[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Verdampferbaugruppe, insbesondere für ein
Fahrzeugheizgerät, umfassend einen Verdampfermediumträger mit einer Bodenwandung,
ein an einer Seite der Bodenwandung vorgesehenes poröses Verdampfermedium und ein
elektrisch erregbares Zündorgan.
[0002] Aus der
EP 1 568 525 ist eine Verdampferbaugruppe bekannt, bei welcher auf einem aus Keramikmaterial mit
guter Wärmeleitfähigkeit ausgebildeten Verdampfermediumträger ein poröses Verdampfermedium
in Form einer Vliesschicht getragen ist. An der Rückseite des Verdampfermediumträgers
ist eine Heizbaugruppe vorgesehen, die an einem Tragkörper ein mit einem mäanderartig
sich erstreckenden Heizleiter ausgebildetes Verdampfungsheizorgan aufweist. Dieses
ist in Kontakt mit der Rückseite des Verdampfermediumträgers und erwärmt somit diesen
und das an der Vorderseite desselben getragene poröse Verdampfermedium, so dass die
Brennstoffabdampfung aus diesem unterstützt wird. An dem Tragekörper ist ein sich
senkrecht zu diesem erstreckender Vorsprung vorgesehen, welcher an seinem Außenumfang
einen sich gleichermaßen mäanderartig windenden Heizleiter eines Zündorgans trägt.
Dieser Vorsprung greift in einen entsprechenden, hohl ausgebildeten Vorsprung am Verdampfermediumträger
ein und liegt somit in einer in dem porösen Verdampfermedium gebildeten Aussparung.
Das Zündorgan einerseits und das Verdampfungsheizorgan andererseits können zum Bereitstellen
der Zündbedingung bzw. zum Bereitstellen einer Verdampfungsunterstützungserwärmung
voneinander unabhängig elektrisch erregt werden.
[0003] Die
EP 1 275 901 A2 offenbart einen Verdampferbrenner für ein Fahrzeugheizgerät, bei welchem ein topfartig
ausgebildeter Verdampfermediumträger an einer Seite einer Bodenwandung desselben ein
mehrschichtig aufgebautes poröses Verdampfermedium trägt. An einer von dieser Seite
abgewandten Rückseite ist in einer Einsenkung ein Verdampfungsheizorgan mit einem
sich mäanderartig windenden Heizleiter vorgesehen. Um das in einer Brennkammer generierte
Brennstoff/Luft-Gemisch zu zünden, durchsetzt ein in Form eines Glühstifts ausgebildetes
Zündorgan die Bodenwandung in einer dafür vorgesehenen Aussparung und auch das poröse
Verdampfermedium in einer dafür vorgesehenen Aussparung und erstreckt sich somit in
den Innenvolumenbereich einer Brennkammer hinein.
[0004] Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Verdampferbaugruppe, insbesondere
für ein Fahrzeugheizgerät bereitzustellen, welche bei baulich einfacher und kompakter
Ausgestaltung ein verbessertes Verbrennungs- bzw. Zündverhalten gewährleistet.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe gelöst durch eine Verdampferbaugruppe, insbesondere
für ein Fahrzeugheizgerät, umfassend einen Verdampfermediumträger mit einer Bodenwandung,
ein an einer Seite der Bodenwandung vorgesehenes poröses Verdampfermedium und ein
elektrisch erregbares Zündorgan.
[0006] Dabei ist weiter vorgesehen, dass das Zündorgan in das Aufbaumaterial der Bodenwandung
eingebettet ist.
