[0001] Die Erfindung betrifft ein Hausgerät mit flüssigkeitsführenden Bereichen, insbesondere
Waschmaschine oder Waschtrockner, mit mindestens einer Strahlungsquelle mit einer
emittierten Strahlung für eine Entkeimungswirkung in einem Zielbereich. Der Begriff
Hausgerät umfasst auch den häufig auch verwendeten Begriff Haushaltgerät.
[0002] Durch die
DE 31 23 899 A1 wird ein Waschmaschine offenbart, bei der eine ultraviolette Strahlungsquelle dazu
dient, beim Waschprozess eine entkeimende Wirkung zu erreichen. Dazu wird die Strahlungsquelle
im Bereich der Beschickungstür einer für Frontladung bestimmten Waschmaschine angebracht.
Das Schauglas bzw. das Bullaugenglas muss dann für die Strahlung der UV- Strahlungsquelle
durchlässig sein, was bedingt, dass das Glas des Bullauges aus Spezialglas, wie Quarzglas,
ausgeführt werden muss, was erhöhte Kosten für eine solcherart ausgeführte Waschmaschine
bedingt. Außerdem ist die Anbringung der UV- Strahlungsquelle innerhalb des zum Innenraum
gewölbten Bereiches des Bullauges kompliziert, da auch noch ein Reflektor zur Ausrichtung
der Strahlung zum Innenraum der Waschtrommel vorgesehen sein muss. Damit stellt ein
solcher im Bereich des Bullauges angebrachter UV- Strahler auch eine Gefahrenquelle
für eine Bedienungsperson dar.
[0003] Bei der
DE 27 32 653 A1 ist das Anbringen eines UV- Strahlers erst bei beschickter Waschmaschine vor dem
Bullauge durch Vorsehen eines an der Vorderseite der Waschmaschine befindliches Anschlussstückes
möglich. So müsste einer Bedienungsperson ein vorsichtiger Umgang mit der Strahlungsquelle
in Bezug auf das Bullauge bewusst sein. Jedoch dürfte aus heutiger Sicht eine solche
Zusatzausrüstung nicht mehr zugelassen werden, da Gefahrenquellen, wie heiße Bereiche
des Strahlers beim Abnehmen desselben zum Öffnen der Beschickungstür der Waschmaschine,
evident sind.
[0004] Bei einem Hausgerät mit flüssigkeitsführenden Bereichen, wie einer Waschmaschine
nach der
DE 43 42 049 A1 ist ein UV- Strahler im Innenbereich der Waschmaschine angebracht. Um den UV- Strahler
hinsichtlich seiner desinfizierenden Wirkung in Bezug auf einen Waschvorgang überhaupt
erst zur Geltung bringen zu können, ist es erforderlich, dass ein ständiges Umwälzen
von Flüssigkeit, wie Lauge oder Spülflüssigkeit, beim Behandlungsvorgang des Waschgutes
erfolgt. Die Strahlen des UV- Strahlers werden so gelenkt, dass sie in einem Leitungsabschnitt
des Umwälzkreislaufes, beispielsweise in der Nähe eines Durchlauferhitzers auf die
im Umwälzkreislauf umgewälzte Flüssigkeit einwirken. Eine Entkeimung von weiteren
an sich flüssigkeitsführenden Bereichen des Hausgerätes, insbesondere außerhalb einer
aktiven Betriebsphase, ist bei der speziellen Zuordnung des Strahlers zu einem Leitungsabschnitt
des Umwälzkreislaufes nach dieser
DE 43 42 049 A1 nicht möglich. Außerdem ist es zwingend erforderlich, einen Umwälzkreislauf für die
Flüssigkeit im Hausgerät vorsehen zu müssen.
[0005] Nach der
DE 20 2005 013 207 U1 wird auch offenbart, wie ultraviolette Strahlung für eine Entkeimung innerhalb einer
Waschmaschine eingesetzt werden kann. Ferner werden Möglichkeiten aufgezeigt, eine
Innenraumtrocknung von Bereichen einer Waschmaschine vorzunehmen, um eine Keimminimierung
zu erzielen. Durch Ultraviolettstrahlung als auch durch Wärmestrahlung wird eine Entkeimungswirkung
in einem Zielbereich erreicht.
[0006] Nach der
DE 196 43 885 A1 wird für ein Haushaltgerät, wie Waschmaschine gelehrt, wie eine leitungslose Stellbefehlsübertragung
zwischen einem gehäuseseitigen Bedienteil und einem gehäuseseitigen Leistungssteuerungsteil
vorgenommen werden kann, indem eine Infrarot-Übertragungsstrecke eingesetzt wird.
Innerhalb der Infrarot-Übertragungsstrecke werden Reflexionsteile eingesetzt, die
auch durch an sich vorhandene, gehäuseseitige Konstruktionsteile gebildet werden können.
