| (19) |
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(11) |
EP 2 556 296 B1 |
| (12) |
EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
| (45) |
Hinweis auf die Patenterteilung: |
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13.01.2016 Patentblatt 2016/02 |
| (22) |
Anmeldetag: 04.04.2011 |
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| (51) |
Internationale Patentklassifikation (IPC):
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| (86) |
Internationale Anmeldenummer: |
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PCT/EP2011/001673 |
| (87) |
Internationale Veröffentlichungsnummer: |
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WO 2011/124356 (13.10.2011 Gazette 2011/41) |
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| (54) |
LEUCHTENGEHÄUSE
LAMP HOUSING
BOÎTIER DE LAMPE
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
| (30) |
Priorität: |
20.08.2010 DE 102010034996 07.04.2010 DE 102010014067
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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13.02.2013 Patentblatt 2013/07 |
| (73) |
Patentinhaber: Siteco Beleuchtungstechnik GmbH |
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83301 Traunreut (DE) |
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| (72) |
Erfinder: |
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- HOFMANN, Thomas
83342 Tacherting (DE)
- WEINBRENNER, Franz
83371 Stein a. d. Traun (DE)
- OBERHOFER, Peter
83352 Altenmarkt (DE)
- METZENROTH, Stefan
83250 Marquartstein (DE)
- HÄRTL, Michael
83278 Traunstein (DE)
- SCHROLL, Katrin
83301 Matzing (DE)
- PRODELL, Peter
83308 Trostberg (DE)
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| (74) |
Vertreter: Schohe, Stefan |
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Boehmert & Boehmert
Anwaltspartnerschaft mbB
Patentanwälte Rechtsanwälte
Pettenkoferstrasse 20-22 80336 München 80336 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 906 081 US-A1- 2009 251 898
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EP-A1- 2 088 835
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die Erfindung betrifft ein Leuchtengehäuse sowie eine Leuchte, insbesondere für Straßen-
und Wegebeleuchtungen, sowie für Beleuchtungsscheinwerfer für Innen- und Außenanwendungen.
[0002] In Leuchten verwendete Leuchtmittel, wie beispielsweise LEDs, erzeugen eine beträchtliche
Wärmemenge, die von den Leuchten abgeführt werden muss.
[0003] Aus der
US 2009/0251898 A1 ist ein Leuchtengehäuse bekannt, welches zwei Endelemente und ein aus einem einzigen
Teil bestehendes Mittelelement aufweist. Das Mittelelement besitzt eine eben verlaufende
Basis, welche sich zwischen zwei Enden erstreckt. Auf der Oberseite der Basis sind
wärmeabführende Flächen angeordnet. Auf der gegenüberliegenden Seite der Basis befindet
sich eine Anlagefläche für LED-Module. Eines der Endelemente weist eine untere Fläche
auf, die in einem, dem Mittelement benachbarten Bereich einen Rücksprung bildet. Hierdurch
ist ein Spalt gebildet, durch welchen Luft von unten einströmen kann.
[0004] Ferner ist aus der
EP 1 906 081 A1 ein Leuchtengehäuse bekannt, welches an seiner Unterseite einen Belüftungsbereich
aufweist. Der Belüftungsbereich befindet sich zwischen dem Gehäuse und einer LED-Anordnung.
Ferner weist das Leuchtengehäuse in einem oberen Bereich einer Seitenfläche eine Öffnung
auf.
[0005] Außerdem offenbart die
EP 2 088 835 A1 eine Leuchte mit LED. An den Längsseiten des Leuchtengehäuses sind Lufteintrittsöffnungen
vorgesehen, während an der Oberseite Austrittsöffnungen angeordnet sind. Die Eintrittsöffnungen
und die Austrittsöffnungen sind durch Hohlräume miteinander verbunden.
[0006] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, eine effektivere Kühlung eines Leuchtmittels,
wie beispielsweise einer oder mehrerer LEDs oder LED-Arrays einer Leuchte bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird durch das Leuchtengehäuse gemäß Anspruch 1 sowie die Leuchten gemäß
den Ansprüchen 10 und 15 gelöst. Bevorzugte Ausführungsformen sind in den abhängigen
Ansprüchen beschrieben.
[0007] Das Leuchtengehäuse weist dabei einen im montierten Zustand einen oberen Bereich
und einen unteren Bereich auf. In dem unteren Bereich besitzt das Leuchtengehäuse
eine Lufteintrittsöffnung, während es im oberen Bereich eine Luftaustrittsöffnung
besitzt. Die Lufteintrittsöffnung und die Luftaustrittsöffnung sind durch einen Kanal
miteinander verbunden. Das Leuchtengehäuse weist ferner einen Aufnahmeraum für ein
Beleuchtungsmodul auf. Der Aufnahmeraum ist so angeordnet, dass das Beleuchtungsmodul
im aufgenommenen Zustand in der Nähe des Kanals angeordnet ist. Insbesondere kann
in einigen Ausführungsformen der Aufnahmeraum so angeordnet sein, dass eine Seitenwand
des Beleuchtungsmoduls im aufgenommenen Zustand eine Wand des Kanals bildet.
[0008] Die in dem Beleuchtungsmodul, insbesondere in einem Leuchtkörper des Beleuchtungsmoduls
entstehende Wärme wird an die in dem Kanal befindliche Luft abgegeben. Durch die benachbarte
Anordnung von Beleuchtungsmodul und Kanal ergibt sich dabei eine gute Wärmeübertragung.
Hierdurch wird die Luft im Kanal erwärmt. Die erwärmte Luft steigt in Richtung des
oberen Bereichs des Leuchtengehäuses auf. Dort verlässt sie das Leuchtengehäuse durch
die Luftaustrittsöffnung. Kühlere Umgebungsluft strömt durch die im unteren Bereich
angeordnete Lufteintrittsöffnung in den Kanal nach. Auf diese Weise entsteht ein Kamineffekt,
der eine effektive Kühlung des Beleuchtungsmoduls und insbesondere des Leuchtmittels
ermöglicht.
[0009] In einer bevorzugten Ausfiihrungsform weist das Leuchtengehäuse ferner eine oder
mehrere Kühlrippen in dem oberen Bereich auf. Diese sind in einer besonders bevorzugten
Ausführungsform auf einer oberen Platte angeordnet. Die obere Platte schließt dabei
das Leuchtengehäuse nach oben hin ab. Bevorzugt sind die Kühlrippen von der Platte
weg nach oben gerichtet. Durch die Kühlrippen wird die effektive Oberfläche, entlang
welcher Wärme von dem Leuchtengehäuse an die umgebende Luft abgegeben wird, vergrößert.
[0010] Die Kühlrippen können beispielsweise aus einem gut wärmeleitenden Metall gefertigt
sein, welches insbesondere Aluminium und/oder Kupfer umfassen kann.
