| (19) |
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(11) |
EP 2 546 579 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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23.12.2020 Patentblatt 2020/52 |
| (22) |
Anmeldetag: 27.06.2012 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (54) |
Plombierungsmechanismus
Security seal mechanism
Mécanisme de plombage
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
11.07.2011 DE 102011107076
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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16.01.2013 Patentblatt 2013/03 |
| (73) |
Patentinhaber: METRONA Union GmbH |
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81379 München (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- Depping, Michael
83126 Flintsbach (DE)
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| (74) |
Vertreter: Prinz & Partner mbB |
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Patent- und Rechtsanwälte
Rundfunkplatz 2 80335 München 80335 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A2- 1 688 715
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DE-A1- 2 851 122
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Plombierungsmechanismus zur Sicherung einer Vorrichtung,
insbesondere eines Heizkostenverteilers, vor Manipulationsversuchen.
[0002] Heizkostenverteiler sind Geräte sind zur verbrauchsabhängigen Berechnung von Heizkosten.
In der Regel besteht ein Heizkostenverteiler aus einem Rückenteil, meistens aus Metall,
das an einer definierten Stelle wärmeleitend mit einem Heizkörper verbunden wird,
und einem Vorderteil, das die eigentliche Messvorrichtung enthält und auf das Rückenteil
aufgesteckt wird. Zum Schutz vor Manipulation wird der Heizkostenverteiler verplombt,
wodurch ein unberechtigter Eingriff in das Innere des Heizkostenverteilers, insbesondere
durch ein Abnehmen des Vorderteils vom Rückenteil, verhindert werden bzw. nur durch
eine sichtbare Beschädigung der Plombe möglich sein soll.
[0003] Üblicherweise wird der Heizkostenverteiler nach erfolgter Montage am Heizkörper mit
einer separaten Plombe gesichert. Dies hat jedoch den Nachteil, dass die Plomben eigens
vorgehalten werden müssen. Außerdem ist es nicht auszuschließen, dass ein Verbraucher
sich eine passende Plombe beschafft und ein Gerät nach einer Manipulation neu verplombt,
sodass die Manipulation äußerlich nicht unmittelbar nachweisbar ist.
[0004] Die
DE 28 51 122 A1 zeigt einen Heizkostenverteiler, dessen Deckel am unteren Ende des Geräts durch eine
Plombe abgesichert ist. Um den Heizkostenverteiler gegen eine unbefugte Demontage
zu schützen, wird eine zusätzliche Schraubensicherung vorgeschlagen, die am Kopf einer
Befestigungsschraube des Heizkostenverteilers angreift. Ein Sperrstift ist quer zu
dem Schraubenkopf begrenzt verschiebbar und unverlierbar gelagert, indem der Anschlagkopf
des Sperrstifts nur so weit angehoben werden kann, wie es ein Anschlag erlaubt.
[0005] Aus der
EP 1 688 715 A2 ist ein Plombierungsmechanismus für einen Heizkostenverteiler mit den Merkmalen des
Oberbegriffs des Anspruchs 1 bekannt. Eine Plombe wird flächenbündig in das Vorderteil
des Heizkostenverteilers eingesetzt und verriegelt dieses mit dem Rückenteil. Die
Plombe wird bereits bei der Fabrikation am Vorderteil befestigt, indem sie teilweise
in dieses eingeführt wird, sodass hakenartige Vorsprünge der Plombe Kontaktbereiche
des Vorderteils hintergreifen. Ausgehend von dieser Vormontageposition kann die Plombe
weiter in das Vorderteil eingeschoben werden, bis die Vorsprünge weiter innen liegende
Kontaktbereiche des Vorderteils hintergreifen. Die Überführung in diese Montageposition
ist irreversibel.
[0006] Aufgabe der Erfindung ist es, einen Plombierungsmechanismus zu schaffen, der die
oben genannten Nachteile vermeidet und zudem eine über die reine Sicherung der zu
schützenden Vorrichtung hinausgehende Funktionalität bietet.
[0007] Gelöst wird diese Aufgabe durch einen Plombierungsmechanismus mit den Merkmalen des
Anspruchs 1. Vorteilhafte und zweckmäßige Ausgestaltungen des erfindungsgemäßen Plombierungsmechanismus
sind in den Unteransprüchen angegeben.
[0008] Der erfindungsgemäße Plombierungsmechanismus zur Sicherung eines Heizkostenverteilers
vor Manipulationsversuchen umfasst ein Vorderteil, ein Rückenteil, und einen Plombenkörper.
Das Vorderteil und der Plombenkörper bilden eine vormontierte Baugruppe, sodass der
Plombenkörper unverlierbar am Vorderteil gehalten ist. Der Plombenkörper ist aus einer
definierten ersten Position nur in eine definierte zweite Position überführbar, die
von der definierten ersten Position verschieden ist und in der ein Sicherungselement
des Rückenteils ein beschädigungsfreies Abnehmen des Vorderteils vom Rückenteil verhindert.
Das Sicherungselement ist ein am Rückenteil des Heizkostenverteilers gebildeter Sicherungshaken.
