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EP 2 545 836 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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26.03.2014 Patentblatt 2014/13 |
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Anmeldetag: 15.07.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Wischplatte für einen Bodenwischer
Wiping plate for a floor wiper
Tête de balayage pour balai
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.01.2013 Patentblatt 2013/03 |
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Patentinhaber: Leifheit AG |
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56377 Nassau (DE) |
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Erfinder: |
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- Fischer, Klaus-Jürgen
56379 Holzappel (DE)
- May, Thorsten
56379 Obernhof (DE)
- Detelf, Zens
57632 Burglahr (DE)
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Vertreter: Bungartz, Klaus Peter |
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Patentanwälte Bungartz & Tersteegen
Im Mediapark 6A 50670 Köln 50670 Köln (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2006/114251 DE-B3-102007 008 173
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DE-A1- 19 921 661 FR-A1- 2 735 347
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Wischplatte für einen Bodenwischer mit einer Halteplatte
für einen Wischbezug, wobei die Halteplatte einen mit einem Stiel verbindbaren Basisträger
und an gegenüberliegenden Seiten des Basisträgers jeweils zumindest einen nach unten
schwenkbaren Seitenflügel aufweist, der über eine lösbare Arretierung in einer Wischstellung
relativ zur Grundplatte festlegbar ist und zum Trocknen und/oder Auswechseln des Wischbezugs
nach unten schwenkbar ist, wobei die Arretierung von einer an dem Basisträger angeordneten,
zum Basisträger räumlich verlagerbaren Verriegelungsplatte gebildet ist, die in einer
Verriegelungsposition zur Blockierung der Schwenkbewegung der beiden Seitenflügel
zumindest mit einem Sperrabschnitt im Schwenkbereich eines Teilbereichs jedes Seitenflügels
angeordnet ist und über ein Betätigungsmittel von der Verriegelungsposition in eine
Freigabeposition verlagerbar ist, wobei der Sperrabschnitt derart ausgebildet ist,
dass in der Verriegelungsposition die beiden Seitenflügel nicht schwenkbar sind.
[0002] Eine Wischplatte für einen Bodenwischer dieser Art ist aus der
FR 2 735 347 A1 bekannt. Hier wird die Verriegelungsplatte von einem oberhalb der Seitenflügel gelagerten
und mit dem Stiel des Wischers verbundenen Drehelement gebildet, das Riegel der Seitenflügel
zur Arretierung hintergreift und zum Lösen über den Stiel gedreht wird.
[0003] Dies hat jedoch einerseits den Nachteil, dass eine Drehung der Wischerplatte relativ
zum Stiel, die beim schnellen Wischen eines Bodens durchaus erwünscht ist, zum unbeabsichtigten
Lösen der Arretierung führen kann. Ein weiterer Nachteil besteht darin, dass die Riegel
aus Zug belastet sind, so dass sie aufgrund der notwendigen kleinen Abmessungen bruchgefährdet
sind.
[0004] Aus der
DE 199 21 661 A1 ist eine weitere Wischplatte bekannt, die zwei Seitenflügel aufweist, die an einem
Basisträger schwenkbar gelagert sind, wobei die Seitenflügel nach unten geschwenkt
werden können. An den Seitenflügeln ist jeweils der Wischbezug mit seinen beiden Enden
befestigt, so dass nach Herunterschwenken der Seitenflügel der Wischbezug U-förmig
herunterhängt. Dies kann einerseits genutzt werdenum den Wischbezug auszutauschen,
also um die Spannung des Wischbezuges zu entlasten.
[0005] Ferner kann das Herunterhängen des Wischbezuges andererseits genutzt werden, um den
Wischbezug trockenzuschleudern. Hierzu ist die Wischplatte drehbar an einem Wischgerät
befestigt und über eine Schleudervorrichtung antreibbar, so dass der Wischbezug dann
trockengeschleudert werden kann. Ein solches Wischsystem mit Trockenschleuderung ist
z.B. aus der
WO 2006/114251 A1 bekannt.
[0006] Bei den bekannten Wischplatten ist die Entriegelung nicht ganz einfach, darüber hinaus
sind sie im verriegelten Zustand oft nicht hinreichend fest verriegelt, so dass insbesondere
bei breiten Wischplatten das Problem bestehen kann, dass der Eindruck entsteht, die
Wischplatte sei nicht fest verriegelt oder dass der Benutzer keinen hinreichend hohen
Qualitätseindruck bekommt.
[0007] Aufgabe der Erfindung ist es daher, eine Wischplatte zu schaffen, die bei geringen
Herstellungskosten eine einfach lösbare, möglichst hochwertig anmutende Befestigung
der schwenkbaren Seitenflügel aufweist.
[0008] Diese Aufgabe wird nach der Erfindung dadurch gelöst, dass der Sperrabschnitt derart
ausgebildet ist, dass nach Verlagerung der Verriegelungsplatte in die Freigabeposition
der Sperrabschnitt außerhalb des Schwenkbereichs der Seitenflügel angeordnet ist,
so dass die Seitenflügel nach unten schwenkbar sind.
[0009] Der Basisträger weist bevorzugt ein oder zwei Schwenklager auf, in denen die Seitenflügel
schwenkbar gelagert sind. Die Seitenflügel erstrecken sich zu beiden Seiten des Basisträgers
jeweils nach außen und bilden so die Wischplatte, wobei der Wischbezug auf die bekannten
Weisen mit der so gebildeten Wischplatte verbunden werden kann. Beispielsweise kann
der Wischbezug Taschen aufweisen, in die der Träger mit seinen Seitenbereichen, also
den Endbereichen der Seitenflügel einsteckbar ist, wobei das Hochschwenken der Seitenflügel
dann den Wischbezug spannt. Alternativ können auch Befestigungselemente, beispielsweise
Druckknöpfe oder Einsteckmöglichkeiten für Randbereiche des Wischbezuges vorgesehen
sein.
