[0001] Die Erfindung betrifft eine Anordnung mit einer Schiebetüre eines Bahnwagens und
einer elektrischen Schaltleiste mit einem Hohlprofil und einer äußeren Beschaltung
zum Erzeugen eines Schaltsignals in Abhängigkeit einer Kompression des Hohlprofils,
wobei angrenzend an einen in Längsrichtung des elastischen Hohlprofils durchgehenden
Hohlraum des Hohlprofils wenigstens ein erster und ein zweiter elektrischer Leiter
vorgesehen sind, die bei einer Kompression des Hohlprofils durch ein zu erfassendes
Hindernis wenigstens abschnittsweise miteinander in Kontakt kommen und in einem nicht
komprimierten Zustand des Hohlprofils voneinander beabstandet sind, wobei wenigstens
ein an den Hohlraum angrenzender Bereich des wenigstens einem ersten und/oder zweiten
Leiters in einer Schnittansicht senkrecht zur Längsrichtung gesehen relativ zu einer
Mittelebene des Hohlprofils versetzt angebracht ist.
[0002] Aus der europäischen Offenlegungsschrift
EP 0 993 003 A2 ist ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste bekannt. Das Hohlprofil ist
schlauchförmig ausgebildet und weist insgesamt vier, in den Hohlraum des Schlauchs
hineinragende Vorsprünge auf. Die Vorsprünge sind alle identisch ausgebildet und so
gestaltet und angeordnet, dass es gleich ist, aus welcher Richtung eine Kraftwirkung
auf das Hohlprofil erfolgt, da immer zumindest zwei Vorsprünge sich gegenseitig berühren
und gegeneinander Schaltimpulse erzeugen.
[0003] Aus der deutschen Patentschrift
DE 197 20 713 C1 ist ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste bekannt, dass gleichzeitig als
Dichtungsprofil, bspw. für die Abdichtung einer Schiebedachöffnung, verwendet werden
soll. Das Hohlprofil weist einen Hohlraum auf, in den von einer Unterseite des Hohlraums
her zwei leitfähige Bereiche hineinragen. Im nichtkomprimierten Zustand des Hohlprofils
sind die beiden Bereiche voneinander entfernt. Jeder der leitfähigen Bereiche ist
mit einem metallischen Leiter versehen und kann mit einer äußeren Beschaltung verbunden
werden.
[0004] Gegenüber den beiden leitfähigen Bereichen, die in den Hohlraum vorragen, ist eine
leitfähige Schicht an der Berandung zum Hohlraum aufgetragen. Wird das Hohlprofil
nun in einer Richtung von oben nach unten, also parallel zur Mittelebene, komprimiert,
so gelangt die leitfähige Schicht in Kontakt mit den beiden leitfähigen und in den
Hohlraum vorragenden Bereichen und stellt dadurch eine elektrische Verbindung zwischen
den beiden Leitern her. Die beiden Leiter müssen sich somit nicht unmittelbar berühren
sondern durch die elektrische Verbindung über die leitfähige Schicht kann ein Kurzschluss
erzeugt und ein Schaltsignal ausgelöst werden.
[0005] Bei einer sogenannten Schrägeinklemmung, wenn also eine Kraft schräg zur Mittelebene
des Hohlprofils auf dieses einwirkt, gelangen die beiden leitfähigen Bereiche, die
in den Hohlraum vorragen, unmittelbar miteinander in Kontakt, so dass auch in diesen
Fällen die beiden Leiter elektrisch miteinander verbunden sind und ein Schaltsignal
ausgelöst werden kann.
[0006] Ein weiteres Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste ist aus der europäischen
Offenlegungsschrift
EP 0 405 351 A1 bekannt. Angrenzend an einen in Längsrichtung des elastischen Hohlprofils durchgehenden
Hohlraum des Hohlprofils sind ein erster, ein zweiter und ein dritter elektrischer
Leiter vorgesehen, die bei einer Kompression des Hohlprofils durch ein zu erfassendes
Hindernis miteinander in Kontakt kommen und in einem nicht komprimierten Zustand des
Hohlprofils voneinander beabstandet sind. Die an den Hohlraum angrenzenden Bereiche
des ersten Leiters und des zweiten Leiters sind in einer Schnittansicht senkrecht
zur Längsrichtung gesehen relativ zu einer Mittelebene des Hohlprofils versetzt angeordnet.
Die beiden Leiter weisen jeweils einen leistenartigen Vorsprung auf, der im Querschnitt
eine Spitze bildet. Diese Leisten bzw. Spitzen werden bei einer Kompression des Hohlprofils
auf den gegenüberliegenden, dritten Leiter gedrückt. Durch die Ausbildung des Hohlprofils
soll bei einer Kompression des Hohlprofils eine verbesserte Kontaktgabe und damit
Impulsauslösung durch eine Mehrfachkontaktgabe zwischen den drei Leitern des Hohlprofils
erreicht werden.
[0007] Aus der europäischen Offenlegungsschrift
EP 1 561 623 A2 ist eine elektrische Schaltleiste mit einem in die Schaltleiste eingezogenen Hohlprofil
bekannt.
[0008] Aus der deutschen Offenlegungsschrift
DE 28 089 64 A1 ist eine elektrische Schaltleiste mit einem Hohlprofil bekannt, wobei bei einer Kompression
des Hohlprofils je nach Richtung der auf das Hohlprofil einwirkenden Kraft unterschiedliche
Kontaktbereiche miteinander in Kontakt kommen und dadurch in Abhängigkeit des Winkels
einer Krafteinleitung zu einer Mittelebene des Hohlprofils unterschiedliche, richtungsselektive
Schaltsignale erzeugen können. Das Hohlprofil weist in seinem Innenraum hierzu eine
erste, parallel zu einer Basis des Hohlprofils angeordnete Kontaktfläche auf. Im entspannten
Zustand des Hohlprofils befindet sich an einer, von der Basis ausgehenden U-förmigen
Begrenzung des Hohlraums rechts und links jeweils eine weitere Kontaktfläche. Wirkt
eine Kraft von der Basis aus gesehen von rechts auf das Hohlprofil, berührt die rechte
Kontaktfläche die Kontaktfläche auf der Basis. Wirkt eine Kraft von links her auf
das Hohlprofil ein, berührt die linke Kontaktfläche die Kontaktfläche auf der Basis.
Wirkt eine Kraft senkrecht zur Basis auf das Hohlprofil ein, berührt keine der beiden
Kontaktflächen die Kontaktfläche auf der Basis. Die beschriebene Anordnung ist für
die manuelle Steuerung einer elektrisch angetriebenen Großwandtafel vorgesehen, wobei
ein Bediener mit seiner Hand dann das Hohlprofil mit Kräften in unterschiedlicher
Richtung beaufschlagt, um dadurch die Großwandtafel hochzufahren oder abzusenken.
[0009] Mit der Erfindung soll eine Anordnung mit einer Schiebetüre eines Bahnwagens und
einer elektrischen Schaltleiste mit einem Hohlprofil und ein Verfahren zum Erfassen
von Hindernissen mit einer elektrischen Schaltleiste verbessert werden. Erfindungsgemäß
ist hierzu eine Anordnung mit den Merkmalen von Anspruch 1 vorgesehen. Zweckmäßige
Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben. Bei einem Hohlprofil
für eine elektrische Schaltleiste sind angrenzend an eine in Längsrichtung des elastischen
Hohlprofils durchgehenden Hohlraum wenigstens ein erster und ein zweiter elektrischer
Leiter vorgesehen sind, die bei einer Kompression des Hohlprofils durch ein zu erfassendes
Hindernis wenigstens abschnittsweise miteinander in Kontakt kommen und in einem nicht
komprimierten Zustand des Hohlprofils voneinander beabstandet sind. Zum Ausgeben von
richtungsselektiven Schaltsignalen wenigstens ein an den Hohlraum angrenzender Bereich
des wenigstens einen ersten und/oder zweiten Leiters in einer Schnittansicht senkrecht
zur Längsrichtung gesehen relativ zu einer Mittelebene des Hohlprofils versetzt angeordnet.
Die äußere Beschaltung ist ausgebildet, in Abhängigkeit des Winkels einer Krafteinleitung
verursacht durch ein Hindernis zu einer Mittelebene des Hohlprofils ein unterschiedliches,
richtungsselektives Schaltsignal zu erzeugen.
[0010] Durch diese Maßnahmen kann eine richtungsselektive Abgabe eines Schaltsignals mit
der erfindungsgemäßen elektrischen Schaltleiste erfolgen, mit anderen Worten ein richtungsgebunden
auslösendes Schaltelement realisiert werden. Speziell sind die Leiter in dem elastischen
Hohlprofil so angeordnet und ausgebildet, dass sie beim Zusammendrücken des Hohlprofils
durch ein Hindernis nur dann miteinander in Kontakt kommen, wenn eine Richtung einer
Kraft zum Zusammendrücken innerhalb eines vordefinierten Winkelbereichs liegt, der
nicht spiegelsymmetrisch zur Mittelebene ist. Als Mittelebene wird hier in der Regel
eine Symmetrieebene des Hohlprofils bezeichnet. Die erfindungsgemäße elektrische Schaltleiste
ermöglicht es dadurch, eine Tür eines Transportfahrzeugs im öffentlichen Nahverkehr
so abzusichern, dass die Tür nur dann wieder aufgeht, wenn ein Hindernis aus einer
bestimmten Richtung auf das elastische Hohlprofil auftrifft. Beispielsweise soll verhindert
werden, dass Personen, die sich bereits innerhalb des Transportmittels, insbesondere
einem U-Bahn-Wagen, befinden, durch Nachziehen von Gegenständen, beispielsweise einem
Gürtel eines Mantels, in den Wagen hinein eine Türöffnung auslösen und dadurch einen
unplanmäßigen Halt des Zuges verursachen. Denn für die Person, die sich bereits innerhalb
des Wagens befindet und lediglich einen Gegenstand in den Wagen hinein nachziehen
will, besteht keine Gefahr für Leib und Leben. Die erfindungsgemäße elektrische Schaltleiste
soll hingegen ein Schaltsignal abgeben, wenn eine Person außerhalb des Zuges versucht,
einen Gegenstand aus der bereits geschlossenen Tür herauszuziehen. Denn wenn auch
beispielsweise lediglich der Gürtels eines Mantels in der geschlossenen Zugtür verhakt
ist, besteht für die außerhalb des Zugs befindliche Person Lebensgefahr, wenn die
Tür nicht aufgeht und der Zug dann anfährt. Eine solche richtungsgebundene Auslösung
von Schaltsignalen in Abhängigkeit einer Richtung, in der eine Kraft auf die elektrische
Schaltleiste ausgeübt wird, ist mit der erfindungsgemäßen Anordnung möglich.
[0011] In Weiterbildung der Erfindung ist wenigstens einer der Leiter an einer hindernisseitigen
Wandung des Hohlprofils angeordnet und der wenigstens einer der Leiter ist an einer
befestigungsseitigen Wandung des Hohlprofils angeordnet, wobei wenigstens ein an den
Hohlraum angrenzender Bereich des hindernisseitigen Leiters zu einer Mittelebene des
Hohlprofils versetzt angeordnet ist.
[0012] Die versetzte Anordnung eines an einer hindernisseitigen Wandung des Hohlprofils
angeordneten zweiten Leiters ermöglicht eine zuverlässige richtungsselektive Auslösung
eines Schaltsignals. Hohlprofile für elektrische Schaltleisten werden stets an einer
Basis befestigt, beispielsweise der Stirnseite einer Zugtüre. Von dieser Befestigungsseite
her können keine Hindernisse auf die Schaltleiste zukommen, da in diesem Bereich ja
die Basis bzw. die Türe angeordnet ist. Erfasst werden sollen dahingegen Hindernisse,
die von vorne bzw. seitlich auf die elektrische Schaltleiste bzw. auf ein Dichtungsprofil
zukommen, in dem die Schaltleiste angeordnet ist. Eine erfassungsseitige Wandung des
Hohlprofils liegt somit auf einer Seite, auf der eine Krafteinleitung durch ein auftreffendes
Hindernis zu erwarten ist. In Bezug auf eine Erfassungsrichtung vom Hohlprofil aus
in Richtung auf ein zu erfassendes Hindernis ist der zweite Leiter somit an einer
vorderen Wandung des Hohlprofils angeordnet und der wenigstens eine erste Leiter ist
an einer hinteren Wandung des Hohlprofils angeordnet.
[0013] In Weiterbildung der Erfindung ist an der hindernisseitigen Wand des Hohlraums wenigstens
ein weiterer hindernisseitiger Leiter vorgesehen, wobei wenigstens ein an den Hohlraum
angrenzender Bereich des weiteren hindernisseitigen Leiters zu einer Mittelebene des
Hohlprofils versetzt angeordnet ist und wobei der weitere hindernisseitige Leiter
in einer Richtung zur Mittelebene versetzt ist, die entgegengesetzt zu der Richtung
ist, in der der zweite Leiter zur Mittelebene versetzt ist.
