[0001] Die Erfindung betrifft ein Haushaltgerät wie eine Wäschebehandlungsmaschine oder
eine Spülmaschine mit einem Zubehör zur Vorhaltung von gerätespezifischen Unterlagen,
wie beispielsweise eine Bedienungsanleitung oder dergleichen, wobei zur Vorhaltung
der Unterlagen eine am Gerätegehäuse lösbar befestigte Tasche vorgesehen ist.
[0002] Es ist bekannt, dass Unterlagen, wie beispielsweise die Bedienungsanleitung oder
technische Unterlagen für eine Waschmaschine, einen Wäschetrockner oder eine Spülmaschine,
in einer Folientüte verschweißt auf den Maschinendeckel geklebt werden. Dabei wird
auch teilweise eine derartige Folientüte als Zubehör in die Trommel bzw. in die Maschine
gelegt. Die Folientüte wird zum Lesen der Gebrauchsanweisung beschädigt und kann nicht
mehr verschlossen werden. Sie wird aufgerissen, um die Informationen der Bedienungsanleitung
oder die technischen Informationen zu entnehmen, wobei dann diese Informationen geräteunabhängig
aufbewahrt werden, so dass sie im Bedarfsfall nicht wieder gefunden werden.
[0004] Der Erfindung stellt sich somit die Aufgabe, ein Zubehör für ein Wäschebehandlungsmaschine
bzw. eine Spülmaschine vorzuhalten, welches insbesondere die Bedienungsanleitung und
technischen Informationen zugriffsbereit vorhält.
[0005] Erfindungsgemäß wird diese Aufgabe durch ein Zubehör mit den Merkmalen des Patentanspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich
aus den nachfolgenden abhängigen Ansprüchen.
[0006] Die mit der Erfindung erreichten Vorteile bestehen darin, dass das Zubehör dem Kunden
bei Auslieferung des Gerätes gut sichtbar zur Verfügung steht. Die Tasche des erfindungsgemäßen
Zubehörs kann dabei immer wieder geöffnet und verschlossen werden. Sie ist am Gerät
befestigt oder ist mit einer Einmalbefestigung fixiert. Das Zubehör bzw. die Tasche
kann vom Kunden ordentlich am Gerät befestigt werden. Die Erfindung sieht vor, dass
die Tasche mit dem Gerät verbunden ist, wobei sie bei Bedarf in einen nicht sichtbaren
Bereich geschoben werden kann. Der Kunde kann hierbei auf Wunsch auch die Befestigung
entfernen und die Tasche in einen DIN A4-Ordner einheften. Die Tasche für das Zubehör
ist klarsichtig ausgebildet, so dass für jedes Gerät eine individuelle Werbung ohne
Mehrkosten in die transparent ausgebildete Tasche eingelegt werden kann.
[0007] Erfindungsgemäß ist hierbei die Tasche am Gerätegehäuse lösbar befestigt. Die Tasche
ist am Gerätegehäuse von einer Staulage in eine Entnahmelage verschwenkbar angeordnet.
In vorteilhafter Ausgestaltung weist die Tasche einen oberen als Lasche ausgebildeten
Bereich auf, an dem ein erster Gelenkpunkt für die Verschwenkung der Tasche angeordnet
ist. Ein weiterer Gelenkpunkt ist zur schwenkbaren Festlegung der Tasche am Deckelbereich
des Gerätegehäuses vorzugsweise an der Rückseite angeordnet, so dass insbesondere
diese nicht unmittelbar sichtbar ist. In Weiterbildung der Erfindung ist an der Lasche
ein als Behältnis ausgebildeter Bereich angeordnet. Dabei ist das Behältnis an der
Lasche mittels einer Faltkante zum Abknicken angeordnet. In Weiterbildung der Erfindung
ist das Behältnis an der Faltkante nach Verschwenken der Tasche aus der Staulage in
die Entnahmelage auf den Deckelbereich verschwenkbar. Hierzu ist an der Lasche vorzugsweise
eine Handhabe vorgesehen, die über die Deckelfläche bzw. über das Gerätegehäuse hinausragt,
wenn sich die Tasche im Zustand der Staulage befindet. Um nun beispielsweise die technischen
Informationen aus der Tasche zu entnehmen, wird in einfacher Weise zunächst die Tasche
aus der hängenden Staulage um 180° verschwenkt, so dass die Tasche oberhalb des Deckelbereichs
liegt. Befindet sich dann die Tasche in dieser Position, besteht die Möglichkeit an
der Faltkante den Taschenbereich so zu verschwenken, dass diese dann auf dem Deckelbereich
flach aufliegt. Somit besteht die Möglichkeit in einfacher Weise die technischen Informationen
aus der schlitzförmigen Öffnung Tasche heraus zu nehmen und diese nach Gebrauch wieder
in die Tasche zu stecken. In Weiterbildung der Erfindung ist die Tasche aus einem
transparenten Material gefertigt. Dies erlaubt es, dass beispielsweise auch sofort
erkennbare technische Werbung in die Tasche als Beilage verbracht werden kann.
