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EP 2 535 591 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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19.12.2012 Patentblatt 2012/51 |
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Anmeldetag: 15.06.2011 |
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(51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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(84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME |
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Anmelder: Grundfos Management A/S |
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8850 Bjerringbro (DK) |
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Erfinder: |
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- Bruhn, Aage
8850 Bjerringbro (DK)
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Vertreter: Patentanwälte Vollmann & Hemmer |
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Wallstraße 33a 23560 Lübeck 23560 Lübeck (DE) |
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Bemerkungen: |
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Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ. |
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(57) Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe mit zumindest einem Laufrad (12) und zumindest
einem feststehenden Dichtungsring (16), welcher mit dem Laufrad (12) in dichtender
Anlage ist, wobei der Dichtungsring (16) an einer Wandung (18) eines das Laufrad (16)
umgebenden Gehäuses anliegt, eine Eintrittsöffnung (20) in der Wandung (18) umgibt
und in radialer Richtung durch zumindest zwei an der Wandung (18) ausgebildete Vorsprünge
(22) oder Vertiefungen fixiert ist.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe mit zumindest einem Laufrad und zumindest
einem feststehenden Dichtungsring, welcher mit dem Laufrad in dichtender Anlage ist.
[0002] Bei Kreiselpumpe ist am Laufrad im Bereich des Saugmundes eine Dichtung erforderlich,
welche die Saugseite des Laufrades gegenüber der Druckseite abdichtet. Diese Dichtung,
welche üblicherweise als Dichtungsring ausgebildet ist, wird zwischen dem Laufrad,
d. h. dem Saugmund des Laufrades und einem angrenzenden Gehäuseteil bzw. einer angrenzenden
Wandung angeordnet, um den Spalt zwischen dem Laufrad und dem Gehäuseteil bzw. der
Wandung durch den Dichtungsring abzudichten. Dabei ist es bekannt, den Dichtungsring
an dem Gehäuseteil bzw. der Wandung zu fixieren. Dabei ist jedoch gleichzeitig eine
Zentrierung gegenüber dem Laufrad erforderlich, um die Reibung zwischen Dichtungsring
und Laufrad zu minimieren. Dies erfordert genaue Toleranzen sämtlicher Bauteile, um
eine ausreichende Zentrierung zu gewährleisten. Darüber hinaus ist eine genaue Montage
erforderlich.
[0003] Im Hinblick auf diese Problematik ist es Aufgabe der Erfindung, eine Kreiselpumpe
dahingehend zu verbessern, dass ein die Eintrittsseite des Laufrades abdichtender
Dichtungsring einfacher zu montieren und einfacher relativ zu dem Laufrad zu zentrieren
ist, ohne auf besonders geringe Toleranzen der Bauteile achten zu müssen.
[0004] Diese Aufgabe wird durch eine Kreiselpumpe mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden
Beschreibung sowie den beigefügten Figuren.
[0005] Die erfindungsgemäße Kreiselpumpe weist zumindest ein Laufrad auf, welches mit Hilfe
eines Dichtungsringes eingangsseitig abgedichtet ist. Dabei ist der Dichtungsring
bekannterweise zwischen der Saugöffnung bzw. dem Saugmund des Laufrades und einem
angrenzenden feststehenden Gehäuseteil bzw. einer Wandung des Gehäuses angeordnet.
Der Dichtungsring dichtet somit die Saugseite des Laufrades gegenüber der Druckseite
ab. Im Falle eines mehrstufigen Kreiselpumpenaggregates ist eine solche Abdichtung
an jeder Pumpenstufe, d. h. an jedem Laufrad erforderlich.
[0006] Erfindungsgemäß liegt der Dichtungsring an einer Wandung eines das Laufrad umgebenden
Gehäuses an, wobei er eine Eintrittsöffnung in der Wandung umgibt. D. h. der Dichtungsring
liegt an der Wandung im Umfangsbereich der Eintrittsöffnung an, vorzugsweise ohne
in die Eintrittsöffnung selber einzugreifen. Insofern ist die Eintrittsöffnung vorzugsweise
frei von Teilen des Dichtungsringes. Der Dichtungsring liegt lediglich an der Oberfläche
der Wandung, die Eintrittsöffnung umgebend, an. Dies hat den Vorteil, dass der Dichtungsring
nicht in der Eintrittsöffnung an der Wandung zentriert wird, sondern allein gegenüber
dem Laufrad zentriert werden kann, sodass eine genaue Zentrierung in dem Bereich,
in dem die Relativbewegung zwischen Laufrad und Dichtungsring stattfindet, erfolgen
kann, um in diesem Bereich die Reibung zu minimieren.
