<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!DOCTYPE ep-patent-document PUBLIC "-//EPO//EP PATENT DOCUMENT 1.5//EN" "ep-patent-document-v1-5.dtd">
<ep-patent-document id="EP12175558B1" file="EP12175558NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2549034" kind="B1" date-publ="20171206" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-5">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>BDM Ver 0.1.63 (23 May 2017) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2549034</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20171206</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>12175558.1</B210><B220><date>20120709</date></B220><B240><B241><date>20150513</date></B241></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B300><B310>102011079690</B310><B320><date>20110722</date></B320><B330><ctry>DE</ctry></B330></B300><B400><B405><date>20171206</date><bnum>201749</bnum></B405><B430><date>20130123</date><bnum>201304</bnum></B430><B450><date>20171206</date><bnum>201749</bnum></B450><B452EP><date>20170623</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>E05B  19/08        20060101AFI20150217BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Profilzylinderschlüssel</B542><B541>en</B541><B542>Profile cylinder key</B542><B541>fr</B541><B542>Clé de cylindre de profilé</B542></B540><B560><B561><text>EP-A1- 1 653 027</text></B561><B561><text>DE-A1- 4 336 476</text></B561><B561><text>DE-A1- 10 027 491</text></B561><B561><text>DE-U1- 29 818 143</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Hennecke, Gerhard</snm><adr><str>Am Neuhauskothen 69</str><city>42555 Velbert</city><ctry>DE</ctry></adr></B721><B721><snm>Ziaja, Klaus</snm><adr><str>Rüttenscheider Strasse 71</str><city>45130 Essen</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>BKS GmbH</snm><iid>100088683</iid><irf>16450472EP</irf><adr><str>Heidestrasse 71</str><city>42549 Velbert</city><ctry>DE</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>DREISS Patentanwälte PartG mbB</snm><iid>101204860</iid><adr><str>Friedrichstrasse 6</str><city>70174 Stuttgart</city><ctry>DE</ctry></adr></B741></B740></B700><B800><B840><ctry>AL</ctry><ctry>AT</ctry><ctry>BE</ctry><ctry>BG</ctry><ctry>CH</ctry><ctry>CY</ctry><ctry>CZ</ctry><ctry>DE</ctry><ctry>DK</ctry><ctry>EE</ctry><ctry>ES</ctry><ctry>FI</ctry><ctry>FR</ctry><ctry>GB</ctry><ctry>GR</ctry><ctry>HR</ctry><ctry>HU</ctry><ctry>IE</ctry><ctry>IS</ctry><ctry>IT</ctry><ctry>LI</ctry><ctry>LT</ctry><ctry>LU</ctry><ctry>LV</ctry><ctry>MC</ctry><ctry>MK</ctry><ctry>MT</ctry><ctry>NL</ctry><ctry>NO</ctry><ctry>PL</ctry><ctry>PT</ctry><ctry>RO</ctry><ctry>RS</ctry><ctry>SE</ctry><ctry>SI</ctry><ctry>SK</ctry><ctry>SM</ctry><ctry>TR</ctry></B840><B880><date>20150325</date><bnum>201513</bnum></B880></B800></SDOBI>
<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Erfindung betrifft einen Profilzylinderschlüssel mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1.</p>
<p id="p0002" num="0002">Derartiger Profilzylinderschlüssel ist aus der <patcit id="pcit0001" dnum="EP1653027A1"><text>EP 1 653 027 A1</text></patcit> bekannt. Im Bedarfsfall muss bei derartigen Profilzylinderschlüsseln die Möglichkeit bestehen, berechtigterweise Kopien in Form sogenannter Nachschlüssel anzufertigen. Dabei besteht seitens der Eigentümer, also insbesondere auch bei Vermietern von Objekten mit Schließanlagen, das ausgeprägte Interesse, die unberechtigte Beschaffung zusätzlicher Schlüsselkopien durch unberechtigte Dritte zu verhindern. Man hat deshalb Maßnahmen ergriffen, die das Beschaffen unberechtigter Schlüsselkopien erschweren sollen. Zu diesem Zweck sind Sicherungskarten eingeführt worden, wonach nur dann eine Schlüsselkopie herausgegeben wird, wenn sich der Käufer mit der Sicherungskarte ausweist. Andererseits versucht man herstellerseitig, Schlüsselprofile mit Sonderschutzrechten zu schaffen, um auf diese Weise die unerlaubte Herstellung von