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<ep-patent-document id="EP12190192B1" file="EP12190192NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2548464" kind="B1" date-publ="20180221" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-5">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 0.1.63 (23 May 2017) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2548464</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20180221</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>12190192.0</B210><B220><date>20121026</date></B220><B240><B241><date>20131021</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20180221</date><bnum>201808</bnum></B405><B430><date>20130123</date><bnum>201304</bnum></B430><B450><date>20180221</date><bnum>201808</bnum></B450><B452EP><date>20171006</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>A43B   5/04        20060101AFI20130411BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Skisprungstiefel</B542><B541>en</B541><B542>Boot for ski jumping.</B542><B541>fr</B541><B542>Chaussure de saut à ski.</B542></B540><B560><B561><text>EP-A2- 2 383 024</text></B561><B561><text>DE-U1- 20 319 072</text></B561><B561><text>DE-U1-202011 102 436</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Kofler, Andreas</snm><adr><str>Fachschulstraße 24/22</str><city>6166 Fulpmes</city><ctry>AT</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Kofler, Andreas</snm><iid>101485211</iid><irf>80634 EP(AS/TS)</irf><adr><str>Fachschulstraße 24/22</str><city>6166 Fulpmes</city><ctry>AT</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Becker Kurig Straus</snm><iid>101230900</iid><adr><str>Patentanwälte 
Bavariastrasse 7</str><city>80336 München</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B880><date>20130515</date><bnum>201320</bnum></B880></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft einen Skisprungstiefel, bei dem ein Fußteil zweiteilig ausgebildet ist, wodurch die Beweglichkeit des Fußes insbesondere beim Absprung erhöht wird.</p>
<heading id="h0001"><b><u>Stand der Technik</u></b></heading>
<p id="p0002" num="0002">Beim Skispringen (auch Sprunglauf genannt) bzw. dem Skifliegen fahren Skispringer auf ihren Sprungski in einer vorbereiteten Schneespur oder im Sommer in einer Keramik-, Metall- oder Mattenspur den Anlauf einer Sprungschanze hinab, um Geschwindigkeit aufzunehmen. Während der Abfahrt nimmt der Skispringer zunächst eine hockende Haltung ein. Nachdem er die Schanze heruntergefahren ist, erfolgt bei hoher Fahrtgeschwindigkeit (zwischen etwa 80 und 110 km/h) der Absprung vom Ende der Sprungschanze, dem so genannten Schanzentisch. Der Skispringer richtet sich dabei auf, springt nach vorne und oben ab, zieht die Skier zu seinem Körper und breitet sie gleichzeitig für gewöhnlich zu einem V aus (so genannter V-Stil). Im Flug selber behält der Skispringer diese Flugposition bei, bis er die Landung nahe dem Hang einleitet. Dazu beendet der Skispringer seine Flugstellung und stellt die Skier wieder parallel zueinander. Das Skispringen ist eine gefährliche und technisch hochanspruchsvolle Sportart und stellt hohe Anforderungen an den Skispringer, aber auch insbesondere an das Material. So werden spezielle an das Skispringen angepasste Sprungski, Sprungstiefel, Helme und Bekleidung verwendet.</p>
<p id="p0003" num="0003">Skisprungstiefel bestehen in der Regel aus Leder und weisen einen Schaft, eine Sohle und einen den Fußrücken umschließenden Fußteil auf. Im vorderen Bereich des Stiefels ist für gewöhnlich ein Ansatz mit einer darin quer verlaufenden Rille zur Befestigung des Sprungstiefels in der Bindung eines Sprungskis angeordnet. Im Fersenbereich befindet sich häufig eine Vorrichtung zur Befestigung eines Abstandhalters, der den maximalen Abstand zwischen Ferse und Ski begrenzt. Derartige Abstandhalter werden für gewöhnlich flexibel<!-- EPO <DP n="2"> --> (als Band) oder formbeständig (als Stift) ausgeführt und mit der Bindung des Sprungskis verbunden.</p>
<p id="p0004" num="0004">In der Geschichte des Skispringens hat es immer wieder verschiedene Anpassungen des Materials und insbesondere der Sprungstiefel gegeben.</p>
<p id="p0005" num="0005">Die <patcit id="pcit0001" dnum="DE202007006076U1"><text>DE 20 2007 006 076 U1</text></patcit> offenbart einen Skisprungstiefel, bei dem sich ein blattfederartiges Element auf der Außenseite des Sprungstiefels von der Zehenkappe über den Schaft und über die obere Kontur des Stiefels erstreckt, so das es mit seinem oberen Ende an dem Unterschenkel eines Skispringers fesselbar ist. Diese Vorrichtung soll den Skispringer beim Absprung durch Erzeugen eines Drehmoments auf die Stiefelspitze in dem Absprungmoment unterstützen, in dem der Winkel zwischen dem Unterschenkel und dem Fuß im Vergleich zur Hockstellung während der Abfahrt vergrößert wird. Dadurch soll das Drehmoment für den Absprung nicht allein vom Skispringer durch das Hochziehen von Fuß und Zehen aufgebracht werden.</p>
<p id="p0006" num="0006">Aus der <patcit id="pcit0002" dnum="DE3305117A1"><text>DE 33 05 117 A1</text></patcit> ist ein Skisprungstiefel bekannt, bei dem die Sohle im vorderen Bereich in einem Winkel von 20° abgeschrägt ist und über Zapfen verfügt, die in Backenöffnungen eines Sprungskis einrasten können. Der voreingestellte Winkel der Sohle entspricht in etwa dem vorgesehenen Anstellwinkel der Sprungskier zum Skispringer bzw. dessen Füßen.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die <patcit id="pcit0003" dnum="DE4205638"><text>DE 42 05 638</text></patcit> schlägt zur Verbesserung des Skispringens einen Sprungschuh ohne Schuhabsatz und mit Polstern im Bereich des Vorfußes und des Fußrands vor.</p>
