[0001] Die Erfindung betrifft ein Dichtungsprofil für ein Trennwandsystem, ein Trennwandsystem
und einen Profilständer für ein Trennwandsystem.
[0002] Trennwandsysteme sind beispielsweise aus der
DE 20 2008 016 693 U1 bekannt. Das aus der
DE 20 2008 016 693 U1 bekannte Trennwandsystem umfasst Stützen, sogenannte Profilständer, und Platten,
welche durch mindestens ein Klemmmittel an einer Stirnfläche eines Profilständers
flächenbündig anbringbar sind. Die Platten werden im Zusammenhang mit der vorliegenden
Anmeldung als Paneele bezeichnet. Dabei handelt es sich beispielsweise um Glasplatten,
Acrylglasplatten, Platten aus einem Glasgemenge oder dergleichen, um Holzplatten aus
Massivholz oder Furnier oder um Kunststoffplatten.
[0003] Die Paneele sind dabei vorzugsweise in zwei parallelen Reihen an beiden Seiten der
Profilständer angeordnet, wobei Paneele einer Reihe jeweils durch eine Stoßfuge voneinander
getrennt sind und im Bereich der Stoßfuge an einem Profilständer lösbar befestigt
sind. Zur Befestigung der Paneele ist gemäß
DE 20 2008 016 693 U1 ein im Wesentlichen T-förmiges Klemmmittel vorgesehen, welches in eine an der Stirnseite
des Profilständers vorgesehene Nut einsetzbar und in der Nut verspannbar ist. Zwischen
den Paneelen und der Stirnfläche des Profilständers sind Dichtleisten mit einem im
Wesentlichen O-förmigen, elastisch verformbaren Bereich angeordnet.
[0004] Es ist eine Aufgabe der Erfindung, ein Dichtungsprofil für ein Trennwandsystem zu
schaffen, welches eine einfache Montage des Trennwandsystems erlaubt. Es ist eine
weitere Aufgabe, ein Trennwandsystem umfassend ein Dichtungsprofil sowie einen Profilständer
für ein Trennwandsystem zu schaffen.
[0005] Diese Aufgabe wird gelöst durch ein Dichtungsprofil für ein Trennwandsystem mit einem
im Wesentlichen U-förmigen Grundkörper mit zwei Schenkeln, wobei an den Enden der
Schenkel jeweils ein elastisch verformbares Dichtsegment nach außen abragend angeordnet
ist.
[0006] Ein derartiges Dichtungsprofil ist auf einfache Weise durch Einsetzen in einer zugehörigen
Nut montierbar, wobei die zwei Dichtsegmente als Anlageflächen für zwei, über eine
Stoßfuge getrennte Paneele fungieren. Eine elastische Verformbarkeit ist aufgrund
eines gewählten Materials und/oder einer Gestaltung des Dichtsegments geeignet definierbar.
Das Dichtungsprofil ist als sogenannte Meterware herstellbar und je nach Anwendung
auf eine geeignete Länge konfektionierbar. Ein Abstand der Schenkel des Dichtungsprofils
entspricht dabei in etwa einer Breite der Stoßfuge der Paneele. Die Breite der Stoßfuge
kann dabei sehr klein gewählt werden, um eine ästhetisch ansprechende Oberfläche zu
schaffen.
[0007] In einer Ausgestaltung sind der Grundkörper und die Dichtsegmente getrennt hergestellt
und in einer Vormontage miteinander verbindbar. Vorzugsweise sind jedoch die Dichtsegmente
einteilig mit dem Grundkörper gestaltet. Das Dichtungsprofil ist vorzugsweise symmetrisch
gestaltet, sodass die zwei Dichtsegmente spiegelbildlich ausgebildet sind. Es sind
jedoch auch Ausgestaltungen denkbar, in welchen die zwei Dichtsegmente unterschiedlich
gestaltet sind.
[0008] In einer Ausgestaltung ist vorgesehen, dass wenigstens ein Dichtsegment sichelförmig
oder ringförmig gestaltet ist. Als sichelförmig oder ringförmig wird dabei eine schlauchförmig
geschlossene oder unterbrochene Struktur bezeichnet, deren Außenkontur einen konvex
gekrümmten knickfreien Verlauf aufweist.
