| (19) |
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(11) |
EP 2 553 328 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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04.10.2017 Patentblatt 2017/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 23.03.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/001451 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/120651 (06.10.2011 Gazette 2011/40) |
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| (54) |
MASTBEFESTIGUNG FÜR STRASSENLEUCHTE
MAST ATTACHMENT MEANS FOR STREET LIGHTS
FIXATION D'UN MÂT POUR LAMPADAIRE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
11.08.2010 DE 102010033977 01.04.2010 DE 102010013689
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.02.2013 Patentblatt 2013/06 |
| (73) |
Patentinhaber: Siteco Beleuchtungstechnik GmbH |
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83301 Traunreut (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HOFMANN, Thomas
83342 Tacherting (DE)
- OBERHOFER, Peter
83352 Altenmarkt (DE)
- WEINBRENNER, Franz
83371 Stein (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schmidt, Steffen |
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Boehmert & Boehmert
Anwaltspartnerschaft mbB
Pettenkoferstrasse 22 80336 München 80336 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
DE-B3-102007 056 280 FR-A1- 2 723 428 JP-A- 2003 331 639 US-A- 4 870 548 US-A- 5 384 694 US-A1- 2003 231 491
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DE-U1-202008 012 317 FR-A1- 2 937 401 US-A- 3 213 273 US-A- 5 249 109 US-A- 5 645 255 US-A1- 2007 014 115
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Leuchte, insbesondere eine Außenleuchte, welche eine
Vorrichtung zur Befestigung an einem Leuchtenmast aufweist, die es erlaubt, die Leuchte
gegenüber dem Mast in unterschiedlichen Neigungen zu positionieren.
[0002] Aus dem Stand der Technik sind verschiedene Beispiele bekannt, wie eine Mastbefestigung,
welche es erlaubt, einen Leuchtenkopf gegenüber dem Mast zu verschwenken, ausgeführt
werden kann.
[0003] Aus den Druckschriften
US 4 143 413 und
US 4 543 007 sind Befestigungen für Leuchten bekannt, welche in einem oberen Bereich des Leuchtenmastes
bzw. der Verbindungsstelle zwischen dem Leuchtenmast und der Leuchte eine außenseitig
liegende Gelenkstelle vorsehen, die es erlaubt, das Leuchtengehäuse um eine horizontale
Achse einzustellen. Die Gelenkstelle ist außerhalb des Leuchtengehäuses angeordnet,
so dass sie nicht nur ein negatives äußeres Erscheinungsbild der Leuchte hervorruft,
sondern außerdem Witterungseinflüssen ausgesetzt ist.
[0004] Aus der Druckschrift
EP 0 652 401 A2 ist eine Außenleuchte mit einer Vorrichtung zur Mastbefestigung bekannt, die ebenfalls
ein Einstellen des Neigungswinkels gegenüber der Horizontalen ermöglicht. Bei dieser
Konstruktion wurde der Einstellmechanismus in das Leuchtengehäuse integriert. Er sieht
einen gewölbten Befestigungsflansch vor, der Langlöcher aufweist, durch die mittels
Schrauben das Leuchtengehäuse in unterschiedlichen Winkelpositionen befestigt werden
kann. Der Einstellmechanismus erlaubt jedoch nur ein Schwenken der Leuchte um wenige
Grad. Der Einstellbereich kann auch nicht erhöht werden, weil die Anlagefläche an
dem Leuchtengehäuse, in welcher der Flansch angeschraubt wird, nur einen kurzen Kreisabschnitt
umfasst, der durch die Form des Gehäuses vorgegeben ist. Ferner beruht der Befestigungsmechanismus
auf einem Reibungsschluss zwischen dem Befestigungsflansch und dem Leuchtengehäuse.
Damit der Reibungsschluss auch schwere Leuchtengehäuse sicher tragen kann, müssen
hohe Klemmkräfte durch eine entsprechend hohe Anzahl von Schraubverbindungen zwischen
dem Befestigungsflansch und dem Gehäuse aufgebracht werden.
[0005] FR 2 723 428 A1 offenbart eine Verbindungsvorrichtung zwischen einem Leuchtenmast und einer Leuchte.
Die Leuchte weist ein Gehäuse mit U-förmigen Ausschnitten auf, die auf einem Teilbereich
eine Innenverzahnung aufweisen. An einem Leuchtenmast sind auf zwei gegenüberliegenden
Seiten durchgehende Zahnkränze vorgesehen, auf denen die Innenverzahnung der Gehäuseausschnitte
einwirken können, um die Leuchte in einer gewünschten Lage zu stabilisieren. Ferner
ist ein Klemmmechanismus vorgesehen, um die Leuchte in der Position zu fixieren.
[0006] US 2007/014115 A1 offenbart einen schwenkbaren Trägermechanismus für ein Leuchtengehäuse, welches ein
Leuchtmittel aufnimmt. Der Schwenkmechanismus umfasst Halteelemente mit jeweils zwei
Armen, die klammerartig einen Endabschnitt eines schwenkbaren Bereichs der Leuchte
umgeben. Die Arme sind mit dem darin angeordneten drehbaren Element verzahnt. Durch
elastisches Auslenken der Arme kann das drehbare Element über die Verzahnung gleiten,
um die Leuchte einzustellen.
[0007] DE 10 2007 056 280 B3 offenbart eine Fahrzeuglampe. Ein Lampensockel ist in einem jochartigen Aufnahmeteil
aufgenommen, wobei der Lampensockel eine kleinere Breite als das Aufnahmeteil aufweist,
so dass sich der Lampensockel innerhalb des Aufnahmesockels verschiebbar ist. Der
Lampensockel weist an einer Stirnseite Zapfen auf, die an korrespondierenden Rastteilen
des Aufnahmeteils eingreifen.
[0008] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine Leuchte mit einstellbarer Mastbefestigung
zur Verfügung zu stellen, welche einen großen Einstellbereich und eine sichere Handhabung
ermöglicht.
[0009] Erfindungsgemäß wird die Aufgabe gelöst durch eine Leuchte nach Anspruch 1.
