Anwendungsgebiet der Erfindung
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Aufhängevorrichtung zur Präsentation von
Gegenständen, welche auf einem als Gitterfeld mit einer Vielzahl von Zellen als Steckaufnahme
beruht, an der eine Frontseite und eine Rückseite vorhanden sind. Zum lösbaren Einhängen
in eine ausgewählte Zelle des Gitterfelds ist ein Primärträger mit seinem Steckteil
vorgesehen. Das Steckteil hat eine aufwärts weisende Hakenkontur, welche zum Hintergreifen
des die ausgewählte Zelle nach oben begrenzenden Horizontalstegs bestimmt ist. Ein
oder mehrere Primärträger können einen Sekundärträger stützen. Derartige Vorrichtungen
sind typische Einbauten in Shops.
Stand der Technik
[0002] Die
US 4 832 298 offenbart eine Präsentationsvorrichtung, welche aus einer Gitterstruktur und darin
einhängbaren Warenträgern besteht. Die Gitterstruktur setzt sich aus einer Vielzahl
von horizontal und parallel in gleichen Abständen zueinander angeordneten Rundstangen
sowie dahinter verschweissten vertikalen Rundstangen zusammen. Der Abstand der vertikalen
Rundstangen zueinander beträgt ein Vielfaches des Abstands benachbarter horizontaler
Rundstangen. Der einzelne Warenträger gemäss älterem Stand der Technik besteht aus
einer Basisplatte mit einer oberen Umbiegung, um diese auf eine der oberen horizontalen
Rundstangen zu hängen und einer unteren Umbiegung, die im eingehängten Zustand die
untere benachbarte Rundstange untergreift. An die Basisplatte ist ein in den Raum
ragendes Stangenstück angeschweisst, auf das sich die zu präsentierenden Waren, z.B.
in Blisterverpackungen, aufstecken lassen. Der verbesserte Warenträger weist als Einhängeteil
zwei identische, senkrecht kongruent nebeneinander angeordnete Hakenplatten auf, zwischen
die das Stangenstück eingeschweisst ist. Die Hakenplatten haben eine obere nach unten
offene Hakenkontur sowie eine untere nach oben offene Hakenkontur, die hinter einer
Anschrägung liegt. Aufgrund der schaleren Gestalt dieses Einhängeteil sei ein dichteres
Behängen der Gitterstruktur von beiden Seiten möglich. Beim zunächst schrägen Einhängen
eines Warenträgers übergreift die obere Hakenkontur die gewählte horizontale Rundstange,
und mit Absenken des Warenträgers zwingt die Anschrägung vor der unteren Hakenkontur
die anliegende Rundstange zu einer federnden Aufwärtsbiegung bis diese Rundstange
in die untere Hakenkontur springt.
[0003] Aus der
WO 2009/073990 A1 ist eine Aufhängevorrichtung zur Präsentation von Gegenständen bekannt, die eine
Steckaufnahme mit einer Frontseite und einer Rückseite hat. Ein Primärträger weist
ein Steckteil auf, das zum lösbaren Einhängen in die Steckaufnahme bestimmt ist. Das
Steckteil hat eine aufwärts weisende Hakenkontur, welche zum Zusammenwirken mit einer
Gegenkontur in der Steckaufnahme vorgesehen ist. Das Steckteil besitzt einen Anschlag,
welcher sich im eingesteckten Zustand auf der Frontseite der Steckaufnahme abstützt.
Die Steckaufnahme ist als Gitterfeld mit einer Vielzahl von zur Frontseite offenen
Zellen ausgebildet, welche von Horizontalstegen und Vertikalstegen umgeben ist. Die
Gegenkontur ist vom jeweiligen zur betreffenden Zelle zugehörigen oberen Horizontalsteg
gebildet, der von der Hakenkontur hintergriffen wird. Die Zellen sind in horizontalen
Zeilen und vertikalen Reihen aneinander grenzend angeordnet sowie auch zur Rückseite
des Gitterfelds offen. Die Horizontal- und Vertikalstege umschliessen eine im Prinzip
rechteckige, vorzugsweise quadratische Öffnung zwischen der Front- und der Rückseite.
Die Horizontal- und Vertikalstege eines Gitterfelds sind an seinen Aussenrändern in
halber Länge ausgebildet, wodurch sich beim Ansetzen eines nächsten Gitterfelds dessen
an den Aussenrändern in halber Länge ausgebildete Horizontal- und Vertikalstege zusammen
komplette Zellen ergeben. Das Gitterfeld hat auf der Rückseite Nocken, welche zum
Befestigen von Montageteilen oder zum direkten Befestigen an einer Tragstruktur sowie
als Distanzstücke zu dieser Tragstruktur dienen. Bei dieser Vorrichtung ist das Einstecken
von Trägern in das Gitterfeld nur von dessen Frontseite vorgesehen, das Steckteil
hat eine relativ aufwendige Konstruktion, und der Träger steht nur in einer Variante
zur Verfügung.
Aufgabe der Erfindung
[0004] In Relation zum vorbekannten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine gattungsgemässe Vorrichtung mit der Möglichkeit des Einhängens von Primärträgern
von beiden Seiten des Gitterfeldes zu schaffen.
[0005] Eine weitere Aufgabe besteht darin, das Steckteil konstruktiv möglichst einfach zur
Minimierung der Herstellungskosten zu gestalten.
[0006] Eine nächste Aufgabe ist, die in das Gitterfeld einhängbaren Träger in mehreren Varianten
vorzuschlagen, um eine grössere Variationsbreite in der Bestückung des Gitterfelds
zu ermöglichen.
[0007] Schliesslich sind konstruktive Mittel zu schaffen, um das Gitterfeld freistehend
oder an einer Rückwand montiert oder hängend anzuordnen.
Übersicht über die Erfindung
[0008] Die Aufhängevorrichtung zur Präsentation von Gegenständen umfasst zunächst ein Gitterfeld,
welches eine Vielzahl von systematisch angeordneten Zellen hat, die jeweils von zwei
Horizontalstegen und zwei Vertikalstegen umgeben sind, wobei die Zellen zu einer Frontseite
und zu einer Rückseite offen sind. Ferner gehört zur Aufhängevorrichtung ein Primärträger,
der zumindest ein Steckteil aufweist, das zum lösbaren Einhängen in eine ausgewählte
Zelle bestimmt ist. Das Steckteil hat eine aufwärts weisende Hakenkontur, welche im
eingehängten Zustand den die ausgewählte Zelle nach oben begrenzenden Horizontalsteg
hintergreift. Das Steckteil besitzt einen unteren Anschlag, welcher sich im eingehängten
Zustand auf dem die ausgewählte Zelle nach unten begrenzenden Horizontalsteg abstützt.
Das Steckteil besitzt zumindest eine blattförmige Flanke mit einer Vorderkante, die
nach oben in die Hakenkontur übergeht. Der untere Anschlag ist an einer Unterseite
der Flanke vorhanden. In der ausgewählten Zelle ist die zumindest eine Flanke eines
von der Frontseite des Gitterfelds herangeführten Primärträgers einhängbar, und zugleich
ist die zumindest eine Flanke eines von der Rückseite herangeführten Primärträgers
einhängbar.
[0009] Nachfolgend werden spezielle Ausführungsformen der Aufhängevorrichtung beschrieben:
An einer Oberkante der zumindest einen Flanke ist eine obere Aussparung vorgesehen,
die an die Hakenkontur angrenzt und an einem oberen Anschlag endet, wobei die obere
Aussparung so dimensioniert ist, um darin das zwischen der Frontseite und der Rückseite
liegende Tiefenmass eines Horizontalstegs aufzunehmen. Zwischen der Vorderkante und
dem unteren Anschlag liegt eine abgeschrägte und/oder abgerundete Unterkante. Alternativ
grenzt an den Anschlag eine untere Aussparung an, die vom unteren Ende der Vorderkante
begrenzt ist, wobei die untere Aussparung so dimensioniert ist, um darin das zwischen
der Frontseite und der Rückseite liegende Tiefenmass eines Horizontalstegs aufzunehmen.