[0009] In einer vorteilhaften Ausgestaltung ist vorgesehen, dass wenigstens ein Dichtsegment
U-förmig mit einem ersten, an einen der Schenkel des Grundkörpers angrenzenden Dichtsegment-Schenkel,
einer Dichtsegment-Basis und einem zweiten Dichtsegment-Schenkel gestaltet ist. Vorzugsweise
ragt dabei der erste Dichtsegment-Schenkel im Wesentlichen rechtwinklig oder rechtwinklig
von dem Schenkel des Grundkörpers nach außen ab. Dadurch ist eine gute Positionierung
des Dichtungsprofils an einer Stirnfläche des Profilständers über den ersten Dichtsegment-Schenkel
möglich. In einer Ausgestaltung ist das U-förmige Dichtsegment so angeordnet, dass
die Dichtsegment- Basis fluchtend zu dem zugehörigen Schenkel des Grundkörpers angeordnet
ist.
[0010] In vorteilhaften Weiterbildungen ist vorgesehen, dass die Dichtsegment-Basis sich
im Wesentlichen parallel oder parallel beabstandet zu dem Schenkel des Grundkörpers
erstreckt. Dabei können Dichtungsprofile mit unterschiedlicher Höhe der Dichtsegment-Basis
für eine Befestigung von Paneelen unterschiedlicher Dicke oder Wandstärke zur Verfügung
gestellt werden.
[0011] Alternativ oder zusätzlich ist in einer anderen Weiterbildung vorgesehen, dass der
zweite Dichtsegment-Schenkel konvex gekrümmt ist. Die konvexe Krümmung erlaubt eine
sichere Kontaktierung unabhängig von einem Verformungsgrad des Dichtsegment-Schenkels.
Vorzugsweise ist der zweite Dichtsegment-Schenkel mit einer niedrigeren Wandstärke
ausgebildet als die Dichtsegment-Basis und/oder der erste Dichtsegment-Schenkel, sodass
eine Verformung überwiegend im Bereich des zweiten Dichtsegment-Schenkels stattfindet.
[0012] In einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass wenigstens einer der Schenkel
des Grundkörpers an einer Außenseite eine Rastnase aufweist. Die Rastnase wirkt mit
einem komplementären Rastbereich an dem Profilständer für eine einfache Befestigung
zusammen.
[0013] Die Aufgabe wird weiter gelöst durch ein Trennwandsystem umfassend wenigstens eine
Reihe von zwei oder mehr jeweils durch eine Stoßfuge voneinander getrennten Paneelen,
die im Bereich der Stoßfuge jeweils an einem Profilständer lösbar befestigt sind,
wobei der Profilständer an wenigstens einer, den Paneelen zugewandten Stirnseite eine
Nut aufweist, in welche ein Dichtungsprofil mit nach außen abragenden Dichtsegmenten
eingesetzt ist, wobei die Dichtsegmente eine Anlagefläche für die Paneele bilden.
Durch Einsetzen des Dichtungsprofils ist so eine einfache Montage des Trennwandsystems
möglich.
[0014] In einer vorteilhaften Ausgestaltung weist die Nut des Profilständers eine Hinterschneidung
auf. Als Hinterschneidung wird im Zusammenhang mit der Erfindung ein Bereich bezeichnet,
welcher gegenüber einem Öffnungsdurchmesser einen verbreiterten Durchmesser aufweist.
Die Rastnasen des Dichtungsprofils wirken dabei in vorteilhaften Ausgestaltungen für
eine klemmende Befestigung mit den Hinterscheidungen zusammen, wobei die Rastnasen
hinter die Hinterschneidung greifen und so eine Entnehmen des Dichtungsprofils aus
der Nut verhindern.
[0015] In einer vorteilhaften Weiterbildung ist die Nut des Profilständers als C-förmiger
oder G-förmiger Kanal gestaltet. Als C-förmig wird im Zusammenhang mit der Anmeldung
eine Struktur bezeichnet, welche einen U-förmigen Grundabschnitt mit einer Basis und
zwei Schenkeln aufweist, wobei sich an die freien Enden der Schenkel, d.h. die von
der Basis abgewandten Enden der Schenkel, ein in Richtung Innenraum abragender, vorzugsweise
rechtwinklig abragender, Abschnitt, anschließt. Als G-förmig wird im Zusammenhang
mit der Anmeldung eine Struktur bezeichnet, welche einen U-förmigen Grundabschnitt
mit einer Basis und zwei Schenkeln aufweist, wobei sich an die freien Enden der Schenkel
ein um 180° gedrehter, in Richtung Innenraum abragender U-förmiger Abschnitt, anschließt.
Die von den Schenkeln abragenden Abschnitte bilden jeweils eine Hinterschneidung für
das Dichtungsprofil.
