| (19) |
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(11) |
EP 2 559 812 B1 |
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EUROPÄISCHE PATENTSCHRIFT |
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Hinweis auf die Patenterteilung: |
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06.10.2021 Patentblatt 2021/40 |
| (22) |
Anmeldetag: 10.08.2012 |
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Internationale Patentklassifikation (IPC):
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Gemeinsame Patentklassifikation (CPC) : |
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E01B 27/06 |
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Verfahren und Vorrichtung zur Verbesserung oder Instandsetzung von Gleisanlagen
Method and device for improving or repairing track systems
Procédé et dispositif d'amélioration ou de réparation d'installations de voies ferrées
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| (84) |
Benannte Vertragsstaaten: |
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AL AT BE BG CH CY CZ DE DK EE ES FI FR GB GR HR HU IE IS IT LI LT LU LV MC MK MT NL
NO PL PT RO RS SE SI SK SM TR |
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Priorität: |
19.08.2011 DE 102011111134
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| (43) |
Veröffentlichungstag der Anmeldung: |
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20.02.2013 Patentblatt 2013/08 |
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Patentinhaber: Knape Gruppe Holding GmbH |
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85551 Kirchheim bei München (DE) |
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Erfinder: |
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- Die Erfinder haben auf ihr Recht verzichtet, als solche bekannt gemacht zu werden.
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| (74) |
Vertreter: Manitz Finsterwald
Patent- und Rechtsanwaltspartnerschaft mbB |
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Martin-Greif-Strasse 1 80336 München 80336 München (DE) |
| (56) |
Entgegenhaltungen: :
EP-A1- 1 939 355 EP-A1- 2 166 157 DE-A1- 10 046 994
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EP-A1- 2 166 152 EP-A2- 1 127 980
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| Anmerkung: Innerhalb von neun Monaten nach der Bekanntmachung des Hinweises auf die
Erteilung des europäischen Patents kann jedermann beim Europäischen Patentamt gegen
das erteilte europäischen Patent Einspruch einlegen. Der Einspruch ist schriftlich
einzureichen und zu begründen. Er gilt erst als eingelegt, wenn die Einspruchsgebühr
entrichtet worden ist. (Art. 99(1) Europäisches Patentübereinkommen). |
[0001] Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verbesserung oder Instandsetzung
von Gleisanlagen mit einem Unterbau und einem Schotterbett als Oberbau mit den Schritten:
Ausbauen des Schotters des Schotterbetts, Ausbauen des Materials des Unterbaus bis
auf eine gewünschte Tiefe, erforderlichenfalls Herstellen eines neuen Erdplanums,
Einbau eines neuen Unterbaus, Herstellen eines neuen Schotterbetts, insbesondere unter
Verwendung von aufbereitetem Altschotter.
[0002] Darüber hinaus betrifft die vorliegende Erfindung eine Vorrichtung zur Verbesserung
oder Instandsetzung von Gleisanlagen mit einem Unterbau und einem Schotterbett als
Oberbau mit einer ersten Aushubeinrichtung, insbesondere Aushubkette, zum Ausbauen
des Schotters, einer zweiten Aushubeinrichtung, insbesondere Aushubkette, zum Ausbauen
von Unterbaumaterial, erforderlichenfalls einer Einrichtung zum Herstellen eines neuen
Erdplanums, einer Einrichtung zum Einbauen eines neuen Unterbaus und einer Einrichtung
zum Herstellen eines neuen Schotterbetts, insbesondere unter Verwendung von aufbereitetem
Altschotter.
[0003] Ein derartiges Verfahren und eine derartige Vorrichtung sind aus der
EP 2 166 152 A1 bekannt. Bei dem dortigen Verfahren wird Material aus einer Mischzone in einem Übergangsbereich
zwischen altem Schotterbett und altem Unterbau separat ausgebaut und unverändert als
Teil eines neuen Unterbaus eingebaut. Die dort beschriebene Vorrichtung ist entsprechend
ausgebildet.
[0004] Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung der
genannten Art anzugeben, die demgegenüber verbessert sind. Diese Aufgabe wird bei
einem Verfahren der genannten Art gelöst durch die Schritte:
Ausbauen von Material aus einer Mischzone in einem Übergangsbereich zwischen altem
Schotterbett und altem Unterbau gemeinsam mit dem Altschotter des Schotterbetts,
Abtrennen von Altschotter vom Ausbaumaterial,
Mischen von nach Abtrennen von Schotter verbleibendem Ausbaumaterial, insbesondere
Sand, Kies, Schotterabrieb und Unterkorn, mit bei der Aufbereitung von Altschotter
anfallendem Material und/oder mit von extern zugeführtem Neumaterial für den Unterbau
und
Einbauen des mit Aufbereitungsmaterial und/oder externem UnterbauMaterial gemischten
Ausbaumaterials als eine oder Teil einer neuen, mechanisch verbesserten Unterbauschicht
und/oder Planumsschutzschicht und/oder Frostschutzschicht sowie eventuell einer neuen
zusätzlichen Zwischenschicht zwischen neuer, mechanisch verbesserter Unterbauschicht
und Planums- und/oder Frostschutzschicht.
