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(11) |
EP 2 550 461 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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07.01.2015 Patentblatt 2015/02 |
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Anmeldetag: 05.03.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/001092 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/116877 (29.09.2011 Gazette 2011/39) |
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| (54) |
VORRICHTUNG ZUM VERRIEGELN EINES AXIAL VERSCHIEBBAREN BAUTEILS EINER HYDRAULISCHEN
ANLAGE
DEVICE FOR LOCKING AN AXIALLY MOVABLE COMPONENT OF A HYDRAULIC SYSTEM
DISPOSITIF DE VERROUILLAGE D'UN COMPOSANT DÉPLAÇABLE AXIALEMENT D'UNE INSTALLATION
HYDRAULIQUE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
20.03.2010 DE 102010012158
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.01.2013 Patentblatt 2013/05 |
| (73) |
Patentinhaber: Hydac Filtertechnik GmbH |
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66280 Sulzbach/Saar (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- RÜB, Winfried
79761 Waldshut-Tiengen (DE)
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| (74) |
Vertreter: Bartels, Martin Erich Arthur |
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Patentanwälte
Bartels und Partner
Lange Strasse 51 70174 Stuttgart 70174 Stuttgart (DE) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 1 446 599 DE-A1- 4 107 980
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DE-A1- 3 923 743 DE-A1-102008 022 509
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Verriegeln eines axial verschiebbaren
Bauteils einer hydraulischen Anlage, wobei das axial verschiebbare Bauteil in zumindest
einer axialen Position über eine Rastierung mit einem Rastkörper formschlüssig lösbar
festlegbar ist, und mit einer Ausklinkeinrichtung zum Ausklinken des Rastkörpers aus
dem axial verschiebbaren Bauteil, wobei die Rastierung mittels eines Spannkolbens
und unter Einsatz eines Kraftspeichers verrastbar und lösbar ist, und wobei der Spannkolben
in einem mit einem Spanndruck beaufschlagbaren Arbeitsraum verfahrbar ist.
[0002] In hydraulischen Anlagen übernehmen Wegeventile mit unterschiedlicher Anzahl an Steueranschlüssen
und Schaltpositionen verschiedenste Ansteueraufgaben für Stellglieder, wie Hydrozylinder
und dergleichen, um beispielsweise angeschlossene Arbeitswerkzeuge jedweder Art betätigen
zu können. Solche Wegeventile bedürfen insbesondere, wenn für eine Bedienperson einer
derartigen hydraulischen Anlage, wie sie etwa bei Nutzfahrzeugen zum Einsatz kommt,
Gefahren verursacht werden könnten, einer nach Abschalten der hydraulischen Anlage
notwendigen Rückführung in eine Neutralposition. So kann vermieden werden, dass bei
einer Wiederinbetriebnahme der hydraulischen Anlage es zu einer unbeabsichtigten Stellbewegung
bei Arbeitswerkzeugen oder zu einem ungewollten Anlauf von anderen hydraulischen Verbrauchern
der Anlage kommt. Insbesondere auch bei einem ungewollten Abfall des Druckmitteldruckes
in der hydraulischen Anlage bedarf es einer derartigen, automatischen Sicherheitseinrichtung,
um dadurch verursachte Stellbewegungen oder inverse Drehrichtungen anders als die,
die eigentlich gewünscht sind, von hydraulischen Stellgliedern oder Motoren auszuschließen.
[0003] Die
DE 39 23 743 A1 offenbart ein hydraulisches Wegeventil mit einer Verriegelungseinrichtung, welche
den Steuerschieber in einer Arbeitsstellung festhält. Die Verriegelungseinrichtung
weist eine Ausklinkeinrichtung für den Steuerschieber des Wegeventils auf, damit bei
einem etwaigen Überdruck oder auch bei einem entsprechenden Niederdruck der Steuerschieber
in seine neutrale Mittelstellung zurückgeführt werden kann. Die Verriegelungseinrichtung
hat zu diesem Zweck ein auf Überdruck ansprechendes Druckventil mit einem Kolbenglied
und einen Kolben mit einem Federspeicher, der auf Niederdruck anspricht. Sowohl der
Kolben als auch das Kolbenglied sind mit einem Kegel wirkverbunden, der in Raststellung
befindliche Rastkugeln entlastet, so dass der Steuerschieber in seine neutrale Mittelstellung
verschoben werden kann.
[0004] Die
EP 1 446 599 B1 zeigt wiederum eine Vorrichtung zum Verriegeln eines axial verschiebbaren Bauteils,
wie eines Steuerschiebers eines hydraulischen Wegeventils, mittels der das axial bewegbare
Bauteil in axialen Positionen über eine Rastierung haltbar ist. Die Rastierung ist
mit Hilfe einer Ausklinkeinrichtung zum Ausklinken von Rastkörpern aus dem axial verschiebbaren
Bauteil lösbar. Ferner sind die Raststellungen, die die Rastierung ermöglichen, durch
eine Veränderung einer Stellung eines Codierkörpers variabel einstellbar. Es läßt
sich damit eine mechanische Codierung darstellen, die mehrere Funktionskonfigurationen
des Wegeventils ermöglicht und somit verschiedenste Betriebszustände desselben erlaubt.
[0005] Aus
DE 41 07 980 A1 ist eine gattungsgemäße hydraulisch betätigte Rasteinrichtung für ein längsbewegliches
Teil gegenüber einem ortsfesten Teil mit Hilfe einer radial beweglichen Kugel bekannt.