[0007] Bei dem erfindungsgemäßen Aufbau ist das Zündorgan in das Aufbaumaterial der Bodenwandung
des Verdampfermediumträgers eingebettet. Dies bedeutet, dieses Aufbaumaterial umgibt
das Zündorgan zumindest im wesentlichen Bereich seiner Oberfläche, insbesondere an
seiner der einen Seite der Bodenwandung zugewandt liegenden Seite. Dies bedeutet,
dass das Zündorgan weder den Verdampfermediumträger, noch das poröse Verdampfermedium
durchsetzt. Somit kann insbesondere eine im Bereich des porösen Verdampfermediums
ansonsten zu bildende Aussparung vermieden werden, was einerseits das Brennstoffverteilungsverhalten
des porösen Verdampfermediums verbessert, da keine vom Brennstoff nicht durchströmbaren
Aussparungsbereiche vorhanden sind. Andererseits wird bei gleichwohl sehr guter thermischer
Wechselwirkung zwischen dem Zündorgan und dem porösen Verdampfermedium bzw. dem davon
abgedampften Brennstoff eine vergrößerte Brennstoffabdampfungsfläche des Verdampfermediums
erhalten.
[0008] Bei einer besonders vorteilhaften Weiterbildung der erfindungsgemäßen Verdampferbaugruppe
kann vorgesehen sein, dass ein elektrisch erregbares Verdampfungsheizorgan in das
Aufbaumaterial der Bodenwandung eingebettet ist. Hier wird also in fertigungstechnischer
Hinsicht das Verdampfungsheizorgan gleich behandelt, wie das Zündorgan, so dass beispielsweise
diese beiden elektrisch erregbaren Organe in einem Arbeitsgang in die Bodenwandung
eingebettet werden können, beispielsweise bei Herstellung des Verdampfermediumträgers
in einem Sintervorgang.
[0009] Um eine gleichmäßige thermische Wechselwirkung zu erreichen, wird vorgeschlagen,
dass das Verdampfungsheizorgan und das Zündorgan im Wesentlichen in der gleichen Einbettungsebene
in der Bodenwandung positioniert sind. Insbesondere kann dabei vorgesehen sein, dass
eine Materialstärke der Bodenwandung zwischen dem Verdampfungsheizorgan und einer
an der einen Seite gebildeten Oberfläche der Bodenwandung im Wesentlichen einer Materialstärke
der Bodenwandung zwischen dem Zündorgan und der Oberfläche entspricht.
[0010] Ein gleichmäßiges Brennstoffabdampfungsverhalten kann weiter dadurch unterstützt
werden, dass das Verdampfungsheizorgan einen Flüssigkeitseintrittsöffnungsbereich
in der Bodenwandung kreissegmentartig umgibt. Vorteilhafterweise kann bei derartiger
Ausgestaltung des Verdampfungsheizorgans dann vorgesehen sein, dass das Zündorgan
in einem Kreissegmentunterbrechungsbereich des Verdampfungsheizorgans angeordnet ist.
Somit kann die Bodenwandung bzw. die an der einen Seite derselben gebildete Oberfläche
derselben in effizienter Art und Weise genutzt werden.
[0011] Das Zündorgan kann scheibenartig, vorzugsweise kreisscheibenartig, ausgebildet sein,
so dass es, ebenso wie das Verdampfungsheizorgan nicht als beispielsweise mäanderartig
gewundener Heizleiter, sondern als flächig ausgedehntes Heizorgan zu betrachten ist.
[0012] Um das Zündverhalten weiter verbessern zu können, wird vorgeschlagen, dass eine die
Bodenwandung durchsetzende Zündlufteintrittsöffnung vorgesehen ist. Wenn dabei weiter
vorgesehen ist, dass die Zündlufteintrittsöffnung das Zündorgan durchsetzt, ist gleichzeitig
sichergestellt, dass die Zündluft in demjenigen Volumenbereich eintritt und bereitgestellt
wird, in welchem auch durch das Zündorgan die zum Zünden erforderlichen thermischen
Bedingungen bereitgestellt werden.
[0013] Insbesondere bei Ausgestaltung des Zündorgans bzw. des Verdampfungsheizorgans als
flächige Elemente ist es vorteilhaft, wenn das Zündorgan oder/und das Verdampfungsheizorgan
mit Leitkeramikmaterial, wie z. B. Titannitridmaterial, vorzugsweise Al
2O
3/TiN, aufgebaut ist.
