[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Zigarettenpapier, das einer daraus gefertigten
Zigarette selbstverlöschende Eigenschaften verleiht, und das mindestens einen diskreten
perforierten Bereich aufweist.
Hintergrund der Erfindung
[0002] Aufgrund gesetzlicher Bestimmungen zur Selbstverlöschung von Zigaretten besteht Bedarf
in der Zigarettenindustrie, Zigaretten zur Verfügung zu stellen, die diese Selbstverlöschung
sicherstellen. Damit soll verhindert werden, dass liegen gelassene, glimmende Zigaretten
beispielsweise Möbel, Betten oder andere Heimtextilien in Brand setzen. Man versucht
also, Zigaretten zu erzeugen, deren Neigung, andere Materialien zu entzünden, reduziert
ist, wenn die glimmende Zigarette mit diesen Materialien in Kontakt kommt.
[0003] Ein Test, um die Entzündungsneigung von Zigaretten zu bestimmen, ist in ASTM E2187-04b
beschrieben. Der Test besteht darin, eine glimmende Zigarette auf eine Unterlage bestehend
aus 10 Lagen eines Filterpapiers zu legen. Der Test gilt als bestanden, wenn die Zigarette
auf der Unterlage verlischt, bevor der Glutkegel den Beginn des Zigarettenfilters
erreicht.
[0004] Eine typische Zigarette besteht aus Tabak, der vom Zigarettenpapier umhüllt wird
und mit ihm gemeinsam einen typischerweise zylindrischen Tabakstrang bildet. An den
Tabakstrang schließt sich der Filter an, der typischerweise aus Zelluloseacetatfasern
besteht. Der Filter und der Tabakstrang werden durch das Mundstücksbelagpapier umhüllt.
Das Mundstückbelagpapier verbindet den Filter mit dem Tabakstrang.
[0005] Die Selbstverlöschung einer Zigarette wird in den meisten Fällen durch entsprechende
Gestaltung des Zigarettenpapiers, also des Papiers, das den Tabak umhüllt, erreicht.
Dabei wird das Zigarettenpapier so gestaltet, dass zumindest in Bereichen des Zigarettenpapiers
die Diffusionskonstante so niedrig ist, dass nicht mehr ausreichend Sauerstoff zum
Glutkegel hinzutritt, um den Glimmprozess in Gang zu halten. Als Folge davon verlischt
die glimmende Zigarette.
[0006] Typische Zigarettenpapiere bestehen aus Zellulosefasern, die aus Holz, Flachs oder
anderen Materialien gewonnen werden. Auch Gemische aus Zellulosefasern verschiedener
Herkunft werden eingesetzt. Zigarettenpapiere haben ein typisches Flächengewicht von
10 g/m
2 bis 60 g/m
2, wobei der Bereich von 20 g/m
2 bis 35 g/m
2 im Allgemeinen bevorzugt wird.
[0007] Zigarettenpapiere bestehen oft auch aus anorganischen, mineralischen Füllstoffen,
die dem Papier zu einem Massenanteil von 10% bis 40% zugesetzt werden. Ein häufig
eingesetzter Füllstoff ist Kalk (Kalziumkarbonat), eingesetzt werden aber auch anderer
Oxide und Karbonate, wie Magnesiumoxid und Aluminiumhydroxid.
[0008] Das Zigarettenpapier kann außerdem auch mit Brandsalzen ausgestattet werden, die
die Glimmgeschwindigkeit des Papiers erhöhen oder verringern. Sehr häufig eingesetzt
werden Natrium- und Trikaliumzitrat und Gemische daraus, die dem Papier zu 0% bis
5% der Papiermasse zugesetzt werden. Die Gruppe der Brandsalze von technischer Bedeutung
umfasst aber zusätzlich Zitrate, Malate, Tartrate, Acetate, Nitrate, Succinate, Fumarate,
Gluconate, Glycolate, Lactate, Oxalate, Salicylate, α-Hydroxycapr
ylate und Phosphate.
[0009] Zigarettenpapiere werden typischerweise in Rollen mit beispielsweise zwischen 0,3
m und 5 m Breite hergestellt und in Bobinen mit einer aus dem Zigarettenumfang abgeleiteten
Breite von typischerweise 9 mm bis 35 mm geschnitten.
[0010] Ein mögliches Verfahren zur Erzielung von Selbstverlöschung besteht darin, ein Zigarettenpapier
zu wählen, dessen Diffusionskonstante schon durch den Papierherstellungsprozess so
niedrig ist, dass die Zigarette von selbst verlischt. Als Folge davon ist aber auch
die Strömung von Luft in die Zigarette zufolge einer Druckdifferenz, also die Luftdurchlässigkeit,
stark reduziert. Dies erweist sich als Nachteil, denn der Rauch im Tabakstrang der
Zigarette kann dadurch beim Rauchen nur sehr wenig durch einströmende Luft verdünnt
werden und die Abrauchwerte für Teer, Nikotin und vor allem Kohlenmonoxid, sind nennenswert
erhöht. Beispielsweise beträgt die Luftdurchlässigkeit solcher Papiere weniger als
10 CORESTA Einheiten (1 CORESTA Unit = 1 CU = 1 cm
3/(cm
2 min kPa)), während typische Zigarettenpapiere, bei denen keine Selbstverlöschung
auftritt, eine Luftdurchlässigkeit zwischen 20 CU und 300 CU besitzen.
[0011] Dieser Nachteil wird behoben, indem man das Zigarettenpapier vollflächig perforiert.
Dabei entstehen im Papier im Vergleich zur natürlichen Porenstruktur große Löcher,
die zwar die Luftdurchlässigkeit erhöhen, aber die Diffusionskonstante des Papiers
nur wenig verändern. Dadurch wird ein Verdünnungsluftstrom in die Zigarette beim Rauchen
ermöglicht und die Abrauchwerte werden gesenkt, ohne die Selbstverlöschung der aus
diesem Papier gefertigten Zigarette im oben genannten Test zu beeinträchtigen.
[0012] Diese Perforation kann durch verschiedene Verfahren erfolgen. Eingesetzt wird beispielsweise
die elektrostatische Perforation, bei der das Papier durch eine oder mehrere Funkenstrecken
gefördert wird, die Löcher in das Papier brennen. Diese Löcher besitzen typischerweise
einen Durchmesser zwischen 5 µm und 100 µm. Des Weiteren kann die Laserperforation
eingesetzt werden, die etwas größere Löcher mit typischen Durchmessern zwischen 50
µm und 500 µm erzeugt. Als weiteres Beispiel kann auch noch die mechanische Perforation
dienen, bei der durch Nadeln oder ähnliche Werkzeuge, Löcher im Papier erzeugt werden.
Diese Löcher haben einen typischen Durchmesser zwischen 100 µm und 2000 µm.
[0013] Die bei den Perforationsverfahren erreichte Luftdurchlässigkeit kann sehr hoch sein,
beispielsweise bis über 6000 CU, allerdings werden Zigarettenpapiere meistens so perforiert,
dass die Luftdurchlässigkeit nach der Perforation zwischen 50 CU und 500 CU beträgt.
