[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verpackung gemäss Anspruch 1.
[0002] Es sind Verpackungen, beispielsweise für Obst und Gemüse bekannt, die aus einem einzigen
Zuschnitt hergestellt sind und beispielsweise aus zwei- oder mehrlagiger Wellpappe
bestehen. Diese Verpackungen weisen einen Bodenteil, mit diesem entlang Faltlinien
verbundene Längswände und falls weitere Faltlinien ausgebildet sind, mit dem Bodenteil
verbundene Seitenwände auf. Die Längswände und Seitenwände sind über Laschen aneinander
befestigt. Die Herstellung solcher Verpackungen ist problematisch, da bei unterschiedlichen
Grössen, beziehungsweise Längen der Verpackungen, entsprechend dimensionierte Zuschnitte
benötigt werden, was den Einsatz von speziellem Werkzeug und Maschinen notwendig macht.
[0003] Die
EP 1 657 164 A1 offenbart eine Verpackung, die eine vielseitige Anwendung ermöglicht und einfach
zu handhaben ist. Die Verpackung besteht aus einem Körperteil, welcher einen Bodenteil
und Längswände bildet, sowie zwei identisch ausgebildeten Seitenteilen, die mit dem
Köperteil zusammengefügt und an diesem befestigt sind. Dies ermöglicht die Herstellung
von Verpackungen unterschiedlicher Länge, da nur die Länge des aus einem Zuschnitt
bestehenden Körperteils angepasst werden muss und die Seitenteile unverändert bleiben
können. Weiter sind die Verpackungen, um sie besser stapeln zu können, mit an den
Seitenwänden angeformten Stabilisierungszungen versehen. Diese Stabilisierungszungen
greifen in Ausschnitte der Seitenteile einer oberhalb der Verpackung angeordneten
weiteren Verpackung ein. Die Stabilisierungszungen sind abgewinkelt und entlang den
Kanten der Seitenteile verlaufend ausgebildet.
[0004] Es ist daher eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verpackung zur Verfügung
zu stellen, welche hohen Belastungen standhält und die beim Stapeln von mehreren Verpackungen
stabil gehalten ist.
[0005] Diese Aufgabe wird mit einer Verpackung gemäss Anspruch 1 gelöst.
[0006] Die erfindungsgemässe Verpackung weist ein Körperteil und zwei an, in Querrichtung
(Q) des Körperteils, einander gegenüberliegenden Enden des Körperteils angeordnete
und an diesem befestigte Seitenteilen auf. Das aus einem flächigen, wenigstens annähernd
rechteckigen oder quadratischen Plattenteil hergestellte Körperteil weist wenigstens
zwei parallel zur Querrichtung und über die gesamte Breite des Körperteils verlaufende,
wenigstens drei Abschnitte begrenzende Faltlinien auf, wobei der auf jeder Seite äusserste
Abschnitt zu einer Querwand aufgerichtet ist und ein zwischen den Querwänden liegender
Abschnitt einen Bodenteil bildet. Das vorne liegende, vordere Seitenteil weist eine
vordere Seitewand und das hinten liegende, hintere Seitenteil eine hintere Seitenwand
auf, wobei die Seitenteile weiter je eine am Bodenteil befestigte Bodenlasche und
je zwei an je einer der Querwände aussenseitig anliegende Seitenlaschen umfassen.
Die Querwände des Körperteils weisen mindestens je eine, nach oben vorstehende Zunge
und je einen, entsprechend der Zunge geformten Ausschnitt, der sich von der zugeordneten
Faltlinie nach oben erstreckt, auf, wobei Seitenlaschen die Ausschnitte mindestens
teilweise überdecken, damit die Zungen mit den Ausschnitten der Querwände einer auf
der Verpackung angeordneten weiteren Verpackung in Eingriff gebracht werden können
und zwischen den betreffenden Seitenlaschen und dem Bodenteil der weiteren Verpackung
gefangen sind.
[0007] Die Zungen sind zwischen die Seitenwände und dem Bodenteil der weiteren Verpackung
einfahrbar und anschliessend in den Ausschnitten der Querwände einer auf der Verpackung
angeordneten weiteren Verpackung gefangen. Die Zungen können bei hohen Belastungen,
beispielsweise wenn Melonen oder Wassermelonen in den Verpackungen gelagert sind,
nicht ausweichen und sind vorzugsweise zwangsgeführt. Die Gefahr eines Kollapses eines
Verpackungsstapels bestehend aus vielen Verpackungen ist somit verringert.
[0008] Das Gewicht eines Verpackungsstapels ist durch die entsprechende Ausbildung der Seitenwände,
Seitenlaschen und Querwände optimal auf eine unterhalb des Verpackungsstapels angeordnete
Verpackung verteilt. Die Belastungsspitzen sind reduziert.
[0009] Vorzugsweise sind die Zungen symmetrisch zur Längsmittelebene angeordnet.
[0010] Durch die symmetrische Anordnung der Zungen bezüglich einer, entlang der Längsmittelebene
des Körperteils und rechtwinklig auf dem Bodenteil stehender Längsmittelebene, an
den Querwänden, ist es möglich eine oberhalb der Verpackung angeordnete Verpackung
in einer deckungsgleichen Lage zu der Verpackung und in einer um 180° gedrehten Lage
bezüglich der Verpackung, ebenfalls deckungsgleich, auf der Verpackung zu stapeln.