[0007] Die radiale Fixierung des Dichtungsringes, welcher vorzugsweise nicht in die Eintrittsöffnung
eingreift, erfolgt durch zumindest zwei an der Wandung ausgebildete Vorsprünge oder
Vertiefungen. Diese Vorsprünge oder Vertiefungen sind ebenfalls außerhalb der Eintrittsöffnung
an der Wandung an deren Oberfläche ausgebildet. Die Vorsprünge oder Vertiefungen treten
mit korrespondierenden Ausnehmungen oder Vorsprüngen an dem Dichtungsring vorzugsweise
so in Eingriff, dass dieser in radialer Richtung, vorzugsweise auch in Umfangsrichtung
fixiert wird.
[0008] Dabei erfolgt die Fixierung des Dichtungsringes zwischen den Vorsprüngen oder Vertiefungen
in radialer Richtung vorzugsweise mit Spiel, sodass auch die Vorsprünge oder Vertiefungen
keine Zentrierung des Dichtungsringes an der Wandung auf eine genaue Position bewirken,
sondern der Dichtungsring sich, vorzugsweise selbsttätig, gegenüber der Eintrittsöffnung
bzw. dem Saugmund des Laufrades zitieren kann, sodass in diesem Bereich die Reibung
minimiert wird. Geringe Lageabweichungen des Dichtungsringes relativ zu der Eintrittsöffnung
in der Wandung sind demgegenüber unerheblich.
[0009] Bevorzugt ist der Dichtungsring an der Wandung durch zumindest drei voneinander beabstandete
Vorsprünge oder Vertiefungen fixiert. Drei voneinander beabstandete Vorsprünge oder
Vertiefungen ermöglichen, wenn sie über den Umfang verteilt angeordnet sind, vorzugsweise
gleichmäßig über den Umfang verteilt angeordnet sind, eine Fixierung in allen radialen
Richtungen. Beispielsweise können drei Vorsprünge um 120° beabstandet sein. Auch eine
Anordnung von vier Vorsprüngen oder Vertiefungen, welche dann vorzugsweise um 90°
voneinander beabstandet sind, ist möglich.
[0010] Besonders bevorzugt sind an der Wandung Vorsprünge ausgebildet, welche jeweils in
eine an dem Dichtungsring ausgebildete Ausnehmung eingreift. Dabei können die Ausnehmungen
vorzugsweise am Außenumfang des Dichtungsringes ausgebildet sein. Die Ausnehmungen
können dabei zum Außenumfang hin geöffnet sein, d. h. als vom Außenumfang her radial
nach innen gerichtete Einbuchtungen am Außenumfang des Dichtungsringes ausgebildet
sein. Dieser Eingriff hat den Vorteil, dass gleichzeitig auch noch eine Fixierung
in Umfangsrichtung erfolgt, d. h. dass der Dichtungsring sich nicht relativ zu der
Wandung drehen kann.
[0011] Die Vorsprünge sind vorzugsweise so angeordnet, dass sie in radialer Richtung von
einer Seitenfläche der jeweils zugehörigen Ausnehmung beabstandet sind. Dabei können
alle Vorsprünge zu den Ausnehmungen in dieser Weise angeordnet sein oder lediglich
ein Vorsprung an einer Seite des Dichtungsringes, um eine Beweglichkeit in nur einer
radialen Richtung zuzulassen. Vorzugsweise ist ein entsprechender Abstand jedoch an
allen Vorsprüngen und Ausnehmungen vorgesehen, sodass der Dichtungsring sich in allen
radialen Richtungen um ein gewisses Maß bewegen kann, um sich bevorzugt relativ zu
dem Laufrad zentrieren zu können. Weiter bevorzugt sind die Ausnehmungen am Außenumfang
des Dichtungsringes ausgebildet und erstrecken sich vorzugsweise parallel zur Mittelachse
des Dichtungsringes. Dabei erstrecken sich die Ausnehmungen weiter bevorzugt über
die gesamte axiale Länge des Dichtungsringes. So können sich in axialer Richtung von
der Wandung erstreckende Stifte, welche die Vorsprünge bilden, in diese Ausnehmungen
eingreifen.