[0014] Um bei Einbettung des Zündorgans bzw. des Verdampfungsheizorgans eine elektrische
Isolation desselben in einfacher Weise erlangen zu können, wird vorgeschlagen, dass
der Verdampfermediumträger mit Isolationskeramikmaterial aufgebaut ist. Hier kann
z. B. Aluminiumoxidmaterial, also Al
2O
3, zum Aufbau des Verdampfermediumträgers eingesetzt werden.
[0015] Das poröse Verdampfermedium kann beispielsweise mit Metallschaummaterial ausgebildet
sein. Dieses kann an der einen Seite des Verdampfermediumträgers bzw. der Bodenwandung
desselben zur Erlangung eines besseren thermischen Kontakts festgelegt sein.
[0016] Die Erfindung betrifft ferner einen Verdampferbrenner, insbesondere für ein Fahrzeugheizgerät
mit einer Verdampferbaugruppe nach einem der vorhergehenden Ansprüche.
[0017] Nachfolgend wird die vorliegende Erfindung mit Bezug auf die beiliegenden Figuren
detailliert beschreiben. Es zeigt:
- Fig. 1
- eine Querschnittdarstellung einer Verdampferbaugruppe, geschnitten längs einer Linie
I-I in Fig. 2;
- Fig. 2
- eine Längsschnittdarstellung der Verdampferbaugruppe der Fig. 1, geschnitten längs
einer Linie II-II in Fig. 1.
[0018] In den Fig. 1 und 2 ist eine Verdampferbaugruppe allgemein mit 10 bezeichnet. Die
Verdampferbaugruppe 10 umfasst einen hier vorzugsweise schalenartig ausgebildeten
Verdampfermediumträger 12 mit einer Bodenwandung 14 und einer Umfangswandung 16. In
dem von der Bodenwandung 14 und der Umfangswandung 16 umschlossenen Volumenbereich
ist ein poröses Verdampfermedium 18 angeordnet, dieses ist vorzugsweise aus Metallschaummaterial
ausgebildet. Auch Keramikschaummaterial kann zum Einsatz kommen. Die Porosität des
porösen Verdampfermediums kann insbesondere bei Einsatz dieser Aufbaumaterialien in
einem Bereich von mehr als 90 % liegen. Selbstverständlich können auch andere Verdampfermedien,
wie z. B. Vlies oder Geflechtmaterial oder dergleichen, oder ein mehrschichtiger Aufbau
eingesetzt werden.
[0019] In einem zentral in der Bodenwandung 14 liegenden Brenstoffeinleitungsbereich 20
ist eine die Bodenwandung 14 durchsetzende Brennstoffeinleitöffnung 22 vorgesehen,
welche bis an die an einer Oberfläche 24 der Bodenwandung 14 anliegende und beispielsweise
von einer Brennkammer abgewandt liegende Rückseite 26 des Verdampfermediums 18 heranreicht.
An der vom porösen Verdampfermedium 18 abgewandt liegenden Rückseite 28 kann an der
Bodenwandung 14 eine Brennstoffzuführleitung 30 vorgesehen bzw. festgelegt sein. Somit
kann flüssiger Brennstoff oder generell zu verdampfendes Medium in einen zentralen
Bereich des beispielsweise mit kreisrunder Außenumfangskontur ausgebildeten, scheibenartigen
porösen Verdampfermediums 18 eingeleitet, darin durch Kapillarförderwirkung und ggf.
auch Schwerkrafteinwirkung verteilt werden und dann an einer beispielsweise einer
Brennkammer zugewandt liegenden Vorderseite 32 des porösen Verdampfermediums 18 abgedampft
werden.