[0010] Das Steckteil eines Primärträgers
erster Variante hat zwei parallel zueinander beabstandete, kongruent konturierte Flanken, die durch
einen Mittelsteg U-förmig, einstückig miteinander verbunden sind. Zwischen beiden
Flanken liegt ein mehrseitig offener Zwischenraum. An einer den Flanken abgewendeten
Aussenseite des Mittelstegs setzt ein Tragelement mit einem zweiten Ende an, wobei
sich das Tragelement bis zu einem ersten Ende erstreckt.
[0011] Bei in eine ausgewählte Zelle jeweils einem von der Frontseite und einem von der
Rückseite eingehängtem Steckteil:
- a) kommt jeweils eine Flanke von jedem der beiden Steckteile am jeweils benachbarten
Vertikalsteg zu liegen und die jeweils andere Flanke kommt auf der Innenseite der
erstgenannten Flanke zu liegen und ragt dabei in den Zwischenraum des betreffenden
gegenüberliegenden Steckteils hinein;
- b) ruhen aufgrund der gabelförmig versetzt ineinandergreifenden vier Flanken der beiden
Steckteile beider Primärträger deren Steckteile im Prinzip ohne Seitenspiel in einer
gemeinsam belegten Zelle;
- c) hintergreift das Paar von Hakenkonturen, welches zum von der Frontseite eingehängten
Primärträger gehört, den die Zelle nach oben begrenzenden Horizontalsteg auf der Rückseite;
- d) hintergreift in Analogie das Paar von Hakenkonturen, welches zum von der Rückseite
eingehängten Primärträger gehört, den gleichen Horizontalsteg auf der Frontseite;
und
- e) steht die Innenfläche des jeweiligen Mittelstegs mit Abstand vor der Frontseite
bzw. vor der Rückseite des Gitterfelds, so dass jeweils Zwischenraum für die Hakenkonturen
der innen positionierten Flanken verbleibt.
[0012] Für das Einhängen nur eines Primärträgers in eine ausgewählte Zelle von der Frontseite
oder der Rückseite sind die Flanken an ihrer jeweiligen Aussenseite mit einer erhabenen
Klemmkontur versehen, um das seitliche Spiel des in der Zelle hängenden Steckteils
zu reduzieren.
[0013] Ein Primärträger
zweiter Variante setzt sich aus zumindest zwei Steckteilen mit jeweils nur einer Flanke, einem leistenförmigen
Querverbinder und mehreren davon abgehenden Tragelementen zusammen. Die Steckteile
sind direkt oder mit einer sich daran anschliessenden Verlängerung an eine Seitenfläche
des Querverbinders angesetzt. An der gegenüberliegenden Seitenfläche des Querverbinders
sind die Tragelemente, z.B. in Gestalt von geraden Stangenabschnitten mit rundem Querschnitt,
befestigt. Der Abstand zwischen den Steckteilen ist zum Rastermass der die Zellen
begrenzenden Vertikalstege des Gitterfelds komplementär.
[0014] Das Gitterfeld ist in einer Stützstruktur angeordnet, welche ein auf dem Untergrund
aufsetzendes Podest und/oder einen das Gitterfeld umspannenden Rahmen besitzen kann.
Oder zur Decken- und/oder Wandmontage ist das Gitterfeld auf der dem Raum abgewandten
Rückseite mit einem Gestell versehen, das als Aufhängung an einer Decke und/oder als
Abstandshalter von einer Rückwand dient.
[0015] Zur Befestigung eines Gitterfelds an einer Rückwand ist ein vorzugsweise einteiliger
Halter vorgesehen. Der Halter besteht aus einem eng U-förmig gebogenen Klammerteil
mit einer von der Umbiegung sich erstreckenden Ausnehmung und zwei voneinander gespreizten
Flügeln, welche an die Enden des Klammerteils ansetzen und einen Aufsetzflansch bilden.
Zwischen den Flügeln mündet ein bis sich zur Umbiegung erstreckender Spalt.
[0016] In jedem Flügel ist ein Loch, vorzugsweise zum Verschrauben mit der Rückwand, vorgesehen.
Nahe den Übergängen vom Klammerteil zum jeweiligen Flügel ist ein zungenförmiges,
einwärts gebogenes Sicherungselement vorhanden. Im montierten Zustand ist der Halter
von der Frontseite auf einen Vertikalsteg gesteckt, so dass dieser im Spalt ruht und
die an der Rückwand befestigten Flügel mit Abstand zur Rückseite zu liegen kommen.
Der Abstand zwischen der Rückseite des Gitterfelds und der Rückwand bildet den Freiraum
für die hintergreifenden Hakenkonturen eingehängter Primärträger. Die Sicherungselemente
stemmen sich auf der Rückseite gegen den vom Halter umgriffenen Vertikalsteg und wirken
damit als Widerhaken gegen das Vorschieben des Gitterfelds in Richtung Rückwand. Die
Aussparung am Halter ermöglicht beim Einhängen eines Primärträgers in die benachbarte
Zelle das Heranführen der Klemmkontur an die Innenfläche des mit dem Halter versehenen
Vertikalstegs.
[0017] Die Primärträger beider Varianten sind neben dem direkten Anhängen von zu präsentierenden
Gegenständen auch zur Halterung einer Ablage, z.B. in Gestalt eines Tablars, eines
Gitterrosts oder eines Behältnisses, nutzbar, wobei derartige Ablagen als Sekundärträger
figurieren und der liegenden Präsentation von Gegenständen dienen.