[0014] Auf diese Weise ist eine richtungsselektive Schaltsignalauslösung dahingehend möglich,
dass unterschiedliche Schaltsignale ausgegeben werden, wenn ein Hindernis in unterschiedlichem
Winkel oder auch rechts der Mittelebene bzw. links der Mittelebene auftrifft. Einmal
würde der an der hindernisseitigen Wand angeordnete zweite Leiter den ersten Leiter
kontaktieren, das andere Mal würde der ebenfalls an der hindernisseitigen Wand des
Hohlprofils, aber in Bezug auf die Mittelebene gegenüber angeordnete weitere hindernisseitige
Leiter den ersten Leiter kontaktieren. Durch lediglich drei Leiter ist dadurch eine
zuverlässige richtungsselektive Schaltsignalauslösung möglich. Die erfindungsgemäße
elektrische Schaltleiste kann dadurch in sehr flexibler Weise eingesetzt werden.
[0015] In Weiterbildung der Erfindung ist an der hindernisseitigen Wand des Hohlraums wenigstens
ein weiterer hindernisseitiger Leiter vorgesehen, wobei wenigstens ein an den Hohlraum
angrenzender Bereich des Weiteren hindernisseitigen Leiters zu einer Mittelebene des
Hohlprofils versetzt ist und wobei der weitere hindernisseitige Leiter in der gleichen
Richtung, aber um eine andere Distanz zur Mittelebene versetzt ist als der zweite
Leiter.
[0016] Auf diese Weise kann eine Detektion unterschiedlicher Winkel im selben Quadranten
erfolgen. Beispielsweise ist der zweite Leiter um einen ersten Abstand A zur Mittelebene
versetzt und der weitere hindernisseitige Leiter ist um einen zweiten Abstand 2A in
die gleiche Richtung versetzt. Auf diese Weise kann abhängig davon, ob der zweite
Leiter oder der weitere hindernisseitige Leiter beim Zusammendrücken des Hohlprofils
den ersten Leiter kontaktiert, auf einen Winkel geschlossen werden, unter dem eine
durch ein Hindernis verursachte Kraft auf das Hohlprofil wirkt.
[0017] In Weiterbildung der Erfindung sind mehrere Leiter an der hindernisseitigen Wand
und/oder befestigungsseitigen Wand des Hohlprofils vorgesehen, wobei die mehreren
Leiter eine zur Mittelebene spiegelsymmetrische Anordnung bilden.
[0018] Auf diese Weise kann eine sehr flexibel einsetzbare elektrische Schaltleiste bereitgestellt
werden, mit der unterschiedliche Richtungen detektiert werden können, in denen ein
Hindernis eine Kraft auf das Hohlprofil verursacht. Es ist beispielsweise aber auch
möglich, je nach vorgesehenem Einsatzzweck, lediglich einige der Leiter des Hohlprofils
zu beschalten.
[0019] In Weiterbildung der Erfindung ist der zweite Leiter an einem von der hindernisseitigen
Wand in Richtung auf die befestigungsseitige Wand in den Hohlraum hineinragenden Vorsprung
angeordnet.
[0020] Auf diese Weise kann eine sehr sichere und schnelle Detektion von Hindernissen erfolgen.
Der in den Hohlraum hineinragende Vorsprung kann nur in einem geringen Abstand von
dem ersten Leiter an der befestigungsseitigen Wand angeordnet sein, so dass eine schnelle
Auslösung eines Schaltsignals sichergestellt werden kann.
[0021] In Weiterbildung der Erfindung ist an der befestigungsseitigen Wandung des Hohlraums
wenigstens ein weiterer befestigungsseitiger Leiter vorgesehen, wobei wenigstens ein
an den Hohlraum angrenzender Bereich des Weiteren befestigungsseitigen Leiters zur
Mittelebene versetzt angeordnet ist.
[0022] Eine richtungsselektive Auslösung eines Schaltsignals kann auch durch entsprechende
Platzierung der Leiter an der befestigungsseitigen Wand des Hohlraums erfolgen. Neben
dem zweiten Leiter ist dann wenigstens ein weiterer Leiter vorgesehen, so dass je
nach Richtung bzw. Winkel, in der ein Hindernis eine Kraft auf die Schaltleiste verursacht,
ein unterschiedliches Schaltsignal ausgegeben werden kann.
[0023] In Weiterbildung der Erfindung sind an der befestigungsseitigen Wandung des Hohlraums
wenigstens zwei befestigungsseitige Leiter vorgesehen, wobei an den Hohlraum angrenzende
Bereiche der Leiter zu der Mittelebene versetzt ist und wobei einer der Leiter in
einer Richtung zur Mittelebene versetzt ist, die entgegengesetzt zu der Richtung ist,
in der der andere Leiter versetzt ist.
[0024] Auf diese Weise kann eine richtungsselektive Auslösung erreicht werden, mit der unterschieden
werden kann, ob eine Kraft durch ein Hindernis in unterschiedlichem Winkel oder rechts
oder links der Mittelebene, also aus unterschiedlichen Quadranten, auf das Hohlprofil
ausgeübt wird.
[0025] In Weiterbildung der Erfindung sind an der befestigungsseitigen Wandung des Hohlraums
wenigstens zwei befestigungsseitige Leiter vorgesehen, wobei an den Hohlraum angrenzende
Bereiche der Leiter zu einer Mittelebene versetzt sind und wobei der eine Leiter in
der gleichen Richtung aber um eine andere Distanz zur Mittelebene versetzt ist als
der andere Leiter.
[0026] Auf diese Weise kann durch geeignete Anordnung mehrerer Leiter an der befestigungsseitigen
Wand des Hohlraums innerhalb eines Quadranten zwischen unterschiedlichen Winkeln und
Richtungen unterschieden werden, in denen eine Kraft auf das Hohlprofil ausgeübt wird.
[0027] In Weiterbildung der Erfindung ist an der befestigungsseitigen Wandung des Hohlraums
wenigstens ein an den Hohlraum angrenzender Bereich wenigstens eines der Leiter versetzt
zu der Mittelebene und an der hindernisseitigen Wand ist wenigstens ein an den Hohlraum
angrenzender Bereich wenigstens eines der Leiter versetzt zu der Mittelebene angeordnet,
wobei die an den Hohlraum angrenzenden Bereiche dieser beiden Leiter bezüglich eines
Winkelbereichs einer Krafteinleitung durch ein Hindernis, in dem ein Kontakt zwischen
den beiden Leitern erfolgen soll, gegenüber angeordnet sind.
[0028] Durch diese Maßnahmen lässt sich eine zuverlässige Detektierung innerhalb eines vordefinierten
Wlnkelbereichs erreichen. Beim Zusammendrücken des Hohlprofils bewegt sich die hindernisseitige
Wandung im Wesentlichen in Richtung der von einem Hindernis auf die befestigungsseitige
Wandung ausgeübten Kraft. Ein an der hindernisseitigen Wandung angeordneter Leiter
trifft dann zwangsläufig auf einen in Richtung dieser Kraft gegenüber angeordneten
Leiter an der befestigungsseitigen Wandung. Das Hohlprofil muss hierzu in geeigneter
Weise elastisch ausgebildet sein und auch eine Aufnahme für das Hohlprofil, beispielsweise
ein Dichtungsprofil, in das das Hohlprofil eingezogen wird, muss ebenfalls in geeigneter
Weise elastisch ausgebildet sein.
[0029] In Weiterbildung der Erfindung sind mehrere Paare von Leitern an der hindernisseitigen
bzw. befestigungsseitigen Wandung des Hohlraums gebildet, wobei wenigstens die an
den Hohlraum angrenzenden Bereiche der Leiter jedes Paares bezüglich eines Winkelbereichs
einer Krafteinleitung durch ein Hindernis, in dem ein Kontakt zwischen den Leitern
des Paares erfolgen soll, gegenüber angeordnet sind.
[0030] Auf diese Weise lässt sich eine zuverlässige Detektierung eines Winkelbereichs, in
dem eine Kraft durch ein Hindernis auf das Hohlprofil verursacht wird, detektieren,
wobei zwischen mehreren, unterschiedlichen Winkelbereichen unterschieden werden kann.
[0031] In Weiterbildung der Erfindung ist ein elastisches Dichtungsprofil mit einem in Längsrichtung
durchgehenden Hohlraum vorgesehen, in den das Hohlprofil eingezogen ist, wobei das
Dichtungsprofil wenigstens im Bereich des Hohlraums asymmetrisch ausgebildet ist.
[0032] Durch eine asymmetrische Ausbildung des Dichtungsprofils kann eine richtungsselektive
Schaltsignalauslösung durch die elektrische Schaltleiste unterstützt werden.
[0033] In Weiterbildung der Erfindung ist eine Mittelebene des Hohlraums so geneigt, dass
sie innerhalb eines Winkelbereichs einer Krafteinleitung durch ein Hindernis liegt,
in dem ein Kontakt zwischen Leitern des Hohlprofils erfolgen soll.
[0034] Durch eine Neigung des Hohlraums kann das Hohlprofil selbst bereits ausgerichtet
auf die Richtung, in der eine Krafteinleitung zur Schaltsignalauslösung erfolgen wird,
ausgerichtet werden. Dadurch kann eine zuverlässige Schaltsignalauslösung bei einer
innerhalb des vordefinierten Winkelbereichs liegenden Kraft erreicht werden.
[0035] In Weiterbildung der Erfindung weist ein den Hohlraum umgebender Bereich des Dichtungsprofils
einen in einer Richtung vorragenden Vorsprung auf, der innerhalb eines Winkelbereichs
einer Krafteinleitung durch ein Hindernis liegt, in dem ein Kontakt zwischen den Leitern
des Hohlprofils erfolgen soll.
[0036] Das Vorsehen eines solchen, in einer vordefinierten Richtung vorragenden Vorsprungs
kann eine sichere, richtungsselektive Schaltsignalauslösung weiter unterstützen.
[0037] In Weiterbildung der Erfindung weist eine Befestigungsseite des Hohlprofils wenigstens
zwei in einem Winkel zueinander angeordnete Befestigungsabschnitte auf, mit denen
das Hohlprofil auf einer vorspringenden Ecke eines Trägerteils angeordnet werden kann.
[0038] Mittels einer solchen Ausbildung der Befestigungsseite kann das Hohlprofil unmittelbar
auf eine vorspringende Ecke eines Befestigungsteils, beispielsweise eines Trägers
oder einer Türecke, aufgesetzt werden. Die spezielle Ausbildung des Hohlprofils ermöglicht
dann eine Detektierung von Hindernissen aus mehreren Richtungen, beispielsweise über
einen Winkelbereich von etwa 270°. Auf diese Weise kann mit einem einzigen Hohlprofil
eine vorspringende Ecke abgesichert werden und es müssen nicht wie bisher wenigstens
zwei Hohlprofile zur Absicherung der Ecke verwendet werden. Die Befestigungsflächen
können beispielsweise auch mit vorspringenden Noppen oder Leisten versehen sein, um
das Hohlprofil beispielsweise in hinterschnittenen Nuten eines Trägers einsetzen zu
können. Alternativ können die Befestigungsflächen mit der vorspringenden Ecke des
Trägerteils verklebt werden.
[0039] Das der Erfindung zugrundeliegende Problem wird auch durch ein Verfahren zum Erfassen
von Hindernissen mit einer erfindungsgemäßen Anordnung gelöst, bei dem das Ausgeben
eines unterschiedlichen Schaltsignals in Abhängigkeit des Winkels einer Krafteinleitung,
verursacht durch ein Hindernis, zu einer Mittelebene des Hohlprofils vorgesehen ist.
[0040] Bei dem erfindungsgemäßen Verfahren wird das Definieren wenigstens eines ersten,
zu einer Mittelebene symmetrischen Winkelbereichs und eines zweiten, zu der Mittelebene
versetzten Winkelbereichs und das Ausgeben eines Schaltsignals in Abhängigkeit eines
Winkels einer Krafteinleitung durch ein Hindernis innerhalb des ersten oder zweiten
Winkelbereichs vorgesehen sein.
[0041] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Ansprüchen und der
folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen der Erfindung im Zusammenhang
mit den Zeichnungen. Einzelmerkmale der unterschiedlichen, dargestellten Ausführungsformen
lassen sich dabei in beliebiger Weise miteinander kombinieren ohne den Rahmen der
Erfindung zu überschreiten. In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische Draufsicht auf einen U-Bahnwagen mit zwei Schiebetüren,
- Fig. 2
- zwei Dichtungsprofile zur Verwendung an den Schiebetüren des U-Bahnwagens der Fig.
