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(11) |
EP 2 553 317 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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08.05.2019 Patentblatt 2019/19 |
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Anmeldetag: 23.03.2011 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/001452 |
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Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/120652 (06.10.2011 Gazette 2011/40) |
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| (54) |
LEUCHTE MIT LED-MODULEN
LIGHT HAVING LED MODULES
DISPOSITIF D'ÉCLAIRAGE À MODULES LED
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
25.05.2010 DE 102010021452 01.04.2010 DE 102010013678
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.02.2013 Patentblatt 2013/06 |
| (73) |
Patentinhaber: Siteco Beleuchtungstechnik GmbH |
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83301 Traunreut (DE) |
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Erfinder: |
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- TEKLAK, Janusz
83278 Traunstein (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schmidt, Steffen |
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Boehmert & Boehmert
Anwaltspartnerschaft mbB
Pettenkoferstrasse 22 80336 München 80336 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
WO-A1-2006/060905
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DE-A1-102008 007 723
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft Leuchten, insbesondere Straßen- oder Wegeleuchten für den
Außenbereich, welche mehrere LED-Module aufweisen.
[0002] Die Fortschritte in der technischen Entwicklung von LEDs als Lichtquellen, insbesondere
die Entwicklung besonders leistungsstarker LEDs, hat es ermöglicht, derartige Lichtquellen
als Leuchtmittel für Außenleuchten, insbesondere Straßenleuchten, einzusetzen. Dabei
ist eine Vielzahl von LEDs vorzusehen, die zur Erzielung einer gewünschten Lichtverteilung
in der Leuchte angeordnet und gegebenenfalls mit Reflektoren versehen werden müssen.
[0003] Eine Straßenleuchte, welche als Leuchtmittel LEDs umfasst, ist aus der Druckschrift
WO 2006/060905 A1 bekannt. Die LEDs sind in mehreren Teilebenen angeordnet, welche gegeneinander verstellt
werden können, um unterschiedliche Lichtverteilungen erzeugen zu können.
[0004] Die Möglichkeiten zur Erzeugung gewünschter Lichtverteilungen mit den aus dem Stand
der Technik bekannten Aufbauten sind jedoch sehr begrenzt. Andere Entwicklungen sehen
sehr komplexe Reflektorstrukturen an den LED-Modulen vor, um gewünschte Lichtverteilungen
zu erzeugen.
[0005] Die
DE 10 2008 007 723 A1 offenbart ein Beleuchtungsmodul und eine Leuchte mit mehreren derartigen Beleuchtungsmodulen.
Jedes Beleuchtungsmodul weist eine oder mehrere LEDs auf, über die sich eine gemeinsame
Linse erstreckt, welche eine aufgeweitete Lichtverteilung erzeugt. Das aufgeweitete
Licht wird an einem Reflektor, der mehrere Facetten aufweist, reflektiert. Der Reflektor
befindet sich bevorzugt in einem Strahlengang eines Lichtstärkemaximums.
[0006] Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine modular aufgebaute LED-Leuchte,
insbesondere für den Außenbereich, bereitzustellen, welche mit einfach gestalteten
LED-Modulen die Erzeugung von Lichtverteilungen, die insbesondere für Straßen- und
Wegeleuchten geeignet sind, ermöglicht.
[0007] Die Aufgabe wird gelöst durch eine Leuchte, insbesondere Außenleuchte, mit einer
Leuchtmittelträgerfläche, auf der mehrere LED-Module angeordnet sind, wobei die LED-Module
jeweils eine Matrix von mehreren LEDs (light emitting diodes", worunter auch "organic
light emitting diodes" (OLEDs) zu verstehen sind), die in einer Ebene angeordnet sind,
und einen Reflektorstreifen aufweisen, der an einer Kante der Ebene angrenzt und gegenüber
der Ebene abgewinkelt ist, wobei die LEDs jeweils eine integrierte Optik aufweisen,
welche in einem Querschnitt durch die LED senkrecht zu der Ebene zwei Maxima der Lichtstärkeverteilung
der jeweils einzelnen LED erzeugt, die gegenüber der Flächennormale auf der Ebene
durch die LED seitlich abgelenkt sind, wobei die Lichtstrahlung der LED in einem der
beiden Maxima von dem Reflektorstreifen reflektiert wird.