[0010] Die Festlegung des Lagerelements in dem Gehäuse oder einem mit dem Mast verbundenen
Bauteil erfolgt durch einen Formschluss, der in mehreren Winkelstellungen gebildet
werden kann. Ein Formschluss ist zum Halten schwerer Leuchten geeignet ohne die Notwendigkeit
von sehr starken Klemmkräften, wie sie zur Bildung eines Rückschlusses notwendig sind.
Ferner ist der Aufnahmeraum für das Lagerelement in das Gehäuse oder einem mastseitigen
Bauteil integriert, so dass sowohl vom Design als auch von der Funktionalität Vorteile
gegenüber Mastbefestigungen gegeben sind, die eine offenliegende Gelenkstelle aufweisen.
[0011] Erfindungsgemäß ist eine Klemmvorrichtung vorgesehen, die dafür eingerichtet ist,
den Formschluss zwischen dem Lagerelement und dem Aufnahmeraum im Gehäuse in einer
der ausgewählten Winkelstellungen festzulegen. Die Klemmvorrichtung kann gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung ein Schraubgewinde aufweisen. Alternativ kann die Klemmvorrichtung
auch eine Feder umfassen. Eine Feder weist den Vorteil auf, dass sie eine konstante
Kraft auf die in Eingriff zu bringenden Teile ausübt. Ein Schraubgewinde hat demgegenüber
den Vorteil, dass durch ein hohes Drehmoment wesentlich größere Klemmkräfte aufgebracht
werden können. Gemäß einigen Ausführungsformen der Erfindung ist auch eine Kombination
zwischen einer Feder und einem Schraubmechanismus als Klemmvorrichtung vorgesehen.
In diesem Fall kann durch Erhöhen des Drehmoments an dem Schraubgewinde die Feder
zusammengedrückt werden, so dass die Klemmkraft, welche die Feder auf die in Eingriff
zu bringenden Teile aufbringt, erhöht wird. Zum Lösen der Klemmvorrichtung kann die
Verschraubung soweit entgegen der Federkraft gelöst werden, bis die Klemmkraft soweit
reduziert ist, dass ein Drehen des Leuchtengehäuses gegenüber dem Lagerelement in
dem Aufnahmeraum möglich ist.
[0012] Gemäß einer Ausführungsform der Leuchte umfasst die Klemmvorrichtung einen Stift,
insbesondere einen Gewindestift und/oder einen federbelasteten Stift, der in dem Gehäuse
so gelagert ist, dass er mit einer Spitze in den Aufnahmeraum hineinreichen kann,
um den Formschluss mit dem Lagerelement zu bilden. Beispielsweise kann auf dem Lagerelement
eine Abfolge von Vertiefungen vorgesehen sein, in die der Stift zur Festlegung des
Formschlusses eindringt. Vorzugsweise ist die Spitze des Stifts und die Vertiefung
abgerundet oder kegelförmig ausgeführt, so dass sich beim Einfügen des Stifts in die
ausgewählte Vertiefung der Formschluss selbständig zentriert.
[0013] Gemäß einer Ausführungsform ist das Gehäuse aus mehreren Teilen gebildet, die jeweils
einen Oberflächenabschnitt des Aufnahmeraums umfassen. Gemäß der Erfindung wird der
Aufnahmeraum durch zwei oder mehr separate Lagerschalen begrenzt, welche jeweils einen
Teil des Umfangs des Lagerelements umgeben. Diese Konstruktion hat den Vorteil, dass
der Aufnahmeraum um das Lagerelement fast vollständig geschlossen sein kann außer
in dem Bereich, in welchem das Lagerelement den Leuchtenmast aufnimmt oder einen Ansatz
zur Aufnahme des Leuchtenelements aufweist.
[0014] Der Formschluss zwischen dem Lagerelement und dem Aufnahmeraum ist gemäß einer Ausführungsform
der Erfindung durch eine Verzahnung komplementärer Erhöhungen und Vertiefungen in
einem Oberflächenbereichen des Lagerelements und in einem Oberflächenbereich des Aufnahmeraums
gebildet. Die Oberflächenbereiche, welche den Formschluss eingehen, können an der
Umfangsfläche des walzenförmigen Lagerelements gebildet sein. Die Klemmvorrichtung
kann beispielsweise auf die zwei oder mehr Teile des Gehäuses, welche den Aufnahmeraum
umgeben, einwirken, um den Formschluss zwischen der Umfangsfläche des walzenförmigen
Lagerelements und dem angrenzenden Oberflächenbereich des Aufnahmeraums zu bilden.
Gemäß einer alternativen Ausführungsform wirkt der Formschluss zwischen einem Oberflächenabschnitt
an einer oder an beiden Stirnseiten des walzenförmigen Lagerelements und der Klemmvorrichtung,
die an der gegenüberliegenden Fläche des Lagerraums im Gehäuse vorgesehen ist. Diese
Ausführungsform erlaubt es, das Gehäuse im Bereich des Aufnahmeraums aus einem Stück
herzustellen, weil es nicht notwendig ist, dass das walzenförmige Lagerelement in
Umfangsrichtung um mehr als 180° vom Aufnahmeraum umgeben ist. Das walzenförmige Lagerelement
kann durch eine Achse oder durch Bolzen in axialer Richtung in dem Aufnahmeraum drehbar
gelagert sein. Der Formschluss zur Blockierung der Drehung kann bei dieser Ausführungsform
zwischen dem Aufnahmeraum und dem Lagerelement entweder in Richtung parallel versetzt
zur Drehachse auf die Stirnseite des Lagerelements oder in radialer Richtung auf die
Umfangsfläche des walzenförmigen Lagerelements wirken.
[0015] Gemäß einerbevorzugten Ausführungsform ist das Lagerelement in dem Aufnahmeraum des
Gehäuses durch einen oder zwei Bolzen drehbar gelagert. Die Bolzen können das Lagerelement
auf zwei gegenüberliegenden Seiten des Aufnahmeraums mit dem Gehäuse drehbar verbinden.
Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform bildet ein Bolzen zwischen dem Lagerelement
und dem Aufnahmeraum ein Festlager und ein zweiter Bolzen bildet auf der gleichen
Achse, jedoch auf der gegenüberliegenden Seite des Aufnahmeraums, ein Loslager. Unter
einem Festlager ist ein Lager zu verstehen, welches eine Bewegung in zwei Freiheitsgraden
einschränkt. Dieses Lager lässt nur eine Drehung des Lagerelements gegenüber dem Aufnahmeraum
zu. Unter einem Loslager ist ein Lager zu verstehen, welches das Lagerelement gegenüber
dem Aufnahmeraum nur um einen Freiheitsgrad blockiert. Das Lager sorgt dafür, dass
das Lagerelement gegenüber dem Aufnahmeraum drehbar ist und axial verlagerbar ist.
Das Loslager kann z.B. dadurch ausgebildet sein, dass ein Bolzen durch eine Seitenwand
des Gehäuses in den Aufnahmeraum hineingreift und in dem Lagerelement in eine lose
eingelegte Mutter eingeschraubt ist, welche in axialer Richtung des Lagerelements
verschiebbar ist, aber gegen eine Drehung gegenüber dem Lagerelement durch einen Formschluss
gesichert ist. Das Loslager hat den Vorteil, dass es sich bei einer thermischen Ausdehnung
des Gehäuses gegenüber dem Lagerelement keine mechanischen Verspannungen zwischen
den Bolzen und dem Lagerelement ergeben.
[0016] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung weisen wenigstens zwei der
verschiedenen Winkelstellungen, in denen das Lagerelement blockierbar ist, einen maximalen
Winkelabstand von wenigstens 90°, insbesondere bevorzugt von wenigstens 105° auf.
Dadurch ist es möglich, dass die Leuchte sowohl an einem vertikalen als auch an einem
horizontalen Mastausleger montiert werden kann. Der Winkelabstand zwischen den zwei
Winkelstellungen ist ausreichend, um das Leuchtengehäuse bei waagrechtem und bei senkrechtem
Mastansatz in die gewünschte Lage gegenüber der zu beleuchtenden Fläche zu bringen.
Bei dieser Ausführungsform ist es bevorzugt, dass jeweils benachbart zu den zwei Winkelstellungen,
welche einen Winkelabstand von wenigstens 90° aufweisen, in geringerem Winkelabstand,
beispielsweise in einem Winkelabstand von weniger als 8° oder weniger als 4°, Winkeleinstellungen
vorhanden sind, in denen das Lagerelement ebenfalls blockierbar ist. Dadurch ist es
möglich, eine Feinjustierung des Leuchtengehäuses sowohl an einem vertikalen Mast
als auch an einem etwa horizontalen Mastausleger vorzunehmen. Beispielsweise kann
vorgesehen sein, dass die Leuchte in Schrittweiten von 1° bis 8° von -3° bis 15° und
von 75° bis 105° einstellbar ist.
[0017] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung weist das Lagerelement
einen Ansatz mit einer Vertiefung auf, in der ein Ende des Masts mittels einer Klemmverbindung
reibschlüssig oder formschlüssig gehalten werden kann. Beispielsweise kann das Lagerelement
einen Ansatz mit einer etwa zylindrischen Vertiefung aufweisen, welche auf das Ende
des Leuchtenmastes aufgesteckt werden kann und mit einer seitlichen Klemmvorrichtung
daran festgelegt wird. Diese Verbindung hat den Vorteil, dass auch die Winkelposition
zwischen dem Mast und dem Lagerelement eingestellt werden kann. Bei dieser Ausführungsform
kann die Leuchte um zwei zueinander senkrechten Achse in jede Raumrichtung ausgerichtet
werden. Alternativ kann der Leuchtenmast mit einem Ansatz an dem walzenförmigen Lagerelement
durch vorgehende Bohrungen in einer oder in mehreren auszuwählenden Positionen verschraubt
sein.
[0018] Weitere technische Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand
der nachfolgenden Beschreibung bevorzugte Ausführungsformen in Verbindung mit den
Figuren deutlich. In den Figuren ist Folgendes dargestellt:
- Figur 1
- zeigt eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Leuchte.
- Figur 2
- zeigt eine Querschnittsansicht eines Ausschnitts einer Leuchte nach einer ersten Ausführungsform.
- Figur 3
- zeigt einen Querschnitt eines Ausschnitts einer Leuchte nach einer zweiten Ausführungsform.
- Figur 4
- zeigt einen Querschnitt eines Ausschnitts einer Leuchte nach einer dritten Ausführungsform.
- Figur 5
- zeigt eine perspektivische Darstellung eines Ausschnitts einer Leuchte nach einer
vierten Ausführungsform, wobei das Gehäuse teilweise aufgeschnitten dargestellt ist.
- Figur 6
- zeigt einen Querschnitt durch eine Leuchte nach einer fünften Ausführungsform.
- Figuren 7a und 7b
- zeigen eine Aufsicht auf eine Winkelskala nach einer Ausführungsform einer Leuchte.
- Figur 8
- zeigt eine Aufsicht auf eine Mastbefestigung des walzenförmigen Lagerelements, wobei
der Mast im Querschnitt dargestellt ist.
[0019] Bezug nehmend auf die Figur 1 ist eine Seitenansicht einer erfindungsgemäßen Außenleuchte
zu sehen. Die Leuchte weist ein Gehäuse 2 auf, in welchem Leuchtmittel angeordnet
sind (in den Figuren nicht dargestellt), deren Licht durch ein Lichtaustrittsfenster
4, welches in etwa nach unten weist, abgegeben wird.
[0020] Das Gehäuse 2 bildet mit einem angrenzenden Gehäuseabschnitt 6, im Folgenden auch
als Gegenlager 6 bezeichnet, einen etwa zylindrischen Hohlraum, der ein walzenförmiges
Lagerelement 8 aufnimmt. Das walzenförmige Lagerelement 8 ist mit einem Mastansatz
10 fest verbunden (in der Seitenansicht nach Figur 1 ist diese Verbindung verdeckt).
Es ist zu verstehen, dass das Gegenlager 6 im Bereich des Mastansatzes 10 nicht durchgängig
ausgebildet ist, so dass der Mastansatz 10 mit dem Lagerelement 8 fest verbunden sein
kann. In dem Mastansatz 10 ist ein Mast 12 montiert. Die Art dieser Verbindung zwischen
Mastansatz 10 und Mast 12 wird weiter unten im Zusammenhang mit Figur 8 erläutert.
