[0001] Die Erfindung betrifft einen mechanischen Zugexpander für Rohre mit einer Zugstange,
mit wenigstens einem Expanderwerkzeug, welches mittels einer radialen Bewegung eine
radiale Expansionskraft auf das Rohr ausübt, mit einem Gegenlager und mit einem Werkzeugtrieb,
welcher eine axiale Relativbewegung zwischen der Zugstange sowie dem Gegenlager in
eine radiale Bewegung wandelt, die das Expanderwerkzeug radial antreibt, und welcher
mit der Zugstange mittels eines Klemmelementes axial festgelegt ist, wobei das Klemmelement
eine in einer Zugrichtung der Zugstange wirkende Zugkraft mittels einer radial zur
Zugstange aufgebrachten Klemmkraft auf den Werkzeugtrieb überträgt
[0002] Die
DE 22 58 359 A1 beispielsweise behandelt einen ähnlichen mechanischen Zugexpander bzw. einen mechanischer
Rohrexpander mit einem Klemmelement, welches die von der Zugstange aufgebrachte Zugkraft
auf den Werkzeugtrieb überträgt. Hierbei wird allerdings die Klemmkraft des Klemmelementes
gerade nicht radial sondern axial zur Zugstange mittels eines Gewindes auf der Zugstange,
in welches ein entsprechendes Gewinde einer Mutter des Klemmelements eingreift, übertragen.
Die hohen an dem Klemmelement bzw. an der Mutter des Klemmelementes wirkenden Zugkräfte
können zu Gewindebrüchen, die durch Kerbwirkung bedingt sind, und folglich zu Ausfällen
dieses Zugexpanders führen.
[0003] Um die über die Kerbwirkungen hervorgerufenen Schäden an der Zugstange zu vermeiden,
schlägt die
DE 29 06 693 C2 ein Klemmelement mit einer radial zur Zugstange aufgebrachten Klemmkraft vor. Das
offenbarte Klemmelement, welches im Stand der Technik auch als Druckölverband bekannt
ist, wird zur Montage zwischen einem Innenring und einem Außenring des Klemmelementes
mit Drucköl beaufschlagt, wodurch sich zwischen dem Innenring und dem Außenring ein
Spalt bildet und die beiden Ringe ineinander geschoben werden können. Nach Ablassen
des Druckes erfolgt zwischen beiden Ringen ein Presssitz, welcher radial auf die Zugstange
eine Klemmkraft bewirkt. In der Praxis hat sich allerdings gezeigt, dass hierzu einerseits
sehr hohe Drücke erforderlich sind und andererseits eine verwendete Ölpumpe außerhalb
des Zugexpanders angeordnet sein muss und somit sehr lange und verwundene Rohrleitungen
bis zum Klemmelement durch das zu expandierende Rohr hindurch verlegt werden müssen.
Darüber hinaus hat sich herausgestellt, dass ein derartiger Druckölverband nicht den
erwarteten Anforderungen bezüglich der Betriebssicherheit und der Klemmkraft genügt.
[0004] Es ist daher Aufgabe der Erfindung einen Zugexpander mit einem Klemmelement zur Verfügung
zu stellen, welcher sowohl einfach montiert als auch ein dauerfest betrieben werden
kann.
[0005] Um die Aufgabe zu lösen, wird ein mechanischer Zugexpander für Rohre mit einer Zugstange,
mit wenigstens einem Expanderwerkzeug, welches mittels einer radialen Bewegung eine
radiale Expansionskraft auf das Rohr ausübt, mit einem Gegenlager und mit einem Werkzeugtrieb
vorgeschlagen, welcher eine axiale Relativbewegung zwischen der Zugstange sowie dem
Gegenlager in eine radiale Bewegung wandelt, die das Expanderwerkzeug radial antreibt,
und welcher mit der Zugstange mittels eines Klemmelementes axial festgelegt ist, wobei
das Klemmelement eine in einer Zugrichtung der Zugstange wirkende Zugkraft mittels
einer radial zur Zugstange aufgebrachten Klemmkraft auf den Werkzeugtrieb überträgt
und wobei sich der Zugexpander dadurch auszeichnet, dass das Klemmelement ein mechanisch
getriebenes Klemmelement ist.
[0006] Das mechanisch getrieben und mithin auch mechanisch verspannte und radial wirksame
Klemmelement bietet gegenüber der Lösung nach der
DE 29 06 693 C2 den Vorteil, dass einerseits eine einfache Montage sowie ein einfaches Verspannen
des Klemmelementes möglich ist, da auf zusätzliche hydraulische Baugruppen verzichtet
werden kann, und andererseits wegen des Verzichts auf weitere Baugruppen der Zugexpander
robuster und mit einer höheren Betriebssicherheit eingesetzt werden kann, da zusätzliche
Fehlerquellen reduziert werden können. Ferner bietet ein mechanisch verspanntes und
radial wirksames Klemmelement die Möglichkeit, die Vorteile der Lösung nach der
DE 29 06 693 C2 zu nutzen und Zugkräfte von der Zugstange ohne die Ausbildung einer Kerbwirkung an
der Zugstange auf den Werkzeugtrieb zu übertragen.
