[0001] Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Befestigen eines Peripheriegerätes an
einem Bildschirm eines Kassensystems, die ein ein erstes Gehäuseteil und ein zweites
Gehäuseteil umfassendes Gehäuse aufweist.
[0002] Je nach dem Verwendungszweck eines Kassensystems ist es üblich, dass unterschiedliche
Peripheriegeräte an dem Bildschirm des Kassensystems befestigt werden. Bei diesen
Peripheriegeräten handelt es sich beispielsweise um ein Kellnerschloss und/oder einen
Fingerabdrucksensor, mit dessen Hilfe sich ein Kellner identifizieren kann, so dass
die Bedienung des Kassensystems von unautorisierten Personen vermieden wird. Alternativ
kann es sich bei dem Peripheriegerät beispielsweise um einen Lautsprecher, ein Mikrophon
und/oder Schnittstellen zum Anschließen weiterer Geräte handeln.
[0003] Bei bekannten Kassensystemen ist es üblich, je nach Peripheriegerät ein peripheriegerätspezifisches
Gehäuse zu verwenden, in dem das Peripheriegerät aufgenommen ist und über das das
Peripheriegerät an dem Bildschirm befestigt wird. Nachteilig hieran ist, dass die
zu fertigenden Stückzahlen dieser Gehäuse verhältnismäßig gering sind, so dass die
Herstellungskosten hierfür hoch sind. Ferner ist es nachteilig, dass beim Wechseln
des Peripheriegerätes das Gehäuse mitgetauscht werden muss und somit ein hoher Aufwand
entsteht.
[0004] Es ist Aufgabe der Erfindung, eine Vorrichtung zur Befestigung eines Peripheriegerätes
an einem Bildschirm eines Kassensystems anzugeben, mit deren Hilfe unterschiedliche
Peripheriegeräte auf einfache Weise an dem Bildschirm befestigbar sind.
[0005] Diese Aufgabe wird durch eine Vorrichtung mit den Merkmalen des Anspruchs 1 gelöst.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den abhängigen Ansprüchen angegeben.
[0006] Erfindungsgemäß ist ein Adapter vorgesehen, der zumindest teilweise in dem Gehäuse
aufgenommen ist, mit dem die Vorrichtung an dem Bildschirm befestigbar ist. Das erste
Gehäuseteil weist eine erste und eine zweite Aussparung auf und umfasst ferner mindestens
ein Befestigungselement zum Befestigen einer peripheriegerätespezifischen Abdeckung
an dem ersten Gehäuseteil, wobei diese peripheriegerätespezifische Abdeckung die erste
Aussparung teilweise und/oder vollständig verschließt. Das Befestigungselement ist
derart ausgebildet, dass die peripheriegerätespezifische Abdeckung über eine lös-
und wiederherstellbare Verbindung an dem ersten Gehäuseteil befestigbar ist. Das Peripheriegerät
wiederum ist an der Abdeckung befestigbar. Das erste Gehäuseteil ist derart ausgebildet,
dass an ihm wahlweise alle peripheriegerätespezifischen Abdeckungen zum teilweisen
oder vollständigen Verschließen der Aussparung einer vorbestimmten Gruppe von Abdeckungen
befestigbar sind.
[0007] Die vorbestimmte Gruppe von Abdeckungen umfasst mindestens zwei Abdeckungen, insbesondere
alle Abdeckungen aller für den Einsatz zusammen mit dem Kassensystem vorgesehener
vorbestimmter Peripheriegeräte, so dass über die zuvor beschriebene Vorrichtung auf
einfache Weise all diese Peripheriegeräte an dem Bildschirm befestigt werden können.
Insbesondere können somit alle Peripheriegeräte, die an einer Abdeckung der vorbestimmten
Gruppe von Abdeckungen befestigbar sind, über die Vorrichtung an dem Bildschirm befestigt
werden. Somit können alle Peripheriegeräte über dasselbe Gehäuse an dem Bildschirm
befestigt werden, so dass nur eine Gehäuseart in einer großen Stückzahl hergestellt
werden muss, was die Herstellungskosten pro Stück reduziert.