[0014] Der Perforationsprozess kann nach der Papierherstellung auf separaten dafür vorgesehenen
Perforationsmaschinen in Rollen- oder Bobinenbreite durchgeführt werden. Selbstverständlich
ist auch eine Perforation auf der Zigarettenmaschine, also vor, während oder nach
der Herstellung von Zigaretten oder ähnlichen Tabakartikeln aus dem Zigarettenpapier
auf der Zigarettenmaschine nach jedem beliebigen Perforationsverfahren möglich.
[0015] Die vollflächige Perforation eines Zigarettenpapiers mit einer niedrigen Ausgangsluftdurchlässigkeit
bringt allerdings einen wesentlichen Nachteil in der Akzeptanz einer aus diesem Papier
gefertigten Zigarette durch den Raucher mit sich. Durch die hohe Luftdurchlässigkeit
strömt viel Verdünnungsluft beim Rauchen in die Zigarette. Während des Rauchens werden
nun der Tabakstrang und damit auch das perforierte Zigarettenpapier konsumiert. Dadurch
verkleinert sich die Fläche, durch die Verdünnungsluft in die Zigarette strömen kann,
mit jedem Zug des Rauchers an der glimmenden Zigarette sowie auch während des Glimmens.
Dies bewirkt, dass mit dem entsprechend kürzer werdenden Tabakstrang der Raucher eine
von Zug zu Zug steigende Menge an Teer, Nikotin und Kohlenmonoxid aufnimmt. Er hat
also von Zug zu Zug den Eindruck, dass die Zigarette "stärker" wird. Dieser Eindruck
ist unerwünscht.
[0016] Eine Möglichkeit diesen Effekt zu kompensieren, besteht darin, die Luftdurchlässigkeit
über die Länge des Tabakstrangs nicht konstant zu wählen, sondern durch die Perforation
des Zigarettenpapiers der Luftdurchlässigkeit entlang der Zigarettenachse ein solches
kontinuierliches Profil zu verleihen, dass beim Rauchen die Zunahme der Abrauchwerte
von Zug zu Zug möglichst reduziert wird. Auf der Zigarettenpapierbahn ist also durch
Perforation ein sich wiederholendes, kontinuierliches Luftdurchlässigkeitsprofil zu
erzeugen.
[0017] Während dieses Verfahren theoretisch denkbar ist, stellen sich dabei erhebliche technische
Probleme. Zum Einen ist die Regelung der Perforationseinrichtung zur Herstellung eines
solchen kontinuierlichen Profils sehr anspruchsvoll und die laufende Messung der Luftdurchlässigkeit
für die Regelung nur ungenau und nicht mit hoher Geschwindigkeit möglich. Daher ist
auch die Geschwindigkeit, mit der Perforationsmaschinen solche Profile, falls überhaupt,
erzeugen können, entsprechend niedrig.
[0018] Zum anderen muss auf der Zigarettenmaschine der aus dem Zigarettenpapier geformte
endlose Tabakstrang genau am Beginn und am Ende eines solchen kontinuierlichen Luftdurchlässigkeitsprofils
geschnitten werden, damit sich auf der fertigen Zigarette das Luftdurchlässigkeitsprofil
an der richtigen Stelle befindet. Die Detektion des Beginns des Profils ist wegen
des kontinuierlichen Verlaufs der Luftdurchlässigkeit aber, wenn überhaupt, dann nur
sehr ungenau möglich.
[0019] Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, die Nachteile im Stand
der Technik zu überwinden.
[0020] Die
CN 2013 60534 offenbart ein Zigarettenpapier, bestehend aus einem Ausgangspapier und einer Beschichtung,
bei der es sich beispielsweise um eine Metallfolie handeln kann. Das Ausgangspapier
ist nicht geeignet, einer daraus gefertigten Zigarette Selbstverlöschungseigenschaften
zu verleihen. Die zusätzliche Beschichtung ist im Bereich des Mundstücks angeordnet
und dient dazu, die Brandgefahr zu verringern, die dadurch entsteht, dass fertig gerauchte
Zigaretten achtlos weggeworfen werden. Die Beschichtung verringert die Neigung von
weggeworfenen Zigarettenstummeln weiter zu glühen. Um den Übergang in der Luftdurchlässigkeit
zwischen dem beschichteten und nicht beschichteten Bereich gleichmäßig zu gestalten,
ist die Beschichtung mit einer Perforation versehen, die in Richtung auf das Mundstück
abnimmt.
[0021] Auf ähnliche Weise offenbart die
EP 1 234 514 eine Perforation innerhalb eines zusätzlich auf ein Ausgangspapier aufgetragenes
Bandes, das zum Zwecke der Selbstverlöschung aufgetragen wurde.
[0022] Die
US 4,924,888 zeigt ein Zigarettenpapier, dessen Luftdurchlässigkeit durch Perforation künstlich
erhöht ist. Das Perforationsmuster kann gleichförmig bzw. zufällig angeordnet sein.
Kurzfassung der Erfindung
[0023] Die Aufgabe der Erfindung wird gelöst durch ein Zigarettenpapier, das einer daraus
gefertigten Zigarette, vorzugsweise einer Filterzigarette, selbstverlöschende Eigenschaften
verleiht, wobei das Zigarettenpapier mindestens einen ersten diskreten Bereich umfasst,
der perforiert ist und eine Luftdurchlässigkeit aufweist, die größer ist als die Luftdurchlässigkeit
außerhalb des ersten perforierten Bereichs.
[0024] In einer Ausführung des Zigarettenpapiers ist die Luftdurchlässigkeit innerhalb des
ersten perforierten Bereichs über den gesamten perforierten Bereich konstant.
[0025] In einer Ausführung des Zigarettenpapiers beträgt die Luftdurchlässigkeit innerhalb
des ersten perforierten Bereichs von 50 CU bis 2000 CU, vorzugsweise von 100 CU bis
1000 CU.
[0026] In einer Ausführung des Zigarettenpapiers beträgt die Breite des ersten perforierten
Bereichs zwischen 2 mm und 25 mm, vorzugsweise zwischen 4 mm und 12 mm, besonders
bevorzugt zwischen 5 mm und 9 mm.
[0027] In einer Ausführung umfasst das Zigarettenpapier weiterhin eine Querseite A, die
dazu vorgesehen ist, in der gefertigten Zigarette einem Filter zugewandt zu sein,
wobei der erste perforierte Bereich innerhalb des an die Querseite A angrenzenden
Drittels, vorzugsweise innerhalb des an die Querseite A angrenzenden Viertels, besonders
bevorzugt innerhalb des an die Querseite A angrenzenden Fünftels, bezogen auf die
Länge des Zigarettenpapiers, liegt.
[0028] In einer Ausführung umfasst das Zigarettenpapier mindestens einen zweiten diskreten
Bereich, der perforiert ist und der von dem ersten perforierten Bereich durch einen
Bereich getrennt ist, der nicht perforiert ist.
[0029] In einer Ausführung des Zigarettenpapiers liegt der zweite perforierte Bereich von
der ersten Querseite weiter entfernt als der erste perforierte Bereich.
[0030] In einer Ausführung des Zigarettenpapiers ist die Luftdurchlässigkeit innerhalb des
zweiten perforierten Bereichs kleiner als die Luftdurchlässigkeit innerhalb des ersten
perforierten Bereichs.