[0007] Insbesondere kommen die vorstehend genannten Vorteile zur Geltung, wenn das Klemmelement
einen Innenring mit einer äußeren Innenringklemmfläche und einen axial zum Innenring
verlagerbaren Außenring mit einer zu der äußeren Innenringklemmfläche komplementären
inneren Außenringklemmfläche aufweist. Zusätzlich weist das Klemmelement mit Innenring
und Außenring den Vorteil auf, dass die Klemmkraft mit besonders einfachen Mitteln
aufgebracht werden kann.
[0008] So kann zwischen dem Innenring und dem Außenring die radial auf die Zugstange wirkende
Klemmkraft besonders vorteilhaft ausgebildet werden, wenn die beiden Ringe gegeneinander
geneigte Klemmflächen aufweisen und diese Klemmflächen die radiale Klemmkraft durch
ein axiales Verspannen der beiden Ringe aufbringen. Folglich ist es für einen Zugexpander
mit Klemmelement, welches einen Innenring und einen Außenring aufweist, insbesondere
von Vorteil, wenn die äußere Innenringklemmfläche und die innere Außenringklemmfläche
zumindest zum Teil einer Kegelmantelfläche entsprechen. Die zueinander komplementären
Kegelmantelflächen, welche alternativ auch Pyramidenmantelflächen sein können, sind
somit in der Lage als Keile bzw. Rampen verwendet zu werden, um die axiale Spannkraft
in eine radial wirkende Klemmkraft zu transformieren.
[0009] Im Zusammenhang mit einem Innenring und mit einem Außenring ist es darüber hinaus
vorteilhaft, wenn der Außenring eine stärkere Wanddicke aufweist als der Innenring,
was zur Folge haben kann, dass der Außenring einer elastischen Dehnung aufgrund der
aufgebrachten Klemmkraft weniger unterliegt als der Innenring und somit mittels der
größeren elastischen Verformung des Innenringes die resultierende Klemmkraft auf die
Zugstange effektiver aufgebracht werden kann. Ganz allgemein ist es dementsprechend
vorteilhaft, wenn der Außenring steifer als der Innenring ausgebildet ist, so dass
diese Anordnung bereits ausreichend eigensteif ist, um entsprechend große Klemmkräfte
nach radial innen auszubringen. Durch eine entsprechende stärkere Wanddicke kann eine
ausreichende Eigensteifigkeit des Außenrings einfach bereitgestellt werden. Andererseits
kann dieses auch durch eine geeignete Materialwahl oder durch andere Maßnahmen umgesetzt
werden.
[0010] Für einen Zugexpander mit Klemmelement, welcher einen Innenring und einen Außenring
aufweist, ist es ebenfalls besonders vorteilhaft, wenn ein Klemmwinkel des Klemmelementes
und ein Triebwinkel des Werkzeugtriebes in Bezug auf eine Zugrichtung der Zugstange
ein gleiches Vorzeichen aufweisen.
[0011] Als "Klemmwinkel" wird hierbei der Winkel verstanden, welchen die äußere Innenringklemmfläche
bzw. die hierzu komplementäre innere Außenringklemmfläche zu der Zugrichtung oder
zu einer axial zur Zugstange stehende Symmetrieachse der Zugstange einschließt. Insofern
bezeichnet der Begriff "Triebwinkel" denjenigen Winkel, welcher von besagter Achse
der Zugstange und einer äußeren Oberfläche des Werkzeugtriebes, die zu einer inneren
Oberfläche des Expanderwerkzeuges komplementär ist, eingeschlossen wird. Insofern
entspricht die Wirkungsweise zwischen dem Werkzeugtrieb und dem Expanderwerkzeug derjenigen,
welche zwischen dem Innenring und dem Außenring, wie vorstehend erläutert, ebenfalls
vorliegt.
[0012] Insbesondere bietet ein gleiches Vorzeichen für den Klemmwinkel des Klemmelementes
und den Triebwinkel des Werkzeugtriebes in Bezug auf eine Zugrichtung der Zugstange
- beide Winkel sind auf das selbe Koordinatensystem referenziert - Vorteile auf Grund
der gleichen Wirkrichtung der Klemmkraft und der Kraft des Expanderwerkzeuges, wenn
an der Zugstange die Zugkraft anliegt.
[0013] In einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung des Zugexpanders weist der Klemmwinkel
relativ zum Triebwinkel einen kleineren oder einen gleichen Betrag auf, was die vorteilhaften
Folge hat, dass - sofern die Reibungsverhältnisse identisch sind - die an dem Klemmelement
wirkende Klemmkraft stets größer ist als die auf das Expanderwerkzeug wirkende Kraft.
