[0001] Die Erfindung betrifft eine Einbauschrankanordnung eine Einbauschrankanordnung mit
mindestens einem Schrankelement und mit mindestens einem Einkleidungselement, das
sich an dem Schrankelement anschließt.
[0002] Aus der europäischen Patentschrift
EP 1 870 529 B1 ist bereits eine Wand/Schrankanordnung bekannt, die aus einer Kombination einer Trockenbauwand
und einem Wohnmöbelstück wie einem Schrank oder einem Regal besteht. Die Wand/Schrankanordnung
wird als Raumteiler eingesetzt. Deren Trockenbauwand ist in üblicher Weise aus horizontalen
Rahmenprofilen, insbesondere standardisierten UW-Profilen, und vertikalen Ständerprofilen
aufgebaut, die mit Gipskartonplatten beplankt sind. Hierbei sind jeweils ein Ständerprofil
und ein Seitenwandelement eines Schrankes oder Regals zu einem Bauteil zusammengefasst.
[0004] Des Weiteren sind allgemein Einbauschränke bekannt, die als Maßanfertigung in Raumnischen
einpasst werden. Durch dieses Einpassen werden die Einbauschränke zu einem Gebäudebestandteil.
Auch sind bei traditionellen Einbauschränken hohe Kosten für die individuelle Anfertigung
zu tragen. Ein Wohnungsmieter wird daher eher keinen Einbauschrank wählen. Außerdem
ist ein einmal eingebauter Einbauschrank in der Regel anderen Ortes nicht wieder verwendbar,
es sei denn, ein Tischlerunternehmen demontiert den Einbauschrank und passt diesen
an die Gegebenheiten eines neuen Aufstellortes an.
[0005] Hiervon ausgehend liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, eine flexible
Einbauschrankanordnung zu schaffen.
[0006] Diese Aufgabe wird durch eine Einbauschrankanordnung mit den Merkmalen des Anspruchs
1 gelöst. Vorteilhafte Ausgestaltungen der Einbauanordnung sind in den Ansprüchen
2 bis 12 angegeben.
[0007] Erfindungsgemäß wird eine flexible Einbauschrankanordnung mit mindestens einem Schrankelement
und mit mindestens einem Einkleidungselement, das sich an dem Schrankelement anschließt,
dadurch geschaffen, dass das Einkleidungselement an dem Schrankelement befestigt und
durch die Befestigung an dem Schrankelement zu dem Schrankelement ausgerichtet ist.
Hierdurch kann besonders einfach nach einer erfolgten Aufstellung und Ausrichtung
des Schrankelementes oder einer zu einer Gruppe zusammen gefassten Schrankelementen
ausgehend von dem Schrankelement die Verkleidung eines Zwischenraumes oder der Anschluss
einer Wand vorgenommen werden. Hierbei sind die Schrankelemente so ausgebildet, dass
eine genaue Ausrichtung der Einkleidungselemente zu den Schrankelementen allein über
deren Befestigung erfolgt. Hierfür sind an den Schrankelementen bereits entsprechende
Anbringungsorte vorgesehen. Da Schrankelemente in Standardmaßen zum Einsatz kommen,
ist diese Art Einbauschrank kostengünstiger als bekannte Systeme ist und zudem leichter
an anderen Aufstellungsorten wieder verwendbar, da nur die Einkleidungselemente neu
angepasst werden müssen. Hierbei sind die Abmessungen der Schrankelemente in der Höhe
und Breite so auszuwählen, dass sie in möglichst vielen Fällen ungekürzt zwischen
Boden und Decke am Aufstellort einsetzbar sind. Das Einkleidungselement ist üblicher
Weise aus mehreren plattenförmigen Einkleidungselementen zusammen gesetzt.
[0008] In bevorzugter Ausgestaltung ist vorgesehen, dass das Einkleidungselement einen Zwischenraum
zwischen dem Schrankelement und einer Wand, einem Boden und/oder eine Decke abdeckt.
Die ist beispielsweise der Fall, wenn das Schrankelement in einer vorhandenen Wandnische
aufgestellt wird. Dieser Zwischenraum könnte auch nur teilweise abgedeckt sein, so
dass ein im Raum frei stehendes Schrankelement im Raum mit einer oder mehreren anschließenden
kurzes Stummelwänden oder ein einseitig angeschlossenes Schrankelement nach Art eines
Raumteilers auch hierunter fallen. Ein zur Decke hin nicht angeschlossenes Schrankelement
ist auch denkbar.
[0009] Ein weiterer Vorteil ist darin zu sehen, dass das Schrankelement das Einkleidungselement
trägt. Hierbei ist das Schrankelement eigenstabil stehend und kann das Einkleidungselement
tragen. Unter Tragen ist hier zu verstehen, dass zumindest ein Teil, insbesondere
ein überwiegender Teil, des Gewichtes des Einkleidungselementes über das Schrankelement
in den Boden geleitet wird. Da sich im seitlichen Bereich die unteren Enden der Einkleidungselemente
an einem unteren Rahmenprofil abstützen, wird sicherlich ein Teil des Gewichtes des
Einkleidungselementes direkt in den Boden eingeleitet. Hierbei liegt das untere Rahmenprofil
lose auf dem Boden auf, da dessen Ausrichtung allein durch Anlegen an das Schrankelement
erfolgt. Tragen im Sinne dieses Merkmals bedeutet für das Einkleidungselement, das
es in vertikaler Richtung gesehen auf dem Schrankelement und dem Boden aufsteht und
in beiden horizontalen Richtungen durch eine Befestigung an dem Schrankelement gehalten
ist. Je breiter die seitlichen Einkleidungselemente sind je mehr wird das untere Rahmenprofil
beziehungsweise der Boden die Einkleidungselemente tragen. Gegenüber der Wand, der
Decke und dem Boden erfolgt eine Verbindung nur aus ästhetischen Gründen, um einen
Spalt zu verdecken. Dies erfolgt über Spachtel- oder Dichtungsmassen.
[0010] Besonders vorteilhaft ist, dass von vorne auf das Schrankelement gesehen das Einkleidungselement
allseitig umlaufend ausgebildet ist. Somit kann besonders einfach eine Einpassung
in Wandnischen nach Art eines Einbauschrankes erfolgen, insbesondere wenn Wände nicht
lotrecht und Decken oder Böden nicht waagerecht sind.
[0011] Es ist vorgesehen, dass das Schrankelement eine rechte und eine linke Seitenwand
aufweist, die über einen oberen und einen unteren Konstruktionsboden miteinander verbunden
sind, und an den Außenwänden der rechten und linken Seitenwände und der Außenwand
des oberen Konstruktionsbodens Anlageprofile befestigt sind, an denen das Einkleidungselement
befestigt ist. Über die Verwendung der Anlageprofile werden besonders einfach an dem
Schrankelement Anbringungsorte für die Einkleidungselemente geschaffen.
