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EP 2 551 602 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.11.2015 Patentblatt 2015/45 |
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Anmeldetag: 11.07.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Dunstabzugshaube
Extractor hood
Hotte aspirante
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
26.07.2011 DE 102011079793
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.01.2013 Patentblatt 2013/05 |
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Patentinhaber: BSH Hausgeräte GmbH |
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81739 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Dittmann, Bastian
65191 Wiesbaden (DE)
- Kraemer, Oliver
80469 München (DE)
- Ortmann, Christoph
81371 München (DE)
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Entgegenhaltungen: :
CN-U- 201 547 868 GB-A- 2 229 378 JP-A- 10 089 737
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DE-A1-102006 055 202 GB-A- 2 249 493 US-H- H 895
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft eine Dunstabzugshaube.
[0002] Dunstabzugshauben dienen dem Abzug von Feuchtigkeit, Gerücheh und/oder Fett aus der
Raumluft. Da insbesondere beim Kücheneinsatz häufig fettige oder fetthaltige Wrasen
durch eine Eintrittsöffnung und Filter der Dunstabzugshaube strömen, ergibt sich mit
der Zeit eine Belegung der eingesetzten Filter, sodass ein Austausch oder eine Reinigung
der Filter erfolgen muss. Bekannt sind Dunstabzugshauben, bei denen eine Vorfilterung
über einen gitterartigen Fettfilter erfolgt, der gleichzeitig ein Verblendelement
für den Innenraum des Abzugshaubengehäuses ist. Dabei ist es wünschenswert, den Filter
einerseits sicher zu halten und andererseits leicht austauschen oder reinigen zu können.
[0003] Die
DE 10 2006 055 202 offenbart eine Dunstabzugshaube mit einem Filter zum Filtern von abzuziehenden Wrasen
und einem Filterrahmen zum Verbinden des Filters mit einem Führungselement, wobei
der Filter mittels einem Magnetband zum raschen Lösen mit dem Filterrahmen verbunden
ist.
[0004] Die
CN 201547868 U offenbart einen Griff für ein Filterelement einer Dunstabzugshaube. Der Griff weist
eine untere Abdeckung und eine obere Abdeckung auf. In der oberen Abdeckung ist ein
schwenkbares Flügelelement vorgesehen. Das schwenkbare Flügelelement wird über ein
Betätigungselement und eine Federanordnung betätigt.
[0005] Die
GB 22 49 493 A offenbart eine Dunstabzugshaube mit drehbar gelagerten Filterelementen.
[0006] Vor diesem Hintergrund besteht eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung darin, eine
verbesserte Dunstabzugshaube zu schaffen.
[0007] Demgemäß wird eine Dunstabzugshaube vorgeschlagen, welche ein Gehäuse und ein an
dem Gehäuse angeordnetes lösbares flächiges Filterelement umfasst. Das Filterelement
ist mit Hilfe mindestens eines Magneten gehalten, und wenigstens ein Abschnitt des
Filterelements ist zum Entnehmen oder Lösen des Filterelements von dem Gehäuse drehbar
in Richtung zu einem Innenraum des Gehäuses um eine Wippachse angeordnet.
[0008] Die zumindest eingeschränkte Drehbarkeit um die Wipp- oder Rotationsachse ermöglicht
ein Hineindrücken des Filterelements um die Wippachse, wodurch eine Entnahme desselben
von dem Gehäuse vereinfacht ist. Im normalen Betriebszustand schließt das flächige
Filterelement beispielsweise bündig mit dem Gehäuse ab und weist mit einer im Wesentlichen
glatten Oberfläche zum Bediener oder dem Küchengerät hin.
[0009] Die Drehbarkeit um eine Wippachse ermöglicht, dass ein Abschnitt des Filterelements
in den Innenraum des Gehäuses gedrückt werden kann, während der andere jenseits der
Wippachse vorliegende Abschnitt in Richtung aus dem Gehäuse heraus, also zum Bediener
hin, greifbar wird. Auf sonst übliche Griffe oder komplizierte Handhabungsmittel,
welche von außen sichtbar sind, kann verzichtet werden.
