[0001] Die Erfindung geht aus von einer Kochmuldenvorrichtung nach dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
[0002] Aus der
DE 197 08 335 A1 ist eine Kochmuldenvorrichtung bekannt, welche einen Schwingkreis, eine Steuereinheit
und ein Schaltelement, welches ein erstes und ein zweites Schaltmittel aufweist, umfasst.
Durch die Zustände des Schaltelementes wird eine Schwingungsperiode des Schwingkreises
unterteilt in erste Zeitintervalle, in denen Spannung am Schwingkreis angelegt ist,
und in zweite Zeitintervalle, in denen keine Spannung angelegt ist. Die Steuereinheit
veranlasst das Schaltelement bei wenigstens einem Betriebsvorgang dazu, zeitlich periodisch
einen bestimmten elektrischen Kontakt herzustellen und zu unterbrechen.
[0003] Aus der Druckschrift
DE 10 2005 021 888 A1 ist eine Kochmuldenvorrichtung bekannt, bei welcher eine Spule bei einem Betriebsvorgang
abwechselnd mit unterschiedlichen Frequenzen betrieben wird.
[0004] Die US Patentschrift
US 5,004,881 A1 offenbart ein Verfahren und eine Schaltung, um den Energielevel in einem elektrischen
Induktionsherd zu steuern, indem durch den Benutzer eine Kombination von Tastgradsteuerung
und Pulsweitenmodulation-Steuerung in Abhängigkeit von der Leistungsstufe eingerichtet
wird. Bei geringer Leistungsstufe wird das Ein- und Ausschalten des Leistungstransistors
mittels des Tastgradsteuerungsverfahrens gesteuert. Bei hoher Leistungsstufe wird
das Ein- und Ausschalten des Leistungstransistors mittels des Pulsweitenmodulation
-Steuerungsverfahrens gesteuert.
[0005] Aus der US Patentanmeldung
US 2003/0205572 A1 ist ein Verfahren und eine Vorrichtung bekannt, umfassend eine Induktionswärmequelle
mit einer Steuerung, einen Resonanzwandler und eine Induktionsspule. Die Steuerung
erzeugt eine variable Tastgradsteuerungs-Spannung mit variabler Frequenz als Reaktion
auf eine eingestellte Leistung. Der variable Tastgrad der Steuerungsspannung nimmt
ab, wenn die variable Frequenz der Steuerungsspannung zunimmt. Je nach Steuerungsspannung
erzeugt der Resonanzwandler eine Ausgabe zwischen einem ersten Knoten und einem zweiten
Knoten. Die Induktionsspule ist zwischen dem ersten und dem zweiten Knoten gekoppelt
und modifiziert den von ihr erzeugten Wärmebetrag in Abhängigkeit von der Ausgangsleistung.
[0006] Die US Patentanmeldung
US 2007/0258274 A1 offenbart einen MF-Stromgenerator, welcher eine mit einem Wechselrichter verbundene
Gleichstromspannungsquelle aufweist. Der Wechselrichter umfasst zumindest ein mit
einem Stromversorgungspotential erster Polarität verbundenes Schaltelement und ein
Ausgangsnetzwerk. Jedes Schaltelement weist eine Entkopplungsschaltung zum Entkoppeln
des Schaltelements von einer Spannung des Ausgangsnetzwerks auf. Dies ermöglicht ein
Schalten des Schaltelements mit geringem Verlust.
[0007] Die Aufgabe der Erfindung besteht insbesondere darin, eine gattungsgemäße Vorrichtung
mit verbesserten Eigenschaften hinsichtlich einer effektiven Bauweise bereitzustellen.
Die Aufgabe wird erfindungsgemäß durch die Merkmale des Patentanspruchs 1 gelöst,
während vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung den Unteransprüchen
entnommen werden können.
[0008] Die Erfindung geht aus von einer Induktions-kochmuldenvorrichtung mit wenigstens
einem Schaltelement und zumindest einer Steuereinheit, welche das Schaltelement bei
wenigstens einem Betriebsvorgang dazu veranlasst, im Wesentlichen zeitlich periodisch
einen bestimmten elektrischen Kontakt herzustellen und zu unterbrechen.
[0009] Es wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit das Schaltelement bei dem Betriebsvorgang
dazu veranlasst, in einer primitiven Periodendauer des im Wesentlichen zeitlich periodischen
Herstellens und Unterbrechens des bestimmten elektrischen Kontakts wenigstens zwei
Mal den bestimmten elektrischen Kontakt herzustellen. Unter einer "Steuereinheit"
soll insbesondere eine elektronische Einheit verstanden werden, welche bei wenigstens
einem Betriebsvorgang einen Vorgang steuert, wobei die elektronische Einheit vorzugsweise
wenigstens eine Speichereinheit und/oder eine Recheneinheit und/oder ein Betriebsprogramm
aufweist, welches in der Speichereinheit gespeichert ist. Unter einem "elektrischen
Kontakt" soll insbesondere eine elektrisch leitende Verbindung, welche insbesondere
durch Metallbauteile gebildet sein kann, verstanden werden. Unter einem "zeitlich
periodischen" Herstellen und Unterbrechen eines elektrischen Kontakts bei einem Betriebsvorgang
soll insbesondere ein Herstellen und Unterbrechen eines elektrischen Kontakts verstanden
werden, welches bewirkt, dass eine Schalt-Funktion für eine Gesamtzeit, während welcher
der Betriebsvorgang stattfindet, periodisch ist, wobei sich die Funktion von einer
periodischen Puls-Funktion mit einer primitiven Periode unterscheidet, welche aus
einer ersten Zeitspanne, in welcher die Puls-Funktion periodisch ist, und einer zweiten
Zeitspanne, in welcher die Puls-Funktion Null ist, besteht. Unter einer "Schalt-Funktion"
soll insbesondere eine Funktion verstanden werden, welche dadurch definiert ist, dass
sie für alle Zeitpunkte, in denen der Kontakt besteht, den Funktionswert 1 hat, und
für alle Zeitpunkte, in denen der Kontakt unterbrochen ist, den Funktionswert Null
hat. Unter einem "Betriebsvorgang" soll insbesondere ein Teil eines Erhitzungsvorgangs
eines Kochgeschirrs verstanden werden, wobei der Teil vorzugsweise wenigstens 0,01
Sekunden, bevorzugt wenigstens eine Sekunde und besonders bevorzugt wenigstens zehn
Sekunden dauert. Unter einem "im Wesentlichen zeitlich periodischen" Herstellen und
Unterbrechen eines elektrischen Kontakts soll insbesondere ein Herstellen und Unterbrechen
eines elektrischen Kontakts verstanden werden, welches in einem Zeitintervall, das
aus wenigstens zwei und insbesondere mehr als zwei Zeitabschnitten besteht, stattfindet,
wobei für alle Paare von Zeitabschnitten der Zeitabschnitte, für welche ein erster
Zeitabschnitt des Paars unmittelbar einem zweiten Zeitabschnitt des Paars zeitlich
vorangeht, gilt, dass die beiden Zeitabschnitte des Paars bezüglich ihrer Länge um
höchstens zwanzig Prozent, vorzugsweise um höchstens fünf Prozent, bevorzugt um höchstens
ein Prozent und besonders bevorzugt um höchstens 0,01 Prozent voneinander abweichen
und eine Integral-Unterschiedskenngröße der beiden Zeitabschnitte des Paars höchstens
0,3, vorzugsweise höchstens 0,1 bevorzugt höchstens 0,01 und besonders bevorzugt Null
beträgt, wobei das Zeitintervall ununterteilbar in Zeitspannen ist, welche die voranstehend
genannten für die Zeitabschnitte geltenden Bedingungen erfüllen und welche zeitlich
kürzer dauern als die Zeitabschnitte, und wobei sich die Schalt-Funktion von der Puls-Funktion
und von allen periodischen Funktionen, deren primitive Periode aus zwei Zeitabschnitten
gebildet ist, in denen die Funktion jeweils periodisch ist aber unterschiedliche Periodendauern
aufweist, unterscheidet und die Zeitabschnitte jeweils eine zeitliche Ausdehnung haben,
welche größer ist als Null Sekunden. Unter einer "primitiven Periodendauer" des im
Wesentlichen zeitlich periodischen Herstellens und Unterbrechens des elektrischen
Kontakts soll insbesondere einer der Zeitabschnitte verstanden werden, wobei in demjenigen
Fall, in dem die Schalt-Funktion periodisch ist, der Zeitabschnitt eine primitive
Periode der Schalt-Funktion ist. Die Integral-Unterschiedskenngröße ist hierbei für
denjenigen Fall, bei dem der zeitlich früher verstreichende der beiden Zeitabschnitte
des Paars zeitlich länger oder gleich lang dauert als der andere der beiden Zeitabschnitte
des Paars, durch

gegeben, wobei t
1 eine Anfangfangszeit des anderen Zeitabschnitts ist und t
2 ein Ende des anderen Zeitabschnitts ist,
T =
t2 - t1 ist und "f" die Schaltfunktion ist. Die Integral-Unterschiedskenngröße ist für denjenigen
Fall, dass der zeitlich früher verstreichende der beiden Zeitabschnitte des Paars
zeitlich kürzer dauert als der zeitlich später verstreichende der beiden Zeitabschnitte
des Paars, durch

gegeben, wobei t
1 eine Anfangfangszeit des zeitlich kürzer dauernden Zeitabschnitts ist und t
2 ein Ende des zeitlich kürzer dauernden Zeitabschnitts ist und
T =
t2 -
t1 ist. Mit einer erfindungsgemäßen Ausgestaltung kann eine effektive Bauweise erreicht
werden. Insbesondere kann eine geringe Geräuschbelastung bei Betriebsvorgängen der
Kochmuldenvorrichtung erreicht werden. Insbesondere kann für jeweils eine bestimmte
Periodendauer ein großes Intervall von möglichen Ausgangsleistungen erreicht werden.