Der Plombenkörper kommt in der definierten ersten Position nicht mit dem Sicherungselement
in Berührung. In der definierten zweiten Position des Plombenkörpers kommt ein einem
Anlageabschnitt des Plombenkörpers gegenüberliegender Teil eines Sicherungsabschnitts
des Plombenkörpers hinter dem Sicherungselement zu liegen. Der Plombenkörper ist aus
der definierten zweiten Position nur in eine definierte dritte Position überführbar,
die von der ersten Position und von der zweiten Position verschieden ist und in der
das Sicherungselement ein beschädigungsfreies Abnehmen des Vorderteils erlaubt. In
der definierten dritten Position des Plombenkörpers kommt das Sicherungselement vor
einer ersten seitlichen Ausnehmung eines Freigabeabschnitts des Plombenkörpers zu
liegen, sodass der Plombenkörper am Sicherungselement vorbeibewegt werden kann. In
der definierten dritten Position des Plombenkörpers ragt ein Dorn sichtbar aus dem
Vorderteil heraus. Beim Überführen des Plombenkörpers von der definierten zweiten
in die definierte dritte Position beschädigt der Dorn das Vorderteil sichtbar.
[0009] Der erfindungsgemäße Plombierungsmechanismus sieht eine feste Kopplung von Plombenkörper
und Vorderteil vor. Im Falle eines Heizkostenverteilers ist insbesondere das alle
messtechnisch relevanten Komponenten tragende Vorderteil oder ein Gehäuseteil bereits
bei Auslieferung fest an einen bestimmten Plombenkörper gebunden. Ein Entfernen des
Plombenkörpers ist ohne Beschädigung des Vorderteils nicht möglich, sodass ein unbefugtes
nachträgliches Plombieren verhindert wird bzw. ohne Weiteres sofort erkennbar ist.
Das Risiko eines Missbrauchs von fabrikneuen oder demontierten Heizkostenverteilern
durch nicht autorisierte Bestückung dieser Geräte mit Plomben des Herstellers für
eine widerrechtliche Montage an Heizkörpern wird durch das erfindungsgemäße Prinzip
der festen Kopplung eines Vorderteils an einen bestimmten Plombenkörper erheblich
reduziert. Dies begründet sich in erster Linie schon dadurch, dass die Zahl der in
Verkehr gebrachten Heizkostenverteiler mit der der dafür vorgesehenen Plombenkörper
balanciert ist. Die "vorplombierten" Vorrichtungen verlassen die Fertigung mit bereits
funktionell und mechanisch verbundenem Plombenkörper und können somit logistisch (Lagerung,
Transport, etc.) als ein Teil behandelt werden. Die Vorhaltung und Verteilung separater
Plombenkörper entfällt.
[0010] Gemäß der Erfindung ist der Plombenkörper aus einer definierten ersten Position,
die beispielsweise den Auslieferungszustand der Vorrichtung markiert, nur in eine
definierte zweite Position, die beispielsweise den regulären Betriebszustand der Vorrichtung
markiert, und aus der definierten zweiten Position nur in eine definierte dritte Position
überführbar, die beispielsweise den entsiegelten Zustand der Vorrichtung markiert.
In der definierten dritten Position des Plombenkörpers erlaubt dann ein Sicherungselement
ein beschädigungsfreies Abnehmen des Vorderteils. Die definierte zweite Position des
Plombenkörpers, in der das Sicherungselement ein beschädigungsfreies Abnehmen des
Vorderteils verhindert, soll einem versiegelten Zustand der Vorrichtung entsprechen.
[0011] Gemäß einem besonders vorteilhaften Aspekt der Erfindung kann der Plombenkörper relativ
zum Vorderteil mehrere definierte, visuell unterscheidbare Positionen einnehmen, und
die Überführung von einer definierten Position in eine andere definierte Position
ist jeweils irreversibel. Auf diese Weise kann der Plombenkörper dazu verwendet werden,
verschiedene chronologisch auftretende (Betriebs)zustände im Lebenszyklus der Vorrichtung
eindeutig anzuzeigen. Unter "irreversibel" ist hier zu verstehen, dass eine Überführung
des Plombenkörpers in eine vorherige Position nicht ohne eine Beschädigung des Plombierungsmechanismus
oder des Vorderteils möglich ist.
[0012] Vorzugsweise umfasst der erfindungsgemäße Plombierungsmechanismus einen am Vorderteil
und am Plombenkörper gebildeten Rastmechanismus, der die Überführung des Plombenkörpers
in eine definierte Position irreversibel macht.
[0013] Hierzu kann der Rastmechanismus wenigstens einen rampenförmigen Rastvorsprung und
wenigstens eine rampenförmige Rastausnehmung aufweisen. Die rampenförmige Ausbildung
des Rastvorsprungs und der Rastausnehmung verhindert effektiv ein Zurückbewegen des
Plombenkörpers, sobald der Rastvorsprung in die Rastausnehmung eingeschnappt ist.
[0014] Um die definierte erste Position des Plombenkörpers von außen deutlich erkennbar
zu machen, kann vorgesehen sein, dass der Plombenkörper in der definierten ersten
Position aus dem Vorderteil sichtbar herausragt.
[0015] Hinter dem Sicherungselement kann in der definierten zweiten Position ein Sicherungsabschnitt
des Plombenkörpers zu liegen kommen.
[0016] Um die zweite definierte Position des Plombenkörpers eindeutig erkennbar zu machen,
kann vorgesehen sein, dass der Plombenkörper in dieser Position bündig mit einer Seitenwand
des Vorderteils abschließt. Der Plombenkörper bietet in diesem Fall keine Angriffsfläche,
die ein Herausziehen aus dem Vorderteil anregen könnte.
