Technisches Umfeld
[0001] Die Erfindung betrifft einen Dreischneider für Buch- oder Broschürenblocks, bei dem
in einer oder in zwei Schneidstationen ein Kopf-Fußschnitt und Frontschnitt der Blocks
im Scherenschnitt gegen Gegenmesser oder im Quetschschnitt gegen Schneidleisten erfolgen,
mit insgesamt drei Schneideinheiten für Kopf, Fuß und Front, die jeweils aus Messern,
Pressleisten, Gegenschneiden und den zugehörigen Antriebselementen bestehen, einer
Zufuhrstation, einer Ausfuhrstation und einer Transportvorrichtung, die in Taktschritten
die Blocks von der Einfuhr über die beiden Schneidpositionen in die Ausfuhr transportiert.
Stand der Technik
[0002] Ein wesentlicher Verfahrensschritt bei der Herstellung von Büchern und Broschuren
ist der Dreiseitenbeschnitt. Ein Block wird dabei im Stillstand an Kopf, Fuß und an
der Front beschnitten, während er exakt in Position gehalten wird.
[0003] Für die Verarbeitung von Einzelbüchern ist minimale Rüstzeit gefordert. Optimal ist,
wenn die Formatverstellung bei weiterlaufendem Materialtransport erfolgen kann. Die
Schnittqualität soll so gut sein, wie es bei einer Normalproduktion Standard ist.
Das Erreichen der optimalen Schnittqualität setzt voraus, dass der Block beim Schnitt
ganzflächig gepresst wird.
[0004] Die personalisierte Gestaltung von Büchern mit individuellen Formaten wurde durch
den Digitaldruck möglich und muss in der Druckweiterverarbeitung in wirtschaftlicher
und technischer Hinsicht ermöglicht werden.
[0005] Die Bedienung bei den Miniauflagen muss extrem sicher und auch ohne speziell ausgebildetes
Personal möglich sein. Produktionsausschuss und Einrichtausschuss muss vermieden werden.
[0006] Der Dreiseitenbeschnitt erfolgt üblicherweise in einer Station, indem der zwischen
einem Schneidtisch und einer Pressplatte gepresste Block In einer Aufspannung in einem
ersten Arbeitsgang an Kopf und Fuß und In einem zweiten Arbeitsgang an der Front beschnitten
wird. Die Reihenfolge der Schnitte kann auch umgekehrt sein. Die Messer schneiden
dabei in einem Quetschschnitt gegen Schneidleisten. Beim Schnitt dringt das Messer
geringfügig in die Plastikschneidleiste ein.
[0007] Die Bewegung der Messer erfolgt schräg gegen die Vertikale in einem Winkel von ca.
20° bis 45°. Sie machen dabei eine leicht schwingende Bewegung, wobei sie beim Einschnitt
in den Block leicht unparallel gegenüber dem Tisch stehen und dadurch nicht schlagartig
auf ganzer Breite in den Block einschneiden. In der untersten Stellung befinden sich
die Messerschneiden parallel zum Tisch. Beim Schnitt wird der Block zwischen einer
dem Format entsprechenden Platte und einem dem Format entsprechenden Tisch ganzflächig
gepresst, wodurch Schnittfehler wie zum Beispiel ein Pilzschnitt vermieden werden.
Die formatabhängigen Tische und Pressplatten müssen für jedes Format ausgetauscht
werden. Für Kleinstauflagen und insbesondere für Einzelbücher sind solche Maschinen
wegen der Rüstzeit völlig ungeeignet.
[0008] In der
US 200210148339 (Zechini) erfolgt die Pressung durch Pressleisten, die an Kopf und Fuß zusammen mit den Messern
auf Formathöhe eingestellt werden und an der Front ortsfest sind und die alle getrennt
pneumatisch oder hydraulisch betätigt sind. Sie pressen den Block gegen Schneidleisten,
die an Kopf und Fuß ebenso mit den Messern zusammen auf Format verstellt werden und
an der Front ortsfest sind. Die mangelnde ganzflächige Pressung erlaubt keine optimale
Schnittqualität Es sind auch Dreischneider bekannt, wo in zwei Positionen hintereinander
gearbeitet wird. Der Kopf- und Fußschnitt erfolgt in der einen und der Frontschnitt
in der anderen Position.
[0009] In der
US3722336 (Sarring) wird ein Dreischneider vorgestellt, der Kopf-Fußschnitt und Frontschnitt nacheinander
in zwei getrennten Stationen ausführt. Es sind drei Schneideinheiten vorhanden, von
denen die Kopf- und die Fußschneideinheit auf Formathöhe einstellbar sind und die
Frontschneideinheit ortsfest in das Gestell integriert ist. Die Schneideinheiten enthalten
Messerführung, Pressleisten und Gegenschneiden. Zur Vermeidung des Durchhängens der
Blocks sind im Bereich der Kopf - und Fußmesser zwischen einem mittig angeordneten
Transportriemen und den Kopf - und Fußschneideinheiten Stützschienen eingesetzt, wodurch
keine ganzflächige Pressung erreicht wird und die Schnittqualität leidet.