Im Besonderen kann ein flexibles Schalten des Schaltelements erreicht werden. Insbesondere
kann erreicht werden, dass zwei Schaltelemente, welche verschiedenen Schaltkreisen
angehören, mit identischer Periodendauer betrieben werden können und die Schaltkreise
voneinander verschiedene Ausgangsleistungen erbringen.
[0010] Ferner wird vorgeschlagen, dass wenigstens zwei Gesamteinschaltzeiten, während welchen
der Kontakt ununterbrochen während der Periodendauer hergestellt ist, sich unterscheiden.
Unter einer "Gesamteinschaltzeit" soll insbesondere eine gesamte Dauer einer Zeitspanne
verstanden werden, während welcher der Kontakt ununterbrochen während der Periodendauer
hergestellt ist, wobei die Zeitspanne mit einem Herstellen des Kontakts beginnt und
die Zeitspanne mit einem Unterbrechen des Kontakts endet und wobei die Periodendauer
wenigstens zwei Gesamteinschaltzeiten aufweist. Hierdurch kann ein flexibles Schalten
erreicht werden. Insbesondere können verschiedene Ausgangsleistungen erzielt werden.
[0011] Vorzugsweise veranlasst die Steuereinheit das Schaltelement bei dem Betriebsvorgang
dazu, den Kontakt in wenigstens zwei verschiedenen Zeitabständen herzustellen. Unter
einem "Herstellen des Kontakts in wenigstens zwei verschiedenen Zeitabständen" soll
insbesondere verstanden werden, dass der Kontakt zu einem ersten Zeitpunkt hergestellt
wird, danach unterbrochen wird, danach zu einem zweiten Zeitpunkt hergestellt wird,
der Kontakt nach dem zweiten Zeitpunkt unterbrochen wird, und der Kontakt nachfolgend
zu einem dritten Zeitpunkt wieder hergestellt wird, wobei eine Zeitdifferenz zwischen
dem zweiten Zeitpunkt und dem ersten Zeitpunkt und eine Zeitdifferenz zwischen dem
dritten Zeitpunkt und dem zweiten Zeitpunkt sich unterscheiden. Dadurch kann ein besonders
flexibles Schalten erreicht werden. Insbesondere können verschiedene Ausgangsleistungen
erzielt werden.
[0012] Außerdem wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit das Schaltelement in wenigstens
einem Betriebsmodus dazu veranlasst, den Kontakt im Wesentlichen periodisch und zwar
genau einmal während einer Periodendauer herzustellen. Auf diese Weise kann ein vielseitiges
Schaltverhalten erreicht werden.
[0013] Mit Vorteil ist die Steuereinheit dazu vorgesehen, das Schaltelement dazu zu veranlassen,
den Kontakt zu unterbrechen, während das Schaltelement stromlos ist. Darunter, dass
das Schaltelement "stromlos" ist, soll insbesondere verstanden werden, dass ein zwischen
zwei Hauptkontakten des Schaltelements fließender Strom die Stromstärke Null Ampere
aufweist. Unter einem "Hauptkontakt" eines Schaltelements soll insbesondere ein Kontakt
des Schaltelements verstanden werden, welcher zur Leitung eines Stroms zu einer Verbrauchereinheit,
die separat von dem Schaltelement ausgebildet ist, vorgesehen ist. Insbesondere sind
bei einem Bipolartransistor mit isolierter Gate-Elektrode nur der Emitter und der
Kollektor Hauptkontakte. Dadurch kann ein schonendes Schalten und insbesondere ein
geringer Energieverlust erreicht werden.
[0014] Vorzugsweise weist die Kochmuldenvorrichtung wenigstens eine Steuervorrichtung auf,
welche dazu vorgesehen ist, das Schaltelement dazu zu veranlassen, den Kontakt zumindest
ein Mal herzustellen oder zu unterbrechen, während ein Heizelement stromlos ist, und
ein weiteres Schaltelement dazu zu veranlassen, einen weiteren Kontakt zumindest ein
Mal herzustellen, während das Heizelement Strom führt. Hierdurch kann eine schonende
und zugleich komfortable Betriebsweise erreicht werden. Insbesondere kann erreicht
werden, dass bei einem Betrieb des Schaltelements ein geringer Energieverlust auftritt
und ein großes Intervall an Heizleistungen, mit welchen das Heizelement betreibbar
ist, zur Verfügung steht. Im Besonderen kann ein geräuscharmer Betrieb der Kochmuldenvorrichtung
erreicht werden.
[0015] Außerdem wird vorgeschlagen, dass die Kochmuldenvorrichtung wenigstens eine Steuervorrichtung
aufweist, welche dazu vorgesehen ist, einen zwischen einer Durchlass-Zeitspanne des
Schaltelements und einer Durchlass-Zeitspanne eines weiteren Schaltelements bestehenden
periodenbezogenen Zeitabstand, welcher innerhalb der primitiven Periodendauer besteht,
und einen weiteren periodenbezogenen Zeitabstand, der zwischen der Durchlass-Zeitspanne
des Schaltelements und einer weiteren Durchlass-Zeitspanne des weiteren Schaltelements
besteht und innerhalb derselben primitiven Periodendauer verstreicht, zur Veränderung
einer Heizleistung eines Heizelements zu verändern. Unter einem "periodenbezogenen"
Zeitabstand soll insbesondere eine Dauer des Zeitabstands in Sekunden, geteilt durch
eine Dauer der primitiven Periodendauer in Sekunden verstanden werden. Unter einer
"Durchlass-Zeitspanne" eines Schaltelements soll insbesondere eine Zeitspanne verstanden
werden, während welcher ein erster und ein zweiter Hauptkontakt des Schaltelements
elektrisch leitend verbunden sind. Dadurch kann eine hohe Flexibilität und insbesondere
eine flexible Veränderung der Heizleistung erreicht werden. Insbesondere kann erreicht
werden, dass bei einem Konstantbleiben der Periodendauer ein großes Intervall an Heizleistungen
des Heizelements, mit welchen das Heizelement betreibbar ist, zur Verfügung steht.
Im Besonderen kann erreicht werden, dass zwei Schaltelemente, welche zur Beeinflussung
unterschiedlicher Heizelemente vorgesehen sind, mit gleichen Schaltperiodendauern
aber bei stark unterschiedlichen Heizleistungen der Heizelemente betrieben werden.
[0016] Ferner wird vorgeschlagen, dass die Steuereinheit dazu vorgesehen ist, eine Gesamtanzahl
davon, wie oft der Kontakt während der primitiven Periodendauer hergestellt wird,
zu verändern. Hierdurch kann eine Heizleistung insbesondere bei zeitlich konstanter
primitiver Periodendauer flexibel verändert werden.