Die innerhalb der Infrarot-Übertragungsstrecke eingesetzte Infrarot-Strahlung dient
ausschließlich dazu, Informationen mit geringem Aufwand und hoher Störsicherheit von
dem Bedienteil zu dem Leistungssteuerungsteil zu übertragen, wozu der optische Sender
für die Infrarotstrahlung nur eine relativ kleine Leistung abzugeben braucht.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung besteht daher darin, für ein Hausgerät mit flüssigkeitsführenden
Bereichen eine Lösung anzugeben, die den Einsatz mindestens eines Strahlers mit einer
emittierten Strahlung für eine Entkeimungswirkung in einem Zielbereich im Innenbereich
des Hausgerätes ermöglicht und dabei die emittierte Strahlung im Zielbereich zum Einsatz
kommen lässt, ohne dass Einschränkungen, wie ein bindender Einsatz eines Umwälzkreislauf
für die Flüssigkeit im Hausgerät oder das Vorliegen einer bestimmten Betriebsphase
des Hausgerätes, zu berücksichtigen sind.
[0008] Die Lösung der Aufgabe besteht nach der Erfindung dem Grunde nach darin, dass die
mindestens eine Strahlungsquelle in einem geschützten Bereich bzw. einer geschützten
Stelle innerhalb des Hausgerätes untergebracht wird. Ausgehend von dieser Stelle wird
die von der Strahlungsquelle emittierte Strahlung über eine spiegelnde/ reflektierende
Anordnung an die Stelle bzw. an den Bereich geleitet, der bezogen auf die Wirkung,
die durch den Einsatz der Strahlung einhergehen soll, zu einem besonders günstigsten
Ergebnis bezüglich der Entkeimungswirkung führt.
[0009] Wird als flüssigkeitsführendes Hausgerät beispielsweise eine Waschmaschine zugrunde
gelegt, so steht es überwiegend an, mit einer Strahlungsquelle eine entkeimende Wirkung
zu erzielen. Als Strahler kommt dann vorzugsweise eine Niederdruck- Quecksilberdampflampe
mit einer emittierten Strahlung von 254 nm Wellenlänge zum Einsatz. Für diese Wellenlänge
der Strahlung müsste bei Einsatz einer Transmissionsoptik, d. h. Lichtleitfasern und
Linsen, Quarzglas verwendet werden, das zu sehr teuren Komponenten führt. Nach der
Erfindung kann durch die überwiegende Verwendung einer spiegelnden/ reflektierenden
Anordnung, z. B. durch Ausbildung reflektierender Oberflächen innerhalb des Hausgerätes,
für die Führung der Strahlung zu einem Zielort im Hausgerät, ein Lösungsprinzip geschaffen
werden, das sich als äußerst kostengünstig erweist.
[0010] Es hat sich als vorteilhaft herausgestellt, dass die spiegelnde Anordnung durch zur
Strahlungsbündelung geeignete Spiegel insofern günstig ausbildbar ist, indem metallisches
Material verwendet wird wobei dieses durch einen Formgebungsprozess fertig gestellt
werden kann. Wird Edelstahlblech verwendet, so kann ein Prägeverfahren angewandt werden.
Es ist jedoch auch möglich, dass ein Kunststoff beschichtet wird und so eine metallische
Materialoberfläche geschaffen wird.
[0011] Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung sieht vor, dass für die Bestrahlung
eines Zielbereiches, wie der Innenbereich eines Laugenbehälters einer Waschmaschine,
die Anordnung von Spiegeln durch mindestens eine, sehr kleinflächig ausgebildete Durchtrittsstelle
im Laugenbehälter, insbesondere durch Einsatz eines Quarzglasfensters, für die Strahlung
ergänzbar ist. Bei dieser Ausführungsform der Erfindung wird in hohem Maße von der
günstigen Lenkung und Bündelung der Strahlung durch metallische Spiegel Gebrauch gemacht
um für den Eintritt bzw. Durchtritt der Strahlung in den Laugenbehälter günstige Voraussetzungen
zu schaffen. Ein dann noch erforderliches Quarzglasfenster an der Durchtrittsstelle
im Laugenbehälter stellt sich als günstig in Bezug auf den dazu erforderlichen Aufwand
dar.
[0012] Nach einer anderen bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist vorgesehen, dass
die Bestrahlung eines Zielbereiches, wie der Innenbereich einer Trommel einer Waschmaschine,
die Anordnung von Spiegeln so ausgebildet ist, dass eine Aneinanderreihung von Einzelspiegeln
vorliegt, die eine fokussierende Wirkung in Bezug auf einfallende Strahlen, insbesondere
direkt von der Strahlungsquelle, in der Art ausüben, dass ein bestimmbarer Durchtritt
durch Drainagelöcher im Trommelmantel erreichbar ist und im Innenraum der Trommel
sich überlagernde Strahlungsbündel nach dem Durchtritt durch die Drainagelöcher ausbildbar
sind. Durch die besondere Lenkung der Strahlen durch die Drainagelöcher der Trommel
kann ein äußerst verlustarmer Durchtritt der Strahlung in das Zielgebiet erfolgen.
