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(11) |
EP 2 539 554 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.09.2017 Patentblatt 2017/36 |
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Anmeldetag: 25.01.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/050977 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/104058 (01.09.2011 Gazette 2011/35) |
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PROPORTIONALVENTIL, INSBESONDERE FÜR EINEN NOCKENWELLENVERSTELLER
PROPORTIONAL VALVE, IN PARTICULAR FOR A CAMSHAFT ADJUSTER
VALVE PROPORTIONNELLE, EN PARTICULIER POUR UN DISPOSITIF DE RÉGLAGE D'ARBRE À CAMES
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
26.02.2010 DE 102010009401
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.2013 Patentblatt 2013/01 |
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Patentinhaber: Schaeffler Technologies AG & Co. KG |
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91074 Herzogenaurach (DE) |
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Erfinder: |
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- HOPPE, Jens
91056 Erlangen (DE)
- KONIAS, Stefan
91054 Erlangen (DE)
- WANG, Yi
91058 Erlangen (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 447 602 WO-A1-2008/034879 FR-A1- 2 396 226
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WO-A1-2007/131866 DE-A1-102005 060 111
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Gebiet der Erfindung
[0001] Die Erfindung betrifft ein Proportionalventil mit einer Kolbenführungshülse und einem
in der Kolbenführungshülse bewegbaren Ventilkolben sowie mit einem in einem Druckmittelzulauf
zu dem Proportionalventil angeordneten Rückschlagventil sowie ein Montageverfahren
für ein derartiges Proportionalventil.
Stand der Technik
[0002] Ein derartiges Proportionalventil ist aus der
DE 10 2005 060 111 A1 bekannt. Dieses Proportionalventil ist für einen Nockenwellenversteller für eine
Brennkraftmaschine konzipiert und in eine Zentralschraube zur Befestigung des Nockenwellenverstellers
an einer Nockenwelle integriert. Dabei weist das Proportionalventil ein Rückschlagventil
auf, das federscheibenförmig ausgebildet ist und in einen ringförmigen Druckmittelzulauf
seitlich neben dem Proportionalventil am Außenumfang der Zentralschraube angeordnet
ist. Bei der Montage muss darauf geachtet werden, dass dieses separat zu dem Proportionalventil
angeordnete Rückschlagventil verbaut ist und darüber hinaus besteht zumindest beim
Einschrauben der das Proportionalventil aufnehmenden Zentralschraube in die Nockenwelle
die Gefahr einer Beschädigung.
[0003] Ein weiteres Rückschlagventil ist aus der
EP 1 291 563 A2 bekannt. Dieses Rückschlagventil ist für ein insbesondere als Cartridgeventil ausgebildetes
Proportionalventil konzipiert und in dieses integriert. Dabei wird dieses Rückschlagventil
im Bereich eines Druckmittelzulaufs in eine am Innenumfang der Kolbenführungshülse
vorgesehenen Ausnehmung vor der Montage des Ventilkolbens eingesetzt. Dabei ist der
Montageaufwand eines solchen in die Kolbenführungshülse eingesetzten Rückschlagventils
erheblich. Hinzu kommt, dass der Hub dieses als Federring ausgebildeten Rückschlagventils
nach innen nicht begrenzt ist und der Federring folglich mit dem Ventilkolben kollidieren
kann. Eine solche Kollision kann zu einem Ausfall des Proportionalventils führen.
Aufgabenstellung
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zu Grunde, ein Proportionalventil, insbesondere für
einen Nockenwellenversteller einer Brennkraftmaschine, anzugeben, bei dem die Adaptierung
des Rückschlagventils an das Proportionalventil gegenüber dem Stand der Technik verbessert
ist.
Zusammenfassung der Erfindung
[0005] Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, dass das Rückschlagventil in einem die Kolbenführungshülse
im Bereich des Druckmittelzulaufs umgebenden Ringspalt angeordnet ist. Durch diese
Ausgestaltung ist das Rückschlagventil einerseits in das eigentliche Proportionalventil
integriert, so dass das Rückschlagventil bei der Montage des Proportionalventils nicht
als separates Bauteil verbaut werden muss. Andererseits ist dadurch, dass das Rückschlagventil
außerhalb der Kolbenführungshülse angeordnet ist, sichergestellt, dass das Rückschlagventil
nicht radial gegen den Ventilkolben bewegt werden kann. Das so ausgebildete Proportionalventil
wird im Übrigen bevorzugt zur Nockenwellenverstellung einer Brennkraftmaschine eingesetzt.