[0021] Die Figuren 2 bis 4 zeigen Querschnittsansichten durch das Leuchtengehäuse 2 in einer
Ebene senkrecht zu Längsachse des walzenförmigen Lagerelements 8. Figur 5 zeigt eine
vierte Ausführungsform in perspektivischer Darstellung, wobei das Lagerelement 8 und
das Gehäuse 2 sowie das Gegenlager 8 zur Veranschaulichung aufgebrochen dargestellt
ist. Zur Vereinfachung der Beschreibung sind die einander entsprechenden Elemente
der Ausführungsformen der Figuren 2 bis 5 mit jeweils gleichen Bezugszeichen bezeichnet.
[0022] Bezug nehmend auf die Figur 2 ist ein Lagerelement 8 dargestellt, welches in Umfangsrichtung
(senkrecht zur Bildebene der Figur 2) dreieckförmige Erhebungen bzw. Vertiefungen
aufweist. Es ist dabei zu verstehen, dass sich die Erhebungen und Vertiefungen entlang
der Längsrichtung des Lagerelements über den Umfang des Lagerelements erstrecken.
Die Erhöhungen bzw. Vertiefungen greifen in komplementäre Erhöhungen und Vertiefungen
in dem Gehäuse 2 und dem Gegenlager 6 ein, so dass ein Formschluss zwischen dem Lagerelement
8 und dem Gehäuse 2 bzw. dem Gegenlager 6 gebildet wird. Dieser Formschluss blockiert
eine Drehung des Gehäuses 2 um die Längsachse des Lagerelements 8.
[0023] Der Formschluss zwischen dem Lagerelement 8 und dem Gehäuse 2 bzw. dem Gegenlager
6 kann gelöst werden, indem das Gegenlager 6 von dem Gehäuse 2 teilweise gelöst wird.
Zu diesem Zweck ist das Gegenlager 6 mittels mehrerer Schrauben an dem Gehäuse 2 befestigt.
In der Figur 2 sind im Querschnitt zwei Schraublöcher dargestellt, wobei zur Vereinfachung
der Darstellung nur in einem Schraubloch eine Schraube 14 dargestellt ist. Die Schraube
14 greift mit einem Gewinde in ein Gegengewinde in der Bohrung des Gehäuses 2 ein.
In der Bohrung des Gegenlagers 6 ist hingegen kein Gegengewinde vorgesehen, so dass
sich die Schraube 14 in dem Gegenlager 6 frei drehen kann. Ferner ist zwischen einem
Schraubenkopf der Schraube 14 und einem Vorsprung in der Bohrung im Gegenlager 6 eine
Feder 16 eingelegt, welche eine Kraft auf das Gegenlager 6 in Richtung zu dem Gehäuse
2 bewirkt. Um den Formschluss zwischen dem Lagerelement 8 und dem Gehäuse 2 bzw. dem
Gegenlager 6 zu lösen, wird die Schraube 14 teilweise gelöst, so dass sich die Anpresskraft,
welche die Feder 16 auf das Gegenlager 6 in Richtung zum Gehäuse 2 bewirkt, verringert.
In diesem Zustand kann das Gehäuse 2 gegenüber dem Lagerelement 8 gedreht werden,
weil die Klemmkraft, welche die komplementären Erhöhungen und Vertiefungen entlang
des Umfangs des Lagerelements 8 in Eingriff hält, soweit reduziert ist, dass die Elemente
aneinander vorbei gleiten können. Bei dieser Ausführungsform ist bevorzugt, dass die
Scheitel der Erhöhungen an dem Lagerelement 8 und/oder dem Gehäuse 2 bzw. dem Gegenlager
6 etwas abgerundet sind, um die Drehbewegung bei gelockerter Schraube 14 zu erleichtern.
[0024] Figur 3 zeigt eine alternative Ausführungsform, die sich von der Ausführungsform
der Figur 2 dadurch unterscheidet, dass die Erhöhungen und Vertiefungen entlang des
Umfangs des Lagerelements 8 kleiner und mit schärferen Kanten ausgeführt sind. Um
den Eingriff zwischen dem Lagerelement 8 und dem Gehäuse 2 bzw. dem Gegenlager 6 zu
ermöglichen, sind an dem Gehäuse 2 und an dem Gegenlager 6 nur in Teilbereichen der
zum Lagerelement 8 gewandten Oberflächen komplementäre Erhöhungen und Vertiefungen
vorgesehen. In anderen Teilbereichen des Umfangs des Lagerelements 8 werden Hohlräume
18 zwischen dem Lagerelement 8 und den zum Lagerelement 8 weisenden Oberflächen des
Gehäuses 2 und des Gegenlagers 6 gebildet. Die Klemmvorrichtung zum Andrücken des
Gegenlagers 6 an das Gehäuse 2, welche das Festlegen und das Lösen des formschlüssigen
Eingriffs ermöglicht, wird wie bei der Ausführungsform nach Figur 2 gebildet. Die
Ausführungsform nach Figur 3 weist gegenüber der Ausführungsform nach Figur 2 den
Vorteil auf, dass die Winkelabstände, in den der Formschluss zwischen dem Lagerelement
8 und dem Gehäuse 2 festgelegt sind, geringer sind.
[0025] Figur 4 zeigt eine dritte Ausführungsform, bei welcher entgegen den Ausführungsformen
nach Figuren 2 und 3 das Gegenlager 6 an dem Gehäuse 2 fest verschraubt werden kann
und zum Drehen des Gehäuses 2 gegenüber dem Lagerelement 8 nicht gelöst werden braucht.