[0012] In den Außenwänden der rechten und linken Seitenwände und der Außenwand des oberen
Konstruktionsbodens ist jeweils eine Nut angeordnet, in die das Anlageprofil eingelegt
ist. Nach Art eines Baukastens können somit die Anlageprofile einfach montiert werden.
Anstatt der Nut können auch andere Anlagen wie Leisten oder Bohrungen für Stifte an
den Anlageprofilen vorgesehen sein.
[0013] Über die Nuten werden die Anlageprofile vorteilhafter Weise in Bezug auf die vorderen
Längskanten des Schrankelementes ausgerichtet ist. Somit wird allein durch die Montage
der Anlageprofile und die nachfolgende Anbringung der Einkleidungselemente eine millimetergenaue
Ausrichtung der vorderen sichtbaren Oberfläche der Einkleidungselemente zu den vorderen
Längskanten des Schrankelementes erreicht.
[0014] Bevorzugt ist das Einkleidungselement in der Weise an der rechten und linken Seitenwand
und dem oberen Konstruktionsboden befestigt, dass eine vordere Längskante um einen
Abstand gegen über dem Einkleidungselement vorsteht. Somit kann der Übergang zwischen
der vorderen Längskante und der Einkleidungselement einfach optisch gefällig ausgestaltet
werden. Dieser Abstand beträgt 0 bis 15mm, vorzugsweise 0 bis 4mm. Bei einem Abstand
von 0mm besteht ein planer Übergang zwischen der vorderen Längskante und dem Einkleidungselement.
[0015] Eine Ausrichtung und Befestigung der oberen und unteren Einkleidungselemente erfolgt
einfach dadurch, dass die Anlageprofile nach oben mit einem oberen Ende über den oberen
Konstruktionsboden in Richtung einer Decke hinaus ragen und nach unten über den unteren
Konstruktionsboden in Richtung eines Bodens mit einem unteren Ende hinaus ragen, das
untere Ende in ein unteres Rahmenprofil eingreift, das auf dem Boden liegt, und auf
den oberen Enden der Anlageprofile ein oberes Rahmenprofil aufgesteckt ist.
[0016] Eine besonders einfache Ausrichtung des unteren Rahmenprofils zu den vorderen Längskanten
des Schrankelementes erfolgt über an dem Schrankelement angeordneten Ausrichtflächen.
[0017] Bevorzugt sind die Einkleidungselemente als Gipskartonplatten ausgebildet und die
Anlageprofile und die Rahmenprofile als trockenbautypische Rahmenprofile. Somit kann
in Bezug auf die Einkleidung des Schrankelementes auf im Handel verfügbare Materialien
zurück gegriffen werden. In einer alternativen Ausgestaltung sind die Anlageprofile
und die Rahmenprofile als Holzwerkstoffprofile ausgebildet. Da als Einkleidungselemente
Gipskartonplatten zum Einsatz kommen und somit nicht wie sonst üblich die Einkleidungen
aus schrankgleichen Materialen. Hier kommen für die Einkleidungselemente wandgleichen
Materialien zum Einsatz. Somit sind auch die üblichen Installationsmöglichkeiten nach
DIN in den Gipskartonplatten möglich vorzuweisen, wie beispielsweise ein Einsatz von
Standardschalterdosen für Lichtschalter oder Steckdosen. Auch entfällt durch die vorgefertigten
Schrankelemente und die Gipskartonplatten eine weitere Holzbearbeitung bei der Montage.
Die Schrankelemente sind in üblicher Weise aus Holz oder Holzwerkstoffen. Besonders
vorteilhaft ist, dass die Einkleidungselemente auf Stoß von außen an den rechten und
linken Seitenwänden sowie den oberen und unteren Konstruktionsböden anliegen. Hierdurch
wird ein weiterer Bearbeitungsschritt wie beispielsweise ein Verspachteln eingespart.
[0018] Auch ist das Schrankelemente nachträglich einfach ausbaubar ohne die aus dem oder
den Einkleidungselementen gebildete Einkleidung zu zerstören. Hierfür werden in einem
ersten Schritt die Anlageprofile von innen aus dem Schrankraum gelöst, die oberen
und unteren Konstruktionsböden von innen aus dem Schrankraum gelöst und herausgenommen.
Dann werden die rechten und linken Seitenwände von innen aus dem Schrankraum unter
Belassung der Anlageprofile an dem Einkleidungselement herausgenommen. Es können auch
zunächst nur die Anlageprofile der oberen und unteren Konstruktionsböden gelöst werden
und erst nach Ausbau der oberen und unteren Konstruktionsböden die Anlageprofile der
Seitenwände.
[0019] Besonders vorteilhaft ist, dass das Schrankelement auf einem Boden steht. Somit kann
das Einkleidungselement ausgehend von einem eigenstabilen und im Raum ausgerichteten
Schrankelement angebaut werden.
[0020] Der Sinn und Zweck der vorliegenden Erfindung ist die einfache Integration von Schrankelementen
in standardisierten Trockenbauwänden. Hierbei wird unter Trockenbauwänden auch eine
zu schaffende Einkleidung verstanden, die bei Einbau eines Schrankes in einer Wandnische
zu verkleiden ist. Der Verlauf solcher Trockenbauwände wird grundsätzlich von unter
den Decken und am Boden angebrachten und insbesondere als U - Profil ausgebildeten
Rahmenprofilen vorgegeben. Mit diesen Rahmenprofilen am Boden und unter der Decke
werden insbesondere einsteckbare vertikale Profile verbunden und bilden die Unterkonstruktion
einer Trockenbauwand.
[0021] Nachfolgend wird die Erfindung anhand eines in einer Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels
näher erläutert. Es zeigen:
Figur 1 eine perspektivische Ansicht auf einen oberen Teilbereich einer Einbauschrankanordnung,
Figur 2 eine Ansicht von Figur 1 auf eine rechte Seitenwand gemäß Figur 1,
Figur 3 eine Ansicht auf eine Seitenwand gemäß Figur 2,
Figur 4 eine Ausschnittsvergrößerung von Figur 2 aus dem unteren Bereich der Seitenwand,
Figur 5 eine Ansicht gemäß Figur 4 in einer alternativen Ausgestaltung,
Figur 6 eine Ansicht von oben auf einen Teil einer Einbauschrankanordnung und
Figur 7 eine Ansicht gemäß Figur 4 in einer alternativen Ausgestaltung.
