[0001] Die Erfindung betrifft einen Aufzug mit Schachtausrüstung und einer Informationseinrichtung
bestehend aus mindestens einer Leseeinheit und mindestens einer Codierung zur Erzeugung
von Schachtinformation zum Bewegen einer Aufzugskabine und/oder eines Gegengewichts
im Aufzugsschacht, wobei die an der Schachtausrüstung angeordnete, mittels der Leseeinheit
lesbare Codierung Information zur Erzeugung der Schachtinformation bereitstellt.
[0002] Aus der Patentschrift
US 6 128 116 ist eine Einrichtung zur Erzeugung von Schachtinformation in einem Aufzugsschacht
bekannt geworden. An über die Schachthöhe verlaufenden Führungsschienen sind an bestimmten
Stellen Infrarotlicht reflektierende Bänder angeordnet. An einer im Aufzugsschacht
bewegbaren Aufzugskabine ist mindestens ein Transceiver angeordnet, der Infrarotlicht
an die Bänder sendet und das von den Bändern reflektierte Infrarotlicht empfängt.
Der Transceiver erzeugt aus dem reflektierten und empfangenen Licht ein elektrisches
Signal, das die Position der Aufzugskabine im Aufzugsschacht abbildet. Die vor Ort
Montage der Bänder im Aufzugsschacht ist arbeitsaufwändig. Die Führungsschienen müssen
gereinigt werden und die Bänder mittels Werkzeug präzise verlegt werden.
[0003] Die Erfindung wie sie in Anspruch 1 gekennzeichnet ist, löst die Aufgabe, eine Informationseinrichtung
zu schaffen, die einfach und mit geringem Aufwand montierbar ist.
[0004] Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen
angegeben.
[0005] Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind im wesentlichen darin zu sehen,
dass die Informationseinrichtung in kürzerer Zeit montierbar ist. Der Aufzugmonteur
braucht lediglich die Leseeinheit an der Aufzugskabine anzubringen. Die zur Informationserzeugung
notwendige Codierung wird bereits werkseitig beispielsweise an Führungsschienen angeordnet.
Andere Schachtausrüstung wie beipielsweise ein über die Schachthöhe reichender Kabelkanal,
bestehend aus einzelnen Kabelkanalelementen, oder erweiterte Türrahmen kommen als
Codeträger auch in Frage. Fabrikseitig wird jede Führungsschiene oder jedes Kabelkanalelement
oder jeder erweiterte Türrahmen über seine Länge mit der oben genannten Codierung
versehen, wobei die Codierung jeder Führungsschiene, jedes Kabelkanalelementes oder
jedes Türrahmens vergleichbar aufgebaut ist. Beispielsweise bildet die Codierung die
Länge, beispielsweise 0 Meter bis 5,00 Meter, der Führungsschiene oder des Kabelkanalelementes
oder des Türrahmens ab, wobei zusätzlich jede Führungsschiene oder jedes Kabelkanalelement
oder jeder Türrahmen mit einer individuellen Identifikation versehen ist. Die zugehörige
Leseeinrichtung und Steuerung kann aufgrund der Identifikation die Reihenfolge der
montierten Führungsschienen oder der Kabelkanalelemente oder der Türrahmen erkennen.
Die Führungsschienen oder die Kabelkanalelemente oder die Türrahmen können in irgendeiner
Reihenfolge und in irgendeiner Orientierung montiert werden. Bei der Inbetriebnahme
der Informationseinrichtung wird die Reihenfolge und die Orientierung mit einer Lernfahrt
erfasst und abgespeichert. Bei Betrieb fährt die Aufzugskabine auf und ab, wobei jeweils
die vollständig überfahrenen Führungsschienen mittels der jeweiligen Identifikation
erfasst werden und die Lage der Aufzugskabine und/oder des Gegengewichts innerhalb
der unvollständig überfahrenen Führungsschiene mittels der Codierung bestimmt wird.
Die absolute Kabinenposition wird dann aus der Länge der vollständig überfahrenen
Führungsschienen und aus der überfahrenen Länge der unvollständig überfahrenen Führungsschiene
berechnet.