[0011] Vorteilhaft ist es insbesondere, wenn der Kanal einen regelmäßigen Querschnitt aufweist
und keine Seitenkavitäten umfasst, in welchen Verwirbelungen entstehen könnten, die
den Kamineffekt reduzieren würden.
[0012] Das Leuchtengehäuse kann in einer bevorzugten Ausführungsform in dem oberen Bereich
eine obere Platte aufweisen. Die Luftaustrittsöffnung kann dabei in der oberen Platte
vorgesehen sein. Die obere Platte verläuft dabei in einer besonders bevorzugten Ausführungsform
horizontal. Hierdurch ergibt sich ein ungehinderter Austritt der erwärmten Luft nach
oben.
[0013] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Kanal zumindest abschnittsweise so orientiert,
dass er im montierten Zustand des Leuchtengehäuses parallel zur Schwerkraft verläuft.
Hierdurch ergibt sich eine Verstärkung des Kamineffekts.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Leuchtengehäuse eine Seitenwand auf
und die Luftaustrittsöffnung ist im oberen Bereich der Seitenwand angeordnet. Hierdurch
ist die Luftaustrittsöffnung seitlich am Gehäuse angeordnet. Herunterfallende Objekte
wie Regentropfen oder Schmutz können daher in dieser Ausführungsform weniger leicht
in den Kanal eindringen und sich dort festsetzen.
[0015] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Leuchtengehäuse eine Unterseite auf
und die Lufteintrittsöffnung ist an der Unterseite angeordnet. Durch die Anordnung
an der Unterseite ergibt sich eine maximale Kanallänge, so dass der Kamineffekt verstärkt
ausgebildet ist.
[0016] In anderen Ausführungsformen ist die Lufteintrittsöffnung im unteren Bereich einer
Seitenwand angeordnet. Hierdurch ist die Lufteintrittsöffnung von unten für einen
Betrachter nicht sichtbar.
[0017] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist das Leuchtengehäuse dabei eine
Gruppe mehrerer Kühlrippen auf, deren Höhe innerhalb der Gruppe variiert. Insbesondere
kann die Höhe der Rippen in dem Bereich der Mitte der Gruppe am höchsten sein und
zu den Rändern hin abfallen. Bevorzugt besitzen die Rippen mittig über dem Aufnahmeraum
die größte Höhe. Da in der Regel in der Mitte des Beleuchtungsmoduls ein Leuchtmittel
angeordnet ist, entsteht hier oft die meiste Wärme. Daher ist hier die Rippenhöhe
und somit die effektive Oberfläche, über welche Wärme an die Umgebungsluft abgegeben
wird, am größten gewählt. Zu den Rändern hin entsteht in der Regel weniger Wärme,
so dass zu den Rändern des Beleuchtungsmoduls hin die Rippen kürzer sein können und
somit Material für die Kühlrippen eingespart werden kann.
[0018] In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Aufnahmeraum für das Beleuchtungsmodul
ferner in dem oberen Bereich des Leuchtengehäuses angeordnet. Insbesondere kann das
Leuchtengehäuse eine obere Platte aufweisen, auf deren Unterseite das Aufnahmeelement
angeordnet ist. Hierdurch kann die im Beleuchtungsmodul entstehende Wärme effektiv
an die das Leuchtengehäuse umgebende Luft übertragen werden. Dieser Effekt kann wie
oben beschrieben durch Kühlrippen auf der gegenüberliegenden Seite der oberen Platte
noch weiter verstärkt werden.
[0019] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Gehäuse im oberen Bereich mehrere
Luftaustrittsöffnungen und/oder im unteren Bereich mehrere Lufteintrittsöffnungen
auf. Die Luftaustrittsöffnungen und Lufteintrittsöffnungen können dabei durch einen
oder mehrere Kanäle miteinander verbunden sein. Insbesondere kann ein Kanal mit mehreren
Lufteintrittsöffnungen und/oder mehreren Luftaustrittsöffnungen verbunden sein. In
anderen Ausführungsformen weist das Leuchtengehäuse mehrere Lufteintrittsöffnungen
und mehrere Luftaustrittsöffnungen auf, wobei jeweils eine Lufteintrittsöffnung mit
einer Luftaustrittsöffnung über einen Kanal verbunden ist. Die Kanäle sind dabei so
angeordnet, dass das Beleuchtungsmodul im eingebauten Zustand in der Nähe der Kanäle
angeordnet ist. Hierdurch ergibt sich eine gute thermische Kopplung zwischen dem Beleuchtungsmodul
und der durch die Kanäle strömenden Luft.
[0020] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das Leuchtengehäuse mehrere Kanäle
auf, die gemeinsam mit einer Lufteintrittsöffnung und/oder einer Luftaustrittsöffnung
verbunden sind. In diesem Fall sind weniger Öffnungen nötig, um eine größere Anzahl
von Kanälen zu versorgen.
[0021] In Ausführungsformen, in welchen zwei oder mehr Kanälen eine Luftaustrittsöffnung
und/oder eine Lufteintrittsöffnung zugeordnet ist, können die Kanäle in dem Bereich
vor der Öffnung in einer Y-Form zusammenlaufen.
[0022] In einer bevorzugten Ausführungsform sind einem Aufnahmeraum mindestens zwei Kanäle
benachbart. Hierdurch kann eine bessere Kühlwirkung für den Aufnahmeraum erreicht
werden.
[0023] Alternativ oder zusätzlich kann das Leuchtengehäuse zwei Aufnahmeräume für Beleuchtungsmodule
aufweisen, die zu einem Kanal benachbart sind. Auf diese Weise kann mittels eines
Kanals unter geringem Volumenbedarf eine Kühlung mehrerer Beleuchtungsmodule erreicht
werden.
[0024] In einer bevorzugten Ausführungsform weist die Lufteintrittsöffnung und/oder die
Luftaustrittsöffnung die Form eines Schlitzes auf. In einigen besonders bevorzugten
Ausführungsformen ist alternativ oder zusätzlich der Kanal als Schlitz ausgebildet.
Hierdurch ergibt sich ein besonders günstiges Verhältnis zwischen der für die Kühlung
vorgesehenen Kanaloberfläche zu Kanalvolumen. Es wird hierdurch bei einem möglichst
geringen Volumenbedarf eine größtmögliche Kühlwirkung erreicht.