Das Lagerelement 8 weist entlang seines Umfangs (in der Bildebene der Figur 4) kegelförmige
Vertiefungen auf, in die ein Gewindestift 20, der in einer Bohrung des Gegenlagers
6 eingeschraubt ist und bis in den Aufnahmeraum des Lagerelements 8 reicht, mit einer
kegelförmigen Spitze eingreift. Der Formschluss zur Blockierung der Drehbewegung des
Lagerelements 8 in dem Gehäuse 2 wird bei dieser Ausführungsform zwischen der Spitze
des Gewindestifts 20 und einer der kegelförmigen Vertiefungen entlang des Umfangs
des Lagerelements 8 gebildet. Zum Lösen des Formschluss wird der Gewindestift 20 so
weit in der Bohrung des Gegenlagers 6 herausgedreht, bis die Spitze des Gewindestifts
20 nicht mehr in Eingriff mit einer der Vertiefungen auf der Umfangsfläche des Lagerelements
8 ist. In diesem Zustand kann das Gehäuse 2 bzw. das Gegenlager 6 frei um das Lagerelement
8 gedreht werden. Zum Festlegen des Gehäuses 2 wird der Gewindestift 20 in dem Gegenlager
6 wieder in Richtung zu dem Lagerelement 8 eingeschraubt.
[0026] Bezug nehmend auf Figur 5 ist eine Variante der Ausführungsform nach Figur 4 dargestellt.
Bei dieser Ausführungsform befinden sich die Vertiefungen an dem Lagerelement 8, in
welche der Gewindestift 20 eingreift, auf der Stirnfläche des Lagerelements 8. Der
Gewindestift 20 ist in einer Bohrung des Gegenlagers 6 des Gehäuses 2 in einer Richtung
parallel versetzt zur Drehachse des Lagerelements 8 geführt. Das Lösen und Schließen
des Formschlusses zwischen dem Gehäuse und dem Lagerelement erfolgt sinngemäß genauso,
wie im Zusammenhang mit Figur 4 beschrieben.
[0027] Gemäß weiteren nicht in den Figuren dargestellten Ausführungsformen der Erfindung
können auch andere Arten von Formschlusselementen zwischen dem Lagerelement und dem
Gehäuse oder einem mit dem Mastansatz verbundenen Bauteil vorgesehen sein. Beispielsweise
kann das Lagerelement an seinem Umfang sägezahnförmige Erhebungen aufweisen, die in
komplementäre Vertiefungen des Gehäuses oder des Gegenlagers eingreifen. Sägezahnförmige
Erhebungen bzw. Vertiefungen haben den Vorteil, dass sie beim teilweise Lösen der
Klemmeinrichtung in eine Richtung leicht gegeneinander gedreht werden können, während
die andere Richtung noch blockiert bleibt. Beispielsweise kann die sägezahnförmige
Vertiefung so ausgebildet sein, dass das Leuchtengehäuse bei einer zum Teil gelösten
Klemmverbindung gegenüber der horizontalen weiter geneigt werden kann, ohne dass das
Leuchtengehäuse durch die Schwerkraft sich selbständig zurückdreht.
[0028] Figur 6 stellt eine weitere Ausführungsform der erfindungsgemäßen Leuchte dar, wobei
die Leuchte in einem Querschnitt dargestellt ist, welche das Lagerelement 8' in einer
Ebene längs der Drehachse schneidet. Bei dieser Ausführungsform ist das Gehäuse 2'
ohne ein Gegenlager gebildet. Um das Lagerelement 8' in dem Gehäuse 2' zu halten,
sind zwei Bolzen 22 vorgesehen, welche das Lagerelement 8' axial drehbar in dem Gehäuse
2' halten. Die Bolzen 22 sind entweder mit dem Gehäuse 2' oder Lagerelement 8' verschraubt
und in dem jeweils anderen der beiden Elemente frei drehbar gelagert. Die Bildung
eines Formschlusses zwischen dem Lagerelement 8' und dem Gehäuse 2' erfolgt durch
einen Gewindestift 20, der in einer seitlichen Bohrung des Gehäuses 2' gelagert ist
und sinngemäß wie im Zusammenhang mit Figur 5 beschrieben wirkt.
[0029] Bei der Ausführungsform nach Figur 6 kann zur Festlegung des Lagerelements 8' in
dem Gehäuse 2' außerdem ein zusätzlicher Reibschluss zwischen den Stirnflächen des
Lagerelements 8' und den angrenzenden Oberflächen des Gehäuses 2' durch Festziehen
der Bolzen 22, die in einem Gewinde des Lagerelements 8' eingreifen, erzeugt werden.
[0030] Gemäß einer Variante der Ausführungsform nach Figur 6 (in den Figuren nicht dargestellt)
greift nur ein Bolzen 22 in ein festes Gewinde des Lagerelements 8' ein. Der gegenüberliegende
Bolzen 22 greift in ein gegen Drehung gesichertes, jedoch axial bewegliches Gegengewinde
in dem Lagerelement 8' ein. Zum Beispiel kann eine Mutter in eine formschlüssige Aussparung
des Lagerelements 8' eingelegt sein, in welche der Bolzen 22 geschraubt ist. Diese
Konstruktion, die auch als Loslager bezeichnet wird, hat den Vorteil, dass sich bei
einer thermischen Ausdehnung des Gehäuses 2' gegenüber dem Lagerelement 8' das Lager
nicht in seiner Funktionsfähigkeit beeinflusst wird, weil die lose eingelegte Mutter
mit dem Bolzen 22 sich axial mit der Ausdehnung des Gehäuses 2' bewegen kann. Auf
der gegenüberliegenden Seite greift der Bolzen 22 in ein im Lagerelement 8' fest vorgesehenes
Gewinde ein. Dadurch ist ein Festlager gebildet. Dies hat den Vorteil, dass, wie vorhergehend
beschrieben, durch Festziehen des Bolzens 22 auch ein zusätzlicher Reibschluss zwischen
dem Lagerelement 8' und der angrenzenden Oberfläche des Gehäuses 2' erzeugt werden
kann. Gemäß einer weiteren Ausführungsform können auch beide Bolzen 22 jeweils in
ein Loslager im Lagerelement 8' eingreifen. In dieser Ausführungsform, die für leichtere
Leuchten geeignet ist, wird die Drehung des Gehäuses 2' um das Lagerelement 8' nur
durch den Gewindestift 20 blockiert.
[0031] Bei den Ausführungsformen nach Figur 4 bis Figur 6 können auch mehrere Gewindestifte
20 vorgesehen sein, die in die gleiche Serie von Vertiefungen entlang des Umfangs
oder der Stirnfläche des Lagerelements 8 bzw. 8' oder in verschiedene nebeneinander
angeordnete Serien von Vertiefungen eingreifen. Die Anzahl der Gewindestifte 20 wird
entsprechend dem Gewicht des zu haltenden Leuchtengehäuses 2 bestimmt.
