[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Stromschienenadapter, der zum Befestigen
einer Leuchte, insbesondere eines Strahlers, an einer U-förmigen Stromschiene sowie
zum Kontaktieren von innerhalb der Stromschiene verlaufenden Leitern vorgesehen ist.
[0002] Derartige Adapter sind bereits seit langem bekannt. Sie ermöglichen das flexible
Anordnen von Beleuchtungseinheiten an einer Stromschiene und kommen dementsprechend
oftmals in solchen Fällen zum Einsatz, bei denen die Beleuchtung an bestimmte Gegebenheiten
angepasst werden muss. Beispielsweise zur Ausleuchtung von Verkaufsräumen oder Ausstellungsräumen
in Museen bieten sich derartige Systeme an, da die Positionen der einzelnen Beleuchtungselemente
ohne größeren Aufwand verändert werden können.
[0003] Ein entsprechender Adapter ist beispielsweise aus der
DE 20 2005 001 472 U1 bekannt. Dieser bekannte Adapter weist in erster Linie zwei Bereiche auf, einen ersten
Bereich, der zum Eingriff in die Stromschiene vorgesehen ist, sowie einen darunter
angeordneten zweiten Bereich, welcher der Befestigung des Strahlers dient und weiterhin
Mittel zum Betätigen des Adapters aufweist. An dem ersten Bereich befinden sich hierbei
insbesondere Kontaktzungen, welche von einer Ruheposition in eine Kontaktierungsposition
bewegt werden können, in der sie die innerhalb der Stromschiene verlaufenden Leiteradern
kontaktieren. Üblicherweise werden hierzu die Kontaktzungen seitlich ausgeschwenkt.
Desweiteren ermöglicht der Adapter auch eine mechanische Befestigung an der Stromschiene,
indem zusätzlich zu den Kontaktzungen auch mechanische Verriegelungselemente ausgefahren
werden können. Die Mittel zum Betätigen bzw. Ausfahren der Kontaktzungen und mechanischen
Verriegelungselemente befinden sich dabei in dem unteren Bereich, der im montierten
Zustand an der Unterseite der Stromschiene anliegt.
[0004] Wie auch andere bislang bekannte Lösungen ist der aus der
DE 20 2005 001 472 U1 bekannte Stromschienenadapter verhältnismäßig groß ausgeführt. Im montierten Zustand
ist der an der Unterseite der Stromschiene befindliche Bereich deutlich erkennbar
und beeinträchtigt dementsprechend das Gesamterscheinungsbild des Systems.
[0005] Aus der
EP 1 460 734 A2 ist ein Stromschienen-Adapter bekannt, der zur Verbindung einer Leuchte mit einer
Stromschiene dient. Der Adapter weist ein Gehäuse mit einem oberen und einem unteren
Anteil auf, wobei der obere Anteil zum Eingreifen in die Stromschiene ausgebildet
ist und der untere Anteil zur Anlage an der Außenseite der Stromschiene.
[0006] Aus der
US 6,079,992 ist ein Adapter bekannt, der zur Verbindung einer Leuchte mit einer Stromschiene
dient, die einen nach unten offenen, U-förmigen Bereich aufweist. Zum Betrieb der
Leuchte wird der Adapter zwischen den beiden U-Schenkeln des U-förmigen Bereichs angeordnet.
[0007] Der vorliegenden Erfindung liegt nunmehr die Aufgabenstellung zugrunde, einen neuartig
ausgestalteten Stromschienenadapter bereitzustellen, der kompakter ausgestaltet ist
und insbesondere im montierten Zustand das Erscheinungsbild des Beleuchtungssystems
nur unwesentlich beeinträchtigt.
[0008] Die Aufgabe wird durch einen Stromschienenadapter, der die Merkmale des Anspruchs
1 aufweist, gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind Gegenstand der
abhängigen Ansprüche.
