[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Randlager für Latten einer Untermatratze,
insbesondere für Traglatten für Einzelstützelemente zur Abstützung einer Sitz- oder
Liegefläche, mit einer Aufnahme, insbesondere Tasche, für das Ende mindestens einer
Latte und einem Befestigungsteil zur Befestigung des Randlagers an einem Rahmen, insbesondere
einem Rahmenlängsholm.
[0002] Anstelle von herkömmlichen Lattenrosten werden heutzutage auch Untermatratzen verwendet,
bei denen eine Vielzahl von Einzelstützelementen über die Sitz- oder Liegefläche verteilt
ist. Die Einzelstützelemente sind dabei auf Latten angeordnet, die einen Rahmen aus
Längs- und Querholmen überspannen. Die Latten können über Randlager mit den Längsholmen
verbunden sein, die ähnlich wie Randlager von herkömmlichen Lattenrosten ausgebildet
sind. Vorteilhaft ist dabei eine Höhenverstellbarkeit der Randlager zumindest in bestimmten
Bereichen der Untermatratze, um eine Anpassung an den Körperbau des jeweiligen Nutzers
vornehmen zu können.
[0003] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein verbessertes Randlager
der eingangs genannten Art anzugeben.
[0004] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass die Aufnahme als separates, in der Höhe verstellbar
mit dem Befestigungsteil verbundenes Teil ausgebildet ist, welches über mindestens
eine am Befestigungsteil vorgesehene Führung in der Höhe verschiebbar geführt und
über Rastelemente in mindestens zwei übereinander angeordneten Positionen gegenüber
dem Befestigungsteil verrastbar ist.
[0005] Durch die zweiteilige Ausgestaltung von Aufnahme und Befestigungsteil ist die Herstellung
des Randlagers besonders einfach und kostengünstig. Auch besteht eine große Flexibilität,
da ein Befestigungsteil mit unterschiedlichen Aufnahmen kombiniert werden kann.
[0006] Besonders bevorzugt ist es, wenn die Führung zugleich zur Verbindung der Aufnahme
mit dem Befestigungsteil dient. Separate Verbindungselemente können dadurch entfallen.
[0007] Nach einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung sind am Befestigungsteil mindestens
zwei Führungen in Querrichtung der Latte betrachtet nebeneinander angeordnet, mit
welchen die Aufnahme wahlweise verbindbar ist. Dadurch wird die Möglichkeit geschaffen,
die Aufnahme auch in Querrichtung der Latte unterschiedlich anzuordnen und damit nicht
nur die Höhe der Latte sondern auch ihre Position in Querrichtung der Latte, also
insbesondere in Längsrichtung einer Liegefläche zu verstellen.
[0008] Eine weitere Verstellmöglichkeit ergibt sich dadurch, dass die Führungen nach einer
weiteren Ausgestaltung der Erfindung derart mit Spiel ausgebildet sind, dass die Aufnahme
wahlweise parallel oder geneigt zur Ebene der Sitz- oder Liegefläche der Untermatratze
mit dem Befestigungsteil verrastbar ist. Durch Neigung der Aufnahme und damit der
Latte kann eine Absenkung eines Einzelstützelements nur auf einer Seite desselben
erfolgen. Damit ist eine noch feinere Höheneinstellung in Querrichtung der Latte,
also insbesondere in Längsrichtung einer Liegefläche möglich. Eine stabile Anordnung
ergibt sich, wenn die Aufnahme nach noch einer Ausgestaltung der Erfindung an zwei
Seiten geführt ist, insbesondere quer zur Latte betrachtet an ihrer vorderen Seite
und an ihrer hinteren Seite.
[0009] Ebenfalls eine Erhöhung der Stabilität ergibt sich, wenn nach einer Ausgestaltung
der Erfindung jeder Führung entsprechende Rastelemente zugeordnet sind. Bei zweiseitiger
Führung ergibt sich somit auch eine zweiseitige Verrastung und damit eine stabile
Verbindung zwischen der Aufnahme und dem Befestigungsteil.
[0010] Die Führungen können bevorzugt durch Schienen und korrespondierende Schienenaufnahmen
gebildet sein, die zum einen an der Aufnahme und zum anderen am Befestigungsteil vorgesehen
sind. Entsprechend können die Rastelemente durch im Querschnitt insbesondere elliptische
Rastvorsprünge und korrespondierende Rastaufnahmen gebildet sein, die zum einen an
der Aufnahme und zum anderen am Befestigungsteil vorgesehen sind. Beides ist jeweils
herstellungstechnisch günstig und konstruktiv vorteilhaft.
[0011] Eine einfache Handhabbarkeit des Randlagers ergibt sich nach einer weiteren Ausgestaltung
der Erfindung, wonach die an der Aufnahme vorgesehenen Rastelemente zwischen einer
eingerasteten und einer ausgerasteten Stellung verschwenkbar an der Aufnahme angebracht
sind. Das Ein- und Ausrasten kann dadurch durch einfaches Verschwenken der Rastelemente
erfolgen.
[0012] Eine konstruktiv vorteilhafte Ausgestaltung ist dadurch gegeben, dass die verschwenkbaren
Rastelemente an einem insbesondere unterhalb der Aufnahme angeordneten, bevorzugt
über ein Filmscharnier mit der Aufnahme verbundenen Bügel angeordnet sind. Das Filmscharnier
stellt eine herstellungstechnisch günstige Realisierung der Schwenkverbindung dar,
während durch den Bügel zwei Rastelemente beidseits der Aufnahme gemeinsam betätigt
werden können. Die Handhabung ist dadurch weiter vereinfacht.
