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(11) |
EP 2 535 591 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.04.2014 Patentblatt 2014/17 |
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Anmeldetag: 15.06.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Kreiselpumpe
Centrifugal pump
Pompe centrifuge
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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19.12.2012 Patentblatt 2012/51 |
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Patentinhaber: Grundfos Management A/S |
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8850 Bjerringbro (DK) |
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Erfinder: |
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- Bruhn, Aage
8850 Bjerringbro (DK)
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Vertreter: Patentanwälte Vollmann & Hemmer |
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Wallstraße 33a 23560 Lübeck 23560 Lübeck (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 0 039 435 DE-A1- 3 438 480 DE-A1- 19 960 160 US-A1- 2006 147 328
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EP-A1- 0 905 381 DE-A1- 19 613 486 DE-A1-102008 001 814
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Kreiselpumpe mit zumindest einem Laufrad und zumindest
einem feststehenden Dichtungsring, welcher mit dem Laufrad in dichtender Anlage ist.
[0002] Bei Kreiselpumpe ist am Laufrad im Bereich des Saugmundes eine Dichtung erforderlich,
welche die Saugseite des Laufrades gegenüber der Druckseite abdichtet. Diese Dichtung,
welche üblicherweise als Dichtungsring ausgebildet ist, wird zwischen dem Laufrad,
d. h. dem Saugmund des Laufrades und einem angrenzenden Gehäuseteil bzw. einer angrenzenden
Wandung angeordnet, um den Spalt zwischen dem Laufrad und dem Gehäuseteil bzw. der
Wandung durch den Dichtungsring abzudichten. Dabei ist es bekannt, den Dichtungsring
an dem Gehäuseteil bzw. der Wandung zu fixieren. Dabei ist jedoch gleichzeitig eine
Zentrierung gegenüber dem Laufrad erforderlich, um die Reibung zwischen Dichtungsring
und Laufrad zu minimieren. Dies erfordert genaue Toleranzen sämtlicher Bauteile, um
eine ausreichende Zentrierung zu gewährleisten. Darüber hinaus ist eine genaue Montage
erforderlich.
[0003] DE 34 38 480 A1 offenbart eine mehrstufige Kreiselpumpe mit geschlossenem Laufradgehäuse. Bei dieser
ist zwischen dem Laufradgehäuse und dem Laufrad an der Eingangsseite des Laufrades
ein Dichtring angeordnet. Dieser Dichtring weist an seinem Außenumfang Ausnehmungen
auf, in welche Vorsprünge in dem Gehäuse eingreifen. Allerdings ist bei dieser Ausgestaltung
der Dichtungsring nicht in axialer Richtung am Gehäuse fixiert.
[0004] Im Hinblick auf diese Problematik ist es Aufgabe der Erfindung, eine Kreiselpumpe
dahingehend zu verbessern, dass ein die Eintrittsseite des Laufrades abdichtender
Dichtungsring einfacher zu montieren und einfacher relativ zu dem Laufrad zu zentrieren
ist, ohne auf besonders geringe Toleranzen der Bauteile achten zu müssen.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Kreiselpumpe mit den in Anspruch 1 angegebenen Merkmalen
gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen ergeben sich aus den Unteransprüchen, der nachfolgenden
Beschreibung sowie den beigefügten Figuren.
[0006] Die erfindungsgemäße Kreiselpumpe weist zumindest ein Laufrad auf, welches mit Hilfe
eines Dichtungsringes eingangsseitig abgedichtet ist. Dabei ist der Dichtungsring
bekannterweise zwischen der Saugöffnung bzw. dem Saugmund des Laufrades und einem
angrenzenden feststehenden Gehäuseteil bzw. einer Wandung des Gehäuses angeordnet.
Der Dichtungsring dichtet somit die Saugseite des Laufrades gegenüber der Druckseite
ab. Im Falle eines mehrstufigen Kreiselpumpenaggregates ist eine solche Abdichtung
an jeder Pumpenstufe, d. h. an jedem Laufrad erforderlich.