[0010] Wesentliches Merkmal der erfindungsgemäßen Wischplatte ist, dass die beiden Seitenflügel
einfach und bei hochwertigem Qualitätseindruck nach unten geschwenkt werden können
um ein Durchhängen des nur an den Randbereichen der Wischplatte befestigten Wischbezuges
zu Austausch oder Trocknungszwecken zu ermöglichen. Hierzu ist am Basisträger die
verlagerbare Verriegelungsplatte vorgesehen. Diese Verriegelungsplatte kann erfindungsgemäß
zumindest in eine, bevorzugt jedoch in zwei gegenüberliegende Richtungen verlagert
werden, wobei eine Verlagerung der Verriegelungsplatte von der Verriegelungsposition
in die Freigabeposition bewirkt, dass die in Verriegelungsposition festgelegten Seitenflügel
freigegeben und damit nach unten, getrieben durch die Gewichtskraft der Seitenflügel
selbst und des daran hängenden Wischbezugs, schwenkbar werden.
[0011] Um die oben genannte Funktion erfüllen zu können, ist grundsätzlich erforderlich,
dass die Verriegelungsplatte mit einem Teilbereich, der als Sperrabschnitt ausgebildet
ist, in die Bewegungsbahn eines Teils der Seitenflügel bzw. anderer Bauteile, die
mit den Seitenflügeln mit verschwenkt werden, ragt. Ein besonderer Vorzug der Erfindung
besteht dabei darin, dass eine Bewegung der Verriegelungsplatte in nur eine Richtung
gleichzeitig beide Seitenflügel entriegelt bzw. nachfolgend wieder verriegelt.
[0012] Grundsätzlich wäre es zwar möglich, dass die Verriegelungsplatte mit einem äußeren
Abschnitt unterhalb des Seitenflügels, diesen von unten stützend, angeordnet ist und
zur Freigabe dann soweit in die Freigabeposition verschoben wird, dass der äußere
Bereich dann aus dem Bereich des Seitenflügels wegbewegt wird, jedoch könnte auf diese
Weise nur einer der beiden Seitenflügel entriegelt werden.
[0013] Zur Lösung könnte hier vorgesehen sein, dass zwei Verriegelungsplatten oder - bereiche
verwendet werden, die über eine Kopplung so miteinander verbunden sind, dass ein Betätigung
des Betätigungsmittels eine der beiden Verriegelungsplatten bzw. -bereiche in die
eine Richtung verlagert, während gleichzeitig die andere der beiden Verriegelungsplatten
in die entgegengesetzte Richtung verlagert wird. Dies setzt aber eine vergleichsweise
aufwändige Mechanik voraus.
[0014] Erfindungsgemäß weist daher die Verriegelungsplatte Sperrabschnitte auf, die mit
einer Bewegung in eine der beiden Richtungen beide Seitenflügel entriegeln. Eine Möglichkeit
dies zu realisieren besteht darin, dass die Verriegelungsplatte die Schwenklager,
über die die beiden Seitenflügel schwenkbar mit dem Basisträger verbunden sind, blockiert.
Hierzu können z.B. die beiden Seitenflügel über drehbar an dem Basisträger angeordnete
Lagerzapfen gelagert sein, wobei die Lagerzapfen beim Herunterschwenken der Seitenflügel
mit einem hinteren Endbereich nach oben schwenken. Dieser nach oben schwenkende Bereich
kann dann genutzt werden, um die Verriegelung zu realisieren.
[0015] So kann zum Beispiel die Verriegelungsplatte einen Sperrbereich aufweisen, der von
oben in Verriegelungsposition über den Endbereichen der Lagerzapfen angeordnet ist,
so dass diese nicht nach unten geschwenkt werden können. Neben den Sperrbereichen
ist dann bevorzugt auf beiden Seiten jeweils eine Ausnehmung vorgesehen, die nach
der Verlagerung der Verriegelungsplatte oberhalb der Enden der Lagerzapfen angeordnet
sind, so dass diese dann verschwenkbar sind.
[0016] Alternativ kann die Verriegelungsplatte auch einen Seitenbereich der Seitenflügel
blockieren, hierzu kann zum Beispiel der Sperrbereich der Verriegelungsplatte ein
seitlich hervorspringender, laschenartiger Bereich sein, der unterhalb des Abschnittes
der Seitenflügel angeordnet ist. Sind die Seitenflügel nun ihrerseits benachbart zum
Sperrbereich mit einer entsprechenden Ausnehmung versehen, kann durch eine Verlagerung
der Verriegelungsplatte der Sperrbereich über die Ausnehmung bewegt werden, so dass
die Schwenkbarkeit der Seitenflügel durch Freigabe des Sperrbereiches ermöglicht wird.
[0017] Hier ist also der Sperrbereich unterhalb eines Teils der Seitenflügel angeordnet,
wobei Ausnehmungen, die zu beiden Seiten des Sperrbereiches in dem Seitenflügel vorgesehen
sind, dann dafür Sorge tragen, dass die Freigabe unabhängig von der Verschieberichtung
oder Verlagerungsrichtung der Verriegelungsplatte erfolgen kann, sofern eine hinreichende
Verlagerung der Verriegelungsplatte erfolgt.
[0018] Die Verriegelungsplatte ist in allen Fällen bevorzugt gegen die Kraft einer Rückstellfeder
verlagerbar, so dass sie automatisch in die Verriegelungsposition zurückschnellt,
wenn das Betätigungsmittel nicht weiter betätigt wird und gleichzeitig die Seitenflügel
nach unten geschwenkt sind. Ein selbsttätiges Zurückfedern der Verriegelungsplatte
ohne vorheriges Verschwenken der Seitenflügel würde allerdings dafür Sorge tragen,
dass die Seitenflügel zwar vorübergehend entriegelt würden, aber durch das Zurückschnellen
der Verriegelungsplatte nach dem Loslassen der Betätigungsmittel wieder verriegelt
würden. Es würde also zunächst nichts passieren, wenn nicht der Benutzer gleichzeitig
die Wischplatte anhebt, was aber angesichts des notwendigen Drucks auf das zum Beispiel
als Fußtrittschalter ausgebildete Betätigungsmittel nicht ohne weiteres möglich ist.