[0008] Ferner wird hierdurch erreicht, dass über die lös- und wiederherstellbare Verbindung
zwischen dem ersten Gehäuseteil und der Abdeckung die Abdeckung und somit das mit
dieser Abdeckung verbundene Peripheriegerät auf einfache Weise gegen eine andere Abdeckung
mit einem anderen Peripheriegerät getauscht werden können. Insbesondere kann dieses
Tauschen durch die Bedienperson des Kassensystems erfolgen, so dass hierfür kein Servicemitarbeiter
notwendig ist und das Kassensystem durch das Tauschen des Peripheriegerätes auf einfache
Weise an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden kann.
[0009] Die Vorrichtung ist insbesondere derart ausgebildet, dass zeitgleich jeweils nur
eine Abdeckung und somit jeweils nur ein Peripheriegerät an ihr befestigbar ist. Bei
einer besonders bevorzugten Ausführungsform können die Abdeckungen derart ausgebildet
sein, dass zumindest an einer der an dem Gehäuseteil befestigten Abdeckung wahlweise
eines von mindestens zwei verschiedenen vorbestimmten Peripheriegeräten befestigbar
sein können. Ferner können die Abdeckungen auch derart ausgebildet sein, dass zeitgleich
mindestens zwei Peripheriegeräte an der Abdeckung befestigbar sind.
[0010] Das erste Gehäuseteil ist insbesondere derart ausgebildet, dass die Abdeckung zum
Befestigen an dem Befestigungselement über die zweite Aussparung ins erste Gehäuseteil,
insbesondere in einen durch das Gehäuseteil gebildeten Aufnahmebereich, einführbar
ist. Die zweite Aussparung wird insbesondere über das zweite Gehäuseteil verschlossen,
nachdem die Abdeckung eingeführt wurde, so dass das Entfernen der Abdeckung und somit
des Peripheriegerätes nur möglich ist, wenn das zweite Gehäuseteil entfernt ist. Die
Abdeckung ist insbesondere derart an dem ersten Gehäuseteil befestigbar, dass sie
nicht durch die erste Aussparung hindurch entnehmbar ist, so dass ein Entfernen der
Abdeckung und/oder des Peripheriegerätes durch eine unberechtigte Person erschwert
wird. Die Abdeckung ist hierzu von ihren Abmessungen insbesondere größer dimensioniert
als die erste Aussparung.
[0011] Das erste Gehäuseteil und/oder das zweite Gehäuseteil sind bei einer bevorzugten
Ausführungsform jeweils über eine lös- und wiederherstellbare Verbindung an dem Adapter
befestigbar, so dass der Adapter als ein zentrales Befestigungselement dient, an dem
die beiden Gehäuseteile befestigt werden können und das selbst wiederum an dem Bildschirm
befestigbar ist. Über das Befestigen über eine lös- und wiederherstellbar Verbindung
wird erreicht, dass die Gehäuseteile, beispielsweise zum Auswechseln der Abdeckung,
leicht von dem Adapter getrennt werden können.
[0012] Bei einer besonders bevorzugten Ausführungsform sind das erste Gehäuseteil und/oder
das zweite Gehäuseteil jeweils über eine Steck-, Rast-, Schub- und/oder Schraubverbindung
mit dem Adapter verbunden, so dass das Lösen und Befestigen der Gehäuseteile auf einfache
Weise durch geringen Aufwand erfolgen kann. Das zweite Gehäuseteil weist insbesondere
Aussparungen auf, in die der Adapter zumindest teilweise eingeschoben werden kann,
so dass eine sichere Befestigung des zweiten Gehäuseteils an dem Adapter erfolgt.
Der Adapter ist insbesondere in Form eines Bleches ausgebildet, so dass dieses auf
einfache Weise in die dafür vorgesehenen Aussparungen des zweiten Gehäuseteils eingeschoben
werden kann. Das erste Gehäuseteil weist vorzugsweise ebenso mehrere durch entsprechend
ausgebildete Eingriffselemente gebildete Aussparungen auf, in die der Adapter zumindest
teilweise einschiebbar ist. Durch das Einschrauben von Schrauben in dafür vorgesehene
Gewindelöcher des Adapters wird ein unbeabsichtigtes Lösen dieser Schubverbindung
verhindert.
[0013] In dem durch das erste Gehäuseteil gebildeten Aufnahmebereich sind der Adapter, die
Abdeckung und/oder das Peripheriegerät vorzugsweise zumindest teilweise aufnehmbar,
so dass sie über das erste Gehäuseteil geschützt werden.
