[0001] Die Erfindung betrifft einen Leistungsschalter mit einem Kurzschlussauslöser und
einem thermischen Überlastauslöser, wobei der Kurzschlussauslöser einen Anker und
einen Pol, die innerhalb eines Spulenkörpers angeordnet sind, sowie ein Jochblech
und einen Klemmenanschluss aufweist, die um den Spulenkörper herum angeordnet sind,
und wobei der thermische Überlastauslöser einen Metallstreifen aus mindestens zwei
Metallarten aufweist, um welchen ein Heizleiter gewickelt ist, wobei zwischen Heizleiter
und Metallstreifen ein elektrischer Isolator angeordnet ist.
[0002] Leistungsschalter mit derartigen Kurzschlussauslösern werden zum Schalten und Schützen
von Motoren und anderen Verbrauchern eingesetzt. Diese Kurzschlussauslöser sind als
elektromagnetische Auslöser konzipiert, die im Wesentlichen eine Spulenwicklung, einen
Spulenkörper, einen Anker, einen Pol, einen Stößel, eine Rückhaltefeder und ein Joch
umfassen. Der Anker zieht bei einem bestimmten Bemessungsstrom des Leistungsschalters,
zum Beispiel einem zwölffachen Nennstrom beim Motorschutz oder einem neunzehnfachen
Nennstrom beim Trafoschutz an. Die Ankerbewegung wirkt dabei auf ein Schaltschloss
und auf ein bewegliches Schaltstück, um die Kontakte zu öffnen. Normgemäß darf dabei
der Ansprechstrom maximal um +/-20% schwanken.
[0003] Bei größeren Einstellbereichen besteht die Schwierigkeit darin, wegen der benötigten
größeren Tragquerschnitte, geringeren Windungszahlen, größeren Toleranzen der Spule
und des Wicklungsdrahtes und dem damit verbundenen inhomogeneren magnetischen Magnetfeld,
die Spulenwicklung zum Luftspalt zwischen Anker und Joch hinreichend genau zu positionieren,
damit die Ansprechgrenzen gemäß Norm eingehalten werden können. Außerdem besteht das
Problem, die Spulenwicklung in der einmal ermittelten Position zum Luftspalt zu fixieren,
damit beim Bemessungsstrom und bei hohem Kurzschlussstrom kein Verschieben der Spulenwicklung
in Richtung des Eisenschwerpunkts erfolgt oder sich die Spule zusammenzieht und verformt
und dadurch die Ansprechgrenzen anschließend nicht mehr eingehalten werden.
[0004] Bei höheren Schaltleistungen werden die Spulen mit anliegenden Wicklungswindungen
hergestellt, um zu verhindern, dass sich bei hohen Kurzschlussströmen die Spule zusammenziehen
und verformen kann. Auf Grund der Verwendung einheitlicher Spulenkörper für die jeweilige
Baugröße und dessen Auslegung für die geometrisch größte Spulenwicklung, entsteht
häufig eine Spalte zwischen Spulenkörperflansch oder Joch und der letzten Windung
der Spulenwicklung. Nach der genauen Positionierung der Spulenwicklung zum Luftspalt
zwischen Anker und Joch wird zur Fixierung der Spulenwicklung das eine Wicklungsende
mit dem Spulenkörperflansch oder Joch verklebt und das andere Wicklungsende mit dem
Anschluss verschweißt.
[0005] Bei Leistungsschaltern mit einem hohen Schaltvermögen, beispielsweise bis zu 100
kA bei einem Nennstrom von 80 A, muss der Kurzschlussauslöser angepasst werden. Durch
das hohe Schaltvermögen eines 80A-Gerätes ist der wärmetechnische Haushalt kritisch.
Zudem erhöht sich wegen der steigenden Kontaktlast auch der Kraftbedarf am Auslöser.
Unter der Voraussetzung, dass der Auslöser nicht mehr Verlustleistung als heutige
50A-Auslöser haben darf bei entsprechend gleicher Erregung, muss der Magnetkreis effizienter
aufgebaut werden.
[0006] Die heutigen Schaltgeräte verfügen über einen schlechteren Magnetkreis, da das Jochblech
gleichzeitig als Bimetallträger ausgebildet ist und aus einem platinierten Material,
aus einer Paarung aus Eisen und Kupfer, gefertigt ist.