[0022] Die Figur 1 zeigt eine perspektivische Ansicht auf einen oberen Teilbereich einer
Einbauschrankanordnung 1, die im Wesentlichen aus einem Schrankelement 2 und einem
sich hieran einschließenden Einkleidungselement 3 besteht. Das Schrankelement 2 ist
in üblicher Weise als nach vorne offener und quaderförmiger Schrankkorpus ausgebildet,
der eine rechte Seitenwand 2a und eine hierzu parallel und beabstandet angeordnete
linke Seitenwand 2b aufweist, die oben von einem oberen Konstruktionsboden 2c und
unten von einem unteren Konstruktionsboden 2d (siehe Figur 4) miteinander verbunden
sind. Hierbei sind der obere Konstruktionsboden 2c und der untere Konstruktionsboden
2d auch voneinander beabstandet und zueinander parallel angeordnet. Auch schließt
der obere Konstruktionsboden 2c im Bereich seiner oberen Seiten bündig mit den oberen
Enden der rechten und linken Seitenwand 2a, 2b ab. Die rechte Seitenwand 2a, die linke
Seitenwand 2b, der obere Konstruktionsboden 2c und der untere Konstruktionsboden 2d
begrenzen einen quaderförmigen Schrankraum 2e, der in üblicher Weise zur Aufbewahrung
von Wohngegenständen genutzt werden kann. Nach hinten ist dieser Schrankraum 2e mit
einer Rückwand 2f abgeschlossen. Bei Bedarf könnte diese Rückwand 2f auch weg gelassen
werden oder nur teilweise an der Rückseite des Schrankelements 2 vorgesehen sein.
[0023] Des Weiteren ist der Figur 1 zu entnehmen, dass in bekannter Weise im Bereich der
vorderen Längskante 2g der rechten Seitenwand 2a und der linken Seitenwand 2b und
der jeweiligen hinteren Längskante jeweils eine in Längsrichtung der rechten beziehungsweise
linken Seitenwand 2a, 2b verlaufende Reihe von voneinander beabstandeten Bohrungen
4 verläuft. Diese Bohrungen 4 dienen zur Aufnahme von nicht dargestellten Trägern
für Einlegeböden 5 oder den Anbau von nicht dargestellten Schranktüren zum Verschließen
des Schrankraums 2e des Schrankelements 2.
[0024] Um diese Schrankelemente 2 im Sinne eines Einbauschrankes bündig an eine Wand, einen
Boden und/oder eine Decke anzuschließen, sind Einkleidungselemente 3 vorgesehen. In
der Figur 1 sind die Wand, die Decke und der Boden aus Gründen der Übersichtlichkeit
nicht dargestellt worden. Die Verwendung von Einkleidungselementen 3, die die Funktion
von Blenden haben, bringt den Vorteil mit sich, dass Schrankelemente 2 in Standardmaßen
zur Anwendung kommen und die Anpassung an die jeweilige Einbauschranksituation über
die Einkleidungselemente 3 erfolgt. Ein aufwendiges Anpassen der Höhe und/oder der
Breite der Schrankelemente 2 entfällt. Somit können die Schrankelemente 2 auch an
anderen Einbauorten leicht wieder verwendet werden, da nur die Einkleidungselemente
3 an die neue Einbausituation angepasst werden müssen.
[0025] Diese Einkleidungselemente 3 bestehen vorzugsweise aus Gipskartonplatten. Es können
auch andere Materialen wie beispielsweise Gipsfaserplatten, Platten aus Holz, Platten
aus Kunststoff, kunststoffbeschichtete Platten oder Platten aus Holzwerkstoffen zum
Einsatz kommen. Um die Einkleidungskleidungselemente 3 zwischen dem Boden, der Wand
oder der Decke befestigen zu können, sind in den Außenwänden 2h der jeweils einer
Wand oder einer Decke zugewandten rechten Seitenwand 2a, linken Seitenwand 2b oder
oberen Konstruktionsboden 2c Nuten 6 angeordnet. Die Nuten 6 haben einen flachen und
rechteckigen Querschnitt, verlaufen in Längsrichtung der Seitenwände 2a, 2b und der
oberen Konstruktionsböden 2c und bilden eine vordere Begrenzungskante 6a und eine
hintere Begrenzungskante 6b aus. Die vordere und hinteren Begrenzungskanten 6a, 6b
sind rechtwinklig zur jeweiligen Außenwand 2h ausgerichtet. Auch ist diese Nut 6 im
Bereich der vorderen Längskante 2g der Seitenwände 2a, 2b und der oberen Konstruktionsboden
2c angeordnet. Die Nut 6 hat eine Breite b von etwa 75mm und verläuft über die gesamte
Länge der Seitenwände 2a, 2b und des oberen Konstruktionsbodens 2c. Hierbei ist der
Abstand a zwischen der vorderen Begrenzungskante 6a und der vorderen Längskante 2g
gleich oder leicht größer als die Dicke d des Einkleidungselement 3 ausgebildet, so
dass das Einkleidungselement 3 entweder plan zu der vorderen Längskante 2g ausgerichtet
ist oder wenige Millimeter vorzugsweise im Bereich von 1 mm bis 4mm zurückspringt.
[0026] Für die Einkleidung wird in die Nuten 6 jeweils ein Anlageprofil 7 eingelegt und
mit den Seitenwänden 2a, 2b beziehungsweise dem oberen Konstruktionsböden 2c verschraubt.
Die Verschraubung kann von innen oder außen erfolgen. Auch klemmende Befestigungen
sind denkbar. Das Anlageprofil 7 hat die Form einer quaderförmigen Leiste mit einer
vorderen Anlageseite 7a, die aus den Seitenwänden 2a, 2b beziehungsweise dem oberen
Konstruktionsböden 2c herausragt und nach vorne gerichtet ist. Das Einkleidungselement
3 wird vor einer Befestigung an dem Anlageprofil 7 auf die Maße des zu verkleidenden
Zwischenraums 8 zwischen dem Boden, der Wand oder der Decke und den Seitenwänden 2a,
2b beziehungsweise dem oberen Konstruktionsboden 2c zugeschnitten. Im Bereich der
Decke beziehungsweise der Wand wird an der Decke beziehungsweise der Wand ein Rahmenprofil
9, insbesondere ein standardisiertes UW-Profil aus Blech, befestigt, das mit Abstand
und im vorliegenden Fall einer horizontalen Decke und einer einem oberen horizontalen
Konstruktionsboden 2c parallel zu dem Anlageprofil 7 an der zugewandten Seitenwand
2a, 2b beziehungsweise dem oberen Konstruktionsboden 2c ausgerichtet ist. Das Anlageprofil
7 ist vorzugsweise als standardisiertes und aus dem Trockenbau bekanntes CW-Profil
aus Blech ausgebildet. Das CW-Profil kann besonders leicht von innen mit von der Anmelderin
bekannten u-förmigen Klammern befestigt werden. Das CW-Profil taucht hierbei mit seinen
Schenkel in die Nut 6 ein und deren an den unteren Enden der Schenkel angeordnete
und nach innen ragende Stege werden von der Klammer in den Nutgrund gedrückt. Über
eine Gewindeschraube kann von innen vom Schrankraum 2e aus die Klammer in die Nut
6 gezogen werden.