[0008] Die erfindungsgemäße Leuchte umfasst eine Leuchtmittelträgerfläche, auf der LED-Module
mit einem vergleichsweise einfachem Aufbau angeordnet werden können. Die LEDs auf
den Modulen besitzen eine integrierte Optik, welche in einem vertikalen Querschnitt
durch die LED zwei Maxima in der Lichtstärkeverteilung erzeugt. Derartige LEDs mit
Optiken sind auch als "side-emitting LED" bekannt. Diese LEDs weisen jedoch für die
Anwendungszwecke in Straßenleuchten den Nachteil auf, dass sie jeweils eine vollständig
symmetrische Lichtverteilungen erzeugen, so dass auch die Kombination mehrerer derartiger
LEDs nicht zur Bildung von asymmetrischen Lichtverteilungskurven, wie sie zur Beleuchtung
von Wegen oder Straßen benötigt werden, bilden lassen. Es sind auch side-emitting
LEDs mit einer etwas ovalen Lichtverteilung bekannt, d.h. die zwei Maxima der Lichtverteilung
sind in zwei Querschnitten (entlang eines Hauptdurchmessers und eines Nebendurchmessers
des Ovals) unterschiedlich stark ausgebildet. Allerdings reicht auch diese Asymmetrie
nicht aus, um jede gewünschte Gesamtlichtverteilung der Leuchte durch Anordnung der
LEDs zu erzeugen. Die erfindungsgemäße Lösung sieht Module vor, die einen zu einer
LED-Matrix in einer Ebene seitlich angeordneten Reflektorstreifen aufweisen, der die
Abstrahlcharakteristik der einzelnen Module asymmetrisch umformt. Durch die asymmetrisch
abstrahlenden LED-Module und der Möglichkeit, die LED-Module auf einer Leuchtmittelträgerfläche
innerhalb der Leuchte frei anzuordnen, lässt sich eine große Variation von geeigneten
Gesamtlichtverteilungen erzeugen. Besonders hervorzuheben ist dabei, dass die LED-Module
eine einfache Bauart haben. Komplizierte Reflektorstrukturen sind bei der Erfindung
nicht notwendig.
[0009] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sorgt die integrierte Optik für eine Ablenkung
der Maxima der Lichtstärkeverteilungskurve der einzelnen LED in dem Querschnitt senkrecht
durch die LED gegenüber der Flächennormalen auf der Ebene durch die LED um wenigstens
10°, bevorzugt um wenigstens 20° oder 30°. Diese seitliche Ablenkung gegenüber der
Flächennormalen reicht in Verbindung mit dem seitlich angeordneten Reflektorstreifen
bereits aus, um ein LED-Modul bereitzustellen, welches eine erhebliche Asymmetrie
in der Lichtausstrahlung aufweist, so dass durch die Anordnung der LED-Module eine
gewünschte (asymmetrische) Gesamtlichtverteilung der Leuchte erzielt werden kann.
[0010] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weisen die einzelnen LEDs mit integrierter
Optik eine ovale oder kreisförmige Ausstrahlungscharakteristik bezogen auf die Flächennormale
der Ebene durch die LEDs auf. Diese Ausstrahlungscharakteristik lässt sich durch eine
verhältnismäßig einfache Optik direkt an der LED erzeugen. Die ovale Ausstrahlcharakteristik
hat darüber hinaus den Vorteil, dass die LEDs mit der längeren Achse des Ovals quer
zu dem Reflektorstreifen angeordnet werden können. Dadurch wird ein Maximum, welches
einen größeren Ablenkwinkel zur Flächennormalen durch die LEDs auf der Ebene aufweist,
zur Reflexion an dem Reflektorstreifen gerichtet, wodurch sich insgesamt eine stärkere
Asymmetrie der Lichtverteilung des einzelnen Moduls ergibt. Zur Vergleichmäßigung
der Lichtverteilung von jeweils einem LED-Modul kann es jedoch auch bevorzugt sein,
die LEDs mit ovaler Lichtverteilung so anzuordnen, dass die Hauptachse des Ovals gegenüber
der Querschnittsebene senkrecht zu dem Reflektorstreifen einen Winkel zwischen ± 5°
aufweisen. Dadurch lässt sich die Lichtverteilung, welche von einem LED-Modul erzeugt
wird, etwas vergleichmäßigen.