<p id="p0008" num="0008">Die <patcit id="pcit0004" dnum="DE20319072U1"><text>DE 203 19 072 U1</text></patcit> beschreibt einen Skisprungstiefel mit einem Versteifungselement, das sich vom Stiefelschaft bis in den Sohlenbereich und um den Fersenbereich herum erstreckt. Damit "verschmelzen" Sohle und Schaft zu einem einzigen Bauteil so dass eine eigentliche Sohle für den Sprungstiefel weitgehend nicht erforderlich ist und eine Reduzierung des Gesamtgewichts erreicht wird.</p>
<p id="p0009" num="0009">Aus der <patcit id="pcit0005" dnum="DE20013296"><text>DE 200 13 296</text></patcit> ist ein individuell einstellbarer Skisprungstiefel bekannt, bei dem ein oberer Teil des Stiefelschafts beweglich ausgeführt ist, der seitlich über Exzenter und rückwärtig im oberen Fersenbereich über eine Arretierungsplatte mit dem Stiefel verbunden ist. Vor dem Sprung stellt der Skispringer über die Arretierung die gewünschte Bewegungsfreiheit des Wadenspoilers nach vorne zur Anpassung des Winkels zwischen<!-- EPO <DP n="3"> --> Skiern und Springer bzw. dem Fuß des Springers, sowie über die Exzenter eine seitliche Anpassung an das individuelle Bedürfnis ein. Durch die Beweglichkeit des Wadenspoilers soll eine Landung vereinfacht werden.</p>
<p id="p0010" num="0010">In der <patcit id="pcit0006" dnum="DE202011005708U1"><text>DE 20 2011 005 708 U1</text></patcit> ist ebenfalls ein Skisprungstiefel mit einem nach vorne und zur Seite verstellbaren Wadenspoiler beschrieben, der zusätzlich eine im vorderen Bereich aufgestellten Sohle aufweist, wodurch ein präziser Anstellwinkel nach dem Absprung erreicht werden sollen. In der <patcit id="pcit0007" dnum="EP2383024A2"><text>EP 2383024 A2</text></patcit> wird ein Skisprungstiefel beschrieben, worin eine erhöhte Sicherheit erreicht wird. Zwar sind mit Hilfe der bekannten Skisprungstiefel individuelle Anpassungen und eine Unterstützung bei Flugphase und/oder Landung möglich. Jedoch weisen alle bekannten Sprungstiefel den Nachteil auf, dass ein Abrollen über die Zehengrundgelenke beim eigentlichen Absprungvorgang durch die eher starre Ausführung des Sprungstiefels nicht unterstützt wird und während der Flugphase eine abnorme Haltung des Fußes durch die bekannten Skisprungstiefel vorgegeben ist.</p>
<p id="p0011" num="0011">Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es deshalb, einen verbesserten Skisprungstiefel bereitzustellen, der eine erhöhte Beweglichkeit des Vorderfußes insbesondere beim Absprungvorgang ermöglicht und so einen erhöhten Absprungdruck erlaubt.</p>
<heading id="h0002"><b><u>Kurze Beschreibung der Erfindung</u></b></heading>
<p id="p0012" num="0012">Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe<!-- EPO <DP n="4"> --> durch einem Skisprungstiefel gemäß dem Gegenstand des Anspruchs 1 gelöst. Bevorzugt verläuft die räumliche Trennung in einem Winkel von zwischen etwa 20° und etwa 70°, vorzugsweise etwa 30° und etwa 60°, besonders bevorzugt zwischen etwa 40° und etwa 50°, und insbesondere bevorzugt in einem Winkel von etwa 45° zu einer Fußachse.</p>
<p id="p0013" num="0013">In einer alternativen Ausführungsform verläuft die räumliche Trennung im Wesentlichen parallel zu den Zehengrundgelenken.</p>
<p id="p0014" num="0014">In einer alternativen Ausführungsform sind der Zehenteil und der Grundteil miteinander über einen Bereich mit geringerer Materialstärke oder durch ein Material verbunden, das eine erhöhte Flexibilität aufweist. Somit kann eine weitgehend unabhängige Beweglichkeit des Zehenteils auch ohne räumliche Trennung beider Teile erreicht werden. Vorzugsweise erstreckt sich das Material mit erhöhter Flexibilität oder der Bereich geringerer Materialstärke im Wesentlichen diagonal von einer Außenseite des Skisprungstiefels ungefähr von einem Bereich, der sich distal vom Zehengrundgelenk des kleinen Zehs befindet, zu einer Innenseite des Skisprungstiefels ungefähr bis zum Bereich des Großzehengrundgelenks. Bevorzugt erstreckt sich das Material mit erhöhter Flexibilität oder der Bereich geringerer Materialstärke in einem Winkel von zwischen etwa 20° und etwa 70°, vorzugsweise etwa 30° und etwa 60°, besonders bevorzugt zwischen etwa 40° und etwa 50°, und insbesondere bevorzugt in einem Winkel von etwa 45° zu einer Fußachse.</p>
<p id="p0015" num="0015">In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Sohle im Bereich der räumlichen Trennung bzw. des Bereichs mit erhöhter Flexibilität oder geringerer Materialdicke eine Trennung auf. In einer alternativen Ausführungsform weist die Sohle im Bereich der räumlichen Trennung bzw. des Bereichs mit erhöhter Flexibilität oder geringerer Materialdicke selbst eine geringere Materialdicke oder ein Material mit erhöhter Flexibilität auf.</p>
<p id="p0016" num="0016">In einer bevorzugten Ausführungsform sind der Zehenteil und der Grundteil<!-- EPO <DP n="5"> --> miteinander flexibel verbunden. Die flexible Verbindung kann durch jegliches geeignetes Material erfolgen. Vorzugsweise sind die beiden Teile durch eine Schnürung mit Ösen im jeweiligen Teil miteinander verbunden. Alternativ kann die Verbindung mittels einem oder mehrerer von Bebänderungen, Klettbändern, Schnallen, Zugbändern oder Kombinationen davon erfolgen. Durch eine derartige Verbindung kann der Zehenteil in einem Winkel zum Grundteil voreingestellt und/oder ein Abklappen des Zehenteils verhindert werden.</p>