[0011] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform der Verpackung sind an den Querwänden
je zwei nach oben vorstehende Zungen angeordnet.
[0012] Dadurch erreicht man eine erhöhte Stabilität beim Stapeln der Verpackungen. Weiter
ist die Anordnung beim Stapeln der Verpackung und weiteren Verpackungen passgenau.
[0013] Die Zungen sind symmetrische zur Längsmittelebene angeordnet um das stapeln der oberhalb
angeordneten Verpackung auf der Verpackung in einer um 180° gedrehten Lagen, wie oben
beschreiben, zu ermöglichen.
[0014] Bei einer weiteren erfindungsgemässen Ausführungsform sind an den Seitenlaschen Seitenbodenlaschen
angeordnet, die unterseitig am Bodenteil befestigt sind. Die Seitenbodenlaschen weisen,
vorzugsweise entlang einer Seitenbodenfaltlinie verlaufende, Durchlässe auf, die vorzugsweise
entsprechend dem Querschnitt der Zungen geformt sind, damit die Zungen einer unter
der Verpackung angeordneten weiteren Verpackung durch die Seitenbodenlaschen geschoben
werden können.
[0015] Die Zungen einer unterhalb angeordneten Verpackung sind dadurch nicht nur durch das
Bodenteil und die Seitenlaschen zwangsgeführt, sondern zusätzlich auch durch die Seitenbodenlaschen
beziehungsweise in den Durchlässen gefangen und fest gehalten.
[0016] Weiter sind die Seitenlaschen dadurch fest, über die Seitenbodenlaschen an dem Bodenteil
befestigt und stabil.
[0017] Es ist auch denkbar, die Seitenlaschen flächig mit der entsprechenden Querwand zu
verkleben.
[0018] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist die vordere Seitenwand in
einem mittleren Bereich eine geringere Höhe als die hintere Seitenwand auf.
[0019] Durch diese Ausbildung der Verpackung ist der Inhalt dieser besser ersichtlich, frei
zugänglich und einfach präsentierbar, vor allem wenn Verpackungen aufeinander gestapelt
sind.
[0020] Bei einer weiteren erfindungsgemässen Ausführungsform der Verpackung ist jedes der
Seitenteile aus einem flächigen Seitenteilzuschnitt gefertigt. Ein Teil des Seitenteilzuschnitts
bildet die Seitenwand und mittels einer Seitenbodenfaltlinie schliesst die Bodenlasche
und mittels der Seitenfaltlinien die beiden Seitenlaschen an die Seitenwand an. Die
gegebenenfalls in den Seitenbodenlaschen gebildeten Durchlässe sind vorzugsweise rechteckig
ausgebildet und entlang der Seitenfaltlinien auf der Seite der Seitenbodenlaschen
angeordnet.
[0021] Dies hat den Vorteil, dass die Seitenteile lediglich zugeschnitten werden müssen
und keine weiteren vorbereitenden Massnahmen getroffen werden müssen.
[0022] Durch die Anordnung der Ausnehmungen ist sichergestellt, dass die Zungen einer unterhalb
angeordneten Verpackung jeweils an die Seitenlaschen und der Bodenteil der Verpackung
anliegen. Dies verhindert, dass die Verpackungen beim Stapeln Spiel aufweisen.
[0023] Bevorzugt sind das Körperteil und die Seitenteile aus, vorzugsweise einwelliger Wellpappe
gefertigt.
[0024] Es ist auch möglich mehrwellige Wellpappe oder ein anderes Material zu verwenden.
[0025] Die Wellpappe erlaubt es eine verhältnismässig leichte Verpackung herzustellen, die
eine gute Widerstandsfähigkeit aufweist.
[0026] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weist das Körperteil wenigstens
fünf, parallel zur Querrichtung (Q) und über die gesamte Breite des Körperteils verlaufende,
wenigstens sechs Abschnitte begrenzende Faltlinien auf. Die je an die Querwände anschliessenden
Abschnitte bilden Bodenteile und die zwischen den Bodenteilen angeordneten Abschnitte
sind zu einer Trennwand aufgerichtet.
[0027] Die zu einer Trennwand aufgerichteten Abschnitte liegen bevorzugt flächig aneinander
an und sind bevorzugt aneinander befestigt, beispielsweise mittels Klebstoff.
[0028] Dies hat den Vorteil, dass die Verpackung in mehrere Bereiche unterteilt ist und
die Gegenstände, welche verpackt werden müssen, besser geschützt sind gegen unkontrollierte
Bewegungen, die Beschädigungen hervorrufen würden.
[0029] Es ist im Weiteren denkbar, die Trennwand so auszubilden, dass diese gleich hoch
sind wie die Querwände und/oder die Seitenwände.
[0030] Durch eine solche Massnahme kann das Gewicht eines Verpackungsstapels, das auf eine
darunter liegende Verpackung wirkt, noch weiter verteilt werden.