[0006] Die Geschwindigkeit der Aufzugskabine ist von Bedeutung beispielsweise als zusätzliches
Signal für die Geschwindigkeitsregelung bei der Beschleunigung, bei der Konstantfahrt
und bei der Verzögerung. Ebenso von Bedeutung ist die Geschwindigkeit der Aufzugskabine
bei der Einleitung von Massnahmen bei Übergeschwindigkeit der Aufzugskabine. Bei Übergeschwindigkeit
wird beispielsweise der Motor abgeschaltet und die Motorbremse ausgelöst. Führen diese
Massnahmen nicht zu einer Geschwindigkeitsreduktion wird beispielsweise eine Schienenbremse
ausgelöst. Die oben genannte Informationseinrichtung kann auch zur Messung der Geschwindigkeit
der Aufzugskabine verwendet werden. Dabei wird jede Kabinenposition aus der Codierung
bestimmt und die Geschwindigkeit aus dem zurückgelegten Weg und der dafür benötigten
Fahrzeit berechnet.
[0007] Das gleiche Vorgehen gilt auch für die Kabelkanalelemente und für die Türrahmen.
[0008] Anhand der beiliegenden Figuren wird die vorliegende Erfindung näher erläutert.
[0009] Es zeigen:
Fig. 1 eine Aufzugseinrichtung mit einer Informationseinrichtung,
Fig. 2 eine Codierung mit 2D Codemustern,
Fig. 3 eine Codierung mit 1D Codemustern und
Fig. 4 ein Beispiel zur Bestimmung der Position einer Aufzugskabine in einem Aufzugsschacht.
[0010] Fig. 1 zeigt schematisch eine Draufsicht einer in einem Aufzugsschacht 1 verfahrbaren
Aufzugskabine 2 und eine Informationseinrichtung 4. Die Aufzugskabine 2 wird entlang
von einen Schienenstrang 3 bildenden Führungsschienen geführt, wobei in Fig. 1 lediglich
ein Schienenstrang 3 gezeigt ist. Ein weiterer Schienenstrang ist auf der gegenüberliegenden
Seite angeordnet. Eine Informationseinrichtung 4 erzeugt Schachtinformation zur Steuerung
der Kabinenbewegung und der Kabinenposition bzw. der Gegengewichtsbewegung und der
Gegengewichtsposition. Die Schachtinformation umfasst beispielsweise die Geschwindigkeit
und/oder die Position im Aufzugsschacht 1 der Aufzugskabine 2 und/oder eines Gegengewichts.
Die Informationseinrichtung 4 besteht im gezeigten Ausführungsbeispiel aus mindestens
einer Leseeinheit 5 und aus mindestens einer an einer Schachtausrüstung 9 angeordneten
Codierung 6. Im gezeigten Ausführungsbeispiel ist eine redundante Informationseinrichtung
4 vorgesehen, wobei eine Codierung 6 am Schienenstrang 3, beispielsweise am Schienenfuss
7 einer Führungsschiene und eine weitere Codierung 6 am freien Schenkel 8 der Führungsschiene
angeordnet und jeder Codierung 6 eine Leseeinheit 5 zugeordnet sind. Die Informationseinrichtung
muss nicht redundant sein. In einer weiteren Ausführungsvariante sind nur eine Codierung
6 und nur eine Leseeinheit 5 vorgesehen. Die Codierung 6 kann auch wie weiter oben
erwähnt, an einer anderen Schachtausrüstung 9, wie beispielsweise an einem über die
Schachthöhe reichenden Kabelkanal, bestehend aus einzelnen Kabelkanalelementen, oder
wie weiter oben erwähnt beispielsweise an erweiterten Türrahmen angeordnet sein.
[0011] Fig. 2 zeigt schematisch eine an einer Schachtausrüstung 9 angeordnete Codierung
6 mit zweidimensionalen Codemustern 2D. Jedes Codemuster besteht aus einer karierten
Anordnung von Feldern, wobei jedes Feld je nach Informationsinhalt des Codemusters
schwarz oder weiss ist. Die karierte Anordnung der Felder ist vergleichbar mit einem
karierten Blatt Papier, bei dem jedes Häuschen schwarz ausgefüllt oder leer sein kann.