Wie sofort ersichtlich, wird ein Lösen des Klemmelementes betriebssicher durch diese
Ausgestaltung vermieden. Es ist sofort ersichtlich, dass bei unterschiedlichen Reibzuständen,
beispielsweise durch Schmiermittel zwischen Werkzeugtrieb und Expanderwerkzeug, die
Winkel durchaus unterschiedliche sein können.
[0014] Alternativ können ein Klemmwinkel des Klemmelementes und ein Triebwinkel des Werkzeugtriebes
in Bezug auf eine Zugrichtung der Zugstange entgegen gesetzte Vorzeichen aufweisen,
was konstruktiv Erleichterung bringt, da die Winkel nicht so genau aufeinander abgestimmt
werden müssen, um etwaige Fehlfunktionen betriebssicher vermeiden zu können.
[0015] Auch wird, um die eingangs genannte Aufgabe zu lösen, ein mechanischer Zugexpander
für Rohre mit einer Zugstange, mit wenigstens einem Expanderwerkzeug, welches mittels
einer radialen Bewegung eine radiale Expansionskraft auf das Rohr ausübt, mit einem
Gegenlager und mit einem Werkzeugtrieb vorgeschlagen, welcher eine axiale Relativbewegung
zwischen der Zugstange sowie dem Gegenlager in eine radiale Bewegung wandelt, die
das Expanderwerkzeug radial antreibt, und welcher mit der Zugstange mittels eines
Klemmelementes axial festgelegt ist, wobei das Klemmelement eine in einer Zugrichtung
der Zugstange wirkende Zugkraft mittels einer radial zur Zugstange aufgebrachten Klemmkraft
auf den Werkzeugtrieb überträgt und wobei sich der Zugexpander dadurch auszeichnet,
dass die Zugkraft in Zugrichtung über das Klemmelement auf einen Zwischenring und
dann auf den Werkzeugtrieb übertragen wird.
[0016] Durch einen derartigen Zwischenring ist einerseits eine einfache Montage sowie ein
einfaches Verspannen des Klemmelementes möglich, da hinter dem Zwischenring angeordnete,
also auf der dem Klemmelement abgewandten Seite angeordnete, Baugruppen durch den
Zwischenring von etwaigen lokalen Verspannungen, die durch das Klemmelement bedingt
sein könnten, durch den Zwischenring entlastet werden können.
[0017] Vorzugsweise überragt der Zwischenring wenigstens eine axial vor oder hinter ihm
bis zum Gegenlager angeordnete, bis radial außen ragende Baugruppe radial, so dass
diese Baugruppe während des Betriebs und insbesondere bei einem Einführen des Expanderwerkzeugs
in ein Rohr bzw. beim Überführen eines Rohrs über das Expanderwerkzeug durch den Zwischenring,
beispielsweise gegen ein Anstoßen gegen das Rohr oder auch gegen mechanischen Kontakt
mit dritten Bauteilen oder Gegenständen, geschützt werden kann. Dieses betrifft, je
nach konkreter Ausgestaltung des mechanischen Zugexpanders, insbesondere beispielsweise
den Außenring, das Expanderwerkzeug in eingefahrenem Zustand, den Werkzeugtrieb und/oder
einen Schmiermittelring bzw. etwaige Hydraulikleitungen oder etwaige auf dem Schmiermittelring
(32) angeordnete hydraulische Baugruppen.
[0018] Ebenso wird, um die eingangs genannte Aufgabe zu lösen, ein mechanischer Zugexpander
für Rohre mit einer Zugstange, mit wenigstens einem Expanderwerkzeug, welches mittels
einer radialen Bewegung eine radiale Expansionskraft auf das Rohr ausübt, mit einem
Gegenlager und mit einem Werkzeugtrieb vorgeschlagen, welcher eine axiale Relativbewegung
zwischen der Zugstange sowie dem Gegenlager in eine radiale Bewegung wandelt, die
das Expanderwerkzeug radial antreibt, und welcher mit der Zugstange mittels eines
Klemmelementes axial festgelegt ist, wobei das Klemmelement eine in einer Zugrichtung
der Zugstange wirkende Zugkraft mittels einer radial zur Zugstange aufgebrachten Klemmkraft
auf den Werkzeugtrieb überträgt und wobei sich der Zugexpander dadurch auszeichnet,
dass die Zugkraft in Zugrichtung über das Klemmelement auf einen Schmiermittelring
und dann auf den Werkzeugtrieb übertragen wird.