[0017] Das Sicherungselement kann insbesondere ein am Rückenteil, z. B. am Rückenteil eines
Heizkostenverteilers, gebildeter Sicherungshaken sein, hinter dem in der definierten
dritten Position eine Ausnehmung des Plombenkörpers zu liegen kommt.
[0018] Wenn die definierte dritte Position des Plombenkörpers einem entsiegelten Zustand
der Vorrichtung entsprechen soll, ist es zweckmäßig, dass in dieser Position ein Dorn
sichtbar aus dem Vorderteil herausragt, damit dieser Zustand zweifelsfrei erkennbar
ist.
[0019] Gemäß einer Weiterbildung dieses Aspekts beschädigt der Dorn beim Überführen des
Plombenkörpers von der definierten zweiten in die definierte dritte Position das Vorderteil
sichtbar. Eine weitere (unbefugte) Verwendung der Vorrichtung ist somit leicht feststellbar.
[0020] Damit der Plombenkörper definiert in dem Vorderteil gehalten wird und ohne Verklemmen
oder dergleichen in die verschiedenen definierten Positionen überführt werden kann,
ist der Plombenkörper mittels wenigstens einer Führungsschiene und wenigstens einer
Führungsnut in einer Aufnahme des Vorderteils geführt.
[0021] Gemäß einer ersten bevorzugten Verwendung des erfindungsgemäßen Plombierungsmechanismus
zeigt die definierte erste Position des Plombenkörpers einen Auslieferungszustand
des Heizkostenverteilers an.
[0022] Gemäß einer zweiten bevorzugten Verwendung des Plombierungsmechanismus zeigt die
definierte zweite Position des Plombenkörpers einen regulären Betriebszustand des
Heizkostenverteilers an.
[0023] Gemäß einer dritten bevorzugten Verwendung des Plombierungsmechanismus zeigt die
definierte dritte Position des Plombenkörpers einen entsiegelten Zustand des Heizkostenverteilers
an.
[0024] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung
und aus den beigefügten Zeichnungen, auf die Bezug genommen wird. In den Zeichnungen
zeigen:
- Figur 1 eine perspektivische Schnittansicht eines Vorder- und eines Rückenteils eines
Heizkostenverteilers;
- Figur 2 eine perspektivische Ansicht eines Plombenkörpers für einen erfindungsgemäßen
Plombierungsmechanismus;
- Figur 3 eine Draufsicht auf den Plombenkörper aus Figur 2;
- Figur 4 eine perspektivische Schnittansicht des Plombierungsmechanismus in einer ersten
Stellung;
- Figur 5 eine geschnittene Draufsicht auf den Plombierungsmechanismus in der ersten
Stellung;
- Figur 6 eine perspektivische Schnittansicht des Plombierungsmechanismus in einer zweiten
Stellung;
- Figur 7 eine geschnittene Draufsicht auf den Plombierungsmechanismus in der zweiten
Stellung;
- Figur 8 eine weitere perspektivische Schnittansicht des Plombierungsmechanismus in
der zweiten Stellung;
- Figur 9 eine perspektivische Schnittansicht des Plombierungsmechanismus in einer dritten
Stellung;
- Figur 10 eine geschnittene Draufsicht auf den Plombierungsmechanismus in der dritten
Stellung; und
- Figur 11 eine weitere perspektivische Schnittansicht des Plombierungsmechanismus in
der dritten Stellung.
[0025] In Figur 1 sind ein Vorderteil 10 und ein Rückenteil 12 eines elektronischen Heizkostenverteilers
dargestellt. Im Vorderteil 10 sind hinter einer Kunststoffabdeckung alle messtechnisch
relevanten Komponenten des Heizkostenverteilers untergebracht, während das aus einem
Metall mit guter Wärmeleitfähigkeit (z. B. Aluminium) gebildete Rückenteil 12 zur
thermischen Kopplung des Heizkostenverteilers an den Heizkörper dient.
[0026] Das im Wesentlichen plattenartig ausgebildete Rückenteil 12 weist zwei Montageöffnungen
14 auf, die zur Befestigung am Heizkörper mittels Schraubbolzen vorgesehen sind. Grundsätzlich
ist auch ein Verkleben oder Anschweißen des Rückenteils 12 am Heizkörper möglich.
An einem oberen Ende des länglichen Rückenteils 12 sind mehrere Vorsprünge 16 gebildet.
Vom entgegengesetzten unteren Ende erhebt sich ein Sicherungshaken 18 mit einem senkrecht
vom angrenzenden Plattenabschnitt 20 des Rückenteils 12 abstehenden Basisabschnitt
22 und einem abgewinkelten, sich im Wesentlichen parallel zum Plattenabschnitt 20
erstreckenden Halteabschnitt 24.
[0027] Um den Heizkostenverteiler in seiner Betriebsstellung vor Manipulationsversuchen
zu schützen ist ein Plombierungsmechanismus vorgesehen, der nachfolgend im Detail
erläutert wird. Wesentlicher Bestandteil des Plombierungsmechanismus ist ein länglicher
Plombenkörper 26 aus einem sehr stabilen Material, der in den Figuren 2 und 3 einzeln
dargestellt ist. Der Plombenkörper 26 weist einen länglichen, zylindrischen Grundkörper
28 und einen sich in Axialrichtung (Längsrichtung) konzentrisch an den Grundkörper
28 anschließenden Dorn 30 mit einer vom Grundkörper 28 abgewandten Spitze 32 auf.