[0010] Dadurch ist das Filterelement leichter zu reinigen und führt zu einem verbesserten
ästhetischen Eindruck der Dunstabzugshaube.
[0011] Vorzugsweise ist das gesamte Filterelement drehbar. Alternativ kann auch nur ein
Teil des Filterelements, beispielsweise ein Segment oder Abschnitt drehbar sein, so
dass ein potenzieller Bediener in einen Eingriff eingreifen kann.
[0012] Das Filterelement ist vorzugsweise in Richtung zu einer Anströmseite lösbar oder
entnehmbar.
[0013] Bei einer Ausführungsform der Dunstabzugshaube ist eine Magnethalterung derart angeordnet,
dass Magnetkräfte ausschließlich in Richtung einer Flächennormalen des flächigen Filterelements
wirken. Dabei ist es möglich, Magnete entweder an dem Filterelement, beispielsweise
umlaufend anzuordnen oder an dem Gehäuse anzuordnen. Es ist auch möglich, sowohl das
Filterelement wie auch das Gehäuse mit Magneten zu versehen, damit ein ausreichender
Kraftschluss gewährleistet ist.
[0014] Bei einer weiteren Ausführungsform der Dunstabzugshaube ist das Filterelement von
dem Gehäuse ausschließlich in lateraler Richtung gestützt oder gehalten. Insofern
dient das Gehäuse beispielsweise in der Art eines Rahmens, der um das Filterelement
läuft, der Positionierung. Die Halterung erfolgt durch Magnetkräfte senkrecht zur
Flächenormalen des Filterelements.
[0015] Es ist zum Beispiel möglich, dass das Filterelement in einem eingesetzten Zustand
randseitig umlaufend an einem Rahmen des Gehäuses anliegt und von mehreren Magneten
gehalten wird.
[0016] In einer Ausführungsform der Dunstabzugshaube umfasst das Gehäuse mindestens zwei
gegenüber liegend angeordnete Auflageabschnitte für das Filterelement. Entlang der
Auflageabschnitte kann insbesondere die magnetische Halterung angebracht sein.
[0017] Bei einer Variante der Dunstabzugshaube umfasst ein jeweiliger Auflageabschnitt einen
Halteabschnitt zum Anliegen des Filterelements in dem eingesetzten Zustand und einen
Stützabschnitt zum Stützen des Filterelements in einem in den Innenraum des Gehäuses
gedrehten Zustand. Dabei sind vorzugsweise der Halteabschnitt und der Stützabschnitt
im Bereich der Wippachse aneinander grenzend. Insofern gibt ein Winkel zwischen Halteund
Stützabschnitt den maximalen Rotationsgrad um die Wipp- oder Rotationsachse vor. Drückt
der Bediener das Filterelement in Richtung zum Innenraum des Gehäuses, wird das Filterelement
durch die Stützabschnitte gestützt.
[0018] Vorzugsweise ist das Filterelement ausschließlich im Bereich der Halteabschnitte
magnetisch gehalten. Dadurch kann die Anzahl von Magneten reduziert werden, da im
Normalbetrieb das Filterelement in der Regel nicht auf dem Stützabschnitt anliegt.
[0019] Die Dunstabzugshaube kann derart ausgestaltet sein, dass das Filterelement anströmseitig
eine Handhabungsmarkierung aufweist. Die Handhabungsmarkierung, beispielsweise ein
Symbol, zeigt dem Bediener an, dass an dieser Stelle das Filterelement in Richtung
zum Innenraum beweglich drehbar ist.
[0020] Bei einer Ausführungsform der Dunstabzugshaube sind die Magnete ausschließlich an
dem Gehäuse angeordnet. Insofern wird die Herstellung des Filterelements, welches
beispielsweise als Verbrauchsmittel oder Ersatzteil geliefert werden kann, vereinfacht.
[0021] Das Filterelement ist insbesondere als Fettfilter ausgebildet. Dabei kann das Filterelement
einen umlaufenden Rahmen und ein in dem Rahmen vorgesehenes Gitter als Fettfilter
umfassen.
