[0001] Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Betriebsgerät für ein Leuchtmittel
zur Bestimmung eines Energie- oder Leistungsverbrauchs und ein Verfahren zum Erfassen
einer Information über einen Energie- oder Leistungsverbrauch eines Leuchtmittels.
Bei dem erfindungsgemäßen Betriebsgerät für Leuchtmittel kann es sich beispielsweise
um ein elektronisches Vorschaltgerät für Leuchtmittel, wie z.B. Gasentladungslampen
bzw. Leuchtstoffröhren handeln.
Für die Realisierung von Beleuchtungssystemen mit mehren Leuchten werden Systeme mit
einer zentralen Steuereinheit zur Steuerung des Betriebsverhaltens der Leuchten verwendet.
Dabei spielen bei solchen Beleuchtungssystemen Eigenschaften wie Bedienkomfort, Ambiente,
Funktionalität sowie Energieeinsparung und Energiemonitoring eine immer größer werdende
Rolle. Die traditionelle Elektroinstallation auf Basis einer einfachen Verdrahtung
von Lichtschaltern, Dimmern und lichttechnischen Verbrauchern kann diese Anforderungen
nur unzureichend erfüllen. Moderne Betriebsgeräte, die in Beleuchtungssystemen eingebunden
sind, können über Schnittstellen Steuerbefehle für den Betrieb des entsprechenden
Leuchtmittels bzw. Lampe empfangen und das Leuchtmittel dann in entsprechend geeigneter
Weise ansteuern. Die Übermittlung der Steuerbefehle kann dabei sowohl über gesonderte
Daten- oder Busleitung oder aber auch im Rahmen des PLC -Verfahren (PLC = Power Line
Carrier) Verfahrens über die Stromversorgungsleitung erfolgen. Ferner sind auch Betriebsgeräte
für Leuchtmittel bekannt, welche eine Schnittstelle zum drahtlosen Empfangen von Steuerbefehlen
aufweisen. Das Patent
WO 2009/066234 offenbart ein Betriebsgerät für ein Leuchtmittel, welches einen Energieverbrauch
des Leuchtmittels erfasst. Vor diesem Hintergrund hat die lichttechnische Industrie
einen Standard zur digitalen Kommunikation zwischen den einzelnen Komponenten einer
lichttechnischen Anlage definiert. Dieser DALI -Standard (DALI = Digital Addressable
Lighting Interface) ist ein Protokoll zur Steuerung lichttechnischer Betriebsgeräte,
wie z. B. Schaltnetzteilen, elektronischen Vorschaltgeräten (EVG) oder auch elektronischen
Leistungsdimmern. Dabei kann jedes Betriebsgerät, das über eine DALI-Schnittstelle
verfügt, über DALI-Adressen einzeln angesteuert werden. Im Vergleich zu der früher
oftmals verwendeten 1 - 10 Volt-Schnittstelle weist die DALI-Schnittstelle einen erhöhten
Komfort für eine intelligente Lichtsteuerung in einem Beleuchtungssystem auf. Der
DALI-Standard ist eine Schnittstellendefinition, die insbesondere für elektronische
Vorschaltgeräte zum Betreiben und Ladungslampen eingesetzt wird. DALI kann auch über
geeignete Umsetzer in ein übergeordnetes Gebäudemanagementsystem als kostengünstiges
Subsystem eingebunden werden.
[0002] Ein DALI-Lichtsteuersystem kann als eigenständiges System zur Steuerung von Beleuchtungseinrichtungen
verwendet werden. Ferner kann ein DALI-Lichtsteuersystem auch als ein eigenständiges
Subsystem in einem bereits existierenden Gebäudemanagementsystem eingesetzt werden.
Dabei hat ein DALI-System eine Anbindung an ein übergeordnetes Gebäudemanagementsystem,
ist aber auch ohne das Gebäudemanagementsystem funktionsfähig. In einer weiteren Variante
kann das DALI-System als ein reines Subsystem in einem Gebäudemanagementsystem ausgebildet
sein. In dieser Art der Anwendung ist das Lichtsystem nicht als Stand-Alone-Lösung
ausgelegt. Die Inbetriebnahme des Lichtsteuersystems ist hier ein Bestandteil der
Inbetriebnahme des Gesamtgebäudemanagementsystems.
[0003] Für die Vernetzung und den Betrieb eines DALI-Lichtsteuersystems gibt es grundsätzlich
zwei Möglichkeiten. Wie in Fig. 6 dargestellt ist, kann ein Steuergerät 20 mehrere
Betriebsgeräte 2, die über einen Bus 16 miteinander verbunden sind, steuern. In dieser
Betriebsart werden die angeschlossenen Betriebsgeräte 2 von dem Steuergerät 20, an
das Kontrolltafeln bzw. Kontrolleinheiten 40, wie z. B. Sensoren, Taster, Dimmer oder
Bewegungsschalter angeschlossen sind, gesteuert. In dieser Betriebsart geben die Betriebsgeräte
2 Informationen nur auf Anforderung durch das Steuergerät 20 weiter. Die gesamte Handhabung
wird von dem Steuergerät 20 gesteuert.
[0004] Wie in Fig. 7 dargestellt ist, können aber auch mehrere Kontrolleinheiten 40 an die
Schnittstellenlinie 16 angeschlossen sein und deshalb direkt mit den Betriebsgeräten
2 kommunizieren. Dabei müssen die Kontrolleinheiten 40 entsprechenden "Verkehrsregeln"
im DALI-Standard folgen, um Datenkollisionen zu vermeiden und um das System korrekt
laufen zu lassen. In dieser Betriebsart ist die Installation einfacher und es gibt
weniger Verdrahtungsaufwand.
[0005] Die Steuergeräte 20 stellen die logische Zuordnung zwischen den Kontrolleinheiten
40, wie z. B. Sensoren, Bedienelementen und DALI-Betriebsgeräten 2 her. Prinzipiell
kann es sich bei dem Steuergerät um ein eigenständiges Steuergerät oder auch um ein
Schnittstellenmodul, welches seine Befehle aus einem übergeordneten System, wie z.
B. einem Gebäudemanagementsystem bezieht, handeln. Als Steuergeräte 20 sind auch intelligente
Sensoren oder Bedienelemente mit integriertem Steuergerät möglich. Wie in Fig. 6 dargestellt
ist, können Sensoren und Bedienelemente 40 über separate Verbindungen direkt an das
Steuergerät 20 angebunden sein. Über diesen Weg können dann handelsübliche Komponenten
eingesetzt werden. Bei der Variante, wie sie in Fig. 7 dargestellt ist, werden Sensoren
und Bedienelemente über die DALI-Leitungen 16 an das Steuergerät 20 angebunden. Bei
dieser Variante müssen keine zusätzlichen Leitungen zwischen Sensoren / Bedienelementen
und dem Steuergerät verlegt werden.
Bei Beleuchtungssystemen, z.B. in Gebäuden stellt das Energie- und Leistungsmonitoring
einen immer wichtigeren Gesichtspunkt dar. Bei bisherigen Beleuchtungssystemen mit
Betriebsgeräten für Leuchtmittel kann der Energieverbrauch bisher nur abgeschätzt
werden oder über den gemessenen Gesamtverbrauch ermittelt werden. Eine Abschätzung
kann erfolgen, indem der durchschnittlich eingestellte Dimmwert bzw. Helligkeitswert
abgeschätzt wird und die entsprechende Leistungsaufnahme der installierten Betriebsgeräte
berücksichtigt wird. Die Abschätzung des Energieverbrauches ist jedoch zum einen recht
umständlich und zum anderen auch ungenau, da sich beispielsweise ein realer Energieverbrauch
eines Leuchtmittels bei Einstellung eines Dimmwertes, abhängig von der Betriebsdauer
und damit abhängig von einer Erwärmung, ändern kann.
Die Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht deshalb darin, ein Betriebsgerät für
Leuchtmittel bereitzustellen, dass es erlaubt, in einfacher und genauer Weise den
Energie- oder Leistungsverbrauch des Leuchtmittels für ein Steuergerät in einem Beleuchtungssystem
bereitzustellen.
