[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft einen Leadframe mit mehreren Anschlüssen für elektrische
Leiter, mehreren Kontakten und wenigstens zwei äußeren Strombalken, und eine Anschlussdose
mit einem Leadframe sowie ein System zum Übertragen elektrischer Energie, insbesondere
von einer Mehrzahl von Solarmodulen, mit einer solchen Anschlussdose.
[0002] Dabei sind Solarmodule im Sinne der vorliegenden Erfindung insbesondere Photovoltaikmodule,
also Module, die durch den Einfall von Licht elektrische Energie erzeugen, die dann
an Verbraucher abgegeben werden kann.
[0003] Aus der
DE 102 32 281 A1 ist eine Verwendung eines Leadframes mit abschnittsweise parallelen Strombalken innerhalb
einer Anschlussanordnung zum Verbinden eines Anschlusskabels an die Stator-Wicklungsenden
eines Außenläufermotors bekannt. Dort ist eine Anordnung der Kontakte korrespondierend
zur Lage der Stator-Wicklungsenden offenbart.
[0004] Aus der
WO 2007/0380026 A1 ist ein Leadframe für eine elektrische Anschlussdose mit mehreren Anschlüssen für
elektrische Leiter, mehreren Kontakten und mehreren Strombalken bekannt.
[0005] Auch aus der
US 5,031,310 A ist ein Leadframe bekannt, an den elektrische Leiter angeschlossen sind. Die Anschlüsse
für die elektrischen Leiter sind zentral angeordnet mit sich davon sternförmig erstreckenden
Leiterabschnitten.
[0006] Aus der
US 2009/0156030 A1 ist ein elektrischer Verbinder mit einem Steuerungsschaltkreispaket bekannt. Eine
vergleichbare Anordnung ist aus der
US 5,079,626 A bekannt.
[0007] Weiterhin ist aus der
DE 20 2005 018 318 U1 eine Steckverbindung für Kabel bekannt. Die Steckverbindung ist mit einem Buchsenteil
und einem mit diesem zusammensteckbaren Steckerteil ausgeführt, wobei sowohl an das
Steckerteil als auch an das Buchsenteil jeweils ein Kabel mit mehreren Leitern anschließbar
sind, dadurch gekennzeichnet. Das Steckerteil und/oder das Buchsenteil weisen ein
Gehäuse auf, das aus einem ersten härteren Kunststoff besteht, an dem einstückig mit
dem ersten Kunststoff verbundene Funktionsbereiche aus einem zweiten, im Vergleich
zum ersten Kunststoff weicheren Kunststoff ausgebildet sind.
[0008] Auch ist aus der
WO 03/041227 A1 eine Anordnung umfassend ein paneelartig aufgebautes elektrisches/elektronisches
Modul mit einer flachen Oberfläche mit freiliegend kontaktierbaren Anschlussabschnitten,
als Teil einer im wesentlichen ebenen Leiterbahnstruktur zum elektrischen Anschliessen
des Moduls sowie umfassend eine Anschlusseinheit mit auf einer in einer Ebene parallel
zur Leiterbahnstruktur des Moduls angeordneten Leiterbahnstruktur befindlichen elektrischen/elektronischen
Elementen sowie ausgestattet mit Mitteln zum Kontaktieren von Anschlussabschnitten
des Moduls bekannt. Das Modul ist über die Anschlusseinheit elektrisch anschließbar.
Die Mittel zum Kontaktieren der Anschlussabschnitte des Moduls sind aus der Ebene
der Leiterbahnstruktur herausgebogene und einen Teil der Leiterbahnstruktur darstellende
Anschlussabschnitte. Weiterhin sind die Anschlussabschnitte des Moduls starre und
aus der Ebene der Leiterbahnstruktur des Moduls herausbiegbare elektrische Leiterabschnitte,
wobei die Anschlussabschnitte der Anschlusseinheit entsprechend der Anordnung der
Anschlussabschnitte des Moduls angeordnet sind. Bei der mit dem Modul verbundenen
Anschlusseinheit grenzen jeweils ein Anschlussabschnitt des Moduls und einer der Anschlusseinheit
elektrisch miteinander verbunden in einem Abschnitt aneinander. Im Bereich des Aneinandergrenzens
sind die Anschlussabschnitte in einer anderen Raumlage als diejenige der Ebenen der
Leiterbahnstrukturen angeordnet.
[0009] Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es daher, einen Leadframe mit möglichst geringem
Platzbedarf anzugeben.
[0010] Diese Aufgabe wird durch einen Leadframe für eine elektrische Anschlussdose zur Bildung
eines Kabels zum Anschluss von einer Mehrzahl Stromquellen mit mehreren Leitern nach
der Art eines Strangs, mit mehreren Anschlüssen für elektrische Leiter, mehreren Kontakten
und mehreren Strombalken gelöst, wobei die Strombalken die Verbindungen zwischen den
Anschlüssen und den Kontakten sind, zwei Strombalken als äußere Strombalken angeordnet
sind, die äußeren Strombalken jeweils einen ersten Abschnitt aufweisen, die ersten
Abschnitte der äußeren Strombalken im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen,
die Anschlüsse für elektrische Leiter eine längliche Form aufweisen und in ihrer Längserstreckung
quer zur Längserstreckung der ersten Abschnitte der äußeren Strombalken verlaufen,
wobei die Anschlüsse zur Kontaktierung der elektrischen Leiter in ihrer Längserstreckung
ausgeführt sind, und die Anschlüsse für elektrische Leiter zwischen den ersten Abschnitten
der äußeren Strombalken vorgesehen sind.
[0011] Auf diese Weise lässt sich eine kompakte Bauform des Leadframes erreichen. Dabei
liegt der Erfindung die Erkenntnis zu Grunde, dass im Stand der Technik Leadframes
dazu verwendet werden, die Entfernungen zwischen vorgegebenen Kontaktabständen zu
überbrücken und dabei eine Möglichkeit bieten, in ihrer Geometrie unterschiedliche
Leiterbahnen in einem Stanzteil herstellen zu können.
[0012] Um einen besonders kompakten und einfachen Leadframe zu schaffen, weisen die äußeren
Strombalken erste Abschnitte auf, die im Wesentlichen parallel zueinander verlaufen.
Dies lässt sich noch besser verwirklichen, wenn wenigstens ein Anschluss für einen
elektrischen Leiter in seiner Längserstreckung quer zur Längserstreckung des ersten
Abschnittes der äußeren Strombalken verläuft.
[0013] Um eine Verbindung zwischen den Strombalken und den Anschlüssen für elektrische Leiter
herstellen zu können, sind Brücken zwischen den ersten Abschnitten der äußeren Strombalken
und den Anschlüssen für elektrische Leiter vorgesehen. Diese lassen sich bei einem
Stanzteil auf einfache Weise mit herstellen.
[0014] In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist ein zweiter Abschnitt jedes
äußeren Strombalkens abgewinkelt zum ersten Abschnitt angeordnet und zwischen wenigstens
einem der zweiten Abschnitte und einem der Anschlüsse für einen elektrischen Leiter
ist eine Brücke vorgesehen. Durch diese Ausbildung sind die Brücken auch bei befestigten
Leitern zugänglich.
[0015] Durch eine Anordnung wenigstens eines Strombalkens als ein innerer Strombalken zwischen
den beiden äußeren Strombalken bleibt die Bauform auch bei der Verwendung weiterer
Strombalken kompakt und damit der Platzbedarf gering.
