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EP 2 552 178 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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16.04.2014 Patentblatt 2014/16 |
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Anmeldetag: 27.07.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Anzeigegerät mit einem optischen Anzeigefeld
Display device with an optical display field
Appareil d'affichage doté d'un champ d'affichage optique
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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30.01.2013 Patentblatt 2013/05 |
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Patentinhaber: Siemens Aktiengesellschaft |
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80333 München (DE) |
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Erfinder: |
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- Mayer, Michael
90522 Oberasbach (DE)
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Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 2 337 430
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DE-A1-102009 031 403
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Anzeigegerät mit einem optischen Anzeigefeld, wobei hinter
dem Anzeigefeld eine erste Lichtquelle angeordnet ist, welche ausgestaltet ist, aus
den Grundfarben Rot, Grün und Blau eine Grundfarbe oder eine Mischfarbe zu erzeugen,
wobei die erste Lichtquelle mit einem Ansteuerbaustein verbunden ist und der Ansteuerbaustein
dazu ausgestaltet ist entsprechend der zu erzeugenden Farbe die erste Lichtquelle
anzusteuern.
[0002] Derartige Anzeigegeräte werden vorzugsweise in der Automatisierungstechnik zur Automatisierung
industrieller Prozesse eingesetzt. Die Anzeigegeräte sind dabei vorzugsweise als Bedien-
und Beobachtungsgeräte oder HMI-Geräte ausgestaltet. Weiterhin können die Anzeigegeräte
als Key-Panel oder PushButton-Panels ausgestaltet sein. Die Key-Panels oder PushButton-Panels
weisen in der Regel Leuchtdrucktaster für eine Maschinenbedienung auf. Da diese Anzeigegeräte
bzw. Panels vorzugsweise für eine direkte Maschinenbedienung konzipiert sind, werden
sie vorzugsweise über einen Feldbus, wie z.B. ein Profibus oder ein Profinet mit einer
speicherprogrammierbaren Steuerung verbunden. Im Wesentlichen werden derartige Anzeigegeräte
für eine Weitergabe eines Maschinenstatus in Form von Farbinformationen und für eine
Informationsaufnahme in Form von gedrückten oder getasteten Tasten des Anzeigegerätes
eingesetzt.
[0003] Bei Tasten, welche als Leuchtdrucktasten ausgestaltet sind, können aufgrund einer
eingesetzten RGB-LED, vorzugsweise die fünf Farben: Rot/Grün/Blau/Gelb/Weiß dargestellt
werden. Gelb und Weiß stellen dabei Mischfarben dar. Gelb entsteht durch Rot und Grün,
Weiß entsteht durch Rot und Grün und Blau.
[0004] Sollte ein Defekt an einer der LED's auftreten, wird die wiederzugebende Farbinformation
verfälscht. Der Nutzer oder ein Maschinenbediener könnte den Maschinenstatus dann
falsch interpretieren. Insbesondere in der Automatisierungstechnik, insbesondere in
der sicherheitsgerichteten Automatisierungstechnik, wird die Farbinformation Gelb
als ein abnormaler Zustand gedeutet, siehe auch die Norm IEC/EN 60204-1.
[0005] Aus der
EP 2 337 430 A1 ist ein optisches Anzeigefeld mit Zellen mit jeweils zwei Lichtquellen bekannt, wobei
jede Lichtquelle aus einer roten, einer grünen und einer blauen LED besteht und hieraus
weißes Licht mischt. Wenn durch Abnahme der Lichtmenge einer LED in einer Zelle das
gemischte Licht einen Farbstich bekommt, wird dies durch entsprechendes Ansteuern
der anderen LEDs der Zelle kompensiert. Erreicht die Abnahme der Lichtmenge einer
LED einer Zelle einen Grenzwert, wird nicht weiter kompensiert.
[0006] Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, ein Anzeigegerät zur Darstellung von
Farbinformationen bereitzustellen, welches die Sicherheit in der Automatisierungstechnik
erhöht.
