[0001] Die Erfindung betrifft eine zentrale Staubsaugeranlage mit einer Saugereinheit, mit
einem mit der Saugereinheit verbundenen, wenigstens teilweise verzweigten Saugleitungssystem
zum wenigstens Führen des von der Saugereinheit angesaugten Staubs, mit wenigstens
einem Anschlusskasten, der einen an das Saugleitungssystem angeschlossenen Zentralanschluss
aufweist, mit einem wenigstens teilweise flexiblen Saugschlauch und mit einem mit
dem Saugleitungssystem verbindbarem Saugrohr zum Aufnehmen des in das Saugrohr mindestens
teilweise einsaugbaren und aus dem Saugrohr mindestens teilweise ausziehbaren Saugschlauchs.
[0002] Zentralstaubsaugeranlagen sind seit vielen Jahren bekannt und bieten im Vergleich
zu Boden- oder Handstaubsaugern zahlreiche Vorteile, etwa hinsichtlich Saugleistung,
Lärm- und auch Staubentwicklung. Als wesentlicher Nachteil erweist sich bei Zentralstaubsaugeranlagen
deren Handhabung hinsichtlich des Saugschlauchs. Der Saugschlauch ist üblicherweise
über Saugdosen mit der Zentralstaubsaugeranlage verbindbar und weist aufgrund der
relativ weit voneinander entfernt installierten Saugdosen meist Längen von insbesondere
8 Metern und mehr auf. Dies zieht klarerweise auch erhebliche Probleme bei der Verstauung
des Saugschlauchs nach sich, weil dazu nicht nur ein großer Platzbedarf für dessen
Lagerung - selbst in aufgerollter oder aufgehängter Form - erforderlich ist, sondern
der Saugschlauch auch bei unsachgemäßer Lagerung erheblichen mechanischen Belastung
bzw. Umwelteinflüssen unterworfen sein kann.
[0003] Zu diesem Zweck sind aus dem Stand der Technik Vorrichtungen (
US3520725A) bekannt, die derart konzipiert sind, dass der Saugschlauch in das Saugleitungssystem
eingesaugt und in diesem nach dem Gebrauch der Zentralstaubsaugeranlagen verstaut
werden kann. Derartige Systeme sind auch unter der Bezeichnung "Hide-a-Hose" bekannt.
Solche Ausführungsformen ermöglichen zwar ein Verstauen des Saugschlauches, bieten
jedoch keine Wartungsfreundlichkeit hinsichtlich der Entfernung eventuell eingesaugter
sperriger Gegenstände - wie beispielsweise Schreibstifte, abgerissene Schlauchteile
etc. - aus dem Saugleitungssystem. Eingesaugte sperrige Gegenstände können auch das
Einsaugen und Ausziehen des Saugschlauchs behindern bzw. das Saugleitungssystem und
insbesondere den Saugschlauch beschädigen. Nachteilig ist an derartigen Vorrichtungen
auch, dass das Einsaugen bzw. Ausziehen des Saugschlauchs durch - z. B. aufgrund der
baulichen Gegebenheiten notwenigen - Verzweigungen und Bögen des Saugleitungssystems
erheblich erschwert werden. Dies kann u. a. dazu führen, dass ein, in einem Saugleitungssystem
mit engen Bögen eingesaugter Saugschlauch beim Ausziehen vergleichsweise starken mechanischen
Belastungen ausgesetzt wird. Die Haltbarkeit des Saugschlauchs bzw. die Standfestigkeit
der zentralen Staubsaugeranlage kann dadurch deutlich negativ beeinflusst werden.
[0004] Die Erfindung hat sich daher die Aufgabe gestellt, eine zentrale Staubsaugeranlage
der eingangs geschilderten Art derart zu verbessern, dass diese von den baulichen
Gegebenheiten weitgehend unabhängig installiert werden kann und dass in diese ein
Saugschlauch in seiner Länge sicher aufgenommen bzw. vor Beschädigungen weitgehend
geschützt werden kann. Des Weiteren sollte die Staubsaugeranlage standfest und Vorteile
hinsichtlich seiner Wartung aufweisen, insbesondere die Entfernung eingesaugter sperriger
Gegenstände bzw. die Reinigung des Saugleitungssystems betreffend.