Der Dorn 30 hat einen deutlich kleineren Durchmesser als der Grundkörper 28.
[0028] Der Grundkörper 28 weist mehrere Ausnehmungen auf und kann in drei Axialabschnitte
unterteilt werden. Ein erster, als Endabschnitt 34 bezeichneter Abschnitt hat am Außenumfang
eine rampenförmige erste Rastausnehmung 36 und eine davon in Umfangsrichtung beabstandete
erste Führungsnut 38 mit einem Boden 40, die in Längsrichtung des Plombenkörpers 26
verläuft. Die erste Führungsnut 38 erstreckt sich nicht über die gesamte Länge des
Endabschnitts 34, sondern endet vor der freien Stirnseite des Endabschnitts 34. Auf
der diametral entgegengesetzten Seite des Endabschnitts 34 ist eine zur ersten Führungsnut
38 im Wesentlichen symmetrische (in den Figuren 2 und 3 nicht sichtbare) zweite Führungsnut
gebildet. Die der freien Stirnseite entgegengesetzte Stirnseite des Endabschnitts
34 weist eine abgefaste Kante auf.
[0029] Ein zweiter, als Freigabeabschnitt 42 bezeichneter Abschnitt des Grundkörpers 28
hat eine rampenförmige zweite Rastausnehmung 44 und eine von der Mittelachse A des
Grundkörpers 28 knapp beabstandete erste seitliche Ausnehmung 46 und eine daran anschließende
zweite seitliche Ausnehmung 48, wobei die Grundflächen 50, 52 der beiden seitlichen
Ausnehmungen 46, 48 senkrecht zueinander orientiert sind. Die Grundfläche 52 der zweiten
seitlichen Ausnehmung 48 geht stufenlos in den Boden 40 der ersten Führungsnut 38
des Endabschnitts 34 über. Auf der diametral entgegengesetzten Seite des Freigabeabschnitts
42 ist eine zur zweiten seitlichen Ausnehmung 48 im Wesentlichen symmetrische (in
den Figuren 2 und 3 nicht sichtbare) dritte seitliche Ausnehmung gebildet.
[0030] Ein dritter, als Sicherungsabschnitt 54 bezeichneter Abschnitt des Grundkörpers 28
hat eine rampenförmige dritte Rastausnehmung 56 und eine vierte seitliche Ausnehmung
58, die die gleiche Orientierung wie die zweite seitliche Ausnehmung 48 des Freigabeabschnitts
42 hat. Die Grundflächen 52 und 60 der zweiten und der vierten seitlichen Ausnehmungen
48 bzw. 58 gehen stufenlos ineinander über. Allerdings ist die vierte seitliche Ausnehmung
58 auf einer Seite durch einen Anlageabschnitt 62 mit einer Anlagefläche 64 begrenzt,
die eine Verlängerung einer Seitenwand 66 der im Freigabeabschnitt 42 unterbrochenen
ersten Führungsnut 38 darstellt. Die gegenüberliegende Seitenwand der ersten Führungsnut
38 findet im Sicherungsabschnitt 54 dagegen keine Verlängerung. Auf der diametral
entgegengesetzten Seite des Sicherungsabschnitts 54 ist jedoch eine (in den Figuren
2 und 3 nicht sichtbare) Verlängerung der zweiten Führungsnut des Endabschnitts 34
vorgesehen, einschließlich beider Seitenwände. Die zum Dorn 30 weisende Kante des
Sicherungsabschnitts 54 ist abgefast.
[0031] Die drei rampenförmigen Rastausnehmungen 36, 44, 56 sind in Axialrichtung linear
hintereinander angeordnet und sind Teil eines irreversiblen Rastmechanismus, der später
im Zusammenhang mit der Funktionsweise des Plombierungsmechanismus erläutert wird.
[0032] Wie in den Figuren 4 und 5 zu erkennen ist, ist im unteren Teil des Vorderteils 10
eine Aufnahme aus Kunststoff für den Plombenkörper 26 gebildet. Die Aufnahme weist
zwei einander gegenüberliegende Führungsschienen 68 auf, die sich von einer ersten
Seitenwand 70 des Vorderteils 10 quer zu dessen Längsrichtung erstrecken, jedoch nicht
über die gesamte Breite des Vorderteils 10. An einer parallel zu den Führungsschienen
68 verlaufenden Seitenwand 72 der Aufnahme ist ein auf die Rastausnehmungen 36, 44,
56 abgestimmter rampenförmiger Rastvorsprung 74 gebildet. In einer der ersten Seitenwand
70 gegenüberliegenden zweiten Seitenwand 76 des Vorderteils 10 ist eine Einschuböffnung
78 gebildet, deren Durchmesser etwas größer als der maximale Durchmesser des Plombenkörpers
26 ist. Die dem Rückenteil 12 zugewandte Seite des Vorderteils 10 ist im Bereich der
Aufnahme entweder offen oder durch einen Boden abgedeckt, der unterhalb der Aufnahme
eine Öffnung aufweist.