[0009] Die erfindungsgemäße Lösung beruht insbesondere auf der Nutzung eines innerhalb des
Gehäuses des Stromschienenadapters befindlichen sog. Kernelements. Dieses ist für
die Anbindung der Leuchte oder des Strahlers verantwortlich und wurde so gestaltet,
dass des dem Adapter eine besonders hohe Stabilität verleiht. Dies wiederum ermöglicht
es, den Adapter besonders kleinbauend auszuführen, um - wie gewünscht - im eingesetzten
Zustand nur geringfügig in Erscheinung zu treten, gleichzeitig allerdings eine derart
zuverlässige Befestigung an der Stromschiene zu ermöglichen, dass die durch eine an
dem Adapter befestigte Leuchteneinheit hervorgerufenen Kräfte und Drehmomente zuverlässig
aufgenommen werden können. Hierzu wird vorgeschlagen, innerhalb des im Schnitt T-förmig
ausgebildeten Gehäuses ein Kernelement anzuordnen, welches vorzugsweise einstückig
ausgeführt ist und derart gestaltet ist, dass es sich sowohl in denjenigen Bereich
des Gehäuses erstreckt, der in die Stromschiene eingeführt wird, als auch in den Bereich,
der im montierten Zustand des Adapters an der Aussenseite der Stromschiene anliegt.
[0010] Erfindungsgemäß wird dementsprechend ein Stromschienenadapter zum Befestigen einer
Leuchte an einer U-förmigen Stromschiene sowie zum Kontaktieren von innerhalb der
Stromschiene verlaufenden Leitern vorgeschlagen, wobei der Stromschienenadapter ein
im Schnitt T-förmig ausgebildetes Gehäuse aufweist mit einem zum Eingreifen in die
Stromschiene vorgesehenen Zentralteil sowie einem sich an das Zentralteil anschließenden
und quer dazu ausgerichteten Basisteil, welches im eingesetzten Zustand an der Außenseite
der Stromschiene anliegt, und wobei innerhalb des Gehäuses ein zur Halterung der Leuchte
oder des Strahlers vorgesehenes Kernelement angeordnet ist, welches sich sowohl in
das Zentralteil als auch in das Basisteil erstreckt, wobei das Kernelement vorzugsweise
einstückig ausgebildet ist.
[0011] Das Kernelement, welches beispielsweise aus Aluminium gebildet ist, ist im Schnitt
T-förmig ausgestaltet, wobei ein innerhalb des Basisteils angeordneter Querbereich
derart bemessen ist, dass er die Stromschiene überdeckt.
[0012] Durch die Nutzung des Kernelements kann das Gehäuse des Adapters sehr kompakt gestaltet
werden. Dabei ist vorgesehen, dass die Höhe des Basisteils kleiner als ein Drittel
der Höhe des Zentralteils ist. Im montierten Zustand ist also lediglich eine Platte
geringer Höhe erkennbar, welche an der Unterseite der Stromschiene angeordnet ist.
Die Reduzierung insbesondere der Höhe des Basisteils führt dabei-insbesondere im montierten
Zustand-zu einem sehr eleganten Aussehen des Stromschienenadapters.
[0013] Der erfindungsgemäße Adapter kann sowohl zur Befestigung von Leuchten als auch von
Strahlern an einer Stromschiene ausgebildet sein. Für den Fall der Halterung von Strahlern
weist der Stromschienenadapter insbesondere einen Ausleger auf, an dessen Unterseite
der Strahler angeordnet ist. Zur Halterung des Auslegers kann dabei das Kernelement
eine von der Unterseite her zugängliche und sich nach oben erstreckende Ausnehmung
aufweisen. Die Befestigung des Auslegers kann dann über eine Schraube erfolgen.
[0014] Weiterhin ist vorzugsweise an dem Stromschienenadapter, insbesondere an dem Kernelement
ein Erdungselement angeordnet, welches beispielsweise als Erdungsfeder ausgebildet
sein kann und u.a. in einer von dem Basisteil abgewandten Richtung vorsteht. Über
diese Erdungsfeder, die mittels einer Schraube an dem Kernelement befestigt sein kann,
wird dann eine durchgängige Erdung ausgehend von der Stromschiene über die Erdungsfeder
und den Adapter bis schließlich zu der an dem Adapter befestigten Leuchteinheit gewährleistet.
[0015] Der erfindungsgemäße Stromschienenadapter weist ferner zumindest ein Betätigungselement
auf, über welches mechanische Verriegelungselemente und/oder elektrische Kontakte
von einer eingeschwenkten Ruheposition in eine ausgeschwenkte Verriegelungs- bzw.