[0020] In die Bodenwandung 14 des Verdampfermediumträgers 12 ist ein beispielsweise ebenfalls
mit kreisartiger Außenumfangskontur ausgebildetes, scheibenartiges und elektrisch
erregbares Zündorgan 34 eingebettet. Ferner ist in die Bodenwandung 14 des Verdampfermediumträgers
im gleichen einbettungsebenen Bereich wie das Zündorgan 34 ein Verdampfungsheizorgan
36 eingebettet. Das Verdampfungsheizorgan 36 ist ringsegmentartig ausgebildet und
umgibt den Brennstoffeinleitungsbereich 20 bzw. die Brennstoffeinleitöffnung 22 vorzugsweise
konzentrisch. In einem Ringsegmentunterbrechungsbereich 38 ist das Zündorgan 34 positioniert,
so dass im Wesentlichen der gesamte den Brennstoffeinleitbereich 20 umgebende Bereich
in der Bodenwandung 14 zur Aufnahme der beiden elektrisch erregbaren Organe 34, 36
genutzt werden kann.
[0021] In dem Bereich, in welchem das Zündorgan 34 in der Bodenwandung 14 aufgenommen bzw.
in diese eingebettet ist, ist eine Zündlufteintrittsöffnung 40 vorgesehen, welche
die Bodenwandung 14 und das Zündorgan 34 vorzugsweise in seinem zentralen Bereich
desselben durchsetzt.
[0022] Zur elektrischen Kontaktierung der beiden elektrisch erregbaren Organe 34, 36 können
diese jeweils mit einem die Bodenwandung 14 durchsetzenden bzw. daraus hervorstehenden
Ansteueranschluss 42 bzw. 44 in Verbindung stehen, welche zum Anlegen einer Erregungsspannung
mit einer Ansteuervorrichtung verbunden werden können. Über einen gemeinsamen Masseanschluss
46, welcher in Verbindung mit beiden elektrisch erregbaren Organen 34, 36 steht und
gleichermaßen die Bodenwandung 14 bzw. Verdampfermediumträger 12 durchsetzt, wird
es möglich, definierte Potentialverhältnisse bereitzustellen.
[0023] Das Zündorgan 34 und das Verdampfungsheizorgan 36 sind, wie dies vor allem die Fig.
1 verdeutlicht, als flächig, also ringsegmentartig bzw. kreisscheibenartig ausgebildete
Heizorgane bereitgestellt. Diese ermöglichen eine großflächige Erwärmung der Bodenwandung
14 und somit eine gleichmäßige Brennstoffabdampfung, beispielsweise im Vergleich zu
mäanderartig gewundenen Heizleiterelementen. Dazu können das Zündorgan 34 und das
Verdampfungsheizorgan 36 beispielsweise mit Leitkeramikmaterial, wie z. B. Al
2O
3/TiN, Si
3N
4/TiN oder ITO, in einem Sinterverfahren, einem Siebdruckverfahren oder einem Pulverspritzgießverfahren
hergestellt sein. Durch Variation des Titannitridanteils im Aluminiumoxid kann die
Leitfähigkeit des Zündorgans 34 bzw. des Verdampfungsheizorgans 36 beeinflusst werden.
[0024] Die Einbettung des Zündorgans 34 bzw. des Verdampfungsheizorgans 36 in den Verdampfermediumträger
12 kann dadurch erlangen, dass der vorzugsweise mit Isolierkeramikmaterial, wie z.
