| (19) |
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(11) |
EP 2 532 257 B2 |
| (12) |
NEUE EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Nach dem Einspruchsverfahren |
| (45) |
Veröffentlichungstag und Bekanntmachung des Hinweises auf die Entscheidung über den
Einspruch: |
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16.05.2018 Patentblatt 2018/20 |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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17.12.2014 Patentblatt 2014/51 |
| (22) |
Anmeldetag: 01.06.2012 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Fördertrommel der Tabak verarbeitenden Industrie
Transport drum for the tobacco processing industry
Tambour de transport de l'industrie de traitement du tabac
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
10.06.2011 DE 102011077335
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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12.12.2012 Patentblatt 2012/50 |
| (73) |
Patentinhaber: Hauni Maschinenbau GmbH |
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21033 Hamburg (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Mörke, Torsten
23617 Dissau (DE)
- Tracht, Knut
21493 Schwarzenbek (DE)
- Maiwald, Berthold
21493 Schwarzenbek (DE)
- Pawelko, Karl-Heinz
21436 Marschacht (DE)
- Schlisio, Siegfried
21502 Geesthacht (DE)
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| (74) |
Vertreter: Seemann & Partner Patentanwälte mbB |
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Raboisen 6 20095 Hamburg 20095 Hamburg (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 410 724 WO-A1-2010/142498 DE-A1- 10 156 296 US-A1- 2010 158 658
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EP-A1- 2 238 846 DE-A1- 3 918 137 US-A- 1 642 496
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Fördertrommel der Tabak verarbeitenden Industrie mit
in Umfangsrichtung der Fördertrommel angeordneten Fördersegmenten für Materialstreifenabschnitte,
wobei die Fördertrommel um eine Rotationsachse rotierbar ist, wobei die Fördersegmente
mit Unterbrechungen zwischen den Fördersegmenten in Umfangsrichtung der Fördertrommel,
vorzugsweise in regelmäßigen Abständen, hintereinander angeordnet sind.
[0002] Ferner betrifft die Erfindung eine Belageinrichtung einer Maschine der Tabak verarbeitenden
Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine, sowie eine Maschine der Tabak verarbeitenden
Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine. Außerdem betrifft die Erfindung ein
Verfahren zum Herstellen von Filterzigaretten.
[0003] In Filteransetzmaschinen wird zwischen geschnittenen und längsaxial beabstandeten
Tabakstöcken jeweils ein Filterstück bzw. Mundstück eingelegt, wobei anschließend
ein beleimtes Verbindungsblättchen an die zusammengestellte Zigarette-Mundstück-Zigarette-Gruppe
angeheftet wird. Dabei wird das beleimte Verbindungsblättchen über eine Saugwalze
bzw. Schneidtrommel einer Belageinrichtung mit einem definierten Teilungsabstand der
Zigarette-Mundstück-Zigarette-Gruppe zugeführt. Ein definierter Teilungsabstand ist
der vorgewählte Abstand der Zigarette-Mundstück-Zigarette-Gruppen, der größer als
die Länge des Verbindungsblättchens ist.
[0004] Verfahren und Vorrichtung der vorstehend bezeichneten Art dienen insbesondere zur
Konfektionierung von auf einer sogenannten Filteransetzmaschine queraxial geförderten
Filterzigaretten. Deren Leistung bezüglich der pro Zeiteinheit hergestellten und ausgestoßenen
Partikel hat sich im Laufe der Zeit immer wieder sprunghaft erhöht bzw. musste der
gestiegenen Leistungsfähigkeit der vorgeschalteten Zigarettenstrangmaschine angepasst
werden.
[0005] In
DE-A-39 18 137 (entspricht
US-A-5 054 346) ist ein Belagpapieraggregat einer Filteransetzmaschine beschrieben. Hierbei wird
das beleimte Belagpapier als endloser Belagpapierstreifen zugeführt und mittels einer
Schneidvorrichtung in Einzelblättchen bzw. Verbindungsblättchen geschnitten. Nach
dem Schnitt werden diese Verbindungsblättchen vereinzelt und auf die Fördergeschwindigkeit
der portionsweise transportierten Zigaretten-Filter-Zigarette-Gruppen gebracht.
[0006] Darüber hinaus ist in
WO-A-2010/142498 ein Rauchartikel offenbart, wobei an einem Filter des Rauchartikels zwei voneinander
beabstandete Umwicklungsstreifenabschnitte angeordnet werden, wodurch ein ringförmiges
Fenster zwischen den Umwicklungsstreifenabschnitten ausgebildet ist.
[0007] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, auf einfache und sichere Weise die Herstellung
von stabförmigen Rauchartikeln, insbesondere Filterzigaretten, zu erleichtern, wobei
es auf einfache Weise möglich sein soll, bei einem Formatwechsel sowohl die vollständige
Umwicklung von stabförmigen Rauchartikeln als auch das Anheften von zwei voneinander
beabstandeten Umhüllungsstreifen an die Rauchartikelgruppe zu ermöglichen.
[0008] Gelöst wird diese Aufgabe durch eine Fördertrommel der Tabak verarbeitenden Industrie
für den Transport von Materialstreifenabschnitten mit in Umfangsrichtung der Fördertrommel
angeordneten Fördersegmenten für Materialstreifenabschnitte, wobei die Fördertrommel
um eine bzw. ihre Rotationsachse rotierbar ist, wobei die Fördersegmente mit Unterbrechungen
zwischen den Fördersegmenten in Umfangsrichtung der Fördertrommel, vorzugsweise in
regelmäßigen Abständen, hintereinander angeordnet sind, die dadurch weitergebildet
wird, dass wenigstens ein Fördersegment der Fördertrommel wenigstens zwei, insbesondere
drei, Segmentkörper aufweist, wobei zwei Segmentkörper eines Fördersegments jeweils
in achsparalleler Richtung zur Rotationsachse der Fördertrommel, d.h. bezogen auf
die Rotationsachse der Fördertrommel und quer zur Umfangsrichtung relativ zueinander
verschiebbar ausgebildet sind, wobei die Fördertrommel als Schneidtrommel einer Belageinrichtung
einer Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine,
ausgebildet ist.