<p id="p0017" num="0017">In einer weiteren Ausführungsform ist der Schaft des Skisprungstiefels zumindest nach vorne in Richtung Zehen bzw. Fußrücken beweglich ausgebildet. Die Drehachse dafür ist bevorzugt im Bereich der Knöchel angeordnet. Die Beweglichkeit kann insbesondere durch Verbindungsmittel hergestellt werden, die eine Bewegung des Schafts zulassen. Derartige Verbindungsmittel können beispielsweise Steckmuttern und axiale Zylinderrollenlager sein. Vorzugsweise weist der bewegliche Schaft in einem unteren, rückwärtigen Bereich, der sich im Wesentlichen im Bereich des Überganges zwischen Achillessehne und Wadenmuskulatur des Fußes bzw. Beins eines Skispringers befindet, eine Aussparung auf, wobei gleichzeitig ein oberer Teil des Schafts eine Wade eines Skispringers vollständig umgibt. Den Bereich der Aussparung deckt vorzugsweise eine Verlängerung der Sprungstiefelrückseite zumindest teilweise überlappend ab, die sich vom Fersenbereich bis zur Wade erstreckt, wenn sich der Sprungstiefel in einer Grundposition befindet, in der der Schaft nicht nach vorne in Richtung Zehen geneigt ist.</p>
<p id="p0018" num="0018">In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist der Schaft im Bereich des Schienbeines eine Aussparung auf, die sich vorzugsweise bis zum Bereich des Fußspanns und/oder bis zu den Verbindungsmitteln mit dem Grundteil erstreckt, so dass der Schaft den Unterschenkel des Skispringers nicht vollständig umgibt. Bevorzugt weist der Schaft dabei Befestigungsmittel auf, die beidseitig der Aussparung befestigt werden können und die Aussparung zumindest teilweise überbrücken, so dass ein Schienbein eines Skispringers in dem Schaft gehalten werden kann.</p>
<p id="p0019" num="0019">In einer bevorzugten Ausführungsform wird eine Beweglichkeit des Schaftes vorzugsweise einstellbar begrenzt. Für eine derartige Begrenzung der Beweglichkeit können jegliche geeignete Begrenzungsmittel verwendet werden. Beispielsweise können die gleichen Mittel verwendet werden, die zur Verbindung von Zehen- und Grundteil Verwendung finden.<!-- EPO <DP n="6"> --> Andere Arretierungsmöglichkeiten können ebenfalls angewandt werden.</p>
<p id="p0020" num="0020">In einer besonders bevorzugten Ausführungsform ist der Schaft zusätzlich seitlich bewegbar. Eine seitliche Bewegung des Schaftes wird vorzugsweise mittels Exzenter ermöglicht, die vorzugsweise im Bereich der Knöchel angeordnet sind. Eine seitliche Ausrichtung des Schaftes kann in einer besonders bevorzugten Ausführungsform voreingestellt werden, so dass der Stiefelschaft während des Tragens des Sprungstiefels nicht weiter seitlich bewegt werden kann.</p>
<p id="p0021" num="0021">In einer Ausführungsform ist die Außenhülle des Skisprungstiefels im Wesentlichen aus einem natürlichen Material wie beispielsweise Leder oder einem künstlichen Material wie Kunststoff ausgebildet. Bevorzugt ist die Außenhülle des Skisprungstiefels im Wesentlichen aus einem starren Material, besonders bevorzugt aus Carbonfaserlaminat ausgebildet. Insbesondere durch die Verwendung von Kunststoffen und besonders durch Carbonfaserlaminat als Material für den Skisprungstiefel werden die Haltbarkeit und insbesondere die Steifigkeit des Skisprungstiefels deutlich verbessert. Darüber hinaus wird der Sprungstiefel leichter und robuster als die aus dem Stand der Technik bekannten Modelle, wodurch sowohl die Sicherheit als auch der Tragekomfort deutlich erhöht werden.</p>
<p id="p0022" num="0022">In einer weiteren Ausführungsform weist die Außenhülle im Bereich des Fußrückens eine Aussparung auf, so dass ein einfacheres und bequemeres Anziehen des Skisprungstiefels ermöglicht wird. Um einen Halt eines Fußes in einer derartigen Ausführungsform zu gewährleisten, sind beidseitig der Aussparung verstellbare Befestigungsmittel angeordnet.</p>
<p id="p0023" num="0023">Befestigungsmittel im Sinne der vorliegenden Erfindung können jegliche geeigneten Befestigungsmittel sein, beispielsweise eine Bebänderung, Schnürung, Klettbänder, Schnallen, Zugbänder oder Kombinationen davon.</p>
<p id="p0024" num="0024">Der erfindungsgemäße Skisprungstiefel weist bevorzugt Mittel zur lösbaren Befestigung des Skisprungstiefels an einer Skisprungbindung auf.</p>
<p id="p0025" num="0025">In Bezug auf die Beschreibung der vorliegenden Erfindung werden die Begriffe Skisprungstiefel, Sprungstiefel und Stiefel synonym verwendet. Auch ist ein Skispringer einem Skifahrer oder Anwender in Bezug auf die beschriebene Erfindung gleichzusetzen.</p>
<p id="p0026" num="0026">Weitere Vorteile der vorliegenden Erfindung sind eine leichte Austauschbarkeit der einzelnen Teile des Skisprungstiefels, die durch die mehrteilige Ausbildung des Fußteils und<!-- EPO <DP n="7"> --> durch den beweglich angeordneten Schaft bedingt wird. Durch einfachen Austausch der Teile kann die Funktion des Skisprungstiefels weiter angepasst werden. So kann beispielsweise ein besonders steifer Grundteil in Verbindung mit einem weniger Steifen Fußteil zum Einsatz gebracht werden. Auch können durch Verwendung verschieden ausgestalteter Grundteile und deren Formstabilität unterschiedliche gewünschte Bewegungen beim Absprung und/oder der Flugphase vorgegeben werden und somit das Sprungverhalten weiter beeinflusst werden.</p>