[0025] In einer bevorzugten Ausführungsform ist die obere Platte ferner im Bereich der Luftaustrittsöffnung
nach oben hin gebogen. In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist der gebogene
Bereich der oberen Platte mehrere Luftaustrittsöffnungen auf. Hierdurch können die
Luftaustrittsöffnungen weiter oben angeordnet sein, wodurch die Länge des Kanals zwischen
Lufteintrittsöffnung und Luftaustrittsöffnung vergrößert wird. Dabei ergibt sich ein
stärkerer Kamineffekt, wodurch die Kühlwirkung verbessert wird. Alternativ oder zusätzlich
kann auf der oberen Platte eine Haube als separates Bauteil oder einstückig vorgesehen
sein, an welcher die Luftaustrittsöffnung mündet. Hierdurch wird die Öffnung nach
oben hin abgedeckt, so dass kein Schmutz oder Wasser in den Kanal eindringen kann.
[0026] Gemäß einer bevorzugten Ausführungsform weist das Leuchtengehäuse eine obere Platte
auf, welche an die Lufteintrittsöffnung angrenzt und im Bereich der Lufteintrittsöffnung
in den unteren Bereich des Leuchtengehäuses gebogen ist.
[0027] Die obere Platte kann insbesondere einstückig ausgebildet sein oder mehrere Lamellen
umfassen. Ferner kann die Lufteintrittsöffnung zwischen zwei im Leuchtengehäuse vorgesehenen
Aufnahmeräumen für Beleuchtungsmodule angeordnet sein. Darüber hinaus kann die obere
Platte in mehreren Winkeln gebogen sein und dazwischen streckenweise eben verlaufen.
Ferner kann die obere Platte in einem rechten Winkel gebogen sein. In anderen Ausführungsformen
ist die obere Platte in Form einer Wölbung nach unten gebogen.
[0028] Durch die gebogene Form der oberen Platte ergibt sich eine vergrößerte Oberfläche,
wodurch die Wärmeabgabe an die umgebende Luft erleichtert wird. Hierdurch wird eine
bessere Kühlwirkung erreicht. Insbesondere kann die obere Platte in dieser Ausführungsform
über die gesamte Länge des Kanals an diesen angrenzen. Dies ermöglicht einen effektiven
Wärmeübergang zwischen der strömenden Luft in dem Kanal und der oberen Platte.
[0029] In einer bevorzugten Ausführungsform weist das Leuchtengehäuse darüber hinaus mindestens
zwei Kühlrippen auf, welche zumindest teilweise in dem Kanal angeordnet sind und ferner
durch die Luftaustrittsöffnung verlaufen. Die Kühlrippen können insbesondere parallel
zueinander verlaufen. Zwei benachbarte Kühlrippen können ferner einen Abstand zueinander
aufweisen, welcher insbesondere zwischen 25 mm und 100 mm, bevorzugt zwischen 30 mm
und 70 mm, besonders bevorzugt zwischen 35 mm und 50 mm beträgt.
[0030] Diese Ausführungsform bietet den Vorteil, dass die Oberfläche der Kühlrippen besonders
vorteilhaft umströmt wird, wodurch der Kühleffekt weiter erhöht wird. Ferner wird
dieser verbesserte Kühleffekt bei einem geringen Materialeinsatz erreicht. In der
Luftaustrittsöffnung wird ferner durch die durch sie verlaufenden Kühlrippen zumindest
eine Teilöffnung definiert. Die vorgesehenen Maße für den Abstand der Kühlrippen verhindert
dabei insbesondere, dass die Luftaustrittsöffnung durch Verschmutzungen, insbesondere
durch Laub, verstopft wird, indem die derart definierte Teilöffnung zu klein für fallende
Blätter ist.
[0031] In anderen Ausführungsformen können die Kühlrippen zueinander geneigt sein oder einander
schneiden. Insbesondere können die Kühlrippen eine gitterartige Struktur in der Luftaustrittsöffnung
definieren. Die Teilöffnung kann dann insbesondere die Form eines Schlitzes oder eines
Polygons aufweisen. In anderen Ausführungsformen können die Kühlrippen gewölbt sein.
Insbesondere können die Kühlrippen in der Luftaustrittsöffnung krummlinig berandete
Teilöffnungen definieren.
[0032] In einem nebengeordneten Aspekt wird die Aufgabe durch eine erfindungsgemäße Leuchte
nach Anspruch 16 gelöst, welche weiter ein Beleuchtungsmodul umfasst.
[0033] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform bildet eine Seitenwand des Beleuchtungsmoduls
dabei eine Wand des Kanals. Auf diese Weise ergibt sich ein kürzerer Wärmestrompfad
von dem Beleuchtungsmodul zu der Luft in dem Kanal, so dass sich eine bessere Entwärmung
einstellt.
[0034] Die Seitenwand des Beleuchtungsmoduls, die eine Wand des Kanals bildet, kann ferner
auf der dem Kanal zugewandten Seite Kühlrippen aufweisen, um die effektive Oberfläche,
über welche Wärme transportiert wird, zu vergrößern. Die Rippen können dabei insbesondere
in Längsrichtung des Kanals verlaufen, so dass die Luft in dem Kanal zwischen den
Rippen von der Lufteintrittsöffnung zu der Luftaustrittsöffnung strömen kann.
[0035] Die Kühlrippen können beispielsweise aus einem gut wärmeleitenden Metall gefertigt
sein, welches insbesondere Aluminium und/oder Kupfer umfassen kann. Die Kühlrippen
können insbesondere auch einstückig mit der Seitenwand ausgebildet sein.
[0036] Das Beleuchtungsmodul kann dabei ferner ein oder mehrere Leuchtmittel, insbesondere
eine oder mehrere LEDs oder LED-Arrays umfassen.
[0037] Weitere Vorteile und konstruktive Einzelheiten der vorliegenden Erfindung werden
anhand der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen im Zusammenhang mit
den beigefügten Zeichnungen deutlich.
- Figur 1a
- zeigt einen Querschnitt durch eine erste Ausführungsform einer Leuchte mit Leuchtengehäuse.
- Figur 1b
- zeigt eine Aufsicht auf das Leuchtengehäuse nach Figur 1 a von oben.
- Figur 2a
- zeigt eine perspektivische Ansicht einer zweiten Ausführungsform einer Leuchte mit
Leuchtengehäuse.
- Figur 2b
- zeigt einen Querschnitt durch die Leuchte nach Figur 2a.
- Figur 2c
- zeigt eine perspektivische Ansicht eines Beleuchtungsmoduls der Leuchte nach Figur
2a.
- Figur 3a
- zeigt eine perspektivische Ansicht einer dritten Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Leuchte mit Leuchtengehäuse.
- Figur 3b
- zeigt einen Querschnitt durch die Leuchte nach Figur 3a.
- Figur 3c
- zeigt eine perspektivische Ansicht eines Beleuchtungsmoduls der Leuchte nach Figur
3a.
- Figur 4a
- zeigt eine perspektivische Ansicht einer vierten Ausführungsform einer Leuchte mit
Leuchtengehäuse.