[0007] Bisher wurde dieses Problem eines schlechteren Magnetkreises mittels eines platinierten
Kupfer-Stahlblechs und entsprechender Anordnung der Teile gelöst. Des Weiteren können
partiell verbundene Materialien hergestellt werden und anschließend zur benötigten
Materialpaarung angeordnet geformt werwerden. Ebenso werden andersförmige Jochbleche
verwendet, die den Kern des Auslösers, bestehend aus Anker und Pol umschließen, um
im zusammenspiel mit der Spule eine Auslösewirkung zu erzielen. Das Kraftniveau dieser
Auslöser wird durch eine hoch dimensionierte Erregung gehalten. Das bedeutet eine
ineffiziente Energieumwandlung zwischen elektrischer zu mechanischer Energie.
[0008] Dazu beschreibt die
EP 2 204 834 A2 einen Leistungsschalter mit einem Kurzschlussauslöser und einem thermischen Überlastauslöser,
wobei der Kurzschlussauslöser einen Anker und einen Pol, die innerhalb eines Spulenkörpers
angeordnet sind, sowie ein Jochblech und einen Klemmenanschluss aufweist, die um den
Spulenkörper herum angeordnet sind, und wobei der thermische Überlastauslöser einen
Metallstreifen aus mindestens zwei Metallarten aufweist, um welchen ein Heizleiter
gewickelt ist, wobei zwischen Heizleiter und Metallsteifen ein elektrischer Isolator
angeordnet ist, wobei die Verbindung des thermischen Überlastauslösers am Jochblech
mittels eines separaten Winkels ausgeführt ist.
[0009] Demgemäß besteht die Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, einen Leistungsschalter
mit einem Kurzschlussauslöser und einem thermischen Überlastauslöser zu schaffen,
der bei hohen Schaltleistungen ein definiertes Auslöseverhalten bei einer optimierten
thermischen Beanspruchung zeigt.
[0010] Diese Aufgabe wird durch einen Leistungsschalter mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Aus- und Weiterbildungen, welche einzeln oder in Kombination
miteinander eingesetzt werden können, sind der Gegenstand der abhängigen Ansprüche.
[0011] Die erfindungsgemäße Befestigung des thermischen Überlastauslösers am Jochblech über
einen separaten Winkel ist vorzugsweise biegesteif ausgeführt. Dies beinhaltet die
fixierte Verbindung zwischen dem separaten Winkel, insbesondere einem Stahlwinkel
und dem Jochblech. Die biegesteife Ausführung kann vorzugsweise durch einen Stahlwinkel
erreicht werden, der eine Prägung zur Versteifung aufweist. Zudem ist es möglich,
die Verbindung zwischen dem thermischen Überlastauslöser, also zwischen dem Metallstreifen,
der vorzugsweise als Bimetall ausgeführt ist und dem separaten Winkel durch eine Schweißung
vorzunehmen, welche in der Höhe versetzt angeordnet ist.
[0012] In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist die Anbindung des Stahlwinkels
an das Jochblech durch Anschlagnasen oder Zapfen ausgeführt.
[0013] Es ist auch denkbar, die Anbindung des Stahlwinkels an das Jochblech ohne Anschlagnasen
oder Zapfen auszuführen beziehungsweise den Stahlwinkel ohne Prägung beziehungsweise
Sicke zu fertigen. Dies bedeutet, dass eine Neubewertung der Auslegungen hinsichtlich
der Toleranzen, des Drehmoments, der Materialien sowie des Ausbiegeverhaltens notwendig
ist.
[0014] Erfindungsgemäß ist auch vorgesehen, dass die Fixierung über ein entsprechend angepasstes
Formnest vorgenommen wird. Dieses Formnest kann auch als Schweißaufnahme verwendet
werden, um beide Teile zu verbinden. Die Verbindung zwischen dem thermischen Überlastauslöser,
also zwischen dem Bimetall und dem separaten Winkel, kann beispielsweise durch eine
Laserscheißung erfolgen, bei der eine oder mehrere Längsnähte realisiert werden, die
vertikal zueinander angeordnet sind. Die Verbindung kann auch mit einem anderen Schweißverfahren,
zum Beispiel dem Widerstandsschweißen oder dem Wolfram-Inertgas-Schweißen (WIG-Schweißung)
umgesetzt werden. Es ist auch denkbar, die Verbindung zu löten oder Schrauben zu verwenden.