[0006] In Weiterbildung der Erfindung ist der Ringspalt von einer die Kolbenführungshülse
zumindest teilweise umgebenden Umspritzung und einer zumindest einen Teilbereich der
Umspritzung umfassenden Aufnahmehülse begrenzt. Mit dieser Ausgestaltung sind mehrere
Vorteile erreicht. Es ist kein zusätzlicher Montageaufwand bei der Montage des Nockenwellenverstellers
nötig, wobei dadurch auch die Gefahr von Montagefehlern durch ein falsch oder überhaupt
nicht montiertes zusätzliches Rückschlagventil minimiert ist. Weiterhin ist kein zusätzlicher
bearbeiteter Bauraum am Zylinderkopf der Brennkraftmaschine für ein separates Rückschlagventil
notwendig und es ist eine hydraulisch kurze Entfernung zum eigentlichen Nockenwellenversteller
und damit eine steifere hydraulische Abstützung erreicht.
[0007] In Weiterbildung der Erfindung weist die Aufnahmehülse an ihrem axialen Ende einen
einen Teilbereich des Ringspaltes bildenden Aufnahmespalt auf, in den das Rückschlagventil
eingesetzt ist. Diese Ausgestaltung ermöglicht eine besonders einfache und zuverlässige
Montage des Rückschlagventils, indem dieses ohne Anwendung von Hilfsmitteln in den
endseitigen Aufnahmespalt eingeführt wird und anschließend die Kolbenführungshülse
in die Aufnahmehülse eingeführt wird. Durch diese Ausgestaltung ist auch der Bearbeitungsaufwand
an den Bauteilen, insbesondere der Kolbenführungshülse reduziert. Im Gegensatz zum
Stand der Technik ist die Kolbenführungshülse bei der erfindungsgemäßen Ausgestaltung
für die Bildung des Ringspaltes unbearbeitet.
[0008] In weiterer Ausgestaltung der Erfindung ist die mit der Umspritzung versehene Kolbenführungshülse
stoffschlüssig mit der Aufnahmehülse verbunden. Dabei wird gemäß einem erfindungsgemäßen
Montageverfahren das Rückschlagventil in einen einen Teilbereich des Ringspalts bildenden
Aufnahmespalt der Aufnahmehülse eingesetzt und anschließend die mit der Umspritzung
versehene Kolbenführungshülse in die Aufnahmehülse eingeführt und mit dieser beispielsweise
stoffschlüssig verbunden. Alternativ dazu kann eine kraft- oder formschlüssige Verbindung
vorgesehen sein. Die stoffschlüssige Verbindung kann beispielsweise durch Ultraschallschweißen
oder Kleben realisiert sein. Eine kraftschlüssige Verbindung wird beispielsweise durch
ein Einpressen der mit der Umspritzung versehenen Kolbenführungshülse in die Aufnahmehülse
erreicht, während eine formschlüssige Verbindung durch eine Schnappverbindung realisiert
werden kann. Alle diese Ausgestaltungen bieten den Vorteil, dass ein äußerst funktionales
Proportionalventil für einen Nockenwellenversteller bereitgestellt ist.
[0009] In Weiterbildung der Erfindung ist das Rückschlagventil als in axialer Richtung geschlitzte
Federhülse ausgebildet, wodurch es wiederum in vorteilhafter Weiterbildung aus einem
metallischen Werkstoff, wie beispielsweise Blech oder Edelstahl gefertigt sein kann.
[0010] In weiterer Ausgestaltung bildet die Umspritzung an ihrer Außenmantelfläche einen
radial in Öffnungsstellung des Rückschlagventils wirkenden Anschlag und die Aufnahmehülse
an ihrer Innenmantelfläche einen radial in Schließrichtung des Rückschlagventils wirkenden
Anschlag. Im unbetätigten Zustand liegt das Rückschlagventil kraftlos oder leicht
vorgespannt an der Innenmantelfläche der Aufnahmehülse an. Strömt Druckmittelfluid,
insbesondere Hydraulikfluid, von außen radial in den Verstellraum des Proportionalventils,
so wird das Rückschlagventil durch den Druck des Druckmittelfluids gegen die die Außenmantelfläche
der Umspritzung gedrückt und öffnet den Zulauf. Treten Druckschwingungen entgegengesetzt
der Strömung auf, so schließt das Rückschlagventil gegen den radialen Druckmittelzulauf
der Aufnahmehülse. Diese Ausgestaltung bietet den Vorteil, dass eine zuverlässige
Funktion sichergestellt ist. In jedem Fall ist so sichergestellt, dass eine Kollision
des Rückschlagventils mit dem Ventilkolben ausgeschlossen ist.