[0005] Bei einer Vorrichtung der genannten Art wird die Aufgabe dadurch gelöst, dass die
erste Aushubeinrichtung zum gemeinsamen Ausbauen des Altschotters und von Material
aus einer Mischzone in einem Übergangsbereich zwischen altem Schotterbett und altem
Unterbau ausgebildet ist und dass eine Einrichtung zum Abtrennen von Altschotter vom
Ausbaumaterial, eine Einrichtung zum Mischen von nach Abtrennen von Schotter verbleibendem
Ausbaumaterial, insbesondere Sand, Kies, Schotterabrieb und Unterkorn, mit bei der
Aufbereitung von Altschotter (4') anfallendem Material und/oder mit von extern zugeführtem
Neumaterial für den Unterbau, und eine Einrichtung zum Einbauen des mit Aufbereitungsmaterial
und/oder externem Material gemischten Ausbaumaterials als eine oder Teil einer neuen,
mechanisch verbesserten Unterbauschicht und/oder Planumsschutzschicht und/oder Frostschutzschicht
vorgesehen sind sowie eventuell einer neuen zusätzlichen Zwischenschicht zwischen
neuer, mechanisch verbesserter Unterbauschicht und Planums- und/oder Frostschutzschicht.
[0006] Der Grundgedanke der Erfindung besteht darin, das Mischzonenmaterial gemeinsam mit
dem Altschotter auszubauen und eine Trenneinrichtung vorzusehen, durch welche Altschotter
von dem ausgebauten Material abgetrennt werden kann. Dabei kann die Einrichtung aus
zwei oder mehr Trennstufen bestehen, wobei eine erste Trennstufe zum Abtrennen von
groben Verunreinigungen, Wurzelwerk und Lehmbrocken ausgebildet ist, während eine
zweite Trennstufe zum Abtrennen von Altschotter ausgebildet ist. Nach Abtrennen von
Schotter verbleibendes Material, insbesondere Sand, Kies, Unterkorn und Abrieb, wird
dann mit bei der Aufbereitung von Altschotter (4') anfallendem Material und/oder mit
von extern zugeführtem Neumaterial für den Unterbau vermischt und als eine neue, mechanisch
verbesserte Unterbauschicht und/oder Planumsschutzschicht und/oder Frostschutzschicht
sowie eventuell eine neue zusätzliche Zwischenschicht zwischen neuer, mechanisch verbesserter
Unterbauschicht und Planumsund/oder Frostschutzschicht wieder eingebaut. Auf diese
Weise kann viel Ausbaumaterial wiederverwendet werden. Dies spart Neumaterial und
verringert den Abraum.
[0007] Als Material zum Mischen mit nach Abtrennen von Altschotter verbleibendem wiedereinzubauenden
Material kommen in Betracht Aufbereitungsrückstände von zu Recyclingschotter aufbereitetem
Altschotter wie Splitte vom Schärfen von abgetrenntem Altschotter in einer Prallmühle,
Überund Unterkorn aus einem Körnungssieb für abgetrennten Altschotter und Siebrückstände
aus einem Fingersieb, abgezweigter, nicht als Schotterbett wiedereingebauter, bevorzugt
zumindest teilweise aufbereiteter und/oder in einem Kegelbrecher zerkleinerter Altschotter
sowie von extern zugeführtes Unterbau-Neumaterial in fester Form einschließlich zerkleinerter
Neuschotter. Die hieraus hergestellte neue Unterbauschicht kann eine mechanisch verbesserte
Schicht unter einer Planumsschutzschicht oder einer Frostschutzschicht sein, oder
sie kann selbst eine Planums- oder Frostschutzschicht sein oder jeweils ein Teil davon.
Es können auch zwei oder mehr mechanisch verbesserte Schichten auf die genannte Weise
hergestellt werden, insbesondere mit unterschiedlicher Zusammensetzung der genannten
Materialien. Die Schichten werden jeweils in bekannter Weise hergestellt, insbesondere
durch Verdichten und Planieren. Abschließend wird auf den neuen Unterbau ein neues
Schotterbett aufgebracht. Hierfür kann insbesondere der aufbereitete Altschotter und/oder
Neuschotter verwendet werden.
[0008] Zur Aufbereitung des Altschotters wird dieser bevorzugt in einem Fingersieb gesiebt
und/oder einer Prallmühle zum Schärfen zugeführt. Des weiteren kann der Altschotter
in einem Körnungssieb gesiebt werden, um Über- und Unterkorn auszuscheiden und Schotterkörner
der geforderten Größen herzustellen. Des weiteren kann der Altschotter gewaschen werden,
um Verunreinigungen zu beseitigen. Ausscheidungen aus den genannten Einrichtungen
können wie gesagt dem nach Abtrennen von Altschotter verbleibenden Material oder einem
Teil davon zugemischt werden, bevor dieses als neue, mechanisch verbesserte Unterbauschicht
und/oder Planumsschutzschicht und/oder Frostschutzschicht sowie eventuell eine neue
zusätzliche Zwischenschicht zwischen neuer, mechanisch verbesserter Unterbauschicht
und Planums- und/oder Frostschutzschicht oder Teil hiervon eingebaut wird.