[0012] Besonders bevorzugt sind zumindest drei oder vier Ausnehmungen an dem Dichtungsring
ausgebildet, welche mit drei bzw. vier korrespondierenden Vorsprüngen an der Wandung
in Eingriff treten. Dabei sind die Ausnehmungen, wie die zugehörigen Vorsprünge vorzugsweise
gleichmäßig über den Umfang des Dichtungsringes verteilt. Dies ermöglicht eine radiale
Fixierung, gegebenenfalls mit dem vorangehend beschriebenen Spiel, in allen radialen
Richtungen.
[0013] Darüber hinaus bilden die Vorsprünge vorzugsweise zumindest einen Teil einer axialen
Fixierung des Dichtungsringes an der Wandung. D. h. der Dichtungsring wird über die
Vorsprünge in axialer Richtung an der Wandung fixiert. Dies kann über Halteelemente
geschehen, welche an den Vorsprüngen angreifen bzw. mit den Vorsprüngen verbunden
sind oder in Eingriff sind.
[0014] Dabei ist vorzugsweise zumindest ein Federelement vorgesehen, welches den Dichtungsring
in Anlage mit der Wandung hält. Ein solches Federelement stellt eine ausreichende
Druckkraft sicher, um den Dichtungsring in dichtender Anlage mit der Wandung bzw.
dem feststehenden Gehäuseteil zu halten. Gleichzeitig wird ein gewisses axiales Spiel
des Dichtungsringes 16 ermöglicht. Dieses Spiel dient dazu, Toleranzen auszugleichen.
Bei hohem Druck auf der Druckseite der jeweiligen Pumpenstufe wird der Ring gegen
die Wandung gedrückt. Wenn die Pumpe jedoch mit geringerem Druck und höherem Durchfluss
arbeitet, ist es möglich, dass der Ring sich in axialer Richtung bewegt. Dies wird
durch das Federelement verhindert, welches trotz des Spiels den Dichtungsring in Anlage
mit der Wandung hält.
[0015] Um eine axiale Fixierung zu ermöglichen, sind die Vorsprünge beispielsweise als Gewindestifte
oder Gewindehülsen ausgebildet. In die Gewindehülsen können korrespondierende Schrauben
eingreifen, mit welchen der Dichtungsring axial an der Wandung angeschraubt bzw. fixiert
wird. Entsprechend könnten auf Gewindestifte korrespondierende Muttern aufgesetzt
werden, um über die Schraubverbindung den Dichtungsring an der Wandung in axialer
Richtung zu fixieren.
[0016] So sind vorzugsweise Schraubelemente mit den Gewindestiften oder Gewindehülsen in
Eingriff, wobei die Schraubelemente jeweils eine Anlagefläche aufweisen, welche mit
einer der Wandung abgewandten Seite des Dichtungsringes derart in Anlage sind, dass
der Dichtungsring zwischen der Anlagefläche und der Wandung axial fixiert ist. Die
Anlagefläche umgreift somit den Dichtungsring bzw. hintergreift die der Wandung abgewandte
Oberfläche des Dichtungsringes, um diesen axial an der Wandung zu fixieren. Die Anlagefläche
kann beispielsweise von einem Schraubenkopf oder einer Mutter gebildet werden, wobei
zwischen der Anlagefläche und dem Dichtungsring gegebenenfalls zusätzlich eine Unterlegscheibe
angeordnet sein.
[0017] Bei der Verwendung eines Federelementes ist vorzugsweise zwischen der Anlagefläche
und dem Dichtungsring zumindest ein Federelement angeordnet. Dieses wird als Druckfeder
beim Einschrauben des Schraubelements in die Gewindehülse bzw. beim Aufschrauben des
Schraubelementes auf einen Gewindestift axial gestaucht, sodass eine Federkraft erzeugt
wird, welche den Dichtungsring gegen die Wandung drückt.
