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EP 2 551 400 A1 |
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EUROPÄISCHE PATENTANMELDUNG |
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Veröffentlichungstag: |
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30.01.2013 Patentblatt 2013/05 |
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Anmeldetag: 02.07.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Benannte Erstreckungsstaaten: |
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BA ME |
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Anmelder: Miele & Cie. KG |
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33332 Gütersloh (DE) |
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Erfinder: |
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- Funcken, Florian
33330 Gütersloh (DE)
- Hoppe, Holger
59269 Beckum (DE)
- Kaftan, Waldemar
49214 Bad Rothenfelde (DE)
- Krumbiegel, Sven
33803 Steinhagen (DE)
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Verschlussanordnung für eine Wäschebehandlungsmaschine |
(57) Die Erfindung betrifft eine Verschlussanordnung (1) für eine Wäschebehandlungsmaschine,
wie beispielsweise eine Waschmaschine oder einen Wäschetrockner mit einer in einer
Gehäusewand angeordneten Beschickungsöffnung an der mittels einer Scharnieranordnung
(2) eine ein Glastopf (3) umfassende Tür schwenkbar gelagert ist, und wobei der Scharnieranordnung
(2) gegenüberliegend ein Schließkloben (4) zum Eingriff in die Tür angeordnet ist.
Erfindungsgemäß ist der Glastopf (3) an einem aus Glas gefertigten Träger (5) befestigt,
an dem die Scharnieranordnung (2) sowie der Schließkloben (4) mit einem Klebstoff
festegelegt sind.
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[0001] Die Erfindung betrifft eine Verschlussanordnung für eine Wäschebehandlungsmaschine,
wie beispielsweise eine Waschmaschine oder einen Wäschetrockner mit einer in einer
Gehäusewand angeordneten Beschickungsöffnung an der mittels einer Scharnieranordnung
eine einen Glastopf umfassende Tür schwenkbar gelagert ist, und wobei der Scharnieranordnung
gegenüber liegend ein Schließkloben zum Eingriff in die Tür angeordnet ist.
[0002] Aus dem Stand der Technik ist gemäß der
DE 295 16 715 U1 eine Waschmaschine mit einem verbesserten Türfenster bekannt, welche in einer Öffnung
für den Eintrag der zu waschenden Wäsche aus einem die Öffnung verschließenden Türfenster
besteht. In diesem ist ein Teil eines Scharniers zum Anlenken des Türfensters an einem
Rand der Öffnung und ein Teil zum Schließen des Türfensters mit einem am Rand der
Öffnung angebrachten Schloss zusammenwirkendes Rastglied angebracht. Das Türfenster,
welches hierbei aus einem Bullauge besteht, umfasst einen Randbereich, auf den ein
Teil des genannten Scharniers sowie das Rastglied zum Arretieren des Türfensters in
der geschlossenen Stellung festgelegt sind. Zur Festlegung des Scharnierteils sowie
des Rastglieds wird nach dem Stand der Technik vorgeschlagen dies mit einer Klebstoffschicht
zwischen dem Bullauge und den Teilen vorzunehmen. Bei der aus dem Stand der Technik
bekannten Scharnierschließklobenanordnung werden diese direkt an das als Bullauge
ausgebildete topfförmige Glas geklebt. Dies führt dazu, dass Maßtoleranzen im Befestigungsbereich
des Scharniers und des Schließklobens die Positionierung des Schlosses und der Scharnierbefestigung
erschweren.
[0003] Der Erfindung stellt sich somit das Problem eine Verschlussanordnung für eine Wäschebehandlungsmaschine
derart weiterzubilden, wobei insbesondere die Verschlussanordnung bezüglich des Glastopfs
unabhängig von Maßtoleranzen festgelegt werden soll.
[0004] Erfindungsgemäß wird dieses Problem mit den Merkmalen des Patentanspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Ausgestaltungen und Weiterbildungen der Erfindung ergeben sich aus den
nachfolgenden Unteransprüchen.
[0005] Die mit der Erfindung erreichbaren Vorteile bestehen darin, dass der Glastopf auf
eine Deckscheibe geklebt wird, wobei die Deckscheibe ein Übermaß gegenüber dem Glastopf
besitzt und das Scharnieranordnung und der Schließkloben auf die Deckscheibe geklebt
werden. Man kann dann durch die Klebeverbindung zwischen der Deckscheibe und dem Glastopf
Maßtoleranzen in der Dicke von Topf und Deckscheibe ausgleichen, insbesondere durch
hochfeste, spaltüberbrückende Klebstoffe. Dies hat auch weitere Vorteile, wobei für
den Träger Glas verwendet werden kann, der ein kostengünstiger Baustoff ist, wobei
zudem eine Reduzierung der Bauteile gegeben ist. Die Verwendung von Glas als Träger
bietet neue Gestaltungsmöglichkeiten, wobei die Befestigung von Schließkloben und
Scharnieranordnung an der äußeren Sichtscheibe hierbei zu erkennen ist.
[0006] Gemäß der Erfindung wird vorgeschlagen, dass der Glastopf an einem aus Glas gefertigten
Träger befestigt ist, an dem die Scharnieranordnung sowie der Schließkloben mit einem
Klebstoff festgelegt sind. Dabei wird an der Rückseite des aus Glas gefertigten Trägers
ein Teil der Scharnieranordnung aufgeklebt, wobei gegenüberliegend entsprechend der
Schließkloben ebenfalls mit einem Klebstoff festgeklebt wird. Dabei ist der Träger
aus einer Deckscheibe gebildet. Somit bietet die Tür ein aus Glas gefertigtes Gesamtbild.
