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<ep-patent-document id="EP11177017B1" file="EP11177017NWB1.xml" lang="de" country="EP" doc-number="2556934" kind="B1" date-publ="20140416" status="n" dtd-version="ep-patent-document-v1-4">
<SDOBI lang="de"><B000><eptags><B001EP>ATBECHDEDKESFRGBGRITLILUNLSEMCPTIESILTLVFIROMKCYALTRBGCZEEHUPLSK..HRIS..MTNORS..SM..................</B001EP><B005EP>J</B005EP><B007EP>DIM360 Ver 2.40 (30 Jan 2013) -  2100000/0</B007EP></eptags></B000><B100><B110>2556934</B110><B120><B121>EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT</B121></B120><B130>B1</B130><B140><date>20140416</date></B140><B190>EP</B190></B100><B200><B210>11177017.8</B210><B220><date>20110809</date></B220><B240><B241><date>20110809</date></B241><B242><date>20120221</date></B242></B240><B250>de</B250><B251EP>de</B251EP><B260>de</B260></B200><B400><B405><date>20140416</date><bnum>201416</bnum></B405><B430><date>20130213</date><bnum>201307</bnum></B430><B450><date>20140416</date><bnum>201416</bnum></B450><B452EP><date>20131107</date></B452EP></B400><B500><B510EP><classification-ipcr sequence="1"><text>B28C   5/02        20060101AFI20120124BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="2"><text>B01F  15/04        20060101ALI20120124BHEP        </text></classification-ipcr><classification-ipcr sequence="3"><text>B05B   7/14        20060101ALI20120124BHEP        </text></classification-ipcr></B510EP><B540><B541>de</B541><B542>Spritzgerät und Verfahren zur Analyse einer Abgabemischung</B542><B541>en</B541><B542>Spraying device and process for analyzing a release mixture</B542><B541>fr</B541><B542>Appareil de pulvérisation et procédé destiné à l'analyse d'un mélange de gaz d'échappement</B542></B540><B560><B561><text>WO-A1-90/11877</text></B561><B561><text>WO-A1-96/01700</text></B561><B561><text>CH-A5- 690 758</text></B561></B560></B500><B700><B720><B721><snm>Lootens, Didier</snm><adr><str>Niederdorfstrasse 22</str><city>8001 Zürich</city><ctry>CH</ctry></adr></B721><B721><snm>Bourquin, Raphael</snm><adr><str>Mülibachstrasse 28</str><city>8468 Waltalingen</city><ctry>CH</ctry></adr></B721><B721><snm>Kuhn, Patrik</snm><adr><str>Zelgwiesenstrasse 19</str><city>8046 Zürich</city><ctry>CH</ctry></adr></B721><B721><snm>Lindlar, Benedikt</snm><adr><str>Eichbühlstrasse 35</str><city>78467 Konstanz</city><ctry>DE</ctry></adr></B721></B720><B730><B731><snm>Sika Technology AG</snm><iid>100221320</iid><irf>2011-0026</irf><adr><str>Zugerstrasse 50</str><city>6340 Baar</city><ctry>CH</ctry></adr></B731></B730><B740><B741><snm>Sika Patent Attorneys</snm><iid>101214312</iid><adr><str>Sika Technologies AG 
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<description id="desc" lang="de"><!-- EPO <DP n="1"> -->
<p id="p0001" num="0001">Die vorliegende Anmeldung betrifft ein Spritzgerät sowie ein Verfahren zur Analyse einer Abgabemischung.</p>
<p id="p0002" num="0002">Spritzgeräte, insbesondere Spritzbetonstrahler, werden eingesetzt, um eine Abgabemischung, z.B. ein Gemisch aus Spritzbeton oder Mörtel, aus einer Spritzdüse pneumatisch aufzutragen. Beim Aufbringen bzw. Auftragen des Betons per Spritzgerät spricht man von einem Einbauen. Ein besonderer Vorteil des Spritzbetons und des Einbauverfahrens besteht darin, dass mit dem Aufprall eine Verdichtung des Spritzbetons einhergeht. Zur Anwendung kommt Spritzbeton heute vor allem bei der Ausbesserung/Verstärkung von Betonbauteilen, sowie zur Felskonsolidierung, und insbesondere temporären, Ausbau im Tunnelbau. Die Anwendung des Verfahrens ist jedoch nicht auf diese Bereiche beschränkt. Ein Spritzgerät ist beispielsweise aus der <patcit id="pcit0001" dnum="DE4444405A1"><text>DE 44 44 405 A1</text></patcit> bekannt.</p>
<p id="p0003" num="0003">Beim Spritzvorgang prallt ein Teil des Spritzguts, der so genannte Rückprall ab, wodurch sich eine nicht unerhebliche Veränderung der Ausgangsmischung bzw. Abgabemischung ergibt. Diese Veränderung muss bei der Entwicklung einer Abgabemischung mit bestimmten Eigenschaften (z.B. Konsistenz, Verarbeitbarkeit, Anhärtungs- und/oder Aushärtungszeit, Festigkeit) berücksichtigt werden.<br/>
Üblicherweise ist ein Beton ein Gemisch aus Zement, Gesteinskörnung und Anmachwasser bzw. Wasser. Häufig werden Additive hinzugefügt, um die Eigenschaften des Betons zu verändern. Insbesondere für Spritzbeton werden Additive in Form von Härtungsbeschleunigern verwendet. Die geeignete Auswahl der Zusammensetzung einer Abgabemischung ist sehr kompliziert, da es zu dem bereits erläuterten Materialverlust sowie zu physikalischen Veränderungen aufgrund des Verarbeitungsverfahrens kommt. Daher ist es äußerst aufwändig (kostenintensiv und zeitintensiv), eine geeignete Abgabemischung für bestimmte Anforderungen zu entwickeln. Beispielsweise müssen die Aushärtungszeit,<!-- EPO <DP n="2"> --></p>
<p id="p0004" num="0004">Haftung auf der Auftrageoberfläche, Verarbeitungstemperatur usw. berücksichtigt werden.</p>
<p id="p0005" num="0005">Häufig wird eine geeignete Abgabemischung in einem iterativen Verfahren bestimmt. Hierfür muss die Abgabemischung mit herkömmlichen, sehr teuren Spritzgeräten aufgetragen und analysiert werden. Meist ist es notwendig für diese Tests große Mengen der Abgabemischung aufzutragen, da die herkömmlichen Spritzgeräte hierfür ausgelegt sind.</p>