[0005] Die Erfindung löst die gestellte Aufgabe dadurch, dass der Anschlusskasten mit einem
von diesem weg- und zu diesem zurückführenden Saugrohr für den einsaug- und ausziehbaren
Saugschlauch verbunden ist.
[0006] Ist der Anschlusskasten mit einem von diesem weg- und zu diesem zurückführenden Saugrohr
für den einsaug- und ausziehbaren Saugschlauch verbunden, dann kann das Saugleitungssystem
von der Saugereinheit zum Anschlusskasten frei von Zwängen installiert werden, die
sich aus der Aufnahme eines Saugschlauchs ergeben können. Im Saugleitungssystem können
so Bögen mit engem Radius im Bereich des Zentralanschlusses zum Anschlusskasten sehr
wohl vorgesehen werden, wodurch die Installation der Vorrichtung insbesondere des
Saugleitungssystems und in weiterer Folge auch des Anschlusskastens wesentlich leichter
und den baulichen Gegebenheiten entsprechend erfolgen kann. Eine besonders flexibel
zu installierende zentrale Staubsaugeranlage kann so ermöglicht werden. Außerdem kann
das Saugrohr eine, für das Einsaugen und Ausziehen des Saugschlauchs ideale Führung
- insbesondere ohne vergleichsweise enge Bögen - ermöglichen, sodass der Saugschlauch
vorteilhaft in seiner vollen Länge eingesaugt werden kann und gleichzeitig auch die
mechanische Belastungen von Saugschlauch bzw. Saugrohr durch Ausziehen und Einsaugen
des Saugschlauchs gering gehalten werden kann. Hinzu kommt, dass in den Saugschlauch
eingesaugte, insbesondere sperrige, Gegenstände die Funktion des Saugschlauchs nicht
wesentlich beeinträchtigen können bzw. aus diesem auch einfach entfernbar sind. Eine
standfeste und einfach handhabbare Vorrichtung kann so geschaffen werden. Außerdem
ist es mithilfe des erfindungsgemäßen Anschlusskastens möglich, eine bestehende zentrale
Staubsaugeranlage zu verbessern, deren Saugleitungssystem nicht zum Einsaugen und/oder
zum Ausziehen eines Saugschlauchs geeignet ist. Dazu muss lediglich der erfindungsgemäße
Anschlusskasten auf geeignete Weise, bevorzugt am Zentralanschluss, oder an dem, am
Zentralanschluss anschließenden Rohrbogen des Saugleitungssystems, mit dem bestehenden
Saugleitungssystem verbunden werden. Das Saugrohr kann mit dem Saugleitungssystem
direkt verbunden und/oder über trennbare Verbindungsmittel z.B. über einen Schlauch
verbunden sein. Im Allgemeinen sei erwähnt, dass ein Saugrohr jegliche Querschnittsform,
beispielsweise rund, eckig etc., aufweisen kann. Weiter sein im Allgemeinen erwähnt,
dass unter einer zentralen Staubsaugeranlage eine zentrale Staubsauganlage verstanden
werden kann.
[0007] Ist das Saugrohr über den Zentralanschluss mit dem Saugleitungssystem verbindbar
ausgebildet, kann das Saugrohr von einem Anschluss mit dem Saugleitungssystems getrennt
werden, was zu einer erheblichen Erleichterung der Wartung der erfindungsgemäßen Vorrichtung,
z. B. zu Reinigungszwecken oder zum Zwecke der Kontrolle auf beschädigte Stellen des
Saugrohrs führen kann. Im Gegensatz zum Stand der Technik kann es dadurch beispielsweise
möglich werden, eine Reinigungsvorrichtung durch das Saugrohr einzuführen und aus
dem anderen Ende wieder herauszuziehen. Ein weiterer Vorteil der erfindungsgemäßen
Vorrichtung besteht darin, dass eventuell abgerissene Teile des, über das Saugrohr
mit dem Anschlusskasten verbundenen Saugschlauchs spätestens vor diesem Zentralanschluss
gestoppt werden können und nicht weiter in Richtung Saugereinheit eingesaugt werden.