[0027] In der Figur 1 ist ausschnittsweise ein Einkleidungselement 3 in Form einer Gipskartonplatte
dargestellt, die unten an der vorderen Anlageseite 7a des Anlageprofils 7 und oben
an dem u-förmigen Rahmenprofil 9, insbesondere dessen vorderer Profilseite 9a, angeschraubt
ist und somit den Zwischenraum 8 überdeckt. Ein entsprechendes Rahmenprofil 9 an der
rechten Wand und ein weiteres Einkleidungselement 3 sind zwar nicht dargestellt, aber
zur Vervollständigung der Einkleidung vorgesehen. Von der rechten Einkleidung ist
nur ein in die Nut 6 der rechten Seitenwand 2a eingestecktes und dort befestigtes
Anlageprofil 7 gezeigt. Hierbei ist hervorzuheben, dass dieses Anlageprofil 7 über
die rechte Seitenwand 2a hinaus ragt, den oberen Zwischenraum 8 überbrückt und in
das Rahmenprofil 9 eingesteckt ist. Hierdurch wird die Stabilität im Bereich der Einkleidung
erhöht. Es ist durchaus auch möglich, das rechte Anlageprofil 7 am oberen Ende der
rechten Seitenwand 2a enden zu lassen.
[0028] Auch ist in der Figur 1 gezeigt, dass die linke Seitenwand 2b eine Mittelwand ist
und somit auch eine rechte Seitenwand 2a ist für ein sich links daran anschließendes
zweites Schrankelement 2, von dem nur ein oberer Konstruktionsboden 2c gezeigt ist.
[0029] Die Figur 2 zeigt eine Ansicht auf die rechte Seitenwand 2a von Figur 1. Um den oberen
und unteren Bereich der rechten Seitenwand 2a in einer Figur zeigen zu können, ist
ein mittlerer Teil der rechten Seitenwand 2a nicht dargestellt. Es ist das in die
Nut 6 der rechten Seitenwand 2a eingelegte und dort befestigte Anlageprofil 7 gezeigt,
dass mit seinem oberen Ende 7b in das obere Rahmenprofil 9 eingesteckt ist. Das obere
Ende 7b wird somit in dem oberen Rahmenprofil 9 geführt und liegt passgenau an den
Innenflächen der Schenkel des obere Rahmenprofils 9 an. In einer Ausführungsform kann
das obere Rahmenprofil 9 an die Decke 11 angeschraubt sein. Alternativ ist es möglich,
das Anlageprofil 7 passgenau abzulängen und das obere Rahmenprofil 9 auf das obere
Ende 7b des Anlageprofils 7 aufzulegen und dort zu befestigen.
[0030] Im unteren Bereich des Schrankelementes 2 und dessen rechter Seitenwand 2a ist die
Einkleidung mit einem Einkleidungselement 3 vergleichbar zu dem oberen Bereich des
Schrankelementes 2 und dessen rechter Seitenwand 2a ausgebildet. Auch im unteren Bereich
ist das Anlageprofil 7 mit einem unteren Ende 7c über den unteren Konstruktionsböden
2d hinaus Richtung des Bodens 12 hinaus verlängert. Auf dem Boden 12 ist quer zu dem
Schrankelement 2 ein unteres u-förmiges Rahmenprofil 10 aufgelegt und auf dem Boden
12 befestigt. Mit seinem unteren Ende 7c ragt das Anlageprofil 7 in das Rahmenprofil
2 hinein und ist dort abgestellt. Das untere Rahmenprofil 10 wird hierbei an dem Schrankelement
2, insbesondere dessen Seitenwänden 2a, 2b ausgerichtet. Hierzu ist an jedem Schrankelement
2 und unterhalb des unteren Konstruktionsbodens 2d eine nach vorne weisende Ausrichtfläche
14 angeordnet, deren Abstand b von der vorderen Längskante 2g der Seitenwände 2a,
2b mindestens der Breite des unteren Rahmenprofils 10 und der Dicke d des Einbauelements
3 entspricht. Dann bilden das Einbauelement 3 und die vordere Längskante 2g eine plane
Ebene beziehungsweise sind bündig. Für den Fall, dass die vordere Längskante 2g gegenüber
dem Einbauelement 3 hervor stehen soll, ist der Abstand b entsprechend größer zu wählen.
[0031] Die Ausrichtflächen 14 können in einer Ausführungsform durch die Seitenwände 2a,
2b gebildet werden. Hierfür ragen einerseits die Seitenwände 2a, 2b nach unten über
den unteren Konstruktionsboden 2d hinaus und im Bereich der vorderen Längskante 2g
ist eine rechteckige Aussparung 15 vorgesehen, so dass eine parallel zu vorderen Längskante
2g verlaufende und in Relation hierzu zurück springende Ausrichtfläche 14 für das
untere Rahmenprofil 10 gebildet wird. Die unteren Enden der Seitenwände 2a, 2b können
auch als Aufstandsfläche für die Schrankelemente 2 dienen. Alternativ können an der
Unterseite des unteren Konstruktionsbodens 2d höhenverstellbare Füße 16 befestigt
sein, so dass im aufgestellten und ausgerichteten Zustand die unteren Enden der Seitenwände
2a, 2b einen geringen Abstand zum Boden 12 aufweisen.
[0032] In der Figur 2 ist der eingebaute Zustand der Einbauschrankanordnung 1 gezeigt. Im
Zuge einer Montage der Einbauschrankanordnung 1 werden in einem ersten Schritt die
Schrankelemente 2 zusammen gebaut und in die gewünschte Einbauposition gestellt.
[0033] Anschließend werden bei der Ausführungsform mit an der Decke 11, dem Boden 12 und
den Wänden 13 verschraubten oberen und unteren Rahmenprofilen 9 und 10 sowie seitlichen
Rahmenprofilen die Rahmenprofile befestigt und diese begrenzen den Einbauraum 8 an
einer Seite. Eine Ausrichtung des unteren Rahmenprofils 9 erfolgt dadurch, dass die
hinteren Profilseite 10b an die Ausrichtfläche 14 des Schrankelements 2 angelegt wird.