[0033] Das Vorderteil 10 bildet mit dem Plombenkörper 26 eine vormontierte Baugruppe, d.
h. das Vorderteil 10 wird mit integriertem Plombenkörper 26 ausgeliefert. Dazu ist
die Aufnahme des Vorderteils 10 insgesamt so gestaltet, dass der Plombenkörper 26
in Axialrichtung durch die Einschuböffnung 78 in der zweiten Seitenwand 76 in das
Vorderteil 10 eingeschoben werden kann. Der rampenförmige Rastvorsprung 74 und die
rampenförmige dritte Rastausnehmung 56 sind so aufeinander abgestimmt, dass der Plombenkörper
26 nicht mehr aus dem Vorderteil 10 herausgezogen werden kann, sobald der Rastvorsprung
74 in die erste Rastausnehmung 36 eingeschnappt ist. Damit ist der Plombenkörper 26
unverlierbar am Vorderteil 10 gehalten.
[0034] In diesem vormontierten Zustand nimmt der Plombenkörper 26 die in den Figuren 4 und
5 gezeigte definierte erste Position ein. Die vordere Führungsschiene 68 der Aufnahme
liegt an der Anlagefläche 64 des Plombenkörpers 26 an, und die hintere Führungsschiene
68 greift in die (in den Figuren 4 und 5 nicht sichtbare) Verlängerung der zweiten
Führungsnut des Plombenkörpers 26 ein. Somit ist der Plombenkörper 26 gegen ein Verrutschen
in Richtungen senkrecht zu den Führungsschienen 68 gesichert.
[0035] In der ersten Position des Plombenkörpers 26 ragt ein Teil des Endabschnitts 34 so
weit aus dem Vorderteil 10 heraus, dass dieser Teil gut sichtbar ist. Diese Position
des Plombenkörpers 26 relativ zum Vorderteil 10 kennzeichnet den Auslieferungszustand
des Vorderteils 10, in dem das Vorderteil 10 montagefertig ist, wobei der Plombenkörper
26 irreversibel mit dem Vorderteil 10 verkoppelt ist.
[0036] Um den Heizkostenverteiler nun an einem Heizkörper anzubringen, wird - sofern nicht
bereits vormontiert - zunächst das Rückenteil 12 fest mit dem Heizkörper an einer
vorgegebenen Stelle in einer Orientierung verschraubt, in der die Vorsprünge 16 nach
oben weisen. Anschließend wird das in der Länge und Breite auf das Rückenteil 12 abgestimmte
Vorderteil 10 an den Vorsprüngen 16 eingehängt. Dazu weist das Vorderteil 10 an seinem
oberen Ende mehrere (in Figur 1 kaum erkennbare) Öffnungen auf. Die Vorsprünge 16
des Rückenteils 12 sind dann von innen durch die Öffnungen des Vorderteils 10 geführt.
Mit einer Schwenkbewegung wird das untere Ende des Vorderteils 10 über das untere
Ende des Rückenteils 12 platziert, bis das Vorderteil 10 vollständig auf dem Rückenteil
12 zu liegen kommt. Dies ist möglich, weil bei der Schwenkbewegung der Sicherungshaken
18 des Rückenteils 12 nicht in Berührung mit dem in der ersten Position gehaltenen
Plombenkörper 26 kommt. Der Sicherungshaken 18 ragt dann in das Vorderteil 10 hinein,
wie in den Figuren 4 und 5 zu sehen ist.
[0037] Wenn der Heizkostenverteiler am Heizkörper montiert ist und in Betrieb genommen werden
soll, wird der Plombenkörper 26 in Axialrichtung so weit in das Vorderteil 10 eingeschoben,
bis der Rastvorsprung 74 in die zweite Rastausnehmung 44 einschnappt, wie in den Figuren
6 bis 8 gezeigt. Aufgrund der rampenförmigen Gestaltung des Rastvorsprungs 74 und
der zweiten Rastausnehmung 44 ist es nicht mehr möglich, den Plombenkörper 26 zurückzubewegen.
In dieser definierten zweiten Position des Plombenkörpers 26 kommt der dem Anlageabschnitt
62 gegenüberliegende Teil des Sicherungsabschnitts 54 hinter dem Sicherungshaken 18
des Rückenteils 12 zu liegen, genauer gesagt hinter dessen Halteabschnitt 24. In diesem
Zustand ist es nicht möglich, das Vorderteil 10 vom Rückenteil 12 abzunehmen, ohne
eine sichtbare Beschädigung am Heizkostenverteiler zu verursachen. Damit ist der Heizkostenverteiler
versiegelt und betriebsbereit.
[0038] Der Betriebszustand des Heizkostenverteilers ist von außen zu daran zu erkennen,
dass der Endabschnitt 34 des Plombenkörpers 26 bündig mit der zweiten Seitenwand 76
des Vorderteils 10 abschließt.
[0039] Nach dem Ende der Betriebsperiode des Heizkostenverteilers wird dieser entsiegelt,
indem der Endabschnitt 34 des Plombenkörpers 26 in Axialrichtung so weit in das Vorderteil
10 hineingeschoben wird, dass der Rastvorsprung 74 in der ersten Rastausnehmung 36
zu liegen kommt und der Plombenkörper 26 eine definierte dritte Position einnimmt.
Dieser Zustand des Plombierungsmechanismus ist in den Figuren 9 bis 11 dargestellt.