Somit kann die Gefahr, dass abgerissene Teile des Saugschlauchs in das Saugleitungssystem
bzw. in die Saugereinheit eindringen und in diesem Probleme wie z. B. Verstopfungen
verursachen, verringert werden. Zudem ist es möglich, diese Teile des Saugschlauchs
auf einfache Weise aus der Vorrichtung zu entfernt. Somit kann sich die erfindungsgemäße
Vorrichtung im Gegensatz zum Stand der Technik durch besonders einfache Wartung auszeichnen.
[0008] Schließt an den Zentralanschluss ein Rohrbogen des Saugleitungssystems an, kann dies
ermöglichen, beispielsweise eingesaugten Schmutz oder eingesaugte Gegenstände, die
sich im Saugleitungssystem eventuell ansammeln oder verkeilen könnten, abzufangen.
Somit kann die Gefahr an Verstopfungen im Rohrleitungssystem, die sich bevorzugt im
Bereich von abzweigenden Fittings bilden, aber auch die Gefahr von Beschädigungen
des Rohrleitungssystems bzw. der Saugereinheit, wie dies beispielsweise durch eingesaugte
sperrige Gegenstände wie Kugelschreiber verursacht werden kann, reduziert werden.
Ein, an den Zentralanschluss anschließender Rohrbogen des Saugleitungssystems kann
zudem auch deshalb von Vorteil sein, weil dieser eine leicht zugängliche und somit
eine leicht zu reinigende bzw. zu reparierende Stelle darstellt. Somit kann sich die
erfindungsgemäße Vorrichtung durch Standfestigkeit, sowie durch einfache Handhabung
und Wartung auszeichnen.
[0009] Ist die Saugrohrlänge größer gleich der Saugschlauchlänge ausgeführt, dann kann der
Saugschlauch in seiner vollen Länge bis zu seinem verdickten Ende bzw. bis zu einem
eventuell am Ende des Saugschlauchs befestigten Griffstück, einer Bürste oder dergleichen
eingesaugt werden. Dadurch wird eine sichere Verwahrung des Saugschlauchs ermöglicht.
[0010] Weist ein Ende des Saugschlauchs Verbindungsmittel zum Anschluss an den Zentralanschluss
auf, ist es möglich, einen Saugschlauch unabhängig von der, vom Anschlusskasten weg-
und zu diesem wieder zurückführenden Saugleitung bzw. einem evtl. darin eingesaugten
weiteren Saugschlauch anzuschließen und über diesen Staub aufzusaugen. Die erfindungsgemäße
Staubsaugeranlage kann sich somit durch besonders flexible Handhabung auszeichnen.
Im Allgemeinen ist vorstellbar, diesen Zentralanschluss bzw. den Saugschlauch derart
zu konstruieren, dass auf dem Saugschlauch, vorzugsweise auf dessem Griffstück, beispielsweise
ein Ein/Aus-Schalter und/oder eine Steuerung der Saugleistung der Saugereinheit vorgesehen
werden kann. Ebenso vorstellbar ist, dass eine Steuerung der Funktion und/oder der
Leistung der Saugereinheit über Funk, beispielsweise über eine Vorrichtung mit Sender,
die mit dem Saugschlauch verbunden ist und über eine Vorrichtung mit Empfänger, die
mit dem Anschlusskasten verbunden ist.