[0010] In der
EP 1132183A2 (Horizon) ist eine weitere Lösungsmöglichkeit vorgeschlagen. Seitenschnitt und Frontschnitt
erfolgen in verschiedenen Positionen. Es gibt für Kopf-Fuß- und Frontschnitt separate
Schneideinheiten, wobei die Kopfschneideinheit und die Fußschneideinheit entsprechend
dem Format zueinander verstellbar sind und die Frontschneideinheit ortsfest ist. Messer,
Pressleiste und Schneidleiste befinden sich jeweils an einem gemeinsamen Rahmen. Der
Antrieb der Messer erfolgt über Kurbeln und Gestänge von einem gemeinsamen Motor.
Die Pressleisten werden über Spindeln von einem anderen gemeinsamen Motor bewegt.
Der Block wird zwischen Kopf- und Fußeinheit durch eine Zange transportiert Die Pressung
erfolgt nur durch Leisten neben dem Messer.
[0011] Um für einen exakten Schnitt eine Planlage des Blocks zu erreichen, werden zwischen
Zangentransport und Schneideinheiten für Kopf und Fuß formatabhängige Füllstücke eingesetzt.
Für Einzelprodukte und Kleinstauflagen ist das Auswechseln der Füllstücke nicht akzeptabel.
Verzichtet man auf die Formatteile, ergeben sich Schneiddifferenzen wie z.B. Pilzschnitt,
d.h. insgesamt eine schlechte Schnittqualität.
[0012] In der
EP1215021A2 (Wohlenberg) wird der Block an Kopf, Fuß und Front zwischen Schneidleisten und Pressleisten gespannt.
Es wird hier vorgeschlagen, den Block im Bereich zwischen den auf Formathöhe zueinander
einstellbaren Schneidleisten zwar nicht zu pressen, aber zu stützen. Dazu ist in der
Mitte eine Stützfläche entsprechend dem kleinsten Format vorhanden. Der freie Bereich
zwischen dieser mittleren Abstützung wird dann durch ein flexibles Band abgedeckt,
dass sich bei der Formatverstellung wie ein Rollo auf die Formathöhe anpasst und ein
extremes Durchhängen des Blocks beim Schnitt verhindern kann. Dieses Band ist keineswegs
in der Lage, Ausbauchungen beim Pressen und damit Schnittabweichungen zu vermeiden.
[0013] Der mittleren Abstützung gegenüber liegt ein der Größe des Kleinstformats entsprechender
Pressstempel, der den Block beim Schnitt nur in der Mitte presst, wodurch zwar Formatteile
vermieden werden aber keine gute Schnittqualität erreichbar ist.
[0014] In der
DE 10101843B4, ebenso wie in der
US2009/0165616 und der
EP 1225015 (Rathert/Müller Martini) wird eine Lösung eines 2 Stationen- Dreischneiders mit 3 kompakten Schneideinheiten
vorgeschlagen, wo in der ersten Station der Kopf- und Fußschnitt und in der zweiten
Station der Frontschnitt erfolgt.
[0015] In der Frontschneidstation wird der Block beim Schnitt ganzflächig gepresst durch
eine Pressplatte und einen Tisch, die das Größtformat überdecken.
[0016] In der Kopf und Fußschneidstation wird der Block neben den Messern durch Schneidleisten
und Pressleisten gepresst Zwischen der Ausnehmung in der Mitte für den Transporteur
und den Schneidleisten unten bzw. den Pressleisten oben sind teleskopierbare Zwischenstücke
vorgesehen, die beim Schnitt für Planlage des Blocks sorgen. Sie ersetzen üblicherweise
als Abstützung verwendete Leisten oder Formatteile. Es ist vorgesehen, die teleskopierbaren
Zwischenstücke rolladenartig zu gestalten, wobei die eine Seite des Rolladens an der
Schneidleiste bzw. der Pressleiste befestigt ist und sich bei Formatverstellung horizontal
verschiebt. Dabei wird das andere Ende neben dem mittigen Transport in einem Radius
nach unten bzw. oben abgelenkt.
[0017] Dabei entsteht der Nachteil, dass im Transportspalt, durch den der Transporteur läuft,
und daneben im Umlenkbereich der rolladenförmigen Abstützung ein nicht gestützter
und nicht gepresster Bereich des Blocks ist, wodurch sich insbesondere elastisches
Papier ausbaucht, was zu Schnittabweichungen führen kann. Wegen der flachen Bauweise
der Rolladen, die nur an den Enden der Rolladenglieder getragen werden, kann nur eine
minimale Pressung erzeugt werden.