Die Kugel ist in einer Querbohrung eines ortsfesten, hülsenförmigen Teils angeordnet
und vermag in Raststellung in eine Rastnut am beweglichen Teil, in entrasteter Stellung
in eine Nut an einer radial außenliegenden Schiebehülse einzudringen. Die Rasteinrichtung
weist weiter eine Druckmittelverbindung von einer Druckmittelquelle zu einem vom beweglichen
Teil begrenzten Druckraum auf, wobei ein Teil der Druckmittelverbindung im beweglichen
Teil selbst ausgebildet ist. Das längsbewegliche Teil ist typischerweise ein Kolben,
welcher nach einem bestimmten Schiebeweg durch die Rasteinrichtung mechanisch verriegelt
wird. In dieser Position liegt die Schiebehülse mit ihrer Stirnseite am Rohrende an
und die Druckfeder ist vollständig vorgespannt. Soll der Kolben ausgefahren werden,
so wird über eine Bohrung Druckmittel unter entsprechend hohem Druck in den Druckraum
eingeleitet. Über dieses Druckmittel baut sich ein Druck auf, welcher die Schiebehülse
entgegen der Kraft der Druckfeder verschiebt, so dass die Ringnut in den Bereich der
Kugel gelangen kann und der Kolben wieder entriegelt wird.
[0006] Als nachteilig an der Vorrichtung könnte man ansehen, dass stets bei Erreichen eines
bestimmten Arbeitsdruckes die Entrastung des Steuerschiebers erfolgt. Eine dauerhafte
Rastierung oder eine abgeschaltete Rastierung und ein mit solch einer Konfiguration
des Bauteils bzw. eines Wegeventils durchgeführter Betrieb ist hingegen nicht möglich.
[0007] Ausgehend von diesem Stand der Technik liegt der Erfindung die Aufgabe zugrunde,
eine Vorrichtung zum Verriegeln eines axial verschiebbaren Bauteils einer hydraulischen
Anlage, insbesondere zur Verriegelung eines Steuerschiebers, zu schaffen, die die
genannten Nachteile nicht aufweist.
[0008] Diese Aufgabe wird mit einer Vorrichtung zum Verriegeln eines axial verschiebbaren
Bauteils mit den Merkmalen des Patentanspruches 1 in seiner Gesamtheit gelöst.
[0009] Ein besonders vorteilhaftes, die Erfindung charakterisierendes Merkmal der Vorrichtung
ist, dass der Spannkolben zumindest in eine Schaltposition von einer Schalteinrichtung
einstellbar ist. Die Schalteinrichtung sorgt zum einen dafür, dass der Spanndruck
an den Spannkolben geführt wird und bei Abfall des Spanndruckes in dieser ersten,
als "kick-out-Schaltposition" genannten Schaltstellung der Spannkolben auch wieder
durch den Kraftspeicher aus seiner rastenden Position wegverfahren werden kann. Zum
anderen können bevorzugterweise mit der Schalteinrichtung zumindest zwei weitere Schaltpositionen
realisiert werden, wobei eine weitere zweite Schaltposition dazu dient, Druckmittel
von dem Spannkolben in einen Druckmittelbehälter abzuführen, so dass der Steuerschieber
in eine neutrale Position rückkehren kann. Eine dritte Schaltposition der Schalteinrichtung
sieht vorzugsweise eine Sperrung des Spannkolbens in der jeweiligen eingenommenen
Schaltposition, insbesondere in der Rastposition, vor.
[0010] Das Bauteil kann ein Steuerschieber eines hydraulischen Wegeventils sein. In einem
besonders bevorzugten Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, dass die Schalteinrichtung
als Spanndruck von einem Lastdruck eines Verbrauchers, der vorzugsweise von dem Wegeventil
gesteuert ist, beaufschlagt wird. Dadurch ergibt sich, dass bei einer angeschalteten
Druckmittelpumpe keine Rastfunktion in einer Arbeitsstellung eines hydraulischen Arbeitswerkzeuges
möglich ist. Bei einem Wiederanlauf der Druckmittelpumpe ist somit sicher verhindert,
dass der Steuerschieber des Wegeventils in einer Position ist, in der ein Arbeitsanschluß
direkt mit der Druckmittel fördernden Druckmittelpumpe verbunden wird und somit ein
gefährliches, unbeabsichtigtes Betätigen eines Verbrauchers möglich ist (Sicherheitsfunktion).
Eine sog. "kick-out"-Funktion der Schalteinrichtung soll bei Erreichen einer vorbestimmten
Lasthöhe am Arbeitsanschluß des Wegeventils die Rastwirkung aufheben und mit Hilfe
des Kraftspeichers den Ventilschieber aus der Raststellung herausstoßen (kick-out).
[0011] Die Schalteinrichtung läßt sich bevorzugt manuell betätigen und dabei lassen sich
vorzugsweise drei Schaltpositionen oder Betriebsmodi für die Rastierung verwirklichen.
Da die Schalteinrichtung die Druckbeaufschlagung des Spannkolbens für die Rastierung
steuert, kann mit einer zweiten Schaltposition eines Ventilgliedes der Schalteinrichtung
eine dauerhafte Entlastung des Spannkolbens bewirkt werden, indem dessen Arbeitsraum
mit einem Druckmittelbehälter zur Entleerung des Arbeitsraumes verbunden wird und
eine Verbindung des Arbeitsraumes des Spannkolbens mit einem Lastdruck eines Verbrauchers
unterbleibt. Es ergibt sich dadurch eine dauerhafte Außerbetriebstellung der Rastierung.