[0019] Damit die Verriegelungsplatte daher so lange in der Freigabeposition verbleibt, bis
beide Seitenflügel nach unten verschwenkt sind, ist eine Rückstellbremse vorgesehen,
die das Zurückschnellen der Verriegelungsplatte von der Freigabeposition in Richtung
der Verriegelungsposition bremst oder blockiert, solange die Seitenflügel nicht nach
unten verschwenkt sind. Der Begriff Rückstellbremse soll hier bedeuten, dass ein Mittel
vorgesehen ist, das verhindert, dass die Rückstellfeder die Verriegelungsplatte zurückzieht,
sobald die Betätigungskraft des Betätigungsmittels nachlässt aber die Schwenkbewegung
der Seitenflügel noch nicht durchgeführt wurde. Hierzu kann bevorzugt z.B. eine als
Rückstellbremse fungierende Rastverbindung verwendet werden.
[0020] Bevorzugt ist die Verriegelungsplatte am Basisträger derart gelagert, dass sie in
beide Richtungen verschiebbar ist. Hierzu ist das Betätigungsmittel so ausgebildet,
dass die beidseitige Verschiebbarkeit über das Betätigungsmittel realisierbar ist.
Alternativ können auch zwei unabhängige Betätigungsmittel vorgesehen sein, die jeweils
die Verriegelungsplatte in eine Richtung verschieben können.
[0021] Ein bevorzugtes Betätigungsmittel ist z.B. ein Fußschalter, der mit einem Verdrängungselement
einen Rand der Verriegelungsplatte durch Betätigung des Fußschalters seitlich zu verdrängen
vermag. Eine besonders einfache Ausgestaltung eines solchen Fußschalters besteht in
einer Wippe, die zwei seitlich hochstehende Trittflächen aufweist und mittig am Basisträger
gelagert ist. Diese Wippe kann dann durch Druck auf eine der beiden Trittflächen jeweils
seitlich nach unten abgesenkt werden, wobei dieses Absenken dann ein Verlagern der
Verriegelungsplatte in Richtung der Seite, auf die kein Druck ausgeübt wird, bewirkt.
[0022] Je nach Ausgestaltung des Verdrängungselementes kann auch eine umgekehrte Bewegungsrichtung
realisiert werden, so dass die Verriegelungsplatte in Richtung der Seite bewegt wird,
auf der der Trittdruck ausgeübt wird. Letztlich ist dies für die Erfindung unerheblich,
wesentlich ist die Tatsache, dass das Betätigungselement die Verriegelungsplatte verlagert,
so dass der Sperrbereich, der sich im Bewegungsbereich der Seitenflügel befindet,
aus diesem Bewegungsbereich herausgeführt wird und so die Verschwenkbarkeit der Seitenflügel
ermöglicht wird. Ferner können auch mehrere Sperrbereiche vorgesehen sein, die dann
jeweils an unterschiedlichen Randbereichen der Seitenflügel zusammenwirken.
[0023] Die Verriegelungsplatte kann zur Freigabe der Seitenflügel linear bewegt werden.
Eine solche Linearbewegung ist besonders einfach und leicht zu realisieren. Alternativ
kann die Verriegelungsplatte auch gedreht werden, wobei auch in diesem Fall der Sperrbereich
durch die Drehbewegung soweit verlagert wird, dass er aus den Schwenkbereichen der
Seitenflügel heraus bewegt ist.
[0024] Ein besonderer Vorteil der Verriegelungsplatte besteht darin, dass diese nun nicht
nur das Gelenk blockiert, sondern mit einem Sperrbereich auch in der Lage ist, an
einer Position die Seitenflügel abzustützen, die vom Schwenklager der Seitenflügel
beabstandet ist. Auf diese Weise kann eine zusätzliche Abstützung der Seitenflügel
erfolgen, die die Stabilität des Mechanismus erhöht.
[0025] Eine mögliche Rückstellbremse zum Verhindern des Zurückschnellens der Verriegelungsplatte
vor dem Herunterklappen der Seitenflügel besteht aus einer Rastnase und einer Rastkante,
wobei das Verlagern der Verriegelungsplatte bewirkt, dass die Rastnase hinter die
Rastkante einfedert und so die Verriegelungsplatte in der Freigabeposition hält. Diese
Rastnase kann z.B. an der Verriegelungsplatte angeordnet sein, wobei dann die Rastkante
an den Seitenflügeln angeordnet ist. Alternativ kann natürlich auch die Rastkante
an der Verriegelungsplatte angeordnet sein, wobei dann die Rastnase an den Seitenflügeln
vorgesehen ist. In allen Fällen ist es Sinn der Vorrichtung, dass in der Freigabeposition
die beiden Seitenflügel nach unten geschwenkt werden können. Dies bedeutet, dass die
Rastvorrichtung so ausgebildet ist, dass sie ein Verschwenken der Seitenflügel nach
unten nicht blockiert und sich darauf beschränkt, das frühzeitige Zurückfedern der
Verriegelungsplatte zu verhindern.
[0026] Hierzu wird nur in Verschieberichtung der Verriegelungsplatte eine Kante hintergriffen,
während in Schwenkrichtung, also in tangentialer Richtung relativ zur Bewegungslinie,
die das fest mit dem Seitenelement verbundene Rastelement während der Schwenkbewegung
beschreibt, keine formschlüssige Verbindung der Rastmittel vorgesehen ist. Hier ist
damit nur eine vergleichsweise geringe Reibkraft zu überwinden, die in Folge des Heranziehens
des Rastmittels durch die Rückstellfeder entsteht. Auf diese Weise ist sichergestellt,
dass bei in Freigabeposition befindlicher Verriegelungsplatte bei Anheben der Wischplatte
der vergleichsweise schwere Wischbezug und das Eigengewicht der Seitenflügel dafür
Sorge tragen können, dass die beiden Seitenflügel nach unten klappen. Nach einem anfänglichen
Verschwenken kann dann durch die damit einhergehende Aufhebung der Rastverbindung
die Verriegelungsplatte wieder in die Ausgangsposition zurückfedern.