<heading id="h0003"><b><u>Kurze Beschreibung der Zeichnungen</u></b></heading>
<p id="p0027" num="0027">
<ul id="ul0001" list-style="none" compact="compact">
<li><figref idref="f0001">Figur 1</figref> zeigt eine besonders bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Skisprungstiefels in einer Frontalansicht.</li>
<li><figref idref="f0002">Figur 2</figref> zeigt eine detaillierte Ansicht des Fußteils des erfindungsgemäßen Skisprungstiefels in vereinfachter Form in einer Frontalansicht.</li>
<li><figref idref="f0002">Figur 3</figref> ist eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Skisprungstiefels.</li>
<li><figref idref="f0003">Figur 4A</figref> zeigt den erfindungsgemäßen Skisprungstiefel in einer vereinfachten Seitenansicht mit dem Schaft in einer Grundposition.</li>
<li><figref idref="f0003">Figur 4B</figref> zeigt den erfindungsgemäßen Skisprungstiefel in einer vereinfachten Seitenansicht mit dem Schaft in einer nach vorne geneigten Position und dem Fußteil in einer gestauchten Position während einer Absprung- und/oder Flugphase.</li>
</ul></p>
<heading id="h0004"><b><u>Beschreibung einer bevorzugten Ausführungsform</u></b></heading>
<p id="p0028" num="0028">Die in den Figuren dargestellte besonders bevorzugte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Skisprungstiefels 100 umfasst eine Sohle 110, einen Schaft 120 und einen Fußteil 130. Im vorderen Bereich des Skisprungstiefels 100 ist ein Ansatz 140 mit einer darin quer verlaufenden Rille 141 zur Befestigung des Skisprungstiefels 100 in der Bindung eines Sprungskis angeordnet. Im Fersenbereich befindet sich eine Vorrichtung 150 zur Befestigung eines Abstandhalters, der mit einer Bindung eines Sprungskis verbunden wird.</p>
<p id="p0029" num="0029">Der Fußteil 130 ist zweiteilig ausgebildet, so dass er in einen vorderen, die Zehen bedeckenden Teil (Zehenteil) 131 und einen hinteren, den Fuß im Wesentlichen umgebenden Teil (Grundteil) 132 unterteilt werden kann. Die Sohle 110 erstreckt sich von dem Bereich der Fußspitze bis in den Fersenbereich des Sprungstiefels 100.</p>
<p id="p0030" num="0030">Der Zehenteil 131 ist in der gezeigten besonders bevorzugten Ausführungsform vom<!-- EPO <DP n="8"> --> Grundteil 132 räumlich beabstandet und kann im Wesentlichen unabhängig vom Grundteil 132 bewegt werden. Die räumliche Trennung 170 erstreckt sich bis zur Stiefelsohle 110 und verläuft diagonal von einer Außenseite 133 des Skisprungstiefels 100 in etwa von einem Bereich, der sich distal vom Zehengrundgelenk des kleinen Zehs befindet, zu einer Innenseite 134 des Skisprungstiefels 100 in etwa bis zum Bereich des Großzehengrundgelenks (auch Großzehenballen genannt). Damit weist die diagonal verlaufende räumliche Trennung 170 einen Winkel α von etwa 45° zu einer Fußachse F auf. Durch diesen Verlauf der räumlichen Trennung 170 wird eine flachere Winkelstellung der Sprungskier in der Flugphase unmittelbar nach dem Absprung erreicht. Ein derartiges flaches Herauslaufen der Sprungskier bewirkt unmittelbar nach dem Absprung eine größere Anströmfläche durch den Luftwiderstand und somit eine vergrößerte Segelfläche. Dadurch können eine hoch dynamische Flugphase und im Endeffekt eine größere Sprungweite erreicht werden. Die räumliche Trennung 170 und der diagonale Verlauf der Trennung 170 in einem bestimmten Winkel α zur Fußachse F sind insbesondere in <figref idref="f0002">Figur 2</figref> detailliert gezeigt, wobei <figref idref="f0002">Figur 2</figref> eine reduzierte Detailansicht des Fußteils 130 der bevorzugten Ausführungsform ist.</p>
<p id="p0031" num="0031">Wie in <figref idref="f0001">Figuren 1</figref> und <figref idref="f0002">3</figref> gezeigt, sind beide Fußteile 131, 132 miteinander durch eine Schnürung 135, die durch mehrere Ösen 135 läuft, die im jeweiligen Fußteil angeordnet sind, flexibel verbunden. Mittels der flexiblen Verbindung kann der Zehenteil 131 in einem Winkel zum Grundteil 132 individuell voreingestellt werden und somit der Abstand zwischen Zehenteil 131 und Grundteil 132 verringert werden. Die gegeneinander beweglichen Fußteile 131, 132 ermöglichen beim Absprung des Skispringers ein Abrollen über die Zehengrundgelenke, wobei die erhöhte Beweglichkeit des Vorderfußes insbesondere beim Absprungvorgang eine erhöhte Kraftübertragung und damit einhergehend einen erhöhten Absprungdruck erlaubt.</p>
<p id="p0032" num="0032">Durch die räumliche Trennung 170 beider Fußteile 131, 132 und der Möglichkeit eines Abrollens über die Zehengrundgelenke beim Absprung wird ein verbesserter Winkel zwischen Sprungski und dem Fuß eines Skispringers erreicht, was eine mehr bewusste Steuerung der Skiführung unter anderem beim Absprung, während der Flugphase und bei der Landung zulässt.</p>
<p id="p0033" num="0033">Wie in <figref idref="f0002">Figur 3</figref> gezeigt, weist die Sohle 110 zur weiteren Unterstützung des<!-- EPO <DP n="9"> --> Absprungvorgangs in etwa im Bereich 111 des Verlaufs der Trennung 170 zwischen Zehenteil 131 und Grundteil 132 ein flexibles Material auf, so dass die eigentlich eher starr ausgebildete Sohle 110 die Abrollbewegung unterstützt.</p>