[0012] In einer dritten Schaltposition der Schalteinrichtung kann ein Sperren der Zu- und
Abfuhr von Druckmittel zu bzw. von dem Arbeitsraum des Spannkolbens bewirkt werden.
Es ergibt sich hieraus eine Sperrstellung des Spannkolbens. Die Wahl der verschiedenen
Schaltpositionen kann über einen Drehschalter oder Schaltknopf erfolgen, wobei alle
drei Schaltpositionen des Ventilgliedes der Schalteinrichtung bei einer halben Umdrehung
des Schaltknopfes oder weniger anfahrbar sind.
[0013] Das Ventilglied der Schalteinrichtung kann dabei eine kombinierte Drehund Translationsbewegung
ausführen, wie dies sehr platzsparend etwa mit einem Steuerkolben realisierbar ist.
[0014] In einer Neutralposition oder mittigen Position ist die "kick-out"-Funktion verwirklicht,
in der der Spannkolben für die Rastierung mit einem Spanndruck beaufschlagt ist. Links
und rechts von dieser Neutralposition können die zwei weiteren Schaltpositionen vorgesehen
sein. In einer besonders Bauraum sparenden Ausführungsform der Vorrichtung ist diese
in einem Gehäuse des Wegeventils integriert und eine Längsachse des Schaltkolbens
ist parallel zu einer Längsachse des Ventilgliedes des Wegeventils angeordnet.
[0015] Die erfindungsgemäße Vorrichtung eignet sich besonders für eine Anordnung in hydraulischen
Anlagen von Nutzfahrzeugen, wie beispielsweise sog. Ackerschleppern.
[0016] Im Folgenden wird die erfindungsgemäße Vorrichtung anhand eines Ausführungsbeispiels
nach der Zeichnung näher beschrieben. Dabei zeigen die
- Fig.1
- einen schematischen Schaltplan einer Vorrichtung zum Verriegeln eines axial verschiebbaren
Bauteils einer hydraulischen Anlage;
- Fig.2
- einen schematischen, nicht maßstäblichen Längsschnitt durch ein hydraulisches Wegeventil
zum Anschließen der Vorrichtung zum Verriegeln gemäß den Fig. 2' bis 7;
- Fig. 2'
- einen schematischen, nicht maßstäblichen Längsschnitt durch die Vorrichtung zum Verriegeln
des axial verschiebbaren Bauteils in einer Grundstellung;
- Fig.3
- einen schematischen, nicht maßstäblichen Längsschnitt durch die Vorrichtung zum Verriegeln
des axial verschiebbaren Bauteils in einer Dauerraststellung (Schaltstellung DR/Drehwinkel
-90°);
- Fig.4
- einen schematischen, nicht maßstäblichen Längsschnitt durch die Vorrichtung zum Verriegeln
des axial verschiebbaren Bauteils in einer "kick-out"-Funktionsstellung (Schaltstellung
K.O./Drehwinkel 0°);
- Fig.5
- einen schematischen, nicht maßstäblichen Längsschnitt durch die Vorrichtung zum Verriegeln
des axial verschiebbaren Bauteils in einer Außerbetriebstellung einer Schalteinrichtung
(ohne Raste /o.R. Drehwinkel +90°);
- Fig.6
- eine Frontansicht der Vorrichtung zum Verriegeln des axial verschiebbaren Bauteils
mit der Schalteinrichtung; und
- Fig.7
- eine schematische, perspektivische Ansicht der Vorrichtung zum Verriegeln des axial
verschiebbaren Bauteils an einem Wegeventil gemäß der Darstellung nach der Fig.2.
[0017] In der Fig.1 ist in einem schematischen Schaltplan eine Vorrichtung 1 an einem Wegeventil
3 zur Verriegelung eines Ventilglieds 18 des Wegeventils 3 gezeigt. Das Ventilglied
18 ist als Ventilschieber und als axial verschiebbares Bauteil 2 in an sich bekannter
Weise ausgebildet. Wie die Fig.2 zeigt, weist das dahingehende Wegeventil 3 einen
Druckversorgungsanschluß P zur Bereitstellung eines Arbeits- und Pumpendruckes auf,
einen Rücklaufanschluß R, einen Sektions-Load-Sensing-Anschluß LS, zwei Steueranschlüsse
P'
A und P'
B sowie zwei Nutzanschlüsse E, F auf. Die genannten Fluidanschlüsse LS, P'
A, P'
B, R, E, F sind in einem Teil eines Gehäuses 14 des Wegeventils 3 angeordnet. In Blickrichtung
auf die Fig.1 und 2 gesehen weist ein unterer Abschnitt des Gehäuses 14 eine Ringkanalanordnung
19 auf, in die eine Druckwaage 11 einsetzbar ist, die dem Wegeventil 3 vorgeschaltet
ist und dieses mit der Funktion einer Mengenabschneidung durch die LS-Druckbegrenzung
versieht. Dadurch läßt sich bei einer Ansteuerung eines als Hydrozylinder ausgebildeten
Verbrauchers 10, der nur schematisch dargestellt ist und sich an einem Endanschlag
befinden soll, zur Vermeidung von Überlastung der Druckmittelpumpe die Zuflußmenge
an Druckmittel zu dem Hydrozylinder abschneiden.