Die Leseeinheit 5 kann das Bild von schwarzen und weissen Feldern erkennen und daraus
den Informationsinhalt bestimmen. Ein erstes Codemuster an der Schachtausrüstung 9
ist mit a
1 bezeichnet, beispielsweise das unterste Codemuster einer Führungsschiene 3.1, ein
zweitletztes Codemuster ist mit a
n-1 bezeichnet, beispielsweise ein zweitoberstes Codemuster der Führungsschiene 3.1,
und ein letztes Codemuster ist mit an bezeichnet, beispielsweise ein oberstes Codemuster
der Führungsschiene 3.1.
[0012] Die Codemuster a
1 bis an sind unterschiedlich weil jedes Codemuster einen unterschiedlichen Informationsinhalt
aufweist. Im untersten Codemuster a
1 und im obersten Codemuster an der Führungsschiene 3.1 ist beispielsweise die Position
des Codemusters und/oder eine Information zur Auslösung eines Nothalts und/oder der
Abstand AS des Codemusters vom Ende der Führungsschiene 3.1 und/oder eine Information
ID zur Identifikation der Führungsschiene 3.1 und/oder eine Information zur Länge
der Führungsschiene 3.1 enthalten. Die Codemuster zwischen dem untersten Codemuster
a
1 und dem obersten Codemuster an sind in einem bestimmten Abstand DS zum benachbarten
Codemuster an der Führungsschiene 3.1 angeordnet und enthalten mindestens eine Information
zur jeweiligen Position des Codemusters a
1 ... an innerhalb der Führungsschiene 3.1 bzw. enthalten einen über ihre Länge reichenden,
lesbaren Massstab in Codeform.
[0013] Die Information zur Position des Codemusters kann auch zweimal in jedem Codemuster
a
1 ... an enthalten sein, einmal für die Fahrt der Aufzugskabine 2 nach oben und einmal
für die Fahrt der Aufzugskabine 2 nach unten. Die Führungsschiene 3.1 kann so mit
dem ersten Codemuster a
1 nach unten oder nach oben montiert werden.
[0014] Mindestens die Information ID zur Identifikation der Führungsschiene 3.1 kann optional
in allen Codemustern a
1 ... an enthalten sein. Bei einem erneuten Aufstarten des Aufzuges bzw. der Informationseinrichtung
4 kann die Informationseinrichtung 4 die Information ID zur Identifikation der Führungsschiene
3.1 und die relative Position sofort lesen bzw. bestimmen. Die Information ID zur
Identifikation der Führungsschiene 3.1 und die Information zur Bestimmung der relativen
Position innerhalb einer Führungsschiene oder andere Information kann auch in einem
Code gespeichert sein. Die Leseeinrichtung 5 liest den Code und die Informationseinrichtung
4 verarbeitet die unterschiedliche Information einzeln weiter.
[0015] Mit dem Abstand AS des Codemusters vom Ende der Führungsschiene 3.1 kann die totale
Länge der Führungsschiene 3.1 auch ohne Codemuster am Schienenende 3.11 bestimmt werden.
Falls sich die Führungsschiene 3.1 dehnt, verändert bzw. vergrössert sich der Abstand
DS zwischen den benachbarten Codemustern a
1 ... an. Längenfehler durch Dehnung der Führungsschiene 3.1 sind minimal und müssen
in der Regel nicht korrigiert werden. Ab und zu kann aber eine weitere Lernfahrt durchgeführt
werden, mittels der die ermittelten Schachtpositionen den Türpositionen zugewiesen
werden.
[0016] Fig. 3 zeigt ein Ausführungsbeispiel einer Codierung 6 mit eindimensionalen Codemustern
1D. Jedes Codemuster besteht aus einem lesbaren Strichcode. Die Ausführungen zu den
Codemustern der Fig. 2 gelten auch für die Codemuster der Fig. 3.
