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(11) |
EP 2 555 331 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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14.09.2016 Patentblatt 2016/37 |
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Anmeldetag: 25.07.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Erdungsklemme
Earth terminal
Borne de mise à la terre
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Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
04.08.2011 CH 12942011
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Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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06.02.2013 Patentblatt 2013/06 |
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Patentinhaber: Agro AG |
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5502 Hunzenschwil (CH) |
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Erfinder: |
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- Andermatt, Urs
5105 Auenstein (CH)
- Albisser, Patrick
6020 Emmenbrücke (CH)
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| (74) |
Vertreter: Rentsch Partner AG |
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Rechtsanwälte und Patentanwälte
Fraumünsterstrasse 9
Postfach 2441 8022 Zürich 8022 Zürich (CH) |
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Entgegenhaltungen: :
EP-B1- 1 398 850
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US-B1- 6 202 300
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft eine Erdungsklemme.
[0002] Erdungsklemmen für die Erdung von z.B. Wasserrohren oder für den Potenzialausgleich
sind in verschiedenen Formen auf dem Markt erhältlich. Aus
US2010227483 ist eine Erdungsklemme bekannt, welche aus zwei Halbschalen besteht die über zwei
seitliche Flansche miteinander verschraubbar sind. Eine Klemmvorrichtung für die Befestigung
eines Erdungsdrahts ist fest auf einem der beiden Halbschalen angeformt. Die Halbschalen
stellen den Kontakt zum Rohr her. Zur Montage der Erdungsklemme werden die beiden
Halbschalen um das zu erdende Rohr gelegt und mittels Schrauben befestigt.
[0003] Aus
DE3502022 und
DE3332353 sind weitere Erdungsklemmen bekannt, umfassend eine Klemmvorrichtung, welche seitlich
mit einem Befestigungsabschnitt verbunden ist. Ein Metallband ist mit einem Ende fest
an dem Befestigungsabschnitt fixiert und kann mit dem freien Ende in ein Führungselement
des Befestigungsabschnitts eingesteckt werden. Zur Befestigung der Erdungsklemme an
einem zu erdenden Rohr wird das Metallband um das Rohr gelegt und das freie Ende des
Metallbands wird in das Führungselement eingesteckt und mittels einer Schraube im
Befestigungsabschnitt durch Deformation des Bandes senkrecht zu seiner Oberfläche
fixiert. Solche Erdungsklemmen sind umständlich zu montieren und die Art der Fixierung
führt zu einer ungenügenden Klemmkraft. Zudem sind sie nicht einfach lös- und wieder
verwendbar.
[0004] EP1398850 derselben Anmelderin beschreibt eine Erdungsklemme mit einer Klemmvorrichtung, welche
direkt auf einem Tragelement angeordnet ist. Das Tragelement weist zwei seitlich um
90 Grad abgebogene Kontaktelemente auf, welche den Kontakt zur zu erdenden Vorrichtung
herstellen. Zudem weist das Tragelement zwei frei stehende, zurückgebogene und quer
zu den Kontaktelementen angeordnete Laschen auf, die eine Befestigung der Erdungsklemme
mittels einer Bandschelle ermöglichen, aber nicht auf der zu erdenden Vorrichtung
aufliegen. Die Erdungsklemme weist viele Hinterschnitte auf, welche eine kostengünstige
Herstellung erschweren. Zudem weist sie lange Lastwege zwischen den Laschen und den
Kontaktelementen auf und die gesamte Erdungsklemme kann sich bei den hohen Klemmkräften
einer Bandschelle ungewollt deformieren, was zu einer ungenügenden Kontaktierung führen
kann.
[0005] Aufgabe der Erfindung ist es, eine Erdungsklemme anzugeben, welche einfacher und
kostengünstiger herstellbar ist und eine bessere Kontaktierung zur zu erdenden Vorrichtung
erlaubt.
[0006] Es hat sich nämlich gezeigt, dass die bekannten Erdungsklemmen entweder eine komplizierte
Konstruktion aufweisen und daher teuer in der Herstellung sind, oder dass eine sichere
Kontaktierungen zur zu erdenden Vorrichtung aufgrund der Anordnung von Kontaktelement,
Führungsmittel und Rohrschelle ungenügend sind. Weiterhin ist eine flexible Befestigung
nicht möglich.