[0013] Nach einer anderen Ausgestaltung der Erfindung sind die Rastelemente durch ineinandergreifende,
einerseits an der Aufnahme und andererseits am Befestigungsteil vorgesehene Zähne
gebildet. Auch dadurch ergibt sich eine gute Verrastung mit einfacher Handhabbarkeit.
[0014] Besonders bevorzugt ist es, wenn die an einem der beiden Teile vorgesehenen Zähne
auf oder an einer Schieberplatte vorgesehen sind, die zwischen einer Einraststellung
und einer Ausraststellung verschiebbar ist, insbesondere mittels einer Exzentereinrichtung.
Durch Verschieben der Schieberplatte kann ein einfaches Aus- und Einrasten der Zähne
bewirkt werden. Eine Exzentereinrichtung stellt hierfür eine besonders geeignete Möglichkeit
dar. Die Zähne können auch an einer Zahnstange vorgesehen sein, die zwischen einer
Einraststellung und einer Ausraststellung verdrehbar oder verschiebbar ist, beispielsweise
mittels eines Drehgriffs bzw. eines Schiebers mit Auflaufschrägen, die mit jeweils
zugehörigen Gegenschrägen der Zahnstange in Verriegelungsrichtung sowie in Entriegelungsrichtung
zusammenwirken, wobei an die in Verriegelungsrichtung wirkenden Schrägen jeweils Rastflächen
zur Erzielung einer Blockierstellung anschließen. Auch hierdurch ergibt sich ein einfaches
Ein- und Ausrasten.
[0015] Die an der Aufnahme vorgesehenen Zähne stellen bevorzugt ein Teilsegment eines Zahnrades
dar, dessen Achse mit der Schwenkachse der Aufnahme zusammenfällt. Dadurch ändert
sich der Abstand zwischen den Zähnen der Aufnahme und den Zähnen des Befestigungsteils
beim Verkippen der Aufnahme nicht.
[0016] Nach noch einer anderen Ausgestaltung der Erfindung sind die Rastelemente durch eine
Schraubdrehung zwischen ein- und ausgerasteter Stellung verstellbar, oder durch eine
reine Translationsbewegung, in einer Richtung, bevorzugt entgegen einer Rückstellfeder.
Damit sind konstruktiv einfach zu lösende Verstellmöglichkeiten gegeben.
[0017] Bevorzugt ist an dem Aufnahmeteil mindestens ein Zapfen vorgesehen, in welchem ein
Rastelement ein- und ausfahrbar gelagert ist. Diese Zapfen können insbesondere jeweils
als Hülsen ausgebildet sein, in welche ein korrespondierender Bolzen eingesetzt ist,
welcher mit seinem zum Befestigungsteil weisenden Ende das Rastelement bildet oder
trägt. Auf diese Weise kann eine Verrastung in vorteilhafter Weise verwirklicht werden.
[0018] Das andere Ende des Bolzens ragt nach einer Weiterbildung der Erfindung aus der Hülse
heraus und ist mit einer Betätigungseinrichtung versehen, insbesondere einer Griffplatte
oder einem Hebel. Dadurch kann der Bolzen manuell betätigt werden, um das Rastelement
ein- oder auszurasten.
[0019] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Hülse mit einem Innengewinde
versehen, in welches der mit einem korrespondierenden Außengewinde versehene Bolzen
ein- und ausdrehbar ist. Auf diese Weise kann eine Verrastung und Entrastung durch
Schraubdrehung verwirklicht werden.
[0020] Nach noch einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist der Bolzen in der Hülse
translatorisch verschiebbar geführt, insbesondere mittels eines an dem Bolzen angreifenden
Schwenkhebels, der sich mit einem Ende an der Hülse abstützt und dessen anderes Ende
als Betätigungsgriff ausgebildet ist. Auch hier ist ein einfaches Ein- und Ausrasten
gegeben, wobei die Einrastbewegung federunterstützt erfolgen kann und wobei die Ausraststellung
selbsthaltend ausgebildet sein kann. Dabei kann auch eine erste Ausraststellung vorgesehen
sein, in welcher der Bolzen geringfügig über die Hülse übersteht, so dass die Einrastpositionen
der Aufnahme erfühlbar sind, während der Bolzen in einer zweiten Ausrastposition vollständig
in die Hülse eingefahren ist. In dieser Position erstreckt sich der Schwenkhebel koaxial
mit der Hülse, so dass eine separat ausgebildete Aufnahme mittels zweier weiterer
Hülsen auf die beiden Bolzenhülsen aufgeschoben werden kann.
[0021] Die Aufnahme des Aufnahmeteils kann auch über einen Federkörper mit dem Befestigungsteil
verbunden oder verbindbar sein. Diese Ausgestaltung ist insbesondere bei der Verwendung
des Randlagers für herkömmliche Federleisten von Untermatratzen vorteilhaft. Über
den Federkörper ist die Federleiste federnd auf dem Längsholm abgestützt.
[0022] Aufnahme und Federkörper können zwei separate, insbesondere lösbar miteinander verbindbare
Teile sein. Sie können aber auch einstückig ausgebildet sein.
[0023] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist die Aufnahme oder der Federkörper
über ein separates Schiebeteil mit dem Befestigungsteil verbunden oder verbindbar.
Dadurch kann die Flexibilität des Randlagers weiter erhöht werden.
[0024] Besonders bevorzugt weist das Schiebeteil ein oder mehr, insbesondere zwei Zapfen
auf, auf welche eine Aufnahme direkt oder über einen Federkörper aufsetzbar, insbesondere
aufclipsbar ist. Das Randlager kann dadurch mit vorhandenen Federkörpern für herkömmliche
Federleisten von Untermatratzen kombiniert werden, indem die Federkörper auf die Zapfen
des Schiebeteils aufgesetzt werden. Hierfür weisen die Zapfen bevorzugt Standardmaße
auf.