Kontaktierungsposition überführbar sind. Bei diesem Betätigungselement kann es sich
beispielsweise um einen seitlich von dem Basisteil vorstehenden Hebel handeln. Auch
die alternative oder zusätzliche Verwendung eines von der Unterseite her zugänglichen
Verstellrads wäre denkbar.
[0016] Nachfolgend soll die Erfindung anhand der beiliegenden Zeichnung näher erläutert
werden. Es zeigen:
- Figuren 1 und 2
- Ansichten eines erfindungsgemäßen Stromschienenadapters mit einem an der Unterseite
vorstehenden Ausleger zur Befestigung eines Strahlers;
- Figuren 3 und 4
- Ansichten des Adapters ohne den Ausleger;
- Figur 5
- den Stromschienenadapter mit den voneinander getrennten Gehäuseteilen und
- Figuren 6 bis 8
- verschiedene Ansichten des Kernelements.
[0017] Der erfindungsgemäße Stromschienenadapter ist -wie bereits erwähnt - generell zum
Anschließen einer Leuchteneinheit an eine U-förmige Stromschiene vorgesehen. Befestigt
werden können sowohl klassische Leuchteneinheiten als auch Strahler, wobei die Vorteile
des Adapters insbesondere bei Strahlern zum Tragen kommen, da diese im Vergleich zu
klassischen Leuchten kleinere Baugrößen aufweisen und ferner in der Regel zu dem Adapter
beabstandet angeordnet sind. Die Erfindung ist allerdings keinesfalls auf Adapter
zum Anschließen von Strahlern eingeschränkt.
[0018] Üblicherweise sind Stromschienen U-förmig ausgebildet. Sie weisen ein längliches
Tragelement auf, welches zur Unterseite hin geöffnet ist, wobei innerhalb der Schiene,
insbesondere an den beiden Seitenwänden Leiteradern verlaufen. Ein zum Anschluss an
eine derartige Stromschiene vorgesehener Adapter muss dementsprechend einerseits in
der Lage sein, die Leiteradern zu kontaktieren. Andererseits sollte auch eine mechanische
Befestigung an der Stromschiene erzielt werden.
[0019] Der hierzu erfindungsgemäß vorgeschlagene und in den Figuren 1 bis 4 dargestellte
Adapter 1 weist dementsprechend ein Gehäuse 2 auf, welches in zwei verschiedene Bereiche
unterteilt werden kann. Der erste Bereich wird hierbei durch ein Zentralteil 10 gebildet,
welches zum Eingriff in die Stromschiene vorgesehen ist. An der Unterseite dieses
Zentralteils 10 ist der zweite Bereich ausgebildet, der durch ein Basisteil 20 gebildet
ist. Das Basisteil ist plattenförmig gestaltet und senkrecht zu dem Zentralteil 10
ausgerichtet, so dass sich insgesamt eine T-Form für das Gehäuse 2 ergibt. Im montierten
Zustand an der Stromschiene liegt das Basisteil 20 an der Unterseite der Stromschiene
derart an, dass es diese überdeckt.
[0020] Beide Elemente, Zentralteil 10 und Basisteil 20, erfüllen unterschiedliche Aufgabenstellungen.
So besteht die Aufgabe des Zentralteils 10 in erster Linie darin, für eine mechanische
Befestigung an der Stromschiene zu sorgen und die Leiteradern zu kontaktieren, während
hingegen das Basisteil Mittel zum Betätigen des Adapters 1 aufweist.
[0021] Die Kontaktierung der Leiteradern sowie die mechanische Befestigung an der Stromschiene
wird bei dem erfindungsgemäßen Stromschienenadapter 1 mit Hilfe von mechanischen Verriegelungselementen
11 sowie Kontaktzungen 12 erreicht, die aus dem Zentralteil 10 seitlich herausragen.
Über einen später noch näher beschriebenen Mechanismus können diese Verriegelungselemente
11 und Kontaktzungen 12 von einer eingeschwenkten Ruheposition in eine Verriegelungsposition
bzw. Kontaktierungsposition ausgeschwenkt werden. Die Verriegelungselemente 11 hintergreifen
dann entsprechende Vorsprünge der Stromschiene, wodurch eine Verankerung erzielt wird.