[0027] Nach Auswechseln des Wischbezuges oder Trocknen des Wischbezuges sorgt dann der Wischbezug
durch seine elastische Kraft dafür, dass die beiden Seitenflügel nicht gerade herunterhängen,
sondern leicht V-förmig nach außen angestellt sind. Dies kann durch zusätzliche Federelemente
im Bedarfsfall noch verstärkt werden. Durch das V-förmige Nachaußenstellen kann die
Wischplatte durch einfaches Drücken der Wischplatte auf den Boden, z.B. über einen
mit der Wischplatte verbundenen Stiel, in die ebene Gebrauchsstellung zurückgeführt
werden, wobei hierzu Verdrängungsmittel vorgesehen sind, die die Verriegelungsplatte
von der mittigen Ursprungsposition wieder in eine Position verlagern, die es ermöglicht,
dass der Sperrbereich an den Seitenflügeln vorbeigeführt werden kann, so dass durch
nachfolgendes Zurückfedern der Verriegelungsplatte der Sperrbereich dann unter die
Seitenflügel zum Liegen kommt.
[0028] Beim Zurückstellen der Seitenflügel wird also über einen Verdränger dafür Sorge getragen,
dass in analoger Weise zum Lösen der Verriegelung die Verriegelungsplatte verlagert
wird, so dass die Seitenflügel durch den Druck auf die Wischerplatte wieder in die
Ausgangsposition verlagert werden.
[0029] Die erfindungsgemäße Wischplatte wird bevorzugt in Verbindung mit einem Wischgerät
verwendet, dass einen an dem Basisträger angeordneten Stiel aufweist. Dieser Stiel
ist dabei bevorzugt über ein kardanisches Gelenk mit der Basisplatte verbunden und
kann auf eine Schleudervorrichtung aufgesetzt werden, über die der bei heruntergeklappten
Seitenflügeln nach unten durchhängende Wischbezug trocken geschleudert werden kann.
[0030] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den Unteransprüchen
und aus der nachfolgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele anhand der
Zeichnungen.
[0031] In den Zeichnungen zeigt:
- Fig. 1
- eine Ansicht einer erfindungsgemäßen Wischplatte von oben,
- Fig. 2
- die in Figur 1 dargestellte Wischplatte in einer Ansicht von unten,
- Fig. 3
- die Einzelheit "A" aus Figur 2 in vergrößerter Darstellung und
- Fig. 4
- die in den Figuren 1 und 2 dargestellte Wischplatte in Freigabestellung mit teilweise
verschwenkten Seitenflügeln.
[0032] In Figur 1 ist eine erfindungsgemäße Wischplatte dargestellt. Die Wischplatte weist
einen hier plattenförmigen Basisträger 1 auf, an dessen beiden Seiten jeweils ein
Seitenflügel 2,3 um eine Schwenkachse schwenkbar angeordnet sind. Hierzu ist an beiden
Seiten ein Schwenklager 11 vorgesehen.
[0033] Die Wischplatte dient zur Aufnahme eines Wischbezuges, der über eine Lappen befestigung
8 in Form von hier vier vorgesehenen Klemmöffnungen an den Seitenflügeln 2,3 befestigt
werden kann. Die Seitenflügel 2,3 sind nach unten schwenkbar, damit der befestigte
Wischbezug nach unten durchhängen kann, so dass er in einer Schleudervorrichtung getrocknet
werden kann. Im mittigen Bereich ist eine Stielaufnahme 7 zur Befestigung eines Stiels
vorgesehen.
[0034] Zum Herunterklappen der Seitenflügel 2,3 muss eine Arretierung über eine Betätigungsvorrichtung
gelöst werden, die hier von einem beidseitig herunterdrückbaren Fußtrittschalter 6
gebildet ist. Dieser verschiebt eine untere Verriegelungsplatte 4 und löst damit die
Sperre, die die Seitenflügel 2,3 in einer ebenen Position hält.
[0035] Figur 2 zeigt die Wischplatte aus Figur 1 in einer Detailansicht von unten. In der
Mitte ist die in Richtung jeder Seitenflügel 2,3 verschiebbare Verriegelungsplatte
4 vorgesehen. Diese Verriegelungsplatte 4 ist linear in beide Richtungen aus einer
Mittellage heraus verschiebbar und löst bei Verschiebung in nur eine Richtung auf
beiden Seiten die Arretierung der Seitenflügel 2,3.
[0036] Zum Verschieben der Verriegelungsplatte 4 weist der Fußtrittschalter 6, der ebenfalls
auf beiden Seiten herunterdrückbar ist, beidseitig ein hier dreieckiges, sich nach
oben erweiterndes Verdrängungselement 12 auf, das beim Eindrücken durch einen Spalt
in dem plattenartigen Basisträger 1 an der Vorder- bzw. Hinterseite der Verriegelungsplatte
4 abgleitet und diese damit zur Seite drängt.
[0037] Das Verlagern der Verriegelungsplatte 4 bewirkt, dass die, die Seitenflügel 2,3 stützenden
Sperrbereiche der Verriegelungsplatte 4 verschoben werden, so dass diese nicht mehr
unterhalb der Seitenflügel 2,3 liegen, sondern dass die Seitenflügel 2,3 an den Sperrbereichen
vorbei nach unten klappen können. Zuvor waren die Seitenflügel 2,3 zwischen einem
Anschlag, der den Schwenkbereich der Seitenflügel 2,3 nach oben begrenzt und den Sperrbereichen
in der Verriegelungsstellung gehalten.