[0015] Es ist insbesondere von Vorteil, den separaten Winkel in Hochkantform zu verwenden,
da auf diese Weise ein steiferes Gesamtsystem entsteht. Der thermische Auslöser ist
insgesamt biegesteifer ausgeführt. Es ist außerdem in vorteilhafter Weise vorgesehen,
dass die Höhe des separaten Winkels variiert werden kann, um so der erhöhten Dauerbeanspruchung
Rechnung zu tragen. In einer besonders vorteilhaften Ausführungsform ist vorgesehen,
dass die direkte Verbindung zwischen dem separaten Winkel und dem Bimetall über eine
Tasche im separaten Winkel umgesetzt ist, um die genaue Positionierung zu gewährleisten.
Nach der Positionierung werden die Teile miteinander verbunden. Bei einem weiteren
Arbeitsschritt wird die Spule mit dem Bimetall vereint. Auch dies kann durch bekannte
Schweißverfahren umgesetzt werden. Insbesondere ist vorgesehen, dass eine angepasste
Formgebung der Spule zwischen Spulenende und Bimetall zu einer Parallelität führt,
die das Verbinden beider Teile erleichtert.
[0016] Der erfindungsgemäße Leistungsschalter zeichnet sich dadurch aus, dass die Befestigung
des thermischen Überlastauslösers, also des Bimetalls, am Jochblech des Kurzschlussauslösers,
mittels eines zusätzlichen Teils in Form eines separaten Winkels ausgeführt ist. Die
Fixierung des separaten Winkels, insbesondere eines Stahlwinkels an das Jochblech,
kann über gestanzte Anschläge oder Zapfen im Jochblech erfolgen. Als Verbindungstechnik
kann u. a. zwischen Laserscheißen, WIG-Schweißen, Löten, Widerstandsschweißen oder
Schrauben, gewählt werden. Die biegesteife Verbindung zwischen dem separaten Winkel
und dem Jochblech kann einerseits durch eine Prägung im separaten Winkel erreicht
werden, andererseits mittels einer höhenversetzten Verschweißung des Bimetalls am
Winkel. Dies führt insgesamt zu einer Aussteifung des Gesamtsystems des Auslösers.
Von Vorteil ist auch, dass der separate Winkel als fixe Positionierung für die Anbindung
der Windungsspule des Kurzschlussauslösers dient. Zudem kann der separate Winkel durch
seine individuelle Formgebung als Höhenanschlag und Fixierung für das Gesamtsystem
der Stromauslösebaugruppe in einem angepassten Oberteil beziehungsweise in einer Kammer
dienen. Weitere Vorteile des erfindungsgemäßen Leistungsschalters bestehen darin,
dass der separate Winkel als Schüttgut verwendet werden kann und Material sparend
ist, so dass insgesamt eine Kostenersparnis gegeben ist.
[0017] Weitere Vorteile und Ausführungen der Erfindung werden nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen
sowie anhand der Zeichnung erläutert.
[0018] Dabei zeigen schematisch:
Fig. 1 in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen
Verbindung zwischen einem thermischen Überlastauslöser und einem Jochblech eines Leistungsschalters
über einen separaten Winkel;
Fig. 2 in einer perspektivischen Darstellung das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 in
der Ansicht von hinten;
Fig. 3 in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel eines separaten
Winkels mit Prägung und Anschlägen am Jochblech zur Positionierung;
Fig. 4 in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel eines separaten
Winkels mit Prägung und Zapfen am Jochblech zur Positionierung;
Fig. 5 in einer perspektivischen Darstellung ein Ausführungsbeispiel eines separaten
Winkels mit Prägung und Tasche zur Aufnahme und Anbindung des thermischen Überlastauslösers;
Fig. 6 in einer perspektivischen Darstellung das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 um
90° gedreht;
Fig. 7 in einer perspektivischen Darstellung ein weiteres Ausführungsbeispiel eines
separaten Winkels mit Materialfortsatz.