[0019] Durch einen derartigen Schmiermittelring ist, obgleich dieses eine zusätzliche Baugruppe
darstellt, einerseits eine einfache Montage sowie ein einfaches Verspannen des Klemmelementes
möglich, da ein etwaiger Verzug in dem Klemmelement, die insbesondere bei der Lösung
nach der
DE 29 06 693 A1 auch in den mit Öl beaufschlagten Bereichen auftreten können, in dem Schmiermittelring
nicht bzw. nur in weit geringerem Maße zu befürchten ist. Insbesondere können hierdurch
dann auch die hydraulischen Bereiche von einem derartigen Verzug weitgehend entlastet
werden. Dementsprechend wird auch die Ölversorgung weniger durch ein unachtsames Verspannen
beeinträchtigt.
[0020] Vorzugsweise wird der Zwischenring von wenigstens einer Hydraulikleitung durchstoßen,
so dass der Zwischenring dementsprechend auch die Hydraulikleitung schützen kann.
Hierbei versteht es sich, dass eine derartige Hydraulikleitung beispielsweise zu dem
Schmiermittelring aber auch zu anderen Baugruppen führen kann, die mit Öl bzw. Schmiermittel
und/oder mit Hydraulikdruck versorgt werden müssen oder sollen.
[0021] Eine weitere vorteilhafte Ausgestaltung des Zugexpanders wird ermöglicht, wenn eine
innere Innenringklemmfläche des Klemmelementes und eine Zugstangenklemmfläche der
Zugstange zylindrisch sind. Diese Ausgestaltung der Kontaktfläche zwischen Klemmelement
und Zugstange bewirkt besonders vorteilhaft die Vermeidung einer Kerbwirkung, welche
bevorzugt bei Querschnittsprüngen auftritt und folglich bei der Verwendung einer zylindrischen
Oberfläche auf ein Minimum reduziert werden kann. Ein kerbfreier Oberflächenübergang
sorgt somit für den Abbau von Spannungsspitzen und ermöglicht einerseits höhere Lasten
zu übertragen bzw. andererseits die Lebensdauer bzw. die Zuverlässigkeit des Zugexpanders
zu erhöhen.
[0022] Für ein einfaches Aufbringen der Klemmkraft ist es weiterhin vorteilhaft, wenn das
Klemmelement zur mechanischen Verspannung wenigstens ein axial wirksames Spannelement
aufweist, welches vorzugsweise selbst mechanisch ausgebildet ist. Ferner ist es, um
eine besonders gleichmäßige Einleitung der Spannkraft zu erzielen, vorteilhaft, wenn
das Klemmelement radial umlaufend angeordnete Spannelemente aufweist. So können beispielsweise
radial umlaufend und axial ausgerichtet an dem Innenring des Klemmelementes Schrauben
angeordnet sein, welche durch den Innenring hindurch in den Außenring eingreifen und
durch Anziehen den Innenring mit dem Außenring verspannen. Eine ringförmige Anordnung
mehrerer Spannelemente erscheint zwar aufwändig zu bedienen, da jedes einzelnes Spannelement
einzeln betätigt werden muss. Andererseits können hierdurch verhältnismäßig große
Kräfte mit an sich einfach zu betätigenden und ausreichend stabil auszubildenden Spannelementen
aufgebracht werden. Alternativ könnte beispielsweise aber auch eine einzelne axial
wirkende Spannmutter zum Verspannen des Klemmelements bzw. zum Verspannen des Innen-
und Außenrings genutzt werden. Regelmäßig wird es sich bei einer derartigen einzelnen
Spannmutter um eine Sonderanfertigung handeln, die entsprechend aufwändig bereitzustellen
ist. Die axiale Ausrichtung der Spannelemente ist an sich nicht zwingend notwendig,
hat jedoch den Vorteil, dass die Spannelemente unmittelbar zwischen Innen- und Außenring
wirksam werden können und darüber hinaus verhältnismäßig einfach zugänglich sind.
[0023] Wie sofort ersichtlich ist nicht ausschließlich eine Verwendung von Schrauben notwendig.
Es können zum Aufbringen einer Spannkraft ebenfalls Bolzen, Nieten, Zuganker oder
Klemmen verwendet werden.
[0024] Zuletzt ist es auch vorteilhaft für einen Zugexpander, wenn das Klemmelement wenigstens
ein Ringfeder-Spannelement und/oder ein Kegelflächen-Spannelement umfasst. Insofern
bietet sich die Möglichkeit auf genormte und in Masse und daher kostengünstig produzierte
Maschinenelemente zurückzugreifen, welche sich vielfach bewährt haben und somit besonders
die Betriebssicherheit erhöhen können. Hierbei kann es sich als notwendig erweisen,
eine Nabe vorzusehen, um radial außen in ausreichendem Maße den Klemmkräften begegnen
zu können, da in der Regel Ringfeder- oder ein Kegelflächen-Spannelemente symmetrisch
aufgebaut sind, so dass ausreichende, nach radial innen wirkende Kräfte erst durch
eine Außennabe, welche radial nach außen wirkenden Kräften begegnet und ein Ausweichen
des Außenrings nach radial außen verhindert, aufgebracht werden können.