[0007] Die oben genannte Aufgabe wird durch eine Erdungsklemme mit den Merkmalen des Anspruch
1 gelöst. Die erfindungsgemässe Erdungsklemme, umfassend eine Klemmvorrichtung für
mindestens eine Erdungsleitung und einen Befestigungsabschnitt, mit welchem die Erdungsklemme
mittels einer geführten Rohrschelle an einer zu erdenden Vorrichtung befestigbar ist,
wobei der Befestigungsabschnitt mindestens ein Führungsmittel zur Führung der Rohrschelle
aufweist, ist demnach dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt mindestens
ein Kontaktelement zur Auflage auf die zu erdende Vorrichtung aufweist, wobei der
mindestens eine Führungsabschnitt und das mindestens eine Kontaktelement derart aneinander
angrenzend angeordnet sind, dass im montierten Zustand der Erdungsklemme auf einer
zu erdenden Vorrichtung das Kontaktelement zwischen der Rohrschelle und der zu erdenden
Vorrichtung festgeklemmt und damit fixiert ist. Anstelle einer Rohrschelle kann auch
ein anderes geeignetes Befestigungsmittel, wie z.B. eine Bandschelle, Bride, Schlauchschelle,
Drahtschelle oder dergleichen, verwendet werden.
[0008] Auf diese Weise ist eine gute und stabile Kontaktierung der Erdungsklemme auf der
zu erdenden Vorrichtung gewährleistet, da der Klemmdruck der stark klemmenden Rohrschelle
direkt auf das Kontaktelement übertragen wird. Zudem ist aufgrund der einfachen Anordnung
von Kontaktelement und Führungsabschnitt und der Befestigung über herkömmliche Rohrschellen
eine kostengünstige Herstellung mit wenig Materialverlust möglich. Durch Austausch
der Rohrschelle kann die Erdungsklemme z.B. an unterschiedliche Durchmesser angepasst
werden.
[0009] Das mindestens eine Kontaktelement der erfindungsgemässen Erdungsklemme ist vorzugsweise
eine Kontaktplatte. Dadurch kann die Kontaktfläche der Erdungsklemme wesentlich vergrössert
werden, was eine noch bessere Kontaktierung erlaubt. Weiter vorzugsweise kann eine
solche Kontaktplatte abgewinkelt oder gerundet ausgebildet sein, und/oder deformierbar
sein und/oder eine Sollbiegestelle aufweisen, so dass die Auflagefläche resp. Kontaktfläche
der Kontaktplatte auf einer zu erdenden Vorrichtung, vorzugsweise ein Rohr, noch weiter
vergrössert ist.
[0010] In einer bevorzugten Ausführungsform ist das mindestens eine Führungsmittel seitlich
angrenzend an der mindestens einen Kontaktplatte angeordnet ist.
[0011] In einer weiter bevorzugten Ausführungsform ist jeweils ein Führungsabschnitt an
zwei gegenüberliegenden Enden oder Seiten des Kontaktelements angeordnet, so dass
im montierten Zustand der Erdungsklemme auf einer zu erdenden Vorrichtung die Rohrschelle
über das Kontaktelement verläuft.
[0012] In einer noch weiteren Ausführungsform liegt der mindestens eine Führungsabschnitt
zwischen zwei Kontaktelementen, so dass im montierten Zustand der Erdungsklemme auf
einer zu erdenden Vorrichtung die Rohrschelle über das Kontaktelement verläuft.
[0013] In den verschiedenen Ausführungsformen kann das mindestens eine Führungsmittel vorzugsweise
als Lasche oder schlitzförmige Aussparung ausgebildet sein, durch welche die anzubringende
Rohrschelle verläuft. Das mindestens eine Führungsmittel kann auch als zwei Stege
oder zwei Zungen ausgebildet sein, so dass die anzubringende Rohrschelle zwischen
den Stegen oder Zungen und über dem Kontaktelement verläuft. Die Art der Führungsmittel
kann je nach deren Anordnung in den verschiedenen Ausführungsformen gewählt werden.
[0014] In den Ausführungsformen mit Kontaktplatte ist diese bevorzugt abgewinkelt oder gerundet,
so dass die Auflagefläche der Kontaktplatte auf einer zu erdenden Vorrichtung, vorzugsweise
ein Rohr, vergrössert ist. Das Kontaktelement, vorzugsweise die Kontaktplatte, kann
etwa 20 bis 40 mm, vorzugsweise 25 bis 30 mm, breit und etwa 20 bis 40 mm, vorzugsweise
25 bis 30 mm, lang sein.