[0019] Fig. 1 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Anbindung zwischen einem
thermischen Überlastauslöser 1, der einen Metallstreifen 2 aus mindestens zwei Metallarten
und einen Heizleiter 3 aufweist, der um den Metallstreifen 2 gewickelt ist, und einem
Jochblech 4 des Kurzschlussauslösers eines Leistungsschalters. Die erfindungsgemäße
Verbindung zwischen dem Metallstreifen 2, vorzugsweise einem Bimetallstreifen und
dem Jochblech 4, ist als zusätzliches Teil in Form eines separaten Winkels 5 ausgeführt.
Der separate Winkel 5 ist vorzugsweise L-förmig ausgebildet mit zwei Schenkeln 6,
7, die über einen gebogenen Bereich 8 miteinander verbunden sind. Die Schenkel 6,
7 können vorzugsweise unterschiedliche Längen aufweisen. Der Schenkel 6 des separaten
Winkels 5 ist über seine Fläche mit dem Jochblech 4 verbunden, beispielsweise durch
eine Schweißverbindung oder durch Löten. Ebenso ist der Schenkel 7 des separaten Winkels
5 über Teile seiner Flächen mit dem Metallstreifen 2 des thermischen Auslösers 1 verbunden.
Die Schenkel 6, 7 stehen vorzugsweise in einem Winkel von 90° zueinander.
[0020] In Fig. 2 ist das Ausführungsbeispiel nach Fig. 1 in einer Ansicht von hinten dargestellt.
Am Schenkel 7 des separaten Winkels 5 ist eine Materialausnehmung 9 ausgebildet, die
mittig angeordnet ist und längsseitig über den Schenkel 7 verläuft.
[0021] Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel eines separaten Winkels 5, der eine Prägung
10 aufweist und über Anschläge 11 am Jochblech 4 positioniert ist. Die Prägung 10
ist über den gesamten Schenkel 6, den gebogenen Bereich 8 und teilweise über den Schenkel
7 ausgebildet. Die Prägung 10 dient der Versteifung des Gesamtsystems aus thermischem
Überlastauslöser und Kurzschlussauslöser.
[0022] In Fig. 4 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines separaten Winkels 5 mit Prägung
10 dargestellt, wobei die Prägung 10 hier nur teilweise am Schenkel 6, 7 sowie im
gebogenen Bereich 8 ausgebildet ist. Zur Positionierung sind am Jochblech 4 Zapfen
12 ausgebildet, die in Ausnehmungen des separaten Winkels 5 greifen.
[0023] Fig. 5 zeigt ein weiteres Ausführungsbeispiel eines separaten Winkels 5 mit Prägung
10, wobei die Prägung 10 hier nur im gebogenen Bereich 8 des L-förmigen separaten
Winkels 5 ausgebildet ist. Der separate Winkel 5 weist zudem am Schenkel 7 eine Tasche
in Form einer Ausnehmung 13 auf, die zur Aufnahme und Anbindung des thermischen Überlastauslösers
1 dient. Zudem ist der Schenkel 6 des separaten Winkels 5 in diesem Ausführungsbeispiel
hochkant am Jochblech 4 angeordnet und damit um 90° versetzt zu den Ausführungsbeispielen
aus den Fig. 1 bis 4. Daraus ergibt sich, dass die Verbindung zum thermischen Überlastauslöser
1 nicht über die Fläche des Schenkels 7 des separaten Winkels 5 hergestellt wird,
sondern über die Ausnehmung 12, die in den Schenkel 7 eingearbeitet ist.
[0024] In Fig. 6 ist das Ausführungsbeispiel nach Fig. 5 in einer Darstellung um 90° gedreht
gezeigt. Hier ist die Anordnung zwischen dem Schenkel 7 des separaten Winkels 5, dem
thermischen Überlastauslöser in Form seines Metallstreifens 2 und einem Spulenfortsatz
14 eines angrenzenden Kurzschlussauslösers dargestellt. Die Fig. 6 zeigt die Ausnehmung
13 für den Metallstreifen 2 in einer Frontansicht. Aus Fig. 6 geht außerdem die parallele
Anordnung aus Schenkel 7 des separaten Winkels 5, Metallstreifen 2 sowie Spulenfortsatz
14 hervor.
[0025] In Fig. 7 ist ein weiteres Ausführungsbeispiel eines erfindungsgemäßen separaten
Winkels 5 dargestellt, wobei hier an der unteren Seitenkante des Schenkels 7 ein vorzugsweise
gebogener Materialfortsatz 15 ausgebildet ist, der als Auflagefläche für den Spulenfortsatz
14 dient.
