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EP 2 540 639 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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21.01.2015 Patentblatt 2015/04 |
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Anmeldetag: 09.06.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Verpackung für Lebensmittel, insbesondere für Frischkäseprodukte, Pasteten, Brotaufstriche
und dgl.
Packaging for food, in particular for fresh cheese products, pastries, spreads and
the like
Emballage pour aliments, en particulier pour produits à base de fromages frais, pâtés,
tartines et analogues
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
30.06.2011 DE 202011102576 U
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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02.01.2013 Patentblatt 2013/01 |
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Patentinhaber: Petri Feinkost GmbH & Co. KG |
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31868 Ottenstein (DE) |
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Erfinder: |
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- Petri, Markus
31868 Ottenstein (DE)
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Vertreter: Pott, Ulrich et al |
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Busse & Busse
Patentanwälte
Grosshandelsring 6 49084 Osnabrück 49084 Osnabrück (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 2 147 873 FR-A- 1 590 780 FR-A1- 2 915 190 US-A1- 2010 176 129
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DE-U- 7 036 001 FR-A1- 2 814 656 FR-A1- 2 923 809
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung bezieht sich auf eine Verpackung für Frischkäseprodukte, insbesondere
für Frischkäserollen, Pasteten, Brotaufstriche und dgl., mit einem tablettförmigen
Bodenteil, an dem lösbar ein einen Aufnahmeraum für das Lebensmittel bereichsweise
umgrenzender glockenförmiger Deckel festlegbar ist, wobei der Deckel einwärts gerichtete
Abstandshalter zur Abstützung des in den Aufnahmeraum zu bevorratenden Lebensmittels
aufweist.
[0002] Verpackungen für Frischkäseprodukte wie beispielsweise Frischkäserollen oder Käsepasteten
haben herkömmlicherweise einen glockenförmigen Deckel, der mit einem tablettförmigen
Bodenteil lösbar zu verbinden ist, um nach portionsweiser Entnahme eines Lebensmittels
den Deckel wieder mit dem Bodenteil zu verbinden. Dazu ist ein Bodenteil herkömmlicherweise
mit einem umlaufenden Kanal versehen, in den formschlüssig ein kongruent ausgebildeter
Kragen des Deckels einzusetzen ist. Das eingefüllte Lebensmittel ist innerhalb des
Aufnahmeraumes mit Abstand zu den Wandungen des glockenförmigen Deckels bevorratet
und kann mithin während einer Handhabung Bewegungen ausführen mit dem Nachteil, dass
Innenwandungen des Deckels verschmutzen, was bei einem in Verkaufsstätten zu bevorratenden
Lebensmittel zu einem unansehnlichen Gesamteindruck führen kann.
[0003] Des Weiteren ist bei bekannten Verpackungen nachteilig, dass z.B. Frischkäseprodukte,
bei denen während der Bevorratung Molke austreten kann, die ausgetretene Molke den
Gesamteindruck des Frischkäseprodukts beeinträchtigt. Zudem sind bekannte Verpackungen
unhandlich und lassen sich vor ihrer Verwendung als Verpackung für Lebensmittel auch
hinsichtlich ihrer Einzelteile nur aufwändig handhaben; insbesondere verursachen sie
einen nicht unerheblichen Lagerraum, was durch ihre mangelnde Stapelbarkeit verursacht
ist.
[0004] Aus der
FR 2 814 656 A1 ist eine Verpackung für Lebensmittel der eingangs genannten Art bekannt, bei der
im oberen Bereich des glockenförmigen Deckels zwei mit Abstand zueinander angeordnete,
sich quer erstreckende Kanäle als Abstandshalter für das zu bevorratende Lebensmittel
angeordnet sind. Diese Kanäle sind geradlinig ausgebildet und durchsetzen den Kopfbereich
der Glocke. Damit kann das Lebensmittel nur eine Höhenerstreckung haben, dies sich
bis zum unteren Rand des Kanals erstreckt. Seitlich kann sich jedoch das zu bevorratende
Lebensmittel zu den Seitenwandbereichen der Glocke bewegen, so dass bei einer Beschau
des Lebensmittels sich dieses an den Seitenwänden abstützt und diese verschmutzt.