[0011] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform schließen in den LED-Modulen die Reflektorstreifen
mit der Ebene, in der die LED-Matrix angeordnet ist, einen Winkel zwischen 65° und
115°, bevorzugt zwischen 80° und 100°, besonders bevorzugt etwa 90°, ein. Eine etwa
rechtwinklige Anordnung des Reflektorstreifens zu der Ebene der LED-Matrix hat den
Vorteil, dass die Lichtverteilung einer LED, die in einem Querschnitt senkrecht zu
der Ebene und senkrecht zu dem Reflektorstreifen zwei um ± γ gegenüber der Flächennormalen
geneigte Maxima aufweist, nach der Reflexion an dem Reflektorstreifen auf eine Seite
umgelenkt wird. Wenn der Reflektorstreifen mit 90° gegenüber der Ebene der LED-Matrix
angeordnet ist, wird das Maximum der Lichtstärkeverteilungskurve, welches in Richtung
zur dem Reflektorstreifen weist, nach der Reflexion an dem Reflektorstreifen in die
gleiche Richtung (nur parallel versetzt) abgegeben, wie das symmetrische Maximum auf
der gegenüberliegenden Seite der LED. Dadurch addieren sich beide Maxima der Lichtverteilung
und erzeugen eine besonders stark asymmetrische Lichtverteilung.
[0012] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform bilden die Ebenen der LED-Module zu der Leuchtmittelträgerfläche
einen von 0° verschiedenen Winkel, bevorzugt einen Winkel zwischen ± 5° bis ± 40°.
Diese Neigung lässt sich ausnutzen, um die LED-Module, beispielsweise in verschiedenen
Reihen oder Spalten, unterschiedlich zueinander auszurichten, um dadurch eine gewünschte
Gesamtlichtverteilung der Leuchte zu erzielen.
[0013] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind die LED-Module innerhalb von Reihen
auf der Leuchtmittelträgerfläche parallel angeordnet. Eine solche Reihe auf der Leuchtmittelträgerfläche
erzeugt in Richtung quer zur Längserstreckung der Reihe ein Maximum der Gesamtlichtstärkeverteilung
der Leuchte. Insbesondere lassen sich zwei solcher Reihen von LED-Modulen spiegelsymmetrisch
anordnen, wodurch eine Gesamtlichtstärkeverteilung entsteht, die zwei gegenüberliegende
symmetrische Maxima aufweist. Eine solche Lichtverteilung eignet sich zur Beleuchtung
einer sich längs erstreckenden Fläche, wie z.B. ein Abschnitt eines Weges oder ein
Abschnitt einer Straße, über dem die Leuchte angeordnet ist.
[0014] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform sind wenigstens einige der LED-Module derart
angeordnet, dass die Kanten, an denen die Reflektorstreifen an die Ebene angrenzen,
nicht parallel zueinander ausgerichtet sind. Durch diese Anordnung von LED-Modulen
lässt sich eine Lichtverteilungscharakteristik erzeugen, die eine von 0° abweichende
Lichtbandknickung aufweist. Unter einer Lichtbandknickung ist zu verstehen, dass zwei
Maxima der Lichtverteilung nicht auf einer gemeinsamen Achse in einem horizontalen
Schnitt durch die Leuchte verlaufen, sondern einen von 180° verschiedenen Winkel,
z.B. einen Winkel zwischen 140° oder 170°, zueinander einschließen. Eine solche Lichtverteilung
eignet sich besonders zur Beleuchtung einer Straße mit einer Leuchte, die seitlich
neben der Straße angeordnet ist.
[0015] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform beträgt der Abstand der LEDs in den Ebenen
der Module wenigstens 20 mm, bevorzugt zwischen 25 mm und 50 mm. Die Unterschreitung
des Abstandes von unter 20 mm führt zu thermischen Problemen, da die für den Außenleuchteneinsatz
verwendeten Hochleistungs-LEDs eine erhebliche Wärme abgeben. Zur Kühlung der LEDs
kann ferner die Ebene der LED-Module auf einer Platte aus wärmeleitfähigen Material,
beispielsweise auf einem Aluminiumkörper, angeordnet sein. Wenn der Abstand größer
als 50 mm zwischen den LEDs ist, sinkt jedoch die Leuchtdichte, die das Modul erzeugen
kann. In diesem Fall wären die Module zur Erzielung einer vorgegeben Gesamtlichtstärke
zu groß, um sinnvoll in Außenleuchten eingesetzt werden zu können.