[0007] Erfindungsgemäß liegt der Dichtungsring an einer Wandung eines das Laufrad umgebenden
Gehäuses an, wobei er eine Eintrittsöffnung in der Wandung umgibt. D. h. der Dichtungsring
liegt an der Wandung im Umfangsbereich der Eintrittsöffnung an, vorzugsweise ohne
in die Eintrittsöffnung selber einzugreifen. Insofern ist die Eintrittsöffnung vorzugsweise
frei von Teilen des Dichtungsringes. Der Dichtungsring liegt lediglich an der Oberfläche
der Wandung, die Eintrittsöffnung umgebend, an. Dies hat den Vorteil, dass der Dichtungsring
nicht in der Eintrittsöffnung an der Wandung zentriert wird, sondern allein gegenüber
dem Laufrad zentriert werden kann, sodass eine genaue Zentrierung in dem Bereich,
in dem die Relativbewegung zwischen Laufrad und Dichtungsring stattfindet, erfolgen
kann, um in diesem Bereich die Reibung zu minimieren.
[0008] Die radiale Fixierung des Dichtungsringes, welcher vorzugsweise nicht in die Eintrittsöffnung
eingreift, erfolgt durch an der Wandung ausgebildete Vorsprünge. Diese Vorsprünge
sind ebenfalls außerhalb der Eintrittsöffnung an der Wandung an deren Oberfläche ausgebildet.
Die Vorsprünge oder Vertiefungen treten mit korrespondierenden Ausnehmungen an dem
Dichtungsring so in Eingriff, dass dieser in radialer Richtung, vorzugsweise auch
in Umfangsrichtung fixiert wird.
[0009] Dabei erfolgt die Fixierung des Dichtungsringes zwischen den Vorsprüngen oder Vertiefungen
in radialer Richtung vorzugsweise mit Spiel, sodass auch die Vorsprünge oder Vertiefungen
keine Zentrierung des Dichtungsringes an der Wandung auf eine genaue Position bewirken,
sondern der Dichtungsring sich, vorzugsweise selbsttätig, gegenüber der Eintrittsöffnung
bzw. dem Saugmund des Laufrades zitieren kann, sodass in diesem Bereich die Reibung
minimiert wird. Geringe Lageabweichungen des Dichtungsringes relativ zu der Eintrittsöffnung
in der Wandung sind demgegenüber unerheblich.
[0010] Der Dichtungsring ist an der Wandung durch drei voneinander beabstandete Vorsprünge
fixiert. Drei voneinander beabstandete Vorsprünge ermöglichen, wenn sie über den Umfang
verteilt angeordnet sind, vorzugsweise gleichmäßig über den Umfang verteilt angeordnet
sind, eine Fixierung in allen radialen Richtungen. Beispielsweise können drei Vorsprünge
um 120° beabstandet sein.
[0011] An der Wandung sind die Vorsprünge ausgebildet, welche jeweils in eine an dem Dichtungsring
ausgebildete Ausnehmung eingreifen. Dabei können die Ausnehmungen vorzugsweise am
Außenumfang des Dichtungsringes ausgebildet sein. Die Ausnehmungen können dabei zum
Außenumfang hin geöffnet sein, d. h. als vom Außenumfang her radial nach innen gerichtete
Einbuchtungen am Außenumfang des Dichtungsringes ausgebildet sein. Dieser Eingriff
hat den Vorteil, dass gleichzeitig auch noch eine Fixierung in Umfangsrichtung erfolgt,
d. h. dass der Dichtungsring sich nicht relativ zu der Wandung drehen kann.
[0012] Die Vorsprünge sind vorzugsweise so angeordnet, dass sie in radialer Richtung von
einer Seitenfläche der jeweils zugehörigen Ausnehmung beabstandet sind. Dabei können
alle Vorsprünge zu den Ausnehmungen in dieser Weise angeordnet sein oder lediglich
ein Vorsprung an einer Seite des Dichtungsringes, um eine Beweglichkeit in nur einer
radialen Richtung zuzulassen. Vorzugsweise ist ein entsprechender Abstand jedoch an
allen Vorsprüngen und Ausnehmungen vorgesehen, sodass der Dichtungsring sich in allen
radialen Richtungen um ein gewisses Maß bewegen kann, um sich bevorzugt relativ zu
dem Laufrad zentrieren zu können. Weiter bevorzugt sind die Ausnehmungen am Außenumfang
des Dichtungsringes ausgebildet und erstrecken sich vorzugsweise parallel zur Mittelachse
des Dichtungsringes. Dabei erstrecken sich die Ausnehmungen weiter bevorzugt über
die gesamte axiale Länge des Dichtungsringes. So können sich in axialer Richtung von
der Wandung erstreckende Stifte, welche die Vorsprünge bilden, in diese Ausnehmungen
eingreifen.