[0025] Durch Vorsehen einer Vielzahl von Rastelementen mit geringem Abstand übereinander
ist eine feine Einstellung der Latte über das Randlager möglich. Auch ist ein geneigtes
Verrasten dadurch besonders gut möglich. Weiter erleichtert kann ein geneigtes Verrasten
dadurch werden, dass die vordere und hintere Seitenwand der Aufnahme in der Mitte
nach außen abgewinkelt ausgebildet sind. Zusammen mit dem Spiel der Führungen ist
dadurch eine Neigung leicht möglich.
[0026] Das Befestigungsteil weist bevorzugt eine sehr geringe Dicke auf, insbesondere eine
Dicke von weniger als 4 mm, bevorzugt ca. 2 mm. Dadurch kann das Randlager mit herkömmlichen
Leisten verwendet werden. Zudem schließen die Leisten dann vorteilhaft bündig mit
den Längsholmen einer Untermatratze ab.
[0027] Ausführungsbeispiele der Erfindung sind in der Zeichnung dargestellt und werden nachfolgend
beschrieben. Es zeigen, jeweils in schematischer Darstellung,
- Fig. 1a - d
- eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Randlagers in vier verschiedenen,
eingerasteten Stellungen,
- Fig. 2
- eine perspektivische Ansicht des erfindungsgemäßen Randlagers von Fig. 1 in ausgerasteter
Stellung,
- Fig. 3
- eine Vorderansicht des Randlagers von Fig. 2,
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf das Randlager von Fig. 2,
- Fig. 5
- eine Seitenansicht auf eine Seite des Randlagers von Fig. 2,
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht eines zweiten erfindungsgemäßen Randlagers,
- Fig. 7
- das Randlager von Fig. 6 mit weggelassenen Teilen in Einraststellung,
- Fig. 8
- eine Ansicht entsprechend Fig. 7 des Randlagers von Fig. 6 in Ausraststellung,
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf das Randlager von Fig. 6 mit weggebrochenen Teilen,
- Fig. 10
- eine Ansicht auf die Rückseite von Fig. 7 mit weiter weggelassenen Teilen in Einraststellung,
- Fig. 11
- eine Darstellung entsprechend Fig. 10 des Randlagers von Fig. 6 in Ausraststellung,
- Fig. 12
- eine perspektivische Ansicht eines dritten erfindungsgemäßen Randlagers,
- Fig. 13
- eine Vorderansicht des Randlagers von Fig. 12,
- Fig. 14
- eine Draufsicht auf das Randlager von Fig. 12,
- Fig. 15
- eine Seitenansicht auf eine Seite des Randlagers von Fig. 12,
- Fig. 16
- eine perspektivische Ansicht eines vierten erfindungsgemäßen Randlagers,
- Fig. 17
- eine Vorderansicht des Randlagers von Fig. 16,
- Fig. 18
- eine Draufsicht auf das Randlager von Fig. 16,
- Fig. 19
- eine Seitenansicht des Randlagers von Fig. 16,
- Fig. 20
- eine perspektivische Ansicht eines Teils des Randlagers von Fig. 16,
- Fig. 21
- eine Draufsicht auf das Teil von Fig. 20,
- Fig. 22
- eine Seitenansicht des Teils von Fig. 20,
- Fig. 23
- eine perspektivische Ansicht des Randlagers von Fig. 16 in einer davon abweichenden
Einraststellung,
- Fig. 24
- eine Vorderansicht des Randlagers von Fig. 23,
- Fig. 25
- eine perspektivische Ansicht eines fünften erfindungsgemäßen Randlagers,
- Fig. 26
- eine teilweise aufgebrochen dargestellte sechste Variante eines erfindungsgemäßen
Randlagers,
- Fig. 27
- eine Draufsicht auf ein Detail des Randlagers von Fig. 26 in Einraststellung,
- Fig. 28
- das Detail von Fig. 27 in Ausraststellung,
- Fig. 29
- eine perspektivische Ansicht eines siebten erfindungsgemäßen Randlagers,
- Fig. 30
- eine teilweise geschnittene Draufsicht auf die Oberseite des Randlagers von Fig. 29
in einer ersten Ausraststellung, und
- Fig. 31
- eine teilweise geschnittene Draufsicht auf die Oberseite des Randlagers von Fig. 29
in einer zweiten Ausraststellung.
[0028] Das in den Fig. 1 bis 5 dargestellte Randlager umfasst eine als Tasche ausgebildete
Aufnahme 1 für das Ende einer Latte und ein Befestigungsteil 2 zur Befestigung des
Randlagers an einem hier nicht dargestellten Längsholm eines Rahmens. Das Befestigungsteil
2 ist an seinem oberen Ende abgewinkelt ausgebildet und weist in diesem abgewinkelten
Bereich sowie in seinem unteren Bereich Durchbrüche 3 zur Befestigung an einem Längsholm
auf, insbesondere mittels Befestigungsschrauben.
[0029] Die Aufnahme 1 ist als separates Teil ausgebildet und in der Höhe verstellbar mit
dem Befestigungsteil 2 verbunden. Zur Verbindung weist die Aufnahme 1 an ihrer dem
Befestigungsteil 2 zugewandten Seite zwei als Stege und im Querschnitt L-förmig ausgebildete
Schienen 4 auf, die mit in entgegengesetzte Richtungen weisenden freien Schenkeln
5 am - in Querrichtung der Latte betrachtet - vorderen Ende 6 und am hinteren Ende
7 an die Aufnahme 1 angeformt sind. Die Schienen 4 greifen mit Spiel in entsprechend
geformte Schienenaufnahmen 8 ein, die in der zugewandten Seite des Befestigungsteils
2 vorgesehen sind. Die Schienen 4 bilden zusammen mit den Aufnahmen 8 Führungen, über
welche die Aufnahme 1 in der Höhe verschiebbar an dem Befestigungsteil 2 geführt ist.