[0009] Die Erfindung beruht auf dem Gedanken, dass auf einem Trommelkörper der Fördertrommel
durch mehrere Segmentkörper jeweils ein Fördersegment für Materialstreifenabschnitte
bereitgestellt oder ausgebildet wird, wobei bei Auflage von Materialstreifenabschnitten
auf den Außenflächen der Segmentkörper unter Rotation des Trommelkörpers der Fördertrommel
um ihre Rotationsachse die Materialstreifenabschnitte nach Abschneiden von jeweiligen
Materialstreifen zu einem Abgabepunkt oder Abgabebereich gefördert werden, so dass
beispielsweise bei Abgabe der auf einer Seite beleimten Materialstreifenabschnitte
die Materialstreifenabschnitte eines Fördersegments seitlich, d.h. in achsparalleler
Richtung zueinander, in einem vorbestimmten Abstand zueinander beabstandet sind, so
dass bei oder nach Anheften der seitlich gespreizten bzw. beabstandeten Materialstreifenabschnitte
an eine stabförmige Rauchartikelgruppe, insbesondere eine Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppe,
ein Fenster an der Rauchartikelgruppe, beispielsweise an einem Filterstopfen der Rauchartikelgruppe
nach Umwicklung der Materialstreifenabschnitte entsteht.
[0010] Darüber hinaus ist es im Rahmen der Erfindung möglich, dass die Segmentkörper eines
Fördersegments für einen Materialstreifenabschnitt während der Förderung des Materialstreifenabschnitts
auf dem Fördersegment nicht voneinander beabstandet werden, so dass ein (einziger)
Materialstreifenabschnitt an eine stabförmige Rauchartikelgruppe, Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppe,
abgegeben bzw. an diese Gruppe angeheftet wird, wodurch in einem anschließenden Rollungsprozess
oder Umwicklungsvorgang der Materialstreifenabschnitt, z.B. Belagpapierstreifenabschnitt,
um die stabförmige Rauchartikelgruppe ohne Ausbildung eines Fensters oder dergleichen
herumgewickelt wird.
[0011] Im Rahmen der Erfindung ist je nach Betrieb der Fördertrommel vorgesehen, beispielsweise
einen einzigen Belagpapierabschnitt auf einem Fördersegment zu transportieren, wobei
hierfür während der Förderung des Belagpapierabschnitts die Segmentkörper des Fördersegments
nicht voneinander beabstandet werden, oder bei Förderung von mehreren, in achsparalleler
Richtung nebeneinander gebildeten Belagpapierstreifenabschnitten die Belagpapierstreifenabschnitte
in achsparalleler Richtung der Fördertrommel voneinander gespreizt werden. Hierbei
sind die Segmentkörper der jeweiligen Fördersegmente relativ zueinander und quer zur
Umfangsrichtung verschiebbar ausgebildet.
[0012] Dazu ist in einer Weiterbildung der Fördertrommel vorgesehen, dass das wenigstens
eine Fördersegment für Materialstreifenabschnitte eine Auflagefläche für einen oder
mehrere Materialstreifenabschnitte aufweist.
[0013] Vorzugsweise ist weiterhin in einer Ausgestaltung vorgesehen, dass die Segmentkörper
des wenigstens einen Fördersegments oder aller Fördersegmente jeweils eine Auflagefläche
für Materialstreifenabschnitte aufweisen.
[0014] Insbesondere weisen das wenigstens eine Fördersegment oder die Fördersegmente jeweils
einen unbeweglichen Segmentkörper am Trommelkörper und wenigstens einen achsparallel
verschiebbar ausgebildeten Segmentkörper auf.
[0015] Des Weiteren zeichnet sich eine Ausführungsform der Fördertrommel dadurch aus, dass
für ein Fördersegment zwischen zwei achsparallel verschiebbar ausgebildeten Segmentkörpern
des Fördersegments ein unbeweglicher Segmentkörper des Fördersegments am Trommelkörper
angeordnet ist.
[0016] Insbesondere ist es in einer Weiterbildung der Fördertrommel bevorzugt, dass bei
Aufnahme und Förderung von Materialstreifenabschnitten auf den Segmentkörpern der
Abstand zwischen zwei Segmentkörpern eines Fördersegments kleiner ist als der Abstand
zwischen zwei Segmentkörpern eines Fördersegments bei Abgabe der geförderten Materialstreifenabschnitte,
wobei insbesondere zwischen der Aufnahme von wenigstens einem Materialstreifenabschnitt
auf dem Fördersegment und der Abgabe des mittels der rotierenden Fördertrommel auf
dem Fördersegment geförderten Materialstreifenabschnitts vom Fördersegment der achsparallele
Abstand zwischen zwei Segmentkörpern des Fördersegments vergrößert wird. Insbesondere
wird nach Abgabe und vor Aufnahme von zu fördernden Materialstreifenabschnitten der
achsparallele Abstand zwischen zwei Segmentkörpern des Fördersegments verkleinert,
so dass anschließend mehrere nebeneinander angeordnete Materialstreifenabschnitte
auf dem Fördersegment durch Spreizen bzw. durch Bewegung der Segmentkörper des Fördersegments
voneinander die Materialstreifenabschnitte in achsparalleler Richtung wieder voneinander
beabstandet werden.
[0017] Insbesondere ist es dazu vorteilhaft, dass für einen verschiebbaren Segmentkörper
des Fördersegments oder der Fördersegmente jeweils eine Hubkulisse vorgesehen ist,
wobei der verschiebbare Segmentkörper mit der Hubkulisse verbunden ist.
[0018] Vorzugsweise ist bei zwei verschiebbaren Segmentkörpern eines Fördersegments jeweils
eine Hubkulisse für die verschiebbaren Segmentkörper vorgesehen, um die Segmentkörper
der Fördersegmente in Bezug auf einen unbeweglichen, d.h. ortsfesten Segmentkörper
am Trommelkörper gleichzeitig voneinander zu beabstanden.
[0019] Durch die Hubkulisse werden die mit der Hubkulisse verschiebbar ausgebildeten Segmentkörper
der Fördersegmente während der Rotation des Trommelkörpers bzw. der Fördertrommel
in achsparalleler Richtung zwischen zwei Hubumkehrpunkten hin und her in achsparalleler
Richtung bewegt.