Das obere Rahmenprofil 9 kann durch in die seitlichen Nuten 6 der Seitenwände 2a,
2b ausgerichtet werden. Etwaige seitliche Rahmenprofil können an Hand der oberen und
unteren Rahmenprofile 9, 10 ausgerichtet werden. Anschließend werden die Anlageprofile
7 in die oberen und seitlichen Nuten 6 eingelegt. Die Anlageprofile 7 finden in den
Nuten 6 einen klemmenden Halt oder werden dort mit den Seitenwänden 2a, 2b oder dem
oberen Konstruktionsboden 2c, 2d verschraubt. Hierbei werden die Anlageprofile 7 in
die Nut 6 gezogen. Hierbei werden die seitlichen Anlageprofile 7 oben und unten in
die u-förmigen Rahmen 9, 10 eingesteckt und auch dort bei Bedarf befestigt. Anschließend
wird der nun von den Rahmenprofilen 9, 10 und den Anlageprofilen 7 begrenzte Zwischenraum
8 mit Einkleidungselementen 3 verschlossen.
[0034] Bei der Ausführungsform, in der das Schrankelement 2 beziehungsweise die Schrankelemente
2 die Einkleidung mit den Einkleidungselementen 3 tragen, wird in einem Schritt das
untere Rahmenprofil 10 mit seiner hinteren Profilseite 10b an die Ausrichtfläche 14
des Schrankelements 2 angelegt. Dann werden die seitlichen Anlageprofile 7 mit ihren
unteren Eden 7c in das unteren Rahmenprofil 10 gestellt, das obere Rahmenprofil 9
auf die oberen Enden 7b seitlichen Anlageprofile 7 gelegt und die seitlichen Anlageprofile
7 in die seitlichen Nuten 6 der Schrankelemente 2 hinein bewegt. Insbesondere werden
hierfür die Anlageprofile 7 geringfügig kürzer geschnitten (etwa 10mm kürzer als der
lichte Abstand zwischen Decke 11 und Boden 12), damit das obere Rahmenprofil 9 leichter
aufgelegt werden kann. Dann werden die Anlageprofile 7 in den Nuten 6 nach oben geschoben,
bis das obere Rahmenprofil 9 an der Decke 11 zur Anlage kommt. Dann werden die Anlageprofile
7 befestigt. Anschließend werden die Anlageprofile 7 in die oberen Nuten 6 eingelegt.
Die Anlageprofile 7 finden in den Nuten 6 einen klemmenden Halt oder werden dort mit
den Seitenwänden 2a, 2b oder dem oberen Konstruktionsboden 2c, 2d verschraubt. Hierbei
werden die Anlageprofile 7 in die Nut 6 gezogen. Auch können die seitlichen Anlageprofile
7 zusätzlich an den u-förmigen Rahmen 9, 10 befestigt werden. Anschließend wird der
nun von den Rahmenprofilen 9, 10 und den Anlageprofilen 7 begrenzte Zwischenraum 8
mit Einkleidungselementen 3 verschlossen. Das Schrankelement 2 beziehungsweise die
Schrankelemente 2 Schrank übertragen somit ihre Ausrichtung auf die daran angeschlossenen
Einkleidungselemente 3.
[0035] Für den Fall, dass das obere Einkleidungselementen 3 nicht die Decke 11 erreichen
soll und somit keine Raumhöhe, ist das obere Rahmenprofil 9 über die verschiebbaren
lotrechten Anlageprofile 7 horizontal auszurichten. Auch ist von Vorteil, dass die
lotrechen vorderen Längskanten 2g der Seitenwände 2a, 2b wegen der Aussparung 15 nicht
bis zum Boden 13 reichen. Schieflagen des Bodens 13 sind somit optisch nicht wahrnehmbar.
[0036] Auch ist in der Figur 2 das obere Einkleidungselement 3 und das untere Einkleidungselement
3 nicht dargestellt beziehungsweise noch nicht montiert.
[0037] Die Figur 3 zeigt eine einzelne Seitenwand 2a, 2b in einer Ansicht von rechts oder
links. Aus dieser Figur ist besonders die Form und Lage der Aussparung 15 ersichtlich,
die in der Figur 2 von dem Anlageprofil 7 weitestgehend verdeckt ist.
[0038] In der Figur 4 ist eine Ausschnittsvergrößerung von Figur 2 aus dem unteren Bereich
der Seitenwand 2a, 2b gezeigt, die nur teilweise dargestellt ist. Es ist ersichtlich,
dass der Abstand c, mit dem die Seitenwand 2a, 2b über das Einkleidungselement 3 hervorsteht,
durch den Abstand e, der die Tiefe der Aussparung 15 betrifft, die Dicke d des Einkleidungselements
3 und die Breite b des unteren Rahmenprofils 10 bestimmt ist. Außerdem ist gezeigt,
dass die hintere Profilseite 10b des unteren Rahmenprofils 10 mit seiner Außenseite
an der von der Seitenwand 2a, 2b gebildeten Ausrichtfläche 14 anliegt. Der vorhandene
Spalt ist nur eine zeichnerische Ungenauigkeit. Auch ist zu sehen, dass das untere
Ende 7c des Anlageprofils 7 formschlüssig zwischen dem vorderen und hinteren Schenkel
des unteren Rahmenprofils 10 eingesteckt ist und an den Innenseiten der gegenüberliegenden
Schenkeln anliegt.
[0039] Die Figur 5 zeigt eine Ansicht gemäß Figur 4 in einer alternativen Ausgestaltung.
Gemäß dieser Ausgestaltung enden die rechten und linken Seitenwände 2a, 2b bündig
mit der Unterseite des unteren Konstruktionsbodens 2d. Das Schrankelement 2 ist über
höhenverstellbare Füße 16 auf dem Boden 12 abgestützt. Die vorzugsweise zwei vorderen
Füße 16 sind hierbei so angeordnet, dass deren vordere Flächen die Ausrichtflächen
14 zur Anlage des unteren Rahmenprofils 10 bilden und der erforderliche Abstand e
eingehalten wird. Die weitere Ausgestaltung stimmt mit der gemäß Figur 4 überein,
so dass auf die dortige Beschreibung verwiesen wird.
[0040] In der Figur 6 ist eine Ansicht von oben auf einen Teil einer Einbauschrankanordnung
dargestellt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit sind die Decke 11, das obere Rahmenprofil
9 und der obere Konstruktionsboden 2c weggelassen. Insbesondere zeigt diese Figur,
dass der Zwischenraum 8 zwischen den Wänden 13 und dem Schrankelement 2 von einem
Einkleidungselement 3 ist, dass sich unten an dem unteren Rahmenprofil 10 und seitlich
an dem Anlageprofil 7 abstützt. Auch ist gezeigt, dass die vordere Längskante 2g um
den Abstand c nach vorne gegenüber dem Einkleidungselement 3 vorsteht.
[0041] Die Figur 7 zeigt eine Ansicht gemäß Figur 4 in einer alternativen Ausgestaltung.