[0018] Wie die Fig.1 vereinfacht veranschaulicht, ist zum Feststellen des Ventilgliedes
18 die Vorrichtung 1 zum Verriegeln des Ventilgliedes 18 an das Gehäuse 14 des Wegeventils
3 angegliedert. Die Vorrichtung 1 besteht aus einer, wie die Fig.2' zeigt, Rastierung
4 mit einem in gleicher axialer Richtung wie das Ventilglied 18 verfahrbaren Rastkolben
20, in dessen Verlängerung ein Element 21 in der Art einer Konusbuchse angeordnet
ist, die Steuer- oder Schrägflächen 22 aufweist. Die Steuerflächen 22 wirken mit einzelnen
Rastkörpern 5 in Form von Kugeln zusammen, die in der Lage sind, den Rastkolben 20
gegenüber einem Gehäuse 23, das mit dem Gehäuse 14 des Wegeventils 3 verbunden ist,
zu verrasten oder entsprechend zu lösen, wobei in den Fig. 2' bis 7 drei Schaltpositionen
A(= DR), B(=K.O.), C(=o.R.) realisiert sind unter Einsatz zweier Rastmulden 24,25
an dem Rastkolben 20.
[0019] Für einen funktionsfähigen Aufbau der Gesamtvorrichtung ist in Blickrichtung auf
die Fig.2' gesehen die dort in einer Grundstellung befindliche Vorrichtung 1 wiederum
in Blickrichtung auf die Fig.2 gesehen auf der linken Seite des Gehäuses 14 des Wegeventils
3 entsprechend anzuschließen. Sofern das Wegeventil 3 bzw. die Vorrichtung 1 von ihren
Anschlußmaßen her nicht stimmig gezeichnet sind, liegt das Herstellen der Anschlußgeometrien
im Durchschnittskönnen eines Fachmanns und die insoweit unterschiedlichen Fig. 2,2'
dienen dennoch der erläuternden Erklärung der Gesamtvorrichtung.
[0020] Wie die Fig. 2' bis 5 in einem schematischen Längsschnitt durch die Vorrichtung 1
in einem Ausführungsbeispiel in Anordnung an dem Wegeventil 3 zeigen, ist die Vorrichtung
1 in einem einzigen Gehäuse 29 angeordnet, wobei das Gehäuse 29 eine rechteckförmige,
mit abgerundeten Ecken gebildete, massive Flanschplatte 30 aufweist, mit der es an
einer planen Stirnfläche des Gehäuses 14 des Wegeventils 3 von dessen linker Seite
her anschraubbar ist. Fig. 7 veranschaulicht dabei in einer perspektivischen Ansicht,
dass das Gehäuse 29 in der Art eines Bechers gebildet ist mit im wesentlichen konisch
zu dem Gehäuse 14 sich erweiternder Gestalt, wobei in dem Gehäuse 29 eine zylindrische
Bohrung 31 eingebracht ist. Die Bohrung 31 hat einen etwa doppelt so großen Durchmesser
D wie der Durchmesser des Rastkolbens 20, der die Bohrung 31 im wesentlichen in ihrer
ganzen Länge durchragt.
[0021] Der Rastkolben 20 ist als zylindrisches Drehteil einstückig mit dem Ventilglied 18
des Wegeventils 3 ausgebildet und weist eine Durchmesserverkleinerung von etwa ¼ des
Durchmessers des Ventilglieds 18 im Axialbereich der Flanschplatte 30 auf, wobei der
Durchmesser im Axialbereich des Gehäuses 29 mit Ausnahme zweier Rastmulden 24,25 bildenden
Eindrehungen 32 gleichbleibend ausgestaltet ist. Die Eindrehungen 32 haben teilkreisförmigen
Querschnitt. Der Rastkolben 20 ist an seinem freien Ende 33 in einer Führungsbuchse
34 gelagert und liegt mit ihrem etwas weniger über ihre halbe Länge reichenden Bund
an der durch die Bohrung 31 gebildeten Wand an. Der Rastkolben 20 kann die Führungsbuchse
34 durchragen, indem er mit seinem freien Ende 33 in ein Sackloch an der Spitze des
Gehäuses 29 je nach seiner Verfahrstellung eingreifen kann. Die Eindrehungen 32 befinden
sich in der in den Fig.3 und 4 gezeigten Verfahrposition des Rastkolbens 20 im Bereich
der jeweiligen Stirnflächen 36,36' der Führungsbuchse 34.