[0009] Als erste Trennstufe kann beispielsweise ein Rollenrost verwendet werden, um Grobartikel,
wie große Steine und Grasbüschel, abzutrennen. Auch kann ein Magnetabscheider vorgesehen
sein, um Metallteile abzutrennen. Die Abzweigstelle (By-Pass) für nicht als Recyclingschotter
wiedereinzubauenden Altschotter kann nach dieser Trennstufe angeordnet sein und/oder
vor oder nach dem Waschsieb für den Altschotter. Als erste und zweite Aushubeinrichtung
werden insbesondere Aushubketten verwendet, deren Aushubtiefe und -breite bevorzugt
einstellbar sind. Soweit Material nicht wieder verwendbar ist oder wiederverwendet
werden soll, wird dieses als Abraum abtransportiert.
[0010] Die Planumsschutzschicht und/oder die Frostschutzschicht können auch zwei- oder mehrlagig
eingebaut werden. Dabei kann diese zwei- oder mehrlagige Schicht auch zumindest zeitweise
anstelle einer neuen, mechanisch verbesserten Unterbauschicht eingebaut werden, und
zwar insbesondere dann, wenn noch kein Aufbereitungsmaterial für eine solche neue,
mechanisch verbesserte Unterbauschicht zur Verfügung steht, wie beispielsweise am
Baustellenbeginn oder bei einer Bauunterbrechung, oder wenn aufgrund der Beschaffenheit
des alten Gleisbetts kein geeignetes Material für eine neue, mechanisch verbesserte
Unterbauschicht erhalten werden kann, wie beispielsweise bei Schlamm oder einer Lehmlinse.
Vorteilhaft ist dabei der Einbau der zwei oder mehr Lagen in einem Arbeitsgang.
[0011] Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung kann die Planumsschutzschicht oder
die Frostschutzschicht auch nur aus neuem Material bestehen. Eine solche Schicht kann
zusätzlich zu einer neuen, mechanisch verbesserten Unterbauschicht oder anstelle einer
solchen eingebaut werden.
[0012] Figur 1 zeigt eine Systemskizze zum erfindungsgemäßen Verfahren.
[0013] Figur 1a zeigt dabei die linke Hälfte der Systemskizze und Figur 1b die rechte Hälfte.
Die senkrechte gestrichelte Linie stellt die Verbindungslinie zwischen den beiden
Teilen dar. Fig. 1c zeigt eine Variante zu Fig. 1b.
[0014] Der Systemskizze ist die bevorzugte Durchführung des erfindungsgemäßen Verfahrens
mit unterschiedlichen Varianten entnehmbar, wobei Figur 1a den Aushubteil und Figur
1b den Einbauteil einschließlich Materialversorgung von extern darstellt. Wie dargestellt,
erfolgt der Aushub von Altschotter 4 zusammen mit Material aus der Mischzone 6 über
eine erste Aushubkette 1. Das ausgehobene Material wird der Trennstufe 1 zugeführt,
wo grobe Verunreinigungen wie Wurzelwerk und Lehmbollen entfernt und entsorgt werden.
Die Entsorgung erfolgt wie dargestellt als Abraum mittels so genannter Materialförderwagen,
MFS. Das nicht dem Abraum zugeführte Material der Trennstufe 1 wird sodann einer zweiten
Trennstufe 2 zugeführt, wobei dazwischen ein Magnetabscheider vorgesehen sein kann,
um Metallteile zu entfernen. Auch diese werden über MFS entsorgt. In der Trennstufe
2 werden feinere Verunreinigungen wie Sand, Kies, Abrieb und Unterkorn entfernt. Diese
Materialien dienen der oben beschriebenen Zumischung für die neu einzubauenden Unterbauschichten
gemäß Linie (1) oder (2).
[0015] Das nach Abtrennen der Feinstoffe verbleibende Material, also insbesondere Schotter,
wird dann einem Fingersieb als dritte Trennstufe zugeführt. Hier können noch feinere
Verunreinigungen entfernt und ebenfalls über Linie (1) wieder verwendet werden. Vor
dem Fingersieb kann ein Bypass zu einem Kegelbrecher vorgesehen sein, mit dem ein
Teil des abgetrennten Schotters gebrochen und der Wiederverwendung für eine neue Unterbauschicht
zugeführt wird, wie dies mit Linie (2) dargestellt ist. Der durch das Fingersieb abgetrennte
Altschotter kann dann entweder direkt als Recycling (RC-)Schotter wiederverwendet
werden oder einer Prallmühle zugeführt werden, in welcher der Schotter geschärft wird.
Reststoffe der Prallmühle dienen wieder als Zumischmaterial für die neue Unterbauschicht
gemäß Linie (1) oder (2).
[0016] Der in der Prallmühle geschärfte Schotter wird sodann einem Körnungssieb zugeführt,
um Schotter der gewünschten Körnung zu erhalten. Überund Unterkorn aus dem Körnungssieb
wird wiederrum über Linie (1) oder (2) als Zumischmaterial für die neue Unterbauschicht
verwendet. Der gesiebte Schotter wird einem Waschsieb zugeführt, wobei vor oder nach
dem Waschsieb ein Bypass zu einem Kegelbrecher vorgesehen sein kann. Abgetrennter
und gebrochener Altschotter wird wiederrum über Linie (2) als Zumischmaterial für
eine neue Unterbauschicht eingesetzt. Der übrige gereinigte Schotter wird als RC-Schotter
wiederverwendet. Dem in den dargestellten Kegelbrechern gebrochenen Altschotter können
zudem, wie dargestellt, feste oder flüssige, insbesondere chemische Zusatzstoffe zugeführt
werden, um ebenfalls als Zumischmaterial für die neue Unterbauschicht eingesetzt zu
werden.