[0016] In noch einer weiteren Ausgestaltung ist vorgesehen, dass eine Klemmleiste zum Fixieren
der Paneele an dem Profilständer zwischen die Schenkel des Grundkörpers des Dichtungsprofils
einsetzbar ist. Durch die Klemmleiste werden die Paneele fixiert, wobei vorzugsweise
die Dichtsegmente elastisch verformt werden, sodass eine Klemmung der Paneele aufgrund
der Rückstellkräfte bewirkt wird. In einer Ausgestaltung ist eine Länge der Klemmleiste
wenigstens im Wesentlichen gleich einer Länge des Dichtungsprofils, sodass das Dichtungsprofil
über die gesamte Länge abgedeckt ist. In anderen Ausgestaltungen sind mehrere, zueinander
beabstandete kurze Klemmleisten vorgesehen. Derartige Klemmleisten sind hinsichtlich
einer Handhabung in der Montage besonders vorteilhaft.
[0017] Die Klemmleiste ist in vorteilhaften Ausgestaltungen T-förmig mit einem Basis-Steg
und sich im Wesentlichen parallel oder parallel zu den Paneelen erstreckenden Klemmarmen
ausgebildet.
[0018] In einer Weiterbildung ist vorgesehen, dass der Basis-Steg der T-förmigen Klemmleiste
U-förmig gestaltet ist. Über einen durch die Klemmleiste aufgespannten Innenraum ist
so eine weitere Fixierung, beispielsweise mittels Verschraubung, möglich. Zu diesem
Zweck sind in einer Ausgestaltung in einem Nutgrund der Nut des Profilständers und
an einer Basis des U-förmigen Basis-Stegs jeweils Schraubenkanäle vorgesehen.
[0019] Die Aufgabe wird weiter gelöst durch einen Profilständer für ein Trennwandsystem
mit einer Nut zur Aufnahme eines Dichtungsprofils. Die Nut ist dabei vorzugsweise
als C-förmiger oder G-förmiger Kanal gestaltet. Der Profilständer ist beispielsweise
als Aluminiumprofil ausgebildet. Ein derartiger Profilständer ist durch Stranggussverfahren
auf einfache Weise herstellbar.
[0020] Weitere Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen und aus der nachfolgenden
Beschreibung von Ausführungsbeispielen der Erfindung, die in den Zeichnungen schematisch
dargestellt sind. Für gleiche oder ähnliche Bauteile werden in den Zeichnungen einheitliche
Bezugszeichen verwendet. Als Teil eines Ausführungsbeispiels beschriebene oder dargestellte
Merkmale können ebenso in einem anderen Ausführungsbeispiel verwendet werden, um eine
weitere Ausführungsform der Erfindung zu erhalten.
[0021] In den Zeichnungen zeigen:
- Fig. 1:
- eine Schnittdarstellung eines Trennwandsystems mit einem Profilständer und zwei Reihen
von durch eine Stoßfuge voneinander getrennten Paneelen, wobei zwischen den Reihen
der Paneele und dem Profilständer jeweils ein Dichtungsprofil angeordnet ist,
- Fig. 2:
- eine Ausgestaltung eines Dichtungsprofils gemäß Fig. 1;
- Fig. 3:
- eine weitere Ausgestaltung eines Dichtungsprofils gemäß Fig. 1;
- Fig. 4:
- eine alternative Ausgestaltung eines Dichtungsprofils.
[0022] Fig. 1 zeigt eine Schnittdarstellung eines Trennwandsystems 1 mit einem Profilständer
2 und zwei parallelen Reihen 3a, 3b von jeweils durch eine Stoßfuge voneinander getrennten
Paneelen 30a, 30b.
[0023] Die Paneele 30a, 30b sind als Glasplatten gestaltet. Dabei weisen die Paneele 30a,
30b der zwei Reihen 3a bzw. 3b eine unterschiedliche Wandstärke auf. Die Paneele 30a,
30b sind an Stirnseiten 20 des Profilständers 2 angeordnet, wobei zwischen den Paneelen
30a, 30b und dem Profilständer 2 jeweils ein Dichtungsprofil 4, 5 angeordnet ist.
Das Trennwandsystem 1 umfasst weiter Klemmleisten 6, mittels welchen die Paneele 30a,
30b an dem Profilständer 2 fixiert werden.
[0024] Die Dichtungsprofile 4, 5 sind in den Fig. 2 bzw. 3 in Alleinstellung dargestellt.