[0032] Die Figuren 7a und 7b zeigen jeweils eine Winkelskala, die an jeder der Ausführungsformen
nach Figuren 2 bis 6 auf dem Gehäuse oder auf dem Lagerelement vorgesehen sein kann.
Ferner ist in den Figuren 7a und 7b in der Aufsicht der Mastansatz 10 dargestellt
mit einer Markierung 22, welche auf die Winkelskala weist. Die Rastgeometrie der Formschlusselemente
ist so abgestimmt, dass sie bevorzugt Neigungswinkel von -3°, 0°, 3°, 5°, 8° und 15°
aufweist, wenn der Mastansatz 10 so ausgerichtet ist, dass die Leuchte für die Montage
auf einem vertikalen Mast eingerichtet ist (siehe Figur 7a). Ferner ist die Rastgeometrie
zur Festlegung des Formschlusses für die Winkelstellungen -15°, -8°, -5°, -3°, 0°,
3°, 5°, 8° und 15° eingerichtet, wenn der Mastansatz 10 in die Richtung zur Anbringung
an einem horizontalen Leuchtenmastausleger ausgerichtet ist (siehe Figur 7b). Eine
Einstellung des Neigungswinkels der Leuchte gegenüber der zu beleuchtenden Fläche
kann an einem vertikalen Mast oder einem etwa horizontalen Mastausleger anhand der
entsprechenden Skala (-3° bis 15° bzw. -15° bis 15°) vorgenommen werden.
[0033] Die Anbindung des Lagerelements 8 an den Mast 12 wird beispielhaft in Figur 8 dargestellt.
Figur 8 zeigt eine Aufsicht auf den Mastansatz 10, der mit dem Lagerelement 8 fest
verbunden ist. Die Darstellung nach Figur 8 ist der Mast 12 in einer Schnittdarstellung
gezeigt.
[0034] Der Mastansatz 10 besitzt eine lochförmige Vertiefung 24, die so dimensioniert ist,
dass sie das Ende des Mastes 12 aufnehmen kann. Vorzugsweise ist der minimale Druckmesser
der Vertiefung 24 wie in Figur 8 dargestellt gegenüber dem Durchmesser des Masts 12
überdimensioniert, so dass auch Masten mit unterschiedlichem Durchmesser aufgenommen
werden können. Ferner weist wie in Figur 8 dargestellt, die Vertiefung 24 in einem
Querschnitt senkrecht zum Mast 12 zwei verschiedene Krümmungsradien auf, wobei ein
Krümmungsradius kleiner als der Radius des Mastes und der andere Krümmungsradius größer
als der Radius des Mastes ist. Im Bereich des größeren Krümmungsradius der Vertiefung
24 ist wenigstens eine Spannschraube 26 radial zum Mast 12 in einer Querbohrung des
Mastansatzes 10 geführt. Mittels der Spannschraube 26 kann der Mast 12 in der lochförmigen
Vertiefung 24 des Mastansatzes 10 festgeklemmt werden. Dabei kann die Längsachse des
Lagerelements 8 in einer Ebene senkrecht zum Mast 12 beliebig orientiert werden. In
Verbindung mit den vorhergehend beschriebenen Einstellmöglichkeiten des Gehäuses 2
gegenüber dem Lagerelement 8 ist es daher möglich, die Leuchte im Raum um zwei unabhängige
Achsen auszurichten.
[0035] Alternativ kann der Mast auch direkt mit dem Lagerelement ohne einen Ansatz z.B.
in einer Vertiefung des Lagerelements oder einstückig z.B. durch eine Schweißung verbunden
sein.
[0036] An den vorhergehend beschriebenen bevorzugten Ausführungsformen können zahlreiche
Modifikationen vorgenommen werden, ohne von dem Umfang der Erfindung, die durch die
Ansprüche festgelegt ist, abzuweichen. Beispielsweise kann die Verbindung zwischen
dem Leuchtenmast 12 und dem Mastansatz 10 bzw. dem Lagerelement 8 auch durch einen
Formschluss festgelegt werden. Im Prinzip kommen alle Möglichkeiten zur Festlegung
des Formschlusses, wie im Zusammenhang mit den Figuren 2 bis 5 beschrieben, auch zur
Verbindung zwischen dem Mastansatz 10 und dem Mast 12 in Betracht. Ferner ist die
Erfindung nicht darauf beschränkt, dass das Lagerelement drehbar gegenüber dem Gehäuse
gelagert ist. Es ist ebenso berücksichtigt, dass das Lagerelement mit dem Gehäuse
fest verbunden ist und in einem Aufnahmeraum gelagert ist, der mit dem Mast verbunden
ist. Die vorhergehende Beschreibung, welche sich auf den Aufnahmeraum bezieht, der
in dem Gehäuse integriert ist, kann sinngemäß auf Ausführungsformen übertragen werden,
welche einen am Mast festgelegten Aufnahmeraum aufweisen.
Bezugszeichenliste:
[0037]
- 2, 2'
- Gehäuse
- 4
- Lichtaustrittsfläche
- 6
- Gehäuseteil oder Gegenlager
- 8,8'
- Lagerelement
- 10, 10'
- Mastansatz
- 12
- Mast
- 14
- Schraube
- 16
- Feder
- 18
- Hohlraum
- 20
- Gewindestift
- 22
- Bolzen
- 24
- Vertiefung
- 26
- Spannschraube
1. Leuchte, insbesondere Außenleuchte, welche zur Montage an einem Mast eingerichtet
ist, wobei die Leuchte ein Gehäuse (2, 2') und ein etwa walzenförmiges Lagerelement
(8, 8'), das mit einem Mast (12) oder dem Gehäuse verbindbar ist, aufweist, wobei
das Gehäuse (2, 2') bzw. ein mit dem Mast (12) verbundenes Bauteil einen Aufnahmeraum
definiert, der das Lagerelement (8, 8') in verschiedenen Winkelstellungen bezüglich
einer Drehung des Lagerelements (8, 8') um seine Längsachse aufnehmen kann, wobei
eine Klemmvorrichtung vorgesehen ist, die es ermöglicht, zwischen dem Aufnahmeraum
und dem Lagerelement (8, 8') einen Formschluss in mehreren der Winkelstellungen festzulegen,
wodurch die Drehung des Lagerelements (8, 8') in mehreren ausgewählten Winkelstellungen
gegenüber dem Gehäuse (2, 2') bzw. dem Mast (12) blockierbar ist, und wobei die Klemmvorrichtung
lösbar ist, um das Lagerelement (8, 8') im Aufnahmeraum zu drehen,
dadurch gekennzeichnet, dass der Aufnahmeraum durch zwei oder mehr separate Lagerschalen begrenzt wird, welche
jeweils einen Teil des Umfangs des Lagerelements (8) umgeben.