[0022] Es wird ferner ein Filterelement vorgeschlagen, welches insbesondere für eine Dunstabzugshaube
wie oben beschrieben angepasst ist, und welches als Verblendelement für die Dunstabzugshaube
eine im Wesentlichen ebene Fläche ausbildet und einen Handhabungsabschnitt in der
Fläche aufweist, welcher zum Freigeben eines Eingriffs drehbar in Richtung zu einem
Innenraum der Dunstabzugshaube um eine Wippachse drehbar ist. Insofern können konventionelle
Fettfilterelemente durch das Vorbeschriebene ersetzt werden, um eine bessere Handhabbarkeit
und Ästhetik zu erzielen.
[0023] In einer weiteren Ausführungsform der Dunstabzugshaube umfasst dieselbe mehrere magnetisch
gehaltene Filterelemente, welche nebeneinander angeordnet sind.
[0024] Weitere vorteilhafte Ausgestaltungen und Aspekte der Erfindung sind Gegenstand der
Unteransprüche sowie der im Folgenden beschriebenen Ausführungsbeispiele der Erfindung.
Im Weiteren wird die Erfindung anhand von bevorzugten Ausführungsformen unter Bezugnahme
auf die beigelegten Figuren näher erläutert.
[0025] Es zeigt dabei:
Fig. 1: eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer Dunstabzugshaube;
Fig. 2A: eine weitere perspektivische Ansicht der ersten Ausführungsform einer Dunstabzugshaube;
Fig. 2B: eine schematische Querschnittsansicht eines Ausschnitts der ersten Ausführungsform
einer Dunstabzugshaube;
Fig. 3: eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer Dunstabzugshaube;
Fig. 4A: eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform eines Filterelements;
Fig. 4B: eine schematische Querschnittsansicht eines Ausschnitts der ersten Ausführungsform
eines Filterelements in einen Gehäuse;
Fig. 5 - 7: schematische Querschnittsansichten eines Ausschnitts einer Ausführungsform
eines Filterelements in einem Gehäuse mit einer Magnethalterung;
Fig. 8A: eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform eines Filterelements;
und
Fig. 8B: eine schematische Querschnittsansicht eines Ausschnitts der zweiten Ausführungsform
eines Filterelements in einen Gehäuse.
[0026] Die Fig. 1 zeigt eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform einer
Dunstabzugshaube. Die Dunstabzugshaube 1 dient insbesondere dem Abzug von Wrasen oberhalb
von Kochstellen im Haushalt. Dazu ist ein Abluftschacht 6 mit einem Gehäuseteil 2
verbunden, welcher bedienerseitig, also oberhalb des jeweiligen Kochfeldes, durch
glatt abschließende Fettfiltereinsätze oder Filterelemente 3, 4, 5 abgeschlossen ist.
Man erkennt in der Fig. 1, dass Dünste in einer Anströmrichtung 7 auf die Filterelemente
3, 4, 5 treffen, dort weitestgehend von Fett oder anderen tröpfchenförmigen Verunreinigungen
gereinigt werden und dann über den Abluftschacht 6 beispielsweise in die Umgebung
abgeblasen werden (vgl. Pfeil 8). Dabei sind in der Fig. 1 weitere Elemente der Dunstabzugshaube
wie Lüfter oder zusätzliche im Gehäuseinneren vorliegende Filterelemente nicht dargestellt.
Die Filterelemente 3, 4, 5 sind in bzw. an dem Gehäuse 2 magnetisch gehalten.
[0027] Fig. 2A zeigt die Dunstabzugshaube 1 mit entfernten Filterelementen 3, 4, 5. In der
perspektivischen Darstellung in Fig. 2A sieht man perspektivisch von unten in den
Innenraum 9 des Gehäuses 2 der Dunstabzugshaube 1. Die Filterelemente 3, 4, 5 sind
flächig und haben einen rechteckigen Grundriss. Im eingesetzten Zustand, wie in der
Fig. 1 dargestellt ist, liegen die Filterelemente randseitig auf einem jeweiligen
Gehäuserahmen 12 an. In etwa der Mitte der Fläche des jeweiligen Filterelements 3,
4, 5 sind Magneten 11 im Innenraum des Gehäuses 2 vorgesehen, welche derart ausgestaltet
sind, dass sie das Gewicht der Filterelemente auch in mit Verunreinigung beladenem
Zustand halten.