Fig. 4 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines Dichtungsprofils 7. Wie in den
Fig. 2 bis 4 erkennbar ist, weisen die Dichtungsprofile 4, 5, 7 jeweils einen im Wesentlichen
U-förmigen Grundkörper 40, 50, 70 mit zwei Schenkeln 41, 51, 71 auf. An den Enden
der Schenkel 41, 51, 71 ist jeweils ein elastisch verformbares, hakenförmiges Dichtsegment
42, 52, 72 vorgesehen. Die Dichtungsprofile 4, 5 und 7 sind jeweils spiegelsymmetrisch
ausgebildet.
[0025] Die dargestellten Dichtsegmente 42, 52, 72 sind jeweils im Wesentlichen U-förmig
mit einem ersten, an einen Schenkel 41, 51, 71 des jeweiligen Grundkörpers 40, 50
bzw. 70 angrenzenden Dichtsegment-Schenkel 420, 520, 720, einer Dichtsegment-Basis
421, 521, 721 und einem zweiten Dichtsegment-Schenkel 422, 522, 722.
[0026] Die drei Dichtungsprofile 4, 5, 7 unterscheiden sich in einer Höhe der jeweiligen
Dichtsegment-Basis 421, 521, 721. Wie in Fig. 1 erkennbar ist, sind so durch die unterschiedlichen
Dichtungsprofile 4, 5, 7 Paneele 30a, 30b unterschiedlicher Wandstärke ohne zusätzliche
Anpassung klemmbar.
[0027] Die Dichtsegmente 42, 52, 72 sind an dem jeweiligen Schenkel 41, 51, 71 jeweils nach
außen abragend angeordnet. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist dabei eine
Länge der zwei Dichtsegment-Schenkel 420, 422; 520, 522 bzw. 720, 722 jeweils im Wesentlichen
gleich lang gewählt, sodass ein freies Ende der Dichtsegment-Schenkel 422, 522, 722
im Wesentlichen bündig mit dem durch die Schenkel 41, 51 bzw. 71 aufgespannten Innenraum
abschließt. In einer anderen, nicht dargestellten Ausgestaltung ist eine Länge der
zwei Dichtsegment-Schenkel 420, 422; 520, 522 bzw. 720, 722 kürzer gewählt.
[0028] Der erste Dichtungssegment-Schenkel 420, 520, 720 ragt in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
rechtwinklig von dem zugehörigen Schenkel 41, 51, 71 des Grundkörpers 40, 50, 70 ab.
Wie in Fig. 1 erkennbar ist, wird so eine einfache Positionierung des Dichtungsprofils
4, 5 an dem Profilständer 2 ermöglicht.
[0029] Die zweiten Dichtsegment-Schenkel 422, 522, 722 sind dagegen konvex gekrümmt. Bei
einem Fixieren der Paneele 30a, 30b an dem Profilständer 2 mittels der Klemmleiste
6 werden die Dichtsegmente 42, 52 elastisch verformt. Aufgrund der konvexen Krümmung
der Dichtsegment-Schenkel 422, 522, 722 wird eine sichere Kontaktierung der Paneele
30a, 30b für eine sichere Abdichtung bewirkt.
[0030] Die Schenkel 41, 51, 71 weisen - wie in Fig. 1 dargestellt - weiter Rastnasen 410,
510, 710 auf. Die Rastnasen 410, 510, 710 wirken mit einer Hinterschneidung 22 des
Profilständers 2 für eine Rastverbindung zusammen.
[0031] In dem in Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel weist der Profilständer 2 an den
Stirnseiten 20 jeweils G-förmige Kanäle 21 auf, welche als Nuten zur Aufnahme der
Dichtungsprofile 4, 5 dienen. An den Stirnseiten 20 wird so eine Nut mit einer Hinterschneidung
22 geschaffen, welche mit den Rastnasen 410, 510, 710 für eine klemmende Verbindung
zusammenwirkt. Durch den G-förmigen Kanal wird im Bereich einer Öffnung eine zusätzliche
Anlagefläche für das Dichtungsprofil 4, 5 und die Klemmleisten 6 geschaffen, wobei
weiter Materialanhäufungen bei der Bildung der Hinterschneidung 22 vermieden werden.
[0032] Zum Fixieren der Paneele 30a, 30b gemäß Fig. 1 an den Profilständer 2 werden zwischen
die Schenkel 41, 51 des Grundkörpers 40, 50 jeweils eine Klemmleiste 6 oder mehrere,
in der Höhe voneinander beabstandete Klemmleisten 6 eingesetzt.