<p id="p0034" num="0034">Wie in den <figref idref="f0001">Figuren 1</figref> und <figref idref="f0002 f0003">3-4</figref> gezeigt, ist der Schaft 120 des Skisprungstiefels 100 derart ausgebildet, dass er ein Bein eines Skispringers nie vollständig umgibt. Im unteren Bereich besteht der Schaft 120 im Wesentlichen aus zwei sich gegenüberliegenden Seitenteilen 121 und 122, die mit dem Grundteil 132 um eine Drehachse 123 beweglich verbunden sind, wobei die Drehachse 123 im Bereich der Knöchel angeordnet ist. Die Vorderseite des Schafts 120, die in Richtung Zehenteil 131 zeigt, weist somit eine erste Aussparung 124 auf. Die Rückseite des Schafts weist entsprechend in etwa im Bereich der unteren Hälfte, die sich im Wesentlichen im Bereich des Überganges zwischen Achillessehne und Wadenmuskulatur eines Skispringers befindet, eine zweite Aussparung 125 auf. Der obere Teil 126 des Schafts 120 ist hingegen daran angepasst, eine Wade eines Skispringers zu umschließen. Befestigungsmittel 127, die beidseitig der ersten Aussparung 124 an dem Schaft 120 angeordnet sind, sind daran angepasst, die erste Aussparung 124 zu überbrücken, und somit ein Schienbein eines Skispringers in dem Schaft 120 zu fixieren. Durch die offene Gestaltung des steifen Schafts 120 wird das Anziehen des Skisprungstiefels 100 deutlich vereinfacht. Die Befestigungsmittel 127 ermöglichen darüber hinaus eine bessere Anpassung an die individuellen anatomischen Gegebenheiten des Skispringers.</p>
<p id="p0035" num="0035">Den Bereich der zweiten Aussparung 125 deckt eine sich nach oben erstreckende Verlängerung 137 des Grundteils 132 im Wesentlichen überlappend ab, wenn sich der Sprungstiefel 100 in einer Grundposition befindet (vergleiche <figref idref="f0003">Figur 4A</figref>), in der der Schaft 120 nicht nach vorne in Richtung Zehen geneigt ist. Dieser verlängerte Bereich 137 unterliegt beim Sprungvorgang besonders starken Kräften und ist daher vorzugsweise mit Versteifungselementen (nicht gezeigt) versehen, die sich vorzugsweise bis in den Fersenbereich erstrecken. Um den Bewegungsspielraum des Schaftes 120 in Richtung Zehenteil 131 individuell beschränken zu können, ist zwischen Schaft 120 und Verlängerung 137 ein Begrenzungsmittel angeordnet. Dazu sind in der gezeigten bevorzugten Ausführungsform an den Schaftseitenteilen 121, 122 sowie an der Verlängerung 137 Ösen 128 angeordnet, durch die eine Schnürung 129 geführt ist. Wie in <figref idref="f0003">Figur 4B</figref> dargestellt, wird mittels derartiger<!-- EPO <DP n="10"> --> Begrenzungsmittel 128, 129 der Schaft in seiner Bewegungsfreiheit nach vorne begrenzt.</p>
<p id="p0036" num="0036">In der <figref idref="f0003">Figur 4B</figref> ist der Skisprungstiefel während einer Absprung- und/oder Flugphase dargestellt. Dabei befindet sich der Schaft 120 in einer nach vorne geneigten Position und die räumliche Trennung 170 zwischen Zehenteil 131 und Grundteil 132 ist gestaucht bzw. der Abstand zwischen beiden Fußteilen 131, 132 ist verkleinert, so dass der Fersenbereich des Skisprungstiefels 100 im Vergleich zum Zehenbereich aus einer Ebene angehoben vorliegt.</p>
<p id="p0037" num="0037">Die Außenhülle des Skisprungstiefels besteht im Wesentlichen aus Carbonfaserlaminat und kann durch die damit einhergehende Steifigkeit eine bestimmte Bewegung exakt vorgeben, die dann vom Sprungstiefel unterstützt und durch das formschlüssige Verbinden des Fußes bzw. Beins mit dem Sprungstiefel direkt ausgeführt werden kann. Der Sprungstiefel führt durch die Formstabilität die gewünschte Bewegung exakt aus, wobei ein Ausweichen des Sprungstiefels durch die Materialeigenschaften verhindert wird. Da durch das Material der Außenhülle auch Materialermüdungen wie bei Skisprungstiefeln aus Leder verhindert werden, trägt der erfindungsgemäße Skisprungstiefel stark zur Sicherheit beim Skispringen bei. Darüber hinaus steigt durch eine starre Außenhülle der Formschluss/Kraftschluss und führt zu einer exakten Kraftübertragung vom Ski auf den Skispringer und umgekehrt.</p>
<p id="p0038" num="0038">Im Bereich des Fußrückens weist der Grundteil 132 in seiner Außenhülle eine Aussparung 138 auf, um ein einfacheres und bequemeres Anziehen des Skisprungstiefels 100 zu ermöglichen. Um den Halt eines Fußes eines Skispringers in dem Skisprungstiefel zu gewährleisten, ist beidseitig der Aussparung 138 ein verstellbares Befestigungsmittel 139 angeordnet, mittels dem ein Fuß in dem Skisprungstiefel 100 individuell fixiert werden kann.</p>
<p id="p0039" num="0039">Der Innenschuh 160, 161, 162 in der bevorzugten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Skisprungstiefels 100 ist mit aufgeschäumten Kunststoffen ausgestaltet, um dem Fuß eines Skispringers sicheren Halt zu gewähren. In <figref idref="f0001">Figur 1</figref> sind die Innenschuhlachse 160, der Innenschuh 161 und der Schaftinnenschuh 162 individuell dargestellt.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Skisprungstiefel (100) umfassend eine Sohle (110), einen Schaft (120) und einen Fußteil (130), worin der Fußteil (130) zweiteilig ausgebildet ist und einen Zehenteil (131) und einen Grundteil (132) umfasst, wobei der Zehenteil (131) im Wesentlichen unabhängig von dem Grundteil (132) bewegt werden kann,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Zehenteil (131) und der Grundteil (132) zumindest im Bereich des Fußrückens voneinander räumlich beabstandet sind und die räumliche Trennung (170) zwischen Zehenteil (131) und Grundteil (132) im Wesentlichen diagonal von einer Außenseite (133) des Skisprungstiefels (100) ungefähr von einem Bereich, der sich distal vom Zehengrundgelenk des kleinen Zehs befindet, zu einer Innenseite (134) des Skisprungstiefels (100) ungefähr bis zum Bereich des Großzehengrundgelenks erstreckt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Skisprungstiefel (100) nach Anspruch 1, worin die räumliche Trennung (170) in einem Winkel (α) von zwischen etwa 20° und etwa 70° zu einer Fußachse (F) verläuft.