| (19) |
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(11) |
EP 2 547 463 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.01.2015 Patentblatt 2015/03 |
| (22) |
Anmeldetag: 14.03.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/053778 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/113784 (22.09.2011 Gazette 2011/38) |
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| (54) |
FLÄCHENREINIGUNGSKOPF UND FLÄCHENREINIGUNGSANORDNUNG
SURFACE-CLEANING HEAD AND SURFACE-CLEANING ARRANGEMENT
TÊTE DE NETTOYAGE DE SURFACE ET SYSTÈME DE NETTOYAGE DE SURFACE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
19.03.2010 DE 102010003079
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.01.2013 Patentblatt 2013/04 |
| (73) |
Patentinhaber: Alfred Kärcher GmbH & Co. KG |
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71364 Winnenden (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- TREITZ, Felix
73663 Berglen (DE)
- SCHILPP, Stefan
73553 Alfdorf (DE)
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| (74) |
Vertreter: Hoeger, Stellrecht & Partner Patentanwälte |
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Uhlandstrasse 14c 70182 Stuttgart 70182 Stuttgart (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2005/028132
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DE-A1- 10 037 082
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft einen Flächenreinigungskopf zur Reinigung einer Fläche, mit
einem Gehäuse, das einen von einer Umfangswand umgebenen, nach unten offenen Reinigungsraum
aufweist, in dem zumindest eine Reinigungsdüse an einem Sprüharm um eine Drehachse
frei drehbar gelagert ist zum Aufbringen von Reinigungsflüssigkeit auf die zu reinigende
Fläche, und mit einer Strahlpumpe zum Absaugen von auf die Fläche aufgebrachter Reinigungsflüssigkeit,
wobei die Strahlpumpe einen mit dem Reinigungsraum in Strömungsverbindung stehenden
Pumpeneinlasskanal aufweist, der sich an die Umfangswand des Reinigungsraumes anschließt
und über eine Mischkammer mit einem Fangkanal verbunden ist, wobei stromaufwärts des
Fangkanals eine Treibdüse zur Ausbildung einer Saugströmung angeordnet ist.
[0002] Ein Flächenreinigungskopf ist aus der
US 4,895,179 bekannt. An den Flächenreinigungskopf kann eine Sprühlanze eines Hochdruckreinigungsgerätes
angeschlossen werden, so dass der am Sprüharm angeordneten Reinigungsdüse vom Hochdruckreinigungsgerät
unter Druck gesetzte Reinigungsflüssigkeit zugeführt werden kann. Mittels der Reinigungsdüse
kann die Reinigungsflüssigkeit auf die zu reinigende Fläche gesprüht werden. Die Düse
erfährt hierbei einen Rückstoß, so dass der Sprüharm um die Drehachse in Drehung versetzt
wird. Üblicherweise kommen mindestens zwei einander diametral gegenüberliegende Sprüharme
zum Einsatz, die jeweils eine Reinigungsdüse tragen, wobei die Düsen gleichzeitig
mit unter Druck stehender Reinigungsflüssigkeit beaufschlagbar sind.
[0003] Zusätzlich zu den Reinigungsdüsen weist der bekannte Flächenreinigungskopf eine Strahlpumpe
auf, die nach dem Prinzip einer Venturipumpe arbeitet. Die Strahlpumpe ist oberhalb
des Gehäuses angeordnet und steht über eine seitlich am Reinigungsraum entlang führende
Verbindungsleitung mit dem Reinigungsraum in Strömungsverbindung. Die Strahlpumpe
umfasst einen Pumpeneinlasskanal, an den sich eine Mischkammer und dieser nachfolgend
ein Fangkanal anschließen. Stromaufwärts des Fangkanals ist fluchtend zum Fangkanal
eine Treibdüse angeordnet, die mit unter Druck stehender Reinigungsflüssigkeit beaufschlagt
werden kann und dadurch in der Mischkammer und dem Fangkanal eine Saugströmung ausbildet.
An den Fangkanal schließt sich ein Diffusor an. An den Diffusor kann eine Auslassleitung
angeschlossen werden. Die von der Treibdüse erzeugte Saugströmung ermöglicht es, die
auf die zu reinigende Fläche aufgebrachte Flüssigkeit zusammen mit abgereinigtem Schmutz
aufzusaugen und über die Auslassleitung abzugeben.
[0004] Zum Betrieb des aus der
US 4,895,179 bekannten Flächenreinigungskopfes wird diesem die Reinigungsflüssigkeit unter einem
Druck von mindestens 207 bar zugeführt mit einer Förderleistung von mindestens 1.620
Liter pro Stunde. Aufgrund des hohen Druckes der Reinigungsflüssigkeit und der hohen
Förderleistung lässt sich mittels der Strahlpumpe eine ausreichend starke Saugströmung
ausbilden, so dass die auf die zu reinigende Fläche aufgebrachte Reinigungsflüssigkeit
wirkungsvoll abgesaugt werden kann.
[0005] Flächenreinigungsköpfe mit mindestens einer rotierenden Reinigungsdüse, der unter
Druck stehende Reinigungsflüssigkeit zugeführt werden kann, und mit einer Strahlpumpe
zum Absaugen von auf die Fläche aufgebrachter Reinigungsflüssigkeit sind auch aus
der
DE 100 66 009 B4 und der
DE 103 13 396 B4 bekannt. Auch bei diesen Flächenreinigungsköpfen erfolgt die Zuführung der Reinigungsflüssigkeit
zur Treibdüse unter einem hohen Druck und mit hoher Förderleistung.
[0006] Aus der
DE 100 37 082 A1 ist ein Flächenreinigungskopf mit den Merkmalen des Oberbegriffes von Patentanspruch
1 bekannt. Er weist eine Strahlpumpe auf, deren Pumpeneinlasskanal als flexible Leitung
ausgebildet ist, die sich an die Umfangswand des Reinigungsraums anschließt und schräg
zur Vertikalen ausgerichtet ist.
[0007] Aus der
WO 2005/028132 A1 ist ein Hochdruckreinigungsgerät bekannt mit einem Schaumerzeugungssystem, bei dem
ein Injektor zum Einsatz kommt. Mit Hilfe des Injektors kann einer Reinigungsflüssigkeit
eine Chemikalie beigemischt werden. Der Injektor weist einen Eingang und einen Ausgang
auf, die über eine den Injektor durchgreifende Reinigungsmittelleitung miteinander
verbunden sind. In die Reinigungsmittelleitung mündet eine Chemikalienleitung senkrecht
ein. Stromaufwärts des Mündungsbereichs bildet die Reinigungsmittelleitung einen zylinderförmigen
Treibkanal, der über einen konusförmigen Endabschnitt in den Mündungsbereich einmündet
und dem stromaufwärts ein sich in Strömungsrichtung kontinuierlich verjüngender Zuleitungskanal
vorgelagert ist. Stromabwärts des Mündungsbereichs bildet die Reinigungsmittelleitung
einen zylinderförmigen Fangkanal, der in Strömungsrichtung etwa die 6-fache Länge
des Treibkanals aufweist und dessen Durchmesser etwa das 1,25-fache des Durchmessers
des Treibkanals beträgt. An den Fangkanal schließt sich in Strömungsrichtung ein Auslasskanal
an mit einem ersten Auslassabschnitt, der sich in Strömungsrichtung mit einem Konuswinkel
von etwa 10° konisch erweitert, und mit einem zweiten Auslassabschnitt, der sich mit
einem Konuswinkel von etwa 60° bis zum Ausgang des Injektors konisch erweitert.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen gattungsgemäßen Flächenreinigungskopf
derart weiterzubilden, dass der Druck und die Förderleistung der Reinigungsflüssigkeit
ohne erhebliche Einbußen an Saugkraft der Saugpumpe reduziert werden können.