[0011] Ist der, in das Saugrohr mindestens teilweise einsaugbare und aus dem Saugrohr mindestens
teilweise ausziehbare Saugschlauch zur Gänze aus dem Saugrohr ausziehbar, kann es
möglich werden, den Saugschlauch auch an anderen Anschlusskästen, Saugsteckdosen etc.
anzuschließen. Somit ist es nicht unbedingt erforderlich, für jeden Anschlusskasten
bzw. für jedes, mit dem Anschlusskasten verbundenes Saugrohr wenigstens einen Saugschlauch
vorzusehen, was wiederum zu einer Reduktion der Kosten führen kann.
[0012] Weist das Saugrohr eine Verjüngung auf, dann kann dadurch ermöglicht werden, dass
der Saugschlauch durch Ziehen unerwartet zur Gänze aus dem Saugrohr ausgezogen wird.
Vielmehr kann diese Verjüngung einen Zieh-Widerstand hervorrufen und beispielsweise
damit eine Ausziehbremse für den Saugschlauch darstellen, wodurch das Ausziehen des
Saugschlauchs zumindest verlangsamt bzw. im Falle eines Stoppens des Ausziehens nur
durch erhöhten Zug überwunden werden kann.
[0013] Vorstellbar ist aber auch, dass diese Ausziehbremse derart ausgebildet ist, dass
der Saugschlauch grundsätzlich nicht zur Gänze aus dem Saugrohr ausgezogen werden
kann. Außerdem kann solch eine Verjüngung auf einfache Weise einen luftdichten Abschluss
zwischen Saugrohr und Saugschlauch schaffen, wodurch beispielsweise Zischgeräusche
bzw. auch ein Saugverlust am Saugschlauch vermindert werden kann.
[0014] Verläuft das Saugrohr in Wand, Unterputz, Fußboden und/oder Möbel, kann die erfindungsgemäße
Vorrichtung sehr variabel entsprechend den vorherrschenden baulichen Bedingungen installiert
werden. Insbesondere die Verbindung mit bereits installierten zentralen Staubsauganlagen
kann dadurch erleichtert werden. Besonders geeignet kann die Installation des Saugrohrs
in Unterputzkästen sein.
[0015] Liegt das freie Ende des in das Saugrohr eingesaugten Saugschlauchs im Anschlussbereich
des Anschlusskastens, dann kann der Saugschlauch für Wartungszwecke auf einfache Weise
auch bei einem vollständig aufgenommenen Saugschlauch zugänglich bleiben.
[0016] Weist der Anschlusskasten Aufnahmen zum Verstauen von Zubehör für den Saugschlauch
auf, bietet dies besondere Handhabungsorteile gegenüber dem Stand der Technik. Durch
einen derart ausgeführten Anschlusskasten wird u. a. ermöglicht, nicht nur einen Saugschlauch,
sondern auch mit dem Ende des Saugschlauchs verbundene Griffstücke, sowie mit dem
Griffstück verbundene oder getrennte Vorrichtungen wie beispielsweise Bürsten sicher
und platzsparend zu verstauen.
[0017] In den Figuren ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise anhand eines Ausführungsbeispiels
dargestellt. Es zeigen
- Fig. 1
- eine Ansicht auf eine zentrale Staubsaugeranlage,
- Fig. 2
- eine vergrößerte Teilansicht der Staubsaugeranlage nach Fig. 1 und
- Fig. 3
- eine vergrößerte Teilansicht der Staubsaugeranlage nach Fig. 1 mit vollständig aufgenommenem
Saugschlauch.