[0020] Außerdem zeichnet sich die Fördertrommel in einer Weiterbildung dadurch aus, dass
die Segmentkörper eines Fördersegments mit Unterdruck beaufschlagbare Saugluftbohrungen
aufweisen, so dass bei Anlegen von Unterdruck an die Segmentkörper die Saugluftbohrungen
mit Unterdruck im Transportbereich für Materialstreifen oder deren Abschnitte beaufschlagt
sind, um die im Transportbereich auf der Außenfläche der Segmentkörper angeordneten
Materialstreifenabschnitte auf den Segmentkörpern bis zur Abgabe zu halten.
[0021] Des Weiteren zeichnet sich eine Weiterbildung der Fördertrommel dadurch aus, dass
die Segmentkörper eines Fördersegments außenseitige Auflageflächen für die Materialstreifenabschnitte
aufweisen, wobei die Auflageflächen der Segmentkörper eines Fördersegments die gleiche
Krümmung aufweisen.
[0022] Darüber hinaus wird die Aufgabe gelöst durch eine Belageinrichtung einer Maschine
der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine, die mit einer
voranstehend beschriebenen Fördertrommel ausgebildet ist.
[0023] Außerdem wird die Erfindung gelöst durch eine Maschine der Tabak verarbeitenden Industrie,
insbesondere Filteransetzmaschine, unter Verwendung einer voranstehend beschriebenen
Schneidtrommel einer Belageinrichtung, wie sie voranstehend beschrieben ausgebildet
ist. Zur Vermeidung von Wiederholungen wird auf die obigen Ausführungen ausdrücklich
verwiesen.
[0024] Überdies wird die Aufgabe gelöst durch ein Verfahren zum Herstellen von Filterzigaretten,
wobei seitlich voneinander beabstandete Materialstreifenabschnitte endlicher Länge
an wenigstens eine stabförmige Rauchartikelgruppe, insbesondere Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppe,
angeheftet werden, wobei die Materialstreifenabschnitte für eine stabförmige Rauchartikelgruppe
unter Verwendung einer voranstehend beschriebenen Fördertrommel zur stabförmigen Rauchartikelgruppe
gefördert werden und die Materialstreifenabschnitte für eine Rauchartikelgruppe auf
der Fördertrommel während des Transports auf der Fördertrommel seitlich voneinander
beabstandet werden.
[0025] Darüber hinaus zeichnet sich das Verfahren in einer Ausgestaltung dadurch aus, dass
die Materialstreifenabschnitte endlicher Länge auf der Fördertrommel von jeweils einem
Materialstreifen abgeschnitten werden, wobei insbesondere die Materialstreifen in
Bezug auf ihre Förderrichtung vor der Fördertrommel aus einem geförderten Gesamtmaterialstreifen
durch Längsschneiden des Gesamtmaterialstreifens erhalten werden.
[0026] Hierbei ist in Bezug auf die Förderrichtung des Gesamtmaterialstreifens bzw. der
daraus geschnittenen Materialstreifenabschnitte, beispielsweise zwischen einer Beleimungseinrichtung
für den Gesamtmaterialstreifen und der als Schneidtrommel ausgebildeten Fördertrommel
wenigstens eine Schneideinrichtung, insbesondere mit zwei oder mehreren Schneidvorrichtungen,
z.B. Schneidmesser oder dergleichen, angeordnet, um durch Längsschneiden des Gesamtmaterialstreifens
die Materialstreifen zu der als Schneidtrommel ausgebildeten Fördertrommel zu fördern,
auf der durch Querschneiden der Materialstreifenabschnitte Materialstreifenabschnitte
endlicher Länge auf der Fördertrommel entstehen, die voneinander auf der Fördertrommel
seitlich beanstandet werden.
[0027] Zur Vermeidung von Wiederholungen wird hierzu auf die obigen Ausführungen ausdrücklich
verwiesen.
[0028] Weitere Merkmale der Erfindung werden aus der Beschreibung erfindungsgemäßer Ausführungsformen
zusammen mit den Ansprüchen und den beigefügten Zeichnungen ersichtlich. Erfindungsgemäße
Ausführungsformen können einzelne Merkmale oder eine Kombination mehrerer Merkmale
erfüllen.
[0029] Die Erfindung wird nachstehend ohne Beschränkung des allgemeinen Erfindungsgedankens
anhand von Ausführungsbeispielen unter Bezugnahme auf die Zeichnungen beschrieben,
wobei bezüglich aller im Text nicht näher erläuterten erfindungsgemäßen Einzelheiten
ausdrücklich auf die Zeichnungen verwiesen wird. Es zeigen:
- Fig.1
- schematisch eine Ausführungsform einer Belageinrichtung einer Filteransetzmaschine
in einer schematischen Seitenansicht;
- Fig.2
- schematisch eine vergrößerte Darstellung der Belagschneideinrichtung aus Fig. 1;
- Fig. 3a
- im Ausschnitt schematisch eine Draufsicht quer zur Umfangsrichtung einer Ausführungsform
einer erfindungsgemäßen Schneidtrommel;
- Fig. 3b
- im Ausschnitt schematisch eine Draufsicht quer zur Umfangsrichtung einer Ausführungsform
der Fördertrommel mit voneinander beabstandeten Fördersegmenten;
- Fig. 4
- schematisch einen Querschnitt durch die Schneidtrommel entlang der Linie A-A aus Fig.
3b und
- Fig. 5a, 5b
- schematisch jeweils einen Querschnitt durch die Schneidtrommel gemäß der Schnittlinien
B-B aus Fig. 3a und 3b mit nicht beabstandeten Segmentkörpern und voneinander beabstandeten
Segmentkörpern.
[0030] In den folgenden Figuren sind jeweils gleiche oder gleichartige Elemente bzw. entsprechende
Teile mit denselben Bezugsziffern versehen, so dass von einer entsprechenden erneuten
Vorstellung abgesehen wird.