<p id="p0006" num="0006">Die <patcit id="pcit0002" dnum="WO96101700A"><text>WO 96101700</text></patcit> beschreibt ein Spritzgerät zur Abgabe von Spritzbeton. In einem Ausführungsbeispiel der Druckschrift wird ein Treibmittel, nämlich Luft, vorab mit einem Additiv gemischt und dann einem Bindemittel, umfassend Wasser und Zement, zugeführt. Für präzise Labortests ist das Spritzgerät der <patcit id="pcit0003" dnum="WO9601700A"><text>WO 96/01700</text></patcit> nicht geeignet.</p>
<p id="p0007" num="0007">Die <patcit id="pcit0004" dnum="CH690758A5"><text>CH 690 758 A5</text></patcit> befasst sich mit einem Spritzgerät für Spritzbeton, gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Der Druckschrift lässt sich eine Abgabeeinrichtung zur Abgabe von Beton/Mörtel entnehmen. Des weiteren sind eine Bindemittel-Abgabeeinrichtung, ein relativ komplexes Leitungssystem, verschiedene Aktuatoren und eine Steuereinrichtung vorgesehen. Die Vorrichtung ist für das Testen von verschiedenen Gemischen unter Laborbedingungen eher nicht geeignet, da das Leitungssystem und die vorhandenen Ventile relativ schwer zu reinigen sind.</p>
<p id="p0008" num="0008">Ein weiteres Spritzgerät zur Abgabe vonSpritzbeton geht aus der <patcit id="pcit0005" dnum="WO9011877A"><text>WO 90/11877</text></patcit> hervor.<!-- EPO <DP n="3"> --></p>
<p id="p0009" num="0009">Ausgehend von diesem Stand der Technik ist es Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Spritzgerät bereitzustellen, das einfach und kostengünstig herstellbar ist und das Auftrageverfahren von herkömmlichen Spritzgeräten bei geringen Abgabemengen ausreichend genau nachahmt.</p>
<p id="p0010" num="0010">Diese Aufgabe wird durch ein Spritzgerät gemäß Anspruch 1 gelöst. Insbesondere wird die Aufgabe durch ein Spritzgerät mit einer Düse zur Abgabe einer Abgabemischung gelöst, das umfasst:
<ul id="ul0001" list-style="dash" compact="compact">
<li>mindestens eine Bindemittelabgabeeinrichtung zur Abgabe mindestens eines Bindemittels, insbesondere von Zement;</li>
<li>mindestens eine Additivabgabeeinrichtung zur Abgabe mindestens eines Additivs, insbesondere eines Erhärtungsbeschleunigers und/oder Erstarrungsbeschleunigers;</li>
<li>mindestens eine Fluidquelle, insbesondere einen Kompressor, zur Bereitstellung eines Treibmittels;</li>
<li>mindestens einen Mischer zur Vermischung des Bindemittels, des Additivs und des Treibmittels,</li>
</ul>
wobei der Mischer zur Erzeugung eines Vorgemischs, umfassend das<!-- EPO <DP n="4"> --> Treibmittel und das Additiv, und zur Mischung des Vorgemischs mit dem Bindemittel ausgebildet ist.</p>
<p id="p0011" num="0011">Die Fluidquelle kann eine Luft- und/oder Gasquelle, z.B. eine Gasflasche, sein. Ein wesentlicher Punkt der vorliegenden Erfindung besteht also darin, ein Spritzgerät bereitzustellen, das eine Spritzapplikation einer Abgabemischung ermöglicht. Die Abgabemischung kann eine Paste und/oder ein Zementgemisch und/oder ein Mörtelgemisch sein. Das Spritzgerät soll des Weiteren wie bei herkömmlichen Spritzgeräten üblich, eine Vermischung des vorzugsweise hydraulischen Bindemittels, z.B. Kalks und/oder Zements, des Additivs und des Treibmittels<!-- EPO <DP n="5"> --> ermöglichen. Das erfindungsgemäße Spritzgerät gewährleistet dies, wobei sich das Verfahren im Labor nachstellen lässt.<br/>
Das beanspruchte Spritzgerät ermöglicht eine einfache Simulation des Abgabeverfahrens und eine schnelle und einfache Reinigung.</p>
<p id="p0012" num="0012">Das Additiv kann ein Härtungsbeschleuniger oder jeder beliebige andere Zusatzstoff sein.</p>
<p id="p0013" num="0013">Der Mischer kann eine Treibmittelleitung für den Transport des Treibmittels von der Fluidquelle zur Düse umfassen, wobei die Treibmittelleitung mindestens eine erste Einmündung für das mindestens eine Additiv und mindestens eine zweite Einmündung für das Bindemittel, insbesondere den Zement, umfasst, wobei die mindestens eine erste Einmündung stromaufwärts der zweiten Einmündung angeordnet ist. Für die Simulation des Abgabeverfahrens bzw. des Einbauens ist es hilfreich, wenn eine Mischung des Treibmittels mit dem Additiv vor einer Mischung dieses Vorgemischs mit dem Bindemittel erfolgt. Unter anderem können hierdurch besser wiederholbare Ergebnisse bei der Verwendung von geringen Mengen erzielt werden. Es wird ein hoher Durchmischungsgrad erreicht.</p>
<p id="p0014" num="0014">Das Spritzgerät kann mindestens eine dritte Einmündung zum Einbringen einer Reinigungsflüssigkeit in den Mischer, insbesondere in zumindest einen Abschnitt der Treibmittelleitung umfassen. Es ist also möglich, nach einem Test- oder Simulationslauf, bei dem ein bestimmtes Abgabegemisch abgegeben wird, das gesamte Spritzgerät, insbesondere den Mischer, mittels der Reinigungsflüssigkeit (z.B. Wasser) zu reinigen. Insofern ist es möglich, verschiedene Tests mit geringem Kostenaufwand durchzuführen und iterativ eine geeignete Mischung für bestimmte Anwendungsfälle zu bestimmen. Des Weiteren kann das Reaktionsverhalten des Spritzbetons in Abhängigkeit von bestimmten Parametern (z.B. Temperatur, verwendete Additive, usw.) analysiert werden.</p>
<p id="p0015" num="0015">Das Spritzgerät kann mit mindestens zwei Additivabgabeeinrichtungen ausgestattet sein, so dass diese ein erstes und ein zweites Additiv abgeben. Es ist vorteilhaft, wenn Tests durchgeführt werden können, bei denen sich unterscheidende Additive gleichzeitig oder zeitlich verzögert in die Abgabemischung eingebracht werden können.</p>