[0017] Die Ausführungen zu den Fig. 2 und 3 gelten allgemein für Schachtausrüstungen 9 wie
beispielsweise Führungsschienen, Kabelkanalelemente oder erweiterte Türrahmen, wobei
eine Führungsschiene ein Schachtausrüstungselement ist und ein Kabelkanalelement ein
Schachtausrüstungselement ist und ein erweiterter Türrahmen ein Schachtausrüstungselement
ist. Als Schachtausrüstungselemente eignen sich besonders ölfreie, mit Rollenführugsschuhen
befahrene Führungsschienen. Fabrikseitig wird jede Führungsschiene oder jedes Kabelkanalelement
oder jeder erweiterte Türrahmen über seine Länge mit der oben genannten Codierung
versehen, wobei jede Führungsschiene in der Codierung ihre eigene Identifikation und
ihren eigenen, über ihre Länge reichenden, lesbaren Massstab aufweist und jedes Kabelkanalelement
in der Codierung seine eigene Identifikation und seinen eigenen, über seine Länge
reichenden, lesbaren Massstab aufweist oder jeder Türrahmen in seiner Codierung seine
eigene Identifikation und seinen eigenen, über seine Länge reichenden, lesbaren Massstab
aufweist.
[0018] Die Codierung 6 kann beispielsweise als Band an der Schachtausrüstung 9 angeordnet
sein oder an der Schachtausrüstung 9 eingeprägt oder eingestanzt oder eingelasert
oder eingenagelt sein.
[0019] Fig. 4 zeigt ein Beispiel zur Bestimmung der Position der Aufzugskabine 2 und/oder
des Gegengewichts im Aufzugsschacht 1. Als Träger für die Codierung 6 dienen Führungsschienen
3.1 ... 3.3. Eine erste Führungsschiene 3.1 ist mit der Identifikation ID = 1 gekennzeichnet
und hat eine Länge von 4 m, eine zweite Führungsschiene 3.2 ist mit der Identifikation
ID = 2 gekennzeichnet und hat eine Länge von 5 m und eine dritte Führungsschiene 3.3
ist mit der Identifikation ID = 3 gekennzeichnet und hat eine Länge von 3 m. In Fig.
4 ist die erste Führungsschiene 3.1 mit der zweiten Führungsschiene 3.2 verbunden
und die zweite Führungsschiene ist mit der dritten Führungsschiene 3.3 verbunden.
An den Verbindungsstellen sind keine Codierungen 6 notwendig. Die Distanz zwischen
der letzten Codierung der einen Führungsschiene und der ersten Codierung der anderen
Führungsschiene ist durch den Abstand AS bekannt.
[0020] Nach der Montage der fabrikseitig codierten Führungsschienen 3.1 ... 3.3 führt die
Aufzugskabine 2 im Aufzugsschacht 1 eine Lernfahrt durch. Dabei speichert die Informationseinrichtung
4 die mittels der mindestens einen Leseeinheit 5 aus der Codierung 6 lesbare Information.
Die gespeicherte Information ist ein Abbild der in jedem Codemuster enthaltenen Information.
Kann beispielsweise ein Codemuster beim Überfahren wegen Beschädigung oder Verschmutzung
von der Leseeinheit 5 nicht eingelesen werden, wird die fehlende Information durch
die gespeicherte Information ersetzt und beispielsweise eine Fehlermeldung bzw. eine
Wartungsmeldung abgesetzt.
[0021] Im mit der Fig. 4 gezeigten Beispiel fährt die Aufzugskabine 2 mit oder ohne Passagieren
vom untersten Stockwerk nach oben. Die Informationseinrichtung 4 kennt das Fahrziel
und die Fahrtrichtung. Aus einer Lernfahrt kennt die Informationseinrichtung 4 auch
die einzelnen Führungsschienen 3.1 ... 3.3 aufgrund ihrer Codierung 6 und somit auch
den vollständigen, aus den Führungsschienen 3.1 ... 3.3 bestehenden Schienenstrang
3. Die Informationseinrichtung 4 weiss beim vorgegebenen Fahrziel, dass die erste
Führungsschiene 3.1 und die zweite Führungsschiene 3.2 vollständig und die dritte
Führungsschiene 3.3 nur teilweise überfahren werden. Während der Fahrt werden lediglich
die Identifikation der ersten Führungsschiene 3.1 und die Identifikation der zweiten
Führungsschiene 3.2 gelesen. Beim Überfahren der dritten Führungsschiene 3.3 wird
jedes Codemuster a
1 ... an gelesen. Auf den ersten 9 m der Passagierfahrt werden nur die Identifikationen
ID der ersten beiden Führungsschienen gelesen, auf den letzten 0,8 m bis zum mit einem
Pfeil P1 bezeichneten Ziel der Passagierfahrt werden sämtliche Codemuster a
1 ... an der dritten Führungsschiene 3.3 gelesen und beim Erreichen des Ziels P1 wird
die Aufzugskabine 2 bzw. das Gegengewicht vollständig angehalten.