Schlüsselrohlingen zur Anfertigung von Nachschlüsseln verbieten zu können. In zunehmendem Maße treten allerdings auch sogenannte Profilkopiermaschinen auf, mit denen ein Rohschlüssel auf Basis eines Originalschlüssels angefertigt werden kann. Zu diesem Zweck wird der Originalschlüssel in die Einspannvorrichtung der Profilkopiermaschine eingespannt, um aus einem Rohling einen mit den entsprechenden Längsrippen und Längsnuten versehenen Rohschlüssel zu fertigen, der anschließend in der Schlüsseleinschneidemaschine mit den durch den Originalschlüssel vorgegebenen Einschnitten und Einsenkungen<!-- EPO <DP n="2"> --> versehen wird. Dies kann nicht im Interesse seriöser Hersteller von Sicherheits- und Profilzylinderschlüsseln sein.</p>
<p id="p0003" num="0003">Aus der <patcit id="pcit0002" dnum="EP1653027A1"><text>EP 1 653 027 A1</text></patcit> und der <patcit id="pcit0003" dnum="DE10027491A1"><text>DE 100 27 491 A1</text></patcit> sind Profilzylinderschlüssel mit den Merkmalen des Oberbegriffs des Patentanspruchs 1 bekannt.</p>
<p id="p0004" num="0004">Der vorliegenden Erfindung liegt daher Aufgabe zugrunde, den bekannten Profilzylinderschlüssel so weiterzubilden, dass man mit einfachen Mitteln feststellen kann, ob ein bislang noch nicht als Kopiervorlage genutzter Schlüssel widerrechtlicherweise zur Herstellung unerlaubter Schlüsselkopien verwendet worden ist.</p>
<p id="p0005" num="0005">Diese Aufgabe wird mit einem Profilzylinderschlüssel der eingangs genannten Art erfindungsgemäß durch die kennzeichnenden Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst.</p>
<p id="p0006" num="0006">Wesentlich ist, dass an dem Profilzylinderschlüssel dort, wo die Einspannung des Originalschlüssels zur Herstellung von Schlüsselkopien erfolgt, ein irreversibel verquetschbarer Detektionsvorsprung vorgesehen ist, der beim normalen Schlüsselgebrauch praktisch unauffällig klein sein kann, jedoch bei Beaufschlagung des Profilzylinderschlüssels durch die Spannbacken der Einspannvorrichtung zwingend plastisch verformt, also platt gequetscht wird und dabei seine Form so ändert, dass man den widerrechtlichen Schlüsselgebrauch sofort erkennen kann. Dieser Detektionsvorsprung wird auf einfache Weise mittels eines Querschnitts erreicht, der abschnittsweise polygonförmig ist.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die Erfindung sieht vor, dass der Detektionsvorsprung plastisch verformbar ist. Dabei kommt den beiden einander gegenüberliegenden Flächen des Profilzylinderschlüssels, die letztlich als Einspannflächen dienen, besondere Bedeutung zu. Diese beiden einander gegenüberliegenden Flächen definieren ein Paar von (geometrischen) Einhüllebenen, hinter denen<!-- EPO <DP n="3"> --> sämtliche Längsnuten, Längsrippen oder dergleichen für die Profilvariation zurückspringen oder diese allenfalls berühren. Es ist nun wesentlich für die Erfindung, dass der Detektionsvorsprung die auf seiner Schlüsselseite liegende Einhüllebene geringfügig überragt, so dass er beim Einspannvorgang des Profilzylinderschlüssels mit einer vorbestimmten Kontaktstelle mit einer der beiden Spannbacken der Einspannvorrichtung in Kontakt gerät, deren weitere Zustellung relativ zueinander dann dazu führt, dass dabei der Detektionsvorsprung irreversibel verquetscht wird. Wesentlich ist auch die Dimensionierung des zumindest einen Detektionsvorsprungs so, dass er bereits unter der zum Anfertigen der Schlüsselkopie erforderlichen Mindestspannkraft irreversibel verquetschbar ist. Diese Mindestspannkraft hängt auch von der Art des Profilzylinderschlüssels ab. Handelt es sich um einen normalen Profilzylinderschlüssel mit Einschnitten im gesamten Bereich des Schlüsselschaftes, so sind die Einspannkräfte relativ hoch, damit ein Verrutschen des Profilzylinderschlüsseln beim Abtasten verhindert wird. In jedem Falle jedoch muss die Dimensionierung so schwach sein, dass durch das Einspannen des Originalschlüssels in die Einspannvorrichtung einer Kopiermaschine irreversibel verformte Abdruckspuren am Profilzylinderschlüssel erzeugt werden, aus denen einwandfrei geschlossen werden kann, dass der Originalschlüssel eingespannt worden ist. Dabei ragt der Detektionsvorsprung vorzugsweise in horizontaler und/oder waagerechter Richtung ab.</p>