[0016] Ein weitere Verringerung des Platzbedarfs lässt sich dadurch erreichen, dass die
Kontakte zu einer durch die senkrecht ausgerichtet sind, weil sich auf diese Weise
eine Kontaktierung der Kontakte durch einen Stecker ebenfalls senkrecht zu der durch
die Strombalken und Anschlüsse aufgespannten Ebene, und damit senkrecht zu der größten
Abmessung des Leadframe, ergibt.
[0017] Besonders bevorzugt ist der Verlauf der Strombalken geradlinig, weil sich dadurch
ein einfacher Aufbau des Leadframe und damit auch des Stanzwerkzeugs ergibt.
[0018] In einer besonders bevorzugten Ausführungsform weist der Leadframe weniger Kontakte
als Anschlüsse für elektrische Leiter auf, sodass auch bei begrenzter Zahl von Kontakten
ein höherpoliges Kabel einheitlich aufgelegt werden kann und die einzelnen Leiter
des Kabels sicher aufgenommen sind. Damit ist auch eine Fehlbeschaltung, z. B. durch
Verwechseln der Leiter bei der Beschaltung des Leadframes weniger wahrscheinlich als
bei einer von Leadframe zu Leadframe variierenden Zuordnung der einzelnen Leiter zu
den Anschlüssen. Die vorgesehene Zuordnung der Leiter zu den Kontakten erfolgt durch
die entsprechende Zuordnung der Brücken des Leadframes. Diese kann je nach Anforderungen
an die Beschaltung nach einem vorgebbaren Schema variieren.
[0019] In einer besonders bevorzugten Weiterbildung sind benachbarte Stirnseiten der Anschlüsse
für elektrische Leiter gekennzeichnet durch vorhandene kurze Restabschnitte ausgestanzter
Stege. Diese sind Zeugnisse einer besonders rationellen Herstellung der erfindungsgemäßen
Leadframes, nämlich durch Stanzen, wobei auch die später nicht mehr erforderlichen
Stege ausgestanzt werden. Dabei wird aber das Stanzwerkzeug nicht an jeder Stelle
die Stege ganz genau ausstanzen, sondern geringe Maßabweichungen durch Toleranzen
müssen in Kauf genommen werden. Um aber den erforderlichen Materialquerschnitt und
damit die Stromtragfähigkeit nicht zu verringern, werden die Toleranzen bevorzugt
in der anderen Richtung berücksichtigt, sodass sich Restabschnitte der ausgestanzten
Stege nicht vermeiden lassen.
[0020] Um einerseits die erforderlichen Mindestabstände einhalten zu können und andererseits
eine produktionsfreundliche aber dennoch kompakte Bauform zu erreichen, sind die Abstände
der Anschlüsse für elektrische Leiter und der Strombalken untereinander, aber auch
die Abstände zwischen Anschlüssen für elektrische Leiter und Strombalken mit ca. 1,8
mm bis 4 mm und besonders bevorzugt mit 1,8 mm bis 3 mm bemessen.
[0021] Die Kontakte sind vorzugsweise 4 mm bis 12 mm und besonders bevorzugt 9 mm bis 10,5
mm voneinander beabstandet.
[0022] Der Leadframe, der die Verbindung zwischen daran angeschlossenen Kabeln herstellt,
ist zum Schutz vor Berührung, aber auch zum Schutz vor unerwünschten Einflüssen, in
einer Anschlussdose aufgenommen.
[0023] In einer bevorzugten Weiterbildung des Leadframes stehen die Flächen der Anschlüsse,
die für die anzuschließenden Leiter vorgesehen sind, gegenüber den Flächen der Strombalken
hervor.
[0024] Durch diese Maßnahme wird die Handhabung bei der Verbindung der Anschlüsse an die
zu verbindenden Leiter besonders einfach, denn die Isolierung übt zum einen keine
Kräfte auf die Verbindungsstelle aus, zum anderen wird aber auch bei der Verbindung
die Verbindungsstelle von Fremdstoffen freigehalten, die beim Verbinden aus dem Isoliermaterial
austreten könnten.
[0025] Um eine verdrehsichere Steckverbindung sicherzustellen, ist das Steckgesicht der
Anschlussdose in einer bevorzugten Weiterbildung mit einer mechanischen Kodierung
in Form unterschiedlicher Geometrien der Kontaktierungsöffnungen ausgestattet, sodass
ein Stecker mit einem komplementären Steckgesicht nur in der vorgeschriebenen Lage
gesteckt werden kann.
[0026] Um bei einem Kabel eine Einspeisung aus mehreren Stromquellen wie z.B. Solarmodulen
auf einfache Weise zu verwirklichen, ist das eingangs erwähnte Kabel gekennzeichnet
durch eine Mehrzahl von mit dem Kabel verbundenen erfindungsgemäßen Anschlussdosen
in vorgegebenen Abständen.
[0027] Die Verteilung der Beaufschlagung der einzelnen Phasen wird besonders bevorzugt durch
nach einem alternierenden Schema in den Anschlussdosen angeordnete Brücken verwirklicht.
[0028] In einer insbesondere bevorzugten Weiterbildung der Erfindung ist das Kabel gekennzeichnet
durch ausgegossene Anschlussdosen. Dadurch wird ein vollständiger Schutz der Anschlussdosen
gegen eindringende Partikel und Wasser verwirklicht (Schutzart IP67).
[0029] Eine besonders einfacher und flexibler Produktionsprozess wird verwirklicht durch
Verwendung eines Leadframe zur Herstellung einer galvanischen Verbindung zwischen
Anschlüssen für elektrische Leitungen und Kontakten für einen Steckverbinder bei Anschlussdosen
zum Einspeisen elektrischer Leistung in ein Kabel.
[0030] Ein einfaches Verfahren zum Herstellen eines Kabels umfasst Arbeitsschritte, in denen
- das Kabel an vorgegebenen Positionen abgemantelt und abisoliert wird,
- die abisolierten Leiter mit den Anschlüssen des Leadframe verbunden werden,
- Kabel und Leadframe in eine Anschlussdose eingelegt werden und die Anschlussdose verschlossen
wird,
- die Anschlussdose vergossen wird.
[0031] Dabei wird die jeweils vorgegebene Zuordnung zwischen Anschlüssen und Strombalken
auf einfache Weise dadurch verwirklicht, dass die Verbindungen zwischen den Anschlüssen
und den Strombalken durch Heraustrennen vorbestimmter Brücken zwischen den Anschlüssen
und den Strombalken des Leadframe vor dem Verbinden der abisolierten Leiter mit den
Anschlüssen erfolgt.
[0032] Dadurch, dass die Verbindungen zwischen den Anschlüssen und den Strombalken durch
Heraustrennen vorbestimmter Brücken zwischen den Anschlüssen und den Strombalken des
Leadframe vor dem Vergießen der Anschlussdose erfolgt, kann angepasst an den Produktionsprozess
das Heraustrennen dann vorgesehen sein, wenn es sich besonders vorteilhaft in den
Produktionsprozess integrieren lässt.
[0033] Um einen Stecker mit einem Innenraum und einem Kontaktierungsbereich und mit einem
aus Halbschalen gebildeten Gehäuse sicherer zu machen, ist der Innenraum mit einer
Vergussmasse gefüllt, welche sich mit dem Kabel und dem Gehäuse verbindet. Selbst
bei einer Beschädigung des Steckers werden dann die Bruchstücke von der Vergussmasse
gehalten, sodass weiterhin ein Zugang zu Potenzial führenden Leitungen verhindert
wird.
[0034] Der Stecker wird durch ein Gehäuse aus einem schlagfesten und UV-beständigen Material
besonders widerstandsfähig und bietet damit auch nach intensiver UV-Bestrahlung immer
noch guten Schutz für die darin enthaltenen Komponenten.
[0035] Um eine gute Vergießbarkeit zu erreichen ist bei dem Stecker eine Abdichtung der
Steckkontakte gegen den Innenraum durch eine Abdichtplatte vorgesehen, sodass die
Vergussmasse die Steckkontakte selbst nicht erreichen und die Kontaktsicherheit beeinträchtigen
kann.
[0036] Besonders bevorzugt weist der Stecker integral an die Halbschalen des Gehäuses angeformte
Dichtelemente auf, welche die aus dem Innenraum zu den Steckkontakten verlaufenden
Leiter umschließen. Dadurch erübrigt sich die Verwendung einer separaten Abdichtung
und somit vereinfacht sich die Montage des Steckers.
[0037] Da der Stecker besonders zum Anschließen einer Stromquelle, insbesondere eines Solarmoduls,
unter Vermittlung einer Anschlussdose an eine Sammelleitung ausgebildet ist, ergibt
sich durch das Zusammenwirken von Stecker und Anschlussdose eine besonders raumsparende
und zuverlässige Verbindung.
[0038] Besonders vorteilhaft ist das System zum Übertragen elektrischer Energie, insbesondere
von einer Mehrzahl von Solarmodulen, das erfindungsgemäße Anschlussdosen und Stecker
und wenigstens ein erfindungsgemäßes Kabel umfasst.
[0039] Nachfolgend wird die Erfindung anhand der Figuren eingehender beschrieben. Dabei
zeigen:
- Fig. 1
- eine perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Anschlussdose mit Kabel;
- Fig. 2
- eine Explosionsdarstellung der Anschlussdose in Fig. 1;
- Fig. 3
- eine erste Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Leadframe;
- Fig. 4
- eine zweite Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Leadframe;
- Fig. 5
- eine dritte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Leadframe;
- Fig. 6
- eine perspektivische Darstellung des mit dem Kabel verbundenen Leadframe;
- Fig. 7
- eine Draufsicht auf Leadframe und Kabel mit einer ersten Zuordnung von Anschlüssen
und Strombalken;
- Fig. 8
- eine Draufsicht auf Leadframe und Kabel mit einer zweiten Zuordnung von Anschlüssen
und Strombalken;
- Fig. 9
- eine Draufsicht auf Leadframe und Kabel mit einer dritten Zuordnung von Anschlüssen
und Strombalken;
- Fig. 10
- eine stark vereinfachte Darstellung eines Steckergehäuses;
- Fig. 11
- eine vierte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Leadframe;
- Fig. 12
- ein Kabelmanger zum Einsatz mit verschiedenen Ausführungsformen eines erfindungsgemäßen
Leadframe;
- Fig. 13
- eine perspektivische Darstellung des mit dem Kabel verbundenen Leadframe gemäß der
vierten Ausführungsform;
- Fig. 14
- eine perspektivische Darstellung des mit dem Kabel verbundenen Leadframe gemäß der
vierten Ausführungsform mit Kabelmanagern; und
- Fig. 15
- eine Seitenansicht auf ein Leadframe und Kabel gemäß der vierten Ausführungsform.
[0040] Fig. 1 zeigt eine erfindungsgemäße Anschlussdose 10 mit Kabeln 16, 18. Diese Kabel
16, 18 können einen durchgehenden Strang bilden, der durch die Anschlussdose 10 hindurch
geführt wird. Sie können aber auch jeweils Kabelenden von Kabelstücken vorgegebener
Länge sein, die durch die Anschlussdose 10 zu einem Strang zusammengefügt werden.
Die Länge dieses Stranges ist dabei für die Erfindung nicht relevant und größere Kabellängen
können wie üblich aufgetrommelt werden.
[0041] Das Gehäuse 10 ist aus einer Unterschale 12 und einer Oberschale 14 gebildet, welche
miteinander verrastet sind. Die Oberschale 14 weist einen Anschluss für einen (in
dieser Fig. nicht dargestellten) Stecker auf und das Steckergesicht, also derjenige
Bereich der Anschlussdose 10, an dem der Stecker angeschlossen wird, weist runde Öffnungen
20 und wenigstens teilweise eckige Öffnungen 21 auf. Alle gezeigten Öffnungen 20,
21 dienen der Kontaktierung und sind in ihrer Anzahl an die Anzahl der zu kontaktierenden
Kontakte angepasst. Lediglich in den Fig. ist ein Gehäuse mit fünf Öffnungen dargestellt.
Natürlich wird bei der Verwendung von vier Kontakten auch ein Gehäuse mit vier Kontakten
verwendet.
[0042] Die unterschiedlichen Formen der Öffnungen des Steckergesichts dienen der mechanischen
Kodierung des Steckers. Während rund Öffnungen universell sind, können Stecker, die
falsch herum auf die wenigstens teilweise eckigen Öffnungen aufgesetzt werden, nicht
zu einer Kontaktierung führen. Damit ist eine stets richtige Montage mit der einhergehenden
gewünschten Kontaktbelegung sichergestellt. Ferner ist in den Fig. ein Dichtungssitz
15 dargestellt, der die Aufnahme einer an sich im Stand der Technik bekannten Dichtung,
z. B. eines O-Ringes, erlaubt, um den Übergang zwischen Anschlussdose 10 und Stecker
40 (in dieser Fig. nicht dargestellt) abzudichten, sodass die Steckverbindung insgesamt
die Anforderungen der betreffenden Schutzklasse erfüllt. Solange die Anschlussdose
10 nicht mit einem Stecker belegt ist, kann eine (in den Fig. nicht dargestellte)
Dichtungskappe aufgesetzt werden und die Öffnungen dadurch ebenfalls abgedichtet werden.
[0043] In Fig. 2 ist die Anschlussdose 10 geöffnet dargestellt. An der Unterschale 12 sind
gut Rastlaschen 24 erkennbar, die mit Rastnasen 23 an der Oberschale 14 zusammenwirken
und das Gehäuse der Anschlussdose 10 bilden. Zusätzlich sind Rastfedern 22 vorgesehen,
die Unterschale 12 und Oberschale 14 sicher zusammenhalten.
[0044] Innerhalb des Gehäuses sind die Kabel 16, 18 dargestellt, die für die elektrische
Verbindung vorgerichtet sind. Weiterhin ist ein sogenannter Leadframe 30 gezeigt,
der für eine Kontaktierung vorgesehen ist, die weiter unten eingehend beschrieben
wird. Das Vorrichten der Kabel 16, 18 umfasst das Abmanteln des äußeren Kabelmantels
ebenso, wie das Abisolieren der einzelnen Leiter, sodass diese miteinander verbunden
werden können. Weiterhin kann das Vorrichten ein Auffächern der Leiter beinhalten,
sodass jeder der Leiter einen vorgegebenen Abstand zum benachbarten Leiter hat und
an einer vorgegebenen Position über dem Leadframe 30 liegt.
[0045] Die Kabelöffnungen 17 sind dabei so ausgebildet, dass das Gehäuse der Anschlussdose
10 die Zugentlastungsfunktion mit übernehmen kann. Dazu sind die Kabelöffnungen 17
so geformt, dass der im Inneren des Gehäuses der Anschlussdose 10 aufgenommene Kabelmantel
so verformt ist, dass sein Querschnitt von demjenigen der Kabelöffnungen 17 so stark
abweicht, dass er diese nicht passieren kann. Somit werden auf die Kabel 16, 18 wirkende
Zugbelastungen in das Gehäuse der Anschlussdose 10 abgetragen und die Kabel 16, 18
werden entlastet.
[0046] Wie der Leadframe 30 ausgebildet sein kann, ist beispielhaft in den Fig. 3, 4, 5
und 11 dargestellt. Allen in diesen Fig. dargestellten Leadframes 30 ist gemeinsam,
dass sie über Anschlüsse 32a-e verfügen, die für die anzuschließenden Leiter (in dieser
Fig. nicht dargestellt) vorgesehen sind. Die Verbindung der Leiter mit dem Leadframe
30 kann in bekannter Weise erfolgen. Dem Fachmann sind die Verbindungstechniken wie
Löten, Crimpen, Bonden, Schneidkontaktierung (IDC), und Schweißen (z. B. Widerstandsschweißen)
gut bekannt, sodass eine weitere Ausführung zu diesen einzelnen Verfahren hier nicht
erforderlich ist. Der Fachmann wird vielmehr das für den jeweiligen Anwendungsfall
geeignete Verfahren auswählen und einsetzen.
[0047] Weiterhin umfasst der Leadframe 30 Strombalken 34a-d und Kontakte 36a-d. Dabei sind
die Strombalken 34a-d die Verbindungen zwischen den Anschlüssen 32a-e und den Kontakten
36a-d. Die Kontakte 36a-d dienen der Verbindung nach außen, also dem Anschluss an
ein Kabel unter Vermittlung eines Steckers.
[0048] In den Fig. ist gut zu erkennen, dass jeweils fünf Anschlüsse 32a-e, aber lediglich
vier Kontakte 36a-d vorgesehen sind. Um die gewünschte Konfiguration zwischen den
Anschlüssen 32a-e und den Kontakten 36a-d herstellen zu können, sind Brücken 38a-f
vorgesehen, die entsprechend der jeweils herzustellenden Konfiguration unterbrochen
werden. Dieses Unterbrechen kann z. B. durch Ausstanzen oder einfaches Durchtrennen
der gerade nicht erforderlichen Brücken 38a-d erfolgen. Entsprechend den verbleibenden
Brücken ergeben sich dann die Zuordnungen der Anschlüsse 32a-e und der Kontakte 36a-d
unter Vermittlung der Strombalken 34a-d. Dabei ist in den Fig. auch gut zu erkennen,
dass bei den gezeigten Ausführungsformen die beiden den Kontakten 36a-d nächstgelegenen
Anschlüsse 32d, 32e ohne eine Brücke mit den Strombalken und darüber weiter mit den
Kontakten 36b, 36c verbunden sind.
[0049] Zwischen den Anschlüssen 32a-e sind Stege 39 vorhanden. Diese Stege 39 sind aber
lediglich für die Herstellung und Handhabung des Leadframes 30 relevant, weil sie
die nötige Steifigkeit bewirken, und werden während der Montage des Leadframe 30 entfernt,
z. B. durch Ausstanzen.
[0050] In Fig. 3 ist eine Ausführungsform des Leadframe 30 mit jeweils zwei Brücken 38a-f
dargestellt, mit denen jeder der drei von den Kontakten 36a-d weitest entfernten Anschlüsse
32a, 32b, 32c mit den äußeren Strombalken 34a, 34c verbunden ist. Um einen der Anschlüsse
32a, 32b, 32c von den Strombalken 34a, 34c zu trennen, müssen die entsprechenden Brücken
38a-f unterbrochen bzw. herausgetrennt werden. Durch unterbrechen jeweils einer einem
der Anschlüsse 32a, 32b, 32c zugeordneten Brücke 38a-f wird der Anschluss einem der
Strombalken 34a, 34c zugeordnet, sodass die Verbindung zwischen dem Anschluss 32a,
32b, 32c und einem der Kontakte 36a, 36d hergestellt wird.
[0051] In Fig. 2 ist zu erkennen, dass die Leiter auf dem Leadframe 30 angeordnet sind,
oder anders herum, dass der Leadframe 30 unterhalb der Leiter angeordnet ist. Durch
die in Fig. 3 gezeigte Anordnung der Brücken 38a-f unterhalb der Leiter ergibt sich
eine maximale Platzersparnis. Dafür ist es aber im Produktionsprozess vorteilhaft,
die Brücken 38a-f entsprechend der erforderlichen Zuordnung der Anschlüsse 32a, 32b,
32c zu den Kontakten 36a, 36d bereits vor dem Verbinden der Leiter mit den Anschlüssen
32a, 32b, 32c zu unterbrechen.
[0052] In Fig. 4 ist die Anordnung der Brücken 38a-d anders. Auch in dieser Fig. sind Anschlüsse
32a-e für die Leiter vorgesehen, die nach dem Verbinden mit den Leitern unterhalb
dieser Leiter liegen. Die Brücken 38a-d sind aber aus dem Bereich unterhalb der Leiter
seitlich heraus gezogen, sodass die Leiter die Brücken 38a-d nicht überdecken. Somit
können die Brücken 38a-d auch nach dem Anschluss der Leiter noch unterbrochen werden.
Dadurch lässt sich der Produktionsprozess flexibler gestalten, da in dieser Ausführungsform
der Zeitpunkt der Unterbrechung der Brücken 38a-d erheblich besser an die übrigen
Anforderungen des Produktionsablaufs angepasst werden kann.
[0053] Fig. 5 unterscheidet sich durch die Ausrichtung der Kontakte 36a-d von Fig. 4. Während
die Kontakte in Fig. 3 und Fig. 4 senkrecht zur Ebene der Strombalken 34a-d ausgerichtet
sind, sodass eine Kontaktierung ebenfalls senkrecht zur Ebene der Strombalken 34a-d
(oder der von den Strombalken 34a-d und den Anschlüssen 32a-e aufgespannten Ebene)
erfolgt. Abweichend davon verlaufen die Kontakte 36a-d in Fig. 5 in der von den Strombalken
34a-d und den Anschlüssen 32a-e aufgespannten Ebene. Dadurch lässt sich eine Kontaktierung
ebenfalls in dieser Ebene realisieren, sodass je nach Platzverhältnissen die vorteilhafteste
Kontaktierung durch Auswahl des Leadframe 30 (und eines geeigneten Gehäuses) festgelegt
werden kann.
[0054] Fig. 6 zeigt eine perspektivische Darstellung von mit dem Leadframe 30 verbundenen
Leitern L1, L2, L3, N, PE. Auch in dieser Fig. ist die Abdeckung der Anschlüsse 32a-e
durch die Leiter L1, L2, L3, N, PE gut zu erkennen. In der Fig. unterhalb der Leiter
L1, L2, L3, N, PE sind die Brücken 38a-d zu sehen, die folglich von den Leitern L1,
L2, L3, N, PE nicht mit verdeckt werden und somit an einer geeigneten Stelle im Produktionsprozess
unterbrochen (also z. B. ausgestanzt) werden können.
[0055] In dieser Fig. und den nachfolgenden Fig. 7 - 9 ist zu erkennen, dass stets sämtliche
Leiter L1, L2, L3, N, PE an die Anschlüsse 32a-e angeschlossen sind. Die Verbindung
der Leiter L1, L2, L3, N, PE mit den Strombalken 34a-d erfolgt für die Leiter PE und
N direkt, weil die Anschlüsse für diese beiden Leiter direkt mit den Strombalken 34c,
34d verbunden sind. Die Leiter L1, L2, L3 werden durch ein geeignetes Unterbrechen
der Brücken 38a-d mit den Strombalken 34a, 34b und darüber weiter mit den Kontakten
36a, 36d verbunden. Daraus ergibt sich, dass die Leiter PE, N stets mit den Kontakten
36b, 36c verbunden sind. Dies ist natürlich ein mögliches Ausführungsbeispiel. Ebenso
könnten die Leiter PE, N durch eine geeignete Leitungsführung der Strombalken 34a-d
und Anordnung der Brücken 38a-d z. B. mit den Kontakten 36a und 36d verbunden werden.
Entsprechend wären dann die Leiter L1, L2 mit den Kontakten 36b, 36c verbunden.
[0056] Durch die Brücke 38a ist der Leiter L2 unter Vermittlung des Strombalkens 34a mit
dem Kontakt 36a verbunden. Oder eben nicht, wenn die Brücke 38a ausgestanzt ist. Der
Leiter L3 ist über die Brücke 38d und durch den Strombalken 34b mit dem Kontakt 36d
verbunden, oder eben nicht. Der Leiter L1 ist entweder durch die Brücke 38b und den
Strombalken 34a mit dem Kontakt 36a oder über die Brücke 38c und den Strombalken 34b
mit dem Kontakt 36d verbunden oder wiederum eben nicht. Daraus ergibt sich, dass der
Leiter L2 stets mit dem Kontakt 36a verbunden ist und der Leiter L3 stets mit dem
Kontakt 36d verbunden ist, wenn die entsprechenden Brücken 38a bzw. 38d vorhanden
sind, während der Leiter L1, entsprechend vorhandene Brücken 38b, 38c vorausgesetzt,
entweder über den Strombalken 34a mit dem Kontakt 36a oder über den Strombalken 34b
mit dem Kontakt 36d verbunden ist. Dies wird anhand der nachfolgenden Fig. nochmals
detailliert erläutert.
[0057] In der Fig. 7 sind die Leiter L1, L2 über die Brücken 38a und 38c mit den Anschlüssen
36a und 36d verbunden, während die Brücken 38b und 38d ausgestanzt sind. Folglich
ergibt sich eine Verbindung des Leiters L1 über die Brücke 38c und den Strombalken
34b zu dem Kontakt 36d. Durch das Ausstanzen der Brücke 38d ist der Leiter L3 mit
keinem der Strombalken verbunden und liegt demnach auch an keinem der Kontakte 36a-d
an. Der Leiter L2 ist über die Brücke 38a und den Strombalken 34a mit dem Kontakt
36a verbunden. Einschließlich der fest vorgesehenen Verbindung der Leiter PE und N
ergibt sich somit die Zuordnung von Kontakt 36a zu Leiter L2, Kontakt 36b zu Leiter
N, Kontakt 36c zu Leiter PE und Kontakt 36d zu Leiter L1.
[0058] In der Fig. 8 sind die Leiter L2, L3 mit den Anschlüssen 36a und 36d verbunden, weil
die Brücken 38a und 38d erhalten geblieben sind, während die Brücken 38b und 38c ausgestanzt
sind. Folglich ergibt sich eine Verbindung des Leiters L3 über die Brücke 38d und
den Strombalken 34b zu dem Kontakt 36d. Durch das Ausstanzen der Brücke 38b und 38c
ist der Leiter L1 von dem Strombalken 34a und 34b getrennt. Der Leiter L2 ist über
die Brücke 38a und den Strombalken 34a mit dem Kontakt 36a verbunden. Einschließlich
der fest vorgesehenen Verbindung der Leiter PE und N ergibt sich somit die Zuordnung
von Kontakt 36a zu Leiter L2, Kontakt 36b zu Leiter N, Kontakt 36c zu Leiter PE und
Kontakt 36d zu Leiter L3.
[0059] In der Fig. 9 sind die Leiter L1 und L3 über die Brücken 38b und 38d mit den Anschlüssen
36a und 36d verbunden, erhalten geblieben sind, während die Brücken 38a und 38c ausgestanzt
sind. Folglich ergibt sich eine Verbindung des Leiters L1 über die Brücke 38b und
den Strombalken 34a zu dem Kontakt 36a. Durch das Ausstanzen der Brücke 38a ist der
Leiter L2 nicht mit dem Strombalken 34a verbunden und liegt deshalb auch nicht an
dem Kontakt 36 an. Der Leiter L3 ist über die Brücke 38d und den Strombalken 34b mit
dem Kontakt 36d verbunden. Einschließlich der fest vorgesehenen Verbindung der Leiter
PE und N ergibt sich somit die Zuordnung von Kontakt 36a zu Leiter L1, Kontakt 36b
zu Leiter N, Kontakt 36c zu Leiter PE und Kontakt 36d zu Leiter L3.
[0060] In Fig. 10 ist ein Steckergehäuse 40 stark vereinfacht dargestellt, wie es für die
Stecker zum Verbinden mit der Anschlussdose (vgl. Fig. 1, 2) vorgesehen sein kann.
Das Gehäuse des Steckers 40 ist in zwei Halbschalen 41, 42 aufgeteilt. In jeder dieser
Halbschalen 41, 42 ist ein Teil der Kabeldurchführung 43 ausgebildet, sodass das Gehäuse
das (in dieser Fig. nicht dargestellte) Kabel umschließen kann.
[0061] Innerhalb des Gehäuses sind Dichtelemente 44a, 44b integral angeformt, die zusammen
den Innenraum des Gehäuses gegen den Kontaktierungsbereich abdichten, sodass das Gehäuse
vergossen werden kann. Die dazu erforderlichen Öffnungen zum Zuführen der Vergussmasse
einerseits und zum Entlüften andererseits werden als bekannt vorausgesetzt und sind
daher in dieser Fig. nicht dargestellt.
[0062] In jedem der Dichtelemente 44a, 44b sind Ausnehmungen 45 vorgesehen, durch welche
die Leiter oder die Kontakte selbst geführt werden können. Beim Zusammenfügen der
Gehäusehälften 41, 42 bilden die Dichtelemte 44a, 44b eine Dichtung, die den Innenraum
des Gehäuses gegen die Kontakte abdichtet, sodass eine Vergussmasse, mit der das Gehäuse
des Steckers 40 aufgefüllt wird, den Kontaktbereich nicht erreichen kann. Dadurch
wird einerseits ein dichtes Gehäuse verwirklicht, während die Dichtmasse die Kontaktierungssicherheit
nicht beeinträchtigt.
[0063] In Fig. 11 ist eine vierte Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Leadframes 30
dargestellt. Diese unterscheidet sich von den bisher diskutierten Leadframes im Wesentlichen
dadurch, dass der Leadframe gekröpft ist. Durch die Kröpfung stehen die Flächen der
Anschlüsse 32a-e, die für die anzuschließenden Leiter (in dieser Fig. nicht dargestellt)
vorgesehen sind, gegenüber den Flächen der Strombalken 34a-e hervor.
[0064] Durch diese Kröpfung, welche auch in der Seitenansicht gemäß Fig. 15 besonders gut
zu erkennen ist, wird die Handhabung bei der Verbindung der Anschlüsse 32a-e an die
zu verbindenden Leiter besonders einfach. An die jeweiligen Anschlüsse 32a-e werden
die abisolierten Leiter 19 angebracht, während Kabelabschnitte 46, die noch eine Isolierung
aufweisen, jenseits der Kröpfung sind. Hierdurch wird erreicht, dass die Isolierung
zum einen keine Kräfte auf die Verbindungsstelle ausübt, zum anderen wird aber auch
beim Verbinden die Verbindungsstelle von Fremdstoffen freigehalten, die beim Verbinden
aus dem Isoliermaterial austreten könnten. Wird zum Beispiel ein Leiter angelötet
kann die Isolierung - so sie im Bereich der Lötstelle istdurch den Lötvorgang beschädigt
werden und dabei können Zersetzungsprodukte in die Lötstelle gelangen und diese Lötstelle
beeinträchtigen. Durch die Erfindung werden diese Effekte deutlich minimiert.
[0065] In Figur 13 ist eine perspektivische Darstellung des mit dem Kabel 16, 18 verbundenen
Leadframe 30 gemäß der vierten Ausführungsform dargestellt. Dort sind die abisolierten
Leiter 19 bereits am Leadframe 30 in geeigneter Konfiguration angebracht.
[0066] Eine geeignete Konfiguration des Leadframes 30 kann dabei wieder durch Heraustrennen
von einzelnen der Brücken 38a-f hergestellt werden. Dabei können die Brücken aufgrund
ihrer Anordnung auch nachträglich entfernt werden, d.h. wie zuvor in Bezug auf Figur
4 beschrieben.
[0067] Deutlich zu erkennen ist, dass die jeweiligen Leiterabschnitte 46, welche noch eine
Isolierung aufweisen, getrennt von den eigentlichen Verbindungsstellen an den Anschlüssen
32a-e sind.
[0068] In Figur 14 ist weiterhin die perspektivische Darstellung gemäß Figur 13 um zwei
Kabelmanager 47 ergänzt. Ein solcher Kabelmanager 47 ist auch in Figur 12 dargestellt.
[0069] Der Kabelmanager 47 weist mehrere rinnenartige Vertiefungen 48 auf, welche so dimensioniert
sind, dass die Vertiefungen 48 isolierter Leiter 46 aufnehmen können. Weiterhin können
diese Vertiefungen 48 auch weitere Vorsprünge aufweisen, die eine Klemmung der isolierten
Leiter 46 ermöglichen können.
[0070] In Figur 15 ist weiterhin eine Seitenansicht auf ein Leadframe 30 und Kabel 16, 18
gemäß der vierten Ausführungsform dargestellt. Dabei ist zu erkennen, dass die Kröpfung
größer als die Isolierung eines Leiters 47 ausgeführt sein kann. Hierdurch können
Leiter 47 unterschiedlicher Dicke der Isolierungsschicht verwendet werden, ohne dass
diese unterschiedlichen Dicken der Isolierungsschicht die Montage an den Anschlüssen
32a-e erschweren.
[0071] Besonders bevorzugt ist es jedoch, wenn die Kröpfung in etwa der Dicke der Isolierungsschicht
des Leiters 47 entspricht, da dann Kräfte auf die Leiter 47 bzw. auf die Verbindungsstelle
an den Anschlüssen 32a-e minimiert werden.
[0072] In dem Gehäuse können natürlich noch Stege und Halter vorgesehen sein. Auch Rastmittel
am Gehäuse zum sicheren Zusammenfügen der Gehäusehalbschalen, z. B. Rastnasen und
Rastlaschen, sind im Stand der Technik bekannt und in dieser Fig. nicht dargestellt.
Bezugszeichenliste
| Anschlussdose |
10 |
| Unterschale |
12 |
| Oberschale |
14 |
| Dichtungssitz |
15 |
| Kabel |
16 |
| Kabelöffnung |
17 |
| Kabel |
18 |
| Abisolierte Leiter |
19 |
| Führungsöffnungen |
20 |
| Kontaktöffnungen |
21 |
| Rastfedern |
22 |
| Rastnasen |
23 |
| Rastlaschen |
24 |
| Leadframe |
30 |
| Anschluss |
32a-e |
| Strombalken |
34a-e |
| Kontakt |
36a-d |
| Brücke |
38a-e |
| Steg |
39 |
| Stecker |
40 |
| Erste Gehäusehalbschale |
41 |
| Zweite Gehäusehalbschale |
42 |
| Kabeldurchführung |
43 |
| Dichtelement |
44 |
| Ausnehmungen für Leiter oder Kontakt |
45 |
| Isolierter Leiter |
46 |
| Kabelmanager |
47 |
| Rinnenartige Vertiefungen |
48 |
1. Leadframe für eine elektrische Anschlussdose zur Bildung eines Kabels zum Anschluss
von einer Mehrzahl Stromquellen mit mehreren Leitern, mit mehreren Anschlüssen für
elektrische Leiter, mehreren Kontakten und mehreren Strombalken, wobei
die Strombalken (34a-d) die Verbindungen zwischen den Anschlüssen (32a-e) und den
Kontakten (36a-d) sind,
zwei Strombalken als äußere Strombalken (34a, b) angeordnet sind,
die äußeren Strombalken (34a, b) jeweils einen ersten Abschnitt aufweisen,
die ersten Abschnitte der äußeren Strombalken (34a, b) im Wesentlichen parallel zueinander
verlaufen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Anschlüsse (32a-e) für elektrische Leiter eine längliche Form aufweisen und in
ihrer Längserstreckung quer zur Längserstreckung der ersten Abschnitte der äußeren
Strombalken (34a, b) verlaufen, wobei die Anschlüsse (32a-e) zur Kontaktierung der
elektrischen Leiter in ihrer Längserstreckung ausgeführt sind, und
die Anschlüsse (32a-e) für elektrische Leiter zwischen den ersten Abschnitten der
äußeren Strombalken (34a, b) vorgesehen sind.
2. Leadframe nach Anspruch 1,
gekennzeichnet durch Brücken (38a-f) zwischen den ersten Abschnitten der äußeren Strombalken (34a, b)
und den Anschlüssen (32a-e) für elektrische Leiter.
3. Leadframe nach einem der vorstehenden Ansprüche 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
ein zweiter Abschnitt jedes äußeren Strombalkens (34a, b) abgewinkelt zum ersten Abschnitt
angeordnet ist und dass zwischen wenigstens einem der zweiten Abschnitte und einem
der Anschlüsse (32a-e) für einen elektrischen Leiter eine Brücke (38a-d) vorgesehen
ist.
4. Leadframe nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch wenigstens einen inneren Strombalken (34c, d), der zwischen den beiden äußeren Strombalken
(34a, b) angeordnet ist.
5. Leadframe nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kontakte (36a-d) zu einer durch die Strombalken (34a, b) und die Anschlüsse (32a-e)
aufgespannten Ebene senkrecht ausgerichtet sind.
6. Leadframe nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch einen geradlinigen Verlauf der Strombalken.
7. Leadframe nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch weniger Kontakte (36a-d) als Anschlüsse (32a-e) für elektrische Leiter.
8. Leadframe nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Brücken (38a-f) nach einem vorgebbaren Schema zwischen den Anschlüssen (32a-e)
für elektrische Leiter und den Strombalken (34a, b) vorgesehen sind.
9. Leadframe nach einem der vorstehenden Anschlüsse,
gekennzeichnet durch einen Abstand der Anschlüsse (32a-e) für elektrische Leiter und Strombalken (34a-d)
untereinander und zueinander im Bereich von 1,8 mm bis 4 mm.
10. Leadframe nach einem der vorstehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Kontakte (36a-d) in einer Reihe angeordnet sind und 4 mm bis 12 mm voneinander
beabstandet sind.
11. Leadframe nach einem der vorstehenden Ansprüche,
gekennzeichnet durch an benachbarten Stirnseiten der Anschlüsse (32a-e) für elektrische Leiter vorhandene
kurze Restabschnitte ausgestanzter Stege (39).
12. Anschlussdose mit einem Leadframe nach einem der vorstehenden Ansprüche.
13. Anschlussdose nach Anspruch 12,
gekennzeichnet durch eine mechanische Kodierung des Steckgesichts durch Kontaktierungsöffnungen (20, 21) mit unterschiedlichen Geometrien.
14. Kabel zum Anschluss einer Mehrzahl von Stromquellen, mit mehreren Leitern zum Führen
unterschiedlicher Potenziale in dem Kabel nach der Art eines Strangs, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von mit dem Kabel verbundenen Anschlussdosen (10) nach Anspruch 12
oder 13.
15. Kabel nach Anspruch 14,
gekennzeichnet durch nach einem alternierenden Schema in den Anschlussdosen (10) angeordnete Brücken (38a-f).
16. Kabel nach einem der Ansprüche 14 oder 15,
gekennzeichnet durch vergossene Anschlussdosen (10).
17. Verfahren zum Herstellen einer Kabels nach einem der Ansprüche 14 bis 16,
dadurch gekennzeichnet, dass
- das zwei Kabelenden (16, 18) an vorgegebenen Positionen abgemantelt und abisoliert
werden,
- die abisolierten Leiter (L1, L2, L3, N, PE) mit den Anschlüssen des Leadframe (30)
verbunden werden,
- die Kabelenden (16, 18) und der damit verbundener Leadframe (30) in eine Anschlussdose
(10) eingelegt werden und die Anschlussdose (10) verschlossen wird,
- die Anschlussdose (10) vergossen wird.
18. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungen zwischen den Anschlüssen (32a-c) für elektrische Leiter und den Strombalken
(34a, b) durch Heraustrennen vorbestimmter Brücken (38a-f) zwischen den Anschlüssen
(32a-c) und den Strombalken (34a, b) des Leadframe (30) vor dem Verbinden der abisolierten
Leiter (L1, L2, L3, N, PE) mit den Anschlüssen (32a-e) erfolgt.
19. Verfahren nach Anspruch 17,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Verbindungen zwischen den Anschlüssen (32a-c) für elektrische Leiter und den Strombalken
(34a, b) durch Heraustrennen vorbestimmter Brücken (38a-f) zwischen den Anschlüssen
(32a-c) und den Strombalken (34a, b) des Leadframe (30) vor dem Vergießen der Anschlussdose
(10) erfolgt.
20. System zum Übertragen elektrischer Energie, insbesondere von einer Mehrzahl von Solarmodulen,
gekennzeichnet durch mehrere Anschlussdosen nach Anspruch 12 oder 13, wenigstens ein Kabel nach einem
der Ansprüche 14 bis 16 und wenigstens einen Stecker, wobei der Stecker ausgeführt
ist
mit einem aus Halbschalen (41, 42) gebildetes Gehäuse (40) mit einem Innenraum und
einem Kontaktierungsbereich und
mit einer Anschlussleitung zwischen dem Wechselrichterausgang und dem Stecker, wobei
der Innenraum eine Füllung mit einer Vergussmasse aufweist, die sich mit der Anschlussleitung
und dem Gehäuse (41, 42) verbindet.
1. A leadframe for an electrical connecting socket for forming a cable for connecting
a plurality of power sources having a plurality of conductors,
having a plurality of connections for electrical conductors, a plurality of contacts,
and a plurality of current bars, wherein
the current bars (34a-d) are the connectors between the connections (32a-e) and the
contacts (36a-d),
two current bars are arranged as outer current bars (34a, b),
the outer current bars (34a, b) each have a first segment,
the first segments of the outer current bars (34a, b) run essentially parallel to
one another,
characterized in that
the connections (32a-e) for electrical conductors have a longitudinal shape and in
their longitudinal extension run transverse to the longitudinal extension of the first
segments of the outer current bars (34a, b), wherein the connections (32a-e) are embodied
for contacting the electrical conductors in their longitudinal extension, and
the connectors (32a-e) are provided for electrical conductors between the first segments
of the outer current bars (34a, b).
2. The leadframe according to claim 1,
characterized by bridges (38a-f) between the first segments of the outer current bars (34a, b) and
the connections (32a-e) for electrical conductors.
3. The leadframe according to either of the preceding claims 1 or 2,
characterized in that
a second segment of each outer current bar (34a, b) is arranged at an angle to the
first segment and in that a bridge (38a-d) is provided between at least one of the two segments and one of
the connections (32a-e) for an electrical conductor.
4. The leadframe according to any of the preceding claims,
characterized by at least one inner current bar (34c, d) that is arranged between the two outer current
bars (34a,b).
5. The leadframe according to any of the preceding claims,
characterized in that
the contacts (36a-d) are oriented perpendicular to a plane defined by the current
bars (34a, b) and the connections (32a-e).
6. The leadframe according to any of the preceding claims,
characterized by a straight-line course for the current bars.
7. The leadframe according to any of the preceding claims,
characterized by fewer contacts (36a-d) than connections (32a-e) for electrical conductors.
8. The leadframe according to any of the preceding claims,
characterized in that
the bridges (38a-f) are provided according to a pre-specifiable scheme between the
connections (32a-e) for electrical conductors and the current bars (34a, b).
9. The leadframe according to any of the preceding connections,
characterized by a spacing of the connections (32a-e) for electrical conductors and current bars (34a-d)
among one another and from one another in the range of 1.8 mm to 4 mm
10. The leadframe according to any of the preceding claims,
characterized in that
the contacts (36a-d) are arranged in a row and are spaced 4 mm to 12 mm from one another.
11. The leadframe according to any of the preceding claims,
characterized by short residual segments of stamped bars (39) present at adjacent end faces of the
connections (32a-e) for electrical conductors.
12. A connecting socket having a leadframe according to any of the preceding claims.
13. The connecting socket according to claim 12,
characterized by mechanical encoding of the plug face using contacting openings (20, 21) having different
geometries.
14. A cable for connecting a plurality of current sources, having a plurality of conductors
for guiding different potentials in the cable like a type of line section,
characterized by a plurality of connecting sockets (10) connected to the cable according to claim
12 or 13.
15. The cable according to claim 14,
characterized by bridges (38a-f) arranged according to an alternating scheme in the connecting sockets
(10).
16. The cable according to either of claims 14 or 15,
characterized by cast connecting plugs (10).
17. A method for producing a cable according to any of claims 14 through 16,
characterized in that
- the two cable ends (16, 18) are stripped and bared at pre-specified positions.