[0031] Es ist auch möglich, dass das Körperteil wenigstens acht, parallel zur Querrichtung
(Q) und über die gesamte Breite des Körperteils verlaufende, wenigstens neun Abschnitte
begrenzende Faltlinien aufweist, wobei der auf jeder Seite äusserste Abschnitt zu
einer der Querwände aufgerichtet ist, die an die Querwände anschliessenden Abschnitte
sowie der mittige Abschnitt Bodenteile bilden, und die zwischen den Bodenteilen angeordneten
jeweils zwei Abschnitte zu je einer Trennwand aufgerichtet sind.
[0032] Dies hat den Vorteil, dass die Verpackung in weitere zusätzliche Bereiche unterteilt
ist und die Gegenstände, welche verpackt werden müssen, noch besser, gegen unkontrollierte
Bewegungen, die Beschädigungen hervorrufen würden, geschützt sind. Weiter können dadurch
verhältnismässig kleine Gegenstände besser verpackt werden.
[0033] Bevorzugt ist die Trennwand in Richtung der vorderen Seitenwand abgeschrägt.
[0034] Dadurch ist die Präsentation der Inhalte der Verpackungen und ausserdem die Handhabung
der Verpackung vereinfacht.
[0035] Die Abschrägung verläuft vorzugsweise bis zur Höhe im mittleren Bereich der vorderen
Seitenwand.
[0036] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weisen die je zwei der Trennwand zugeordneten
Abschnitte auf der Seite, die der hinteren Seitenwand zugewandt ist, je eine Trennwandlasche
auf, die an der hinteren Seitenwand befestigt ist.
[0037] Durch diese Stabilisationslasche lassen sich die Trennwände optimal fixieren, womit
die Inhalte der Verpackungen besser gegen unkontrollierte Bewegungen, beziehungsweise
Beschädigungen geschützt sind.
[0038] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weisen die Bodenteile auf einer der
hinteren Seitenwand zugeordneten Seite Bodenlaschen auf, die schräg nach oben verlaufen
und an der hinteren Seitenwand anliegen.
[0039] Durch diese Massnahme sind die zu verpackenden Gegenstände optimal in der Verpackung
gelagert.
[0040] Weiter liegen dadurch beispielsweise Beutel, die in der Verpackung gelagert sind,
schräg und die Verpackung kann gleich als Präsentationsbehältnis verwendet werden.
[0041] Gemäss einer weiteren bevorzugten Ausführungsform weisen die Querwände Endlaschen
auf, die an den, den Seitenwänden zugewandten Seiten ausgebildet sind, die schräg
verlaufen und die an den Seitenwänden anliegen.
[0042] Auch diese Massnahme erlaubt es, die zu verpackenden Gegenstände optimal in der Verpackung
zu lagern. Weiter sind die Querwände dadurch optimal und stabil an den Seitenwänden
gehalten.
[0043] Bei einer weiteren bevorzugten Ausführungsform ist eine Bodeneinlage auf dem Bodenteil
befestigt oder in dieses einlegbar.
[0044] Die Bodeneinlage weist beispielsweise schalenförmige Ausnehmungen auf, in die Früchte
oder Gemüse hinein gelegt werden können. Die Gegenstände sind durch die Ausnehmungen
schonend gehalten.
[0045] Die Bodeneinlage kann aus einem Wellpappenelement mit Löchern, aus einem Styroporelement
oder aus Plastik hergestellt sein.
[0046] Bevorzugt sind die Befestigungen durch Verkleben erzeugt.
[0047] Die Klebeverbindungen sind verfahrenstechnisch am einfachsten und am schnellsten
auszuführen. Ausserdem sind Klebeverbindungen im Zusammenwirken mit Wellpappe optimal.
[0048] Es ist allerdings auch möglich Klammern aus Stahl zur Befestigung der einzelnen Elemente
zu verwenden.
[0049] Der Körperteil ist vorzugsweise einstückig ausgebildet. Es ist aber auch denkbar
den Körperteil zwei oder mehrstückig auszubilden. Bei einer mehrstückigen Ausbildung
des Körperteils sollte dieser entlang der Querrichtung getrennt sein. Ein erster Körperteil
weist dabei vorzugsweise einen ersten Bodenteil und eine erste Querwand mit Zungen
sowie gegebenenfalls einen Teil einer Trennwand auf. Der zweite Körperteil ist entsprechend
gespiegelt beziehungsweise symmetrisch ausgebildet. Vorzugsweise überlappen sich die
Bodenteile.
[0050] Dies dient dazu, die Grösse der Zuschnitte bei grossen Verpackungen zu reduzieren.
Wenn das Körperteil mehrstückig ausgebildet ist, dann sind die Zuschnitte kleiner
und einfacher transportierbar sowie einfacher handhabbar.
[0051] Die vorliegende Erfindung wird an Hand von Ausführungsbeispielen näher erläutert.