[0018] Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand der beigefügten Figuren beschrieben.
In diesen zeigt:
- Fig. 1
- eine Schnittansicht einer Kreiselpumpe,
- Fig. 2
- vergrößert den Ausschnitt 11 in Fig. 1,
- Fig. 3
- eine perspektivische Explosionsansicht der Befestigung eines Dichtungsringes in der
Kreiselpumpe gemäß den Fig. 1 und 2,
- Fig. 4
- vergrößert die Anordnung einer Befestigungsschraube in einer alternativen Ausführungsform
der Erfindung,
- Fig. 5
- eine Schnittansicht des befestigten Dichtungsringes quer zur Längsachse der Kreiselpumpe,
und
- Fig. 6
- eine vergrößerte Ausschnittansicht des Ausschnittes VI in Fig. 5.
[0019] Die in Fig. 1 beispielhaft gezeigte Kreiselpumpe ist mehrstufig ausgebildet und weist
in diesem Beispiel sechs Stufen 2 auf. Die Kreiselpumpe weist in bekannter Weise einen
Saugstutzen 4 und einen Druckstutzen 6 auf. Am in Fig. 1 oberen Ende 8 kann ein hier
nicht gezeigter elektrischer Antriebsmotor angeflanscht werden, welcher die Welle
10 antreibt. Jede Stufe 2 hat ein Laufrad 12, welches drehfest auf der Welle 10 angeordnet
ist. Zwischen den einzelnen Laufrädern 12 sind Leitapparate 14 angeordnet, welche
die aus einem vorangehenden Laufrad 12 austretende Strömung radial wieder nach innen
dem Saugmund des nachfolgenden Laufrades 12 zuführen. Zwischen der Ausgangsseite jedes
Leitapparates 14 und der Eingangsseite bzw. dem Saugmund des in Strömungsrichtung
folgenden Laufrades 12 ist eine Dichtung erforderlich, um zu verhindern, dass unter
Druck stehendes Fluid von der Druckseite des Laufrades 12 direkt wieder zu Eingangsseite
desselben Laufrades 12 strömen kann. Hierzu sind Dichtungsringe 16 vorgesehen. Diese
Dichtungsringe 16 sind jeweils an einer Wandung 18 des Stufengehäuses der Pumpenstufen
2 befestigt. Die Wandung 18 trennt zwei aneinander angrenzende Stufen 2 voneinander.
Die Wandung 18 weist eine zentrale Eintrittsöffnung 20 auf, welche gleichzeitig die
Austrittsöffnung eines in Strömungsrichtung vorangehenden Leitapparates 14 darstellt.
Durch die Eintrittsöffnung 20 strömt das Fluid in den Saugmund des nächsten Laufrades
12. Erfindungsgemäß ist der Dichtungsring 16 nun so angeordnet, dass sie nicht in
die Eintrittsöffnung 20 eingreift und somit auch nicht im Inneren der Eintrittsöffnung
20 fixiert ist, sondern lediglich an der Wandung 18 die Eintrittsöffnung 20 umgebend
anliegt. Die Fixierung erfolgt über vier Vorsprünge in Form von Gewindehülsen 22,
welche an der Wandung 18 befestigt bzw. ausgebildet sind. Die Gewindehülsen 22 erstrecken
sich parallel zur Längsachse X der Kreiselpumpe von der Wandung 18 weg und weisen
im Inneren ein Gewinde auf, in welches Befestigungsschrauben 24 eingreifen.
[0020] Am Außenumfang des Dichtungsringes 16 sind am den den Winkelposition der Gewindehülsen
22 in entsprechenden Winkelpositionen im Wesentlichen halbkreisförmige Ausnehmungen
26 ausgebildet. Die Ausnehmungen 26 haben eine halbzylindrische Form und erstrecken
sich ebenfalls parallel zur Längsachse X und sind von dieser radial beabstandet so
gelegen, dass die Gewindehülsen 22 in die Ausnehmung 26 eingreifen. Dabei ist der
radiale Abstand der Ausnehmungen von der Längsachse X so gewählt, dass die Gewindehülsen
22 nicht direkt an der Wandung der Ausnehmungen 26 zur Anlage kommen, sondern dass
zwischen der Gewindehülse 22 und der Wandung der Ausnehmung 26 ein Spalt 28 verbleibt.