[0007] Die Aufgabe wird für das eingangs genannte Anzeigegerät dadurch gelöst, dass eine
zweite Lichtquelle hinter dem Anzeigefeld angeordnet ist, welche ebenfalls ausgestaltet
ist, aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau eine Grundfarbe oder eine Mischfarbe zu
erzeugen, wobei die zweite Lichtquelle mit dem Ansteuerbaustein in Verbindung steht
und der Ansteuerbaustein dazu ausgestaltet ist, entsprechend der zu erzeugenden Farbe
der ersten Lichtquelle die zweite Lichtquelle anzusteuern, wobei ein Überwachungsmittel
vorhanden ist, welches ausgestaltet ist, einen Fehler oder einen Defekt an einer der
beiden Lichtquellen zu erkennen und daraufhin die fehlerbehaftete Lichtquelle abzuschalten.
[0008] Da nun einzelne Anzeigefelder in einem Anzeigegerät mit zwei unabhängigen Lichtquellen
ausgeleuchtet werden ist eine Ausleuchtungsredundanz gewährleistet. Das bedeutet,
sollte es bei einer der Lichtquellen zu einem Totalausfall kommen, so kann das Anzeigefeld
weiterhin mit der jeweils anderen Lichtquelle ausgeleuchtet werden. Sollte es aber
bei einer Lichtquelle zu einem Fehler kommen, welcher sich derart äußert, dass eine
sichere Darstellung einer Grundfarbe oder einer Mischfarbe nicht mehr gewährleistet
ist, so kann die wiederzugebende Farbinformation verfälscht werden. Problematisch
ist hier insbesondere ein Farbwechsel von Gelb zu Grün. Aus den Farben Rot und Grün
mischen RGB-Lichtquellen die Farbe Gelb. Die Farbinformation Gelb wird als eine sicherheitskritische
Farbinformation gewertet, da Gelb einen abnormalen Zustand darstellt.
[0009] Sollte nun bei einer der RGB-Lichtquellen, beispielsweise die Lichtquellenkomponente
für die Rote Farbe ausfallen, so wird die gesamte Farbinformation verfälscht. Bei
vorzugsweise einer Parallelschaltung der beiden RGB-Lichtquellen würde sich wiederum
eine neue Mischfarbe ergeben, weil eine Lichtquelle noch Gelb leuchtet und die andere
Lichtquelle durch den Rot-Ausfall Grün leuchtet, diese neue Mischfarbe ist, jedoch
stark von Grün geprägt. Grün wird aber wiederum in der Automatisierungstechnik als
ein normaler Zustand gedeutet. Damit es bei dem Ausfall einer Farbkomponente einer
RGB-Lichtquelle nicht zu Fehlinformationen kommt, wird erfindungsgemäß dieser Fehler
erkannt und daraufhin die fehlerbehaftete Lichtquelle abgeschaltet. Damit ist die
Wiedergabe der eigentlich relevanten Farbinformationen, vorzugsweise Gelb, gesichert.
[0010] In einer weiterführenden Ausgestaltung weist der Ansteuerbaustein für die erste Lichtquelle
einen ersten Ausgang, einen zweiten Ausgang und einen dritten Ausgang und für die
zweite Lichtquelle einen vierten Ausgang, einen fünften Ausgang und einen sechsten
Ausgang auf. Für jede der beiden redundant geschalteten Lichtquellen stehen somit
drei Ausgänge zur Verfügung. Vorzugsweise steuert jeder Ausgang eine Farbkomponente
nämlich der erste Ausgang die Farbkomponente Rot, der zweite Ausgang die Farbkomponente
Grün und der dritte Ausgang die Farbkomponente Blau. Entsprechendes gilt für den vierten
bis sechsten Ausgang der zweiten Lichtquelle.
[0011] Um eine Fehlererkennung zu optimieren, weist der Ansteuerbaustein weiterhin ein Mittel
zur Erkennung eines Kurzschlusses und/oder ein Mittel zur Erkennung eines Drahtbruches
bezogen auf die Lichtquellen auf.
[0012] Die Sicherheit eines Anzeigegerätes wird in einer weiterführenden Ausgestaltung durch
ein Meldemittel weiter erhöht. Dazu weist der Ansteuerbaustein ein Meldemittel auf,
welches ausgestaltet ist, den erkannten Fehler einem übergeordneten Baustein zu melden.
[0013] Vorteilhafter Weise ist das Meldemittel mit einem Steuerbaustein verbunden und der
Steuerbaustein mit dem Meldemittel das Überwachungsmittel bilden.