Anstatt einer Ausbildung der oberen und unteren Rahmenprofile 9 und 10 als standardisierte
UW-Profile und der Anlageprofile 7 als standardisierte CW-Profile sind Profile aus
Holz oder Holzwerkstoffen vorgesehen. Das Anlageprofil 7 hat einen rechteckigen Querschnitt
und ist am oberen und unteren Ende 7b, 7c mit einem rechteckigen Zapfen 17a versehen.
Die Rahmenprofile 9, 10 sind als Profile mit rechteckigem Querschnitt und einer Zapfennut
17b ausgebildet, um den Zapfen 17a des Anlageprofils 7 formschlüssig aufnehmen zu
können.
[0042] Aus den vorstehenden Figuren 1 bis 7 ergibt sich, dass auf Grund der Verwendung von
einem oder mehreren Schrankelementen 3 in Standardmaßen zur Bildung einer Einbauschrankanordnung
1 ein umlaufender Zwischenraum 8 zu den benachbarten Wänden, der Decke und dem Boden
entsteht. Der Zwischenraum 8 wird mit Einkleidungselementen 3 verdeckt, so dass eine
um die Schrankelemente 2 umlaufende Einkleidung entsteht. Besonders vorteilhaft ist
hierbei, dass in einer alternativen Ausgestaltung die Schrankelemente 2 die Einkleidungselemente
3 tragen und ein Kontakt mit den Wänden, der Decke, dem Wänden und dem Boden nur über
eine Spachtelmasse oder Abdichtungsfuge besteht. Es wird eine Abdichtung aus mineralischen
Werkstoffen bevorzugt. Die verwendeten Rahmenprofile 9 sind dann nicht mit dem Boden
oder der Decke verschraubt. Das untere Rahmenprofil 9 liegt nur lose auf dem Boden
auf und das obere Rahmenprofil 9 stützt sich an den oberen Enden 7b der beiden Anlageprofile
7 ab. Seitliche Rahmenprofile 9 sind nicht vorhanden oder werden an den den Schrankelementen
2 abgewandten Rändern der Einkleidungselemente 3 zur dessen Verstärkung angeschraubt.
Das rechte und linke Einkleidungselement 3 stützen sich jeweils oben an dem oberen
Rahmenprofil 9, unten an dem unteren Rahmenprofil 10 und rechts beziehungsweise links
an dem Anlageprofil 7 ab. Das untere Einkleidungselement 3, welches zumeist nur eine
Höhe von 50 mm bis 150 mm aufweist, wird nur an dem unteren Rahmenprofil 10 befestigt.
Beträgt der Abstand von den Wänden 13 zu den Seitenwänden mehr als 80 mm kann als
Wandanschluss ein weiteres Anlageprofil 7 lotrecht ohne Messvorgang in dem punktgenau
platzierten oberen und unteren Rahmenprofil 9, 10 eingestellt werden.
[0043] Auch ist das Schrankelement 2 nachträglich einfach ausbaubar, ohne die aus dem oder
den Einkleidungselementen 3 gebildete Einkleidung zu zerstören. Das Schrankelement
2 kann somit einfach an einem anderen Einbauort verwendet werden. Hierfür werden in
einem ersten Schritt die Anlageprofile 7 von innen aus dem Schrankraum 2e gelöst,
die oberen und unteren Konstruktionsböden 2c, 2d von innen aus dem Schrankraum 2e
gelöst und herausgenommen. Dann werden die rechten und linken Seitenwände 2a, 2b von
innen aus dem Schrankraum 2e unter Belassung der Anlageprofile 7 an dem Einkleidungselement
3 herausgenommen. Es können auch zunächst nur die Anlageprofile 7 der oberen und unteren
Konstruktionsböden 2c, 2d gelöst werden und erst nach Ausbau der oberen und unteren
Konstruktionsböden 2c, 2d die Anlageprofile 7 der Seitenwände 2a, 2b.
[0044] Zwischen den Einkleidungselementen 3, die vorzugsweise Gipskarton- oder Gipsfaserplatten
sind, und den Außenseiten der oberen und unteren Konstruktionsböden 2c, 2d und der
rechten und linken Seitenwände 2a, 2b wird eine Stoßverbindung vorgenommen. Somit
wird ein zusätzliches Verspachteln zwischen den Schrankelementen 2 aus Holz oder Holzwerkstoffen
und den Gipskarton- oder Gipsfaserplatten vermieden. Um diese Gipskarton- oder Gipsfaserplatten
besonders eng an die Konstruktionsböden 2c, 2d und Seitenwände 2a, 2b zur Anlage zu
bringen, werden vor einer Verschraubung der Gipskarton- oder Gipsfaserplatten an den
Anlageprofilen 7 die Anlageprofilen 7 leicht gelöst, dann die Gipskarton- oder Gipsfaserplatten
an die Anlageprofile 7 angeschraubt und anschließend das Anlageprofil 7 mittels der
Verschraubung wieder in die Nut 6 gezogen.
[0045] Die vorstehenden Ausführungsbeispiele beschreiben die Anordnung eines Schrankelementes
2 in einer Wandnische nach Art eines Einbauschrankes. Im Sinne der Erfindung ist es
aber auch möglich, ein Schrankelement in einer neu zu errichtenden Trockenbauwand
vorzusehen. Die Einkleidungselemente 3 sind dann die Platten der Trockenbauwand. Auch
eine derartige Trockenbauwand kann dann einen Zwischenraum abdecken im Sinne eines
Anschlusses des Schrankelementes an eine Wand oder eine Decke. Der zu verkleidende
Zwischenraum würde dann mit dem Aufstellen des Schrankelementes 2 erst einstehen.