[0017] Vorzugsweise weist die Kochmuldenvorrichtung eine Steuervorrichtung auf, welche bei
dem Betriebsablauf das Schaltelement und ein weiteres Schaltelement derart schaltet,
dass die primitive Periodendauer aus wenigstens drei Zeitintervallen besteht, in welchen
das Schaltelement den Kontakt genau ein Mal herstellt und das weitere Schaltelement
einen weiteren Kontakt genau ein Mal herstellt und jedes der Zeitintervalle an einem
Zeitpunkt endet, an dem das weitere Schaltelement den weiteren Kontakt unterbricht.
Auf diese Weise kann eine flexible Einstellbarkeit einer Heizleistung erreicht werden.
[0018] Mit Vorteil gilt für jedes Zeitintervall eines Großteils der Zeitintervalle, dass
sich ein Schaltverhalten der beiden Schaltelemente in dem betreffenden Zeitintervall
sich von einem Schaltverhalten der beiden Schaltelemente in einem Großteil der Zeitintervalle
unterscheidet. Unter einem "Großteil" der Zeitintervalle soll insbesondere eine Anzahl
der Zeitintervalle verstanden werden, die wenigstens fünfzig Prozent und vorzugsweise
wenigstens siebzig Prozent einer Gesamtanzahl der Zeitintervalle entspricht. Darunter,
dass sich ein "Schaltverhalten zweier Schaltelemente in einem Zeitintervall von einem
Schaltverhalten der beiden Schaltelemente in einem anderen Zeitintervall unterscheidet",
soll insbesondere verstanden werden, dass die beiden Zeitintervalle unterschiedlich
lang sind oder, falls die Zeitintervalle gleich lang sind, dass wenigstens eines der
Schaltelemente in dem einen Zeitintervall zu einem ersten Zeitpunkt schaltet und dieses
Schaltelement zu einem zweiten Zeitpunkt in dem anderen Zeitintervall inaktiv ist,
wobei der zweite Zeitpunkt in dem anderen Zeitintervall gleich angeordnet ist wie
der erste Zeitpunkt in dem einen Zeitintervall. Hierdurch kann eine hohe Schaltflexibilität
erreicht werden. Insbesondere kann eine Heizleistung insbesondere bei zeitlich konstanter
primitiver Periodendauer flexibel eingestellt werden.
[0019] Vorzugsweise ist die Steuervorrichtung dazu vorgesehen, eine periodenbezogene Zeitdauer
wenigstens eines der Zeitintervalle zu verändern. Unter einer "periodenbezogenen Zeitdauer"
soll insbesondere eine Zeitdauer des betreffenden Zeitintervalls, geteilt durch die
primitive Periodendauer verstanden werden. Dadurch kann eine flexible Stromversorgung
des Heizelements erreicht werden.
[0020] Mit Vorteil ist das Schaltelement ein Bipolartransistor mit isolierter Gate-Elektrode.
Hierdurch kann eine effiziente Benutzbarkeit erreicht werden.
[0021] Die Kochmuldenvorrichtung weist wenigstens einen Schaltkreis auf, welcher das Schaltelement
und zumindest ein weiteres Schaltelement aufweist. Dadurch kann ein effektives Erhitzen
und insbesondere ein effektives elektrisches Anregen einer Spule erreicht werden.
[0022] In einer bevorzugten Ausgestaltung der Erfindung weist der Schaltkreis zumindest
ein drittes Schaltelement auf. Hierdurch kann eine hohe Flexibilität erreicht werden.
[0023] Die Kochmuldenvorrichtung weist wenigstens einen ersten Induktionsheizschaltkreis
auf, welcher das Schaltelement aufweist. Hierdurch kann ein benutzerfreundliches Heizen
erreicht werden.
[0024] Weiterhin wird vorgeschlagen, dass die Kochmuldenvorrichtung wenigstens einen zweiten
Induktionsheizschaltkreis und zumindest eine weitere Steuereinheit aufweist, welche
zumindest ein Schaltelement des zweiten Induktionsheizschaltkreises dazu veranlasst,
bei dem Betriebsvorgang im Wesentlichen zeitlich periodisch mit der Periodendauer
einen elektrischen Kontakt herzustellen und zu unterbrechen. Hierdurch kann ein geräuscharmes
und effektives Kochen erreicht werden. Insbesondere können Geräusche vermieden werden,
welche entstehen, wenn das Herstellen und Unterbrechen der Kontakte des ersten und
des zweiten Induktionsheizschaltkreises mit Frequenzen vorgenommen werden, die sich
unterscheiden und deren Differenz kleiner ist als 17 kHZ.
[0025] Ferner wird eine Kochmulde mit einer Kochmuldenvorrichtung vorgeschlagen, wodurch
eine effektive Bauweise erreicht werden kann.
[0026] Des Weiteren wird ein Kochmuldensteuerungsverfahren, insbesondere zur wenigstens
teilweisen Steuerung einer Kochmuldenvorrichtung, vorgeschlagen, bei welchem im Wesentlichen
zeitlich periodisch ein elektrischer Kontakt hergestellt und unterbrochen wird und
in einer primitiven Periodendauer des im Wesentlichen zeitlich periodischen Herstellens
und Unterbrechens des bestimmten elektrischen Kontakts wenigstens zwei Mal der bestimmte
elektrische Kontakt hergestellt wird. Hierdurch kann eine effektive Bauweise erreicht
werden.
[0027] Weitere Vorteile ergeben sich aus der folgenden Zeichnungsbeschreibung. In der Zeichnung
sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Die Zeichnung, die Beschreibung
und die Ansprüche enthalten zahlreiche Merkmale in Kombination. Der Fachmann wird
die Merkmale zweckmäßigerweise auch einzeln betrachten und zu sinnvollen weiteren
Kombinationen zusammenfassen.
[0028] Es zeigen:
- Fig. 1
- Eine Draufsicht auf eine Induktionskochmulde mit einer erfindungsgemäßen Induktionskochmuldenvorrichtung,
- Fig. 2
- ein Schaltbild eines Induktionsheizschaltkreises der Induktionskochmuldenvorrichtung,
- Fig. 3
- eine schematische Darstellung von Periodendauern zweier Spannungen, welche von zwei
Steuereinheiten der Induktionskochmuldenvorrichtung angelegt werden, einer Spannung
zwischen zwei bestimmten Punkten des Induktionsheizschaltkreises und eines Stroms
durch eine Spule des Induktionsheizschaltkreises,
- Fig. 3a
- ein alternativer zeitlicher Verlauf der Spannungen, welche von den zwei Steuereinheiten
der Induktionskochmuldenvorrichtung angelegt werden,
- Fig. 4
- ein weiterer alternativer zeitlicher Verlauf der Spannungen, welche von den zwei Steuereinheiten
der Induktionskochmuldenvorrichtung angelegt werden, wobei jede der Spannungen in
der Periodendauer ein Maximum aufweist,
- Fig. 5
- ein weiterer Induktionsheizschaltkreis der Induktionskochmuldenvorrichtung,
- Fig. 6
- Leistungskurven für einen Betriebsvorgang, einen bestimmten Betriebsmodus und einen
weiteren Betriebsmodus und
- Fig. 7
- einen alternativen Induktionsheizschaltkreis.
[0029] Figur 1 zeigt eine Draufsicht auf eine Induktionskochmulde mit einer erfindungsgemäßen
Induktionskochmuldenvorrichtung, welche Spulen 38 und eine Kochgeschirrträgerfläche
40 aufweist. Die Spulen 38 sind Heizelemente 38' und sind dazu vorgesehen, bei Kochvorgängen
Wirbelströme in Kochgeschirr (nicht dargestellt) zu erzeugen, welche das Kochgeschirr
erhitzen, wodurch ein Erhitzen von in dem Kochgeschirr befindlichem Gargut erfolgt.
Die Induktionskochmuldenvorrichtung weist einen als Induktionsheizschaltkreis 26'
(Figur 2) ausgebildeten Schaltkreis 26 auf, der eine der Spulen 38 aufweist. Ferner
weist die Induktionskochmuldenvorrichtung weitere Induktionsheizschaltkreise auf,
welche baugleich mit dem Induktionsheizschaltkreis 26' sind und ebenfalls eine der
Spulen 38 aufweisen. Der Induktionsheizschaltkreis 26' umfasst zwei jeweils als Bipolartransistor
mit isolierter Gate-Elektrode ausgebildete Schaltelemente 10, 28. Des Weiteren umfasst
der Induktionsheizschaltkreis 26' zwei Steuereinheiten 12, 13 welche zu einem Steuern
der Schaltelemente 10, 28 vorgesehen sind.