[0033] Die Klemmleisten 6 sind jeweils T-förmig mit sich parallel zu den Paneelen 30a, 30b
erstreckenden Klemmarmen 61 ausgebildet. In dem dargestellten Ausführungsbeispiel
ist ein Basis-Steg der Klemmleisten 6 U-förmig mit zwei Schenkeln 62 gestaltet. Für
eine endgültige Fixierung des Systems ist zwischen den Schenkeln 62 eine Verschraubung
der Klemmleisten 6 mit dem Profilständer 2 möglich. Die Verschraubung ist in einigen
Ausgestaltungen über ein nicht dargestelltes Abdeckprofil oder einen Keder verdeckbar.
1. Dichtungsprofil für ein Trennwandsystem (1) mit einem im Wesentlichen U-förmigen Grundkörper
(40, 50, 70) mit zwei Schenkeln (41, 51, 71), dadurch gekennzeichnet, dass an den Enden der Schenkel (41, 51, 71) jeweils ein elastisch verformbares Dichtsegment
(42, 52, 72) nach außen abragend angeordnet ist.
2. Dichtungsprofil nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtsegmente (42, 52, 72) einteilig mit dem Grundkörper (40, 50, 70) gestaltet
sind.
3. Dichtungsprofil nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Dichtsegment sichelförmig gestaltet ist.
4. Dichtungsprofil nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Dichtsegment (42, 52, 72) U-förmig mit einem ersten, an einen der
Schenkel (41, 51, 71) des Grundkörpers (40, 50, 70) angrenzenden Dichtsegment-Schenkel
(420, 520, 720), einer Dichtsegment-Basis (421, 521, 721) und einem zweiten Dichtsegment-Schenkel
(422, 522, 722) gestaltet ist.
5. Dichtungsprofil nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Dichtsegment-Schenkel (420, 520, 720) im Wesentlichen rechtwinklig oder
rechtwinklig von dem Schenkel (41, 51, 71) des Grundkörpers (40, 50, 70) nach außen
abragt.
6. Dichtungsprofil nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Dichtsegment-Basis (42, 52, 72) sich im Wesentlichen parallel oder parallel beabstandet
zu dem Schenkel (41, 51, 71) des Grundkörpers (40, 50, 70) erstreckt.
7. Dichtungsprofil nach Anspruch 4, 5 oder 6, dadurch gekennzeichnet, dass der zweite Dichtsegment-Schenkel (422, 522, 722) konvex gekrümmt ist.
8. Dichtungsprofil nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens einer der Schenkel (41, 51, 71) des Grundkörpers (40, 50, 70) an einer
Außenseite eine Rastnase (411, 511, 711) aufweist.
9. Trennwandsystem umfassend wenigstens eine Reihe (3a, 3b) von zwei oder mehr jeweils
durch eine Stoßfuge voneinander getrennten Paneelen (30a, 30b) die im Bereich der
Stoßfuge jeweils an einem Profilständer (2) lösbar befestigt sind, dadurch gekennzeichnet, dass der Profilständer (2) an wenigstens einer den Paneelen (3a, 3b) zugewandten Stirnseite
(20) eine Nut aufweist, in welche ein Dichtungsprofil (4, 5, 7) nach einem der Ansprüche
1 bis 8 mit Dichtsegmenten (42, 52, 72) eingesetzt ist, wobei die Dichtsegmente (42,
52, 72) eine Anlagefläche für die Paneele (3a, 3b) bilden.
10. Trennwandsystem nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut des Profilständers (2) eine Hinterschneidung (22) aufweist.
11. Trennwandsystem nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Nut des Profilständers als C-förmiger oder G-förmiger Kanal (21) gestaltet ist.
12. Trennwandsystem nach einem der Ansprüche 9 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass eine Klemmleiste (6) zum Fixieren der Paneele (3a, 3b) an dem Profilständer (2) zwischen
die Schenkel (41, 51, 71) des Grundkörpers (40, 50, 70) des Dichtungsprofils (4, 5,
7) einsetzbar ist.
13. Trennwandsystem nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmleiste (6) T-förmig mit einem Basis-Steg und sich im Wesentlichen parallel
oder parallel zu den Paneelen (30a, 30b) erstreckenden Klemmarmen (61) ausgebildet
ist.
14. Trennwandsystem nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Basis-Steg der T-förmigen Klemmleiste (6) U-förmig gestaltet ist.
15. Profilständer für ein Trennwandsystem nach einem der Ansprüche 9 bis 14 mit einer
Nut (21) zur Aufnahme eines Dichtungsprofils (4, 5, 6) nach einem der Ansprüche 1
bis 8.