B. Al
2O
3, aufgebaute Verdampfermediumträger 12 in einem Sintervorgang hergestellt wird, wobei
in das zu sinternde, pulverförmige Material die beiden elektrisch erregbaren Organe
34, 36 eingelegt bzw. mit diesem Material auch überdeckt werden, so dass sich die
in Fig. 2 erkennbare Einbettungslage ergibt. Dabei ist vorzugsweise eine Materialstärke
M
1 zwischen der dem porösen Verdampfermedium 18 zugewandten Seite des Zündorgans 34
und der Oberfläche 24 im Wesentlichen genauso groß, wie eine Materialstärke M
2, zwischen der dem porösen Verdampfermedium 18 zugewandten Seite des Verdampfungsheizorgans
36 und der Oberfläche 24. Somit kann eine gleichmäßige thermische Wechselwirkung dieser
beiden elektrisch erregbaren Organe 34, 36 mit dem porösen Verdampfermedium 18 gewährleistet
werden. Weiterhin stellt die Zündlufteintrittsöffnung 40 sicher, dass insbesondere
in demjenigen Volumenbereich einer Brennkammer, in welchem das Zündorgan 34 zum Zünden
ausreichend hoher Temperaturen bereitstellt, auch ausreichende und durch das Zündorgan
34 selbst bereits vorerwärmte Luft zur Verfügung steht.
[0025] Die Brennstoffzuführleitung 30 kann mit dem Verdampfermediumträger 12 beispielsweise
durch Verlötung verbunden werden, zu diesem Zwecke kann der Verdampfermediumträger
12 dort, wo diese Lötverbindung erfolgen soll, mit Metallmaterial bedampft werden,
um eine höhere Verbindungsfestigkeit zu erlangen. Auch andere Verbindungsarten, wie
Versintern oder Einschrauben der Brennstoffzuführleitung 30 in den Verdampfermediumträger
12 sind möglich.
[0026] Durch das Einbetten insbesondere des Zündorgans 34 in den Verdampfermediumträger
12 werden Durchgriffsöffnungen im porösen Verdampfermedium 18 vermieden, so dass dieses
einerseits eine vergrößerte Oberfläche 32 zur Brennstoffabdampfung bereitstellt, andererseits
das Brennstoffverteilungsverhalten im Innenvolumen des porösen Verdampfermediums 18
nicht beeinträchtigt wird. Weiterhin wird eine kompakte Baugruppe geschaffen, welche
als eine Baueinheit beispielsweise in einen Verdampferbrenner eines Fahrzeugheizgeräts
integriert werden kann. Die Gefahr einer Beschädigung des Zündorgans 34 bzw. des Verdampfungsheizorgans
36 ist aufgrund der Einbettung derselben in den Verdampfermediumträger 12 beseitigt.
[0027] Es sei in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, dass Einbetten im Sinne der vorliegenden
Erfindung bedeutet, dass das Zündorgan 34 bzw. das Verdampfungsheizorgan 36 im Wesentlichen
Teil ihrer Oberflächenbereiche, vorzugsweise in einer gesamten Oberfläche von dem
Aufbaumaterial des Verdampfermediumträgers 12 umgeben sind, beispielsweise dadurch,
dass sie bei Herstellung des Verdampfermediumträgers 12 in das Aufbaumaterial desselben
mit eingebracht werden. Gleichwohl ist es selbstverständlich möglich, beispielsweise
zur elektrischen Kontaktierung freizuhaltende Bereiche auszusparen oder die in Fig.
1 erkennbaren Anschlüsse auf dem Verdampfermediumträger 12 herauszuführen.
[0028] Der kompakte Aufbau kann dadurch weiter unterstützt werden, dass auch das poröse
Verdampfermedium 18 an der Oberfläche 24 bzw. der Innenumfangsfläche der Umfangswandung
16 vorzugsweise materialschlüssig festgelegt wird, beispielsweise durch Verlötung.