[0016] Ein weiterer Aspekt der vorliegenden Erfindung bezieht sich auf das einzelne LED-Modul,
wie es vorhergehend beschrieben wurde. Diese Module können als Einzelteile hergestellt
und vertrieben werden, um als Austauschelement für Leuchten der vorhergehend genannten
Ausführungsformen eingesetzt zu werden.
[0017] Weitere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand bevorzugter
Ausfiihrungsformen in Verbindung mit den beigefügten Figuren nachfolgend beschrieben.
In den Figuren ist Folgendes dargestellt:
- Figuren 1 bis 4
- zeigen verschiedene Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Leuchten, wobei Gehäuse
und Abdeckelemente zur Vereinfachung weggelassen sind.
- Figur 5
- zeigt einen Ausschnitt einer Leuchte nach einer der Ausführungsformen nach Figuren
1 bis 4, wobei nur ein LED-Modul dargestellt ist.
- Figur 6
- zeigt die Lichtstärke gemessen in vier Kegel-Mantel-Kurven einer LED-Matrix eines
LED-Moduls ohne Reflektorstreifen.
- Figur 7
- zeigt eine Lichtstärkeverteilungskurve in drei verschiedenen vertikalen Ebenen durch
eine Matrix von LEDs eines LED-Moduls ohne seitlichen Reflektorstreifen.
[0018] Bezug nehmend auf die Figuren 1 bis 4 sind verschiedene Ausführungsformen von LED-Außenleuchten
dargestellt, wobei zur Vereinfachung das Gehäuse und eventuell vorhandene Abdeckungen,
z.B. lichtstreuende Platten oder Wannen, der Leuchten sowie weitere mechanische und
elektrische Anbauteile nicht dargestellt sind. Die Abdeckung kann eine klare oder
lichtstreuende Abdeckscheibe sein, die vorzugsweise plan ist. Ferner kann eine Antireflexionsbeschichtung
auf der Abdeckscheibe vorgesehen sein. Die Antireflexionsbeschichtung kann auch so
ausgebildet sein, dass sie selbst für Lichtstreuung sorgt.
[0019] Die Ausführungsformen der Leuchte umfassen eine Leuchtmittelträgerfläche 10, welche
gemäß den dargestellten Ausführungsformen eben ist. Auf der Trägerfläche 10 ist eine
Anzahl von LED-Modulen 20 angeordnet.
[0020] Zur Erläuterung der Form und der Funktion eines LED-Moduls 20 wird auf die Figur
5 Bezug genommen. Das LED-Modul 20 besitzt eine Ebene 24, die z.B. aus einer durchgängigen
Platine gebildet ist. Vorzugsweise ist unterhalb der Platine (in den Figuren nicht
dargestellt) eine Metallplatte angeordnet, vorzugsweise aus Aluminium, um als stabiler
Träger zu dienen und um für eine Wärmeableitung zu sorgen.
[0021] Auf der Ebene 24 ist eine Matrix von LEDs 22 angeordnet. In den Figuren sind die
LEDs in einer rechteckigen Matrix angeordnet. Es ist jedoch unter einer Matrix auch
eine andere regelmäßige Anordnung von LEDs zu verstehen. Insbesondere können die LEDs
in unterschiedlichen Reihen oder Spalten der Matrix versetzt zueinander angeordnet
sein.
[0022] Ferner weist das LED-Modul einen seitlichen Reflektorstreifen 26 auf, der sich rechtwinklig
an einer Kante der Ebene 24 anschließt. Der Reflektorstreifen 26 ist auf der zu den
LEDs weisenden Seite hochglänzend reflektierend oder matt reflektierend ausgebildet.
Auf der gegenüberliegenden Kante der Ebene 24 ist ein Befestigungsstreifen 27 angeordnet,
der gegenüber der Ebene 24 einen Winkel α, vorzugsweise zwischen 5° und 40°, aufweist.
Der Befestigungsstreifen 27 ist flach auf der Leuchtmittelträgerfläche 10 befestigt,
so dass die Ebene 24 gegenüber der Leuchtmittelträgerfläche 10 um den Winkel α geneigt
ist.