[0018] Die alternativ vorgeschlagene Lösung zur Gestaltung der teleskopierbaren Zwischenstücke
als Ziehharmonika oder Faltenbalg stellt im Prinzip eine Vielzahl von tragenden Linien
dar, die je nach Format mehr oder weniger Abstand aufweisen und parallel zu Kopf und
Fußmesser verlaufen. Zwischen den Stegen kann das Papier wellenförmig ausbauchen parallel
zu Kopf und Fuß und dadurch Schnittungenauigkeit entstehen.
[0019] Die teleskopierbaren Zwischenstücke sind mechanisch empfindlich und unterliegen bei
ständiger Verstellung z.B. bei Einzelbuchproduktion der Gefahr zu verklemmen. Wegen
der nicht vorhandenen Formatteile und damit kurzen Rüstzeit ist diese Ausführung für
die Verarbeitung kleiner Auflagen und nur eingeschränkt für Einzelbuchproduktion geeignet.
Da die teleskopierbaren Zwischenstücke keine 100%-ige Pressung beim Schnitt ermöglichen,
ist die Qualität eingeschränkt.
Aufgabe der Erfindung
[0020] Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, einen Dreischneider schaffen,
der speziell auf die Anforderungen beim Verarbeiten von Einzelbüchern und Kleinstauflagen
konstruiert ist. Die Hauptforderungen sind dafür: extrem geringe Umstellzeit und gute
Schnittqualität.
Lösung der Aufgabe
[0021] Die Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, dass die Messer gegen Schneidleisten
oder Gegenmesser schneiden, dass der Block beim Kopf- und Fußschnitt und beim Frontschnitt
durch Pressleisten neben den Messern gehalten wird und dass in dem formatabhängig
veränderbaren freien Raum zwischen den Schneidleisten bzw. Gegenmessern einerseits
und dem Raum zwischen den Pressleisten andererseits eine Mehrzahl von zickzackförmigen
Tragstegen angeordnet sind.
[0022] Der Schnitt erfolgt durch drei Schneideinheiten, die in einer oder vorzugsweise in
zwei Stationen untergebracht werden können. Die Kopfeinheit und die Fußeinheit sind
auf einem Gestell formatverstellbar auf Blockhöhe angeordnet, die Frontschneideinheit
ist ortsfest auf dem Gestell befestigt.
[0023] Die Schneideinheiten umfassen eine Messerführung, wobei das Messer in üblicher Weise
in einer Schrägschwingschnitt-Bewegung geführt wird, eine Pressleiste, die beispielsweise
über Zahnstangen vertikal angetrieben ist, und einen Schneidtisch, der eine wechselbare
Plastikschneidleiste trägt.
[0024] Die Messerbewegung erfolgt in üblicher Weise über einen Kurbeltrieb mit einer Kurbelwelle,
einer Kurbel, einer Koppelstange oder eine Steuerkurve mit Übertragungsgestänge. Dadurch
wird eine hohe Steifigkeit und Genauigkeit der unteren Position des Messers erreicht.
Die Einheiten können durch einen gemeinsamen Antrieb oder durch Einzelantriebe angetrieben
sein. Die Bewegung der Pressleisten kann durch Steuerkurven am Messerantrieb, durch
separate Motore, Pneumatikzylinder oder Hydraulikzylinder erfolgen.
[0025] Der Transport der Blocks durch die Maschine erfolgt vorzugsweise durch einen Oberriemen
und einen Unterriemen. Die Riemen sind zur Vermeidung von Druckmarkierungen auf dem
Papier weich und griffig beschichtet und haben Ausnehmungen an den Stellen, wo unabhängig
vom Format der Blockrücken liegt. Sie schließen für den Transport und heben dabei
die Blocks etwas gegenüber der Tischebene an, damit beim Transport keine Markierungen
an den Büchern durch Reibung gegen Auflageelemente und Presselemente entstehen. Dafür
stehen sie etwas gegenüber der Schneidtischebene bzw. der Pressebene vor.
[0026] Nach Ende des Transporthubes öffnen die Riemen so weit, dass die Oberfläche mit der
Pressleiste bzw. mit der Schneidleiste eine Ebene bildet. Die oberen Riemen sind mit
der Bewegung der Pressleisten verbunden und folgen dadurch zusätzlich zu Ihrer eigenen
Öffnungs- und Schließbewegung dem Hub der Pressleisten. Die Riemen leisten dadurch
einen Anteil zur Erreichung einer ganzflächigen Abstützung der Blocks.
[0027] Zum Erreichen hoher Schnittqualität ist eine ganzflächige Planhaltung des Blocks
und eine starke Pressung direkt neben den Messerschneiden unumgänglich. Das ist insbesondere
wichtig für die Verarbeitung von Digitaldrucken, die ja vornehmlich für Einzelbücher
eingesetzt werden und durch die Welligkeit infolge starken Trocknens beim Druck der
Bogen sehr bauschig werden und viele Lufteinschlüsse haben. Nur eine ganzflächige
Pressung kann verhindern, dass sich Wellen, wie sie z.B. an parallel zu den Messern
verlaufenden Aussparungen im Tisch entstehen würden, als Schnittungenauigkeit auswirken.
