[0001] Die Erfindung betrifft einen Gasgebläsebrenner mit modulierbarer Brennerleistung
für ein Gasheizgerät nach dem Oberbegriff des Patentanspruches 1, ein Verfahren zum
Betreiben eines Gasgebläsebrenners nach den Oberbegriffen des Patentanspruchs 8 sowie
ein Gasheizgerät nach Patentanspruch 11.
[0002] Gasgebläsebrenner mit modulierbarer Brennerleistung (Feuerungsleistung) sind allgemein
bekannt. Sie dienen in der Regel der Erwärmung eines Heizfluides wie z.B. Heizungswasser
oder Trinkwasser in einem Gasheizgerät. Dabei werden dem Brenner über einen Luftweg
Verbrennungsluft und über einen Gasweg Brenngas zugeführt. Die zur Erwärmung eines
Heizfluidstroms erforderliche Luftmenge wird entsprechend der vorgebbaren Brennerleistung
bzw. der vorgebbaren Heizfluidtemperatur mittels eines drehzahlvariablen Luftgebläses
im Luftweg gefördert. Die dieser Luftmenge entsprechende Gasmenge wird mit Hilfe eines
Gasventils im Gasweg dosiert. Luft und Brenngas mischen sich zu einem Brenngas-Luft-Gemisch.
Zur vollständigen und schadstoffarmen Verbrennung des Brenngases ist neben anderen
Faktoren eine bestimmte SOLL-Zusammensetzung des Brenngas-Luft-Gemischs nötig. Angestrebt
wird ein Luftüberschuss (Luftzahl) λ
SOLL ≈ 1,3 gegenüber dem zur vollständigen Oxidation des Brennstoffs erforderlichen stöchiometrischen
Mindestluftbedarf. Ein sogenannter pneumatischer Gasluftverbund bewirkt diese Gemischzusammensetzung.
Ein im Luftweg angeordneter Luftmengenmesser misst die Menge der geförderten Verbrennungsluftmenge
und gibt ein Stellsignal an das Gasventil, das eine der SOLL-Zusammensetzung des Brenngas-Luft-Gemischs
entsprechende Brenngasmenge freigibt.
[0003] In einer Gemischbildungsstrecke (Mischraum) mischen sich Verbrennungsluft und Brenngas,
ein Verteilraum dient der etwa gleichmäßigen Verteilung der Brenngas-Luft-Gemischmenge
auf den Austrittsquerschnitt. Das Brenngas-Luft-Gemisch tritt durch eine Brennerfläche,
die die Funktion eines Flammhalters hat, in einen Brennraum aus, wird hier mittels
einer Zündvorrichtung gezündet und verbrennt unter Freisetzung von Wärme. Die Verbrennungswärme
wird in einem Wärmetauscher auf das Heizfluid übertragen und dieses der Nutzung zugeführt.
[0004] Für die Luftmengenmessung im pneumatischen Gasluftverbund wird wegen des geringen
Druckverlusts in der Regel eine Venturidüse verwendet. Gemessen wird die dem Luftvolumenstrom
proportionale Druckdifferenz zwischen Eingangsquerschnitt und engstem Düsenquerschnitt
der Venturidüse, die als Stellsignal auf ein pneumatisches Gasregelventil geht. Zwischen
der Durchsatzvariation und dem Differenzdrucksignal besteht ein quadratischer Zusammenhang.
Bekannte Vorrichtungen zum Mischen von Brenngas und Luft der vorgenannten Art sind
in der Lage, Durchsatzvariationen in einem Bereich von etwa 1 : 5 (entsprechend einer
Druckvariation von etwa 1 : 25) zu realisieren, da der zur Verfügung stehende Druckbereich
einerseits durch das Gebläse und andererseits durch den erforderlichen minimalen Ansprechdruck
des pneumatischen Regelventils begrenzt wird. Mit der Beschränkung des Durchsatzvariationsbereichs
geht eine ebensolche Beschränkung des Brennerleistungsbereichs eines Brenners sowie
des Heizleistungsmodulationsbereichs eines Gasheizgerätes einher.
[0005] Moderne Gasheizgeräte mit entsprechend modernen Gasgebläsebrennern weisen gegenüber
früher üblichen Brennern eine vergleichsweise niedrige Luftzahl von λ ≈ 1,3 auf. Beispielsweise
offenbart die
WO2006019279 A1 einen Gasgebläsebrenner nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Die Wasserdampftaupunkttemperatur
eines Abgases hängt von der Luftzahl der Verbrennung ab: Mit sinkender Luftzahl steigt
die Taupunkttemperatur. Daraus ergibt sich ein mögliches Problem beim Betrieb moderner
Gasheizgeräte, nämlich die Kondensation von im Abgas enthaltener Feuchtigkeit an den
kühlen Brennraumwänden und den kühlen Oberflächen von Wärmetauscher und Abgasleitung.
Diese Kondensation ist nur bei Brennwertgeräten zulässig (und erwünscht), da die Bauteile
daraufhin ausgelegt sind. Bei herkömmlichen Heizwertgeräten muss die Kondensation
vermieden werden, ansonsten könnten von der Feuchtigkeit betroffene Bauteile korrodieren
und ausfallen. Begünstigt wird eine Kondensationsneigung auch von der Geräteheizleistung
bzw. -temperatur. Auf Oberflächen hoher Temperatur (hohe Heizleistung) schlägt sich
entweder keine Feuchtigkeit nieder oder sie kann schnell wieder abtrocknen. Bei niedrigen
Oberflächentemperaturen (geringe Heizleistung) wird die Taupunkttemperatur eher unterschritten
und es kommt zum Niederschlag von Feuchtigkeit.