<p id="p0008" num="0008">Dabei genügt es aber, den erfindungsgemäßen Detektionsvorsprung lediglich nur einige 1/10-Millimeter aus der Einhüllebene herausstehen zu lassen. Der Detektionsvorsprung kann lediglich punktuell oder auch sich stückweise in Längsrichtung erstreckend oder über die gesamte aktive Länge des Profilzylinderschlüssels verlaufend vorgesehen sein. Im Falle lediglich punktuell dimensionierter Detektionsvorsprünge mögen geringere Mindestspannkräfte zur Erzeugung der Abdruckspuren ausreichend sein. Aus diesem<!-- EPO <DP n="4"> --> Grunde ist die Erfindung prinzipiell geeignet für alle Arten von Profilzylinderschlüsseln. Der Detektionsvorsprung kann an derjenigen Stelle seiner Beaufschlagung, welche zuerst mit der Einspannvorrichtung in Kontakt gerät, punktförmig oder linienförmig ausgeprägt sein. Hierzu muss der Querschnitt des Detektionsvorsprungs an dieser Stelle konvex bis spitz ausgeformt sein. Um das Verformungsvermögen des Detektionsvorsprungs durch irreversibles Verquetschen zu fördern, wird vorgeschlagen, in unmittelbarer Nachbarschaft zum Detektionsvorsprung Materialvertiefungen im Profilzylinderschlüssel vorzusehen. In diese Materialvertiefungen kann das durch den Einspannvorgang verquetschte Material des Detektionsvorsprungs dann hineinverdrängt werden, so dass bereits bei geringen Einspannkräften die Materialverformung deutlich sichtbare Spuren hinterlässt.</p>
<p id="p0009" num="0009">Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, dass der Detektionsvorsprung für alle Profilzylinderschlüssel einer jeweils festgelegten Zylinderserie an derselben Stelle der Einhüllebenen liegt.</p>
<p id="p0010" num="0010">Geht man weiterhin davon aus, dass auch Schlüssel denkbar sind, die zwei Paare von Einspannebenen besitzen, wird ergänzend vorgeschlagen, dass jedes Paar der zugeordneten Einhüllebenen zumindest jeweils einen Detektionsvorsprung aufweist. Mit dieser Maßnahme wird sichergestellt, dass unabhängig von den jeweils verwendeten Einspannflächen am Profilzylinderschlüssel zumindest ein einziger Detektionsvorsprung die unzulässige Verwendung des Profilzylinderschlüssels zur Herstellung von Schlüsselkopien anzeigt.</p>
<p id="p0011" num="0011">Erfindungsgemäß wird der Detektionsvorsprung von einer Seiten- oder Längskante des polygonförmigen Querschnitts gebildet. Die Verformungskräfte sind bei Kanten relativ gering.<!-- EPO <DP n="5"> --></p>
<p id="p0012" num="0012">Bei einer Weiterbildung der Erfindung ist vorgesehen, dass der Querschnitt punktsymmetrisch und/oder spiegelsymmetrisch ausgebildet ist. Dies ermöglicht den Einsatz der Erfindung auch bei Wendeschlüsseln. Dies wird auf einfache Weise z.B. dadurch ermöglicht, dass der Dickbereich im Wesentlichen einem regelmäßigen Zwölfeck entspricht. Dabei erstrecken sich die Seitenkanten in Richtung der Höhe und Breite des Schlüsselschafts, so dass dieser nur an diesen Seitenkanten gespannt werden kann.</p>
<p id="p0013" num="0013">Um Kerbwirkungen zwischen Dickbereich und Taillenbereich zu vermeiden und die Herstellung des Profilzylinderschlüssels zu vereinfachen, erfolgt der Übergang vom Dickbereich zum Taillenbereich in einem Radius.</p>
<p id="p0014" num="0014">Eine einfache Herstellung des Profilzylinderschlüssels wird auch dadurch ermöglicht, dass der Übergang zwischen den Längskanten im polygonalen Bereich eben oder gekrümmt erfolgt.</p>
<p id="p0015" num="0015">Die beiden Dickbereiche sind bei einem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung so angeordnet, dass die im Taillenbereich liegende Längsmittelachse des Profilzylinderschlüssels eine fiktive Längskante des Polygons eines jeden Dickbereichs bildet. Die Dickbereiche berühren sich also fiktiv in der Längsmittelachse.</p>