[0014] Der Adapter hat eine, vorzugsweise mehrere Aussparungen, zum Anschrauben an dem Bildschirm,
so dass dieser auf einfache Weise an dem Bildschirm befestigt und auch wieder von
diesem gelöst werden kann.
[0015] Die Vorrichtung ist insbesondere spiegelsymmetrisch zu einer ihrer Mittelebenen ausgebildet,
so dass die Vorrichtung auf einfache Weise an gegenüberliegenden Seiten des Bildschirms
befestigt werden kann. Hierzu wird die Vorrichtung um die Mittelebene um 180° gedreht,
so dass die Vorrichtung an beiden Seiten des Bildschirms befestigt werden kann. Hierzu
ist lediglich die Abdeckung und somit das Peripheriegerät ebenfalls um 180° verdreht
in die erste Aussparung einzusetzen, so dass der Zugriff auf das Peripheriegerät planmäßig
erfolgen kann. Hierdurch wird erreicht, dass der Betreiber des Kassensystems das Peripheriegerät
über dieselbe Vorrichtung wahlweise links- oder rechtsseitig an dem Bildschirm befestigen
kann, je nachdem, wie es für seine Erfordernisse vorteilhaft ist.
[0016] Das Befestigungselement des ersten Gehäuseteils umfasst mindestens ein Rastelement
zum Befestigen der Abdeckung über eine Rastverbindung an dem ersten Gehäuseteil. Bei
einer bevorzugten Ausführungsform sind mehrere Rastelemente vorgesehen, so dass mehrere
Rastverbindungen zum Befestigen der Abdeckung vorhanden sind und somit eine sichere
Befestigung der Abdeckung erfolgt. Über solche Rastverbindungen ist die Abdeckung
auf einfache Weise befestigbar, ohne dass hierfür Werkzeuge notwendig sind.
[0017] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft eine Anordnung, die eine zuvor beschriebene
Vorrichtung zum Befestigen eines Peripheriegerätes an dem Bildschirm eines Kassensystems
und eine peripheriegerätespezifische Abdeckung umfasst, wobei die Abdeckung über eine
lös- und wiederherstellbare Verbindung an dem ersten Gehäuseteil befestigt ist.
[0018] An der Abdeckung ist insbesondere ein Peripheriegerät einer mindestens zwei vorbestimmte
Peripheriegeräte umfassende Peripheriegerätegruppe befestigt.
[0019] Die Abdeckung kann eine Aussparung zum Bedienen des Peripheriegerätes aufweisen.
Alternativ kann die Abdeckung das Peripheriegerät auch vollständig bedecken, insbesondere
vollständig umschließen, so dass kein direkter Zugriff auf das Peripheriegerät möglich
ist und das Peripheriegerät vor äußeren Einflüssen geschützt ist.
[0020] Bei dem Peripheriegerät kann es sich beispielsweise um ein Kellnerschloss, einen
Fingerabdrucksensor, einen RFID-Chip, einen RFID-Leser, einen RFID-Transceiver, eine
Kamera, einen Lautsprecher, ein Mikrophon, eine Bluetooth-Schnittschnitte, eine USB-Schnittstelle,
einen Speicherkartenleser, eine WLAN-Empfangs- und/oder Sendeeinheit, eine Klinkenbuchse
und/oder einen Barcodeleser handeln.
[0021] Ein weiterer Aspekt der Erfindung betrifft ein Kassensystem, das einen Bildschirm
zur Anzeige von Informationen an eine Bedienperson des Kassensystems umfasst. Ferner
weist das Kassensystem eine zuvor beschriebene Anordnung mit einer peripheriegerätespezifischen
Abdeckung, einem an der Abdeckung befestigten Peripheriegerät und einer Vorrichtung
zum Befestigen dieser Abdeckung und somit des Peripheriegerätes an dem Bildschirm
auf. Der Bildschirm hat mindestens eine Schnittstelle, mit deren Hilfe der Adapter
und somit die Vorrichtung an dem Bildschirm befestigbar ist. Bei einer besonders bevorzugten
Ausführungsform weist der Bildschirm an zwei einander gegenüberliegenden Seiten jeweils
eine Schnittstelle auf, so dass das Peripheriegerät über die Vorrichtung an beiden
Seiten des Bildschirms wahlweise befestigt werden kann.
[0022] Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus der folgenden Beschreibung,
die die Erfindung anhand von Ausführungsbeispielen im Zusammenhang mit den beigefügten
Figuren näher erläutert.