[0008] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt:
- Figur 1
- eine perspektivische Darstellung eines Wäschebehandlungsgerätes, hier insbesondere
einer Waschmaschine;
- Figur 2
- eine Teilansicht, ebenfalls in perspektivischer Darstellung von der Rückseite mit
angeordnetem Zubehör in der Staulage am Deckelbereich;
- Figur 3
- eine weitere Ansicht des verschwenkbar angeordneten Zubehörs am Deckelbereich des
Maschinengehäuses; und
- Figur 4
- eine weitere perspektivische Darstellung von der Rückseite mit verschwenktem Zubehör
in der Entnahmelage auf dem Deckelbereich.
[0009] Die Figur 1 zeigt eine Wäschebehandlungsmaschine, hier insbesondere eine Waschmaschine
1, an der auf der Rückseite ein Zubehör 2, wie dies in der Figur 2 dargestellt ist,
angeordnet ist. Das Zubehör 2 ist hierbei zur Vorhaltung von gerätespezifischen Unterlagen
3, wie beispielsweise einer Bedienungsanleitung oder dergleichen bestimmt. Dabei ist
erfindungsgemäß zur Vorhaltung der Unterlagen 3 eine am Gerätegehäuse 4 lösbar befestigte
Tasche 5 vorgesehen, wie diese insbesondere in den Figuren 2, 3 und 4 näher dargestellt
ist.
[0010] Wie aus der Figur 3 zu erkennen ist, ist die Tasche 5 am Gerätegehäuse 4 von einer
Staulage, dargestellt in der Figur 2, in eine Entnahmelage, dargestellt in der Figur
4, schwenkbar angeordnet. Die Tasche 5 weist einen oberen als Lasche 6 ausgebildeten
Bereich auf, an dem ein erster Gelenkpunkt 7a für die Verschwenkung der Tasche 5 angeordnet
ist. Ein weiterer Gelenkpunkt 7b ist zur schwenkbaren Festlegung der Tasche 5 am Deckelbereich
8 des Gerätegehäuses 4 vorzugsweise an der Rückseite angeordnet. Die beiden Gelenkpunkte7a
und 7b sind gegeneinander verdrehbar und bewirken die schwenkbare Lagerung der Tasche.
Dadurch ergibt sich beim Aufstellen der Wäschebehandlungsmaschine 1 der Vorteil, dass
die Vorhaltung der Unterlagen 3 verdeckt angeordnet sind, wobei diese unverlierbar
und immer zugriffsbereit mit dem Gerätegehäuse 4 verbunden sind.