[0025] Weitere Vorteile, Ziele und Eigenschaften vorliegender Erfindung werden anhand nachfolgender
Beschreibung anliegender Zeichnung erläutert. In der Zeichnung zeigen:
- Figur 1
- eine Anordnung aus Zugstange, Klemmelement, Werkzeugtrieb und Expanderwerkzeug eines
mechanischen Zugexpanders;
- Figur 2
- eine schematische Detaildarstellung eines Zugexpanders mit einer herkömmlichen Klemmeinrichtung
in eingefahrenem Zustand;
- Figur 3
- den Zugexpander nach Figur 2 in expandierendem Zustand; und
- Figur 4
- eine alternative Anordnung aus Zugstange, Klemmelement, Werkzeugtrieb und Expanderwerkzeug
eines mechanischen Zugexpanders in ähnlicher Darstellung wie Figur 1.
[0026] An einer Zugstange 2 eines Zugexpanders 1 nach Figur 1, welche durchgehend eine zylindrische
Oberfläche aufweist, ist ein Klemmelement 21 angebracht, wodurch eine mittels der
Zugstange 2 in eine Zugrichtung 3 aufgebrachte Zugkraft auf einen Werkzeugtrieb 12
übertragen wird. Die zylindrische Oberfläche der Zugstange 2 bildet auf Höhe des Klemmelementes
21 eine Zugstangenklemmfläche 25. Auf dieser Zugstangenklemmfläche 25 ist das Klemmelement
21 verklemmt, indem ein Innenring 22 des Klemmelements 21 in axialer Richtung, also
in Zugrichtung 3, mit einem Außenring 26 des Klemmelementes 21 verspannt ist. Die
axiale Spannkraft, welche über Spannelemente 29, in dieser Ausführungsform Schrauben,
aufgebracht wird, wird mittels eines Klemmwinkels 28 zwischen dem Innenring 22 und
dem Außenring 26 in eine radiale Klemmkraft transformiert.
[0027] Zur Erzeugung der Klemmkraft wirken eine äußere Innenringklemmfläche 23 des Innenringes
22 und eine Außenringklemmfläche 27 des Außenringes 26, welche jeweils mit dem Klemmwinkel
28 gegen die Zugstange 2 geneigt sind, zusammen. Die Zugkraft in Zugrichtung 3 wird
schlussendlich über die kraftschlüssig miteinander wirkverbundenen Flächen, die Zugstangenklemmfläche
25 und eine inneren Innenringklemmfläche 24 des Innenringes 22, auf einen Zwischenring
31 und einen Schmiermittelring 32 und dann auf den Werkzeugtrieb 12 übertragen.
[0028] Der Werkzeugtrieb 12, welcher sich dem Schmiermittelring 32 anschließt und welcher
über den Schmiermittelring 32 mit Schmiermittel versorgt wird, treibt über eine innere
Triebrampe 13, welche mit der Zugstange 2 bzw. einer Symmetrieachse der Zugstange
2 einen Triebwinkel 15 einschließt, ein Expanderwerkzeug 11 an. Zusammen mit einer
äußeren Triebrampe 14 des Expanderwerkzeugs 11 wandelt der Werkzeugtrieb 12 die axiale
Zugbewegung der Zugstange 2 in Zugrichtung 3 in eine radiale Bewegung des Expanderwerkzeugs
11 um. Zur Abstützung und zur Unterstützung der Zugkrafttransformation liegt das Expanderwerkzeug
11 an einem Gegenlager 4 an, welches von der Zugstange durchstoßen wird und gegen
welches die Zugstange 2 relativ bewegbar angeordnet ist.
[0029] Der in Figuren 2 und 3 dargestellte und im Wesentlichen zur Erläuterung der weiteren
Funktionsweise der Anordnung auch nach Figur 1 hier beschriebene Zugexpander 1 weist
ein als Klemmmutter nach dem Stand der Technik ausgeführtes Klemmelement 21 auf und
ist beispielhaft in eingefahren und in expandierendem Zustand dargestellt.
[0030] Sowohl bei dem Ausführungsbeispiel nach Figur 1 als auch bei dem Beispiel nach Figuren
2 und 3 sind Expanderwerkzeug 11 und Werkzeugtrieb 12 senkrecht zu den Triebrampen
13, 14 formschlüssig miteinander verbunden, so dass der Werkzeugtrieb 12 auch eine
Zugkraft auf das Expanderwerkzeug übertragen kann und gleichwohl eine Schiebebewegung
von Expanderwerkzeug 11 und Werkzeugtrieb 12 entlang der Triebrampen 13, 14 möglich
ist. Das Gegenlager 4, gegen welches sich die axiale Zugkraft abstützt, verfügt in
dem in Figuren 2 und 3 dargestellten Zugexpander 1, wie auch bei dem Ausführungsbeispiel
nach Figur 1, über zusätzliche Anker 5 (in Figur 1 nicht dargestellt), welche die
Expanderwerkzeuge 11 in Zugrichtung 3 fixieren. Die Fixierung dient dazu, beim Zurückfahren
der Zugstange 2 die Expanderwerkzeuge 11 einzufahren und folglich zwischen Expanderwerkzeug
11 und Rohr einen Spalt zu erzeugen, damit der Zugexpander 1 ungehindert an die nächste
Position des Rohres angefahren werden kann, in welcher ein entsprechender Expansionsprozess
stattfinden soll.