[0015] Die Klemmvorrichtung kann über einen Verbindungsabschnitt quer zur Laufrichtung der
Rohrschelle angeordnet sein. Die Klemmvorrichtung kann auch über einen Verbindungsabschnitt
entlang der Laufrichtung der Rohrschelle am Befestigungsabschnitt angeordnet sein,
wobei dann mindestens ein Führungsmittel durch eine schlitzförmige Aussparung in dem
Verbindungsabschnitt ausgebildet ist.
[0016] Bei allen Ausführungsformen ist der Befestigungsabschnitt und ein Teil der Klemmvorrichtung
(ohne z.B. Klemmschraube und Klemmplatte) vorzugsweise zusammen einstückig aus einem
Stahlblech gestanzt und/oder gebogen sein. Das Stahlblech kann etwa 1 bis 3 mm, vorzugsweise
etwa 2 mm, dick sein.
[0017] Zur Befestigung der Erdungsklemme wird vorzugsweise eine an sich bekannte Bandschelle
oder Bride, z.B. mit einem Schraubspannverschluss, verwendet. In allen Ausführungsformen
kann eine Rohrschelle mit Schloss und Spannband leicht durch die Führungsmittel angebracht
werden. Andere Befestigungsmittel, sofern sie in die Führungsmittel passen, können
auch verwendet werden. Die Erdungsklemme ist, solange die Rohrschelle nicht angezogen
ist, frei entlang der Rohrschelle verschiebbar, so dass der Verschluss der Rohrschelle
und die Klemmvorrichtung in die gewünschten Stellungen gebracht werden können. Der
Verschluss resp. das Schloss der Rohrschelle und die Klemmvorrichtung sind also variabel
anordbar. Auch ist die erfindungsgemässe Erdungsklemme wiederverwendbar, da die Rohrschelle
zerstörungsfrei entfernt werden kann oder schlicht durch eine neue Rohrschelle ersetzt
werden kann.
[0018] Die Erfindung betrifft weiter ein Kit aus einer erfindungsgemässen Erdungsklemme
und eine Rohrschelle, vorzugsweise eine Bandschelle mit Schloss und Spannband, weiter
vorzugsweise eine Bandschelle mit Schraubspannverschluss als Schloss.
[0019] Die Erfindung soll nachfolgend anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit
der Zeichnung näher erläutert werden. Es zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Ansicht einer ersten Ausführungsform der erfindungsgemässen Erdungsklemme
mit einer Bandschelle auf einem zu erdenden Rohr;
- Fig. 2
- eine weitere perspektivische Ansicht der Ausführungsform aus Fig. 1;
- Fig. 3
- eine Seitenansicht der Ausführungsform aus Fig. 1;
- Fig. 4
- eine Draufsicht auf die Ausführungsform aus Fig. 1;
- Fig. 5
- eine perspektivische Ansicht der Erdungsklemme aus Fig. 1 losgelöst von der Bandschelle;
- Fig. 6
- eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform der erfindungsgemässen
Erdungsklemme;
- Fig. 7
- eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform der erfindungsgemässen
Erdungsklemme;
- Fig. 8
- eine perspektivische Ansicht einer vierten Ausführungsform der erfindungsgemässen
Erdungsklemme; und
- Fig. 9
- eine perspektivische Ansicht einer fünften Ausführungsform der erfindungsgemässen
Erdungsklemme.
[0020] In Fig. 1 bis 4 sind eine erste Ausführungsform der erfindungsgemässen Erdungsklemme
1 in perspektivischen Ansichten (Fig. 1 und 2), bzw. einer Seitenansicht (Fig. 3)
und einer Draufsicht (Fig. 4) gezeigt. Die Erdungsklemme 1 ist mit einer Bandschelle
5 mit Schloss 13 und Spannband 14 auf einem zu erdenden Rohr 6 dargestellt, wobei
die Bandschelle nicht festgezogen ist. Die Erdungsklemme 1 weist eine an sich bekannte
Klemmvorrichtung mit Klemmplatte und Klemmschraube auf. In der Klemmvorrichtung 2
ist eine Erdungsleitung 3 eingeklemmt. Die Erdungsleitung 3 kann z.B. ein Draht, eine
Litze, ein Seil, ein Kabel oder dergleichen sein. Die Erdungsklemme 1 umfasst weiter
einen Befestigungsabschnitt 4 mit einem als Kontaktplatte 7 ausgebildetem Kontaktelement,
welches auf dem Rohr 6 aufliegt. Die Kontaktplatte 7 ist mittig abgewinkelt, so dass
die Auflagefläche auf das Rohr 6 vergrössert ist. Zudem weist der Befestigungsabschnitt
4 auf zwei gegenüberliegenden Seiten der Kontaktplatte 7 jeweils um etwa 90 Grad abgebogene
Teile auf, in welche eine schlitzförmige Aussparung 8 als Führungsmittel für die Bandschelle
5 ausgebildet sind. Die schlitzförmigen Aussparungen 8 reichen bis über den abgebogenen
Bereich, so dass die Klemmkraft der Rohrschelle 5 über das Spannband 14 direkt auf
die Kontaktplatte 7 übertragen wird.