[0005] Aus der
FR 1 590 780 A ist eine Verpackung bekannt, bei der im oberen Kopfbereich des glockenfömigen Deckels
Abstandshalter angeformt sind, unter denen das zu bevorratende Produkt anzuordnen
ist. Auch hierbei kann sich das Produkt seitlich zu den Außenwänden bewegen, so dass
auch dort Verschmutzungen nicht zu vermeiden sind.
[0006] Aus der
EP 2 147 873 A2 ist eine Bevorratungsdose für Lebensmittel, insbesondere für Torten und Kuchen bekannt
mit einem Deckel, der abwechselnd fensterartige Abschnitte aufweist, die einen Teil
der Wandung bilden. Diese fensterartigen Abschnitte machen ca. die Hälfte der Seitenwandbereiche
des Deckels aus, so dass diese von der eingefüllten Torte erheblich verschmutzt werden
können.
[0007] Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, diese Missstände abzuschaffen und eine
Verpackung für Frischkäseprodukte zu schaffen, mit der eine zu bevorratende Ware besser
zu bevorraten ist.
[0008] Zur Lösung dieser Aufgabe zeichnet sich die vorliegende Erfindung durch die im Patentanspruch
1 angegebenen Merkmale aus.
[0009] Die Abstandshalter können in den Deckel eingeformte, beispielsweise gerundete Einformungen
sein, die gleichzeitig als Greifelemente für eine spätere Handhabung des Deckels dienen
können, um den Deckel von dem Bodenteil zu lösen und diesen wieder mit dem Bodenteil
zu verbinden. Diese Abstandshalter sind in Seitenwandbereichen des Deckels ausgebildet,
beispielsweise in einem gerundeten oberen Bereich des Deckels einer oben gerundeten
Deckelglocke. Alternativ kann die Glocke abgeflacht ausgebildet sein, wodurch sich
die Stapelbarkeit der Verpackung weiter verbessert. Hierbei können die Abstandshalter
zentral, beispielsweise in einem mittleren Bereich der Deckelglocke vorgesehen sein
und zwar an gegenüberliegenden Seitenwandbereichen. Auch an Stirnwandbereichen eines
Deckels können einwärts gerichtete Einschnürungen vorgesehen sein, die beispielsweise
dazu dienen, mehrere Verpackungen aufeinander zu stapeln während ihrer Bevorratung
in Verkaufsstätten und auch zu Transportzwecken, wobei in diese Einschnürungen beispielsweise
Stapelfüße des Bodenteiles einer benachbart anzuordnenden Verpackung einzusetzen sind.
[0010] Es ist ebenfalls möglich, vor ihrer Benutzung als Gesamtverpackung die einzelnen
Deckel mehrerer Verpackungen aufeinander zu stapeln. Dazu haben zweckmäßigerweise
die Deckel einen umlaufenden Kragen. Für eine sichere Handhabung kann ebenfalls vorgesehen
sein, dass die Deckel in einem Eckbereich oder in einem Bereich nahe einer Ecke eine
Peel-Anformung haben. Ein Bodenteil zu dem Deckel kann ebenfalls eine Peel-Anformung
haben in einem umlaufenden Rand, wobei vorzugsweise die Peel-Anformungen des Deckels
und des Bodenteils versetzt zueinander angeordnet sind, um den Deckel und das Bodenteil
voneinander zu lösen und wieder zu verbinden.
[0011] Bevorzugterweise hat der Deckel eine Randausformung, die sich nach außen hin erweitert
und von der aus eine glockenförmige Erhebung ausgeht. In diese Randausformung ist
ein erhabener Rand des Bodenteiles einführbar, um den Deckel mit dem Bodenteil zu
verbinden. Von dieser Randausformung des Deckels kann ein Rand ausgehen, der mit einem
Rand des Bodenteils im geschlossenen Zustand zusammenwirkt, wobei der Rand des Bodenteils
an den erhabenen Rand des Bodenteils angrenzt.