[0023] Jede LED 22 besitzt eine integrierte Optik (in den Figuren nicht zu sehen), welche
dafür sorgt, dass jede LED in einen Querschnitt senkrecht zu der Ebene 24 wenigstens
zwei Maxima in der Lichtverteilung aufweist, die gegenüber der Flächennormalen 28
durch die LED und auf der Ebene 24 geneigt sind. Zur Verdeutlichung dieses Sachverhalts
wird auf die Figuren 6 und 7 Bezug genommen, welche Messungen von Lichtstärken der
LED-Module ohne Reflektorstreifen 26 zeigen. Figur 7 zeigt in Polardarstellung die
Lichtstärkeverteilung der LED-Matrix in drei verschiedenen vertikalen Schnittebenen
durch die LED-Matrix. Es ist zu sehen, dass in allen drei Schnittebenen jeweils zwei
symmetrische Maxima gebildet werden. Die stärksten Maxima liegen in der 0°-180°-Ebene
bei etwa ± 55°. In der dazu senkrechten Ebene, d.h. der Ebene 90°-270°, sind die Maxima
weniger stark ausgeprägt und liegen bei etwa ± 35°.
[0024] In der Darstellung nach Figur 6 sind die Lichtstärken in einer Kegelmantelkurve aufgetragen,
d.h. sie zeigen eine Messung der Lichtstärke entlang dem Rand eines Kegelmantels um
die Flächennormale 28 der LED-Matrix herum. Bei einer kreissymmetrisch ausstrahlenden
LED wären in dieser Darstellung nur Kreise zu sehen. Die LEDs der dargestellten Ausführungsform
weisen jedoch eine ovale Lichtstärkeverteilung auf. Demgemäß sind die Lichtstärken
in den Kegelmantelkurven oval verzerrt bzw. weisen sogar eine Einschnürung entlang
der kürzeren Achse auf.
[0025] Die LEDs 22 bzw. die integrierten Optiken sind in dem LED-Modul so angeordnet, dass
die ausgedehnten Maxima (d.h. die Maxima bei ± 55° in der 0°-180°-Ebene gemäß Figur
7 bzw. der 0°-180°-Achse der Figur 6) in Richtung quer zu dem Reflektorstreifen 26
ausgerichtet sind. In der Figur 10 sind die Richtungen der Maxima durch zwei Lichtstrahlen
dargestellt. Diese weisen entsprechend der Lage der Maxima in Figur 7 eine Ablenkung
von ± γ gegenüber der Flächennormalen 28 durch die LED 22 auf. Das rechte der beiden
Maxima verlässt ohne Reflexion das LED-Modul mit dem Winkel γ gegenüber der Flächennormalen
28. Das linke der beiden Maxima wird in Richtung zu den Reflektorstreifen 26 abgegeben
und daran einmal reflektiert. Durch die Anordnung des Reflektorstreifens 26 mit 90°
gegenüber der Ebene 24 erfolgt die Reflexion in eine Richtung, die parallel versetzt
ist zu der Richtung des gegenüberliegenden Maxima, welches die LED unter dem Winkel
γ direkt verlässt. In der Gesamtlichtverteilung des LED-Moduls addieren sich demnach
beide Maxima der Lichtstärkeverteilung. Die parallele Versetzung der beiden gezeigten
Lichtstrahlen, welche die Richtung der Maxima anzeigen, spielt im Hinblick auf die
Entfernung der zu beleuchtenden Flächen gegenüber der Leuchte keine Rolle mehr.
[0026] Die LED-Module 22 erzeugen demnach eine stark asymmetrische Lichtverteilung, die
das LED-Modul in einem Winkel von γ + α gegenüber der Normalen auf die Leuchtmittelträgerfläche
10 verlassen.