<p id="p0016" num="0016">Selbstverständlich kann sich der Polygonquerschnitt der beiden Dickbereiche über einen Teil oder über die gesamte Länge des Schlüsselschafts erstrecken.</p>
<p id="p0017" num="0017">Erfindungsgemäß weist wenigstens ein Dickbereich an einander gegenüberliegenden Seiten einander gegenüberliegende Detektionsvorsprünge auf. Wird der Schlüsselschaft zwischen die Backen eines Schraubstocks eingespannt, dann greifen diese auf jeden Fall an den beiden Detektionsvorsprüngen an und bewirken eine örtliche plastische Verformung.<!-- EPO <DP n="6"> --></p>
<p id="p0018" num="0018">Weitere Vorteile, Merkmale und Einzelheiten ergeben sich aus den Unteransprüchen sowie der nachfolgenden Beschreibung, in der unter Bezugnahme auf die Zeichnung zwei bevorzugte Ausführungsbeispiele im Einzelnen beschrieben sind.</p>
<p id="p0019" num="0019">In der Zeichnung zeigen:
<dl id="dl0001" compact="compact">
<dt>Figur 1</dt><dd>eine perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäßen Profilzylinderschlüssels;</dd>
<dt>Figur 2</dt><dd>eine Seitenansicht des erfindungsgemäßen Profilzylinderschlüssels;</dd>
<dt>Figur 3</dt><dd>eine Ansicht in Richtung des Pfeils III gemäß <figref idref="f0001">Figur 2</figref>;</dd>
<dt>Figur 4</dt><dd>eine Ansicht in Richtung des Pfeils IV gemäß <figref idref="f0001">Figur 2</figref>; und</dd>
<dt>Figur 5</dt><dd>einen Querschnitt einer zweiten Ausführungsform des erfindungsgemäßen Profilzylinderschlüssels.</dd>
</dl></p>
<p id="p0020" num="0020">Die <figref idref="f0001">Figuren 1 und 2</figref> zeigen eine perspektivische und eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform eines insgesamt mit 10 bezeichneten Profilzylinderschlüssels, der eine Schlüsselreide 12 und einen Schlüsselschaft 14 aufweist. Wie insbesondere die <figref idref="f0002">Figur 3</figref>, die eine Ansicht in Richtung des Pfeils III darstellt, zeigt, besitzt der Schlüsselschaft 14 einen etwa Querschnitt in Form einer 8 mit einem verbreiterten Taillenbereich 16. An den verbreiterten Taillenbereich 16 schließen sich beidseits jeweils ein Dickbereich 18 an.<!-- EPO <DP n="7"> --></p>
<p id="p0021" num="0021">Es ist erkennbar, dass der Querschnitt des Schlüsselschafts 14 punktsymmetrisch bezüglich der Längsmittelachse 20 ist. Außerdem ist erkennbar, dass keine Spiegelsymmetrie vorliegt.</p>
<p id="p0022" num="0022">Der Dickbereich 18 geht kreisbogenförmig oder mittels eines Radius in den Taillenbereich 16. Außerdem weist der Dickbereich 18 außerhalb des Übergangsbereichs in den Taillenbereich 16 einen regelmäßigen polygonförmigen Querschnitt eines Zwölfecks auf. Dieses Zwölfeck liegt derart, dass seine Außenkontur 22 die Umhüllende für den Dickbereich 18 bildet. Außerdem ragt eine Seitenkante 24 des Zwölfecks in vertikaler und eine Seitenkante 26 in waagerechter Richtung ab. Hierdurch wird festgelegt, dass der Schlüsselschaft 14 nur über diese Seitenkanten 26 oder 24 gespannt werden kann. Zwischen den einzelnen Seitenkanten verläuft die Außenkontur 22 in ebenen Flächen, wodurch die Herstellung des Profilzylinderschlüssels relativ einfach ist, da keine gekrümmte Flächen erzeugt werden müssen. Die beiden Seitenkanten 24 und 26 bilden einen Detektionsvorsprung 28, an welchem Spannbacken eines Einspannwerkzeugs angreifen.</p>
<p id="p0023" num="0023">In <figref idref="f0003">Figur 4</figref> ist deutlich erkennbar, dass die Seitenkanten 26 die Spannebene definieren und dass die Dicke der Schlüsselreide 12 größer ist als die Dicke des Schlüsselschafts 14, so dass der Schlüssel auf jeden Fall am Schlüsselschaft 14 gespannt werden muss.</p>