[0006] Ein anderes potentielles Problem beim Heizgerätebetrieb sind sogenannte thermoakustische
Resonanzen, die zu starker Lärmbelästigung und, durch die einhergehenden mechanischen
Schwingungen, auch zu Bauteilversagen führen können. Oft treten die Resonanzerscheinungen
gerade bei geringen relativen Brennerleistungen und geringen Brennkammdrücken auf.
[0007] Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass eine Vergrößerung des Heizleistungsbereichs
eines Gasheizgerätes bzw. eine Vergrößerung des Brennerleistungsbereich eines Brenners
wünschenswert ist, um ganz verschiedene Heizbedarfe bedienen zu können, wie sie beispielsweise
durch einen Trinkwarmwasser-Zapfvorgang zum Händewaschen, durch einen Zapfvorgang
zum Einlassen eines Wannenbades oder durch ein Beheizen einer Wohnung entstehen. Dennoch
müssen auch bei den verschiedenen möglichen Betriebspunkten die Wasserdampfkondensation
aus dem Abgas sowie thermoakustische Resonanzerscheinungen vermieden werden. Der Erfindung
liegt daher die Aufgabe zugrunde, einen Gasgebläsebrenner mit einem erweiterten Brennerleistungsbereich
sowie ein Verfahren zu seinem Betrieb zu schaffen, die die Wasserdampfkondensation
an Abgasberührten Bauteilen sowie thermoakustische Resonanzerscheinungen vermeiden
helfen. Der Brenner soll dabei einen möglichst einfachen und kompakten Aufbau aufweisen.
[0008] Erfindungsgemäß wird dies durch die Gegenstände mit den Merkmalen der Patentansprüche
1 und 8 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen sind den Unteransprüchen zu entnehmen.
[0009] Der erfindungsgemäße Gasgebläsebrenner mit modulierbarer Brennerleistung für ein
Gasheizgerät mit mindestens einem Luftweg zur gebläseunterstützten Zuführung einer
Verbrennungsluft, mindestens einem Gasweg zur Zuführung eines Brenngases, einem Gasventil
zur Mengenregulierung des Brenngases, mindestens einer Brennerfläche als Flammhalter
und mindestens einem stromaufwärts der Brennerfläche angeordneten Verteilraum, in
den die Verbrennungsluft und das Brenngas oder ein Brenngas-Luft-Gemisch münden, wobei
die Brennerfläche und der Verteilraum sich in mindestens zwei Bereiche gliedern, wobei
ein erster Brennerflächenbereich einem ersten Verteilraumbereich zugeordnet ist und
ein zweiter Brennerflächenbereich einem zweiten Verteilraumbereich zugeordnet ist,
und wobei der Gasweg an einer Verzweigung stromabwärts des Gasventils und stromaufwärts
des Verteilraums sich in mindestens zwei Teilgaswege aufteilt, die jeweils mit einem
zugeordneten Bereich des Verteilraums in Verbindung stehen. Dabei ist der Verteilraum
mittels einer oder mehrerer mindestens teilweise durchlässiger Zwischenwände in mindestens
zwei Bereiche gegliedert. Mit dieser Gestaltung weist der Brenner nun eine zwei- oder
mehrfach geteilte Brennerfläche auf, die über die mindestens zwei Teilgaswege und
die mindestens zwei Verteilraumbereiche mittels eines einzigen Gasventils mit Brenngas
versorgbar sind. Ein Überströmen von Verbrennungsluft oder Brenngas-Luft-Gemisch von
einem Verteilraumbereich in einen benachbarten Verteilraumbereich ist möglich. Diese
Durchlässigkeit kann in nur einer Strömungsrichtung gegeben sein, während eine Rückströmung
gesperrt ist, oder die Durchlässigkeit kann in beiden Richtungen gegeben sein.
[0010] Eine geeignete Ausführung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Verzweigung im Gasweg
von einem schaltbaren Zweiwegeventil oder Mehrwegeventil beherrscht ist. Damit kann
die Brenngasversorgung der Brennerflächenbereiche mittels eines Schaltvorgangs verändert
werden. Beispielsweise kann jeder Brennerflächenbereich einzeln angesteuert und mit
Brenngas versorgt werden, oder es können mehrere Brennerflächenbereiche gleichzeitig
versorgt werden.
[0011] Eine weitere Ausführung ist dadurch gekennzeichnet, dass mindestens ein erster Teilgasweg
in direkter Verbindung mit einem zugeordneten ersten Bereich des Verteilraums steht,
und dass mindestens ein zweiter Teilgasweg in indirekter Verbindung mit einem zugeordneten
zweiten Bereich des Verteilraums steht, wobei dieser zweite Teilgasweg in einen mit
dem Verteilraum verbundenen Luftweg mündet.
[0012] Eine geeignete Ausführung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Teilgaswege jeweils
getrennt vorgebbare Strömungswiderstände aufweisen. Dies lässt sich z.B. durch unterschiedliche
Weglängen, Leitungsdurchmesser sowie fixe oder einstellbare Drosselquerschnitte erreichen.
Damit wird erreicht, dass mit Hilfe eines einzigen Gasregelventils und trotz gleicher
Stellsignalbereiche seitens des Luftmengenmessers über die verschiedenen Teilgaswege
unterschiedlich große Brenngasmengen dosierbar sind.
[0013] Eine Ausführung ist dadurch gekennzeichnet, dass im Luftweg ein Gebläse angeordnet
ist, wobei der Luftweg stromabwärts in mindestens einen Bereich des Verteilraums mündet.
[0014] Die Brennerfläche kann als perforierte Fläche ausgebildet sein, beispielsweise als
Lochblech oder Drahtgeflecht. Die Perforation kann über die verschiedenen Bereiche
der Brennerfläche gleich oder mindestens teilweise verschieden ausgebildet sein. Durch
wechselnde Lochgrößen, Lochformen, Lochabstände, Geflechtporengrößen, Geflechtdichten
usw. in der Brennerfläche lassen sich unterschiedliche Strömungswiderstände realisieren.