Diese Spalte 28 sorgen für ein gewisses radiales Spiel zwischen dem Dichtungsring
16 und den von den Gewindehülsen 22 gebildeten Vorsprüngen. Dies ermöglicht dem Dichtungsring
16 sich relativ zu dem Laufrad 12 zu zentrieren, sodass ein möglichst reibungsarmer
Eingriff des Laufrades 12 in das Innere des Dichtungsringes 16 möglich wird.
[0021] Die axiale Befestigung des Dichtungsringes 16 erfolgt über die Befestigungsschrauben
24, welche in die Gewindehülsen 22 eingeschraubt sind. Die Köpfe der Befestigungsschrauben
24 definieren Anlageflächen und kommen mit zwischen gelegten Unterlegscheiben 30,
an der der Wandung 18 abgewandten axialen Stirnseite 32 zur Anlage. So kann der Dichtungsring
16 zwischen den Köpfen der Befestigungsschrauben 24 bzw. den Unterlegscheiben 30 auf
der einen Seite und der Wandung 18 auf der anderen Seite geklemmt werden, sodass der
Dichtungsring 16 dichtend an der Oberfläche der Wandung 18 zur Anlage kommt. Um eine
gleichmäßige Anlagekraft zu erreichen, ist in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4
zusätzlich zu der Ausführungsform in Fig. 3 zwischen dem Kopf der Befestigungsschraube
24 der Unterlegscheibe 30 eine als Druckfeder wirkende Schraubenfeder 34 angeordnet.
Die Schraubenfeder 34 bewirkt eine Anlagekraft, welche den Dichtungsring 16 gegen
die Wandung 18 drückt, gleichzeitig wird eine gewisse Beweglichkeit gewährleistet,
welche die Zentrierung bzw. Ausrichtung des Dichtungsringes 16 zu dem Laufrad begünstigt
und einen Toleranzausgleich ermöglicht. Eine solche Schraubenfeder 34 kann jeweils
an jeder Befestigungsschraube 24 angeordnet sein.
Bezugszeichenliste
[0022]
- 2 -
- Stufen
- 4 -
- Saugstutzen
- 6 -
- Druckstutzen
- 8 -
- oberes Ende
- 10 -
- Welle
- 12 -
- Laufräder
- 14 -
- Leitapparate
- 16 -
- Dichtungsring
- 18 -
- Wandung
- 20 -
- Eintrittsöffnung
- 22 -
- Gewindehülsen
- 24 -
- Befestigungsschrauben
- 26 -
- Ausnehmungen
- 28 -
- Spalt
- 30 -
- Unterlegscheiben
- 32 -
- Stirnseite
- 34 -
- Feder
- X -
- Längsachse
1. Kreiselpumpe mit zumindest einem Laufrad (12) und zumindest einem feststehenden Dichtungsring
(16), welcher mit dem Laufrad (12) in dichtender Anlage ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring (16) an einer Wandung (18) eines das Laufrad (16) umgebenden Gehäuses
anliegt, eine Eintrittsöffnung (20) in der Wandung (18) umgibt und in radialer Richtung
durch zumindest zwei an der Wandung (18) ausgebildete Vorsprünge (22) oder Vertiefungen
fixiert ist.
2. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsöffnung (20) frei von Teilen des Dichtungsringes (16) ist.
3. Kreiselpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring (16) an der Wandung (18) durch zumindest drei voneinander beabstandete
Vorsprünge (22) oder Vertiefungen fixiert ist.
4. Kreiselpumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring (16) zwischen den Vorsprüngen (22) oder Vertiefungen in radialer
Richtung mit Spiel fixiert ist.
5. Kreiselpumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge(22) jeweils in eine an dem Dichtungsring (16) ausgebildete Ausnehmung
(26) eingreifen.
6. Kreiselpumpe nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Vorsprung (22) in radialer Richtung von einer Seitenfläche der zugehörigen
Ausnehmung (26) beabstandet ist.