1,
- Fig. 3
- eine Querschnittsansicht eines Hohlprofils für eine elektrische Schaltleiste gemäß
einer ersten Ausführungsform,
- Fig. 4
- eine Anordnung mit den Dichtungsprofilen der Fig. 2 und dem Hohlprofil der Fig. 3
in einem ersten Zustand,
- Fig. 5
- eine Anordnung mit den Dichtungsprofilen der Fig. 2 und dem Hohlprofil der Fig. 3
in einem zweiten Zustand,
- Fig. 6
- eine zweite Anordnung mit den Dichtungsprofilen der Fig. 2 und dem Hohlprofil der
Fig. 3,
- Fig. 7
- eine Querschnittsansicht eines Hohlprofils für eine elektrische Schaltleiste gemäß
einer zweiten Ausführungsform,
- Fig. 8
- eine Anordnung mit den Dichtungsprofilen der Fig. 2 und dem Hohlprofils der Fig. 7,
- Fig. 9
- zwei Dichtungsprofile für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer dritten Ausführungsform
der Erfindung,
- Fig. 10
- eine Anordnung mit den Dichtungsprofilen der Fig. 9 und dem Hohlprofil der Fig. 3
in einem ersten Zustand,
- Fig. 11
- die Anordnung mit den Dichtungsprofilen der Fig. 9 und dem Hohlprofil der Fig. 3 in
einem zweiten Zustand,
- Fig. 12
- ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer vierten Ausführungsform,
- Fig. 13
- zwei Dichtungsprofile zur Verwendung mit dem Hohlprofil der Fig. 12,
- Fig. 14
- eine Anordnung mit den Dichtungsprofilen der Fig. 13 und dem Hohlprofil der Fig. 12,
- Fig. 15
- die Anordnung der Fig. 14 in einem ersten Zustand,
- Fig. 16
- die Anordnung der Fig. 14 in einem zweiten Zustand,
- Fig. 17
- eine Ansicht eines Hohlprofils für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer fünften
Ausführungsform,
- Fig. 18
- das Hohlprofil der Fig. 17 in einem Zustand, in dem ein Hindernis auf das Hohlprofil
auftrifft,
- Fig. 19
- ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer sechsten Ausführungsform,
- Fig. 20
- ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer siebten Ausführungsform,
- Fig. 21
- ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer achten Ausführungsform,
- Fig. 22
- ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer neunten Ausführungsform,
- Fig. 23
- ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer zehnten Ausführungsform,
- Fig. 24
- ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer elften Ausführungsform,
- Fig. 25
- ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer zwölften Ausführungsform,
- Fig. 26
- ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer dreizehnten Ausführungsform,
- Fig. 27
- eine schematische Darstellung eines Hohlprofils für eine elektrische Schaltleiste
zur Verdeutlichung eines elektrischen Ersatzschaltbildes,
- Fig. 28
- ein elektrisches Ersatzschaltbild des Hohlprofils der Fig. 27 mit äußerer Beschaltung,
- Fig. 29
- ein elektrisches Ersatzschaltbild des Hohlprofils der Fig. 27 mit einer unterschiedlichen
äußeren Beschaltung,
- Fig. 30
- und 31 ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer vierzehnten Ausführungsform,
- Fig. 32
- und 33 ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer fünfzehnten Ausführungsform,
- Fig. 34
- und 35 ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer sechzehnten Ausführungsform,
- Fig. 36
- und 37 ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer siebzehnten Ausführungsform,
- Fig. 38
- und 39 ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer achtzehnten Ausführungsform,
- Fig. 40
- ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer neunzehnten Ausführungsform,
- Fig. 41
- ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer zwanzigsten Ausführungsform
und
- Fig. 42 und 43
- ein Hohlprofil für eine elektrische Schaltleiste gemäß einer einundzwanzigsten Ausführungsform.
[0042] In der Darstellung der Fig. 1 ist schematisch eine Draufsicht auf einen U-Bahnwagen
dargestellt, der auf beiden Seiten Schiebetüren 12, 14 aufweist. Innerhalb des Wagens
sind schematisch Personen 16 dargestellt. Die Schiebetüren 12, 14 weisen jeweils zwei
Türflügel 18, 20 auf, die aus der in Fig. 1 dargestellten Stellung auseinander gefahren
werden können, um einen Einstieg freizugeben, und die auch wieder in die in Fig. 1
dargestellte Stellung zusammengefahren werden können, um den Türzugang zu verschließen.
Die in Fig. 1 aneinander anliegenden Kanten der Türen 18, 20 sind mit einer elektrischen
Schaltleiste mit einem Hohlprofil versehen, wobei durch diese elektrischen Schaltleisten
detektiert werden kann, ob ein Gegenstand zwischen den Stirnkanten der Türen 18, 20
eingeklemmt ist. Sollte dies der Fall sein, geben die elektrischen Schaltleisten ein
Schaltsignal aus, das dann gegebenenfalls zu einem erneuten Öffnen der Türflügel 18,
20 führt.
[0043] Zu den Hauptverkehrszeiten von U-Bahnen sind solche elektrischen Schaltleisten, die
eigentlich der Sicherheit der Fahrgäste dienen, aber auch problematisch. Denn zu Stoßzeiten
geschieht es extrem oft, dass Gegenstände, beispielsweise Gürtel von Mänteln oder
auch nur Abschnitte von Tüten oder Taschen im Gedränge zwischen den sich schließenden
Türflügeln 18, 20 eingeklemmt werden. Das Auslösen eines elektrischen Schaltsignals
führt dann immer zu einer Blockade des gesamten Zuges. Ein Fahrzeugführer muss dann
sich zu der Tür begeben, an der das Schaltsignal ausgelöst wurde und sich persönlich
davon überzeugen, dass die Gefahrensituation beseitigt wurde. Zu Stoßzeiten führt
dies bei U-Bahnen oder sonstigen öffentlichen Verkehrsmitteln zu Verzögerungen, die
nicht mehr aufgefangen werden können.
[0044] Weiter ist zwischen Situationen zu unterscheiden, die tatsächlich Verletzungsgefahr
oder sogar Lebensgefahr für Fahrgäste mit sich bringen und anderen Situationen, die
zwar möglicherweise unangenehm, aber für die Fahrgäste nicht gefährlich sind. So ist
es für die Fahrgäste 16, die sich innerhalb des Wagens befinden, völlig ungefährlich,
wenn sich beispielsweise ein Gürtel eines Mantels noch zwischen den Türflügeln 18,
20 befindet oder sich beispielsweise ein Eck einer Tasche zwischen den bereits geschlossenen
Türflügeln 18, 20 befindet. Denn beim Losfahren des Zuges entsteht keine Gefahr für
die Fahrgäste 16, da ja der eingeklemmte Gürtel selbstverständlich mit beschleunigt
wird.
[0045] Eine ganz andere Situation tritt auf, wenn sich ein Fahrgast, wie an der in Fig.
1 rechten Schiebetüre 14 gezeigt ist, auf dem Bahnsteig befindet und dann beispielsweise
der Gürtel seines Mantels zwischen den Türflügeln 18, 20 eingeklemmt wird. Wenn dieses
Einklemmen des Gürtels nicht erkannt wird und der Wagen 10 losfährt, würde der Fahrgast
16 möglicherweise schwer verletzt, da der Gürtel mit dem Wagen 10 wegbewegt wird,
der Fahrgast 16 aber natürlich auf dem Bahnsteig stehenbleibt.
[0046] Befindet sich ein Fahrgast 16 außerhalb des Zuges und klemmt beispielsweise den Gürtel
seines Mantels zwischen den Türflügeln 18, 20 ein, so wird er versuchen, seinen eingeklemmten
Gürtel herauszuziehen. Dies verursacht eine vom Inneren des U-Bahnwagens nach außen
gerichtete Zugkraft. Bei einer nach außen gerichteten Zugkraft müssen die elektrischen
Schaltleisten an den Stirnseiten der Türflügel 18, 20 unbedingt ein Schaltsignal abgeben,
das zu einem Öffnen der Türen führt. Denn wenn der U-Bahnwagen mit dem eingeklemmten
Gürtel oder einem sonstigen eingeklemmten Gegenstand losfährt, entsteht eine erhebliche
Gefahr für den außerhalb des U-Bahnwagens stehenden Fahrgast 16. Befindet sich ein
Fahrgast 16 hingegen innerhalb des U-Bahnwagens und klemmt beispielsweise den Gürtel
seines Mantels zwischen den Türflügeln 18, 20 ein, so wird er ebenfalls versuchen,
diesen herauszuziehen. Bei einer nach innen gerichteten Zugkraft müssen die elektrischen
Schaltleisten an den Stirnseiten der Türflügel 18, 20 aber nicht unbedingt ein Schaltsignal
abgeben oder dieses Schaltsignals muss nicht notwendigerweise zu einem Reversieren
des Öffnungsvorgangs führen, da es für die Fahrgäste 16 innerhalb des Wagens 10 völlig
ungefährlich ist, wenn sich der Gürtel ihres Mantels, ein Stück des Mantels selbst
oder ein Abschnitt einer Tasche noch zwischen den Türflügeln 18, 20 befindet.
[0047] Mit einer Schaltleiste mit dem erfindungsgemäßen Hohlprofil kann detektiert werden,
ob eine Zugkraft vom Wagen 10 aus gesehen nach außen oder in den Wagen 10 hinein erfolgt.
Dementsprechend wird dann ein elektrisches Schaltsignal ausgegeben werden, das zu
einem Öffnungsvorgang der Türflügel 18, 20 führt oder das keinen Öffnungsvorgang verursacht.
Alternativ gibt die erfindungsgemäße elektrische Schaltleiste bei einer Zugrichtung
in das Innere des Wagens 10 hinein kein Schaltsignal aus.
[0048] Die Darstellung der Fig. 2 zeigt eine Vorderansicht zweier Dichtungsprofile 22, 24,
die an den Stirnseiten der Türflügel 18, 20 angebracht werden können. Die beiden Dichtungsprofile
22, 24 sind aufeinander abgestimmt und beispielsweise wird das Dichtungsprofil 22
am Türflügel 18 eingesetzt und das Dichtungsprofil 24 am gegenüberliegenden Türflügel
20. Die Dichtungsprofile 22, 24 weisen jeweils einen Hohlraum 26 auf, der zum Einziehen
eines Hohlprofils mit elektrischen Leitern vorgesehen ist, wie es beispielsweise in
Fig. 3 dargestellt ist.
[0049] Das in Fig. 3 in einer Vorderansicht dargestellte Hohlprofil 28 ist dafür vorgesehen,
in den Hohlraum 26 der Dichtungsprofile 22, 24 der Fig. 2 eingezogen zu werden. Das
Hohlprofil 28 kann aber beispielsweise auch unmittelbar auf eine Kante aufgeklebt
werden und dadurch alleine eine elektrische Schaltleiste bilden. Das Hohlprofil 28
besteht aus elastischem Material und wird beispielsweise durch Extrusion hergestellt.
Das Hohlprofil 28 weist einen Hohlraum 30 und einen ersten Leiter 32 und einen zweiten
Leiter 34 auf. Die beiden Leiter 32, 34 bestehen jeweils aus einem leitfähigen elastischen
Material, in das eine Drahtlitze 36, 38 eingebettet ist. Die beiden Leiter 32, 34
grenzen jeweils an den Hohlraum 30 an und bilden dadurch jeweils einen Abschnitt der
Begrenzung des Hohlraums 30. Die Leiter 32, 34 sind mit ihrer, dem Hohlraum 30 abgewandten
Rückseite in das elastische, nicht leitfähige Material 40 des elastischen Hohlprofils
28 eingebettet. Eine in Fig. 3 unten liegende Fläche 42 des Hohlprofils 28 wird als
Befestigungsseite bezeichnet, da das Hohlprofil 28 mit der Seite 42 beispielsweise
auf eine Kante aufgeklebt werden kann oder so in das Dichtungsprofil der Fig. 2 eingezogen
wird, das die Befestigungsseite 42 einer Kante der Türflügel 18, 20 gegenüberliegt
und somit im Wesentlichen unbeweglich angeordnet ist.
[0050] Eine bogenförmige Oberseite 44 des Hohlprofils 28 wird als Hindernisseite bezeichnet,
da ein zu detektierendes Hindernis auf die Hindernisseite 44 aufkommen und die Hindernisseite
44 dann in Richtung auf die Befestigungsseite 42 bewegt wird, beziehungsweise eine
auf die Hindernisseite 44 einwirkende Kraft verursachen wird. Dabei wird das Hohlprofil
28 zusammengedrückt und der zweite Leiter 34 kommt in Kontakt mit dem ersten Leiter
32, wodurch ein Schaltsignal ausgelöst wird.
[0051] Der zweite Leiter 34 bildet einen Vorsprung aus, der in den Hohlraum 30 vorragt.
Das in Fig. 3 unten liegende Ende des zweiten Leiters 34 ist dadurch vergleichsweise
nahe an dem ersten Leiter 32 angeordnet, so dass das Hohlprofil 28 nur geringfügig
komprimiert werden muss, um ein Schaltsignal auszulösen.
[0052] Wie Fig. 3 zu entnehmen ist, ist der erste Leiter 32 zu einer Mittelebene 46 des
Hohlprofils 28 versetzt angeordnet. In der Darstellung der Fig. 3 ist der erste Leiter
32 zu der Mittelebene 46 nach rechts versetzt. Die Litze 36 befindet sich etwa auf
der Mittelebene 46, links der Mittelebene 46 ist aber im Wesentlichen nur das elektrisch
isolierende Material 40 des Hohlprofils 28 zu finden. Der zweite Leiter 34 ist dahingegen
symmetrisch zur Mittelebene 46 ausgebildet.
[0053] Wird nun durch ein Hindernis oder mittelbar durch Abschnitte der Dichtungsprofile
22, 24 der Fig. 2, auf die ein Hindernis auftrifft, eine Kraft in Richtung eines Pfeiles
48 auf das Hohlprofil 28 ausgeübt, in der Fig. 3 aber genau von oben, so wird dieses
komprimiert und der zweite Leiter 34 berührt den ersten Leiter 32 unmittelbar oberhalb
der Drahtlitze 36. Zwischen den Leitern 32, 34 wird dadurch ein elektrischer Kontakt
hergestellt, der zum Auslösen eines Schaltsignals führt.
[0054] Wird auf das Hohlprofil 28 eine Kraft in Richtung des Pfeiles 50 ausgeübt, in der
Fig. 3 also von links oben nach rechts unten, so wird der zweite Leiter 34 im Wesentlichen
parallel zu dem Pfeil 50 verschoben werden, da das Hohlprofil 28 und speziell die
den Hohlraum 30 seitlich begrenzenden Wandungen sehr elastisch ausgebildet sind. Der
zweite Leiter 34 wird dann in Fig. 3 rechts der Mittelebene 46 auf den ersten Leiter
32 treffen und auch in diesem Fall wird ein elektrischer Kontakt zwischen den Leitern
32, 34 hergestellt und ein Schaltsignal ausgelöst.