Diese Aufgabe wird durch das Betriebsgerät gemäß Anspruch 1, sowie dem Verfahren gemäß
Anspruch 14 gelöst. Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen
angegeben.
[0006] Die vorliegende Erfindung zeichnet sich dadurch aus, dass ein Betriebsgerät für ein
Leuchtmittel eine Energie- oder Leistungsmesseinrichtung zum Ermitteln eines Energie-
oder Leistungsverbrauchs des Leuchtmittels aufweist. Mit Hilfe dieses Betriebsgerätes
lässt sich innerhalb eines Beleuchtungssystems auf sehr einfache und sehr genaue Weise
der Energie- oder Leistungsverbrauch eines solches Betriebsgerätes ermitteln.
Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann ein Betriebsgerät einen Datenspeicher aufweisen,
der beispielsweise über einen gewissen Zeitraum den Energie- oder Leistungsverbrauch
aufzeichnet. Dieser Wert kann dann beispielsweise intermittierend oder zyklisch von
einem Kontrollsystem oder Steuergerät ausgelesen oder zu diesem geschickt werden.
Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann das Steuergerät
in einem zweiten Register bzw. Speicherbank immer den aktuellen Energie- oder Leistungsverbrauch
ablegen, so dass dieser immer aktuell abrufbar bzw. zu dem Steuergerät gesendet werden
kann.
[0007] Bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung werden nachfolgend unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen näher erläutert.
[0008] Es zeigen:
- Fig. 1
- die schematische Darstellung eines Betriebsgerätes für ein Leuchtmittel mit einer
Schnittstelle und einer Energie- oder Leistungsmesseinrichtung gemäß einem Ausführungsbeispiel
der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 2
- eine schematische Darstellung eines Betriebsgerätes für ein Leuchtmittel mit einem
Datenspeicher gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 3
- die schematische Darstellung eines Betriebsgerätes für ein Leuchtmittel mit einer
weiteren Schnittstelle, sowie zwei Speicherbänken zur Speicherung eines aktuellen
Verbrauchswertes und zur Speicherung eines Energie- oder Leistungsverbrauchswertes
über einen gewissen Zeitraum gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung;
- Fig. 4
- eine schematische Darstellung eines Betriebsgerätes für ein Leuchtmittel, wobei das
Betriebsgerät eine drahtlose Schnittstelle zur Übertragung von Informationen zu dem
Energie- oder Leistungsverbrauch bzw. von Steuerungsbefehlen gemäß einem weiteren
Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung aufweist;
- Fig. 5
- ein Flussdiagramm für ein Verfahren zum Erfassen einer Information eines Energie-
oder Leistungsverbrauchs eines Leuchtmittels gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden
Erfindung;
- Fig. 6
- eine schematische Darstellung eines DALI-Lichtsteuersystems, wobei Sensoren und Bedienelemente
über separate Verbindungen an ein Steuergerät angebunden sind;
- Fig. 7
- die schematische Darstellung eines DALI-Lichtsteuersystems, wobei Sensoren und Bedienelemente
über den DALI-Bus an ein Steuergerät angebunden sind;
- Fig. 8
- eine Darstellung einer Leistungsfaktorkorrekturschaltung eines Betriebsgerätes für
ein Leuchtmittel gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung;
und
- Fig. 9
- eine Darstellung der Signalverläufe einer Leistungsfaktorkorrekturschaltung gemäß
einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung.
[0009] Bezüglich der nachfolgenden Beschreibung der Ausführungsbeispiele der vorliegenden
Erfindung sollte beachtet werden, dass in den unterschiedlichen Figuren für gleichwirkende
oder funktionsgleiche Elemente oder Schritte zur Vereinfachung in der gesamten Beschreibung
die gleichen Bezugszeichen verwendet werden. Diese Elemente mit gleichen Bezugszeichen
sind in den verschiedenen Ausführungsbeispielen untereinander austauschbar.
[0010] In Fig. 1 ist in einer schematischen Darstellung ein Betriebsgerät 10 für ein Leuchtmittel
12 mit einer Schnittstelle 15 zum bidirektionalen Datenaustausch mit einem Steuergerät
20 dargestellt. Das Betriebsgerät 10 weist eine Energie- oder Leistungsmesseinrichtung
25 zum Ermitteln eines Energie- oder Leistungsverbrauchs des Leuchtmittels 12 auf.
Das Betriebsgerät 10 ist ferner ausgebildet, um eine Information über den Energie-
oder Leistungsverbrauch an das Steuergerät 20 zu senden, oder um die Information über
den Energie- oder Leistungsverbrauch für das Steuergerät 20 zugänglich zu machen.
[0011] Das Lampenbetriebsgerät 10 kann Teil eines größeren Beleuchtungssystems sein, welches,
wie auch im Zusammenhang mit Fig. 6 und 7 dargestellt, mehrere weitere Lampenbetriebsgeräte
aufweisen kann, die beispielsweise verteilt innerhalb eines Gebäudes oder einer zu
beleuchtenden Einrichtung angeordnet sind. Die einzelnen Vertriebsgeräte 10 können
dabei über ein Bussystem 16 mit einem zentralen Steuergerät 20 verbunden sein. Mit
Hilfe des Bussystems 16 können beispielsweise von der zentralen Steuereinheit Steuerbefehle
an ein Betriebsgerät 10 gesendet werden, Statusinformationen abgefragt oder von dem
Betriebsgerät 10 zu dem Steuergerät 20 gesendet werden. Gemäß Ausführungsbeispielen
der vorliegenden Erfindung können beispielsweise auch über das Bussystem 16 und die
Schnittstelle 15, oder aber auch über eine weitere Schnittstelle, wie dies noch später
gezeigt wird, Informationen bezüglich des Energie- oder Leistungsverbrauchs des Leuchtmittels
12 an das Steuergerät 20 gesendet werden oder zugänglich gemacht werden.
[0012] Bei dem Betriebsgerät 10 kann es sich beispielsweise um ein elektronisches Vorschaltgerät
für Leuchtmittel, wie z.B. Entladungslampen bzw. Gasentladungslampen handeln. Ein
elektrisches Vorschaltgerät kann als separates Bauelement mit dem Leuchtmittel 12
zusammenwirken oder auch im Leuchtmittel integriert sein. Ein elektronisches Vorschaltgerät
kann dazu dienen, eine Gasentladung mit einer entsprechend hohen Spannung zu zünden
und einen Entladungsstrom während des Betriebes der Gasentladungslampe zu begrenzen.
Da ein Betriebsgerät einen gewissen Energieeigenverbrauch aufweisen kann, kann die
Energie- oder Leistungsmesseinrichtung 25 ausgebildet sein, den gesamten Energieverbrauch
aus Leuchtmittel und Betriebsgerät zu ermitteln. Dementsprechend kann dann die Information
über einen Energie- oder Leistungsverbrauch des Betriebsgerätes sowohl den Energie-
und Leistungsverbrauch des Betriebsgerätes als auch des Leuchtmittels an sich umfassen.
[0013] In anderen Ausführungsbeispielen kann es sich bei dem Betriebsgerät 10 um ein Vorschaltgerät
für Leuchtmittel, für ein Notstrommodule, für einen Dimmer, für einen Transformator
etc. handeln.
[0014] Bei dem Betriebsgerät 10 kann es sich um ein Betriebsgerät für verschiedene Typen
von Leuchtmitteln handeln. Die Leuchtmittel können beispielsweise Gasentladungslampen,
Glühlampen, Halogenglühlampen, oder Halbleiterlichtquellen umfassen.
[0015] Bei dem in Fig. 1 dargestellten Betriebsgerät 10 kann es sich beispielsweise um ein
DALI-Betriebsgerät handeln, das dann entsprechend eine DALI-Schnittstelle 15 aufweist,
mit der das Betriebsgerät über einen DALI-Bus 16 an ein DALI-Steuergerät 20 oder ein
DALI-Gateway 20, falls das Beleuchtungssystem ein Subsystem eines Gebäudemanagementsystems
ist, angeschlossen ist.