Ausführungsbeispiel
Kurze Beschreibung der Zeichnung
[0011] Weitere, vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung sind der Zeichnungsbeschreibung
zu entnehmen, in der ein in den Figuren dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung
näher beschrieben ist.
[0012] Es zeigen:
- Fig.1
- eine perspektivische Gesamtansicht des gesamten Proportionalventils für den Nockenwellenversteller,
- Fig.2
- einen Längsschnitt durch das Proportionalventil mit dem Rückschlagventil in einer
geschlossenen Position,
- Fig.3
- einen Längsschnitt durch das Proportionalventil mit dem Rückschlagventil in einer
offenen Position und
- Fig.4
- einen Querschnitt durch das Proportionalventil mit dem Rückschlagventil in einer geschlossenen
Position.
Ausführliche Beschreibung der Erfindung
[0013] Das erfindungsgemäße Proportionalventil 1 ist für einen Nockenwellenversteller einer
Brennkraftmaschine vorgesehen. Dabei dient die über den Nockenwellenversteller angetriebene
Nockenwelle bei einer Brennkraftmaschine dazu, die für das Ausschieben der verbrannten
Gase und das Ansaugen der Frischgase dienenden Gaswechselventile entgegen der Kraft
von an jedem Gaswechselventil verbauter Ventilfedern zu öffnen. Starre Steuerzeiten
für die Gaswechselventile stellen einen Kompromiss für die Auslegung hinsichtlich
des erreichbaren Mitteldruckmaximums bzw. Drehmomentmaximums und dessen Lagen im nutzbaren
Drehzahlband sowie der erreichbaren Leistung bei Nenndrehzahl dar. Durch einen Nockenwellenversteller
kann entsprechend dem jeweiligen Betriebszustand eine optimale Anpassung der Steuerzeiten
der Gaswechselventile erreicht werden.
[0014] Das Proportionalventil 1 weist gemäß Figur 1 ein elektromagnetisches Ansteuerteil
2 auf, dessen Betätigungskolben 6 mit einem Ventilkolben 3 (Figuren 2, 3, 4) in dem
Proportionalventil 1 zusammenwirkt. Der Betätigungskolben 6 des Ansteuerteils 2 verschiebt
dabei den Ventilkolben 3 in einer Kolbenführungshülse 4 des Proportionalventils 1
zwischen zwei Endstellungen und bewirkt dadurch eine geregelte Verstellung der Steuerzeiten
am Nockenwellenversteller. Das Proportionalventil 1 besteht neben dem Ansteuerteil
2 aus der Kolbenführungshülse 4 (siehe zur Detaildarstellung Figuren 2 bis 4), die
im Bereich eines Druckmittelzulaufs 10 und eines Arbeitsanschlusses 11b mit einer
Umspritzung 5 insbesondere aus einem Kunststoffwerkstoff versehen ist. In der Kolbenführungshülse
4 ist der Ventilkolben 3 von dem Ansteuerteil 2 mittels des Betätigungskolbens 6 (Figuren
2 und 3) gegen die Kraft einer Ventilfeder 7 verschiebbar.
[0015] Die mit der Umspritzung 5 versehene Kolbenführungshülse 4 ist in eine Aufnahmehülse
8 eingesetzt und an ihrem vom Ansteuerteil 2 abgewandten Ende mit dieser über eine
Schnappverbindung 9 (Figur 2, 3) genau positioniert festgelegt. Das Proportionalventil
1 weist vier Hydraulikfluidanschlüsse auf, nämlich einen mit einer Pumpe verbundenen
Druckmittelzulauf 10, zwei Arbeitsanschlüsse 11a, 11b und einem mit einem Tank verbundenen
Rücklaufanschluss 11c, der durch das Innere des hohlzylindrischen Ventilkolbens 3
führt.
[0016] Über den Druckmittelzulauf 10 wird das Hydraulikfluid, das insbesondere das Motoröl
der Brennkraftmaschine ist, dem Proportionalventil 1 zugeführt und durch entsprechende
Durchtritte in der Aufnahmehülse 8, der Umspritzung 5 und je nach Stellung des Ventilkolbens
3 über einen von Steuerkolben 12a und 12b als Teil des Ventilkolbens 3 begrenzten
Ringraums 12 zu den Arbeitsanschlüssen 11a, 11b geführt.