Bei Verwendung von UVC- Strahlung kann der Innenbereich der Trommel in hochwirksamer
Weise entkeimt werden.
[0013] Eine andere Lösungsvariante für die Erfindung besteht darin, dass die spiegelnde/
reflektierende Anordnung durch eine reflektierende Beschichtung, anbringbar an der,
bezogen auf das Hausgerät, zu betrachtenden Innenseite eines Bullaugenglases, ausbildbar
ist. Damit ist es möglich, die Strahlung auch sehr wirkungsvoll an das Zielgebiet
zu lenken. Die Beschichtung kann auf die Art der zum Einsatz kommenden Strahlung abgestimmt
werden. Wird eine Beschichtung als Nano- Beschichtung ausgeführt, kann eine Abstimmung
auf die Art der verwendeten Strahlung besonders geeignet vorgenommen werden und ein
sehr hoher Reflexionsfaktor sichergestellt werden.
[0014] Zur Erfindung gehört auch, dass als Zielbereich die Einspülschale für Waschmittel,
insbesondere einer Waschmaschine, berücksichtigbar ist, wobei auch eine unabhängige
Strahlungsquelle einsetzbar ist. Es können dabei auch Prinzipien der Strahlungslenkung
angewandt werden, die zuvor beansprucht wurden. Wird eine UVC- Strahlung gewählt,
kann im diesem Bereich auch eine wirksame Entkeimung erzielt werden und auf Chemikalien
zur Entkeimung verzichtet werden.
[0015] Ansonsten kann man davon ausgehen, dass die mindestens eine Strahlungsquelle, neben
UVC, auch andere Wellenlängenbereiche betreffen kann, insbesondere UVB, UVA, Infrarotstrahlung
oder Mikrowellen umfassen kann. Damit kann z. B. auch eine Erwärmung in einem bestimmten
Bereich des Hausgerätes erzielt werden. Es kann z. B. vermieden werden, dass sich
Bakterien in einem Flüssigkeitssumpf, wie in einer Art Nährlösung, ausbilden können,
da ein solcher Flüssigkeitssumpf durch Einsatz einer Strahlung zur Erwärmung rechtzeitig
ausgetrocknet werden kann.
[0016] Es besteht ferner die Möglichkeit die Erfindung so zu gestalten, dass ein Hausgerät
mit flüssigkeitsführenden Bereichen, insbesondere Waschmaschine oder Waschtrockner
mit einem Bullaugenglas, das eine Innenfläche in Bezug auf den Innenbereich des Hausgerätes
aufweist, mit mindestens einer Strahlungsquelle mit einer emittierten Strahlung für
eine Entkeimungswirkung in einem Zielbereich vorgesehen ist, wobei die mindestens
eine Strahlungsquelle an einer geschützten Stelle innerhalb des Hausgerätes angebracht
ist, und die emittierte Strahlung der Strahlungsquelle im Wesentlichen in eine Querschnittsstelle
des Bullaugenglases einleitbar ist und derart im Bullaugenglas lenkbar ist, dass die
Strahlung an der Innenfläche des Bullaugenglases, gerichtet auf die Flüssigkeit, wie
Lauge, und insbesondere in Verbindung mit dem zu behandelnden Behandlungsgutes, wie
Wäsche, austritt.
[0017] Dabei ist es vorteilhaft, dass die Innenfläche des Bullaugenglases eine veränderte
Oberfläche hat, die durch Aufrauen, durch Beschichtung oder beim Glasherstellungsprozess
gebildet wird, um den gewünschten Strahlungsaustritt zum Zielgebiet zu ermöglichen.
[0018] Sollte dabei eine Strahlungsquelle auch andere Wellenlängenbereiche außer UVC betreffen
wie insbesondere UVB, UVA, Infrarotstrahlung oder Mikrowellen, so soll die Glasart
des Bullaugenglases auf die Strahlungsart abstimmbar erfolgen können.
[0019] Soweit die Erfindung durch auf die unabhängigen Ansprüche rückbezogene, nicht selbständige
Ansprüche weitergebildet wird, so soll es so sein, dass eine zunächst angegebene Kette
von Rückbeziehungen nicht einschränkend in Bezug auf die insgesamt mitgeteilte Lehre
zu sehen ist, soweit auch andere Kombinationen von Merkmalen von Ansprüchen sich als
geeignet und ausführbar aus Sicht des Fachmanns ergeben.