[0015] Eine geeignete Ausführung ist dadurch gekennzeichnet, dass stromaufwärts der Brennerfläche
im Verteilraum mindestens eine perforierte Verteilerplatte angeordnet ist, die sich
entsprechend der Gliederung des Verteilraums in mindestens zwei Bereiche gliedert,
und dass die Perforationen der Bereiche der Verteilerplatte mindestens teilweise verschieden
ausgebildet sind. Die Verteilerplatte verbessert in bekannter Weise die gleichmäßige
Verteilung eines Verbrennungsluftstroms oder eines Brenngas-Luft-Gemischstroms auf
die Brennerfläche bzw. die Brennerflächenbereiche. Durch die unterschiedliche Perforation
der Verteilerplattenbereiche lassen sich unterschiedliche Strömungswiderstände realisieren.
[0016] Das erfindungsgemäße Verfahren zum Betreiben eines Gasgebläsebrenners mit modulierbarer
Brennerleistung, wobei ein Brenngas bei Betrieb in einem ersten Brennerleistungsbereich,
beispielsweise einem niedrigen Brennerleistungsbereich, direkt zu einem ersten Bereich
einer als Flammhalter fungierenden Brennerfläche strömt, sich hier mit Verbrennungsluft
zu einem Brenngas-Luft-Gemisch vermischt und sodann der Verbrennung zugeführt wird,
und bei Betrieb in einem zweiten Brennerleistungsbereich, beispielsweise einem hohen
Brennerleistungsbereich, das Brenngas über einen Luft führenden Luftweg zu einer Gemischbildungsstrecke
(Mischraum) strömt, von wo es als Brenngas-Luft-Gemisch weiter zu einem zweiten Bereich
der Brennerfläche strömt und sodann der Verbrennung zugeführt wird, ist dadurch gekennzeichnet,
dass zum Betreiben eines Gasgebläsebrenners im Bereich niedriger Brennerleistung die
vom Gebläse angesaugte Verbrennungsluft in einen zweiten Bereich des Verteilraums
gefördert wird und von dort
- teilweise durch die dem zweiten Bereich des Verteilraums zugeordnete Brennerfläche
in den Brennraum ausströmt, wobei dieser Teil der Verbrennungsluft als Sekundärluft
im Wesentlichen nicht an der Verbrennung teilnimmt, und
- teilweise durch durchlässige Zwischenwände, die den Verteilraum in Bereiche untergliedern,
in einen ersten Bereich des Verteilraums überströmt, sich hier als Primärluft mit
dem Brenngas mischt, als Brenngas-Luft-Gemisch durch die dem ersten Bereich des Verteilraums
zugeordnete Brennerfläche in den Brennraum ausströmt und der Verbrennung zugeführt
wird.
[0017] Mit dieser Erfindung kann das Brenngas zwei verschiedenen Brennerflächenbereichen
zugeleitet werden und damit einen niedrigen und einen hohen Brennerleistungsbereich
abdecken.
[0018] Das Brenngas-Luft-Gemisch im ersten Verteilraumbereich ist so beschaffen, dass sich
eine Luftzahl von λ ≈ 1,3 ergibt. Das garantiert eine vollständige und schadstoffarme
Verbrennung an dem ersten Brennerflächenbereich. Durch den zweiten Brennerflächenbereich
strömt Sekundärluft aus, die sich mit dem Abgas aus der Verbrennung mischt und die
resultierende Luftzahl im Abgas auf beispielsweise λ = 1,5 anhebt. Dadurch wird die
Taupunkttemperatur gesenkt und die Kondensationsneigung reduziert. Die Oberflächen
von Brennkammer, Wärmetauscher und Abgassystem bleiben trocken, woduch Korrosionsschäden
vermieden werden. Die einströmende Sekundärluft erhöht auch den Gegendruck in der
Brennkammer, wodurch die Anfälligkeit des Systems gegenüber thermoaktustischen Resonanzerscheinungen
stark gemindert wird.
[0019] Bei einer konkreten Ausgestaltung des Verfahrens zum Betreiben eines Gasgebläsebrenners
im Bereich hoher Brennerleistung wird das Brenngas-Luft-Gemisch, das sich im Luftweg
und einer Gemischbildungsstrecke (Mischraum) aus Brenngas und Verbrennungsluft gebildet
hat, in einen zweiten Bereich des Verteilraums gefördert und strömt von dort
- teilweise durch die dem zweiten Bereich des Verteilraums zugeordnete Brennerfläche
in den Brennraum aus und
- teilweise durch durchlässige Zwischenwände, die den Verteilraum in Bereiche untergliedern,
in den ersten Bereich des Verteilraums über und strömt durch die dem ersten Bereich
des Verteilraums zugeordnete Brennerfläche in den Brennraum aus.
[0020] Im Brennraum werden beide Teilgemischströme gezündet und verbrannt.
[0021] Eine geeignete Ausführung des Verfahrens zum Betreiben eines Gasgebläsebrenners mit
modulierbarer Brennerleistung ist in Anspruch 10 definiert.
[0022] Der niedrige Brennerleistungsbereich deckt beispielsweise den Bereich zwischen 4
% und 20 % der Brenner-Nennleistung ab, der hohe Brennerleistungsbereich deckt den
Bereich zwischen 20 % und 100 % der Brenner-Nennleistung ab. Das Vorgehen zur Gemischbildung
ist bei diesen beiden Brennerleistungsbereichen verschieden. Bei Betrieb im ersten
Leistungsbereich strömt das Brenngas durch einen ersten Teilgasweg direkt und unvermischt
zu einem ersten Verteilraumbereich, gleichzeitig strömt dem Verteilraum auch Verbrennungsluft
zu. Im ersten Verteilraumbereich vermischen sich Brenngas und Verbrennungsluft zu
einem Brenngas-Luft-Gemisch. Dieses tritt durch die dem ersten Verteilraumbereich
zugeordnete Brennerfläche aus, wird gezündet und verbrannt. Bei Betrieb im zweiten
Leistungsbereich strömt das Brenngas durch einen zweiten Teilgasweg zum Luftweg und
vermischt sich mit Verbrennungsluft zu einem Brenngas-Luft-Gemisch. Das Gemisch wird
dem Verteilraum zugeführt, tritt durch die Brennerfläche aus, wird gezündet und verbrannt.