[0031] Fig. 1 zeigt eine schematische Seitenansicht einer als Belageinrichtung ausgebildeten
Vorrichtung 1 zum Zuführen eines abschnittweise perforierten Belagpapierstreifens
2 in einer schematisch bezeichneten Filteransetzmaschine F. Eine Filteransetzmaschine
der HAUNI Maschinenbau AG, Hamburg, ist unter der Bezeichnung MAX bekannt. Die Vorrichtung
1 wird im Folgenden anhand des Weges des Belagpapierstreifens 2 beschrieben.
[0032] Der Belagpapierstreifen 2 wird von einer gemäß der eingezeichneten Pfeilrichtung
um eine Achse 5 rotierenden Vorratsrolle 4 mittels eines Abzugswalzenpaares 6 und
8 abgezogen. Eine der beiden Abzugswalzen, hier die Abzugswalze 6, wird dabei über
einen Zahnriemen 7 von einem Antrieb 11 angetrieben.
[0033] Bevor der Belagpapierstreifen 2 zu den Abzugswalzen 6 und 8 gelangt, wird er über
eine Umlenkwalze 12 zu einem Brecher 14 gefördert. Der Brecher 14 bricht das Papier
des Belagpapierstreifens 2, so dass es später leichter um die Filter-Zigarette-Gruppen
herumgewickelt werden kann.
[0034] In einem festgelegten Abstand stromab hinter dem Abzugswalzenpaar 6, 8 ist eine Beleimeinrichtung
22 zum Auftragen von Leim auf den Belagpapierstreifen 2 vorgesehen. Die Beleimeinrichtung
22 weist eine Leimdüse 24 auf. Die Beleimung kann auch mit einer Walzenbeleimung erfolgen.
Mit Hilfe der Leimdüse 24 werden Leimbilder auf den Belagpapierstreifen 2 aufgetragen,
welche leimfreie Zonen aufweisen, die den perforierten Abschnitten auf dem Belagpapierstreifen
2 entsprechen, so dass auf den perforierten Abschnitten kein Leim aufgetragen wird.
[0035] Stromab der Beleimeinrichtung 22 gelangt der Belagpapierstreifen 2 über Umlenkwalzen
26, 28 und 29 zu einer Belagschneideinrichtung 30 zum periodischen Abtrennen von Belagpapierabschnitten
von dem Belagpapierstreifen 2.
[0036] Die Belagschneideinrichtung 30 weist eine Messertrommel 32 mit an ihrem Umfang angeordneten,
gegenüber der Radialen leicht angewinkelten Messern 34, und eine gegenläufig rotierende,
den Belagpapierstreifen 2 aufnehmende Schneidtrommel 36 auf.
[0037] Die Schneidtrommel 36 weist nutartige Ausnehmungen 38 auf, in die die Messer 34 aufgrund
des Abstandes der Trommeln 32 und 36 zueinander unter Rotation der beiden Trommel
32 und 36 eintauchen können, um den auf dem Umfang der Schneidtrommel 36 sitzenden
Belagpapierstreifen 2 oder davon gebildete Materialstreifen abzutrennen. Unterhalb
der auf dem Umfang der Schneidtrommel 36 vorgesehenen Auflageflächen 40 weist die
Schneidtrommel 36 mit einer Saugvorrichtung in Verbindung stehende Saugbohrungen 42
zum Halten des Belagpapierstreifens 2 und der abgetrennten Belagpapierblättchen 39
auf der Schneidtrommel 36 auf.
[0038] Zwischen den Umlenkwalzen 26 und 28 ist ein mit dem Belagpapierstreifen 2 in Kontakt
stehender Oszillator 44 angeordnet und mit den Trommeln 32 und 36 synchronisiert,
um den Belagpapierstreifen 2 nach jedem Schnitt durch eines der Messer 34 leicht entgegen
der Bewegungsrichtung 20 relativ zur Trommeloberfläche zurückzuhalten, so dass ein
Abstand zwischen den einzelnen geschnittenen Abschnitten bzw. Belagpapierblättchen
39 des Belagpapierstreifens 2 entsteht. Der Oszillator 44 wandelt somit die gleichförmige
Zufuhr des Belagpapierstreifens 2 zur Beleimeinrichtung 22 in eine ungleichförmige
Zufuhr zur Belagschneideinrichtung 30 um. Weitere Einzelheiten der Belagschneideinrichtung
30 und des Oszillators 44 können beispielsweise aus
DE-A-39 18 137 entnommen werden.
[0039] Fig. 2 zeigt schematisch in einer ausschnittsweisen vergrößerten Darstellung die
Belagschneidvorrichtung 30. Der Belagpapierstreifen 2 oder aus dem Belagpapierstreifen
2 durch Längsschneiden gebildete Materialstreifen werden zur Schneidtrommel 36 gefördert,
die der Belagpapierstreifen 2 oder dessen Materialbahnen gegenüber der Messertrommel
32 in einem vorgegebenen Winkelabschnitt umschlingt. Die Umfangsfläche der Schneidtrommel
36 ist in üblicher Weise mit Saugluft beaufschlagt, welche über Saugluftbohrungen
42 und 43 zugeführt wird und den Belagpapierstreifen 2 an der Oberfläche der Schneidtrommel
36 festhält und führt und so bemessen ist, dass ein Schlupf zwischen dem Belagpapierstreifen
2 und der Oberfläche der Schneidtrommel 36 möglich ist.
[0040] Die Schneidtrommel 36 weist in ihrer Umfangsfläche achsparallele Nuten bzw. Ausnehmungen
38 auf, wobei deren in Laufrichtung vordere Flanke 47 als Schneidkante für den die
Belagpapierblättchen 39 von dem Belagpapierstreifen 2 oder dessen Materialbahnen abtrennenden
Trennschnitt vorgesehen ist.
[0041] Die Messertrommel 32 trägt an ihrem Umfang quer zur Umlaufrichtung verlaufende Messer
34, die beim Umlauf nacheinander in die Nuten 36 der Schneidtrommel 36 eintauchen.
Die Schneidkanten der Messer 34 sind unter einem Winkel zur Messertrommelachse geneigt,
so dass die beiden Enden der Schneidkante auf unterschiedlichen Schneidkreisen umlaufen,
wobei der Schnitt mit dem Eintauchen des ersten Schneidkantenendes in die entsprechende
Nut bzw. Ausnehmung 38 der Schneidtrommel 36 beginnt und mit dem Eintauchen des zweiten
Schneidkantenendes endet.