Wie man in den Figuren sieht, weist das Befestigungsteil 2 insgesamt 6 Schienenaufnahmen
8 auf, in welche die Schienen 4 der Aufnahme 1 einsetzbar sind. Auf diese Weise kann
die Aufnahme 1 in Querrichtung der Latte betrachtet in drei verschiedenen Positionen
mit dem Befestigungsteil 2 verbunden werden. Fig. 1a, c und d zeigen eine mittlere
Position der Aufnahme 1, während Fig. 1b eine auf die Sitz- oder Liegefläche bezogen
vordere Position zeigt.
[0030] Das Befestigungsteil 2 weist des Weiteren sechs Spalten von im Querschnitt elliptischen
Rastaufnahmen 9 auf, die jeweils neben einer Schienenaufnahme 8 angeordnet sind. Jede
Spalte umfasst dabei sieben Rastaufnahmen 9. Den Rastaufnahmen 9 sind Rastvorsprünge
10 zugeordnet, die ebenfalls im Querschnitt elliptisch und zum Rasteingriff in die
Rastaufnahmen 9 ausgebildet sind. Und zwar sind zwei Rastvorsprünge 10 vorgesehen,
die jeweils an einem Ende eines Bügels 11 angeordnet sind, welcher über ein Filmscharnier
mit der Unterseite der Aufnahme 1 verbunden ist und zwei nach oben weisende Arme 12
umfasst, an denen jeweils ein Griffteil 13 angeformt ist, welches an seiner dem Befestigungsteil
2 zugewandten Seite einen Rastvorsprung 10 trägt. Das Filmscharnier ist dabei so ausgebildet,
dass der Bügel 11 durch Drücken auf die beiden Griffteile 13 wie in Fig. 2 bis 5 dargestellt,
nach unten weggeschwenkt werden kann. Dadurch treten die Rastvorsprünge 10 außer Eingriff
mit den Rastaufnahmen 9. Durch Anheben der Griffteile 13 kann der Bügel 11 zurückgeschwenkt
werden, wodurch die Rastvorsprünge 10 in Eingriff mit den Rastaufnahmen 9 gelangen,
wie dies in Fig. 1 dargestellt ist. Die nach unten weggeschwenkte Stellung ist besonders
in Fig. 5 gut zu erkennen.
[0031] Wie man in Fig. 1d erkennt, kann die Aufnahme 1 nicht nur parallel zur Ebene der
Sitz- oder Liegefläche der Untermatratze mit dem Befestigungsteil 2 verrastet werden
sondern auch gegenüber dieser Ebene geneigt. Hierfür werden die beiden Rastvorsprünge
10 an der Vorderseite 6 der Aufnahme 1 in eine höhere Rastaufnahme 9 eingesteckt als
an der hinteren Seite 7. Selbstverständlich kann die Neigung auch umgekehrt vorgesehen
sein, indem der Rastvorsprung 10 an der hinteren Seite 7 in eine höhere Rastaufnahme
9 eingesteckt wird als an der vorderen Seite 6. Im übrigen können die Rastvorsprünge
10 selbstverständlich in beliebige Rastaufnahmen 9 gleicher Höhe eingesteckt werden,
um eine gewünschte Höhe der Rastaufnahme 1 und damit der von dieser abgestützten Latte
zu erreichen. Fig. 1a zeigt die höchste Position, die Fig. 1b und 1c die drittunterste
Position.
[0032] Das in den Figuren 6 bis 11 dargestellte erfindungsgemäße Randlager weist wie das
Randlager der Fig. 1 bis 5 eine als Tasche ausgebildete Aufnahme 1 für das Ende einer
Latte und ein Befestigungsteil 2 zur Befestigung des Randlagers an einem hier nicht
dargestellten Längsholm eines Rahmens auf. Der Unterschied zwischen diesem Randlager
und dem Randlager der Fig. 1 bis 5 besteht hauptsächlich in der Art der Verrastung
zwischen der Aufnahme 1 und dem Befestigungsteil 2. Auf diese Unterschiede wird nachfolgend
eingegangen.
[0033] Auch bei diesem Randlager weist die Aufnahme 1 Stege 4 auf, die in Schienenaufnahmen
8 des Befestigungsteils 2 eingreifen. Die Stege 4 sind im wesentlichen im Querschnitt
ebenfalls L-förmig ausgebildet, wobei die nach außen weisenden Schenkel 5 jeweils
einen mit Zähnen 14 versehenen Rand aufweisen, wobei die Zähne ein Teilsegment eines
Zahnrades darstellen, dessen Achse mit der Schwenkachse der Aufnahme 1 zusammenfällt.
Den Zähnen 14 liegen korrespondierende Zähne 15 gegenüber, die jeweils an einer Schieberplatte
16 vorgesehen sind. Die beiden Schieberplatten 16 sind in das Befestigungsteil 2 integriert
und daher in Fig. 6 von der zur Aufnahme 1 weisenden Wand des Befestigungsteils 2
verdeckt. Die Schieberplatten 16 sind in Querrichtung der aufzunehmenden Latte zwischen
der in Fig. 7 dargestellten Eingriffsstellung und der in Fig. 8 dargestellten Außereingriffsstellung
verschiebbar. Wie man erkennt, kann die Aufnahme 1 in der Außereingriffsstellung in
der Höhe verschoben sowie gegenüber der Ebene einer Sitz- oder Liegefläche verkippt
werden. In dieser gekippten Stellung kann die Aufnahme 1 über die Zähne 14, 15 auch
verrastet werden. Selbstverständlich kann die Aufnahme 1 auch in nicht geneigter Stellung
in beliebiger Höhenlage verrastet werden. Die unterste Stellung ist beispielhaft in
Fig. 7 dargestellt.