[0020] Im Folgenden wird die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen schematisch genauer
beschrieben. Gleiche Bezugszeichen zeigen gleiche oder vergleichbare Teile. Die Figuren
werden zunächst kurz erläutert:
Fig. 1 zeigt ein Hausgerät, wie Waschmaschine oder Waschtrockner, mit einem Strahler
an geschützter Stelle und einer Ausbildung eines Strahlenganges, gerichtet auf den
Innenbereich eines Laugenbehälters;
Fig. 2 zeigt von einem Hausgerät, wie Waschmaschine oder Waschtrockner, einen Strahler
in dessen Innenbereich mit einem durch eine Anordnung von Spiegeln ausbildbarem Strahlengang,
gerichtet auf den Innenbereich einer Waschtrommel;
Fig. 3 zeigt von einem Hausgerät, wie Waschmaschine oder Waschtrockner, einen Strahler
in dessen Innenbereich und einer Ausbildung eines Strahlenganges mittels einer Reflexionsschicht
am Bullaugenglas, gerichtet auf den Innenbereich einer Waschtrommel;
Fig. 4 zeigt bezogen auf ein Hausgerät, wie Waschmaschine oder Waschtrockner, wie
mit einem Strahler innerhalb des Hausgerätes und einer Strahleneinkopplung in ein
Bullaugenglas sowie einem Strahlungsaustritt aus dem Bullaugenglas, ein Innenbereich
einer Waschtrommel bestrahlbar ist.
[0021] In Bezug auf die insgesamt beanspruchte Erfindung geben die in den Figuren 1 bis
4 gezeigten Ausführungsbeispiele, Teilaspekte der Erfindung wieder, die nicht als
einschränkend in Bezug auf die Erfindung anzusehen sind. Somit braucht auch ein Ausführungsbeispiel
mit Berücksichtigung eines Teilaspektes der Erfindung nicht so gestaltet zu sein,
dass ein unmittelbares Zusammenwirken mit einem nach einer anderen Figur gezeigten
Teilaspekt möglich ist.
[0022] Fig. 1 zeigt ein Hausgerät 1, wie Waschmaschine oder Waschtrockner, wobei das Hausgerät
schematisch im Aufriss in teilweiser Schnittdarstellung gezeigt ist. Ein Strahler
2 bzw. eine Strahlungsquelle ist an geschützter Stelle im Inneren des Hausgerätes
ortsfest eingebracht. Obwohl nicht zeichnerisch hervorgehoben, ist davon auszugehen,
dass der Strahler nur in einem engen Winkelbereich von +/- 20° bis +/- 60° in Bezug
auf eine (nicht eingezeichnete) optische Achse Strahlung abstrahlt. Der Strahler strahlt
in Bezug auf die überwiegend für Zwecke der Erfindung zu berücksichtigende Strahlung
eine Strahlung im Wellenlängenbereich von UVC, also einer sehr kurzwelligen Ultraviolettstrahlung
von 100 bis 280 nm, bevorzugt 254 nm, entsprechend der Primärstrahlung von Niederdruck-Quecksilberdampf-Entladungslampen
ab. Ein Strahler kann jedoch auch für andere UV-Strahlung, wie UVB oder UVA, also
mit Wellenlängen näher dem sichtbaren Licht eingesetzt werden. Ferner kann der Strahler
auch für sichtbares Licht (von 400 nm bis 800 nm, worauf die Bezeichnung "Licht" meist
beschränkt ist), Infrarotstrahlung oder Mikrowellen vorgesehen sein. Dazu erfolgen
an anderen, nachfolgenden Stellen noch spezifische Ausführungen.
[0023] Die Strahlung des Strahlers 2 mit Strahlung, insbesondere im Bereich von UVC, wird
bezüglich der zum Strahlungsbündel 2Bü gehörenden Strahlen, innerhalb von äußeren
Strahlen mit 2A bis 2N auf einen Hohlspiegel 3 mit fokussierender Eigenschaft gerichtet.
Dieser Hohlspiegel 3 ist innerhalb des Hausgerätes 1 in der Weise ortsfest so fixiert,
dass reflektierte Strahlen eines von diesem Hohlspiegel ausgehenden Strahlungsbündels
3Bü, innerhalb von äußeren Strahlen 3A bis 3N wiederum auf einen weiteren Hohlspiegel
4 gerichtet werden können. Das gesamte Strahlungsbündel, nunmehr mit 3Bü' bezeichnet,
wird vom Hohlspiegel 4 empfangen und weiter reflektiert. Ein vom Hohlspiegel 4 reflektiertes
Strahlenbündel 4Bü mit äußeren Strahlen 4A bis 4N wird zunächst stark fokussiert,
so dass ein fiktiver Brennpunkt gebildet wird. Dieser fiktive Brennpunkt des Strahlenbündels
4Bü ist zugleich so gelegt, dass er sich in einer Zone mit Strahlungsdurchtritt durch
einen Laugenbehälter 5 des Hausgerätes 1 befindet. Um den Laugenbehälter flüssigkeitsdicht
abschließen zu können, wird diese Transmissionszone im Laugenbehälter 5 durch ein
Fenster 6, bevorzugt aus Quarzglas soweit der Strahler eine Strahlung im Bereich von
UVC ausstrahlt, gebildet. Dabei ist hervorzuheben, dass der Aufwand für dieses kleine,
senkrecht zur Zeichnungsebene sich erstreckende Fenster, als gering anzusehen ist.