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Skisprungstiefel (100) nach Anspruch 1, worin der Zehenteil (131) und der Grundteil (132) miteinander über einen Bereich mit geringerer Materialstärke oder durch ein Material verbunden sind, das eine erhöhte Flexibilität aufweist, vorzugsweise worin sich das Material mit erhöhter Flexibilität oder der Bereich geringerer Materialstärke im Wesentlichen diagonal von einer Außenseite (133) des Skisprungstiefels (100) ungefähr von einem Bereich, der sich distal vom Zehengrundgelenk des kleinen Zehs befindet, zu einer Innenseite (134) des Skisprungstiefels (100) ungefähr bis zum Bereich des Großzehengrundgelenks erstreckt, besonders bevorzugt worin sich das Material mit erhöhter Flexibilität oder der Bereich geringerer Materialstärke in einem Winkel (α) von zwischen etwa 20° und etwa 70° zu einer Fußachse (F) erstreckt.<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Skisprungstiefel (100) nach einem der Ansprüche 2-3, worin die Sohle (110) im Bereich der räumlichen Trennung (170) bzw. des Bereichs mit erhöhter Flexibilität oder geringerer Materialdicke selbst eine Trennung aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Skisprungstiefel (100) nach einem der Ansprüche 2-3, worin die Sohle (110) im Bereich der räumlichen Trennung (170) bzw. des Bereichs mit erhöhter Flexibilität oder geringerer Materialdicke selbst eine geringere Materialdicke oder ein Material mit erhöhter Flexibilität aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Skisprungstiefel (100) nach einem der Ansprüche 1-2 oder 4-5, worin der Zehenteil (131) und der Grundteil (132) miteinander flexibel verbunden sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Skisprungstiefel (100) nach Anspruch 6, worin der Zehenteil (131) und der Grundteil (132) durch eine Schnürung (135) mit Ösen (134) im jeweiligen Teil miteinander flexibel verbunden sind.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Skisprungstiefel (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin der Schaft (120) zumindest nach vorne in Richtung Zehen bzw. Fußrücken beweglich ausgebildet vorliegt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Skisprungstiefel (100) nach Anspruch 8, worin die Bewegungsfreiheit des Schafts (120) durch Begrenzungsmittel (128, 129) einstellbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Skisprungstiefel (100) nach Anspruch 8 oder 9, worin der Schaft (120) in einem unteren, rückwärtigen Bereich, der sich im Wesentlichen im Bereich des Überganges zwischen Achillessehne und Wadenmuskulatur befindet, eine Aussparung (125) aufweist, wobei gleichzeitig ein oberer Teil (126) des Schafts (120) eine Wade eines Skispringers vollständig umgibt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Skisprungstiefel (100) nach Anspruch 9, worin eine sich nach oben erstreckende Verlängerung (137) des Grundteils (132) den Bereich der Aussparung (125) zumindest teilweise überlappend abdeckt.<!-- EPO <DP n="13"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0012" num="0012">
<claim-text>Skisprungstiefel (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin der Schaft (120) im Bereich des Schienbeines eine Aussparung (124) aufweist, vorzugsweise worin der Schaft (120) Befestigungsmittel (127) aufweist, die beidseitig der Aussparung (124) angeordnet sind und die Aussparung zumindest teilweise überbrücken, so dass ein Schienbein eines Skispringers in dem Schaft (120) gehalten werden kann.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0013" num="0013">
<claim-text>Skisprungstiefel (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin der Skisprungstiefel (100) eine im Wesentlichen starre Außenhülle aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0014" num="0014">
<claim-text>Skisprungstiefel (100) nach einem der vorstehenden Ansprüche, worin mindestens die Außenhülle des Skisprungstiefels (100) im Wesentlichen aus einem künstlichen Material, bevorzugt aus Carbonfaserlaminat ausgebildet ist.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="14"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Boot for ski jumping (100), comprising a sole (110), a shaft (120) and a foot part (130), wherein the foot part (130) is formed in two parts and comprises a toe part (131) and a base part (132), the toe part (131) being substantially movable independently of the base part (132), <b>characterized in that</b> the toe part (131) and the base part (132) are spaced from each other at least in the region of the back of the foot, and <b>in that</b> the spatial separation (170) between the toe part (131) and base part (132) extends substantially diagonal from an outer surface (133) of the boot for ski jumping (100) approximately from a region distal to the toe joint of the small toe to an inner surface (134) of the boot for ski jumping (100) to the area of the great toe joint.