[0018] Die nach Fig. 1 in einem Ausführungsbeispiel beispielsweise dargestellte zentrale
Staubsaugeranlage 1 zeigt eine Saugeinheit 2, die über ein sich verzweigendes Saugleitungssystem
3 mit örtlich verschieden angeordnete Anschlusskästen 4, 5 verbunden ist. Ein derartiges
Saugleitungssystem 3 wird unter anderem auch als Vakuumrohsystem bezeichnet. Im Allgemeinen
wird erwähnt, dass verschiedenste Anschlüsse vorstellbar sind, beispielsweise Aufputzdosen,
Bodensaugdosen, Wandeinbauboxen und dergleichen. Das in der Wand 6 und/oder im Boden
7 verlegte Saugleitungssystem 3 kann so in verschiedenen Räumen zum Anschluss eines
Saugschlauchs 8 bzw. anderen Saugzubehörs, beispielsweise einer Teleskopstange 9 mit
einer Grobschmutzdüse 10 genützt werden. Der flexible Saugschlauch 8 wird in einem
Saugrohr 12 aufbewahrt bzw. davon aufgenommen. Zu diesem Zweck ist das Saugrohr 12
im Durchmesser größer als der Saugschlauch 8 ausgebildet. Wird nun an das Saugrohr
12 Unterdruck angelegt, kann der Saugschlauch 8 gleitend in das Saugrohr 12 eingesaugt
werden. Dadurch, dass der Saugschlauch ein verdicktes Ende 13 aufweist, wird der Saugschlauch
8 nicht vollständig in das Saugrohr 12 eingezogen. Der Saugschlauch 8 kann nun beispielsweise
über das verdickte Ende 13 aus dem Saugrohr ausgezogen werden, so dass in der Funktionsart
einer Teleskopstange je nach Bedarf die Länge des Saugschlauchs 8 variiert werden
kann. Der nun vom Saugschlauch bzw. der Grobschmutzdüse 10 eingesaugte Staub 11 kann
nun über das Saugleitungssystem 3 zur Saugeinheit 2 geführt und von der Saugeinheit
2 aufgenommen werden. Nachteilig hat sich bei einer teleskopartigen Verwendung eines
Saugschlauchs 8 herausgestellt, dass ein Einsaugen von grobem Schmutz bzw. von sperrigen
Gegenständen, zum Beispiel Stiften, besonders im Bereich von abzweigenden Fittings
14 des Saugleitungssystems 3 zu Verstopfungen bis hin zu Verklemmungen des Saugschlauchs
8 mit dem Saugrohr 8 führen kann. Eine standfeste Handhabung eines einsaug- bzw. ausziehbaren
Saugschlauchs 8 kann damit nicht gewährleistet werden. Zur Lösung dieses Problems
schlägt die Erfindung vor, dass der Anschlusskasten 4 mit einem von diesem weg- und
zu diesem zurückführenden Saugrohr 15 für den einsaug- und ausziehbaren Saugschlauch
8 verbunden ist. Durch diese schleifenförmige Ausgestaltung eines Saugrohrs 15 kann
vermieden werden, dass der Saugschlauch 8 im Saugrohr beispielsweise bei grobem Staub
bzw. Schmutz 11 festklemmt. Eine standfeste zentrale Staubsaugeranlage 1 kann so ermöglicht
werden.
[0019] Das Saugrohr 15 weist zwei Rohranschlüsse 16 und 17 mit Klappendichtungen 16', 17'
auf. Über den Rohranschluss 16 kann der Saugschlauch 8 aus dem Saugrohr 15 ausgezogen
werden, wobei über den Rohranschluss 17 ebenso der Saugschlauch 8 zugänglich ist.
Insbesondere aber kann über den Rohranschluss 17 eine einfache Verbindungsmöglichkeit
mit dem Zentralanschluss 18 des Anschlusskastens geschaffen werden. Zu diesem Zweck
ist das Saugrohr über den Zentralanschluss mit dem Saugleitungssystem verbindbar ausgebildet,
nämlich indem ein Schlauchstück 19 an beide Anschlüsse 17 und 18 angeschlossen wird,
wie insbesondere der Fig. 2 zu entnehmen. Die erfindungsgemäße zentrale Staubsaugeranlage
1 ist daher vergleichsweise konstruktiv einfach.
[0020] Das Saugleitungssystem 3 schließt über einen Rohrbogen 20 an den Zentralanschluss
18 an. Damit kann an dieser Stelle bereits sperriger Schmutz abgefangen werden, bevor
dieser tiefer in das Saugleitungssystem 3 eindringen und dort für Verstopfungen sogen
kann.