[0012] In besonders bevorzugter Weise hat das Bodenteil eine Rinne, vorzugsweise eine umlaufende
Rinne, die insbesondere auch dazu dienen kann, z.B. aus einem Frischkäseprodukt austretende
Molke aufzunehmen. Diese Rinne ist bei einer Ausgestaltung der Verpackung mit einem
erhabenen Rand des Bodenteils so vorgesehen, dass der erhabene Rand, der in die Randausformung
des Deckels einführbar ist, an diese Rinne angrenzt, so dass die Rinne auch im verbundenen
Zustand des glockenförmigen Deckels mit dem Bodenteil vom Inneren her frei zugänglich
ist, so dass auch im geschlossenen Zustand der Verpackung die beispielhaft genannte
Molke eines Frischkäseproduktes in die Rinne austreten kann mit dem Vorteil, dass
der Boden des Bodenteils, auf dem das Produkt gelegen ist, nicht durch die ausgetretene
Molke verunreinigt wird. Die Rinne kann in vorzugsweise zwei Auffangwannen münden,
die beispielsweise an den beiden Stirnseiten eines länglichen Bodenteils gelegen sind.
Eine Auffangwanne ist durch eine Ausformung des Bodenteils herzustellen, wobei diese
Ausformung auch gleichzeitig im Bodenteil einen Stapelfuß ausbilden kann, der beispielsweise
in die Einschnürung an den Stirnseiten des Deckels einer benachbarten Verpackung eingreifen
kann, um diese während der Bevorratung bzw. während eines Transportes stapeln zu können.
Ebenfalls können diese Ausformungen eines Bodenteils zur sicheren Stapelung von einzelnen
Bodenteilen vieler Verpackungen dienen, indem diese Ausformungen, die die Stapelfüße
bilden, in die entsprechende durch die Stapelfüße gebildeten Auffangwannen eines benachbarten
Bodenteils eingreifen.
[0013] Des Weiteren ist bevorzugterweise vorgesehen, in dem Bodenteil Halter vorzusehen,
beispielsweise vorstehende pickelförmige Halter, um das Frischkäseprodukt zusätzlich
in der Verpackung zu stabilisieren. Damit das Frischkäseprodukt sicher in der Verpackung
zu haltern ist ohne das Risiko von Verschmutzungen von Innenwänden des Deckels, bietet
es sich an, den Deckel als Klarsichtteil auszubilden, so dass das zu bevorratende
Frischkäseprodukt in Verkaufsstätten vom Käufer in seiner Gesamtheit visuell wahrzunehmen
ist.
[0014] Zur weiteren Erläuterung der Erfindung wird auf weitere Ansprüche, die weitere Beschreibung
und die Zeichnung verwiesen. In der Zeichnung zeigen:
- Fig. 1
- in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel eines Deckels einer
erfindungsgemäßen Verpackung;
- Fig. 2
- eine Seitenansicht des Deckels nach dem Ausführungsbeispiel von Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1;
- Fig. 4
- eine Seitenansicht auf zwei gestapelte Deckel gemäß dem Ausführungsbeispiel nach Fig.
1;
- Fig. 5
- eine perspektivische Darstellung eines Ausführungsbeispiels einer erfindungsgemäßen
Verpackung eines Bodenteils;
- Fig. 6
- eine Seitenansicht auf das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5;
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5;
- Fig. 8
- eine Seitenansicht auf zwei gestapelte Bodenteile gemäß dem Ausführungsbeispiele nach
Fig. 5, und
- Fig. 9
- vergrößert die Einzelheit "A" in Fig. 8.
[0015] In der Zeichnung sind grundsätzlich gleichwirkende Teile mit übereinstimmenden Bezugsziffern
versehen. In Fig. 1 ist allgemein mit 1 ein Deckel einer aus einem Deckel 1 und einem
Bodenteil 2 (Fig. 5) gebildeten Verpackung dargestellt, der in dem gezeigten Ausführungsbeispiel
ein Klarsichtdeckel sein soll mit einer im Wesentlichen glockenförmigen Struktur.
Dieser Deckel 1 hat in seinen Seitenbereichen in seinem oberen gerundeten Bereich
zwei Abstandshalter 3 für das aufzunehmende Produkt, beispielsweise eine Frischkäserolle,
die zu dem inneren Aufbewahrungsraum gerichtet sind und mithin Einformungen darstellen.
Ist in dem Aufbewahrungsraum z.B. die Frischkäserolle aufgenommen, begrenzen diese
Abstandshalter den Außenumfang der Frischkäserolle und halten diese in Position, so
dass während einer Handhabung der Verpackung die Frischkäserolle nicht mehr die Innenwände
des glockenförmigen Deckels verunreinigen kann. An den Stirnseiten sind ebenfalls
Einschnürungen 4 vorgesehen, in die Stapelfüße 5 des Bodenteils 2 (Fig. 4; Fig. 8)
einzusetzen sind zwecks Stapelbarkeit von mehreren Verpackungen.