[0023] Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht einen Brennerbetrieb mit erweitertem Modulationsbereich
sowie reduzierter Neigung zu Wasserdampfkondensation und thermoakustischen Resonanzerscheinungen.
Der erfindungsgemäße Brenner bietet einen einfachen und kompakten Aufbau, mit dem
sich das Verfahren umsetzen lässt.
[0024] Die Zeichnung stellt schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar und zeigt
in den Figuren:
- Figur 1
- einen Gasgebläsebrenner in Betrieb im hohen Brennerleistungsbereich und
- Figur 2
- einen Gasgebläsebrenner in Betrieb im niedrigen Brennerleistungsbereich.
[0025] Figur 1 zeigt einen erfindungsgemäßen Gasgebläsebrenner für ein Gasheizgerät mit
einem Verbrennungslufteintritt 1, einem Luftweg 2, einem Luftmengenmesser 3, einem
Gebläse 4, einem Brenngaseintritt 5, einem Gasweg 6, einem Gasventil 7, einer Gemischbildungsstrecke
(Mischraum) 8, einem Verteilraum 9 und einer Brennerfläche 10. Hervorzuheben gegenüber
bekannten Gasgebläsebrennern ist die Untergliederung von Verteilraum 9 und Brennerfläche
10 in jeweils zwei Bereiche 9-1 und 9-2 sowie 10-1 und 10-2, die einander entsprechend
zugeordnet sind (9-1/10-1 und 9-2/10-2), wobei der Verteilraum 9 mittels einer durchlässigen
Zwischenwand 11 zweigeteilt ist. Stromaufwärts der Brennerfläche 10 im Verteilraum
9 ist eine Verteilerplatte 12 vorgesehen. Hervorzuheben ist ferner die Verzweigung
des Gasweges 6 in zwei Teilgaswege 6-1 und 6-2. Teilgasweg 6-1 steht mit dem Verteilraumbereich
9-1 und dem Brennerflächenbereich 10-1 in Verbindung. Teilgasweg 6-2 steht über den
Luftweg 2 und die Gemischbildungsstrecke 8 mit dem Verteilraumbereich 9-2 und dem
Brennerflächenbereich 10-2 in Verbindung. Dargestellt ist in Figur 1 ein Betrieb im
hohen Brennerleistungsbereich, wobei die Verbrennungsluft-, Brenngas- und Gemischströme
durch Pfeile veranschaulicht sind. An der Verzweigung des Gasweges 6 ist ein hier
schematisch dargestelltes schaltbares Zweiwegeventil 13 angeordnet. Dieses gibt den
Brenngasstrom in Richtung des Teilgasweges 6-2 frei, der andere Weg 6-1 ist gesperrt.
Das Brenngas strömt in den Luftweg 2, wird zusammen mit der Verbrennungsluft vom Gebläse
4 angesaugt, mischt sich mit der Verbrennungsluft im Luftweg 2, im Gebläse 4 und in
der Gemischbildungsstrecke 8 zu einem Brenngas-Luft-Gemisch. Das Gemisch tritt in
den zweiten Bereich 9-2 des Verteilraums 9 ein und strömt teilweise durch die durchlässige
Zwischenwand 11 weiter in den ersten Verteilraumbereich 9-1. Die durchlässige Verteilerplatte
12 vergleichmäßigt die Gemischströmung und verteilt sie auf die beiden durchlässigen
Brennerflächenbereiche 10-1 und 10-2. Das Brenngas-Luft-Gemisch wird mittels einer
nicht dargestellten Zündvorrichtung gezündet, bildet Flammen 14 und verbrennt unter
Wärmeentwicklung. Die Wärme wird in einem stromabwärts des Brenners angeordneten,
hier nicht dargestellten Wärmetauscher auf ein Heizfluid übertragen und der Nutzung
zugeführt.
[0026] In Figur 2 ist ein Betrieb des Gasgebläsebrenners im niedrigen Brennerleistungsbereich
dargestellt, wobei die Verbrennungsluft-, Brenngas- und Gemischströme wieder durch
Pfeile veranschaulicht sind. Das Zweiwegeventil 13 gibt den Brenngasstrom in Richtung
des Teilgasweges 6-1 frei, der andere Weg 6-2 ist gesperrt. Das Brenngas strömt durch
den Teilgasweg 6-1 in Verteilraumbereich 9-1. Dabei dient eine Brenngas-Verteilvorrichtung
6-3 der gleichmäßigen Verteilung des Brenngases im Verteilraumbereich 9-1. Über den
Lufteintritt 1 und den Luftweg 2 wird Verbrennungsluft vom Gebläse 4 angesaugt. Die
Luft tritt in den zweiten Bereich 9-2 des Verteilraums 9 ein und strömt teilweise
durch einen zweiten Bereich 12-2 der Verteilerplatte 12 und durch den zweiten Brennerflächenbereich
10-2 in den Brennraum. Ein anderer Teil der Verbrennungsluft strömt durch die durchlässige
Zwischenwand 11 weiter in den ersten Verteilraumbereich 9-1. Hier vermischt sich die
Luft mit dem Brenngas zu einem Brenngas-Luft-Gemisch, wobei die Brenngas-Verteilvorrichtung
6-3 mit Luft umspült wird, und strömt durch einen ersten Verteilerplattenbereich 12-1
und durch den ersten Brennerflächenbereich 10-1 in den Brennraum. Hier wird das Brenngas-Luft-Gemisch
wiederum gezündet, bildet Flammen 14 und verbrennt unter Wärmeentwicklung. Die Wärme
wird in einem stromabwärts des Brenners angeordneten, hier nicht dargestellten Wärmetauscher
auf ein Heizfluid übertragen und der Nutzung zugeführt.