Nach dem Austritt des Strahlungsbündels aus diesem Fenster 6 weitet sich dieses Bündel,
nunmehr mit 4Bü' bezeichnet, auf, so dass ein gesamter Innenraum des Laugenbehälters
5 bestrahlt wird. Eine UVC Strahlung kann somit auf eine Flüssigkeit, wie Lauge und
somit auf ein Behandlungsgut, wie Wäsche, einwirken. Die desinfizierende Wirkung von
UVC Strahlung bei Verwendung eines UVC -Strahlers 2 kann somit optimal erfolgen.
[0024] Würde nun ein Strahler 2, durch einen Lichtstrahler ersetzt bzw. ergänzt werden,
so ist die vorab beschriebene Anordnung mit den Hohlspiegeln 3 und 4 und dem Fenster
6 auch geeignet, den Innenraum des Laugenbehälters zu beleuchten.
[0025] Als Material für die Hohlspiegel 3 und 4 ist bevorzugt metallisches Material einzusetzen.
Wird Edelstahlblech verwendet, so kann dessen Formgebung durch ein Prägeverfahren
erfolgen, wobei der Aufwand für ein Polieren der spiegelnden Oberfläche, nachfolgend
dem Prägeverfahren, gering bleibt. Es können auch andere Formgebungsverfahren herangezogen
werden. Ferner kann sich das metallische Material im Verbund mit einem Kunststoff
befinden, wobei dann nur die reflektierende Oberfläche, z. B. durch Beschichten des
Kunststoffes, aus metallischem Material besteht.
[0026] Mit Fig. 2 wird ein Ausführungsbeispiel gezeigt, das im Besonderen auf die Bestrahlung
des Innenraumes einer Trommel 15 gerichtet ist. Von einem Strahler 12 ausgehend, wird
Strahlung innerhalb eines Strahlungsbündels 12Bü mit einem engen Winkelbereich, wie
beim Strahler 2, auf eine Anordnung von Spiegeln 13a bis 13e gelenkt. Das Strahlungsbündel
weist begrenzende Strahlen 12A bis 12N auf, wobei der begrenzende Strahl 12A auf einen
Anfang von einem Spiegel 13a der Anordnung von Spiegeln 13a-e und der begrenzende
Strahl 12N auf ein Ende von einem Spiegel 13c der Anordnung von Spiegeln auftrifft.
Jeder der Spiegel der Anordnung von Spiegeln 13a-e erbringt eine fokussierende Wirkung
in der Weise, dass ein fiktiver Brennpunkt, der auf die Spiegel einfallenden Strahlung
eines Bündels 12Bü im Bereich des Mantels einer Waschtrommel 15 des Hausgerätes 1
liegt und zwar verteilt über einen Umfangs- bzw. Bogenbereich der Trommel. Der benannte
Bogenbereich steht in Beziehung zu dem Winkelbereich des Strahlungsbündels 12Bü. Da
die Trommel 15 Drainagelöcher 16 aufweist, ist es möglich, dass die von den einzelnen
Spiegeln, der Anordnung von Spiegeln 13a-e, in Teilbündel 13Büa - 13Büe aufgeteilte
Strahlung, durch benannte Löcher 16 hindurch treten kann, so dass nach Aufweitung
der Strahlen in den Strahlungsteilbündeln 13Büa - 13Büe nach Verlassen der Trommellochung
der Innenraum der Trommel ziemlich gleichmäßig bestrahlt wird, zumal die Strahlungsteilbündel
13Büa - 13Büe sich überschneidend bzw. sich überkreuzend in den Trommelinnenraum hineinwirken.
