom 2 angeordnet sind.
[0061] Wie insbesondere aus Figur 15 hervorgeht, ist das in diesem Ausführungsbeispiel lediglich
ein Längenmodulteil 7 aufweisende Befeuchtungsrohr 6 an seinem in Figur 15 oberen
Ende mittels eines Deckelteils 11 geschlossen. Das Deckelteil 11 entspricht hinsichtlich
seines Rohrquerschnitts demjenigen des Längenmodulteils 7, hat jedoch nicht die im
Falle des Längenmodulteils 7 vorgesehene Trennwand 8, so dass ein Befeuchtungsmedium
12, das das Befeuchtungsrohr 6 durchströmt, am in Figur 15 oberen Ende des Befeuchtungsrohrs
6 aus dem in Figur 15 linken Strömungskanal 9 in den in Figur 15 rechten Strömungskanal
10 übertreten kann, der das Befeuchtungsmedium 12 zurück zum deckelteilfernen Ende
des Befeuchtungsrohrs 6 führt, wie dies in Figur 15 durch den zweifach rechtwinklig
abknickenden Pfeil bzw. die Strömung des Befeuchtungsmediums 12 gezeigt ist.
[0062] Die Wandung des Befeuchtungsrohrs 6 ist für das im Befeuchtungsrohr 6 befindliche
Befeuchtungsmedium 12 durchlässig. Das Befeuchtungsmedium 12 tritt durch die Wandung
des Befeuchtungsrohrs 6 hindurch und gerät an der Außenmantelfläche des Befeuchtungsrohrs
6 in Kontakt mit dem einem Fluidleiter durchströmenden Fluidstrom 2, durch den das
Befeuchtungsmedium 12 aufgenommen wird.
[0063] Im Falle der in Figur 11 gezeigten symmetrischen Ausgestaltung des Querschnitts des
Längenmodulteils 7 des Befeuchtungsrohrs 6 wird eine Gleichmäßigkeit des Übertritts
des Befeuchtungsmediums 12 in den Fluidstrom 2 erreicht, die etwas höher ist als im
Falle des in Figur 10 gezeigten, nicht exakt symmetrischen Querschnitts.
[0064] Die Querachse 19 des länglich ovalen, symmetrischen Querschnitts liegt bei der gezeigten
Ausführungsform in der Trennwand 8.
[0065] Zur Zuführung des Befeuchtungsmediums 12 zu den Befeuchtungsrohren 6 der Vorrichtung
1 ist die Vorrichtung 1 mit einem Verteiler 14 und einem Sammler 15 ausgebildet, wie
dies in den Figuren 12 bis 14 gezeigt ist. Der Verteiler 14 und der Sammler 15 liegen
mit einander gegenüberliegenden Wandungen aneinander an, so dass zwischen dem Verteiler
14 und dem Sammler 15 eine Zwischenwand 16 gebildet ist. Aus der in Figur 14 gezeigten
Draufsicht auf die Einheit aus dem Verteiler 14 und dem Sammler 15 geht hervor, dass
das Befeuchtungsmedium 12, wie dies durch die nach oben gerichtete Pfeilspitze gezeigt
ist, in den Verteiler 14 eintritt. Der Verteiler 14 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
mit gleich beabstandeten Durchlässen 17 versehen, durch die hindurch das Befeuchtungsmedium
12 aus dem Verteiler 14 in die Befeuchtungsrohre 6 eintreten kann. Im Falle der in
Figur 14 gewählten Darstellung sind aus Einfachheitsgründen diese Durchlässe 17 kreisförmig
dargestellt. Die Öffnung der Durchlässe 17 kann jedoch einen Querschnitt aufweisen,
der an den Querschnitt der Strömungskanäle 9 der Befeuchtungsrohre 6 angepasst ist.
Das Befeuchtungsmedium 12 gerät somit aus dem Verteiler 14 in die Strömungskanäle
9 der Befeuchtungsrohre 6, dann im Bereich der Deckelteile 11 der Befeuchtungsrohre
6 in die Strömungskanäle 10 der Befeuchtungsrohre 6 und dann aus den Strömungskanälen
10 der Befeuchtungsrohre 6 durch in Figur 14 gezeigte Durchlässe 18 in den Sammler
15, aus dem überschüssiges Befeuchtungsmedium 12, wie dies durch den nach unten gerichteten
Pfeil gezeigt ist, austreten kann. Auch im Falle des Sammlers 15 sind in Figur 14
die Durchlässe 18 kreisförmig gezeichnet, können jedoch den Querschnitt der Strömungskanäle
10 der Befeuchtungsrohre 6 aufweisen.