[0017] Der Einbau einer neuen Unterbauschicht ist beispielhaft in Figur 1b dargestellt.
Das über Linie (1) oder (2) erhaltene Material kann, wie dargestellt, direkt als neue,
mechanisch verbesserte Unterbauschicht 8 bzw. 9 eingebaut werden, wobei zunächst auf
den Untergrund 7 ein Geotextil aufgelegt werden kann. Das Zumischmaterial von Linie
(1) oder (2) kann aber auch einer Mischeinrichtung 13 zugeführt werden. Dieser Mischeinrichtung
13 kann außerdem abgezweigter Recyclingschotter zugeführt werden, wobei dieser über
einen Kegelbrecher bevorzugt gebrochen wird. Des weiteren kann dem Mischer 13 Neumaterial
für den Unterbau einschließlich
[0018] Neuschotter zugeführt werden, wobei auch dieser Neuschotter bevorzugt gebrochen wird.
Das im Mischer 13 gemischte Material kann sodann gemäß Linie (3) als neue, mechanisch
verbesserte Unterbauschicht 9 oder als zusätzliche Zwischenschicht 12 auf einer neuen,
mechanisch verbesserten Unterbauschicht 8, 9 eingebaut werden. Des weiteren kann das
Material aus dem Mischer 13 einem weiteren Mischer 14 zugeführt werden, in welchem
Material für eine Planums- und/oder Frostschutzschicht gemischt wird. Hierfür kann
dem Mischer 14 ebenfalls Neumaterial zugeführt werden. Das im Mischer 14 gemischte
Material wird dann gemäß Linie (4) als Planums- und/oder Frostschutzschicht 10 eingebaut.
Es ist aber auch möglich, im Mischer 14 lediglich Neumaterial zu mischen und gemäß
Linie (5) als Planums- und/oder Frostschutzschicht einzubauen. Alle Schichten 8, 9,
10 und 12 werden bevorzugt über eine Planier- und Verdichteinrichtung planiert und
verdichtet. Auch auf die neue mechanisch verbesserte Schicht 8 oder 9 kann ein Geotextil
aufgelegt werden. Dasselbe gilt für die neue Zwischenschicht 12. Schließlich wird
ein neues Schotterbett 11 hergestellt, und zwar, wie dargestellt, mittels einer Einrichtung
15 aus Recyclingschotter und/oder einer Einrichtung 16 aus Neuschotter.
[0019] Die in Fig. 1c dargestellte Variante stimmt weitgehend mit der Variante von Fig.
1b überein. Zusätzlich zu der Variante von Fig. 1b ist bei der Variante von Fig. 1c
ein Einbau einer zweilagigen Planumsschutzschicht oder Frostschutzschicht gezeigt,
wobei beide Lagen dieser Schicht auch nur aus Neumaterial hergestellt werden können.
1. Verfahren zur Verbesserung oder Instandsetzung von Gleisanlagen mit einem Unterbau
(5) und einem Schotterbett (4) als Oberbau, mit den Schritten:
Ausbauen des Schotters des Schotterbetts (4),
Ausbauen des Materials des Unterbaus (5) bis auf eine gewünschte Tiefe,
erforderlichenfalls Herstellen eines neuen Erdplanums (7),
Einbau eines neuen Unterbaus (8, 9, 10, 12),
Herstellen eines neuen Schotterbetts (11), insbesondere unter Verwendung
von aufbereitetem Altschotter (4'),
gekennzeichnet durch die Schritte:
Ausbauen von Material aus einer Mischzone (6) in einem Übergangsbereich zwischen altem
Schotterbett (4) und altem Unterbau (5) gemeinsam mit dem Altschotter (4') des Schotterbetts
(4),
Abtrennen von Altschotter (4') vom Ausbaumaterial,
Mischen von nach Abtrennen von Altschotter verbleibendem Ausbaumaterial mit bei der
Aufbereitung von Altschotter (4') anfallendem Material und/oder mit von extern zugeführtem
Unterbau-Neumaterial, und
Einbauen des mit Aufbereitungsmaterial und/oder externem Neumaterial für den Unterbau
gemischten Ausbaumaterials als eine oder Teil einer neuen,
mechanisch verbesserten Unterbauschicht (8, 9) und/oder
Planumsschutzschicht und/oder Frostschutzschicht (10) sowie eventuell
einer neuen zusätzlichen Zwischenschicht (12) zwischen neuer, mechanisch verbesserter
Unterbauschicht (8, 9) und Planums- und/oder Frostschutzschicht (10).
2. Verfahren nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet, dass
das Abtrennen von Altschotter (4') in zwei oder mehr Trennstufen erfolgt, wobei, bevorzugt,
eine erste Trennstufe (17) zum Abtrennen von groben Verunreinigungen, Wurzelwerk und
Lehmbrocken ausgebildet ist, und wobei, weiter bevorzugt, eine zweite Trennstufe (18)
zum Abtrennen von Altschotter (4') ausgebildet ist.