Bezugszeichenliste
[0046]
- 1
- Einbauschrankanordnung
- 2
- Schrankelement
- 2a
- rechte Seitenwand
- 2b
- linke Seitenwand
- 2c
- oberer Konstruktionsboden
- 2d
- unterer Konstruktionsboden
- 2e
- Schrankraum
- 2f
- Rückwand
- 2g
- vordere Längskante
- 2h
- Außenwand
- 3
- Einkleidungselement
- 4
- Bohrungen
- 5
- Einlegeböden
- 6
- Nut
- 6a
- vordere Begrenzungskante
- 6b
- hintere Begrenzungskante
- 7
- Anlageprofil
- 7a
- Anlageseite
- 7b
- oberes Ende
- 7c
- unteres Ende
- 8
- Zwischenraum
- 9
- oberes Rahmenprofil
- 9a
- vordere Profilseite
- 10
- unteres Rahmenprofil
- 10a
- vordere Profilseite
- 10b
- hintere Profilseite
- 11
- Decke
- 12
- Boden
- 13
- Wand
- 14
- Ausrichtfläche
- 15
- Aussparung
- 16
- Füße
- 17a
- Zapfen
- 17b
- Zapfennut
- a
- Abstand
- b
- Breite
- c
- Abstand
- d
- Dicke
- e
- Abstand
1. Einbauschrankanordnung (1) mit mindestens einem Schrankelement (2) und mit mindestens
einem Einkleidungselement (3), das sich an dem Schrankelement (2) anschließt, wobei
das Einkleidungselement (3) an dem Schrankelement (2) befestigt und durch die Befestigung
an dem Schrankelement (2) zu dem Schrankelement (2) ausgerichtet ist; das Schrankelement
(2) eine rechte und eine linke Seitenwand (2a, 2b) aufweist, die über einen oberen
und einen unteren Konstruktionsboden (2c, 2d) miteinander verbunden sind, und an den
Außenwänden (2h) der rechten und linken Seitenwände (2a, 2b) und der Außenwand (2h)
des oberen Konstruktionsbodens (2c) Anlageprofile (7) befestigt sind, an denen das
Einkleidungselement (3) befestigt ist; in den Außenwänden (2h) der rechten und linken
Seitenwände (2a, 2b) und der Außenwand (2h) des oberen Konstruktionsbodens (2c) jeweils
eine Nut (6) angeordnet ist, in die das Anlageprofil (7) eingelegt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageprofile (7) nach oben mit einem oberen Ende (7b) über den oberen Konstruktionsboden
(2c) in Richtung einer Decke (11) hinaus ragen und nach unten über den unteren Konstruktionsboden
(2d) in Richtung eines Bodens (11) mit einem unteren Ende (7c) hinaus ragen, das untere
Ende (7c) in ein unteres Rahmenprofil (10) eingreift, das auf dem Boden (13) liegt,
und auf den oberen Enden (7b) der Anlageprofile (7) ein oberes Rahmenprofil (9) aufgesteckt
ist.
2. Einbauschrankanordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Einkleidungselement (3) einen Zwischenraum (8) zwischen dem Schrankelement (2)
und einer Wand (13), einem Boden (12) und/oder eine Decke (11) abdeckt.
3. Einbauschrankanordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das Schrankelement (2) das Einkleidungselement (3) trägt.
4. Einbauschrankanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass von vorne auf das Schrankelement (2) gesehen das Einkleidungselement (3) allseitig
umlaufend ausgebildet ist.
5. Einbauschrankanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Anlageprofile (7) in Bezug auf die vorderen Längskanten (2g) des Schrankelementes
(2) über die die Nuten (6) ausgerichtet sind.
6. Einbauschrankanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass das Einkleidungselement (3) in der Weise an der rechten und linken Seitenwand (2a,
2b) und dem oberen Konstruktionsboden (2c) befestigt ist, dass eine vordere Längskante
(2g) des Schrankelementes (2) um einen Abstand (e) gegen über dem Einkleidungselement
(3) vorsteht.
7. Einbauschrankanordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Rahmenprofil (10) in Bezug auf die vorderen Längskanten (2g) des Schrankelementes
(2) an an dem Schrankelement (2) angeordneten Ausrichtflächen (14) ausgerichtet ist.
8. Einbauschrankanordnung nach einem Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkleidungselemente (3) als Gipskartonplatten ausgebildet sind und die Anlageprofile
(7) und die Rahmenprofile (9, 10) als trockenbautypische Rahmenprofile.
9. Einbauschrankanordnung nach einem Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkleidungselemente (3) als Gipskartonplatten ausgebildet sind und die Anlageprofile
(7) und die Rahmenprofile (9, 10) als Holzwerkstoffprofile ausgebildet sind.
10. Einbauschrankanordnung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, dass die Einkleidungselemente (3) auf Stoß an den rechten und linken Seitenwänden (2a,
2b) sowie den oberen und unteren Konstruktionsböden (2c, 2d) anliegen.
11. Einbauschrankanordnung nach einem Ansprüche 1 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass für einen Ausbau des Schrankelementes (2) aus dem Einkleidungselement (3) die Anlageprofile
(7) von innen aus dem Schrankraum (2e) lösbar sind, die oberen und unteren Konstruktionsböden
(2c, 2d) von innen aus dem Schrankraum (2e) lösbar und herausnehmbar sind und die
rechten und linken Seitenwände (2a, 2b) von innen aus dem Schrankraum (2e) unter Belassung
der Anlageprofile an dem Einkleidungselement (3) herausnehmbar sind.
12. Einbauschrankanordnung nach einem Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, dass das Schrankelement (2) auf einem Boden (12) steht.
1. Built-in cupboard or cabinet arrangement (1), having at least one cupboard or cabinet
element (2) and having at least one cladding member (3) which connects up with the
cupboard or cabinet element (2), the cladding member (3) being fastened to the cupboard
or cabinet element (2) and being aligned relative to the cupboard or cabinet element
(2) due to its fastening to the said cupboard or cabinet element (2), the cupboard
or cabinet element (2) having a right and a left side-wall (2a, 2b) which are connected
together by a top and a bottom structural base member (2c, 2d), and there being fastened
to the outer walls (2h) of the right and left side-walls (2a, 2b) and to the outer
wall (2h) of the top structural base member (2c) support profiles (7) to which the
cladding member (3) is fastened, respective grooves (6) in which the support profiles
(7) are inserted being arranged in the outer walls (2h) of the right and left side-walls
(2a, 2b) and in the outer wall (2h) of the top structural base member (2c), characterised in that at an upper end (7b) the support profiles (7) project upwards beyond the top structural
base member (2c) towards a ceiling (11) and at a lower end (7c) they project downwards
beyond the bottom structural base member (2d) towards a floor (11), the lower end
(7c) engages in a lower frame profile (10) which rests on the floor (13), and an upper
frame profile (9) is inserted on the upper ends (7b) of the support profiles (7).
2. Built-in cupboard or cabinet arrangement according to claim 1, characterised in that the cladding member (3) covers a gap (8) between the cupboard or cabinet element
(2) and a wall (13), a floor (12) and/or a ceiling (11).
3. Built-in cupboard or cabinet arrangement according to claim 1 or 2, characterised in that the cupboard or cabinet element (2) carries the cladding member (3).
4. Built-in cupboard or cabinet arrangement according to one of claims 1 to 3, characterised in that, looking at the cupboard or cabinet element (2) from the front, the cladding member
(3) is formed to surround it on all sides.
5. Built-in cupboard or cabinet arrangement according to one of claims 1 to 4, characterised in that the support profiles (7) are aligned relative to the front longitudinal edges (2g)
of the cupboard or cabinet element (2) by means of the grooves (6).