[0009] Diese Aufgabe wird bei einem Flächenreinigungskopf der eingangs genannten Art erfindungsgemäß
dadurch gelöst, dass der Durchmesser des Fangkanals 14 mm bis 18 mm beträgt und dass
der Abstand zwischen der Treibdüse und dem Fangkanal mindestens 10 mm beträgt.
[0010] Beim erfindungsgemäßen Flächenreinigungskopf schließt sich der Pumpeneinlasskanal
mit in radialer Richtung ausgerichteter Längsachse an den Reinigungsraum an. Der Pumpeneinlasskanal
ist über die Mischkammer mit dem Fangkanal verbunden und stromaufwärts des Fangkanals
ist die Treibdüse angeordnet. Die Mischkammer ist somit ebenso wie die Treibdüse in
kurzem Abstand zum Reinigungsraum und damit auch in kurzem Abstand zu der zu reinigenden
Fläche angeordnet. Dies hat zur Folge, dass sich im Reinigungsraum eine wirkungsvolle
Saugströmung ausbildet, mit deren Hilfe die zu reinigende Fläche abgesaugt werden
kann, wobei der Druck der der Treibdüse zugeführten Reinigungsflüssigkeit geringer
gewählt werden kann als bei dem Flächenreinigungskopf, der aus der
US 4,895,179 bekannt ist. Beispielsweise kann der Druck der der Treibdüse zugeführten Reinigungsflüssigkeit
weniger als 150 bar betragen und die Förderleistung kann weniger als 800 Liter pro
Stunde betragen, insbesondere weniger als 600 Liter pro Stunde.
[0011] Eine weitere Steigerung der Effektivität des Flächenreinigungskopfes wird erfindungsgemäß
dadurch erzielt, dass der Durchmesser des Fangkanals 14 mm bis 18 mm beträgt. Bei
kleineren Fangkanaldurchmessern bildet sich zwar am Ausgang des Fangkanals ein beachtlicher
Förderdruck aus, allerdings ist der Luftdurchlass durch den Fangkanal verhältnismäßig
gering. Bei großen Durchmessern ergibt sich ein hoher Luftdurchlass, allerdings bildet
sich dann am Ausgang des Fangkanals nur noch ein verhältnismäßig geringer Förderdruck
aus, so dass die Gefahr besteht, dass die Reinigungsflüssigkeit nicht mehr zuverlässig
bis an das freie Ende einer Auslassleitung transportiert werden kann, über die die
von der Strahlpumpe geförderte Flüssigkeit abgegeben wird. In Kombination mit einem
Abstand zwischen Treibdüse und Fangkanal von mindestens 10 mm, insbesondere einem
Abstand von mindestens 15 mm, kann bei einem Fangkanaldurchmesser von 14 mm bis 18
mm nicht nur im Bereich des Pumpeneinlasskanals eine beachtliche Saugströmung erzeugt
werden sondern auch im Bereich einer stromabwärts der Fangkanals angeordneten Auslassleitung,
insbesondere einem Auslassschlauch. Dies hat den Vorteil, dass die von der zu reinigenden
Fläche abgesaugte Reinigungsflüssigkeit über die Auslassleitung selbst dann abgeführt
werden kann, wenn die Auslassleitung eine gewisse Neigung zur Horizontalen schräg
nach oben aufweist. Dies gibt dem Benutzer die Möglichkeit, beispielsweise eine Terrasse
zu reinigen, wobei die Auslassleitung entlang einer ansteigenden Bodenfläche verläuft
oder beispielsweise eine kleine Gartenmauer überwindet. Die zu reinigende Fläche kann
folglich wirkungsvoll abgesaugt werden und die abgesaugte Reinigungsflüssigkeit kann
von der Strahlpumpe unter einen beachtlichen Förderdruck gesetzt werden, so dass sie
zuverlässig abgeführt werden kann.
[0012] Der Abstand zwischen der Treibdüse und dem Fangkanal beträgt bei einer vorteilhaften
Ausführungsform der Erfindung maximal 60 mm.
[0013] Insbesondere ein Abstand von 40 mm zwischen der Treibdüse und dem Fangkanal hat sich
als besonders günstig erwiesen, um mit einem möglichst geringen Druck der der Treibdüse
zugeführten Reinigungsflüssigkeit und mit möglichst geringer Förderleistung der Reinigungsflüssigkeit
eine besonders wirksame Saugströmung zum Absaugen der zu reinigenden Fläche zu erzeugen
und die abgesaugte Flüssigkeit unter einen beachtlichen Förderdruck zu setzen, so
dass sie zuverlässig abgeführt werden kann.
[0014] Der Abstand zwischen der Treibdüse und dem Fangkanal beträgt vorzugsweise das 1,3-
bis 4,3-fache des Durchmessers des Fangkanals. Zur Ausbildung einer wirkungsvollen
Saugströmung ist es von Vorteil, wenn der Abstand zwischen der Treibdüse und dem Fangkanal
mindestens das 1,3-fache des Durchmessers des Fangkanals beträgt. Die Treibdüse sollte
also nicht unmittelbar am Eingang des Fangkanals angeordnet sein. Andererseits sollte
der Abstand zwischen der Treibdüse und dem Eingang des Fangkanals vorzugsweise auch
nicht größer sein als das 4,3-fache des Durchmessers des Fangkanals, da ansonsten
die Saugströmung beeinträchtigt wird.
[0015] Die Länge des Fangkanals beträgt bevorzugt mindestens 10 mm. Insbesondere eine Länge
von 20 mm hat sich als günstig erwiesen, um die Wirksamkeit der Strahlpumpe zu steigern.
[0016] Von Vorteil ist es, wenn sich an den Fangkanal ein Diffusor anschließt mit einem
Öffnungswinkel von 4° bis 12°, insbesondere mit einem Öffnungswinkel von 8°. Der Diffusor
bildet einen sich an den Fangkanal anschließenden Leitungsabschnitt, der sich kontinuierlich
erweitert. Dadurch kann die erzielbare Saugströmung verbessert werden.
[0017] Günstigerweise haben der Fangkanal und der Diffusor gemeinsam eine Länge von mindestens
30 mm.
[0018] Das Verhältnis zwischen dem Durchmesser des Fangkanals zur gemeinsamen Länge von
Fangkanal und Diffusor beträgt günstigerweise 0,13 bis 0,25.
[0019] Die Treibdüse ist bei einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung als Kegelstrahldüse
ausgebildet, wobei der Öffnungswinkel des Kegelstrahls 15° bis 40° beträgt. Günstigerweise
beträgt der Öffnungswinkel des Kegelstrahls 20° bis 25°.