[0026] Der erfindungsgemäß Leistungsschalter zeichnet sich dadurch aus, dass die Befestigung
des thermischen Überlastauslösers, also des Bimetalls, am Jochblech des Kurzschlussauslösers,
mittels eines zusätzlichen Teils in Form eines separaten Winkels ausgeführt ist. Die
Fixierung des separaten Winkels, insbesondere eines Stahlwinkels an das Jochblech,
kann über gestanzte Anschläge oder Zapfen im Jochblech erfolgen. Als Verbindungstechnik
kann zwischen Laserscheißen, WIG-Schweißen, Löten, Widerstandsschweißen Schrauben
oder Nieten, gewählt werden. Die biegesteife Verbindung zwischen dem separaten Winkel
und dem Jochblech kann einerseits durch eine Prägung im separaten Winkel erreicht
werden, andererseits mittels einer höhenversetzten Verschweißung des Bimetalls am
Winkel. Dies führt insgesamt zu einer Aussteifung des Gesamtsystems des Auslösers.
Von Vorteil ist auch, dass der separate Winkel als fixe Positionierung für die Anwendung
der Windungsspule des Kurzschlussauslösers dient. Zudem kann der separate Winkel durch
seine individuelle Formgebung als Höhenanschlag und Fixierung für das Gesamtsystem
der Stromauslösebaugruppe in einem angepassten Oberteil beziehungsweise in einer Kammer
dienen. Weitere Vorteile des erfindungsgemäßen Leistungsschalters bestehen darin,
dass der separate Winkel als Schüttgut verwendet werden kann und Material sparend
ist, so dass insgesamt eine Kostenersparnis gegeben ist.
1. Leistungsschalter mit einem Kurzschlussauslöser und einem thermischen Überlastauslöser
(1), wobei der Kurzschlussauslöser einen Anker und einen Pol, die innerhalb eines
Spulenkörpers angeordnet sind, sowie ein Jochblech (4) und einen Klemmenanschluss
aufweist, die um den Spulenkörper herum angeordnet sind, und wobei der thermische
Überlastauslöser (1) einen Metallstreifen (2) aus mindestens zwei Metallarten aufweist,
um welchen ein Heizleiter (3) gewickelt ist, wobei zwischen Heizleiter (3) und Metallstreifen
(2) ein elektrischer Isolator angeordnet ist, wobei die Verbindung des thermischen
Überlastauslösers (1) am Jochblech (4) mittels eines separaten Winkels (5) ausgeführt
ist, wobei der separate Winkel (5) L-förmig ausgebildet ist mit zwei Schenkeln (6,7),
dadurch gekennzeichnet, dass ein Schenkel (6) des separaten Winkels (5) über seine Fläche mit dem Jochblech (4)
verbunden ist und dass der andere Schenkel (7) des separaten Winkels (5) über Teile
seiner Fläche mit dem Metallstreifen (2) des thermischen Auslösers (1) verbunden ist.
2. Leistungsschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen Jochblech (4) und separatem Winkel (5) sowie zwischen separatem
Winkel (5) und thermischem Überlastauslöser (1) als Schweißung ausgeführt ist.
3. Leistungsschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Schweißung als Laserschweißung, Wolfram-Inertgas-Schweißung oder Widerstandsschweißung
ausgeführt ist.
4. Leistungsschalter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Verbindung zwischen Jochblech (4) und separatem Winkel (5) sowie zwischen separaten
Winkel (5) und thermischen Überlastauslöser (1) gelötet ist.
5. Leistungsschalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der separate Winkel (5) an das Jochblech (4) über Anschläge (11) positioniert ist.
6. Leistungsschalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der separate Winkel (5) an das Jochblech (4) über Zapfen (12) positioniert ist.
7. Leistungsschalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der separate Winkel (5) eine Prägung (10) zur Versteifung des Gesamtsystems aus Kurzschlussauslöser
und thermischen Überlastauslöser (1) aufweist.
8. Leistungsschalter nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der separate Winkel (5) eine Ausnehmung (13) aufweist.