7. Kreiselpumpe nach Anspruch 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (26) am Außenumfang des Dichtungsringes (16) ausgebildet sind und
sich vorzugsweise parallel zur Mittelachse (X) des Dichtungsringes (16) erstrecken.
8. Kreiselpumpe nach einem der Ansprüche 5 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest drei Ausnehmungen (26) an dem Dichtungsring (16) ausgebildet sind, welche
vorzugsweise gleichmäßig über den Umfang des Dichtungsringes (10) verteilt sind.
9. Kreiselpumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (22) zumindest einen Teil einer axialen Fixierung des Dichtungsringes
(16) an der Wandung (18) bilden.
10. Kreiselpumpe nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring (16) durch zumindest ein Federelement (34) in Anlage mit der Wandung
(18) gehalten wird.
11. Kreiselpumpe nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge als Gewindestifte oder Gewindehülsen (22) ausgebildet sind.
12. Kreiselpumpe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass Schraubelemente (24) mit den Gewindestiften oder Gewindehülsen (22) in Eingriff sind,
wobei die Schraubelemente (24) jeweils eine Anlagefläche aufweisen, welche mit einer
der Wandung (18) abgewandten Seite des Dichtungsringes (16) derart in Anlage ist,
dass der Dichtungsring (16) zwischen der Anlagefläche und der Wandung (18) axial fixiert
ist.
13. Kreiselpumpe nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Anlagefläche und dem Dichtungsring (16) zumindest ein Federelement (34)
angeordnet ist.
Geänderte Patentansprüche gemäss Regel 137(2) EPÜ.
1. Kreiselpumpe mit zumindest einem Laufrad (12) und zumindest einem feststehenden Dichtungsring
(16), welcher mit dem Laufrad (12) in dichtender Anlage ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring (16) an einer Wandung (18) eines das Laufrad (16) umgebenden Gehäuses
anliegt, eine Eintrittsöffnung (20) in der Wandung (18) umgibt und in radialer Richtung
durch drei an der Wandung (18) ausgebildete Vorsprünge (22) fixiert ist, welche jeweils
in eine an dem Dichtungsring (16) ausgebildete Ausnehmung (26) eingreifen.
2. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsöffnung (20) frei von Teilen des Dichtungsringes (16) ist.
3. Kreiselpumpe nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring (16) an der Wandung (18) durch zumindest drei voneinander beabstandete
Vorsprünge (22) oder Vertiefungen fixiert ist.
4. Kreiselpumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring (16) zwischen den Vorsprüngen (22) oder Vertiefungen in radialer
Richtung mit Spiel fixiert ist.
5. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Vorsprung (22) in radialer Richtung von einer Seitenfläche der zugehörigen
Ausnehmung (26) beabstandet ist.
6. Kreiselpumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (26) am Außenumfang des Dichtungsringes (16) ausgebildet sind und
sich vorzugsweise parallel zur Mittelachse (X) des Dichtungsringes (16) erstrecken.
7. Kreiselpumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass drei Ausnehmungen (26) an dem Dichtungsring (16) ausgebildet sind, welche gleichmäßig
über den Umfang des Dichtungsringes (10) verteilt sind.
8. Kreiselpumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (22) zumindest einen Teil einer axialen Fixierung des Dichtungsringes
(16) an der Wandung (18) bilden.
9. Kreiselpumpe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring (16) durch zumindest ein Federelement (34) in Anlage mit der Wandung
(18) gehalten wird.
10. Kreiselpumpe nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge als Gewindestifte oder Gewindehülsen (22) ausgebildet sind.
11. Kreiselpumpe nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass Schraubelemente (24) mit den Gewindestiften oder Gewindehülsen (22) in Eingriff sind,
wobei die Schraubelemente (24) jeweils eine Anlagefläche aufweisen, welche mit einer
der Wandung (18) abgewandten Seite des Dichtungsringes (16) derart in Anlage ist,
dass der Dichtungsring (16) zwischen der Anlagefläche und der Wandung (18) axial fixiert
ist.
12. Kreiselpumpe nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Anlagefläche und dem Dichtungsring (16) zumindest ein Federelement (34)
angeordnet ist.