[0028] In der Fig. 2B ist eine schematische Querschnittsansicht eines Ausschnittes der Ausführungsform
der Dunstabzugshaube angedeutet. Um die Filterelemente 3, 4, 5 zu entfernen, können
diese um eine Wippachse 10 in den Innenraum 9 des Gehäuses 2 gedrückt werden. Dabei
muss der Bediener lediglich entlang beispielsweise einer Markierung 14 die Magnetkraft
teilweise überwinden und den markierten Abschnitt des Filterelements 3 in Richtung
zum Innenraum 9 hineindrücken. Dadurch löst sich das Filterelement 3 zumindest teilweise
von dem jeweiligen Magneten 11, so dass die nicht in den Innenraum 9 eingedrückte
Seite nach unten oder außen ragt und gegriffen werden kann.
[0029] Insofern wird kein mechanischer Griff oder ein zusätzliches Handhabungselement zum
Entfernen und Austauschen oder Reinigen der Filterelemente 3, 4, 5 benötigt. Da kein
Griffelement vorgesehen sein muss, ist das Filterelement auch weniger schmutzanfällig.
Durch die magnetische Halterung sowie Kombination mit der Rotationsmöglichkeit, ergeben
sich eine besonders einfache Handhabung und ein ästhetischer Gesamteindruck. Man erkennt
in der Fig. 2B beispielsweise im gestrichelten Zustand, dass sich mit bestimmungsgemäß
montiertem Filterelement 3 im Gehäuse 2 ein glatter Gehäuseabschluss, wie es sich
beispielsweise in der Fig. 1 darstellt, ergibt und ansonsten, das durch einen Bediener
an der Stelle 14 in das Gehäuseinnere gedrückte Filterelement, welches um eine Wipp-
oder Rotationsachse im Bereich der Magnetkopplung 11 verdreht ist, zum Entnehmen schräg
steht.
[0030] Die Fig. 3 zeigt eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer
Dunstabzugshaube, die ebenfalls mit magnetisch gekoppelten, aber dennoch drehbaren
Filterelementen ausgestattet ist. Die Fig. 3 zeigt die Hand eines Bedieners 20, der
das mittlere Filterelement 4 in den Innenraum des Gehäuses 2 drückt, um dasselbe abzunehmen
und beispielsweise zu reinigen. Das linke Filterelement 3 ist bereits von dem Gehäuse
2 entfernt. Im Bereich hinter dem Filterelement 3, links, erkennt man die Wippachse
10, welche im Vergleich zu den Fig. 1 bis 2 senkrecht orientiert ist. Durch den Druck,
auf die in der Orientierung der Fig. 3 rechten Seite des mittleren Filterelements
4, klappt das Element 4 über die Wipphalterung und verbleibt in der dargestellten
Schräglage, so dass es einfach gegriffen werden kann.
[0031] Die Fig. 4A und 4B zeigen eine erste Ausführungsform eines einsetzbaren Filterelements
3. Das Filterelement 3 hat dabei einen Filterelementrahmen 15, der beispielsweise
ein Metallgitter 16 als Fettfilter hält. An dem Filterelement 3 ist ferner eine Markierung
14 vorgesehen, welche dem Bediener anzeigt, wo es in das Gehäuse innen wippbar eingedrückt
werden kann.