[0016] An den glockenförmigen Bereich des Deckels 1 schließt sich eine Randausformung 6
an, in die der erhabene Rand 7 des Bodenteils 2 (Fig. 5) einzusetzen ist. An diesen
erhabenen Rand schließt sich ein Rand 8 des Deckels an, der mit dem Rand 9 des Bodenteils
(Fig. 5) zusammenwirkt. Der Rand 8 des Deckels 1 und der Rand 9 des Bodenteils 2 liegen
im geschlossenen Zustand, d.h. bei geschlossener Verpackung, aufeinander auf. In dem
Rand ist in dem Deckel eine Peel-Anformung 10 vorgesehen. Das Bodenteil 2 (Fig. 5)
hat ebenfalls eine Peel-Anformung 11, wobei diese im geschlossenen Zustand versetzt
zueinander angeordnet sind.
[0017] Fig. 4 verdeutlicht, dass die Deckel 1 mehrerer Verpackungen aufeinander zu stapeln
sind.
[0018] Wie näher aus den Fig. 5 bis 8 hervorgeht, hat das Bodenteil 2 neben dem äußeren
Rand 9 und dem erhabenen Rand 7 eine allgemein mit 12 bezifferte Bodenfläche, in der
emporragende Halter 13 zur weiteren Stabilisierung des aufzunehmenden Lebensmittelproduktes
ausgebildet sind. Diese Bodenfläche 12 ist umgrenzt von einer Rinne 14, die auf der
anderen Seite begrenzt wird durch den erhabenen Rand 7 des Bodenteils 2, der in die
Randausformung 6 mit dem inneren Aufnahmeraum eingreift, wobei trotz dieses Eingreifens
im geschlossenen Zustand die Rinne 14 weiterhin von der Bodenfläche her zugänglich
bleibt, um beispielsweise Molke von Frischkäseprodukten aufzunehmen. Diese Rinne 14
mündet in einer Auffangwanne 15 zu beiden Stirnseiten des Bodenteils 2, die durch
Ausformungen des Bodenteils gebildet wird, die gleichzeitig die Stapelfüße 5 (Fig.
4 und Fig. 8) bilden, so dass, wie in Fig. 4 und der Einzelheit nach "A" in Fig. 8
dargestellt. Einzelbodenteile verschiedener Verpackungen zu stapeln sind.
1. Verpackung für Frischkäseprodukte mit einem tablettförmigen Bodenteil (2), an dem
lösbar ein einen Aufnahmeraum für das Frischkäseprodukt bereichsweise umgrenzender
glockenförmiger Deckel (1) festlegbar ist, wobei der Deckel (1) einwärts gerichtete
Abstandshalter (3) zur Abstützung des in dem Aufnahmeraum zu bevorratenden Frischkäseproduktes
aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (1) zwischen Stirnwandbereichen Seitenwandbereiche aufweist, wobei der
Deckel (1) in diesen Seitenwandbereichen einwärts gerichtete Abstandshalter (3) zur
Begrenzung des Außenumfanges des Frischkäseproduktes aufweist, um das bevorratete
Frischkäseprodukt sicher in Position zu halten, wobei die einwärts gerichteten Abstandshalter
(3) zur Abstützung des Frischkäseproduktes als gerundete, in gegenüberliegenden Seitenwandbereichen
vorgesehene Einformungen ausgebildet sind, die den Außenumfang des Frischkäseproduktes
begrenzen.
2. Verpackung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abstandshalter (3) als in den Deckel (1) eingeformte Greifelemente ausgebildet
sind.
3. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 2, dadurch gekennzeichnet, dass in dem Bodenteil (2) vorstehende Halter (13) zur Stabilisierung des Frischkäseprodukts
vorgesehen sind.
4. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (1) in Stirnwandbereichen einwärts gerichtete Einschnürungen (4) aufweist.
5. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Deckel (1) mehrerer Verpackungen stapelbar ausgebildet sind.
6. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (1)einen umlaufenden Kragen (8) aufweist mit einer in einem Eckbereich
vorgesehenen Peel-Anformung (10).
7. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (1) eine in eine glockenförmige Erhebung übergehende Randausformung (6)
aufweist mit einem Aufnahmeraum, in die ein erhabener Rand (7) des Bodenteils (2)
einführbar ist.
8. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die an den Kragen (8) des Deckels (1) angeformte Peel-Anformung (10) und eine an
einem Kragen (9) des Bodenteils (2) angeformte Peel- Anformung (11) versetzt zueinander
im montierten Zustand vorgesehen sind.
9. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das Bodenteil (2) eine Tablarfläche (12) zur Bevorratung des Frischkäseprodukts aufweist,
die zumindest bereichsweise von einer Rinne (14) zur Aufnahme von Molke des Frischkäseproduktes
umgrenzt ist.
10. Verpackung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne (14) von dem erhabenen Rand (7) des Bodenteils (2) umgrenzt ist.
11. Verpackung nach Anspruch 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Rinne (14) in eine Auffangwanne (15) mündet, die im Bodenteil (2) Stapelfüße
(5) ausbildet.
12. Verpackung für Lebensmittel nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Stapelfüße (5) des Bodenteils (2) in die an den Stirnseiten des Deckels (1) ausgeformte
Einschnürungen (4) eines Deckels (1) einer benachbarten gestapelten Verpackung einsetzbar
sind.
13. Verpackung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, dass die Bodenteile (2) verschiedener Verpackungen stapelbar ausgebildet sind und die
Stapelfüße (5) des Bodenteils (2) einer Verpackung in die Auffangwanne (15) des Bodenteils
(2) einer anderen Verpackung einsetzbar sind.
14. Verpackung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass der Deckel (1) als Klarsichtdeckel ausgebildet ist.
1. Packaging for soft cheese products, having a tray-like base part (2) on which a bell-shaped
lid (1), which defines in regions an accommodating space for the soft cheese product,
can be releasably fixed, the lid (1) comprising inward-pointing spacers (3) for supporting
the soft cheese product to be stored in the accommodating space, characterised in that the lid (1) comprises side-wall regions between end-wall regions, the side-wall regions
of the lid (1) comprising inward-pointing spacers (3) for restricting the outer periphery
of the soft cheese product in order to hold the stored soft cheese product securely
in position, the inward-pointing spacers (3) for supporting the soft cheese product
being formed as rounded moulded regions provided in opposing side-wall regions for
delimiting the outer periphery of the soft cheese product.
2. Packaging according to claim 1, characterised in that the spacers (3) are formed as grip elements moulded into the lid (1).
3. Packaging according to either claim 1 or claim 2, characterised in that protruding holders (13) are provided in the base part (2) to stabilise the soft cheese
product.
4. Packaging according to any of claims 1 to 3, characterised in that the end-wall regions of the lid (1) comprise inward-pointing pinched-in regions (4).
5. Packaging according to any of claims 1 to 4, characterised in that the lids (1) of a plurality of items of packaging are formed so as to be stackable.
6. Packaging according to any of claims 1 to 5, characterised in that the lid (1) comprises a peripheral collar (8) having a moulded peel-tab (10) provided
in a corner region.
7. Packaging according to any of claims 1 to 6, characterised in that the lid (1) comprises a moulded edge (6) which transitions into a bell-shaped elevation
and has an accommodating space in which a raised edge (7) of the base part (2) can
be inserted.
8. Packaging according to any of claims 1 to 7, characterised in that the moulded peel-tab (10) which is moulded onto the collar (8) of the lid (1), and
a moulded peel-tab (11) which is moulded onto a collar (9) of the base part (2), are
provided so as to be mutually offset when assembled.
9. Packaging according to any of claims 1 to 8, characterised in that the base part (2) comprises a tray surface (12) for storing the soft cheese product,
which tray surface is surrounded by a channel (14) for receiving whey from the soft
cheese product.
10. Packaging according to claim 9, characterised in that the channel (14) is surrounded by the raised edge (7) of the base part (2).
11. Packaging according to either claim 9 or claim 10, characterised in that the channel (14) opens into collecting troughs (15) which form stacking feet (5)
in the base part (2).