3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet, dass
der Altschotter (4') zur Aufbereitung in einem Fingersieb (19) und/oder einem Körnungssieb
(20) gesiebt und/oder einer Prallmühle (21) zum Schärfen zugeführt und/oder gewaschen
wird.
4. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
das nach Abtrennen von Altschotter (4') verbleibende wiedereinzubauende Material mit
Aufbereitungsrückständen von zu Recyclingschotter aufbereitetem Altschotter, wie Splitte
vom Schärfen von abgetrenntem Altschotter in einer Prallmühle (21), und/oder Über-
und/oder Unterkorn aus einem Körnungssieb (20) für abgetrennten Altschotter (4') und/oder
Siebrückständen aus einem Fingersieb (19) und/oder abgezweigter, nicht als Schotterbett
wieder eingebauter, bevorzugt zumindest teilweise aufbereiteter und/oder in einem
Kegelbrecher (22) zerkleinerter Altschotter (4') und/oder mit von extern zugeführtem
Neumaterial für den Unterbau in fester Form einschließlich zerkleinerter Neuschotter
(23) gemischt wird.
5. Verfahren nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass nicht als Recyclingschotter (27) wiedereinzubauender Altschotter (4') an einer Abzweigstelle
(25) abgetrennt wird, die nach einer Trennstufe (18) zum Abtrennen von Altschotter
(4') und/oder vor oder nach einem Waschsieb (24) für Altschotter (4') angeordnet ist.
6. Vorrichtung zur Verbesserung oder Instandsetzung von Gleisanlagen mit einem Unterbau
(5) und einem Schotterbett (4) als Oberbau mit einer ersten Aushubeinrichtung, insbesondere
Aushubkette, zum Ausbauen des Schotters (4'), einer zweiten Aushubeinrichtung, insbesondere
Aushubkette, zum Ausbauen von Unterbaumaterial, erforderlichenfalls einer Einrichtung
zum Herstellen eines neuen Erdplanums (7), einer Einrichtung zum Einbauen eines neuen
Unterbaus (8, 9, 10, 12) und einer Einrichtung zum Herstellen eines neuen Schotterbetts
(11), insbesondere unter Verwendung von aufbereitetem Altschotter (4'),
dadurch gekennzeichnet, dass
die erste Aushubeinrichtung zum gemeinsamen Ausbauen des Altschotters (4') und Material
aus einer Mischzone (6) in einem Übergangsbereich zwischen altem Schotterbett (4)
und altem Unterbau (5) ausgebildet ist und dass eine Einrichtung zum Abtrennen von
ausgebautem Altschotter (4') vom Ausbaumaterial, eine Einrichtung zum Mischen von
nach Abtrennen von Altschotter verbleibendem Ausbaumaterial mit bei der Aufbereitung
von Altschotter (4') anfallendem Material und/oder mit von extern zugeführtem Neumaterial
für den Unterbau, und eine Einrichtung zum Einbauen des mit Aufbereitungsmaterial
und/oder externem Material gemischten Ausbaumaterials als eine oder Teil einer neuen,
mechanisch verbesserten Unterbauschicht (8, 9) und/oder Planumsschutzschicht und/oder
Frostschutzschicht (10) sowie eventuell einer neuen zusätzlichen Zwischenschicht (12)
zwischen neuer, mechanisch verbesserter Unterbauschicht (8, 9) und Planums- und/oder
Frostschutzschicht (10) vorgesehen sind.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6,
dadurch gekennzeichnet, dass
zwei oder mehr Trennstufen (17, 18) vorgesehen sind, wobei, bevorzugt, eine erste
Trennstufe (17) zum Abtrennen von groben Verunreinigungen, Wurzelwerk und Lehmbrocken
ausgebildet ist, insbesondere ein Rollenrost, während eine zweite Trennstufe (18)
zum Abtrennen von Altschotter (4') ausgebildet ist, und wobei, weiter bevorzugt, ein
Magnetabscheider (26) vorgesehen ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 6 oder 7,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Prallmühle (21) zum Schärfen von abgetrenntem Altschotter (4') und/oder ein Körnungssieb
(20) zum Aussieben von Über- und/oder Unterkorn aus dem abgetrennten Altschotter (4')
und/oder ein Fingersieb (19) für den Altschotter (4') vorgesehen ist.
9. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Einrichtung zum Zumischen von Aufbereitungsrückständen von zu Recyclingschotter
(27) aufbereitetem Altschotter (4'), wie Splitte vom Schärfen von abgetrenntem Altschotter
(4') in einer Prallmühle (21) und/oder von Über- und/oder Unterkorn aus einem Körnungssieb
(20) für abgetrennten Altschotter (4') und/oder Siebrückständen aus einem Fingersieb
(19) für Altschotter (4') und/oder abgezweigter, nicht als Schotterbett wieder eingebauter,
bevorzugt zumindest teilweise aufbereiteter und/oder in einem Kegelbrecher (22) zerkleinerter
Altschotter (4') und/oder von extern zugeführtem Unterbau-Neumaterial in fester Form
einschließlich zerkleinerter Neuschotter (23) zu nach Abtrennen von Altschotter (4')
verbleibendem, wiedereinzubauenden Material vorgesehen ist.
10. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
eine Abzweigstelle (25) für nicht als Recyclingschotter (27) wiedereinzubauendem Altschotter
(4') nach einer Trennstufe (18) zum Abtrennen von Altschotter (4') und/oder vor oder
nach einem Waschsieb (24) vorgesehen ist.
11. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Vorrichtungsansprüche,
dadurch gekennzeichnet, dass
als erste und/oder zweite Aushubeinrichtung jeweils eine Aushubkette (28, 29) vorgesehen
ist, wobei die Aushubtiefe und/oder -breite der Aushubketten (28, 29) bevorzugt einstellbar
ist.
12. Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass
die Planumsschutzschicht und/oder Frostschutzschicht (10) zwei- oder mehrlagig eingebaut
wird, insbesondere zumindest zeitweise anstelle einer neuen, mechanisch verbesserten
Unterbauschicht (8, 9).
13. Verfahren nach einem der vorhergehenden Verfahrensansprüche 1 bis 5 und 12,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Planumsschutzschicht und/oder Frostschutzschicht (10) nur aus Neumaterial hergestellt
wird.
1. A method of improving or maintaining track systems having a substructure (5) and a
ballast bed (4) as a superstructure, said method comprising the steps:
removing the ballast of the ballast bed (4);
removing the material of the substructure (5) up to a desired depth;
if necessary, producing a new formation (7);
installing a new substructure (8, 9, 10, 12);
producing a new ballast bed (11), in particular using processed old ballast (4'),
characterized by the steps:
removing material from a mixing zone (6) in a transition region between the old ballast
bed (4) and the old substructure (5) together with the old ballast (4') of the ballast
bed (4);
separating old ballast (4') from the removed material;
mixing removed material remaining after the separation of the old ballast with material
arising on the processing of old ballast (4') and/or with externally supplied new
substructure material; and
installing the removed material mixed with processing material and/or
external new material for the substructure as a or a part of a new,
mechanically improved subgrade layer (8, 9), and/or formation protective layer and/or
frost protective layer (10) and possibly installing a new additional intermediate
layer (12) between the new, mechanically improved subgrade layer (8, 9) and the formation
protective layer and/or frost protective layer (10).
2. A method in accordance with claim 1,
characterized in that
the separation of old ballast (4') takes place in two or more separation stages, wherein,
preferably, a first separation stage (17) is formed for the separation of coarse contaminants,
roots and clay lumps, and wherein, further preferably, a second separation stage (18)
is formed for the separation of old ballast (4').
3. A method in accordance with claim 1 or claim 2,
characterized in that
the old ballast (4') is sieved in a finger sieve (19) and/or a grain sieve (20) for
processing and/or is fed to an impact mill (21) for grinding and/or is washed.
4. A method in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
the material to be reinstalled which remains after the separation of old ballast (4')
is mixed with processing residues of old ballast processed into recycling ballast,
such as grit from the grinding of separated old ballast in an impact mill (21), and/or
oversize and/or undersize particles from a grain sieve (20) for separated old ballast
(4'), and/or sieve residues from a finger sieve (19) and/or branched-off old ballast
(4'), which is not reinstalled as a ballast bed and which is preferably at least partly
processed and/or comminuted in a cone crusher (22), and/or is mixed with externally
supplied new material for the substructure in a solid form including comminuted new
ballast (23).
5. A method in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
old ballast (4') which is not to be reinstalled as recycling ballast (27) is separated
at a branch-off point (25) which is arranged after a separating stage (18) for separating
old ballast (4') and/or before or after a washing sieve (24) for old ballast (4').
6. An apparatus for improving or maintaining track systems comprising a substructure
(5) and a ballast bed (4) as a superstructure; a first excavation device, in particular
an excavation chain, for removing the ballast (4'); a second excavation device, in
particular an excavation chain, for removing substructure material; if necessary,
a device for producing a new formation (7); a device for installing a new substructure
(8, 9, 10, 12); and a device for producing a new ballast bed (11), in particular using
processed old ballast (4'),
characterized in that
the first excavation device is configured for the joint excavation of the old ballast
(4') and material from a mixing zone (6) in a transition region between the old ballast
bed (4) and the old substructure (5); and in that a device for separating removed old ballast (4') from the removed material, a device
for mixing removed material remaining after the separation of old ballast with material
arising on the processing of old ballast (4') and/or with externally supplied new
material for the substructure are provided as a or a part of a new, mechanically improved
subgrade layer (8, 9), and/or formation protective layer and/or frost protective layer
(10) and possibly of a new additional intermediate layer (12) between the new, mechanically
improved subgrade layer (8, 9) and the formation protective layer and/or frost protective
layer (10).
7. An apparatus in accordance with claim 6,
characterized in that
two or more separating stages (17, 18) are provided, wherein, preferably, a first
separating stage (17) is designed for separating coarse impurities, roots and clay
lumps, in particular a roller grate, whereas a second separating stage (18) is designed
for separating old ballast (4'), and wherein, further preferably, a magnetic separator
(26) is provided.