[0042] Die Schneidtrommel 36 verfügt über in Umfangsrichtung der Schneidtrommel 36 angeordnete
Fördersegmente 50, die auf der Außenseite über entsprechende Auflageflächen 40 für
die Belagpapierblättchen 30 bzw. den Belagpapierstreifen 2 oder den daraus gebildeten
Materialbahnen verfügen. Zwischen den Fördersegmenten 50 sind als Unterbrechung die
Ausnehmungen 38 ausgebildet.
[0043] Wie aus Fig. 1 hervorgeht, ist zwischen der Umlenkwalze 29 für den ungeschnittenen
Belagpapierstreifen 2 und der als Fördertrommel ausgebildeten Schneidtrommel 36 eine
Schneideinrichtung 62 angeordnet, um den Belagpapierstreifen 2 in mehrere Materialbahnen
102.A, 102.B, 102.C durch Längsschnitte zu schneiden (vgl. Fig. 3a). Die Schneideinrichtung
62 kann dabei in einer Ausgestaltung aus zwei nebeneinander angeordneten Schneidmessern
oder dergleichen bestehen, so dass durch den Längsschnitt jedes Schneidmessers eine
entsprechende Anzahl von Materialbahnen bzw. Materialbahnen bereitgestellt werden,
die zu der Schneidtrommel 36 gefördert werden. Bei der Verwendung von n (n=natürliche
Zahlen) Schneidmessern oder Schneidvorrichtungen entstehen dabei n+1 Materialbahnen
(n ≥ 1, 2, 3, ...).
[0044] In einer Ausgestaltung kann die Schneideinrichtung 62 auch andere Längsschneideinrichtungen,
z.B. Lasereinrichtungen, aufweisen. Bevorzugterweise erfolgt das Längsschneiden des
Belagpapierstreifens 2 mit feststehenden Schneidmessern, wobei das Längsschneiden
des (bereits) beleimten Belagpapierstreifens 2 insbesondere zwischen dem Oszillator
44 und der Schneidtrommel 36 ausgeführt wird. Dabei kann in einer Ausgestaltung der
Längsschnitt bzw. das Längsschneiden des Belagpapierstreifens 2 mit feststehenden
Schneidmessern oder mit Kreismessern durchgeführt werden.
[0045] Insbesondere werden zur Ausbildung von drei Materialbahnen 102.A, 102.B, 102.C (vgl.
Fig. 3a) entsprechend zwei Schneidmesser verwendet, die insbesondere zur Mitte des
Belagpapierstreifens 2 symmetrisch zueinander angeordnet sind. Dies führt dazu, dass
die Schneidmesser in Bezug auf den Rand des Belagpapierstreifens 2 jeweils gleichen
Abstand aufweisen. Insbesondere ist in einer Ausführungsform dabei vorgesehen, dass
der ungeschnittene Belagpapierstreifen 2 mittels der Beleimeinrichtung 22 derart beleimt
wird, dass im Bereich des Längsschnitts des Belagpapierstreifens 2 zwei leimfreie
Spuren ausgebildet sind, um eine Verschmutzung von Schneidmessern zum Längsschneiden
des Belagpapierstreifens 2 zu verringern.
[0046] Die Schneideinrichtung 62 ist bezogen auf die Förderrichtung des Belagpapierstreifens
2 vor der Schneidtrommel 36 angeordnet. Auf der Schneidtrommel 36 werden die nebeneinander
angeordneten Materialbahnen 102.A, 102.B, 102.C durch den Eingriff der Messer 34 in
einem Querschnittverfahren in nebeneinander ausgebildete Materialbahnenabschnitte
geschnitten, die unter Verwendung von verschiebbaren Fördersegmenten der Schneidtrommel
36 quer zur Förderrichtung auf der Schneidtrommel 36 beabstandet werden.
[0047] In Fig. 3a ist im Ausschnitt schematisch eine Draufsicht der als Fördertrommel ausgebildeten
Schneidtrommel 36 in einem Ausschnitt des Umfangs dargestellt. Die Schneidtrommel
36 weist ein Fördersegment 50 mit einer Auflagefläche 40 für die längsgeschnittenen
Materialbahnen 102.A, 102.B, 102.C auf, wobei die Auflagefläche 40 des Fördersegments
50 durch drei Segmentkörper 64.A, 64.B, 64.C gebildet wird.
[0048] Bei der Aufnahme der Materialbahnen 102.A, 102.B, 102.C sind die Segmentkörper 64.A,
64.B, 64.C des Fördersegments 50 relativ zueinander angenähert, so dass die Breite
der Segmentkörper 64.A, 64.B, 64.C quer zur Förderrichtung der Breite der Materialbahnen
102.A, 102.B und 102.C entspricht. In einer anderen Ausgestaltung ist die Breite der
Segmentkörper 64.A, 64.B, 64.C im zusammengeschobenen Zustand größer als die Breite
der den Segmentkörpern 64.A, 64.B, 64.C zugeförderten Materialbahnen bzw. des ungeschnittenen
Belagpapierstreifens 2.
[0049] Das mittlere Fördersegment 64.A des Fördersegments 50 ist dabei ortsfest am Trommelkörper
der Schneidtrommel 36 angeordnet, wobei die äußeren Segmentkörper 64.A, 64.C in Bezug
auf das unbewegliche Fördersegment 64.A verschiebbar ausgebildet sind. Die Segmentkörper
64.A, 64.B, 64.C verfügen über radiale Saugluftbohrungen 65.A, 65.B, 65.C, so dass
bei Anlegen eines Unterdrucks an die radialen Saugluftbohrungen 65.A, 65.B., 65.C
die zugeförderten Materialbahnen 102.A, 102.B, 102.C an den Außenflächen der Segmentkörper
64.A, 64.B, 64.C gehalten werden.