[0055] Wird auf das Hohlprofil 28 dahingegen eine Kraft in Richtung des Pfeiles 52 ausgeübt,
in der Darstellung der Fig. 3 also von rechts oben nach links unten, so bewegt sich
der zweite Leiter 34 im Wesentlichen in Richtung des Pfeiles 52 nach schräg unten,
in der Darstellung der Fig. 3 nach links unten. Der zweite Leiter 34 wird dadurch
beim Zusammendrücken des Hohlprofils 28 in Kontakt mit dem nicht leitfähigen Material
40 des Hohlprofils 28 gelangen, das in der Darstellung der Fig. 3 links der Mittelebene
46 angeordnet ist. In diesem Fall wird dann kein elektrischer Kontakt zwischen den
Leitern 32, 34 hergestellt und somit wird auch kein Schaltsignal ausgelöst.
[0056] Mit dem Hohlprofil 28 ist somit eine richtungsgebundene Auslösung eines Schaltsignals
möglich. Speziell wird ein Schaltsignal nur dann ausgelöst, wenn eine Kraft auf das
Hohlprofil 28 auf dessen Hindernisseite 44 einwirkt, die in einem Winkelbereich etwa
zwischen den Pfeilen 48 und 50 liegt. Dies entspricht etwa einem Winkel von 45° ausgehend
von der Mittelebene gegen den Uhrzeigersinn.
[0057] Wird dahingegen eine Kraft gemäß dem Pfeil 52 ausgelöst, so führt diese Kraft nicht
zur Auslösung eines Schaltsignals.
[0058] Die Darstellung der Fig. 4 zeigt eine Anordnung mit den Dichtungsprofilen 22 und
24 der Fig. 2, wobei in den Hohlraum 26 der Dichtungsprofile 22, 24 jeweils ein Hohlprofil
28 eingezogen ist.
[0059] Wie zu erkennen ist, ist das Hohlprofil 28 in das in Fig. 4 obere Dichtungsprofil
22 so eingezogen, dass der erste Leiter 32 oben rechts liegt. In das in Fig. 4 unten
liegende Dichtungsprofil 24 ist das Hohlprofil 28 so eingezogen, dass der erste Leiter
32 unten rechts liegt.
[0060] In Fig. 4 ist zusätzlich ein Prüfkörper 54 dargestellt, der an einem Band 56 befestigt
ist, das zwischen die beiden Dichtungsprofile 22, 24 eingeklemmt ist. Die Darstellung
der Fig. 4 ist dabei lediglich schematisch, da die Dichtungsprofile 22, 24 aneinander
anliegend dargestellt sind, sich deren vordere Dichtlippen aber durchdringen. Selbstverständlich
würden sich die Dichtlippen aneinander anlegen und zwischen sich dann das Band 56
aufnehmen. Auch würde das Band 56 sich mäanderförmig zwischen den beiden Dichtungsprofile
22, 24 anordnen, nicht, wie in Fig. 4 dargestellt, gerade zwischen den Dichtungsprofilen
hindurch laufen.
[0061] Erläutert werden soll anhand der Fig. 4 die Wirkung einer Bewegung des Hindernisses
54 bei der Ausübung einer Kraft auf das Band 56 in Richtung des Pfeiles 58. Das Hindernis
54 würde dann gegen die in Fig. 4 linke Seite der Dichtungsprofile 22, 24 gezogen
und die vorderen Dichtlippen zusammendrücken. Letztendlich würde dadurch auf die Hohlprofile
28 in den Dichtungsprofilen 22, 24 eine schräg nach innen gerichtete Kraft ausgeübt.
Zur Verdeutlichung ist eine solche Kraft, die auf das Hohlprofil 28 im unteren Dichtungsprofil
24 von links oben nach rechts unten verlaufen und im Falle des Dichtungsprofils 28
im oberen Dichtungsprofil 22 von links unten nach rechts oben verlaufen würde, durch
Pfeile 60, 62 verdeutlicht. Kräfte in Richtung der Pfeile 60, 62 würden bei den Hohlprofilen
28 jeweils verursachen, dass sich der jeweilige zweite Leiter 34 in Richtung des jeweiligen
ersten Leiters 32 bewegt, so dass ein elektrischer Kontakt zwischen den Leitern 32,
34 hergestellt wird.
[0062] Wird also der Prüfkörper 54 an dem Band 56 in Richtung des Pfeiles 58 gezogen, wird
ein Schaltsignal ausgegeben und, siehe Fig. 1, die Türflügel 18, 20 können voneinander
entfernt werden, um den Prüfkörper 56 und das Band 56 freizugeben. Eine solche Zugrichtung
entspricht, siehe Fig. 1, einer Zugrichtung des Prüfkörpers 54 an der in Fig. 1 rechten
Schiebetüre 14 von innen nach außen. Wenn der Prüfkörper 54 beispielsweise eine Mantelschließe
und das Band 56 den Gürtel eines Mantels darstellt, so würde der Fahrgast 16 versuchen,
seinen eingeklemmten Gürtel zwischen den Türflügeln 18, 20 zu sich auf den Bahnsteig
zu ziehen. In einer solchen Situation bestünde beim Anfahren des Zuges Gefahr für
den Fahrgast 16, so dass in diesem Fall ein Schaltsignal ausgegeben und die Türflügel
18, 20 voneinander wegbewegt werden.
[0063] Die Darstellung der Fig. 5 zeigt die Dichtungsprofile 22, 24 aus Fig. 4 mit den Hohlprofilen
28, wobei der Prüfkörper 54 im Fall der Fig. 5 an dem Band 56 in Richtung eines Pfeiles
64 gezogen wird, in der Darstellung der Fig. 5 also von rechts nach links. In diesem
Fall wird auf die Hohlprofile 28 in den Dichtungsprofilen 22, 24 eine schräg nach
links gerichtete Kraft ausgeübt, im Falle des Hohlprofils 28 im unteren Dichtungsprofil
24 in Richtung des Pfeiles 66, also von rechts oben nach links unten und im Falle
des in Fig. 5 oberen Dichtungsprofils 22 in Richtung des Pfeiles 68, also von rechts
unten nach links oben. Kräfte in Richtung der Pfeile 66 bzw. 68 führen bei den Hohlprofilen
28 jeweils dazu, dass der jeweilige zweite Leiter 34 in Richtung der Pfeile 66 bzw.
68 verschoben wird und dadurch aber seitlich neben dem jeweiligen ersten Leiter 32
auf eine Begrenzung des Hohlraums im Hohlprofil 28 auftrifft. In diesem Fall wird
zwischen den Leitern 32, 34 damit kein elektrischer Kontakt hergestellt, so dass auch
kein Schaltsignal ausgelöst wird.
[0064] Eine Bewegung des Prüfkörpers 54 in der Darstellung der Fig. 5 von rechts nach links
entspricht einer Zugrichtung an der in Fig. 1 rechten Schiebetüre 14 von außerhalb
des Wagens 10 in Richtung auf dessen Innenraum. Würde beispielsweise ein innerhalb
des Wagens 10 befindlicher Fahrgast 16 versuchen, seinen Gürtel nach innen zwischen
den Türflügeln 18, 20 der Schiebetüre 14 herauszuziehen, so würde dies nicht zur Auslösung
eines Schaltsignals und damit auch nicht zu einem Öffnen der Türflügel 18, 20 führen.
Denn der Fahrgast 16 befindet sich in diesem Fall ja bereits innerhalb des Wagens
10 und beim Anfahren des Zuges wird der eingeklemmte Gürtel seines Mantels einfach
mitbewegt und an der nächsten Station wieder freigegeben. Eine solche Situation mag
für einen Fahrgast 16 zwar unangenehm sein, da sein Gürtel oder sein Mantel oder eventuell
seine Tasche zwischen den Türflügeln 18, 20 eingeklemmt ist, sie führt aber nicht
zu einer Verletzungsgefahr für den Fahrgast 16. In diesem Fall kann daher das Öffnen
der Türflügel 18, 20 der Schiebetüre 14 und damit auch ein unplanmäßiger Halt des
Zuges 10 vermieden werden. Bei der in Fig. 1 linken Schiebetüre 12 müssen die Hohlprofile
28 jeweils um 180° gedreht zu einer parallel zum Band 56 verlaufenden Achse eingezogen
werden, um entsprechend bei Zugrichtung von innen nach außen ein Schaltsignal auszulösen
und bei Zugrichtung von außen nach innen kein Schaltsignal auszulösen. Wird beispielsweise
ein Arm eingeklemmt, wird eine Kraft auf das Hohlprofil 28 in jedem Fall in Richtung
des Pfeiles 48 erfolgen und ein Schaltsignal wird ausgelöst.
[0065] Mit der elektrischen Schaltleiste wird eine solche richtungsselektive Auslösung eines
elektrischen Schaltsignals dadurch erreicht, dass der erste Leiter 32 relativ zu einer
Mittelebene 46 versetzt angeordnet ist, siehe Fig. 3. In Richtung einer Krafteinleitung,
die zum Auslösen eines Schaltsignals führen soll, also etwa der Bereich zwischen den
Pfeilen 49 und 50, sind die beiden Leiter 32, 34 gegenüber angeordnet. Eine Krafteinleitung
in diesem Winkelbereich zwischen den Pfeilen 44, 50 führt dadurch zu einem elektrischen
Kontakt zwischen den Leitern 32, 34 und dadurch zur Auslösung eines Schaltsignals.
[0066] Die Darstellung der Fig. 6 zeigt eine weitere Anordnung mit den Dichtungsprofilen
22, 24 aus Fig. 2 und dem Hohlprofil 28 aus Fig. 3. Im Unterschied zur Anordnung der
Fig. 4 ist das Hohlprofil 28 im unteren Dichtungsprofil 24 aber um 180° gedreht eingebaut.
Der erste Leiter 32 des Hohlprofils 28 im unteren Dichtungsprofil 24 befindet sich
dadurch links einer Mittelebene des Hohlprofils 28. Beim Hohlprofil 28 im oberen Dichtungsprofil
22 befindet sich der erste Leiter 32 dahingegen rechts einer Mittelebene des Hohlprofils
28.
[0067] Dies führt dazu, dass bei einer Bewegung des Prüfkörpers 54 gezogen durch das Band
56 in Richtung des Pfeiles 70, in der Fig. 6 also von links nach rechts, der zweite
Leiter 34 des Hohlprofils 28 im oberen Dichtprofil 22 in Kontakt mit dem ersten Leiter
32 kommt.
[0068] Der zweite Leiter 34 des Hohlprofils 28 im unteren Dichtprofil 24 wird dahingegen
nach rechts unten bewegt und kommt daher nicht in Kontakt mit dem ersten Leiter 32
dieses Hohlprofils 28.
[0069] Wird dahingegen das Band 56 in Richtung des Pfeiles 72 gezogen, so kommt der zweite
Leiter 34 des in Fig. 6 unteren Hohlprofils 28 im Dichtprofil 24 in Kontakt mit dem
ersten Leiter 32. Im oberen Hohlprofil 28 im Dichtprofil 22 wird der zweite Leiter
34 dahingegen von rechts unten nach links oben bewegt, so dass kein Kontakt zwischen
erstem Leiter 32 und zweitem Leiter 34 stattfindet.
[0070] Je nachdem, ob das Band 56 in Richtung des Pfeiles 70 oder in entgegengesetzter Richtung
in Richtung des Pfeiles 72 gezogen wird, löst entweder das Hohlprofil 28 im oberen
Dichtprofil 22 oder das Hohlprofil 28 im unteren Dichtprofil 24 ein Schaltsignal aus.
Mit der Anordnung der Fig. 6 kann dadurch detektiert werden, in welcher Richtung ein
Prüfkörper 54 oder ein Band 56 durch den Spalt zwischen den Türflügeln 18, 20 gezogen
wird. Da unterschiedliche Schaltsignale zur Verfügung stehen, werden auch unterschiedliche
Maßnahmen getroffen, im Falle der Türe 14 in Fig. 1 bei einer Zugrichtung in Richtung
des Pfeiles 72 wird kein Öffnungsvorgang der Türflügel 18, 20 verursacht und bei einer
Zugrichtung in Richtung des Pfeiles 70 wird ein Öffnungsvorgang der Türflügel 18,
20 verursacht.
[0071] Die Darstellung der Fig. 7 zeigt ein Hohlprofil 74 für eine elektrische Schaltleiste
gemäß einer weiteren Ausführungsform der Erfindung. Das Hohlprofil 74 weist einen
zur Mittelebene 46 symmetrischen Aufbau auf. Auf einer Basisseite 42 ist ein erster
Leiter 76 symmetrisch zur Mittelebene 46 angeordnet. Gegenüberliegend ist auf der
Hindernisseite 44 ein zweiter Leiter 78 ebenfalls symmetrisch zur Mittelebene 46 angeordnet.
Der zweite Leiter 78 bildet einen in den Hohlraum des Hohlprofils 74 vorragenden Vorsprung
aus.