1. Circuit breaker comprising a short-circuit release and a thermal overload release
(1), wherein the short-circuit release has an armature and a pole, which are arranged
within a coil former, and also a yoke plate (4) and a terminal connection, which are
arranged around the coil former, and wherein the thermal overload release (1) has
a metal strip (2) which is composed of at least two types of metal and around which
a heating conductor (3) is wound, wherein an electrical insulator is arranged between
the heating conductor (3) and the metal strip (2), wherein the connection of the thermal
overload release (1) to the yoke plate (4) is implemented by means of a separate bracket
(5), wherein the separate bracket (5) is of L-shaped design with two limbs (6, 7),
characterized in that one limb (6) of the separate bracket (5) is connected to the yoke plate (4) by means
of its surface, and the other limb (7) of the separate bracket (5) is connected to
the metal strip (2) of the thermal release (1) by means of parts of its surface.
2. Circuit breaker according to Claim 1, characterized in that the connection between the yoke plate (4) and the separate bracket (5) and also between
the separate bracket (5) and the thermal overload release (1) is implemented as a
weld connection.
3. Circuit breaker according to Claim 1 or 2, characterized in that the weld connection is implemented as a laser weld connection, tungsten inert gas
weld connection or resistance weld connection.
4. Circuit breaker according to Claim 1 or 2, characterized in that the connection between the yoke plate (4) and the separate bracket (5) and also between
the separate bracket (5) and the thermal overload release (1) is soldered.
5. Circuit breaker according to one of the preceding claims, characterized in that the separate bracket (5) is positioned on the yoke plate (4) by means of stops (11).
6. Circuit breaker according to one of the preceding claims, characterized in that the separate bracket (5) is positioned on the yoke plate (4) by means of pins (12).
7. Circuit breaker according to one of the preceding claims, characterized in that the separate bracket (5) has an embossing (10) for reinforcing the overall system
comprising the short-circuit release and the thermal overload release (1).
8. Circuit breaker according to one of the preceding claims, characterized in that the separate bracket (5) has a recess (13).
1. Commutateur de puissance comportant un coupe-circuit et un déclencheur de surcharge
thermique (1), le coupe-circuit comportant un induit et un pôle agencés à l'intérieur
d'une armature de bobine, ainsi qu'une tôle de culasse (4) et une connexion serrée
qui sont agencées autour de l'armature de bobine, et le déclencheur de surcharge thermique
(1) comportant une bande métallique (2) composée d'au moins deux types de métaux et
autour de laquelle est enroulé un conducteur de chauffage (3), un isolant électrique
étant agencé entre le conducteur chauffant (3) et la bande métallique (2), la liaison
entre le déclencheur de surcharge thermique (1) et la tôle de culasse (4) étant réalisée
au moyen d'une équerre séparée (5), l'équerre séparée (5) étant réalisée en forme
de L avec deux branches (6, 7), caractérisé en ce qu'une branche (6) de l'équerre séparée (5) est reliée à la tôle de culasse (4) par l'intermédiaire
de sa surface et en ce que l'autre branche (7) de l'équerre séparée (5) est reliée à la bande métallique (2)
du déclencheur thermique (1) par l'intermédiaire de parties de sa surface.
2. Commutateur de puissance selon la revendication 1, caractérisé en ce que la liaison entre la tôle de culasse (4) et l'équerre séparée (5) ainsi qu'entre l'équerre
séparée (5) et le déclencheur de surcharge thermique (1) est réalisée en tant que
soudure.
3. Commutateur de puissance selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la soudure est réalisée en tant que soudure au laser, soudure au gaz inerte et au
tungstène ou soudure par résistance.
4. Commutateur de puissance selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que la liaison entre la tôle de culasse (4) et l'équerre séparée (5) ainsi qu'entre l'équerre
séparée (5) et le déclencheur de surcharge thermique (1) est réalisée par brasage.
5. Commutateur de puissance selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'équerre séparée (5) est positionnée sur la tôle de culasse (4) par l'intermédiaire
de butées (11).
6. Commutateur de puissance selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'équerre séparée (5) est positionnée sur la tôle de culasse (4) par l'intermédiaire
d'ergots (12).
7. Commutateur de puissance selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'équerre séparée (5) présente un relief (10) pour renforcer l'ensemble du système
composé du coupe-circuit et du déclencheur de surcharge thermique (1).
8. Commutateur de puissance selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'équerre séparée (5) présente un évidement.