[0027] Der Gasgebläsebrenner kann in beiden Brennerleistungsbereichen die Brennerleistung
modulieren (variieren). Der niedrige Brennerleistungsbereich deckt beispielsweise
den Bereich zwischen 4 % und 20 % der Brenner-Nennleistung ab, der hohe Brennerleistungsbereich
deckt den Bereich zwischen 20 % und 100 % der Brenner-Nennleistung ab. Obwohl der
Brenner damit ein Modulationsverhältnis von 1 : 25 hat, müssen das Gebläse 4 und das
Gasregelventil 7 dazu aber nur im Verhältnis 1 : 5 modulieren. Das ist möglich, weil
dem Brenngasstrom auf den beiden Teilgaswegen 6-1 und 6-2, gegebenenfalls auch in
den Verteilerplattenbereichen 12-1 und 12-2 und/oder in den Brennerflächenbereichen
10-1 und 10-2, unterschiedlich große Strömungswiderstände entgegenstehen. Der Strömungswiderstand
im Teilgasweg 6-1 ist größer als der im Teilgasweg 6-2. Diese Strömungswiderstände
sind fix vorgegeben oder während des Brennerbetriebs veränderbar. Bei gleicher Ventilöffnung
gibt das Gasventil 7 über den Teilgasweg 6-1 eine geringere Brenngasmenge ab als über
den Teilgasweg 6-2. Somit ist ein Betreiben des Gasgebläsebrenners in einem niedrigen
und einem hohen Brennerleistungsbereich mit nur einem herkömmlichen Gasregelventil
7 und einem herkömmlichen Gebläse 4 möglich. Das Gasregelventil 7 arbeitet zusammen
mit dem Luftmengenmesser 3 beispielsweise in einer pneumatischen Gasluftverbundregelung.
Die geförderte Luftmenge dient im hohen Brennerleistungsbereich vollständig als Verbrennungsluft
für die Brenngas-Luft-Gemischbildung. Im niedrigen Brennerleistungsbereich dient nur
ein Teil der Luft als Verbrennungsluft für die Brenngas-Luft-Gemischbildung; ein anderer
Teil tritt unvermischt mit Brenngas aus der Brennerfläche aus und nimmt nicht an der
Verbrennung teil.
1. Gasgebläsebrenner mit modulierbarer Brennerleistung für ein Gasheizgerät mit
• mindestens einem Luftweg (2) zur gebläseunterstützten Zuführung einer Verbrennungsluft,
• mindestens einem Gasweg (6) zur Zuführung eines Brenngases,
• einem Gasventil (7) zur Mengenregulierung des Brenngases,
• mindestens einer Brennerfläche (10) als Flammhalter und
• mindestens einem stromaufwärts der Brennerfläche angeordneten Verteilraum (9), in
den die Verbrennungsluft und das Brenngas oder ein Brenngas-Luft-Gemisch münden, wobei
• die Brennerfläche (10) und der Verteilraum (9) sich in mindestens zwei Bereiche
gliedern, wobei ein erster Brennerflächenbereich (10-1) einem ersten Verteilraumbereich
(9-1) zugeordnet ist und ein zweiter Brennerflächenbereich (10-2) einem zweiten Verteilraumbereich
(9-2) zugeordnet ist, und wobei
• der Gasweg (6) an einer Verzweigung stromabwärts des Gasventils (7) und stromaufwärts
des Verteilraums (9) sich in mindestens zwei Teilgaswege (6-1, 6-2) aufteilt, die
jeweils mit einem zugeordneten Bereich (9-1, 9-2) des Verteilraums (9) in Verbindung
stehen, dadurch gekennzeichnet,
dass der Verteilraum (9) mittels einer oder mehrerer mindestens teilweise durchlässiger
Zwischenwände (11) sich in die mindestens zwei Bereiche (9-1, 9-2) gliedert.
2. Gasgebläsebrenner nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass die Verzweigung im Gasweg (6) von einem schaltbaren Zweiwegeventil (13) oder Mehrwegeventil
(13) beherrscht ist.
3. Gasgebläsebrenner nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
• dass mindestens ein erster Teilgasweg (6-1) in direkter Verbindung mit einem zugeordneten
ersten Bereich (9-1) des Verteilraums (9) steht, und
• dass mindestens ein zweiter Teilgasweg (6-2) in indirekter Verbindung mit einem zugeordneten
zweiten Bereich (9-2) des Verteilraums (9) steht, wobei dieser zweite Teilgasweg (6-2)
in einen mit dem Verteilraum (9) verbundenen Luftweg (2) mündet.
4. Gasgebläsebrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet, dass die Teilgaswege (6-1, 6-2) jeweils getrennt vorgebbare Strömungswiderstände aufweisen.
5. Gasgebläsebrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass im Luftweg (2) ein Gebläse (4) angeordnet ist, wobei der Luftweg (2) stromabwärts
in mindestens einen Bereich des Verteilraums (9) mündet.
6. Gasgebläsebrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass die Brennerfläche (10) perforiert ist und dass die Perforationen der mindestens zwei
Bereiche (10-1, 10-2) der Brennerfläche (10) mindestens teilweise verschieden ausgebildet
sind.