[0050] Bezogen auf die Förderrichtung der rotierenden Schneidtrommel 36 ist an der Hinterseite
der Segmentkörper 64.A, 64.B, 64.C ein Schneidkörper 66 mit einer Schneidkante 67
angeordnet. Durch Querschneiden der Materialbahnen 102.A, 102.B, 102.C, die auf den
Auflageflächen der Segmentkörper 64.A, 64.B, 64.C durch Unterdruck im Transportbereich
gehalten werden, entstehen Materialbahnabschnitte endlicher Länge, die nach dem Abschneiden
von den Materialbahnen 102.A, 102.B, 102.C durch Beabstanden der Segmentkörper 64.B,
64.C in Bezug auf das unbewegliche Fördersegment 64.A in der Mitte quer zur Förderrichtung
voneinander beabstandet werden.
[0051] In Fig. 4 ist ein Querschnitt durch das Fördersegment 64.A gemäß der in Fig. 3b eingezeichneten
Schnittlinie A-A dargestellt.
[0052] In den Figuren 5a, 5b sind weiterhin gemäß den in den Figuren 3a und 3b eingezeichneten
Schnittlinien B-B Querschnitte durch die Schneidtrommel 36 und die Segmentkörper 64.A,
64.B, 64.C jeweils entsprechend der in den Figuren 3a und 3b gezeigten Arbeitspositionen
der Segmentkörper 64.A, 64.B, 64.C im Ausschnitt dargestellt.
[0053] Wie aus Fig. 4 hervorgeht, weist das mittlere Fördersegment 64.A zwischen den Saugluftbohrungen
65.A achsparallele Durchbrechungen 68 auf, in denen Führungsstangen für die äußeren
Segmentkörper 64.B, 64.C aufgenommen werden. Um die Segmentkörper 64.B, 64.C in Bezug
auf das mittlere Fördersegment 65.A in achsparalleler Richtung während der Rotation
der Schneidtrommel 36 zu verschieben, ist in der Durchbrechung 68 eine Führungsstange
69 (vgl. Fig. 5a, 5b) angeordnet, die mit einer seitlich ausgebildeten Hubkulisse
70 für ein Fördersegment 50 verbunden ist. Beispielsweise ist die Führungsstange 69
mit dem äußeren Fördersegment 64.C verbunden, so dass während der Rotation der Schneidtrommel
eine Hubbewegung des Segmentkörpers 64.C ausgeführt wird. Ein entsprechendes Hubmittel
ist auch für das zweite bewegbare Fördersegment 64.B an der Schneidtrommel 36 entsprechend
vorgesehen.
[0054] Im Rahmen der Erfindung ist es ebenfalls möglich, dass nach Querschneiden des Belagpapierstreifens
2 in Streifenabschnitte endlicher Länge die Streifenabschnitte auf der Schneidtrommel
36 bei zusammengeschobenen Segmentkörpern 64.A, 64.B, 64.C gefördert werden und nach
Längsschneiden des Streifenabschnitts in mehrere Bahnstreifen die Bahnstreifen durch
Bewegen der Segmentkörper 64.B, 64.C voneinander seitlich beabstandet werden.
Bezugszeichenliste
[0055]
- 1
- Vorrichtung
- 2
- Belagpapierstreifen
- 4
- Vorratsrolle
- 5
- Achse
- 6
- Abzugswalze
- 8
- Abzugswalzenpaar
- 7
- Zahnriemen
- 11
- Antrieb
- 12
- Umlenkwalze
- 14
- Brecher
- 22
- Beleimeinrichtung
- 24
- Leimdüse
- 26
- Umlenkwalze
- 28
- Umlenkwalze
- 29
- Umlenkwalze
- 30
- Belagschneideinrichtung
- 32
- Messertrommel
- 34
- Messer
- 36
- Schneidtrommel
- 38
- Ausnehmung
- 39
- Belagpapierblättchen
- 40
- Auflagefläche
- 42
- Saugluftbohrung
- 43
- Saugluftbohrung
- 44
- Oszillator
- 47
- Flanke
- 50
- Fördersegment
- 62
- Schneideinrichtung
- 64.A, 64.B, 64.C
- Segmentkörper
- 65.A, 65.B, 65.C
- Saugluftbohrung
- 66
- Schneidkörper
- 67
- Schneidkante
- 68
- Durchbrechung
- 69
- Führungsstange
- 70
- Hubkulisse
- 102.A, 102.B, 102.C
- Materialbahnen
- F
- Filteransetzmaschine
1. Fördertrommel (36) der Tabak verarbeitenden Industrie mit in Umfangsrichtung der Fördertrommel
(36) angeordneten Fördersegmenten (50) für Materialstreifenabschnitte, wobei die Fördertrommel
(36) um eine Rotationsachse rotierbar ist, wobei die Fördersegmente (50) mit Unterbrechungen
(38) zwischen den Fördersegmenten (50) in Umfangsrichtung der Fördertrommel (30),
vorzugsweise in regelmäßigen Abständen, hintereinander angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Fördersegment (50) wenigstens zwei, insbesondere drei, Segmentkörper
(64.A, 64.B, 64.C) aufweist, wobei zwei Segmentkörper (64.A, 64.B, 64.C) eines Fördersegments
(50) jeweils in achsparalleler Richtung zur Rotationsachse der Fördertrommel (36)
relativ zueinander verschiebbar ausgebildet sind, wobei die Fördertrommel (36) als
Schneidtrommel (36) einer Belageinrichtung (1) einer Maschine (F) der Tabak verarbeitenden
Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine (F), ausgebildet ist.
2. Fördertrommel (36) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Fördersegment (50) eine Auflagefläche für einen oder mehrere
Materialstreifenabschnitte aufweist.
3. Fördertrommel (36) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmentkörper (64.A, 64.B, 64.C) jeweils eine Auflagenfläche für Materialstreifenabschnitte
aufweisen.
4. Fördertrommel (36) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das wenigstens eine Fördersegment (50) oder die Fördersegmente (50) jeweils einen
unbeweglichen Segmentkörper (64.A, 64.B, 64.C) und wenigstens einen achsparallel verschiebbar
ausgebildeten Segmentkörper (64.A, 64.B, 64.C) aufweisen.
5. Fördertrommel (36) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass für ein Fördersegment (50) zwischen zwei achsparallel verschiebbar ausgebildeten
Segmentkörpern (64.B, 64.C) ein unbeweglicher Segmentkörper (64.A) angeordnet ist.