Kurzbeschreibung der beigefügten Zeichnungen
[0018] Es zeigen:
- Figur 1
- - einen Ausschnitt aus einem zur erfindungsgemässen Aufhängevorrichtung gehörenden
Gitterfeld, in Perspektivansicht;
- Figur 2A
- - einen Primärträger erster Variante, in Perspektivansicht;
- Figur 2B
- - den Primärträger gemäss Figur 2A, in Seitenansicht;
- Figur 2C
- - das vergrösserte Detail X1 aus Figur 2A;
- Figur 2D
- - das vergrösserte Detail X2 aus Figur 2B;
- Figur 2E
- - den Primärträger gemäss Figur 2A, ohne Klemmkonturen an den Flanken, in gewechselter
Perspektivansicht;
- Figur 3A
- - einen Primärträger erster Variante, in modifizierter Gestalt, in Perspektivansicht;
- Figur 3B
- - den Primärträger gemäss Figur 3A, in Seitenansicht;
- Figur 3C
- - das vergrösserte Detail X3 aus Figur 3A;
- Figur 4A
- - einen komplex aufgebauten Primärträger zweiter Variante, mit mehreren Steckteilen, einem Querverbinder und mehreren Tragelementen, in Perspektivansicht;
- Figur 4B
- - das vergrösserte Detail X4 aus Figur 4A;
- Figur 4C
- - den Primärträger gemäss Figur 4A, mit Auslegerabschnitten an den Steckteilen, in
gewechselter Perspektivansicht;
- Figur 4D
- - das vergrösserte Detail X4 aus Figur 4C;
- Figur 5A
- - einen Ausschnitt aus einem Gitterfeld gemäss Figur 1 mit darin eingehängtem Primärträger
gemäss Figur 2A, in Frontansicht;
- Figur 5B
- - den Aufbau gemäss Figur 5A, in Seitenansicht;
- Figur 5C
- - das vergrösserte Detail X6 aus Figur 5A;
- Figur 5D
- - das vergrösserte Detail X7 aus Figur 5B;
- Figur 6A
- - den Ausschnitt aus dem Gitterfeld gemäss Figur 1 mit in einer Zelle von beiden Seiten
jeweils eingehängtem Primärträger gemäss Figur 2E, in Perspektivansicht;
- Figur 6B
- - den Aufbau gemäss Figur 6A, in prinzipieller Draufsicht auf die belegte Zelle;
- Figur 7A
- - ein Gitterfeld gemäss Figur 1, vollständig dargestellt mit Umrahmung, mit einem
Primärträger erster Variante in modifizierter Gestalt gemäss Figur 3A in eingehängtem Zustand und einem gleichen
Primärträger in partiell eingehängtem Zustand;
- Figur 7B
- - den Aufbau gemäss Figur 7A, in Seitenansicht;
- Figur 7C
- - das vergrösserte Detail X8 aus Figur 7B;
- Figur 7D
- - das vergrösserte Detail X9 aus Figur 7B;
- Figur 8A
- - ein Gitterfeld gemäss Figur 1, in eine Stützstruktur aus Podest und Rahmen eingesetzt,
mit von beiden Seiten angenäherten Primärträgern zweiter Variante gemäss Figuren 4A und 4B, in Perspektivansicht;
- Figur 8B
- - den Aufbau gemäss Figur 8A mit in das Gitterfeld eingehängten Primärträgern, in
gewechselter Perspektivansicht;
- Figur 8C
- - den Aufbau gemäss Figur 8B mit zusätzlich eingehängtem Primärträger erster Variante gemäss Figur 2A mit im Querschnitt rundem Ausleger, in Frontansicht;
- Figur 8D
- - den Aufbau gemäss Figur 8C, in prinzipieller Seitenansicht;
- Figur 9
- - ein Gitterfeld gemäss Figur 1 mit an der Rückseite angebrachtem Gestell zur Decken-
und/oder Wandmontage, in Perspektivansicht;
- Figur 10A
- - einen Halter, in Perspektivansicht;
- Figur 10B
- - ein Gitterfeld gemäss Figur 1, befestigt an einer Rückwand mittels des Halters gemäss
Figur 10A, in Perspektivansicht; und
- Figur 10C
- - den Aufbau gemäss Figur 10B, in prinzipieller Draufsicht.
Ausführungsbeispiel
[0019] Anhand der beiliegenden Zeichnungen erfolgt nachstehend die detaillierte Beschreibung
eines Ausführungsbeispiels zur erfindungsgemässen Aufhängevorrichtung.
[0020] Für die gesamte weitere Beschreibung gilt folgende Festlegung. Sind in einer Figur
zum Zweck zeichnerischer Eindeutigkeit Bezugsziffern enthalten, aber im unmittelbar
zugehörigen Beschreibungstext nicht erläutert, so wird auf deren Erwähnung in vorangehenden
oder nachfolgenden Figurenbeschreibungen Bezug genommen. Im Interesse der Übersichtlichkeit
wird auf die wiederholte Bezeichnung von Bauteilen in weiteren Figuren zumeist verzichtet,
sofern zeichnerisch eindeutig erkennbar ist, dass es sich um "wiederkehrende" Bauteile
handelt.
Figur 1
[0021] Das in einer vertikalen Ebene aufgestellte Gitterfeld
1 hat mehrere horizontale Reihen und vertikale Zeilen von Zellen
10, die jeweils oben und unten von einem Horizontalsteg
11 sowie an beiden Seiten von je einem Vertikalsteg
12 umschlossen sind. Zur Frontseite
18 sowie zur Rückseite
19 des Gitterfelds
1 sind die Zellen
10 offen, die eine rechteckige, vorzugsweise quadratische Gestalt haben. Vorzugsweise
ist das Gitterfeld
1 aus Blech mit einer Stärke von z.B. 2.0 mm hergestellt. Die horizontale und vertikale
lichte Weite beträgt z.B. 48.0 mm und die Tiefe einer Zelle
10 z.B. 25.0 mm.
Figuren 2A bis 2E
[0022] Diese Figurenfolge betrifft einen Primärträger
2 erster Variante, der sich aus einem stangenförmigen Tragelement
20 und einem an dessen zweiten Ende
202 ansetzenden U-förmigen Steckteil
21 zusammensetzt. Das erste Ende
201 des Auslegers
20 ragt frei in den Raum. Das zweite Ende
202 setzt rechtwinklig und zentrisch an den Mittelsteg
210 des Steckteils
21 an. Vom Mittelsteg
210 ist beidseits je eine Flanke
211 rechtwinklig abgebogen, die an ihrer Oberkante eine Aussparung
213 hat, so dass vor dem Mittelsteg
210 ein oberer Anschlag
215 entsteht und sich an die Vorderkante
212 angrenzend eine in die Höhe, über das Niveau des Mittelstegs
210 hinaus erstreckende Hakenkontur
214 erhebt. Zwischen den beiden Flanken
211 entsteht ein dreiseitig offener Zwischenraum
218. Die Vorderkante
212 geht in eine Unterkante
216 über und endet an einem unteren Anschlag
217, der ähnlich dem oberen Anschlag
215 beschaffen ist, jedoch geringfügig weiter entfernt zur Ebene des Mittelstegs
210 liegt. Im eingehängten Zustand erhält damit das Tragelement
20 hin zum ersten Ende
201 gegenüber der Horizontalen eine leichte Aufwärtstendenz, um den negativ wirkenden
optischen Eindruck des Durchhängens insbesondere bei Belastung zu vermeiden. Zentrisch
an beiden Flanken
211 ist jeweils eine sphärisch ausgewölbte Klemmkontur
219 vorgesehen, die vorteilhaft durch Herausdrücken von der Innenfläche der Flanke
211 erzeugt wird. Die Primärträger
2 erster Variante mit Klemmkonturen
219 am Steckteil
21 kommen zum Einsatz, wenn nur ein Primärträger
2 in eine Zelle
10 von der Frontseite
18 oder der Rückseite
19 eingesteckt wird (s. Figuren 5A bis 5D).
[0023] Bei der Ausführung des Steckteils
21 gemäss Figur 2E ist keine Klemmkontur
219 vorhanden. Diese Primärträger
2 werden verwendet, wenn in eine Zelle
10 von der Frontseite
18 und der Rückseite
19 jeweils ein Primärträger
2 eingesteckt wird, deren Flanken
211 versetzt ineinander greifen (s. Figuren 6A und 6B).
Figuren 3A bis 3C
[0024] Diese Figurenfolge umfasst einen Primärträger
erster Variante, weitgehend ähnlich zu den Figuren 2A bis 2E, jedoch hat das Steckteil
21 eine modifizierte Gestalt. Die obere Aussparung
213 erstreckt sich tiefer abwärts in die Flanken
211, und die Unterkante verläuft schräg abfallend von der Hakenkontur
214 hin zum oberen Anschlag
215. Ferner grenzt an den unteren Anschlag
217 eine untere Aussparung
217" an, die von der abwärts ragenden Vorderkante
212 begrenzt ist. Die tiefer eingeschnittene obere Aussparung
213 und insbesondere die untere Aussparung
217" bewirken im eingehängten Zustand eine verbesserte Sicherung gegen unbeabsichtigtes
Aushängen aus dem Gitterfeld
1 (s. Figuren 7A bis 7D).
Figuren 4A und 4B
[0025] Ein komplex aufgebauter Primärträger
2' zweiter Variante setzt sich aus zumindest zwei Steckteilen
21' mit jeweils nur einer Flanke
211', einem leistenförmigen Querverbinder
23' und mehreren davon abgehenden Tragelementen
20' zusammen. Die Steckteile
21' sind ohne eine sich anschliessende Verlängerung
22' direkt an eine Seitenfläche des Querverbinders
23' rechtwinklig angesetzt, z.B. verschweisst. Der Abstand zwischen den Steckteilen
21' ist zum Rastermass des Gitterfelds
1 komplementär. An der gegenüberliegenden Seitenfläche des Querverbinders
23' sind die Tragelemente
20', z.B. in Gestalt von geraden Stangenabschnitten mit rundem Querschnitt, befestigt.