[0034] Das Verschieben der Schieberplatten 16 zwischen den beiden Stellungen erfolgt über
eine Exzentereinrichtung, die im Detail in den Fig. 10 und 11 dargestellt ist. Die
Exzentereinrichtung 17 umfasst einen äußeren Ring 18, an dem ein nach oben weisender
Betätigungshebel 19 angeordnet ist. Auf der Innenseite ist der Ring 18 mit zwei einander
gegenüber liegenden Exzenterflächen 20 versehen. Mit dem äußeren Ring 18 verbunden
ist des weiteren eine innere Exzenterscheibe 21, die mit den Exzenterflächen 20 zwei
exzentrische Führungsschlitze 22 bildet. In diesen Führungsschlitzen 22 sind zwei
halbmondartige Blöcke 23 aufgenommen, die mit je einer Schieberplatte 16 verbunden
sind. Während sich also die innere Exzenterscheibe 21 mit dem äußeren Ring 18 um eine
zur Vorderseite des Befestigungsteils 2 senkrechte Achse bei Betätigen des Hebels
19 verdreht, bewegen sich die beiden halbmondförmigen Blöcke 23 zusammen mit den Schieberplatten
16.
[0035] Wie man durch Vergleich von Fig. 10 mit Fig. 11 erkennt, führt ein Verdrehen des
Exzenters 17 über den Hebel 19 von der in Fig. 10 dargestellten Freigabestellung in
die in Fig. 11 dargestellte Verriegelungsstellung, indem die beiden halbmondförmigen
Blöcke 23 durch die beiden Exzenterflächen 20 aufeinanderzu bewegt werden. Da sich
die innere Exzenterscheibe 21 dabei mitdreht, wird der entsprechende Raum zwischen
den beiden Blöcken 23 ausreichend freigegeben. Durch Verschwenken des Hebels 19 in
umgekehrter Richtung, also von der in Fig. 11 dargestellten Stellung in die in Fig.
10 dargestellte Stellung verdreht sich die innere Exzenterscheibe 21 in umgekehrte
Richtung und drückt dadurch die beiden halbmondförmigen Blöcke 23 auseinander. Da
sich der äußere Ring 18 mit zurückdreht, wird hier der entsprechende Raum außerhalb
der beiden Blöcke 23 freigegeben. Auf diese Weise kann durch einfaches Hin- und Herbewegen
des Hebels 19 zwischen Freigabe- und Verriegelungsstellung der Zähne 14, 15 gewählt
werden, um eine Höheneinstellung und gegebenenfalls Neigung der Aufnahme 1 und ihre
Verrastung in der gewünschten Stellung zu erzielen.
[0036] Bei dem in den Fig. 12 bis 15 dargestellten Randlager ist an die Vorderseite 6 und
an die Rückseite 7 der Aufnahme 1 jeweils eine Platte 24 angeformt, die mit der zum
Befestigungsteil 2 weisenden Seite der Aufnahme 1 bündig abschließt. Die beiden Platten
24 tragen jeweils eine zapfenartige Hülse 25, die mit einem Innengewinde versehen
ist. Die Schraubachse des Innengewindes erstreckt sich dabei senkrecht zur Flachseite
des Befestigungsteils 2. In das Innengewinde der beiden Hülsen 25 ist jeweils ein
Gewindebolzen 26 eingedreht, der mit seinem einen Ende über das dem Befestigungsteil
abgewandte Ende der Hülse 25 übersteht. An diesem überstehenden Ende sind die Gewindebolzen
26 jeweils mit einer Griffplatte 27 versehen, über welche die Gewindebolzen 26 in
den Innengewinden der Hülsen 25 verdrehbar sind.
[0037] Das andere Ende des Gewindebolzens 26 schließt in einer ersten Verdrehstellung bündig
mit der zum Befestigungsteil 2 weisenden Seite der Aufnahme 1 ab, während es in einer
zweiten Verdrehstellung über diese Seite übersteht und in eine der Rastaufnahmen 9
eingreift. Einzelheiten hierzu entsprechen denen der nachfolgend beschriebenen weiteren
Ausführungsbeispiele der Erfindung.
[0038] Bei dem in den Fig. 16 bis 24 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist
eine separate Schiebeplatte 28 vorgesehen, mit welchem eine hier nicht dargestellte
Aufnahme für eine Latte verbindbar ist. Bei der Aufnahme kann es sich um eine Aufnahme
entsprechend den Fig. 1 bis 15 handeln, die zur Aufnahme einer Traglatte für Einzelstützelemente
dient. Es kann sich aber auch um eine Aufnahme für eine herkömmliche Federleiste einer
Untermatratze handeln. Eine solche Aufnahme ist dann insbesondere über einen Federkörper
mit der separaten Schiebeplatte 28 verbunden. Aufnahme und gegebenenfalls Federkörper
bilden dann zusammen mit der Schiebeplatte 28 und dem Befestigungsteil 2 das Randlager
für die Federleiste.