2. Leuchte nach Anspruch 1, wobei die Klemmvorrichtung ein Schraubgewinde und/oder eine
Feder (16) aufweist.
3. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Klemmvorrichtung einen
Stift, insbesondere einen Gewindestift und/oder einen federbelasteten Stift, umfasst,
der in dem Gehäuse (2, 2') so gelagert ist, dass er mit einer Spitze in den Aufnahmeraum
hineinreichen kann, um den Formschluss mit dem Lagerelement (8, 8') zu bilden.
4. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Gehäuse (2) aus mehreren
Teilen (2; 6) gebildet ist, welche jeweils einen Oberflächenabschnitt des Aufnahmeraums
umfassen.
5. Leuchte nach Anspruch 4, wobei der Formschluss zwischen dem Lagerelement (8) und dem
Aufnahmeraum durch eine Verzahnung komplementärer Erhöhungen und Vertiefungen an einem
Oberflächenabschnitt des Lagerelements und einem Oberflächenabschnitt des Aufnahmeraums
gebildet wird.
6. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei der Formschluss zwischen einem
Oberflächenabschnitt des Aufnahmeraums oder einem Oberflächenabschnitt der Klemmvorrichtung,
der in den Aufnahmeraum hineinragt, und einer Stirnseite des walzenförmigen Lagerelements
(8, 8') gebildet wird und die Klemmvorrichtung eine Kraft parallel zur Drehachse des
Lagerelements erzeugt.
7. Leuchte nach einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei der Formschluss zwischen einem Oberflächenabschnitt
des Aufnahmeraums oder einem Oberflächenabschnitt der Klemmvorrichtung, die in den
Aufnahmeraum hineinragt, und einem Umfangsabschnitt des walzenförmigen Lagerelements
(8) gebildet wird und die Klemmvorrichtung eine Kraft radial zur Drehachse des Lagerelements
(8) oder parallel versetzt zu einem Radius der Drehachse des Lagerelements (8) aufbringt.
8. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Lagerelement (8') durch
einen oder zwei Bolzen (22) im Aufnahmeraum des Gehäuses (2') drehbar gelagert ist.
9. Leuchte nach Anspruch 8, wobei das Lagerelement (8') durch zwei Bolzen (22) in dem
Aufnahmeraum des Gehäuses (2') drehbar gelagert ist und wenigstens einer der zwei
Bolzen mit dem Lagerelement ein Loslager bildet.
10. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei wenigstens zwei der verschiedenen
Winkelstellungen, in denen das Lagerelement (8, 8') blockierbar ist, einen maximalen
Winkelabstand von wenigstens 90°, insbesondere von wenigstens 100°, aufweisen.
11. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei eine Winkelstellung, in der
das Lagerelement (8, 8') blockierbar ist, in einem Winkelabstand von weniger als 8°,
bevorzugt weniger als 4°, zur nächsten Winkelstellung, in der das Lagerelement (8,
8') blockierbar ist, entfernt ist.
12. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei das Lagerelement (8, 8') einen
Ansatz (10, 10') mit einer Vertiefung (24) aufweist, um darin ein Ende des Mastes
mittels einer Klemmung reibschlüssig oder formschlüssig zu halten.
13. Leuchte nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Verbindung zwischen dem
Lagerelement und dem Mast in mehreren Winkelpositionen bezüglich einer Drehung des
Lagerelements (8, 8') um eine Längserstreckung des Masts festlegbar ist.
1. Luminaire, in particular outside luminaire, which is designed for assembling on a
mast, wherein the luminaire has a housing (2, 2') and an approximately cylindrical
support element (8, 8') that can be connected to a mast (12) or to the housing, wherein
the housing (2, 2') or a component that is connected to the mast (12) defines a receiving
chamber that can receive the support element (8, 8') in different angular positions
with respect to a rotation of the support element (8, 8') about the longitudinal axis
thereof, wherein a clamping device is provided that enables establishing a positive
engagement between the receiving chamber and the support element (8, 8') in a plurality
of the angular positions, whereby the rotation of the support element (8, 8') can
be blocked in a plurality of selected angular positions with respect to the housing
(2, 2') or to the mast (12), and wherein the clamping device can be removed in order
to rotate the support element (8, 8') in the receiving chamber,
characterized in that the receiving chamber is delimited by two or more separate support shells, which
in each case surround a part of the circumference of the support element.
2. Luminaire according to claim 1, wherein the clamping device comprises a screw thread
and/or a spring (16).
3. Luminaire according to any one of the preceding claims, wherein the clamping device
comprises a pin, in particular a threaded pin and/or a springloaded pin, which is
mounted in the housing (2, 2') in such a way that it can extend with a tip into the
receiving chamber in order to form the positive engagement with the support element
(8, 8').
4. Luminaire according to any one of the preceding claims, wherein the housing (2) is
formed from a plurality of parts (2; 6) which in each case comprise a surface section
of the receiving chamber.
5. Luminaire according to claim 4, wherein the positive engagement between the support
element (8) and the receiving chamber is formed by a tooth arrangement of complementary
elevations and recesses in a surface section of the support element and a surface
section of the receiving chamber.
6. Luminaire according to any one of the preceding claims, wherein the positive engagement
is formed between a surface section of the receiving chamber or a surface section
of the clamping device, which projects into the receiving chamber, and a face side
of the cylindrical support element (8, 8'), and the clamping device creates a force
parallel to the axis of rotation of the support element.
7. Luminaire according to any one of claims 1 to 5, wherein the positive engagement is
formed between a surface section of the receiving chamber or a surface section of
the clamping device, which projects into the receiving chamber, and a circumferential
section of the cylindrical support element (8), and the clamping device applies a
force radial to the axis of rotation of the support element (8) or offset parallel
to a radius of the axis of rotation of the support element (8).
8. Luminaire according to any one of the preceding claims, wherein the support element
(8') is rotatably mounted by one or two bolts (22) in the receiving chamber of the
housing (2').
9. Luminaire according to claim 8, wherein the support element (8') is rotatably mounted
by two bolts (22) in the receiving chamber of the housing (2') and at least one of
the two bolts forms a non-locating bearing with the support element.
10. Luminaire according to any one of the preceding claims, wherein at least two of the
different angular positions in which the support element (8, 8') can be blocked exhibits
a maximum angular distance of at least 90°, in particular of at least 100°.
11. Luminaire according to any one of the preceding claims, wherein an angular position
in which the support element (8, 8') can be blocked is distant by an angular distance
of less than 8°, and preferably less than 4°, from the next angular position in which
the support element (8, 8') can be blocked.
12. Luminaire according to any one of the preceding claims, wherein the support element
(8, 8') comprises an extension piece (10, 10') with a recess (24), in order to hold
an end of the mast therein by means of a clamp, by frictional engagement or positive
engagement.
13. Luminaire according to any one of the preceding claims, wherein the connection between
the support element and the mast can be secured in a plurality of angular positions
in relation to a rotation of the support element (8, 8') about a longitudinal extension
of the mast.
1. Luminaire, plus particulièrement luminaire extérieur qui est installé sur un mât pour
le montage, le luminaire comprenant un boîtier (2, 2') et un élément de palier (8,
8') approximativement en forme de rouleau, qui peut être relié avec un mât (12) ou
avec le boîtier, le boîtier (2, 2') ou un composant relié avec le mât (12) définissant
un espace de logement qui peut loger l'élément de palier (8, 8') dans différentes
positions angulaires en ce qui concerne une rotation de l'élément de palier (8, 8')
autour de son axe longitudinal, un dispositif de serrage étant prévu, qui permet de
déterminer, entre l'espace de logement et l'élément de palier (8, 8') une complémentarité
de forme dans plusieurs des positions angulaires, ce qui permet de bloquer la rotation
de l'élément de palier (8, 8') dans plusieurs positions angulaires sélectionnées par
rapport au boîtier (2, 2') ou au mât (12) et le dispositif de serrage pouvant être
desserré pour tourner l'élément de palier (8, 8') dans l'espace de logement,
caractérisé en ce que
l'espace de logement est limité par deux coques de palier séparées ou plus, qui entourent
chacune une partie de la circonférence de l'élément de palier (8).
2. Luminaire selon la revendication 1, le dispositif de serrage comprenant un filetage
et/ou un ressort (16).
3. Luminaire selon l'une des revendications précédentes, le dispositif de serrage comprenant
une tige, plus particulièrement une tige filetée et/ou une tige munie d'un ressort,
qui est logée dans le boîtier (2, 2') de façon à ce qu'elle puisse dépasser avec sa
pointe dans l'espace de logement afin de définir la complémentarité de forme avec
l'élément de palier (8, 8').
4. Luminaire selon l'une des revendications précédentes, le boîtier (2) étant constitué
de plusieurs parties (2 ; 6) qui comprennent chacune une portion de surface de l'espace
de logement.
5. Luminaire selon la revendication 4, la complémentarité de forme entre l'élément de
palier (8) et l'espace de logement étant formée par une denture de saillies et de
creux complémentaires sur une portion de surface de l'élément de palier et sur une
portion de surface de l'espace de logement.
6. Luminaire selon l'une des revendications précédentes, la complémentarité de forme
étant définie entre une portion de surface de l'espace de logement ou une portion
de surface du dispositif de serrage qui dépasse dans l'espace de logement et une face
frontale de l'élément de palier (8, 8') en forme de rouleau et le dispositif de serrage
exerçant une force parallèle à l'axe de rotation de l'élément de palier.
7. Luminaire selon l'une des revendications 1 à 5, la complémentarité de forme étant
définie entre une portion de surface de l'espace de logement ou une portion de surface
du dispositif de serrage qui dépasse dans l'espace de logement et une portion de circonférence
de l'élément de palier (8) en forme de rouleau et le dispositif de serrage exerçant
une force radialement par rapport à l'axe de rotation de l'élément de palier (8) ou
décalée parallèlement par rapport à un rayon de l'axe de rotation de l'élément de
palier (8).
8. Luminaire selon l'une des revendications précédentes, l'élément de palier (8') étant
logé de manière rotative par une ou deux boulons (22) dans l'espace de logement du
boîtier (2').
9. Luminaire selon la revendication 8, l'élément de palier (8') étant logé de manière
rotative par deux boulons (22) dans l'espace de logement du boîtier (2') et au moins
un des deux boulons formant avec l'élément de palier un palier libre.
10. Luminaire selon l'une des revendications précédentes, au moins deux des positions
angulaires dans lesquelles l'élément de palier (8, 8') peut être bloqué présentant
une distance angulaire maximale d'au moins 90°, plus particulièrement d'au moins 100°.
11. Luminaire selon l'une des revendications précédentes, une position angulaire, dans
laquelle l'élément de palier (8, 8') peut être bloqué est distante de moins de 8°,
de préférence de moins de 4°, de la position angulaire suivante, dans laquelle l'élément
de palier (8, 8') peut être bloqué.
12. Luminaire selon l'une des revendications précédentes, l'élément de palier (8, 8')
comprenant un embout (10, 10') avec un creux (24) afin d'y maintenir, par friction
ou par complémentarité de forme, une extrémité du mât au moyen d'un serrage.
13. Luminaire selon l'une des revendications précédentes, la liaison entre l'élément de
palier et le mât pouvant être fixée dans plusieurs positions angulaires en ce qui
concerne une rotation de l'élément de palier (8, 8') autour d'une extension longitudinale
du mât.
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