[0031] In einer Ausführung umfasst das Zigarettenpapier mindestens einen weiteren diskreten
Bereich, der perforiert ist und der von dem ersten perforierten Bereich und dem zweiten
perforierten Bereich durch mindestens einen Bereich getrennt ist, der nicht perforiert
ist.
[0032] In einer Ausführung des Zigarettenpapiers liegt der weitere perforierte Bereich von
der Querseite A weiter entfernt als der erste perforierte Bereich und der zweite perforierte
Bereich.
[0033] In einer Ausführung des Zigarettenpapiers ist die Luftdurchlässigkeit innerhalb des
weiteren perforierten Bereichs kleiner als die Luftdurchlässigkeit innerhalb des ersten
perforierten Bereichs und des zweiten perforierten Bereichs.
[0034] In einer Ausführung des Zigarettenpapiers ist die Luftdurchlässigkeit innerhalb des
zweiten perforierten Bereichs und/oder des weiteren perforierten Bereichs über den
jeweiligen gesamten perforierten Bereich konstant.
[0035] In einer Ausführung des Zigarettenpapiers beträgt die Luftdurchlässigkeit innerhalb
des zweiten perforierten Bereichs und/oder des weiteren perforierten Bereichs von
50 CU bis 2000 CU, vorzugsweise von 100 CU bis 1000 CU.
[0036] In einer Ausführung des Zigarettenpapiers beträgt die Breite des zweiten perforierten
Bereichs und/oder des weiteren perforierten Bereichs zwischen 2 mm und 25 mm, vorzugsweise
zwischen 4 mm und 12 mm, besonders bevorzugt zwischen 5 mm und 9 mm.
[0037] In einer Ausführung des Zigarettenpapiers beträgt die Luftdurchlässigkeit außerhalb
eines perforierten Bereichs weniger als 15 CU, vorzugsweise weniger als 10 CU.
[0038] In einer Ausführung des Zigarettenpapiers beträgt die Diffusivität (außerhalb und
innerhalb eines perforierten Bereichs) weniger als 0,35 cm/s, vorzugsweise weniger
als 0,25 cm/s, besonders bevorzugt weniger als 0,20 cm/s.
[0039] In einer Ausführung umfasst das Zigarettenpapier einen oder mehrere mineralische
Füllstoffe, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Karbonaten und Oxiden, vorzugsweise
aus der Gruppe bestehend aus Kalziumkarbonat, Aluminiumhydroxid und Magnesiumoxid,
besonders bevorzugt beträgt der Gewichtsanteil des einen oder der mehreren mineralischen
Füllstoffe von 10% bis 40%.
[0040] In einer Ausführung umfasst das Zigarettenpapier ein oder mehrere Brandsalze, ausgewählt
aus der Gruppe, bestehend aus Zitraten, Malaten, Tartraten, Acetaten, Nitraten, Succinaten,
Fumaraten, Gluconaten, Glycolaten, Lactaten, Oxalaten, Salicylaten, α-Hydroxycaprylaten
und Phosphaten, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Natriumzitrat
und Trikaliumzitrat, enthält, besonders bevorzugt beträgt der Gehalt an den einen
oder den mehreren Brandsalzen bis zu 5 Gew.-%.
[0041] In einer Ausführung weist das Zigarettenpapier ein Flächengewicht von 10 g/m
2 bis 60 g/m
2, vorzugsweise von 20 g/m
2 bis 35 g/m
2 auf.
[0042] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird weiterhin gelöst durch eine Filterzigarette,
die ein Zigarettenpapier gemäß der vorliegenden Erfindung umfasst, und die weiterhin
einen Filter und ein Mundstücksbelagpapier umfasst, wobei der Abstand zwischen dem
Mundstücksbelagpapier und dem ersten perforierten Bereich weniger als 10 mm, vorzugsweise
weniger als 5 mm beträgt.
[0043] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird weiterhin gelöst durch ein Verfahren
zur Herstellung eines Zigarettenpapiers gemäß der vorliegenden Erfindung, das einen
Perforationsschritt zum Erzeugen von mindestens einem perforierten Bereich durch elektrostatische
Perforation, Laserperforation und/oder mechanische Perforation umfasst.
[0044] In einer Ausführung des Verfahrens wird der Perforationsschritt auf einer Zigarettenmaschine
oder, alternativ, auf einer von der Zigarettenmaschine getrennten Einrichtung durchgeführt.
[0045] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird weiterhin gelöst durch eine Verwendung
eines Papiers (Ausgangspapier) zur Herstellung eines Zigarettenpapiers gemäß der vorliegenden
Erfindung, vorzugsweise nach einem Verfahren gemäß der vorliegenden Erfindung, wobei
das Papier als Papierbahn mit einer Breite von 0,3 m bis 5 m oder, alternativ, von
9 mm bis 35 mm vorliegt.
[0046] In einer Ausführung der Verwendung beträgt die Luftdurchlässigkeit des Ausgangspapiers
weniger als 15 CU, vorzugsweise weniger als 10 CU.
[0047] In einer Ausführung der Verwendung weist das Ausgangspapier eine Diffusivität von
weniger als 0,35 cm/s, vorzugsweise weniger als 0,25 cm/s, besonders bevorzugt weniger
als 0,20 cm/s auf.
[0048] In einer Ausführung der Verwendung umfasst das Ausgangspapier einen mineralischen
Füllstoff, ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Karbonaten und Oxiden, vorzugsweise
aus der Gruppe, bestehend aus Kalziumkarbonat, Aluminiumhydroxid und Magnesiumoxid,
besonders bevorzugt beträgt der Gewichtsanteil des einen oder der mehreren mineralischen
Füllstoffe von 10% bis 40%.
[0049] In einer Ausführung der Verwendung umfasst das Ausgangspapier ein oder mehrere Brandsalze
ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Zitraten, Malaten, Tartraten, Acetaten, Nitraten,
Succinaten, Fumaraten, Gluconaten, Glycolaten, Lactaten, Oxalaten, Salicylaten, α-Hydroxycaprylaten
und Phosphaten, vorzugsweise ausgewählt aus der Gruppe, bestehend aus Natriumzitrat
und Trikaliumzitrat, enthält, besonders bevorzugt beträgt der Gehalt an den einen
oder den mehreren Brandsalzen bis zu 5 Gew.-%.
[0050] In einer Ausführung der Verwendung weist das Ausgangspapier ein Flächengewicht von
10 g/m
2 bis 60 g/m
2, vorzugsweise von 20 g/m
2 bis 35 g/m
2 auf.
[0051] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung wird weiterhin gelöst durch eine Verwendung
eines Zigarettenpapiers gemäß der vorliegenden Erfindung zur Herstellung einer Zigarette
gemäß der vorliegenden Erfindung.
[0052] Die vorliegende Erfindung beruht darauf, dass überraschend festgestellt wurde, dass
es gar nicht nötig ist, ein kontinuierliches Luftdurchlässigkeitsprofil zu erzeugen,
sondern dass es bereits ausreichend ist, einen nahe dem Filter am Zigarettenpapier
gelegenen, diskreten Bereich mit einer konstanten Luftdurchlässigkeit zu perforieren,
um einen vergleichbar guten Effekt zu erzielen.