Welligkeit der äußeren Blätter ergibt einen Längenfehler infolge der Ausbauchung und
das führt dann zu Pilzschnitt.
[0028] Wenn der Schnitt in zwei Stationen erfolgt, kann für den Frontschnitt leicht eine
ganzflächige Pressung mit einer dem Größtformat entsprechenden Tischplatte und Pressplatte
realisiert werden.
[0029] An der Kopf- und Fußstation müssen die Lücken zwischen Riementransport unten und
Schneidleisten sowie zwischen Riementransport oben und Pressleisten so gefüllt werden,
dass sich keine Wellenbildung mit Wellenrichtung parallel zum Messer ergeben kann,
und eine starke Pressung direkt neben der Schneidebene erfolgt.
[0030] Dieser Effekt ist natürlich einfach zu erreichen mit flächigen , genau auf Format
angepassten Füllstücken, deren Austausch und Vorbereitung für die Fertigung von Kleinauflagen
und Einzelbüchern aber keine akzeptable Rüstzeit ergeben würde.
[0031] Zur Lösung des Problems wird die oben beschriebene technische Lehre vorgeschlagen.
[0032] Dabei sind mehrere Tragstege im Zwischenbereich horizontal verschiebbar angeordnet.
Sie sind außerhalb des Formats in Führungen geführt. Die Tragstege haben im Formatbereich
oben Aussparungen, in die zickzackförmige Streifen entlang der Stege oberkantenbündig
eingesetzt sind. Die Oberkante ist genau bündig mit der Schneidleistenebene und der
Oberfläche des unteren Riemens bzw. der Pressleistenebene und der Oberfläche des oberen
Riemens.
[0033] Bei Kleinstformat sind die Zickzackstreifen dicht ineinander geschmiegt. Ebenso liegen
die Tragstege dicht zusammen. Mit zunehmender Vergrößerung des Blockformates werden
die Abstände der Stege größer. Es bleibt beim größten Format aber bei einer positiven
Überlappung der benachbarten Zickzackstreifen.
[0034] Die Tragstege sind untereinander durch Führungsbolzen geführt, wodurch der maximale
Abstand begrenzt wird und die Tragstege in senkrechter Position gehalten werden. Bei
Kleinstformat können diese Bolzen in den Träger des Riementransports oder in die Schneidbalken
bzw. Pressleisten eintauchen.
[0035] Obwohl natürlich Lücken zwischen den Zickzackstreifen sind, kann es keine Wellenbildung
am Block geben, weil eine Welle der Zickzackform nicht folgen kann, sondern nur einer
geraden Linie.
[0036] Die Oberkanten der Zickzackstreifen sind gerundet und poliert, um bei der relativ
geringen Andruckkraft keine Druckmarkierungen entstehen zu lassen. Die Gefahr von
Schleifmarkierungen ist geringer als bei geschlossenen Platten, weil Staubkörner hinter
den Zickzackstreifen außer Kontakt kommen, und geringer als bei geraden Stegen, weil
es keinen linienförmigen Kontakt zum Papier in Bewegungsrichtung gibt. Zusätzlich
wird durch den Transportriemen der Block beim Transport angehoben und hat dadurch
keine oder nur minimale Berührung mit dem aus den Tragstegen bestehenden Traggitter.
[0037] Die zickzackförmigen Tragstege können alternativ in elastischem Material wie Gummi
ausgeführt werden. Um die Zickzackform zu halten, sind sie dann an den Tragstegen
mit ebenso zickzackförmige Blechstreifen verstärkt. Der freie Teil des elastischen
Zickzackstreifens kann sich bei Berührung mit dem Block zusammendrücken oder ausknicken.
[0038] Die Berührungsfläche mit dem Block ist weich. Druckmarkierungen werden vermieden,
wenn der Block im Rücken etwas dicker ist. Das ist weniger für die Verarbeitung von
Blocks für Hardcover als für die Verarbeitung von Softcover von Bedeutung.
[0039] Die elastischen Einsätze in den Tragstegen werden vorzugsweise nur oben in der Pressplattenebene
ausgeführt. Unten in der Schneidleistenebene könnten sie aufgrund eines höheren Reibwertes
den Transport stören, wenn der Block beim Transport nicht angehoben wird.
[0040] Das Kleinstformat ergibt sich aus der Summe der Dicke der Tragstege zuzüglich Transport
und Schneidleisten. Das Größtformat ergibt sich aus der Weite der auseinandergezogenen
Tragstege abzüglich einer geringfügigen Überlappung zuzüglich Transportriemen und
Schneidleisten. Bei 3 mm Tragstegdicke und einer Weite des Zickzackbereiches von 25
mm ergibt sich dadurch ein sehr großer Formatbereich.