- Figur 4b
- zeigt einen Querschnitt durch die Leuchte nach Figur 4a.
- Figur 4c
- zeigt eine perspektivische Ansicht eines Beleuchtungsmoduls der Leuchte nach Figur
4a.
- Figur 5a
- zeigt eine perspektivische Aufsicht einer fünften Ausführungsform einer erfindungsgemäßen
Leuchte mit Leuchtengehäuse.
- Figur 5b
- zeigt einen Querschnitt durch die Leuchte nach Figur 5a entlang der Linie A-A.
- Figur 5c
- zeigt eine perspektivische Ansicht eines Beleuchtungsmoduls der Leuchte nach Figur
5a.
[0038] Eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Leuchtengehäuses und einer erfindungsgemäßen
Leuchte ist in den Figuren 1a und 1b dargestellt. Das Leuchtengehäuse 100 weist dabei
zwei Kanäle 110 auf. Die Kanäle 110 erstrecken sich dabei jeweils zwischen einer Lufteintrittsöffnung
130 und einer Luftaustrittsöffnung 120. Die Lufteintrittsöffnungen sind in Seitenwänden
102 des Leuchtengehäuses 100 angeordnet. Die Luftaustrittsöffnungen 120 befinden sich
an der Oberseite 101 des Leuchtengehäuses 100. Die Luftaustrittsöffnungen 120 sind
dabei schlitzförmig ausgebildet, wie dies in Figur 1b zu erkennen ist. Die Kanäle
110 weisen jeweils zwei Abschnitte auf. Ein oberer, der Luftaustrittsöffnung 120 benachbarter
Abschnitt 111 des Kanals 110 verläuft gerade und im Wesentlichen senkrecht zu der
Oberseite 101. Ein unterer Abschnitt 112 des Kanals 110 ist dem oberen Abschnitt 111
gegenüber angewinkelt und erstreckt sich von dem oberen Abschnitt 111 bis zu der Lufteintrittsöffnung
130. Die Luftaustrittsöffnung 120 ist dabei etwas schmaler als die Lufteintrittsöffnung
130. In dem Leuchtengehäuse 100 ist ferner ein Reflektor 140 angeordnet. Innerhalb
des Reflektors befindet sich im montierten Zustand ein Leuchtmittel 151. Ferner ist
an der Unterseite des Leuchtengehäuses 100 eine Abdeckung 160 angebracht, durch welche
das von dem Leuchtmittel 151 ausgesandte Licht das Leuchtengehäuse 100 verlässt.
[0039] Eine zweite Ausführungsform des erfindungsgemäßen Leuchtengehäuses und der erfindungsgemäßen
Leuchte ist in den Figuren 2a bis 2c dargestellt. Das Leuchtengehäuse 200 weist dabei
an seinen Seitenwänden 202a sowie an seiner Stirnseite 202b mehrere Luftaustrittsöffnungen
220 auf. Die Luftaustrittsöffnungen 220 sind dabei jeweils im oberen Bereich der Wände
202a, 202b angeordnet. Auf der Unterseite des Leuchtengehäuses befinden sich mehrere
Lufteintrittsöffnungen 230. Die an den Wänden befindlichen Luftaustrittsöffnungen
220 sind mit den Lufteintrittsöffnungen 230 über Kanäle 210 verbunden. Die Pfeile
211a bis d stellen dabei die Strömung der Luft von der Lufteintrittsöffnung zur Luftaustrittsöffnung
dar. Ferner befinden sich in dem Leuchtengehäuse 200 Beleuchtungsmodule 250 mit einer
Lichtquelle 251 und einer Reflektoranordnung 240. Das von der Lichtquelle 251 erzeugte
Licht verlässt das Leuchtengehäuse 200 durch die Abdeckung 260. Die in dem Beleuchtungsmodul
250 entstehende Wärme wird über eine Seitenwand 256 des Moduls 250 abgegeben. Diese
bildet gleichzeitig eine Wand des Kanals 210, so dass die Wärme wirksam an die in
dem Kanal 210 befindliche Luft weitergegeben wird.
[0040] Zusätzlich sind in dem Leuchtengehäuse 200 mittig zwei weitere Kanäle 210 angeordnet,
die jeweils mit einer Lufteintrittsöffnung 230 auf der Unterseite des Leuchtengehäuses
verbunden sind. Die beiden mittigen Kanäle 210 enden dabei jeweils an einer Öffnung
220, die vertikal angeordnet ist. Die erwärmte Luft verlässt das Leuchtengehäuse 200
durch eine auf der Oberseite angeordnete mittige Öffnung 225. Diese Ausführungsform
bietet den Vorteil, dass zwei identische Beleuchtungsmodule 250 verwendet werden können.
Jeder der Kanäle 210 wird auf einer Seite durch eine Wandung des Leuchtengehäuses
und auf der der gegenüberliegenden Seite durch eine Seitenwand 256 des Beleuchtungsmoduls
250 gebildet. Die Beleuchtungsmodule 250 sind dabei an ihrer Oberseite 255 an der
oberen Platte 280 des Leuchtengehäuses 200 befestigt.
[0041] Das Leuchtengehäuse 200 umfasst ferner eine Befestigungsvorrichtung 290, um das Leuchtengehäuse
200 beispielsweise an einem Laternenmast zu befestigen.
[0042] Die Figur 2c zeigt eine Ansicht des Beleuchtungsmodüls 250, in der die Oberseite
255 und die Seitenwand 256 zu erkennen sind. Die Seitenwand 256 des Beleuchtungsmoduls
bildet dabei eine Wand eines Kanals 210 der Leuchte. Die Seitenwand 256 ist in dieser
Ausführungsform ferner mit Kühlrippen versehen, so dass die Oberfläche, über welche
Wärme an die im Kanal 210 befindliche Luft abgegeben wird, vergrößert wird.
[0043] Die Figuren 3a bis 3c zeigen eine dritte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Leuchtengehäuses
bzw. der erfindungsgemäßen Leuchte. Diese unterscheidet sich von der zweiten Ausführungsform
durch zusätzlich auf der Oberseite 301 des Gehäuses 300 angeordnete Gruppen 370 von
parallelen Kühlrippen. Die Rippen erstrecken sich dabei senkrecht von der Oberfläche
301 nach oben. Die Länge der Rippen variiert. Mittig über dem Beleuchtungsmodul 250
sind die Rippen am längsten ausgeführt, während die Länge der Rippen zu den Seiten
hin abnimmt. Die Gruppe 370 von Kühlrippen erstreckt sich dabei sowohl über den Bereich
des Aufnahmeraums für das Beleuchtungsmodul 250 als auch über den Kanal 210. Die Kühlrippen
bewirken einen zusätzlichen Kühleffekt, der im Bereich des Beleuchtungsmoduls 250,
in welchem die Wärme entsteht, am stärksten ausgeprägt ist.