[0053] Sollte mit einem diskreten perforierten Bereich nahe dem Filter nicht das Auslangen
gefunden werden, da die Abrauchwerte noch zu hoch sind, können selbstverständlich
weitere diskrete Bereiche mit einer anderen Luftdurchlässigkeit durch Perforation
erzeugt werden, die sich dann entsprechend näher am anzuzündenden Ende der Zigarette
befinden. Häufig werden zwei solche diskrete perforierte Bereiche ausreichen.
[0054] Wiewohl die Ursache für diesen Effekt nicht vollständig bekannt ist, mag die folgende
Begründung Hinweise darauf geben, wie er zustande kommt. Beim Rauchen wird am Mundende
der Zigarette ein Unterdruck gegenüber der Umgebung hergestellt, um einen Luftstrom
durch die Zigarette zu erzeugen und den Rauch durch den Filter zum Raucher zu transportieren.
Dieser Unterdruck wird entlang der Zigarette abgebaut, sodass näherungsweise keine
Druckdifferenz mehr zwischen dem Punkt direkt vor dem Glutkegel und der Umgebung besteht.
[0055] Ein nahe dem Zigarettenfilter liegender diskreter perforierter Bereich, befindet
sich nun in einer Region des Tabakstrangs, in dem beim Rauchen die Druckdifferenz
zwischen der Umgebung und dem Inneren des Tabakstrangs hoch ist, also vergleichsweise
viel Luft in den Tabakstrang einströmen kann. In Bereichen die näher am Glutkegel
und weiter vom Mundende entfernt liegen, ist diese Druckdifferenz geringer. Somit
tragen diese Bereiche weniger zur in die Zigarette strömenden Luftmenge bei, und es
beeinflusst die Abrauchwerte in einem Zug wenig, wenn diese Bereiche nicht perforiert
sind, also eine niedrige Luftdurchlässigkeit aufweisen.
[0056] Dadurch dass die perforierten Bereiche nun diskreter Natur sind und von nicht perforierten
Bereichen klar abgegrenzt sind, können sie mittels optischer Sensoren klar erkannt
werden, und es ist nicht schwierig, die Schneidprozesse auf der Zigarettenmaschine
mit dem Papierlauf so zu synchronisieren, dass die diskreten Bereiche sich auf jeder
Zigarette in der gewünschten Position nahe dem Filter befinden.
[0057] Zusätzlich ist die Luftdurchlässigkeit in jedem der perforierten Bereiche konstant.
Daher braucht die Perforationseinrichtung nur mit einer der Papierbahngeschwindigkeit
entsprechenden Taktung ein- und ausgeschaltet werden. Dies ist viel einfacher, als
einem kontinuierlichen Luftdurchlässigkeitsprofil zu folgen. Auch diskrete Bereiche
mit verschiedener aber innerhalb des Bereichs konstanter Luftdurchlässigkeit zu perforieren,
bereitet keine Schwierigkeiten, da bei jedem Ein- und Ausschalten der Perforationseinrichtung
einfach die Perforationsleistung eingestellt werden kann.
Genaue Beschreibung der Erfindung
[0058] Im Folgenden sollen nun einige Beispiele den gewünschten erfindungsgemäßen Effekt
demonstrieren.
- Figur 1
- ist eine schematische Darstellung einer Zigarette mit einer beispielhaften Ausführung
des erfindungsgemäßen Zigarettenpapiers 1, das einen ersten perforierten Bereich 2,
einen zweiten perforierten Bereich 3 und weitere perforierte Bereiche 4 umfasst. In
der Darstellung ist das Zigarettenpapier 1 von der Tabaksäule 7 der Zigarette teilweise
abgerollt. Weiterhin dargestellt ist ein Filter 6 und ein diesen teilweise umhüllendes
Mundstücksbelagpapier 5 sowie eine Querseite A.
- Figur 2
- zeigt das spezielle Perforationsmuster des Zigarettenpapiers, um den gewünschten Effekt
zu erzielen. Dieses Muster ergibt sich aus dem typischen Herstellungsprozess maschinell
gefertigter Zigaretten. Dabei entsprechen die mit Nummern bezeichneten perforierten
Bereiche des Papierstreifens in Fig. 2 jenen der Fig. 1. Bei der Herstellung von Zigaretten
wird zunächst ein endloser Tabakstrang geformt, der dann durch Schnitte entlang der
Linien B in Teile mit der doppelten Länge des Tabakstrangs einer Zigarette geteilt
wird. In einem nachfolgenden Schritt der Zigarettenherstellung wird dieser doppelt
lange Teil des Tabakstrang entlang der Linie C in zwei Teile geteilt und in axialer
Richtung auseinandergerückt, sodass ein doppelt langer Filterstöpsel eingelegt werden
kann. Der gesamte doppelt lange Filter und Teilbereich der an den Filter anschließenden
Tabakstränge werden mit einem doppelt breiten Mundstücksbelagpapier verklebt und umwickelt.
Danach wird diese mittels des doppelt langen Filters verbundene Doppelzigarette durch
einen letzten Schnitt durch die Mitte des Filters in zwei Zigaretten geteilt. Das
durch Perforation am Zigarettenpapier herzustellende Muster kann auch an andere Verfahren
der Zigarettenherstellung angepasst werden.
BEISPIEL 1
[0059] Ausgangspunkt der Beispiele ist ein Zigarettenpapier mit den folgenden Daten:
| Flächengewicht |
28 g/m2 |
| Füllstoffanteil |
21% der Papiermasse |
| Füllstoff |
Kalk |
| Brandsalzanteil |
1% |
| Brandsalz |
Kaliumzitrat |
| Luftdurchlässigkeit |
6 CU |
| Diffusivität |
0,2 cm/s (für CO2) |
[0060] Die Diffusivität ist die Diffusionskonstante des Papiers [cm
2/s] dividiert durch die Dicke des Papiers [cm]. Sie ist ein Transferkoeffizient und
beschreibt damit den bei gegebener Konzentrationsdifferenz durch das Papier tretenden
Gasstrom unabhängig von der Dicke des Papiers. Die Diffusivität kann beispielsweise
mit einem CO
2 Diffusivity Meter der Firma Sodim gemessen werden.
[0061] Selbstverständlich können ebenso gute Ergebnisse auch mit anderen Zigarettenpapieren,
beispielsweise mit anderem Flächengewicht, anderen Füllstoffen und Füllstoffanteil,
anderen Brandsalzen und Brandsalzanteil erzielt werden, sofern deren Luftdurchlässigkeit
vor der Perforation entsprechend niedrig, also typischerweise kleiner als etwa 15
CU oder deren Diffusionskonstante kleiner als etwa 0,35 cm/s ist, um die Selbstverlöschung
der daraus gefertigten Zigaretten sicherzustellen.
[0062] Dieses Zigarettenpapier wurde nun vollflächig elektrostatisch perforiert, sodass
eine Luftdurchlässigkeit von 50 CU, 100 CU, 150 CU und 200 CU erreicht wurde.
[0063] Aus demselben Zigarettenpapier wurden weitere Papiermuster hergestellt, bei denen
statt der gesamten Fläche diskrete Bereiche perforiert sind. Diese Bereiche wurden
als Bänder ausgeführt, sodass der perforierte Bereich eine bestimmte Breite besitzt,
aber die Zigarette in Umfangsrichtung vollständig umschließt. Die Papiere wurden mit
ein oder zwei Bändern ausgestattet, wobei nichts dagegen spricht, auch mehr Bänder
vorzusehen. Die Spezifikationen dieser Papiere sind in Tabelle 1 angegeben.