Die Deckscheibe bildet hierbei den Türrahmen, wobei dieser mit einem Übermaß an dem
Glastopf befestigt ist. Das Übermaß der Deckscheibe bildet hierbei einen Ringbereich
um den Glastopf, welches insbesondere zur klebenden Aufnahme eines Scharnieranordnungsteils
sowie des Schließklobens bestimmt ist. Der Glastopf ist hierbei an der Deckscheibe
mittels eines Klebstoffs befestigt. In einer vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung
besteht hierbei der Klebstoff zwischen Deckscheibe und Glastopf aus einem hochfesten,
spaltüberbrückenden Klebstoff, so dass hierüber entsprechend Toleranz an der Tür ausgeglichen
werden kann.
[0007] In Weiterbildung der Erfindung sind auf dem Ringbereich der Deckscheibe die Scharnieranordnung
sowie der Schließkloben mit Klebstoff festgelegt, wobei der Glastopf mit der Deckscheibe
eine komplette Türeinheit bilden.
[0008] Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in den Zeichnungen rein schematisch dargestellt
und wird nachfolgend näher beschrieben. Es zeigt:
- Figur 1
- eine explosionsartige Darstellung der die Teile umfassenden Tür und
- Figur 2
- eine Draufsicht auf die erfindungsgemäße Tür.
[0009] Die Figur 1 zeigt eine Verschlussanordnung 1 für eine nicht näher dargestellte Wäschebehandlungsmaschine
wie beispielsweise eine Waschmaschine oder einen Wäschetrockner mit einer in einer
Gehäusewand angeordneten Beschickungsöffnung, an der mittels einer Scharnieranordnung
2 eine einen Glastopf 3 umfassende Tür schwenkbar gelagert ist und wobei der Scharnieranordnung
2 gegenüberliegend ein Schließkloben 4 zum Eingriff in die Tür angeordnet ist.
[0010] Wie aus der Zusammenschau der Figur 1 und 2 ersichtlich ist, ist der Glastopf 3 an
einem aus Glas gefertigten Träger 5 befestigt, an dem die Scharnieranordnung 2 sowie
der Schließkloben 4 mit einem Klebstoff befestigt sind. Die Scharnieranordnung 2 besteht
hierbei aus einem ersten Teil 2.1, welches an dem Träger 5 mit Klebstoff befestigt
ist, in dem die Lagerachse 6 zur Halterung des zweiten Teils 2.2 der Schließanordnung
2 gelagert ist, welches gehäuseseitig befestigt wird. Wie insbesondere aus der Figur
1 ersichtlich ist, ist der Träger 5 aus einer Deckscheibe 7 gebildet, die den Türrahmen
bildet. Die Deckscheibe 7 umfasst hierbei ein Übermaß an dem Glastopf 3. Das Übermaß
bildet einen Ringbereich 8 um den Glastopf 3, wie dies insbesondere aus der Figur
2 deutlich zu erkennen ist. Dabei ist der Glastopf 3 an der Deckscheibe 7 mittels
eines Klebstoffs befestigt. Durch die Klebung zwischen Deckscheibe 7 und Glastopf
3, wobei der Klebstoff vorzugsweise aus einem hochfesten, spaltüberbrückenden Klebstoff
besteht, ergibt sich insbesondere, dass zwischen diesen festgelegten Teilen 7 und
3 sich Toleranzen ausgleichen können.
[0011] Dabei sind auf dem Ringbereich 8 der Deckscheibe 7 die Scharnieranordnung 2 sowie
der Schließkloben 4 ebenfalls mit Klebstoff festgelegt. Somit bilden wie aus der Figur
2 ersichtlich der Glastopf 3 mit der Deckscheibe 7 eine komplette Türeinheit.
1. Verschlussanordnung (1) für eine Wäschebehandlungsmaschine, wie beispielsweise eine
Waschmaschine oder einen Wäschetrockner mit einer in einer Gehäusewand angeordneten
Beschickungsöffnung an der mittels einer Scharnieranordnung (2) eine ein Glastopf
(3) umfassende Tür schwenkbar gelagert ist, und wobei der Scharnieranordnung (2) gegenüberliegend
ein Schließkloben (4) zum Eingriff in die Tür angeordnet ist,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Glastopf (3) an einem aus Glas gefertigten Träger (5) befestigt ist, an dem die
Scharnieranordnung (2) sowie der Schließkloben (4) mit einem Klebstoff festegelegt
sind.
2. Verschlussanordnung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Träger (5) aus einer Deckscheibe (7) gebildet ist.
3. Verschlussanordnung nach Anspruch 2,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Deckscheibe (7) den Türrahmen bildet.
4. Verschlussanordnung nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass die Deckscheibe (7) mit einem Übermaß an dem Glastopf (3) befestigt ist.
5. Verschlussanordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Übermaß der Deckscheibe (7) einen Ringbereich (8) um den Glastopf (3) bildet.
6. Verschlussanordnung nach Anspruch 1 bis 5,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Glastopf (3) an der Deckscheibe (7) mittels eines Klebstoffs befestigt ist.
7. Verschlussanordnung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Klebstoff zwischen Deckscheibe (7) und Glastopf (3) aus einem hochfesten, spaltüberbrückenden
Klebstoff besteht.
8. Verschlussanordnung nach Anspruch 4,
dadurch gekennzeichnet,
dass auf dem Ringbereich (8) der Deckscheibe (7) das Scharnierteil (2.1) sowie der Schließkloben
(4) mit Klebstoff festgelegt sind.
9. Verschlussanordnung nach Anspruch 1 bis 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass der Glastopf (3) mit der Deckscheibe (7) eine komplette Türeinheit aus Glas bilden.


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