[0052] Es zeigen rein schematisch:
- Fig. 1
- in perspektivischer Darstellung eine zusammengebaute, erfindungsgemässe Verpackung;
- Fig. 1.1
- der Verpackung aus Figur 1 entsprechende Zuschnitte mit zwei Seitenteilen und einem
Körperteil;
- Fig. 2
- in perspektivischer Darstellung eine weitere erfindungsgemässe Verpackung;
- Fig. 2.2
- der Verpackung aus Figur 2 entsprechende Zuschnitte mit zwei Seitenteilen und einem
Körperteil;
- Fig. 3
- in perspektivischer Darstellung eine weitere erfindungsgemässe Verpackung;
- Fig. 3.1
- der Verpackung aus Figur 3 entsprechende Zuschnitte mit zwei Seitenteilen und einem
Körperteil;
- Fig. 4
- in perspektivischer Darstellung eine weitere erfindungsgemässe Verpackung;
- Fig. 4.1
- der Verpackung aus Figur 4 entsprechende Zuschnitte mit zwei Seitenteilen und einem
Körperteil;
- Fig. 5
- in perspektivischer Darstellung eine weitere erfindungsgemässe Verpackung;
- Fig. 5.1
- der Verpackung aus Figur 5 entsprechende Zuschnitte mit zwei Seitenteilen, einem Körperteil
und einer Bodeneinlage, beziehungsweise einem Wellpappenelement mit Löchern;
- Fig. 6
- in perspektivischer Darstellung eine weitere erfindungsgemässe Verpackung; und
- Fig. 6.1
- der Verpackung aus Figur 6 entsprechende Zuschnitte mit zwei Seitenteilen und einem
Körperteil.
[0053] Figur 1 zeigt eine Verpackung 10A mit einem Körperteil 12A, einem hinten liegenden,
hinteren Seitenteil 14A und einem vorne liegenden, vorderen Seitenteil 16A. Eine Trennwand
18A unterteilt die Verpackung 10A in zwei Behältnisse 20A, 22A. Die Trennwand 18A
ist mittels Trennwandlaschen 24A, 26A an dem hinteren Seitenteil 14A befestigt. Das
Körperteil 12A ist aus einem rechteckigen oder quadratischen Plattenteil 28A hergestellt.
Im vorliegenden Fall weist das Körperteil 12A fünf parallel zur Querrichtung Q und
über die gesamte Breite B des Körperteils 12A verlaufende Faltlinien 30A auf. Die
Faltlinien 30A begrenzen sechs Abschnitte. Die beiden äussersten Abschnitte 32A sind
je zu einer Querwand 34A aufgerichtet, die beiden an die äussersten Abschnitte 32A
angrenzenden Abschnitte 36A bilden die Bodenteile 38A und die zwischen den Bodenteilen
38A angeordneten Abschnitte 40A sind zu der Trennwand 18A aufgerichtet.
[0054] Das hintere Seitenteil 14A weist eine hintere Seitenwand 42A und je zwei, seitlich
an diese hintere Seitenwand 42A anschliessende Seitenlaschen 44A auf. Die Seitenlaschen
44A sind auf der Aussenseite der Querwände 34A befestigt, vorzugweise geklebt. Zwischen
der hinteren Seitenwand 42A und den Seitenlaschen 44A ist je eine Seitenfaltlinie
46A ausgebildet. In Figur 1.1 ist zudem gut erkennbar, dass das hintere Seitenteil
14A und das vordere Seitenteil 16A je eine, bodenseitig an die Seitenwand 42A anschliessende
Bodenlasche 48A aufweisen. Die Bodenlasche 48A ist entlang einer Seitenbodenfaltlinie
50A gefaltet sodass diese Bodenlasche 48 unterseitig am Boden 52A des Körperteils
12A befestigbar ist, wie dies in Figur 1 erahnbar ist.
[0055] Die Querwände 34A weisen nach oben vorstehende Zungen 54A auf. Jede Querwand 34A
weist zwei solche Zungen 54A auf, die bezüglich einer, rechtwinklig auf den Bodenteilen
38A stehenden und durch die Längsmittelachse L des Körperteils 12A verlaufenden Längsmittelebene
Le symmetrisch angeordnet sind, auf. Die Zungen 54A sind rechteckig oder quadratisch
ausgebildet und weisen am oben liegenden Ende abgerundete Ecken 56A auf.
[0056] Die Querwände 34A weisen weiter entsprechend den Zungen 54A geformte Ausschnitte
58A auf. Die Ausschnitte 58A verlaufen jeweils von den äussersten Faltlinien 30A in
Richtung der äussersten Abschnitte 32A und sind deckungsgleich mit den Zungen 54A
geformt und ebenfalls bezüglich der Längsmittelebene Le symmetrisch ausgebildet. Die
Ausschnitte 58A sind durch die Seitenlaschen 44A überdeckt. So werden die Zungen 54A
beim Stapeln einer weiteren Verpackung (in Fig. 1 nicht gezeigt) auf der Verpackung
10A in die Ausschnitte 58A der weiteren Verpackung eingefahren und sind in horizontaler
Richtung durch die Seitenlaschen 44A und die Bodenteile 38A und in Querrichtung Q
durch die Ausschnitte 58A beziehungsweise die Querwände 34A gehalten.
[0057] Es ist denkbar, die Zungen 54A konisch, daher trapezförmig und sich gegen oben, in
Richtung von der Querwand 34A weg, verjüngend auszubilden. Die Ausschnitte 58A müssen
entsprechend ausgebildet beziehungsweise deckungsgleich geformt sein. Dies erleichtert
das Stapeln der weiteren Verpackung auf der Verpackung 10A.