[0013] Erfindungsgemäß sind drei Ausnehmungen an dem Dichtungsring ausgebildet, welche mit
drei korrespondierenden Vorsprüngen an der Wandung in Eingriff treten. Dabei sind
die Ausnehmungen, wie die zugehörigen Vorsprünge vorzugsweise gleichmäßig über den
Umfang des Dichtungsringes verteilt. Dies ermöglicht eine radiale Fixierung, gegebenenfalls
mit dem vorangehend beschriebenen Spiel, in allen radialen Richtungen.
[0014] Darüber hinaus bilden die Vorsprünge zumindest einen Teil einer axialen Fixierung
des Dichtungsringes an der Wandung. D. h. der Dichtungsring wird über die Vorsprünge
in axialer Richtung an der Wandung fixiert. Dies kann über Halteelemente geschehen,
welche an den Vorsprüngen angreifen bzw. mit den Vorsprüngen verbunden sind oder in
Eingriff sind.
[0015] Dabei ist zumindest ein Federelement vorgesehen, welches den Dichtungsring in Anlage
mit der Wandung hält. Ein solches Federelement stellt eine ausreichende Druckkraft
sicher, um den Dichtungsring in dichtender Anlage mit der Wandung bzw. dem feststehenden
Gehäuseteil zu halten. Gleichzeitig wird ein gewisses axiales Spiel des Dichtungsringes
16 ermöglicht. Dieses Spiel dient dazu, Toleranzen auszugleichen. Bei hohem Druck
auf der Druckseite der jeweiligen Pumpenstufe wird der Ring gegen die Wandung gedrückt.
Wenn die Pumpe jedoch mit geringerem Druck und höherem Durchfluss arbeitet, ist es
möglich, dass der Ring sich in axialer Richtung bewegt. Dies wird durch das Federelement
verhindert, welches trotz des Spiels den Dichtungsring in Anlage mit der Wandung hält.
[0016] Um eine axiale Fixierung zu ermöglichen, sind die Vorsprünge beispielsweise als Gewindestifte
oder Gewindehülsen ausgebildet. In die Gewindehülsen können korrespondierende Schrauben
eingreifen, mit welchen der Dichtungsring axial an der Wandung angeschraubt bzw. fixiert
wird. Entsprechend könnten auf Gewindestifte korrespondierende Muttern aufgesetzt
werden, um über die Schraubverbindung den Dichtungsring an der Wandung in axialer
Richtung zu fixieren.
[0017] So sind vorzugsweise Schraubelemente mit den Gewindestiften oder Gewindehülsen in
Eingriff, wobei die Schraubelemente jeweils eine Anlagefläche aufweisen, welche mit
einer der Wandung abgewandten Seite des Dichtungsringes derart in Anlage sind, dass
der Dichtungsring zwischen der Anlagefläche und der Wandung axial fixiert ist. Die
Anlagefläche umgreift somit den Dichtungsring bzw. hintergreift die der Wandung abgewandte
Oberfläche des Dichtungsringes, um diesen axial an der Wandung zu fixieren. Die Anlagefläche
kann beispielsweise von einem Schraubenkopf oder einer Mutter gebildet werden, wobei
zwischen der Anlagefläche und dem Dichtungsring gegebenenfalls zusätzlich eine Unterlegscheibe
angeordnet sein.
[0018] Bei der Verwendung eines Federelementes ist vorzugsweise zwischen der Anlagefläche
und dem Dichtungsring zumindest ein Federelement angeordnet. Dieses wird als Druckfeder
beim Einschrauben des Schraubelements in die Gewindehülse bzw. beim Aufschrauben des
Schraubelementes auf einen Gewindestift axial gestaucht, sodass eine Federkraft erzeugt
wird, welche den Dichtungsring gegen die Wandung drückt.
[0019] Nachfolgend wird die Erfindung beispielhaft anhand der beigefügten Figuren beschrieben.
In diesen zeigt:
- Fig. 1
- eine Schnittansicht einer Kreiselpumpe,
- Fig. 2
- vergrößert den Ausschnitt 11 in Fig. 1,
- Fig. 3
- eine perspektivische Explosionsansicht der Befestigung eines Dichtungsringes in der
Kreiselpumpe gemäß den Fig. 1 und 2,
- Fig. 4
- vergrößert die Anordnung einer Befestigungsschraube in einer alternativen Ausführungsform
der Erfindung,
- Fig. 5
- eine Schnittansicht des befestigten Dichtungsringes quer zur Längsachse der Kreiselpumpe,
und
- Fig. 6
- eine vergrößerte Ausschnittansicht des Ausschnittes VI in Fig. 5.