[0027] Mit Fig. 3 wird ein weiteres Ausführungsbeispiel gezeigt, das die Bestrahlung eines
Innenraums einer Trommel 25 von einem Hausgerät 1, wie Waschmaschine oder Waschtrockner,
betrifft. Ein Strahler 22 im Innenbereich des Hausgerätes 1 ist ortsfest so angebracht,
dass abgestrahlte Strahlung des Strahlers 22 auf eine Reflexionsschicht 26, aufgebracht
auf eine bezogen auf das Hausgerät 1 als Innenseite zu betrachtende Seite eines Bullauges
27 gerichtet ist. Der Strahler 22 strahlt, wie bei den zuvor erläuterten Ausführungsbeispielen,
in einem engen Winkelbereich zwischen begrenzenden äußeren Strahlen 22A und 22N seine
Strahlung, nochmals hervorgehoben durch das Strahlungsbündel 22Bü, ab, die auf die
Reflexionsschicht 26 des Bullauges 27 gerichtet ist. Obwohl der sich einstellende
Winkel der auf das Bullaugenglas auftreffenden Strahlen 22A bis 22N bezogen auf die
wirksame Fläche des Bullaugenglases schon zu einer fast vollständigen Totalreflexion
dieser Strahlen 22A bis 22N führen müsste, so dass, wie auch aus Fig. 3 zu ersehen,
der Innenraum der Trommel 25 (vgl. die Pfeilspitzen der äußeren Strahlen 22As und
22Ns) sicher erreicht wird, so ist es aus Gründen einer hohen Zuverlässigkeit, zu
bevorzugen, dass die Reflexionsschicht 26 des Bullaugenglases als Nanoschicht ausgeführt
wird, da dann die relative Größe der Reflektion der auftreffenden Strahlung nahezu
bei 1 liegt. Ferner kann dieser hohe Reflexionsfaktor genau auf die zur Anwendung
kommende Wellenlänge der Strahlung des Strahlers 22 abgestimmt werden. Insbesondere,
wenn die auch bei den obigen Ausführungsbeispielen bevorzugt berücksichtigte, entkeimende
Wirkung durch Strahlung im UVC - Strahlungsbereich von 100 bis 280 nm, eventuell auch
konzentriert auf die Wellenlänge einer Niederdruck- Quecksilberdampf- Entladungslampe
von 254 nm, ansteht, kann eine sehr hohe Ausbeute der zur Anwendung gelangenden Strahlung
im gewünschten Bereich, wie der Flüssigkeit bzw. Lauge im Innenbereich der Trommel
und des darin aufgenommenen Behandlungsgutes, wie Wäsche, erzielt werden. Mithin kann
auch eine hohe entkeimende Wirkung erreicht werden.
[0028] Anhand der Fig. 4 wird noch ein weiteres Ausführungsbeispiel bezogen auf ein Hausgerät,
wie Waschmaschine oder Waschtrockner gezeigt, wie mit einem Strahler 32 in unmittelbarer
Nähe eines Bullaugenglases 37 des Hausgerätes 1 eine Lenkung der Strahlung so erfolgen
kann, dass es gelingt, den Innenbereich einer Waschtrommel bestrahlen zu können. Dazu
wird der Strahler in ortsfester Zuordnung sehr nahe an eine Querschnittsstelle 36
des Bullaugenglases des Hausgerätes herangebracht. Das Strahlungsbündel 32Bü ist dabei
so nahe an diese Querschnittsstelle 36 herangeführt, dass quasi die begrenzenden Strahlen
wie parallel geführt zu betrachten sind. Innerhalb des Bullaugenglases 37 wird die,
über die Querschnittsstelle 36 eingeführte Strahlung zunächst durch Totalreflexion
weitergeleitet, da das Bullaugenglas in Bezug auf das umgebende Medium ein optisch
dichteres Medium darstellt. Da jedoch das Bullaugenglas in einem mittleren Bereich
38, der der Öffnung einer Trommel 35 gegenüberliegt, für die eingeführte Strahlung
vorliegende Störstellen aufweist, wird erreicht, dass die zunächst durch Totalreflexion
weitergeleitete Strahlung ganz bewusst, nahezu lotrecht durch den Bereich 38 des Bullaugenglases
37 austritt, wie auch die Strahlen 33A bis 33N mit Pfeilspitzen 33As bis 33Ns zeigen.
Die Störstellen im Bereich 38 des Bullaugenglases 37 können beispielsweise durch gezieltes
Aufrauen des Bullaugenglases oder Beschichten desselben in diesem Bereich gebildet
werden. Es sind jedoch auch andere Möglichkeiten gegeben, indem bei der Herstellung
des Bullaugenglases 37 in einem Schmelzverfahren das Einbringen dieser Störstellen
schon berücksichtigt wird. Das für das Bullauge zur Anwendung gelangende Glasmaterial
wird auf die zur Leitung bestimmte Strahlung abgestimmt. Wird die entkeimende Wirkung
von UVC Strahlung im Innenbereich der Trommel 35 des Hausgerätes 1 angestrebt, wird
bevorzugt reines Quarzglas eingesetzt werden. Sollte als Strahlung nicht nur eine
UVC- Strahlung anstehen, so ist für das Bullauge ein Glas einer geeigneten Zusammensetzung
zugrunde zu legen, die nicht nur aus SiO
2 besteht, was dem Fachmann in Einzelnen geläufig ist.