[0032] Die Fig. 4B zeigt eine schematische Querschnittsansicht eines Ausschnittes des Filterelements
im Gehäuse. Die Fig. 4B zeigt dabei, dass in der oberen Figur im eingesetzten Zustand
das Filterelement 3 an einem Auflageabschnitt 13 anliegt. Der Auflageabschnitt 13
kann beispielsweise zwei gegenüberliegende Ränder des Filterelements 3 halten. Dabei
hat der Auflageabschnitt einen Halteabschnitt 13A, welcher horizontal ausgerichtet
ist und das Filterelement im normalen Betriebszustand derart hält, dass es beispielsweise
mit einer Gehäuseoberfläche bündig abschließt. Ein zweiter, an den Halteabschnitt
13A anschließender Stützabschnitt 13B, dient dazu, das Filterelement 3 im eingedrückten
Zustand, wie es in der unteren Figur der Fig. 4B dargestellt ist, zu stützen. Der
Halteabschnitt 13A sowie der Stützabschnitt 13B grenzen im Bereich der Wippachse 10
aneinander. Der Halteabschnitt 13A verläuft insofern in das Gehäuseinnere hinein.
Dies ist in der Fig. 3 durch eine gestrichpunktete Linie am Beispiel des mittleren
Filterelements 3 angedeutet.
[0033] Die Fig. 5 bis 7 zeigen schematische Querschnittsansichten eines Ausschnitts eines
Filterelements in einem Gehäuse mit einer Magnethalterung. In der Fig. 5 ist das Gehäuse
anström- oder bedienerseitig von dem Filterelement 3 verschlossen. Dabei liegt das
Filterelement 3 auf einem Halteabschnitt 13A, durch Magnete 11 gehalten, fest. Der
von dem Halteabschnitt 13A in einem Winkel zum Innenraum des Gehäuses abzweigende
Stützabschnitt 13B dient der Führung des Filterelements 3 im eingedrückten Zustand,
also um die Wippachse 10 gedrehten Zustand, beim Entnehmen. Dies ist in der Fig. 6
angedeutet. Dabei sind auch im Bereich des Stützabschnitts 13B Magnete 11 vorgesehen,
so dass das Filterelement 3 nicht nach unten herausfallen kann. In der Fig. 7 ist
der gepunktet angedeutete, kreisrunde Ausschnitt der Fig. 5 näher dargestellt. Man
erkennt, dass das Filterelement 3 im Wesentlichen horizontal gelagert und gehalten
wird. Dabei dient die schematisch angedeutete Gehäusewand 2 lateral L der Führung
des Filterelements 3. Es kann insofern nicht horizontal, also parallel zu seiner flächigen
Ausdehnung, verrutschen. Vertikal, also in Richtung zur Flächennormalen N des Filterelements
3, hält die Magnetkraft des Magneten 11 das Filterelement 3 in seiner Position. Die
Magnetkräfte sind dabei derart ausgestaltet, dass das Filterelement 3 bei bestimmungsgemäßem
Einbauzustand und Betriebsparametern festhält. Dabei wird das Filterelement 3 an dem
Halteabschnitt 13A gelagert.
[0034] Die Fig. 8A und 8B zeigen eine zweite Ausführungsform eines Filterelements, welches
in eine Dunstabzugshaube konventioneller Bauart oder auch in Dunstabzugshauben der
vorbeschriebenen Ausführungsbeispiele einsetzbar ist. Die Fig. 8A zeigt eine perspektivische
Ansicht des Filterelements 17. Dabei hat das Filterelement 17 einen Ausschnitt, der
als Handhabungsklappe dient. Der Ausschnitt 18 ist, wie in der Fig. 8A dargestellt,
im Normalbetrieb geschlossen. In der Fig. 8B ist das Filterelement 3 im eingebauten
und entnehmbaren Zustand angedeutet. Die obere Darstellung der Fig. 8A zeigt das Filterelement
17 wie es von einem Magneten, welcher gehäuseinnenseitig 9 angeordnet ist, gehalten
wird. Die Handhabungsklappe oder Abdeckung 18 schließt damit bündig mit der restlichen
Oberfläche des Filterelements 3 ab. Allerdings ist die Handhabungsklappe über einen
Wippmechanismus zu öffnen. Dies ist in der Fig. 8B unten dargestellt. Durch einen
Druck in Pfeilrichtung in Richtung R zum Gehäuseinnenraum 9 hin, kann ein Eingriff
19 freigegeben werden, so dass das Filterelement 3 händisch die Magnetkraft des Magneten
oder der Magneten 11 überwindend, entfernbar ist. Dabei ist nicht das vollständige
Filterelement um eine Wippachse drehbar, sondern das Filterelement umfasst einen Abschnitt
mit einer Wippoder Drehachse 10, um den Eingriff 19 freizugeben. Auch bei der Ausführungsform
der Fig. 8 ergibt sich ein ästhetisch besonders befriedigender Gesamteindruck und
eine einfache Handhabung. Ferner sind bei allen dargestellten Ausführungsformen Schienen,
Klips, Rastmittel oder andere zusätzliche Befestigungsmittel obsolet. Durch die Kombination
von Magnethalterung und Wippmechanismus ist eine besonders bedienerfreundliche Gestaltung
von Dunstabzugshauben möglich.