[0030] Die Steuereinheit 12 veranlasst das Schaltelement 10 bei einem Betriebsvorgang dazu,
zeitlich periodisch einen elektrischen Kontakt, und zwar einen elektrischen Kontakt
zwischen einem Kollektor 44 und einem Emitter 46 des als Bipolartransistor mit isolierter
Gate-Elektrode ausgebildeten Schaltelements 10, herzustellen und zu unterbrechen.
Hierzu legt die Steuereinheit 12 eine Spannung 42 (Figur 3) zwischen einem Gate 48
des Schaltelements 10 und dem Emitter 46 an, welche in Bezug auf die Zeit eine periodische
Funktion ist. Bei dem Betriebsvorgang veranlasst die Steuereinheit 12 das Schaltelement
10 dazu, während einer primitiven Periodendauer 14 des zeitlich periodischen Herstellens
und Unterbrechens des elektrischen Kontakts zwei Mal den Kontakt herzustellen. Die
Periodendauer 14 ist identisch mit einer Periodendauer der Spannung 42, welche eine
periodische Funktion ist. Die Periodendauer 14 setzt sich aus vier direkt aufeinanderfolgenden
Zeitintervallen zusammen. Zwei der Zeitintervalle sind Gesamteinschaltzeiten 16, 18,
während denen die Spannung 42 bewirkt, dass der Kontakt ununterbrochen hergestellt
ist. Zwei der Zeitintervalle sind Gesamtausschaltzeiten 50, 52, während denen die
Spannung 42 bewirkt, dass der Kontakt unterbrochen ist. Die beiden Gesamteinschaltzeiten
16, 18 sind unterschiedlich lang. Ferner veranlasst die Steuereinheit 12 das Schaltelement
10 bei dem Betriebsvorgang dazu, den Kontakt in zwei verschiedenen Zeitabständen 20,
22 herzustellen. Der Zeitabstand 20 ist der zeitliche Abstand zwischen einem Herstellen
des Kontakts, das am Anfang der Gesamteinschaltzeit 16 stattfindet, und einem Herstellen
des Kontakts, das am Anfang der Gesamteinschaltzeit 18 stattfindet. Der Zeitabstand
22 ist der zeitliche Abstand zwischen dem Herstellen des Kontakts, das am Anfang der
Gesamteinschaltzeit 18 stattfindet, und dem Herstellen des Kontakts, das sich zeitlich
unmittelbar an die Gesamtausschaltzeit 52 anschließt. Die Gesamtausschaltzeit 52 folgt
unmittelbar auf die Gesamteinschaltzeit 18, die Gesamtausschaltzeit 50 folgt unmittelbar
auf die Gesamteinschaltzeit 16.
[0031] Parallel zu einer zeitweise vorhandenen leitenden Verbindung zwischen dem Kollektor
44 und dem Emitter 46 ist eine Diode 54 geschaltet. Das Schaltelement 28 ist ebenfalls
ein Bipolartransistor mit isolierter Gate-Elektrode. Ferner ist der Emitter 46 leitend
mit einem Kollektor 56 des Schaltelements 28 verbunden. Die Steuereinheit 13 legt
bei dem Betriebsvorgang eine Spannung 58 zwischen einem Gate 64 des Schaltelements
28 und einem Emitter 60 des Schaltelements 28 an (Figuren 2 und 3). Parallel zu einer
zeitweise vorhandenen leitenden Verbindung zwischen dem Kollektor 56 und dem Emitter
60 ist eine Diode 62 geschaltet. Die Spannung 58 ist derart ausgebildet, dass sie
einen leitenden Kontakt zwischen dem Kollektor 56 und dem Emitter 60 immer dann bewirkt,
wenn der Kontakt zwischen dem Emitter 46 und dem Kollektor 44 unterbrochen ist. Außerdem
ist die Spannung 58 derart ausgebildet, dass der Kontakt zwischen dem Kollektor 56
und dem Emitter 60 immer dann unterbrochen ist, wenn der leitende Kontakt zwischen
dem Emitter 46 und dem Kollektor 44 vorhanden ist.
[0032] Der Kollektor 44 ist mit einem Plus-Pol einer Spannungsquelle 66 leitend verbunden.
Ferner ist der Emitter 46 leitend mit einem Minus-Pol der Spannungsquelle 66 verbunden.
Die Spannungsquelle 66 liefert bei dem Betriebsvorgang Gleichstrom. Prinzipiell ist
denkbar, dass die Spannungsquelle 66 einen gleichgerichteten Wechselstrom abgibt.
Ein Widerstand 68, welcher einen Widerstand eines zu erhitzenden Kochgeschirrs mit
einbezieht, eine der Spulen 38, welche eine Induktivität von fünfundzwanzig Mikrohenry
aufweist, und ein Kondensator 70 der Kochmuldenvorrichtung sind seriell geschaltet
und insgesamt parallel zu der Diode 62 geschaltet. Der Kondensator 70 weist eine Kapazität
von 1440 Nanofarad auf.
[0033] In Figur 3 ist des Weiteren ein zeitlicher Verlauf eines Stroms 80, welcher bei dem
Betriebsvorgang durch die Spule 38 des Schaltkreises 26 fließt, dargestellt. Ferner
ist ein zeitlicher Verlauf einer Spannung 86, welche zwischen zwei Punkten 82, 84
bei dem Betriebsverlauf anliegt, dargestellt. Eine Gerade 88 bildet eine Nulllinie
für den Strom 80 und die Spannung 86.
[0034] Prinzipiell ist auch denkbar, dass die Periodendauer 14 aus einzelnen Zeitintervallen
T
1, T
2, ... , T
n zusammengesetzt ist, wobei n eine beliebige natürliche Zahl sein kann, welche größer
als Eins ist (Figur 3a). Insbesondere ist n=3. Hierbei stellt die Spannung 42 zu bestimmten
Kontaktzeiten D
11, D
12, ..., D
1n, welche Zeitintervalle sind und welche Teile der Zeitintervalle T
1, T
2, ... , T
n sind, den Kontakt zwischen dem Kollektor 44 und dem Emitter 46 her. Ferner stellt
die Spannung 58 zu bestimmten Kontaktzeiten D
21, D
22, ..., D
2n, welche Zeitintervalle sind und welche Teile der Zeitintervalle T
1, T
2, ... , T
n sind, den Kontakt zwischen dem Kollektor 56 und dem Emitter 60 her. Der Kontakt zwischen
dem Kollektor 44 und dem Emitter 46 wird in jedem der Zeitintervalle T
1, T
2, ... , T
n genau ein Mal hergestellt. Ferner wird der Kontakt zwischen dem Kollektor 56 und
dem Emitter 60 in jedem der Zeitintervalle T
1, T
2, ... , T
n genau ein Mal hergestellt. Zwischen den einzelnen Kontaktzeiten D
11, D
12, ..., D
1n und D
21, D
22, ..., D
2n können nichtverschwindende Sperrzeiten d
11, d
12,..., d
1n und d
21, d
22,..., d
2n liegen, in denen weder der Kontakt zwischen dem Kollektor 56 und dem Emitter 60 noch
der Kontakt zwischen dem Kollektor 44 und dem Emitter 46 besteht. Die Steuereinheiten
12, 13, welche zusammen eine Steuervorrichtung 11 bilden, können die Werte der Zeitintervalle
T
1, T
2, ... , T
n, der Kontaktzeiten D
11, D
12, ..., D
1n und der Kontaktzeiten D
21, D
22, ..., D
2n und der Sperrzeiten d
11, d
12,..., d
1n und der Sperrzeiten d
21, d
22,..., d
2n variieren. Es gilt jedoch die Bedingung, dass wenigstens eines der Zeitintervalle
T
1, T
2, ... , T
n anders aufgebaut ist und/oder eine andere Länge aufweist als wenigstens ein anderes
der Zeitintervalle T
1, T
2, ... , T
n. Insbesondere ist denkbar, dass die Sperrzeiten d
11, d
12,..., d
1n und die Sperrzeiten d
21, d
22,..., d
2n gleich Null sind und/oder die Kontaktzeiten D
11, D
12, ..., D
1n und die Kontaktzeiten D
21, D
22, ..., D
2n jeweils eine Hälfte desjenigen Zeitintervalls, dessen Teil sie sind, bilden oder
die Kontaktzeiten D
11, D
12, ..., D
1n und die Kontaktzeiten D
21, D
22, ..., D
2n jeweils von einer Hälfte desjenigen Zeitintervalls, dessen Teil sie sind, abweichen.