[0014] Für den Einsatz in einen Automatisierungsumfeld weist das Anzeigegerät eine Feldbusschnittstelle
zum Anschluss an eine speicherprogrammierbare Steuerung auf. Dabei ist vorzugsweise
der Steuerbaustein derart mit der Feldbusschnittstelle verbunden um eine Fehlermeldung
an eine speicherprogrammierbare Steuerung weiterzuleiten.
[0015] In einer Ausgestaltungsvariante kann das Anzeigegerät einen Tastschalter, welcher
das Anzeigefeld umfasst, aufweisen.
[0016] Vorteilhafter Weise sind die Lichtquellen jeweils als eine RGB-LED ausgestaltet.
[0017] Die Zeichnungen zeigen ein Ausführungsbeispiel und sollen die Erfindung näher erläutern.
Es zeigen:
- FIG 1
- eine Prinzipzeichnung des Anzeigegerätes mit einer Redundanzkomponente, einer Überwachungskomponente
und einer Steuerungskomponente, und
- FIG 2
- ein Anzeigegerät mit einer Anordnung von Tastschaltern, wobei das Anzeigegerät an
eine speicherprogrammierbare Steuerung angeschlossen ist.
[0018] Gemäß FIG 1 ist die Prinzipdarstellung eines Anzeigegerätes 1 mit einer Steuerungskomponente
51, einer Überwachungskomponente 52 und einer Redundanzkomponente 53 dargestellt.
Die Redundanzkomponente 53 weist im Wesentlichen eine erste Lichtquelle 11 und eine
zweite Lichtquelle 12 zur redundanten Ausleuchtung eines Anzeigefeldes 2 (siehe FIG
2) auf. Durch die Andeutung der senkrecht untereinander stehenden Punkte ist gezeigt,
dass ein Anzeigegerät 1 eine Vielzahl von optischen Anzeigefeldern 2 aufweisen kann.
Dies ist mit der Darstellung einer weiteren ersten Lichtquelle 11' und einer weiteren
zweiten Lichtquelle 12' verdeutlicht.
[0019] Die erste Lichtquelle 11 und die zweite Lichtquelle 12 sind mit einem Ansteuerbaustein
3 verbunden. Der Ansteuerbaustein 3 ist dazu ausgestaltet, entsprechend der wiederzugebenden
Farbe die erste Lichtquelle 11 über einen ersten Ausgang 31 (Rot), einen zweiten Ausgang
32 (Grün) und einen dritten Ausgang 33 (Blau) anzusteuern. Als besonders kritisch
gilt die Darstellung der Farbe Gelb, bei welcher von dem Ansteuerbaustein 3 der erste
Ausgang 31 und der zweite Ausgang 32 angesteuert werden. Die redundante zweite Lichtquelle
12 ist ebenfalls ausgestaltet um aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau eine Grundfarbe
oder eine Mischfarbe zu erzeugen, dabei steht die zweite Lichtquelle 12 mit dem Ansteuerbaustein
3 über einen vierten Ausgang 34 (Rot), einem fünften Ausgang 35 (Grün) und einem sechsten
Ausgang 36 (Blau) in Verbindung. Der Ansteuerbaustein 3 ist dazu ausgestaltet, entsprechend
der zu erzeugenden Farbe der ersten Lichtquelle 11, also Gelb, die zweite Lichtquelle
12 ebenfalls so anzusteuern, dass der vierte Ausgang 34 und der fünfte Ausgang 35
aktiv sind.
[0020] Die erste Lichtquelle 11 und die zweite Lichtquelle 12 sind jeweils als eine RGB-LED
ausgestaltet. Um einen Fehler oder einen Defekt an einer der beiden Lichtquellen 11,12
zu erkennen, weist der Ansteuerbaustein 3 ein Mittel 4 zur Erkennung eines Kurzschlusses
und ein Mittel 5 zur Erkennung eines Drahtbruches auf. Wird ein Kurzschluss oder ein
Drahtbruch in der RGB-LED erkannt, so geben die Mittel 4,5 den erkannten Fehler entsprechend
an ein Meldemittel 6 weiter. In einer Variante könnte der Ansteuerbaustein 3 eigenständig
arbeiten, dann ist der Ansteuerbaustein 3 dazu ausgestaltet nach Erkennen eines Kurzschlusses
oder Drahtbruches die fehlerbehaftete Lichtquelle abzuschalten und die Abschaltung
nach Auftreten eines Fehlers wird sofort durchgeführt.