[0038] Durch Verschieben der Verriegelungsplatte 4 wird diese nun in die Freigabeposition
verlagert, so dass die untere Wegbegrenzung des Schwenkweges entfällt. Grundsätzlich
wird nach dem Herunterklappen der Seitenflügel 2,3 die Verriegelungsplatte 4 wieder
durch eine Rückstellfeder 5 in die Ausgangsposition zurückgezogen. Dies darf allerdings
nicht zu früh passieren, da der Fußtrittschalter 6 bei auf dem Boden liegender Wischplatte
betätigt wird, wobei in dieser Stellung die Seitenflügel 2,3 nicht herunterklappen
können.
[0039] Um nach dem Betätigen des Fußtrittschalters 6 und dem Anheben der Wischplatte das
Herunterklappen zu ermöglichen, ohne dass die Verriegelungsplatte 4 schon wieder zurückschnellt
und damit arretiert, sind ein oder mehrere Rastmittelpaare vorgesehen, die von einer
Rastnase 10 und einer Rastkante 9 gebildet sind. Diese Rastmittelpaare bewirken, dass
die Verriegelungsplatte 4 in der ausgelenkten Stellung verbleibt bis die Seitenflügel
2,3 zumindest einen initialen Schwenkweg von z.B. 5° bis 10° zurückgelegt haben. Erst
dann wird die Verrastung wieder aufgehoben und die Verriegelungsplatte 4 kann in die
mittige Ausgangsposition zurückfedern.
[0040] Figur 3 zeigt das Rastmittelpaar in einer vergrößerten Darstellung. Hier ist zu sehen,
dass das Verschieben der Verriegelungsplatte 4 in die Extremposition bewirkt, dass
die federnde Rastnase 10 zunächst über die Rastkante 9 rutscht und diese dann hintergreift,
so dass die so erzeugte Verrastung das Zurückschnellen der Verriegelungsplatte 4 verhindert,
wenn der Druck des Fußtrittschalters 6 nachlässt.
[0041] Wird nun, wie in Figur 4 dargestellt, die Wischplatte angehoben, können trotz der
Verrastung die beiden Seitenflügel 2,3 nach unten abklappen. Dies liegt daran, dass
die Rastnase 10 zwar in Verschieberichtung der Verriegelungsplatte 4 die Rastkante
9 hintergreift, nicht aber in tangentialer Bewegungsrichtung der Seitenflügel 2,3.
Hier muss also nur die geringe, von der Federkraft erzeugte Reibung zwischen der Rastkante
9 und der Rastnase 10 überwunden werden, was durch das Gewicht der Wischplatte und
des daran befestigten Bezugs problemlos möglich ist.
[0042] Nach dem Aufheben der Verrastung schwenkt jeder Seitenflügel 2 oder 3 nach unten,
wobei dann die Rückstellfeder 5 die Verriegelungsplatte 4 wieder zurückzieht. Anschließend
hängt der Wischbezug an der Wischplatte U-förmig herunter und kann entweder getauscht
oder trocken geschleudert werden.
[0043] Zum weiteren Verwenden des Wischsystems wird dann die Wischplatte mit dem herunterhängenden
Bezug wieder auf den Boden gedrückt, wobei durch die elastischen Kräfte des Wischbezugs
die Seitenflügel 2,3 leicht nach außen gerichtet sind, so dass die Wischplatte nach
unten gedrückt werden kann.
[0044] Damit die Seitenflügel 2,3 dann wieder in die Verriegelungsposition einrasten können,
sind an den drehpunktnahen Enden Schrägen vorgesehen, die die Verriegelungsplatte
4 aus der mittigen Position so weit herausdrücken, dass die Verriegelungsplatte 4
vorübergehend zum Passieren der Sperrbereiche in Freigabeposition gedrängt wird, wobei
nach Erreichen des oberen Anschlags die Schrägen die Verriegelungsplatte 4 wieder
freigeben, so dass die Verriegelungsplatte 4 zurückfedern und die Seitenflügel 2,3
arretieren kann.
[0045] Die dargestellte Ausführungsform ist nur eine mögliche Variante der Erfindung. Alternativ
kann der Seitenflügel 2,3 auch bügelförmig ausgebildet sein. Ferner ist es möglich,
dass beide Seitenflügel 2,3 auch um eine gemeinsame Schwenkachse schwenkbar sind,
hier muss jedoch über eine seitenflügelseitige Lagerung in Langlöchern in der Regel
dafür Sorge getragen werden, dass sich beim Zusammenklappen die Seitenflügel 2,3 im
Bereich der Schwenklager etwas voneinander entfernen können.
Bezugszeichenliste:
[0046]
- 1
- Basisträger
- 2
- Seitenflügel
- 3
- Seitenflügel
- 4
- Verriegelungsplatte
- 5
- Rückstellfeder
- 6
- Fußtrittschalter
- 7
- Stielaufnahme
- 8
- Lappenbefestigung
- 9
- Rastkante
- 10
- Rastnase
- 11
- Schwenklager
- 12
- Verdrängungsmittel
1. Wischplatte für einen Bodenwischer mit einer Halteplatte für einen Wischbezug, wobei
die Halteplatte einen mit einem Stiel verbindbaren Basisträger (1) und an gegenüberliegenden
Seiten des Basisträgers (1) jeweils einen, zum Trocknen und/oder Auswechseln des Wischbezugs
nach unten schwenkbaren Seitenflügel (2,3) aufweist, der über eine lösbare Arretierung
in einer Wischstellung relativ zur Grundplatte (2) festlegbar ist, wobei die Arretierung
von einer an dem Basisträger (1) angeordneten, zum Basisträger (1) räumlich verlagerbaren
Verriegelungsplatte (4) gebildet ist, die zumindest zwei als Sperrabschnitt ausgebildete
Teilbereiche aufweist und in einer Verriegelungsposition mit jeweils einem Sperrabschnitt,
der zum Blockieren der Schwenkbewegung des jeweiligen Seitenflügels (2,3) in der Verriegelungsposition
in die Bewegungsbahn eines Teils des jeweiligen Seitenflügels (2,3) ragt, und wobei
die Verriegelungsplatte (4) über ein Betätigungsmittel von der Verriegelungsposition
in eine Freigabeposition verlagerbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass
der Sperrabschnitt derart ausgebildet ist, dass nach Verlagerung der Verriegelungsplatte
(4) in die Freigabeposition durch Bewegung in nur eine Richtung zur Freigabe der Verriegelung
der Seitenflügel (2,3) der Sperrabschnitt außerhalb des Schwenkbereichs des jeweiligen
Seitenflügels (2,3) angeordnet ist, so dass beide Seitenflügel (2,3) nach unten schwenkbar
sind.