[0031] Auch sind das Klemmelement 21 des Zugexpanders 1 nach Figuren 2 und 3 sowie der Werkzeugtrieb
12 über Schrauben (nicht beziffert) miteinander verbunden, so dass beim Zurückfahren
der Zugstange 2 eine entsprechende Relativbewegung zwischen Werkzeugtrieb 12 und Gegenlager
4 gewährleistet werden kann, durch welche die Expanderwerkzeuge 11 betriebssicher
eingefahren werden können.
[0032] Hierbei versteht es sich, dass statt der vorgenannten und nicht näher bezifferten
Schrauben und/oder statt der Anker 5 auch andere Verbindungen vorgesehen sein können,
die ausreichend fest sind, um einen derartigen Rückhub zu ermöglichen und die Expanderwerkzeuge
11 geeignet einzufahren. Die hierbei auftretenden Kräfte sind jedenfalls wesentlich
geringer, als bei dem Expansionsprozess.
[0033] Auch die Anordnung nach Figur 1 weist an dem Gegenlager 4 einen entsprechenden und
gleich wirksamen Anker sowie dementsprechende Verbindungen zwischen dem Klemmelement
21 des Zugexpanders 1 nach Figur 1, dem Zwischenring 21, dem Schmiermittelring 32
und dem Werkzeugtrieb 12 auf (jeweils in Figur 1 nicht explizit dargestellt), wobei
hier die entsprechende Schraubverbindung vorzugsweise den Innenring 22 des Klemmelements
21 nicht mit einschließt und hinsichtlich des Klemmelements 21 lediglich an dem Außenring
26 ansetzt. In einer alternativen Ausführungsform können beispielsweise auch die Spannelemente
29 dementsprechend für diese Verbindung genutzt werden, so dass auch der Innenring
22 des Klemmelements 21 dementsprechend verbunden ist.
[0034] Es versteht sich, dass der Rückhub in alternativen Ausführungsformen auch durch andere
geeignete Maßnahmen gewährleistet werden kann, solange eine entsprechende Gegenbewegung
der Expanderwerkzeuge 11 erzielt wird, wobei ein durch die Zugstange 2 induzierter
Rückhub vorteilhaft ist, da keine ergänzenden Triebe vorgesehen sein und lediglich
ein Umsetzen der Rückbewegung der Zugstange 2 in einen Rückhub der Expanderwerkzeuge
11 gewährleistet werden braucht.
[0035] Das als Klemmmutter nach dem Stand der Technik ausgeführte Klemmelement 21 des Zugexpanders
1 nach Figuren 2 und 3 überträgt ebenso die in Zugrichtung 3 wirkende Zugkraft durch
eine axial auf die Zugstange 2 wirkende Klemmkraft wie das Klemmelement 21 des Zugexpanders
1 nach Figur 1 durch eine radial entsprechend Anspruch 1 auf die Zugstange 2 wirkende
Klemmkraft.
[0036] Eine Zugeinheit des Zugexpanders 1 zum Aufbringen der Zugkraft auf die Zugstange
2 verfügt, wie dies bereits aus dem Stand der Technik bekannt ist, über einen Zugzylinder
41 sowie über einen Zugkolben 42 wie aus den Figuren 2 und 3 ersichtlich und kommt
bei den Zugexpandern 1 nach Figuren 1 bis 3 entsprechend zur Anwendung.
[0037] Hierbei ist der Zugkolben 42 mit der Zugstange 2 wirkverbunden, wobei die axiale
Verbindung zwischen dem Zugkolben 42 und der Zugstange 2 an der dem Werkzeugtrieb
12 abgewandten Seite über das als einzelne Schraube ausgebildete Klemmelement 21 erfolgt.
In diesem ist eine Fixiermutter (nicht dargestellt) vorgesehen, welche die axiale
Verbindung bei dem Zugexpander 1 nach Figuren 2 und 3 zwischen Klemmelement 21 und
dem Werkzeugtrieb 12 schafft, die bereits vorstehend für den Rückhub beschrieben wurde.
Eine ähnliche Fixiermutter ist auch bei dem Zugexpander 1 nach Figur 1 vorgesehen.
Statt einer derartigen Fixiermutter kann eine entsprechende andere Möglichkeit, auch
Druckkräfte für einen Rückhub zu übertragen, vorgesehen sein.