12. Packaging for foods according to claim 12, characterised in that the stacking feet (5) of the base part (2) can be inserted into the pinched-in regions
(4) of a lid (1), moulded in the end faces of the lid (1), of a contiguously stacked
item of packaging.
13. Packaging according to either claim 11 or claim 12, characterised in that the base parts (2) of various items of packaging are formed so as to be stackable
and the stacking feet (5) of the base part (2) of an item of packaging can be inserted
into the collecting trough (15) of the base part (2) of another item of packaging.
14. Packaging according to any of claims 1 to 13, characterised in that the lid (1) is formed as a transparent lid.
1. Emballage pour des produits à base de fromage frais avec une partie de fond (2) en
forme de tablette, sur laquelle un couvercle (1) en forme de cloche entourant par
endroits un espace de réception pour le produit à base de fromage frais peut être
fixé de manière détachable, le couvercle (1) présentant des éléments d'écartement
(3) dirigés vers l'intérieur pour l'appui du produit à base de fromage frais à stocker
dans l'espace de réception, caractérisé en ce que le couvercle (1) présente entre des zones de parois avant des zones de parois latérales,
le couvercle (1) présentant dans ces zones de parois latérales des éléments d'écartement
(3) dirigés vers l'intérieur pour la délimitation de la périphérie extérieure du produit
à base de fromage frais afin de maintenir en position sûre le produit à base de fromage
frais stocké, les éléments d'écartement (3) dirigés vers l'intérieur étant réalisés
pour l'appui du produit à base de fromage frais comme des empreintes arrondies prévues
dans des zones de parois latérales opposées, qui délimitent la périphérie extérieure
du produit à base de fromage frais.
2. Emballage selon la revendication 1, caractérisé en ce que les éléments d'écartement (3) sont réalisés comme des éléments de préhension moulés
dans le couvercle (1).
3. Emballage selon l'une quelconque des revendications 1 à 2, caractérisé en ce que des supports (13) dépassant dans la partie de fond (2) sont prévus pour la stabilisation
du produit à base de fromage frais.
4. Emballage selon l'une quelconque des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que le couvercle (1) présente des rétrécissements (4) dirigés vers l'intérieur dans des
zones de parois avant.
5. Emballage selon l'une quelconque des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les couvercles (1) de plusieurs emballages sont réalisés de manière empilable.
6. Emballage selon l'une quelconque des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que le couvercle (1) présente un collet tournant (8) avec une conformation de peau (10)
prévue dans une zone de coin.
7. Emballage selon l'une quelconque des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le couvercle (1) présente un formage de bord (6) passant dans une élévation en forme
de cloche avec un espace de réception, dans lequel un bord (7) en relief de la partie
de fond (2) peut être introduit.
8. Emballage selon l'une quelconque des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que la conformation de peau (10) formée sur le collet (8) du couvercle (1) et une conformation
de peau (11) formée sur un collet (9) de la partie de fond (2) sont prévues en déport
l'une de l'autre à l'état monté.
9. Emballage selon l'une quelconque des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que la partie de fond (2) présente une surface de tablette (12) pour le stockage du produit
à base de fromage frais qui est entourée au moins par endroits par une goulotte (14)
pour la réception de petit lait du produit à base de fromage frais.
10. Emballage selon la revendication 9, caractérisé en ce que la goulotte (14) est entourée par le bord en relief (7) de la partie de fond (2).
11. Emballage selon la revendication 9 ou 10, caractérisé en ce que la goulotte (14) débouche dans une cuve de réception (15) qui forme dans la partie
de fond (2) des pieds empilables (5).
12. Emballage pour des aliments selon la revendication 12, caractérisé en ce que les pieds empilables (5) de la partie de fond (2) peuvent être insérés dans les rétrécissements
(4) d'un couvercle (1) formés sur les côtés avant du couvercle (1) d'un emballage
empilé contigu.
13. Emballage selon la revendication 11 ou 12, caractérisé en ce que les parties de fond (2) de différents emballages sont réalisées de manière empilable
et les pieds empilables (5) de la partie de fond (2) d'un emballage peuvent être insérés
dans la cuve de réception (15) de la partie de fond (2) d'un autre emballage.
14. Emballage selon l'une quelconque des revendications 1 à 13, caractérisé en ce que le couvercle (1) est réalisé comme un couvercle transparent.


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