[0035] Obwohl die vorliegende Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen beschrieben wurde,
ist sie vielfältig modifizierbar.
[0036] Verwendete Bezugszeichen:
- 1
- Dunstabzugshaube
- 2
- Gehäuse
- 3, 4, 5
- Filterelement
- 6
- Abzug
- 7
- Anströmrichtung
- 8
- Abluft
- 9
- Innenraum
- 10
- Wippachse
- 11
- Magnet
- 12
- Gehäuserahmen
- 13
- Auflageabschnitt
- 13A
- Halteabschnitt
- 13B
- Stützabschnitt
- 14
- Handhabungsmarkierung
- 15
- Filterelementrahmen
- 16
- Filtergitter
- 17
- Filterelement
- 18
- Handhabungsklappe
- 19
- Eingriff
- 20
- Bediener
- R
- Drehrichtung
- N
- Normalenrichtung
- L
- Lateralrichtung
1. Dunstabzugshaube (1) mit einem Gehäuse (2) und einem an dem Gehäuse (2) angeordneten
lösbaren flächigen Filterelement (3, 4, 5), welches mit Hilfe mindestens eines Magneten
(11) gehalten ist, dadurch gekennzeichnet, dass wenigstens ein Abschnitt des Filterelements zum Entnehmen oder Lösen des Filterelements
(3, 4, 5) von dem Gehäuse (2) drehbar in Richtung zu einem Innenraum (9) des Gehäuses
um eine Wippachse (10) ist.
2. Dunstabzugshaube (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das gesamte Filterelement (3, 4, 5) drehbar ist.
3. Dunstabzugshaube (1) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (3, 4, 5) in Richtung zu einer Anströmseite (7) lösbar oder entnehmbar
ist.
4. Dunstabzugshaube (1) nach einem der Ansprüche 1 - 3, dadurch gekennzeichnet, dass eine Magnethalterung (11) derart angeordnet ist, dass Magnetkräfte in Richtung einer
Flächennormalen (N) des flächigen Filterelements (3, 4, 5) wirken.
5. Dunstabzugshaube (1) nach einem der Ansprüche 1 - 4, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (3, 4, 5) von dem Gehäuse (2) ausschließlich in lateraler Richtung
(L) gestützt oder gehalten wird.
6. Dunstabzugshaube (1) nach einem der Ansprüche 1 - 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (3,4, 5) in einem eingesetzten Zustand randseitig umlaufend an
einem Rahmen (12) des Gehäuses (2) anliegt und von mehreren Magneten (11) gehalten
ist.
7. Dunstabzugshaube (1) nach einem der Ansprüche 1 - 6, dadurch gekennzeichnet, dass das Gehäuse (2) mindestens zwei gegenüber liegend angeordnete Auflageabschnitte (13)
für das Filterelement (3, 4, 5) umfasst.
8. Dunstabzugshaube (1) nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass ein Auflageabschnitt (13) einen Halteabschnitt (13A) zum Anliegen des Filterelements
(3, 4, 5) in dem eingesetzten Zustand umfasst und einen Stützabschnitt (13B) zum Stützen
des Filterelements (3, 4, 5) in einem in den Innenraum (9) des Gehäuses (2) gedrehten
Zustand umfasst.