[0044] Die Figuren 4a bis 4c zeigen eine vierte Ausführungsform des erfindungsgemäßen Leuchtengehäuses
bzw. der erfindungsgemäßen Leuchte. Das Leuchtengehäuse 400 besitzt dabei eine obere
Platte 480, die im Bereich einer mittigen Luftaustrittsöffnung nach oben gewölbt ist.
Die Öffnung ist durch eine Haube 485 bedeckt. an deren Rand zwischen der Haube 485
und der oberen Platte 480 Luftaustrittsöffnungen 425 angeordnet sind. Die Haube 485
verhindert ein Eindringen von Fremdkörpern in den unter den Öffnungen 425 befindlichen
Kanal 415. Der Kanal 415 ist dabei mit der Lufteintrittsöffnung 435 verbunden. In
anderen Ausführungsformen können zusätzliche Seitenwände an dem Leuchtengehäuse vorgesehen
sein, welche die Kanalbreite im Bereich der Wölbung verringern. Auf diese Weise kann
eine gewünschte Kanalbreite eingestellt werden.
[0045] Die Figuren 5a bis 5c zeigen eine weitere Ausführungsform des erfindungsgemäßen Leuchtengehäuses
bzw. der erfindungsgemäßen Leuchte mit zwei Beleuchtungsmodulen 550. Das Leuchtengehäuse
500 besitzt ferner einen länglichen Kanal 510 und eine längliche Lufteintrittsöffnung
530, welche in einem zentralen Bereich des Leuchtengehäuses 500 zwischen den Aufnahmeräumen
für die Beleuchtungsmodule 550 angeordnet sind. Die Aufnahmeräume sind dabei ebenfalls
länglich ausgestaltet. Der Kanal 510 bzw. die Lufteintrittsöffnung 530 verlaufen parallel
zu der Längsrichtung der Aufnahmeräume für die Beleuchtungsmodule 550. Die Lufteintrittsöffnung
530 wird auf ihren Längsseiten von einer oberen Platte 580 begrenzt, welche im Bereich
der zentral angeordneten Lufteintrittsöffnung 530 nach unten gebogen ist. In zwei,
sich längsseitig an die Lufteintrittsöffnung 530 anschließenden Bereichen verläuft
die obere Platte 580 über den Aufnahmeräumen für die Beleuchtungsmodule 550. Die obere
Platte 580 weist ferner Kielelemente 575 auf, welche parallel zu dem Kanal 510 verlaufen.
Die Kielelemente 575 sind ferner jeweils mittig über den Aufnahmeräumen für die Beleuchtungsmodule
550 angeordnet. Ferner weist das Leuchtengehäuse 500 mehrere parallele Kühlrippen
570 auf, welche senkrecht zu dem Kanal 510 verlaufen. Die Kühlrippen 570 sind somit
ebenfalls senkrecht zu den aufgenommenen länglichen Beleuchtungsmodulen 550. Die Kühlrippen
570 verlaufen ferner durch den Kanal 510. Insbesondere beginnen die Kühlrippen an
der Lufteintrittsöffnung 530. Von dort verlaufen sie nach oben. Jeweils zwei benachbarte
Kühlrippen 570 weisen dabei den gleichen Abstand zueinander auf. Der Kanal 510 endet
im Bereich der Kielelemente 575 in einer Luftaustrittsöffnung. Die Kühlrippen 570
sind derart angeordnet, dass die Luftaustrittsöffnung in Teilöffnungen in der Form
gleichmäßiger Streifen unterteilt wird. Insbesondere besitzen die derart definierten
streifenförmigen Teilöffnungen die gleiche Breite.
[0046] Im Betrieb der dargestellten Leuchte entsteht durch die erzeugte Wärme ein Luftstrom,
welcher anhand der Strömungspfeile 511abcd in Figur 5b dargestellt ist. Während die
Strömungspfeile 511ad seitlich an dem Leuchtengehäuse 500 verlaufen, zeigen die Strömungspfeile
500bc den Strömungsverlauf durch den Kanal 510 an. Die Luft strömt durch die Lufteintrittsöffnung
530 in den zentral angeordneten Kanal 510 hinein und strömt zwischen den Aufnahmeräumen
hindurch. Im Bereich der Kielelemente 575 verbreitert sich dann der Luftstrom.
[0047] In Figur 5c ist ein Beleuchtungsmodul 550 dargestellt, wie es auch in der Leuchte
in Figur 5b gezeigt ist. Das Beleuchtungsmodul 550 hat eine längliche Form mit einer
Oberseite 555 sowie Seitenwänden 556. Die Seitenwände 556 sind gegenüber der Oberseite
555 in einem Winkel geneigt. Der Winkel beträgt dabei weniger als 90°. Ferner weist
das Beleuchtungsmodul 550 in seinem unteren Bereich zwei Flansche 557 auf. Die Flansche
557 verlaufen parallel zu der Oberseite 555 des Beleuchtungsmoduls 550. Ferner sind
in den Flanschen 557 jeweils zwei Bohrungen 558 vorgesehen. Die Bohrungen 558 dienen
der Befestigung des Beleuchtungsmoduls 550 an einem Leuchtengehäuse mit Hilfe von
Schrauben. Die Bohrungen 558 weisen ferner seitliche Ausbuchtungen auf, um Fertigungstoleranzen
bei der Fertigung des Beleuchtungsmoduls 550 bzw. des Leuchtengehäuses zu kompensieren.
Die Oberseite 555 verläuft eben.
[0048] Zur Aufnahme der Beleuchtungsmodule 550 weist das Leuchtengehäuse 500 zwei Aufnahmeräume
auf. Jeder Aufnahmeraum umfasst dabei zwei Trägerelemente 503abcd. Die Trägerelemente
503abcd weisen in dem in Figur 5b gezeigten Querschnitt die Gestalt eines gekippten
Ls auf. Die Trägerelemente 503abcd besitzen dabei jeweils einen oberen Schenkel, welcher
im Wesentlichen parallel zu dem Verlauf des Kanals 510 ist sowie einen unteren Schenkel,
welcher parallel zu der Lufteintrittsöffnung 530 ist. Zur Montage wird das Beleuchtungsmodul
550 mittels der Bohrungen 558 in den Flanschen 557 an den unteren Schenkeln der Trägerelemente
503abcd festgeschraubt. Ferner weist jeder Aufnahmeraum für ein Beleuchtungsmodul
550 einen Wärmeübergangsbereich 504ab auf, welcher im Wesentlichen parallel zu der
Lufteintrittsöffnung 530 verläuft. Die Wärmeübergangsbereiche 504ab verlaufen dabei
eben. Im montierten Zustand liegt die Oberseite 555 des Beleuchtungsmoduls 550 plan
an dem Wärmeübergangsbereich 504ab an. Durch die somit entstehende relativ große Kontaktfläche
zwischen der Oberseite 555 des Leuchtengehäuses 550 und dem Wärmeübergangsbereich
504ab wird ein effizienter Wärmeübergang von dem Beleuchtungsmodul 550 and den Wärmeübergangsbereich
504ab erreicht, und somit die Kühlung des Beleuchtungsmoduls 550 noch weiter verbessert.