[0029] Es sei darauf hingewiesen, dass selbstverständlich das Zündorgan 34 oder/und das
Verdampfungsheizorgan 36 andere geometrische Ausgestaltungen aufweisen können, als
in Fig. 1 erkennbar. Insbesondere könnte auch das Zündorgan 34 als Ringsegment ausgebildet
sein, welches mit Beibehalt einer Unterbrechung zum Verdampfungsheizorgan 36 den Ringsegmentunterbrechungsbereich
38 im Wesentlichen ausfüllt. Auch dr Flächenanteil des Zündorgans 34 bzw. des Verdampfungsheizorgans
36 kann anders sein, als dargestellt, wobei grundsätzlich vorgesehen sein sollte,
dass das Verdampfungsheizorgan 36 den größeren Flächenbereich der Oberfäche 24 belegt
bzw. erwärmt, mithin also eine größere der Oberfläche 24 zugewandt liegende Oberfläche
aufweist, das Zündorgan 34, welches zwar zur Bereitstellung höherer Temperaturen beispielsweise
mit einer höheren Erregungsspannung betrieben wird, grundsätzlich aber diese höheren
Temperaturen nur in einem lokal begrenzten Bereich bereitstellen soll.
1. Verdampferbaugruppe, insbesondere für ein Fahrzeugheizgerät, umfassend einen Verdampfermediumträger
(12) mit einer Bodenwandung (14), ein an einer Seite der Bodenwandung (14) vorgesehenes
poröses Verdampfermedium (18) und ein elektrisch erregbares Zündorgan (34), dadurch gekennzeichnet, dass das Zündorgan in das Aufbaumaterial der Bodenwandung (14) eingebettet ist.
2. Verdampferbaugruppe nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass ein elektrisch erregbares Verdampfungsheizorgan (36) in das Aufbaumaterial der Bodenwandung
(14) eingebettet ist.
3. Verdampferbaugruppe nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verdampfungsheizorgan (36) und das Zündorgan (34) im Wesentlichen in der gleichen
Einbettungsebene in der Bodenwandung (14) positioniert sind.
4. Verdampferbaugruppe nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet, dass eine Materialstärke (M2) der Bodenwandung (14) zwischen dem Verdampfungsheizorgan (36) und einer an der einen
Seite gebildeten Oberfläche (24) der Bodenwandung (14) im Wesentlichen einer Materialstärke
(M1) der Bodenwandung (14) zwischen dem Zündorgan (34) und der Oberfläche (24) entspricht.
5. Verdampferbaugruppe nach einem der Ansprüche 2 bis 4,
dadurch gekennzeichnet, dass das Verdampfungsheizorgan (36) einen Flüssigkeitseintrittsöffnungsbereich (30) in
der Bodenwandung (14) kreissegmentartig umgibt.
6. Verdampferbaugruppe nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet, dass das Zündorgan (34) in einem Kreissegmentunterbrechungsbereich (38) des Verdampfungsheizorgans
(36) angeordnet ist.
7. Verdampferbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, dass das Zündorgan (24) scheibenartig, vorzugsweise kreisscheibenartig, ausgebildet ist.
8. Verdampferbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass eine die Bodenwandung (14) durchsetzende Zündlufteintrittsöffnung (40) vorgesehen
ist.
9. Verdampferbaugruppe nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet, dass die Zündlufteintrittsöffnung (40) das Zündorgan (34) durchsetzt.
10. Verdampferbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
dadurch gekennzeichnet, dass das Zündorgan (34) oder/und das Verdampfungsheizorgan (36) mit Leitkeramikmaterial
aufgebaut ist.
11. Verdampferbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 10,
dadurch gekennzeichnet, dass das Zündorgan (34) oder/und das Verdampfungsheizorgan (36) mit Titannitridmaterial,
vorzugsweise Al2O3/TiN, aufgebaut ist.
12. Verdampferbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 11,
dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfermediumträger mit Isolationskeramikmaterial aufgebaut ist.
13. Verdampferbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 12,
dadurch gekennzeichnet, dass der Verdampfermediumträger mit Aluminiumoxid aufgebaut ist.
14. Verdampferbaugruppe nach einem der Ansprüche 1 bis 13,
dadurch gekennzeichnet, dass das poröse Verdampfermedium (18) mit Metallschaummaterial aufgebaut ist.
15. Verdampferbrenner, insbesondere für ein Fahrzeugheizgerät, umfassend eine Verdampfungsbaugruppe
(10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche.