| (19) |
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(11) |
EP 2 547 895 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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10.09.2014 Patentblatt 2014/37 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.02.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/051628 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/113640 (22.09.2011 Gazette 2011/38) |
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| (54) |
KRAFTSTOFF-INJEKTOR
FUEL INJECTOR
INJECTEUR DE CARBURANT
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
15.03.2010 DE 102010002845
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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23.01.2013 Patentblatt 2013/04 |
| (73) |
Patentinhaber: Robert Bosch GmbH |
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70442 Stuttgart (DE) |
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Erfinder: |
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- RAIN, Oliver
71277 Ruthesheim (DE)
- BEIER, Marco
70469 Stuttgart-Feuerbach (DE)
- ETLENDER, Roman
70372 Stuttgart (DE)
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| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-99/23674 DE-A1-102007 002 758
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WO-A1-2006/008200
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
Stand der Technik
[0001] Die Erfindung betrifft einen Kraftstoff-Injektor nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1:
[0002] Ein derartiger Kraftstoff-Injektor ist aus der nachveröffentlichten
DE 10 2008 042 227 A1 oder der
DE 10 2007 002758 A1 der Anmelderin bekannt. Der bekannte Kraftstoff-Injektor dient zum Einspritzen von
Kraftstoff in einen Brennraum einer Brennkraftmaschine und weist ein stiftförmiges
Einspritzventilglied auf, das über einen Kopplerraum in Wirkverbindung mit einem Magnetanker
angeordnet ist. Der Kopplerraum dient dabei als Kraftübersetzer, der eine Bewegung
des Magnetankers in eine Bewegung des Einspritzventilgliedes übersetzt, um damit Einspritzöffnungen
am Gehäuse des Kraftstoff-Injektors zu öffnen bzw. zu schließen. Die Kopplung des
Magnetankers mit dem Einspritzventilelement über den Kopplerraum findet statt, da
die Energiedichte eines Magnetankers bzw. dessen Kraft bei einer direkten mechanischen
Kopplung mit dem Einspritzventilglied nicht ausreicht, um das Einspritzventilglied
von seinem Dichtsitz abzuheben. Es ist bei dem vorbekannten Kraftstoff-Injektor zwar
möglich, durch eine entsprechende Auslegung der geometrischen Verhältnisse von Magentanker,
Kopplerraum und Einspritzventilglied die auf das Einspritzventilglied wirkende Öffnungskraft
zu erhöhen, jedoch ist dann der maximal mögliche Hub des Einspritzventilglieds für
eine ausreichende Funktion des Injektors, d.h. für ein vollständiges Freigeben der
Einspritzventilöffnungen, nicht mehr ausreichend. Weiterhin ist festgestellt worden,
dass die benötigte Öffnungskraft für das Einspritzventilglied nur solange notwendig
ist, solange das Einspritzventilglied noch nicht seinen Dichtsitz am Gehäuse verlassen
hat. In diesem Augenblick wird der Raum unter dem Einspritzventilglied mit dem relativ
hohen Raildruck beaufschlagt, was zu einer zusätzlichen öffnenden Kraft auf das Einspritzventilglied
führt. Hierdurch kann die Kraft, welche durch den Magnetanker auf das Einspritzventilglied
aufgebracht wird, reduziert werden. Sobald das Einspritzventilglied den Sitz verlassen
hat, muss jedoch sichergestellt sein, dass das Einspritzventilglied einen ausreichend
großen Hub zurücklegen kann.
Offenbarung der Erfindung
[0003] Ausgehend von dem dargestellten Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe
zugrunde, einen Kraftstoff-Injektor nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1 derart weiterzubilden,
dass dessen Magnetanker einerseits die erforderliche Öffnungskraft zum Anheben des
Einspritzventilglieds von seinem Sitz aufbringt und zum anderen das Einspritzventilglied
einen relativ großen Hub ausführen kann. Dabei soll die Baugröße bzw. der Aufwand
für den Magnetanker relativ gering sein. Diese Aufgabe wird bei einem Kraftstoff-Injektor
mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst. Der Erfindung liegt dabei die Idee zugrunde,
durch wenigstens zwei relativ zueinander bewegbare Magnetanker, die mit ihren Stirnflächen
in den Kopplerraum hineinragen, die von der Magnetspule auf die Magnetankeranordnung
übertragbare Kraft auf die beiden Magnetanker derart aufzuteilen, dass ein erster
Magnetanker im Wesentlichen für das Abheben des Einspritzventilglieds von seinem Sitz
verantwortlich ist, während der andere Magnetanker den erforderlichen, relativ großen
Hub des Einspritzventilgliedes ermöglicht.
[0004] Vorteilhafte Weiterbildungen des erfindungsgemäßen Kraftstoff-Injektors sind in den
Unteransprüchen angegeben. In den Rahmen der Erfindung fallen sämtliche Kombinationen
aus zumindest zwei von in den Ansprüchen, der Beschreibung und/oder den Figuren offenbarten
Merkmalen.
[0005] Um einerseits eine relativ einfache Führung der Magnetanker zu erzielen und andererseits
Querkräfte auf die Magnetanker bei deren Bewegung zu vermeiden, wird in einer bevorzugten
konstruktiven Umsetzung der Erfindung vorgeschlagen, dass die wenigstens zwei Magnetanker
konzentrisch zueinander angeordnet sind.
[0006] Hierbei ist es besonders bevorzugt vorgesehen, dass die wenigstens zwei Magnetanker
rotationssymmetrisch ausgebildet sind. Dadurch wird insbesondere eine relativ kostengünstige
Herstellung der Magentanker ermöglicht.
[0007] Um zu ermöglichen, dass der eine Magnetanker eine möglichst hohe Öffnungskraft im
ersten Augenblick auf das Einspritzventilglied ausüben kann, während der andere Magnetanker
zur Realisierung eines möglichst großen Hubes des Einspritzventilgliedes nach dessen
Öffnung geeignet ist, wird weiterhin vorgeschlagen, dass die in den Köpplerraum hineinragenden
Stirnflächen der Magnetanker eine unterschiedliche Größe aufweisen. Hierbei kann durch
eine Variation der Größe das gewünschte Öffnungsverhalten beeinflusst bzw. gesteuert
werden.
[0008] Da der eine Magnetanker zur Erzielung eine relativ große Öffnungskraft und der andere
Magnetanker einen möglichst großen Hub erzielen soll, wird weiterhin vorgeschlagen,
dass von zwei Magnetankern die Stirnfläche des inneren Magnetankers eine geringere
Fläche aufweist als die Stirnfläche des äußeren Magnetankers. Dadurch wird bei einer
konzentrischen Ausbildung der Magnetanker insbesondere eine relativ große Wandstärke
des äußeren Mägnetkernbereichs erzielt, was sich fertigungstechnisch relativ einfach
realisieren lässt.
[0009] Besonders vorteilhaft ist es hierbei, wenn der äußere Magnetanker eine Führung für
den inneren Magnetanker ausbildet. Dadurch wird bei kompaktem Aufbau eine sichere
Führung des inneren Magnetankers ermöglicht.
[0010] In einer ersten konstruktiven Umsetzung der Erfindung ist es dabei vorgesehen, dass
die Magnetanker jeweils als Flachanker ausgebildet sind. Derartige Flachanker haben
den Vorteil, relativ große Anzugskräfte erzielen zu können. Nachteilig hierbei ist
jedoch, dass der physikalisch sinnvolle Hub infolge der Bauweise begrenzt ist.
[0011] Daher wird in einer alternativen Ausführungsform der Erfindung vorgeschlagen, dass
der äußere Magnetanker als Flachanker und der innere Magnetanker als Tauchanker ausgebildet
ist. Ein derartiger Tauchanker weist einen relativ großen Hub auf. Somit lässt sich
der erzielbare Hub des inneren Magentankers maximieren.
[0012] In einer weiteren konstruktiven Ausgestaltung ist es auch möglich, beide Magentanker
jeweils als Tauchanker auszubilden, so dass besonders große Hübe an beiden Magnetankern
erzielt werden können.
[0013] Um den Weg des äußeren Magnetankers zu begrenzen bzw. eine Mitnahme des inneren Magentankers
durch den äußeren Magentanker zu ermöglichen, um damit eventuell nur ein Federelement
zu benötigen wird weiterhin vorgeschlagen, dass der innere Magnetanker ein Anschlagelement
für den äußeren Magnetanker in Öffnungsrichtung des Einspritzventilglieds ausbildet.
[0014] Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden
Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele sowie anhand der Zeichnungen.
[0015] Diese zeigen in:
- Fig. 1
- eine schematische, geschnittene Darstellung des prinzipiellen Aufbaus eines erfindungsgemäßen
Kraftstoff-Injektors, wobei sich dessen Einspritzventilglied in geschlossener Stellung
befindet,
- Fig. 2
- einen Teilbereich des Kraftstoff-Injektors gemäß der Fig. 1 bei einer ersten konstruktiven
Ausbildung des Magnetankers mittels zweier Flachanker,
- Fig. 3
- eine modifizierte Anordnung gemäß der Fig. 2 mit einer Hubbegrenzung für den inneren
Flachanker,
- Fig. 4
- Darstellungen eines modifizierten Magnetankers, bestehend aus zwei Flachankerteilelementen,
- Fig. 5
- eine abgewandelte Ausführung einer Magnetankerbaugruppe in einem Längsschnitt, bei
der der innere Magnetanker als Tauchanker ausgebildet ist und eine Anschlagbegrenzung
aufweist, während der äußere Magnetanker als Flachanker ausgebildet ist,
- Fig. 6
- eine gegenüber der Fig. 5 modifizierte Magnetbaugruppe mit einem abgewandelten Anschlag
für den inneren Magentanker in geschnittener Darstellung,
- Fig. 7
- die Magnetbaugruppe gemäß Fig. 6 unter Verwendung eines abgewandelten Anschlagelements
für den inneren Magnetanker,
- Fig. 8 und 9
- Querschnitte durch jeweils eine modifizierte Magnetankeranordnung, bei der die beiden
Magnetanker jeweils als Tauchanker ausgebildet sind und
- Fig. 10
- eine abermals modifizierte Magnetankeranordnung unter Verwendung zweier als Tauchanker
ausgebildeter Magnetanker.
[0016] Gleiche Bauteile bzw. Bauteile mit gleicher Funktion sind in den Figuren mit denselben
Bezugsziffern versehen.
[0017] In der Fig. 1 ist schematisch ein als Common-Rail-Injektor ausgebildeter Kraftstoff-Injektor
10 zum Einspritzen von Kraftstoff in einen Brennraum 11 einer nicht gezeigten Brennkraftmaschine
dargestellt. Der Kraftstoff-Injektor 10 weist einen Hochdruckanschluss 12 auf, an
den eine Versorgungsleitung 13 angeschlossen ist. Über die Versorgungsleitung 13 wird
der Kraftstoff-Injektor 10 neben anderen, nicht gezeigten Kraftstoff-Injektoren mit
unter Hochdruck (Raildruck) von zum Beispiel über 2000bar stehendem Kraftstoff aus
einem Hochdruckspeicher 15 (Rail) versorgt. Der Hochdruckspeicher 15 wiederum wird
aus einem Vorratsbehälter 16 (Tank) mit Hilfe einer vorzugsweise als Radialkolbenpumpe
ausgebildeten Hochdruckpumpe 17 mit Kraftstoff versorgt. Der Hochdruckanschluss 12
mündet in einen ersten Druckraum 18, der mit im Wesentlichen unter Raildruck stehendem
Kraftstoff gefüllt ist.
[0018] Der erste Druckraum 18 ist in einem Gehäuse 20 des Kraftstoff-Injektors 10 ausgebildet.
In der Längsachse 21 des Kraftstoff-Injektors 10 ist im Gehäuse 20 eine Sacklochbohrung
22 ausgebildet. Die Sacklochbohrung 22 geht von dem ersten Druckraum 18 aus und reicht
bis an das dem Brennraum 11 der Brennkraftmaschine zugewandte Ende des Kraftstoff-Injektors
10. Die Sacklochbohrung 22 erweitert sich an ihrem dem Brennraum 11 zugewandten Ende
zu einem zweiten Druckraum 24. Im Gehäuse 20 sind weiterhin im Bereich des zweiten
Druckraums 24 Düsenlöcher 25 ausgebildet, über die der zweite Druckraum 24 Kraftstoff
in den Brennraum 11 der Brennkraftmaschine einspritzt.
[0019] In der Sacklochbohrung 22 ist ein stiftförmiges Einspritzventilglied 27 gleitend
geführt, dessen dem Brennraum 11 zugewandtes Ende im Durchmesser vergrößert ausgebildet
ist und das mit einer kegelförmigen Fläche 28 mit einem Wandabschnitt des zweiten
Druckraums 24 in der Schließstellung des Einspritzventilglieds 27 einen Dichtsitz
29 ausbildet.
[0020] In dem Einspritzventilglied 27 ist eine Längsbohrung 31 als Sacklochbohrung ausgebildet,
die über eine Querbohrung 32 in einen ersten, im Gehäuse 20 ausgebildeten Ringraum
33 mündet. Der erste Ringraum 33 ist über eine Verbindungsbohrung 34 mit dem ersten
Druckraum 18 verbunden. Zwischen dem ersten Ringraum 33 und dem zweiten Druckraum
24 ist ein zweiter Ringraum 35 im Gehäuse 20 ausgebildet. Der zweite Ringraum 35 hat
über eine Entlastungsbohrung 36 mit einer darin angeordneten Drossel 37 Verbindung
mit dem Nieder druckbereich des Einspritzsystems, insbesondere mit dem Vorratsbehälter
16.
[0021] Das Einspritzventilglied 27 weist auf der dem ersten Druckraum 18 zugewandten Seite
einen Abschnitt 38 mit verringertem Durchmesser auf. Im Bereich des Abschnitts 38
ist das Einspritzventilglied 27 teilweise von einer Druckfeder 39 umgeben, die sich
an einer Stirnfläche 41 der Längsbohrung 31 abstützt und die das Einspritzventilglied
27 in Richtung des Dichtsitzes 39 kraftbeaufschlagt. Der Druckfederraum 42, in dem
die Druckfeder 39 angeordnet ist, ist weiterhin über eine Querbohrung 43 mit der Verbindungsbohrung
34 gekoppelt und steht somit ebenfalls im Wesentlichen unter Hochdruck (Raildruck).
[0022] Die Sacklochbohrung 22, in der das Einspritzventilglied 27 geführt ist, weist auf
der dem ersten Druckraum 18 zugewandten Seite einen im Durchmesser ervveiterten ersten
Bohrungsabschnitt 46 auf. Der erste Bohrungsabschnitt 46 geht in einen zweiten Bohrungsabschnitt
47 mit gegenüber dem ersten Bohrungsabschnitt 46 verringertem Durchmesser über, in
dem der Abschnitt 38 des Einspritzventilglieds 27 geführt ist.
[0023] Im ersten Druckraum 18 ist eine Magnetankeranordnung 49 angeordnet. Die Magnetankeranordnung
49 ist Teil eines Magnetaktors 50, der einen mit der Magnetankeranordnung 49 zusammenwirkenden
Magnetkern 51 mit mittig angeordneter Durchgangsbohrung 52 und im Magnetkern 51 eingebetteter
Magnetspule 53 umfasst. Durch eine Bestromung der Magnetspule 53 lässt sich die Magnetankeranordnung
49 in Richtung des Pfeils 54 bewegen, um hiermit ein Öffnen des Einspritzventilglieds
27 zu ermöglichen.
[0024] Bei dem in den Fig. 1 und 2 dargestellten ersten Ausführungsbeispiel der Erfindung
weist die Magnetankeranordnung 49 zwei miteinander zusammenwirkende, rotationssymmetrisch
ausgebildete Magnetanker 55 und 56 in Flachankerbauweise auf. Der den ersten Magnetanker
55 konzentrisch umgebende zweite Magnetanker 56 weist einen scheibenförmigen Bereich
57 auf, der auf der dem Einspritzventilglied 27 zugewandten Seite in einen hülsen-
bzw. stiftförmigen Bereich 58 übergeht. Der Bereich 58 taucht in den ersten Bohrungsabschnitt
46 ein. In der Längsachse des zweiten Magnetankers 56 ist eine Durchgangsbohrung 59
ausgebildet. Die Durchgangsbohrung 59 dient der Führung eines stiftförmigen Abschnitts
61 des inneren, ersten Magnetankers 55, der auf der dem Einspritzventilglied 27 abgewandten
Seite einen scheibenförmigen Abschnitt 62 aufweist, der in einer formschlüssig angepassten
Ausnehmung 63 des scheibenförmigen Bereichs 57 des zweiten, äußeren Magnetankers 56
unter Bildung eines radial umlaufenden Luftspalts 68 aufgenommen ist. Zwischen dem
scheibenförmigen Abschnitt 62 des ersten, inneren Magnetankers 55 und der gegenüberliegenden
Wand des Gehäuses 20 stützt sich eine in der Durchgangsbohrung 52 geführte weitere
Druckfeder 64 ab, die sowohl den inneren Magnetanker 55 und aufgrund der Anlage des
scheibenförmigen Abschnitts 62 des inneren Magnetankers 55 in der Ausnehmung 63 auch
den äußeren Magnetanker 56 in Richtung des Einspritzventilglieds 27 kraftbeaufschlagt.
[0025] Von den beiden Stirnflächen 65 und 66 des Bereichs 58 bzw. des Abschnitts 61 der
beiden Magnetanker 55 und 56, der Stirnfläche 67 des Einspritzventilglieds 27 und
den beiden Abschnitten 46, 47 der Sacklochbohrung 22 wird ein Koppler raum 70 ausgebildet.
Der mit unter Hochdruck stehendem Kraftstoff gefüllte Kopplerraum 70 dient der Übertragung
einer Bewegung der beiden Magnetanker 55, 56 in eine entsprechende Bewegung des Einspritzventilglieds
27.
[0026] Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist es vorgesehen, die Stirnfläche 66 des inneren
Magnetankers 55 kleiner als die Stirnfläche 67 des Einspritzventilglieds 27 auszubilden,
um damit eine größere Kraftübersetzung bei einer Bewegung des inneren Magentankers
55 zu ermöglichen. Da das Volumen des Kopplerraums 70 bei einer Bewegung der Magnetanker
55, 56 konstant bleibt, bedeutet dies, dass aufgrund der unterschiedlichen Größen
der Stirnflächen 66 und 67 ein relativ großer Hub des inneren Magnetankers 55 in einen
relativ kleinen Hub des Einspritzventilglieds 27 übersetzt wird. Mit anderen Worten
gesagt bedeutet dies, dass bereits mit einer geringen, in Richtung des Pfeils 54 wirkenden
Kraft auf den inneren Magnetanker 55 aufgrund einer Bestromung der Magnetspule 53
sich eine relativ große Öffnungskraft am Einspritzventilglied 27 bzw. an dessen Dichtsitz
29 realisieren lässt.
[0027] Bei einer Bestromung der Magnetspule 53 bewegt sich zunächst der innere Magnetanker
55 in Richtung des Pfeils 54, während der äußere Magnetanker 56 im ersten Augenblick
in Ruhe verbleibt. Sobald das Einspritzventilglied 27 von seinem Dichtsitz 29 abhebt
bewegt sich auch der äußere Magnetanker 56 in Richtung der Magnetspule 53, wobei durch
die relativ große Fläche der Stirnfläche 65 (im Vergleich zur Stirnfläche 66) auch
ein relativ großer nachfolgender Hub des Einspritzventilglieds 27 in Öffnungsrichtung
erfolgt. Somit lässt sich nach dem erfolgten Abheben des Einspritzventilglieds 27
von dem Dichtsitz 29 infolge der Bewegung des inneren Magnetankers 55 mittels des
äußeren Magentankers 56 ein relativ großer Hub des Einspritzventilglieds 27 erzeugen.
[0028] In der Fig. 3 ist ein gegenüber den Fig. 1 und 2 abgewandeltes Ausführungsbeispiel
der Erfindung dargestellt. Hierbei weist der äußere Magnetanker 56a auf der der Magnetspule
53 zugewandten Seite an seinem äußeren Bereich eine radial umlaufende Stufe 71 auf.
Zwischen der Stufe 71 und der gegenüberliegenden Stirnfläche des Magnetkerns 51 stützt
sich eine erste Rückstellfeder 74 ab. Die erste Rückstellfeder 74 drückt somit den
äußeren Magnetanker 56a in Richtung des Einspritzventilglieds 27. Weiterhin weist
der innere Magnetanker 55a eine stiftartige Verlängerung 72 auf, die die Durchgangsbohrung
52 des Magnetkerns 51 durchsetzt. Auf der dem Einspritzventilglied 27 abgewandten
Seite des inneren Magnetankers 55a schließt sich an die Verlängerung 72 ein tellerförmiger
Bereich 73 an, auf den eine zweite Rückstellfeder 75 wirkt. Mittels der zweiten Rückstellfeder
75 wird der innere Magnetanker 55a ebenfalls in Richtung des Einspritzventilglieds
27 kraftbeaufschlagt, wobei der tellerförmige Bereich 73, wenn er an der dem Einspritzventilglied
27 gegenüberliegenden Seite des Magnetkerns 51 anliegt, eine Hubbegrenzung für den
inneren Magnetanker 55a in Richtung des Einspritzventilglieds 27 ausbildet. Mittels
einer derartigen Ausbildung lässt sich am äußeren Magnetanker 56a ein größerer Hub
verwirklichen als am inneren Magnetanker 55a.
[0029] In der Fig. 4 sind Ansichten eines weiteren, abgewandelten Ausführungsbeispiels der
Erfindung dargestellt. Wesentlich hierbei ist, dass der äußere Magnetanker 56b in
seinem scheibenförmigen Bereich 76 im Ausführungsbeispiel vier, um jeweils 90° zueinander
versetzt angeordnete Längsschlitze 77 aufweist, in die im Querschnitt insgesamt kreuzförmig
angeordnete Abschnitte 78 des inneren Magnetankers 55b hineinragen. Die Abschnitte
78 sind an einem stiftförmigen Abschnitt 79 des inneren Magnetankers 55b ausgebildet,
der in einer Durchgangsbohrung des äußeren Magnetkerns 56b geführt ist. Die Abschnitte
78 sowie der scheibenförmige Bereich 76 sind gegenüber einer (nicht dargestellten)
Magnetspule angeordnet. Das in der Fig. 4 dargestellte Ausführungsbeispiel hat den
Vorteil, dass die magnetischen Flüsse durch die beiden Magnetanker 55b, 56b unabhängig
voneinander sind, das heißt, dass der magentische Fluss jeweils nur durch einen der
Magnetanker 55b, 56b fließen kann. Somit entfällt ein parasitärer Luftspalt, wie er
beispielhaft in der Fig. 3 zwischen den beiden Magnetankern 55a und 56a vorhanden
ist.
[0030] In der Fig. 5 ist eine Magnetankeranordnung 80 dargestellt, bei der ein äußerer Magnetanker
81 in Flachankerbauweise einen scheibenförmigen Bereich 82 sowie einen in den Abschnitt
46 hineinragenden, stiftförmigen Abschnitt 83 aufweist. In dem äußeren Magnetanker
81 ist ein erster Bohrungsabschnitt 84 mit relativ großem Durchmesser und ein zweiter
Bohrungsabschnitt 85 mit gegenüber dem Bohrungsabschnitt 84 verringertem Durchmesser
ausgebildet. Der als Durchgangsbohrung ausgebildete zweite Bohrungsabschnitt 85 dient
zusammen mit dem ersten Bohrungsabschnitt 84 der Führung eines inneren Magnetankers
86 in Tauchankerbauweise. Der stiftförmige innere Magnetanker 86, der teilweise in
den Magnetkern 51 c hineinragt, ist auf der dem Kopplerraum 70 gegenüberliegenden
Seite mit einem Hubbegrenzungselement 87 versehen, das mit einer ersten Rückstellfeder
88 zusammenwirkt, die den inneren Magnetanker 86 in Richtung des Kopplerraums 70 kraftbeaufschlagt.
Wesentlich ist, dass der erste Bohrungsabschnitt 84 des äußeren Magnetankers 81 über
eine Verbindungsbohrung 89 Verbindung mit dem ersten Druckraum 18 hat bzw. mit unter
Hochdruck stehendem Kraftstoff verbindbar ist. Beim Abheben des inneren Magnetankers
86 wird somit im Bereich des ersten Bohrungsabschnitts 84 ein ringförmiger Raum 90
gebildet, der mit Kraftstoff befüllt wird. Diese Lösung hat den Vorteil, dass die
Dimensionierung bzw. Auslegung der beiden Stirnflächen 65c, 66c der beiden Magentanker
81, 86 unabhängiger von der Magnetkreisauslegung erfolgen kann, da über den Raum 90
die hydraulischen Kräfte im Übergangsbereich zwischen den beiden Bohrungsabschnitten
84, 85 vermindert werden.
[0031] Das in der Fig. 6 dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung unterscheidet sich
von dem in der Fig. 5 dargestellten Ausführungsbeispiel im Wesentlichen dadurch, dass
ein Hubbegrenzungselement 91 vorgesehen ist, das als Bund am inneren Magnetanker 92
ausgebildet ist, und das mit einer Rückstellfeder 93 zusammenwirkt. Ferner weist der
innere Magnetanker 92, mit Ausnahme des Hubbegrenzungselements 91, eine stiftförmige
bzw. zylindrische Form auf. Weiterhin ist am äußeren Magnetanker 94 im Gegensatz zur
Ausführungsform gemäß der Fig. 5 keine Verbindungsbohrung 89 ausgebildet. Diese Lösung
hat den Vorteil, dass im Vergleich zur Ausführung gemäß der Fig. 5 auf die Rückstellfeder
88 und das (separate) Hubbegrenzungselement 87 verzichtet werden kann. Es ist jedoch
nun (im Vergleich zur Fig. 5) nur noch eine begrenzte unabhängige Bewegung der beiden
Magrietanker 92, 94 möglich.
[0032] Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß der Fig. 7 wird der äußere Magnetanker 95 mittels
einer Druckfeder 96 in Richtung des Einspritzventilglieds 27 kraftbeaufschlagt. Der
innere Magnetanker 97 weist eine stiftförmige Verlängerung 98 auf, die außerhalb des
Magnetkerns 51 mit einer Hubbegrenzungsscheibe 99 zusammenwirkt. Die Hubbegrenzungsscheibe
99 ist mittels einer Druckfeder 100 kraftbeaufschlagt, sodass über die Druckfeder
100 einerseits der innere Magnetkern 97 in Richtung des Einspritzventilglieds 27 kraftbeaufschlagt
wird, andererseits jedoch eine Begrenzung des Verstellweges des inneren Magnetkerns
97 in Richtung des Einspritzventilgliedes 27 bewirkt wird. Durch die stiftförmige
Verlängerung 98 des inneren Magnetankers 97, die aus magnetischem Material besteht,
kann der Magnetkreis beeinflusst werden. Insbesondere kann durch eine entsprechende
geometrische Dimensionierung der Verlängerung 98 eine Beeinflussung der Kennlinie
des inneren Magnetankers 97 ermöglicht werden.
[0033] Bei dem in der Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung ist der äußere,
in Tauchankerbauweise ausgeführte Magnetanker 101 hülsenförmig ausgebildet und ragt
mit seiner oberen Hälfte in den Bereich der Magnetspule 102 hinein. Ferner weist er
einen Umfangsbund 103 auf, zwischen dem und einer Stirnfläche des Magnetkerns 104
sich eine Druckfeder 105 abstützt. Die Druckfeder 105 drückt den äußeren Magnetanker
101 somit in Richtung des Einspritzventilglieds 27, wobei die Bewegung des äußeren
Magnetankers 101 in Richtung des Einspritzventilglieds 27 durch den Umfangsbund 103
begrenzt ist. Innerhalb des äußeren Magnetankers 101 ist ein zylindrischer, ebenfalls
in Tauchankerbauweise ausgebildeter innerer Magnetanker 108 angeordnet. Der innere
Magnetanker 108 besitzt auf der dem Einspritzventilglied 27 abgewandten Seite eine
vorzugsweise aus nicht magnetischem Material bestehende, als separates Bauteil ausgebildete
Verlängerung 109, die außerhalb des Magnetkerns 104 einen Hubbegrenzungsteller 110
aufweist, an dem sich eine Rückstellfeder 111 stützt, die den inneren Magnetanker
108 in Richtung des Einspritzventilglieds 27 kraftbeaufschlagt. Durch die geometrische
Gestaltung des Magnetkerns 104 sowie der Magnetkerne 101 und 108 können die Kräfte
auf die Magnetanker 101, 108 den Anforderungen angepasst werden. Die Kräfte auf den
äußeren Magnetanker 101 werden dabei hauptsächlich durch die Druckfeder 105 und den
magnetischen Fluss 112 bestimmt. Demgegenüber werden Kräfte auf den inneren Magnetanker
108 im Wesentlichen durch die Rückstellfeder 111 und den magnetischen Fluss 113 bestimmt.
Durch die Ausbildung des Umfangbundes 103 und des Hubbegrenzungstellers 110 lassen
sich unabhängige Hübe der Magentanker 101, 108 verwirklichen.
[0034] Das in der Fig. 9 dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung unterscheidet sich
von dem in der Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel durch eine ringförmige Erhebung
114 am Magnetkern 115, die in Wirkverbindung mit dem äußeren Magnetanker 101 angeordnet
ist, um die Kennlinie des äußeren Magentankers 101 zu beeinflussen. Ergänzend wird
erwähnt, dass durch entsprechende Gestaltung des Magnetkerns 115 auch eine Beeinflussung
des inneren Magentankers 108 bzw. an beiden Magnetankern 101, 108 möglich ist.
[0035] Das in der Fig. 10 dargestellte Ausführungsbeispiel der Erfindung unterscheidet sich
von dem in der Fig. 8 dargestellten Ausführungsbeispiel in der Verwendung einer Hubbegrenzungsscheibe
117 sowie einem kegelförmig ausgebildeten Bereich 118 am inneren Magnetanker 108a,
der in eine entsprechende Stufenbohrung 119 des Magnetkerns 104b eintaucht. Durch
die geometrische Gestaltung des Bereichs 118 und der Stufenbohrung 119 lässt sich
die Kennlinie des inneren Magnetankers 108a beeinflussen.
[0036] Die soweit beschriebenen Magnetankeranordnungen der Fig. 2 bis 10 können in vielfältiger
Art und Weise abgewandelt bzw. modifiziert werden, wie in angehängten Ansprüche definiert.
Dieser besteht in der Verwendung mindestens zweier voneinander unabhängig bewegbarer
Magnetanker, die längsbeweglich zueinander angeordnet sind und über einen Kopplerraum
mit einem Einspritzventilglied zusammenwirken.
1. Kraftstoff-Injektor (10), insbesondere Common-Rail-Injektor, zum Einspritzen von Kraftstoff
in einen Brennraum (11) einer Brennkraftmaschine, mit einem zwischen einer Schließstellung
und einer eine Düsenlochanordnung (25) freigebenden Öffnungsstellung verstellbaren
Einspritzventilelement (27), wobei das Einspritzventilelement (27) über einen mit
Druckmittel befüllten Kopplerraum (70) von einer Magnetankeranordnung (49; 80) ansteuerbar
ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Magnetankeranordnung (49; 80) wenigstens zwei relativ zueinander beweglich angeordnete
Magnetanker (55, 55a, 55b, 56, 56a, 56b, 81, 86, 92, 94, 95, 97, 101, 108, 108a) aufweist,
die mit ihren Stirnflächen (65, 6c, 66, 66c) in den Koppelraum (70) hineinragen.
2. Kraftstoff-Injektor nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens zwei Magnetanker (55, 55a, 55b, 56, 56a, 56b, 81, 86, 92, 94, 95,
97, 101, 108, 108a) konzentrisch zueinander angeordnet sind.
3. Kraftstoff-Injektor nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die wenigstens zwei Magnetanker (55, 55a, 55b, 56, 56a, 56b, 81, 86, 92, 94, 95,
97, 101, 108, 108a) rotationssymmetrisch ausgebildet sind.
4. Kraftstoff-Injektor nach Anspruch 2 oder 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die in den Kopplerraum (70) hineinragenden Stirnflächen (65, 6c, 66, 66c) der Magnetanker
(55, 55a, 55b, 56, 56a, 56b, 81, 86, 92, 94, 95, 97, 101, 108, 108a) eine unterschiedliche
Größe aufweisen.
5. Kraftstoff-Injektor nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei zwei Magnetankern (55, 56, 81, 86) die Stimfläche (66, 66c) des inneren Magnetankers
(55, 86) eine geringere Fläche aufweist als die Stirnfläche (65, 65c) des äußeren
Magnetankers (56, 81).
6. Kraftstoff-Injektor nach einem der Ansprüche 2 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der äußere Magnetanker (56, 56a, 56b, 81, 94, 95,101) eine Führung für den inneren
Magnetanker (55, 55a, 55b, 86, 92, 97, 108, 108a) ausbildet.
7. Kraftstoff-Injektor nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Magnetanker (55, 55a, 55b, 56, 56a, 56b) der Magnetankeranordnung (49) als Flachanker
ausgebildet sind.
8. Kraftstoff-Injektor nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei zwei Magnetankern (81, 86, 92, 94, 95, 97) der äußere Magnetanker (81, 94, 95)
als Flachanker und der innere Magnetanker (86, 92, 97) als Tauchanker ausgebildet
ist.
9. Kraftstoff-Injektor nach einem der Ansprüche 3 bis 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass bei zwei Magnetankern (101, 108, 108a) beide Magnetanker (101, 108, 108a) als Tauchanker
ausgebildet sind.
10. Kraftstoff-Injektor nach einem der Ansprüche 7 bis 9,
dadurch gekennzeichnet,
dass der innere Magnetanker (55, 55a, 55b, 86) ein Anschlagelement für den äußeren Magnetanker
(56, 56a, 56b, 81) in Öffnungsrichtung des Einspritzventilglieds (27) ausbildet.
1. Fuel injector (10), in particular common-rail injector, for injecting fuel into a
combustion chamber (11) of an internal combustion engine, having an injection valve
element (27) that can be adjusted between a closed position and an open position in
which a nozzle hole arrangement (25) is opened up, wherein the injection valve element
(27) can be actuated, via a coupler chamber (70) that is filled with pressure medium,
by a magnet armature arrangement (49; 80),
characterized
in that the magnet armature arrangement (49; 80) has at least two magnet armatures (55, 55a,
55b, 56, 56a, 56b, 81, 86, 92, 94, 95, 97, 101, 108, 108a) which are arranged so as
to be movable relative to one another and which project by way of their face surfaces
(65, 65c, 66, 66c) into the coupler chamber (70).
2. Fuel injector according to Claim 1,
characterized
in that the at least two magnet armatures (55, 55a, 55b, 56, 56a, 56b, 81, 86, 92, 94, 95,
97, 101, 108, 108a) are arranged concentrically with respect to one another.
3. Fuel injector according to Claim 2,
characterized
in that the at least two magnet armatures (55, 55a, 55b, 56, 56a, 56b, 81, 86, 92, 94, 95,
97, 101, 108, 108a) are of rotationally symmetrical form.
4. Fuel injector according to Claim 2 or 3,
characterized
in that those face surfaces (65, 65c, 66, 66c) of the magnet armatures (55, 55a, 55b, 56,
56a, 56b, 81, 86, 92, 94, 95, 97, 101, 108, 108a) which project into the coupler chamber
(70) are of different size.
5. Fuel injector according to Claim 4,
characterized
in that, in the case of two magnet armatures (55, 56, 81, 86), the face surface (66, 66c)
of the inner magnet armature (55, 86) has a smaller surface area than the face surface
(65, 65c) of the outer magnet armature (56, 81).
6. Fuel injector according to one of Claims 2 to 5,
characterized
in that the outer magnet armature (56, 56a, 56b, 81, 94, 95, 101) forms a guide for the inner
magnet armature (55, 55a, 55b, 86, 92, 97, 108, 108a).
7. Fuel injector according to one of Claims 3 to 6,
characterized
in that the magnet armatures (55, 55a, 55b, 56, 56a, 56b) of the magnet armature arrangement
(49) are in the form of flat armatures.
8. Fuel injector according to one of Claims 3 to 6,
characterized
in that, in the case of two magnet armatures (81, 86, 92, 94, 95, 97), the outer magnet armature
(81, 94, 95) is in the form of a flat armature and the inner magnet armature (86,
92, 97) is in the form of a plunger-type armature.
9. Fuel injector according to one of Claims 3 to 6,
characterized
in that, in the case of two magnet armatures (101, 108, 108a), both magnet armatures (101,
108, 108a) are in the form of plunger-type armatures.
10. Fuel injector according to one of Claims 7 to 9,
characterized
in that the inner magnet armature (55, 55a, 55b, 86) forms a stop element for the outer magnet
armature (56, 56a, 56b, 81) in an opening direction of the injection valve element
(27).
1. Injecteur de carburant (10), en particulier injecteur à rampe commune, pour l'injection
de carburant dans une chambre de combustion (11) d'un moteur à combustion interne,
comprenant un élément de soupape d'injection (27) pouvant être déplacé entre une position
de fermeture et une position d'ouverture libérant un ensemble de trous d'injecteur
(25), l'élément de soupape d'injection (27) pouvant être commandé par un ensemble
d'armatures magnétiques (49 ; 80) par le biais d'un espace d'accouplement (70) rempli
de fluide sous pression,
caractérisé en ce que
l'ensemble d'armatures magnétiques (49 ; 80) comprend au moins deux armatures magnétiques
(55, 55a, 55b, 56, 56a, 56b, 81, 86, 92, 94, 95, 97, 101, 108, 108a) disposées de
manière mobile les unes par rapport aux autres, lesquelles pénètrent, par leurs surfaces
frontales (65, 65c, 66, 66c), dans l'espace d'accouplement (70).
2. Injecteur de carburant selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
les au moins deux armatures magnétiques (55, 55a, 55b, 56, 56a, 56b, 81, 86, 92, 94,
95, 97, 101, 108, 108a) sont disposées de manière concentrique les unes par rapport
aux autres.
3. Injecteur de carburant selon la revendication 2,
caractérisé en ce que
les au moins deux armatures magnétiques (55, 55a, 55b, 56, 56a, 56b, 81, 86, 92, 94,
95, 97, 101, 108, 108a) sont à symétrie de révolution.
4. Injecteur de carburant selon la revendication 2 ou 3,
caractérisé en ce que
les surfaces frontales (65, 65c, 66, 66c), pénétrant dans l'espace d'accouplement
(70), des armatures magnétiques (55, 55a, 55b, 56, 56a, 56b, 81, 86, 92, 94, 95, 97,
101, 108, 108a) présentent une taille différente.
5. Injecteur de carburant selon la revendication 4,
caractérisé en ce que,
dans le cas de deux armatures magnétiques (55, 56, 81, 86), la surface frontale (66,
66c) de l'armature magnétique intérieure (55, 86) présente une plus petite superficie
que la surface frontale (65, 65c) de l'armature magnétique extérieure (56, 81).
6. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications 2 à 5,
caractérisé en ce que
l'armature magnétique extérieure (56, 56a, 56b, 81, 94, 95, 101) forme un guide pour
l'armature magnétique intérieure (55, 55a, 55b, 86, 92, 97, 108, 108a).
7. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications 3 à 6,
caractérisé en ce que
les armatures magnétiques (55, 55a, 55b, 56, 56a, 56b) de l'ensemble d'armatures magnétiques
(49) sont réalisées sous forme d'armatures plates.
8. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications 3 à 6,
caractérisé en ce que,
dans le cas de deux armatures magnétiques (81, 86, 92, 94, 95, 97), l'armature magnétique
extérieure (81, 94, 95) est réalisée sous forme d'armature plate et l'armature magnétique
intérieure (86, 92, 97) est réalisée sous forme de noyau plongeur.
9. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications 3 à 6,
caractérisé en ce que,
dans le cas de deux armatures magnétiques (101, 108, 108a), les deux armatures magnétiques
(101, 108, 108a) sont réalisées sous forme de noyaux plongeurs.
10. Injecteur de carburant selon l'une quelconque des revendications 7 à 9,
caractérisé en ce que
l'armature magnétique intérieure (55, 55a, 55b, 86) forme un élément de butée pour
l'armature magnétique extérieure (56, 56a, 56b, 81) dans le sens d'ouverture de l'organe
de soupape d'injection (27).
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