Die Kielelemente 575 sind ferner mittig über den Wärmeübergangsbereichen 504ab angeordnet.
[0049] In anderen Ausführungsformen können die Oberseite des Beleuchtungsmoduls und die
Wärmeübergangsbereiche des Leuchtengehäuses eine andere als ebene Form aufweisen.
Insbesondere können beide Rippen aufweisen. Die Rippen des Beleuchtungsmoduls und
die Rippen des Leuchtengehäuses können dabei insbesondere so gestaltet sein, dass
sie ineinandergreifen. Auf diese Weise wird der die Kontaktfläche vergrößert und der
Wärmeübergang zwischen dem Beleuchtungsmodul und dem Leuchtengehäuse weiter verbessert.
[0050] Ebenfalls in Figur 5b ist jeweils eine Abdeckung 560 der Beleuchtungsmodule 550 gezeigt.
In der dargestellten Ausführungsform sind beide Aufnahmeräume identisch ausgebildet,
so dass zwei identische Beleuchtungsmodule 550 verwendet werden können.
[0051] Das Leuchtengehäuse 500 weist ferner zusätzliche Kühlrippen 571 auf. Diese befinden
sich auf einer Oberseite 501 der oberen Platte 580 und erstrecken sich senkrecht zu
dieser. Die zusätzlichen Kühlrippen 571 sind parallel zu den Kühlrippen 570 angeordnet.
Die zusätzlichen Kühlrippen 571 befinden sich dabei außerhalb des Kanals 510. Durch
die zusätzlichen Kühlrippen 571 wird eine weitere Verbesserung der Kühlung des Leuchtengehäuses
500 erreicht.
[0052] In dieser Ausführungsform sind insbesondere die obere Platte 580, die Kielelemente
575 sowie die Kühlrippen 570 und die zusätzlichen Kühlrippen 571 einstückig ausgebildet.
In anderen Ausführungsformen können insbesondere die Kühlrippen 570 und/oder die zusätzlichen
Kühlrippen 571 als separate Bauteile ausgeprägt sein. In weiteren Ausführungsformen
können die Wärmeübergangsbereiche 504ab als separate Bauelemente ausgebildet sein.
Die Kielelemente 575 können dabei einstückig an den Lamellen angeordnet sein.
Bezugszeichenliste:
[0053]
- 100, 200, 300, 400, 500
- Leuchtengehäuse
- 101, 201, 301, 401, 501
- Oberseite
- 102, 202a, 302a, 402a
- Seitenwand
- 202b, 302b, 402b
- Stirnwand
- 110, 210, 310, 410, 415, 510
- Kanal
- 111
- oberer Kanalabschnitt
- 112
- unterer Kanalabschriitt
- 120, 220, 225, 320, 325, 420, 425
- Luftaustrittsöffnung
- 130, 230, 330, 430, 435, 530
- Lufteintrittsöffnung
- 140, 240
- Reflektor
- 151, 251
- Leuchtmittel
- 160, 260, 560
- Abdeckung
- 211 abcd, 311 abcd, 411 abcd, 511abcd
- Luftströmungspfeile
- 250, 550
- Beleuchtungsmodul
- 255, 555
- Oberseite
- 256, 556
- Seitenwand
- 280, 380, 480, 580
- obere Platte
- 290, 390, 490
- Befestigungsvorrichtung
- 370
- Gruppe von Kühlrippen
- 485
- Haube
- 557
- Flansch
- 558
- Bohrung
- 503abcd
- Trägerelement
- 504ab
- Wärmeübergangsbereich
- 570, 571
- Kühlrippen
- 575
- Kielelement
1. Leuchtengehäuse (100, 200, 300, 400, 500) mit einem oberen Bereich und einem unteren
Bereich sowie einem Kanal (110, 210, 310, 410, 415, 510), wobei der Kanal (110, 210,
310, 410, 415, 510) in dem oberen Bereich mit einer Luftaustrittsöffnung (120, 220,
225, 320, 325, 420, 425) verbunden ist und in dem unteren Bereich mit einer Lufteintrittsöffnung
(130, 230, 330, 430, 435, 530) verbunden ist, und wobei das Leuchtengehäuse (100,
200, 300,400, 500) weiter einen Aufnahmeraum für ein Beleuchtungsmodul (250, 550)
umfasst, welcher angeordnet ist, so dass sich das Beleuchtungsmodul (250, 550) im
eingebauten Zustand an dem Kanal (110, 210, 310, 410, 415, 510) befindet, dadurch gekennzeichnet, dass das Leuchtengehäuse eine obere Platte (280, 380, 480, 580) aufweist, die das Leuchtengehäuse
nach oben hin abschließt, wobei sich auf einer Seite der oberen Platte (380, 580)
eine Gruppe (370) von Kühlrippen (570, 571) befindet und der Aufnahmeraum für das
Beleuchtungsmodul (250, 550) auf der gegenüberliegenden Seite der oberen Platte (380,
580) gegenüber der Gruppe (370) angeordnet ist.
2. Leuchtengehäuse (200, 300, 400, 500) nach Anspruch 1, mit einer oberen Platte (280,
380, 480, 580), wobei sich die Luftaustrittsöffnung (225, 325, 425) in der oberen
Platte (280, 380, 480, 580) befindet und das Leuchtengehäuse ferner mindestens zwei
Kühlrippen (570) aufweist, welche zumindest teilweise in dem Kanal (510) angeordnet
sind und durch die Luftaustrittsöffnung verlaufen.
3. Leuchtengehäuse (100, 200, 300, 400, 500) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei der Kanal (110, 210, 310, 410, 415, 510) so orientiert ist, dass er im montierten
Zustand des Leuchtengehäuses (100, 200, 300, 400, 500) zumindest abschnittsweise parallel
zur Richtung der Wirkung der Schwerkraft verläuft.
4. Leuchtengehäuse (200, 300, 400) nach einem der vorangehenden Ansprüche mit einer Seitenwand
(202a, 302a, 402a), wobei sich die Luftaustrittsöffnung (220, 320, 420) in dem oberen
Bereich der Seitenwand (202a, 302a, 402a) befindet.