7. Gasgebläsebrenner nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass stromaufwärts der Brennerfläche (10) im Verteilraum (9) mindestens eine perforierte
Verteilerplatte (12) angeordnet ist, die sich entsprechend der Gliederung des Verteilraums
(9) in mindestens zwei Bereiche (12-1, 12-2) gliedert, und dass die Perforationen
der Bereiche (12-1, 12-2) der Verteilerplatte (12) mindestens teilweise verschieden
ausgebildet sind.
8. Verfahren zum Betreiben eines Gasgebläsebrenners mit modulierbarer Brennerleistung
nach Anspruch 1, wobei ein Brenngas
• bei Betrieb in einem ersten Brennerleistungsbereich direkt zu mindestens einem ersten
Bereich (10-1) einer als Flammhalter fungierenden Brennerfläche (10) strömt und sich
hier mit Verbrennungsluft zu einem Brenngas-Luft-Gemisch vermischt und
• bei Betrieb in einem zweiten Brennerleistungsbereich über einen Luft führenden Luftweg
(2) und eine Gemischbildungsstrecke (8) als Brenngas-Luft-Gemisch zu mindestens einem
zweiten Bereich (10-2) der Brennerfläche (10) strömt und
sodann der Verbrennung zugeführt wird,
dadurch gekennzeichnet, dass bei Betrieb in einem Bereich niedriger Brennerleistung die Verbrennungsluft in einen
dem zweiten Brennerflächenbereich (10-2) zugeordneten zweiten Bereich (9-2) eines
Verteilraums (9) gefördert wird und von dort
• teilweise durch den zweiten Brennerflächenbereich (10-2) ausströmt und
• teilweise durch den Verteilraum (9) in Bereiche gliedernde, mindestens teilweise
durchlässige Zwischenwände (11) in einen dem ersten Brennerflächenbereich (10-1) zugeordneten
ersten Bereich (9-1) des Verteilraums (9) strömt, sich hier mit dem Brenngas mischt,
als Brenngas-Luft-Gemisch durch den ersten Brennerflächenbereich (10-1) ausströmt
und der Verbrennung zugeführt wird.
9. Verfahren zum Betreiben eines Gasgebläsebrenners mit modulierbarer Brennerleistung
nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass bei Betrieb in einem Bereich hoher Brennerleistung das Brenngas-Luft-Gemisch in einen
zweiten Bereich (9-2) des Verteilraums (9) gefördert wird und von dort
• teilweise durch den zweiten Brennerflächenbereich (10-2) ausströmt und
• teilweise durch den Verteilraum (9) in Bereiche gliedernde, mindestens teilweise
durchlässige Zwischenwände (11) in den ersten Bereich (9-1) des Verteilraums (9) strömt
und durch den ersten Brennerflächenbereich (10-1) ausströmt
und der Verbrennung zugeführt wird.
10. Verfahren zum Betreiben eines Gasgebläsebrenners mit modulierbarer Brennerleistung
nach Anspruch 8 oder 9,
dadurch gekennzeichnet,
• dass ein im Luftweg (2) angeordnetes Gebläse (4) eine einer vorgebbaren Brennerleistung
zugeordnete Luftmenge in mindestens einen Bereich (9-2) eines in mindestens zwei Bereiche
gegliederten Verteilraums (9) fördert,
• dass ein Gasventil (7) eine der vorgebbaren Brennerleistung zugeordnete Brenngasmenge
reguliert, und
• dass ein stromabwärts des Gasventils (7) und stromaufwärts des Verteilraums (9) angeordnetes
Zweiwegeventil (13) oder Mehrwegeventil (13) die Fließrichtung des Brenngases in Abhängigkeit
der vorgebbaren Brennerleistung bestimmt,
• wobei bei einem Betreiben des Gebläsebrenners in einem Bereich niedriger Brennerleistung
das Brenngas mindestens einem ersten Bereich (9-1) des Verteilraums direkt zuströmt,
sich in diesem Bereich (9-1) des Verteilraums mit Verbrennungsluft mischt und der
Verbrennung zugeführt wird, und
• wobei bei einem Betreiben des Gebläsebrenners in einem Bereich hoher Brennerleistung
das Brenngas dem mit mindestens einem zweiten Bereich (9-2) des Verteilraums (9) verbundenen
Luftweg (2) zuströmt, sich im Luftweg (2) mit Verbrennungsluft zu einem Brenngas-Luft-Gemisch
vermischt und dem Verteilraum (9) und der Verbrennung zugeführt wird.
11. Gasheizgerät mit einem Gasgebläsebrenner mit modulierbarer Brennerleistung nach einem
der Ansprüche 1 bis 7.
1. Gas blower burner with modulatable burner power for a gas heating appliance, having:
• at least one air path (2) for the blower-assisted supply of combustion air,
• at least one gas path (6) for the supply of a combustion gas,
• a gas valve (7) for flow rate regulation of the combustion gas,
• at least one burner surface (10) as flame holder, and
• at least one distributor chamber (9) which is arranged upstream of the burner surface
and into which the combustion air and the combustion gas or a combustion gas-air mixture
issue,
wherein
• the burner surface (10) and the distributor chamber (9) are divided into at least
two regions, wherein a first burner surface region (10-1) has associated therewith
a first distributor chamber region (9-1), and a second burner surface region (10-2)
has associated therewith a second distributor chamber region (9-2), and wherein
• the gas path (6) splits, at a branch downstream of the gas valve (7) and upstream
of the distributor chamber (9), into at least two partial gas paths (6-1, 6-2) which
are each connected to an associated region (9-1, 9-2) of the distributor chamber (9),
characterized
in that the distributor chamber (9) is divided into the at least two regions (9-1, 9-2) by
means of one or more at least partially permeable intermediate walls (11).
2. Gas blower burner according to Claim 1, characterized in that the branch in the gas path (6) is controlled by a switchable two-way valve (13) or
multi-way valve (13).