[0020] Die in Fig. 1 beispielhaft gezeigte Kreiselpumpe ist mehrstufig ausgebildet und weist
in diesem Beispiel sechs Stufen 2 auf. Die Kreiselpumpe weist in bekannter Weise einen
Saugstutzen 4 und einen Druckstutzen 6 auf. Am in Fig. 1 oberen Ende 8 kann ein hier
nicht gezeigter elektrischer Antriebsmotor angeflanscht werden, welcher die Welle
10 antreibt. Jede Stufe 2 hat ein Laufrad 12, welches drehfest auf der Welle 10 angeordnet
ist. Zwischen den einzelnen Laufrädern 12 sind Leitapparate 14 angeordnet, welche
die aus einem vorangehenden Laufrad 12 austretende Strömung radial wieder nach innen
dem Saugmund des nachfolgenden Laufrades 12 zuführen. Zwischen der Ausgangsseite jedes
Leitapparates 14 und der Eingangsseite bzw. dem Saugmund des in Strömungsrichtung
folgenden Laufrades 12 ist eine Dichtung erforderlich, um zu verhindern, dass unter
Druck stehendes Fluid von der Druckseite des Laufrades 12 direkt wieder zu Eingangsseite
desselben Laufrades 12 strömen kann. Hierzu sind Dichtungsringe 16 vorgesehen. Diese
Dichtungsringe 16 sind jeweils an einer Wandung 18 des Stufengehäuses der Pumpenstufen
2 befestigt. Die Wandung 18 trennt zwei aneinander angrenzende Stufen 2 voneinander.
Die Wandung 18 weist eine zentrale Eintrittsöffnung 20 auf, welche gleichzeitig die
Austrittsöffnung eines in Strömungsrichtung vorangehenden Leitapparates 14 darstellt.
Durch die Eintrittsöffnung 20 strömt das Fluid in den Saugmund des nächsten Laufrades
12. Erfindungsgemäß ist der Dichtungsring 16 nun so angeordnet, dass sie nicht in
die Eintrittsöffnung 20 eingreift und somit auch nicht im Inneren der Eintrittsöffnung
20 fixiert ist, sondern lediglich an der Wandung 18 die Eintrittsöffnung 20 umgebend
anliegt. Die Fixierung erfolgt über vier Vorsprünge in Form von Gewindehülsen 22,
welche an der Wandung 18 befestigt bzw. ausgebildet sind. Die Gewindehülsen 22 erstrecken
sich parallel zur Längsachse X der Kreiselpumpe von der Wandung 18 weg und weisen
im Inneren ein Gewinde auf, in welches Befestigungsschrauben 24 eingreifen.
[0021] Am Außenumfang des Dichtungsringes 16 sind am den den Winkelposition der Gewindehülsen
22 in entsprechenden Winkelpositionen im Wesentlichen halbkreisförmige Ausnehmungen
26 ausgebildet. Die Ausnehmungen 26 haben eine halbzylindrische Form und erstrecken
sich ebenfalls parallel zur Längsachse X und sind von dieser radial beabstandet so
gelegen, dass die Gewindehülsen 22 in die Ausnehmung 26 eingreifen. Dabei ist der
radiale Abstand der Ausnehmungen von der Längsachse X so gewählt, dass die Gewindehülsen
22 nicht direkt an der Wandung der Ausnehmungen 26 zur Anlage kommen, sondern dass
zwischen der Gewindehülse 22 und der Wandung der Ausnehmung 26 ein Spalt 28 verbleibt.
Diese Spalte 28 sorgen für ein gewisses radiales Spiel zwischen dem Dichtungsring
16 und den von den Gewindehülsen 22 gebildeten Vorsprüngen. Dies ermöglicht dem Dichtungsring
16 sich relativ zu dem Laufrad 12 zu zentrieren, sodass ein möglichst reibungsarmer
Eingriff des Laufrades 12 in das Innere des Dichtungsringes 16 möglich wird.