Figuren 4C und 4D
[0026] In Abwandlung zum vorherigen Figurenpaar sind die Steckteile
21' dieses komplex aufgebauten Primärträgers
2' zweiter Variante mit einer sich anschliessenden Verlängerung
22' an eine Seitenfläche des Querverbinders
23' rechtwinklig angesetzt. Das erste Ende
221' der Verlängerung
22' ist am Querverbinder
23' befestigt, während das zweite Ende
222' der Verlängerung
22' einstückig in das Steckteil
21' übergeht. Von der gegenüberliegenden Seitenfläche des Querverbinders
23' erstrecken sich mehrere Tragelemente
20'. Die Flanke
211' hat als Konturen wiederum eine Vorderkante
212', eine an der Oberkante liegende Aussparung
213' mit der Hakenkontur
214' und dem oberen Anschlag
215'. Die Vorderkante
212' geht in die Unterkante
216' über, welche sich bis zum unteren Anschlag
217' erstreckt. Alternativ kann das Steckteil
21' - ähnlich zur modifizierten Gestalt gemäss Figuren 3A bis 3C - anstelle der abgeschrägten
oder abgerundeten Unterkante
216' mit einer an den unteren Anschlag
217' angrenzenden unteren Aussparung
217" versehen sein.
Figuren 5A bis 5D
[0027] Bei der Bestückung einer Zelle
10 mit einem Primärträger
2 erster Variante z.B. von der Frontseite
18 - oder von der Rückseite
19 - wird der Primärträger
2 gemäss Figuren 2A bis 2D mit den Klemmkonturen
219 bevorzugt. Am Beginn des Einhängevorgangs wird das Steckteil
21 bei schräg angehobenem Tragelement
20 in die Zelle
10 eingebracht. Dabei ist es am praktikabelsten, mit den oberen Anschlägen
215 an die Vorderkante des die betreffende Zelle
10 oben begrenzenden Horizontalstegs
11 anzusetzen. Die abgeschrägten Unterkanten
216 ermöglichen das schräge Einführen. Hierbei gelangen die Hakenkonturen
214 bereits partiell hinter den Horizontalsteg
11, welcher die belegte Zelle
10 nach oben abdeckt. Jedoch wird der Horizontalsteg
11 noch nicht von den Hakenkonturen
214 hintergriffen.
[0028] Mit sukzessivem Absenken des Tragelements
20 kommt der Mittelsteg
210 in der horizontalen Ebene zu liegen, die Hakenkonturen
214 hintergreifen und überragen den Horizontalsteg
11 und die unteren Anschläge
217 setzen am unteren Horizontalsteg
11, welcher die belegte Zelle
10 nach unten begrenzt, auf. Die beiden nach aussen gewölbten Klemmkonturen
219 füllen den zwischen den beiden Flanken
211 und dem jeweils angrenzenden Vertikalsteg
12 verbleibenden Spalt punktuell aus, so dass das Steckteil
21 zentriert und möglichst ohne Seitenspiel in der Zelle
10 steckt. Wenn die unteren Anschläge
217 die Dicke des unteren Horizontalstegs
11 völlig überdecken, sollten die oberen Anschläge
215 nicht in die Dicke des oberen Horizontalstegs
11 hineinragen, um Platz für einen in die darüberliegende Zelle
10 einzusteckenden Primärträger
2 zu lassen. Überdecken die unteren Anschläge
217 die Dicke des unteren Horizontalstegs
11 nur anteilig, so können die oberen Anschläge
215 entsprechend partiell in die Dicke des oberen Horizontalstegs
11 hineinragen. Das Entfernen eines Steckteils
21 aus einer Zelle
10 geschieht rückläufig, beginnend mit schrägem Anheben des Tragelements
20.
Figuren 6A und 6B
[0029] Bei einer Bestückung einer Zelle
10 mit jeweils einem Primärträger
2 von der Frontseite
18 und der Rückseite
19 kommen solche ohne Klemmkontur
219 gemäss Figur 2E zum Einsatz. Der Einhängevorgang ist zur vorherigen Figurenfolge
identisch. Im eingehängten Zustand kommt jeweils eine Flanke
211 von jedem Steckteil
21 am benachbarten Vertikalsteg
12 zu liegen, und die jeweils andere Flanke
211 kommt auf der Innenseite der erstgenannten Flanke
211 zu liegen und ragt dabei in den Zwischenraum
218 des betreffenden gegenüberliegenden Steckteils
21 hinein. Durch die gabelförmig versetzt ineinandergreifenden vier Flanken
211 der beiden Primärträger
2 sitzen deren Steckteile
21 quasi ohne Seitenspiel in einer gemeinsam belegten Zelle
10. Das Paar von Hakenkonturen
214, welches zum von der Frontseite
18 eingesetzten Primärträger
2 gehört, hintergreift den die Zelle
10 nach oben begrenzenden Horizontalsteg
11 auf der Rückseite
19. In Umkehrung hintergreift das Paar von Hakenkonturen
214, welches zum von der Rückseite
19 eingesetzten Primärträger
2 gehört, den gleichen Horizontalsteg
11 auf der Frontseite
18. Die Innenfläche des jeweiligen Mittelstegs
210 steht mit Abstand vor der Front- bzw. Rückseite
18,19 des Gitterfelds
1, so dass jeweils Zwischenraum
218 für die Hakenkonturen
214 der innen positionierten Flanken
211 verbleibt.
Figuren 7A bis 7D
[0030] Das in Figur 7A vollständig dargestellte Gitterfeld
1 mit seiner Frontseite
18 und der Rückseite
19 nimmt eine rechteckige Fläche ein und ist von einem Rahmen
91 umrandet. Ansonsten besteht es wiederum aus in horizontalen Zeilen und vertikalen
Reihen angeordneten Zellen
10, die jeweils von zwei Horizontalstegen
11 und zwei Vertikalstegen
12 umrandet sind. Für die Zellen
10 an den Aussenrändern werden die jeweiligen Horizontalstege
11 und Vertikalstege
12 vom umlaufenden Rahmen
91 gebildet.
[0031] Der untere Primärträger
2 erster Variante in modifizierter Gestalt (s. Figuren 3A bis 3C) befindet sich erst im partiell eingehängten
Zustand (s. Figuren 7A bis 7C). Das Steckteil
21 hängt angeschrägt in der gewählten Zelle
10, die schräg stehende Vorderkante
212 sitzt im unteren Bereich in der Zelle
10, während die aufragende Hakenkontur
214 an der Rückseite
19 den oberen Horizontalsteg
11 hintergreift, der momentan tief in der oberen Aussparung
213 liegt. Der Mittelsteg
210 steht schräg vor der gewählten Zelle
10, so dass der obere Anschlag
215 in die Zelle
10 eintaucht, welche oberhalb der gewählten Zelle
10 liegt. Das vom Mittelsteg
210 abgehende stangenförmige Tragelement
20 weist mit seinem ersten Ende
201 aufwärts erstreckend in den Raum.
[0032] Durch Schwenken aus dem zuvor partiell eingehängten Zustand in die Horizontale und
Absenken gelangte der obere Primärträger
2 in den bestimmungsgemässen vollständig eingehängten Zustand. Hierbei steht die Vorderkante
212 in Gänze auf der Rückseite
19, die Hakenkontur
214 hintergreift den oberen Horizontalsteg
11 und das untere Ende der Vorderkante
212 hintergreift den unteren Horizontalsteg
11, auf dem die untere Aussparung
217" aufsitzt. Zugleich prellt der untere Anschlag
217 von der Frontseite
18 gegen den unteren Horizontalsteg
11. In der oberen Aussparung
213 liegt der obere Horizontalsteg
11, gegen den der obere Anschlag
215 prellt. Der in die Zelle
10 eingehängte Primärträger
2 ist somit gegen aufwärts und abwärts gerichtetes Anstossen gesichert. Um den Primärträger
2 auszuhängen, muss dieser zunächst angehoben werden, damit der untere Horizontalsteg
11 mit der unteren Aussparung
217" ausser Eingriff kommt.