[0023] Es zeigen:
- Fig. 1
- eine schematische, perspektivische Darstellung einer Vorrichtung zur Befestigung eines
Peripheriegerätes an einem Bildschirm eines Kassensystems;
- Fig. 2
- eine Explosionsdarstellung der Vorrichtung nach Figur 1;
- Fig. 3
- eine schematische, perspektivische Darstellung einer Abdeckung zur Befestigung eines
Kellnerschlosses an der Vorrichtung nach den Figuren 1 und 2 ohne Kellnerschloss;
- Fig. 4
- eine schematische, perspektivische Darstellung der Abdeckung nach Figur 3 mit Kellnerschloss;
- Fig. 5
- eine schematische, perspektivische Darstellung einer Abdeckung zur Befestigung eines
Barcodelesers an der Vorrichtung nach den Figuren 1 und 2 und des Barcodelesers;
- Fig. 6
- eine Abdeckung zur Befestigung eines Fingerabdrucksensors an der Vorrichtung nach
den Figuren 1 und 2
- Fig. 7
- eine schematische, perspektivische Darstellung einer weiteren Abdeckung zur Befestigung
eines weiteren Fingerabdrucksensors der Vorrichtung an den Figuren 1 und 2;
- Fig. 8
- eine schematische, perspektivische Darstellung einer Abdeckung zur Befestigung eines
RFID-Transceivers an der Vorrichtung nach den Figuren 1 und 2;
- Fig. 9
- eine schematische, perspektivische Darstellung eines zweiten Gehäuseteils der Vorrichtung
nach Figur 1 und eines Adapters der Vorrichtung nach Figur 1;
- Fig. 10
- eine schematische, perspektivische Darstellung eines ersten Gehäuseteils der Vorrichtung
nach den Figuren 1 und 2 und des Adapters nach Figur 9;
- Fig. 11
- eine schematische, perspektivische Darstellung des ersten Gehäuseteils nach Fig. 10;
und
- Fig. 12
- eine schematische, perspektivische Darstellung des ersten Gehäuseteils nach den Figuren
10 und 11 und der an ihn befestigten Abdeckung mit dem Kellnerschloss nach den Figuren
3 und 4.
[0024] In Figur 1 ist eine schematische, perspektivische Darstellung einer Vorrichtung 10
zum Befestigen eines Peripheriegerätes an einen Bildschirm eines Kassensystems dargestellt.
Figur 2 zeigt eine Explosionsdarstellung dieser Vorrichtung 10.
[0025] Kassensysteme, wie sie insbesondere im Einzelhandel eingesetzt werden, weisen in
der Regel einen Bildschirm auf, über dem Informationen an die Bedienperson des Kassensystems
angezeigt werden können. Der Bildschirm kann einen Touchscreen umfassen, so dass über
ihn auch Daten in das Kassensystem eingegeben werden können. Je nach dem Verwendungszweck
des Kassensystems, beispielsweise ob es sich um ein Kassensystem an einer Supermarktkasse
oder ein Kassensystem eines Restaurants handelt, kann es notwendig sein, dass unterschiedliche
Peripheriegeräte vorgesehen werden. Bei diesen Peripheriegeräten handelt es sich beispielsweise
um ein Kellnerschloss, über das sich ein Kellner identifizieren kann, einen Fingerabdrucksensor,
einen Barcodeleser, einen RFID-Chip, einen RFID-Leser, einen RFID-Transceiver, eine
Kamera, einen Lautsprecher für Durchsagen, ein Mikrophon zur Eingabe von Sprachinformationen,
eine Bluetooth-Schnittstelle, eine USB-Schnittstelle, einen Speicherkartenleser, eine
WLAN-Empfangs- und/oder Sendeeinheit und/oder eine Klinkenbuchse.
[0026] Durch den im Folgenden näher beschriebenen Aufbau der Vorrichtung 10 können die Peripheriegeräte
einer vorbestimmten Peripheriegerätegruppe auf einfache Weise über diese eine Vorrichtung
10 wahlweise an dem Bildschirm befestigt werden, so dass nur eine einzige Vorrichtung
in einer großen Stückzahl hergestellt werden muss und nicht für jedes Peripheriegerät
eine spezielle Vorrichtung notwendig ist. Insbesondere können somit die Peripheriegeräte
auch auf einfache Weise durch den Kunden selbst, d.h. durch die Bedienperson des Kassensystems,
bei Bedarf gewechselt werden.