2. Wischplatte für einen Bodenwischer nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsplatte (4) gegen die Kraft einer Rückstellfeder (5) verlagerbar
ist.
3. Wischplatte für einen Bodenwischer nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Sperrabschnittvon Randbereichen der Verriegelungsplatte (4) gebildet ist.
4. Wischplatte für einen Bodenwischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass in Verriegelungsposition die Verriegelungsplatte (4) in einer mittigen Position angeordnet
ist und von der Verriegelungsposition zum Überführen in die Freigabeposition wahlweise
in Richtung einer der beiden Seitenflügel (2 oder 3) verschiebbar ist.
5. Wischplatte für einen Bodenwischer nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Verriegelungsplatte (4) wahlweise in gegenüberliegende Richtungen und in Richtung
jeder der Seitenflügel (2,3) aus der mittigen Verriegelungsposition in die Freigabeposition
verschiebbar ist.
6. Wischplatte für einen Bodenwischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass eine Rückstellbremse vorgesehen ist, die das Zurückstellen der Verriegelungsplatte
(4) von der Freigabeposition in Richtung der Verriegelungsposition vor dem Verschwenken
der Seitenflügel (2,3) bremst oder blockiert.
7. Wischplatte für einen Bodenwischer nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rückstellbremse von Rastmitteln gebildet ist, wobei die Verriegelungsplatte (4)
in der Freigabeposition mit den Rastmitteln bis zum Verschwenken der Seitenflügel
(2,3) lösbar verrastet.
8. Wischplatte für einen Bodenwischer nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel in Form zumindest eines, von einer Rastkante (9) und einer korrespondierenden
Rastnase (10) gebildeten Rastmittelpaares gebildet sind, wobei der Rasthaken (9) federnd
aus Sicht der Mitte der Wischplatte hinter einen Abschnitt der Rastnase (10) einzugreifen
vermag um die Verriegelungsplatte (4) in der Freigabeposition zu halten.
9. Wischplatte für einen Bodenwischer nach dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rastmittel mit einem Teil des Rastmittelpaares an den Flügelplatten (2,3) angeordnet
und derart ausgebildet sind, dass die Verrastung durch die Schwenkbewegung der Flügelplatten
(2,3) zwangsweise aufgehoben ist.
10. Wischplatte für einen Bodenwischer dem vorhergehenden Anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass an den Seitenflügeln (2,3) jeweils zumindest eine Rastnase (10) angeordnet ist, die
von der Rastkante (9) jeweils an der der Verriegelungsplatte (4) abgewandten Seite
in Verschieberichtung der Verriegelungsplatte (4) bei Verlagerung der Verriegelungsplatte
(4) selbsttätig hintergriffen wird, wobei die Rastkante (9) und die Rastnase (10)
derart ausgebildet sind, dass eine Bewegung der an dem Seitenflügel (2 oder 3) angeordneten
Rastnase (10) beim Verschwenken möglich ist.
11. Wischplatte für einen Bodenwischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Betätigungsmittel an dem Basisträger (1) angeordnet ist und von einem Fußtrittschalter
(6) gebildet ist.
12. Wischplatte für einen Bodenwischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Seitenflügel (2,3) über Schwenklager (11) mit dem Basisträger (1) verbunden
sind, wobei der Sperrabschnitt der Verriegelungsplatte (4) die Schwenklager (11) in
der Verriegelungsposition blockiert.
13. Wischplatte für einen Bodenwischer nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Seitenflügel (2,3) um eine gemeinsame Achse gelagert sind, wobei sich die Achse
zur längsverschiebbaren und schwenkbaren Lagerung der Seitenflügel (2,3) durch Langlöcher
der Seitenflügel (2,3) erstreckt.
14. Wischplatte für einen Bodenwischer nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, dass der Basisträger (1) von einer plattenförmigen Grundplatte gebildet ist, wobei die
Seitenflügel (2,3) an den Enden der Grundplatte schwenkbar gelagert sind und mit der
Unterseite der Grundplatte eine ebene Fläche bilden.
15. Wischplatte für einen Bodenwischer nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass der Fußtrittschalter (6) als Wippe ausgebildet ist, die an dem Basisträger (1) angeordnet
ist und einen rechts und links der Mitte des Basisträgers (1) angeordneten Trittbereich
aufweist, wobei der Fußtrittschalter (6) derart ausgebildet ist, dass ein Druck auf
den linken Bereich der Wippe die Verriegelungsplatte (4) nach rechts bewegt und ein
Druck auf den rechten Bereich der Wippe die Verriegelungsplatte (4) nach links bewegt
und die Bewegung der Verriegelungsplatte (4) jeweils von einem Verdrängungselement
bewirkt ist, das mit der Wippe verbunden ist und infolge der Betätigung des Fußtrittschalters
(6) eine Kante der Verriegelungsplatte (4) in die Bewegungsrichtung der Verriegelungsplatte
(4) zu drängen vermag.