Die Kontaktierungszungen 12 hingegen werden gegen die Leiteradern gepresst und stellen
eine Verbindung zu der Stromversorgung bzw. zu Leitungen, welche beispielsweise für
eine Signalübertragung genutzt werden können, her.
[0022] Das Ausfahren bzw. Einfahren der Verriegelungselemente 11 und Kontaktzungen 12 erfolgt
mit Hilfe von Hebeln 21, welche an dem Basisteil angeordnet sind. Das Basisteil 20
weist entsprechend der Darstellung von Figur 4 eine etwa quadratische Grundfläche
auf. An den beiden gegenüberliegenden Enden stehen jeweils die Endbereiche der Hebel
21 vor, welche innerhalb des Gehäuses 2 drehbar gelagert sind. Auf der Achse der beiden
Hebel 21 sind dann auch die Verriegelungselemente 11 und Kontaktzungen 12 angeordnet,
wie insbesondere der Darstellung von Figur 5 entnommen werden kann. Durch Verdrehen
der beiden Hebel 21 können dementsprechend diese Elemente 11, 12 ein- bzw. ausgeschwenkt
werden. Dabei ist zum Betätigen eines der beiden Hebel 21 zusätzlich an der Unterseite
des Basisteils 20 ein Verstellrad 22 angeordnet. Dieses Verstellrad 22 wird insbesondere
durch die Unterseite des zugehörigen scheibenförmigen Elements, auf dem der Hebel
21 angeordnet ist, gebildet. Im montierten Zustand des Adapters 1 an der Stromschiene
ist dieses Verstellrad 22 sehr gut zugänglich und kann dementsprechend dazu genutzt
werden, die mechanische Verriegelung mit der Stromschiene zu lösen.
[0023] Eine Besonderheit des erfindungsgemäßen Stromschienenadapters 1 besteht nunmehr darin,
dass dieser sehr kleinbauend ausgebildet ist. Dies wird dadurch ermöglicht, dass die
Komponenten des Adapters, welche für die Befestigung an der Stromschiene sowie für
die Anbindung des Auslegers 50 zur Halterung eines Strahlers zuständig sind, in besonderer
Weise gestaltet wurden. Insbesondere weist der Adapter 1 nunmehr ein in dem Gehäuse
2 befindliches Kernelement auf, welches dem Adapter 1 trotz kompakter Bauweise eine
besondere Stabilität verleiht und dementsprechend eine zuverlässige Halterung ermöglicht.
[0024] Von der Unterseite her betrachtet weist das Gehäuse 2 bzw. das Basisteil 20 eine
nahezu rechteckige Grundfläche auf und ist derart dimensioniert, dass es im eingebauten
Zustand die Unterseite der Stromschiene überdeckt. Von der Vorderseite her gesehen
ist das Gehäuse T-förmig ausgeführt, wobei das Zentralteil 10 so breit wie der Stromschienenkanal
ausgeführt ist. Aufgrund der Tatsache, dass das Basisteil im montierten Zustand an
der Außenseite der Stromschiene aufliegt, ist der Adapter 10 insgesamt in der Lage,
die Kräfte und Drehmomente, die über den Ausleger 50 und den daran montierten Strahler
einwirken, zuverlässig aufzunehmen. Hierzu ist eine stabile Ausgestaltung erforderlich,
welche durch den Einsatz eines sog. Kernelements erreicht wird. Dessen Anordnung innerhalb
des Gehäuses 2 ist in Figur 5 dargestellt, die Figuren 6 bis 8 zeigen verschiedene
Ansichten des Kernelements.
[0025] Aufgabe des Kernelements 60 ist es also, dem Adapter 1 eine besondere Stabilität
zu verleihen. Hierzu ist das Kernelement 60, welches vorzugsweise aus Aluminium gebildet
ist, einstückig ausgeführt. Es weist im Schnitt wiederum eine T-Form auf und insbesondere
derart gestaltet, dass es sich einerseits in das Zentralteil 10 und andererseits in
das Basisteil 20 erstreckt. Die Abmessungen der Bereiche des Kernelements 60 sind
dabei derart, dass der nach oben gerichtete Steg 61 im Wesentlichen der Breite des
Kanals der Stromschiene entspricht und die im Wesentlichen quadratische Basisplatte
62 im montierten Zustand die Stromschiene überdeckt. Das Kernelement 60 ist also in
der Lage, im montierten Zustand die verschiedenen Kräfte und Drehmomente, die auf
den Adapter 1 einwirken, aufzunehmen. Es stellt das tragende und stabilisierende Element
des Adapters 1 dar, an dem die weiteren Komponenten angeordnet sind.
[0026] Wie Figur 5 entnommen werden kann, besteht das Gehäuse 2 im Wesentlichen aus zwei
Gehäuseteilen, welche L-förmig ausgebildet sind und zu der T-Form zusammengefügt werden
können. Sie werden jeweils von der Seite her auf das Kernelement 60 ausgesetzt und
dann mittels mehrere Schrauben mit diesem sowie untereinander verbunden. Eines der
beiden Gehäuseteile 40 weist ferner eine zentrale Öffnung 42 auf, welche durch eine
zusätzliche Abdeckung 43 verschlossen wird. Da die Kräfte nahezu vollständig durch
das Kernelement 60 aufgenommen werden, kommt den Gehäuseteilen 40 und 41 keine wesentliche
tragende Funktion zu. Beide Teile 40 und 41 können dementsprechend sehr dünnwandig
ausgeführt und beispielsweise aus Kunststoff gebildet werden.
[0027] Aufgrund dieser zuvor geschilderten speziellen Ausgestaltung ist es möglich, die
Höhe des Basisteils 20 stark zu reduzieren. Da innerhalb des Basisteils 20 in erster
Linie die beiden Hebel 21 angeordnet sind, kann dessen Höhe auf einen Wert reduziert
werden, der unterhalb eines Drittels der Höhe des Zentralteils 10 liegt. Im montierten
Zustand des Adapters 1 an eine Stromschiene ist dementsprechend lediglich die flache
Platte des Basisteils 20 erkennbar.
[0028] Die Befestigung des Auslegers 50 an dem Adapter 1 erfolgt mit Hilfe einer zylinderförmigen
Öffnung 30, welche sich von der Unterseite her durch das Kernelement 60 bis in das
Zentralteil 10 des Adapters 1 erstreckt. In diese Öffnung 30 kann der Endbereich des
Auslegers 50 formschlüssig eingeführt werden, wobei die Öffnung 30 und der Endbereich
des Auslegers 50 vorzugsweise derart ausgestaltet sind, dass eine verdrehsichere Halterung
erzielt wird. Ein Herausfallen des Auslegers 50 wird dann mit Hilfe einer Schraube
verhindert, wobei in Figur 4 der Endbereich zugehörigen des Schraubkanals 31 erkennbar
ist. Das Kernelement 60 nimmt also insbesondere auch die über den Ausleger 50 auf
den Adapter 1 einwirkenden Kräfte auf.
[0029] Zum Erden der Anordnung ist an dem Adapter 1 ein Erdungselement, insbesondere eine
Erdungsfeder 35 vorgesehen, welche mittels einer Schraube an dem Kernelement 60 fixiert
wird. Der Endbereich der Feder 35 ragt aus dem Zentralteil 10 nach oben, wobei auch
ein seitlicher Arm 37 hervorsteht. Hierdurch wird beim Einsetzen des Adapters 1 in
die Stromschiene sichergestellt, dass eine zuverlässige Erdung erzielt wird, wobei
sich die Erdung ausgehend von der Stromschiene über die Erdungsfeder 35 zum Gehäuse
2, dem Ausleger 50 und damit letztendlich bis zu dem Strahler erstreckt. Die Zuverlässigkeit
beim Anschließen an die Stromschiene wird ferner dadurch verbessert, dass seitlich
gerichtete Anformungen an dem Gehäuse 2 einen Verpolungsschutz bilden, durch welche
verhindert wird, dass der Adapter falsch an die Stromschiene eingesetzt wird.