[0016] Die Energie- oder Leistungsmesseinrichtung 25 kann ausgebildet sein, um einen entsprechenden
Wirkstrom, falls zwischen Strom und Spannung eine Phasenverschiebung existiert, sowie
die momentan anliegende Wechselspannung zu erfassen, und daraus durch Multiplikation
einen Leistungsverbrauch zu berechnen, wodurch bei einer anschließenden zeitlichen
Integration ein Energieverbrauch bestimmbar ist. Beispielsweise kann bei Anwendung
einer resonanten Halbbrücke zum Betrieb des Leuchtmittels der Strom und die Spannung
durch das Leuchtmittel erfasst werden, wobei vorzugsweise der Wirkstrom beziehungsweise
die Wirkleistung des Leuchtmittels erfasst wird. Bei Anwendung einer resonanten Halbbrücke
zum Betrieb des Leuchtmittels (also beispielsweise bei einem Elektronischen Vorschaltgerät
als Betriebsgerät 10) kann beispielsweise aber auch der durch die Halbbrücke fließende
Strom als Kenngröße für die Leistung des Leuchtmittels erfasst werden. Die Energie-
oder Leistungsmesseinrichtung 25 kann aber beispielsweise auch die von dem Betriebsgerät
10 aufgenommene Leistung an den Eingangsanschlüssen oder über eine vorhandene Leistungsfaktorkorrekturschaltung
erfassen.
[0017] Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann die Energie- oder Leistungsmesseinrichtung 25
also so ausgebildet sein, dass bei einem Betrieb des Leuchtmittels 12 mittels einer
resonanten Halbbrücke, ein Strom und eine Spannung durch das Leuchtmittel 12 oder
durch die resonante Halbbrücke erfasst wird.
[0018] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel kann die Energie- oder Leistungsmesseinrichtung
25 ausgebildet sein, um sie in einem Erfassungsmodus die in dem Betriebsgerät 10 auftretenden
Energie- oder Leistungsverluste in Abhängigkeit eines bestimmten Betriebszustandes,
also z.B. eines bestimmten Dimm- oder Helligkeitswertes, zu erfassen und diese zu
speichern. Diese Werte können bei der Bestimmung der aktuellen Energie- oder Leistungsverbrauchswerte
verwendet werden.
Die Energie- oder Leistungsmesseinrichtung 25 kann es ermöglichen für ein Betriebsgerät
10 für ein Leuchtmittel genaue momentane Energie- oder Leistungsverbrauchswerte zu
erfassen. Das Betriebsgerät 10 kann dann diese Informationen über den Energie- oder
Leistungsverbrauch, die mit Hilfe der Energie- oder Leistungsmesseinrichtung 25 ermittelt
bzw. erfasst worden sind, an ein Steuergerät 20 senden oder diese Information über
den Energie- oder Leistungsverbrauch für das Steuergerät 20 zugänglich zu machen.
[0019] Die Energie- oder Leistungsmesseinrichtung 25 kann so ausgebildet sein, dass sie
die in dem Betriebsgerät 10 auftretenden Verluste ermitteln kann. Beispielsweise kann
die Energie- oder Leistungsmesseinrichtung 25 in einer Art Erfassungsmodus für alle
möglichen Dimmwerte bzw. Helligkeitswerte die entsprechenden Verluste aufnimmt. Diese
erfassten Verluste entsprechend der Dimmwerte bzw. Helligkeitswerte können später
im Betrieb bei der Bestimmung des aktuellen Energie- oder Leistungsverbrauchs berücksichtigt
werden.
[0020] Gemäß einem Ausführungsbeispiel kann die Energie- oder Leistungsmesseinrichtung 25
so ausgebildet sein, um die von dem Betriebsgerät 10 aufgenommene Energie- oder Leistung
an zugehörigen Strom- /Spannungseingangsanschlüssen des Betriebsgerätes 10 oder über
eine Leistungsfaktorkorrekturschaltung zu erfassen.
[0021] Eine Erfassung über eine Leistungsfaktorkorrekturschaltung kann beispielsweise derart
ausgeführt sein, dass der von der Leistungsfaktorkorrekturschaltung aufgenommene Strom
erfasst wird und zusätzlich die am Eingang der Leistungsfaktorkorrekturschaltung anliegende
Spannung erfasst wird. Aus diesen erfassten Werten für den von der Leistungsfaktorkorrekturschaltung
aufgenommenen Strom sowie der anliegenden Spannung kann die aufgenommene Leistung
und auch Energie bestimmt werden.
[0022] Anhand der Fig. 8 soll ein mögliches Ausführungsbeispiel für eine Erfassung der aufgenommenen
Energie- oder Leistung an der Leistungsfaktorkorrekturschaltung erläutert werden.
[0023] In Fig. 8 ist eine typische Leistungsfaktorkorrekturschaltung dargestellt, die hier
als Hochsetzsteller ausgeführt ist. Dabei wird der Schalter S1 hochfrequent getaktet
und dadurch die Spule L1 abwechselnd auf- und entmagnetisiert. Über die Diode D1 wird
die Energie der Magnetisierung der Spule L1 in den Pufferkondensator C1 übertragen,
der wiederum zur Speisung der Leuchtmitteltreiberschaltung (beispielsweise der resonanten
Halbbrücke) dient. In Serie zum Schalter S1 kann ein Strommeßwiderstand Rshunt angeordnet
sein, der beispielsweise zur Überwachung des Stromes innerhalb der Leistungsfaktorkorrekturschaltung
dienen kann (anhand einer Erfassung am Punkt CS). Immer wenn der Schalter S1 eingeschaltet
ist, fließt der Strom Imains, welcher die Spule L1 aufmagnetisiert, auch durch den
Schalter S1 und den Strommeßwiderstand Rshunt. In der Ausschaltphase des Schalters
S1, wenn die Spule L1 entmagnetisiert, fließt der Strom von der Spule L1 durch die
Diode D1 und nicht durch den Schalter S1. Der Zeitpunkt der Entmagnetisierung der
Spule L1 kann anhand einer Messung beispielsweise mittels einer Sekundärwicklung an
der Spuile L1 an dem Punkt ZX festgestellt werden. Da aber sowohl der Wert des Spulenstromes
Imains beim Öffnen des Schalters S1 als auch die Dauer der Entmagnetisierung der Spule
L1 bekannt ist, kann daraus auch der Stromfluß während der Ausschaltphase ermittelt
werden.
[0024] Ein typischer Verlauf für den Stromfluß durch die Spule L1 in Abhängigkeit von der
Taktung des Schalters S1 ist in der Fig. 9 symbolisch dargestellt. Die steigende Flanke
des Stromes Imains durch die Spule L1 entspricht auch dem Strom durch den Strommeßwiderstand
Rshunt. Die fallende Flanke fließt wie bereits erläutert durch die Diode D1. Der Verlauf
der fallenden Flanke kann wie bereits erläutert anhand des Wertes des Stromes Imains
durch die Spule L1 beim Öffnen des Schalters S1 und der Dauer der Entmagnetisierung
der Spule L1 bestimmt werden. Somit kann der von der Leistungsfaktorkorrekturschaltung
aufgenommene Strom ermittelt werden. Alternativ können auch andere Stromerfassungen
genutzt werden, beispielsweise mittels eines Strommeßtransformators oder einem anders
angeordneten Strommeßwiderstand.
[0025] Wie in Fig. 9 zu erkennen ist, folgt die Einhüllende des Stromes Imains durch die
Spule L1 einem Sinusverlauf. Dies ergibt sich aus der sinusförmigen Netzspannung,
da die Leistungsfaktorkorrekturschaltung bestrebt ist, die Stromaufnahme an den Verlauf
der Netzspannung anzupassen und somit einen hohen Leistungsfaktor sicherzustellen.
[0026] Die am Eingang der Leistungsfaktorkorrekturschaltung anliegende Spannung kann auch
auf verschiedene Weisen ermittelt werden. Eine Möglichkeit wäre eine Messung über
die bereits vorhandene Erfassung der Eingangsspannung, die oft bei Leistungsfaktorkorrekturschaltungen
vorhanden ist (zum Beispiel die Eingangsspannungserfassung für den Multiplikator-Eingang
der Leistungsfaktorkorrekturregelschaltung). Eine derartige Messung könnte beispielsweise
am Eingang der Leistungsfaktorkorrekturschaltung am Punkt Vmains erfolgen. Es könnte
aber beispielsweise auch eine Messung an einer vorhandenen Schaltung zur Unterscheidung
eines AC- oder DC-Speisebetriebes genutzt werden oder eine indirekte Erfassung der
Eingangsspannung beispielsweise über die Auswertung des Tastverhältnisses des Schalters
S1 der Leistungsfaktorkorrekturschaltung (unter Beachtung der Ausgangsspannung am
Pufferkondensator C1) erfolgen.