[0021] Der Saugschlauch 8 kann vollständig aus dem Saugrohr 15 ausgezogen werden. Um nun
auch den Saugschlauch 8 direkt mit dem Zentralanschluss 18 verbinden zu können, weist
dieser einen Anschluss 21 auf. Der Saugaschlauch 8 kann daher auch direkt mit dem
Saugleitungssystem 12 verbunden werden.
[0022] Das Saugrohr weist eine Verjüngung 22 auf, die in der Art einer Ausziehbremse dem
Bedienpersonal eine Rückmeldung zur Weite des ausgezogenen Saugschlauchs 8 geben kann.
Außerdem kann so auf konstruktiv einfache Weise ein dichter Anschluss des Saugrohrs
15 an den Saugschlauch 8 geschaffen werden.
[0023] Im Anschlusskasten 4 ist eine als Haken ausgebildete Aufnahmen 23 vorgesehen, die
zum Verstauen bzw. Aufhängen von nicht näher dargestelltem Zubehör für den Saugschlauch
8 verwendet werden kann.
[0024] Gemäß Fig. 3 kann erkannt werden, das das freie Ende 25 des in das Saugrohr 15 eingesaugten
Saugschlauchs 8 für vorteilhafte Wartungszwecke im Anschlussbereich 24 des Anschlusskastens
4 liegt.
1. Zentrale Staubsaugeranlage mit einer Saugereinheit (2), mit einem mit der Saugereinheit
(2) verbundenen, wenigstens teilweise verzweigten Saugleitungssystem (3) zum wenigstens
Führen des von der Saugereinheit (2) angesaugten Staubs (11), mit wenigstens einem
Anschlusskasten (4), der einen an das Saugleitungssystem (3) angeschlossenen Zentralanschluss
(18) aufweist, mit einem wenigstens teilweise flexiblen Saugschlauch (8) und mit einem
mit dem Saugleitungssystem (3) verbindbarem Saugrohr (15) zum Aufnehmen des in das
Saugrohr (15) mindestens teilweise einsaugbaren und aus dem Saugrohr (15) mindestens
teilweise ausziehbaren Saugschlauchs (8), dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlusskasten (4) mit einem von diesem weg- und zu diesem zurückführenden Saugrohr
(15) für den einsaug- und ausziehbaren Saugschlauch (8) verbunden ist.
2. Zentrale Staubsaugeranlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugrohr (15) über den Zentralanschluss (18) mit dem Saugleitungssystem (3) verbindbar
ausgebildet ist.
3. Zentrale Staubsaugeranlage nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass an den Zentralanschluss (18) ein Rohrbogen (20) des Saugleitungssystems (3) anschließt.
4. Zentrale Staubsaugeranlage nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Saugrohrlänge größer gleich der Saugschlauchlänge ausgeführt ist.
5. Zentrale Staubsaugeranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass ein Ende (25) des Saugschlauchs (8) Verbindungsmittel (21) zum Anschluss an den Zentralanschluss
(18) aufweist.
6. Zentrale Staubsaugeranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der, in das Saugrohr (15) mindestens teilweise einsaugbare und aus dem Saugrohr (15)
mindestens teilweise ausziehbare Saugschlauch (8) zur Gänze aus dem Saugrohr (15)
ausziehbar ist.
7. Zentrale Staubsaugeranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugrohr eine Verjüngung (22) aufweist.
8. Zentrale Staubsaugeranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Saugrohr (15) in Wand, Unterputz, Fußboden und/oder Möbel verläuft.
9. Zentrale Staubsaugeranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das freie Ende (25) des in das Saugrohr (15) eingesaugten Saugschlauchs (8) im Anschlussbereich
(24) des Anschlusskastens (4) liegt.
10. Zentrale Staubsaugeranlage nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Anschlusskasten (4) Aufnahmen (23) zum Verstauen von Zubehör für den Saugschlauch
(8) aufweist.