6. Built-in cupboard or cabinet arrangement according to one of claims 1 to 5, characterised in that the cladding member (3) is fastened to the right and left side-walls (2a, 2b) and
the top structural base member (2c) in such a way that a front longitudinal edge (2g)
of the cupboard or cabinet element (2) protrudes beyond the cladding member (3) by
a distance (e).
7. Built-in cupboard or cabinet arrangement according to one of claims 1 to 6, characterised in that the lower frame profile (10) is aligned relative to the front longitudinal edges
of the cupboard or cabinet element (2) against aligning surfaces (14) arranged on
the cupboard or cabinet element (2).
8. Built-in cupboard or cabinet arrangement according to one of claims 1 to 7, characterised in that the cladding members (3) are in the form of plasterboard panels and the support profiles
(7) and frame profiles (9, 10) are in the form of frame profiles typical of studwork
construction.
9. Built-in cupboard or cabinet arrangement according to one of claims 1 to 8, characterised in that the cladding members (3) are in the form of plasterboard panels and the support profiles
(7) and frame profiles (9, 10) are in the form of profiles of man-made wood materials.
10. Built-in cupboard or cabinet arrangement according to claim 8 or 9, characterised in that the cladding members (3) butt against the right and left side-walls (2a, 2b) and
the top and bottom structural base members (2c, 2d).
11. Built-in cupboard or cabinet arrangement according to one of claims 1 to 10, characterised in that, to remove the cupboard or cabinet element (2) from the cladding member (3), the
support profiles (7) can be released from inside, from the space (2e) within the cupboard
or cabinet, the top and bottom structural base members (2c, 2d) can be detached and
removed from inside, from the space (2e) within the cupboard or cabinet, and the right
and left side-walls (2a, 2b) can be removed from inside, from the space (2e) within
the cupboard or cabinet, leaving the support profiles resting against the cladding
member (3).
12. Built-in cupboard or cabinet arrangement according to one of claims 1 to 11, characterised in that the cupboard or cabinet element (2) stands on a floor (12).
1. Ensemble de placard encastré (1) comportant au moins un élément de placard (2) et
au moins un élément d'habillage (3) qui se raccorde à l'élément de placard (2), l'élément
d'habillage (3) étant fixé à l'élément de placard (2) et étant centré sur l'élément
de placard (2) par la fixation de l'élément de placard (2) ; l'élément de placard
(2) possédant des parois latérales droite et gauche (2a, 2b) qui sont reliées l'une
à l'autre par des fonds structurels supérieur et inférieur (2c, 2d), et des profilés
de montage (7), auxquels est fixé l'élément d'habillage (3), étant fixés aux faces
extérieures (2h) des parois latérales droite et gauche (2a, 2b) et à la face extérieure
(2h) du fond structurel supérieur (2c) ; une gorge (6), dans laquelle est inséré le
profilé de montage (7), étant ménagée dans chacune des faces extérieures (2h) des
parois latérales droite et gauche (2a, 2b) et de la face extérieure (2h) du fond structurel
supérieur (2c) ; caractérisé en ce que ce que les profilés de montage (7) font saillie vers le haut de telle sorte qu'une
extrémité supérieure (7b) s'étend au-delà du fond structurel supérieur (2c) en direction
d'un plafond (11) et font saillie vers le bas de telle sorte qu'une extrémité inférieure
(7c) s'étend au-delà du fond structurel inférieur (2d) en direction d'un plafond (11),
en ce que l'extrémité inférieure (7c) s'engage dans un profilé de cadre inférieur (10) qui
est situé sur le sol (13), et en ce qu'un profilé de cadre supérieur (9) est monté sur les extrémités supérieures (7b) des
profilés de montage (7).
2. Ensemble de placard encastré selon la revendication 1, caractérisé en ce que l'élément d'habillage (3) recouvre un espace (8) entre l'élément de placard (2) et
un mur (13), un sol (12) et/ou un plafond (11).
3. Ensemble de placard intégré selon la revendication 1 ou 2, caractérisé en ce que l'élément de placard (2) supporte l'élément d'habillage (3).
4. Ensemble de placard intégré selon l'une des revendications 1 à 3, caractérisé en ce que l'élément d'habillage (3) est conformé tout autour de l'élément de placard (2) lorsque
l'on regarde celui-ci depuis l'avant.
5. Ensemble de placard intégré selon l'une des revendications 1 à 4, caractérisé en ce que les profilés de montage (7) sont centrés par rapport au bord longitudinal avant (2g)
de l'élément de placard (2) au moyen des gorges (6).
6. Ensemble de placard intégré selon l'une des revendications 1 à 5, caractérisé en ce que l'élément d'habillage (3) est fixé aux parois latérales droite et gauche (2a, 2b)
et au fond structurel supérieur (2c) de telle sorte qu'un bord longitudinal avant
(2g) de l'élément de placard (2) fait saillie de l'élément d'habillage (3) sur une
distance (e).
7. Ensemble de placard intégré selon l'une des revendications 1 à 6, caractérisé en ce que le profilé de cadre inférieur (10) est centré sur des surfaces de centrage (14),
disposées au niveau de l'élément de placard (2), par rapport aux bords longitudinaux
avant (2g) de l'élément de placard (2).
8. Ensemble de placard intégré selon l'une des revendications 1 à 7, caractérisé en ce que les éléments d'habillage (3) sont conformés en placoplâtre et en ce que les profilés de montage (7) et les profilés de cadre (9, 10) sont conformés en profilés
de cadre pour cloisons sèches.
9. Ensemble de placard intégré selon l'une des revendications 1 à 8, caractérisé en ce que les éléments d'habillage (3) sont conformés en placoplâtre et en ce que les profilés de montage (7) et les profilés de cadre (9, 10) sont conformés en profilés
en matériau dérivé du bois.
10. Ensemble de placard intégré selon la revendication 8 ou 9, caractérisé en ce que l'élément d'habillage (3) vient en butée contre les parois latérales droite et gauche
(2a, 2b) et contre les fonds structurels supérieur et inférieur (2c, 2d).
11. Ensemble de placard intégré selon l'une des revendications 1 à 10, caractérisé en ce que, pour démonter l'élément de placard (2) de l'élément d'habillage (3), les profilés
de montage (7) peuvent être détachés de l'espace de placard (2e) depuis l'intérieur,
en ce que les fonds structurels supérieur et inférieur (2c, 2d) peuvent être détachés et retirés
de l'espace de placard (2e) depuis l'intérieur et en ce que les parois latérales droite et gauche (2a, 2b) peuvent être retirées de l'espace
de placard (2e) depuis l'intérieur, les profils de montage étant laissés sur l'élément
d'habillage (3).
12. Ensemble de placard selon l'une des revendications 1 à 11, caractérisé en ce que l'élément de placard (2) se tient sur un plancher (12).