[0035] Nachfolgend werden mehrere Zeitintervall-Schaltarten, mit welchen die Steuervorrichtung
11 die Schaltelemente 10 und 28 schalten kann, anhand des Zeitintervalls T
2 beschrieben, d. h. dass jedes bei einer Beschreibung der jeweiligen Zeitintervall-Schaltart
beschriebene Schalten eines Schaltelements 10, 28 innerhalb des Zeitintervalls T
2 stattfindet.
[0036] In einer ersten Zeitintervall-Schaltart schaltet die Steuervorrichtung 11 ein erstes
der Schaltelemente 10, 28 auf Durchlass, stellt also eine leitende Verbindung zwischen
dem Emitter 46, 60 und dem Kollektor 44, 56 des betreffenden Schaltelements 10, 28
her, während das Heizelement 38' Strom führt. Ferner schaltet die Steuervorrichtung
11 ein zweites der Schaltelemente 10, 28 auf Durchlass, während das Heizelement 38'
stromlos ist. Des Weiteren schaltet die Steuervorrichtung 11 beide Schaltelemente
10, 28 in einen Sperrzustand, unterbricht also leitende Verbindungen, welche innerhalb
beider Schaltelemente 10, 28 zwischen den jeweiligen Emittern 46, 60 und Kollektoren
44, 56 bestehen, während das Heizelement 38' Strom führt. Eine der Sperrzeiten d
12, d
22 kann hierbei eine Totzeit eines der Schaltelemente 10, 28 sein.
[0037] Eine zweite Zeitintervall-Schaltart unterscheidet sich von der ersten Zeitintervall-Schaltart
nur dadurch, dass eines der Schaltelemente 10, 28 in den Sperrzustand geschaltet wird,
während eine leitende Verbindung zwischen dem Emitter 46, 60 und dem Kollektor 44,
56 des betreffenden Schaltelements 10, 28 stromlos ist. Insbesondere bei der ersten
und der zweiten Zeitintervall-Schaltart kann die Steuervorrichtung 11 einen ersten
und/oder einen zweiten periodenbezogenen Zeitabstand p
12, p
22 während eines Betriebsablaufs zur Veränderung einer Heizleistung des Heizelemetns
38' verändern. Der erste periodenbezogene Zeitabstand p
12 ist die Sperrzeit d
12, geteilt durch die primitive Periodendauer 14. Der zweite periodenbezogene Zeitabstand
p
22 ist die Sperrzeit d
22, geteilt durch die primitive Periodendauer 14.
[0038] Eine dritte Zeitintervall-Schaltart unterscheidet sich von der ersten Zeitintervall-Schaltart
nur dadurch, dass beide Schaltelemente 10, 28 auf Durchlass geschaltet werden, während
das Heizelement 38' stromlos ist, und d
12+D
12=0,5 gilt.
[0039] Eine vierte Zeitintervall-Schaltart unterscheidet sich von der ersten Zeitintervall-Schaltart
nur dadurch, dass d
12+D
12 ungleich 0,5 ist.
[0040] Eine fünfte Zeitintervall-Schaltart unterscheidet sich von der zweiten Zeitintervall-Schaltart
nur dadurch, dass eines der Schaltelemente 10, 28 in den Sperrzustand geschaltet wird,
während eine leitende Verbindung zwischen dem Emitter 46, 60 und dem Kollektor 44,
56 des betreffenden Schaltelements 10, 28 stromlos ist.
[0041] Insbesondere kann die Steuervorrichtung 11 bei einem Betrieb der Kochmuldenvorrichtung
die Schaltelemente 10, 28 derart steuern, dass die Schaltelemente 10, 28 in jedem
der Zeitintervalle T
1, T
2, ..., T
n in einer der fünf beschriebenen Zeitintervall-Schaltarten geschaltet wird, wobei
sich die Zeitintervall-Schaltarten der einzelnen Zeitintervalle T
1, T
2, ..., T
n unterscheiden können.
[0042] Insbesondere kann die Steuervorrichtung 11 bei einem Betrieb der Kochmuldenvorrichtung
die Gesamtanzahl n der Zeitintervalle T
1, T
2, ..., T
n, aus denen die Periodendauer 14 besteht, zur Veränderung einer Heizleistung des Heizelements
38' verändern. Ferner kann die Steuervorrichtung 11 bei einem Betrieb der Kochmuldenvorrichtung
einen Quotienten zwischen einem der Zeitintervalle T
1, T
2, ..., T
n und der Periodendauer 14 zur Veränderung einer Heizleistung des Heizelements 38'
verändern.
[0043] Insbesondere kann bei einem bestimmten Betrieb der Kochmuldenvorrichtung gelten,
dass für jedes Zeitintervall T
1, T
2,..., T
n eines Großteils der Zeitintervalle T
1, T
2,..., T
n gilt, dass sich ein Schaltverhalten der beiden Schaltelemente 10, 28 in dem betreffenden
Zeitintervall T
1, T
2,..., T
n sich von jedem einzelnen Schaltverhalten der beiden Schaltelemente 10, 28, welches
diese in einem Großteil der Zeitintervalle T
1, T
2,..., T
n besitzen, unterscheidet.
[0044] In einem bestimmten Betriebsmodus veranlasst die Steuereinheit 12 das Schaltelement
10 dazu, den Kontakt zwischen dem Kollektor 44 und dem Emitter 46 periodisch herzustellen,
wobei das Schaltelement 10 den Kontakt in einer Periodendauer 24 genau ein Mal herstellt
und ein Mal unterbricht (Figuren 2 und 4). In diesem Betriebsmodus veranlasst die
Steuereinheit 13 das Schaltelement 28 dazu, den Kontakt zwischen dem Kollektor 56
und dem Emitter 60 periodisch herzustellen, wobei das Schaltelement 28 den Kontakt
in der Periodendauer 24 genau ein Mal herstellt und ein Mal unterbricht. Der Kontakt
zwischen dem Kollektor 44 und dem Emitter 46 ist während der Periodendauer 24 ununterbrochen
während eines Zeitintervalls 71 hergestellt, welches bei dem Beginn der Periodendauer
24 beginnt und kleiner ist als eine Hälfte der Periodendauer 24. Während des Zeitintervalls
71 ist der Kontakt zwischen dem Kollektor 56 und dem Emitter 60 unterbrochen. Die
Periodendauer 24 besteht aus dem Zeitintervall 71 und einem Zeitintervall 72. In dem
Zeitintervall 72 ist der Kontakt zwischen dem Kollektor 44 und dem Emitter 46 unterbrochen
und der Kontakt zwischen dem Kollektor 56 und dem Emitter 60 hergestellt. In einem
weiteren Betriebsmodus bilden die Zeitintervalle 71, 72 jeweils eine Hälfte der Periodendauer
24.
[0045] Figur 6 zeigt eine Leistungskurve 90 des Induktionsheizschaltkreises 26' bei dem
Betriebsablauf, eine Leistungskurve 91 des Induktionsheizschaltkreises 26' in dem
bestimmten Betriebsmodus und eine Leistungskurve 92 des Induktionsheizschaltkreises
26' in dem weiteren Betriebsmodus. Die Leistungskurven 90 bis 92 sind jeweils geschlossen.
[0046] Ferner umgrenzen die Leistungskurven 90, 91 jeweils eine Fläche. Entlang einer Abszisse
94 ist eine Frequenz, welche für die Leistungskurve 90 das Inverse der Periodendauer
14, also Eins geteilt durch die Periodendauer 14 und welche für die Leistungskurven
91, 92 das Inverse der Periodendauer 24 ist, aufgetragen. An einer Ordinate 96 ist
eine von der Spule 38 des Induktionsheizschaltkreises 26' erbrachte Heizleistung abgetragen.