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Boot for ski jumping (100) according to claim 1, wherein the spatial separation (170) runs at an angle (α) of between about 20° and about 70° to a foot axis (F).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Boot for ski jumping (100) according to claim 1, wherein the toe part (131) and the base part (132) are connected to each via a region of lesser material thickness or via a material having increased flexibility, preferably in which the material having increased flexibility substantially extends diagonally from a portion of lesser gauge material from an outer surface (133) of the boot for ski jumping (100) approximately from an area distal to the toe joint of the small toe to an inner surface (134) of the boot for ski jumping (100) approximately to the region of the great toe joint, more preferably wherein the material of increased flexibility or region of lesser material thickness extends at an angle (α) of between about 20° and about 70° to a foot axis (F).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Boot for ski jumping (100) according to any one of claims 2-3, wherein the sole (110) itself has a separation in the region of spatial separation (170) or the region of increased flexibility or lesser material thickness.<!-- EPO <DP n="15"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Boot for ski jumping (100) according to any one of claims 2-3, wherein the sole (110) itself has a smaller material thickness or a material with increased flexibility in the region of spatial separation (170) or the region of increased flexibility or lesser material thickness.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Boot for ski jumping (100) according to any one of claims 1-2 or 4-5, wherein the toe part (131) and the base part (132) are flexibly connected together.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Boot for ski jumping (100) according to claim 6, wherein the toe part (131) and the base part (132) are flexibly connected to each other by a lacing (135) with eyelets (134) in the respective part.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Boot for ski jumping (100) according to any one of the preceding claims, wherein the shaft (120) is at least forwards movable towards the toes or foot back.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Boot for ski jumping (100) according to claim 8, wherein the freedom of movement of the shaft (120) is adjustable by limiting means (128, 129).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Boot for ski jumping (100) according to claim 8 or 9, wherein the shaft (120) has a recess (125) in a lower rear region substantially in the area of the transition between the Achilles tendon and the calf muscles, wherein at the same time an upper part (126) of the shaft (120) completely surrounds a calf of a skijumper.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Boot for ski jumping (100) of claim 9, wherein an upwardly extending extension (137) of the base part (132) at least partially covers the region of the recess (125) in an overlapping manner.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0012" num="0012">
<claim-text>Boot for ski jumping (100) of any one of the preceding claims, wherein the shaft (120) has a recess (124) in the region of the tibia, preferably wherein the shaft (120) has attachment means (127) disposed on both sides of the recess (124) which at least partially bridge the recess so that a shin of a skijumper can be held in the shaft (120).<!-- EPO <DP n="16"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0013" num="0013">
<claim-text>Boot for ski jumping (100) according to any one of the preceding claims, wherein the boot for ski jumping (100) has a substantially rigid outer shell.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0014" num="0014">
<claim-text>Boot for ski jumping (100) according to one of the preceding claims, wherein at least the outer shell of the boot for ski jumping (100) is formed substantially of an artificial material, preferably of carbon fiber laminate.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="17"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Botte de saut à ski (100) comprenant une semelle (110), une tige (120) et un pied (130), dans laquelle le pied (130) est exécuté en deux parties et présente une pointe (131) et une partie de base (132), dans laquelle la pointe (131) peut essentiellement se déplacer indépendamment de la partie de base (132), <b>caractérisée en ce que</b> la pointe (131) et la partie de base (132) sont distantes spatialement l'une de l'autre au moins dans la zone du cou-de-pied et la séparation spatiale (170) entre la pointe (131) et la partie de base (132) s'étend essentiellement en diagonale d'un côté extérieur (133) de la botte de saut à ski (100), approximativement d'une zone distale à l'articulation métatarsophalangienne du petit orteil, vers un côté intérieur (134) de la botte de saut à ski (100), approximativement jusqu'à la zone de l'articulation métatarsophalangienne du gros orteil.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Botte de saut à ski (100) selon la revendication 1, dans laquelle la séparation spatiale (170) s'étend selon un angle (α) situé entre approximativement 20° et approximativement 70° par rapport à un axe du pied (F).