[0058] Eine dem vorderen Seitenteil 16A zugeordnete vordere Seitenwand 60A weist in einem
mittleren Bereich 62A eine geringere Höhe auf als die hintere Seitenwand 42A.
[0059] Fig. 1.1 zeigt einen flächigen Seitenteilzuschnitt 64'A des vordere Seitenteils 16A,
einen flächigen Seitenteilzuschnitt 64A des hinteren Seitenteils 14A und das Körperteil
12A beziehungsweise einen Zuschnitt 66A des Körperteils 12A. Der Seitenteilzuschnitt
64'A des vorderen Seitenteils 16A weist in dem mittleren Bereich 62A eine trapezförmige
Mittenausnehmung 68A auf, wobei sich die Einschnitte 70A in Richtung der Seitenbodenfaltlinie
50A verjüngen. Die Einschnitte 70A verlaufen in die vordere Seitenwand 60A hinein,
sodass ein Teil 72A der vorderen Seitenwand 60A, entlang einer Teilfaltlinie 74A nach
hinten in Richtung der Behältnisse 20A, 22A der Verpackung (siehe Figur 1) geklappt
werden kann. Dadurch wird die Höhe der vorderen Seitenwand 60A weiter verringert.
Die Teilfaltlinie 74A ist doppelt ausgebildet, sodass eine zweite Teilfaltlinie 74A'
gebildet ist. Durch diese Massnahme liegt der nach hinten geklappte Teil 72A nicht
an der Innenseite der vorderen Seitenwand 60A an, sodass der Inhalt der Verpackung
10A gegen Beschädigungen und Einflüsse von ausserhalb der Verpackung 10A noch besser
geschützt ist.
[0060] Die Faltlinie 30A des Zuschnitts 66 des Körperteils 12A, welche zwischen den, an
die Bodenteile 38A angrenzenden Abschnitte 40A liegt, ist ebenfalls doppelt ausgebildet,
sodass eine zweite Faltlinie 30' A in diesem Bereich angeordnet ist, wobei, infolge
der doppelten Faltlinie 30A, 30'A, die beiden an die Bodenteile angrenzenden Abschnitte
40A, im aufgerichteten Zustand nicht aneinander anliegen und so, bei Erschütterungen,
ein Dämpfungseffekt für das Verpackungsgut entsteht.
[0061] Die beiden an die Bodenteile 38A angrenzenden Abschnitte 40A sind auf der Seite die
der vorderen Seitenwand 60A zugewandt ist, schräg angeschnitten und zwar in Richtung
der zwischen der, an die Bodenteile 38A angrenzenden Abschnitte 40A liegenden Faltlinien
30A, so dass die in Figur 1 gezeigt Trennwand 18A in Richtung der vorderen Seitenwand
60A abgeschrägt ist.
[0062] Diese doppelten Faltlinien 30A, 30' A könnten auch erforderlich sein, weil das Material
aus dem die Verpackung 10A hergestellt ist eine grosse Dicke aufweist, beispielsweise
mehrwellige Wellpappe.
[0063] Die Seitenlaschen 44A weisen Seitenbodenlaschen 76A auf. Die Seitenbodenlaschen sind
entlang der Seitenbodenfaltlinie 50A gefaltet. Die Seitenbodenlaschen 76A weisen Durchlässe
78A auf, die entsprechend dem Querschnitt der Zungen 54A geformt sind. Bei der Verwendung
von konischen Zungen 54A sind die Durchlässe 78A entsprechend dem Querschnitt der
Zungen 54A an der breitesten Stelle geformt. Die Durchlässe 78A verlaufen entlang
der Seitenbodenfaltlinie 50A und sind auf der Seite der Seitenbodenlaschen 76A ausgebildet.
Im aufgerichteten Zustand durchgreifen die Zungen 54A der Verpackung 10A die Durchlässe
78A der auf der Verpackung 10A gestapelten, weiteren Verpackung. Die Seitenbodenlaschen
76A sind in Richtung der Seitenfaltlinien 46A abgeschrägt. Die Bodenlaschen 48A sind
ebenfalls in Richtung der Seitenfaltlinien 46A abgeschrägt ausgebildet. Durch diese
Abschrägungen können Überlappungen im aufgerichteten Zustand vermieden werden.
[0064] Die Verpackung 10A ist durch die gewählte Ausbildung der Zungen 54A sowie der Ausschnitte
78A einfach stapelbar. Der Boden 52A der weiteren Verpackung, die oberhalb der Verpackung
10A deckungsgleich gestapelt ist, liegt auf der Trennwand 18A, auf den Seitenlaschen
44A, auf der hinteren Seitenwand 42A und auf den äusseren Bereichen der vorderen Seitewand
60A, auf der Verpackung 10A auf. Die Trennwand 18A weist vorzugsweise dieselbe Höhe
wie die hintere Seitenwand 42A und die Seitenlaschen 44A auf. Dadurch verteilt sich
die Gewichtskraft der weiteren Verpackung optimal auf die erwähnten Bereiche der Verpackung
10A.