[0029] Die Erfindung soll jedoch nicht nur auf die Ausführungsformen beschränkt sein, die
anhand einer Figur erläutert sind. So ist es ohne Weiteres möglich, nicht nur eine
Strahlung einer geeigneten Wellenlänge, wie z. B. UVC- Strahlung für die Entkeimung,
in den Innenraum eines Laugenbehälters oder einer Trommel zu leiten, sondern es kann
auch die bevorzugt zur Anwendung kommende Strahlung in den Bereich der Waschmitteleinspülschale
des Hausgerätes gelenkt werden, so dass mit Flüssigkeit, wie Wasser, eingespültes
Waschmittel einer zusätzlichen Entkeimung unterzogen werden kann.
[0030] Wenn es auch im Wesentlichen so vorgesehen ist, dass UVC- Strahlung mit der vorteilhaften
Wirkung der Entkeimung eingesetzt wird, so können auch andere Wellenlängenbereiche
einer Strahlung mit speziellen, einhergehenden Vorteilen eingesetzt werden. So kann
eine UV- Strahlung mit einer größeren Wellenlänge, wie eine UVA- Strahlung, für die
bessere Fleckenerkennung auf Kleidungsstücken eingesetzt werden. Sichtbares Licht
kann für Beleuchtungszwecke in dem Hausgerät eingesetzt werden. Infrarotstrahlung
kann als Wärmestrahlung für Trocknungszwecke eingesetzt werden, während Mikrowellen
für eine partielle, tiefer dringende Erwärmung im Hausgerät eingesetzt werden können.
[0031] Wenn auch die Ausführungsbeispiele anhand einer Waschmaschine bzw. eines Waschtrockners
beschrieben wurden, so ist es ohne Weiteres klar, dass auch Hausgeräte, die nach ähnlichen
Bearbeitungsprinzipien, wie eine Waschmaschine arbeiten, von der Erfindung umfasst
sind. Beispielweise wird bei einer Geschirrspülmaschine auch Flüssigkeit, versetzt
mit Reinigungsmitteln, gezielt dem Behandlungsgut, wie Geschirr zugeführt, so dass
eine erfindungsgemäße Strahlungsausrichtung auf einen Zielbereich, ausgehend von einer
Strahlungsquelle in einem geschützten Bereich des Hausgerätes auch gegeben ist und
Strahlungsumlenk- und Fokussierungsmittel auch verschiedener Ausgestaltungen der Erfindung
sinngemäß zur Anwendung gelangen können.
Bezugszeichenliste
[0032]
- 1
- Hausgerät
- 2
- Strahler
- 2A
- äußerer Strahl, eine Seite
- 2N
- äußerer Strahl, andere Seite
- 2Bü
- Strahlungsbündel, auch 2Bü'
- 3
- Hohlspiegel
- 3A
- äußerer Strahl
- 3N
- äußerer Strahl
- 3Bü
- Strahlungsbündel, auch 3Bü'
- 4
- Hohlspiegel
- 4A
- äußerer Strahl
- 4N
- äußerer Strahl
- 4Bü
- Strahlungsbündel, auch 4Bü'
- 5
- Laugenbehälter
- 6
- Fenster
- 12
- Strahler
- 12A
- begrenzender Strahl
- 12N
- begrenzender Strahl
- 12Bü
- Strahlungsbündel
- 13a bis 13e
- Spiegel einer Anordnung von Spiegeln
- 13
- Büa bis 13Büe Teilstrahlungsbündel
- 15
- Waschtrommel
- 16
- Drainagelöcher
- 22
- Strahler
- 22A
- begrenzender Strahl, 22As Pfeilspitze
- 22N
- begrenzender Strahl, 22Ns Pfeilspitze
- 25
- Trommel
- 26
- Reflexionsschicht
- 27
- Bullauge
- 32
- Strahler
- 32
- Bü Strahlungsbündel
- 33A bis 33N
- Strahlen, 33As bis 33Ns Pfeilspitzen
- 35
- Trommel
- 36
- Querschnittsstelle
- 37
- Bullauge
- 38
- Bereich Bullaugenglas mit besonderer Eigenschaft
1. Hausgerät (1) mit flüssigkeitsführenden Bereichen, insbesondere Waschmaschine oder
Waschtrockner, mit mindestens einer Strahlungsquelle (2) mit einer emittierten Strahlung
für eine Entkeimungswirkung in einem Zielbereich (5; 15; 25; 35), dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Strahlungsquelle (2) an einer geschützten Stelle innerhalb des
Hausgerätes (1) angebracht ist und die emittierte Strahlung der Strahlungsquelle (2)
im Wesentlichen durch eine spiegelnde bzw. reflektierende Anordnung (3, 4; 13a bis
13e; 26; 38) in den Zielbereich (5; 15; 25; 35) lenkbar ist.