[0066] Aus einer Zusammenschau der Figuren 14 und 15 geht hervor, dass die Trennwände 8
der Befeuchtungsrohre 6 mit der Zwischenwand 16 zwischen dem Verteiler 14 und dem
Sammler 15 fluchten.
[0067] Die Vorrichtung 1 zur Befeuchtung des Fluidstroms 2 kann in beliebigen Abmessungen
hergestellt werden, wobei die Abmessungen des Verteilers 14 und des Sammlers 15 quasi
frei wählbar sind und die Anzahl sowie die jeweilige Länge der Befeuchtungsrohre 6
aufgrund der Möglichkeit, diese Befeuchtungsrohre 6 durch eine beliebige Anzahl von
Längenmodulteilen 7 und einem Deckelteil 11 zu bilden, beliebig sind.
[0068] Die Trennwand 8 des Längenmodulteils 7 kann aus demselben Werkstoff hergestellt sein
wie das übrige Längenmodulteil 7.
[0069] Die Außenmantelfläche des Befeuchtungsrohrs 6 ist im dargestellten Ausführungsbeispiel
räumlich strukturiert und mit Rippen bzw. Vorsprüngen versehen, wie dies aus den Figuren
10 und 11 hervorgeht.
[0070] Die Befeuchtungsrohre 6 sind mittels geeigneter Verbindungsmittel am Verteiler 14
und am Sammler 15 arretier- und befestigbar.
[0071] Der Verteiler 14 und der Sammler 15 der vorstehend geschilderten Vorrichtung 1 können
aus einem mikrobiell inerten Werkstoff, z.B. aus Aluminium, Edelstahl oder einem entsprechend
ausgebildeten Kunststoff, ausgestaltet sein.
[0072] Um die Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre hinsichtlich ihrer Durchlässigkeit
für Wasser genau herstellbar und exakt reproduzierbar auszuführen, ist es möglich,
dass die Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre 6 einen Grund- bzw. Trägerkörper
aufweisen, der aus einem der vorstehend bereits erwähnten Werkstoffe bestehen kann,
die für Wasser durchlässig gestaltet, beispielsweise porös, sind. Die exakte Einstellung
der Wasserdurchlässigkeit erfolgt jedoch nicht mittels der Werkstoffauswahl für den
Grund- bzw. Trägerkörper, sondern mittels einer Beschichtung, die auf diesen Grund-
bzw. Trägerkörper aufgebracht ist. Diese Beschichtung ist aus einem Polymerwerkstoff
ausgebildet, der hinsichtlich seiner Durchlässigkeit für Wasser mit einem sehr geringen
Aufwand quasi beliebig einstellbar ist. Bei diesem Polymerwerkstoff kann es sich z.B.
um einen geeigneten Nexar®-Polymer der Firma Kraton handeln.
[0073] Ein derartiger Polymerwerkstoff kann als nicht poröse selektiv durchlässige Membran
mit hoher Nassfestigkeit ausgebildet sein. Die diesen Polymerwerkstoff enthaltende
Beschichtung steuert dann den Durchtritt des Wassers bzw. der Feuchte zur Außenfläche
der Befeuchtungselemente bzw. Befeuchtungsrohre 6.
[0074] Wie bereits erwähnt, ist der Grund- bzw. Trägerkörper der Befeuchtungselemente bzw.
Befeuchtungsrohre 6 bei dieser Ausführungsform so gestaltet, dass durch ihn hindurch
das Wasser zu der vorstehend geschilderten Beschichtung vordringen kann, wobei dann
jedoch aufgrund der in einfacher Weise einstellbaren Eigenschaften dieser Beschichtung
der Durchtritt des Wassers an die Außenfläche des Befeuchtungselements bzw. Befeuchtungsrohrs
6 in der gewünschten, fein justierbaren Weise stattfindet.
1. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2), mit einer Befeuchtungseinrichtung
(5) mit Befeuchtungselementen (6), die in dem in der Befeuchtungseinrichtung (5) zu
befeuchtenden Luftstrom (2) angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass die Befeuchtungselemente (6) der Befeuchtungseinrichtung (5) mit druckbeaufschlagtem
Wasser beschickbar sind, dass die Befeuchtungselemente (6) aus einem fluiddurchlässigen
porösen Werkstoff ausgebildet sind, dass die Befeuchtungselemente (6) in Bezug auf
ihren Querschnitt so gestaltet sind, dass ihre dem zu befeuchtenden Luftstrom (2)
ausgesetzte Mantel- bzw. Außenfläche über ihren gesamten Umfang vom zu befeuchtenden
Luftstrom (2) gleichmäßig kontaktierbar ist, und dass die Durchlässigkeit für Wasser
der Befeuchtungselemente (6) durch eine Beschichtung des Werkstoffs der Befeuchtungselemente
(6) einstellbar ist, die als selektiv durchlässige Membran ausgebildet ist.
2. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach Anspruch 1, bei der die
Befeuchtungselemente (6) aus einem hydrophilen Werkstoff ausgebildet sind.
3. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach Anspruch 1 oder 2, bei der
die Befeuchtungselemente (6) der Befeuchtungseinrichtung (5) quer zu Strömungsrichtung
des in der Befeuchtungseinrichtung (5) zu befeuchtenden Luftstroms (2) angeordnet
sind.
4. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis
3, bei der die Befeuchtungselemente (6) als Befeuchtungsrohre (6) ausgebildet sind.
5. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis
4, bei der die Befeuchtungselemente (6) bzw. die Befeuchtungsrohre (6) in Strömungsrichtung
des zu befeuchtenden Luftstroms (2) einen möglichst geringen Strömungswiderstand aufweisen.
6. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis
5, bei der der Querschnitt der Befeuchtungselemente (6) bzw. der Befeuchtungsrohre
(6) tropfenförmig ist und mit der Tropfenspitze bzw. dem Bereich seiner stärksten
Krümmung in Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms (2) zeigt, etwa als
Tragflächenquerschnitt gestaltet ist, sowohl in Strömungsrichtung des zu befeuchtenden
Luftstroms (2) als auch gegen die Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms
(2) spitz zulaufend ausgebildet ist, oder oval und mit der Längsachse des Ovals in
Strömungsrichtung des zu befeuchtenden Luftstroms (2) angeordnet ist.
7. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis
6, bei der die dem zu befeuchtenden Luftstrom (2) ausgesetzten Außenflächen der Befeuchtungselemente
(6) bzw. Befeuchtungsrohre (6) eine räumliche Struktur aufweisen, mittels der die
dem zu befeuchtenden Luftstrom (2) ausgesetzten Außenflächen vergrößert sind.
8. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis
7, bei der die Struktur der Außenflächen der Befeuchtungselemente (6) geriffelt, berippt
und/oder rau ist.
9. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis
8, bei der Befeuchtungselemente (6) bzw. Befeuchtungsrohre (6) aus einem keramischen
Werkstoff, aus einem gesinterten Metallwerkstoff oder aus einem Kunststoff ausgebildet
sind.
10. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis
9, bei der die Beschichtung aus einem Polymerwerkstoff, z.B. einem geeigneten Nexar®-Polymerwerkstoff
der Firma Kraton, ausgebildet ist, der hinsichtlich seiner Durchlässigkeit für Wasser
quasi beliebig einstellbar ist und vorzugsweise eine hohe Nassfestigkeit aufweist.
11. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis
10, bei dem die Druckbeaufschlagung des an den Außenflächen der fluiddurchlässigen
porösen Befeuchtungselemente (6) bzw. die Befeuchtungsrohre (6) in den zu befeuchtenden
Luftstrom (2) übergehenden Wassers unter Berücksichtigung der Durchlässigkeit der
Befeuchtungselemente (6) bzw. der Befeuchtungsrohre (6) und der Temperatur des zu
befeuchtenden Luftstroms (2) so einstellbar ist, dass das druckbeaufschlagte Wasser
im Augenblick des Übergangs von den Außenflächen der Befeuchtungselemente (6) bzw.
der Befeuchtungsrohre (6) in den zu befeuchtenden Luftstrom (2) in seinen dampfförmigen
Aggregatzustand übergeht.
12. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis
11, bei der durch die Befeuchtungselemente (6) bzw. die Befeuchtungsrohre (6) thermische
Energie auf den Luftstrom (2) übertragbar ist.
13. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis
12, bei der der Werkstoff der Befeuchtungselemente (6) bzw. der Befeuchtungsrohre
(6) temperierbar ist, z.B. mittels Heizdrähten.
14. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis
13, mit einer Temperiereinrichtung, mittels der die Temperatur des in die Befeuchtungselemente
(6) bzw. die Befeuchtungsrohre (6) eingeleiteten Wassers einstellbar ist.
15. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 1 bis
14, mit einem Einstellmittel, mittels dem der Druck und/oder die Strömungsgeschwindigkeit
des in die Befeuchtungselemente (6) bzw. die Befeuchtungsrohre (6) eingeleiteten Wassers
einstellbar ist.
16. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 4 bis
15, bei der der Querschnitt der Befeuchtungsrohre (6) in zwei Strömungskanäle (9,
10) zweigeteilt ist, die beiden Strömungskanäle (9, 10) an einem freien Ende des Befeuchtungsrohrs
(6) miteinander verbunden sind, und der eine Strömungskanal (9) des Befeuchtungsrohrs
(6) an einem dem freien Ende entgegengesetzten proximalen Ende des Befeuchtungsrohrs
(6) an einen Verteiler (14) der Befeuchtungseinrichtung (5) und der andere Strömungskanal
(10) des Befeuchtungsrohrs (6) am dem freien Ende entgegengesetzten proximalen Ende
des Befeuchtungsrohrs (6) an einen Sammler (15) der Befeuchtungseinrichtung (5) angeschlossen
ist.
17. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach Anspruch 16, bei der eine
Trennwand (8) zwischen den beiden Strömungskanälen (9, 10) des Befeuchtungsrohrs (6)
aus demselben Werkstoff wie das Befeuchtungsrohr (6) ausgebildet ist.
18. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach Anspruch 16 oder 17, bei
der der Querschnitt des Befeuchtungsrohrs (6) die Form eines abgeflachten länglichen
Ovals aufweist.
19. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach Anspruch 18, bei der der
Querschnitt des Befeuchtungsrohrs (5) symmetrisch zur Querachse (19) des Ovals ausgebildet
ist.
20. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach Anspruch 19, bei der die
Querachse (19) des Ovals in der Trennwand (8) liegt.
21. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 16 bis
20, bei der der Verteiler (14) und der Sammler (15) aneinander anliegend angeordnet
sind und eine Zwischenwand (16) zwischen Verteiler (14) und Sammler (15) mit den Trennwänden
(8) der Befeuchtungsrohre (6) fluchtet.
22. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 16 bis
21, bei der die Befeuchtungsrohre (6) jeweils aus zumindest einem Längenmodulteil
(7) mit der Trennwand (8) zwischen den beiden Strömungskanälen (9, 10) und einem Deckelteil
(11) ausgebildet sind, wobei das Deckelteil (11) trennwandfrei ausgebildet und am
freien Ende des Befeuchtungsrohrs (6) angeordnet ist.
23. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 16 bis
22, bei der die Befeuchtungsrohre (6) am Verteiler (14) und am Sammler (15) arretier-
und befestigbar sind.
24. Vorrichtung zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach einem der Ansprüche 16 bis
23, bei der der Verteiler (14) und der Sammler (15) aus einem mikrobiell inerten Werkstoff,
z.B. aus Aluminium, Edelstahl oder einem entsprechenden Kunststoff, ausgebildet sind.
25. Verfahren zur Konditionierung eines Luftstroms (2), bei dem der Luftstrom (2) durch
Befeuchtungselemente (6) bzw. Befeuchtungsrohre (6) befeuchtet wird, indem Wasser
mit Druck beaufschlagt, druckbeaufschlagt in die Befeuchtungselemente (6) bzw. Befeuchtungsrohre
(6) eingeleitet und durch die aus einem fluiddurchlässigen porösen, vorzugsweise hydrophilen,
Werkstoff ausgebildeten Befeuchtungselemente (6) bzw. Rohrwandungen der Befeuchtungsrohre
(6) hindurch in den Luftstrom (2) übertragen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Wasser unter Berücksichtigung der Durchlässigkeit bzw. der Porosität des Werkstoffs
der Befeuchtungselemente (6) bzw. der Befeuchtungsrohre (6), der Temperatur des zu
befeuchtenden Luftstroms (2) und ggf. weiterer Parameter so druckbeaufschlagt wird,
dass es im Augenblick des Übergangs von den Außenflächen der Befeuchtungselemente
(6) bzw. der Befeuchtungsrohre (6) in den zu befeuchtenden Luststrom (2) in seinen
dampfförmigen Aggregatzustand übergeht, und dass die Durchlässigkeit für Wasser der
Befeuchtungselemente (6) durch eine Beschichtung des Werkstoffs der Befeuchtungselemente
(6) eingestellt werden kann, die als selektiv durchlässige Membran ausgebildet ist.
26. Verfahren zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach Anspruch 25, bei dem bei der
Druckbeaufschlagung des Wassers als weitere Parameter die Wassertemperatur und/oder
die relative Luftfeuchtigkeit des zu befeuchtenden Luftstroms (2) und/oder die Strömungsgeschwindigkeit
des zu befeuchtenden Luftstroms (2) und/oder die ggf. variierbare Werkstofftemperatur
der Befeuchtungselemente (6) bzw. der Befeuchtungsrohre (6) berücksichtigt wird bzw.
werden.