Die rampenförmige Ausbildung des Rastvorsprungs 74 und der ersten Rastausnehmung 36
verhindert ein Zurückbewegen des Plombenkörpers 26 aus der dritten Position. In der
dritten Position des Plombenkörpers 26 kommt der Sicherungshaken 18 des Rückenteils
12 vor der ersten seitlichen Ausnehmung 46 des Freigabeabschnitts 42 zu liegen. Es
ist deshalb möglich, das Vorderteil 10 vom Rückenteil 12 abzunehmen, weil der Plombenkörper
26 am Sicherungshaken 18 vorbeibewegt werden kann.
[0040] Beim Verschieben des Plombenkörpers 26 von der zweiten in die dritte Position durchbricht
der Dorn 30 mit seiner Spitze 32 die erste Seitenwand 70 des Vorderteils 10. Somit
ist der entsiegelte Zustand des Heizkostenverteilers eindeutig erkennbar.
[0041] Der Plombierungsmechanismus sieht also vor, dass der Plombenkörper 26 relativ zum
Vorderteil 10 mehrere definierte, visuell unterscheidbare Positionen einnehmen kann,
denen verschiedene Zustände des Heizkostenverteilers zugeordnet sind. Die Überführung
des Plombenkörpers 26 in die einzelnen Positionen ist nur in einer Richtung durchführbar
und irreversibel. Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Plombenkörper 26 aus
der ersten definierten Position nur in die zweite definierte Position und aus der
zweiten definierten Position nur in die dritte definierte Position überführbar.
[0042] Der beschriebene Plombierungsmechanismus ist jedoch nicht auf die Verwendung in einem
Heizkostenverteiler beschränkt, sondern kann bei anderen Vorrichtungen Anwendung finden,
die gegen Manipulation gesichert und versiegelt werden sollen.
Bezuaszeichenliste
[0043]
- 10
- Vorderteil
- 12
- Rückenteil
- 14
- Montageöffnungen
- 16
- Vorsprünge
- 18
- Sicherungshaken
- 20
- Plattenabschnitt
- 22
- Basisabschnitt
- 24
- Halteabschnitt
- 26
- Plombenkörper
- 28
- Grundkörper
- 30
- Dorn
- 32
- Spitze
- 34
- Endabschnitt
- 36
- erste Rastausnehmung
- 38
- Führungsnut
- 40
- Boden
- 42
- Freigabeabschnitt
- 44
- zweite Rastausnehmung
- 46
- erste seitliche Ausnehmung
- 48
- zweite seitliche Ausnehmung
- 50
- Grundfläche der ersten seitlichen Ausnehmung
- 52
- Grundfläche der zweiten seitlichen Ausnehmung
- 54
- Sicherungsabschnitt
- 56
- dritte Rastausnehmung
- 58
- vierte seitliche Ausnehmung
- 60
- Grundfläche der vierten seitlichen Ausnehmung
- 62
- Anlageabschnitt
- 64
- Anlagefläche
- 66
- Seitenwand der ersten Führungsnut
- 68
- Führungsschienen
- 70
- erste Seitenwand des Vorderteils
- 72
- Seitenwand der Aufnahme
- 74
- Rastvorsprung
- 76
- zweite Seitenwand des Vorderteils
- 78
- Einschuböffnung
1. Plombierungsmechanismus zur Sicherung eines Heizkostenverteilers vor Manipulationsversuchen,
mit
einem Vorderteil (10),
einem Rückenteil (12), und
einem Plombenkörper (26),
wobei das Vorderteil (10) und der Plombenkörper (26) eine vormontierte Baugruppe bilden,
sodass der Plombenkörper (26) unverlierbar am Vorderteil (10) gehalten ist, und
der Plombenkörper (26) aus einer definierten ersten Position nur in eine definierte
zweite Position überführbar ist, die von der definierten ersten Position verschieden
ist und in der ein Sicherungselement (18) des Rückenteils (12) ein beschädigungsfreies
Abnehmen des Vorderteils (10) vom Rückenteil (12) verhindert,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Sicherungselement (18) ein am Rückenteil (12) des Heizkostenverteilers gebildeter
Sicherungshaken ist,
dass der Plombenkörper (26) in der definierten ersten Position nicht mit dem Sicherungselement
(18) in Berührung kommt,
dass in der definierten zweiten Position des Plombenkörpers (26) ein einem Anlageabschnitt
(62) des Plombenkörpers (26) gegenüberliegender Teil eines Sicherungsabschnitts (54)
des Plombenkörpers (26) hinter dem Sicherungselement (18) zu liegen kommt,
dass der Plombenkörper (26) aus der definierten zweiten Position nur in eine definierte
dritte Position überführbar ist, die von der definierten ersten und der definierten
zweiten Position verschieden ist und in der das Sicherungselement (18) ein beschädigungsfreies
Abnehmen des Vorderteils (10) erlaubt,
dass in der definierten dritten Position des Plombenkörpers (26) das Sicherungselement
(18) vor einer ersten seitlichen Ausnehmung (46) eines Freigabeabschnitts (42) des
Plombenkörpers (26) zu liegen kommt, sodass der Plombenkörper (26) am Sicherungselement
(18) vorbeibewegt werden kann, und
dass in der definierten dritten Position des Plombenkörpers (26) ein Dorn (30) sichtbar
aus dem Vorderteil (10) herausragt, der beim Überführen des Plombenkörpers (26) von
der definierten zweiten in die definierte dritte Position das Vorderteil (10) sichtbar
beschädigt.