[0038] Zwischen dem Zugzylinder 41 sowie dem Zugkolben 42 sind jeweils zwei Kammern, eine
Zugkammer 43 und eine Druckkammer 44, ausgebildet, wobei die Zugkammer 43 einen Druck
zum Aufbringen der Zugkraft in Zugrichtung 3 erzeugt. Die Druckkammer 44 wirkt in
entgegen gesetzter Richtung, so dass das durch die Zugkraft expandierte Expanderwerkzeug
11 für den Rückhub wieder eingefahren werden kann.
[0039] Das in Figur 4 dargestellte Ausführungsbeispiel entspricht weitgehend dem in Figur
1 dargestellten Ausführungsbeispiel, so dass gleiche bzw. gleich wirkende Baugruppen
auch gleich beziffert sind und auf eine erneute Erläuterung derselben zur Vermeidung
von Wiederholungen verzichtet wird.
[0040] Allerdings sind bei dem in Figur 4 dargestellten Ausführungsbeispiel abweichend von
dem in Figur 1 dargestellten Ausführungsbeispiel der Klemmwinkel 28 und der Triebwinkel
15 mit entgegen gesetztem Vorzeichen ausgebildet, wodurch etwaige Lösekräfte, die
auf das Klemmelement 21 während des Betriebs wirk können, nicht mit den Expansionskräften
sondern mit den vom Gegenlager aufgebrachten Kräften auftreten und mithin wesentlich
geringer ausfallen. Hierbei versteht es sich, dass eine derartige Ausgestaltung auch
von den übrigen Merkmalen des vorliegenden Ausführungsbeispiels unabhängig entsprechend
vorteilhaft ist.
[0041] Auch verbinden bei diesem Ausführungsbeispiel die Spannelemente 29 nicht nur den
Außenring 26 und den Innenring 22, sondern verspannen den Zwischenring 31 mit dem
Außenring 26 und dem Innenring 22, der zwischen dem Außenring 26 und dem Zwischenring
31 angeordnet ist. Hierdurch können, auch unabhängig von den übrigen Merkmalen dieses
Ausführungsbeispiels bei einem mechanischen Zugexpander mit einem Innenring, einem
Außenring und einem weiteren Ring, vorzugsweise dem Zwischenring, die Kraftverhältnisse
zwischen dem Innenring und dem Außenring homogenisiert und mithin eine möglichst gleichförmige
Verspannung realisiert werden.
[0042] Auch überragt bei diesem Ausführungsbeispiel der Zwischenring 31 sowohl den bis radial
außen ragenden Außenring 26 als auch den bis radial außen ragenden Schmiermittelring
32 und den bis radial außen ragenden Werkzeugtrieb Werkzeug radial, so dass der Zwischenring
31 diese Baugruppen vor mechanischen Beanspruchungen schützen kann. Ebenso werden
hydraulische Baugruppen 34 sowie den Zwischenring 31 durchstoßende Hydraulikleitungen
33 durch diesen Zwischenring 31 dementsprechend vor mechanischen Beanspruchungen geschützt.
[0043] Ein derartiger Schutz ist in der Regel für das Expanderwerkzeug 11 nicht notwendig,
da dieses ohnehin für hohe mechanische Beanspruchungen und einen Kontakt mit dem Rohr
ausgelegt ist. Andererseits ist es ohne weiteres möglich, den Zugexpander 1 derart
zu dimensionieren, dass die Expanderwerkzeuge 11 derart weit zurückgezogen werden
können, dass sie radial innerhalb des Zwischenrings 31 oder auch des Werkzeugtriebs
11 liegen und mithin durch diese Baugruppen geschützt werden, wenn Montagetätigkeiten,
wie das Überführen eines Rohrs über den Zugexpander 1 oder das Einführen des Zugexpanders
1 in ein Rohr, durchgeführt werden. Durch ein Bewegen des Klemmelements 21 auf das
Gegenlager 4 zu können dann die Expanderwerkzeuge 11 zum Expandieren wieder nach radial
außen gebracht werden.
[0044] Darüber hinaus ist bei diesem Ausführungsbeispiel der Schmiermittelring 32 derart
radial klein gewählt, dass auch die hydraulischen Baugruppen 34 radial innerhalb des
Zwischenrings 31 und radial innerhalb des Expanderwerkzeugs 11 bzw. des Werkzeugtriebs
12 zu finden sind und durch diese Baugruppen geschützt werden.