[0021] Auf einer der beiden Seiten ist das abgebogene Teil als Verbindungsabschnitt 9 für
die Klemmvorrichtung 2 weitergeführt. Der Verbindungsabschnitt 9 ist demnach in Laufrichtung
des Spannbands 14 der Rohschelle 5 am Befestigungsabschnitt 4 angeordnet. Das Führungsmittel
8 an dem freien Ende, also dem der Klemmvorrichtung 2, resp. dem Verbindungsabschnitt
9, gegenüberliegenden Ende, kann auch als zwei Stege oder Zungen ausgebildet sein,
zwischen welche die Rohrschelle 5 geführt werden kann.
[0022] Fig. 3 zeigt die Ausführungsform in einer Seitenansicht mit Blick entlang der Längsachse
des Rohrs 6. Diese Darstellung zeigt deutlich die vergrösserte Auflagefläche der abgewinkelten
Kontaktplatte 7.
[0023] Fig. 5 zeigt ebenfalls die Ausführungsform aus Fig. 1 in einer perspektivische Ansicht,
wobei die Erdungsklemme 1 von der Rohrschelle 5 mit Schloss 13 und Spannband 14 losgelöst
dargestellt ist. Als Rohrschelle kann auch ein anderes geeignetes Befestigungsmittel
verwendet werden. Die Kontaktplatte 7 weist zudem eine Sollbiegestelle 15 auf. Die
Sollbiegestelle 15 ist derart angeordnet, dass beim Anbringen der Erdungsklemme 1
auf einem zu erdenden Rohr 5 ein Bereich der Kontaktplatte unter dem Klemmdruck der
Rohrschelle 5 sich zum Rohr hin abbiegt, wodurch die Kontaktierung der Erdungsklemme
1 zum Rohr 5 erhöht wird.
[0024] In Fig. 6 ist eine zweite Ausführungsform der erfindungsgemässen Erdungsklemme 1
in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Im Unterschied zur Ausführungsform
aus Fig. 1 ist weist die dem Verbindungsabschnitt 9 gegenüberliegende Seite der Kontaktplatte
7 kein Führungsmittel 8 auf. Die Rohrschelle 5 (nicht dargestellt) wird mit dem Spannband
14 durch die schlitzförmige Aussparung in dem Verbindungsabschnitt 9 geführt und verläuft
über die Kontaktplatte 7.
[0025] In Fig. 7 ist eine dritte Ausführungsform der erfindungsgemässen Erdungsklemme 1
in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Im Unterschied zur Ausführungsform
aus Fig. 1 ist die Klemmvorrichtung 2 über einen Verbindungsabschnitt 9 mit der Kontaktplatte
7 verbunden, wobei der Verbindungsabschnitt 9 quer zur Laufrichtung der Rohrschelle
an einer Seite der Kontaktplatte, welche zwischen den beiden Führungsmittel 8, 8'
liegt, angeordnet. Bei dieser Ausführungsform können auch beide Führungsmittel 8,
8' als Stege oder Zungen ausgebildet sein.
[0026] In Fig. 8 ist eine vierte Ausführungsform der erfindungsgemässen Erdungsklemme 1
in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Im Unterschied zur Ausführungsform
aus Fig. 7 ist das Kontaktelement als zwei über eine Brücke 10 verbundene Kontaktplatten
7, 7' ausgebildet. Zwei Führungsmittel 8, 8' sind jeweils in abgebogenen Teilen zwischen
den Kontaktplatten 7, 7' und der Brücke 10 ausgebildet. Die Rohrschelle 5 (nicht dargestellt)
wird mit dem Spannband durch die schlitzförmige Aussparung in dem abgebogenen Teilen
11, 11' geführt, wobei das Spannband 14 unter der Brücke und über den Kontaktplatten
7, 7' verläuft.