[0033] Dann erfolgt die Schwenkbewegung mit zunehmendem Aufrichten des Primärträgers
2, um das Steckteil 21 quasi aus der Zelle
10 herauszudrehen.
Figuren 8A bis 8D
[0034] Eine prinzipielle Verwendungsmöglichkeit der Aufhängevorrichtung ist die Anordnung
des Gitterfelds
1 in einer Stützstruktur
9 mit einem auf dem Untergrund aufsetzenden Podest
90 und einem das Gitterfeld
1 umspannenden Rahmen
91. Dieser Gestellaufbau ist besonders für die Positionierung inmitten des Raumes mit
Bestückung und Zugänglichkeit von der Front- und Rückseite
18,19 geeignet. Zur Bestückung der Zellen
10 stehen die Primärträger
2 erster Variante gemäss den Figuren 2A bis 2E und die Modifikation gemäss den Figuren 3A bis 3C sowie
die Primärträger
2' zweiter Variante gemäss den Figuren 4A bis 4D zur Verfügung. Die Primärträger
2' können dabei so dimensioniert sein, dass deren Länge der Breite des Gitterfelds
1 entspricht. Eine vorteilhafte Bestückungskombination wäre, einen Primärträger
2' gemäss Figur 4A ohne Verlängerungen
22' an den Steckteilen
21' in eine obere Zeile von Zellen
10 einzuhängen und darunter einen Primärträger
2' gemäss Figur 4C mit Verlängerungen
22' an den Steckteilen
21' in eine tiefer liegende Zeile von Zellen
10 einzuhängen. Die Tragelemente
20' des unteren Primärträgers
2' ergeben damit eine gegenüber den Tragelementen
20' des oberen Primärträgers
2' in den Raum weiter vorgesetzte Aufhängeebene. Alternativ können die Tragelemente
20,20' von kreisrundem bis rundlichem oder mehrkantigem Querschnitt sein. Das Bestückungsbild
mit den Primärträgern
2,2' in Zeilen von Zellen
10 und/oder einzelnen Zellen
10 bestimmt sich nach Art, Grösse und Stückzahl der an der Aufhängevorrichtung zu präsentierenden
Gegenstände.
[0035] Ein einzelner Primärträger
2 erster Variante, vorzugsweise aber zumindest zwei solche nebeneinander eingehängte Primärträger
2, sowie ein Primärträger
2' zweiter Variante ist neben dem direkten Anhängen von zu präsentierenden Gegenständen auch zur Halterung
einer Ablage - z.B. in Gestalt eines Tablars, eines Gitterrosts oder eines Behältnisses
- nutzbar. Eine solche Ablage figuriert als Sekundärträger und dient der liegenden
Präsentation von Gegenständen.
Figur 9
[0036] Zur Decken- und/oder Wandmontage lässt sich das Gitterfeld
1 auf der dem Raum abgewandten Rückseite
19 mit einem Gestell
92 versehen, das als Aufhängung an einer Decke und/oder als Abstandshalter von einer
Rückwand gestaltet ist. Bei grösserem Gitterfeld
1 wird man ein Gestell
92 im unteren Bereich und ein weiteres Gestell
92 im oberen Bereich anbringen. Durch die eingeschränkte Zugänglichkeit von der Rückseite
19 kommt hier eine Bestückung mit den Primärträgern
2,2' im Prinzip nur von der Frontseite
18 in Betracht.
Figuren 10A bis 10C
[0037] Zur Befestigung eines Gitterfelds
1 an einer Rückwand
99 stehen Halter
3 zur Verfügung. Der vorzugsweise einteilige Halter
3 besteht aus einem eng U-förmig gebogenen Klammerteil
30 mit einer von der Umbiegung sich erstreckenden Ausnehmung
31 und zwei voneinander gespreizten Flügeln
35, welche an die Enden des Klammerteils
30 ansetzen und einen Aufsetzflansch bilden. Zwischen den Flügeln
35 mündet ein bis sich zur Umbiegung erstreckender Spalt
32. In jedem Flügel
35 ist ein Loch
36 vorzugsweise zum Verschrauben mit der Rückwand
99 vorgesehen. Nahe den Übergängen vom Klammerteil
30 zum jeweiligen Flügel
35 ist ein zungenförmiges, einwärts gebogenes Sicherungselement
33 vorhanden.
[0038] Im montierten Zustand ist der Halter
3 von der Frontseite
18 auf einen Vertikalsteg
12 gesteckt, so dass dieser im Spalt
32 ruht und die an der Rückwand
99 befestigten Flügel
35 mit Abstand zur Rückseite
19 zu liegen kommen. Der Abstand zwischen der Rückseite
19 des Gitterfelds
1 und der Rückwand
99 bildet den Freiraum für die hintergreifenden Hakenkonturen
214,214' eingehängter Primärträger
2,2'. Die Sicherungselemente
33 stemmen sich auf der Rückseite
19 gegen den vom Halter
3 umgriffenen Vertikalsteg
12 und wirken damit als Widerhaken gegen das Vorschieben des Gitterfelds
1 in Richtung Rückwand
99. Die Aussparung
31 am Halter
3 ermöglicht beim Einhängen eines Primärträgers
2 in die benachbarte Zelle
10 das Heranführen der Klemmkontur
219 an die Innenfläche des mit dem Halter
3 versehenen Vertikalstegs
12.
1. Aufhängevorrichtung zur Präsentation von Gegenständen, mit:
a) einem Gitterfeld (1), welches eine Vielzahl von systematisch angeordneten Zellen (10) hat, die jeweils von zwei Horizontalstegen (11) und zwei Vertikalstegen (12) umgeben sind, wobei die Zellen (10) zu einer Frontseite (18) und zu einer Rückseite (19) offen sind; und
b) einem Primärträger (2,2'), der zumindest ein Steckteil (21,21') aufweist, das zum lösbaren Einhängen in eine ausgewählte Zelle (10) bestimmt ist; wobei
c) das Steckteil (21,21') eine aufwärts weisende Hakenkontur (214,214') hat, welche im eingehängten Zustand den die ausgewählte Zelle (10) nach oben begrenzenden Horizontalsteg (11) hintergreift; und
d) das Steckteil (21,21') einen unteren Anschlag (217,217') besitzt, welcher sich im eingehängten Zustand auf dem die ausgewählte Zelle (10) nach unten begrenzenden Horizontalsteg (11) abstützt, dadurch gekennzeichnet, dass
e) das Steckteil (21,21') zumindest eine blattförmige Flanke (211,211') mit einer Vorderkante (212,212') besitzt, die nach oben in die Hakenkontur (214,214') übergeht;
f) der untere Anschlag (217,217') an einer Unterseite der Flanke (211,211') vorhanden ist; und
g) in der ausgewählten Zelle (10) die zumindest eine Flanke (211,211') eines von der Frontseite (18) des Gitterfelds (1) herangeführten Primärträgers (2,2') einhängbar ist und zugleich die zumindest eine Flanke (211,211') eines von der Rückseite (19) herangeführten Primärträgers (2,2') einhängbar ist.
2. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) an einer Oberkante der zumindest einen Flanke (211,211') eine obere Aussparung (213,213') vorgesehen ist, die an die Hakenkontur (214,214') angrenzt und an einem oberen Anschlag (215,215') endet, wobei die obere Aussparung (213,213') so dimensioniert ist, um darin das zwischen der Frontseite (18) und der Rückseite (19) liegende Tiefenmass eines Horizontalstegs (11) aufzunehmen; und
b) zwischen der Vorderkante (212,212') und dem unteren Anschlag (217,217') eine abgeschrägte und/oder abgerundete Unterkante (216,216') liegt; oder
c) an den Anschlag (217,217') eine untere Aussparung (217") angrenzt, die vom unteren Ende der Vorderkante (212,212') begrenzt ist, wobei die untere Aussparung (217") so dimensioniert ist, um darin das zwischen der Frontseite (18) und der Rückseite (19) liegende Tiefenmass eines Horizontalstegs (11) aufzunehmen.
3. Aufhängevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) das Steckteil (21) des Primärträgers (2) zwei parallel zueinander beabstandete, kongruent konturierte Flanken (211) hat, die durch einen Mittelsteg (210) U-förmig, einstückig miteinander verbunden sind; und
b) zwischen beiden Flanken (211) ein mehrseitig offener Zwischenraum (218) liegt.
4. Aufhängevorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass an einer den Flanken (211) abgewendeten Aussenseite des Mittelstegs (210) ein Tragelement (20) mit einem zweiten Ende (202) ansetzt und sich das Tragelement (20) bis zu einem ersten Ende (201) erstreckt.
5. Aufhängevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche
3 und
4,
dadurch gekennzeichnet, dass bei in eine ausgewählte Zelle (
10) jeweils einem von der Frontseite (
18) und einem von der Rückseite (
19) eingehängtem Steckteil (
21):
a) jeweils eine Flanke (211) von jedem der beiden Steckteile (21) am jeweils benachbarten Vertikalsteg (12) zu liegen kommt und die jeweils andere Flanke (211) auf der Innenseite der erstgenannten Flanke (211) zu liegen kommt und dabei in den Zwischenraum (218) des betreffenden gegenüberliegenden Steckteils (21) hineinragt;
b) aufgrund der gabelförmig versetzt ineinandergreifenden vier Flanken (211) der beiden Steckteile (21) beider Primärträger (2) deren Steckteile (21) im Prinzip ohne Seitenspiel in einer gemeinsam belegten Zelle (10) ruhen;
c) das Paar von Hakenkonturen (214), welches zum von der Frontseite (18) eingehängten Primärträger (2) gehört, den die Zelle (10) nach oben begrenzenden Horizontalsteg (11) auf der Rückseite (19) hintergreift;
d) in Analogie das Paar von Hakenkonturen (214), welches zum von der Rückseite (19) eingehängten Primärträger (2) gehört, den gleichen Horizontalsteg (11) auf der Frontseite (18) hintergreift; und
e) die Innenfläche des jeweiligen Mittelstegs (210) mit Abstand vor der Frontseite (18) bzw. vor der Rückseite (19) des Gitterfelds (1) steht, so dass jeweils Zwischenraum (218) für die Hakenkonturen (214) der innen positionierten Flanken (211) verbleibt.
6. Aufhängevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass für das Einhängen nur eines Primärträgers (2) in eine ausgewählte Zelle (10) von der Frontseite (18) oder der Rückseite (19) die Flanken (211) an ihrer jeweiligen Aussenseite mit einer erhabenen Klemmkontur (219) versehen sind, um das seitliche Spiel des in der Zelle (10) hängenden Steckteils (21) zu reduzieren.
7. Aufhängevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 und 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) der Primärträger (2') sich aus zumindest zwei Steckteilen (21') mit jeweils nur einer Flanke (211'), einem leistenförmigen Querverbinder (23') und mehreren davon abgehenden Tragelementen (20') zusammensetzt;
b) die Steckteile (21') direkt oder mit einer sich daran anschliessenden Verlängerung (22') an eine Seitenfläche des Querverbinders (23') angesetzt sind;
c) an der gegenüberliegenden Seitenfläche des Querverbinders (23') die Tragelemente (20'), z.B. in Gestalt von geraden Stangenabschnitten mit rundem Querschnitt, befestigt
sind; und
d) der Abstand zwischen den Steckteilen (21') zum Rastermass der die Zellen (10) begrenzenden Vertikalstege (12) des Gitterfelds (1) komplementär ist.
8. Aufhängevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) das Gitterfeld (1) in einer Stützstruktur (9) angeordnet ist, welche ein auf dem Untergrund aufsetzendes Podest (90) und/oder einen das Gitterfeld (1) umspannenden Rahmen (91) besitzen kann; oder
b) zur Decken- und/oder Wandmontage das Gitterfeld (1) auf der dem Raum abgewandten Rückseite (19) mit einem Gestell (92) versehen ist, das als Aufhängung an einer Decke und/oder als Abstandshalter von
einer Rückwand dient.
9. Aufhängevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
a) zur Befestigung eines Gitterfelds (1) an einer Rückwand (99) ein vorzugsweise einteiliger Halter (3) vorgesehen ist;
b) der Halter (3) aus einem eng U-förmig gebogenen Klammerteil (30) mit einer von der Umbiegung sich erstreckenden Ausnehmung (31) und zwei voneinander gespreizten Flügeln (35) besteht, welche an die Enden des Klammerteils (30) ansetzen und einen Aufsetzflansch bilden;
c) zwischen den Flügeln (35) ein bis sich zur Umbiegung erstreckender Spalt (32) mündet
d) in jedem Flügel (35) ein Loch (36) vorzugsweise zum Verschrauben mit der Rückwand (99) vorgesehen ist; und
e) nahe den Übergängen vom Klammerteil (30) zum jeweiligen Flügel (35) ein zungenförmiges, einwärts gebogenes Sicherungselement (33) vorhanden ist;
f) im montierten Zustand der Halter (3) von der Frontseite (18) auf einen Vertikalsteg (12) gesteckt ist, so dass dieser im Spalt (32) ruht und die an der Rückwand (99) befestigten Flügel (35) mit Abstand zur Rückseite (19) zu liegen kommen;
g) der Abstand zwischen der Rückseite (19) des Gitterfelds (1) und der Rückwand (99) den Freiraum für die hintergreifenden Hakenkonturen (214,214') eingehängter Primärträger (2,2') bildet;
h) die Sicherungselemente (33) sich auf der Rückseite (19) gegen den vom Halter (3) umgriffenen Vertikalsteg (12) stemmen und damit als Widerhaken gegen das Vorschieben des Gitterfelds (1) in Richtung Rückwand (99) wirken; und
i) die Aussparung (31) am Halter (3) beim Einhängen eines Primärträgers (2) in die benachbarte Zelle (10) das Heranführen der Klemmkontur (219) an die Innenfläche des mit dem Halter (3) versehenen Vertikalstegs (12) ermöglicht.
10. Aufhängevorrichtung nach zumindest einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Primärträger (2,2') neben dem direkten Anhängen von zu präsentierenden Gegenständen auch zur Halterung
einer Ablage, z.B. in Gestalt eines Tablars, eines Gitterrosts oder eines Behältnisses,
nutzbar sind, wobei derartige Ablagen als Sekundärträger figurieren und der liegenden
Präsentation von Gegenständen dienen.