Durch eine Variation der Periodendauer 14, der Zeitabstände 20, 22, der Gesamteinschaltzeiten
16, 18 und der Gesamtausschaltzeiten 50, 52 und von Sperrzeiten, welche zwischen die
Gesamteinschaltzeiten 16, 18 und die Gesamtausschaltzeiten 50, 52 eingefügt werden
können und welche in Figur 3a d
21, d
22 und d
11, d
12 genannt wurden und in welchen beide Schaltelemente 10, 28 keinen Kontakt herstellen,
ist erreichbar, dass die Spule 38 des Induktionsheizschaltkreises 26' in einer durch
einen Punkt der Fläche, die durch die Leistungskurve 90 umrandet wird, beschriebenen
Weise funktioniert, und zwar bei einem durch den Punkt der Fläche definierten Wert
der Periodendauer 14 eine durch den Punkt der Fläche bestimmte Leistung erbringt.
Eine analoge Bedeutung hat diejenige Fläche, die von der Leistungskurve 91 umrandet
wird, wobei die Fläche durch eine Variation des Zeitintervalls 71 und der Frequenz
entsteht. Für einen bestimmten Wert der Frequenz ist die Leistung, welche die Spule
38 erbringt, bei dem Betriebsablauf verschieden von denjenigen Leistungen, welche
die Spule 38 in dem bestimmten Betriebsmodus und in dem weiteren Betriebsmodus erbringt.
Für die in Figur 6 dargestellten Leistungskurve 90, 91, 92 ist ein sogenannter Power
factor gleich 0,5, wobei der Power factor durch

gegeben ist. Hierbei ist R ein Wert des Widerstands 68, L die Induktivität der Spule
38 und f der Wert der Frequenz.
[0047] Die weiteren Induktionsheizschaltkreise sind baugleich mit dem Induktionsheizschaltkreis
26'. Einer der weiteren Induktionsheizschaltkreise 32 (Figuren 1 und 5) weist Steuereinheiten
34, 35 und Schaltelemente 36, 37 auf, die von den Steuereinheiten 34, 35 bei dem Betriebsvorgang
dazu veranlasst werden, zeitlich periodisch mit der Periodendauer 14 elektrische Kontakte
herzustellen und zu unterbrechen. Der Induktionsheizschaltkreis 32 und der Induktionsheizschaltkreis
26' sind Teil einer elektronischen Baugruppe, die aus den Induktionsheizschaltkreisen
32, 26' besteht. Dabei funktioniert der Induktionsheizschaltkreis 32 in dem bestimmten
oder in dem weiteren Betriebsmodus, wodurch erreicht wird, dass die Spulen 38 der
Induktionsheizschaltkreise 26', 32 mit unterschiedlichen Ausgangsleistungen betrieben
werden können und die Kochmuldenvorrichtung dabei besonders geräuscharm funktioniert.
Dabei kann vorteilhaft vermieden werden, dass die Induktionsheizschaltkreise 26' und
32 mit unterschiedlichen Periodendauern betrieben werden. Unterschiedliche Ausgangsleistungen
sind z. B. dann vorteilhaft, wenn mit den Induktionsheizschaltkreisen 32, 26' unterschiedliches
Kochgeschirr verschieden erhitzt werden soll.
[0048] In Figur 7 ist ein alternatives Ausführungsbeispiel dargestellt. Im Wesentlichen
gleich bleibende Bauteile, Merkmale und Funktionen sind grundsätzlich mit den gleichen
Bezugszeichen beziffert. Zur Unterscheidung der Ausführungsbeispiele ist jedoch den
Bezugszeichen des Ausführungsbeispiels in der Figur 7 der Buchstabe "a" hinzugefügt.
Die nachfolgende Beschreibung beschränkt sich im Wesentlichen auf die Unterschiede
zu dem Ausführungsbeispiel in den Figuren 1 bis 6, wobei bezüglich gleich bleibender
Bauteile, Merkmale und Funktionen auf die Beschreibung des Ausführungsbeispiels in
den Figuren 1 bis 6 verwiesen werden kann.
[0049] Figur 7 zeigt ein alternatives Ausführungsbeispiel eines Schaltkreises 26a, und zwar
eines Induktionsheizschaltkreises 26'a. Im Gegensatz zu dem Induktionsheizschaltkreis
26', der eine so genannte half-bridge Topologie aufweist, weist der Induktionsheizschaltkreis
26'a eine full-bridge Topologie auf. Der Induktionsheizschaltkreis 26'a umfasst Steuereinheiten
12a, 13a und umfasst ferner zwei weitere Steuereinheiten 74a, 76a. Des Weiteren umfasst
der Induktionsheizschaltkreis 26'a zwei zusätzliche Schaltelemente 30a, 31a, welche
als Bipolartransistoren mit isolierter Gate-Elektrode ausgebildet sind, und zwei weitere
Dioden 78a. Bei einem Betrieb des Induktionsheizschaltkreises 26'a geben die Steuereinheiten
12a und 76a jeweils die Spannung 42 (Figur 3) ab. Bei dem Betrieb geben die Steuereinheiten
13a und 74a die Spannung 58 ab. Die Schaltelemente 10a, 28a, 30a, 31 a sind baugleich.
Bezugszeichen
| 10 |
Schaltelement |
48 |
Gate |
| 11 |
Steuervorrichtung |
50 |
Gesamtausschaltzeit |
| 12 |
Steuereinheit |
52 |
Gesamtausschaltzeit |
| 13 |
Steuereinheit |
54 |
Diode |
| 14 |
Periodendauer |
56 |
Kollektor |
| 16 |
Gesamteinschaltzeit |
58 |
Spannung |
| 18 |
Gesamteinschaltzeit |
60 |
Emitter |
| 20 |
Zeitabstand |
62 |
Diode |
| 22 |
Zeitabstand |
64 |
Gate |
| 24 |
Periodendauer |
66 |
Spannungsquelle |
| 26 |
Schaltkreis |
68 |
Widerstand |
| 26' |
Induktionsheizschaltkreis |
70 |
Kondensator |
| 28 |
Schaltelement |
71 |
Zeitintervall |
| 30 |
Schaltelement |
72 |
Zeitintervall |
| 31 |
Schaltelement |
74 |
Steuereinheit |
| 32 |
Induktionsheizschaltkreis |
76 |
Steuereinheit |
| 34 |
Steuereinheit |
78 |
Diode |
| 35 |
Steuereinheit |
80 |
Strom |
| 36 |
Schaltelement |
82 |
Punkt |
| 37 |
Schaltelement |
84 |
Punkt |
| 38 |
Spule |
86 |
Spannung |
| 38' |
Heizelement |
88 |
Gerade |
| 40 |
Kochgeschirrträgerfläche |
90 |
Leistungskurve |
| 42 |
Spannung |
91 |
Leistungskurve |
| 44 |
Kollektor |
92 |
Leistungskurve |
| 46 |
Emitter |
94 |
Abszisse |
| 96 |
Ordinate |
| T1 |
Zeitintervall |
| T2 |
Zeitintervall |
| Tn |
Zeitintervall |
| p12 |
Zeitabstand |
| p22 |
Zeitabstand |
| d11 |
Sperrzeit |
| d21 |
Sperrzeit |
| d12 |
Sperrzeit |
| d22 |
Sperrzeit |
| d1n |
Sperrzeit |
| d2n |
Sperrzeit |
| D11 |
Kontaktzeit |
| D21 |
Kontaktzeit |
| D12 |
Kontaktzeit |
| D22 |
Kontaktzeit |
| D1n |
Kontaktzeit |
| D2n |
Kontaktzeit |
1. Induktionskochmuldenvorrichtung mit wenigstens einem Schaltelement (10; 10a), mit
wenigstens einem ersten Induktionsheizschaltkreis (26'; 26'a), welcher das Schaltelement
(10; 10a) und zumindest ein weiteres Schaltelement (28; 28') aufweist, zumindest einer
Steuereinheit (12; 12a), welche das Schaltelement (10; 10a) bei wenigstens einem Betriebsvorgang
dazu veranlasst, im Wesentlichen zeitlich periodisch einen bestimmten elektrischen
Kontakt zwischen einem Kollektor (44; 44a) und einem Emitter (46; 46a) des Schaltelements(28;
28') herzustellen und zu unterbrechen, und eine Steuereinheit (13; 13a), die in dem
Betriebsvorgang eine Spannung (58) zwischen einem Gate (64; 64a) und einem Emitter
(60; 60a) des weiteren Schaltelements (28; 28a) anlegt, wobei die Spannung (58) derart
ausgebildet ist, dass sie einen leitenden Kontakt zwischen einem Kollektor (56) und
dem Emitter (60; 60a) des weiteren Schaltelements (28: 28a) immer dann bewirkt, wenn
der Kontakt zwischen dem Emitter (46; 46a) und dem Kollektor (44; 44a) des Schaltelements
(10; 10a) unterbrochen ist, dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinheit (12; 12a) das Schaltelement (10; 10a) bei dem Betriebsvorgang dazu
veranlasst, in einer primitiven Periodendauer (14) des im Wesentlichen zeitlich periodischen
Herstellens und Unterbrechens des bestimmten elektrischen Kontakts wenigstens zwei
Mal den bestimmten elektrischen Kontakt herzustellen.
2. Induktionskochmuldenvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
wenigstens zwei Gesamteinschaltzeiten (16, 18), während welchen der Kontakt ununterbrochen
während der Periodendauer (14) hergestellt ist, sich unterscheiden.
3. Induktionskochmuldenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinheit (12; 12a) das Schaltelement (10; 10a) bei dem Betriebsvorgang dazu
veranlasst, den Kontakt in wenigstens zwei verschiedenen Zeitabständen (20, 22) herzustellen.
4. Induktionskochmuldenvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinheit (12; 12a) das Schaltelement (10; 10a) in wenigstens einem Betriebsmodus
dazu veranlasst, den Kontakt im Wesentlichen periodisch und zwar genau ein Mal während
einer Periodendauer (24) herzustellen.
5. Induktionskochmuldenvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinheit (12; 12a) dazu vorgesehen ist, das Schaltelement (10; 10a) dazu
zu veranlassen, den Kontakt zu unterbrechen, während das Schaltelement (10; 10a) stromlos
ist.
6. Induktionskochmuldenvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch
wenigstens eine Steuervorrichtung (11; 11a), welche dazu vorgesehen ist, das Schaltelement
(10; 10a) dazu zu veranlassen, den Kontakt zumindest ein Mal herzustellen oder zu
unterbrechen, während ein Heizelement (38'; 38'a) stromlos ist, und ein weiteres Schaltelement
(28; 28a) dazu zu veranlassen, einen weiteren Kontakt zumindest ein Mal herzustellen,
während das Heizelement (38'; 38'a) Strom führt.
7. Induktionskochmuldenvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch
wenigstens eine Steuervorrichtung (11; 11 a), welche dazu vorgesehen ist, einen zwischen
einer Durchlass-Zeitspanne (D12) des Schaltelements (10; 10a) und einer Durchlass-Zeitspanne (D21) eines weiteren Schaltelements (28; 28a) bestehenden periodenbezogenen Zeitabstand
(p12), welcher innerhalb der primitiven Periodendauer (14) besteht, und einen weiteren
periodenbezogenen Zeitabstand (p22), der zwischen der Durchlass-Zeitspanne (D12) des Schaltelements (10; 10a) und einer weiteren Durchlass-Zeitspanne (D22) des weiteren Schaltelements (28; 28a) besteht und innerhalb derselben primitiven
Periodendauer (14) verstreicht, zur Veränderung einer Heizleistung eines Heizelements
(38'; 38'a) zu verändern.
8. Induktionskochmuldenvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuereinheit (12; 12a) dazu vorgesehen ist, eine Gesamtanzahl davon, wie oft
der Kontakt während der primitiven Periodendauer (14) hergestellt wird, zu verändern.
9. Induktionskochmuldenvorrichtung nach einem der vorherigen Ansprüche, gekennzeichnet durch
eine Steuervorrichtung (11; 11a), welche bei dem Betriebsablauf das Schaltelement
(10; 10a) und ein weiteres Schaltelement (28; 28a) derart schaltet, dass die primitive
Periodendauer (14) aus wenigstens drei Zeitintervallen (T1, T2,..., Tn) besteht, in welchen das Schaltelement (10; 10a) den Kontakt genau ein Mal herstellt
und das weitere Schaltelement (28; 28a) einen weiteren Kontakt genau ein Mal herstellt
und jedes der Zeitintervalle (T1, T2,..., Tn) an einem Zeitpunkt endet, an dem das weitere Schaltelement (28; 28a) den weiteren
Kontakt unterbricht.
10. Induktionskochmuldenvorrichtung nach Anspruch 9,
dadurch gekennzeichnet, dass
für jedes Zeitintervall (T1, T2,..., Tn) eines Großteils der Zeitintervalle (T1, T2,..., Tn) gilt, dass sich ein Schaltverhalten der beiden Schaltelemente (10, 28; 10a, 28a)
in dem betreffenden Zeitintervall (T1, T2,..., Tn) sich von einem Schaltverhalten der beiden Schaltelemente (10, 28; 10a, 28a) in einem
Großteil der Zeitintervalle (T1, T2,..., Tn) unterscheidet.
11. Induktionskochmuldenvorrichtung nach einem der Ansprüche 9 oder 10, dadurch gekennzeichnet, dass
die Steuervorrichtung (11; 11a) dazu vorgesehen ist, eine periodenbezogene Zeitdauer
wenigstens eines der Zeitintervalle (T1, T2,..., Tn) zu verändern.
12. Kochmulde mit einer Induktionskochmuldenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis
11.
13. Induktionskochmuldensteuerungsverfahren zur wenigstens teilweisen Steuerung einer
Induktionskochmuldenvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, bei welchem im
Wesentlichen zeitlich periodisch ein bestimmter elektrischer Kontakt hergestellt und
unterbrochen wird und in einer primitiven Periodendauer (14) des im Wesentlichen zeitlich
periodischen Herstellens und Unterbrechens des bestimmten elektrischen Kontakts wenigstens
zwei Mal der bestimmte elektrische Kontakt hergestellt wird.
1. Induction hob device having at least one switching element (10; 10a), having at least
one first induction heating circuit (26'; 26'a), which has the switching element (10;
10a) and at least one further switching element (28; 28'), at least one control unit
(12; 12a) which, during at least one operating process, triggers the switching element
(10; 10a), essentially periodically in time, to establish and interrupt a specific
electric contact between a collector (44; 44a) and an emitter (46; 46a) of the switching
element (28; 28a), and a control unit (13; 13a), which, in the operating process,
applies a voltage (58) between a gate (64; 64a) and an emitter (60; 60a) of the further
switching element (28; 28a), wherein the voltage (58) is embodied such that it always
effects a conducting contact between a collector (56) and the emitter (60; 60a) of
the further switching element (28; 28a) if the contact between the emitter (46; 46a)
and the collector (44; 44a) of the switching element (10; 10a) is interrupted, characterised in that
during the operating process the control unit (12; 12a) triggers the switching element
(10; 10a) to establish the specific electric contact at least twice in a primitive
cycle duration (14) of the essentially periodic, in time, establishment and interruption
of the specific electric contact.
2. Induction hob device according to claim 1,
characterised in that
at least two overall switch-on times (16; 18), during which the contact is established
without interruption during the cycle duration (14), are different.
3. Induction hob device according to one of claims 1 or 2,
characterised in that
during the operating process the control unit (12; 12a) triggers the switching element
(10; 10a) to establish the contact in at least two different time intervals (20, 22).
4. Induction hob device according to one of the preceding claims,
characterised in that
in at least one operating mode the control unit (12; 12a) triggers the switching element
(10; 10a) to establish the contact essentially periodically, namely exactly once during
a cycle duration (24).
5. Induction hob device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the control unit (12; 12a) is provided to trigger the switching element (10; 10a)
to interrupt the contact while the switching element (10; 10a) has no power.
6. Induction hob device according to one of the preceding claims,
characterised by
at least one control device (11; 11a), which is provided to trigger the switching
element (10; 10a) to establish or interrupt the contact at least once, while a heating
element (38', 38'a) has no power, and to trigger a further switching element (28;
28a) to establish a further contact at least once, while the heating element (38';
38'a) conducts current.
7. Induction hob device according to one of the preceding claims,
characterised by
at least one control device (11; 11a) which is provided to modify a cycle-related
time interval (p12) existing between a passage time span (D12) of the switching element (10; 10a) and a passage time span (D21) of a further switching element (28; 28a), which time interval (p12) exists within the primitive cycle duration (14), and a further cycle-related time
interval (D22), which exists between the passage time span (D12) of the switching element (10; 10a) and a further passage time span (D22) of the further switching element (28; 28a) and elapses within the same primitive
cycle duration (14), in order to change a heating power of a heating element (38';
38'a).