<p id="p0024" num="0024">Die <figref idref="f0004">Figur 5</figref> zeigt eine zweite Ausführungsform der Erfindung, bei der der Querschnitt der Dickbereiche 18 ebenfalls polygonal, hier in Form eines Dreiecks, ausgeführt ist und in vertikaler Richtung abragende Seitenkanten 24 sowie in waagerechter Richtung abragende Seitenkanten 26 aufweist. Diese Seitenkanten 24 und 26 definieren wie beim zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel die Einspannebenen. Bim Ausführungsbeispiel der <figref idref="f0004">Figur 5</figref> liegen die beiden Seitenkanten 26 sehr eng beieinander, so dass ein sicheres und genaues Einspannen nahezu unmöglich ist, bzw. die Bearbeitung des<!-- EPO <DP n="8"> --> Profils des Schlüsselschafts 14 bei dieser Einspannung kaum möglich ist, da die Bearbeitungskräfte von der Einspannung nicht abgestützt werden können. Außerdem ist erkennbar dass die Außenkontur 22 zwischen den Seitenkanten 24 und 26 von einer gekrümmten Ebene gebildet werden, so dass aufwändige Schleifarbeiten erforderlich sind, falls kein Schlüsselrohling zur Hand ist.</p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="9"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Profilzylinderschlüssel (10) mit einer Schlüsselreide (12) und mit einem von der Schlüsselreide (12) ausgehenden Schlüsselschaft (14), wobei der Schlüsselschaft (14) zumindest über einen Abschnitt seiner Länge einen zwei Dickbereiche (18) und einen dazwischen liegenden verbreiterten Taillenbereich (16) aufweisenden Querschnitt besitzt, wobei der Querschnitt der beiden Dickbereiche (18) zumindest abschnittsweise im Wesentlichen polygonförmig ausgebildet ist, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> zumindest eine Seiten- oder Längskante (24, 26) des polygonförmigen Querschnitts einen plastisch verformbaren Detektionsvorsprung (28) bildet, mittels welchem eine Einspannung des Originalschlüssels zur Herstellung von Schlüsselkopien detektierbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Profilzylinderschlüssel nach Anspruch 1, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Detektionsvorsprung (28) in horizontaler und/oder waagerechter Richtung abragt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Profilzylinderschlüssel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Querschnitt punktsymmetrisch und/oder spiegelsymmetrisch ausgebildet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Profilzylinderschlüssel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Dickbereich (18) im Wesentlichen einem regelmäßigen Dreieck oder Zwölfeck entspricht.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Profilzylinderschlüssel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Übergang vom Dickbereich (18) zum Taillenbereich (16) in einem Radius erfolgt.<!-- EPO <DP n="10"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Profilzylinderschlüssel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Übergang zwischen den Seiten- oder Längskanten (24, 26) im polygonalen Bereich eben oder gekrümmt erfolgt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Profilzylinderschlüssel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die im Taillenbereich (16) liegende Längsmittelachse des Profilzylinderschlüssels (10) eine fiktive Seiten- oder Längskante des Polygons des Dickbereichs (18) bildet.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Profilzylinderschlüssel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> der Polygonquerschnitt der beiden Dickbereiche (18) sich über einen Teil oder die gesamte Länge des Schlüsselschafts erstreckt.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Profilzylinderschlüssel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die Dicke der Schlüsselreide (12) größer ist als die Dicke des Schlüsselschafts (14).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Profilzylinderschlüssel nach einem der vorhergehenden Ansprüche, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> wenigstens ein Dickbereich (18) an einander gegenüberliegenden Seiten einander gegenüberliegende Detektionsvorsprünge (28) aufweist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Profilzylinderschlüssel nach Anspruch 10, <b>dadurch gekennzeichnet, dass</b> die einander gegenüberliegenden Detektionsvorsprünge (28) an einander gegenüberliegenden Dickbereichen (18) vorgesehen sind.