Tabelle 1: Spezifikationen der Papiermuster.
| Muster |
Bereich 1 |
Bereich 2 |
Vergleichbare Luftdurchl.** [CU] |
| Abstand* [mm] |
Breite [mm] |
Luftdurchl. [CU] |
Abstand* [mm] |
Breite [mm] |
Luftdurchl. [mm] |
| A |
1 |
6 |
160 |
|
|
|
50 |
| B |
1 |
6 |
650 |
|
|
|
200 |
| C |
1 |
6 |
120 |
30 |
6 |
120 |
50 |
| D |
1 |
6 |
240 |
30 |
6 |
240 |
100 |
| E |
1 |
6 |
370 |
30 |
6 |
370 |
150 |
| F |
1 |
6 |
500 |
30 |
6 |
500 |
200 |
| G |
3 |
6 |
160 |
|
|
|
50 |
| H |
5 |
6 |
160 |
|
|
|
50 |
| J |
1 |
7 |
140 |
|
|
|
50 |
| K |
1 |
9 |
110 |
|
|
|
50 |
| L |
1 |
6 |
130 |
30 |
6 |
90 |
50 |
| M |
1 |
6 |
410 |
30 |
6 |
270 |
150 |
| N |
1 |
20 |
90 |
|
|
|
50 |
* Der Abstand ist die Distanz von der Vorderkante des Mundstückbelagpapiers zum Beginn
des diskreten perforierten Bereichs.
** Die vergleichbare Luftdurchlässigkeit ist die Luftdurchlässigkeit des vollflächig
perforierten Zigarettenpapiers, das dieselben Abrauchwerte auf der Testzigarette erzielt
wie das in diskreten Bereichen perforierte Zigarettenpapier. |
[0064] Aus allen Papieren wurden Zigaretten mit den folgenden Spezifikationen gefertigt:
| Zigarettenlänge |
84 mm |
| Filterlänge |
20 mm |
| Länge Mundstückbelagspapier |
24 mm |
| Länge Tabakstrang |
64 mm |
| Länge sichtbarer Tabakstrang |
60 mm |
| Durchmesser |
7,8 mm |
| Tabakgewicht |
650 mg |
| Tabakmischung |
American Blend |
| Filterventilationsgrad |
15% |
[0065] Diese Spezifikationen verstehen sich nur als Beispiel, die Erfindung kann selbstverständlich
auf jedes andere Zigarettendesign mit vergleichbarem Erfolg angewendet werden.
[0066] Bei allen Zigarettenmustern wurden zunächst die Entzündungsneigung nach ASTM E2187-04b
bestimmt. Gemäß ASTM E2187-04b wurden pro Zigarettenpapier 40 Zigaretten getestet
und bei allen Proben verlöschten 90% oder mehr der getesteten Zigaretten, wobei keine
statistisch signifikanten Unterschiede zwischen den Proben festgestellt werden konnten.
[0067] Die Zigaretten wurden weiters nach dem in DIN ISO 4387 dargestellten Verfahren abgeraucht.
Bei diesem Verfahren wird jede Minute einmal ein Volumen von 35 cm
3 in 2 Sekunden am Mundende der glimmenden Zigarette angesaugt. Dieses Ansaugen von
35 cm
3 bezeichnet man als Zug. Das Verfahren wird dabei solange wiederholt, bis die Zigarette
soweit abgeraucht ist, dass sie eine durch die Norm vorgegebene Mindestlänge unterschreitet.
Der Rauch wird durch einen Glasfaserfilter gesaugt, der später chemisch analysiert
wird. Daraus werden das nikotinfreie Trockenkondensat ("Teer") und das Nikotin bestimmt
und üblicherweise in der Einheit mg pro Zigarette angegeben.
[0068] Das maschinelle Abrauchen erfolgte auf einer Rauchmaschine der Marke Borgwaldt RM20,
die jedoch so modifiziert war, das jeder Zug an der Zigarette durch einen anderen
Glasfaserfilter geleitet wurde, sodass nach Analyse die Abrauchwerte jedes Zuges bestimmt
werden konnten. Zu jedem Papiermuster wurden 20 Zigaretten auf diese Weise maschinell
abgeraucht.
[0069] Da beim ersten Zug, die Zigarette angezündet wird, stellt der erste Zug eine Besonderheit
hinsichtlich seiner Abrauchwerte dar und wird von den Betrachtungen ausgeschlossen.
Ebenso ist es beim genormten, maschinellen Abrauchen möglich, dass der letzte Zug
nicht mehr vollständig ausgeführt werden kann, weil die Zigarette während des Zuges
die vorgeschriebene Mindestlänge unterschreitet. Ein solcher Zug ("fractional puff')
wird als Bruchteil eines ganzen Zuges registriert. Um die Darstellung zu vereinfachen,
wird deshalb auch der letzte Zug von den Betrachtungen ausgeschlossen.
[0070] Im Allgemeinen kommt es von Zug zu Zug zu einem monotonen Ansteigen der Abrauchwerte.
Um nun die Ungleichmäßigkeit der Abrauchwerte von Zug zu Zug zu beschreiben, wird
das Verhältnis des nikotinfreien Trockenkondensats ("Teer") zwischen dem vorletzten
Zug und dem zweiten Zug an der Zigarette gebildet. In Tabelle 2 ist nun dieses Verhältnis
angerührt. Je höher also dieses Verhältnis, umso stärker nehmen die Abrauchwerte von
Zug zu Zug zu und umso ungleichmäßiger ist das Zugprofil.
Tabelle 2: Ungleichmäßigkeit der Abrauchwerte
| Muster |
Verhältnis Teer vorletzter: zweiter Zug |
Vergleichswert*** |
Reduktion [%] |
| A |
1,23 |
1,42 |
-13,4 |
| B |
1,65 |
2,08 |
-20,7 |
| C |
1,25 |
1,42 |
-12,0 |
| D |
1,36 |
1,55 |
-12,2 |
| E |
1,53 |
1,73 |
-11,6 |
| F |
1,72 |
2,08 |
-17,3 |
| G |
1,30 |
1,42 |
-8,4 |
| H |
1,35 |
1,42 |
-4,9 |
| J |
1,22 |
1,42 |
-14,1 |
| K |
1,25 |
1,42 |
-12,0 |
| L |
1,23 |
1,42 |
-13,4 |
| M |
1,47 |
1,73 |
-15,0 |
| N |
1,31 |
1,42 |
-7,7 |
| *** Der Vergleichswert ist das Verhältnis von Teer zwischen dem vorletzten und dem
zweiten Zug für eine Zigarette mit einem vollflächig perforierten Zigarettenpapier
mit der in Tabelle 1 angegebenen Luftdurchlässigkeit. |
[0071] Es zeigt sich bei allen Mustern eine Verbesserung in der Gleichmäßigkeit des Zugprofils,
wobei typischerweise eine Reduktion des beobachteten Verhältnisses der Teerwerte von
etwa 5% bis 20% erreicht wird.