5. Leuchtengehäuse (100, 200, 300, 400, 500) nach einem der vorangehenden Ansprüche,
wobei sich die Lufteintrittsöffnung (230, 330, 430, 435, 530) auf einer Unterseite
und/oder in einer Seitenwand des Leuchtengehäuses (100, 200, 300, 400, 500) befindet.
6. Leuchtengehäuse (300) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, wobei die Länge der
Kühlrippen innerhalb der Gruppe (370) variiert, insbesondere von der Mitte der Gruppe
(370) zum Rand hin abnimmt.
7. Leuchtengehäuse (200, 300, 400, 500) nach einem der vorangehenden Ansprüche mit mehreren
Aufnahmeräumen für Beleuchtungsmodule, wobei ein Kanal (210, 310, 415, 510) zu mindestens
zwei Aufnahmeräumen benachbart ist.
8. Leuchtengehäuse (200, 300, 400) nach einem der vorangehenden Ansprüche mit mehreren
Kanälen (210, 310, 410, 415), wobei ein Aufnahmeraum zu mindestens zwei Kanälen (210,
310, 410, 415) benachbart ist.
9. Leuchtengehäuse (100, 200, 300, 400) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei
die Lufteintrittsöffnung (130, 230, 330, 430, 435) und/oder die Luftaustrittsöffnung
(120, 220, 225, 320, 325, 420, 425) als Schlitz ausgebildet ist.
10. Leuchtengehäuse (400) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die Luftaustrittsöffnung
(425) in der Platte angeordnet und die Platte (480) im Bereich der Luftaustrittsöffnung
(425) nach oben gewölbt ist, wobei an der oberen Platte (480) im Bereich der Luftaustrittsöffnung
(425) ein Kanalverlängerungselement angeordnet ist, durch welches die Länge des Kanals
(415) über die obere Platte (480) hinaus nach oben verlängert wird.
11. Leuchtengehäuse (500) nach einem der vorangehenden Ansprüche, wobei die obere Platte
(580) an die Lufteintrittsöffnung (530) angrenzt und im Bereich der Lufteintrittsöffnung
(530) in den unteren Bereich des Leuchtengehäuses (500) gebogen ist.
12. Leuchte mit einem Leuchtengehäuse (200, 300, 400, 500) nach einem der vorangehenden
Ansprüche, welches ferner ein Beleuchtungsmodul (250, 550) umfasst, wobei das Beleuchtungsmodul
(250, 550) eine Seitenwand (256, 556) sowie eine Oberseite (255, 556) aufweist, wobei
die Seitenwand (256, 556) und/oder die Oberseite (255, 555) des Beleuchtungsmoduls
(250, 550) dem Kanal (210, 310, 410, 415, 510) benachbart ist.
13. Leuchte nach Anspruch 12, wobei die Seitenwand (256) Kühlrippen aufweist, welche in
den Kanal (210, 310, 410, 415) gerichtet sind, wobei die Kühlrippen insbesondere zumindest
abschnittsweise parallel zu dem Kanal (210, 310, 410, 415) verlaufen.
14. Leuchte nach Anspruch 12 oder 13, wobei die Oberseite (255, 555) des Beleuchtungsmoduls
(250, 550) an der oberen Platte (280, 380, 480, 580) des Leuchtengehäuses (200, 300,
400, 500) angeordnet ist.
15. Leuchte nach einem der Ansprüche 12 bis 14, wobei das Beleuchtungsmodul (250) weiter
einen Reflektor (240) und ein Leuchtmittel (251) umfasst.
1. Lamp housing (100, 200 300, 400, 500) with an upper region and a lower region, as
well as a channel (110, 210, 310, 410, 415, 510), wherein the channel (110, 210, 310,
410, 415, 510) is connected in the upper region to an air outlet aperture (120, 220,
225, 320, 325, 420, 425) and in the lower region to an air inlet opening (130, 230,
330, 430, 435, 530), and wherein the lamp housing (100, 200, 300, 400, 500) further
comprises an accommodation space for a lighting module (250, 550), which is arranged
in such a way that the lighting module (250, 550), in the installed state, is located
at the channel (110, 210, 310, 410, 415, 510), characterized in that the lamp housing comprises an upper plate (280, 380, 480, 580), which closes off
the lamp housing upwards, wherein, on one side of the upper plate (380, 580) a group
(370) of cooling ribs is located, and the accommodation space for the lighting module
(250, 550) is arranged on the opposite side of the upper plate (380, 580) opposite
the group (370).
2. Lamp housing (100, 200 300, 400, 500) according to claim 1, with an upper plate (280,
380, 480, 580), wherein the air outlet aperture (225, 325, 425) is located in the
upper plate (280, 380, 480, 580) and the lamp housing further comprises at least two
cooling ribs (570), which are at least partially arranged in the channel (510) and
run through the air outlet aperture.
3. Lamp housing (100, 200 300, 400, 500) according to one of the preceding claims, wherein
the channel (110, 210, 310, 410, 415, 510) is oriented in such a way that, with the
lamp housing (100, 200 300, 400, 500) in the installed state, it runs at least in
sections parallel to the direction of effect of gravity.
4. Lamp housing (100, 200 300, 400, 500) according to one of the preceding claims, with
a side wall (202a, 302a, 402a), wherein the air outlet opening (220, 320, 420) is
located in the upper region of the side wall (202a, 302a, 402a).
5. Lamp housing (100, 200 300, 400, 500) according to one of the preceding claims, wherein
the air intake opening (230, 330, 430, 435, 530) is located on an under side and/or
in a side wall of the lamp housing (100, 200 300, 400, 500).
6. Lamp housing (300) according to one of the preceding claims, wherein the length of
the cooling ribs inside the group (370) varies, in particular decreasing from the
middle of the group (370) towards the edge.
7. Lamp housing (200 300, 400, 500) according to one of the preceding claims, with a
plurality of accommodation spaces for lighting modules, wherein a channel (210, 310,
415, 510) is adjacent to at least two accommodation spaces.
8. Lamp housing (200 300, 400) according to one of the preceding claims, with a plurality
of channels (210, 310, 410, 415), wherein an accommodation space is adjacent to at
least two channels (210, 310, 410, 415).
9. Lamp housing (100, 200 300, 400) according to one of the preceding claims, wherein
the air inlet aperture (130, 230, 330, 430, 435) and/or the air outlet aperture (120,
220, 225, 320, 325, 420, 425) is formed as a slot.
10. Lamp housing (400) according to one of the preceding claims, wherein the air outlet
opening (425) is arranged in the plate, and the plate (480) is cambered upwards in
the region of the air outlet opening (425), wherein, arranged at the upper plate (480)
in the region of the air outlet aperture (425), is a channel extension element, by
means of which the length of the channel (415) is extended upwards and outwards over
the upper plate (480).