2. Hausgerät (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass ein Zielbereich (5; 15; 25; 35) Flüssigkeit, wie Lauge, aufweist.
3. Hausgerät (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass Flüssigkeit, wie Lauge, sich in Verbindung mit dem zu behandelnden Behandlungsgut,
wie Wäsche, befindet.
4. Hausgerät (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die spiegelnde Anordnung durch zur Strahlungsbündelung geeignete Spiegel (3, 4; 13a
- 13e) aus metallischem Material, erhältlich insbesondere durch einen Formgebungsprozess,
ausbildbar wird.
5. Hausgerät (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die Bestrahlung des Zielbereiches (5; 15; 25; 35), der ein Innenbereich eines
Laugenbehälters (5) ist, die Anordnung von Spiegeln (3, 4) durch mindestens eine kleinflächig
ausgebildete Durchtrittsstelle (6) im Laugenbehälter (5), insbesondere durch Einsatz
eines Quarzglasfensters (6), für die Strahlung ergänzbar ist.
6. Hausgerät (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass für die Bestrahlung des Zielbereiches (5; 15; 25; 35), welcher ein Innenbereich einer
Trommel (15) ist, die Anordnung von Spiegeln (13a bis 13e) so ausgebildet ist, dass
eine Aneinanderreihung von Einzelspiegeln vorliegt, die eine fokussierende Wirkung
in Bezug auf einfallende Strahlen, insbesondere direkt von der Strahlungsquelle (2;
12; 22; 32), in der Art ausüben, dass ein bestimmbarer Durchtritt durch Drainagelöcher
(16) in der Trommel (15) erreichbar ist und im Innenraum der Trommel (15) sich überlagernde
Strahlungsbündel (13Büa bis 13Büe) nach dem Durchtritt durch die Drainagelöcher (16)
ausbildbar sind.
7. Hausgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass die spiegelnde/ reflektierende Anordnung durch eine reflektierende Beschichtung (26),
anbringbar an der, bezogen auf das Hausgerät (1) betrachtenden Innenseite eines Bullaugenglases
(27), ausbildbar ist.
8. Hausgerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass als Zielbereich die Einspülschale für Waschmittel einer Waschmaschine berücksichtigbar
ist, wobei auch eine unabhängige Strahlungsquelle (2; 12; 22; 32) einsetzbar ist.
9. Hausgerät (1) nach einem der vorigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Strahlungsquelle (2; 12; 22; 32) Wellenlängenbereiche von Ultraviolettstrahlung,
wie UVC, UVB, UVA oder Wellenlängenbereiche von Infrarotstrahlung oder von Mikrowellen
aufweisen kann.
10. Hausgerät (1) mit flüssigkeitsführenden Bereichen, insbesondere Waschmaschine oder
Waschtrockner mit einem Bullaugenglas (37), das eine Innenfläche (38) in Bezug auf
den Innenbereich des Hausgerätes (1) aufweist, mit mindestens einer Strahlungsquelle
(2; 12; 22; 32) mit einer emittierten Strahlung für eine Entkeimungswirkung in einem
Zielbereich (5; 15; 25; 35), dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Strahlungsquelle (2; 12; 22; 32) an einer geschützten Stelle
innerhalb des Hausgerätes (1) angebracht ist, und die emittierte Strahlung der Strahlungsquelle
(2; 12; 22; 32) im Wesentlichen in eine Querschnittsstelle (36) des Bullaugenglases
(37) einleitbar ist und derart im Bullaugenglas lenkbar ist, dass sie im Zielbereich
(5; 15; 25; 35) wirkbar ist.
11. Hausgerät nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass der Zielbereich (5; 15; 25; 35) Flüssigkeit, wie Lauge, aufweist.
12. Hausgerät nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Flüssigkeit, wie Lauge, sich in Verbindung mit dem zu behandelnden Behandlungsgut,
wie Wäsche, befindet.
13. Hausgerät nach einem der Ansprüche 10 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Strahlung an der Innenfläche (38) des Bullaugenglases auf den Zielbereich (5;
15; 25; 35) lenkbar ist.
14. Hausgerät nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass die Innenfläche (38) des Bullaugenglases eine veränderte Oberfläche hat, die durch
Aufrauen, durch Beschichtung oder beim Glasherstellungsprozess gebildet wird.
15. Hausgerät nach einem der Ansprüche 10 bis 14, dadurch gekennzeichnet, dass die mindestens eine Strahlungsquelle (32) Wellenlängenbereiche von Ultraviolettstrahlung,
wie UVC, UVB, UVA oder Wellenlängenbereiche von Infrarotstrahlung oder von Mikrowellen
aufweisen kann, wobei die Glasart des Bullaugenglases (37) auf die Strahlungsart abstimmbar
ist.