[0022] In die Eindrehungen 32 können Rastkörper 5 in Form von Kugeln einfallen. In den in
den Fig. 2' bis 5 gezeigten Ausführungsbeispielen sind Steueroder Schrägflächen 22
zum gehäuseseitigen Anschlag an einer Anschlaghülse 35 angeordnet, wobei die Schrägflächen
22 etwa 45° zu einer Längsachse 17 des Ventilgliedes 18 zu der Führungsbuchse 34 verlaufen,
so dass die Rastkörper 5 oder Kugeln in Anlage an den Schrägflächen 22 an einer Stirnseite
36 der Führungsbuchse 34 gehalten sind. Die Anschlaghülse 35 wird über eine zylindrische
Druckfeder 37 beaufschlagt, die mit radialem Abstand an dem Rastkolben 20 geführt
ist, und stützt sich an der Anschlaghülse 35 an einer durch eine Erweiterung des Innendurchmessers
der Anschlaghülse 35 gebildeten Stirnfläche 38 axial ab. Radial ist die Druckfeder
37 an einer Innenumfangsfläche 39 der Anschlaghülse 35 geführt. Die Anschlaghülse
35 weist eine Innenkontur in der Art eines Kolbens auf. An ihrem gegenüberliegenden
Ende ist die Druckfeder 37 in Anlage an einem Spannkolben 7 gehalten. Der Spannkolben
7 ist in einer Sackbohrung 40, die durch eine Anschlagfläche 41 für die Flanschplatte
30 geführt ist, axial verschiebbar angeordnet. Die Sackbohrung 40 hat einen geringfügig
größeren Durchmesser Ds, so dass der darin geführte Spannkolben 7 mit seiner der Bohrung
31 zugewandten Stirnfläche 42 in Anschlag an die Flanschplatte 30 gelangen kann.
[0023] Die Druckfeder 37 liegt in einer Eindrehung 43 in dem Spannkolben 7 und ist insoweit
radial geführt. In einem Ringraum zwischen dem Außenumfang der Führungsbuchse 34 und
der Bohrung 31 ist eine zylindrische Schraubendruckfeder 44, die einen Kraftspeicher
8 darstellt, angeordnet, und bringt eine Druckkraft auf eine an die Schräg- oder Steuerflächen
22 radial nach außen angrenzende Stirnfläche 45 der Anschlaghülse 35 auf. Die Druckkraft
ist insoweit entgegen der Druckkraft der Druckfeder 37 gerichtet.
[0024] Ein Arbeitsraum 27 zwischen einem Boden der Sackbohrung 40 und der Rückseite des
Spannkolbens 7 ist mit einem Spanndruck p beaufschlagbar, der in allen in den Fig.
1 bis 7 gezeigten Ausführungsbeispielen ein Lastdruck P' der Druckwaage 11 ist. Der
Lastdruck p' wird über einen in dem Gehäuse 14 des Wegeventils 3 geführten Kanal 46
abgegriffen, wobei der Kanal 46 lediglich die Dimension einer Steuerdruckleitung hat.
Der Kanal 46 grenzt an eine Stirnfläche 47 eines als Steuerkolben 15 gebildeten Ventilgliedes
12 einer Schalteinrichtung 9 an. Der Steuerkolben 15 ist mit seiner Längsachse 16
parallel zu der Längsachse 17 des Ventilgliedes 18 ausgerichtet und weist zum einen,
wie Fig.3 in einem Längsschnitt zeigt, eine Durchgangsbohrung 48 auf, die axial durch
den Steuerkolben 15 geführt ist.
[0025] Die Durchgangsbohrung 48 ist außermittig geführt. Ferner ist an dem Außenumfang des
Steuerkolbens 15 der Durchgangsbohrung 48 gegenüberliegend eine schlüsselweitenartige
Einfräsung 49 an dem Außenumfang des Steuerkolbens 15 angeordnet. Der Steuerkolben
15 ist mit seiner Stirnfläche 47 in Anschlag mit einer stumpfen Nadelspitze 50 einer
Lagernadel 51, die in dem Gehäuse 14 des Wegeventils 3 in Richtung der Längsachse
16 des Steuerkolbens 15 eingesetzt ist. Der Steuerkolben 15 ist im wesentlichen in
einer Sackbohrung 52, die parallel zu der Sackbohrung 40 für den Spannkolben 7 ist,
gleitend geführt. Die Sackbohrung 52 ist durch dieselbe Anschlagfläche 41 des Gehäuses
14 des Wegeventils 3 geführt wie die Sackbohrung 40 selbst.
[0026] Auf seiner der Stirnfläche 47 gegenüberliegenden Seite ist der Durchmesser des Ventilgliedes
12 verringert, wobei eine zylindrische Druckfeder 28 aufgeschoben ist, die sich an
ihrem dem Steuerkolben 15 abgewandten Ende an einer Welle 53 eines Schaltknopfes 13
abstützt. Die Welle 53 ist in dem Gehäuse 29 geführt und weist an ihrem der Druckfeder
28 zugewandten Ende denselben Außendurchmesser wie der Schaltkolben 15 auf. Der Durchmesser
der Welle 53 verjüngt sich in einem ersten Durchmesserrücksprung 54 innerhalb des
Gehäuses 29 zu dem Schaltknopf 13 hin und wiederum beim Austritt aus dem Gehäuse 29.
Die Welle 53 durchragt den Schaltknopf 13 und ist in diesem mit einer Keilwellenverbindung
55 (Nut-Feder) teilweise geführt. Der Schaltknopf 13 ist mit einer Hutmutter 56, die
auf einem Gewinde der Welle 53 festgelegt ist, gleichfalls festgelegt. Der Schaltknopf
13 ist, wie dies insbesondere die Fig.7 zeigt, als zweiflügeliger Drehknopf ausgebildet,
der manuell betätigbar ist.
[0027] Ein Federraum 57 für die Druckfeder 37 und ein Federraum 58 für die Druckfeder 28
sind mit einem Druckmittelbehälter T in Form eines Tankanschlusses (vgl. Fig.7) verbunden.