8. An apparatus in accordance with claim 6 or claim 7,
characterized in that
an impact mill (21) for grinding separated old ballast (4'), and/or a grain sieve
(20) for sieving out oversize and/or undersize particles from the separated old ballast
(4') and/or a finger sieve (19) for the old ballast (4') is/are provided.
9. An apparatus in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
a device for adding processing residues of old ballast (4') processed into recycling
ballast (27), such as grit from the grinding of separated old ballast (4') in an impact
mill (21), and/or oversize and/or undersize particles from a grain sieve (20) for
separated old ballast (4') and/or sieve residues from a finger screen (19) for old
ballast (4') and/or branched-off old ballast (4') which is not reinstalled as a ballast
bed and which is preferably at least partly processed and/or comminuted in a cone
crusher (22), and/or externally supplied new substructure material in a solid form
including comminuted new ballast (23) to material to be reinstalled which remains
after the separation of old ballast (4') is provided.
10. An apparatus in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
a branch-off point (25) for old ballast (4') not to be reinstalled as recycling ballast
(27) is provided after a separating stage (18) for separating old ballast (4') and/or
before or after a washing sieve (24).
11. An apparatus in accordance with any one of the preceding claims,
characterized in that
a respective lifting chain (28, 29) is provided as a first and/or second lifting device,
with the lifting depth and/or lifting width of the lifting chains (28, 29) preferably
being adjustable.
12. A method in accordance with any one of the preceding claims 1 to 5,
characterized in that
the formation protective layer and/or the frost protective layer (10) is/are installed
in two or more layers, in particular at least temporarily instead of a new, mechanically
improved subgrade layer (8, 9).
13. A method in accordance with any one of the preceding claims 1 to 5 and 12,
characterized in that
the formation protective layer and/or frost protective layer (10) is/are produced
only from a new material.
1. Procédé pour améliorer ou réparer des installations de voies ferrées comportant une
sous-structure (5) et un lit de ballast (4) comme superstructure, comprenant les étapes
consistant à :
enlever le ballast du lit de ballast (4),
enlever le matériau de la sous-structure (5) jusqu'à une profondeur souhaitée,
si nécessaire, réaliser une nouvelle couche de forme (7),
intégrer une nouvelle sous-structure (8, 9, 10, 12),
réaliser un nouveau lit de ballast (11), en particulier en utilisant de l'ancien ballast
traité (4'),
caractérisé par les étapes consistant à:
enlever du matériau d'une zone mixte (6) dans une région de transition entre l'ancien
lit de ballast (4) et l'ancienne sous-structure (5) conjointement avec l'ancien ballast
(4') du lit de ballast (4),
séparer l'ancien ballast (4') du matériau enlevé,
mélanger le matériau enlevé, restant après la séparation de l'ancien ballast,
avec le matériau résultant du traitement de l'ancien ballast (4') et/ou avec le matériau
de sous-structure neuf fourni de l'extérieur, et
intégrer le matériau enlevé, mélangé avec le matériau traité et/ou avec le matériau
neuf externe pour la sous-structure, en tant qu'une ou partie d'une nouvelle couche
de sous-structure (8, 9) améliorée mécaniquement et/ou d'une couche de protection
de forme et/ou d'une couche de protection contre le gel (10) et éventuellement d'une
nouvelle couche intermédiaire supplémentaire (12) entre la nouvelle couche de sous-structure
(8, 9) améliorée mécaniquement et la couche de protection de forme et/ou de protection
contre le gel (10).
2. Procédé selon la revendication 1,
caractérisé en ce que
la séparation de l'ancien ballast (4') s'effectue dans deux ou plusieurs étages de
séparation, de préférence, un premier étage de séparation (17) étant conçu pour séparer
les impuretés grossières, les racines et les morceaux d'argile, et, de préférence,
un deuxième étage de séparation (18) est conçu pour séparer l'ancien ballast (4').
3. Procédé selon la revendication 1 ou 2,
caractérisé en ce que
pour le traitement, l'ancien ballast (4') est criblé dans un crible à doigts (19)
et/ou dans un crible à grains (20) et/ou est amené vers un broyeur à impact (21) pour
être rendu tranchant, et/ou est lavé.
4. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
le matériau à réintégrer, restant après la séparation de l'ancien ballast (4'), est
mélangé avec des résidus de traitement provenant de l'ancien ballast transformé en
ballast recyclé, tels que des copeaux provenant de l'ancien ballast séparé rendu tranchant
dans un broyeur à impact (21), et/ou des particules trop grandes et/ou trop petites
provenant d'un crible à grains (20) pour l'ancien ballast séparé (4') et/ou des résidus
de crible provenant d'un crible à doigts (19) et/ou de l'ancien ballast dérivé (4'),
non réintégré en tant que lit de ballast, de préférence au moins partiellement traité
et/ou concassé dans un concasseur à cône (22), et/ou il est mélangé avec un matériau
neuf fourni de l'extérieur pour la sous-structure sous forme solide incluant du ballast
neuf concassé (23).