[0027] Mit diesen Modulen 22 lassen sich verschiedene Ausführungsformen von Außenleuchten
aufbauen, die beispielhaft in den Figuren 1 bis 4 dargestellt sind. Zur Erzeugung
einer Gesamtlichtverteilung, die zwei symmetrische Maxima zu beiden Seiten aufweisen
soll, können die LED-Module 22 in zwei Reihen angeordnet werden, innerhalb derer jeweils
LED-Module parallel angeordnet sind, und die beiden Reihen spiegelsymmetrisch zueinander
angeordnet sind. Dabei können sich entweder die Rücken der Reflektorstreifen 26 gegenüberstehen
(siehe Figur 1) oder die LED-Module können mit der zu den LEDs weisenden reflektierenden
Seiten der Reflektorstreifen 26 gegeneinander angeordnet sein (siehe Figur 2). Beide
Ausführungsformen erzeugen etwa die gleiche Lichtverteilung. Diese Leuchten eignen
sich besonders als Weg- oder Straßenleuchte, die oberhalb des zu beleuchtenden Weg-
oder Straßenabschnitts angeordnet ist, weil die erzeugte Gesamtlichtverteilung eine
längliche Fläche, d.h. parallel zur Straße oder zum Weg, gleichmäßig ausleuchten kann.
[0028] Die Figuren 3 und 4 zeigen alternative Ausführungsformen, die dafür bestimmt sind,
eine Lichtbandknickung zu erzeugen. Darunter ist zu verstehen, dass die Gesamtlichtverteilung
der erzeugten Leuchte keine zwei um 180° gegenüberliegende Maxima aufweist (wie in
Figur 6), sondern dass die Maxima gegenüber einer Achse (entsprechend der 0°-180°-Achse
in Figur 6) geneigt sind. Derartige Leuchten eignen sich besonders zur Beleuchtung
von Straßen durch Leuchten, die seitlich neben der Straße aus angeordnet sind. Die
Lichtbandknickung wird durch Reflektormodule erzeugt, deren Längskanten, d.h. der
Rand zwischen der Ebene 24 und dem Reflektorstreifen 26, entlang einer gekrümmten
Kurve verlaufen. Bei den Figuren 3 und 4 sorgen demnach insbesondere jeweils die vorderen
sechs LED-Module 22 für die Lichtbandknickung. Die beiden hinteren LED-Module beleuchten
vorwiegend die Fläche unter der Leuchte.
[0029] Weitere Modifikationen der vorhergehend beschriebenen Ausführungsformen sind im Rahmen
der Erfindung, die durch die Ansprüche definiert ist, möglich. Insbesondere sieht
die Erfindung vor, dass die LED-Module auf der Leuchtmittelträgerfläche beliebig angeordnet
werden können, um gewünschte Lichtverteilungen zu erzeugen. Beispielsweise könnten
die LED-Module auch kreisförmig angeordnet werden, um eine Straßenleuchte zu bilden,
die einen runden Platz oder einen Kreisverkehr von der Mitte aus beleuchtet. Andere
Formen sind ebenso möglich.
Bezugszeichenliste:
[0030]
- 10
- Leuchtmittelträgerfläche
- 20
- LED-Modul
- 22
- LED
- 24
- Ebene
- 26
- Reflektorstreifen
- 27
- Befestigungsstreifen
- 28
- Flächennormale
1. Leuchte, insbesondere Außenleuchte, mit einer Leuchtmittelträgerfläche (10), auf der
mehrere LED-Module (20) angeordnet sind,
wobei die LED-Module (20) jeweils eine Matrix von mehreren LEDs (22), die in einer
Ebene (24) angeordnet sind, und einen Reflektorstreifen (26) aufweisen, der an einer
Kante der Ebene (24) angrenzt und gegenüber der Ebene (24) abgewinkelt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die LEDs (22) jeweils eine integrierte Optik aufweisen, welche in einem Querschnitt
durch die LED (22) senkrecht zu der Ebene (24) zwei Maxima der Lichtstärkeverteilung
der jeweils einzelnen LED (22) erzeugt, die gegenüber der Flächennormale (28) auf
der Ebene (24) durch die LED (22) seitlich abgelenkt sind, wobei die Lichtstrahlung
der LED (22) in einem der beiden Maxima von dem Reflektorstreifen (26) reflektiert
wird.
2. Leuchte nach Anspruch 1, wobei die integrierte Optik eine Ablenkung der Maxima der
Lichtstärkeverteilungskurve der jeweils einzelnen LEDs in dem besagten Querschnitt
gegenüber der Flächennormalen um einen Winkel γ von wenigstens ± 10°, bevorzugt um
wenigstens ± 20° oder ± 30°, ablenkt.
3. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die einzelnen LEDs (22) mit
integrierter Optik eine ovale oder kreisförmige Ausstrahlcharakteristik bezogen auf
die Flächennormale (28) der Ebene (24) durch die LED (22) aufweisen.
4. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei in den LED-Modulen die Reflektorstreifen
(26) zu der Ebene (24) einen Winkel von 65° bis 115°, bevorzugt zwischen 85° und 95°,
bilden.
5. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Ebenen (24) der LED-Module
(20) zu der Leuchtmittelträgerfläche (10) einen von 0° verschiedenen Winkel α bilden,
bevorzugt einen Winkel α zwischen 5° und 40° oder -5° und -40° bilden.
6. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die LED-Module (20) innerhalb
von wenigstens einer Reihe auf der Leuchtmittelträgerfläche (10) parallel zueinander
angeordnet sind.
7. Leuchte nach Anspruch 6, wobei wenigstens zwei Reihen der LED-Module (20) spiegelsymmetrisch
angeordnet sind.
8. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei wenigstens einige der LED-Module
(20) derart angeordnet sind, dass die Kanten, an denen die Reflektorstreifen (26)
an die Ebene (24) angrenzen, nicht parallel zueinander ausgerichtet sind.
9. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Abstand der LEDs (22) in
der Matrix zu der nächsten benachbarten LED (22) wenigstens 20 mm, bevorzugt zwischen
25 mm und 50 mm, beträgt.
10. LED-Modul (20) zur Montage auf einer Leuchtmittelträgerfläche (10) einer Leuchte nach
einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das LED-Modul (20) eine Matrix von mehreren
LEDs (22), die in einer Ebene (24) angeordnet sind, und einen Reflektorstreifen (26)
aufweist, der an einer Kante der Ebene (24) angrenzt und gegenüber der Ebene abgewinkelt
ist, dadurch gekennzeichnet, dass die LEDs (22) jeweils eine integrierte Optik aufweisen, welche in einem Querschnitt
senkrecht zu der Ebene (24) zwei Maxima der Lichtstärkeverteilung der jeweils einzelnen
LED (22) erzeugt, die gegenüber der Flächennormale (28) auf der Ebene (24) durch die
LED (22) seitlich abgelenkt sind, und die Lichtstrahlung der LED (22) in einem der
beiden Maxima von dem Reflektorstreifen (26) reflektiert wird.
1. Luminaire, in particular outdoor luminaire, having an illuminant carrier surface (10)
on which a plurality of LED modules (20) are arranged,
wherein the LED modules (20) each comprise a matrix of a plurality of LEDs (22) arranged
in a plane (24) and a reflector strip (26) adjacent an edge of the plane (24) and
angled relative to the plane (24),
characterized in that the LEDs (22) each have an integrated optic which, in a cross-section through the
LED (22) perpendicular to the plane (24), generates two maxima of the light intensity
distribution of the respective individual LED (22) which are laterally deflected by
the LED (22) relative to the surface normal (28) on the plane (24), the light radiation
of the LED (22) being reflected by the reflector strip (26) in one of the two maxima.
2. Luminaire according to claim 1, wherein the integrated optics deflects a deflection
of the maxima of the light intensity distribution curve of the respective individual
LEDs in said cross-section relative to the surface normal by an angle γ of at least
±10°, preferably by at least ±20° or ±30°.
3. Luminaire according to one of the preceding claims, wherein the individual LEDs (22)
with integrated optics have an oval or circular radiation characteristic relative
to the surface normal (28) of the plane (24) through the LED (22).
4. Luminaire according to one of the preceding claims, wherein in the LED modules the
reflector strips (26) form an angle of 65° to 115° to the plane (24), preferably between
85° and 95°.
5. Luminaire according to one of the preceding claims, the planes (24) of the LED modules
(20) forming an angle α different from 0° to the illuminant carrier surface (10),
preferably forming an angle α between 5° and 40° or -5° and -40°.
6. Luminaire according to one of the preceding claims, wherein the LED modules (20) are
arranged parallel to one another in at least one row on the illuminant carrier surface
(10).
7. Luminaire according to claim 6, wherein at least two rows of the LED modules (20)
are arranged mirror-symmetrically.
8. Luminaire according to one of the preceding claims, at least some of the LED modules
(20) being arranged such that the edges at which the reflector strips (26) adjoin
the plane (24) are not aligned parallel to one another.