[0072] Auf der Befestigungsseite 42 sind ein fünfter Leiter 80 und ein sechster Leiter 82
angeordnet, wobei der fünfte Leiter 80 relativ zur Mittelebene 46 nach links versetzt
ist und der sechste Leiter 82 relativ zur Mittelebene 46 nach rechts versetzt ist,
also entgegengesetzt zu der Richtung, in der der fünfte Leiter 80 versetzt ist.
[0073] Die Leiter 76, 78, 80, 82 grenzen jeweils an den Hohlraum des Hohlprofils 74 an.
Mit dem Hohlprofil 74 ist dadurch eine richtungsselektive Schaltsignalauslösung möglich.
Wirkt eine Kraft auf die Hindernisseite 44 des Hohlprofils 78 innerhalb eines ersten
Winkelbereichs 84, angedeutet durch einen gekrümmten Doppelpfeil, wird der zweite
Leiter 78 beim Zusammendrücken des Hohlprofils 74 in Kontakt mit dem ersten Leiter
76 kommen. Wird auf die Hindernisseite 44 des Hohlprofils 74 dahingegen eine Kraft
innerhalb eines Winkelbereichs 86 ausgeübt, wieder dargestellt durch einen gekrümmten
Pfeil, so gelangt der zweite Leiter 78 beim Zusammendrücken des Hohlprofils 74 in
Kontakt mit dem fünften Leiter 80. Liegt eine auf die Hindernisseite 44 des Hohlprofils
74 ausgeübte Kraft innerhalb eines Winkelbereichs 88, wieder angedeutet durch einen
gekrümmten Pfeil, so gelangt der zweite Leiter 78 in Kontakt mit dem sechsten Leiter
82. Auf diese Weise kann mit dem Hohlprofil 74 eine richtungsselektive Schaltsignalauslösung
erreicht werden, mit der zwischen Kraftrichtungen unterschieden werden kann, die innerhalb
der Winkelbereiche 84, 86 bzw. 88 liegen.
[0074] Die Darstellung der Fig. 8 zeigt das Hohlprofil 74 der Fig. 7 eingezogen in den Hohlraum
26 des Dichtungsprofils 24 der Fig. 2. Das Dichtungsprofil 24 ist an dem Türflügel
18 angeordnet. An dem gegenüberliegenden Türflügel 20 ist das Dichtungsprofil 22 angeordnet,
dessen Hohlraum 26 leer ist.
[0075] Mit dem Hohlprofil 74 kann, wie erläutert wurde, unterschieden werden, ob der Prüfkörper
54 und das Band 56 in der Darstellung der Fig. 8 von links nach rechts oder von rechts
nach links gezogen wird. Wird der Prüfkörper 54 von links nach rechts durch den Spalt
zwischen den Dichtungsprofile 22, 24 gezogen, würde eine auf das Hohlprofil 74 ausgeübte
Kraft im Winkelbereich 88 der Fig. 7 liegen. Würde der Prüfkörper 54 bzw. das Band
56 in der Darstellung der Fig. 8 von rechts nach links durch den Spalt zwischen den
Dichtungsprofilen 22, 24 gezogen, würde eine auf das Hohlprofil 74 ausgeübte Kraft
im Winkelbereich 86 in Fig. 7 liegen. Würde dahingegen nicht das Band 56, sondern
beispielsweise ein massiver Spazierstock oder ein menschlicher Arm zwischen den Dichtungsprofilen
22, 24 eingeklemmt werden, so würde eine auf das Hohlprofil 74 ausgeübte Kraft im
Winkelbereich 84 der Fig. 7 liegen.
[0076] Das Hohlprofil 74 ermöglicht es dadurch, zwischen drei unterschiedlichen Winkelbereichen
84, 86, 88, in denen eine durch ein Hindernis verursachte Kraft liegt, zu unterscheiden.
Die unterschiedlichen, ausgegebenen Schaltsignale können dadurch zur Ansteuerung unterschiedlicher
Maßnahmen verwendet werden.
[0077] Die Darstellung der Fig. 9 zeigt ein Dichtungsprofil 90 und ein dem Dichtungsprofil
90 gegenüberliegend angeordnetes Dichtungsprofil 92. Lediglich das Dichtungsprofil
90 ist mit einem Hohlraum 94 zum Einziehen eines Hohlprofils mit elektrischen Leiter
versehen. Wie anhand der Fig. 9 zu erkennen ist, ist eine Mittelebene 96 des Hohlraums
94 geneigt angeordnet. Die Mittelebene 96 ist dabei in einer Richtung geneigt, in
der eine Kraft erwartet wird, die von einem Hindernis ausgeübt wird und die zu der
Ausgabe eines Schaltsignals führen soll.
[0078] In Fig. 9 ist weiter zu erkennen, dass das Dichtungsprofil 90 symmetrisch zur Mittelebene
96 einen Vorsprung 98 aufweist, der entgegen der Richtung zeigt, in der eine Kraft
liegt, die zur Auslösung eines Schaltsignals führen soll.
[0079] Die Darstellung der Fig. 10 zeigt das Dichtungsprofil 90 und das Dichtungsprofil
92, wobei in den Hohlraum 94 das Hohlprofil 28 der Fig. 3 eingezogen ist. Wird der
Prüfkörper 54 an dem Band 56 in Richtung des Pfeiles 58 zwischen den Dichtungsprofilen
90, 92 hindurchgezogen, so wird das Band 56 eine Kraft auf den Vorsprung 98 ausüben,
die etwa in Richtung des Pfeils 100 liegt. Dadurch werden die beiden Leiter des Hohlprofils
28 miteinander in Kontakt kommen und ein elektrisches Schaltsignal kann ausgegeben
werden.
[0080] Wird gemäß Fig. 11 der Prüfkörper 54 an dem Band 56 dahingegen in Richtung des Pfeils
64 zwischen den Dichtungsprofilen 90, 92 hindurch gezogen, so wird auf die die Hohlkammer
umgebende Wandung eine Kraft ausgeübt, die etwa in Richtung des Pfeiles 102 liegt.
In diesem Fall kommen die beiden Leiter des Hohlprofils 28 nicht in Kontakt miteinander
und infolgedessen wird auch kein elektrisches Schaltsignal ausgegeben.
[0081] Die Darstellung der Fig. 12 zeigt eine Hohlprofil 104 gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung. Das Hohlprofil 104 besteht aus elastischem Material und weist auf seiner
Hindernisseite 44 zwei Leiter 106, 108 und auf seiner Befestigungsseite 42 ebenfalls
zwei Leiter 110, 112 auf. Eine befestigungsseitige Begrenzung eines Hohlraums 114
des Hohlprofils 104 ist allgemein dachförmig ausgestaltet. Wird eine Kraft in Richtung
eines Pfeiles 116 auf das Hohlprofil 104 ausgeübt, so gelangen beim Zusammendrücken
des Hohlprofils 104 die beiden Leiter 106, 110 miteinander in Kontakt, wohingegen
die Leiter 108, 112 einander nicht berühren. Wird dahingegen eine Kraft in Richtung
des Pfeiles 118 auf die Hindernisseite 44 des Hohlprofils 104 ausgeübt, so gelangen
lediglich die beiden Leiter 108, 112 miteinander in Kontakt. Wird eine Kraft in Richtung
des Pfeiles 120, also parallel zu einer Mittelebene 46, auf das Hohlprofil 104 ausgeübt,
so gelangen sowohl die beiden Leiter 106, 110 als auch die beiden Leiter 108, 112
miteinander in Kontakt.
[0082] Mit dem Hohlprofil 104 kann somit zwischen drei Winkelbereichen unterschieden werden,
in denen eine Kraft auf das Hohlprofil 104 ausgeübt wird, so dass dadurch eine richtungsselektive
Schaltsignalauslösung möglich ist.
Bezüglich der Richtung des Pfeiles 116 liegen die beiden Leiter 106 und 110 einander
gegenüber, bezüglich des Pfeiles 118 liegen die beiden Leiter 108, 112 einander gegenüber.
In Bezug auf die Richtung des Pfeiles 120 liegen sich sowohl der Leiter 106 und der
Leiter 110 als auch der Leiter 108 und der Leiter 112 gegenüber. Diese Anordnung der
Leiter ermöglicht die zuverlässige, selektive Schaltsignalauslösung in Abhängigkeit
einer Richtung einer auf die Hindernisseite 44 des Hohlprofils 104 einwirkende Kraft.
Die Darstellung der Fig. 13 zeigt zwei Dichtungsprofile 122, 124, die jeweils einen
Hohlraum 126 zum Einziehen des Hohlprofils 104 der Fig. 12 aufweisen.
Fig. 14 zeigt dann die Anordnung der Dichtungsprofile 122, 124 einander gegenüberliegend
und jeweils mit einem Hohlprofil 104 in dem jeweiligen Hohlraum 126.
Die Darstellung der Fig. 15 zeigt die Anordnung der Fig. 14, wobei der Prüfkörper
54 an dem Band 56 in Richtung des Pfeiles 58 zwischen den Dichtungsprofilen 122, 124
hindurchgezogen wird. Eine Kraft auf die Hohlprofile 104 wirkt dadurch in einer solchen
Richtung, dass bei dem Hohlprofil 104 im oberen Dichtungsprofil 124 sich die Leiter
108 und 112 berühren werden. Im Hohlprofil 104 im unteren Dichtungsprofil 122 werden
sich dahingegen die Leiter 106 und 110 berühren.
Die Darstellung der Fig. 16 zeigt die Anordnung der Fig. 14, wobei der Prüfkörper
54 an dem Band 56 in Richtung des Pfeiles 64 zwischen den Dichtungsprofilen 124, 122
durchgezogen wird. In diesem Fall wirken auf die Hohlprofile 104 in einer Weise ausgerichtete
Kräfte, dass bei dem Hohlprofil 104 im oberen Dichtungsprofil 124 sich die Leiter
106 und 110 berühren werden. Im Hohlprofil 104 im unteren Dichtungsprofil 122 werden
sich dahingegen die Leiter 108 und 112 berühren.
[0083] Die Darstellung der Fig. 17 zeigt ein Hohlprofil 126 gemäß der Erfindung. Das Hohlprofil
126 weist einen Hohlraum 128 auf und an eine befestigungsseitige Wand des Hohlraums
128 grenzen insgesamt vier Leiter 130, 132, 134 und 136 an. Die Leiter 130, 132, 134,
136 sind symmetrisch zu einer Mittelebene des Hohlprofils 126 angeordnet, so dass
der Leiter 130 spiegelsymmetrisch zum Leiter 136 und der Leiter 132 spiegelsymmetrisch
zum Leiter 134 angeordnet ist. An der hindernisseitigen Wandung des Hohlraums 128
ist ein Leiter 138 angeordnet, der einen in den Hohlraum 128 vorragenden Vorsprung
ausbildet.
[0084] Mit dem Hohlprofil 126 kann aufgrund der Anordnung der befestigungsseitigen Leiter
130, 132, 134, 136 und des hindernisseitigen Leiters 138 somit zwischen vier unterschiedlichen
Winkelbereichen unterschieden werden, in denen eine durch ein Hindernis ausgeübte
oder verursachte Kraft auf das Hohlprofil 126 wirkt.
[0085] Der Leiter 130 ist zu diesem Zweck relativ zur Mittelebene 46 in der gleichen Richtung
wie der Leiter 132 versetzt, jedoch um eine größere Distanz. Der Leiter 134 ist zur
Mittelebene 46 in einer Richtung versetzt, die entgegengesetzt ist zu der Richtung,
in der die Leiter 130, 132 versetzt sind. Der Leiter 136 ist relativ zur Mittelebene
46 in die gleiche Richtung versetzt wie der Leiter 134, jedoch um eine größere Distanz.
[0086] Die Darstellung der Fig. 18 zeigt das Auftreffen eines Hindernisses 140 auf das Hohlprofil
126. Eine durch das Hindernis 140 ausgeübte Kraft auf das Hohlprofil ist durch einen
Pfeil 142 angedeutet, eine Kraft wirkt in der Darstellung der Fig. 18 also von rechts
oben nach links unten auf das Hohlprofil 126.
[0087] Durch die Wirkung der Kraft 142 wird das Hohlprofil 126 zusammendrückt und der Leiter
138 verschiebt sich etwa in Richtung des Pfeiles 142. Dadurch gelangt der Leiter 138
in Kontakt mit dem Leiter 132. Mit den Leitern 130, 134 und 136 gelangt der Leiter
138 dahingegen nicht in Kontakt, so dass die Abgabe eines richtungsselektiven Schaltsignals
ermöglicht ist.
[0088] Würde durch das Hindernis 140 eine Kraft in Richtung des Pfeiles 144 ausgeübt werden,
so würde der Leiter 138 den Leiter 134 berühren. Würde eine Kraft in Richtung des
Pfeiles 146 ausgeübt, würde der Leiter 138 den Leiter 136 berühren. Würde eine Kraft
in Richtung des Pfeiles 148 ausgeübt, würde der Leiter 138 den Leiter 130 berühren.
[0089] Die Darstellung der Fig. 19 zeigt ein Hohlprofil 150 gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung. Bei dem Hohlprofil 150 ist ein erster befestigungsseitiger Leiter 152
relativ zu einer Mittelebene nach rechts versetzt, ein fünfter befestigungsseitiger
Leiter 154 ist entgegengesetzt zum ersten Leiter 152 zur Mittelebene 46 versetzt und
spiegelsymmetrisch zum ersten Leiter 152 angeordnet. Ein hindernisseitiger zweiter
Leiter 156 ist symmetrisch zur Mittelebene 46 ausgebildet und angeordnet.