1. A wiping plate for a floor wiper with a holding plate for a wiping cover, wherein
the holding plate has a base carrier (1), which is able to be connected with a handle,
and on opposite sides of the base carrier (1) respectively a lateral wing (2, 3) able
to be pivoted downwards for drying and/or exchanging the wiping cover, which wing
is able to be secured relative to the base plate (2) in a wiping position via a releasable
arresting arrangement, wherein the arresting arrangement is formed by a locking plate
(4) arranged on the base carrier (1) and displaceable spatially with respect to the
base carrier (1), which locking plate has at least two partial regions constructed
as a blocking section and in a locking position with respectively a blocking section
which for blocking the pivoting movement of the respective lateral wing (2, 3) in
the locking position projects into the path of movement of a portion of the respective
lateral wing (2, 3), and wherein the locking plate (4) is displaceable via an actuating
means from the locking position into a release position, characterized in that
the blocking section is constructed such that after displacement of the locking plate
(4) into the release position by movement in only one direction for the release of
the locking of the lateral wings (2, 3), the blocking section is arranged outside
the pivoting range of the respective lateral wing (2, 3), so that both lateral wings
(2, 3) are able to be pivoted downwards.
2. The wiping plate for a floor wiper according to Claim 1, characterized in that the locking plate (4) is displaceable against the force of a return spring (5).
3. The wiping plate for a floor wiper according to Claim 1 or 2, characterized in that the blocking section is formed by margin regions of the locking plate (4).
4. The wiping plate for a floor wiper according to one of the preceding claims, characterized in that in the locking position the locking plate (4) is arranged in a central position and
is able to be displaced from the locking position for transferring into the release
position optionally in the direction of one of the two lateral wings (2 or 3).
5. The wiping plate for a floor wiper according to the preceding claim, characterized in that the locking plate (4) is able to be displaced optionally in opposite directions and
in the direction of each of the lateral wings (2, 3) from the central locking position
into the release position.
6. The wiping plate for a floor wiper according to one of the preceding claims, characterized in that a resetting brake is provided, which brakes or blocks the resetting of the locking
plate (4) from the release position in the direction of the locking position before
the pivoting of the lateral wings (2, 3) .
7. The wiping plate for a floor wiper according to the preceding claim, characterized in that the resetting brake is formed by detent means, wherein the locking plate (4) in the
release position engages releasably with the detent means up to the pivoting of the
lateral wings (2, 3) .
8. The wiping plate for a floor wiper according to the preceding claim, characterized in that the detent means are formed in the form of at least one detent means pair formed
by a detent edge (9) and a corresponding detent nose (10), wherein the detent hook
(9) is able to engage in an elastic manner from the view of the centre of the wiping
plate behind a section of the detent nose (10) in order to hold the locking plate
(4) in the release position.
9. The wiping plate for a floor wiper according to the preceding claim, characterized in that the detent means are arranged with a portion of the detent means pair on the wing
plates (2, 3) and are constructed such that the engaging is compulsorily cancelled
by the pivoting movement of the wing plates (2, 3).
10. The wiping plate for a floor wiper according to the preceding claim, characterized in that on the lateral wings (2, 3) respectively at least one detent nose (10) is arranged,
which is automatically engaged behind by the detent edge (9) respectively on the side
facing away from the locking plate (4) in displacement direction of the locking plate
(4) on displacement of the locking plate (4), wherein the detent edge (9) and the
detent nose (10) are constructed such that a movement of the detent nose (10), arranged
on the lateral wing (2 or 3), is possible on pivoting.
11. The wiping plate for a floor wiper according to one of the preceding claims, characterized in that the actuating means is arranged on the base carrier (1) and is formed by a foot-operated
switch (6).
12. The wiping plate for a floor wiper according to one of the preceding claims, characterized in that the two lateral wings (2, 3) are connected with the base carrier (1) via pivot bearings
(11), wherein the blocking section of the locking plate (4) blocks the pivot bearings
(11) in the locking position.
13. The wiping plate for a floor wiper according to one of the preceding claims, characterized in that the lateral wings (2, 3) are mounted about a shared axis, wherein the axis extends
through elongated holes of the lateral wings (2, 3) for the longitudinally displaceable
and pivotable bearing of the lateral wings (2, 3) .
14. The wiping plate for a floor wiper according to one of Claims 1 to 12, characterized in that the base carrier (1) is formed by a plate-shaped base plate, wherein the lateral
wings (2, 3) are pivotably mounted on the ends of the base plate and form an even
surface with the underside of the base plate.
15. The wiping plate for a floor wiper according to Claim 11, characterized in that the foot-operated switch (6) is constructed as a rocker which is arranged on the
base carrier (1) and has a tread region arranged on the right and left of the centre
of the base carrier (1), wherein the foot-operated switch (6) is constructed such
that a pressure onto the left-hand region of the rocker moves the locking plate (4)
towards the right and a pressure onto the right-hand region of the rocker moves the
locking plate (4) towards the left and the movement of the locking plate (4) is brought
about respectively by a displacement element which is connected with the rocker and
as a result of the actuation of the foot-operated switch (6) is able to urge an edge
of the locking plate (4) into the movement direction of the locking plate (4).
1. Plaque de balai pour un balai de sol avec une plaque support pour une garniture de
balai, la plaque support présentant un support de base (1) pouvant être relié à un
manche et respectivement une ailette latérale (2, 3) sur des côtés situés en vis-à-vis
du support de base (1) pouvant pivoter vers le bas pour le séchage et/ou le changement
de la garniture de balai, laquelle ailette peut être fixée dans une position de balai
par rapport à la plaque de base (2) grâce à un arrêt détachable, l'arrêt étant formé
par une plaque de verrouillage (4), déplaçable spatialement par rapport au support
de base (1), disposée sur le support de base (1), laquelle présente au moins deux
zones partielles réalisées en tant que sections d'arrêts et laquelle, dans une position
de verrouillage, pénètre respectivement avec une section d'arrêt dans le trajet de
déplacement d'une partie de l'ailette latérale (2, 3) respective pour le blocage du
mouvement de pivotement de l'ailette latérale (2, 3) respective dans la position de
verrouillage, et moyennant quoi la plaque de verrouillage (4) peut être déplacée à
l'aide d'un moyen d'actionnement depuis la position de verrouillage vers une position
libre, caractérisée en ce que
la section d'arrêt est réalisée de manière à ce que, après le déplacement de la plaque
de verrouillage (4) dans la position libre grâce au déplacement dans seulement une
direction pour la libération du verrouillage des ailettes latérales (2, 3), la section
d'arrêt est disposée en-dehors de la zone de pivotement de l'ailette latérale (2,
3) respective, de sorte que les deux ailettes latérales (2, 3) peuvent pivoter vers
le bas.