[0027] Wenn die Spannung und der Strom durch die Leistungsfaktorkorrekturschaltung bekannt
sind, kann über eine Multiplikation dieser Werte die aufgenommene Leistung bestimmt
werden, und im weiteren auch die aufgenommene Energie bestimmt werden.
[0028] Die Energie- oder Leistungsmesseinrichtung 25 kann auch derart ausgebildet sein,
dass die von dem Betriebsgerät 10 aufgenommene Leistung an den Eingangsanschlüssen
oder über eine vorhandene Leistungsfaktorkorrekturschaltung erfasst wird, und weiterhin
auch die an das Leuchtmittel abgegebene Leistung zusätzlich erfasst wird. Auf diese
Weise kann auch der Energieverbrauch und die Verlustleistung innerhalb des Betriebsgerät
10 ermittelt werden. Zusätzlich kann somit der Wirkungsgrad des Betriebsgerät 10 erfasst
werden. Somit ist es möglich, den Energieverbrauch und die Verlustleistung des Betriebsgerätes
10 zu ermitteln und auch regelmäßig zu überwachen. Bei einer Verschlechterung der
Verlustleistung kann beispielsweise dieser Zustand auch durch das Betriebsgerät 10
signalisiert werden. Des weiteren ist es auch möglich, dass die Energie- oder Leistungsmesseinrichtung
25 sowohl den Energieverbrauch oder die Verlustleistung innerhalb des Betriebsgerät
10 ermittelt und zusätzlich auch den Energieverbrauch oder die aufgenommene Leistung
des Leuchtmittels erfasst.
[0029] Die Energie- oder Leistungsmesseinrichtung 25 kann auch so ausgebildet sein, dass
der Energie- oder Leistungsverbrauch über den für das Leuchtmittel eingestellten Dimmwert
bzw. Helligkeitswert berechnet wird. Dies kann erfolgen, indem für jedes Betriebsgerät
eines Beleuchtungssystems eine Liste bereitgestellt wird, in der pro Dimmwert bzw.
eingestellten Helligkeitswert die Leistungsaufnahme des Betriebsgerätes dokumentiert
ist. Neben dem Dimmwert kann dann auch die entsprechende Betriebszeit des Leuchtmittels,
sowie der jeweilige Typ des Leuchtmittels gespeichert werden, um einen Energieverbrauch
- also Leistung multipliziert mit der entsprechenden Zeit - zu erhalten. Solch eine
Liste kann beispielsweise in einem Speicher des Betriebsgeräts hinterlegt sein.
[0030] Die Energie- oder Leistungsmesseinrichtung 25 kann also so ausgebildet sein, um den
Energie- oder Leistungsverbrauch eines Leuchtmittels in einem Betriebszustand, also
z.B. bei einem bestimmtem Dimm- oder Helligkeitswert, mit Hilfe einer zu dem jeweiligen
Betriebzustand zugeordneten Wert in einer Liste von Energie- und Leistungsverbrauchswerten
des Betriebsgerätes zu bestimmen.
[0031] Das Betriebsgerät 10 kann dabei so ausgebildet sein, dass es auf eine Anforderung
durch das Steuergerät hin oder aber auch intermittierend von sich aus eine von der
Energie- oder Leistungsmesseinrichtung 25 ermittelte Information über den Energie-
oder Leistungsverbrauch, beispielsweise über die Schnittstelle 15, an das Steuergerät
20 sendet.
[0032] Gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann das Steuergerät 20
über Steuerbefehle, die beispielsweise über den Bus 16 an das Betriebsgerät 10 gesendet
werden, Informationen über den Energie- oder Leistungsverbrauch dieses Betriebsgerätes
anfordern bzw. auslesen. In weiteren Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung
kann das Betriebsgerät 10 aber auch so ausgebildet sein, diese Information bezüglich
des Energie- oder Leistungsverbrauches sporadisch von sich aus, je nach Auslastung
des Busssystems 16 an das Steuergerät 20 zu senden. Das Betriebsgerät 10 kann auch
so ausgebildet sein, dass es die Informationen zum Energie- oder Leistungsverbrauch
zu vorbestimmten Zeiten oder Zeitpunkten oder bei bestimmten Ereignissen an das Steuergerät
20 sendet oder zugänglich macht. Ein solches Ereignis könnte z. B. sein, dass ein
Dimm- bzw. Helligkeitswert des Leuchtmittels geändert wird und daraufhin eine Information
bezüglich des Energie- oder Leistungsverbrauchs in dieser neuen Einstellung des Leuchtmittels
an das Steuergerät 20 übermittelt wird.
[0033] Wie in einem weiteren Ausführungsbeispiel in Fig. 2 dargestellt ist, kann ein Betriebsgerät
10 neben dem im Zusammenhang mit Fig. 1 bereits erwähnten Komponenten einen Datenspeicher
30 aufweisen, der mit der Energie- oder Leistungseinrichtung gekoppelt ist, so dass
die Information über den Energie- oder Leistungsverbrauch in dem Datenspeicher abspeicherbar
ist. Der Datenspeicher 30 kann beispielsweise über die Schnittstelle 15 durch das
Steuergerät 20 auslesbar sein.
[0034] Wie in Fig. 2 weiter dargestellt ist, kann an das Bussystem 16 eine Kontrolleinheit
40 angeschlossen sein, mit der beispielsweise eine Lampe gedimmt werden kann, also
die Helligkeit verändert werden kann. Solche Kontrolleinheiten 40 können auch in anderen
Ausführungsbeispielen der Erfindung an das Bussystem 16 angeschlossen sein. Bei der
Kontrolleinheit 40 kann es sich beispielsweise um einen Bewegungssensor, einen Helligkeitssensor,
einen Taster, einen Ein - und Ausschalter, einen Dimmer, eine Kontrolltafel, ein Touch-Panel
etc. zur Steuerung bzw. Betätigung der Betriebsgeräte handeln. Die Kontrolleinheit
40 kann also ein Bedienelement für ein Betriebsgerät sein. Wie im Zusammenhang mit
den Fig. 6 und 7 bereits beschrieben wurde, kann gemäß weiteren Ausführungsbeispielen
solch eine Kontrolleinheit 40 auch direkt an das Steuergerät 20 angeschlossen sein.
Das Steuergerät 20 kann dann beispielsweise einen Steuerbefehl von einer Kontrolleinheit
40 an das Betriebsgerät 10 weitergeben. Bei dem Steuergerät 20 kann es sich um ein
DALI-Steuergerät handeln, das über einen DALI-Bus 16 mit einem DALI-Betriebsgerät
10 gekoppelt ist. Dementsprechend kann das Steuergerät ausgebildet sein, in einem
DALI-Beleuchtungssystem die logische Zuordnung zwischen den Kontrolleinheiten 40 und
den DALI-Betriebsgeräten 10 herzustellen.
[0035] Ein Betriebsgerät 10 für ein Leuchtmittel 12 kann über einen gewissen Zeitraum Informationen
über den Energie- oder Leistungsverbrauch auf einen Datenspeicher 30, wie z.B. einer
Memorybank, aufzeichnen. Beispielsweise kann also ein gemittelter Energie- oder Leistungsverbrauchswert
durch Integration der Energie- oder Leistungsverbrauchswerte über einen gewissen Zeitraum
bestimmt bzw. erfasst werden. In Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung
kann die Information über den Energie- oder Leistungsverbrauch einen zeitlich gemittelten
Energie- oder Leistungsverbrauch oder beispielsweise auch einen momentanen Energie-
oder Leistungsverbrauch umfassen.