3. Gas blower burner according to Claim 1 or 2,
characterized
• in that at least one first partial gas path (6-1) is directly connected to an associated
first region (9-1) of the distributor chamber (9), and
• in that at least one second partial gas path (6-2) is indirectly connected to an associated
second region (9-2) of the distributor chamber (9), wherein said second partial gas
path (6-2) issues into an air path (2) which is connected to the distributor chamber
(9).
4. Gas blower burner according to one of Claims 1 to 3,
characterized in that the partial gas paths (6-1, 6-2) each have separately predefinable flow resistances.
5. Gas blower burner according to one of Claims 1 to 4,
characterized in that a blower (4) is arranged in the air path (2), wherein, downstream, the air path (2)
issues into at least one region of the distributor chamber (9).
6. Gas blower burner according to one of Claims 1 to 5,
characterized in that the burner surface (10) is perforated and in that the perforations of the at least two regions (10-1, 10-2) of the burner surface (10)
are designed so as to at least partially differ.
7. Gas blower burner according to one of Claims 1 to 6,
characterized in that, upstream of the burner surface (10) in the distributor chamber (9), there is arranged
at least one perforated distributor plate (12) which, corresponding to the division
of the distributor chamber (9), is divided into at least two regions (12-1, 12-2),
and in that the perforations of the regions (12-1, 12-2) of the distributor plate (12) are designed
so as to at least partially differ.
8. Method for operating a gas blower burner with modulatable burner power according to
Claim 1, wherein a combustion gas,
• during operation in a first burner power range, flows directly to at least one first
region (10-1) of a burner surface (10) which functions as flame holder and said combustion
gas is mixed here with combustion air to form a combustion gas-air mixture, and
• during operation in a second burner power range, flows as a combustion gas-air mixture
via an air-conducting air path (2) and a mixture formation path (8) to at least one
second region (10-2) of the burner surface (10), and
is then supplied for combustion,
characterized in that, during operation in a range of low burner power, the combustion air is delivered
into a second region (9-2), associated with the second burner surface region (10-2),
of a distributor chamber (9) and, from there,
• flows out partially through the second burner surface region (10-2) and
• flows partially through intermediate walls (11), which divide the distributor chamber
(9) into regions and which are at least partially permeable, into a first region (9-1),
associated with the first burner surface region (10-1), of the distributor chamber
(9), mixes here with the combustion gas, flows out as combustion gas-air mixture through
the first burner surface region (10-1), and is supplied for combustion.
9. Method for operating a gas blower burner with modulatable burner power according to
Claim 8,
characterized in that, during operation in a range of high burner power, the combustion gas-air mixture
is delivered into a second region (9-2) of the distributor chamber (9) and, from there,
• flows out partially through the second burner surface region (10-2) and
• flows partially through intermediate walls (11), which divide the distributor chamber
(9) into regions and which are at least partially permeable, into a first region (9-1)
of the distributor chamber (9) and flows out through the first burner surface region
(10-1),
and is supplied for combustion.
10. Method for operating a gas blower burner with modulatable burner power according to
Claim 8 or 9,
characterized
• in that a blower (4) arranged in the air path (2) delivers an air flow rate, associated with
a predefinable burner power, into at least one region (9-2) of a distributor chamber
(9) which is divided into at least two regions,
• in that a gas valve (7) regulates a combustion gas flow rate associated with the predefinable
burner power, and
• in that a two-way valve (13) or multi-way valve (13) arranged downstream of the gas valve
(7) and upstream of the distributor chamber (9) determines the flow direction of the
combustion gas as a function of the predefinable burner power,
• wherein, during operation of the gas blower burner in a range of low burner power,
the combustion gas flows directly to at least one first region (9-1) of the distributor
chamber, mixes with combustion air in said region (9-1) of the distributor chamber,
and is supplied for combustion, and
• wherein, during operation of the gas blower burner in a range of high burner power,
the combustion gas flows to the air path (2) which is connected to at least one second
region (9-2) of the distributor chamber (9), mixes with combustion air in the air
path (2) to form a combustion gas-air mixture, and is supplied to the distributor
chamber (9) and for combustion.
11. Gas heating appliance having a gas blower burner with modulatable burner power according
to one of Claims 1 to 7.
1. Brûleur à soufflante à gaz présentant une puissance de brûleur modulable pour un appareil
de chauffage au gaz comprenant :
- au moins une voie d'air (2) pour l'alimentation assistée par soufflante en air de
combustion,
- au moins une voie de gaz (6) pour l'alimentation en gaz combustible,
- une soupape à gaz (7) pour la régulation de la quantité de gaz combustible,
- au moins une surface de brûleur (10) en tant que dispositif de maintien de flamme
et
- au moins un espace de distribution (9) disposé en amont de la surface de brûleur,
dans lequel débouchent l'air de combustion et le gaz combustible ou un mélange de
gaz combustible et d'air,
- la surface de brûleur (10) et l'espace de distribution (9) étant divisés en au moins
deux régions, une première région de surface de brûleur (10-1) étant associée à une
première région de l'espace de distribution (9-1) et une deuxième région de surface
de brûleur (10-2) étant associée à une deuxième région de l'espace de distribution
(9-2), et
- la voie de gaz (6), au niveau d'une ramification en aval de la soupape à gaz (7)
et en amont de l'espace de distribution (9), se divisant en au moins deux voies de
gaz partielles (6-1, 6-2), lesquelles sont chacune en liaison avec une région associée
(9-1, 9-2) de l'espace de distribution (9), caractérisé en ce que
l'espace de distribution (9) est divisé en au moins deux régions (9-1, 9-2) au moyen
d'une ou de plusieurs parois intermédiaires (11) au moins en partie perméables.
2. Brûleur à soufflante à gaz selon la revendication 1,
caractérisé en ce que la ramification dans la voie de gaz (6) est commandée par une soupape commutable
à deux voies (13) ou une soupape à plusieurs voies (13).