[0027] In Fig. 9 ist eine fünfte Ausführungsform der erfindungsgemässen Erdungsklemme 1
in einer perspektivischen Ansicht dargestellt. Im Unterschied zur Ausführungsform
aus Fig. 8 sind die Kontaktelement als Stege 12, 12' direkt unterhalb der Führungsmittel
8, 8' ausgebildet.
BEZEICHNUNGSLISTE
[0028]
- 1
- Erdungsklemme
- 2
- Klemmvorrichtung
- 3
- Erdungsleitung
- 4
- Befestigungsabschnitt
- 5
- Rohrschelle
- 6
- zu erdende Vorrichtung
- 7, 7'
- Kontaktelement, Kontaktplatte
- 8
- Führungsmittel
- 9
- Verbindungsabschnitt
- 10
- Brücke
- 11, 11'
- abgebogener Teil
- 12, 12'
- Kontaktelement, Steg
- 13
- Schloss Rohrschelle
- 14
- Spannband
- 15
- Sollbiegestelle
1. Erdungsklemme (1) umfassend eine Klemmvorrichtung (2) für mindestens eine Erdungsleitung
(3) und einen Befestigungsabschnitt (4), mit welchem die Erdungsklemme (1) mittels
einer lose geführten Rohrschelle (5) an einer zu erdenden Vorrichtung (6) befestigbar
ist, wobei der Befestigungsabschnitt (4) mindestens ein Führungsmittel (8) zur Führung
der Rohrschelle (5) aufweist, wobei, der Befestigungsabschnitt (4) mindestens ein
Kontaktelement (7) zur Auflage auf die zu erdende Vorrichtung (6) aufweist, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Führungsmittel (8) und das mindestens eine Kontaktelement (7)
derart aneinander angrenzend angeordnet sind, dass im montierten Zustand der Erdungsklemme
(1) auf einer zu erdenden Vorrichtung (6) das Kontaktelement (7) zwischen der Rohrschelle
(5) und der zu erdenden Vorrichtung (6) festgeklemmt ist.
2. Erdungsklemme (1) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Kontaktelement (7) eine Kontaktplatte ist.
3. Erdungsklemme (1) nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Führungsmittel (8) seitlich angrenzend an der mindestens einen
Kontaktplatte (7) angeordnet ist.
4. Erdungsklemme (1) nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktplatte (7) deformierbar ist und/oder eine Sollbiegestelle (15) aufweist,
so dass im montierten Zustand der Erdungsklemme (1) auf der zu erdenden Vorrich tung
die Kontaktierung der Kontaktplatte (7) auf der zu erdenden Vorrichtung (6) erhöht
ist.
5. Erdungsklemme (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens ein Führungsmittel (8) als Lasche oder schlitzförmige Aussparung ausgebildet
ist.
6. Erdungsklemme (1) nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens ein Führungsmittel (8) als zwei Stege oder zwei Zungen ausgebildet
ist.
7. Erdungsklemme (1) nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass die Kontaktplatte (7) abgewinkelt oder gerundet ist, so dass die Auflagefläche der
Kontaktplatte (7) auf einer zu erdenden Vorrichtung (6), vorzugsweise ein Rohr, vergrössert
ist.
8. Erdungsklemme (1) nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Kontaktelement (7) etwa 20 bis 40 mm, vorzugsweise 25 bis 30 mm, breit und etwa
20 bis 40 mm, vorzugsweise 25 bis 30 mm, lang ist.
9. Erdungsklemme nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils ein Führungsmittel (8) an zwei gegenüberliegenden Seiten des Kontaktelements
(7) angeordnet ist, so dass im montierten Zustand der Erdungsklemme (1) auf einer
zu erdenden Vorrichtung (6) die Rohrschelle (5) über dem Kontaktelement (7) verläuft.
10. Erdungsklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass das mindestens eine Führungsmittel (8) zwischen zwei Kontaktelementen (7) liegt,
so dass im montierten Zustand der Erdungsklemme (1) auf einer zu erdenden Vorrichtung
(6) die Rohrschelle (5) über den Kontaktelementen (7) verläuft.
11. Erdungsklemme nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (2) über einen Verbindungsabschnitt (9) quer zur Laufrichtung
der Rohrschelle (5) angeordnet ist.
12. Erdungsklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Klemmvorrichtung (2) über einen Verbindungsabschnitt (9) entlang der Laufrichtung
der Rohrschelle (5) am Befestigungsabschnitt (4) angeordnet ist und dass mindestens
ein Führungsmittel (8) durch einen schlitzförmige Aussparung in dem Verbindungsabschnitt
(9) ausgebildet ist.
13. Erdungsklemme nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Befestigungsabschnitt (4) zusammen mit einem Teil der Klemmvorrichtung (2) einstückig
aus einem Stahlblech gestanzt und/oder gebogen ist.
14. Erdungsklemme nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Stahlblech etwa 1 bis 3 mm, vorzugsweise etwa 2 mm, dick ist.
15. Kit mit einer Erdungsklemme nach einem der Ansprüche 1 bis 13 und einer Rohrschelle,
vorzugsweise eine Bandschelle (5) mit Schloss (13) und Spannband (14).
1. An earth terminal (1) comprising a clamping device (2) for at least one earth cable
(3) and a fastening portion (4) by which the earth terminal (1) can be fastened by
means of a loosely guided pipe clip (5) to a device (6) to be earthed, wherein the
fastening portion (4) has at least one guide means (8) for guiding the pipe clip (5),
wherein the fastening portion (4) has at least one contact element (7) for placing
onto the device (6) to be earthed, characterized in that the at least one guide means (8) and the at least one contact element (7) are arranged
adjacent to one another in such a way that, in the fitted state of the earth terminal
(1) on a device (6) to be earthed, the contact element (7) is assembled between the
pipe clip (5) and the device (6) to be earthed.
2. The earth terminal (1) according to claim 1, characterized in that the at least one contact element (7) is a contact plate.
3. The earth terminal (1) according to claim 2, characterized in that the at least one guide means (8) is arranged laterally adjacent to the at least one
contact plate (7).
4. The earth terminal (1) according to claim 2 or 3, characterized in that the contact plate (7) is deformable and/or has a predetermined bending area (15)
so that, in the assembled state of the earth terminal (1) on the device to be earthed,
the contact of the contact plate (7) on the device (6) to be earthed is increased.
5. The earth terminal (1) according to one of claims 1 to 4, characterized in that the at least one guide means (8) is formed as a strap or slit-like cutout.
6. The earth terminal (1) according to one of claims 1 to 4, characterized in that the at least one guide means (8) is formed as two bars or two tongues.
7. The earth terminal (1) according to one of claims 2 to 6, characterized in that the contact plate (7) is bent or rounded, so that the contact surface of the contact
plate (7) on a device (6) to be earthed, preferably a clip, is enlarged.
8. The earth terminal (1) according to one of the preceding claims, characterized in that the contact element (7) has a width of approximately 20 to 40 mm, preferably 25 to
30 mm, and a length of approximately 20 to 40 mm, preferably 25 to 30 mm.
9. The earth terminal according to one of the preceding claims, characterized in that in each case a guide means (8) is arranged on two opposing sides of the contact element
(7) so that, in the assembled state of the earth terminal (1) on a device (6) to be
earthed, the pipe clip (5) extends over the contact element (7).
10. The earth terminal according to one of claims 1 to 8, characterized in that the at least one guide means (8) is located between two contact elements (7) so that,
in the assembled state of the earth terminal (1) on a device (6) to be earthed, the
pipe clip (5) extends over the contact elements (7).
11. The earth terminal according to one of the preceding claims, characterized in that the clamping device (2) is arranged, via a connecting portion (9), transversely with
respect to the direction in which the pipe clip (5) extends.
12. The earth terminal according to one of claims 1 to 10, characterized in that the clamping device (2) is arranged on the fastening portion (4), via a connecting
portion (9) along the direction in which the pipe clip (5) extends, and that at least
one guide means (8) is formed by a slit-like cutout in the connecting portion (9).
13. The earth terminal according to one of the preceding claims, characterized in that the fastening portion (4) together with a part of the clamping device (2) is stamped
and/or bent out in one piece from a steel sheet.
14. The earth terminal according to claim 13, characterized in that the steel sheet has a thickness of approximately 1 to 3 mm, preferably approximately
2 mm.
15. A kit with an earth terminal according to one of claims 1 to 13 and a pipe clip, preferably
a band clip (5) with a lock (13) and a band clip (14).