2. Plombierungsmechanismus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Plombenkörper (26) relativ zum Vorderteil (10) mehrere definierte, visuell unterscheidbare
Positionen einnehmen kann und jeweils die Überführung von einer definierten Position
in eine andere definierte Position irreversibel ist.
3. Plombierungsmechanismus nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch einen am Vorderteil (10) und am Plombenkörper (26) gebildeten Rastmechanismus, der
die Überführung des Plombenkörpers (26) in eine definierte Position irreversibel macht.
4. Plombierungsmechanismus nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Rastmechanismus wenigstens einen rampenförmigen Rastvorsprung (74) und wenigstens
eine rampenförmige Rastausnehmung (36; 44; 56) aufweist.
5. Plombierungsmechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Plombenkörper (26) in der definierten ersten Position aus dem Vorderteil (10)
sichtbar herausragt.
6. Plombierungsmechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass hinter dem Sicherungselement (18) in der definierten zweiten Position ein Sicherungsabschnitt
(54) des Plombenkörpers (26) zu liegen kommt.
7. Plombierungsmechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Plombenkörper (26) in der zweiten definierten Position bündig mit einer Seitenwand
(76) des Vorderteils (10) abschließt.
8. Plombierungsmechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Sicherungselement ein am Rückenteil (12) gebildeter Sicherungshaken (18) ist,
hinter dem in der definierten dritten Position eine Ausnehmung (46) des Plombenkörpers
(26) zu liegen kommt.
9. Plombierungsmechanismus nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Plombenkörper (26) mittels wenigstens einer Führungsschiene (68) und wenigstens
einer Führungsnut (38) in einer Aufnahme des Vorderteils (10) geführt ist.
10. Verwendung eines Plombierungsmechanismus gemäß einem der Ansprüche 2 bis 9 in einem
Heizkostenverteiler, dadurch gekennzeichnet, dass die definierte erste Position des Plombenkörpers (26) einen Auslieferungszustand
des Heizkostenverteilers anzeigt.
11. Verwendung eines Plombierungsmechanismus gemäß einem der Ansprüche 2 bis 9 in einem
Heizkostenverteiler, dadurch gekennzeichnet, dass die definierte zweite Position des Plombenkörpers (26) einen regulären Betriebszustand
des Heizkostenverteilers anzeigt.
12. Verwendung eines Plombierungsmechanismus gemäß einem der Ansprüche 2 bis 9 in einem
Heizkostenverteiler, dadurch gekennzeichnet, dass die definierte dritte Position des Plombenkörpers (26) einen entsiegelten Zustand
des Heizkostenverteilers anzeigt.
1. A security seal mechanism for safeguarding a heat cost allocator against tampering
attempts, comprising
a front part (10),
a back part (12), and
a seal body (26),
the front part (10) and the seal body (26) forming a preassembled unit, so that the
seal body (26) is captively held at the front part (10), and
the seal body (26) being adapted to be transferred from a defined first position only
to a defined second position, which is different from the defined first position and
in which a locking element (18) of the back part (12) prevents a non-damaging removal
of the front part (10) from the back part (12),
characterized in that
the locking element (18) is a locking hook formed on the back part (12) of the heat
cost allocator,
in that the seal body (26), when in the defined first position, does not come into contact
with the locking element (18),
in that, in the defined second position of the seal body (26), a part of a locking section
(54) of the seal body (26) opposite an engagement section (62) of the seal body (26)
comes to rest behind the locking element (18),
in that the seal body (26) is adapted to be transferred from the defined second position
only to a defined third position, which is different from the defined first position
and the defined second position and in which the locking element (18) permits a non-damaging
removal of the front part (10),
in that in the defined third position of the seal body (26), the locking element (18) comes
to rest in front of a first lateral recess (46) of a release section (42) of the seal
body (26), so that the seal body (26) can be moved past the locking element (18),
and
in that in the defined third position of the seal body (26), a spike (30) visibly protrudes
from the front part (10) and visibly damages the front part (10) when the seal body
(26) is transferred from the defined second position to the defined third position.
2. The security seal mechanism according to claim 1, characterized in that the seal body (26) can assume a plurality of defined, visually distinguishable positions
relative to the front part (10), and each transfer from one defined position to another
defined position is irreversible.
3. The security seal mechanism according to claim 2, characterized by a detent mechanism which is formed on the front part (10) and on the seal body (26)
and which renders the transfer of the seal body (26) to a defined position irreversible.
4. The security seal mechanism according to claim 3, characterized in that the detent mechanism includes at least one ramp-shaped detent projection (74) and
at least one ramp-shaped detent recess (36; 44; 56).
5. The security seal mechanism according to any of the preceding claims, characterized in that in the defined first position the seal body (26) visibly protrudes from the front
part (10).
6. The security seal mechanism according to any of the preceding claims, characterized in that in the defined second position, a locking section (54) of the seal body (26) comes
to rest behind the locking element (18).
7. The security seal mechanism according to any of the preceding claims, characterized in that in the second defined position the seal body (26) is flush with a side wall (76)
of the front part (10).
8. The security seal mechanism according to any of the preceding claims, characterized in that the locking element is a locking hook (18) which is formed on the back part (12)
and behind which a recess (46) of the seal body (26) comes to rest in the defined
third position.