9. Luminaire according to one of the preceding claims, wherein the distance of the LEDs
(22) in the matrix to the next adjacent LED (22) is at least 20 mm, preferably between
25 mm and 50 mm.
10. An LED module (20) for mounting on an illuminant support surface (10) of a luminaire
according to one of the preceding claims, the LED module (20) comprising a matrix
of a plurality of LEDs (22) arranged in a plane (24) and a reflective strip (26) adjacent
an edge of the plane (24) and angled relative to the plane, characterized in that the LEDs (22) each have an integrated optic which, in a cross-section perpendicular
to the plane (24), generates two maxima of the light intensity distribution of the
individual LED (22) in each case, which maxima are deflected laterally relative to
the surface normal (28) on the plane (24) through the LED (22), and the light radiation
of the LED (22) in one of the two maxima is reflected by the reflector strip (26).
1. Luminaire, plus particulièrement luminaire extérieur, avec une surface de support
de moyen d'éclairage (10), sur laquelle plusieurs modules LED (20) sont disposés,
les modules LED (20) comprenant chacun une matrice de plusieurs LED (22), qui sont
disposées dans un plan (24), et une bande réfléchissante (26), qui est adjacente à
une arête du plan (24) et qui est pliée par rapport au plan (24),
caractérisé en ce que les LED (22) comprennent chacune une optique intégrée, qui génère dans une section
transversale à travers les LED (22), perpendiculairement au plan (24), deux maxima
de répartition d'intensité lumineuse des différentes LED (22), qui sont déviés latéralement
par rapport à la normale de la surface (28) sur le plan (24) à travers les LED (22),
l'émission de lumière des LED (22) étant réfléchie dans un des deux maxima par la
bande réfléchissante (26).
2. Luminaire selon la revendication 1, l'optique intégrée provoquant une déviation des
maxima de la courbe de répartition d'intensité lumineuse des différentes LED dans
ladite section transversale par rapport à la normale de la surface d'un angle γ d'au
moins ±10°, de préférence d'au moins ±20° ou ±30°.
3. Luminaire selon l'une des revendications précédentes, les différentes LED (22) avec
optique intégrée présentant une caractéristique d'émission ovale ou circulaire par
rapport à la normale de la surface (28) du plan (24) à travers les LED (22).
4. Luminaire selon l'une des revendications précédentes, moyennant quoi, dans les modules
LED, les bandes réfléchissantes (26) forment, avec le plan (24), un angle de 65° à
115°, de préférence entre 85° et 95°.
5. Luminaire selon l'une des revendications précédentes, les plans (24) des modules LED
(20) formant, par rapport à la surface de support de moyens d'éclairage (10), un angle
α différent de 0°, de préférence un angle α entre 5° et 40° ou entre -5° et -40°.
6. Luminaire selon l'une des revendications précédentes, les modules LED (20) étant disposés
parallèlement entre eux sur au moins une rangée sur la surface de support de moyens
d'éclairage (10).
7. Luminaire selon la revendication 6, au moins deux rangées de modules LED (20) étant
disposés avec une symétrie en miroir.
8. Luminaire selon l'une des revendications précédentes, au moins certains des modules
LED (20) étant disposés de façon à ce que les arêtes au niveau desquelles les bandes
réfléchissantes (26) sont adjacentes au plan (24), ne soient pas orientées parallèlement
entre elles.
9. Luminaire selon l'une des revendications précédentes, la distance entre les LED (22)
dans la matrice avec la LED (22) la plus proche est d'au moins 20 mm, de préférence
entre 25 mm et 50 mm.
10. Module LED (20) pour le montage sur une surface de support de moyens d'éclairage (10)
d'un luminaire selon l'une des revendications précédentes, le module LED (20) comprenant
une matrice de plusieurs LED (22), qui sont disposées dans un plan (24), et un bande
réfléchissante (26), qui est adjacente à une arête du plan (24) et qui est pliée par
rapport au plan, caractérisé en ce que les LED (22) comprennent chacune une optique intégrée qui dans une section transversale,
perpendiculairement au plan (24), deux maxima de répartition d'intensité lumineuse
des différentes LED (22), qui sont déviés latéralement par rapport à la normale de
la surface (28) sur le plan (24) à travers les LED (22), l'émission de lumière des
LED (22) étant réfléchie dans un des deux maxima par la bande réfléchissante (26).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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