1. A hanging device for presenting articles, comprising:
a) a grid arrangement (1) which has a plurality of systematically arranged cells (10), which are each surrounded by two horizontal webs (11) and two vertical webs (12), wherein the cells (10) are open to a front side (18) and to a rear side (19); and
b) a primary bracket (2, 2') that comprises at least one plug part (21, 21'), which is intended for detachably mounting to a selected cell (10); wherein
c) the plug part (21, 21') has an upwards facing hook contour (214, 214') which, in the mounted state, engages from behind the horizontal web (11) that delimits the selected cell (10) upwards; and
d) the plug part (21, 21') has a lower stop (217, 217'), which, in the mounted state, is supported by the horizontal web (11) that delimits the selected cell (10) downwards, characterised in that
e) the plug part (21, 21') includes at least one sheet-like flank (211, 211') having a front edge (212, 212') that transitions upwards into the hook contour (214, 214');
f) there is a lower stop (217, 217') on the underside of the flank (211, 211'); and
g) in the selected cell (10) the at least one flank (211, 211') of a primary bracket (2, 2') that is introduced from the front side (18) of the grid arrangement (1) can be mounted and, at the same time, the at least one flank (211, 211') of a primary bracket (2, 2') introduced from the rear side (19) can be mounted.
2. A hanging device according to claim
1,
characterised in that
a) an upper recess (213, 213') is provided at an upper edge of the at least one flank (211, 211'), said recess bordering on the hook contour (214, 214') and ending at an upper stop (215, 215'), wherein the upper recess (213, 213') is dimensioned in such a way as to receive therein the depth dimension, which is
positioned between the front side (18) and the rear side (19), of a horizontal web (11); and
b) a bevelled and/or rounded lower edge (216, 216') is positioned between the front edge (212, 212') and the lower stop (217, 217'); or
c) a lower recess (217"), which is delimited by the lower end of the front edge (212, 212'), borders the stop (217, 217'), wherein the lower recess (217") is dimensioned in such a way as to receive therein the depth dimension, which is
positioned between the front side (18) and the rear side (19), of a horizontal web (11).
3. A hanging device according to at least one of claims
1 and
2, characterised in that
a) the plug part (21) of the primary bracket (2) has two congruently contoured flanks (211) that are spaced and parallel with respect to one another, said flanks being U-shaped
and integrally connected with one another via a central web (210); and
b) an intermediate space (218) open to multiple sides is positioned between both flanks (211).
4. A hanging device according to claim 3, characterised in that a support element (20) with a second end (202) is attached to an outer side of the central web (210) facing away from the flanks (211) and the support element (20) extends to a first end (201).
5. A hanging device according to at least one of claims
3 and
4,
characterised in that in the case of a plug part (
21) mounted from the front side (
18) and a plug part (
21) mounted from the rear side (
19) in a selected cell (
10):
a) in each case a flank (211) of each of the two plug parts (21) is positioned in each case at the adjacent vertical web (12) and in each case the other flank (211) is positioned on the inner side of the first-mentioned flank (211) and in the process protrudes into the intermediate space (218) of the opposite plug part (21) concerned;
b) because of the four flanks, engaging in one another in a fork-shaped and offset
manner, (211) of the two plug parts (21) of the two primary brackets (2), the plug parts (21) of same rest in principle without lateral play in a mutually occupied cell (10);
c) the pair of hook contours (214) which is part of the primary bracket (2) mounted from the front side (18) engages, on the rear side (19), the horizontal web (11) from behind that delimits the cell (10) at the top;
d) analogously, the pair of hook contours (214) that is part of the primary bracket (2) mounted from the rear side (19) engages the same horizontal web (11) on the front side (18) from behind; and
e) the inner surface of the central web (210) is positioned at a distance in front of the front side (18) or in front of the rear side (19) of the grid arrangement (1) so that in each case an intermediate space (218) remains for the hook contours (214) of the flanks (211) positioned on the inside.
6. A hanging device according to at least one of claims 3 and 4, characterised in that the flanks (211) are provided with a raised clamping contour (219) on the respective outer sides thereof for the mounting of just one primary bracket
(2) into a selected cell (10) from the front side (18) or the rear side (19) in order to reduce the lateral play of the plug part (21) mounted in the cell (10).
7. A hanging device according to at least one of claims
1 and
2,
characterised in that
a) the primary bracket (2') consists of at least two plug parts (21) in each case with only one flank (211'), a strip-like cross linker (23') and a plurality of support elements (20') branching off therefrom.
b) the plug parts (21) are attached directly or using an extension (22') connecting thereto to a lateral surface of the cross linker (23');
c) the support elements (20'), for example in the shape of straight rod sections having a round cross section,
are attached on the facing lateral surface of the cross linker (23'); and
d) the distance between the plug parts (21) relative to the grid dimension of the vertical web (12), delimiting the cells (10), of the grid arrangement (1) is complementary.
8. A hanging device according to at least one of claims
1 to
7, characterised in that
a) the grid arrangement (1) is disposed in a support structure (9) which can feature a platform (90) sitting on the ground and/or a frame (91) that spans the grid arrangement (1); or
b) the grid arrangement (1) is provided with a frame (92) on the rear side (19) that is facing away from the space for ceiling and/or wall mounting, said frame
being used as a mounting on a ceiling and/or as a spacer from a rear wall.
9. A hanging device according to at least one of claims
1 to
7, characterised in that
a) a preferably integral holder (3) is provided on the rear wall (99) for the attachment of a grid arrangement (1);
b) the holder (3) consists of a U-shaped tightly bent clamp part (30) having a recess (31) that extends from the bend and two wings (35) spread from one another that attach to the ends of the clasp part (30) and form a positioning flange;
c) a gap (32) extends to the bend and opens between the wings (35);
d) a hole (36) is preferably provided in each wing (35) for bolting to the rear wall (99); and
e) a tongue-shaped safety element (33), which is bent inwards, is positioned close to the transitions from the clamp part
(30) to the wing (35);
f) the holder (3) is plugged, in the mounted state, from the front side (18) onto a vertical web (12) so that said vertical web rests in the gap (32) and the wings (35) that are attached to the rear wall (99) are positioned at a distance to the rear side (19);
g) the distance between the rear side (19) of the grid arrangement (1) and the rear wall (99) forms the open space for the hook contours (214, 214'), which engage from behind, of the mounted primary bracket (2, 2');
h) the safety elements (33) on the rear side (19) press against the vertical web (12) encompassed by the holder (3) and thus have the effect of counter hooks against the advancement of the grid arrangement
(1) in the direction of the rear wall (99); and
i) the recess (31) on the holder (3) facilitates guiding of the clamping contour (219) to the inner surface of the vertical web (12) that is provided with the holder (3) during the mounting of a primary bracket (2) in the adjacent cell (10).
10. A hanging device according to at least one of claims 1 to 9, characterised in that the primary bracket (2, 2') can be used, besides for the direct attachment of articles to be presented, also
for holding a shelf, for example in the form of a tray, a grating or a container,
wherein such shelves figure as secondary supports and are used for presenting articles
in the horizontal position.
1. Dispositif de suspension pour la présentation d'objets, comprenant :
a) une zone de grille (1), qui présente une pluralité de cellules (10) disposées de façon systématique, qui sont respectivement entourées par deux entretoises
horizontales (11) et deux entretoises verticales (12), les cellules (10) étant ouvertes en direction d'un côté avant (18) et d'un côté arrière (19) ; et
b) un support primaire (2, 2'), qui comporte au moins une partie enfichable (21, 21'), destinée à l'accrochage amovible dans une cellule (10) sélectionnée ;
c) la partie enfichable (21, 21') présentant un contour de crochet (214, 214') dirigé vers le haut, qui, dans l'état suspendu, saisit par l'arrière l'entretoise
horizontale (11) délimitant la cellule (10) sélectionnée vers le haut ; et
d) la partie enfichable (21, 21') possède une butée inférieure (217, 217'), qui, dans l'état suspendu, s'appuie sur l'entretoise horizontale (11) délimitant la cellule (10) sélectionnée vers le bas, caractérisé en ce que
e) la partie enfichable (21, 21') possède au moins un flanc (211, 211') en forme de feuille ayant une arête avant (212, 212'), qui se transforme vers le haut en contour de crochet (214, 214') ;
f) la butée inférieure (217, 217') est présente sur un côté inférieur du flanc (211, 211') ; et
g) dans la cellule (10) sélectionnée, le au moins un flanc (211, 211') d'un support primaire (2, 2') rapproché à partir du côté avant (18) de la zone de grille (1) peut être suspendu et, dans le même temps, le au moins un flanc (211, 211') d'un support primaire (2, 2') rapproché par le côté arrière (19) peut être suspendu.