5. Procédé selon l'une des revendications précédentes,
caractérisé en ce que
l'ancien ballast (4') qui ne doit pas être réintégré comme ballast recyclé (27) est
séparé à un emplacement de dérivation (25) disposé en aval d'un étage de séparation
(18) pour séparer l'ancien ballast (4') et/ou en amont ou en aval d'un crible de lavage
(24) pour l'ancien ballast (4').
6. Dispositif pour améliorer ou réparer des installations de voies ferrées comportant
une sous-structure (5) et un lit de ballast (4) comme superstructure, comprenant un
premier moyen d'excavation, en particulier une chaîne d'excavation, pour enlever le
ballast (4'), un deuxième moyen d'excavation, en particulier une chaîne d'excavation,
pour enlever le matériau de sous-structure, si nécessaire, un moyen pour réaliser
une nouvelle couche de forme (7), un moyen pour intégrer une nouvelle sous-structure
(8, 9, 10, 12) et un moyen pour réaliser un nouveau lit de ballast (11), en particulier
en utilisant l'ancien ballast (4') traité,
caractérisé en ce que
le premier moyen d'excavation est réalisé pour l'enlèvement commun de l'ancien ballast
(4') et du matériau d'une zone mixte (6) dans une région de transition entre l'ancien
lit de ballast (4) et l'ancienne sous-structure (5),
et en ce que
il est prévu un moyen pour séparer l'ancien ballast enlevé (4') du matériau enlevé,
un moyen pour mélanger le matériau enlevé, restant après la séparation de l'ancien
ballast, avec le matériau résultant du traitement de l'ancien ballast (4') et/ou avec
le matériau neuf fourni de l'extérieur pour la sous-structure, et un moyen pour intégrer
le matériau enlevé, mélangé avec le matériau traité et/ou avec le matériau externe,
en tant qu'une ou partie d'une nouvelle couche de sous-structure (8, 9) améliorée
mécaniquement et/ou d'une couche de protection de forme et/ou d'une couche de protection
contre le gel (10) et éventuellement d'une nouvelle couche intermédiaire supplémentaire
(12) entre la nouvelle couche de sous-structure (8, 9) améliorée mécaniquement et
la couche de protection de forme et/ou de protection contre le gel (10).
7. Dispositif selon la revendication 6,
caractérisé en ce que
il est prévu deux ou plusieurs étages de séparation (17, 18), de préférence, un premier
étage de séparation (17) étant conçu pour séparer les impuretés grossières, les racines
et les morceaux d'argile, en particulier une grille à rouleaux, tandis qu'un deuxième
étage de séparation (18) est conçu pour séparer l'ancien ballast (4'), et, de préférence,
il est prévu un séparateur magnétique (26).
8. Dispositif selon la revendication 6 ou 7,
caractérisé en ce que
un broyeur à impact (21) est prévu pour rendre tranchant l'ancien ballast séparé (4'),
et/ou un crible à grains (20) est prévu pour extraire les particules trop grandes
et/ou trop petites de l'ancien ballast séparé (4'), et/ou un crible à doigts (19)
est prévu pour l'ancien ballast (4').
9. Dispositif selon l'une des revendications précédentes relatives au dispositif,
caractérisé en ce que
il est prévu un moyen pour mélanger avec le matériau à réintégrer, restant après la
séparation de l'ancien ballast (4'), des résidus de traitement provenant de l'ancien
ballast (4') transformé en ballast recyclé (27), tels que des copeaux provenant de
l'ancien ballast séparé (4') rendu tranchant dans un broyeur à impact (21) et/ou des
particules trop grandes et/ou trop petites provenant d'un crible à grains (20) pour
l'ancien ballast séparé (4') et/ou des résidus de crible provenant d'un crible à doigts
(19) pour l'ancien ballast (4') et/ou l'ancien ballast dérivé (4'), non réintégré
en tant que lit de ballast, de préférence au moins partiellement traité et/ou concassé
dans un concasseur à cône (22) et/ou un matériau de sous-structure neuf fourni de
l'extérieur sous forme solide incluant du ballast neuf concassé (23).
10. Dispositif selon l'une des revendications précédentes relatives au dispositif,
caractérisé en ce que
un emplacement de dérivation (25) pour l'ancien ballast (4') ne devant pas être réintégré
comme ballast recyclé (27) est prévu en aval d'un étage de séparation (18) conçu pour
séparer l'ancien ballast (4') et/ou en amont ou en aval d'un crible de lavage (24).
11. Dispositif selon l'une des revendications précédentes relatives au dispositif,
caractérisé en ce que
une chaîne d'excavation (28, 29) est prévue comme premier et/ou deuxième moyen d'excavation
respectif, la profondeur et/ou la largeur d'excavation des chaînes d'excavation (28,
29) étant de préférence réglable.
12. Procédé selon l'une des revendications précédentes 1 à 5 relatives au procédé,
caractérisé en ce que
la couche de protection de forme et/ou la couche de protection contre le gel (10)
est intégrée en deux ou plusieurs couches, en particulier au moins temporairement
à la place d'une nouvelle couche de sous-structure (8, 9) améliorée mécaniquement.
13. Procédé selon l'une des revendications précédentes 1 à 5 et 12 relatives au procédé,
caractérisé en ce que
la couche de protection de forme et/ou la couche de protection contre le gel (10)
est réalisée uniquement à partir de matériau neuf.
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