[0022] Die axiale Befestigung des Dichtungsringes 16 erfolgt über die Befestigungsschrauben
24, welche in die Gewindehülsen 22 eingeschraubt sind. Die Köpfe der Befestigungsschrauben
24 definieren Anlageflächen und kommen mit zwischen gelegten Unterlegscheiben 30,
an der der Wandung 18 abgewandten axialen Stirnseite 32 zur Anlage. So kann der Dichtungsring
16 zwischen den Köpfen der Befestigungsschrauben 24 bzw. den Unterlegscheiben 30 auf
der einen Seite und der Wandung 18 auf der anderen Seite geklemmt werden, sodass der
Dichtungsring 16 dichtend an der Oberfläche der Wandung 18 zur Anlage kommt. Um eine
gleichmäßige Anlagekraft zu erreichen, ist in dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 4
zusätzlich zu der Ausführungsform in Fig. 3 zwischen dem Kopf der Befestigungsschraube
24 der Unterlegscheibe 30 eine als Druckfeder wirkende Schraubenfeder 34 angeordnet.
Die Schraubenfeder 34 bewirkt eine Anlagekraft, welche den Dichtungsring 16 gegen
die Wandung 18 drückt, gleichzeitig wird eine gewisse Beweglichkeit gewährleistet,
welche die Zentrierung bzw. Ausrichtung des Dichtungsringes 16 zu dem Laufrad begünstigt
und einen Toleranzausgleich ermöglicht. Eine solche Schraubenfeder 34 kann jeweils
an jeder Befestigungsschraube 24 angeordnet sein.
Bezugszeichenliste
[0023]
- 2
- - Stufen
- 4
- - Saugstutzen
- 6
- - Druckstutzen
- 8
- - oberes Ende
- 10
- - Welle
- 12
- - Laufräder
- 14
- - Leitapparate
- 16
- - Dichtungsring
- 18
- - Wandung
- 20
- - Eintrittsöffnung
- 22
- - Gewindehülsen
- 24
- - Befestigungsschrauben
- 26
- - Ausnehmungen
- 28
- - Spalt
- 30
- - Unterlegscheiben
- 32
- - Stirnseite
- 34
- - Feder
- X
- - Längsachse
1. Kreiselpumpe mit zumindest einem Laufrad (12) und zumindest einem feststehenden Dichtungsring
(16), welcher mit dem Laufrad (12) in dichtender Anlage ist, wobei der Dichtungsring
(16) an einer Wandung (18) eines das Laufrad (16) umgebenden Gehäuses anliegt, eine
Eintrittsöffnung (20) in der Wandung (18) umgibt und in radialer Richtung durch drei
an der Wandung (18) ausgebildete Vorsprünge (22) fixiert ist, welche jeweils in eine
an dem Dichtungsring (16) ausgebildete Ausnehmung (26) eingreifen, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge (22) zumindest auch einen Teil einer axialen Fixierung des Dichtungsringes
(16) an der Wandung (18) bilden und der Dichtungsring (16) durch zumindest ein Federlement
(34) in Anlage mit der Wandung (18) gehalten wird.
2. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Eintrittsöffnung (20) frei von Teilen des Dichtungsringes (16) ist.
3. Kreiselpumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Dichtungsring (16) zwischen den Vorsprüngen (22) oder Vertiefungen in radialer
Richtung mit Spiel fixiert ist.
4. Kreiselpumpe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass zumindest ein Vorsprung (22) in radialer Richtung von einer Seitenfläche der zugehörigen
Ausnehmung (26) beabstandet ist.
5. Kreiselpumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen (26) am Außenumfang des Dichtungsringes (16) ausgebildet sind und
sich vorzugsweise parallel zur Mittelachse (X) des Dichtungsringes (16) erstrecken.
6. Kreiselpumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass drei Ausnehmungen (26) an dem Dichtungsring (16) ausgebildet sind, welche gleichmäßig
über den Umfang des Dichtungsringes (10) verteilt sind.
7. Kreiselpumpe nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorsprünge als Gewindestifte oder Gewindehülsen (22) ausgebildet sind.
8. Kreiselpumpe nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass Schraubelemente (24) mit den Gewindestiften oder Gewindehülsen (22) in Eingriff sind,
wobei die Schraubelemente (24) jeweils eine Anlagefläche aufweisen, welche mit einer
der Wandung (18) abgewandten Seite des Dichtungsringes (16) derart in Anlage ist,
dass der Dichtungsring (16) zwischen der Anlagefläche und der Wandung (18) axial fixiert
ist.
9. Kreiselpumpe nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass zwischen der Anlagefläche und dem Dichtungsring (16) zumindest ein Federelement (34)
angeordnet ist.
1. A centrifugal pump with at least one impeller (12) and at least one stationary sealing
ring (16) which is in sealing bearing contact with the impeller (12), wherein the
sealing ring (16) bears on a wall (18) of a housing surrounding the impeller (12),
surrounds an entry opening (20) in the wall (18) and is fixed in the radial direction
by three projections (22) which are formed on the wall (18) and which in each case
engage into a recess (26) formed on the sealing ring (16), characterised in that the projections (22) at least also form a part of an axial fixation of the sealing
ring (16) on the wall (18), and the sealing ring (16) is held in bearing contact with
the wall (18) by way of at least one spring element (34).
2. A centrifugal pump according to claim 1, characterised in that the entry opening (20) is free of parts of the sealing ring (16).
3. A centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterised in that the sealing ring (16) is fixed in the radial direction with play, between the projections
(22) or recesses.
4. A centrifugal pump according to claim 1, characterised in that at least one projection (22) is distanced in the radial direction to a side surface
of the associated recess (26).
5. A centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterised in that the recesses (26) are formed on the outer periphery of the sealing ring (16) and
preferably extend parallel to the middle axis (X) of the sealing ring (16).
6. A centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterised in that three recesses (26) are formed on the sealing ring (16) and are uniformly distributed
over the periphery of the sealing ring (10).
7. A centrifugal pump according to one of the preceding claims, characterised in that the projections are designed as threaded pins or threaded sleeves (22).
8. A centrifugal pump according to claim 7, characterised in that screw elements (24) are engaged with the threaded pins or threaded sleeves (22),
wherein the screw elements (24) in each case have a contact surface which is in bearing
contact with a side of the sealing ring (16) which is away from the wall (18), in
a manner such that the sealing ring (16) is axially fixed between the contact surface
and the wall (18).
9. A centrifugal pump according to claim 8, characterised in that at least one spring element (34) is arranged between the contact surface and the
sealing ring (16).
1. Pompe centrifuge comprenant au moins une roue mobile (12) et au moins une bague d'étanchéité
fixe (16) qui est en contact à joint étanche avec la roue mobile (12), la bague d'étanchéité
(16) étant en contact avec une paroi (18) d'un corps qui entoure la roue mobile (12),
entourant une ouverture d'entrée (20) ménagée dans la paroi (18) et étant fixée dans
la direction radiale par trois protubérances (22) formées sur la paroi (18) et qui
s'engagent chacune dans un évidement (26) formé sur la bague d'étanchéité (16), caractérisée en ce que les protubérances (22) forment également au moins une partie d'une fixation axiale
de la bague d'étanchéité (16) à la paroi (18), et en ce que la bague d'étanchéité (16) est maintenue en contact avec la paroi (18) par au moins
un élément élastique (34).
2. Pompe centrifuge selon la revendication 1, caractérisée en que l'ouverture d'entrée
(20) est dégagée de toute partie de la bague d'étanchéité (16).
3. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la bague d'étanchéité (16) est fixée avec du jeu dans la direction radiale entre
les protubérances (22) ou les évidements.
4. Pompe centrifuge selon la revendication 1, caractérisée en ce qu'au moins une protubérance (22) est espacée d'une surface latérale de l'évidement (26)
correspondant dans la direction radiale.
5. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les évidements (26) sont formés sur la périphérie extérieure de la bague d'étanchéité
(16) et en ce qu'ils s'étendent de préférence parallèlement à l'axe central (X) de la bague d'étanchéité
(16).
6. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que, sur la bague d'étanchéité (16), sont formés trois évidements (26) qui sont répartis
régulièrement sur la périphérie de la bague d'étanchéité (10).
7. Pompe centrifuge selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les protubérances sont constituées par des tiges filetées ou des douilles filetées
(22).
8. Pompe centrifuge selon la revendication 7, caractérisée en ce que des éléments à vis (24) sont en prise avec les tiges filetées ou les douilles filetées
(22), les éléments à vis (24) présentant chacun une surface de contact qui est en
contact avec un côté de la bague d'étanchéité (16) opposé à la paroi (18) de telle
sorte que la bague d'étanchéité (16) est fixée axialement entre la surface de contact
et la paroi (18).
9. Pompe centrifuge selon la revendication 8, caractérisée en ce qu'au moins un élément élastique (34) est disposé entre la surface de contact et la bague
d'étanchéité (16).
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