2. Dispositif de suspension selon la revendication
1,
caractérisé en ce que
a) au niveau d'une arête supérieure du au moins un flanc (211, 211') se trouve une encoche supérieure (213, 213'), qui jouxte le contour de crochet (214, 214') et se termine au niveau d'une butée supérieure (215, 215'), l'encoche supérieure (213, 213') étant dimensionnée de manière à recevoir à l'intérieur la mesure de profondeur d'une
entretoise horizontale (11) se trouvant entre le côté avant (18) et le côté arrière (19) ; et
b) entre l'arête avant (212, 212') et la butée inférieure (217, 217') se trouve une arête inférieure (216, 216') chanfreinée et/ou arrondie ; ou
c) une encoche inférieure (217") qui jouxte la butée (217, 217') est délimitée par l'extrémité inférieure de l'arête avant (212, 212'), l'encoche inférieure (217") étant dimensionnée de manière à recevoir à l'intérieur une mesure de profondeur
d'une entretoise horizontale (11) se trouvant entre le côté avant (18) et le côté arrière (19).
3. Dispositif de suspension selon au moins l'une des revendications
1 et
2, caractérisé en ce que
a) la partie enfichable (21) du support primaire (2) présente deux flancs (211) parallèles espacés l'un de l'autre dont les contours coïncident, qui sont reliés
ensemble par le biais d'une entretoise médiane (210) en forme de U ; et
b) entre les deux flans (211) se trouve un espace intermédiaire (218) ouvert sur plusieurs côtés.
4. Dispositif de suspension selon la revendication 3, caractérisé en ce qu'un élément de support (20) est rattaché à un côté externe de l'entretoise médiane (210) à l'opposé des flancs (211) avec une seconde extrémité (202) et l'élément de support (20) s'étend jusqu'à une première extrémité (201).
5. Dispositif de suspension selon l'une des revendications
3 et
4,
caractérisé en ce que dans une cellule (
10) sélectionnée, avec respectivement une partie enfichable (
21) suspendue depuis le côté avant (
18) et depuis le côté arrière (
19) :
a) respectivement un flanc (211) de chacune des deux parties enfichables (21) vient reposer sur une entretoise verticale (12) respectivement adjacente et l'autre flanc (211) respectif vient reposer sur le côté interne du flanc (211) mentionné en premier et, ainsi, fait saillie dans l'espace intermédiaire (218) de la partie enfichable (21) opposée concernée ;
b) en raison des quatre flancs (211) décalés en forme de fourche s'imbriquant les uns dans les autres des parties enfichables
(21), les deux supports primaires (2) dont les parties enfichables (21) reposent en principe dans une cellule (10) à partager sans jeu latéral ; c) la paire de contours de crochet (214), qui appartient au support primaire (2) suspendu depuis le côté avant (18), saisit par l'arrière l'entretoise horizontale (11) délimitant la cellule (10) vers le haut sur le côté arrière (19) ;
d) de manière analogue, la paire de contours de crochet (214), qui appartient au support primaire (2) suspendu depuis le côté arrière (19), saisit par l'arrière la même entretoise horizontale (11) sur le côté avant (18) ; et
e) la surface interne de l'entretoise médiane (210) respective se trouve à distance devant le côté avant (18) ou devant le côté arrière (19) de la zone de grille (1), de telle sorte qu'un espace intermédiaire (218) respectif soit disponible pour les contours de crochet (214) des flancs (211) positionnés en interne.
6. Dispositif de suspension selon au moins l'une des revendications 3 et 4, caractérisé en ce que, pour la suspension d'un seul support primaire (2) dans une cellule (10) sélectionnée depuis le côté avant (18) ou le côté arrière (19), les flancs (211) présentent un contour de pincement (219) en relief sur leur côté externe respectif, afin de réduire le jeu latéral de la
partie enfichable (21) suspendue dans la cellule (10).
7. Dispositif de suspension selon au moins l'une des revendications
1 et
2, caractérisé en ce que
a) le support primaire (2') se compose d'au moins deux parties enfichables (21') avec respectivement un seul flanc (211'), d'un connecteur transversal (23') en forme de barre et de plusieurs éléments de support (20') qui en sortent ;
b) les parties enfichables (21') sont appliquées directement ou avec un prolongement (22') raccordé sur elles au niveau d'une surface latérale du connecteur transversal (23') ;
c) au niveau de la surface latérale opposée du connecteur transversal (23') sont fixés les éléments de support (20'), par exemple sous la forme de sections de barre droites avec une section transversale
arrondie ; et
d) la distance entre les parties enfichables (21') est complémentaire de la dimension modulaire de l'entretoise verticale (12) délimitant les cellules (10) de la zone de grille (1).
8. Dispositif de suspension selon au moins l'une des revendications
1 à
7,
caractérisé en ce que
a) la zone de grille (1) est disposée dans une structure de protection (9), qui peut posséder une estrade (90) placée sur le sol et/ou un cadre (91) englobant la zone de grille (1) ; ou
b) pour l'installation au plafond et/ou sur un mur, la zone de grille (1) présente, sur le côté arrière (19) détourné de la pièce, un socle (92), qui sert de suspension à un plafond et/ou d'espaceur d'une paroi arrière.
9. Dispositif de suspension selon au moins l'une des revendications
1 à
7,
caractérisé en ce que
a) pour la fixation d'une zone de grille (1) à une paroi arrière (99), un support (3), de préférence d'une seule pièce, est prévu ;
b) le support (3) est constitué d'une partie formant pince courbée en forme de U (30) avec une cavité (31) s'étendant depuis la courbure et deux ailettes (35) écartées l'une de l'autre, qui jouxtent les extrémités de la partie formant pince
(30) et forment une bride d'appui ;
c) entre les ailettes (35) débouche une fente (32) s'étendant jusqu'à la courbure
d) dans chaque ailette (35) se trouve un trou (36) de préférence pour vissage avec la paroi arrière (99) ; et
e) à proximité des transitions entre la partie formant pince (30) et l'ailette respective (35) se trouve un élément de fixation (33) en forme de languette incurvé vers l'intérieur ;
f) dans l'état monté, le support (3) est enfiché depuis le côté avant (18) sur une entretoise verticale (12), de manière à reposer dans la fente (32) et à ce que les ailettes (35) fixées sur la paroi arrière (99) viennent reposer à distance du côté arrière (19) ;
g) la distance entre le côté arrière (19) de la zone de grille (1) et la paroi arrière (99) forme l'espace libre pour les contours de crochets (214, 214') à saisir par l'arrière du support primaire suspendu (2, 2') ;
h) les éléments de fixation (33) s'appuient sur le côté arrière (19) contre l'entretoise verticale (12) saisie par le support (3) et agissent ainsi comme des ardillons contre l'avancée de la zone de grille (1) en direction de la paroi arrière (99) ; et
i) la cavité (31) sur le support (3), lors de la suspension d'un support primaire (2) dans la cellule (10) adjacente, permet d'amener le contour de pincement (219) sur la surface interne de l'entretoise verticale (12) munie du support (3).
10. Dispositif de suspension selon au moins l'une des revendications 1 à 9, caractérisé en ce que les supports primaires (2, 2'), en plus de la suspension directe d'objets à présenter, peuvent également être utilisés
comme supports d'une étagère, par exemple sous la forme d'une tablette, d'une grille
ou d'un contenant, de telles étagères faisant office de supports secondaires et servant
à la présentation couchée d'objets.