11. Lamp housing (500) according to one of the preceding claims, wherein the upper plate
(580) is delimited at the air inlet aperture (530), and in the region of the air inlet
aperture (530) is bent into the lower region of the lamp housing (500).
12. Lamp with a lamp housing (200 300, 400, 500) according to one of the preceding claims,
which further comprises a lighting module (250, 550), wherein the lighting module
(260, 550) comprises a side wall (256, 556) as well as an upper side (255, 556), wherein
the side wall (256, 556) and/or the upper side (255, 555) of the lighting module (250,
550) is adjacent to the channel (210, 310, 410, 415, 510).
13. Lamp according to claim 12, wherein the side wall (256) comprises cooling ribs, which
are directed into the channel (210, 310, 410, 415), wherein the cooling ribs run in
particular at least in sections parallel to the channel )210, 310, 410, 415).
14. Lamp according to claim 12 or 13, wherein the upper side (255, 555) of the lighting
module (250, 550) is arranged at the upper plate (280, 380, 480, 580) of the lamp
housing (200, 300, 400, 500).
15. Lamp according to one of claims 12 to 14, wherein the lighting module (250) further
comprises a reflector (240) and a lighting means (251).
1. Boîtier de luminaire (100, 200, 300, 400, 500) avec une partie supérieure et une partie
inférieure ainsi qu'un canal (110, 210, 310, 410, 510), le canal (110, 210, 310, 410,
510) étant relié, dans la partie supérieure avec une ouverture de sortie d'air (120,
220, 225, 320, 325, 420, 425) et dans la partie inférieure avec une ouverture d'entrée
d'air (130, 230, 330, 430, 435, 530) et le boîtier de luminaire (100, 200, 300, 400,
500) comprenant en outre un espace de logement pour un module d'éclairage (250, 550),
qui est conçu de façon à ce que le module d'éclairage (250, 550) se trouve, dans l'état
monté, sur le canal (110, 210, 310, 410, 415, 510), caractérisé en ce que le boîtier de luminaire comprend une plaque supérieure (280, 380, 480, 580) qui termine
le boîtier de luminaire vers le haut, un groupe (370) d'ailettes de refroidissement
(570, 571) se trouvant sur un côté de la plaque supérieure (380, 580) et l'espace
de logement pour le module d'éclairage (250, 550) se trouvant sur le côté de la plaque
supérieure (380, 580) opposé par rapport au groupe (370).
2. Boîtier de luminaire (100, 200, 300, 400, 500) selon la revendication 1, avec une
plaque supérieure (280, 380, 480, 580), l'ouverture de sortie d'air (225, 325, 425)
se trouvant dans la plaque supérieure (280, 380, 480, 580) et le boîtier de luminaire
comprenant en outre au moins deux ailettes de refroidissement (570) qui sont disposées
au moins partiellement dans le canal (510) et s'étendent à travers l'ouverture de
sortie d'air.
3. Boîtier de luminaire (100, 200, 300, 400, 500) selon l'une des revendications précédentes,
le canal (110, 210, 310, 410, 415, 510) étant orienté de façon à ce que, dans l'état
monté du boîtier de luminaire (100, 200, 300, 400, 500), il s'étende au moins partiellement
parallèlement à la direction de l'action de la force de gravité.
4. Boîtier de luminaire (200, 300, 400) selon l'une des revendications précédentes, avec
une paroi latérale (202a, 302a, 402a), l'ouverture de sortie d'air (220, 320, 420)
se trouvant dans la partie supérieure de la paroi latérale (202a, 302a, 402a).
5. Boîtier de luminaire (100, 200, 300, 400, 500) selon l'une des revendications précédentes,
l'ouverture de sortie d'air (230, 330, 430, 435, 530) se trouvant sur un côté inférieur
et/ou dans une paroi latérale du boîtier de luminaire (100, 200, 300, 400, 500).
6. Boîtier de luminaire (300) selon l'une des revendications précédentes, la longueur
des ailettes de refroidissement variant à l'intérieur du groupe (370), plus particulièrement
elle diminue du centre du groupe (370) vers le bord.
7. Boîtier de luminaire (200, 300, 400, 500) selon l'une des revendications précédentes,
avec plusieurs espaces de logement pour des modules d'éclairage, un canal (210, 310,
415, 510) étant adjacent à au moins deux espaces de logement.
8. Boîtier de luminaire (200, 300, 400) selon l'une des revendications précédentes, avec
plusieurs canaux (210, 310, 410, 415), un espace de logement étant adjacent à au moins
deux canaux (210, 310, 410, 415).
9. Boîtier de luminaire (100, 200, 300, 400) selon l'une des revendications précédentes,
l'ouverture d'entrée d'air (130, 230, 330, 430, 435) et/ou l'ouverture de sortie d'air
(120, 220, 225, 320, 325, 420, 425) étant conçue sous la forme d'une fente.
10. Boîtier de luminaire (400) selon l'une des revendications précédentes, l'ouverture
de sortie d'air (425) étant disposée dans la plaque et la plaque (480) étant incurvée
vers le haut au niveau de l'ouverture de sortie d'air (425), un élément de prolongement
de canal se trouvant sur la plaque supérieure (480) au niveau de l'ouverture de sortie
d'air (425), grâce auquel la longueur du canal (415) est prolongée vers le haut au-delà
de la plaque supérieure (480).
11. Boîtier de luminaire (500) selon l'une des revendications précédentes, la plaque supérieure
(580) étant adjacente à l'ouverture d'entrée d'air (530) et étant pliée au niveau
de l'ouverture d'entrée d'air (530) dans la partie inférieure du boîtier de luminaire
(500).
12. Luminaire avec un boîtier de luminaire (200, 300, 400, 500) selon l'une des revendications
précédentes, qui comprend en outre un module d'éclairage (250, 550), le module d'éclairage
(250, 550) comprenant une paroi latérale (256, 556) ainsi qu'un côté supérieur (255,
556), la paroi latérale (256, 556) et/ou le côté supérieur (255, 555) du module d'éclairage
(250, 550) étant adjacent au canal (210, 310, 410, 510).
13. Luminaire selon la revendication 12, la paroi latérale (256) comprenant des ailettes
de refroidissement qui sont orientées dans le canal (210, 310, 410, 415), les ailettes
de refroidissement s'étendant plus particulièrement au moins partiellement parallèlement
au canal (210, 310, 410, 415).
14. Luminaire selon la revendication 12 ou 13, le côté supérieur (255, 555) du module
d'éclairage (250, 550) étant disposé sur la plaque supérieure (280, 380, 480, 580)
du boîtier de luminaire (200, 300, 400, 500).
15. Luminaire selon l'une des revendications 12 à 14, le module d'éclairage (250) comprenant
en outre un réflecteur (240) et un moyen d'éclairage (251).
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