[0027] Der nicht dargestellte Bildschirm des Kassensystems weist insbesondere zwei Schnittstellen
an zwei gegenüberliegenden Seiten auf, so dass das Peripheriegerät über die Vorrichtung
10 auf einfache Weise auf der Seite des Bildschirms, die von der Bedienperson des
Kassensystems präferiert wird, befestigt werden kann. Durch die symmetrische Ausbildung
der Vorrichtung 10 wird erreicht, dass dieselbe Vorrichtung wahlweise an beiden Seiten
des Bildschirms an entsprechend vorgesehenen Schnittstellen befestigt werden kann.
[0028] Die Vorrichtung 10 umfasst ein ein erstes Gehäuseteil 14 und ein zweites Gehäuseteil
16 aufweisendes Gehäuse 12. Die beiden Gehäuseteile 14, 16 sind, wie nachfolgend noch
in Zusammenhang mit den Figuren 9 und 10 näher beschrieben, über eine lös- und wiederherstellbare
Verbindung jeweils mit einem Adapter 18 verbunden. Der Adapter 18 wiederum ist mit
dem Bildschirm verbindbar und weist hierzu vier Löcher 20 auf, über die der Adapter
18 und somit die Vorrichtung 10 an den Bildschirm angeschraubt werden kann. Alternativ
können auch mehr als vier Löcher 20 oder weniger als vier Löcher 20 vorgesehen sein.
[0029] Die beiden Gehäuseteile 14, 16 sind insbesondere als Spritzgussteile ausgebildet,
so dass eine einfache kostengünstige Fertigung möglich ist und ein geringes Gewicht
erzielt wird. Der Adapter 18 ist insbesondere aus einem einzigen Blech hergestellt,
so dass durch ihn die notwendige Stabilität der Vorrichtung 10 gewährleistet ist.
[0030] Das erste Gehäuseteil 14 weist eine vordere, erste Aussparung 22 und eine hintere,
zweite Aussparung 24 auf. Die zweite Aussparung 24 ist, wenn die Gehäuseteile 14,
16 mit dem Adapter 18 verbunden sind, wie dies beispielsweise in Figur 1 gezeigt ist,
durch das zweite Gehäuseteil 16 verschlossen. Die erste Aussparung 22 ist, zumindest
teilweise, über eine Abdeckung verschließbar, an der wiederum das über die Vorrichtung
10 an dem Bildschirm zu befestigende Peripheriegerät an der Vorrichtung 10 befestigbar
ist.
[0031] In den Figuren 3 bis 8 sind verschiedene peripheriegerätespezifische Abdeckungen
gezeigt, die jeweils über eine lös- und wiederherstellbare Verbindung an dem ersten
Gehäuseteil 14 befestigbar sind. Damit wird erreicht, dass für unterschiedliche Peripheriegeräte
jeweils nur eine unterschiedliche Abdeckung verwendet werden muss, aber die Vorrichtung
10 universell einsetzbar ist. Die lös- und wiederherstellbare Verbindung zum Verbinden
der Abdeckungen mit dem ersten Gehäuseteil 14 wird später noch im Zusammenhang mit
den Figuren 11 und 12 näher erläutert.
[0032] In den Figuren 3 und 4 ist eine schematische, perspektivische Darstellung einer Abdeckung
100 zum Befestigen eines Kellnerschlosses 102 an dem ersten Gehäuseteil 14 gezeigt,
wobei in Figur 3 lediglich die Abdeckung 100 gezeigt ist und in Figur 4 das Kellnerschloss
102 an die Abdeckung 100 befestigt ist.
[0033] Die Abdeckung 100 weist eine Aussparung 104 auf, durch die das Kellnerschloss 102
durch die Abdeckung 100 hindurch ragt, so dass es von der Bedienperson bedient werden
kann. An der abgewandten Seite der Abdeckung 100 ist eine Platine 105 vorgesehen,
über die die elektrische Steuerung des Kellnerschlosses 102 und/oder die elektrische
Verbindung zwischen dem Kellnerschloss 102 und dem Kassensystem ausgebildet ist. Die
Platine 105 ist insbesondere über eine Kabelverbindung mit dem Bildschirm verbunden,
wenn die Abdeckung 100 mit dem Kellnerschloss 102 in die Vorrichtung 10 eingesetzt
ist und die Vorrichtung 10 wiederum an dem Bildschirm befestigt ist.
[0034] An der Rückseite der Abdeckung 100 sind ferner mehrere Streben 106 vorgesehen, über
das sich die Abdeckung 100 an dem Adapter 18 abstützt, wenn die Abdeckung 100 in der
Vorrichtung 10 aufgenommen ist. Somit wird vermieden, dass die Abdeckung 100 ungewollt
in Richtung des zweiten Gehäuseteiles 16 aus der ersten Aussparung 22 hinausgedrückt
wird.
[0035] In Figur 5 ist eine schematische, perspektivische Darstellung einer Abdeckung 110
zum Befestigen eines Barcodelesers an dem ersten Gehäuseteil 14 sowie dieses Barcodelesers
112 dargestellt.
[0036] Die Figuren 6 und 7 zeigen jeweils eine Abdeckung 120, 130 über die verschiedene
Modelle von Fingerabdrucksensoren an dem Gehäuseteil 14 befestigbar sind. Die Abdeckungen
120, 130 weisen jeweils eine Aussparung 122, 132 auf, über die eine Sensorfläche des
Fingerabdrucksensors zugänglich ist, auf die die Bedienperson ihren zu detektierenden
Finger legt.
[0037] In Figur 8 ist eine schematische, perspektivische Darstellung einer Abdeckung 140
zur Befestigung eines RFID-Transceivers an dem ersten Gehäuseteil 14 gezeigt. Der
RFID- Transceivers ist insbesondere vollständig von der Abdeckung 140 umschlossen,
so dass dieser von der Abdeckung 140 geschützt ist. Der RFID- Transceivers wird insbesondere
bei der Herstellung der Abdeckung 140 mit in diese eingespritzt.
[0038] In Figur 9 ist eine schematische, perspektivische Darstellung des zweiten Gehäuseteils
16 und des mit dem zweiten Gehäuseteil 16 über eine lös- und wiederherstellbare Verbindung
verbundenen Adapters 18 gezeigt. Das zweite Gehäuseteil 16 weist eine Rückwand 30
sowie zwei Seitenwände 32, 34 auf. Die Rückwand 30 verschließt die zweite Aussparung
24 des ersten Gehäuseteils 14 und begrenzt zusammen mit dem ersten Gehäuseteil 14
einen Aufnahmebereich, in dem der Adapter 18, die Abdeckung 100, 110, 120, 130, 140
und/oder das Peripheriegerät 102, 112 zumindest teilweise aufgenommen und durch das
Gehäuse 12 geschützt sind. Die beiden Seitenwände 32, 34 kontaktieren insbesondere
das Gehäuse des Bildschirms, wenn die Vorrichtung 10 über den Adapter 18 an dem Bildschirm
befestigt ist.
[0039] Das zweite Gehäuseteil 16 weist zwei Vorsprünge 36, 38 auf, die in einem vorbestimmten
Abstand zu der Rückwand 30 angeordnet sind, wobei dieser vorbestimmte Abstand vorzugsweise
in etwa der Dicke des Bleches des Adapters 18 entspricht. Bei der Montage wird der
Adapter 18 in Richtung des Pfeiles P1 bewegt und somit zwischen den Vorsprüngen 36,
38 und der Rückwand 30 eingeschoben. Dadurch wird erreicht, dass der Adapter 18 nur
entgegen der Richtung des Pfeiles P1 wieder entfernt werden kann, der Adapter 18 und
das zweite Gehäuse 16 sich aber nicht relativ zueinander in Richtung des Doppelpfeiles
P2 bewegen können. Durch das Einschieben des Adapters 18 in das zweite Gehäuseteil
16 ist eine einfach lös- und wiederherstellbare Schubverbindung ausgebildet, über
die der Adapter 18 auf einfache Weise mit dem zweiten Gehäuseteil 16 verbunden werden
kann.
[0040] Insbesondere können, je nach Bildschirmtyp, unterschiedliche Adapter 18 verwendet
werden, so dass selbst bei unterschiedlichen Bildschirmtypen zumindest dasselbe Gehäuse
12 verwendet werden kann und nur der Austausch des Adapters 18 notwendig ist.