[0036] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel, welches schematisch in Fig. 3 dargestellt
ist, kann das Betriebsgerät 10 eine weitere Schnittstelle 35 aufweisen. Über diese
Schnittstelle 35, die mit einem Datenspeicher 30 oder der Energie- oder Leistungsmesseinrichtung
25 gekoppelt sein kann, kann dann eine abgespeicherte Information über den Energie-
oder Leistungsverbrauch auslesbar sein. Bei dieser zweiten Schnittstelle 35 kann es
sich beispielsweise auch um eine drahtlose Schnittstelle handeln, bei der die Daten
und Informationen per Funk, z.B. nach dem Bluetooth-Standard, übertragen werden. Informationen
über den Energie- oder Leistungsverbrauch können dann beispielsweise drahtlos an ein
Steuergerät 20 übermittelt werden. Denkbar ist jedoch auch, dass es sich bei der weiteren
Schnittstelle 35 um eine drahtgebundene Schnittstelle handelt, welche im Vergleich
zur Schnittstelle 15 ein anderes Übertragungsprotokoll aufweist, so dass die Information
über den Energie- oder Leistungsverbrauch unabhängig von einem DALI-Protokoll auch
an andere weitere Geräte zur Auswertung gesendet bzw. von diesen ausgelesen werden
können. Die Informationen können auch über die Schnittstelle 35 an das Steuergerät
20 übermittelt werden,
[0037] Wie in Fig. 3 schematisch dargestellt ist kann gemäß einem Ausführungsbeispiel der
vorliegenden Erfindung, ein Datenspeicher 30 unterschiedliche Memorybänke 30a, 30b
oder Register aufweisen, wobei beispielsweise in einem ersten Register 30a Informationen
über den Energie- oder Leistungsverbrauch über einen gewissen Zeitraum abgespeichert
werden, während beispielsweise in einem zweiten Register oder einer zweiten Memorybank
30b immer aktuelle Informationen über Energie- oder Leistungsverbrauch des Betriebsgerätes
10 mit Leuchtmitteln 12 abgelegt sind. Diese können dann bei Bedarf abgerufen oder
gesendet werden.
[0038] Wie bereits oben angegebne wurde, kann gemäß Ausführungsbeispielen der vorliegenden
Erfindung das Betriebsgerät 10 so ausgebildet sein, um eine Information über den Energie-
oder Leistungsverbrauch an das Steuergerät 20 intermittierend, kontinuierlich, in
periodischen Zeitintervallen, zu vorbestimmten Zeitpunkten, bei einem vorbestimmten
Energie- oder Leistungsverbrauchswert oder auf einen Befehl hin zur Änderung einer
Helligkeit des Leuchtmittels gesendet wird, oder für das Steuergerät 20 zugänglich
gemacht wird. Das Auslesen kann dabei z.B. über eine drahtlose weitere Schnittstelle
35 erfolgen oder über die Schnittstelle 15, die beispielsweise gemäß dem DALI-Protokoll
arbeiten kann.
[0039] Bei den Schnittstellen 15 und 35 kann es sich um Schnittstellen zum bidirektionalen
Datenaustausch handeln, das heißt, über diese Schnittstellen kann sowohl gesendet
als auch empfangen werden. Somit können beispielsweise Steuerbefehle empfangen werden
und Statusangaben oder Daten, wie z. B. eine Information über den Energie- oder Leistungsverbrauch,
vom Betriebsgerät 10 gesendet werden. Die Schnittstelle 15 zum bidirektionalen Datenaustausch
kann so ausgebildet sein, um externe Steuerbefehle für den Betrieb des Leuchtmittels
12 gemäß dem DALI-Protokoll zu empfangen und Statusinformationen bzw. Dateninformationen
gemäß dem DALI-Protokoll zu senden.
[0040] Wie in Fig. 4, gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel dargestellt ist, kann das
Betriebsgerät 10 auch eine weitere Schnittstelle 35 aufweisen, über die per Funk bzw.
drahtlos die Informationen zum Energie- oder Leistungsverbrauch an das Steuergerät
20 oder ein anderes Gerät, zur Auswertung dieser Informationen, übermittelt werden
können oder ausgelesen werden können. Das Betriebsgerät 10 kann gemäß einigen Ausführungsbeispielen
auch über eine Fernbedienung 45 Steuerbefehle zur Steuerung des Betriebsverhaltens
des Leuchtmittels 12 empfangen. Ferner ist es auch denkbar, dass die Kontrolleinheiten
40 per Funk mit dem Steuergerät 20 kommunizieren können, um dann Steuerbefehle über
die Busleitung 16 an ein Betriebsgerät 10 zu übermitteln. Das Betriebsgerät 10 kann
also ferner ausgebildet sein, von einer Kontrolleinheit 40 über eine Schnittstelle
15 oder 35, Steuerbefehle für den Betrieb des Leuchtmittels zu empfangen. Beispielsweise
kann also über eine Kontrolleinheit 40 ein Dimm- bzw. Helligkeitswert eingestellt
werden, woraufhin eine Information über den Energie- oder Leistungsverbrauch des Betriebsgerätes
10 für Leuchtmittel 12 in diesem eingestellten Dimmwert einem Steuergerät 20 zugesendet
wird oder zugänglich gemacht wird.
[0041] Wie in Fig. 4 schematisch dargestellt, kann die weitere Schnittstelle mit dem Datenspeicher
30 verbunden sein, wobei bei alternativen Ausführungsbeispielen der vorliegenden Erfindung
die Schnittstelle 35 nicht direkt mit dem Datenspeicher gekoppelt sein braucht.
[0042] Allgemein kann über die Busleitung 16 auch eine Strom- und Spannungsversorgung für
das Betriebsgerät mit dem Leuchtmittel 12 enthalten sein. Alternativ kann jedoch auch
eine separate Strom- und Spannungsversorgung für das Betriebsgerät über andere Zuleitungen
erfolgen.
[0043] Das Steuergerät 20 kann ein DALI-Steuergerät sein oder beispielsweise auch ein DALI-Gateway,
das heißt, ein Verbindungselement zwischen unterschiedlichen Bussystemen oder Busnetzen,
wie z. B. dem DALI-Bus und anderen Bus-Systemen, wie z. B. den Hausbussystemen EIB
(EIB = Europäischer Installations-Bus), LON (LON = Local Operating Network) oder dem
C-Bus sein.
[0044] Durch den Einbau der Energie- oder Leistungsmesseinrichtung in ein Betriebsgerät
10 kann eine genaue Energiebilanz für ein jedes entsprechend ausgestattetes Betriebsgerät
erstellt werden und von einem Steuergerät 20 zur Verfügung gestellt werden. Ein Steuergerät
20 kann beispielsweise an einem Computer angeschlossen sein, so dass über Software
Anweisungen an das Steuergerät von bestimmten Betriebsgeräten u.a. Informationen über
den Energie- oder Leistungsverbrauch angefordert oder empfangen werden können.
[0045] Mit Hilfe der integrierten Energie- oder Leistungsmesseinrichtung 25 kann also ein
genauer tatsächlicher Energie- oder Leistungsverbrauchswert ermittelt werden. Dabei
braucht nicht auf Listen oder hinterlegten Verbrauchswerten bei bestimmten Dimmeinstellungen
zurückgegriffen werden. In einem Beleuchtungssystem mit Steuergerät 20 und integriertem
Betriebsgerät 10 können unterschiedliche Betriebsgeräte mit unterschiedlichen Leuchtmitteln
eingebaut werden, so dass jedes Betriebsgerät eine unterschiedliche Energie- oder
Leistungsaufnahme aufweisen kann. Durch die Integration der Energie- oder Leistungsmesseinrichtung
25 in Betriebsgeräten 10 kann dann auf eine einfache, aber trotzdem äußerst genaue
Weise für jedes dieser unterschiedlichen Betriebsgeräte für die zugeordneten Leuchtmittel
die Energie- oder Leistungsaufnahme ermittelt werden und an das zentrale Steuergerät
20 gesendet oder von diesem ausgelesen werden. Ferner kann auch die Energie- oder
Leistungsaufnahme von einer Gruppe von zusammen geschalteten Leuchtmitteln, die einem
erfindungsgemäßen Betriebsgerät zugeordnet sind, mit Hilfe der Energie- oder Leistungsmesseinrichtung
25 ermittelt werden und eine entsprechende Information zum Energie- oder Leistungsverbrauch
an ein Steuergerät 20 gesendet oder diesem zugänglich gemacht werden.
[0046] Wie in dem Flussdiagramm in Fig. 5 dargestellt ist, umfasst somit die Erfindung auch
ein Verfahren zum Erfassen einer Information eines Energie- oder Leistungsverbrauchs
eines Leuchtmittels mit einem Betriebsgerät. Das Betriebsgerät weist eine Schnittstelle
zum bidirektionalen Datenaustausch mit einem Steuergerät auf und ferner eine Energie-
oder Leistungsmesseinrichtung zum Ermitteln eines Energie- oder Leistungsverbrauchs.
Das Verfahren umfasst gemäß einem Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung einen
Schritt des Ermittelns 100 einer Information über den Energie- und Leistungsverbrauch
mit Hilfe der Energie- oder Leistungsmesseinrichtung. Ferner weist das Verfahren ein
Senden 110 der Information über den Energie- oder Leistungsverbrauch an ein Steuergerät
oder ein Zugänglichmachen 120 der Information über den Energie- oder Leistungsverbrauch
für das Steuergerät auf.
[0047] Gemäß einem weiteren Ausführungsbeispiel der vorliegenden Erfindung kann das Verfahren
nach dem Schritt des Ermittelns 100 auch einen Schritt des Speicherns der Information
über den Energie- oder Leistungsverbrauch auf einen Datenspeicher des Betriebsgerätes
für Leuchtmittel aufweisen. Das heißt also, die Daten, welche von der Energie- oder
Leistungsmesseinrichtung ermittelt oder gemessen wurden, können auf einen in dem Betriebsgerät
vorhandenen Speicher für digitale Daten abgespeichert werden. Von dort können sie
zu dem Steuergerät gesendet werden, oder von diesem ausgelesen werden. Gemäß Ausführungsbeispielen
kann der Schritt des Sendens 110 der Information über den Energie- oder Leistungsverbrauch
oder das Zugänglichmachen 120 dieser Information auf eine Anforderung durch ein Steuerungsgerät
hin oder intermittierend von sich aus durchgeführt werden. Das Senden einer Information
über den Energie- oder Leistungsverbrauch kann also so durchgeführt werden, dass aufgrund
eines externen Steuerungsbefehles die entsprechende Information an das Steuergerät
gesendet wird. Denkbar ist auch, dass auch zu vorbestimmten Zeiten oder vorbestimmten
Zeitintervallen oder aufgrund von bestimmten Ereignissen die Information ausgelesen
werden kann, von einem Steuergerät oder zu diesem gesendet werden kann. Solch ein
Ereignis kann beispielsweise das Ein- oder Ausschalten des Betriebsgerätes für Leuchtmittel
sein oder beispielsweise auch eine Änderung des Helligkeits- oder Dimmwertes für solch
ein Betriebsgerät.
[0048] Der Schritt des Sendens 110 der Information über den Energie- oder Leistungsverbrauch
oder der Schritt 120 des Zugänglichmachens derselben Information kann in Ausführungsbeispielen
beispielsweise intermittierend bzw. zeitweilig aussetzend, in periodischen Zeitintervallen,
zu vorbestimmten Zeitpunkten oder Zeiten, bei einem vorbestimmten Energie- oder Leistungsverbrauchswert
oder auf einen Befehl hin zur Änderung einer Helligkeit des Leuchtmittels durchgeführt
werden.
[0049] Insbesondere wird auch darauf hingewiesen, dass abhängig von den Gegebenheiten das
erfindungsgemäße Verfahren bzw. Schema auch in Software implementiert sein kann. Die
Implementation kann auch einem digitalen Speichermedium, insbesondere einer Diskette,
einer CD oder DVD mit elektronisch auslesbaren Steuersignalen erfolgen, die so mit
einem programmierbaren Computersystem zusammenwirken können, dass das entsprechende
Verfahren ausgeführt wird. Allgemein besteht die Erfindung somit auch in einem Computerprogrammprodukt
mit auf einem maschinenlesbaren Träger gespeicherten Programmcode zur Durchführung
des erfindungsgemäßen Verfahrens, wenn das Computerprogrammprodukt auf einem Rechner
oder Mikroprozessor abläuft. In anderen Worten ausgedrückt, kann die Erfindung somit
als ein Computerprogramm mit einem Programmcode zur Durchführung des Verfahrens realisiert
werden, wenn das Computerprogramm auf einem Computer abläuft.
1. Betriebsgerät (10) für ein Leuchtmittel (12), mit einer Schnittstelle (15) zum bidirektionalen
Datenaustausch mit einem Steuergerät (20), wobei das Betriebsgerät (10) eine Energie-
oder Leistungsmesseinrichtung (25) zum Ermitteln eines Energie- oder Leistungsverbrauchs
des Leuchtmittels aufweist, und wobei das Betriebsgerät (10) so ausgebildet ist, um
eine Information, über den Energie- oder Leistungsverbrauch an das Steuergerät (20)
zu senden, oder so ausgebildet ist, dass die Information über den Energie- oder Leistungsverbrauch
für das Steuergerät (20) zugänglich ist, gekennzeichnet dadurch, dass die Energie- oder Leistungsmesseinrichtung (25) dazu ausgebildet ist, die von dem
Betriebsgerät (10) aufgenommene Energie oder Leistung an zugehörigen Strom-/Spannungseingangsanschlüssen
des Betriebsgeräts (10) oder über eine Leistungsfaktorkorrekturschaltung des Betriebsgeräts
(10) zu erfassen.
2. Betriebsgerät (10) gemäß Anspruch 1, wobei das Betriebsgerät (10) ausgebildet ist,
auf Anforderung durch das Steuergerät (20) hin oder intermittierend von sich aus eine
von der Energie- oder Leistungsmesseinrichtung (25) ermittelte Information über den
Energie- oder Leistungsverbrauch über die Schnittstelle (15) an das Steuergerät (20)
zu senden.
3. Betriebsgerät (10) gemäß Anspruch 1 oder 2, das ferner einen Datenspeicher (30) aufweist,
der mit der Energie- oder Leistungsmesseinrichtung (25) gekoppelt ist, so dass die
Information über den Energie- oder Leistungsverbrauch in dem Datenspeicher (30) abspeicherbar
ist.
4. Betriebsgerät (10) gemäß Anspruch 3, das ferner eine weitere Schnittstelle (35) aufweist,
die mit dem Datenspeicher (30) gekoppelt ist, so dass eine abgespeicherte Information
über den Energie- oder Leistungsverbrauch über die weitere Schnittstelle (35) auslesbar
oder sendbar ist.
5. Betriebsgerät (10) gemäß einem Ansprüche 1 bis 4, wobei die Information über den Energie-
oder Leistungsverbrauch ein zeitlich gemittelter Energie- oder Leistungsverbrauch
oder ein momentaner Energie- oder Leistungsverbrauch ist.
6. Betriebsgerät (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 5, wobei das Betriebsgerät (10)
so ausgebildet ist, um die Information über den Energie- oder Leistungsverbrauch an
das Steuergerät (20) intermittierend, kontinuierlich, in periodischen Zeitintervallen,
zu vorbestimmten Zeitpunkten, bei einem vorbestimmten Energie- oder Leistungsverbrauch
oder auf einem Befehl hin zur Änderung einer Helligkeit des Leuchtmittels an das Steuergerät
(20) zu senden oder für das Steuergerät (20) zugänglich zu machen.
7. Betriebsgerät (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 6, wobei das Betriebsgerät (10)
ferner ausgebildet ist, von einer Kontrolleinheit (40) über die Schnittstelle (15)
Steuerbefehle für den Betrieb des Leuchtmittels zu empfangen.
8. Betriebsgerät (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 7, wobei der bidirektionale Datenaustausch
Steuerungsbefehle, Statusmeldungen oder Informationen zum Energie- oder Leistungsverbrauch
umfasst.
9. Betriebsgerät (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 8, wobei das Betriebsgerät (10)
als ein DALI - Steuergerät (DALI = Digital Adressable Lighting Interface) und eine
DALI-Schnittstelle (15) ausgebildet ist, welches mit einem Steuergerät (20) gemäß
einem DALI-Protokoll bidirektional Daten austauscht.