6. Fördertrommel (36) nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass bei Aufnahme von Materialstreifenabschnitten der Abstand zwischen zwei Segmentkörpern
(64.A, 64.B, 64.C) eines Fördersegments (50) kleiner ist als der Abstand zwischen
zwei Segmentkörpern (64.A, 64.B, 64.C) eines Fördersegments (50) bei Abgabe der Materialstreifenabschnitte,
wobei insbesondere zwischen der Aufnahme von wenigstens einem Materialstreifenabschnitt
auf dem Fördersegment (50) und der Abgabe des mittels der rotierenden Fördertrommel
(36) auf dem Fördersegment (50) geförderten Materialstreifenabschnitts vom Fördersegment
(50) der achsparallele Abstand zwischen zwei Segmentkörpern (64.A, 64.B, 64.C) des
Fördersegments vergrößert wird.
7. Fördertrommel (36) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass für einen verschiebbaren Segmentkörper (64.B, 64.C) jeweils eine Hubkulisse (70)
vorgesehen ist, wobei der verschiebbare Segmentkörper (64.B, 64.C) mit der Hubkulisse
(70) verbunden ist.
8. Fördertrommel (36) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmentkörper (64.A, 64.B, 64.C) eines Fördersegments (50) mit Unterdruck beaufschlagbare
Saugluftbohrungen (65.A, 65.B, 65.C) aufweisen.
9. Fördertrommel (36) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Segmentkörper (64.A, 64.B, 64.C) eines Fördersegments (50) außenseitige Auflageflächen
aufweisen, wobei die Auflageflächen der Segmentkörper (64.A, 64.B, 64.C) für ein Fördersegment
(50) die gleiche Krümmung aufweisen.
10. Belageinrichtung (1) einer Maschine (F) der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere
Filteransetzmaschine (F), mit einer Fördertrommel (36) nach einem der Ansprüche 1
bis 9.
11. Maschine (F) der Tabak verarbeitenden Industrie, insbesondere Filteransetzmaschine
(F), unter Verwendung einer Fördertrommel (36) nach einem der Ansprüche 1 bis 9.
12. Verfahren zum Herstellen von Filterzigaretten, wobei seitlich voneinander beabstandete
Materialstreifenabschnitte endlicher Länge an jeweils eine stabförmige Rauchartikelgruppe,
insbesondere Tabakstock-Filterstopfen-Tabakstock-Gruppe, angeheftet werden, wobei
die Materialstreifenabschnitte für eine stabförmige Rauchartikelgruppe unter Verwendung
einer Fördertrommel (36) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 gefördert und seitlich voneinander
beabstandet werden.
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Materialstreifenabschnitte endlicher Länge auf der Fördertrommel (36) von jeweils
einem Materialstreifen (102.A, 102.B, 102.C) abgeschnitten werden, wobei insbesondere
die Materialstreifen (102.A, 102.B, 102.C) in Bezug auf ihre Förderrichtung vor der
Fördertrommel (36) aus einem geförderten Gesamtmaterialstreifen (2) durch Längsschneiden
des Gesamtmaterialstreifens (2) erhalten werden.
1. Conveyor drum (36) for the tobacco processing industry having conveyor segments (50)
for material strip portions disposed in the circumferential direction of the conveyor
drum (36), the conveyor drum (36) being rotatable about an axis of rotation, and the
conveyor segments (50) are disposed one after the other in the circumferential direction
of the conveyor drum (30), preferably at regular distances, with gaps (38) between
the conveyor segments (50), characterised in that at least one conveyor segment (50) has at least two, in particular three, segment
bodies (64.A, 64.B, 64.C) and two segment bodies (64.A, 64.B, 64.C) of a conveyor
segment (50) are designed to be displaceable relative to one another respectively
in the direction axially parallel with the axis of rotation of the conveyor drum (36),
wherein the conveyor drum (36) is designed as a cutting drum (36) of a covering unit
(1) of a machine (F) for the tobacco processing industry, in particular a filter tipping
machine (F).
2. Conveyor drum (36) as claimed in claim 1, characterised in that the at least one conveyor segment (50) has a support surface for one or more material
strip portions.
3. Conveyor drum (36) as claimed in claim 1 or 2, characterised in that the segment bodies (64.A, 64.B, 64.C) respectively have a support surface for material
strip portions.
4. Conveyor drum (36) as claimed in one of claims 1 to 3, characterised in that the at least one conveyor segment (50) or the conveyor segments (50) respectively
have one non-moving segment body (64.A, 64.B, 64.C) and at least one segment body
(64.A, 64.B, 64.C) displaceable in an axially parallel arrangement.
5. Conveyor drum (36) as claimed in one of claims 1 to 4, characterised in that a non-moving segment body (64.A) for a conveyor segment (50) is disposed between
two segment bodies (64.B, 64.C) displaceable in an axially parallel arrangement.
6. Conveyor drum (36) as claimed in one of claims 1 to 5, characterised in that when supporting material strip portions, the distance between two segment bodies
(64.A, 64.B, 64.C) of a conveyor segment (50) is smaller than the distance between
two segment bodies (64.A, 64.B, 64.C) of a conveyor segment (50) when discharging
the material strip portions, and in particular the axially parallel distance between
two segment bodies (64.A, 64.B, 64.C) of the conveyor segment becomes larger between
supporting at least one material strip portion on the conveyor segment (50) and discharging
the material strip portion conveyed on the conveyor segment (50) by means of the rotating
conveyor drum (36) from the conveyor segment (50) .
7. Conveyor drum (36) as claimed in one of claims 1 to 6, characterised in that a lifting means (70) is provided for a displaceable segment body (64.B, 64.C) respectively,
and the displaceable segment body (64.B, 64.C) is connected to the lifting means (70)
.
8. Conveyor drum (36) as claimed in one of claims 1 to 7, characterised in that the segment bodies (64.A, 64.B, 64.C) of a conveyor segment (50) have suction air
bores (65.A, 65.B, 65.C) to which a vacuum pressure can be applied.