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="11"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>A profile cylinder key (10) having a key bow (12) and having a key shaft (14) beginning at the key bow (12), wherein the key shaft (14) at least over a portion of its length has a cross section having two thick regions (18) and a widened waist region (16) located between them, and the cross section of the two thick regions (18) is embodied as essentially polygonal in at least some portions, <b>characterized in that</b> at least one lateral or longitudinal edge (24, 26) of the polygonal cross section forms a plastically deformable detection protrusion (28), by means of which clamping of the original key for producing key copies is detectable.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>The profile cylinder key of claim 1, <b>characterized in that</b> the detection protrusion (28) projects in the horizontal direction and/or without inclination.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>The profile cylinder key of one of the foregoing claims, <b>characterized in that</b> the cross section is embodied as point-symmetrical and/or mirror-symmetrical.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>The profile cylinder key of one of the foregoing claims, <b>characterized in that</b> the thick region (18) is essentially equivalent to a regular triangle or dodecagon.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>The profile cylinder key of one of the foregoing claims, <b>characterized in that</b> the transition from the thick region (18) to the waist region (16) occurs in a radius.<!-- EPO <DP n="12"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>The profile cylinder key of one of the foregoing claims, <b>characterized in that</b> the transition between the lateral or longitudinal edges (24, 26) in the polygonal region is effected in plane or curved fashion.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>The profile cylinder key of one of the foregoing claims, <b>characterized in that</b> the longitudinal center axis of the profile cylinder key (10), which is located in the waist region (16), forms a hypothetical lateral or longitudinal edge of the polygon of the thick region (18).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>The profile cylinder key of one of the foregoing claims, <b>characterized in that</b> the polygonal cross section of the two thick regions (18) extends over a portion, or the entire length, of the key shaft.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>The profile cylinder key of one of the foregoing claims, <b>characterized in that</b> the thickness of the key bow (12) is greater than the thickness of the key shaft (14).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>The profile cylinder key of one of the foregoing claims, <b>characterized in that</b> at least one thick region (18), on sides opposite one another, has detection protrusions (28) opposite one another.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>The profile cylinder key of claim 10, <b>characterized in that</b> the detection protrusions (28) opposite one another are provided on thick regions (18) opposite one another.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="13"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Clé à cylindre profilé (10) ayant une tête de clé (12) et une tige de clé (14) dans le prolongement de la tête de clé (12), où la tige de clé (14), dans sa longueur, dispose d'au moins deux zones épaissies (18) et d'une zone taillée élargie (16) et où la section des deux zones épaissies (18) se présente au moins dans certaines tronçons essentiellement sous forme de polygone, <b>caractérisée en ce qu'</b>au moins un bord latéral ou longitudinal (24, 26) de la section en forme de polygone forme une tête de détection (28) déformable plastiquement et permettant le serrage de la clé d'origine en vue de la fabrication de doubles de clé.