Ein dahingehender Kanal 59 verläuft in Blickrichtung auf die Fig.2' bis 5 gesehen
in dem Gehäuse 14 des Wegeventils 3 in paralleler Richtung zu den Längsachsen 16,17
und oberhalb des Ventilgliedes 18. Der Kanal 59 ist diagonal, die Flanschplatte 30
und einen darin anschließenden Gehäusebereich des Gehäuses 29 durchquerend angeordnet
und mündet in den Federraum 57 aus. Wie die Fig.7 zeigt, mündet dieser Kanal 59 an
seinem anderen Ende an einer plangefrästen Seitenfläche 60 des Ventilgehäuses 29 aus.
[0028] In dem in den Fig.3 und 5 gezeigten Schaltpositionen des Steuerkolbens 15 ist der
dahingehende Federraum 58 über die Durchgangsbohrung 48 für den Steuerkolben 15 mit
dem in Fig.7 an einem unteren Bereich aus der Seitenfläche 60 mündenden, weiteren
Druckmittelbehälter-Anschluß T fluidführend verbunden.
[0029] Wie die Fig.6 in einer Frontansicht auf das Gehäuse 29 und den Schaltknopf 13 zeigt,
sind in den Ausführungsbeispielen drei Schaltpositionen A, B, C verwirklicht. In der
Fig. 6 und in der Fig.2' nimmt der Schaltknopf 13 eine Schaltposition A als Grundposition
ein unter Einbezug einer sog. "kick-out"-Funktion (K.O.). Dabei ist der an der Stirnfläche
47 des Steuerkolbens 15 geführte Spanndruck p der Lastdruck p', welcher von der Druckwaage
11 abgegriffen wird und über die Einfräsung 49 und einen nicht gezeigten Stichkanal
in dem Steuerkolben 15 über einen Querkanal 61 in dem Gehäuse 14 des Wegeventils 3
mit dem Spannkolben-Arbeitsraum 27 verbunden ist.
[0030] Bei entsprechender Druckbeaufschlagung des Arbeitsraumes 27 kann der Spannkolben
7 eine Position wie in der Fig.4 gezeigt einnehmen und in Zusammenhang mit einer entsprechenden
betriebsbedingten Schaltposition des Ventilgliedes 18 bei einer Druckbeaufschlagung
eines hydraulischen Verbrauchers 10 kann es zu einer Verrastung durch Einfall der
Rastkörper 5 in eine der beiden Rastmulden 24 und 25 kommen. Dadurch sind der Rastkolben
20 und das mit diesem einstückig gebildete Ventilglied 18 an der Anschlaghülse 35
lösbar festgelegt. Die als Kugeln gebildeten Rastkörper 5 liegen an den Schräg- oder
Steuerflächen 22 der Anschlaghülse 35 an, die wiederum durch die von dem Spannkolben
7 bewirkte erhöhte Federvorspannung der Druckfeder 37 gegen die Führungsbuchse 34
gedrückt ist.
[0031] Wird bei einer Betriebsunterbrechung oder Abschaltung der hydraulischen Anlage der
LS-Druck und damit auch der Druck p' in dem Arbeitsraum 27 des Spannkolbens 7 abgesenkt
oder gegen Null gebracht, so kann der Rastkolben 20 bei verringerter Federkraft der
Druckfeder 37 und bei in Richtung der in den Fig. 2' und 5 gezeigten Positionen des
zurückweichenden Spannkolbens 7 bedingt durch den Kraftspeicher 8, die Schraubendruckfeder
44 und durch die nicht gezeigte Ventilfeder (anderes Ventilschieberende) in eine,
die Rastkörper 5 aus der jeweiligen Rastmulde 24,25 freigebenden und herauswerfenden
Position gebracht werden (kick-out).
[0032] In einer weiteren Schaltposition können alle Funktionen der Schalteinrichtung 9 außer
Betrieb gesetzt sein (vgl. hierzu Fig. 5). Der Schaltknopf 13 ist dann in einer etwa
um 90° versetzt angeordneten Position. Der Spannkolben-Arbeitsraum 27 ist dann über
den Querkanal 61 sowie die Einfräsung 49 auf Durchlauf zu dem unteren Druckmittel-Tankanschluß
T eingestellt. Dies kann z.B. bei einer stetigen Hebe-Senkarbeit mit einem Verbraucher
10, der als Hydrozylinder ausgebildet ist, hilfreich sein, da die VentilgliedSchaltpositionen
ständig wechseln können. In einer dritten Schaltposition der Schalteinrichtung 9 (vgl.
Fig.3) kann eine Dauerverrastung des Rastkolbens 20 eingestellt sein, indem ein in
den Spannkolben-Arbeitsraum 27 anliegender Spanndruck p' von der Druckwaage 11 abgeschnitten
wird, nachdem eine Verrastung erfolgt ist. Dadurch kann ein Dauerbetrieb von Hydromotoren
ermöglicht werden.
[0033] Zu Wartungs- und Montagezwecken der Schalteinrichtung 9 kann das Gehäuse 29 in einfacher
Weise von dem Gehäuse 14 des Wegeventils 3 abgeschraubt werden (nicht dargestellt).
Eine Flachdichtung 62 kann als einfachstes Dichtelement zur Abdichtung der genannten
fluidführenden Verbindungen und Federräume zwischen den beiden Gehäusen 14 und 29
dienen.