[0030] Insgesamt wird dementsprechend ein kleinbauender Adapter zum Befestigen einer Leuchte
oder eines Strahlers an einer Stromschiene geschaffen, der äußerst kompakt gestaltet
ist und dementsprechend das Erscheinungsbild verbessert, gleichzeitig allerdings in
gewohnt zuverlässiger und sicherer Weise das Anschließen an die Stromschiene sicherstellt.
1. Stromschienenadapter (1) zum Befestigen einer Leuchte oder eines Strahlers an einer
U-förmigen Stromschiene sowie zum Kontaktieren von innerhalb der Stromschiene verlaufenden
Leitern,
wobei der Stromschienenadapter (1) ein im Schnitt T-förmig ausgebildetes Gehäuse (2)
aufweist mit einem zum Eingreifen in die Stromschiene vorgesehenen Zentralteil (10)
sowie einem sich an das Zentralteil (10) anschließenden und quer dazu ausgerichteten
Basisteil (20), welches im eingesetzten Zustand an der Aussenseite der Stromschiene
anliegt,
wobei innerhalb des Gehäuses (2) ein vorzugsweise einstückig ausgebildetes Kernelement
(60) angeordnet ist, welches sich sowohl in das Zentralteil (10) als auch in das Basisteil
(20) erstreckt,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kernelement (60) zur Halterung der Leuchte oder des Strahlers vorgesehen ist,
wobei die Höhe des Basisteils (20) kleiner als 1/3 der Höhe des Zentralteils (10)
ist,
wobei das Kernelement (60) im Schnitt T-förmig ausgebildet ist und wobei ein innerhalb
des Basisteils (20) angeordneter Querbereich (62) des Kernelements (60) derart bemessen
ist, dass er die Stromschiene überdeckt.
2. Stromschienenadapter nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kernelement (60) aus Aluminium gebildet ist.
3. Stromschienenadapter nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kernelement (60) zur Halterung eines Auslegers (50), beispielsweise für die Befestigung
eines Strahlers, ausgebildet ist.
4. Stromschienenadapter nach Anspruch 3,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Kernelement (60) eine sich von der Unterseite her zugängliche und nach oben erstreckende
Ausnehmung (30) zur Aufnahme des Auslegers (50) aufweist.
5. Stromschienenadapter nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass an dem Kernelement (60) ein Erdungselement, insbesondere eine Erdungsfeder (35) angeordnet
ist, welche aus dem Gehäuse (2) vorsteht.
6. Stromschienenadapter nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Gehäuse (2) durch zwei im Schnitt im Wesentlichen L-förmig ausgebildete Gehäuseteile
(41, 42) gebildet ist, die lösbar miteinander verbunden sind.
7. Stromschienenadapter nach einem der vorherigen Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet,
dass dieser mindestens ein Betätigungselement (21) aufweist, über welches mechanische
Verriegelungselemente (11) und/oder elektrische Kontakte (12) von einer eingeschwenkten
in eine ausgeschwenkte Position überführbar sind.
8. Stromschienenadapter nach Anspruch 7,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Betätigungselement (21) ein von dem Basisteil (20) seitlich vorstehender Hebel
ist.
9. Stromschienenadapter nach Anspruch 7 oder 8,
dadurch gekennzeichnet,
dass das Betätigungselement ein an der Unterseite des Basisteils (20) angeordnetes Verstellrad
(22) ist.
1. Busbar adapter (1) for fastening a luminaire or a spotlight to a U-shaped busbar and
for contacting conductors running within the busbar,
wherein the busbar adapter (1) has a housing (2) that is T-shaped in section with
a base part (20) that is provided to engage in the busbar central part (10), as well
as adjoining the central part (10) and being oriented transversely thereto, and bearing
against the outside of the busbar in the inserted state,
wherein a preferably integrally-formed core element (60) is arranged within the housing
(2), which extends both in the central part (10) as well as in the base part (20),
characterized in that
the core element (60) is provided to hold the luminaire or the spotlight, wherein
the height of the base part (20) is smaller than 1/3 of the height of the central
part (10),
wherein the core element (60) is T-shaped in section and wherein a transverse region
(62) of the core element (60) arranged within the base part (20) is so dimensioned
that it covers the busbar.