<p id="p0016" num="0016">Die mindestens eine Additivabgabeeinrichtung kann eine Aufnahmeeinrichtung zur, insbesondere auswechselbaren, Aufnahme einer Kartusche umfassen.<!-- EPO <DP n="6"> --> Vorzugsweise ist die Additivabgabeeinrichtung also dazu ausgebildet, Kartuschen aufzunehmen, die schnell und einfach gewechselt werden können. Insofern können unterschiedliche Additive für unterschiedliche Tests verwendet werden, ohne dass eine Reinigung von hierfür vorgesehenen Kammern der Additivabgabeeinrichtung durchgeführt werden muss.</p>
<p id="p0017" num="0017">Die mindestens eine Additivabgabeeinrichtung und/oder die Bindemittelabgabeeinrichtung, insbesondere Zementabgabeeinrichtung, umfassen mindestens einen linearen Antrieb (z.B. Spindelhubgetriebe, Linearmotor, etc.) zur Abgabe des Zements bzw. des Additivs. Bei der Verwendung eines linearen Antriebs ist es möglich, die Flussrate, Flussgeschwindigkeit und/oder Abgabemenge genau zu bestimmen. Insofern ist es in einfacher Weise möglich, wiederholbare Tests durchzuführen.<br/>
Die Bindemittelabgabeeinrichtung kann mindestens eine</p>
<p id="p0018" num="0018">Bindemittelaufnahmeeinrichtung, insbesondere einen Trichter, und mindestens einen Zylinder umfassen, wobei der Zylinder mit der Bindemittelaufnahmeeinrichtung in fluider Verbindung steht. Hierdurch kann es sichergestellt werden, dass der Zylinder eine vorgegebene Menge von Bindemittel aus der Bindemittelaufnahmeeinrichtung aufnimmt und während eines Experiments abgibt. Insofern können Mischverhältnisse genau bestimmt und/oder eingestellt werden.</p>
<p id="p0019" num="0019">Das Spritzgerät umfasst eine Steuereinrichtung, die zur Steuerung zumindest der Bindemittelabgabeeinrichtung und/oder der mindestens einen Additivabgabeeinrichtung und/oder des Kompressors und/oder eines der Fluidquelle zugeordneten Ventils ausgebildet ist. Insofern ist es möglich, mittels des erfindungsgemäßen Spritzgeräts automatisiert Tests durchzuführen. Beispielsweise kann ein Benutzer bestimmte Mischverhältnisse und/oder Flussraten vorgeben, die dann von der Steuereinrichtung in einen entsprechenden Steueralgorithmus umgesetzt werden.</p>
<p id="p0020" num="0020">Die Steuereinrichtung umfasst eine Speichereinrichtung zum Speichern von Kalibrierungsdaten. Insofern ist es möglich, verschiedene Testläufe mit dem erfindungsgemäßen Spritzgerät durchzuführen, um Kalibrierungsdaten zu ermitteln. Diese Kalibrierungsdaten können abgespeichert und bei der Ausführung eines Steueralgorithmus berücksichtigt werden. Durch die Kalibrierung ist es<!-- EPO <DP n="7"> --> möglich, ein genau vorgegebenes Mischverhältnis und/oder eine genau vorgegebene Flussrate einzuhalten.</p>
<p id="p0021" num="0021">Vorzugsweise ist die Bindemittelabgabeeinrichtung dazu ausgebildet, ein Bindemittel-Wasser-Gemisch, insbesondere ein Zement-Wasser-Gemisch, an Stelle des Bindemittels abzugeben. Insofern kann eine spätere Zusetzung von Wasser vermieden werden. Da in der Testumgebung nur geringe Mengen von der Abgabemischung, z.B. einem Mörtel oder einer ähnlichen Suspension, erzeugt werden, ist es möglich, das Bindemittel bereits mit Wasser zu versetzen, bevor entsprechende Additive zugesetzt werden. Ein aufwändiges Einmischen von Flüssigkeit innerhalb des Mischers und/oder an der Düse kann vermieden werden.</p>
<p id="p0022" num="0022">Die oben genannte Aufgabe wird des Weiteren durch ein Verfahren zur Analyse einer Abgabemischung und/oder zur Abstimmung einer Abgabemischung gemäß mindestens einer Anforderung gelöst, wobei das Verfahren die folgenden Schritte umfasst:
<ul id="ul0002" list-style="dash">
<li>Auswahl mindestens eines Additivs;</li>
<li>Auswahl mindestens eines Mischverhältnisses zwischen dem mindestens einen Additiv und einem Bindemittel;</li>
<li>Mischen des Additivs und des Bindemittels gemäß dem Mischverhältnis zur Herstellung der Abgabemischung;</li>
<li>Spritz- oder Sprayapplizieren der Abgabemischung auf eine Oberfläche, mittels eines Spritzgeräts wie bisher erläutert;</li>
<li>Analysieren der applizierten Abgabemischung.</li>
</ul></p>
<p id="p0023" num="0023">Für das Verfahren ergeben sich ähnliche Vorteile, wie diese bereits in Verbindung mit der Vorrichtung erläutert wurden.</p>
<p id="p0024" num="0024">Das Spritzapplizieren kann mit einem vorgegebenen Druck erfolgen.</p>
<p id="p0025" num="0025">Weitere vorteilhafte Ausführungsformen ergeben sich anhand der Unteransprüche.<!-- EPO <DP n="8"> --></p>
<p id="p0026" num="0026">Nachfolgend wird die Erfindung mittels mehrerer Ausführungsbeispiele beschrieben, die anhand von Abbildungen näher erläutert werden.</p>
<p id="p0027" num="0027">Hierbei zeigen:
<dl id="dl0001">
<dt>Fig. 1</dt><dd>den schematischen Aufbau eines erfindungsgemäßen Spritzgeräts mit Zementabgabeeinrichtung und Additivabgabeeinrichtung;</dd>
<dt>Fig. 2</dt><dd>die detaillierte Ausgestaltung der Additivabgabeeinrichtung aus <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>;</dd>
<dt>Fig. 3</dt><dd>die detaillierte Ausgestaltung der Zementabgabeeinrichtung aus <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>;</dd>
<dt>Fig. 4</dt><dd>eine Steuereinrichtung zur Steuerung des Spritzgeräts aus <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>.</dd>
</dl></p>
<p id="p0028" num="0028">In der nachfolgenden Beschreibung werden für gleiche und gleich wirkende Teile dieselben Bezugsziffern verwendet.</p>
<p id="p0029" num="0029"><figref idref="f0001">Fig. 1</figref> zeigt einzelne Komponenten eines erfindungsgemäßen Spritzgeräts. Ein Kompressor 10, eine Bindemittelabgabeeinrichtung, nämlich eine Zementabgabeeinrichtung 20, und eine Härterabgabeeinrichtung bzw. Additivabgabeeinrichtung 30 stehen über ein verzweigtes Versorgungsrohr 101 in fluider Verbindung. Das Versorgungsrohr 101 mündet in eine Düse 102, die es dem Spritzgerät 100 ermöglicht, eine Abgabemischung abzugeben. Der Kompressor 10 ist dazu ausgebildet, ein Treibmittel auszugeben, das im Endeffekt die Abgabemischung aus dem Spritzgerät 100 mit vorgegebener Geschwindigkeit austreibt. Insofern ist der Kompressor 10 wesentlich dafür verantwortlich, mit welcher Geschwindigkeit die Abgabemischung aus der Düse 102 austritt.</p>
<p id="p0030" num="0030">Die Zementabgabeeinrichtung 20 stellt ein Bindemittel, nämlich Zement oder eine Mischung aus Zement und Wasser, bereit. Diese Mischung wird in das Versorgungsrohr 101 aufgrund einer in der Zementabgabeeinrichtung 20 vorgesehenen Zementkolbenpumpe 24 (vgl. <figref idref="f0002">Fig. 3</figref>) gedrückt und durch das Treibmittel beschleunigt. Vor der Mischung des Treibmittels (z.B. Druckluft) mit dem Zement erfolgt eine Mischung des Treibmittels mit einem Additiv, vorzugsweise einem Erhärtungsbeschleuniger, der von der Additivabgabeeinrichtung 30 ausgegeben wird. Zur Ausgabe des Additivs ist auch in der<!-- EPO <DP n="9"> --> Additivabgabeeinrichtung 30 eine entsprechende Pumpe mit einem linearen Antrieb vorgesehen.</p>
<p id="p0031" num="0031">Bei der Darstellung aus <figref idref="f0001">Fig. 1</figref> handelt es sich um eine rein schematische Darstellung. Theoretisch wäre es möglich, das Mischen der Abgabemischung ausschließlich innerhalb der Düse 102 vorzunehmen. Insofern können die einzelnen Abstände, in denen die Einmündungen der Additivabgabeeinrichtung 30, des Kompressors 10 und der Zementabgabeeinrichtung 20 vorgesehen sind, stark variieren.</p>
<p id="p0032" num="0032"><figref idref="f0001">Fig. 2</figref> zeigt einen Querschnitt durch eine Additivabgabeeinrichtung 30. Die Additivabgabeeinrichtung 30 hat einen Kolben 32 und einen Zylinder mit einer Kolbenkammer 36, die den Kolben 32 aufnimmt. Am Ende der Kolbenkammer 36 ist ein Auslass 35 vorgesehen, der in fluider Verbindung mit dem Versorgungsrohr 101 steht. Die Additivabgabeeinrichtung 30 weist einen Linearmotor 31 auf, der den Kolben 32 innerhalb der Kolbenkammer 36 bewegen kann. Kolben 32, Zylinder und Linearmotor 31 bilden eine Kolbenpumpe aus. Wird der Kolben 32 auf den Auslass 35 zubewegt, so gibt die Additivabgabeeinrichtung 30 ein sich in der Kolbenkammer 36 befindendes Additiv ab.</p>
<p id="p0033" num="0033">Es ist möglich, die Additivabgabeeinrichtung 30 wie in der <figref idref="f0001">Fig. 2</figref> gezeigt derart auszugestalten, dass die Kolbenkammer 36 ein entsprechendes Additiv unmittelbar aufnimmt. Alternativ kann die Additivabgabeeinrichtung 30 dazu ausgestaltet werden, eine Kartusche mit dem Additiv aufzunehmen und auf diese mittels des Kolbens 32 oder einer beliebigen anderen Einrichtung einzuwirken, so dass der Inhalt der Kartusche, insbesondere aus dem Auslass 35, austritt.</p>
<p id="p0034" num="0034"><figref idref="f0002">Fig. 3</figref> zeigt einen schematischen Querschnitt durch die Zementabgabeeinrichtung 20 der <figref idref="f0001">Fig. 1</figref>. Auch hier ist eine Kolbenkammer 26 vorgesehen, innerhalb der sich ein entsprechender Kolben 22 bewegen kann. Auch dieser Kolben 22 wird durch einen Linearmotor 21 angetrieben. Die genannten Komponenten bilden eine Zementkolbenpumpe 24 aus. Des Weiteren weist die Zementabgabeeinrichtung 20 einen Zement-Tank 27 auf, der über ein T-Rohr 23 mit dem Auslass 25 der Kolbenkammer 26 in fluider Verbindung steht. Das T-Rohr 23 stellt des Weiteren eine Verbindung zu dem Versorgungsrohr 101 her. Vorzugsweise sind in dem T-Rohr 23 Rückschlagventile vorgesehen, die es ermöglichen, Zement oder eine Zement-Wasser-Mischung aus dem Zement-Tank 27 in die Kolbenkammer 26 der Zementkolbenpumpe 24 einzusaugen. Im Endeffekt bewegt sich im Zuge dieses<!-- EPO <DP n="10"> --> Einsaugevorgangs der Kolben der Zementkolbenpumpe 24 von dem Auslass 25 weg. Nach dem Befüllen der Kolbenkammer 26 mit Zement oder einem Zement-Wasser-Gemisch, kann die Zementabgabeeinrichtung 20 dazu verwendet werden, Zement oder ein Zement-Wasser-Gemisch in das Versorgungsrohr 101 einzubringen. Diese Abgabe erfolgt über den Auslass 25, in das T-Rohr 23 und dann in das Versorgungsrohr 101. Vorzugsweise verhindert bei diesem Abgabevorgang ein entsprechendes Ventil den Rücklauf des Zements oder der Mischung in den Zement-Tank 27.</p>
<p id="p0035" num="0035"><figref idref="f0002">Fig. 4</figref> zeigt eine schematische Darstellung einer Steuereinrichtung 60, die zur Steuerung des erfindungsgemäßen Spritzgeräts 100 ausgebildet ist.<br/>
Diese Steuereinrichtung 60 weist einen Speicher 65 auf, der dazu ausgebildet ist, Programmdaten sowie Kalibrierungsdaten zu speichern. Des Weiteren ist eine Eingabeeinrichtung 62 und eine Ausgabeeinrichtung 61 vorgesehen, die eine Interaktion mit einem Benutzer ermöglichen. Die Steuereinrichtung 60 steht in kommunikativer Verbindung mit den Linearmotoren 21, 31 der Zementabgabeeinrichtung 20 bzw. der Additivabgabeeinrichtung 30 und steuert diese in geeigneter Weise an. Im Endeffekt ermöglicht die Steuereinrichtung 60 es dem Benutzer, ein bestimmtes Mischverhältnis zwischen Zement und Additiv sowie eine Austrittsgeschwindigkeit der Abgabemischung einzugeben. Die Steuereinrichtung 60 kann anhand der Kalibrierungsdaten ermitteln, wie die Linearmotoren 21, 31 anzusteuern sind, so dass das vorgegebene Mischverhältnis umgesetzt wird. Des Weiteren existiert eine kommunikative Verbindung zu dem Kompressor 10, so dass die Steuereinrichtung 60 auch die Flussrate des Treibmittels einstellen kann.</p>
<p id="p0036" num="0036">In dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel weist das Spritzgerät 100 lediglich eine Additivabgabeeinrichtung 30 auf. Im Rahmen der Erfindung können jedoch weitere Additivabgabeeinrichtungen 30 vorgesehen werden, die weitere Additive in das Versorgungsrohr 101 einbringen. Ein entsprechendes Einbringen kann zeitlich getrennt von den anderen Additiven oder in Verbindung mit diesen erfolgen. Dementsprechend kann ein eigenes Leitungssystem für die Additivabgabeeinrichtungen 30 vorgesehen werden, das ein Mischen vor einem Einmünden in das Versorgungsrohr 101 ermöglicht. Alternativ kann eine Mischung der Additive erst in dem Versorgungsrohr 101 erfolgen. Die Steuereinrichtung 60 kann je nach Anforderung eine entsprechende Steuerstrategie entwickeln.<!-- EPO <DP n="11"> --></p>
<heading id="h0001"><u>Bezugszeichenliste</u></heading>
<p id="p0037" num="0037">
<dl id="dl0002" compact="compact">
<dt>10</dt><dd>Kompressor</dd>
<dt>20</dt><dd>Zementabgabeeinrichtung</dd>
<dt>21</dt><dd>Linearmotor</dd>
<dt>22</dt><dd>Kolben</dd>
<dt>23</dt><dd>T-Rohr</dd>
<dt>24</dt><dd>Zementkolbenpumpe</dd>
<dt>25</dt><dd>Auslass</dd>
<dt>26</dt><dd>Kolbenkammer</dd>
<dt>27</dt><dd>Zement-Tank</dd>
<dt>30</dt><dd>Additivabgabeeinrichtung</dd>
<dt>31</dt><dd>Linearmotor</dd>
<dt>32</dt><dd>Kolben</dd>
<dt>35</dt><dd>Auslass</dd>
<dt>36</dt><dd>Kolbenkammer</dd>
<dt>60</dt><dd>Steuereinrichtung</dd>
<dt>61</dt><dd>Ausgabeeinrichtung</dd>
<dt>62</dt><dd>Eingabeeinrichtung</dd>
<dt>65</dt><dd>Speicher</dd>
<dt>100</dt><dd>Spritzgerät</dd>
<dt>101</dt><dd>Versorgungsrohr</dd>
<dt>102</dt><dd>Düse</dd>
</dl></p>
</description>
<claims id="claims01" lang="de"><!-- EPO <DP n="12"> -->
<claim id="c-de-01-0001" num="0001">
<claim-text>Spritzgerät mit einer Düse (102) zur Abgabe einer Abgabemischung und zur Analyse der Abgabemischung, umfassend:
<claim-text>- mindestens eine Bindemittelabgabeeinrichtung (20) zur Abgabe mindestens eines Bindemittels;</claim-text>
<claim-text>- mindestens eine Additivabgabeeinrichtung (30) zur Abgabe mindestens eines Additivs;</claim-text>
<claim-text>- mindestens eine Fluidquelle, umfassend einen Kompressor (10), zur Bereitstellung eines Treibmittels;</claim-text>
<claim-text>- mindestens einen Mischer zur Vermischung des Bindemittels, des Additivs und des Treibmittels, wobei<br/>
der Mischer zur Erzeugung eines Vorgemischs, umfassend das Treibmittel und das Additiv, und zur Mischung des Vorgemischs mit dem Bindemittel ausgebildet ist; <b>dadurch gekennzeichnet dass</b>, die mindestens eine Additivabgabeeinrichtung (30) und die Bindemittelabgabeeinrichtung (20) jeweils einen linearen Antrieb (21, 31) zur Abgabe des Bindemittels bzw. des Additivs umfasst;</claim-text>
<claim-text>- eine Steuereinrichtung (60), die zur Steuerung zumindest der Bindemittelabgabeeinrichtung (20) und/oder der mindestens einen Additivabgabeeinrichtung (30) und/oder des Kompressors (30) und/oder eines der Fluidquelle zugeordneten Ventils ausgebildet ist, wobei die Steuereinrichtung (60) eine Speichereinrichtung (65) zum Speichern von Kalibrierungsdaten umfasst und anhand der Kalibrierungsdaten ermittelt, wie die linearen Antriebe (21, 31) anzusteuern sind, so dass ein vorgegebenes Mischverhältnis umgesetzt wird.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0002" num="0002">
<claim-text>Spritzgerät nach Anspruch 1,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
der Mischer eine Treibmittelleitung (101) für den Transport des Treibmittels von der Fluidquelle zur Düse (102) umfasst, wobei die Treibmittelleitung (102) mindestens eine erste Einmündung für das mindestens eine Additiv und<!-- EPO <DP n="13"> --> mindestens eine zweite Einmündung für das Bindemittel umfasst, wobei die mindestens eine erste Einmündung stromaufwärts der zweiten Einmündung angeordnet ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0003" num="0003">
<claim-text>Spritzgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>gekennzeichnet durch</b><br/>
mindestens eine dritte Einmündung zum Einbringen einer Reinigungsflüssigkeit in den Mischer, nämlich in zumindest einen Abschnitt der Treibmittelleitung (101).</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0004" num="0004">
<claim-text>Spritzgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>gekennzeichnet durch</b><br/>
mindestens zwei Additivabgabeeinrichtungen (30) zur Abgabe eines ersten und eines zweiten Additivs.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0005" num="0005">
<claim-text>Spritzgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die mindestens eine Additivabgabeeinrichtung (30) eine Aufnahmeeinrichtung zur auswechselbaren Aufnahme einer Kartusche umfasst.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0006" num="0006">
<claim-text>Spritzgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die Bindemittelabgabeeinrichtung (20) mindestens eine Bindemittelaufnahmeeinrichtung (27) und mindestens einen Zylinder (26) umfasst, wobei der Zylinder (26) mit der Bindemittelaufnahmeeinrichtung (27) derart in fluider Verbindung steht, dass der Zylinder (26) mit Bindemittel aus der Bindemittelaufnahmeeinrichtung (27) befüllbar ist.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0007" num="0007">
<claim-text>Spritzgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die Steuereinrichtung (60) dazu ausgebildet ist, mittels der Bindemittelabgabeeinrichtung (20) eine vorgegebene Menge von Bindemittel innerhalb eines Testlaufs abzugeben.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0008" num="0008">
<claim-text>Spritzgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die Steuereinrichtung (60) dazu ausgebildet ist, eine Flussrate, mit der die<!-- EPO <DP n="14"> --> Bindemittelabgabeeinrichtung (20) Bindemittel abgibt und/oder mit der die mindestens eine Additivabgabeeinrichtung (30) das Additiv abgibt und/oder mit der die Fluidquelle das Treibmittel abgibt, gemäß einer Vorgabe einzustellen.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0009" num="0009">
<claim-text>Spritzgerät nach einem der vorhergehenden Ansprüche,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
die Bindemittelabgabeeinrichtung (20) dazu ausgebildet ist, ein Gemisch aus Wasser und Bindemittel abzugeben.</claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0010" num="0010">
<claim-text>Verfahren zur Analyse einer Abgabemischung und/oder zur Abstimmung einer Abgabemischung gemäß mindestens einer Anforderung, umfassend die Schritte:
<claim-text>- Auswahl mindestens eines Additivs;</claim-text>
<claim-text>- Auswahl mindestens eines Mischverhältnisses zwischen dem mindestens einen Additiv und einem Bindemittel;</claim-text>
<claim-text>- Mischen des Additivs und des Bindemittels gemäß dem Mischverhältnis zur Herstellung der Abgabemischung;</claim-text>
<claim-text>- Spritzapplizieren der Abgabemischung auf eine Oberfläche, mittels eines Spritzgeräts (100) gemäß einem der vorhergehenden Ansprüche;</claim-text>
<claim-text>- Analysieren der applizierten Abgabemischung.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-de-01-0011" num="0011">
<claim-text>Verfahren nach Anspruch 10,<br/>
<b>dadurch gekennzeichnet, dass</b><br/>
das Spritzapplizieren mit einem vorgegebenen Druck erfolgt.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims02" lang="en"><!-- EPO <DP n="15"> -->
<claim id="c-en-01-0001" num="0001">
<claim-text>Spraying apparatus having a nozzle (102) for discharging a mixture for discharge and for analysing the mixture for discharge, comprising:
<claim-text>- at least one binder discharge device (20) for discharging at least one binder;</claim-text>
<claim-text>- at least one additive discharge device (30) for discharging at least one additive;</claim-text>
<claim-text>- at least one fluid source, comprising a compressor (10), for providing a propellant;</claim-text>
<claim-text>- at least one mixer for mixing the binder, the additive and the propellant,</claim-text>
the mixer being designed to create a premix comprising the propellant and the additive, and to mix the premix with the binder;<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the at least one additive discharge device (30) and the binder discharge device (20) each comprise a linear drive (21, 31) for discharging the binder and the additive respectively;
<claim-text>- a control device (60) is designed to control at least the binder discharge device (20) and/or the at least one additive discharge device (30) and/or the compressor (30) and/or a valve assigned to the fluid source, the control device (60) comprising a storage device (65) for storing calibration data, and determining on the basis of the calibration data how the linear drives (21, 31) should be actuated such that a predetermined mixing ratio is achieved.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0002" num="0002">
<claim-text>Spraying apparatus according to claim 1,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the mixer comprises a propellant line (101) for transporting the propellant from the fluid source to the nozzle (102), the propellant line (102) comprising at least one first opening for the at least one additive and at least one second opening for the binder, the at least one first opening being arranged upstream of the second opening.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0003" num="0003">
<claim-text>Spraying apparatus according to any of the preceding claims,<br/>
<!-- EPO <DP n="16"> --><b>characterised by</b><br/>
at least one third opening for introducing a cleaning fluid into the mixer, specifically into at least one portion of the propellant line (101).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0004" num="0004">
<claim-text>Spraying apparatus according to any of the preceding claims,<br/>
<b>characterised by</b><br/>
at least two additive discharge devices (30) for discharging a first and a second additive.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0005" num="0005">
<claim-text>Spraying apparatus according to any of the preceding claims,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the at least one additive discharge device (30) comprises a receiving device for removably receiving a cartridge.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0006" num="0006">
<claim-text>Spraying apparatus according to any of the preceding claims,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the binder discharge device (20) comprises at least one binder receiving device (27) and at least one cylinder (26), the cylinder (26) being fluidically connected to the binder receiving device (27) in such a way that the cylinder (26) can be filled with binder from the binder receiving device (27).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0007" num="0007">
<claim-text>Spraying apparatus according to any of the preceding claims,<br/>
<b>characterised in that</b>,<br/>
within a test run, the control device (60) is designed to discharge a predetermined amount of binder by means of the binder discharge device (20).</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0008" num="0008">
<claim-text>Spraying apparatus according to any of the preceding claims,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the control device (60) is designed to adjust a flow rate at which the binder discharge device (20) discharges binder and/or the at least one additive discharge device (30) discharges the additive and/or the fluid source discharges the propellant, in accordance with a default setting.<!-- EPO <DP n="17"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0009" num="0009">
<claim-text>Spraying apparatus according to any of the preceding claims,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the binder discharge device (20) is designed to discharge a mixture of water and binder.</claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0010" num="0010">
<claim-text>Method for analysing a mixture for discharge and/or for adapting a mixture for discharge in accordance with at least one requirement, comprising the steps of:
<claim-text>- selecting at least one additive;</claim-text>
<claim-text>- selecting at least one mixing ratio between the at least one additive and a binder;</claim-text>
<claim-text>- mixing the additive and the binder according to the mixing ratio to produce the mixture for discharge;</claim-text>
<claim-text>- applying the mixture for discharge onto a surface by spraying using a spraying apparatus (100) according to any of the preceding claims;</claim-text>
<claim-text>- analysing the applied mixture for discharge.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-en-01-0011" num="0011">
<claim-text>Method according to claim 10,<br/>
<b>characterised in that</b><br/>
the spray application takes place at a predetermined pressure.</claim-text></claim>
</claims>
<claims id="claims03" lang="fr"><!-- EPO <DP n="18"> -->
<claim id="c-fr-01-0001" num="0001">
<claim-text>Appareil de pulvérisation composé d'une buse (102) destiné à distribuer un mélange pour distribution et à analyser le mélange pour distribution, comprenant :
<claim-text>- au moins un dispositif de distribution de liants (20) destiné à la distribution d'au moins un liant ;</claim-text>
<claim-text>- au moins un dispositif de distribution d'additifs (30) destiné à la distribution d'au moins un additif ;</claim-text>
<claim-text>- au moins une source de fluide, comprenant un compresseur (10) pour la préparation d'un agent propulseur ;</claim-text>
<claim-text>- au moins un mélangeur pour le mélange du liant, de l'additif et de l'agent propulseur,</claim-text>
le mélangeur étant conçu en vue de produire un prémélange, comprenant l'agent propulseur et l'additif et de mélanger le prémélange avec le liant ; <b>caractérisé en ce que</b> l'au moins un dispositif de distribution d'additifs (30) et le dispositif de distribution de liants (20) comprennent à chaque fois un entraînement linéaire (21, 31) pour la distribution du liant ou de l'additif ;
<claim-text>- un dispositif de commande (60) qui est conçu pour commander au moins le dispositif de distribution de liants (20) et / ou l'au moins un dispositif de distribution d'additifs (30) et / ou le compresseur (30) et / ou une soupape associée à la source de fluide, le dispositif de commande (60) comprenant un dispositif de sauvegarde (65) pour sauvegarder des données d'étalonnage et déterminant au moyen des données d'étalonnage la manière de commander les entraînements linéaires (21, 31) de sorte à convertir un rapport de mélange prédéterminé.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0002" num="0002">
<claim-text>Appareil de pulvérisation selon la revendication 1,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
le mélangeur comprend une conduite d'agent propulseur (101) pour le transport de l'agent propulseur depuis la source de fluide jusqu'à la buse (102), la conduite d'agent propulseur (102) comprenant au moins une première<!-- EPO <DP n="19"> --> embouchure pour l'au moins un additif et au moins une deuxième embouchure pour le liant, l'au moins une première embouchure étant agencée en amont de la deuxième embouchure.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0003" num="0003">
<claim-text>Appareil de pulvérisation selon l'une quelconque des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé par</b><br/>