[0039] Die separate Schiebeplatte 28 ist wie die Aufnahme der Fig. 12 bis 15 mit zweich
zapfenartigen Hülsen 25 versehen. Wie dort, weisen die Hülsen 25 Innengewinde auf,
in welche Gewindebolzen 26 mit Griffplatten 27 eingedreht sind. Durch Verdrehen zwischen
einer ersten Stellung und einer zweiten Stellung können die Gewindebolzen 26 mit ihrem
von den Griffplatten 27 abgewandten Enden in die Rastaufnahmen 9 des Befestigungsteils
2 eingeschoben werden. Durch umgekehrtes Verdrehen der Gewindebolzen 26 können diese
aus den Rastaufnahmen 9 herausgedreht werden, so dass die Schiebeplatte 28 in der
Höhe verschoben werden kann.
[0040] Die Fig. 20 bis 22 zeigen die Schiebeplatte 28 mit zwei unterschiedlichen Drehstellungen
der Gewindebolzen 26. So befindet sich in Fig. 21 der rechte Gewindebolzen 26 in der
eingedrehten Stellung, in welcher er über die dem Befestigungsteil 2 zugewandte Seite
der Schiebeplatte 28 übersteht und in eine Rastaufnahme 9 eingreift, während sich
der linke Gewindebolzen 26 in einer herausgedrehten Stellung befindet, in welcher
er nicht über die genannte Seite der Schiebeplatte 28 übersteht, insbesondere mit
dieser Seite bündig abschließt. Dies ist insbesondere in Fig. 20 gut zu sehen. In
den Fig. 18, 20 und 21 ist auch gut zu sehen, dass die Schiebeplatte 28 entsprechend
den in den Fig. 1 bis 11 beschriebenen Ausführungsbeispielen mit Schienen 4 versehen
ist, die in Schienenaufnahmen 8 des Befestigungsteils 2 in der Höhe verschiebbar geführt
sind. Dasselbe gilt für das Ausführungsbeispiel der Fig. 12 bis 15, wie man insbesondere
in Fig. 14 erkennt. Die Höhenverstellung ist also im wesentlichen in allen Ausführungsbeispielen
gleich, lediglich die Verrastung ist unterschiedlich. In allen Ausführungsbeispielen
kann demnach auch, wie in den Fig. 23 und 24 für das vierte Ausführungsbeispiel dargestellt,
eine geneigte Einstellung der Aufnahme 1 bzw. der Schiebeplatte 28 vorgenommen werden.
[0041] Bei dem in Fig. 25 dargestellten fünften erfindungsgemäßen Randlager sind zur Festlegung
der Aufnahme 1 gegenüber dem Befestigungsteil 2 zwei Zahnstangen 29 vorgesehen, die
zwischen einer in Fig. 5 links dargestellten Einraststellung, in welcher die Zähne
30 der Zahnstange 29 mit den Zähnen 14 der Aufnahme 1 in Eingriff stehen, und einer
rechts in Fig. 25 dargestellten Ausraststellung, in welcher die Zähne 30 der Zahnstange
29 aus der Ebene der Zähne 14 der Aufnahme 1 um eine Achse I herausgedreht sind, verdrehbar
sind. Die Verdrehung der Zahnstangen 29 erfolgt über je einen an diesen befestigten
Drehgriff 31. Bei herausgedrehten Zähnen 30 kann die Aufnahme 1 in der Höhe verstellt
und gewünschtenfalls verkippt sowie anschließend durch Zurückdrehen der Zahnstangen
29 in der gewünschten Stellung arretiert werden.
[0042] Bei dem in Fig. 26 dargestellten sechsten erfindungsgemäßen Randlager weist das Befestigungsteil
2 zwei Zahnstangen 32 auf, die in der Ebene des Befestigungsteils 2 zwischen einer
ersten Stellung, in welcher die Zähne 33 der Zahnstangen 32 mit den Zähnen 14 der
Aufnahme 1 in Eingriff stehen und einer zweiten Stellung, in welche die Zähne 14,
33 außer Eingriff sind, verschiebbar sind. Die Verschiebung der Zahnstangen 32 erfolgt
über je einen Schieber 34, der senkrecht zur Bewegungsrichtung der Zahnstangen 32
in der Ebene des Befestigungsteils verschiebbar ist. Die Schieber 34 weisen zwei Arten
von Auflaufschrägen 36 und 37 auf, die mit entsprechenden Gegenschrägen 38, 39 an
den Zahnstangen 32 zusammenwirken, wie dies in den Figuren 27 und 28 im Detail dargestellt
ist. Fig. 27 zeigt die eingerastete Stellung, in welcher der Schieber 34 nach unten
gedrückt ist. In dieser Stellung stehen sich Rastflächen 40 und 41 gegenüber, die
einerseits an den Zahnstangen 32 und andererseits an dem Schieber 34 vorgesehen sind.
Dadurch wird die Einraststellung der Zähne 33 der Zahnstangen 32 mit den Zähnen 14
der Aufnahme 1 blockiert.
[0043] Beim Herausziehen der Schieber 34 nach oben laufen die Auflaufschrägen 37 des jeweiligen
Schiebers 34 auf die Gegenschrägen 39 der zugehörigen Zahnstange 32 auf. Dadurch wird
die jeweilige Zahnstange 32 seitlich nach außen in Entriegelungsstellung bewegt. Nun
kann die Aufnahme 1 in der Höhe verstellt und gewünschtenfalls geneigt werden. Durch
anschließendes nach unten Drücken des Schiebers 34 werden die Zahnstangen 32 wieder
zurück in die Einraststellung ihrer Zähne 33 mit den Zähnen 14 der Aufnahme 1 bewegt,
indem die Auflaufschrägen 36 des Schiebers 34 auf die Gegenschrägen 38 der zugehörigen
Zahnstange 32 auflaufen, bis schließlich die Rastflächen 40, 41 des Schiebers 34 und
der Zahnstange 32 wieder einander gegenüber liegen.