1. Vorrichtung zum Verriegeln eines axial verschiebbaren Bauteils (2) einer hydraulischen
Anlage, wobei das axial verschiebbare Bauteil (2) in zumindest einer axialen Position
über eine Rastierung (4) mit mindestens einem Rastkörper (5) formschlüssig lösbar
festlegbar ist, und mit einer Ausklinkeinrichtung (6) zum Ausklinken des jeweiligen
Rastkörpers (5) aus dem axial verschiebbaren Bauteil (2), wobei die Rastierung (4)
mittels eines Spannkolbens (7) und unter Einsatz eines Kraftspeichers (8) verrastbar
und lösbar ist, und wobei der Spannkolben (7) in einem mit einem Spanndruck beaufschlagbaren
Arbeitsraum (27) verfahrbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass der Spannkolben (7) zumindest in eine Schaltposition von einer Schalteinrichtung
(9) einstellbar ist, dass der Spannkolben (7) mittels der Schalteinrichtung (9) mit
dem Spanndruck beaufschlagbar und in dieser Schaltposition bei Abfall des Spanndruckes
durch den Kraftspeicher (8) aus seiner rastenden Position wegverfahrbar ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass in einer weiteren zweiten Schaltposition der Schalteinrichtung (9) Druckmittel von
dem Spannkolben (7) aus dem Arbeitsraum (27) in einen Druckmittelbehälter (T) derart
abführbar ist, dass das Bauteil (2) in seine neutrale Position rückkehren kann.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass in einer dritten Schaltposition der Schalteinrichtung (9) eine Sperrung des Spannkolbens
(7) in der jeweils eingenommenen Schaltposition, insbesondere in Rastposition, vornehmbar
ist.
4. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Bauteil (2) ein Steuerschieber eines hydraulischen Wegeventils (3) ist.
5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (9) als Spanndruck von einem Lastdruck (p') eines Verbrauchers
(10), der vorzugsweise von dem Wegeventil (3) ansteuerbar ist, beaufschlagt ist.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (9) manuell in zumindest zwei, vorzugsweise drei Schaltpositionen
(A, B, C) bringbar ist.
7. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (9) in einer Rastposition der Rastierung (4) den Spannkolben
(7) mit einem Druckmitteldruck, der dem Ausgangsdruck (p') einer Druckwaage (11) entspricht,
beaufschlagt.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 2 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (9) ein Ventilglied (12) aufweist, dessen zumindest zwei, vorzugsweise
drei Schaltpositionen (A, B, C) durch eine Dreh- und Translationsbewegung herbeiführbar
sind.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (9) einen um etwa 180° drehbaren Schaltknopf (13) aufweist,
mit dem die zumindest zwei Schaltpositionen (A, B, C) des Ventilgliedes (12) der Schalteinrichtung
(9) vorgebbar sind.
10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (9) eine Neutralposition ihres drehbaren Schaltknopfes (13)
aufweist, bei der der Spannkolben (7) mit dem Spanndruck beaufschlagt ist.
11. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (9) in ein Gehäuse (14) des hydraulischen Wegeventils (3) integriert
ist und der Spanndruck in dem Gehäuse (14) von dem Wegeventil (3) zu der Schalteinrichtung
(9) geführt ist.
12. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 4 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Schalteinrichtung (9) ein als Steuerkolben (15) gebildetes Ventilglied (12) aufweist,
dessen Längsachse (16) parallel zu einer Längsachse (17) eines Ventilgliedes (18)
des hydraulischen Wegeventils (3) verläuft.
13. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Lastdruck (p') von einem Druckraum (6) des Spannkolbens (7) durch eine Drosselstelle
getrennt ist.
1. A device for locking an axially moveable component (2) of a hydraulic system, the
axially moveable component (2) being able to be secured releaseably in a positively
locking manner in at least one axial position by means of a detent mechanism (4) with
at least one detent body (5), and with a release device (6) for releasing the respective
detent body (5) from the axially moveable component (2), the detent mechanism (4)
being able to be latched and released by means of a clamping piston (7) and with the
use of an energy storage mechanism (8), and the clamping piston (7) being able to
be moved within a working chamber (27) which can be subjected to a clamping pressure,
characterised in that the clamping piston (7) can be adjusted at least into one switching position by a
switching device (9), that clamping pressure can be applied to the clamping piston
(7) by means of the switching device (9), and in this switching position can be moved
out of its latching position by means of the energy storage mechanism (8) when there
is a drop in the clamping pressure.
2. The device according to Claim 1, characterised in that in an additional second switching position of the switching device (9) hydraulic
fluid from the clamping piston (7) can be discharged from the working chamber (27)
into a hydraulic fluid container (T) so that the component (2) can return into its
neutral position.
3. The device according to Claim 1 or 2, characterised in that in a third switching position of the switching device (9) the clamping piston (7)
can be locked in the respectively occupied switching position, in particular in the
latching position.
4. The device according to any of the preceding claims, characterised in that the component (2) is a control slide of a hydraulic directional control valve (3).
5. The device according to any of the preceding claims, characterised in that a load pressure (p') of a consumer (10), which can preferably be controlled by the
directional control valve (3), is applied as clamping pressure to the switching device
(9).
6. The device according to any of Claims 2 to 5, characterised in that the switching device (9) can be brought manually into at least two, preferably three
switching positions (A, B, C).
7. The device according to any of the preceding claims, characterised in that when the detent mechanism (4) is in a latching position, the switching device (9)
applies to the clamping piston (7) a hydraulic fluid pressure which corresponds to
the initial pressure (p') of a pressure compensator (11).