1. Borne de mise à la terre (1) comprenant un dispositif de serrage (2) pour au moins
un câble de mise à la terre (3) et une section de fixation (4) à l'aide de laquelle
la borne de mise à la terre (1) peut être fixée au moyen d'un collier de serrage guidé
librement (5) au niveau d'un dispositif à mettre à la terre (6), la section de fixation
(4) présentant au moins un moyen de guidage (8) pour guider le collier de serrage
(5), la section de fixation (4) présentant au moins un élément de contact (7) destiné
à se poser sur le dispositif à mettre à la terre (6), caractérisée en ce que l'au moins un moyen de guidage (8) et l'au moins un élément de contact (7) sont disposés
adjacents l'un par rapport à l'autre de manière à ce que, à l'état monté de la borne
de mise à la terre (1) sur un dispositif à mettre à la terre (6), l'élément de contact
(7) soit bloqué entre le collier de serrage (5) et le dispositif à mettre à la terre
(6).
2. Borne de mise à la terre (1) selon la revendication 1, caractérisée en ce que l'au moins un élément de contact (7) est une plaque de contact.
3. Borne de mise à la terre (1) selon la revendication 2, caractérisée en ce que l'au moins un moyen de guidage (8) est disposé latéralement adjacent à l'au moins
une plaque de contact (7).
4. Borne de mise à la terre (1) selon la revendication 2 ou 3, caractérisée en ce que la plaque de contact (7) est déformable et/ou présente un point de flexion théorique
(15) de sorte que, à l'état monté de la borne de mise à la terre (1) sur le dispositif
à mettre à la terre, le contact de la plaque de contact (7) avec le dispositif à mettre
à la terre (6) soit accru.
5. Borne de mise à la terre (1) selon une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'au moins un moyen de guidage (8) se présente sous forme d'une bride ou d'un évidement
en forme de fente.
6. Borne de mise à la terre (1) selon une des revendications 1 à 4, caractérisée en ce que l'au moins un moyen de guidage (8) se présente sous forme de deux traverses ou deux
languettes.
7. Borne de mise à la terre (1) selon une des revendications 2 à 6, caractérisée en ce que la plaque de contact (7) est angulaire ou arrondie, de sorte que la surface de contact
de la plaque de contact (7) sur un dispositif à mettre à la terre (6), de préférence
un tuyau, est agrandie.
8. Borne de mise à la terre (1) selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que l'élément de contact (7) a une largeur d'environ 20 à 40 mm, de préférence 25 à 30
mm, et une longueur d'environ 20 à 40 mm, de préférence 25 à 30 mm.
9. Borne de mise à la terre selon une des revendications précédentes, caractérisé en ce qu'un moyen de guidage (8) est disposé respectivement sur deux faces opposées de l'élément
de contact (7) de sorte que, à l'état monté de la borne de mise à la terre (1) sur
un dispositif à mettre à la terre (6), le collier de serrage (5) s'étend au-dessus
de l'élément de contact (7).
10. Borne de mise à la terre selon une des revendications 1 à 8, caractérisée en ce que l'au moins un moyen de guidage (8) est situé entre deux éléments de contact (7) de
sorte que, à l'état monté de la borne de mise à la terre (1) sur un dispositif à mettre
à la terre (6), le collier de serrage (5) s'étend au-dessus des éléments de contact
(7).
11. Borne de mise à la terre selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que le dispositif de serrage (2) est disposé via une section de liaison (9) transversalement
par rapport au sens de roulement du collier de serrage (5).
12. Borne de mise à la terre selon une des revendications 1 à 10, caractérisée en ce que le dispositif de serrage (2) est disposé via une section de liaison (9) le long du
sens de roulement du collier de serrage (5) au niveau de la section de fixation (4)
et qu'au moins un moyen de guidage (8) est constitué par un évidement en forme de
fente de la section de liaison (9).
13. Borne de mise à la terre selon une des revendications précédentes, caractérisée en ce que la section de fixation (4) est découpée et/ou cintrée en une pièce dans une tôle
d'acier avec une partie du dispositif de serrage (2).
14. Borne de mise à la terre selon la revendication 13, caractérisée en ce que la tôle d'acier a une épaisseur d'environ 1 à 3 mm, de préférence environ 2 mm.
15. Kit comportant une borne de mise à la terre selon une des revendications 1 à 13 et
un collier de serrage, de préférence un collier en bande (5) avec serrure (13) et
bande de tension (14).
IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE
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