BEISPIEL 2: Muster A und B
[0072] Zunächst zeigt sich, dass die Konzentration der Perforation in diskreten Bereichen
nahe des Filters eine Reduktion der Luftdurchlässigkeit erlaubt, da sich die perforierten
Bereiche nun in einer Region befinden, in der während des Rauchens die Differenz zwischen
dem Umgebungsluftdruck und dem Druck im Inneren des Tabakstrangs höher ist als in
näher beim Glutkegel gelegenen Regionen. Das vollflächig perforierte Papier weist
eine Luftdurchlässigkeit von 50 CU auf einer Länge von 60 mm auf, während Muster A
nur auf einem Zehntel dieser Länge, nämlich 6 mm perforiert ist. Zu erwarten wäre,
dass, um denselben Luftstrom in die Zigarette zu erzeugen, die 10-fache Luftdurchlässigkeit,
also 500 CU benötigt wird. Überraschend zeigt sich aber, dass bereits 160 CU ausreichen,
um dieselben Abrauchwerte zu erzielen. Hinsichtlich der Gleichmäßigkeit des Zugprofils
kommt es zu einer Verbesserung im Teerverhältnis um etwa 13% von 1,42 auf 1,23.
[0073] Bei höheren Luftdurchlässigkeiten, Muster B, ist dieser Effekt noch ausgeprägter.
Auch hier genügt eine Luftdurchlässigkeit von 650 CU anstatt eines nominellen Werts
von 200 x 60/6 = 2000 CU.
BEISPIEL 3: Muster C-F
[0074] Perforiert man das Zigarettenpapier statt in einem diskreten Bereich in zwei diskreten
Bereichen, dann können die zu einer Zigarette mit einem vollflächig perforierten Zigarettenpapier
vergleichbaren Abrauchwerte mit einer noch niedrigeren Luftdurchlässigkeit erreicht
werden. Dies ist nahe liegend, da im Vergleich zu nur einem perforierten Bereich die
perforierte Fläche nun doppelt so groß ist. Theoretisch könnte also in Muster C die
Luftdurchlässigkeit halb so groß, also 80 CU, gewählt werden. Jedoch liegt der zweite
perforierte Bereich weiter vom Mundende entfernt und damit in einer Region, in der
die Druckdifferenz nicht mehr so groß ist. Zudem wird er während des Rauchvorgangs
konsumiert. Sein Beitrag ist daher geringer und deshalb mussten beide Bereiche in
Muster C mit 120 CU perforiert werden, um die Abrauchwerte einer Zigarette mit vollflächig
perforiertem Papier von 50 CU vergleichbar zu gestalten. Bei den höheren Luftdurchlässigkeiten
der Muster D, E und F gelten diese Überlegungen analog.
[0075] Bezüglich des Verhältnisses der Teerwerte sieht man eine deutliche Verbesserung gegenüber
der vollflächigen Perforation von etwa 10% bis 20%, jedoch ist die Verbesserung nicht
mehr so ausgeprägt, wie bei nur einem perforierten Bereich.
[0076] Wegen der niedrigeren Luftdurchlässigkeit kann aber mit geringerer Leistung oder
höherer Geschwindigkeit perforiert werden, sodass dieser Vorteil gegen die geringere
Verbesserung in der Gleichmäßigkeit des Zugprofils abzuwägen ist.
BEISPIEL 4: Muster A, G und H
[0077] Die Muster A, G und H unterscheiden sich ausschließlich im Abstand des perforierten
Bereichs von der Vorderkante des Mundstückbelagpapiers. Im Muster A beträgt er 1 mm,
in Muster G 3 mm und schließlich in Muster H 5 mm. Es zeigt sich, dass zwar eine Verbesserung
in der Gleichmäßigkeit des Zugprofils gegenüber dem vollflächig perforierten Papier
eintritt, jedoch nimmt das Ausmaß dieser Verbesserung rasch ab, wenn sich der erste
perforierte Bereich von der Vorderkante des Mundstückbelagpapiers zu weit entfernt.
Konkret nimmt die Verbesserung von 13% auf etwa 8% bei 3 mm und auf nur noch 5% bei
5 mm Abstand ab. Man wird also danach streben, diesen Abstand wenigstens kleiner als
10 mm und bevorzugt kleiner als 5 mm zu halten.
BEISPIEL 5: Muster A, J, K und N und B
[0078] Die Muster A, J, K und N unterscheiden sich zunächst in der Breite des perforierten
Bereichs. Entsprechend wurde auch die Luftdurchlässigkeit angepasst, um vergleichbare
Abrauchwerte zu erzielen. In Muster A, mit einer Breite von 6 mm, beträgt sie 160
CU, bei Muster J mit einer Breite von 7 mm etwa 140 CU, bei Muster K mit 9 mm Breite
noch 110 CU und bei Muster N mit einer Breite von 20 mm schließlich nur noch 80 CU.
[0079] Es konnte eine Verbesserung in der Gleichmäßigkeit des Zugprofils von 7% bis 14%
erreicht werden. Dies zeigt, dass der Einfluss der Breite eher gering ist. Es darf
angenommen werden, dass der perforierte Bereich auch mehr als 20 mm breit sein darf,
wenn eine Verbesserung erzielt werden soll. Aufgrund dieser Daten wird man den perforierten
Bereich höchstens etwa 25 mm breit wählen.
[0080] Die minimale Breite ist begrenzt durch die maximale Luftdurchlässigkeit, die in einem
solchen schmalen Bereich durch Perforationseinrichtungen erzielt werden kann, ohne
die Zugfestigkeit des Papiers zu stark zu beeinträchtigen. Nimmt man Muster B, mit
650 CU auf einer Breite von 6 mm, als Anhaltspunkt, dann wird man einen 2 mm breiten
Bereich nominell mit 1950 CU perforieren müssen, um dasselbe Ergebnis zu erzielen.
Dies ist bereits eine sehr hohe Luftdurchlässigkeit, die mit Perforationseinrichtungen
in einem so kleinen Bereich schon schwierig zu erzielen ist, weshalb die Breite des
perforierten Bereichs zwischen 2 mm und 25 mm liegen soll, bevorzugt zwischen 4 mm
und 12 mm und besonders bevorzugt zwischen 5 mm und 9 mm.
BEISPIEL 6: Muster A, E, L und M
[0081] Muster L und M schließlich zeigen, dass die Luftdurchlässigkeit der beiden perforierten
Bereiche nicht gleich sein muss. Aufgrund der bisherigen Ergebnisse scheint es vorteilhaft,
jenen Bereich, der näher am Mundende liegt, stärker zu perforieren. In den Mustern
L und M beträgt die Luftdurchlässigkeit des ersten Bereichs etwa 150% der Luftdurchlässigkeit
des zweiten Bereichs.
[0082] Die erzielte Verbesserung im Verhältnis der Teerwerte liegt mit etwa 13% (Muster
L) vergleichbar einem Papier mit einem perforierten Bereich aus Muster A.
[0083] Bei höherer Luftdurchlässigkeit, wie in den Mustern E und M, zeigt sich jedoch, dass
eine gleichartige Perforation beider Bereiche (Muster E, 370 CU) mit -11.6% ein schlechteres
Ergebnis bringt als das ungleich perforierte Papier aus Muster M (410 CU/270 CU) mit
-15% Veränderung im Verhältnis der Teerwerte.