[0041] In Figur 10 ist eine schematische, perspektivische Darstellung des ersten Gehäuseteils
14 und des Adapters 18 gezeigt, wobei das erste Gehäuseteil 14 und der Adapter 18
über eine lös- und wiederherstellbare Verbindung miteinander verbunden sind. Figur
11 zeigt eine isolierte schematische, perspektivische Darstellung des ersten Gehäuseteils
14.
[0042] Das erste Gehäuseteil 18 weist zwei Eingriffselemente 40, 42 auf, in die komplementär
ausgebildete Eingriffselemente 44 bis 50 des Adapters 18 eingreifen, so dass eine
lös- und wiederherstellbare Rast- und/oder Schubverbindung zwischen dem ersten Gehäuseteil
14 und dem Adapter 18 herstellbar ist.
[0043] Ferner sind zwei Schrauben 52, 54 vorgesehen, über die ein Lösen der über die Eingriffselemente
40 bis 50 ausgebildeten Verbindung vermieden wird. Auf diese Weise kann das erste
Gehäuseteil 14 auf einfache und dennoch sichere Art an dem Adapter 18 befestigt werden.
Ferner weisen die Gehäuseteile 14, 16 jeweils weitere Eingriffselemente 56, 58 auf,
die in demjenigen Bereich, in dem sich die Gehäuseteile 14, 16 kontaktieren, angeordnet
sind und die ineinander eingreifen, so dass auch über diese Eingriffselemente 56,
58 ein Verschieben der Gehäuseteile 14, 16 relativ zueinander vermieden wird.
[0044] Ferner weist das erste Gehäuseteil 14 vier Rastelemente auf, von denen eines beispielhaft
mit dem Bezugszeichen 60 bezeichnet ist. Die Abdeckung 100, 110, 120, 130, 140 wird
in Richtung des Pfeiles P3 durch die zweite Aussparung 24 zugeführt und kontaktiert
mit ihren Kanten die Auflaufschrägen 62 der Rastelemente 60 bis die Abdeckung 100,
110, 120, 130, 140 in die Vertiefungen 64 der Rastelemente 60 einrastet und somit
ein Bewegen der Abdeckung 100, 110, 120, 130, 140 entgegen der Richtung des Pfeiles
P3 vermieden wird. Auf diese Weise wird erreicht, dass die Abdeckungen 100, 110, 120,
130, 140 wahlweise auf einfache Weise über die Rastverbindungen an dem Gehäuse 14
befestigt werden können, so dass die Abdeckungen 100, 110, 120, 130, 140 und die mit
ihnen verbunden Peripheriegeräte 102, 112 auf einfache Weise getauscht werden können.
[0045] In Figur 12 ist eine schematische, perspektivische Darstellung des ersten Gehäuseteils
14, der über die Rastverbindung mit ihm verbundenen Abdeckung 100 und der an der Abdeckung
100 befestigten Platine 105 des Kellnerschlosses 102 dargestellt.
[0046] Bei einer alternativen Ausführungsform der Erfindung können auch mehr oder weniger
als vier Rastelemente 60, beispielsweise zwei Rastelemente 60 oder acht Rastelemente
60, vorgesehen sein.
Bezugszeichenliste
[0047]
- 10
- Vorrichtung
- 12
- Gehäuse
- 14, 16
- Gehäuseteil
- 18
- Adapter
- 20
- Loch
- 22, 24
- Aussparung
- 30
- Rückwand
- 32, 34
- Seitenwand
- 36, 38
- Vorsprung
- 40 bis 50
- Eingriffselement
- 52, 54
- Schraube
- 56, 58
- Eingriffselement
- 60
- Rastelement
- 62
- Auflaufschräge
- 64
- Vertiefung
- 100, 110, 120, 130, 140
- Abdeckung
- 102
- Kellnerschloss
- 104
- Aussparung
- 105
- Platine
- 106
- Strebe
- 112
- Barcodeleser
- 122, 132
- Aussparung
- P1, P2, P3
- Richtung
1. Vorrichtung zum Befestigen eines Peripheriegeräts an einem Bildschirm eines Kassensystems,
mit einem ein erstes Gehäuseteil (14) und ein zweites Gehäuseteil (16) umfassenden
Gehäuse (12), und
mit einem zumindest teilweise in dem Gehäuse (12) aufgenommen und mit dem Gehäuse
(12) verbundenen Adapter (18) zum Befestigen der Vorrichtung (10) an dem Bildschirm,
wobei das erste Gehäuseteil (14) eine erste Aussparung (22) und eine zweite Aussparung
(24) umfasst,
wobei das erste Gehäuseteil (14) mindestens ein Befestigungselement (60) zum Befestigen
einer peripheriegerätespezifischen Abdeckungen (100, 110, 120, 130, 140) zum teilweisen
und/einer vollständigen Verschließen der ersten Aussparung (22) über eine lös- und
wiederherstellbare Verbindung,
wobei das Peripheriegerät (102, 112) an der Abdeckung (100, 110, 120, 130, 140) befestigbar
ist, und
wobei das erste Gehäuseteil (14) derart ausgebildet ist, dass an ihm wahlweise alle
peripheriegerätespezifischen Abdeckungen (100, 110, 120, 130, 140) zum teilweisen
und/einer vollständigen Verschließen der Aussparung (22) einer vorbestimmten Gruppe
von Abdeckungen (100, 110, 120, 130, 140) befestigbar sind.
2. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (100, 110, 120, 130, 140) dem ersten Gehäuseteil (14) über die zweite
Aussparung (24) zuführbar ist.
3. Vorrichtung (10) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (14) und/oder das zweite Gehäuseteil (16) jeweils über eine
lös- und wiederherstellbare Verbindung an dem Adapter (18) befestigbar sind.
4. Vorrichtung (10) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (14) und/oder das zweite Gehäuseteil (16) jeweils über eine
Steck-, Rast-, Schub- und/oder Schraubverbindung mit dem Adapter (18) verbunden sind.
5. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Aussparung (24) des ersten Gehäuseteils (14) zumindest teilweise, vorzugsweise
vollständig, von dem zweiten Gehäuseteil (16) verschlossen ist, wenn beide Gehäuseteile
(14, 16) an dem Adapter (18) befestigt sind.
6. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das erste Gehäuseteil (14) einen Aufnahmebereich begrenzt, in dem der Adapter (18),
die Abdeckung (100, 110, 120, 130, 140) und/oder das Peripherieberät (102, 112) aufnehmbar
sind.
7. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Adapter (18) mehrere Aussparungen (20) zum Anschrauben an den Bildschirm umfasst.
8. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (10) spiegelsymmetrisch zu einer ihrer Mittelebenen ist
9. Vorrichtung (10) nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das Befestigungselement (60) mindestens ein Rastelement zum Befestigen der Abdeckung
(100, 110, 120, 130, 140) über eine Rastverbindung an dem ersten Gehäuseteil (14)
umfasst.
10. Anordnung,
mit einer Vorrichtung (10) nach einem der Ansprüche 1 bis 9, und
mit einer peripheriegerätespezifischen Abdeckung (100, 110, 120, 130, 140) zum zumindest
teilweise Abdeckung der ersten Aussparung (22),
wobei die Abdeckung (100, 110, 120, 130, 140) über eine lös- und wiederherstellbare
Verbindung an dem ersten Gehäuseteil (14) befestigt ist.
11. Anordnung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, dass ein Peripheriegerät (102, 112) einer mindestens zwei vorbestimme Peripheriegeräte
(102, 112) umfassenden Peripheriegerätegruppe an der Abdeckung (100, 110, 120, 130,
140) befestigt ist.
12. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (100, 110, 120, 130, 140) eine Aussparung (104, 122, 132) zum Bedienen
des Peripheriegeräts aufweist.
13. Anordnung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, dass die Abdeckung (100, 110, 120, 130, 140) das Peripheriegerät (102, 112) vollständig
bedeckt, insbesondere vollständig umschließt.
14. Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, dadurch gekennzeichnet, dass das Peripheriegerät (102, 112) ein Kellnerschloss, eine Fingerabdrucksensor, einen
RFID-Chip, einen Lausprecher, ein Mikrophon, eine Bluetooth-Schnittstelle, eine USB-Schnittstelle,
einen Speicherkartenleser, eine WLAN-Empfangs- und/oder Sendeeinheit, eine Klinkenbuchse
und/oder einen Barcodeleser umfasst.
15. Kassensystem,
mit einem Bildschirm zur Anzeige von Informationen an eine Bedienperson,
und mit einer Anordnung nach einem der Ansprüche 10 bis 14,
wobei der Bildschirm mindestens eine Schnittstelle, vorzugsweise zwei an gegenüberliegenden
Seiten des Bildschirms angeordnete Schnittstellen, zum Befestigen des Adapters (18)
an dem Bildschirm aufweist.