8. Induction hob device according to one of the preceding claims,
characterised in that
the control unit (12; 12a) is provided to modify an overall number with respect to
how often the contact is established during the primitive cycle duration (14).
9. Induction hob device according to one of the preceding claims,
characterised by
a control device (11; 11a) which, during the operational sequence, switches the switching
element (10; 10a) and a further switching element (28; 28a) such that the primitive
cycle duration (14) consists of at least three time intervals (T1, T2...., Tn), in which the switching element (10; 10a) establishes the contact exactly once and
the further switching element (28; 28a) establishes a further contact exactly once
and each of the time intervals (T1, T2..., Tn) ends at a point in time at which the further switching element (28; 28a) interrupts
the further contact.
10. Induction hob device according to claim 9,
characterised in that
it applies for each time interval (T1, T2..., Tn) of a majority of the time intervals (T1, T2...,
Tn) that a switching behaviour of the two switching elements (10, 28; 10a, 28a) in the
relevant time interval (T1, T2..., Tn) differs from a switching behaviour of the two switching elements (10; 28; 10a; 28a)
in a majority of the time intervals (T1, T2..., Tn).
11. Induction hob device according to one of claims 9 or 10,
characterised in that
the control device (11; 11a) is provided to modify a cycle-related duration of at
least one of the time intervals (T1, T2..., Tn).
12. Hob having an induction hob device according to one of claims 1 to 11.
13. Induction hob control method for at least partially controlling an induction hob device
according to one of claims 1 to 11, in which a specific electric contact is established
and interrupted essentially periodically in time and the specific electric contact
is established at least twice in a primitive cycle duration (14) of the essentially
periodic, in time, establishment and interruption of the specific electric contact.
1. Dispositif de plan de cuisson par induction comprenant au moins un élément de commutation
(10 ; 10a), comprenant au moins un premier circuit de commutation de chauffage par
induction (26' ; 26'a), lequel présente l'élément de commutation (10 ; 10a) et au
moins un élément de commutation supplémentaire (28 ; 28'), comprenant au moins une
unité de commande (12 ; 12a), laquelle incite l'élément de commutation (10 ; 10a)
lors d'au moins une opération de fonctionnement à établir et interrompre, essentiellement
de manière temporellement périodique, un contact électrique déterminé entre un collecteur
(44 ; 44a) et un émetteur (46 ; 46a) de l'élément de commutation (28 ; 28'), et une
unité de commande (13 ; 13a) qui, pendant l'opération de fonctionnement, applique
une tension (58) entre une grille (64 ; 64a) et un émetteur (60 ; 60a) de l'élément
de commutation supplémentaire (28 ; 28a), la tension (58) étant réalisée de manière
à ce qu'elle cause un contact conducteur entre un collecteur (56) et l'émetteur (60
; 60a) de l'élément de commutation supplémentaire (28 ; 28a) à chaque fois que le
contact entre l'émetteur (46 ; 46a) et le collecteur (44 ; 44a) de l'élément de commutation
(10 ; 10a) est interrompu, caractérisé en ce que
l'unité de commande (12 ; 12a), lors de l'opération de fonctionnement, incite l'élément
de commutation (10 ; 10a) pendant une durée d'une période (14) primitive de l'établissement
et de l'interruption du contact électrique déterminé, essentiellement temporairement
périodiques, à établir au moins deux fois le contact électrique déterminé.
2. Dispositif de plan de cuisson par induction selon la revendication 1,
caractérisé en ce qu'
au moins deux temps de commutation totaux (16, 18), pendant lesquels le contact est
établi de manière ininterrompue pendant la durée d'une période (14), sont différents.
3. Dispositif de plan de cuisson par induction selon l'une quelconque des revendications
1 ou 2,
caractérisé en ce que
l'unité de commande (12 ; 12a) incite l'élément de commutation (10 ; 10a) pendant
l'opération de fonctionnement à établir le contact dans au moins deux intervalles
de temps (20, 22) différents.
4. Dispositif de plan de cuisson par induction selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
l'unité de commande (12 ; 12a) incite l'élément de commutation (10 ; 10a), dans au
moins un mode de fonctionnement, à établir le contact essentiellement périodiquement
et à savoir exactement une fois pendant une durée d'une période (24).
5. Dispositif de plan de cuisson par induction selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
l'unité de commande (12 ; 12a) est ménagée pour inciter l'élément de commutation (10
; 10a) à interrompre le contact pendant que l'élément de commutation (10 ; 10a) est
sans courant.
6. Dispositif de plan de cuisson par induction selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé par
au moins une unité de commande (11 ; 11a) qui est ménagée pour inciter l'élément de
commutation (10 ; 10a) à établir le contact au moins une fois ou à l'interrompre pendant
qu'un élément de chauffage (38' ; 38'a) est sans courant, et pour inciter un élément
de commutation supplémentaire (28 ; 28a) à établir un contact supplémentaire au moins
une fois pendant que l'élément de chauffage (38' ; 38'a) conduit du courant.
7. Dispositif de plan de cuisson par induction selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé par
au moins une unité de commande (11 ; 11a) qui est ménagée pour modifier un intervalle
de temps (p12), faisant référence à une période, existant entre une durée de passage (D12) de l'élément de commutation (10 ; 10a) et une durée de passage (D21) d'un élément de commutation supplémentaire (28 ; 28a), lequel intervalle de temps
existe pendant la durée d'une période (14) primitive, et un intervalle de temps (p22) supplémentaire, faisant référence à une période, qui existe entre la durée de passage
(D12) de l'élément de commutation (10 ; 10a) et une durée de passage (D21) supplémentaire de l'élément de commutation supplémentaire (28 ; 28a) et qui s'écoule
pendant la même durée d'une période (14) primitive, dans le but de modifier une puissance
de chauffage d'un élément de chauffage (38' ; 38'a).
8. Dispositif de plan de cuisson par induction selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé en ce que
l'unité de commande (12 ; 12a) est ménagée pour modifier un nombre total de fois d'établissements
du contact pendant la durée d'une période (14) primitive.
9. Dispositif de plan de cuisson par induction selon l'une quelconque des revendications
précédentes,
caractérisé par
une unité de commande (11 ; 11a) qui, lors du déroulement du fonctionnement, commute
l'élément de commutation (10 ; 10a) et un élément de commutation supplémentaire (28
; 28a) de manière à ce que la durée d'une période (14) primitive soit constituée d'au
moins trois intervalles de temps (T1, T2, ..., Tn), pendant lesquels l'élément de commutation (10 ; 10a) établit le contact exactement
une fois et pendant lesquels l'élément de commutation supplémentaire (28 ; 28a) établit
un contact supplémentaire exactement une fois et pendant lesquels chacun des intervalles
de temps (T1, T2, ..., Tn) se termine à un moment auquel l'élément de commutation supplémentaire (28 ; 28a)
interrompt le contact supplémentaire.
10. Dispositif de plan de cuisson par induction selon la revendication 9,
caractérisé en ce que
pour chaque intervalle de temps (T1, T2, ..., Tn) d'une grande partie des intervalles de temps (T1, T2, Tn), il est valable qu'un comportement de commutation des deux éléments de commutation
(10, 28 ; 10a ; 28a) dans l'intervalle de temps concerné (T1, T2, ..., Tn) se distingue d'un comportement de commutation des deux éléments de commutation (10,
28 ; 10a ; 28a) dans une grande partie des intervalles de temps (T1, T2, ..., Tn).
11. Dispositif de plan de cuisson par induction selon l'une quelconque des revendications
9 ou 10,
caractérisé en ce que
le dispositif de commande (11 ; 11 a) est ménagé pour modifier une durée, faisant
référence à une période, d'au moins un des intervalles de temps (T1, T2, ..., Tn).
12. Plan de cuisson comprenant un dispositif de plan de cuisson par induction selon l'une
quelconque des revendications 1 à 11.
13. Procédé de commande de dispositif de plan de cuisson par induction pour la commande
au moins partielle d'un dispositif de plan de cuisson par induction selon l'une quelconque
des revendications 1 à 11, dans lequel un contact électrique déterminé est établi
et interrompu essentiellement de manière temporellement périodique et dans lequel
pendant une durée d'une période (14) primitive de l'établissement et de l'interruption
essentiellement temporellement périodiques, le contact électrique déterminé est établi
au moins deux fois.