[0044] Bei dem in den Fig. 29 bis 31 dargestellten siebten Ausführungsbeispiel des erfindungsgemäßen
Randlagers ist, wie beim vierten Ausführungsbeispiel, eine Schiebeplatte 28 vorgesehen,
auf die die Aufnahme 1 als separates Bauteil aufbringbar ist. Die Schiebeplatte 28
ist, wie beim vierten Ausführungsbeispiel, mit zwei Hülsen 25 versehen, die allerdings
kein Innengewinde aufweisen. Stattdessen bilden die Hülsen 25 eine Axialführung für
je einen Bolzen 42, der mittels eines drehbar daran angelenkten, sich an der Hülse
25 abstützenden Schwenkhebels 43 zwischen einer in den Fig. 30 und 31 rechts dargestellten
ausgefahrenen Stellung und einer in Fig. 30 dargestellten ersten bzw. einer in Fig.
31 dargestellten zweiten eingefahrenen Stellung axial verschiebbar ist. In der in
Fig. 30 dargestellten ersten eingefahrenen Stellung ragt der Bolzen 42 ein geringes
Stück über die Hülse 25 über, so dass die Rastaufnahmen 9 im Befestigungsteil 2 erfühlbar
sind. In der zweiten eingefahrenen Stellung von Fig. 31 befinden sich die Schwenkhebel
43 in einer zur Hülse 25 vollständig koaxialen Stellung, in welcher eine Aufnahme
mit entsprechenden weiteren Hülsen auf die Hülsen 25 der Schieberplatte 28 aufgeschoben
werden kann. Alternativ könnte eine Aufnahme, wie beim vierten Ausführungsbeispiel
ausgeführt, auch von oben auf die Hülsen 25 aufgeclipst oder in sonstiger Weise mit
diesen verbunden werden. Die Verstellung der Bolzen 42 in die eingefahrene Stellung
erfolgt im übrigen entgegen einer Rückstellfeder 44. Die erste und die zweite Einfahrstellung
der Bolzen 42 sind als selbsthaltende Stellungen ausgeführt, so dass die Schwenkhebel
43 beim Verstellen der Schiebeplatte 28 und beim Aufbringen der Aufnahme 1 nicht festgehalten
werden müssen.
[0045] Wie man aus den vorstehenden Ausführungen erkennt, ist das erfindungsgemäße Randlager
besonders flexibel und ermöglicht eine hohe Verstellbarkeit einer Latte, insbesondere
einer als Abstützung von Einzelstützelementen einer Untermatratze dienenden Latte.
Das Randlager kann aber auch für herkömmliche Lattenroste eingesetzt werden. Besonders
günstig ist die Herstellung des Randlagers aus Kunststoff. Die Aufnahme 1 und das
Befestigungsteil 2 können dabei jeweils einstückig ausgebildet werden.
Bezugszeichenliste
[0046]
- 1
- Aufnahme
- 2
- Befestigungsteil
- 3
- Durchbruch
- 4
- Schiene
- 5
- Schenkel
- 6
- vordere Seite von 1
- 7
- hintere Seite von 1
- 8
- Schienenaufnahme
- 9
- Rastaufnahme
- 10
- Rastvorsprung
- 11
- Bügel
- 12
- Arm von 11
- 13
- Griffteil
- 14
- Zahn
- 15
- Zahn
- 16
- Schieberplatte
- 17
- Exzenter
- 18
- äußerer Ring
- 19
- Hebel
- 20
- Exzenterfläche
- 21
- innere Exzenterscheibe
- 22
- Führungsschlitz
- 23
- Block
- 24
- Platte
- 25
- Hülse
- 26
- Gewindebolzen
- 27
- Griffplatte
- 28
- Schiebeplatte
- 29
- Zahnstange
- 30
- Zahn von 29
- 31
- Drehgriff
- 32
- Zahnstange
- 33
- Zahn von 32
- 34
- Schieber
- 35
- Schiebergriff
- 36
- erste Auflaufschräge
- 37
- zweite Auflaufschräge
- 38
- erste Gegenschräge
- 39
- zweite Gegenschräge
- 40
- Rastfläche von 34
- 41
- Rastfläche von 32
- 42
- Bolzen
- 43
- Schwenkhebel
- 44
- Rückstellfeder
- I
- Drehachse
1. Randlager für Latten einer Untermatratze, insbesondere für Traglatten für Einzelstützelemente
zur Abstützung einer Sitz- oder Liegefläche, mit einer Aufnahme (1), insbesondere
Tasche, für das Ende mindestens einer Latte und einem Befestigungsteil (2) zur Befestigung
des Randlagers an einem Rahmen, insbesondere einem Rahmenlängsholm,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufnahme (1) als separates, in der Höhe verstellbar mit dem Befestigungsteil (2)
verbundenes Teil ausgebildet ist, welches über mindestens eine zwischen Aufnahme (1)
und Befestigungsteil (2) vorgesehene Führung (4, 8) in der Höhe verschiebbar geführt
und über Rastelemente (9, 10) in mindestens zwei übereinander angeordneten Positionen
gegenüber dem Befestigungsteil (2) verrastbar ist.
2. Randlager nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Führung (4, 8) zugleich zur Verbindung der Aufnahme (1) mit dem Befestigungsteil
(2) dient, wobei, bevorzugt, mindestens zwei Führungen (4, 8) in Querrichtung der
Latte betrachtet nebeneinander angeordnet sind, über welche die Aufnahme (1) wahlweise
mit dem Befestigungsteil (2) verbindbar ist.
3. Randlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Führungen (4, 8) derart mit Spiel ausgebildet sind, dass die Aufnahme (1) wahlweise
parallel oder geneigt zur Ebene der Sitz- oder Liegefläche der Untermatratze mit dem
Befestigungsteil (2) verrastbar ist.
4. Randlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufnahme (1) an zwei Seiten (6, 7) geführt ist, insbesondere quer zur Latte betrachtet
an ihrer Vorderseite (6) und an ihrer hinteren Seite (7), und/oder dass
jeder Führung (4, 8) entsprechende Rastelemente (9, 10) zugeordnet sind, und/oder
dass
die Führungen (4, 8) durch Schienen (4) und korrespondierende Schienenaufnahmen (8)
gebildet sind, die zum einen an der Aufnahme (1) und zum anderen am Befestigungsteil
(2) vorgesehen sind.
5. Randlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Rastelemente (9, 10) durch im Querschnitt insbesondere elliptische Rastvorsprünge
(10) und korrespondierende Rastaufnahmen (9) gebildet sind, die zum einen an der Aufnahme
(1) und zum anderen am Befestigungsteil (2) vorgesehen sind.
6. Randlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die an der Aufnahme (1) vorgesehenen Rastelemente (10) zwischen einer eingerasteten
und einer ausgerasteten Stellung verschwenkbar an der Aufnahme (1) angebracht sind,
insbesondere an einem unterhalb der Aufnahme (1) angeordneten, bevorzugt über ein
Filmscharnier mit der Aufnahme (1) verbundenen Bügel (11).
7. Randlager nach einem der Ansprüche 1 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Rastelemente durch ineinandergreifende, einerseits an der Aufnahme (1) und andererseits
am Befestigungsteil (2) vorgesehene Zähne (14, 15) gebildet sind.
8. Randlager nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die an einem der beiden Teile (1, 2) vorgesehenen Zähne (15) auf oder an einer Schieberplatte
(16) vorgesehen sind, die zwischen einer Einraststellung und einer Ausraststellung
verschiebbar ist, insbesondere mittels einer Exzentereinrichtung (17), oder an einer
Zahnstange (29, 32), die zwischen einer Einraststellung und einer Ausraststellung
verdrehbar oder verschiebbar ist, beispielsweise mittels eines Drehgriffs (31) bzw.
eines Schieber (34) mit Auflaufschrägen (36, 37), die mit jeweils zugeordneten Gegenschrägen
(38, 39) an der Zahnstange (32) in Verriegelungsrichtung sowie in Entriegelungsrichtung
zusammenwirken, wobei bevorzugt an die in Verriegelungsrichtung wirkenden Schrägen
(36, 38) jeweils Rastflächen (40, 41) zur Erzielung einer Blockierstellung anschließen.
9. Randlager nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
die an der Aufnahme (1) vorgesehenen Zähne (14) ein Teilsegment eines Zahnrades darstellen,
dessen Achse mit der Schwenkachse der Aufnahme (1) zusammenfällt.
10. Randlager nach einem der Ansprüche 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Rastelemente (26) durch eine Schraubdrehung zwischen eingerasteter und ausgerasteter
Stellung verstellbar sind, oder durch eine reine Translationsbewegung, in einer Richtung
bevorzugt entgegen einer Rückstellfeder (44).
11. Randlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
an dem die Aufnahme (1) aufweisenden Teil mindestens ein Zapfen (25) vorgesehen ist,
in welchem ein Rastelement (26) ein- und ausfahrbar gelagert ist.
12. Randlager nach Anspruch 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Zapfen jeweils als Hülse (25) ausgebildet sind, in welche ein korrespondierender
Bolzen (26, 42) eingesetzt ist, welcher mit seinem zum Befestigungsteil (2) weisenden
Ende das Rastelement bildet oder trägt, wobei das andere Ende des Bolzens (26, 42)
bevorzugt aus der Hülse (25) herausragt und mit einer Betätigungseinrichtung versehen
ist, insbesondere einer Griffplatte (27, 35) oder einem Hebel (43), wobei, bevorzugt,
die Hülse (25) mit einem Innengewinde versehen ist, in welches der mit einem korrespondierenden
Außengewinde versehene Bolzen (26) ein- und ausdrehbar ist, oder wobei, bevorzugt,
der Bolzen (42) in der Hülse (25) axial verschiebbar geführt ist, insbesondere mittels
eines an dem Bolzen (42) angreifenden Schwenkhebels (43), der sich mit einem Ende
an der Hülse (25) abstützt und dessen anderes Ende als Betätigungsgriff ausgebildet
ist.
13. Randlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Aufnahme (1) über einen Federkörper mit dem Befestigungsteil (2) verbunden oder
verbindbar ist, wobei, bevorzugt, Aufnahme (1) und Federkörper zwei separate, insbesondere
lösbar miteinander verbindbare Teile sind.
14. Randlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
Aufnahme oder Federkörper über ein separates Schiebeteil (28) mit dem Befestigungsteil
(2) verbunden oder verbindbar ist, wobei, bevorzugt, das Schiebeteil (28) einen oder
mehr, insbesondere zwei Zapfen aufweist, auf welche eine Aufnahme direkt oder über
einen Federkörper aufsetzbar, insbesondere aufclipsbar ist.
15. Randlager nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Vielzahl von Rastelementen (9) mit geringem Abstand am Befestigungsteil (2) und/oder
am Aufnahmeteil (1) übereinander angeordnet ist, und/ oder dass
das Befestigungsteil (2) eine sehr geringe Dicke aufweist, insbesondere weniger als
4 mm, bevorzugt ca. 2 mm.