9. The security seal mechanism according to any of the preceding claims, characterized in that the seal body (26) is guided in a seat of the front part (10) by means of at least
one guide rail (68) and at least one guide groove (38).
10. Use of a security seal mechanism according to any of claims 2 to 9 in a heat cost
allocator, characterized in that the defined first position of the seal body (26) indicates a delivery condition of
the heat cost allocator.
11. Use of a security seal mechanism according to any of claims 2 to 9 in a heat cost
allocator, characterized in that the defined second position of the seal body (26) indicates a regular operating condition
of the heat cost allocator.
12. Use of a security seal mechanism according to any of claims 2 to 9 in a heat cost
allocator, characterized in that the defined third position of the seal body (26) indicates an unsealed condition
of the heat cost allocator.
1. Mécanisme de scellement pour protéger un répartiteur de frais de chauffage contre
des tentatives de manipulation, comprenant
une partie avant (10),
une partie arrière (12), et
un corps de scellement (26),
la partie avant (10) et le corps de scellement (26) formant un ensemble préassemblé
de sorte que le corps de scellement (26) est retenu de manière imperdable sur la partie
avant (10), et
le corps de scellement (26) étant apte à être déplacé d'une première position définie
uniquement dans une deuxième position définie qui est différente de la première position
définie et dans laquelle un élément d'arrêt (18) de la partie arrière (12) empêche
un retrait de la partie avant (10) de la partie arrière (12) sans endommagement,
caractérisé en ce que
l'élément d'arrêt (18) est un crochet d'arrêt réalisé sur la partie arrière (12) du
répartiteur de frais de chauffage,
en ce que dans la première position définie, le corps de scellement (26) ne parvient pas en
contact avec l'élément d'arrêt (18),
en ce que dans la deuxième position définie du corps de scellement (26), une partie d'un tronçon
d'arrêt (54) du corps de scellement (26) opposée à un tronçon d'appui (62) du corps
de scellement (26) s'immobilise derrière l'élément d'arrêt (18),
en ce que le corps de scellement (26) est apte à être déplacé de la deuxième position définie
uniquement dans une troisième position définie qui est différente de la première position
définie et de la deuxième position définie et dans laquelle l'élément d'arrêt (18)
permet un retrait de la partie avant (10) sans endommagement,
en ce que dans la troisième position définie du corps de scellement (26), l'élément d'arrêt
(18) s'immobilise devant un premier évidement latéral (46) d'un tronçon de déblocage
(42) du corps de scellement (26), de sorte que le corps de scellement (26) est apte
à être déplacé en passant devant l'élément d'arrêt (18), et
en ce que dans la troisième position définie du corps de scellement (26), un ardillon (30)
fait visiblement saillie hors de la pièce avant (10) et endommage visiblement la partie
avant (10) lors du déplacement du corps de scellement (26) de la deuxième position
définie dans la troisième position définie.
2. Mécanisme de scellement selon la revendication 1, caractérisé en ce que le corps de scellement (26) peut prendre plusieurs positions définies et visuellement
distinguables par rapport à la partie avant (10), et en ce que chaque déplacement d'une position définie dans une autre position définie est irréversible.
3. Mécanisme de scellement selon la revendication 2, caractérisé par un mécanisme d'enclenchement qui est réalisé sur la partie avant (10) et sur le corps
de scellement (26) et qui rend le déplacement du corps de scellement (26) dans une
position définie irréversible.
4. Mécanisme de scellement selon la revendication 3, caractérisé en ce que le mécanisme d'enclenchement présente au moins une saillie d'enclenchement (74) en
forme de rampe et au moins un évidement d'enclenchement (36 ; 44 ; 56) en forme de
rampe.
5. Mécanisme de scellement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans la première position définie, le corps de scellement (26) fait visiblement saillie
hors de la partie avant (10).
6. Mécanisme de scellement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans la deuxième position définie, un tronçon d'arrêt (54) du corps de scellement
(26) s'immobilise derrière l'élément d'arrêt (18).
7. Mécanisme de scellement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que dans la deuxième position définie, le corps de scellement (26) affleure une paroi
latérale (76) de la partie avant (10).
8. Mécanisme de scellement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que l'élément d'arrêt est un crochet d'arrêt (18) qui est réalisé sur la partie arrière
(12) et derrière lequel un évidement (46) du corps de scellement (26) s'immobilise
dans la troisième position définie.
9. Mécanisme de scellement selon l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le corps de scellement (26) est guidé dans un logement de la partie avant (10) par
au moins un rail de guidage (68) et au moins une rainure de guidage (38).
10. Utilisation d'un mécanisme de scellement selon l'une des revendications 2 à 9 dans
un répartiteur de frais de chauffage, caractérisée en ce que la première position définie du corps de scellement (26) indique un état de livraison
du répartiteur de frais de chauffage.
11. Utilisation d'un mécanisme de scellement selon l'une des revendications 2 à 9 dans
un répartiteur de frais de chauffage, caractérisée en ce que la deuxième position définie du corps de scellement (26) indique un état de fonctionnement
régulier du répartiteur de frais de chauffage.
12. Utilisation d'un mécanisme de scellement selon l'une des revendications 2 à 9 dans
un répartiteur de frais de chauffage, caractérisée en ce que la troisième position définie du corps de scellement (26) indique un état descellé
du répartiteur de frais de chauffage.
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