[0041] Bei einem Ein-Stationen-Dreischneider verläuft gemäß einer bekannten Bauart ohne
Formatschneidtisch die Frontschneidleiste rechtwinklig direkt vor den Enden der auf
Format verstellbaren Kopf- und Fußschneidleisten. Bei Verstellung auf ein kleines
Format ragt sie seitlich über diese hinaus. Der Bereich zwischen einem zentralen festen
Balken, in dem sich z.B. ein Transportriemen befinden kann, und den Schneidbalken
an Kopf und Fuß wird durch Traggitter aus zickzackförmigen Tragstegen gefüllt. Die
Tragstege reichen bis an die Frontschneidleiste heran.
[0042] Zur Vermeidung des Auswechselns eines ganzflächigen formatangepassten Pressstempels
sind zur Erzeugung der Druckkraft neben den Schnittebenen von Kopf- und Fußmesser
Pressleisten vorgesehen, die zusammen mit den Messern auf Format eingestellt werden.
Die Lücken zwischen einem zentralen festen Pressbalken, der z.B. auch einen Transportriemen
aufnehmen kann, und den Pressleisten für Kopf und Fuß werden wiederum durch Traggitter
mit Zickzackförmigen Tragstegen gefüllt. Im Bereich des zentralen Pressbalkens, der
direkt bis zur Schneidebene des Frontmessers reicht, übernimmt dieser die Pressleistenfunktion.
Zwischen zentralem Pressbalken und den Kopf- und Fußpressleisten ist es aber nicht
ausreichend, das Traggitter bis dicht vor das Frontmesser gehen zu lassen. Neben dem
Frontschnitt gäbe es dann keine durchgehende Presslinie sondern nur Punkte durch die
Enden der Zickzackstege. Das könnte bei verschiedenen Papieren Schnittabweichungen
und Markierungen ergeben.
[0043] Es gibt darum zwischen Traggitter und Frontmesser ein Presselement, das aus zwei
Teilen besteht, welche an den Kopf- und Fußleisten endseitig befestigt sind und deren
freie Enden sich bei Verstellung auf ein kleineres Format in den mittleren festen
Pressbalken schieben, wofür sie um 90° umgelenkt werden. Der zentrale Pressbalken
enthält dafür zwei Schlitze. Die Front- Presselemente werden beispielsweise gebildet
aus dicken Riemen, die zur Umlenkung in die Schlitze des zentralen Pressbalkens durch
Schlitzung auf der Radiusinnenseite biegewillig gemacht werden. Sie sind nach oben
durch einen Rahmen abgestützt, der mit dem zentralen Pressbalken verbunden ist, und
in dem auch die Tragstege mit den Zickzackblechen in Nuten verschiebbar angeordnet
sind. Die Pressriemen bilden damit eine ihrer Dicke entsprechende Pressfläche entlang
des Frontmessers. Im Umlenkbereich der Riemen übernimmt der zentrale Pressbalken die
Pressfunktion.
Figurenbeschreibung
[0044] Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung ist nachfolgend beschrieben und in
folgenden Figuren dargestellt. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Draufsicht auf die Tragstege mit Zickzackblechen bei Größtformat,
- Fig. 2
- einen Schnitt durch die Kopf- und Fußschneidstation rechtwinklig zu den Messern,
- Fig. 3
- einen Querschnitt parallel zu der Kopf- und Fußmesserrichtung,
- Fig. 4
- einen Schnitt durch einen Tragsteg mit elastischem Zickzackeinsatzstück,
- Fig. 5
- eine Draufsicht auf einen Zickzackstreifen mit elastischem Einsatzstück,
- Fig. 6
- einen Schnitt durch einen Ein-Stationen-Dreischneider parallel zu Kopf- und Fußmesser,
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf die Schneidtischebene eines Ein-Stationen-Dreischneiders,
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf den Pressleistenbereich eines Ein-Stationen-Dreischneiders,
- Fig. 9
- einen Schnitt rechtwinklig zu Kopf- und Fußmesser eines Ein-Stationen-Dreischneiders
und
- Fig. 10
- eine perspektivische Darstellung eines Tragsteges mit Zickzackblech.
[0045] In der Kopf- und Fußschneidstation befinden sich zwischen den Pressleisten und dem
Oberriemen und zwischen den Gegenbalken und dem Unterriemen leere Bereiche, in die
das Produkt durchhängen könnte, wobei sich die Größe der leeren Bereiche je nach Formathöhe
verändert.
[0046] Der Vorschlag zum Schließen dieser Bereiche sieht vor gemäß Fig. 1 bis 3, dass mehrere
Tragstege 1 zwischen dem unteren Transportriemen 2 und den Schneidbalken 3 mit den
Pressleisten 3a sowie dem oberen Transportriemen 2 und den Pressleisten 4 angebracht
sind und seitlich verschiebbar in den Führungen 7 gelagert sind.