2. Plaque de balai pour un balai de sol selon la revendication 1, caractérisée en ce que la plaque de verrouillage (4) peut être déplacée à l'encontre de la force d'un ressort
de rappel (5).
3. Plaque de balai pour un balai de sol selon les revendications 1 ou 2, caractérisée en ce que la section d'arrêt est formée par des zones de bord de la plaque de verrouillage
(4).
4. Plaque de balai pour un balai de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que, dans la position de verrouillage, la plaque de verrouillage (4) est disposée dans
une position du milieu et peut, à partir de la position de verrouillage, être déplacée
au choix en direction de l'une des deux ailettes latérales (2 ou 3) pour passer dans
la position libre.
5. Plaque de balai pour un balai de sol selon la revendication précédente, caractérisée en ce que la plaque de verrouillage (4) peut être déplacée, au choix, dans des directions situées
en vis-à-vis et en direction de chacune des ailettes latérales (2, 3), depuis la position
de verrouillage centrale vers la position libre.
6. Plaque de balai pour un balai de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'on prévoit un frein de rappel, lequel freine ou bloque le retour de la plaque de
verrouillage (4) de la position libre en direction de la position de verrouillage
avant le pivotement des ailettes latérales (2, 3).
7. Plaque de balai pour un balai de sol selon la revendication précédente, caractérisée en ce que le frein de rappel est formé par des moyens d'encliquetage, moyennant quoi, dans
la position libre, la plaque de verrouillage (4) s'encliquète de manière détachable
avec les moyens d'encliquetage jusqu'au pivotement des ailettes latérales (2, 3).
8. Plaque de balai pour un balai de sol selon la revendication précédente, caractérisée en ce que les moyens d'encliquetage sont réalisés sous la forme au moins d'une paire de moyens
d'encliquetage formée par une arête d'arrêt (9) et un bec d'arrêt (10) correspondant,
moyennant quoi le crochet d'arrêt (9) peut se mettre en prise de manière élastique,
lorsque vu à partir du milieu de la plaque de balai, derrière une partie du bec d'arrêt
(10) afin de garder la plaque de verrouillage (4) dans la position de libération.
9. Plaque de balai pour un balai de sol selon la revendication précédente, caractérisée en ce que les moyens d'encliquetage sont disposés, avec une partie de la paire de moyens d'encliquetage,
sur les ailettes latérales (2, 3), et sont réalisés de manière à ce que l'encliquetage
soit supprimé de manière forcée grâce au mouvement pivotant des ailettes latérales
(2, 3).
10. Plaque de balai pour un balai de sol selon la revendication précédente, caractérisée en ce que respectivement au moins un bec d'arrêt (10) est disposé sur les ailettes latérales
(2, 3), lequel est automatiquement saisi par l'arrière par l'arête d'arrêt (9) respectivement
au niveau du côté tournant le dos à la plaque de verrouillage (4) en direction de
déplacement de la plaque de verrouillage (4) lors du changement de place de la plaque
de verrouillage (4), moyennant quoi l'arête d'arrêt (9) et le bec d'arrêt (10) sont
réalisés de manière à ce qu'un mouvement du bec d'arrêt (10) disposé sur l'ailette
latérale (2 ou 3) soit possible lors du pivotement.
11. Plaque de balai pour un balai de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le moyen d'actionnement est disposé sur le support de base (1) et est formé par un
interrupteur au pied (6).
12. Plaque de balai pour un balai de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les deux ailettes latérales (2, 3) sont reliées via un palier pivotant (11) au support
de base (1), la section d'arrêt de la plaque de verrouillage (4) bloquant les paliers
pivotants (11) dans la position de verrouillage.
13. Plaque de balai pour un balai de sol selon l'une des revendications précédentes, caractérisée en ce que les ailettes latérales (2, 3) sont montées autour d'un axe commun, l'axe s'étendant
à travers des trous oblongs des ailettes latérales (2, 3) pour le montage permettant
le déplacement longitudinal et le pivotement des ailettes latérales (2, 3).
14. Plaque de balai pour un balai de sol selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que le support de base (1) est formé par une plaque de base en forme de plaque, les ailettes
latérales (2, 3) étant montées de manière pivotante aux extrémités de la plaque de
base et formant une surface plane avec le dessous de la plaque de base.
15. Plaque de balai pour un balai de sol selon la revendication 11, caractérisée en ce que l'interrupteur au pied (6) est réalisé en tant que bascule, laquelle est disposée
sur le support de base (1) et présente une zone de marche-pied à droite et à gauche
du centre du support de base (1), l'interrupteur au pied (6) étant réalisé de manière
à ce qu'une pression sur la zone de gauche de la bascule déplace la plaque de verrouillage
(4) vers la droite et à ce qu'une pression sur la zone de droite de la bascule déplace
la plaque de verrouillage (4) vers la gauche et à ce que le déplacement de la plaque
de verrouillage (4) soit respectivement provoqué par un élément de refoulement, lequel
est en liaison avec la bascule et peut refouler une arête de la plaque de verrouillage
(4) dans la direction de déplacement de la plaque de verrouillage (4) suite à l'actionnement
de l'interrupteur au pied (6).


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des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes.
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