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Botte de saut à ski (100) selon la revendication 1, dans laquelle la pointe (131) et la partie de base (132) sont reliées l'une à l'autre via une zone à moindre épaisseur de matériau ou par un matériau présentant une flexibilité accrue, de préférence dans laquelle le matériau présentant une flexibilité accrue ou la zone à moindre épaisseur de matériau s'étend essentiellement en diagonale d'un côté extérieur (133) de la botte de saut à ski (100), approximativement d'une zone distale à l'articulation métatarsophalangienne du petit orteil, vers un côté intérieur (134) de la botte de saut à ski (100), approximativement jusqu'à la zone de l'articulation métatarsophalangienne du gros orteil, de façon particulièrement préférée dans laquelle le matériau présentant une flexibilité accrue ou la zone à moindre épaisseur de matériau s'étend selon un angle (α) situé entre approximativement 20° et approximativement<!-- EPO <DP n="18"> --> 70° par rapport à un axe du pied (F).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Botte de saut à ski (100) selon l'une des revendications 2 à 3, dans laquelle la semelle (110) présente une séparation dans la zone de la séparation spatiale (170) resp. dans la zone à moindre épaisseur de matériau.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Botte de saut à ski (100) selon l'une des revendications 2 à 3, dans laquelle la semelle (110) présente, dans la zone de la séparation spatiale (170) resp. dans la zone à flexibilité accrue ou à moindre épaisseur de matériau, une moindre épaisseur de matériau ou un matériau à flexibilité accrue.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Botte de saut à ski (100) selon l'une des revendications 1 à 2 ou 4 à 5, dans laquelle la pointe (131) et la partie de base (132) sont reliées l'une à l'autre de façon flexible.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Botte de saut à ski (100) selon la revendication 6, dans laquelle la pointe (131) et la partie de base (132) sont reliées l'une à l'autre de façon flexible au moyen d'un laçage (135) avec des oeillets (134) dans la partie respective.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Botte de saut à ski (100) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle la tige (120) est exécutée de façon mobile au moins vers l'avant en direction des orteils resp. du cou-de-pied.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Botte de saut à ski (100) selon la revendication 8, dans laquelle la liberté de mouvement de la tige (120) est réglable à l'aide de moyens de limitation (128, 129).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Botte de saut à ski (100) selon la revendication 8 ou 9, dans laquelle la tige (120) présente, dans une zone inférieure arrière essentiellement située au niveau de la transition entre le tendon d'Achille et la musculature du mollet, un évidement (125), dans laquelle une partie supérieure (126) de la tige (120) entoure dans le même temps le mollet d'un sauteur à skis.<!-- EPO <DP n="19"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Botte de saut à ski (100) selon la revendication 9, dans laquelle un prolongement (137) de la partie de base (132) s'étendant vers le haut couvre au moins partiellement par chevauchement la zone de l'évidement (125).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0012" num="0012">
<claim-text>Botte de saut à ski (100) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle la tige (120) présente un évidement (124) au niveau du tibia, de préférence dans laquelle la tige (120) présente des moyens de fixation (127) disposés des deux côtés de l'évidement (124) et qui enjambent au moins partiellement l'évidement, de sorte que le tibia d'un sauteur à skis puisse être maintenu dans la tige (120).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0013" num="0013">
<claim-text>Botte de saut à ski (100) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle la botte de saut à ski (100) présente une enveloppe extérieure essentiellement rigide.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0014" num="0014">
<claim-text>Botte de saut à ski (100) selon l'une des revendications précédentes, dans laquelle au moins l'enveloppe extérieure de la botte de saut à ski (100) est essentiellement en un matériau artificiel, de préférence en laminé de fibres de carbone.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="20"> -->
<figure id="f0001" num="1"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="130" he="223" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="21"> -->
<figure id="f0002" num="2,3"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="154" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="22"> -->
<figure id="f0003" num="4A,4B"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="151" he="233" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE202007006076U1"><document-id><country>DE</country><doc-number>202007006076</doc-number><kind>U1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0005]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE3305117A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>3305117</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0006]</crossref></li>
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