[0021] In einer anderen Variante gibt ein Überwachungsmittel den Befehl zur Abschaltung
der Lichtquelle, dabei meldet das Meldemittel 6 einen Steuerbaustein 7 einen Fehler
und der Steuerbaustein 7 gibt den Ansteuerbaustein 3 den Befehl zum Abschalten.
[0022] Als Fehlerfall wäre denkbar, dass bei der zweiten Lichtquelle 12 entweder ein Leuchtdiodenelement
für die Farbkomponente Rot defekt ist oder die Leitung zwischen dem vierten Ausgang
34 und der zweiten Lichtquelle 12 gebrochen ist. Dieser Fehler bedeutet, dass die
Rot-Komponente der zweiten Lichtquelle 12 nicht mehr aktiv ist und nun nur noch grünes
Licht von der zweiten Lichtquelle 12 ausgesendet wird. Da die erste Lichtquelle 11
und die zweite Lichtquelle 12 normalerweise im Redundanzbetrieb arbeiten, wird somit
eine falsche Farbe dargestellt. Diese falsche Farbe ist eine neue Mischfarbe weil
die erste Lichtquelle 11 nach Gelb leuchtet und die zweite Lichtquelle 12 durch den
Rot-Ausfall Grün leuchtet, diese neue Mischfarbe ist jedoch stark von Grün geprägt.
Da insbesondere die Auswertung der Farbe Gelb in der Automatisierungstechnik auf einen
abnormalen Zustand hinweist, kann dieser abnormale Zustand nicht mehr sicher angezeigt
werden, darum wird die zweite Lichtquelle 12 mittels des Ansteuerbausteins 3 ausgelöst
durch den Steuerbaustein 7 gänzlich abgeschaltet.
[0023] Diese Abschaltung bzw. generell das Erkennen eines Fehlers an einer der beiden Lichtquellen
11,12 wird an den Steuerbaustein 7 weitergeleitet. Dabei ist der Steuerbaustein 7
dazu ausgestaltet neben dem Ausgeben von Abschaltbefehlen die Steuerung und Überwachung
aller für das Anzeigegerät notwendigen Komponenten zu übernehmen.
[0024] Gemäß FIG 2 ist ein Anzeigegerät mit neun Tastschaltern dargestellt, nämlich einem
ersten Tastschalter 21 bis zu einem neunten Tastschalter 29. Die Tastschalter 21 bis
29 sind jeweils mit einem Anzeigefeld 2 versehen. Hinter dem Anzeigefeld 2 sind die
in FIG 1 beschriebenen Lichtquellen redundant
[0025] Ausgehend von dem Aufbau des Anzeigegerätes 1 gemäß FIG 1 weist das Anzeigegerät
1 aus FIG 2 nun weiterhin eine Feldbusschnittstelle 8 auf. Diese Feldbusschnittstelle
8 verbindet über einen Feldbus 40 das Anzeigegerät 1 mit einer speicherprogrammierbaren
Steuerung 41. Dabei ist der Steuerbaustein 7 innerhalb des Anzeigegerätes 1 weiterhin
mit der Feldbusschnittstelle 8 verbunden und derart ausgestaltet, dass eine Fehlermeldung
bezüglich der Lichtquellen an die Feldbusschnittstelle 8 weitergeleitet wird und diese
Fehlermeldung kann damit über den Feldbus 40 in die speicherprogrammierbare Steuerung
41 gelangen und als eine Störmeldung 42 einen Anwender oder einen Maschinenbediener
über den Ausfall einer Lichtquelle informieren.
[0026] Ein Maschinenbediener könnte den Ausfall einer LED eventuell am Anzeigegerät von
außen erkennen, da nun die fehlerbehaftete RGB-LED abgeschaltet ist um eine Wiedergabe
von falschen Farbinformationen zu verhindern, aber die andere RGB-LED, welche von
den Fehlern nicht betroffen ist, leuchtet weiter und erhält die Farbinformation des
jeweiligen Tastschalters, lediglich die Helligkeit der Farbinformation des Tastschalters
ist beeinträchtigt.