au moins une troisième embouchure destinée à introduire un liquide de nettoyage dans le mélangeur, à savoir dans au moins une section de la conduite d'agent propulseur (101)</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0004" num="0004">
<claim-text>Appareil de pulvérisation selon l'une quelconque des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé par</b><br/>
au moins deux dispositifs de distribution d'additifs (30) destinés à distribuer un premier et un deuxième additif.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0005" num="0005">
<claim-text>Appareil de pulvérisation selon l'une quelconque des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
l'au moins un dispositif de distribution d'additifs (30) comprend un dispositif d'admission destiné à recevoir de façon amovible une cartouche.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0006" num="0006">
<claim-text>Appareil de pulvérisation selon l'une quelconque des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
le dispositif de distribution de liants (20) comprend au moins un dispositif d'admission de liants (27) et au moins un cylindre (26), le cylindre (26) étant en contact fluidique avec le dispositif d'admission de liants (27) de sorte à permettre au cylindre (26) de se remplir de liant depuis le dispositif d'admission de liants (27).<!-- EPO <DP n="20"> --></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0007" num="0007">
<claim-text>Appareil de pulvérisation selon l'une quelconque des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
le dispositif de commande (60) est conçu de sorte à distribuer au moyen du dispositif de distribution de liants (20) une quantité prédéfinie de liant durant un cycle de tests.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0008" num="0008">
<claim-text>Appareil de pulvérisation selon l'une quelconque des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
le dispositif de commande (60) est conçu de sorte à utiliser selon une valeur prédéterminée, une vitesse d'écoulement, à laquelle le dispositif de distribution de liants (20) distribue des liants et / ou à laquelle l'au moins un dispositif de distribution d'additifs (30) distribue l'additif et / ou à laquelle la source de fluide distribue l'agent propulseur.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0009" num="0009">
<claim-text>Appareil de pulvérisation selon l'une quelconque des revendications précédentes,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
le dispositif de distribution de liants (20) est conçu de sorte à distribuer un mélange d'eau et de liant.</claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0010" num="0010">
<claim-text>Procédé destiné à analyser un mélange pour distribution et / ou à homogénéiser un mélange pour distribution selon au moins une exigence, comprenant les étapes :
<claim-text>- de sélection d'au moins un additif ;</claim-text>
<claim-text>- de sélection d'au moins un rapport de mélange entre l'au moins un additif et un liant ;</claim-text>
<claim-text>- de mélange de l'additif et du liant selon le rapport de mélange destiné à produire le mélange pour distribution ;<!-- EPO <DP n="21"> --></claim-text>
<claim-text>- d'application par pulvérisation du mélange pour distribution sur une surface au moyen d'un appareil de pulvérisation (100) selon l'une quelconque des revendications précédentes ;</claim-text>
<claim-text>- d'analyse du mélange pour distribution appliqué.</claim-text></claim-text></claim>
<claim id="c-fr-01-0011" num="0011">
<claim-text>Procédé selon la revendication 10,<br/>
<b>caractérisé en ce que</b><br/>
l'application par pulvérisation se fait à une pression prédéterminée.</claim-text></claim>
</claims>
<drawings id="draw" lang="de"><!-- EPO <DP n="22"> -->
<figure id="f0001" num="1,2"><img id="if0001" file="imgf0001.tif" wi="163" he="229" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure><!-- EPO <DP n="23"> -->
<figure id="f0002" num="3,4"><img id="if0002" file="imgf0002.tif" wi="165" he="192" img-content="drawing" img-format="tif"/></figure>
</drawings>
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<heading id="ref-h0001"><b>IN DER BESCHREIBUNG AUFGEFÜHRTE DOKUMENTE</b></heading>
<p id="ref-p0001" num=""><i>Diese Liste der vom Anmelder aufgeführten Dokumente wurde ausschließlich zur Information des Lesers aufgenommen und ist nicht Bestandteil des europäischen Patentdokumentes. Sie wurde mit größter Sorgfalt zusammengestellt; das EPA übernimmt jedoch keinerlei Haftung für etwaige Fehler oder Auslassungen.</i></p>
<heading id="ref-h0002"><b>In der Beschreibung aufgeführte Patentdokumente</b></heading>
<p id="ref-p0002" num="">
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<li><patcit id="ref-pcit0001" dnum="DE4444405A1"><document-id><country>DE</country><doc-number>4444405</doc-number><kind>A1</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0001">[0002]</crossref></li>
<li><patcit id="ref-pcit0002" dnum="WO96101700A"><document-id><country>WO</country><doc-number>96101700</doc-number><kind>A</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0002">[0006]</crossref></li>
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<li><patcit id="ref-pcit0004" dnum="CH690758A5"><document-id><country>CH</country><doc-number>690758</doc-number><kind>A5</kind></document-id></patcit><crossref idref="pcit0004">[0007]</crossref></li>
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