Bezugszeichenliste:
[0045]
- 1
- Zugexpander
- 2
- Zugstange
- 3
- Zugrichtung
- 4
- Gegenlager
- 5
- Anker
- 11
- Expanderwerkzeug
- 12
- Werkzeugtrieb
- 13
- innere Triebrampe
- 14
- äußere Triebrampe
- 15
- Triebwinkel
- 21
- Klemmelement
- 22
- Innenring
- 23
- äußere Innenringklemmfläche
- 24
- innere Innenringklemmfläche
- 25
- Zugstangenklemmfläche
- 26
- Außenring
- 27
- Außenringklemmfläche
- 28
- Klemmwinkel
- 29
- Spannelement
- 31
- Zwischenring
- 32
- Schmiermittelring
- 33
- Hydraulikleitung
- 34
- hydraulische Baugruppe
- 41
- Zugzylinder
- 42
- Zugkolben
- 43
- Zugkammer
- 44
- Druckkammer
1. Mechanischer Zugexpander (1) für Rohre (7) mit einer Zugstange (2), mit wenigstens
einem Expanderwerkzeug (11), welches mittels einer radialen Bewegung eine radiale
Expansionskraft auf das Rohr (7) ausübt, mit einem Gegenlager (4) und mit einem Werkzeugtrieb
(12), welcher eine axiale Relativbewegung zwischen der Zugstange (2) sowie dem Gegenlager
(4) in eine radiale Bewegung wandelt, die das Expanderwerkzeug (11) radial antreibt,
und welcher mit der Zugstange (2) mittels eines Klemmelementes (21) axial festgelegt
ist, wobei das Klemmelement (21) eine in einer Zugrichtung (3) der Zugstange (2) wirkende
Zugkraft mittels einer radial zur Zugstange (2) aufgebrachten Klemmkraft auf den Werkzeugtrieb
(12) überträgt, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (21) ein mechanisch getriebenes Klemmelement (21) ist, dass die Zugkraft in Zugrichtung (3) über das Klemmelement (21) auf einen Zwischenring
(31) und dann auf den Werkzeugtrieb (12) übertragen wird und/oder dass die Zugkraft in Zugrichtung (3) über das Klemmelement (21) auf einen Schmiermittelring
(32) und dann auf den Werkzeugtrieb (12) übertragen wird.
2. Zugexpander nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (21) einen Innenring (22) mit einer äußeren Innenringklemmfläche
(23) und einen axial zum Innenring (22) verlagerbaren Außenring (26) mit einer zu
der äußeren Innenringklemmfläche (23) komplementären inneren Außenringklemmfläche
(27) aufweist.
3. Zugexpander nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die äußere Innenringklemmfläche (23) und die innere Außenringklemmfläche (27) zumindest
zum Teil einer Kegelmantelfläche entsprechen.
4. Zugexpander nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Klemmwinkel (28) des Klemmelementes (21) und ein Triebwinkel (15) des Werkzeugtriebes
(12) in Bezug auf eine Zugrichtung (3) der Zugstange (2) ein gleiches Vorzeichen aufweisen.
5. Zugexpander nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Klemmwinkel (28) relativ zum Triebwinkel (15) einen kleineren oder einen gleichen
Betrag aufweist.
6. Zugexpander nach einem der Ansprüche 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass ein Klemmwinkel (28) des Klemmelementes (21) und ein Triebwinkel (15) des Werkzeugtriebes
(12) in Bezug auf eine Zugrichtung (3) der Zugstange (2) ein entgegen gesetzte Vorzeichen
aufweisen.
7. Zugexpander nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Außenring (26) steifer als der Innenring (22) ausgebildet ist.
8. Zugexpander nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (21) wenigstens ein Ringfeder- und/oder Kegelflächen-Spannelement
umfasst.
9. Zugexpander nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine innere Innenringklemmfläche (24) des Klemmelementes (21) und eine Zugstangenklemmfläche
(25) der Zugstange (2) zylindrisch sind.
10. Zugexpander nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (21) zur mechanischen Verspannung wenigstens ein axial wirksames
Spannelement (29) aufweist.
11. Zugexpander nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Spannelement (29) mechanisch ausgebildet ist.
12. Zugexpander nach Anspruch 10 oder 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Klemmelement (21) radial umlaufend angeordnete Spannelemente (29) aufweist.
13. Zugexpander nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenring (31) wenigstens eine axial vor oder hinter ihm bis zum Gegenlager
(4) angeordnete, bis radial außen ragende Baugruppe radial überragt.
14. Zugexpander nach einem der Ansprüche 2 bis 8 und nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenring (31) den Außenring (26) radial überragt.
15. Zugexpander nach Anspruch 13 oder 14, dadurch gekennzeichnet, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenring (31) den Schmiermittelring (32) radial überragt.
16. Zugexpander nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Zwischenring (31) von einer Hydraulikleitung (33) durchstoßen wird.
17. Zugexpander nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Expanderwerkzeug (11) und/oder der Werkzeugtrieb (12) den Schmiermittelring (32),
insbesondere auch einschließlich etwaiger Hydraulikleitungen (33) und/oder etwaiger
auf dem Schmiermittelring (32) angeordneter hydraulischer Baugruppen (34), radial
überragen.