[0020] Bei einer besonders bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist das Gehäuse eine
Außenwand auf, die die Umfangswand des Reinigungsraums umgibt, wobei der Pumpeneinlasskanal
an der Umfangswand und an der Außenwand gehalten ist. Insbesondere kann vorgesehen
sein, dass der Pumpeneinlasskanal über die Außenwand nach außen hervorsteht. Der Pumpeneinlasskanal
verläuft somit zumindest teilweise innerhalb des Gehäuses, nämlich im Bereich zwischen
der Umfangswand des Reinigungsraums und der Außenwand des Gehäuses. Dadurch kann der
Bauraum des Flächenreinigungskopfes verhältnismäßig gering gehalten werden. Mit seinem
dem Reinigungsraum abgewandten Endbereich kann der Pumpeneinlasskanal nach außen über
das Gehäuse hervorstehen. Dies erhöht die Stabilität nicht nur des Pumpeneinlasskanals
sondern auch der an den Pumpeneinlasskanal anschließenden Abschnitte der Außenwand
und der Umfangswand. Der Pumpeneinlasskanal hat somit nicht nur die Funktion, eine
Strömungsverbindung herzustellen zwischen dem Reinigungsraum und der Mischkammer der
Strahlpumpe, sondern zusätzlich bildet der Pumpeneinlasskanal ein mechanisches Verstärkungselement,
das die mechanische Stabilität des Flächenreinigungskopfes erhöht.
[0021] Im Bereich zwischen der Umfangswand des Reinigungsraums und der Außenwand des Gehäuses
sind günstigerweise mindestens drei Stützelemente angeordnet zum Abstützen des Flächenreinigungskopfes
an der zu reinigenden Fläche. Die Stützelemente können beispielsweise in Form von
Laufrollen oder Laufrädern ausgestaltet sein, mit deren Hilfe der Flächenreinigungskopf
an der zu reinigenden Fläche entlang verfahren werden kann.
[0022] Die Umfangswand des Reinigungsraums ist bevorzugt kreiszylindrisch ausgestaltet und
die Außenwand des Gehäuses weist in der Draufsicht bevorzugt eine dreieckförmige Gestalt
auf mit abgerundeten Eckbereichen, wobei in jedem Eckbereich ein Stützelement angeordnet
ist. Die Stützelemente werden somit vom Gehäuse überdeckt, der Flächenreinigungskopf
weist insgesamt eine sehr kompakte Bauform auf.
[0023] Günstig ist es, wenn an dem der Umfangswand des Reinigungsraums abgewandten Ende
des Pumpeneinlasskanals ein Pumpenauslasskanal gehalten ist, der die Mischkammer und
den Fangkanal und gegebenenfalls auch den Diffusor definiert. Bevorzugt ist der Pumpenauslasskanal
koaxial zum Pumpeneinlasskanal ausgerichtet.
[0024] Von Vorteil ist es, wenn das Gehäuse des Flächenreinigungskopfes, der Pumpeneinlasskanal
und der Pumpenauslasskanal einteilig miteinander verbunden sind. Gehäuse, Pumpeneinlass-
und Pumpenauslasskanal sind bevorzugt als einteiliges Kunststoffformteil ausgestaltet.
Die Herstellungs- und Montagekosten des Flächenreinigungskopfes können dadurch gering
gehalten werden.
[0025] Eine Vereinfachung der Montage des Flächenreinigungskopfes wird bei einer vorteilhaften
Ausführungsform dadurch erzielt, dass die Treibdüse an einer in den Pumpeneinlasskanal
einsetzbaren und mit dem Pumpeneinlasskanal mechanisch verbindbaren Düsenhalterung
gehalten ist. Die Düsenhalterung ist mit dem Pumpeneinlasskanal bevorzugt verrastbar.
In einem ersten Montageschritt kann die Treibdüse an der Düsenhalterung festgelegt
werden, und anschließend kann die Düsenhalterung mit der daran festgelegten Treibdüse
in den Pumpeneinlasskanal eingesetzt und mit diesem mechanisch verbunden werden.
[0026] Die Düsenhalterung ist bei einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung über
einen innerhalb des Reinigungsraums oberhalb des mindestens einen Sprüharms verlaufenden
zweiten Leitungsabschnitt mit einem eine Deckenwand des Reinigungsraums durchgreifenden
ersten Leitungsabschnitt verbunden. Über die Leitungsabschnitte kann der an der Düsenhalterung
festgelegten Treibdüse unter Druck stehende Reinigungsflüssigkeit zugeführt werden.
Der Flächenreinigungskopf zeichnet sich bei einer derartigen Ausgestaltung durch eine
besonders kompakte Bauform aus.
[0027] Von Vorteil ist es, wenn der Flächenreinigungskopf eine Verteilereinheit aufweist,
die über eine erste Zweigleitung mit der mindestens einen Reinigungsdüse und über
eine zweite Zweigleitung mit der Treibdüse verbunden ist, wobei an der Verteilereinheit
eine Zuleitung verschwenkbar gelagert ist. An die Zuleitung kann beispielsweise die
Sprühlanze eines Hochdruckreinigungsgerätes angeschlossen werden. Über die Sprühlanze
und die Zuleitung kann der Verteilereinheit unter Druck stehende Reinigungsflüssigkeit
zugeführt werden. Über die erste Zweigleitung ist die Verteilereinheit mit der mindestens
einen Reinigungsdüse verbunden, so dass die zu reinigende Fläche mit Reinigungsflüssigkeit
besprüht werden kann, und über die zweite Zweigleitung ist die Verteilereinheit mit
der Treibdüse verbunden, so dass die Treibdüse mit unter Druck stehender Reinigungsflüssigkeit
beaufschlagt werden kann zur Ausbildung einer Saugströmung. Die zweite Zweigleitung
kann hierbei, wie bereit erwähnt, einen ersten Leitungsabschnitt aufweisen, der die
Deckenwand des Reinigungsraums durchgreift, sowie einen zweiten Leitungsabschnitt,
der sich an den ersten Leitungsabschnitt anschließt und sich innerhalb des Gehäuses
bis zur Düsenhalterung der Treibdüse erstreckt.
[0028] Günstigerweise taucht die Treibdüse in die Mischkammer ein.
[0029] Von Vorteil ist es, wenn sich die Mischkammer in Richtung des Fangkanals konisch
verjüngt. Die Mischkammer ist vorzugsweise kegelstumpfförmig ausgebildet und erstreckt
sich vom Pumpeneinlasskanal bis zum Fangkanal. Der Kegelwinkel der Mischkammer beträgt
bevorzugt 20° bis 50°, insbesondere 25° bis 35°. Ein Kegelwinkel von 30° ist von besonderem
Vorteil.
[0030] Der Fangkanal ist günstigerweise zylindrisch ausgestaltet.
[0031] Der Pumpeneinlasskanal weist bevorzugt ebenfalls eine konische Verjüngung auf, das
heißt der Strömungsquerschnitt des Pumpeneinlasskanals verringert sich in Richtung
der Mischkammer.
[0032] Günstigerweise ist der Pumpeneinlasskanal keilförmig ausgebildet.
[0033] Bei einer vorteilhaften Ausführungsform weist der Pumpeneinlasskanal zwei schräg
zueinander ausgerichtete Seitenwände auf. Die Seitenwände sind bevorzugt in einem
Winkel von 90° zueinander ausgerichtet.
[0034] Günstigerweise ist stromabwärts des Fangkanals eine Anschlusseinrichtung zum Anschluss
der Auslassleitung angeordnet. Insbesondere kann vorgesehen sein, dass der Pumpenauslasskanal
über die Anschlusseinrichtung mit der Auslassleitung lösbar verbindbar ist.
[0035] Von Vorteil ist es, wenn an die Anschlusseinrichtung eine mit der Auslassleitung
verbundene Kupplungsvorrichtung mit einem Anschlussdurchmesser von 28 mm bis 40 mm
anschließbar ist. Dadurch können Druckverluste beim Ausgeben der abgesaugten Flüssigkeit
gering gehalten werden, und dennoch kann sich eine beachtliche Strömungsgeschwindigkeit
ausbilden. Die Auslassleitung und die Kupplungsvorrichtung können bevorzugt ineinander
greifen. Beispielsweise kann die Auslassleitung in ein rohrförmiges Kupplungselement
der Kupplungsvorrichtung eingreifen oder auf dieses aufgesteckt werden.
[0036] Die Erfindung betrifft auch eine Flächenreinigungsanordnung zur Reinigung einer Fläche
mit einem Flächenreinigungskopf, der vorzugsweise wie voranstehend beschrieben ausgestaltet
ist, und mit einer an den Flächenreinigungskopf angeschlossenen Auslassleitung, wobei
der Flächenreinigungskopf ein Gehäuse umfasst mit einem von einer Umfangswand umgebenen,
nach unten offenen Reinigungsraum, in dem zumindest eine Reinigungsdüse an einem Sprüharm
um eine Drehachse frei drehbar gelagert ist zum Aufbringen von Reinigungsflüssigkeit
auf die zu reinigende Fläche, und wobei der Flächenreinigungskopf zum Absaugen von
auf die Fläche aufgebrachter Reinigungsflüssigkeit eine Strahlpumpe umfasst mit einem
mit dem Reinigungsraum in Strömungsverbindung stehenden Pumpeneinlasskanal, der über
eine Mischkammer mit einem Fangkanal verbunden ist, wobei stromaufwärts des Fangkanals
eine Treibdüse zur Ausbildung einer Saugströmung angeordnet ist und stromabwärts des
Fangkanals an den Flächenreinigungskopf die Auslassleitung angeschlossen ist. Um den
Druck und die Förderleistung der der Flächenreinigungsanordnung zugeführten Reinigungsflüssigkeit
reduzieren zu können, ohne die Saugkraft der Strahlpumpe zu beeinträchtigen, ist die
Längsachse des Pumpeneinlasskanals radial zur Drehachse des mindestens einen Sprüharms
ausgerichtet und der Pumpeneinlasskanal schließt sich an die Umfangswand des Reinigungsraums
an, und der Durchmesser des Fangkanals beträgt ein Drittel bis zwei Drittel des Innendurchmessers
der Auslassleitung.
[0037] Durch die radiale Ausrichtung des Pumpeneinlasskanals, der sich unmittelbar an die
Umfangswand des Reinigungsraumes anschließt, und durch die Wahl der Durchmesser von
Fangkanal und Auslassleitung in einem Verhältnis von ein Drittel bis zwei Drittel
können eine effektive Absaugung der mit Reinigungsflüssigkeit besprühten Fläche und
eine wirksame Ableitung der abgesaugten Flüssigkeit und des gelösten Schmutzes bei
verringertem Druck und verringerter Förderleistung der dem Flächenreinigungskopf zugeführten
Reinigungsflüssigkeit erzielt werden. Insbesondere ein Innendurchmesser der Auslassleitung
von 28 mm bis 40 mm ist von Vorteil.
[0038] Die nachfolgende Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung dient
im Zusammenhang mit der Zeichnung der näheren Erläuterung. Es zeigen:
- Figur 1:
- eine schematische Draufsicht auf eine Flächenreinigungsanordnung mit einem Flächenreinigungskopf,
an den eine Auslassleitung angeschlossen ist;
- Figur 2:
- eine Schnittansicht des Flächenreinigungskopfes entlang der Linie 2-2 in Figur 1;
- Figur 3:
- eine Schnittansicht des Flächenreinigungskopfes entlang der Linie 3-3 in Figur 1 und
- Figur 4:
- eine Schnittansicht des Flächenreinigungskopfes entlang der Linie 4-4 in Figur 2.
[0039] In der Zeichnung ist schematisch eine erfindungsgemäße Flächenreinigungsanordnung
5 dargestellt mit einem erfindungsgemäßen Flächenreinigungskopf 10. Der Flächenreinigungskopf
10 weist ein haubenartiges Gehäuse 12 auf, das in der Draufsicht im Wesentlichen dreieckförmig
mit abgerundeten Ecken ausgestaltet ist. Das Gehäuse 12 umfasst eine Deckenwand 14,
an deren Außenrand sich eine Außenwand 16 anschließt. Im Abstand zur Außenwand 16
steht von der Deckenwand 14 nach unten eine kreiszylindrische Umfangswand 18 ab, die
einen Reinigungsraum 20 umgibt. Im Bereich zwischen der Außenwand 16 und der Umfangswand
18 sind - jeweils einem Eckbereich des Gehäuses 12 zugeordnet - Stützelemente in Form
von Stützrädern 22, 23 und 24 angeordnet, mit denen sich der Flächenreinigungskopf
10 an einer zu reinigenden Fläche abstützen kann und mit denen der Flächenreinigungskopf
10 an der zu reinigenden Fläche entlang verfahren werden kann.
[0040] Am freien Rand der Umfangswand 18 ist ein umlaufendes Spritzschutz- und Dichtelement
in Form eines Borstenstreifens 26 angeordnet, mit dessen Hilfe der Reinigungsraum
20 gegenüber der zu reinigenden Fläche abgedichtet und das Austreten von Spritzwasser
aus dem Reinigungsraum 20 verhindert werden kann.
[0041] Oberhalb der Deckenwand 14 ist eine Verteilereinheit 28 angeordnet mit einer Verteilerleitung
29, deren Längsachse 30 senkrecht zur Zylinderachse 31 ausgerichtet ist, welche von
der zylindrischen Umfangswand 18 definiert wird.
[0042] Die Verteilereinheit 28 bildet ein Lagerelement aus, an dem eine Zuleitung 33 um
die Längsachse 30 der Verteilerleitung 29 verschwenkbar gelagert ist. An ihrem dem
Gehäuse 12 abgewandten freien Ende trägt die Zuleitung 33 ein Anschlusselement 34,
an das beispielsweise eine an sich bekannte und deshalb in der Zeichnung nicht dargestellte
Sprühlanze eines Hochdruckreinigungsgerätes angeschlossen werden kann.
[0043] Die Zuleitung 33 mündet in die Verteilerleitung 29, an die sich koaxial zur Zylinderachse
31 ausgerichtet eine erste Zweigleitung 36 anschließt, die in den Reinigungsraum 20
eintaucht und an ihrem freien Ende zwei einander diametral gegenüberliegende Sprüharme
37, 38 trägt. An ihrem freien Ende tragen die beiden Sprüharme 37 und 38 jeweils eine
Reinigungsdüse 39 bzw. 40. Mittels der Reinigungsdüsen 39 und 40 kann eine zu reinigende
Fläche in dem Bereich, der von den Borstenstreifen 26 umgeben ist, mit Reinigungsflüssigkeit
besprüht werden. Die Reinigungsdüsen 39 und 40 erzeugen einen schräg nach unten gerichteten
Flüssigkeitsstrahl einer Reinigungsflüssigkeit, die beim Austritt aus den Reinigungsdüsen
39, 40 ein Drehmoment auf die Sprüharme 37, 38 ausübt und diese dadurch um die Zylinderachse
31 in Drehung versetzen.