[0065] Bei der Ausführungsform der Verpackung 10B gemäss Figur 2 ist im Unterschied zu der
Verpackung gemäss Figur 1 eine Blende 80 mit seitlich angeordneten Blendenlaschen
82 an der hinteren Seitewand 42B angeordnet. Die Blende 80 ist entlang einer Blendfaltlinie
84 in Richtung der Behältnisse 20B, 22B gefaltet, so dass die Blende 80 in einer Ebene
die rechtwinklig zur Längsmittelebene Le ausgerichtet ist liegt und somit mindestens
annähernd parallel zu den Bodenteilen 38B ausgerichtet ist. Die Blendenlaschen 82
sind auf der Aussenseite der Seitenlaschen 44B befestigt, beziehungsweise verklebt.
Ansonsten ist die Verpackung 10B gleich ausgebildet wie die Verpackung 10A gemäss
Figur 1.
[0066] Die Figur 2.1 zeigt die der Verpackung 10B entsprechenden Zuschnitte, daher den hinteren
Seitenteilzuschnitt 64B und den vorderen Seitenteilzuschnitt 64'B sowie den Zuschnitt
66B des Körperteils 12B. Am hinteren Seitenteilzuschnitt 64B ist die Blende 80 mit
den Blendenlaschen 82 gut erkennbar. Die Blende 80 schliesst an die hintere Seitenwand
42B an und zwar auf der gegenüberliegenden Seite der Bodenlasche 48B.
[0067] Die Figur 3 zeigt eine Verpackung 10C bei der ebenfalls Zungen 54C und Ausschnitte
58C an beziehungsweise in den Querwänden 34C ausgebildet sind. Im Unterschied zur
Ausführungsform gemäss Figur 1 weist die Verpackung in Figur 3, seitlich an die Querwände
34C anschliessende Endlaschen 86 auf, die entlang von Endlaschenfaltlinien 88 gefaltet
sind, die diagonal beziehungsweise schräg bezüglich der Querwände 34C verlaufen und
an der hinteren Seitenwand 42C beziehungsweise an der vorderen Seitenwand 60C anliegen
oder daran befestigt sind.
[0068] Die Figur 3.1 zeigt wiederum die entsprechenden Zuschnitte, den Seitenteilzuschnitt
64C der dem hinteren Seitenteil 14C zugeordnet ist, den Seitenteilzuschnitt 64' C
der dem vorderen Seitenteil 16C zugeordnet ist und den Zuschnitt 66C des Körperteils
12C. Die je zwei an der Querwand 34C seitlich anschliessenden Endlaschen 86 sind gut
erkennbar, ebenso die Endlaschenfaltlinie 88. Um die Verpackung 10C aufzurichten beziehungsweise
zusammenzubauen, sind nur diese drei Zuschnitte nötig.
[0069] Die Figur 4 zeigt eine Verpackung 10D mit einer ersten und einer zweiten Trennwand
18D, 18'D. Das Körperteil 12D weist acht Faltlinien 30D und neun Abschnitte 32D, 36D,
40D auf. Die beiden äussersten Abschnitte 32D bilden wiederum die Querwände 34D, die
beiden an die Querwände 34D beziehungsweise an die äussersten Abschnitte 32D anschliessenden
Abschnitte 36D Bodenteile 38D, ein mittlerer Abschnitt 90 bildet ebenfalls eines der
Bodenteile 38D und die jeweils zwei zwischen den Bodenteilen 38D liegenden Abschnitte
40D je eine erste und eine zweite Trennwand 18D, 18' D. Die Trennwände 18D, 18' D
weisen wiederum Trennwandlaschen 24D, 24' D, 26D, 26' D auf, die an der hinteren Seitenwand
42D befestigt sind.
[0070] Weiter weist die Ausführungsform gemäss Figur 4 Eckzungen 92, die an den Ecken 94
der Verpackung 10D ausgebildet sind, auf. Die Eckzungen 92 sind abgerundet und bezüglich
der Seitenfaltlinie 46D symmetrisch ausgebildet. Der Körperteil 12d weist weiter Eckausnehmungen
96 auf, die entsprechend den Eckzungen 92 geformt sind. Die Eckausnehmungen 96 sind
den Seitenteilzuschnitten 14D, 16D ausgebildet und eine Grenzlinie 98 der Eckausnehmungen
96 verläuft durch die Seitenbodenlaschen 76D, durch die Bodenlasche 48D, durch die
zugeordnete Seitenlasche 44D und durch die zugeordnete Seitenwand 42D, 60D.
[0071] Die Figur 4.1 zeigt die entsprechenden Zuschnitte, den vorderen Seitenteilzuschnitt
64'D, den hinteren Seitenteilzuschnitt 64D und den Zuschnitt 66D des Körperteils 12D.
Gut erkennbar sind die Eckzungen 92 sowie die Eckausnehmungen 96 und die Grenzlinie
98 der Eckausnehmungen 96.
[0072] Die den Trennwänden 18D, 18' D zugeordneten Abschnitte 40D sind in Richtung der entsprechenden
Faltlinien 30D abgeschrägt.