[0047] Auf den Tragstegen 1 sind in Aussparungen zickzackförmige Leisten 1a angebracht,
wie Fig. 10 zeigt. Sie schmiegen sich beim Kleinstformat ineinander, wie in Fig. 1
dargestellt. Der minimale Abstand zwischen Mitte Transportriemen 2 und der Schneidebene
des Messers M ist K entsprechend dem halben Kleinstformat. Beim Größtformat bleibt
noch gerade eine Überdeckung ü der benachbarten zickzackförmigen Leisten 1a. Der maximale
Abstand zwischen Mitte Transportriemen 2 und Schneidebene des Messers M ist G, entsprechend
dem halben Größtformat. Es entsteht keine ungestützte Zone, die parallel zum Kopf
des Blocks verläuft. Es entstehen zwar Hohlräume zwischen den Zickzackleisten 1a,
die aber keine Wellenbildung am Block zulassen. Ein Durchhängen und wellenförmiges
Ausbauchen und damit eine Schnittabweichung des Kopf und Fußschnitts werden verhindert.
[0048] Damit bei der horizontalen Verstellung v die Stege senkrecht bleiben, hat jeder Tragsteg
1 mindestens einen Führungsbolzen 20, der durch mehrere benachbarte Stege hindurchgreift.
Die Führungsbolzen 20 für die verschiedenen Tragstege 1 sind über die gesamte Steglänge
verteilt angebracht. Beim Schieben auf Kleinstformat können sich die Führungsbolzen
in den Transportbereich in der Mitte zwischen das Vortrumm 2a und das Rücktrumm 2a
des Transportriemens 2 schieben, wie in Fig. 2 zu sehen, wo nur ein Verbindungsbolzen
für einen Tragsteg links und rechts dargestellt ist.
[0049] Die Tragstege 1 sind an den Enden geführt durch Führungen 7. Diese haben Nuten 7a,
in die Nasen der Tragstege 1 hineinragen und denen die Tragstege 1 auf Format verschiebbar
sind.
[0050] Um bei Produkten mit aufbauendem Rücken durch die Zickzackleisten keine Druckmarkierungen
zu bekommen, wird im Bereich der Position des Rückens in eine Ausnehmung in der Zickzackleiste
1a ein elastisches Teil 1b vorzugsweise aus Gummi eingesetzt (siehe Fig. 3, 4 und
5).
[0051] Damit das elastische Teil 1b seine Zickzackform halten kann, wird es am Übergang
zum Streifen 1a durch einen Blechstreifen 1c verstärkt, der die Teile 1a und 1b überlappt,
wobei ein Teil des Streifens 1b um das Maß x frei übersteht und durch Ausknicken oder
Stauchen einer verdickten Stelle ausweichen kann.
[0052] Das Einfügen des elastischen Teils 1b erfolgt nur oben in der Pressebene. In der
unteren Tischebene sind die Zickzackbleche durchgehend aus einem Werkstoff mit geringer
Reibung und polierter, gerundeter Oberkante, damit einzelne Bogen zugeführter Blocks
nicht hängen bleiben.
[0053] Damit die eingeführten Blocks keine Reibung auf dem unteren Traggitter aus Tragstegen
1 haben und Schleifmarkierungen vermieden werden, wird der Block beim Transport durch
das Vortrumm 2a des unteren Riemens 2 beispielsweise über einen Pneumatikzylinder
8 leicht um den Hub h1 angehoben.
[0054] Beim Pressen des Blocks vor dem Schneiden und während des Schneidens befindet sich
die Oberfläche des Vortrumms 2a des unteren Riemens in einer Höhe genau bündig mit
dem Traggitter und den Schneidleisten.3.
[0055] Der obere Transportriemen 2 spannt beim Transport den Block gegen den unteren Riemen.
Das obere Traggitter mit den Führungen 7 und die Pressleisten 4 befinden sich dabei
in einer Position um den Hub h2 gelüftet gegenüber dem Block.
[0056] Beim Pressen sind Traggitter, Vortrumm 2a des Transportriemens und Pressleisten auf
der gleichen Ebene und drücken auf den Block. Das Vortrumm des oberen Riemens muss
dazu um den Hub h2 einfedern z.B. über die Feder 9.
[0057] Setzt man statt der Feder einen Zylinder ein, kann für ein zusätzliches Ausrichten
des Blocks in der Schneidposition ein kurzzeitiges Lüften des Transportriemens erreicht
werden.
[0058] Für eine Einstellung auf Blockdicke werden die Führungen 7, die Pressleisten 4 und
der obere Transportriemen 2 gemeinsam auf Höhe verstellt.