[0044] Über eine zweite Zweigleitung 43 steht die Verteilerleitung 29 mit einer Strahlpumpe
45 in Strömungsverbindung. Letztere umfasst eine Treibdüse 46, die an einer Düsenhalterung
48 festgelegt ist. Die Düsenhalterung 48 ist in einen Pumpeneinlasskanal 50 eingesetzt
und mit diesem mechanisch verbunden. In der dargestellten Ausführungsform ist die
Düsenhalterung 48 mit dem Pumpeneinlasskanal 50 verrastet. Der Pumpeneinlasskanal
50 erstreckt sich von einer seitlichen Durchbrechung 52 der Umfangswand 18 mit radial
zur Zylinderachse 31 ausgerichteter Längsachse 53 durch die Außenwand 16 hindurch,
das heißt der Pumpeneinlasskanal 50 steht nach außen über das Gehäuse 12 hervor. Dies
wird insbesondere aus Figur 4 deutlich. An den Pumpeneinlasskanal 50 schließt sich
einstückig ein Pumpenauslasskanal 55 an, der koaxial zum Pumpeneinlasskanal 50 ausgerichtet
ist und an seinem freien Ende eine Anschlusseinrichtung trägt. Die Anschlusseinrichtung
umfasst einen Ringraum 61, der den Pumpenauslasskanal 55 an seinem freien Endbereich
umgibt und außenseitig von einer Hülse 62 begrenzt ist. Die Hülse 62 ist mit dem Pumpenauslasskanal
über eine radial nach außen abstehende Schulter 63 einstückig verbunden. An die Anschlusseinrichtung
ist eine Kupplungsvorrichtung 57 angeschlossen. Die Kupplungsvorrichtung 57 umfasst
einen Kupplungsflansch 58 mit einer zentralen Anschlussöffnung 59. Ein erster Rohrstutzen
60 taucht in den Ringraum 61 ein und ist mit der Hülse 62 lösbar verbunden, beispielsweise
über eine Bajonettverbindung. Auf der dem ersten Rohrstutzen 60 abgewandten Seite
ist an den Kupplungsflansch 58 ein koaxial zur Längsachse 53 ausgerichteter zweiter
Rohrstutzen 64 angeformt. Der zweite Rohrstutzen 64 bildet ein rohrförmiges Kupplungselement
aus, in das eine Auslassleitung in Form eines flexiblen Auslassschlauchs 76 eingesetzt
ist. Der Auslassschlauch 76 ist mittels eines Klebers mit der Kupplungsvorrichtung
57 unlösbar verbunden und kann zusammen mit der Kupplungsvorrichtung 57 vom Pumpenauslasskanal
55 getrennt und bei Bedarf an diesen angeschlossen werden. Der Innendurchmesser des
Auslassschlauchs 76 ist günstigerweise mit dem Durchmesser der Anschlussöffnung 59
identisch und beträgt vorzugsweise 28 mm bis 40 mm.
[0045] Der Strömungsquerschnitt des Pumpeneinlasskanals 50 vermindert sich im Bereich zwischen
der seitlichen Durchbrechung 52 und dem Pumpenauslasskanal 55. Er weist hierzu zwei
schräg zueinander, nämlich in einem Winkel von 90° zueinander ausgerichtete Seitenwände
78, 79 auf. Dies wird aus Figur 4 deutlich.
[0046] Innerhalb des Pumpenauslasskanals 55 schließt sich an den Pumpeneinlasskanal 50 eine
Mischkammer 65 an, die kegelstumpfförmig ausgestaltet ist und sich in die dem Pumpeneinlasskanal
50 abgewandte Richtung konisch verjüngt mit einem Kegelwinkel von 30°. An die Mischkammer
65 schließt sich im Pumpenauslasskanal 55 ein zylindrischer Fangkanal 67 an, der einen
Durchmesser von 14 bis 18 mm und eine Länge von 40 mm aufweist. Der Abstand zwischen
der Treibdüse 46 und dem Fangkanal 67 beträgt mindestens 10 mm, insbesondere mindestens
15 mm und maximal 60 mm. Im dargestellten Ausführungsbeispiel beträgt der Abstand
40 mm. An den Fangkanal 67 schließt sich in die dem Pumpeneinlasskanal 50 abgewandte
Richtung innerhalb des Pumpenauslasskanals 55 ein Diffusor 69 an, der sich in die
dem Pumpeneinlasskanal 50 abgewandte Richtung konisch erweitert, der Konuswinkel des
Diffusors 69 beträgt in der dargestellten Ausführungsform 8°. In seinem Endbereich
ist der Diffusor 69 vom Ringraum 61 umgeben, in den der erste Rohrstutzen 60 der Kupplungsvorrichtung
57 eintaucht. An das Ende des Diffusors schließt sich die Anschlussöffnung 59 an.
[0047] Wie bereits erwähnt, ist die Treibdüse 46 an der Düsenhalterung 48 gehalten. Die
Treibdüse 46 ist fluchtend zum Fangkanal 67 ausgerichtet und taucht mit ihrem freien
Ende in die Mischkammer 65 ein. Die Strömungsverbindung zwischen der Treibdüse 46
und der Verteilerleitung 29 erfolgt über die zweite Zweigleitung 43. Diese weist einen
ersten Leitungsabschnitt 71 auf, der von der Verteilerleitung 29 ausgeht und im Abstand
zur ersten Zweigleitung 36 die Deckenwand 14 des Gehäuses 12 durchgreift. Innerhalb
des Reinigungsraums 20 schließt sich oberhalb des Sprüharme 37, 38 an den ersten Leitungsabschnitt
71 ein zweiter Leitungsabschnitt 72 der zweiten Zweigleitung 43 an, an dessen freiem
Ende die Düsenhalterung 48 mit der Treibdüse 46 gehalten ist. Die Treibdüse 46 ist
als Kegelstrahldüse ausgestaltet, das heißt sie gibt einen kegelstrahlförmigen Flüssigkeitsstrahl
ab, der auf den Fangkanal 67 gerichtet ist. Der Öffnungswinkel des Kegelstrahls beträgt
in der dargestellten Ausführungsform etwa 22°.
[0048] Wie bereits erwähnt, beträgt der Anschlussdurchmesser der Kupplungsvorrichtung 57,
das heißt der Durchmesser der Anschlussöffnung 59, ebenso wie der Innendurchmesser
des Auslassschlauches 76 28 mm bis 40 mm. Das Verhältnis des Durchmessers des Fangkanals
67 zum Anschlussdurchmesser der Kupplungsvorrichtung 57 und damit zum Innendurchmesser
des Auslassschlauches 76 beträgt ein Drittel bis zwei Drittel.
[0049] Der von der Treibdüse 46 abgegebene Flüssigkeitsstrahl trifft auf den Fangkanal 67
und erzeugt nach dem bekannten Venturiprinzip eine in den Pumpeneinlasskanal 50 und
den sich daran anschließenden Pumpenauslasskanal 55 gerichtete Saugströmung. Mittels
der Saugströmung kann Reinigungsflüssigkeit, die auf die zu reinigende Fläche aufgebracht
wurde, zusammen mit abgereinigtem Schmutz von der Fläche aufgenommen und über den
Auslassschlauch 76 abgegeben werden. Der Auslassschlauch 76 ist lösbar mit dem Pumpenauslasskanal
55 verbunden. Innerhalb des Auslassschlauches 76 bildet sich unter der Wirkung der
Treibdüse 46 eine Flüssigkeitsströmung aus, die in die dem Flächenreinigungskopf 10
abgewandte Richtung gerichtet ist. Abgesaugte Reinigungsflüssigkeit durchströmt den
Auslassschlauch 76 selbst dann, wenn dieser eine gewisse Steigung überwindet. Aufgrund
der radialen Ausrichtung des sich an die Umfangswand 18 anschließenden Pumpeneinlasskanals
50 und des sich an diesen anschließenden Pumpenauslasskanals 55 sowie aufgrund des
Durchmessers des Fangkanals 67 und des Anschlussdurchmessers der Kupplungsvorrichtung
57 sowie der gewählten Abstände zwischen der Treibdüse 46 und dem Fangkanal 67 ist
die Gefahr gering, dass Flüssigkeit im Auslassschlauch 76 wieder zurück zum Flächenreinigungskopf
10 strömt.
[0050] Der Flächenreinigungskopf 10 zeichnet sich auch durch eine hohe mechanische Stabilität
aus. Die Reinigungsdüsen 39, 40 sind ebenso wie die Treibdüse 46 innerhalb des Gehäuses
12 angeordnet und auch der zweite Leitungsabschnitt 72 der zweiten Zweigleitung 43
verläuft innerhalb des Gehäuses 12 und ist dadurch vor mechanischen Beeinträchtigungen
geschützt. Der Pumpeneinlasskanal 50 ist sowohl an der Umfangswand 18 als auch an
der Außenwand 16 fixiert und bildet eine stabile Verankerung für den Pumpenauslasskanal
55. Das Gehäuse 12 mit der Umfangswand 18 und der Außenwand 16 bildet in Kombination
mit dem Pumpeneinlasskanal 50 und dem Pumpenauslasskanal 55 ein einteiliges Kunststoffformteil
aus, das eine hohe mechanische Stabilität aufweist und kostengünstig herstellbar ist.
Die Düsenhalterung 48 kann durch die seitliche Durchbrechung 52 der Umfangswand 18
hindurch in den Pumpeneinlasskanal 50 eingesetzt und mit diesem verrastet werden,
nachdem zuvor die Treibdüse 46 an der Düsenhalterung 48 festgelegt wurde.
1. Flächenreinigungskopf (10) zur Reinigung einer Fläche, mit einem Gehäuse (12), das
einen von einer Umfangswand (18) umgebenen, nach unten offenen Reinigungsraum (20)
aufweist, in dem zumindest eine Reinigungsdüse (39, 40) an einem Sprüharm (37, 38)
um eine Drehachse (31) frei drehbar gelagert ist zum Aufbringen von Reinigungsflüssigkeit
auf die zu reinigende Fläche, und mit einer Strahlpumpe (45) zum Absaugen von auf
die Fläche aufgebrachter Reinigungsflüssigkeit, wobei die Strahlpumpe (45) einen mit
dem Reinigungsraum (20) in Strömungsverbindung stehenden Pumpeneinlasskanal (50) aufweist,
der sich an die Umfangswand (18) des Reinigungsraums (20) anschließt und der über
eine Mischkammer (65) mit einem Fangkanal (67) verbunden ist, wobei stromaufwärts
des Fangkanals (67) eine Treibdüse (46) zur Ausbildung einer Saugströmung angeordnet
ist und die Längsachse (53) des Pumpeneinlasskanals (50) radial zur Drehachse (31)
des mindestens einen Sprüharms (37, 38) ausgerichtet ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Durchmesser des Fangkanals (67) 14 mm bis 18 mm beträgt und dass der Abstand
zwischen der Treibdüse (46) und dem Fangkanal (67) mindestens 10 mm beträgt.
2. Flächenreinigungskopf nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der Treibdüse (46) und dem Fangkanal (67) maximal 60 mm beträgt.
3. Flächenreinigungskopf nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Abstand zwischen der Treibdüse (46) und dem Fangkanal (67) das 1,3- bis 4,3-fache
des Durchmessers des Fangkanals (67) beträgt.
4. Flächenreinigungskopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Fangkanals (67) mindestens 10 mm beträgt.
5. Flächenreinigungskopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass sich an den Fangkanal (67) ein Diffusor (69) anschließt mit einem Öffnungswinkel
von 4° bis 12°.
6. Flächenreinigungskopf nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der Fangkanal (67) und der Diffusor (69) gemeinsam eine Länge von mindestens 30 mm
aufweisen.
7. Flächenreinigungskopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibdüse (46) als Kegelstrahldüse ausgestaltet ist, wobei der Öffnungswinkel
des Kegelstrahls 15° bis 40° beträgt.
8. Flächenreinigungskopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse eine Außenwand (16) aufweist, die die Umfangswand (18) des Reinigungsraums
(20) umgibt, wobei der Pumpeneinlasskanal (50) an der Umfangswand (18) und an der
Außenwand (16) gehalten ist.
9. Flächenreinigungskopf nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereich zwischen der Umfangswand (18) und der Außenwand (16) mindestens drei Stützelemente
(22, 23, 24) angeordnet sind zum Abstützen des Flächenreinigungskopfes (10) an der
zu reinigenden Fläche, wobei die Umfangswand (18) kreiszylindrisch und die Außenwand
(16) in der Draufsicht dreieckförmig mit abgerundeten Eckbereichen ausgestaltet sind,
und wobei in jedem Eckbereich ein Stützelement (22, 23, 24) angeordnet ist.
10. Flächenreinigungskopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass an dem der Umfangswand (18) abgewandten Ende des Pumpeneinlasskanals (50) ein Pumpenauslasskanal
(55) gehalten ist, der die Mischkammer (65) und den Fangkanal (67) definiert und der
mit einer Auslassleitung (76) verbindbar ist.
11. Flächenreinigungskopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Treibdüse (46) an einer in den Pumpeneinlasskanal (50) einsetzbaren und mit dem
Pumpeneinlasskanal (50) mechanisch verbindbaren Düsenhalterung (48) gehalten ist.
12. Flächenreinigungskopf nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Düsenhalterung (48) über einen innerhalb des Reinigungsraums (20) oberhalb des
mindestens einen Sprüharms (37, 38) verlaufenden zweiten Leitungsabschnitt (72) mit
einem eine Deckenwand (14) des Reinigungsraums (20) durchgreifenden ersten Leitungsabschnitt
(71) verbunden ist.
13. Flächenreinigungskopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Flächenreinigungskopf (10) eine Verteilereinheit (28) aufweist, die über eine
erste Zweigleitung (36) mit der mindestens einen Reinigungsdüse (39, 40) und über
eine zweite Zweigleitung (43) mit der Treibdüse (46) verbunden ist, wobei an der Verteilereinheit
(28) eine Zuleitung (33) verschwenkbar gelagert ist.
14. Flächenreinigungskopf nach einem der voranstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass stromabwärts des Fangkanals (67) eine Anschlusseinrichtung (61, 62) angeordnet ist
zum Anschließen einer Auslassleitung (76).
15. Flächenreinigungskopf nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, dass an die Anschlusseinrichtung (61, 62) eine mit der Auslassleitung (76) verbundene
Kupplungsvorrichtung (57) mit einem Anschlussdurchmesser von 28 mm bis 40 mm anschließbar
ist.
16. Flächenreinigungsanordnung zur Reinigung einer Fläche mit einem Flächenreinigungskopf
(10), nach einem der voranstehenden Ansprüche, und mit einer an den Flächenreinigungskopf
(10) angeschlossenen Auslassleitung (76), wobei der Flächenreinigungskopf (10) ein
Gehäuse (12) umfasst mit einem von einer Umfangswand (18) umgebenen, nach unten offenen
Reinigungsraum (20), in dem zumindest eine Reinigungsdüse (39, 40) an einem Sprüharm
(37, 38) um eine Drehachse (31) frei drehbar gelagert ist zum Aufbringen von Reinigungsflüssigkeit
auf die zu reinigende Fläche, und wobei der Flächenreinigungskopf (10) zum Absaugen
von auf die Fläche aufgebrachter Reinigungsflüssigkeit eine Strahlpumpe (45) umfasst
mit einem mit dem Reinigungsraum (20) in Strömungsverbindung stehenden Pumpeneinlasskanal
(50), der über eine Mischkammer (65) mit einem Fangkanal (67) verbunden ist, wobei
stromaufwärts des Fangkanals (67) eine Treibdüse (46) zur Ausbildung einer Saugströmung
angeordnet ist und stromabwärts des Fangkanals (67) an den Flächenreinigungskopf (10)
die Auslassleitung (76) angeschlossen ist, wobei die Längsachse (53) des Pumpeneinlasskanals
(50) radial zur Drehachse (31) des mindestens einen Sprüharms (37, 38) ausgerichtet
ist und sich der Pumpeneinlasskanal (50) an die Umfangswand (18) des Reinigungsraums
(20) anschließt, und wobei der Durchmesser des Fangkanals (67) ein Drittel bis zwei
Drittel des Innendurchmessers der Auslassleitung (76) beträgt.
1. Surface cleaning head (10) for cleaning a surface, comprising a housing (12) having
a cleaning chamber (20) which is surrounded by a peripheral wall (18) and is open
downwards, and in which at least one cleaning nozzle (39, 40) is mounted on a spray
arm (37, 38) so as to be freely rotatable about an axis of rotation (31) for applying
cleaning fluid to the surface to be cleaned, and comprising a jet pump (45) for suctioning
off cleaning fluid that is applied to the surface, the jet pump (45) having a pump
inlet channel (50) which is in flow connection with the cleaning chamber (20) and
which adjoins the peripheral wall (18) of the cleaning chamber (20) and which is connected
to a combining channel (67) via a mixing chamber (65), a motive nozzle (46) for forming
a suction flow being situated upstream from the combining channel (67), and the longitudinal
axis (53) of the pump inlet channel (50) being oriented radially with respect to the
axis of rotation (31) of the at least one spray arm (37, 38), characterized in that the diameter of the combining channel (67) is 14 mm to 18 mm, and that the distance
between the motive nozzle (46) and the combining channel (67) is at least 10 mm.
2. Surface cleaning head according to claim 1, characterized in that the distance between the motive nozzle (46) and the combining channel (67) is at
most 60 mm.
3. Surface cleaning head according to claim 1 or 2, characterized in that the distance between the motive nozzle (46) and the combining channel (67) is 1.3
to 4.3 times the diameter of the combining channel (67).
4. Surface cleaning head according to one of the preceding claims, characterized in that the length of the combining channel (67) is at least 10 mm.
5. Surface cleaning head according to one of the preceding claims, characterized in that a diffuser (69) adjoins the combining channel (67) and has an opening angle of 4°
to 12°.
6. Surface cleaning head according to claim 5, characterized in that the combining channel (67) and the diffuser (69) have a combined length of at least
30 mm.
7. Surface cleaning head according to one of the preceding claims, characterized in that the motive nozzle (46) is configured as a cone jet nozzle, the opening angle of the
cone jet being 15° to 40°.
8. Surface cleaning head according to one of the preceding claims, characterized in that the housing has an outer wall (16) which surrounds the peripheral wall (18) of the
cleaning chamber (20), the pump inlet channel (50) being mounted on the peripheral
wall (18) and on the outer wall (16).
9. Surface cleaning head according to claim 8, characterized in that at least three support elements (22, 23, 24) are situated in the region between the
peripheral wall (18) and the outer wall (16) for supporting the surface cleaning head
(10) on the surface to be cleaned, the peripheral wall (18) having a circular cylindrical
shape, and in top view, the outer wall (16) having a triangular shape with rounded
corner regions, and one support element (22, 23, 24) being situated in each corner
region.
10. Surface cleaning head according to one of the preceding claims, characterized in that a pump outlet channel (55) which defines the mixing chamber (65) and the combining
channel (67) and is connectable to an outlet line (76) is mounted at the end of the
pump inlet channel (50) that faces away from the peripheral wall (18).
11. Surface cleaning head according to one of the preceding claims, characterized in that the motive nozzle (46) is mounted on a nozzle mounting (48) which is insertable into
the pump inlet channel (50) and mechanically connectable to the pump inlet channel
(50).
12. Surface cleaning head according to claim 11, characterized in that the nozzle mounting (48) is connected, via a second line portion (72) extending above
the at least one spray arm (37, 38) within the cleaning chamber (20), to a first line
portion (71) which passes through a top wall (14) of the cleaning chamber (20).
13. Surface cleaning head according to one of the preceding claims, characterized in that the surface cleaning head (10) has a distributor unit (28) which is connected to
the at least one cleaning nozzle (39, 40) via a first branch line (36) and to the
motive nozzle (46) via a second branch line (43), a supply line (33) being pivotably
mounted on the distributor unit (28).
14. Surface cleaning head according to one of the preceding claims, characterized in that a connecting device (61, 62) for connecting an outlet line (76) is situated downstream
from the combining channel (67).
15. Surface cleaning head according to claim 14, characterized in that a coupling device (57) which has a connection diameter of 28 mm to 40 mm and which
is connected to the outlet line (76) is connectable to the connecting device (61,
62).
16. Surface cleaning arrangement for cleaning a surface, comprising a surface cleaning
head (10) according to one of the preceding claims, and comprising an outlet line
(76) which is connected to the surface cleaning head (10), the surface cleaning head
(10) comprising a housing (12) having a cleaning chamber (20) which is surrounded
by a peripheral wall (18) and is open downwards, and in which at least one cleaning
nozzle (39, 40) is mounted on a spray arm (37, 38) so as to be freely rotatable about
an axis of rotation (31) for applying cleaning fluid to the surface to be cleaned,
and the surface cleaning head (10) for suctioning off cleaning fluid that is applied
to the surface comprising a jet pump (45) having a pump inlet channel (50) which is
in flow connection with the cleaning chamber (20) and is connected to a combining
channel (67) via a mixing chamber (65), a motive nozzle (46) for forming a suction
flow being situated upstream from the combining channel (67), and the outlet line
(76) being connected to the surface cleaning head (10) downstream from the combining
channel (67), the longitudinal axis (53) of the pump inlet channel (50) being oriented
radially with respect to the axis of rotation (31) of the at least one spray arm (37,
38), and the pump inlet channel (50) adjoining the peripheral wall (18) of the cleaning
chamber (20), and the diameter of the combining channel (67) being one-third to two-thirds
the internal diameter of the outlet line (76).