[0022] Die oben genannte Informationseinrichtung 4 kann auch zur Messung der Geschwindigkeit
der Aufzugskabine 2 verwendet werden. Dabei wird bei jedem Codemuster a
1 ... an des Schienenstrangs 3 die Kabinenposition bestimmt und die Geschwindigkeit
aus dem zurückgelegten Weg und der dafür benötigten Fahrzeit berechnet.
1. Aufzug mit Schachtausrüstung (9) und einer Informationseinrichtung (4) bestehend aus
mindestens einer Leseeinheit (5) und mindestens einer Codierung (6) zur Erzeugung
von Schachtinformation zum Bewegen einer Aufzugskabine (2) und/oder eines Gegengewichts
im Aufzugsschacht (1), wobei die an der Schachtausrüstung (9) angeordnete, mittels
der Leseeinheit (5) lesbare Codierung (6) Information zur Erzeugung der Schachtinformation
bereitstellt, wobei die Schachtausrüstung (9) aus einzelnen, die Codierung (6) aufweisenden
Elementen (3.1 ... 3.3) besteht, wobei jedes Element in der Codierung (6) mindestens
eine eigene Identifikation (ID) aufweist und jedes Element in der Codierung (6) mindestens
einen eigenen, über seine Länge reichenden Massstab aufweist, wobei Identifikation
und Massstab mittels der die Codierung überfahrenden Leseeinheit (5) lesbar sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, wobei die Codierung (6) aus über die Länge des Elementes
(3.1 ... 3.3) verteilte Codemuster (a1 ... an) besteht.
3. Einrichtung nach Anspruch 2, wobei die Codemuster (a1 ... an) eindimensionale Codemuster (1D) oder zweidimensionale Codemuster (2D) sind.
4. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei die Schachtausrüstung bildenden
Elemente Führungsschienen (3.1 ... 3.3) oder Kabelkanalelemente oder Türrahmen sind.
5. Verfahren zur Erzeugung von Schachtinformation für den Betrieb eines Aufzugs mit einer
Schachtausrüstung (9) und einer Aufzugskabine (2) und/oder eines Gegengewichtes in
einem Aufzugsschacht (1), wobei eine an einzelnen Elementen (3.1 ... 3.3) der Schachtausrüstung
(9) angeordnete, mittels mindestens einer Leseeinheit (5) lesbare Codierung (6) Information
zur Erzeugung der Schachtinformation bereitstellt, wobei bei jedem mit der Aufzugskabine
(2) vollständig überfahrenen Element (3.1 ... 3.3) aus der Codierung (6) mindestens
eine Identifikation (ID) des Elementes gelesen wird und bei jedem unvollständig überfahrenen
Element aus der Codierung (6) die überfahrene Länge eines über die Elementlänge reichenden
Massstabs gelesen wird.
6. Verfahren nach Anspruch 5, wobei die Information zur Erzeugung der Schachtinformation
aus an den Elementen (3.1 ... 3.3) angeordneten Codemustern (a1 ... an) gelesen wird.
7. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 oder 6, wobei die Identifikation (ID) eines jeden
Elementes (3.1 ... 3.3) und der Massstab eines jeden Elementes in einer Lernfahrt
gelesen werden.
8. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 7, wobei zur Bestimmung der Gesamtlänge der
überfahrenen Elemente (3.1 ... 3.3), die Elementlänge der vollständig überfahrenen
Elemente und die aus dem Massstab gelesene, überfahrene Länge des unvollständig überfahrenen
Elementes zusammengezählt werden.
9. Verfahren nach einem der Ansprüche 5 bis 8, wobei bei jedem mit der Aufzugskabine
(2) vollständig und unvollständig überfahrenen Element (3.1 ... 3.3) die Codemuster
(a1 ... an) gelesen werden und daraus die Geschwindigkeit der Aufzugskabine bestimmt
wird.