9. Dunstabzugshaube (1) nach Anspruch 7 oder 8, dadurch gekennzeichnet, dass der Halteabschnitt (13A) und der Stützabschnitt (13B) im Bereich der Wippachse (10)
aneinander grenzen.
10. Dunstabzugshaube (1) nach einem der Ansprüche 7 - 9, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (3, 4, 5) ausschließlich im Bereich der Halteabschnitte (13A) magnetisch
gehalten wird.
11. Dunstabzugshaube (1) nach einem der Ansprüche 1 - 10, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (3, 4, 5) anströmseitig eine Handhabungsmarkierung (14) aufweist.
12. Dunstabzugshaube (1) nach einem der Ansprüche 1 - 11, dadurch gekennzeichnet, dass Magnete (11) ausschließlich an dem Gehäuse (2) angeordnet sind.
13. Dunstabzugshaube (1) nach einem der Ansprüche 1 - 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (3, 4, 5) als Fettfilter ausgebildet ist.
14. Dunstabzugshaube (1) nach einem der Ansprüche 1 - 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Filterelement (3, 4, 5) anströmseitig eine im Wesentlichen glatte Fläche aufweist.
15. Dunstabzugshaube (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 14, wobei ein Filterelement (17)
als Verblendelement für die Dunstabzugshaube eine im Wesentlichen ebene Fläche ausbildet
und einen Handhabungsabschnitt (18) in der Fläche aufweist, welcher zum Freigeben
eines Eingriffs (19) drehbar in Richtung zu einem Innenraum (9) der Dunstabzugshaube
(1) um eine Wippachse (10) drehbar ist.
1. Extractor hood (1) with a housing (2) and a detachable flat filter element (3, 4,
5) disposed on the housing (2), which filter element (3, 4, 5) is held with the aid
of at least one magnet (11), characterised in that at least one segment of the filter element can be rotated in the direction of an
interior (9) of the housing about a rocker axis (10) in order to remove or detach
the filter element (3, 4, 5) from the housing (2).
2. Extractor hood (1) according to claim 1, characterised in that the entire filter element (3, 4, 5) can be rotated.
3. Extractor hood (1) according to claim 1 or 2, characterised in that the filter element (3, 4, 5) can be detached or removed in the direction of an inflow
side (7).
4. Extractor hood (1) according to one of claims 1 to 3, characterised in that a magnet mount (11) is disposed such that magnetic forces act in the direction of
a surface normal (N) of the flat filter element (3, 4, 5).
5. Extractor hood (1) according to one of claims 1 to 4, characterised in that the filter element (3, 4, 5) is supported or held by the housing (2) exclusively
in a lateral direction (L).
6. Extractor hood (1) according to one of claims 1 to 5, characterised in that the filter element (3, 4, 5) abuts a frame (12) of the housing (2) in an edge-side
circumferential manner in an installed state and is held by a number of magnets (11).
7. Extractor hood (1) according to one of claims 1 to 6, characterised in that the housing (2) comprises at least two contact segments (13), disposed opposite to
each other, for the filter element (3, 4, 5).
8. Extractor hood (1) according to claim 7, characterised in that a contact segment (13) comprises a retaining segment (13A) for abutting against the
filter element (3, 4, 5) in the installed state and a supporting segment (13B) for
supporting the filter element (3, 4, 5) in a state rotated into the interior (9) of
the housing (2).
9. Extractor hood (1) according to claim 7 or 8, characterised in that the retaining segment (13A) and the supporting segment (13B) adjoin one another in
the region of the rocker axis (10).
10. Extractor hood (1) according to one of claims 7 to 9, characterised in that the filter element (3, 4, 5) is held magnetically exclusively in the region of the
retaining segments (13A).
11. Extractor hood (1) according to one of claims 1 to 10, characterised in that the filter element (3, 4, 5) has a handling marking (14) on the inflow side.
12. Extractor hood (1) according to one of claims 1 to 11, characterised in that magnets (11) are exclusively arranged on the housing (2).
13. Extractor hood (1) according to one of claims 1 to 12, characterised in that the filter element (3, 4, 5) is embodied as a fat filter.