1. Anzeigegerät (1) mit einem optischen Anzeigefeld (2), wobei hinter dem Anzeigefeld
(2) eine erste Lichtquelle (11) angeordnet ist, welche ausgestaltet ist aus den Grundfarben
Rot, Grün und Blau eine Grundfarbe oder eine Mischfarbe zu erzeugen, wobei die erste
Lichtquelle (11) mit einem Ansteuerbaustein (3) Verbunden ist und der Ansteuerbaustein
(3) dazu ausgestaltet ist entsprechend der zu erzeugenden Farbe die erste Lichtquelle
(11) anzusteuern,
dadurch gekennzeichnet, dass eine zweite Lichtquelle (12) hinter dem Anzeigefeld (2) angeordnet ist, welche ebenfalls
ausgestaltet ist aus den Grundfarben Rot, Grün und Blau eine Grundfarbe oder eine
Mischfarbe zu erzeugen, wobei die zweite Lichtquelle (12) mit dem Ansteuerbaustein
(3) in Verbindung steht und der Ansteuerbaustein (3) dazu ausgestaltet ist entsprechend
der zu erzeugenden Farbe der ersten Lichtquelle (11) die zweite Lichtquelle (12) anzusteuern,
wobei ein Überwachungsmittel vorhanden ist, welches ausgestaltet ist einen Fehler
oder einen Defekt an einer der beiden Lichtquellen (11,12) zu erkennen und daraufhin
die fehlerbehaftete Lichtquelle (11,12) abzuschalten.
2. Anzeigegerät (1) nach Anspruch 1, wobei der Ansteuerbaustein (3) für die erste Lichtquelle
(11) einen ersten Ausgang (31), einen zweiten Ausgang (32) und einen dritten Ausgang
(33) und für die zweite Lichtquelle (12) einen vierten Ausgang (34), einen fünften
Ausgang (35) und einen sechsten Ausgang (36) aufweist.
3. Anzeigegerät (1) nach Anspruch 1 oder 2, wobei der Ansteuerbaustein (3) ein Mittel
(4) zur Erkennung eines Kurzschlusses bezogen auf die Lichtquellen (11,12) aufweist.
4. Anzeigegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 3, wobei der Ansteuerbaustein (3)
ein Mittel (5) zur Erkennung eines Drahtbruches bezogen auf die Lichtquellen (11,12)
aufweist.
5. Anzeigegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, wobei der Ansteuerbaustein (3)
ein Meldemittel (6) aufweist, welches ausgestaltet ist den erkannten Fehler einem
übergeordneten Baustein zu melden.
6. Anzeigegerät (1) nach Anspruch 5, wobei das Meldemittel (6) mit einem Steuerbaustein
(7) in Verbindung steht und der Steuerbaustein (7) mit dem Meldemittel (8) das Überwachungsmittel
bilden.
7. Anzeigegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 6, aufweisend eine Feldbusschnittstelle
(8) zum Anschluss an eine speicherprogrammierbare Steuerung.
8. Anzeigegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 7, aufweisend einen Tastschalter (21,...,29),
welcher das Anzeigefeld (2) umfasst.
9. Anzeigegerät (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei die Lichtquelle (11,12) jeweils
als eine RGB-LED ausgestaltet ist.
1. Display device (1) having an optical display field (2), wherein a first light source
(11) is arranged behind the display field (2), which light source (11) is configured
to generate an elementary colour or a secondary colour from the elementary colours
red, green and blue, wherein the first light source (11) is connected to an activation
module (3) and the activation module (3) is configured to activate the first light
source (11) in accordance with the colour to be generated,
characterised in that a second light source (12) is arranged behind the display field (2), which is likewise
configured to generate an elementary colour or a secondary colour from the elementary
colours red, green and blue, wherein the second light source (12) is connected to
the activation module (3) and the activation module (3) is configured to activate
the second light source (12) in accordance with the colour of the first light source
(11) to be generated, wherein a monitoring means is present, which is configured to
identify an error or a fault on one of the two light sources (11, 12) and thereupon
to shut down the faulty light source (11, 12).
2. Display device (1) according to claim 1, wherein the activation module (3) comprises
a first output (31), a second output (32) and a third output (33) for the first light
source (11) and a fourth output (34), a fifth output (35) and a sixth output (36)
for the second light source (12).
3. Display device (1) according to claim 1 or 2, wherein the activation module (3) comprises
a means (4) for identifying a short circuit with respect to the light sources (11,
12).
4. Display device (1) according to one of claims 1 to 3, wherein the activation module
(3) comprises a means (5) for identifying a broken wire with respect to the light
sources (11, 12).