1. Tête de nettoyage de surface (10) destinée à nettoyer une surface et pourvue d'un
boîtier (12), lequel comprend une chambre de nettoyage (20) entourée par une paroi
périphérique (18) et ouverte vers le bas, dans laquelle au moins une buse de nettoyage
(39, 40) est montée sur un bras gicleur (37, 38) de manière à pouvoir tourner librement
autour d'un axe de rotation (31) pour appliquer un liquide de nettoyage sur la surface
à nettoyer, la tête étant également pourvue d'une pompe à vide à éjecteur (45) destinée
à aspirer le fluide de nettoyage appliqué sur la surface, la pompe à vide à éjecteur
(45) présentant un canal d'entrée (50) en liaison fluidique avec la chambre de nettoyage
(20), ledit canal se raccordant à la paroi périphérique (18) de la chambre de nettoyage
(20) et étant relié à un canal collecteur (67) par une chambre de mélange (65), une
buse de propulsion (46) destinée à former un écoulement d'aspiration étant disposée
en amont du canal collecteur (67) et l'axe longitudinal (53) du canal d'entrée (50)
de la pompe étant orienté radialement par rapport à l'axe de rotation (31) du ou des
bras gicleur (37, 38), caractérisée en ce que le diamètre du canal collecteur (67) atteint de 14 mm à 18 mm et en ce que la distance entre la buse de propulsion (46) et le canal collecteur (67) atteint
au moins 10 mm.
2. Tête de nettoyage de surface selon la revendication 1, caractérisée en ce que la distance entre la buse de propulsion (46) et le canal collecteur (67) atteint
au maximum 60 mm.
3. Tête de nettoyage de surface selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que la distance entre la buse de propulsion (46) et le canal collecteur (67) atteint
1,3 à 4,3 fois le diamètre du canal collecteur (67).
4. Tête de nettoyage de surface selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la longueur du canal collecteur (67) atteint au moins 10 mm.
5. Tête de nettoyage de surface selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'un diffuseur (69) présentant un angle d'ouverture de 4° à 12° se raccorde au canal
collecteur (67).
6. Tête de nettoyage de surface selon la revendication 5, caractérisée en ce que le canal collecteur (67) et le diffuseur (69) présentent conjointement une longueur
d'au moins 30 mm.
7. Tête de nettoyage de surface selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la buse de propulsion (46) est réalisée sous la forme d'une buse à jet conique, l'angle
d'ouverture du jet conique atteignant 15° à 40°.
8. Tête de nettoyage de surface selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que le boîtier présente une paroi extérieure (16), laquelle entoure la paroi périphérique
(18) de la chambre de nettoyage (20), le canal d'entrée (50) de la pompe étant retenu
sur la paroi périphérique (18) et sur la paroi extérieure (16).
9. Tête de nettoyage de surface selon la revendication 8, caractérisée en ce qu'au moins trois éléments d'appui (22, 23, 24) sont disposés dans la zone située entre
la paroi périphérique (18) et la paroi extérieure (16) et sont destinés à appuyer
la tête de nettoyage de surface (10) contre la surface à nettoyer, la paroi périphérique
(18) étant cylindrique circulaire et la paroi extérieure (16) présentant en vue du
dessus la forme d'un triangle aux zones de coin arrondies, et un élément d'appui (22,
23, 24) étant disposé dans chaque zone de coin.
10. Tête de nettoyage de surface selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'un canal de sortie (55) de la pompe, lequel définit la chambre de mélange (65) et
le canal collecteur (67) et peut être relié à une conduite de sortie (76), est retenu
sur l'extrémité du canal d'entrée (50) de la pompe opposée à la paroi périphérique
(18).
11. Tête de nettoyage de surface selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la buse de propulsion (46) est retenue sur un support de buse (48) pouvant être inséré
dans le canal d'entrée (50) de la pompe et pouvant être relié mécaniquement au canal
d'entrée (50) de la pompe.
12. Tête de nettoyage de surface selon la revendication 11, caractérisée en ce que le support de buse (48) est relié à une première partie de conduite (71) traversant
une paroi supérieure (14) de la chambre de nettoyage (20) par une seconde partie de
conduite (72) s'étendant à l'intérieur de la chambre de nettoyage (20) au-dessus du
ou des bras gicleurs (37, 38).
13. Tête de nettoyage de surface selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce que la tête de nettoyage de surface (10) comprend une unité de distribution (28), laquelle
est reliée à la ou aux buses de nettoyage (39, 40) par une première conduite dérivée
(36) et à la buse de propulsion (46) par une seconde conduite dérivée (43), une conduite
d'alimentation (33) étant monté pivotant sur l'unité de distribution (28).
14. Tête de nettoyage de surface selon l'une quelconque des revendications précédentes,
caractérisée en ce qu'un dispositif de raccordement (61, 62) destiné au raccordement d'une conduite de sortie
(76) est disposé en aval du canal collecteur (67).
15. Tête de nettoyage de surface selon la revendication 14, caractérisée en ce qu'un dispositif d'accouplement (57) relié à la conduite de sortie (76) et présentant
un diamètre de raccordement de 28 mm à 40 mm peut être raccordé au dispositif de raccordement
(61, 62).
16. Ensemble de nettoyage de surface destiné à nettoyer une surface, pourvu d'une tête
de nettoyage de surface (10) selon l'une quelconque des revendications précédentes,
et pourvu d'une conduite de sortie (76) raccordée à la tête de nettoyage de surface
(10), la tête de nettoyage de surface (10) comprenant un boîtier (12) pourvu d'une
chambre de nettoyage (20) entourée par une paroi périphérique (18) et ouverte vers
le bas, dans laquelle au moins une buse de nettoyage (39, 40) est montée sur un bras
gicleur (37, 38) de manière à pouvoir tourner librement autour d'un axe de rotation
(31) pour appliquer un liquide de nettoyage sur la surface à nettoyer, et la tête
de nettoyage de surface (10), pour aspirer le fluide de nettoyage appliqué sur la
surface, comprenant une pompe à vide à éjecteur (45) pourvue d'un canal d'entrée (50)
en liaison fluidique avec la chambre de nettoyage (20), ledit canal étant relié à
un canal collecteur (67) par une chambre de mélange (65), une buse de propulsion (46)
destinée à former un écoulement d'aspiration étant disposée en amont du canal collecteur
(67) et la conduite de sortie (76) étant raccordée à la tête de nettoyage de surface
(10) en aval du canal collecteur (67), l'axe longitudinal (53) du canal d'entrée (50)
de la pompe étant orienté radialement par rapport à l'axe de rotation (31) du ou des
bras gicleur (37, 38) et le canal d'entrée (50) de la pompe se raccordant à la paroi
périphérique (18) de la chambre de nettoyage (20), et le diamètre du canal collecteur
(67) atteignant un tiers à deux tiers du diamètre intérieur de la conduite de sortie
(76).
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