- the bared conductors (L1, L2, L3, N, PE) are connected to the connections of the
leadframe (30),
- the cable ends (16, 18) and the leadframe (30) connected thereto are palced into
a connecting socket (10) and the connecting socket (10) is closed,
- the connecting socket (10) is cast.
18. A method according to claim 17,
characterized in that
the connections between the connections (32a-c) for electrical conductors and the
current bars (34a, b) are made by separating out pre-specified bridges (38a-f) between
the connections (32a, c) and the current bars (34a, b) of the leadframe (30) prior
to the bared conductors (L1, L2, L3, N, PE) being connected to the connections (32a-e).
19. The method according to claim 17,
characterized in that
the connections between the connections (32a-c) for electrical conductors and the
current bars (34a, b) are made by separating out pre-determined bridges (38a-f) between
the connections (32a-c) and the current bars (34a, b) of the leadframe (30) prior
to the connecting sockets being cast.
20. A system for transmitting electrical energy, in particular from a plurality of solar
modules,
characterized by a plurality of connecting sockets according according to claims 12 or 13, at least
one cable according to any of claims 14 through 16 and at least one plug, wherein
the plug is embodied
having a housing (40) formed from half-shells (41, 42) having an inner space and a
contacting area and
having a connecting line between the inverted rectifier output and the plug,
wherein the interior has a filling with a casting compound that binds to the connecting
line and the housing (41, 42).
1. Grille de connexion pour une boîte de connexion électrique pour la formation d'un
câble destiné à la connexion d'une multiplicité de sources de courant avec plusieurs
conducteurs, avec plusieurs connexions pour des conducteurs électriques, plusieurs
contacts et plusieurs barres omnibus, où
les barres omnibus (34a à d) sont les liaisons entre les connexions (32a à e) et les
contacts (36a à d),
deux barres omnibus sont disposées servant de barres omnibus extérieures (34a, b),
les barres omnibus extérieures (34a, b) présentent chacune une première section,
les premières sections des barres omnibus extérieures (34a, b) s'étendent essentiellement
parallèles l'une à l'autre,
caractérisée en ce que
les connexions (32a à e) pour des conducteurs électriques présentent une forme allongée
et s'étendent dans leur extension longitudinale perpendiculairement par rapport à
l'extension longitudinale des premières sections des barres omnibus extérieures (34a,
b), où les connexions (32a à e) sont conçues pour la mise en contact des conducteurs
électriques dans leur extension longitudinale, et
les connexions (32a à e) pour des conducteurs électriques sont prévues entre les premières
sections des barres omnibus extérieures (34a, b).
2. Grille de connexion selon la revendication 1,
caractérisée par des pontages (38a à f) entre les premières sections des barres omnibus extérieures
(34a, b) et les connexions (32a à e) pour des conducteurs électriques.
3. Grille de connexion selon l'une des revendications précédentes 1 ou 2,
caractérisée en ce
qu'une deuxième section de chaque barre omnibus extérieure (34a, b) est disposée pliée
par rapport à la première section et qu'un pontage (38a à d) pour un conducteur électrique
est prévu entre au moins l'une des deuxièmes sections et l'une des connexions (32a
à e).
4. Grille de connexion selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée par au moins une barre omnibus intérieure (34c, d) qui est disposée entre les deux barres
omnibus extérieures (34a, b).
5. Grille de connexion selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les contacts (36a à d) sont orientés perpendiculairement par rapport à un plan défini
par les barres omnibus (34a, b) et les connexions (32a à e).
6. Grille de connexion selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée par une conception en ligne droite des barres omnibus.
7. Grille de connexion selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée par moins de contacts (36a à d) que de connexions (36a à e) pour des conducteurs électriques.
8. Grille de connexion selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les pontages (38a à f) sont prévus selon un schéma pouvant être prédéfini entre les
connexions (32a à e) pour des conducteurs électriques et les barres omnibus (34a,
b).
9. Grille de connexion selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée par un espace des connexions (32a à e) pour des conducteurs électriques et des barres
omnibus (34a à d) entre eux et les uns par rapport aux autres dans un domaine de 1,8
mm à 4 mm.
10. Grille de connexion selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée en ce que
les contacts (36a à d) sont disposés en une rangée et sont espacés les uns des autres
de 4 mm à 12 mm.
11. Grille de connexion selon l'une des revendications précédentes,
caractérisée par des segments résiduels courts de barres (39) estampés présents sur des faces frontales
voisines des connexions (32a à e) pour des conducteurs électriques.
12. Boîte de connexion avec une grille de connexion selon l'une des revendications précédentes.
13. Boîte de connexion selon la revendication 12,
caractérisée par une codification mécanique de la face de connecteur par des orifices de mise en contact
(20, 21) avec des géométries variables.
14. Câble pour le branchement d'une multiplicité de sources de courant avec plusieurs
conducteurs pour le passage de potentiels variables dans le câble en fonction du type
d'un brin,
caractérisé par une multiplicité de boîtes de connexion (10) reliées avec le câble selon les revendications
12 ou 13.
15. Câble selon la revendication 14,
caractérisé par des pontages (38a à f) disposés selon un schéma alternatif dans les boîtes de connexion
(10).
16. Câble selon l'une des revendications 14 ou 15,
caractérisé par des boîtes de connexion (10) formées par coulée.
17. Procédé de fabrication d'un câble selon l'une des revendications 14 à 16,
caractérisé en ce que
- deux extrémités de câble (16, 18) sont dénudées et isolées à des positions définies
préalablement,
- les conducteurs (L1, L2, L3, N, PE) isolés sont reliés avec les connexions de la
grille de connexion (30),
- les extrémités de câble (16, 18) et la grille de connexion (30) reliée avec elles
sont insérées dans une boîte de connexion (10) et la boîte de connexion (10) est fermée,
- la boîte de connexion (10) est formée par coulée.
18. Procédé selon la revendication 17,
caractérisé en ce que
les liaisons entre les connexions (32a à c) pour des conducteurs électriques et les
barres omnibus (34a, b) sont effectuées par une séparation par prélèvements de pontages
(38a à f) définis préalablement entre les connexions (32a à c) et les barrettes omnibus
(34a, b) de la grille de connexion (30) avant l'établissement de la liaison des conducteurs
(L1, L2, L3, N, PE) isolés avec les connexions (32a à e).
19. Procédé selon la revendication 17,
caractérisé en ce que
les liaisons entre les connexions (32a à c) pour des conducteurs électriques et les
barres omnibus (34a, b) sont effectuées par une séparation par prélèvements de pontages
(38a à f) définis préalablement entre les connexions (32a à c) et les barrettes omnibus
(34a, b) de la grille de connexion (30) avant le coulage de la boîte de connexions
(10).
20. Système pour la transmission d'énergie électrique, notamment à partir d'une multitude
de modules solaires,
caractérisé par plusieurs boîtes de connexion selon les revendications 12 ou 13, au moins un câble
selon l'une des revendications 14 à 16 et au moins un e prise mâle, où la prise mâle
est conçue
avec un boîtier (40) formé de demies coques (41, 42) avec un espace intérieur et une
région de mise en contact et
avec une ligne de branchement entre la sortie d'onduleur et la prise mâle,
où l'espace intérieur présente un remplissage avec une masse coulée, qui s'unit avec
la ligne de branchement et le boîtier (41, 42).