5. Display device (1) according to one of claims 1 to 4, wherein the activation module
(3) comprises an indication means (6), which is configured to indicate the identified
error to a superordinate module.
6. Display device (1) according to claim 5, wherein the indication means (6) are connected
to a control module (7) and the control module (7) with the indication means (8) form
the monitoring means.
7. Display device (1) according to one of claims 1 to 6, comprising a field bus interface
(8) for connection to a programmable logic controller.
8. Display device (1) according to one of claims 1 to 7, comprising a pushbutton (21,
... 29) which includes the display field (2).
9. Display device (1) according to one of claims 1 to 8, wherein the light source (11,
12) is embodied in each instance as an RGB LED.
1. Appareil ( 1 ) d'affichage ayant un champ ( 2 ) d'affichage optique, dans lequel,
derrière le champ ( 2 ) d'affichage, est disposée une première source ( 11 ) lumineuse,
qui est constituée pour produire, à partir des couleurs fondamentales rouge, vert
et bleu, une couleur fondamentale ou une couleur mélangée, la première source ( 11
) lumineuse étant reliée à un module ( 3 ) d'excitation et le module ( 3 ) d'excitation
étant conformé pour exciter la première source ( 11 ) lumineuse conformément à la
couleur à produire,
caractérisé en ce qu'une deuxième source ( 12 ) lumineuse est disposée derrière le champ ( 2 ) d'affichage
et est conformée également pour produire une couleur fondamentale ou une couleur mélangée
à partir des couleurs fondamentales rouge, vert et bleu, la deuxième source ( 12 )
lumineuse étant en liaison avec le module ( 3 ) d'excitation et le module ( 3 ) d'excitation
étant conformé pour exciter la deuxième source ( 12 ) lumineuse conformément à la
couleur à produire de la première source ( 11 ) lumineuse, un moyen de contrôle étant
présent, qui est constitué pour détecter une erreur ou un défaut sur l'une des deux
sources ( 11, 12 ) lumineuses et débrancher ensuite la source ( 11, 12 ) lumineuse
défectueuse.
2. Dispositif ( 1 ) d'affichage suivant la revendication 1, dans lequel le module ( 3
) d'excitation de la première source ( 11 ) lumineuse a une première sortie ( 31 ),
une deuxième sortie ( 32 ) et une troisième sortie ( 33 ) et, pour la deuxième source
( 12 ) lumineuse, une quatrième sortie ( 34 ), une cinquième sortie ( 35 ) et une
sixième sortie ( 36 ).
3. Dispositif ( 1 ) d'affichage suivant l'une des revendications 1 ou 2, dans lequel
le module ( 3 ) d'excitation a un moyen ( 4 ) de détection d'un court-circuit rapporté
aux sources ( 11, 12 ) lumineuses.
4. Dispositif ( 1 ) d'affichage suivant l'une des revendications 1 à 3, dans lequel le
module ( 3 ) d'excitation a un moyen ( 5 ) de détection d'une rupture de fil rapportée
aux sources ( 11, 12 ) lumineuses.
5. Dispositif ( 1 ) d'affichage suivant l'une des revendications 1 à 4, dans lequel le
module ( 3 ) d'excitation a un moyen ( 6 ) d'avertissement, qui est conformé pour
annoncer l'erreur détectée à un module supérieur hiérarchiquement.
6. Dispositif ( 1 ) d'affichage suivant la revendication 5, dans lequel le moyen ( 6
) d'avertissement est en liaison avec un module ( 7 ) de commande et le module ( 7
) de commande forme, avec le moyen ( 8 ) d'avertissement, le moyen de contrôle.
7. Dispositif ( 1 ) d'affichage suivant l'une des revendications 1 à 6, ayant une interface
( 8 ) de bus de champ pour le raccordement à un automate programmable.
8. Dispositif ( 1 ) d'affichage suivant l'une des revendications 1 à 7, ayant un commutateur
( 21, ..., 29 ) à touches, qui comprend le champ ( 2 ) d'affichage.
9. Dispositif ( 1 ) d'affichage suivant l'une des revendications 1 à 8, dans lequel la
source ( 11, 12 ) lumineuse est conformée respectivement sous la forme d'une diode
électroluminescente rouge, vert, bleu.


IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.
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