[0059] Die Tragstege 1 mit den Zickzackleisten 1a können auch in einem Ein-Stationen-Dreischneider
zum Einsatz kommen, wobei in an sich bekannter Weise an Kopf und Fuß Schneidbalken
3 mit Schneidleisten 3a vorhanden sind, die entsprechend dem Verstellweg v auf Formathöhe
über Spindeln 11 einstellbar sind (siehe Fig.6...9). Endseitig vor den Kopf- und Fußschneidkisten
befindet sich der Frontschneidbalken 10 mit der Schneidleiste 10a, deren Länge l dem
Größtformat entspricht, und die beidseitig je nach Format mehr oder weniger über die
Kopf- und Fußschneidleisten heraussteht.
[0060] In der Mitte befindet sich ein fester Tischbalken 12, in dem z.B. ein Transportriemen
untergebracht werden kann, der den Block bis in die Schneidposition bringt. Der Tischbalken
ist mit dem Frontschneidbalken 10 und der Führung 7 fest verbunden und am Maschinengestell
befestigt. Zwischen den Schneidbalken 3 und dem zentralen Tischbalken 12 entstehen
leere Räume, deren Größe vom Format abhängig ist. Es ist vorgesehen, die leeren Bereiche
durch Tragstege 1 mit Zickzackleisten 1a zu füllen. Die Tragstege werden dabei in
Nuten 7a der Führung 7 und in Nuten 13 der Frontschneidbalkens 10 geführt. So entsteht
eine durchgehende Auflagefläche.
[0061] Neben den Kopf- und Fußmessern M befinden sich die Pressleisten 4. Sie werden zusammen
mit den Messern M durch nicht dargestellte Verstellmittel auf Blockhöhe eingestellt.
[0062] In Maschinenmitte C befindet sich ein schmaler zentraler Pressbalken 14, der um den
Hub h3 gehoben oder zum Pressen über die Stange 14a mit nicht dargestellten Mitteln
in üblicher Weise abgesenkt wird. Er reicht genau bis vor die Schneidebene des Frontmessers
FM. Am zentralen Pressbalken 14 befinden sich endseitig die Führung 7 mit den Nuten
7a und die Führung 15 mit den Nuten 15a.
[0063] Die Führung 15 muss das Größtformat abdecken und steht dadurch bei kleineren Formaten
gegenüber den Pressleisten 4 und den Kopf- und Fußmessem M vor. Damit die schrege
Bewegung a der Messer M nicht kollidiert, ist die Führung 15 höher angeordnet.
[0064] Die leeren Bereiche zwischen dem zentralen Balken 14 und den Pressleisten 4 werden
gefüllt durch Tragstege 1 mit Zickzackleisten 1a, die in den Nuten 7a bzw. 15a geführt
sind.
[0065] Da die Zickzackleisten 1 a nicht geeignet sind, den Pressdruck neben dem Frontmesser
zu erzeugen, befinden sich neben dem Frontmesser FM elastische Leisten 16, die endseitig
mit den Kopf- und Fußpressleisten 4 verbunden sind, und die bei Verstellung der Kopf-
und Fußpressleisten 4 auf Format sich mit ihrem freien Ende über eine Umlenkung mit
dem Radius R in Schlitze 17 des zentralen Pressbalkens 14 schieben. Die elastische
Pressleiste wird realisiert beispielsweise durch einen Streifen aus einem gummiartigen
Material größerer Shore-Härte von der Dicke d, der durch Einkerbungen biegewillig
gemacht wird.
[0066] Zum Aufnehmen der Presskraft wird die elastische Pressleiste 16 nach oben durch die
Führung 15 abgestützt.
[0067] Im Bereich der möglichen Rückenposition können wieder, wie vorher beschrieben, elastische
Bereiche der Zickzackleisten eingesetzt werden.
[0068] Der zentrale Pressbalken 14 wird außerhalb des Kleinstformats an der BlockKontaktseite
ausgenommen und mit einem elastischen Material wie Schaumstoff aufgefüllt, damit dickere
Blockrücken nicht gequetscht werden.
[0069] Erfolgt der Transport durch einen Oberriemen und einen Unterriemen, so hat der Oberriemen
Aussparungen in der Beschichtung an der Stelle, wo der Blockrücken ist.
1. Dreischneider für Buch- oder Broschürenblocks, bei dem in einer oder In zwei Schneidstationen
ein Kopf-Fußschnitt und Frontschnitt der Blocks im Scherenschnitt gegen Gegenmesser
oder im Quetschschnitt gegen Schneidleisten erfolgen, mit insgesamt drei Schneideinheiten
für Kopf , Fuß und Front, die jeweils aus Messern, Pressleisten, Gegenschneiden und
den zugehörigen Antriebselementen bestehen, einer Zufuhrstation, einer Ausfuhrstation
und einer Transportvorrichtung, die in Taktschritten die Blocks von der Einfuhr über
die beiden Schneidpositionen in die Ausfuhr transportiert,
gekennzeichnet dadurch, dass
die Messer gegen Schneidleisten oder Gegenmesser schneiden, dass der Block beim Kopf-
und Fußschnitt und beim Frontschnitt durch Pressleisten neben den Messern gehalten
wird und dass in dem formatabhängig veränderbaren freien Raum zwischen den Schneidleisten
bzw. Gegenmessern einerseits und dem Raum zwischen den Pressleisten andererseits eine
Mehrzahl von zickzackförmigen Tragstegen angeordnet sind.