27. Verfahren zur Konditionierung eines Luftstroms (2) nach Anspruch 25 oder 26, bei dem
der Werkstoff der Befeuchtungselemente (6) bzw. der Befeuchtungsrohre (6) temperiert
und/oder die Strömungsgeschwindigkeit des in die Befeuchtungselemente (6) bzw. die
Befeuchtungsrohre (6) eingeleiteten Wassers eingestellt wird.
1. A device for conditioning an airflow (2), having a humidifier (5) with humidifying
elements (6) which are arranged in the airflow (2) to be humidified in the humidifier
(5), characterized in that the humidifying elements (6) of the humidifier (5) can be charged with pressurized
water, that the humidifying elements (6) are formed from a fluid-permeable, porous
material, that the humidifying elements (6) are formed in respect of their cross section
in such a manner that their lateral surface or outer surface exposed to the airflow
(2) to be humidified can be uniformly in contact with the airflow (2) to be humidified
over their entire circumference and that the permeability to water of the humidifying
elements (6) can be set by a coating of the material of the humidifying elements (6)
which is formed as a selectively permeable membrane.
2. The device for conditioning an airflow (2) according to claim 1, wherein the humidifying
elements (6) are formed from a hydrophilic material.
3. The device for conditioning an airflow (2) according to claim 1 or 2, wherein the
humidifying elements (6) of the humidifier (5) are arranged transversely to the flow
direction of the airflow (2) to be humidified in the humidifier (5).
4. The device for conditioning an airflow (2) according to one of claims 1 to 3, wherein
the humidifying elements (6) are configured as humidifying pipes (6).
5. The device for conditioning an airflow (2) according to one of claims 1 to 4, wherein
the humidifying elements (6) or else the humidifying pipes (6) have the smallest possible
flow resistance in the flow direction of the airflow (2) to be humidified.
6. The device for conditioning an airflow (2) according to one of claims 1 to 5, wherein
the cross section of the humidifying elements (6) or of the humidifying pipes (6)
is drop-shaped and the tip of the drop shape or else the region of its sharpest curvature
points in the flow direction of the airflow (2) to be humidified, is configured as
a supporting surface cross section, for example, has a tapered design both in the
flow direction of the airflow (2) to be humidified and also against the flow direction
of the airflow (2) to be humidified or is arranged as an oval with the longitudinal
axis of the oval in the flow direction of the airflow (2) to be humidified.
7. The device for conditioning an airflow (2) according to one of claims 1 to 6, wherein
the outer surfaces of the humidifying elements (6) or else the humidifying pipes (6)
exposed to the airflow (2) to be humidified have a spatial structure, by means of
which the outer surfaces exposed to the airflow (2) to be humidified are enlarged.
8. The device for conditioning an airflow (2) according to one of claims 1 to 7, wherein
the structure of the outer surfaces of the humidifying elements (6) is corrugated,
ribbed and/or rough.
9. The device for conditioning an airflow (2) according to one of claims 1 to 8, wherein
the humidifying elements (6) or humidifying pipes (6) are formed from a ceramic material,
from a sintered metal material or from a plastic.
10. The device for conditioning an airflow (2) according to one of claims 1 to 9, wherein
the coating is formed from a polymer material, e.g. a suitable Nexar® polymer material supplied by Kraton, which can be set virtually at random in respect
of its permeability for water and preferably has a high wet strength.
11. The device for conditioning an airflow (2) according to one of claims 1 to 10, wherein
the exposure to pressure of the water passing on the outer surfaces of the fluid-permeable
porous humidifying elements (6) or the humidifying pipes (6) in the airflow (2) to
be humidified can be set, taking account of the permeability of the humidifying elements
(6) or the humidifying pipes (6) and the temperature of the airflow (2) to be humidified,
in such a manner that at the moment of the passage from the outer surfaces of the
humidifying elements (6) or the humidifying pipes (6) into the airflow (2) to be humidified,
the pressurized water changes into its vaporous state.
12. The device for conditioning an airflow (2) according to one of claims 1 to 11, wherein
thermal energy can be transferred to the airflow (2) by the humidifying elements (6)
or humidifying pipes (6).
13. The device for conditioning an airflow (2) according to one of claims 1 to 12, wherein
the material of the humidifying elements (6) or the humidifying tubes (6) can be temperature-controlled,
e.g. by means of filaments.
14. The device for conditioning an airflow (2) according to one of claims 1 to 13, having
a temperature control device by means of which the temperature of the water introduced
into the humidifying elements (6) or the humidifying pipes (6) can be set.