14. Extractor hood (1) according to one of claims 1 to 13, characterised in that the filter element (3, 4, 5) has an essentially smooth surface on the inflow side.
15. Extractor hood (1) according to one of claims 1 to 14, wherein a filter element (17)
embodies an essentially flat surface as a face element for the extractor hood (1)
and has a handling segment (18) in the surface, which handling element (18) can be
rotated in the direction of an interior (9) of the extractor hood (1) about a rocker
axis (10) to release an engagement (19).
1. Hotte aspirante (1) avec un bâti (2) et un élément de filtration plan amovible (3,
4, 5) disposé sur le bâti (2), lequel élément est fixé à l'aide d'au moins un aimant
(11), caractérisée en ce qu'au moins une section de l'élément de filtration est mobile autour d'un axe de basculement
(10) vers un espace intérieur (9) du bâti afin de retirer ou d'enlever l'élément de
filtration (3, 4, 5) du bâti (2).
2. Hotte aspirante (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'ensemble de l'élément de filtration (3, 4, 5) est mobile.
3. Hotte aspirante (1) selon la revendication 1 ou 2, caractérisée en ce que l'élément de filtration (3, 4, 5) peut être retiré ou enlevé dans le sens d'un côté
du flux entrant (7).
4. Hotte aspirante (1) selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisée en ce qu'une fixation par aimant (11) est disposée de telle manière que les forces de l'aimant
se déploient dans le sens d'une normale à la surface (N) de l'élément de filtration
plan (3, 4,5).
5. Hotte aspirante (1) selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'élément de filtration (3, 4, 5) est exclusivement soutenu ou maintenu par le bâti
(2) dans le sens latéral (L).
6. Hotte aspirante (1) selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisée en ce que l'élément de filtration (3, 4, 5) est, dans un état monté, contigu à un cadre (12)
du bâti (2) sur toute sa périphérie et maintenu par plusieurs aimants (11).
7. Hotte aspirante (1) selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisée en ce que le bâti (2) comprend au moins deux sections d'appui (13) opposées pour l'élément
de filtration (3, 4, 5).
8. Hotte aspirante (1) selon la revendication 7, caractérisée en ce qu'une section d'appui (13) englobe une section d'arrêt (13A) pour arrêter l'élément
de filtration (3, 4, 5) à l'état monté et une section d'appui (13B) pour soutenir
l'élément de filtration (3, 4, 5) dans un état tourné dans l'espace intérieur (9)
du bâti (2).
9. Hotte aspirante (1) selon la revendication 7 ou 8, caractérisée en ce que la section d'arrêt (13A) et la section d'appui (13B) sont contiguës dans la zone
de l'axe de basculement (10).
10. Hotte aspirante (1) selon l'une des revendications 7 à 9, caractérisée en ce que l'élément de filtration (3, 4, 5) est exclusivement soutenu magnétiquement dans la
zone des sections d'arrêt (13A).
11. Hotte aspirante (1) selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que l'élément de filtration (3, 4, 5) présente du côté du flux entrant un marquage de
maniement (14).
12. Hotte aspirante (1) selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisée en ce que les aimants (11) sont exclusivement disposés sur le bâti (2).
13. Hotte aspirante (1) selon l'une des revendications 1 à 12, caractérisée en ce que l'élément de filtration (3, 4, 5) est exécuté sous la forme d'un filtre à graisse.
14. Hotte aspirante (1) selon l'une des revendications 1 à 13, caractérisée en ce que l'élément de filtration (3, 4, 5) présente du côté du flux entrant une surface essentiellement
plate.
15. Hotte aspirante (1) selon l'une des revendications 1 à 14, dans laquelle l'élément
de filtration (17) constitue, en sa qualité d'élément de revêtement pour la hotte
aspirante, une surface essentiellement plane et présente une section de maniement
(18) dans la surface, laquelle est mobile autour d'un axe de basculement (10) vers
un espace intérieur (9) de la hotte aspirante (1) afin de libérer un engrènement (19).
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