[0011] Wie aus der Zusammenschau der Figuren 2, 3 und 4 zu erkennen ist, ist an der Lasche
6 ein Behältnis 9 angeordnet. Das Behältnis 9 ist an der Lasche 6 mittels einer Faltkante
10 abknickbar. Wie bereits schon ausgeführt, besteht nun die Möglichkeit, dass das
Behältnis 9 an der Faltkante 10 nach Verschwenken der Tasche 5 aus der Staulage gemäß
Fig. 2 in die Entnahmelage, wie das in der Figur 4 dargestellt ist, auf den Deckelbereich
8 zu verschwenken. Auch in umgekehrter Richtung kann die Tasche verschwenkt werden,
wie es gemäß der Pfeile 12 in Fig. 3 skizziert ist. Dabei ist an der Lasche 6 vorzugsweise
eine Handhabe 11 vorgesehen, wie diese auch in der Figur 1 zu erkennen ist. Die Handhabe
11 ragt hierbei insbesondere über die Deckelfläche bzw. über das Gerätegehäuse 4 im
Zustand der Staulage der Tasche 5 hinaus. Damit ergibt sich auf einfache Weise, wenn
das Gerät 1 an der Wand steht, die Möglichkeit, einen leichten Zugang zu der schwenkbar
gelagerten Tasche 5 zu erlangen, um so eine Entnahme der Unterlagen 3 aus der Tasche
5 bereit zu stellen.
[0012] In Weiterbildung der Erfindung ist die Anordnung des Zubehörs 2 derart vorgesehen,
dass mit der Handhabe 11 die Tasche 5 aus der Staulage zunächst etwa um 180° verschwenkt
wird, so dass dann in der 180°-Stellung die Verschwenkung um die Faltkante 10 erfolgen
kann, und die Tasche 5 dann auf den Deckelbereich 8 des Gerätegehäuses 4 zu liegen
kommt, um die Unterlagen 3 durch die Öffnung 5a aus der Tasche 5 zu entnehmen. In
Weiterbildung der Erfindung ist die Tasche 5 aus einem transparenten Material gefertigt,
was insbesondere für Produktwerbung genutzt werden kann, die dann nicht aufgeklebt
werden muss, sondern als Beilage in die Tasche 5 eingelegt werden kann.
[0013] Das oben beschriebene Zubehör 2 kann an Waschmaschinen, Trocknern, Kühlschränken,
Backöfen, Herde, Spülmaschinen oder anderen Hausgeräten angebracht werden. Insbesondere
sogenannte Standgeräte sind dazu geeignet.
1. Haushaltgerät wie eine Wäschebehandlungsmaschine (1) oder eine Spülmaschine mit einem
Zubehör (2) zur Vorhaltung von gerätespezifischen Unterlagen, wie beispielsweise eine
Bedienungsanleitung (3) oder dergleichen, wobei zur Vorhaltung der Unterlagen (3)
eine am Gerätegehäuse (4) lösbar befestigte Tasche (5) vorgesehen ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tasche (5) am Gerätegehäuse (4) von einer Staulage in eine Entnahmelage verschwenkbar
angeordnet ist.
2. Zubehör nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tasche (5) einen oberen als Lasche (6) ausgebildeten Bereich aufweist, an dem
ein erster Gelenkpunkt (7a) für die Verschwenkung der Tasche (5) angeordnet ist.
3. Zubehör nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass ein weiterer Gelenkpunkt (7b) zur schwenkbaren Festlegung der Tasche (5) am Deckelbereich
(8) des Gerätegehäuses (4) vorzugsweise an der Rückseite angeordnet ist.
4. Zubehör nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Lasche (6) ein als Behältnis (9) ausgebildeter Bereich angeordnet ist.
5. Zubehör nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Behältnis (9) an der Lasche (6) mittels einer Faltkante (10) zum Abknicken angeordnet
ist.
6. Zubehör nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Behältnis (9) an der Faltkante (10) nach Verschwenken der Tasche (5) aus der
Staulage in die Entnahmelage auf den Deckelbereich (8) verschwenkbar ist.
7. Zubehör nach Anspruch 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass an der Lasche (6) vorzugsweise eine Handhabe (11) vorgesehen ist, die über die Deckelfläche
(8) bzw. über das Gerätegehäuse (4) im Zustand der Staulage der Tasche (5) hinausragt.
8. Zubehör nach Anspruch 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass mit der Handhabe (11) die Tasche (5) aus der Staulage zunächst um etwa 180° schwenkbar
ist.
9. Zubehör nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Tasche (5) aus einem transparenten Material gefertigt ist.