[0073] Die Figur 5 zeigt eine weitere Ausführungsform der Verpackung 10E. Die Zungen 54E
und entsprechenden Ausschnitte 58D sind wie bei der Ausführungsform gemäss Figur 1
ausgebildet. Die Verpackung 10E gemäss Figur 5 weist jedoch keine Trennwand 18A-D
auf, sondern eine Bodeneinlage 100 welche in das Behältnis 20E eingelegt und vorzugsweise
darin befestigt ist.
[0074] Die Figur 5.1 zeigt entsprechende Zuschnitte sowie zwei mögliche Ausführungsformen
der Bodeneinlagen 100, 100'. Die erste Bodeneinlage 100 ist aus Wellpappe oder Karton
hergestellt und weist Löcher 102 auf, in die beispielsweise Früchte oder Gemüse platziert
werden können. Es ist auch denkbar ein anderes Material, beispielsweise Styropor,
Holz oder ein anderer Kunststoff als Styropor für die erste Bodeneinlage 100 zu verwenden.
Die zweite Bodeneinlage 100' ist vorzugsweise aus Kunststoff hergestellt und weist
schalenförmige Ausbuchtungen 104 auf. Die Bodeneinlagen 100, 100' sind so dimensioniert,
dass sie genau in das Behältnis 20E hineinpassen, daher die rechteckige Grundfläche
der Bodeneinlage 100, 100' weist wenigstens annähernd die gleiche Ausdehnung wie das
Bodenteil 38E auf.
[0075] Die Figur 6 zeigt eine Ausführungsform der Verpackung 10F bei der nicht nur die Trennwand
18F abgeschrägt ist, sondern auch die Querwände 34F. Die an die äussersten Abschnitte
32F angrenzenden Abschnitte 36F, die die Bodenteile 38F bilden, weisen an einer der
hinteren Seitenwand 42F zugewandten Seite Bodenendlaschen 106 auf, die schräg nach
oben verlaufen und an der hinteren Seitenwand 42F befestigt sind.
[0076] Die Seitenlaschen 44'F des vorderen Seitenteils 16F weisen dieselbe Breite beziehungsweise
Länge auf, wie die Breite B des Körperteils 12F und überdecken die gesamte zugeordnete
Querwand 34F. Die Zungen 54F sind wieder an den Querwänden 34F ausgebildet, ebenso
die entsprechenden Ausschnitte 58F. Die Seitenlaschen 44F des hinteren Seitenteils
14F sind kürzer ausgebildet als die Seitenlaschen 44' F des vorderen Seitenteils 16F
und zwar so kurz, dass sie die Ausschnitte 58F nicht überdecken.
[0077] Die Bodenendlaschen 106 weisen an ihrem oberen Ende eine Befestigungslasche 108 auf,
die entlang einer Laschenfaltlinie 110 gebogen ist, sodass die Befestigungslasche
108 parallel zur hinteren Seitenwand 42F verläuft und daran befestigt werden kann.
[0078] Die Figur 6.1 zeigt die entsprechenden Zuschnitte, den hinteren Seitenteilzuschnitt
64F, den vorderen Seitenteilzuschnitt 64' F und den Zuschnitt 66F des Körperteils
12F. Gut erkennbar sind die an den Bodenteilen 38 ausgebildeten Bodenendlaschen 106
sowie die Befestigungslaschen 108 und die Laschenfaltlinie 110. Eine Bodenendlaschenfaltlinie
112 ist in den, an den äussersten Abschnitt 32F angrenzenden Abschnitt 36F, hineinversetzt,
sodass die Bodenteile 38F entlang der Bodenendlaschen 108 eingeschnitten sind.
[0079] Der vordere Seitenteilzuschnitt 64' weist die Seitenlaschen 44'F auf, die eine Länge
aufweisen, welche der Breite B des Körperteils 12F entspricht. Dadurch müssen alle
Durchlässe 78F in den Seitenlaschen 44'F des vorderen Seitenteils 16F beziehungsweise
des vorderen Seitenteilzuschnitts ausgebildet sein.
[0080] Die vordere Seitenwand 60F weist über die gesamte Länge L eine niedrigere Höhe als
die hintere Seitenwand 42F auf.
[0081] Es ist weiter denkbar, dass Kombination der in Figur 1 bis Figur 6.1 gezeigten Ausführungsformen
der Verpackung 10 A-F zur Anwendung kommen.