10. Betriebsgerät (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 9, wobei das Betriebsgerät (10)
als ein elektronisches Vorschaltgerät (10) für Entladungslampen (12) ausgebildet ist.
11. Betriebsgerät (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 10, wobei die Energie- oder Leistungsmesseinrichtung
(25) ausgebildet ist, um in einem Erfassungsmodus die in dem Betriebsgerät (10) auftretenden
Energie- oder Leistungsverluste in Abhängigkeit eines Betriebszustandes des Betriebsgerätes
(10) zu erfassen und zu speichern.
12. Betriebsgerät (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 11, wobei die Energie- oder Leistungsmesseinrichtung
(25) ausgebildet ist, um den Energie- oder Leistungsverbrauch des Leuchtmittels (12)
in einem Betriebszustand mit Hilfe einer zu dem jeweiligen Betriebszustand zugeordneten
Wert in einer Liste von Energie- und Leistungsverbrauchswerten zu ermitteln.
13. Betriebsgerät (10) gemäß einem der Ansprüche 1 bis 12, wobei die Energie- oder Leistungsmesseinrichtung
(25) ausgebildet ist, um, bei einem Betrieb des Leuchtmittels (12) mittels einer resonanten
Halbbrücke, einen Strom und eine Spannung durch das Leuchtmittel oder durch die resonante
Halbbrücke zu erfassen.
14. Verfahren zum Erfassen eines Energie- oder Leistungsverbrauchs eines Leuchtmittels,
mit einem Betriebsgerät (10), wobei das Betriebsgerät (10) eine Schnittstelle zum
bidirektionalen Datenaustausch mit einem Steuergerät aufweist, und wobei das Betriebsgerät
(10) eine Energie- oder Leistungsmesseinrichtung zum Ermitteln eines Energie- oder
Leistungsverbrauchs aufweist, wobei die Energie- oder Leistungsmesseinrichtung (25)
dazu ausgebildet ist, die von dem Betriebsgerät (10) aufgenommene Energie oder Leistung
an zugehörigen Strom-/Spannungseingangsanschlüssen des Betriebsgeräts (10) oder über
eine Leistungsfaktorkorrekturschaltung des Betriebsgeräts (10) zu erfassen, mit folgenden
Schritten:
- Ermitteln (100) einer Information über den Energie- oder Leistungsverbrauch mit
Hilfe der Energie- oder Leistungsmesseinrichtung; und
Senden (110) der Information über den Energie- oder Leistungsverbrauch an das Steuergerät,
oder
- Zugänglichmachen (120) der Information über den Energie- oder Leistungsverbrauch
für das Steuergerät.
15. Verfahren gemäß Anspruch 14, das ferner einen Schritt des Speicherns der mit Hilfe
der Energie- oder Leistungsmesseinrichtung erfassten Information über den Energie-
oder Leistungsverbrauch auf einen Datenspeicher des Betriebsgerätes (10) aufweist.
16. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 14 bis 15, wobei der Schritt des Sendens (110)
der Information oder der Schritt des Zugänglichmachens (120) der Information über
den Energie- oder Leistungsverbrauch auf eine Anforderung durch das Steuergerät hin
durchgeführt wird oder das Betriebsgerät (10) intermittierend, von sich aus, die Information
über den Energie- oder Leistungsverbrauch auf eine Anforderung durch das Steuergerät
hin an das Steuergerät 20 sendet..
17. Verfahren gemäß einem der Ansprüche 14 bis 16, wobei der Schritt des Sendens (110)
der Informationen über den Energie- oder Leistungsverbrauch oder der Schritt des Zugänglichmachens
(120) der Information über den Energie- oder Leistungsverbrauch, intermittierend,
kontinuierlich, in periodischen Zeitintervallen, zu vorbestimmten Zeitpunkten, bei
einem vorbestimmten Energie- oder Leistungsverbrauch oder auf einem Steuerungsbefehl
hin zur Änderung einer Helligkeit des Leuchtmittels hin durchgeführt wird.
18. Computerprogramm zur Durchführung des Verfahrens gemäß einem der Ansprüche 14 bis
17, wenn das Computerprogramm in einem Computer ausgeführt wird.
1. An operating device (10) for a lighting means (12), with an interface (15) for bidirectional
data exchange with a control device (20), wherein the operating device (10) has an
energy or power measuring device (25) for determining an energy or power consumption
of the lighting means, and wherein the operating device (10) is designed in order
to send information about the energy or power consumption to the control device (20),
or is designed such that the information about the energy or power consumption is
accessible to the control device (20), characterized in that the energy or power measuring device (25) is designed to detect energy or power received
by the operating device (10) at related current/voltage input connections of the operating
device (10) or via a power factor correction circuit of the operating device (10).
2. An operating device (10) according to Claim 1, wherein the operating device (10) is
designed to send information on demand by the control device (20) or intermittently
by itself about the energy or power consumption determined by the energy or power
measuring device (25) via the interface (15) to the control device (20).
3. An operating device (10) according to Claim 1 or 2, which also has a data storage
device (30), which is coupled with the energy or power measuring device (25), so that
the information about the energy or power consumption can be stored in the data storage
device (30).
4. An operating device (10) according to Claim 3, which also has a further interface
(35), which is coupled with the data storage device (30), so that stored information
about the energy or power consumption can be read or sent via the further interface
(35).
5. An operating device (10) according to any one of Claims 1 to 4, wherein the information
about the energy or power consumption is a time-averaged energy or power consumption
or a current energy or power consumption.
6. An operating device (10) according to any one of Claims 1 to 5, wherein the operating
device (10) is designed in order to send the information about the energy or power
consumption to the control device (20) intermittently, continuously, at periodic time
intervals, at predetermined times, at a predetermined energy or power consumption
or upon a command to alter the brightness of the lighting means to the control device
(20) or to make the information accessible to the control device (20).
7. An operating device (10) according to any one of Claims 1 to 6, wherein the operating
device (10) is also designed to receive control commands for the operation of the
lighting means from a control unit (40) via the interface (15).
8. An operating device (10) according to any one of Claims 1 to 7, wherein the bidirectional
data exchange comprises control commands, status reports or information on the energy
or power consumption.
9. An operating device (10) according to any one of Claims 1 to 8, wherein the operating
device (10) is designed as a DALI control device (DALI = Digital Addressable Lighting
Interface) and a DALI interface (15), which exchanges bidirectional data with a control
device (20) according to a DALI protocol.
10. An operating device (10) according to any one of Claims 1 to 9, wherein the operating
device (10) is designed as an electronic ballast (10) for discharge lamps (12).
11. An operating device (10) according to any one of Claims 1 to 10, wherein the energy
or power measuring device (25) is designed in order to detect and to store in a detection
mode the energy or power losses occurring in the operating device (10) in dependence
on an operating state of the operating device (10).
12. An operating device according to any one of Claims 1 to 11, wherein the energy or
power measuring device (25) is designed in order to determine the energy or power
consumption of the lighting means (12) in an operating state by means of a value assigned
to the respective operating state in a list of energy and power consumption values.
13. An operating device (10) according to any one of Claims 1 to 12, wherein the energy
or power measuring device (25) is designed in order to detect a current and a voltage
through the lighting means or through the resonant half bridge during an operation
of the lighting means (12) by means of a resonant half bridge.
14. A method for detecting an energy or power consumption of a lighting means, with an
operating device (10), wherein the operating device (10) has an interface for the
bidirectional data exchange with a control device, and wherein the operating device
(10) has an energy or power measuring device for determining an energy or power consumption,
wherein the energy or power measuring device (25) is designed to detect the energy
or power received by the operating device (10) at related current/voltage input connections
of the operating device (10) or via a power correction factor circuit of the operating
device (10), with the following steps:
- Determination (100) of information about the energy or power consumption by means
of the energy or power measuring device; and sending (110) the information about the
energy or power consumption to the control device
or
- Making accessible (120) the information about the energy or power consumption to
the control device.
15. A method according to Claim 14, which also has a step of storing the information about
the energy or power consumption detected by means of the energy or power measuring
device on a data storage device of the operating device (10).