[0017] Vom Arbeitsanschluss 11a ist eine Verbindung zum Rücklaufanschluss 11c über eine
Verbindungsöffnung 16 im Ventilkolben 3 herstellbar. An dem Druckmittelzulauf 10,
sowie den Arbeitsanschlüssen 11a, 11b sind Ringfilter 17 vorgesehen. Sie sollen das
Eindringen von Schmutz in das Proportionalventil 1 verhindern.
[0018] Durch dieses erfindungsgemäß ausgestaltete Proportionalventil 1 wird eine definierte
Verstellung der Nockenwelle gegenüber einem beispielsweise zahnriemenbetätigten oder
kettenbetätigten Antriebsrad erreicht. Dies wird beispielsweise durch einen oder mehrere
mit der Nockenwelle verbundenen Verstellkolben des Nockenwellenverstellers 1 erreicht,
der/die durch in gegenüberliegende Verstellkolbenräume, die mit den Arbeitsanschlüssen
11a, 11b in Verbindung stehen, durch eingeführtes Hydraulikfluid relativ zu dem Antriebsrad
verdreht wird/werden.
[0019] Um ein Rückströmen des im Ringraum 12 befindlichen Motoröls in den Hydraulikfluidzugang
10 zu verhindern, was durch die an der Nockenwelle und somit an den Verstellkolben
des Nockenwellenverstellers wirkenden Wechselmomenten geschehen kann, ist in den Hydraulikfluidzugang
10 ein Rückschlagventil 13 eingesetzt, das in einer Schließstellung an der Aufnahmehülse
8 (Figur 2) und in einer Offenstellung an der Umspritzung 5 (Figur 3) anliegt. Dabei
bilden die Kolbenführungshülse 4, die Umspritzung 5 und die Aufnahmehülse 8 einen
Ringspalt 14 (Figur 4), in dem das Rückschlagventil 13 angeordnet ist. Um das als
axial geschlitzte Federhülse ausgebildete Rückschlagventil 13 (Reedventil) im Ringspalt
14 zuverlässig zu positionieren, weist die Aufnahmehülse 8 eine Nase 15 auf, die mit
der Umspritzung 5 zusammenwirkt. Diese Nase 15 bewirkt, dass das Rückschlagventil
13 sich innerhalb des Ringspalts 14 nicht verdrehen kann. Dadurch ist eine Fehlfunktion
ausgeschlossen ist. Weiterhin ist durch die erfindungsgemäße Ausgestaltung sichergestellt,
dass das Rückschlagventil 13 in der Offenstellung mit dem Ventilkolben 3 nicht in
Kontakt kommen kann.
Bezugszeichenliste
[0020]
- 1
- Proportionalventil
- 2
- Ansteuerteil
- 3
- Ventilkolben
- 4
- Kolbenführungshülse
- 5
- Umspritzung
- 6
- Betätigungskolben
- 7
- Ventilfeder
- 8
- Aufnahmehülse
- 9
- Schnappverbindung
- 10
- Druckmittelzulauf
- 11a, 11b
- Arbeitsanschluss
- 11c
- Rücklaufanschluss
- 12
- Ringraum
- 12a, 12b
- Steuerkolben
- 13
- Rückschlagventil
- 14
- Ringspalt
- 15
- Nase
- 16
- Verbindungsöffnung
- 17
- Ringfilter
1. Proportionalventil (1) mit einer Kolbenführungshülse (4) und einem in der Kolbenführungshülse
(4) bewegbaren Ventilkolben (3) sowie mit einem in einem Druckmittelzulauf (10) zu
dem Proportionalventil (1) angeordneten Rückschlagventil (13), wobei das Rückschlagventil
(13) in einem die Kolbenführungshülse (4) im Bereich des Druckmittelzulaufs (10) umgebenden
Ringspalt (14) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Ringspalt (14) von einer die Kolbenführungshülse (4) zumindest teilweise umgebenden
Umspritzung (5) und einer zumindest einen Teilbereich der Umspritzung (5) umfassenden
Aufnahmehülse (8) begrenzt ist, wobei die Aufnahmehülse (8) an ihrem axialen Ende
einen einen Teilbereich des Ringspaltes (14) bildenden Aufnahmespalt aufweist, in
den das Rückschlagventil (13) eingesetzt ist.
2. Proportionalventil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Umspritzung (5) versehene Kolbenführungshülse (4) stoffschlüssig mit
der Aufnahmehülse (8) verbunden ist.