[0084] Jedenfalls darf aus diesen Ergebnissen geschlossen werden, dass es nicht vorteilhaft
ist, den zweiten Bereich stärker als den ersten Bereich zu perforieren. Wohingegen
man, soweit es technisch sinnvoll und mit den Abrauchwerten vereinbar ist, versuchen
wird, den zweiten Bereich weniger zu perforieren.
[0085] Analog gilt für mehrere perforierte Bereiche, dass, vom Mundende zum Glutkegel gesehen,
jeder Bereich weniger stark perforiert sein sollte als sein Vorgänger.
[0086] Es spricht auch nichts dagegen spricht, die Breite der Bereiche unterschiedlich zu
gestalten. Ebenso kann auch die Position der perforierten Bereiche variiert werden.
[0087] Insgesamt sind noch viele weitere Variationen dieser Erfindungdenkbar, die Beispiele
hier sollen nur das Prinzip der Erfindung verdeutlichen und verstehen sich nicht als
Einschränkung.
1. Zigarettenpapier (1), das einer daraus gefertigten Zigarette selbstverlöschende Eigenschaften
verleiht, wobei das Ausgangspapier eine CO2-Diffusivität von weniger als 0,35 cm/s aufweist und das Zigarettenpapier mindestens
einen ersten diskreten Bereich (2) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass dieser Bereich perforiert ist und eine Luftdurchlässigkeit aufweist, die größer ist
als die Luftdurchlässigkeit außerhalb des perforierten Bereichs, und dass das Zigarettenpapier
weiterhin eine Querseite A umfasst, die dazu geeignet ist, in der gefertigten Zigarette
einem Filter (6) zugewandt zu sein, bei dem die mittlere Luftdurchlässigkeit innerhalb
der an die Querseite A angrenzenden Hälfte oder Drittel, bezogen auf die Länge des
Zigarettenpapiers, größer ist als die mittlere Luftdurchlässigkeit im übrigen Teil
des Zigarettenpapiers.
2. Zigarettenpapier nach Anspruch 1, wobei die Luftdurchlässigkeit innerhalb des perforierten
Bereichs (2) über den gesamten perforierten Bereich konstant ist.
3. Zigarettenpapier nach Anspruch 1 oder 2, wobei die Luftdurchlässigkeit innerhalb des
perforierten Bereichs (2) von 50 CU bis 2000 CU, vorzugsweise von 100 CU bis 1000
CU beträgt und/oder
wobei die Breite des perforierten Bereichs (2) zwischen 2 mm und 25 mm, vorzugsweise
zwischen 4 mm und 12 mm, besonders bevorzugt zwischen 5 mm und 9 mm beträgt.
4. Zigarettenpapier nach einem der vorangehenden Ansprüche, das weiterhin eine Querseite
A umfasst, die dazu vorgesehen ist, in der gefertigten Zigarette einem Filter (6)
zugewandt zu sein, wobei der perforierte Bereich (2) innerhalb des an die Querseite
A angrenzenden Drittels, vorzugsweise innerhalb des an die Querseite A angrenzenden
Viertels, besonders bevorzugt innerhalb des an die Querseite A angrenzenden Fünftels,
bezogen auf die Länge des Zigarettenpapiers, liegt.
5. Zigarettenpapier nach einem der vorangehenden Ansprüche, das mindestens einen zweiten
diskreten Bereich (3) umfasst, der perforiert ist und der von dem ersten perforierten
Bereich (2) durch einen Bereich getrennt ist, der nicht perforiert ist, wobei der
zweite perforierte Bereich (3) von der Querseite A vorzugsweise weiter entfernt liegt
als der erste perforierte Bereich (2).
6. Zigarettenpapier nach Anspruch 5, wobei die Luftdurchlässigkeit innerhalb des zweiten
perforierten Bereichs (3) kleiner ist als die Luftdurchlässigkeit innerhalb des ersten
perforierten Bereichs (2), und/oder
wobei das Zigarettenpapier mindestens einen weiteren diskreten Bereich (4) umfasst,
der perforiert ist und der von dem ersten perforierten Bereich (2) und dem zweiten
perforierten Bereich (3) durch mindestens einen Bereich getrennt ist, der nicht perforiert
ist.
7. Zigarettenpapier nach Anspruch 6, wobei der weitere perforierte Bereich (4) von der
Querseite A weiter entfernt liegt als der erste perforierte Bereich (2) und der zweite
perforierte Bereich (3).
8. Zigarettenpapier nach Anspruch 6 oder 7, wobei die Luftdurchlässigkeit innerhalb des
weiteren perforierten Bereichs (4) kleiner ist als die Luftdurchlässigkeit innerhalb
des ersten perforierten Bereichs (2) und des zweiten perforierten Bereichs (3).
9. Zigarettenpapier nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Luftdurchlässigkeit
außerhalb eines perforierten Bereichs weniger als 15 CU, vorzugsweise weniger als
10 CU beträgt, und/oder
wobei das Zigarettenpapier eine mittlere CO2-Diffusivität von weniger als 0,25 cm/s, bevorzugt weniger als 0,20 cm/s aufweist.
10. Zigarette, die ein Zigarettenpapier (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 9 umfasst,
und die weiterhin einen Filter (6) und ein Mundstücksbelagpapier (5) umfasst, wobei
die genannte Querseite A dem Filter zugewandt ist und der Abstand zwischen dem Mundstücksbelagpapier
(5) und dem ersten perforierten Bereich (2) weniger als 10 mm, vorzugsweise weniger
als 5 mm beträgt.
11. Verfahren zur Herstellung eines Zigarettenpapiers nach einem der Ansprüche 1 bis 9,
das einen Perforationsschritt zum Erzeugen von mindestens einem perforierten Bereich
durch elektrostatische Perforation, Laserperforation und/oder mechanische Perforation
umfasst.
12. Verfahren nach Anspruch 11, wobei der Perforationsschritt auf einer Zigarettenmaschine
oder auf einer von der Zigarettenmaschine getrennten Einrichtung durchgeführt wird.
13. Verwendung eines Papiers zur Herstellung eines Zigarettenpapiers nach einem der Ansprüche
1 bis 9, vorzugsweise nach einem Verfahren nach einem der Ansprüche 10 und 11, wobei
das Papier als Papierbahn mit einer Breite von 0,3 m bis 5 m oder von 9 mm bis 35
mm vorliegt.
14. Verwendung eines Zigarettenpapiers nach einem der Ansprüche 1 bis 9 zur Herstellung
einer Zigarette nach Anspruch 10.
1. A cigarette paper (1) that provides a cigarette manufactured therefrom with self extinguishing
properties, wherein the cigarette paper comprises at least one discrete area (2),
characterized in that this area is perforated and has an air permeability greater than the air permeability
beyond the perforated area, and in that it furthermore comprises a short side A, which is suitable for facing a filter (6)
of the finished cigarette, wherein the mean air permeability within the half or third
of the length of the cigarette paper adjacent to short side A is greater than the
mean air permeability of the remaining part of the cigarette paper.
2. The cigarette paper according to claim 1, wherein the air permeability within the
perforated area (2) is constant over the entire perforated area.
3. The cigarette paper according to claim 1 or 2, wherein the air permeability within
the perforated area (2) is from 50 CU to 2000 CU, preferably from 100 CU to 1000 CU,
and/or wherein the width of the perforated area (2) is between 2 mm and 25 mm, preferably
between 4 mm and 12 mm, and more preferably between 5 mm and 9 mm.