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Clé à cylindre profilé selon la revendication 1, <b>caractérisée en ce que</b> la tête de détection (28) dépasse en direction horizontale et/ou sans inclination.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Clé à cylindre profilé selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> la section est symétrique par rapport à un point et/ou symétrique axialement.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Clé à cylindre profilé selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> la zone épaissie (18) correspond essentiellement à un triangle régulier ou à un dodécagone.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Clé à cylindre profilé selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> la transition de la partie épaissie (18) vers la partie taillée (16) se fait sous forme de rayon.<!-- EPO <DP n="14"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Clé à cylindre profilé selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> la transition entre les bords latéraux ou longitudinaux (24, 26) dans la partie polygonale se fait de façon plate ou coudée.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Clé à cylindre profilé selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> l'axe moyen longitudinal de la clé à cylindre profilé (10) dans la zone taillée (16) forme un bord latéral ou longitudinal fictif du polygone de la zone épaissie (18).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Clé à cylindre profilé selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce que</b> la section du polygone des deux zones épaissies (18) s'étend sur une partie ou la totalité de la longueur de la tige de clé.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Clé à cylindre profilé selon l'une des revendications précédentes <b>caractérisée en ce que</b> l'épaisseur de la tête de clé (12) est supérieure à l'épaisseur de la tige de clé (14).</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Clé à cylindre profilé selon l'une des revendications précédentes, <b>caractérisée en ce qu'</b>au moins une des zones épaissies (18) dispose de têtes de détectons (28) se faisant face sur des côtés opposés.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Clé à cylindre profilé selon la revendication 10, <b>caractérisée en ce que</b> les têtes de détectons (28) se faisant face sont prévues sur des zones épaissies (18) opposées.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="15"> -->
<figure id="f0001" num="1,2"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="162" he="209" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="16"> -->
<figure id="f0002" num="3"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="97" he="205" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="17"> -->
<figure id="f0003" num="4"><img id="if0003" file="imgf0003.tif" wi="46" he="206" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="18"> -->
<figure id="f0004" num="5"><img id="if0004" file="imgf0004.tif" wi="130" he="168" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
<ep-reference-list id="ref-list">
<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
<ul id="ref-ul0001" list-style="bullet">
<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="EP1653027A1"><document-id><country>EP</country><doc-number>1653027</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref><crossref idref="pcit0002">[0003]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="DE10027491A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>10027491</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0003">[0003]</crossref></li>
</ul></p>
</ep-reference-list>
</ep-patent-document>