2. Busbar adapter according to claim 1,
characterized in that
the core element (60) is formed of aluminum.
3. Busbar adapter according to one of the preceding claims,
characterized in that
the core element (60) is designed to hold a cantilever arm (50), for example for the
attachment of a spotlight.
4. Busbar adapter according to claim 3,
characterized in that
the core element (60) has a recess (30), which is accessible from the underside and
extends upwards receive the cantilever arm (50).
5. Busbar adapter according to one of the preceding claims,
characterized in that
a grounding element, in particular a grounding spring (35), which protrudes from the
housing (2), is arranged on the core element (60).
6. Busbar adapter according to one of the preceding claims,
characterized in that
the housing (2) is formed by two housing parts (41, 42) of substantially L-shaped
design, which are detachably connected to one another.
7. Busbar adapter according to one of the preceding claims,
characterized in that
it has at least one actuating element (21) via which mechanical locking elements (11)
and/or electrical contacts (12) may be transferred from a pivoted inwards to a pivoted
outwards position.
8. Busbar adapter according to claim 7,
characterized in that
the actuating element (21) is a lever projecting laterally from the base part (20).
9. Busbar adapter according to claim 7 or 8,
characterized in that
the actuating element is an adjusting wheel (22) arranged on the underside of the
base part (20).
1. Adaptateur de rail conducteur (1) pour la fixation d'un luminaire ou d'un projecteur
sur un rail conducteur en forme de U ainsi que pour le contact de conducteurs s'étendant
à l'intérieur du rail conducteur,
l'adaptateur de rail conducteur (1) comprenant un boîtier (2) présentent en coupe
une forme de T, avec une partie centrale (10) prévue pour s'emboîter dans le rail
conducteur, ainsi qu'une partie de base (20) se raccordant à la partie centrale (10)
et orientée transversalement par rapport à celle-ci, qui s'appuie, dans l'état inséré,
contre le côté extérieur du rail conducteur,
moyennant quoi, à l'intérieur du boîtier (2), est disposé un élément central (60),
conçu de préférence d'une seule pièce, qui s'étend aussi bien dans la partie centrale
(10) que dans la partie de base (20),
caractérisé en ce que
l'élément central (60) est prévu pour le maintien du luminaire ou du projecteur, la
hauteur de la partie de base (20) étant inférieure à 1/3 de la hauteur de la partie
centrale (10),
l'élément central (60) présentant en coupe une forme de T et une zone transversale
(62) de l'élément central (60), se trouvant à l'intérieur de la partie de base (20),
étant dimensionnée de façon à ce qu'elle recouvre le rail conducteur.
2. Adaptateur de rail conducteur selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
l'élément central (60) est constitué d'aluminium.
3. Adaptateur de rail conducteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'élément central (60) est conçu pour le maintien d'une flèche (50), par exemple pour
la fixation d'un projecteur.
4. Adaptateur de rail conducteur selon la revendication 3,
caractérisé en ce que
l'élément central (60) comprend un évidement (30) accessible à partir du côté inférieur
et s'étendant vers le haut, pour le logement de la flèche (50).
5. Adaptateur de rail conducteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
sur l'élément central (60) est disposé un élément de mise à la terre, plus particulièrement
un ressort de mise à la terre (35), qui dépasse du boîtier (2).
6. Adaptateur de rail conducteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le boîtier (2) est constitué de deux parties de boîtier (41, 42) présentant en coupe
la forme d'un L, qui sont reliées de manière amovible entre elles.
7. Adaptateur de rail conducteur selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
celui-ci comprend au moins un élément d'actionnement (21), par l'intermédiaire duquel
des éléments de verrouillage mécaniques (11) et/ou des contacts électriques (12) peuvent
être amenés d'une position rétractée vers une position dépliée.
8. Adaptateur de rail conducteur selon la revendication 7,
caractérisé en ce que
l'élément d'actionnement (21) est un levier dépassant latéralement de la partie de
base (20).
9. Adaptateur de rail conducteur selon la revendication 7 ou 8,
caractérisé en ce que
l'élément d'actionnement est une molette de réglage (22) disposée sur le côté inférieur
de la partie de base (20).