8. The device according to any of Claims 2 to 7, characterised in that the switching device (9) has a valve member (12) that has at least two, preferably
three switching positions (A, B, C) which can be produced by a rotational and translational
movement.
9. The device according to Claim 8, characterised in that the switching device (9) has a control knob (13) which can be rotated by approximately
180° and with which the at least two switching positions (A, B, C) of the valve member
(12) of the switching device (9) can be preset.
10. The device according to Claim 9, characterised in that the switching device (9) has a neutral position of its rotatable control knob (13)
with which clamping pressure is applied to the clamping piston (7).
11. The device according to any of Claims 4 to 10, characterised in that the switching device (9) is integrated into a housing (14) of the hydraulic directional
control valve (3) and the clamping pressure in the housing (14) is guided from the
directional control valve (3) to the switching device (9).
12. The device according to any of Claims 4 to 11, characterised in that the switching device (9) has a valve member (12) which is formed as a control piston
(15) and the longitudinal axis (16) of which runs parallel to a longitudinal axis
(17) of a valve member (18) of the hydraulic directional control valve (3).
13. The device according to any of the preceding claims, characterised in that the load pressure (p') is separated from a pressure chamber (6) of the clamping piston
(7) by means of a throttle point.
1. Dispositif de verrouillage d'un composant (2) coulissant axialement d'une installation
hydraulique, le composant (2) coulissant axialement pouvant être fixé de manière amovible
par complémentarité de forme dans au moins une position axiale par un encliquetage
(4) avec une pièce (5) d'encliquetage et comprenant un dispositif (6) de désencliquetage
pour désencliqueter la pièce (5) d'encliquetage respective du composant (2) coulissant
axialement, l'encliquetage (4) pouvant être encliqueté et désencliqueté au moyen d'un
piston (7) de serrage et en utilisant un accumulateur (8) de force et le piston (7)
de serrage pouvant être déplacé dans un espace (27) de travail pouvant être alimenté
en une pression de serrage, caractérisé en ce que le piston (7) de serrage est réglable, au moins dans une position de commutation,
par un dispositif (9) de commutation, en ce que le piston (7) de serrage peut être alimenté en la pression de serrage au moyen du
dispositif (9) de commutation et peut, dans cette position de commutation, être éloigné
de sa position d'encliquetage par l'accumulateur (8) de force, si la pression de serrage
s'abaisse.
2. Dispositif suivant la revendication 1, caractérisé en ce que, dans une autre deuxième position de commutation du dispositif (9) de commutation,
de l'huile sous pression peut être envoyée par le piston (7) de serrage de l'espace
(27) de travail à un récipient (T) de fluide sous pression, de manière à ce que le
composant (2) puisse revenir à sa position neutre.
3. Dispositif suivant la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que, dans une troisième position de commutation du dispositif (9) de commutation, un
blocage du piston (7) de serrage dans la position de commutation prise respectivement,
notamment dans la position d'encliquetage, peut être effectué.
4. Dispositif suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le composant (2) est un tiroir de commande d'un distributeur (3) hydraulique.
5. Dispositif suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif (9) de commutation peut être alimenté en une pression de serrage par
une pression (p') de charge d'un utilisateur (10), qui peut être commandée de préférence
par le distributeur (3).
6. Dispositif suivant l'une des revendications 2 à 5, caractérisé en ce que le dispositif (9) de commutation peut être mis manuellement dans au moins deux, de
préférence dans au moins trois, positions (A, B, C) de commutation.
7. Dispositif suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que le dispositif (9) de commutation alimente, dans une position d'encliquetage de l'encliquetage
(4), le piston (7) de serrage en une pression de fluide sous pression, qui correspond
à la pression (p') de sortie d'une balance (11) manométrique.
8. Dispositif suivant l'une des revendications 2 à 7, caractérisé en ce que le dispositif (9) de commutation a un élément (12) de vanne, dont au moins deux,
de préférence trois, positions (A, B, C) de commutation sont provoquées par un mouvement
de rotation et par un mouvement de translation.
9. Dispositif suivant la revendication 8, caractérisé en ce que le dispositif (9) de commutation a un bouton (13) de commande, qui peut tourner d'environ
180° et par lequel les au moins deux positions (A, B, C) de commutation de l'élément
(12) de vanne du dispositif (9) de commutation peuvent être données à l'avance.
10. Dispositif suivant la revendication 9, caractérisé en ce que le dispositif (9) de commutation a une position neutre de son bouton (13) de commande
tournant, dans laquelle le piston (7) de serrage est alimenté en la pression de serrage.
11. Dispositif suivant l'une des revendications 4 à 10, caractérisé en ce que le dispositif (9) de commutation est intégré à un boîtier (14) du distributeur (13)
hydraulique et la pression de serrage est amenée dans le boîtier (14) du distributeur
(3) au dispositif (9) de commutation.
12. Dispositif suivant l'une des revendications 4 à 11, caractérisé en ce que le dispositif (9) de commutation a un élément (12) de vanne, qui est constitué sous
la forme d'un piston (15) de commande et dont l'axe (16) longitudinal s'étend parallèlement
à un axe (17) longitudinal d'un élément (18) de vanne du distributeur (3) hydraulique.
13. Dispositif suivant l'une des revendications précédentes, caractérisé en ce que la pression (p') de charge est séparée d'un espace (6) sous pression du piston (7)
de serrage par un point d'étranglement.
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