4. The cigarette paper according to one of the preceding claims, comprising furthermore
a short side A, which is intended to face a filter (6) in the finished cigarette,
wherein the perforated area (2) is within the third of the cigarette paper length
adjacent to the short side A, preferably within the quarter of the cigarette paper
length adjacent to the short side A, and more preferably within the fifth of the cigarette
paper length adjacent to the short side A.
5. The cigarette paper according to one of the preceding claims, comprising at least
a second discrete area (3), which is perforated and separated from the first perforated
area (2) by a non-perforated area, wherein the second perforated area (3) is preferably
located further away from the short side A than the first perforated area.
6. The cigarette paper according to claim 5 , wherein the air permeability within the
second perforated area (3) is lower than the air permeability within the first perforated
area (2), and/or
wherein the cigarette paper comprises at least one further discrete area (4), which
is perforated and separated from the first perforated area (2) and from the second
perforated area (3) by at least one non-perforated area.
7. The cigarette paper according to claim 6 , wherein the further perforated area (4)
is located further away from the short side A than the first perforated area (2) and
the second perforated area (3).
8. The cigarette paper according to claims 6 or 7, wherein the air permeability within
the further perforated area (4) is lower than the air permeability within the first
perforated area (2) and the second perforated area (3).
9. The cigarette paper according to one of the preceding claims, wherein the air permeability
beyond a perforated area is less than 15 CU, preferably less than 10 CU, and/or wherein
the cigarette paper has a mean CO2 diffusivity of less than 0.35 cm/s, preferably less than 0.25 cm/s, and more preferably
less than 0.20 cm/s.
10. A cigarette comprising a cigarette paper (1) according to one of the claims 1 to 9
and furthermore comprising a filter (6) and a tipping paper (5), wherein the distance
between the tipping paper (5) and the first perforated area (2) is less than 10 mm,
preferably less than 5 mm.
11. A method for producing a cigarette paper according to one of the claims 1 to 9 , comprising
a perforation step to create at least one perforated area by electrostatic perforation,
laser perforation and/or mechanical perforation.
12. The method according to claim 11 , wherein the perforation step is carried out on
a cigarette machine or on a device separated from the cigarette machine.
13. Use of a paper to produce a cigarette paper according to one of claims 1 to 9 , preferably
by a method according to one of claims 10 and 11 , wherein the paper is provided in
the form of a paper web having a width of 0.3 m to 5 m or of 9 mm to 35 mm.
14. Use of a cigarette paper according to claims 1 to 9 to produce a cigarette according
to claim 10.
1. Papier à cigarette (1) qui confère à un cigarette fabriquée à partir de celui-ci des
propriétés d'auto-extinction, le papier de départ présentant une diffusivité du CO2 inférieure à 0,35 cm/s et le papier à cigarette comprenant au moins une zone discrète
(2), caractérisé en ce que cette zone est perforée et présente une perméabilité à l'air supérieure à la perméabilité
à l'air à l'extérieur de la zone perforée et en ce que le papier à cigarette comprend en outre un côté transversal A qui est conçu pour
être orienté, dans la cigarette finie, vers un filtre (6) dans lequel la perméabilité
à l'air moyenne à l'intérieur de la moitié ou du tiers adjacent au côté transversal
A, par rapport à la longueur du papier à cigarette, est supérieure à la perméabilité
à l'air moyenne dans le reste du papier à cigarette.
2. Papier à cigarette selon la revendication 1, la perméabilité à l'air à l'intérieur
de la zone perforée (2) étant constante dans toute la zone perforée.
3. Papier à cigarette selon la revendication 1 ou 2, la perméabilité à l'air à l'intérieur
de la zone perforée (2) est de 50 CU à 2000 CU, de préférence de 100 CU à 1000 CU
et/ou la largeur de la zone perforée (2) est entre 2 mm et 25 mm, de préférence entre
4 mm et 12 mm, plus particulièrement de préférence entre 5 mm et 9 mm.
4. Papier à cigarette selon l'une des revendications précédentes, qui comprend en outre
un côté transversal A, qui est destiné à être orienté, dans la cigarette finie, vers
un filtre (6), la zone perforée (2) se trouvant à l'intérieur du tiers adjacent au
côté transversal A, de préférence à l'intérieur du quart adjacent au côté transversal
A, plus particulièrement à l'intérieur du cinquième adjacent au côté transversal A,
par rapport à la longueur du papier à cigarette.
5. Papier à cigarette selon l'une des revendications précédentes, qui comprend au moins
une deuxième zone discrète (3), qui est perforée et qui est séparé de la première
zone perforée (2) par une zone qui n'est pas perforée, la deuxième zone perforée (3)
étant de préférence plus éloignée du côté transversal A que la première zone perforée
(2).
6. Papier à cigarette selon la revendication 5, la perméabilité à l'air à l'intérieur
de la deuxième zone perforée (3) étant inférieure à la perméabilité à l'air à l'intérieur
de la première zone perforée (2) et/ou le papier à cigarette comprenant au moins une
zone discrète supplémentaire (4), qui est perforée et qui est séparée de la première
zone perforée (2) et de la deuxième zone perforée (3) par au moins une zone qui n'est
pas perforée.
7. Papier à cigarette selon la revendication 6, la zone perforée supplémentaire (4) étant
plus éloignée du côté transversal A que la première zone perforée (2) et que la deuxième
zone perforée (3).
8. Papier à cigarette selon la revendication 6 ou 7, la perméabilité à l'air à l'intérieur
de la zone perforée supplémentaire (4) étant inférieure à la perméabilité à l'air
à l'intérieur de la première zone perforée (2) et de la deuxième zone perforée (3).
9. Papier à cigarette selon l'une des revendications précédentes, la perméabilité à l'air
à l'extérieur de la zone perforée étant inférieur à 15 CU, de préférence inférieure
à 10 CU et/ou le papier à cigarette présentant une diffusivité de CO2 moyenne inférieure à 0,25 cm/s, de préférence inférieure à 0,20 cm/s.
10. Cigarette qui comprend un papier à cigarette (1) selon l'une des revendications 1
à 9, et qui comprend en outre un filtre (6) et un papier de revêtement d'embouchure
(5), le côté transversal A mentionné étant orienté vers le filtre et la distance entre
le papier de revêtement d'embouchure (5) et la première zone perforée (2) étant inférieure
à 10 mm, de préférence inférieure à 5 mm.
11. Procédé de fabrication d'un papier à cigarette selon l'une des revendications 1 à
9, qui comprend une étape de perforation pour la production d'au moins une zone perforée
par perforation électrostatique, perforation au laser et/ou perforation mécanique.
12. Procédé selon la revendication 11, l'étape de perforation étant réalisée sur une machine
à cigarettes ou sur un dispositif séparé de la machine à cigarettes.
13. Utilisation d'un papier pour la fabrication d'un papier à cigarette selon l'une des
revendications 1 à 9, de préférence selon un procédé selon l'une des revendications
10 et 11, le papier se présentant sous la forme d'une bande avec une largeur de 0,3
m à 5 m ou de 9 mm à 35 mm.
14. Utilisation d'un papier à cigarette selon l'une des revendications 1 à 9 pour la fabrication
d'une cigarette selon la revendication 10.