3. Proportionalventil (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die mit der Umspritzung (5) versehene Kolbenführungshülse (4) kraft- oder formschlüssig
mit der Aufnahmehülse (8) verbunden ist.
4. Proportionalventil (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlagventil (13) als in axialer Richtung geschlitzte Federhülse ausgebildet
ist.
5. Proportionalventil (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Rückschlagventil (13) aus einem metallischen Werkstoff gefertigt ist.
6. Proportionalventil (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Umspritzung (5) an ihrer Außenmantelfläche einen radial in Öffnungsrichtung des
Rückschlagventils (13) wirkenden Anschlag bildet.
7. Proportionalventil (1) nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Aufnahmehülse (8) an ihrer Innenmantelfläche einen radial in Schließrichtung
des Rückschlagventils (13) wirkenden Anschlag bildet.
1. Proportional valve (1) having a piston guide sleeve (4) and a valve piston (3) which
can be moved in the piston guide sleeve (4), and having a check valve (13) which is
arranged in a pressure medium feed line (10) to the proportional valve (1), the check
valve (13) being arranged in an annular gap (14) which surrounds the piston guide
sleeve (4) in the region of the pressure medium feed line (10), characterized in that the annular gap (14) is delimited by an encapsulation (5), which surrounds the piston
guide sleeve (4) at least partially, and a receiving sleeve (8) which covers at least
one part region of the encapsulation (5), the receiving sleeve (8) having, at its
axial end, a receiving gap which forms a part region of the annular gap (14) and into
which the check valve (13) is inserted.
2. Proportional valve (1) according to Claim 1, characterized in that the piston guide sleeve (4) which is provided with the encapsulation (5) is connected
to the receiving sleeve (8) in an integrally joined manner.
3. Proportional valve (1) according to Claim 1, characterized in that the piston guide sleeve (4) which is provided with the encapsulation (5) is connected
to the receiving sleeve (8) in a non-positive or positively locking manner.
4. Proportional valve (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the check valve (13) is configured as a spring sleeve which is slotted in the axial
direction.
5. Proportional valve (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the check valve (13) is manufactured from a metallic material.
6. Proportional valve (1) according to one of the preceding claims, characterized in that, on its outer circumferential face, the encapsulation (5) forms a stop which acts
radially in the opening direction of the check valve (13).
7. Proportional valve (1) according to one of the preceding claims, characterized in that, on its inner circumferential face, the receiving sleeve (8) forms a stop which acts
radially in the closing direction of the check valve (13).
1. Valve proportionnelle (1) avec une douille de guidage de piston (4) et un piston de
valve (3) mobile dans la douille de guidage de piston (4), ainsi qu'avec un clapet
anti-retour (13) disposé dans une arrivée de fluide sous pression (10) à la valve
proportionnelle (1), dans laquelle le clapet anti-retour (13) est disposé dans une
fente annulaire (14) entourant la douille de guidage de piston (4) dans la région
de l'arrivée de fluide sous pression (10), caractérisée en ce que la fente annulaire (14) est limitée par un rebord formé par pulvérisation (5) entourant
au moins partiellement la douille de guidage de piston (4) et une douille de réception
(8) encerclant au moins une région partielle du rebord pulvérisé (5), dans laquelle
la douille de réception (8) présente à son extrémité axiale une fente de réception
formant une région partielle de la fente annulaire (14), et dans laquelle le clapet
anti-retour (13) est introduit.
2. Valve proportionnelle (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la douille de guidage de piston (4) munie du rebord pulvérisé (5) est assemblée par
une liaison matérielle à la douille de réception (8) .
3. Valve proportionnelle (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que la douille de guidage de piston (4) munie du rebord pulvérisé (5) est assemblée à
la douille de réception (8) par adhérence ou par emboîtement.
4. Valve proportionnelle (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le clapet anti-retour (13) est réalisé sous la forme d'une douille à ressort fendue
en direction axiale.
5. Valve proportionnelle (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le clapet anti-retour (13) est fabriqué en un matériau métallique.
6. Valve proportionnelle (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que le rebord pulvérisé (5) forme sur sa face latérale extérieure une butée opérant radialement
dans la direction d'ouverture du clapet anti-retour (13).
7. Valve proportionnelle (1) selon l'une quelconque des revendications précédentes, caractérisée en ce que la douille de réception (8) forme sur sa face latérale intérieure une butée opérant
radialement dans la direction de fermeture du clapet anti-retour (13).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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