3. Brûleur à soufflante à gaz selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
- au moins une première voie de gaz partielle (6-1) est en liaison directe avec une
première région associée (9-1) de l'espace de distribution (9), et
- au moins une deuxième voie de gaz partielle (6-2) est en liaison indirecte avec
une deuxième région associée (9-2) de l'espace de distribution (9), cette deuxième
voie de gaz partielle (6-2) débouchant dans une voie d'air (2) connectée à l'espace
de distribution (9).
4. Brûleur à soufflante à gaz selon l'une quelconque des revendications 1 à 3,
caractérisé en ce que les voies de gaz partielles (6-1, 6-2) présentent à chaque fois des résistances à
l'écoulement prédéfinissables séparément.
5. Brûleur à soufflante à gaz selon l'une quelconque des revendications 1 à 4,
caractérisé en ce que dans la voie d'air (2) est disposée une soufflante (4), la voie d'air (2) débouchant
en aval dans au moins une région de l'espace de distribution (9).
6. Brûleur à soufflante à gaz selon l'une quelconque des revendications 1 à 5,
caractérisé en ce que la surface de brûleur (10) est perforée et en ce que les perforations des au moins deux régions (10-1, 10-2) de la surface de brûleur
(10) sont réalisées de manière différente au moins en partie.
7. Brûleur à soufflante à gaz selon l'une quelconque des revendications 1 à 6,
caractérisé en ce qu'en amont de la surface de brûleur (10) dans l'espace de distribution (9) est disposée
au moins une plaque de distribution perforée (12) qui est divisée de manière correspondant
à la division de l'espace de distribution (9) en au moins deux régions (12-1, 12-2),
et en ce que les perforations des régions (12-1, 12-2) de la plaque de distribution (12) sont
réalisées de manière différente au moins en partie.
8. Procédé pour faire fonctionner un brûleur à soufflante à gaz présentant une puissance
de brûleur modulable selon la revendication 1, dans lequel un gaz combustible
- lors du fonctionnement dans une première plage de puissance de brûleur, s'écoule
directement jusqu'à au moins une première région (10-1) d'une surface de brûleur (10)
servant de dispositif de maintien de flamme et s'y mélange à l'air de combustion pour
former un mélange de gaz combustible et d'air et
- lors du fonctionnement dans une deuxième plage de puissance de brûleur, s'écoule
par le biais d'une voie d'air conduisant de l'air (2) et d'une section de génération
de mélange (8) sous forme de mélange de gaz combustible et d'air jusqu'à au moins
une deuxième région (10-2) de la surface de brûleur (10) et
est ensuite conduit jusqu'à la combustion,
caractérisé en ce que lors du fonctionnement dans une plage de plus faible puissance de brûleur, l'air
de combustion est transporté dans une deuxième région (9-2) d'un espace de distribution
(9) associé à la deuxième région de surface de brûleur (10-2) et de là
- sort partiellement à travers la deuxième région de surface de brûleur (10-2) et
- s'écoule en partie, à travers l'espace de distribution (9) dans des parois intermédiaires
(11) au moins partiellement perméables divisant des régions, dans une première région
(9-1) de l'espace de distribution (9) associée à la première région de surface de
brûleur (10-1), s'y mélange au gaz combustible, sort sous forme de mélange de gaz
combustible et d'air à travers la première région de surface de brûleur (10-1) et
est conduit jusqu'à la combustion.
9. Procédé pour faire fonctionner un brûleur à soufflante à gaz présentant une puissance
de brûleur modulable selon la revendication 8,
caractérisé en ce que lors du fonctionnement dans une plage de plus haute puissance de brûleur, le mélange
de gaz combustible et d'air est transporté dans une deuxième région (9-2) de l'espace
de distribution (9) et de là
- sort en partie à travers la deuxième région de surface de brûleur (10-2) et
- s'écoule en partie, à travers l'espace de distribution (9), dans des parois intermédiaires
(11) au moins partiellement perméables divisant des régions, dans la première région
(9-1) de l'espace de distribution (9) et sort à travers la première région de surface
de brûleur (10-1) et est conduit jusqu'à la combustion.
10. Procédé pour faire fonctionner un brûleur à soufflante à gaz présentant une puissance
de brûleur modulable selon la revendication 8 ou 9,
caractérisé en ce que
- une soufflante (4) disposée dans la voie d'air (2) refoule une quantité d'air associée
à une puissance de brûleur prédéfinissable dans au moins une région (9-2) d'un espace
de distribution (9) divisé en au moins deux régions,
- une soupape à gaz (7) régule une quantité de gaz combustible associée à la puissance
de brûleur prédéfinissable, et
- une soupape à deux voies (13) ou une soupape à plusieurs voies (13) disposée en
aval de la soupape à gaz (7) et en amont de l'espace de distribution (9) détermine
le sens d'écoulement du gaz combustible en fonction de la puissance de brûleur prédéfinissable,
- dans le cas d'un fonctionnement du brûleur à soufflante dans une plage de faible
puissance de brûleur, le gaz combustible affluant directement jusqu'à au moins une
première région (9-1) de l'espace de distribution, se mélangeant dans cette région
(9-1) de l'espace de distribution à l'air de combustion et étant conduit jusqu'à la
combustion, et
- dans le cas d'un fonctionnement du brûleur à soufflante dans une plage de grande
puissance de brûleur, le gaz combustible affluant à la voie d'air (2) connectée à
au moins une deuxième région (9-2) de l'espace de distribution (9), se mélangeant
dans la voie d'air (2) à l'air de combustion pour former un mélange de gaz combustible
et d'air et étant conduit jusqu'à l'espace de distribution (9) et jusqu'à la combustion.
11. Appareil de chauffage à gaz comprenant un brûleur à soufflante à gaz présentant une
puissance de brûleur modulable selon l'une quelconque des revendications 1 à 7.