9. Conveyor drum (36) as claimed in one of claims 1 to 8, characterised in that the segment bodies (64.A, 64.B, 64.C) of a conveyor segment (50) have external support
surfaces and the support surfaces of the segment bodies (64.A, 64.B, 64.C) for a conveyor
segment (50) have the same curvature.
10. Covering unit (1) of a machine (F) for the tobacco processing industry, in particular
a filter tipping machine (F), having a conveyor drum (36) as claimed in one of claims
1 to 9.
11. Machine (F) for the tobacco processing industry, in particular a filter tipping machine
(F), using a conveyor drum (36) as claimed in one of claims 1 to 9.
12. Method of producing filter-tipped cigarettes, whereby material strip portions of final
length spaced laterally apart from one another are adhered respectively to a rod-shaped
smoking article group, in particular a tobacco rod-filter tip-tobacco rod group, and
the material strip portions for a rod-shaped smoking article group are conveyed and
spaced laterally apart from one another using a conveyor drum (36) as claimed in one
of claims 1 to 9.
13. Method as claimed in claim 12, characterised in that the material strip portions of final length on the conveyor drum (36) are cut respectively
from a material strip (102.A, 102.B, 102.C), and in particular the material strips
(102.A, 102.B, 102.C) are obtained from a conveyed total material strip (2) by longitudinally
cutting the total material strip (2) upstream of the conveyor drum (36) relative to
their conveying direction.
1. Tambour de transport (36) de l'industrie de transformation du tabac pour tronçons
de bandes de matière, comprenant des segments de transport (50) disposés dans la direction
circonférentielle du tambour de transport (36), le tambour de transport (36) pouvant
tourner autour d'un axe de rotation, les segments de transport (50) étant disposés
les uns derrière les autres en ménageant des interruptions (38) entre les segments
de transport (50) dans la direction circonférentielle du tambour de transport (30),
de préférence à espacements réguliers, caractérisé en ce qu'au moins un segment de transport (50) présente au moins deux, en particulier trois,
corps de segments (64.A, 64.B, 64.C), deux corps de segments (64.A, 64.B, 64.C) d'un
segment de transport (50) pouvant se déplacer l'un par rapport à l'autre dans une
direction parallèle à l'axe de rotation du tambour de transport (36), le tambour de
transport (36) est constitué par un tambour de coupe (36) d'un dispositif de garnissage
(1) d'une machine (F) de l'industrie de transformation du tabac, en particulier, d'une
machine de pose de filtres (F).
2. Tambour de transport (36) selon la revendication 1, caractérisé en ce le dit segment
de transport (50), au moins au nombre de un, présente une surface d'appui pour un
ou plusieurs tronçon(s) de bande de matière.
3. Tambour de transport (36) selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que les corps de segments (64.A, 64.B, 64.C) présentent chacun une surface d'appui pour
des tronçons de bande de matière.
4. Tambour de transport (36) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que ledit segment de transport (50), au moins au nombre de un, ou chacun des segments
de transport (50), présente un corps de segment fixe (64.A, 64.B, 64.C) et au moins
un corps de segment (64.A, 64.B, 64.C) pouvant se déplacer parallèlement à l'axe.
5. Tambour de transport (36) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que, pour chaque segment de transport (50), un corps de segment fixe (64.A) est disposé
entre deux corps de segments (64.B, 64.C) pouvant se déplacer parallèlement à l'axe.
6. Tambour de transport (36) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce qu'au moment de la réception de tronçons de bande de matière, l'espacement entre deux
corps de segments (64.A, 64.B, 64.C) d'un segment de transport (50) est plus petit
que l'espacement entre deux corps de segments (64.A, 64.B, 64.C) d'un segment de transport
(50) au moment de la dépose des tronçons de bande de matière, et qu'en particulier
entre la réception d'au moins un tronçon de bande de matière sur le segment de transport
(50) et la dépose du tronçon de bande de matière transportée sur le segment de transport
(50) au moyen du tambour de transport (36) en rotation, l'espacement entre deux corps
de segments (64.A, 64.B, 64.C) du segment de transport, mesuré parallèlement à l'axe,
s'agrandit.
7. Tambour de transport (36) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que, pour chaque corps de segment pouvant se déplacer (64.B, 64.C), il est prévu une
coulisse d'élévation (70), le corps de segment pouvant se déplacer (64.B, 64.C) étant
relié à la coulisse d'élévation (70).
8. Tambour de transport (36) selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les corps de segments (64.A, 64.B, 64.C) d'un segment de transport (50) présentent
des perçages d'air d'aspiration (65.A, 65.B, 65.C) auxquels une dépression peut être
appliquée.
9. Tambour de transport (36) selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les corps de segments (64.A, 64.B, 64.C) d'un segment de transport (50) présentent
des surfaces d'appui extérieures, les surfaces d'appui des corps de segments (64.A,
64.B, 64.C) d'un segment de transport (50) présentant la même courbure.
10. Dispositif de pose (1) d'une machine (F) de l'industrie de transformation du tabac,
en particulier, d'une machine de pose de filtres (F), comportant un tambour de transport
(36) selon l'une des revendications 1 à 9.
11. Machine (F) de l'industrie de transformation du tabac, en particulier machine de pose
de filtres (F) utilisant un tambour de transport (36) selon l'une des revendications
1 à 9.
12. Procédé de fabrication de cigarettes à filtre, dans lequel des tronçons de bande de
matière de longueur finie, espacés latéralement les uns des autres sont attachés chacun
à un groupe d'articles à fumer en forme de tige, en particulier d'un groupe bâton
de tabac - filtre - bâton de tabac, les tronçons de bande de matière d'un groupe d'articles
à fumer en forme de tige étant transportés au moyen d'un tambour de transport (36)
selon l'une des revendications 1 à 9, et étant espacés latéralement les uns des autres.
13. Procédé selon la revendication 12, caractérisé en ce que les tronçons de bande de matière de longueur finie sont découpés sur le tambour de
transport (36) dans une bande de matière (102.A, 102.B, 102.C) respective et, en particulier,
les bandes de matière (102.A, 102.B, 102C) sont obtenues, en amont du tambour de transport
(36), vu dans leur direction de transport, à partir d'une bande de matière entière
(2) transportée, par découpage longitudinal de la bande de matière entière (2).
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