[0090] Die Darstellung der Fig. 20 zeigt ein Hohlprofil 160, das im Wesentlichen identisch
zum Hohlprofil 74 der Fig. 7 aufgebaut ist. Das Hohlprofil 160 ist symmetrisch zur
Mittelebene 76 aufgebaut.
[0091] Die Darstellung der Fig. 21 zeigt ein weiteres Hohlprofil 170 gemäß der Erfindung,
das ebenfalls symmetrisch zur Mittelebene 46 aufgebaut ist.
[0092] Die Darstellung der Fig. 22 zeigt das bereits anhand von Fig. 12 erläuterte Hohlprofil
104.
[0093] Die Darstellung der Fig. 23 zeigt ein Hohlprofil 180 gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung. Das Hohlprofil 180 weist in seiner hindernisseitigen Wand 44 insgesamt
drei Leiter 182, 184 und 186 auf. In der befestigungsseitigen Wand 42 des Hohlprofils
180 ist lediglich ein einziger erster Leiter 188 angeordnet. Der erste Leiter 188
bildet einen in einen Hohlraum 190 des Hohlprofils vorragenden Vorsprung aus, der
im Querschnitt etwa trapezförmig ausgebildet ist. Gegenüber einer Oberseite des trapezförmigen
Leiters 188 liegt der Leiter 182, gegenüber den schrägen Seitenflächen des Leiters
188 liegen die Leiter 184 bzw. 186.
[0094] Die Darstellung der Fig. 24 zeigt ein Hohlprofil 200 gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung. An einer hindernisseitigen Wand 44 des Hohlprofils 200 sind zwei Leiter
202 und 204 angeordnet. Auf einer befestigungsseitigen Wand 44 ist lediglich ein im
Querschnitt etwa dreieckförmiger Leiter 206 angeordnet. Den relativ zu einer Mittelebene
46 schräg verlaufenden Seitenflächen des Leiters 206 liegen die Leiter 204 bzw. 202
gegenüber.
[0095] Die Darstellung der Fig. 25 zeigt ein Hohlprofil 210 gemäß einer weiteren Ausführungsform
der Erfindung. Auf der befestigungsseitigen Wand 44 des Hohlprofils 210 ist ein Leiter
212 angeordnet, der allgemein trapezförmig ausgebildet ist, wobei eine Oberseite der
Trapezform nach innen gekrümmt ist. Gegenüber dieser nach innen gekrümmten Oberseite
des Leiters 212 liegt ein hindernisseitiger Leiter 214. Gegenüber den Seitenflächen
des trapezförmigen befestigungsseitigen Leiters 212 liegen hindernisseitige Leiter
216 bzw. 218.
[0096] Die Darstellung der Fig. 26 zeigt ein weiteres Hohlprofil 220 gemäß einer bevorzugten
Ausführungsform der Erfindung. Das Hohlprofil 220 ist dafür vorgesehen, auf einer
vorspringenden Ecke angeordnet zu werden beispielsweise eine vorspringende Ecke einer
Fahrzeugtüre 222. Eine Außenseite einer befestigungsseitigen Wand 44 ist zur Befestigung
mit zwei Klebestreifen 224 versehen. An der befestigungsseitigen Wand 44 ist ein Leiter
226 angeordnet, der eine nach innen gekrümmte Oberseite aufweist und zwei in Richtung
auf die Hindernisseite 42 zu aufeinander zu laufende Seitenflächen.
[0097] Gegenüber diesen Seitenflächen liegen auf der Hindernisseite des Hohlprofils 220
Leiter 228 bzw. 230 gegenüber der nach innen gekrümmten Oberseite des Leiters 226
liegt ein Leiter 232, der einen in den Hohlraum des Hohlprofils vorragenden Vorsprung
ausbildet.
[0098] Die Darstellung der Fig. 27 zeigt schematisch ein erfindungsgemäßes Hohlprofil 240
mit zwei Leitern X1, X2 auf der Befestigungsseite 42 und einem Leiter X3 auf der Hindernisseite
44. Die Richtungen links bzw. rechts sind durch Pfeile und Großbuchstaben L, R angedeutet.
Eine Kraft F, die auf das Hohlprofil 240 wirken kann, ist schematisch mit einem Pfeil
angedeutet. Ein elektrischer Kontakt zwischen dem hindernisseitigen Leiter X3 und
dem befestigungsseitigen Leiter X1 bzw. dem befestigungsseitigen Leiter X2 ist gestrichelt
durch Schaltsymbole S1, S2 angedeutet. Ein elektrisches Ersatzschaltbild des Hohlprofils
240 enthält somit die beiden Schalter S1, S2, wobei die Schalter S1, S2 in Abhängigkeit
einer Richtung der Kraft F geschlossen bzw. geöffnet werden.
[0099] Die Darstellung der Fig. 28 zeigt dann das Ersatzschaltbild des Hohlprofils 240 mit
äußerer Beschaltung. Neben den beiden Schaltern S1, S2 und den Leitern X1, X2, X3
sind als äußere Beschaltung ein erster Widerstand R1 mit einem Wert von 1 kΩ zwischen
den Leitern X1 und X3 vorgesehen. Zwischen den Leitern X3 und X2 ist ein Widerstand
R2 mit einem Wert von 2 kΩ vorgesehen.
[0100] Neben der Darstellung der Fig. 28 ist eine Tabelle dargestellt, die die Widerstandswerte
RM angibt, die am Ausgang des Ersatzschaltbildes der Fig. 28 gemessen werden, in Abhängigkeit
davon, welche der Schalter S1, S2 geschlossen wird. In der Spalte "Bedeutung" der
Tabelle der Fig. 28 ist aufgeführt, welche Betätigung den gemessenen Widerstand verursacht
hat.
[0101] Die Darstellung der Fig. 29 zeigt ein Ersatzschaltbild des Hohlprofils 240 der Fig.
27 mit unterschiedlicher externer Beschaltung. So ist zwischen den Leitern X1 und
X3 eine Diode V1 sowie ein Widerstand R1 mit einem Wert von 1 kΩ vorgesehen. Zwischen
den Leitern X2 und X3 ist eine Diode V2 und ein Widerstand R2 mit einem Wert von 1
kΩ vorgesehen. Die Dioden V1, V2 sind so angeordnet, dass ihre Durchlassrichtung vom
Leiter X3 über den Widerstand R1 bzw. R2 zum Leiter X1 bzw. X2 verläuft.
[0102] Die Fig. 29 enthält weiter eine Tabelle, in der die gemessenen Widerstandswerte RM
am Ausgang des Ersatzschaltbildes angegeben sind, die sich in Abhängigkeit davon ergeben,
welche der Schalter S1, S2 geschlossen sind, also welche der Leiter X1, X2 und X3
sich gegenseitig berühren.
[0103] Wie den Tabellen der Fig. 28 und 29 zu entnehmen ist, kann mit dem Hohlprofil 240
der Fig. 27 bei geeigneter externer Beschaltung zwischen insgesamt vier Schaltpositionen
unterschieden werden, nämlich der unbetätigten Stellung, einer seitlich von rechts
kommenden Betätigung, einer seitlich von links kommenden Betätigung und einer frontal
von oben kommenden Betätigung.
[0104] Die Darstellung der Fig. 30 zeigt ein Hohlprofil 300 mit einem ersten Leiter 302
an einer befestigungsseitigen Wand des Hohlprofils 300 und einem zweiten Leiter 304
an einer hindernisseitigen Wand des Hohlprofils 300. Der erste Leiter 302 ist im Bereich
seiner, dem zweiten Leiter 304 zugewandten Seite nach innen gekrümmt, wohingegen der
erste Leiter auf seiner, dem ersten Leiter zugewandten Seite nach außen gekrümmt ist.
Ein Hohlraum 306 zwischen den beiden Leitern 302, 304 weist dadurch eine annähernd
konstante Breite auf.
An der hindernisseitigen Wand des Hohlprofils 300 sind zwei weitere Leiter 308, 310
angeordnet, die relativ zu einer Mittelebene des Hohlprofils 300 versetzt angeordnet
sind. Insgesamt weist das Hohlprofil 300 eine spiegelsymmetrische Ausbildung auf.
Die beiden Leiter 308, 310 sind gegenüber von zur Mittelebene des Hohlprofils 300
schräg verlaufenden Seitenflächen des ersten Leiters 302 angeordnet.
Eine Befestigungsseite des Hohlprofils 300 weist zwei senkrecht zueinander angeordnete
Befestigungsflächen 312, 314 auf, die auf eine vorspringende Ecke 316 eines Aluminiumprofils
318 aufgesetzt sind. Die beiden Befestigungsflächen 312, 314 sind jeweils mit einem
leistenförmigen Vorsprung 320 versehen, wobei die leistenförmige Vorsprünge 320 jeweils
in eine hinterschnittene Nut am Aluminiumprofil 318 eingreifen. Das Hohlprofil 300
kann mittels der leistenförmigen Vorsprünge 320 in sehr einfacher Weise an der vorspringenden
Ecke des Aluminiumprofils 318 befestigt werden, indem die leistenförmigen Vorsprünge
320 in die Nuten des Aluminiumprofils 318 eingerastet werden.
Mit dem Hohlprofil 300 können dadurch Hindernisse, die aus verschiedenen Richtungen
auf das Hohlprofil 300 zukommen, detektiert werden. Aufgrund der speziellen Ausbildung
des Hohlprofils 300 mit insgesamt drei hindernisseitigen Leitern 304, 308 und 310
kann zwischen drei Winkelbereichen unterschieden werden, aus denen ein Hindernis auf
das Hohlprofil 300 auftrifft.
[0105] Die Darstellung der Fig. 31 zeigt das Hohlprofil 300 im abgenommenen Zustand, also
ohne das Aluminiumprofil 318.
[0106] Die Darstellung der Fig. 32 zeigt ein ähnlich den Hohlprofilen 210, 220 der Fig.
25 und 26 ausgebildetes Hohlprofil. Auf seiner Befestigungsseite ist das Hohlprofil
330 mit einem leistenförmigen Vorsprung 332 versehen, der identisch zu den leistenförmigen
Vorsprüngen 320 des Hohlprofils 300 in Fig. 30 aufgebaut ist. Mit diesem leistenförmigen
Vorsprung 332 kann das Hohlprofil 330 in eine hinterschnittene Nut des Aluminiumprofils
318 eingerastet und dadurch in sehr einfacher Weise an dem Aluminiumprofil 318 befestigt
werden.
[0107] Fig. 33 zeigt das Hohlprofil 330 im abgenommenen Zustand, also ohne das Aluminiumprofil
318.
[0108] Die Darstellung der Fig. 34 zeigt ein in Bezug auf die Anordnung der Leiter und die
Ausbildung des Hohlraums ähnlich wie das Hohlprofil 210 der Fig. 25 ausgebildetes
Hohlprofil 340. Auf seiner Befestigungsseite ist das Hohlprofil 340 mit einem leistenförmigen
Vorsprung 342 versehen, der identisch zu dem leistenförmigen Vorsprung 332 des Hohlprofils
330 in Fig. 32 aufgebaut ist.
[0109] Fig. 35 zeigt das Hohlprofil 340 im abgenommenen Zustand, also ohne das Aluminiumprofil
318.
[0110] Die Darstellung der Fig. 36 zeigt ein Hohlprofil 350, das einen ersten Leiter 352
aufweist, der sich an die Form einer vorspringenden Ecke des Aluminiumprofils 318
anschmiegt und dadurch senkrecht zueinander angeordnete Abschnitte aufweist. Auf der
hindernisseitigen Wand des Hohlprofils 350 ist ein zweiter Leiter 354 angeordnet,
der unmittelbar gegenüber der vorspringenden Ecke des Aluminiumprofils 318 angeordnet
ist. Gegenüber dem zweiten Leiter 354 weist der erste Leiter 352 eine rinnenförmige
Ausnehmung auf, so dass ein Hohlraum 356 zwischen dem ersten Leiter 352 und dem zweiten
Leiter 354 eine annähernd konstante Breite aufweist.
[0111] Auf der hindernisseitigen Wand des Hohlraums 356 sind zwei weitere Leiter 358, 360
angeordnet. Die beiden Leiter 358, 360 weisen im Querschnitt gesehen eine sensenartige
Form auf. Die Breite des Hohlraums 356 zwischen den Leitern 358, 360 und dem ersten
Leiter 352 ist annähernd konstant.
[0112] Mit dem Hohlprofil 350 kann dadurch die vorspringende Ecke des Aluminiumprofils 318
abgesichert werden und es kann auch detektiert werden, aus welcher Richtung ein Hindernis
auf das Hohlprofil 350 aufkommt. Speziell kann zwischen drei Winkelbereichen unterschieden
werden, nämlich ob ein Hindernis in der Fig. 36 von unten links, also in einem Winkel
von etwa 45°, auf das Aluminiumprofil 318 auftritt, ob es in der Darstellung der Fig.
36 von rechts oder von unten auf das Aluminiumprofil 318 auftrifft.
[0113] Das Hohlprofil 350 ist mit zwei leistenförmigen Vorsprüngen 362 versehen, mit denen
es in einfacher Weise an dem Aluminiumprofil 318 befestigt werden kann.
[0114] Die Darstellung der Fig. 37 zeigt das Hohlprofil 350 im abgenommenen Zustand, also
ohne das Aluminiumprofil 318.
[0115] Die Darstellung der Fig. 38 zeigt ein Hohlprofil 370, das einen ersten Leiter 372
und einen hindernisseitigen, zweiten Leiter 374 aufweist. Darüber hinaus sind noch
zwei weitere hindernisseitige Leiter 376, 378 vorgesehen. Das Hohlprofil 370 ist spiegelsymmetrisch
zu einer Mittenebene aufgebaut.
Der zweite Leiter 374 ist in Form eines in einen Hohlraum 380 vorragenden Vorsprungs
ausgebildet und der erste Leiter 372 weist gegenüber dem zweiten Leiter 374 eine rinnenförmige
Ausbuchtung auf.
Zwischen den Leitern 376, 378 und dem ersten Leiter 372 ist die Breite eines Hohlraums
nicht konstant, da der erste Leiter 372 unmittelbar gegenüber den beiden Leitern 376,
378 eine schwache Erhebung 382 aufweist.
Das Hohlprofil 370 ist mit zwei leistenförmigen Vorsprüngen 384 versehen, die in Nuten
des Aluminiumprofils 318 eingerastet werden können.
Fig. 39 zeigt das Hohlprofil 370 der Fig. 38 im abgenommenen Zustand, also ohne das
Aluminiumprofil 318.
[0116] Die Darstellung der Fig. 40 zeigt ein Hohlprofil 390. Die Anordnung der Leiter und
des Hohlraums ist ähnlich wie bei dem Hohlprofil 126 der Fig. 17 ausgeführt. Das Hohlprofil
390 weist auf seiner Befestigungsseite eine U-Form mit zwei Schenkeln 392, 394 auf,
die zwischen sich einen Hohlraum freilassen. In diesen Hohlraum kann beispielsweise
eine Scheibe oder Platte 396 eingeschoben werden, um das Hohlprofil 390 sicher an
einer Kante der Platte 396 befestigen zu können. Die Schenkel 393, 394 sind jeweils
mit nach innen, in den Hohlraum hinein abragenden Leisten versehen, die nach Art von
Widerhaken verhindern, dass die Platte 396 leicht aus dem Hohlraum zwischen den Schenkeln
392, 394 herausgezogen werden kann.
[0117] Die Darstellung der Fig. 41 zeigt ein Hohlprofil 400. Die Anordnung der Leiter und
des Hohlraums ist identisch zum Hohlprofil 390 der Fig. 40, lediglich auf der Befestigungsseite
sind zwei Schenkel 402, 404 vorgesehen, die dünner und damit biegeweicher als die
Schenkel 392, 394 des Hohlprofils 390 in Fig. 40 ausgebildet sind.
[0118] Die Darstellung der Fig. 42 zeigt das Hohlprofil 220 der Fig. 26 in einem auf eine
Ecke des Aluminiumprofils 318 aufgeklebten Zustand. Auf seiner Befestigungsseite weist
das Hohlprofil 220 zwei senkrecht zueinander angeordnete Befestigungsflächen 234,
236 auf, die mit selbstklebenden Materialien versehen sind, so dass das Hohlprofil
220 in sehr einfacher Weise auf der vorspringenden Ecke des Aluminiumprofils 318 montiert
werden kann.
[0119] Die Darstellung der Fig. 43 zeigt das Hohlprofil 220 im abgenommenen Zustand, also
ohne das Aluminiumprofil 318.
1. Anordnung mit einer Schiebetüre eines Bahnwagens, mit einer elektrischen Schaltleiste
mit einem Hohlprofil und einer äußeren Beschaltung zum Erzeugen von Schaltsignalen
in Abhängigkeit einer Kompression des Hohlprofils, wobei das Hohlprofil an einer Stirnkante
der Schiebetüre angeordnet ist, wobei angrenzend an einen in Längsrichtung des elastischen
Hohlprofils durchgehenden Hohlraum (30; 114) wenigstens ein erster und ein zweiter
elektrischer Leiter (32, 34; 78, 80, 82; 110, 112, 106, 108; 130, 132, 134, 136, 138)
vorgesehen sind, die bei einer Kompression des Hohlprofils (28; 74; 104) durch ein
zu erfassendes Hindernis wenigstens abschnittsweise miteinander in Kontakt kommen
und in einem nicht komprimierten Zustand des Hohlprofils voneinander beabstandet sind,
wobei wenigstens ein an den Hohlraum (30; 114) angrenzender Bereich des wenigstens
einen ersten und/oder zweiten Leiters (32; 80, 82; 106, 108, 110, 112; 130, 132, 134,
136) in einer Schnittansicht senkrecht zur Längsrichtung gesehen relativ zu einer
Mittelebene (46) des Hohlprofils (28; 74; 104; 126) versetzt angeordnet ist, wobei
die äußere Beschaltung ausgebildet ist, in Abhängigkeit des Winkels einer Krafteinleitung
verursacht durch ein Hindernis, zu einer Mittelebene (46) des Hohlprofils (27; 74;
104; 126) unterschiedliche, richtungsselektive Schaltsignale zu erzeugen, wobei bei
einer Krafteinleitung auf das Hohlprofil in einer Richtung vom Innenraum des Bahnwagens
nach außen ein erstes Schaltsignal, das zu einem Öffnen der Tür führt, erzeugt wird
und wobei bei einer Krafteinleitung auf das Hohlprofil in einer Richtung von außen
in den Innenraum des Bahnwagens kein Schaltsignal erzeugt wird oder ein zweites Schaltsignal
erzeugt wird, das vom ersten Schaltsignal verschieden ist.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass mittels des Hohlprofils das Definieren wenigstens eines ersten, zu einer Mittelebene
symmetrischen Winkelbereichs (84) und eines zweiten, zu der Mittelebene versetzten
Winkelbereichs (86, 88) erfolgt und dass die äußere Beschaltung ausgebildet ist für
das Ausgeben eines Schaltsignals in Abhängigkeit eines Winkels einer Krafteinleitung
durch ein Hindernis innerhalb des ersten oder zweiten Winkelbereichs (84, 86, 88).
3. Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der wenigstens eine zweite Leiter (106) an einer hindernisseitigen Wand (44) des
Hohlprofils (104) angeordnet ist und dass der wenigstens eine erste Leiter (110) an
einer befestigungsseitigen Wand des Hohlprofils (104) angeordnet ist, wobei wenigstens
ein an den Hohlraum (114) angrenzender Bereich des zweiten Leiters (106) zu einer
Mittelebene des Hohlprofils (104) versetzt angeordnet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an der hindernisseitigen Wand des Hohlraums wenigstens ein weiterer hindernisseitiger
Leiter (108) vorgesehen ist, wobei wenigstens ein an den Hohlraum angrenzender Bereich
des Weiteren hindernisseitigen Leiters (108) zu einer Mittelebene (46) des Hohlprofils
(104) versetzt angeordnet ist und wobei der weitere hindernisseitige Leiter (108)
in einer Richtung zur Mittelebene (46) versetzt ist, die entgegengesetzt zu der Richtung
ist, in der der zweite Leiter (106) zur Mittelebene (46) versetzt ist.
5. Anordnung nach Anspruch 3 oder 4, dadurch gekennzeichnet, dass an der hindernisseitigen Wand des Hohlraums wenigstens zwei hindernisseitige Leiter
vorgesehen sind, wobei die an den Hohlraum angrenzenden Bereiche der beiden hindernisseitigen
Leiter zu einer Mittelebene des Hohlprofils versetzt sind und wobei der eine hindernisseitige
Leiter in der gleichen Richtung aber um eine andere Distanz zur Mittelebene versetzt
ist als der andere hindernisseitige Leiter.
6. Anordnung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der befestigungsseitigen Wand des Hohlraums (114) wenigstens ein weiterer befestigungsseitiger
Leiter (112; 130, 132, 134, 136) vorgesehen ist, wobei wenigstens ein an den Hohlraum
(114) angrenzender Bereich des Weiteren befestigungsseitigen Leiters (112; 130, 132,
134, 136) zur Mittelebene versetzt angeordnet ist.
7. Anordnung nach wenigstens einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der befestigungsseitigen Wand des Hohlraums wenigstens zwei befestigungsseitige
Leiter (130, 132, 134, 136) vorgesehen ist, wobei die an den Hohlraum angrenzenden
Bereiche der befestigungsseitigen Leiter zu der Mittelebene versetzt sind und wobei
einer der befestigungsseitigen Leiter (130, 132) in einer Richtung zur Mittelebene
versetzt ist, die entgegengesetzt zu der Richtung ist, in der der andere befestigungsseitige
Leiter (134, 136) versetzt ist.
8. Anordnung nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet, dass an der befestigungsseitigen Wand des Hohlraums wenigstens zwei befestigungsseitige
Leiter (130, 132, 134, 136) vorgesehen sind, wobei die an den Hohlraum angrenzende
Bereiche der zwei befestigungsseitigen Leiter (130, 136) zu einer Mittelebene versetzt
sind und wobei einer der befestigungsseitigen Leiter (130, 136) in der gleichen Richtung
aber um eine andere Distanz zur Mittelebene versetzt ist als der andere befestigungsseitige
Leiter (132, 134).
9. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an der befestigungsseitigen Wand des Hohlraums wenigstens ein an den Hohlraum (114)
angrenzender Bereich wenigstens eines der Leiter (110, 112) versetzt zu der Mittelebene
(46) und an der hindernisseitigen Wand wenigstens ein an den Hohlraum (114) angrenzender
Bereich wenigstens eines der Leiter (106, 108) versetzt zu der Mittelebene (46) angeordnet
sind und wobei die an den Hohlraum (114) angrenzenden Bereiche dieser beiden Leiter
bezüglich eines Winkelbereichs einer Krafteinleitung durch ein Hindernis, in dem ein
Kontakt zwischen den beiden Leitern erfolgen soll, gegenüber angeordnet sind.
10. Anordnung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass mehrere Paare von Leitern (106, 108, 110, 112) an der hindernisseitigen bzw. befestigungsseitigen
Wand des Hohlraums (114) gebildet sind, wobei wenigstens ein an den Hohlraum (114)
angrenzender Bereich der Leiter jedes Paares bezüglich eines Winkelbereichs einer
Krafteinleitung durch ein Hindernis, in dem ein Kontakt zwischen den Leitern des Paares
erfolgen soll, gegenüber angeordnet sind.
11. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass ein elastisches Dichtungsprofil (90) mit einem in Längsrichtung durchgehenden Hohlraum
(94) vorgesehen ist, in den das Hohlprofil (28) eingezogen ist, wobei das Dichtungsprofil
(90) wenigstens im Bereich des Hohlraums (94) asymmetrisch ausgebildet ist.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Mittelebene (96) des Hohlraums (94) so geneigt ist, dass sie innerhalb eines
Winkelbereichs einer Krafteinleitung durch ein Hindernis liegt, in dem ein Kontakt
zwischen Leitern des Hohlprofils (28) erfolgen soll.
13. Anordnung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass ein den Hohlraum (94) umgebender Bereich des Dichtungsprofils (90) einen in einer
Richtung vorragenden Vorsprung (98) aufweist, die innerhalb eines Winkelbereichs einer
Krafteinleitung durch ein Hindernis liegt, in dem ein Kontakt zwischen Leitern des
Hohlprofils (28) erfolgen soll.
14. Anordnung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Befestigungsseite des Hohlprofils wenigstens zwei in einem Winkel zueinander
angeordnete Befestigungsabschnitte aufweist, mit denen das Hohlprofil auf einer vorspringenden
Ecke eines Trägerteils angeordnet werden kann.
15. Verfahren zum Erfassen von Hindernissen mit einer Anordnung nach einem der vorstehenden
Ansprüche, gekennzeichnet durch Ausgeben unterschiedlicher Schaltsignale in Abhängigkeit des Winkels einer Krafteinleitung
verursacht durch ein Hindernis, zu einer Mittelebene (46) des Hohlprofils (27; 74;
104; 126), wobei bei einer Krafteinleitung auf das Hohlprofil in einer Richtung vom
Innenraum des Bahnwagens nach außen ein erstes Schaltsignal erzeugt wird und wobei
bei einer Krafteinleitung auf das Hohlprofil in einer Richtung von außen in den Innenraum
des Bahnwagens kein Schaltsignal erzeugt wird oder ein zweites Schaltsignal erzeugt
wird, das vom ersten Schaltsignal verschieden ist.
1. Arrangement comprising a sliding door of a track carriage, comprising an electric
safety edge switch having a hollow profile and an external circuitry for generating
switch signals in response to compression of the hollow profile, wherein the hollow
profile is disposed on a face edge of the sliding door, wherein adjacent to a hollow
cavity (30; 114), traversing in the longitudinal direction of the elastic hollow profile,
at least one first and one second electric conductor (32, 34; 78, 80, 82; 110, 112,
106, 108; 130, 132, 134, 136, 138) are provided, which upon compression of the hollow
profile (28; 74; 104) by an obstacle to be detected come into contact with each other
at least partially and in a non-compressed condition of the hollow profile are spaced
from each other, wherein at least one portion adjacent to the hollow cavity (30; 114)
of the at least one first and/or second conductor (32; 80, 82; 106, 108, 110, 112;
130, 132, 134, 136) is disposed offset relative to a central plane (46) of the hollow
profile (28; 74; 104; 126), as seen in a sectional view perpendicular to the longitudinal
direction, wherein the external circuitry is configured to generate different, directional
selective switch signals in response to an angle of force application caused by an
obstacle in relation to a central plane (46) of the hollow profile (27; 74; 104; 126),
wherein upon force application to the hollow profile in a direction from the interior
of the track carriage towards the exterior a first switch signal, causing opening
of the door, is generated, and wherein upon force application to the hollow profile
in a direction from the exterior to the interior of the track carriage no switch signal
is generated, or a second switch signal is generated, differing from said first switch
signal.