16. A method according to any one of Claims 14 to 15, wherein the step of sending (110)
the information or the step of making accessible (120) the information about the energy
or power consumption is carried out upon a request by the control device or the control
device (10) intermittently, by itself, sends the information about the energy or power
consumption upon a request by the control device to the control device (20).
17. A method according to any one of Claims 14 to 16, wherein the step of sending (110)
the information about the energy or power consumption or the step of making accessible
(120) the information about the energy or power consumption, is carried out intermittently,
continuously, at periodic time intervals, at predetermined times, at a predetermined
energy or power consumption or upon a control command to change a brightness of the
lighting means.
18. A computer program for implementing the method according to any one of Claims 14 to
17, if the computer program is carried out in a computer.
1. Appareil d'actionnement (10) pour un moyen d'éclairage (12), avec une interface (15)
pour un échange de données bidirectionnel avec un appareil de commande (20), l'appareil
d'actionnement (10) comprenant un dispositif de mesure d'énergie ou de puissance (25)
pour la détermination d'une consommation d'énergie ou de puissance du moyen d'éclairage
et l'appareil d'actionnement (10) étant conçu pour envoyer une information concernant
la consommation d'énergie ou de puissance à l'appareil de commande (20) ou est conçu
de façon à ce que l'information concernant la consommation d'énergie ou de puissance
soit accessible pour l'appareil de commande (20),
caractérisé en ce que
le dispositif de mesure d'énergie ou de puissance (25) est conçu pour mesurer l'énergie
ou la puissance absorbée par l'appareil d'actionnement (10) au niveau de connexions
d'entrée de courant/tension correspondants de l'appareil d'actionnement (10) ou par
un circuit de correction de facteur de puissance de l'appareil d'actionnement (10).
2. Appareil d'actionnement (10) selon la revendication 1, l'appareil d'actionnement (10)
étant conçu pour envoyer, sur demande, par l'intermédiaire de l'appareil de commande
(20) ou par intermittence de lui-même, une information, déterminée par le dispositif
de mesure d'énergie ou de puissance (25), concernant la consommation d'énergie ou
de puissance par l'intermédiaire de l'interface (15) à l'appareil de commande (20).
3. Appareil d'actionnement (10) selon la revendication 1 ou 2, qui comprend en outre
une mémoire de données (30) qui est couplée avec le dispositif de mesure d'énergie
ou de puissance (25) de façon à ce que l'information concernant la consommation d'énergie
ou de puissance puisse être stockée dans la mémoire de données (30).
4. Appareil d'actionnement (10) selon la revendication 3, qui comprend en outre une interface
supplémentaire (35) qui est couplée avec la mémoire de données (30) de façon à ce
qu'une information stockée concernant la consommation d'énergie ou de puissance puisse
être lue ou envoyée par l'intermédiaire de l'interface supplémentaire (35).
5. Appareil d'actionnement (10) selon l'une des revendications 1 à 4, l'information concernant
la consommation d'énergie ou de puissance étant une consommation d'énergie ou de puissance
moyennée dans le temps ou une consommation d'énergie ou de puissance instantanée.
6. Appareil d'actionnement (10) selon l'une des revendications 1 à 5, l'appareil d'actionnement
(10) étant conçu pour envoyer l'information concernant la consommation d'énergie ou
de puissance à l'appareil de commande (20) ou pour la rendre accessible à l'appareil
de commande (20) par intermittence, en continu, pendant des intervalles de temps périodiques,
à des moments prédéterminés, lors d'une consommation d'énergie ou de puissance prédéterminée
ou dans le cas d'une instruction concernant la modification d'une luminosité du moyen
d'éclairage à l'appareil de commande (20).
7. Appareil d'actionnement (10) selon l'une des revendications 1 à 6, l'appareil d'actionnement
(10) étant en outre conçu pour recevoir, de la part d'une unité de contrôle (40),
par l'intermédiaire de l'interface (15) des instructions de commande pour l'actionnement
du moyen d'éclairage.
8. Appareil d'actionnement (10) selon l'une des revendications 1 à 7, l'échange de données
bidirectionnel comprenant des instructions de commande, des messages d'état ou des
informations concernant la consommation d'énergie ou de puissance.
9. Appareil d'actionnement (10) selon l'une des revendications 1 à 8, l'appareil d'actionnement
(10) étant conçu comme un appareil de commande DALI (DALI = Digital Adressable Lighting
Interface) et une interface DALI (15) qui échange avec un appareil de commande (20)
des données de manière bidirectionnelle selon un protocole DALI.
10. Appareil d'actionnement (10) selon l'une des revendications 1 à 9, l'appareil d'actionnement
(10) étant conçu comme un ballast électronique (10) pour des lampes à décharge (12).
11. Appareil d'actionnement (10) selon l'une des revendications 1 à 10, le dispositif
de mesure d'énergie ou de puissance (25) étant conçu pour mesurer et stocker, dans
un mode de mesure, les pertes d'énergie ou de puissance survenant dans l'appareil
d'actionnement (10) en fonction d'un état d'actionnement de l'appareil d'actionnement
(10).
12. Appareil d'actionnement (10) selon l'une des revendications 1 à 11, le dispositif
de mesure d'énergie ou de puissance (25) étant conçu pour déterminer la consommation
d'énergie ou de puissance du moyen d'éclairage (12), dans un état d'actionnement,
à l'aide d'une valeur attribuée à l'état d'actionnement correspondant dans une liste
de valeurs de consommation d'énergie ou de puissance.
13. Appareil d'actionnement (10) selon l'une des revendications 1 à 12, le dispositif
de mesure d'énergie ou de puissance (25) étant conçu pour mesurer, lors d'un fonctionnement
du moyen d'éclairage (12) au moyen d'un demi-pont résonant, un courant et une tension
au niveau du moyen d'éclairage ou du demi-pont résonant.
14. Procédé de mesure d'une consommation d'énergie ou de puissance d'un moyen d'éclairage,
avec un appareil d'actionnement (10), l'appareil d'actionnement (10) comprenant une
interface pour l'échange bidirectionnel de données avec un appareil de commande, et
l'appareil d'actionnement (10) comprenant un dispositif de mesure d'énergie ou de
puissance pour la détermination d'une consommation d'énergie ou de puissance, le dispositif
de mesure d'énergie ou de puissance (25) étant conçu pour mesurer l'énergie ou la
puissance absorbée par l'appareil d'actionnement (10) au niveau de certaines connexions
d'entrée de courant/tension de l'appareil d'actionnement (10) ou par l'intermédiaire
d'un circuit de correction de facteur de puissance de l'appareil d'actionnement (10),
avec les étapes suivantes :
- détermination (100) d'une information concernant la consommation d'énergie ou de
puissance à l'aide du dispositif de mesure d'énergie ou de puissance ; et
- envoi (110) de l'information concernant la consommation d'énergie ou de puissance
à l'appareil de commande ou
- rendre accessible (120) l'information concernant la consommation d'énergie ou de
puissance pour l'appareil de commande.
15. Procédé selon la revendication 14, qui comprend en outre une étape de stockage de
l'information concernant la consommation d'énergie ou de puissance mesurée à l'aide
du dispositif de mesure d'énergie ou de puissance sur une mémoire de données de l'appareil
d'actionnement (10).
16. Procédé selon l'une des revendications 14 à 15, l'étape d'envoi (110) de l'information
ou l'étape consistant à rendre accessible (120) l'information concernant la consommation
d'énergie ou de puissance étant effectuée sur demande par l'appareil de commande ou
l'appareil d'actionnement (10) envoie l'information concernant la consommation d'énergie
ou de puissance par intermittence, de lui-même, à l'appareil de commande 20, à la
demande de l'appareil de commande.
17. Procédé selon l'une des revendications 14 à 16, l'étape d'envoi (110) de l'information
ou l'étape consistant à rendre accessible (120) l'information concernant la consommation
d'énergie ou de puissance étant effectuée par intermittence, en continu, à des intervalles
de temps périodiques, à des moments prédéterminés, lors d'une consommation d'énergie
ou de puissance prédéterminée ou dans le cas d'une instruction concernant la modification
d'une luminosité du moyen d'éclairage.
18. Programme informatique pour l'exécution du procédé selon l'une des revendications
14 à 17, lorsque le programme informatique est exécuté sur un ordinateur.