1. Verpackung mit einem Körperteil (12A-F) und zwei an, in Querrichtung (Q) des Körperteils
(12A-F), einander gegenüberliegenden Enden des Körperteils (12A-F) angeordneten und
an diesem befestigten Seitenteilen (14A-F, 16A-F), wobei das aus einem flächigen,
wenigstens annähernd rechteckigen oder quadratischen Plattenteil (28A-F) hergestellte
Körperteil (12A-F) wenigstens zwei parallel zur Querrichtung (Q) und über die gesamte
Breite (B) des Körperteils (12A-F) verlaufende, wenigstens drei Abschnitte (32A-F,
36A-F) begrenzende Faltlinien (30A-F) aufweist, der auf jeder Seite äusserste Abschnitt
(32A-F) zu einer Querwand (34A-F) aufgerichtet ist und ein zwischen den Querwänden
(34A-F) liegender Abschnitt (36A-F) einen Bodenteil (38A-F) bildet, und das vorne
liegende Seitenteil (16A-F) eine vordere Seitenwand (60A-F) und das hinten liegende
Seitenteil (14A-F) eine hintere Seitenwand (42A-F) aufweist, wobei die Seitenteile
(14A-F, 16A-F) weiter je eine am Bodenteil (38A-F) befestigte Bodenlasche (48A-F)
und zwei je an einer der Querwände (34A-F) aussenseitig anliegende Seitenlaschen (44A-F)
umfassen, dadurch gekennzeichnet, dass die Querwände (34A-F) mindestens je eine nach oben vorstehende Zunge (54A-F) und
je einen entsprechend der Zunge (54A-F) geformten Ausschnitt (58A-F), der sich von
der zugeordneten Faltlinie (30A-F) nach oben erstreckt, aufweisen und dass Seitenlaschen
(44A-F) die Ausschnitte (58A-F) mindestens teilweise überdecken, damit die Zungen
(54A-F) mit den Ausschnitten (58A-F) der Querwände (34A-F) einer auf der Verpackung
(10A-F) angeordneten weiteren Verpackung in Eingriff gebracht werden können und zwischen
den betreffenden Seitenlaschen (44A-F) und dem Bodenteil (12A-F) der weiteren Verpackung
gefangen sind.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Zungen (54A-F) symmetrisch zur Längsmittelebene (Le) angeordnet sind.
3. Verpackung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Querwänden (34A-F) je zwei nach oben vorstehende Zungen (54A-F) angeordnet
sind.
4. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenlaschen (44A-F) Seitenbodenlaschen (76A-F) angeordnet sind, die unterseitig
am Bodenteil (38A-F) befestigt sind, und dass die Seitenbodenlaschen (76A-F), vorzugsweise
entlang einer Seitenbodenfaltlinie (50A-F) verlaufende, Durchlässe (78A-C,E,F) aufweisen,
damit die Zungen (54A-F) einer unter der Verpackung (10A-F) angeordneten weiteren
Verpackung durch die Seitenbodenlaschen (76A-F) geschoben werden können.
5. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die vordere Seitenwand (60A-F) in einem mittleren Bereich (62A-F) eine geringere
Höhe als die hintere Seitenwand (42A-F) aufweist.
6. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass jedes der Seitenteile (14A-F, 16A-F) aus einem flächigen Seitenteilzuschnitt (64A-F,
64' A-F) gefertigt ist, ein Teil des Seitenteilzuschnitts (64A-F) die Seitenwand (42A-F,
60A-F) bildet und über eine Seitenbodenfaltlinie (50A-F) die Bodenlasche (48A-F) und
über Seitenfaltlinien (46A-F) die beiden Seitenlaschen (44A-F, 44' A-F) an die Seitenwand
(42A-F, 60A-F) anschliessen und dass gegebenenfalls die Durchlässe (78A-F) vorzugsweise
rechteckig ausgebildet sind und entlang der Seitenfaltlinien (46A-F) auf der Seite
der Seitenbodenlaschen (44A-F, 44'A-F) angeordnet sind.
7. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Körperteil (12A-F) und die Seitenteile (14A-F, 16A-F) aus, vorzugsweise einwelliger
Wellpappe gefertigt sind.
8. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Körperteil (12A-F) wenigstens fünf, parallel zur Querrichtung (Q) und über die
gesamte Breite (B) des Körperteils (12A-F) verlaufende, wenigstens sechs Abschnitte
(32A-F, 36A-F, 40A-D,F) begrenzende Faltlinien (30A-F) aufweist, die je an die Querwände
(34A-F) anschliessenden Abschnitte (36A-F) Bodenteile (38A-F) bilden und zwischen
den Bodenteilen (38A-F) angeordneten Abschnitte (40A-D,F) zu einer Trennwand (18A-D,F,
18' A-D, F) aufgerichtet sind.
9. Verpackung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Trennwand (18A-D, F, 18' A-D, F) in Richtung der vorderen Seitenwand (60A-F)
abgeschrägt ist.
10. Verpackung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die zwei, der Trennwand (18A-D,F, 18'A-D,F) zugeordneten Abschnitte (40A-F) auf der
Seite, die der hinteren Seitenwand (42A-F) zugewandt ist, je eine Trennwandlasche
(24A-F, 26A-F) aufweisen, die an der hinteren Seitenwand (42A-F) befestigt ist.
11. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenteile (38A-F) auf einer der hinteren Seitenwand (42A-F) zugeordneten Seite
Bodenendlaschen (106) aufweisen, die schräg nach oben verlaufen und an der hinteren
Seitenwand (42A-F) anliegen.
12. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Querwände (34A-F) Endlaschen (86) aufweisen, die an den, den Seitenwänden (42A-F,
60A-F) zugewandten Seiten ausgebildet sind, die schräg verlaufen und die an den Seitenwänden
(42A-F, 60A-F) anliegen.
14. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass eine Bodeneinlage (106, 106') auf dem Bodenteil (38A-F) befestigt oder in dieses
einlegbar ist.
15. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Befestigungen durch Verkleben erzeugt sind.