2. Arrangement according to claim 1, characterized in that at least a first angular range (84) symmetric to a central plane and a second angular
range (86, 88) offset to the central plane are defined using the hollow profile, and
in that the external circuitry is configured for output of a switch signal in response to
an angle of force application by an obstacle within the first or the second angular
ranges (84, 86, 88).
3. Arrangement according to claim 1 or 2, characterized in that the at least one second conductor (106) is disposed on an obstacle-sided wall (44)
of the hollow profile (104), and in that the at least one first conductor (110) is disposed on a fastening-sided wall of the
hollow profile (104), wherein at least one portion adjacent to the hollow cavity (114)
of the second conductor (106) is disposed offset to a central plane of the hollow
profile (104).
4. Arrangement according to claim 3, characterized in that on the obstacle-sided wall of the hollow cavity at least one further obstacle-sided
conductor (108) is provided, wherein at least one portion adjacent to the hollow cavity
of the further obstacle-sided conductor (108) is disposed offset to a central plane
(46) of the hollow profile (104), and wherein said further obstacle-sided conductor
(108) is offset to the central plane (46) in a direction which is opposite to the
direction in which the second conductor (106) is offset to the central plane (46).
5. Arrangement according to claim 3 or 4, characterized in that on the obstacle-sided wall of the hollow cavity at least two obstacle-sided conductors
are provided, wherein the portions adjacent to the hollow cavity of the two obstacle-sided
conductors are offset to a central plane of the hollow profile, and wherein one of
the obstacle-sided conductors is offset to the central plane in the same direction,
but by a different distance than the other of the obstacle-sided conductors.
6. Arrangement according to at least one of the preceding claims, characterized in that on the fastening-sided wall of the hollow cavity (114) at least one further fastening-sided
conductor (112; 130, 132, 134, 136) is provided, wherein at least one portion adjacent
to the hollow cavity (114) of the further fastening-sided conductor (112; 130, 132,
134, 136) is disposed offset to the central plane.
7. Arrangement according to at least one of the preceding claims, characterized in that on the fastening-sided wall of the hollow cavity at least two fastening-sided conductors
(130, 132, 134, 136) are provided, wherein the portions adjacent to the hollow cavity
of the fastening-sided conductors are offset to the central plane, and wherein one
of the fastening-sided conductors (130, 132) is offset to the central plane in a direction
which is opposite to the direction in which the other fastening-sided conductor (134,
136) is offset.
8. Arrangement according to claim 6 or 7, characterized in that on the fastening-sided wall of the hollow cavity at least two fastening-sided conductors
(130, 132, 134, 136) are provided, wherein the portions adjacent to the hollow cavity
of the two fastening-sided conductors (130, 136) are offset to a central plane, and
wherein one of the fastening-sided conductors (130, 136) is offset to the central
plane in the same direction, but by a different distance than the other fastening-sided
conductor (132, 134).
9. Arrangement according to any of the preceding claims, characterized in that on the fastening-sided wall of the hollow cavity at least one portion adjacent to
the hollow cavity (114) of at least one of the conductors (110, 112) is disposed offset
to the central plane (46), and on the obstacle-sided wall at least one portion adjacent
to the hollow cavity (114) of at least one of the conductors (106, 108) is disposed
offset to the central plane (46), and wherein the portions adjacent to the hollow
cavity (114) of said two conductors are arranged opposite in relation to an angular
range of force application by an obstacle, wherein contact between the two conductors
is to occur.
10. Arrangement according to claim 9, characterized in that a plurality of pairs of conductors (106, 108, 110, 112) are provided on the obstacle-sided
and on the fastening-sided wall, respectively, of the hollow cavity (114), wherein
at least one portion adjacent to the hollow cavity (114) of the conductors of each
pair are arranged opposite in relation to an angular range of force application by
an obstacle, wherein contact between the conductors of the pair is to occur.
11. Arrangement according to any of the preceding claims, characterized in that an elastic sealing profile (90) with a hollow cavity (94) traversing in the longitudinal
direction is provided, in which the hollow profile (28) is inserted, wherein the sealing
profile (90) is asymmetric at least in the vicinity of the hollow cavity (94).
12. Arrangement according to claim 11, characterized in that a central plane (96) of the hollow cavity (94) is inclined such that it is located
within an angular range of force application by an obstacle, wherein contact between
the conductors of the hollow profile (28) is to occur.
13. Arrangement according to claim 11 or 12, characterized in that a portion of the sealing profile (90) surrounding the hollow cavity (94) has a projection
(98) protruding in a direction that is within an angular range of force application
by an obstacle, wherein contact between conductors of the hollow profile (28) is to
occur.
14. Arrangement according to any of the preceding claims, characterized in that a fastening side of the hollow profile includes at least two fastening segments disposed
at a certain angle to each other, by means of which segments the hollow profile can
be arranged on a projecting corner of a support part.
15. Method for detecting obstacles using an arrangement according to any of the preceding
claims, characterized by output of different switch signals in response to an angle of force application caused
by an obstacle in relation to a central plane (46) of the hollow profile (27; 74;
104; 126), wherein upon force application to the hollow profile in a direction from
the interior of the track carriage towards the exterior a first switch signal is generated,
and wherein upon force application to the hollow profile in a direction from the exterior
to the interior of the track carriage no switch signal is generated, or a second switch
signal is generated, differing from said first switch signal.
1. Agencement avec une porte coulissante d'un wagon, avec une barre de commutation électrique
avec un profilé creux et un circuit extérieur destiné à générer des signaux de commutation
en fonction d'une compression du profilé creux, le profilé creux étant placé sur une
arête frontale de la porte coulissante, au moins un premier et un deuxième conducteur
électrique (32, 34; 78, 80, 82; 110, 112, 106, 108; 130, 132, 134, 136, 138) adjacents
à une cavité (30; 114) traversante dans la direction longitudinale du profilé creux
élastique étant prévus, qui lors d'une compression du profilé creux (28; 74; 104)
par un obstacle devant être détecté entrent en contact mutuel au moins partiellement
et sont écartés l'un de l'autre dans un état non comprimé du profilé creux, au moins
une zone adjacente à la cavité (30; 114) de l'au moins un premier et/ou deuxième conducteur
(32; 80, 82; 106, 108, 110, 112; 130, 132, 134, 136) étant placée en étant déportée
par rapport à un plan médian (46) du profilé creux (28; 74; 104; 126), vu dans une
vue en coupe perpendiculaire à la direction longitudinale, le circuit extérieur étant
conçu pour générer différents signaux de commutation à direction sélective, en fonction
de l'angle d'une introduction de force, provoquée par un obstacle, vers un plan médian
(46) du profilé creux (27; 74; 104; 126), lors d'une introduction de force sur le
profilé creux, dans une direction de l'espace intérieur du wagon vers l'extérieur,
un premier signal de commutation provoquant une ouverture de la porte étant généré
et lors d'une introduction de force sur le profilé creux dans une direction de l'extérieur
vers l'espace intérieur du wagon, aucun signal de commutation n'étant généré ou un
deuxième signal de commutation étant généré qui est différent du premier signal de
commutation.
2. Agencement selon la revendication 1, caractérisé en ce qu'au moyen du profilé creux, la définition d'au moins une première plage angulaire (84)
symétrique à un plan médian et d'une deuxième plage angulaire (86, 88) déportée par
rapport au plan médian a lieu et en ce que le circuit extérieur est conçu pour délivrer un signal de commutation en fonction
d'un angle d'une introduction de force par un obstacle à l'intérieur de la première
ou de la deuxième plage angulaire (84, 86, 88).
3. Agencement selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'au moins un deuxième conducteur (106) est placé sur une paroi (44) côté obstacle
du profilé creux (104) et en ce que l'au moins un premier conducteur (110) est placé sur une paroi côté fixation du profilé
creux (104), au moins une zone adjacente à la cavité (114) du deuxième conducteur
(106) étant placée en étant déportée par rapport à un plan médian du profilé creux
(104).
4. Agencement selon la revendication 3, caractérisé en ce que sur la paroi côté obstacle de la cavité est prévu au moins un conducteur (108) supplémentaire
côté obstacle, au moins une zone, adjacente à la cavité, du conducteur (108) supplémentaire
côté obstacle étant placée en étant déportée par rapport à un plan médian (46) du
profilé creux (104) et le conducteur (108) supplémentaire côté obstacle étant déporté
dans une direction vers le plan médian (46) qui est opposée à la direction dans laquelle
le deuxième conducteur (106) est déporté par rapport au plan médian (46).
5. Agencement selon la revendication 3 ou 4, caractérisé en ce que sur la paroi côté obstacle de la cavité sont prévus au moins deux conducteurs côté
obstacle, les zones adjacentes à la cavité des deux conducteurs côté obstacle étant
déportées par rapport à un plan médian du profilé creux et l'un conducteur côté obstacle
étant déporté dans la même direction, mais d'une autre distance par rapport au plan
médian que l'autre conducteur côté obstacle.
6. Agencement selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur la paroi côté fixation de la cavité (114) est prévu au moins un conducteur (112;
130, 132, 134, 136) supplémentaire côté fixation, au moins une zone adjacente à la
cavité (114) du conducteur (112; 130, 132, 134, 136) supplémentaire côté fixation
étant placée en étant déportée par rapport au plan médian.
7. Agencement selon au moins l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur la paroi côté fixation de la cavité sont prévus au moins deux conducteurs (130,
132, 134, 136) côté fixation, les zones adjacentes à la cavité des conducteurs côté
fixation étant déportées par rapport au plan médian et l'un des conducteurs (130,
132) côté fixation étant déporté dans une direction par rapport au plan médian qui
est à l'opposé de la direction dans laquelle l'autre conducteur (134, 136) côté fixation
est déporté.
8. Agencement selon la revendication 6 ou 7, caractérisé en ce que sur la paroi côté fixation de la cavité sont prévus au moins deux conducteurs (130,
132, 134, 136) côté fixation, les zones adjacentes à la cavité des deux conducteurs
(130, 136) côté fixation étant déportées par rapport à un plan médian et l'un des
conducteurs (130, 136) côté fixation étant déporté dans la même direction, mais d'une
autre distance par rapport au plan médian que l'autre conducteur (132, 134) côté fixation.
9. Agencement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce que sur la paroi côté fixation de la cavité, au moins une zone adjacente à la cavité
(114) d'au moins l'un des conducteurs (110, 112) est déportée par rapport au plan
médian (46) et sur la paroi côté obstacle, au moins une zone adjacente à la cavité
(114) d'au moins l'un des conducteurs (106, 108) est placée en étant déportée par
rapport au plan médian (46) et les zones adjacentes à la cavité (114) desdits deux
conducteurs étant placées à l'opposé d'une plage angulaire d'une introduction de force
par un obstacle, dans laquelle doit avoir lieu un contact entre les deux conducteurs.
10. Agencement selon la revendication 9, caractérisé en ce que plusieurs paires de conducteurs (106, 108, 110, 112) sont créées sur le côté obstacle
ou sur le côté fixation de la paroi de la cavité (114), au moins une zone, adjacente
à la cavité (114), des conducteurs de chaque paire étant placée à l'opposé par rapport
à une plage angulaire d'une introduction de force par un obstacle, dans laquelle doit
avoir lieu un contact entre les conducteurs de la paire.
11. Agencement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un profilé d'étanchéité élastique (90) avec une cavité (94) traversante dans la direction
longitudinale est prévu, dans lequel est tiré le profilé creux (28), le profilé d'étanchéité
(90) étant conçu sous forme asymétrique au moins dans la zone de la cavité (94).
12. Agencement selon la revendication 11, caractérisé en ce qu'un plan médian (96) de la cavité (94) est incliné de sorte à se situer à l'intérieur
d'une plage angulaire d'une introduction de force par un obstacle, dans laquelle doit
avoir lieu un contact entre des conducteurs du profilé creux (28).
13. Agencement selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce qu'une zone entourant la cavité (94) du profilé d'étanchéité (90) comporte une saillie
(98) protubérante dans une direction qui se situe à l'intérieur d'une plage angulaire
d'une introduction de force par un obstacle, dans laquelle doit avoir lieu un contact
entre des conducteurs du profilé creux (28).
14. Agencement selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un côté fixation du profilé creux comporte au moins deux segments de fixation placés
sous un angle mutuel, par lesquels le profilé creux peut être placé sur un coin saillant
d'une pièce porteuse.
15. Procédé destiné à détecter des obstacles, avec un agencement selon l'une quelconque
des revendications précédentes, caractérisé par la délivrance de différents signaux de commutation en fonction de l'angle d'une introduction
de force provoquée par un obstacle vers un plan médian (46) du profilé creux (27;
74; 104; 126), lors d'une introduction de force sur le profilé creux dans une direction
de l'espace intérieur du wagon vers l'extérieur, un premier signal de commutation
étant généré et lors d'une introduction de force sur le profilé creux dans une direction
de l'extérieur vers l'espace intérieur du wagon, aucun signal de commutation n'étant
généré ou un deuxième signal de commutation étant généré qui est différent du premier
signal de commutation.