15. The device for conditioning an airflow (2) according to one of claims 1 to 14, having
a setting means by means of which the pressure and/or the flow speed of the water
introduced into the humidifying elements (6) or else the humidifying pipes (6) can
be set.
16. The device for conditioning an airflow (2) according to one of claims 4 to 15, wherein
the cross section of the humidifying tubes (6) is divided into two flow channels (9,
10), the two flow channels (9, 10) are connected to one another at a free end of the
humidifying pipe (6) and the one flow channel (9) of the humidifying pipe (6) is attached
at a proximal end of the humidifying pipe (6) opposite the free end to a distributor
(14) of the humidifier (5) and the other flow channel (10) of the humidifying pipe
(6) at the proximal end of the humidifying pipe (6) opposite the free end is attached
to a collector (15) of the humidifying device (5).
17. The device for conditioning an airflow (2) according to claim 16, wherein the one
partition wall (8) between the two flow channels (9, 10) of the humidifying pipe (6)
is formed from the same material as the humidifying pipe (6).
18. The device for conditioning an airflow (2) according to claim 16 or 17, wherein the
cross section of the humidifying pipe (6) takes the shape of a flattened elongate
oval.
19. The device for conditioning an airflow (2) according to claim 18, wherein the cross
section of the humidifying pipe (5) is configured symmetrically to the transverse
axis (19) of the oval.
20. The device for conditioning an airflow (2) according to claim 19, wherein the transverse
axis (19) of the oval lies in the partition wall (8).
21. The device for conditioning an airflow (2) according to one of claims 16 to 20, wherein
the distributor (14) and the collector (15) are arranged adjacent to one another and
a partition wall (16) is aligned between the distributor (14) and the collector (15)
with the partition walls (8) of the humidifying pipes (6).
22. The device for conditioning an airflow (2) according to one of claims 16 to 21, wherein
the humidifying pipes (6) are each formed from at least one length module part (7)
with the partition wall (8) between the two flow channels (9, 10) and a cover part
(11), wherein the cover part (11) is configured free from a partition wall and is
arranged at the free end of the humidifying pipe (6).
23. The device for conditioning an airflow (2) according to one of claims 16 to 22, wherein
the humidifying pipes (6) can be locked and fastened to the distributor (14) and the
collector (15).
24. The device for conditioning an airflow (2) according to one of claims 16 to 23, wherein
the distributor (14) and the collector (15) are made from a microbially inert material,
e.g. from aluminium, high-grade steel or a corresponding plastic.
25. A method for conditioning an airflow (2), wherein the airflow (2) is humidified by
humidifying elements (6) or humidifying pipes (6), in that water is exposed to pressure,
introduced in a pressurized state into the humidifying elements (6) or humidifying
pipes (6) and transferred through the humidifying elements (6) or pipe walls of the
humidifying pipes (6) formed from a fluid-permeable, porous, preferably hydrophilic,
material into the airflow (2), characterized in that the water is exposed to pressure taking account of the permeability and porosity
of the material of the humidifying elements (6) or else the humidifying pipes (6),
the temperature of the airflow (2) to be humidified and possibly further parameters
in such a manner that at the moment of the passage from the outer faces of the humidifying
elements (6) or the humidifying pipes (6) into the airflow (2) to be humidified it
changes into its vaporous aggregate state, and that the permeability for water of
the humidifying elements (6) can be set by a coating of the material of the humidifying
elements (6) which is configured as a selectively permeable membrane.
26. The method for conditioning an airflow (2) according to claim 25, wherein while the
water is exposed to pressure, the water temperature and/or relative atmospheric humidity
of the airflow (2) to be humidified and/or the flow speed of the airflow (2) to be
humidified and/or the possibly variable material temperature of the humidifying elements
(6) or the humidifying pipes (6) is or are taken into account.
27. The method for conditioning an airflow (2) according to claim 25 or 26, wherein the
material of the humidifying elements (6) or else the humidifying pipes (6) is temperature-controlled
and/or the flow speed of the water introduced into the humidifying elements (6) or
else the humidifying pipes (6) is set.
1. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2), avec un dispositif d'humidification
(5) avec des éléments d'humidification (6) qui sont disposés dans le courant d'air
(2) à humidifier dans le dispositif d'humidification (5),
caractérisé en ce que les éléments d'humidification (6) du dispositif d'humidification (5) peuvent être
alimentés en eau mise sous pression, que les éléments d'humidification (6) sont constitués
d'un matériau poreux perméable aux fluides, que les éléments d'humidification (6)
sont réalisés, concernant leur section transversale, de manière à ce que leur surface
enveloppante ou extérieure exposée au courant d'air (2) à humidifier puisse être régulièrement
contactée sur toute sa circonférence par le courant d'air (2) à humidifier, et que
la perméabilité à l'eau des éléments d'humidification (6) peut être réglée par un
revêtement du matériau des éléments d'humidification (6), lequel est réalisé en tant
que membrane sélectivement perméable.
2. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon la revendication 1,
dans lequel les éléments d'humidification (6) sont réalisés en un matériau hydrophile.
3. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon la revendication 1 ou
2, dans lequel les éléments d'humidification (6) du dispositif d'humidification (5)
sont disposés transversalement à la direction d'écoulement du courant d'air (2) à
humidifier dans le dispositif d'humidification (5).
4. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon l'une des revendications
1 à 3, dans lequel les éléments d'humidification (6) sont réalisés en tant que tuyaux
d'humidification (6).
5. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon l'une des revendications
1 à 4, dans lequel les éléments d'humidification (6) ou les tuyaux d'humidification
(6) présentent, en direction d'écoulement du courant d'air à humidifier (2), une résistance
si possible faible à l'écoulement.
6. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon l'une des revendications
1 à 5, dans lequel la section transversale des éléments d'humidification (6) ou des
tuyaux d'humidification (6) est en forme de goutte et pointe, avec la pointe de la
goutte ou la zone de sa plus forte courbure, en direction d'écoulement du courant
d'air (2) à humidifier, est réalisée à peu près en tant que section transversale de
surface porteuse, est réalisée de manière à se terminer en pointe en direction d'écoulement
du courant d'air (2) à humidifier tout comme également en sens contraire à la direction
d'écoulement du courant d'air (2) à humidifier, ou bien ovale et est disposée avec
l'axe longitudinal de l'ovale en direction d'écoulement du courant d'air (2) à humidifier.
7. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon l'une des revendications
1 à 6, dans lequel les surfaces extérieures, exposées au courant d'air (2) à humidifier,
des éléments d'humidification (6) ou tuyaux d'humidification (6) présentent une structure
spatiale au moyen de laquelle les surfaces extérieures exposées au courant d'air (2)
à humidifier sont agrandies.
8. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon l'une des revendications
1 à 7, dans lequel la structure des surfaces extérieures des éléments d'humidification
(6) est rainurée, nervurée et/ou rugueuse.
9. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon l'une des revendications
1 à 8, dans lequel les éléments d'humidification (6) ou tuyaux d'humidification (6)
sont réalisés en un matériau en céramique, en un matériau métallique fritté ou en
plastique.
10. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon l'une des revendications
1 à 9, dans lequel le revêtement est réalisé en un matériau polymère, par exemple
un matériau polymère Nexar® adéquat de la société Kraton lequel, concernant sa perméabilité
à l'eau, peut être ajusté quasi au choix et présente de préférence une résistance
élevée à l'humidité.
11. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon l'une des revendications
1 à 10, dans lequel la mise en pression de l'eau passant au niveau des surfaces extérieures
des éléments d'humidification (6) ou des tuyaux d'humidification (6) poreux perméables
au fluide vers le courant d'air (2) à humidifier peut être réglée en tenant compte
de la perméabilité des éléments d'humidification (6) ou des tuyaux d'humidification
(6) et de la température du courant d'air (2) à humidifier de manière à ce qu'au moment
du passage des surfaces extérieures des éléments d'humidification (6) ou des tuyaux
d'humidification (6) vers le courant d'air (2) à humidifier, l'eau mise en pression
passe à son état physique sous forme de vapeur.
12. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon l'une des revendications
1 à 11, dans lequel, grâce aux éléments d'humidification (6) ou aux tuyaux d'humidification
(6), de l'énergie thermique peut être transférée au courant d'air (2).
13. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon l'une des revendications
1 à 12, dans lequel le matériau des éléments d'humidification (6) ou des tuyaux d'humidification
(6) peut être tempéré, par exemple à l'aide de filaments chauffants.
14. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon l'une des revendications
1 à 13, avec un dispositif de régulation de température au moyen duquel la température
de l'eau envoyée dans les éléments d'humidification (6) ou les tuyaux d'humidification
(6) peut être régulée.
15. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon l'une des revendications
1 à 14, avec un moyen de réglage à l'aide duquel il est possible de régler la pression
et/ou la vitesse d'écoulement de l'eau envoyée dans les éléments d'humidification
(6) ou les tuyaux d'humidification (6).
16. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon l'une des revendications
4 à 15, dans lequel la section transversale des tuyaux d'humidification (6) est divisée
en deux canaux d'écoulement (9, 10), les deux canaux d'écoulement (9, 10) sont reliés
l'un à l'autre à une extrémité libre du tuyau d'humidification (6), et l'un des canaux
d'écoulement (9) du tuyaux d'humidification (6) est raccordé au niveau d'une extrémité
proximale opposée à l'extrémité libre du tuyaux d'humidification (6) à un distributeur
(14) du dispositif d'humidification (5), et l'autre canal d'écoulement (10) du tuyau
d'humidification (6) est raccordé au niveau de l'extrémité proximale opposée à l'extrémité
libre du tuyau d'humidification (6) à un collecteur (16) du dispositif d'humidification
(5).
17. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon la revendication 16,
dans lequel une cloison (8) est formée entre les deux canaux d'écoulement (9, 10)
du tuyau d'humidification (6) à partir du même matériau que le tuyau d'humidification
(6).
18. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon la revendication 16
ou 17, dans lequel la section transversale du tuyau d'humidification (6) présente
la forme d'un ovale oblong aplati.
19. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon la revendication 18,
dans lequel la section transversale du tuyau d'humidification (5) est réalisée symétriquement
à l'axe transversal (19) de l'ovale.
20. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon la revendication 19,
dans lequel l'axe transversal (19) de l'ovale se situe dans la cloison (8).
21. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon l'une des revendications
16 à 20, dans lequel le distributeur (14) et le collecteur (15) sont disposés de manière
à reposer l'un contre l'autre et une paroi intermédiaire (16) entre le distributeur
(14) et le collecteur (15) est alignée avec les cloisons (8) des tuyaux d'humidification
(6).
22. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon l'une des revendications
16 à 21, dans lequel les tuyaux d'humidification (6) sont respectivement réalisés
à partir d'au moins un élément modulaire longitudinal (7) avec la cloison (8) entre
les deux canaux d'écoulement (9, 10) et d'un élément de couvercle (11), dans lequel
l'élément de couvercle (11) est réalisé sans cloison et est disposé à l'extrémité
libre du tuyau d'humidification (6).
23. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon l'une des revendications
16 à 22, dans lequel les tuyaux d'humidification (6) peuvent être bloqués et fixés
sur le distributeur (14) et sur le collecteur (15).
24. Dispositif pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon l'une des revendications
16 à 23, dans lequel le distributeur (14) et le collecteur (15) sont réalisés en un
matériau inerte du point de vue microbien, par exemple en aluminium, en acier inoxydable
ou en un plastique correspondant.
25. Procédé pour la climatisation d'un courant d'air (2), dans lequel le courant d'air
(2) est humidifié par des éléments d'humidification (6) ou tuyaux d'humidification
(6) en ce que de l'eau mise en pression est envoyée de manière mise sous pression
dans les éléments d'humidification (6) ou tuyaux d'humidification (6) et est transférée
à travers les éléments d'humidification (6) ou parois des tuyaux d'humidification
(6) réalisés en un matériau poreux perméable aux fluides, de préférence hydrophile,
dans le courant d'air (2),
caractérisé en ce que l'eau, en tenant compte de la perméabilité ou de la porosité du matériau des éléments
d'humidification (6) ou des tuyaux d'humidification (6), de la température du courant
d'air (2) à humidifier et le cas échéant d'autres paramètres, est mise en pression
d'une façon telle, qu'au moment du passage des surfaces extérieures des éléments d'humidification
(6) ou des tuyaux d'humidification (6) vers le courant d'air (2) à humidifier, elle
passe à son état physique sous forme de vapeur, et que la perméabilité à l'eau des
éléments d'humidification (6) peut être réglée par un revêtement du matériau des éléments
d'humidification (6), lequel est réalisé en tant que membrane sélectivement perméable.
26. Procédé pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon la revendication 25, dans
lequel, lors de la mise en pression de l'eau, en guise d'autres paramètres, la température
de l'eau et/ou de l'humidité relative de l'air du courant d'air (2) à humidifier et/ou
la vitesse d'écoulement du courant d'air (2) à humidifier et/ou le cas échéant la
température variable du matériau des éléments d'humidification (6) ou des tuyaux d'humidification
(6) est ou sont pris en compte.
27. Procédé pour la climatisation d'un courant d'air (2) selon la revendication 25 ou
26, dans lequel le matériau des éléments d'humidification (6) ou des tuyaux d'humidification
(6) est tempéré et/ou la vitesse d'écoulement de l'eau envoyée dans les éléments d'humidification
(6) ou les tuyaux d'humidification (6) est réglée.
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