2. Dreischneider nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei einem Ein-Stationen Dreischneider der Schnitt gegen Schneidleisten erfolgt, wobei
die Frontschneidleiste ortsfest endseitig an den auf Formathöhe einstellbaren Kopf-
und Fußschneidleisten und in rechtem Winkel zu diesen angeordnet ist, und dass die
Frontpressleiste sich automatisch in ihrer Länge an den Abstand zwischen Kopf -und
Fußmesser entsprechend der Formathöhe anpasst.
3. Dreischneider nach Anspruch 1
dadurch gekennzeichnet, dass
der Transport der Blocks durch eine in der Maschinenmitte angeordnete Transportvorrichtung
mit Unterriemen und Oberriemen erfolgt, welche die Blocks von oben und unten klemmen
und in Taktschritten transportieren.
4. Dreischneider nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Oberriemen und der Unterriemen vertikal bewegbar sind und dabei im geschlossenen
Zustand eine Ebene mit den Schneidleisten bzw. den Pressleisten als Teil einer Stützebene
bilden und im gelüfteten Zustand gegenüber der Pressleistenebene bzw. der Schneidleistenebene
vorstehen, so dass der Block reibungsfrei transportiert werden kann.
5. Dreischneider nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei einem Ein-Stationen-Schneider sowie in der Kopf - und Fußstation eines Zwei-Stationen-Schneiders
beidseitig sowohl zwischen den Pressleisten und dem oberen Transportriemen als auch
den Schneidleisten und dem oberen Transportriemen zwecks Anpassung an die Formathöhe
jeweils mehrere Tragstege vorgesehen sind, die auf unterschiedliche Formate verschiebbar
sind und eine komplette Tischebene bzw. Pressebene bilden.
6. Dreischneider nach einem der Ansprüche 1 bis 5
dadurch gekennzeichnet, dass
im Formatbereich die Tragstege an der Blockkontaktseite ausgenommen sind und zickzackförmige
Streifen in die Ausnehmung oberkantenbündig eingesetzt sind, wobei bei einer Einstellung
auf kleine Formate die Zickzackkonturen ineinanderschiebbar sind.
7. Dreischneider nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei Größtformat sich die Konturen der benachbarten Zickzackstreifen noch gerade überschneiden.
8. Dreischneider nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Tragstege an ihren Enden gegenüber dem Gestell auf Höhe durch Führungen geführt
werden, wobei beispielsweise die Tragstege an ihren Enden Zapfen haben, die in einer
Nut dar Führung rechtwinklig zu den Kopf- und Fußmessern verschiebbar sind.
9. Dreischneider nach einem der Ansprüche 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet, dass
alle Tragstege mit mindestens einem daran befestigten Führungsbolzen versehen sind,
der die benachbarten Tragstege durchgreift und den Tragsteg in vertikaler Richtung
hält und einen zu großen Abstand der Tragstege untereinander verhindert.
10. Dreischneider nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
bei Durchführung von Kopf- und Fußschnitt und vom Frontschnitt in einer Station alle
Messer gegen Schneidleisten schneiden, wobei die auf Format verstellbaren Kopf- und
Fußschneidleisten endseitig bis vor die Frontschneidleiste gehen und ein lückenloser
Übergang von Schneidleiste zu Schneidleiste vorhanden ist, und dass in der Mitte ein
ortsfester zentraler schmaler Tisch vorhanden ist, der höhengleich mit den Schneidleisten
ist.
11. Dreischneider nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gakennzeichnet, dass
neben allen Messern Pressleisten angeordnet sind, die den Block gegen die Schneidleisten
pressen und halten und dass in der Mitte ein zentraler schmaler Pressbalken vorhanden
ist, der in der Höhe auf Blockdicke einstellbar ist und der zum Pressen und Lüften
vertikal bewegbar ist.
12. Dreischneider nach einem der Ansprüche 1,10 und 11,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Frontpressleiste aus zwei Teilen besteht, die biegeelastisch sind, die endseitig
an den Kopf- und Fußpressleisten befestigt sind und deren freie Enden sich bei Formatverstellung.
über eine 90° Umlenkung in Schlitze des zentralen Pressbalkens schieben
13. Dreischneider nach einem der Ansprüche 1,10, 11 und 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
in den Leerräumen zwischen den Schneidleisten und dem zentralen Tisch einerseits und
zwischen den Pressleisten und dem zentralen Pressbalken andererseits Tragstege mit
Zickzackstreifen angeordnet sind.
14. Dreischneider nach einem der Ansprüche 1 oder 13,
dadurch gekennzeichnet, dass
im Bereich der möglichen Rückenposition die Zickzackbleche der Pressebene elastische
Einsätze haben.